Bücher mit dem Tag "vermißtenfall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vermißtenfall" gekennzeichnet haben.

33 Bücher

  1. Cover des Buches Gone Girl - Das perfekte Opfer (ISBN: 9783596520725)
    Gillian Flynn

    Gone Girl - Das perfekte Opfer

     (1.628)
    Aktuelle Rezension von: Woerterkatze

    Ich habe das Buch nun in der Nacht beendet und ich muss sagen, dass mich selten ein Buch so wütend zurück gelassen hat. Aber nun erst einmal von Beginn an. Die Aufteilung mit den drei Teilen fand ich sehr gelungen und auch, dass von vorneherein nicht klar war, was wirklich passiert ist. Wer mein Gezwitscher unter dem #GoneGirl mitbekommen hat, der hat auch da bereits gemerkt, wie mir das Buch auf den Zeiger gegangen ist. Dabei meine ich nicht den Schreibstil, denn der hat mir doch der Kraftausdrücke noch gut gefallen, aber die Charaktere und damit meine ich allesamt und nicht nur Nick und Amy waren mir unsympathisch von Beginn an.
    Nick ist für mich zunächst nur jemand, der immer den Weg des geringsten Widerstands geht. Nur nicht anecken, nur nicht so werden wie sein Vater, sondern immer nur gut und lieb. Ah, ging er mir auf den Keks. Denn in Wahrheit ist er so nicht und als ich endlich Hoffnung hatte, dass er endlich erwachsen wird und sich auch mal wehrt, knickt er wieder ein. Himmel hat er mich genervt.
    Aber ein Charakter, hätte ich während des ganzen Romans schütteln wollen, und gelinde gesagt, einmal war ich sogar richtig froh, dass ihr nicht alles gelang. Amy Elliott Dunne ist ein furchtbarer Charakter, so unsympathisch und falsch, manipulativ und arrogant ist mir selten untergekommen, wieso schreibe ich eigentlich selten, besser wäre noch nie.
    Am bescheuersten fand ich ihre Eltern. In diesem Punkt muss ich Nick recht geben, sie haben dieses Monster erschaffen und sehen es nicht. Ebenso daneben fand ich die Cops und auch Desi. Es ist wahrlich eine Kunst es hinzu bekommen, dass man als Leser mit keiner einzigen Figur der Handlung Mitleid oder Sympathie empfindet und auch diese Kunst ist auf der anderen Seite wiederum grandios.
    Dafür mich allerdings die Liebe zu einem Buch auch an den Charakteren hängt hat mich “Gone Girl” nicht so mitgerissen wie andere. Ich fand die Idee gut, die hinter Amys Motivation stand, aber nicht die Art der Ausführung und auch der blinde Glaube der Eltern, dass Amy einfach wundervoll ist. Auch der Schreibstil hat mich angesprochen mit dem Wechsel der Perspektive, aber gelinde gesagt, Amys Tagebuch war mir zu glatt und irgendwie habe ich immer im Hinterkopf eine Stimme gehabt, die mich warnte: Kann nicht sein, kann nicht sein…
    Vielleicht hätte mich das Buch noch etwas versöhnter zurückgelassen, wenn das Ende gestimmt hätte, für mich persönlich gestimmt hätte. Aber das war es einfach nicht, was ich vom Schluss erwartet habe. Denn wie falsch kann ein Bild in der Öffentlichkeit sein und wie ignorant die ermittelnden Beamten. Alles für mich nicht ganz schlüssig und auch etwas eigen.
    Eins hat dieses Buch aber bereits geschafft, dass ich mir die Verfilmung mit Sicherheit nicht auch noch antun werde. Egal ob Ben Affleck oder nicht, nein danke!

    Fazit

    “Gone Girl” von Gillian Flynn hätte mich mit ihrer Idee und den Aufbau überzeugen können, wäre da nicht die komplett unsympathischen Charaktere und das für mich unbefriedigende Ende.

  2. Cover des Buches TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? (ISBN: 9783328101628)
    Megan Miranda

    TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Avani

    Da mich der Klappentext direkt angesprochen hat, hab ich mich entschlossen diesen Thriller zu lesen. Hier muss ich aber direkt sagen, dass ich die Bezeichnung Thriller bei dem Buch nicht besonders treffend finde, da hierfür einfach zu wenig Spannung vorhanden war. 

    Ein besonderes Merkmal von diesem Buch ist wohl, dass wir die Geschichte von hinten nach vorne erzählt bekommen. Wir begleiten Nic an 15 Tagen, wobei wir an Tag 1 ganz normal beginnen. Danach gibt es einen Zeitsprung von zwei Wochen und der Leser erfährt nach und nach was in dieser Zeit passiert ist. Also lesen dann als nächstes was an Tag 15 passiert, dann Tag 14 etc. Das empfand ich erstmal als eine außergewöhnliche Idee, die mir jedoch jetzt im Nachhinein nicht besonders gut gefallen hat. Zum einen lag das daran, dass durch diese Weise gar keine große Spannung oder Angst entstehen konnte bei mir. Ich wusste ja, dass Nic nichts passiert, den darauffolgenden Tag hatte ich ja schließlich schon gelesen. Zum anderen muss ich sagen, dass es mir einfach besser gefällt, wenn ich zusammen mit der Protagonistin nach und nach die Informationen erhalte. 

    Die Handlung an sich fand ich nicht schlecht, jedoch wurde meiner Meinung nach zu wenig daraus gemacht. Die Auflösung hat mich sehr enttäuscht, da sie recht langweilig ist. Insgesamt sollte man wenn man diese Geschichte liest nicht auf unerwartete Wendungen hoffen. Einiges empfand ich auch einfach als sehr konstruiert. 

    Fazit

    Wer Lust auf ein Buch hat das von hinten nach vorne erzählt wird, sollte sich diese Geschichte einmal genauer anschauen. Für mich persönlich war das jedoch nichts. Das Buch fand ich im Gesamteindruck in Ordnung, wobei mich aber die Auflösung enttäuscht hat und ich mir mehr Spannung erhofft habe.

  3. Cover des Buches 64 (ISBN: 9783855350179)
    Hideo Yokoyama

    64

     (44)
    Aktuelle Rezension von: marpije

    Dieses Buch laut Cover soll ein Thriller sein, aber wer sucht ein  gewöhnliches Thriller - fellanzeige, hier ist fast kein Spannung vorhanden, die Atmosphäre hat auch nichts " thrillerartiges " in sich und Gänsehaut bleibt weg, aber wer mag Thriller von anderen Art ist hier sehr gut bedient.

    Der Autor hat uns sehr gut ausgebaute Geschichte vorgestellt, wo der Krimi Fall einer Entführung nur im Hintergrund steht, das was wir kriegen als Hauptthema ist ein Beschreibung der japanischen Verhaltens und Umgangsform wo Pflicht , Loyalität und Unterwerfung auf die erster Stelle sind wo Macht von der Vorgesetzten besonders groß und wo im Kampf gegen Gesichtsverlust die Familie rückt weiter nach hinten.

    Das Buch bietet der Leser eine sehr starke, komplexe Geschichte wo durch die Logik und Intelligenz der Fall zum überraschenden Auflösung kommt und der Protagonist erkennt dass auf seiner Seite " jemand besonders " steht , jemand welche immer und egal was passieren wird eine helfende Hand für ihn hat, Hand welche Trost und Liebe schenkt.

  4. Cover des Buches Die geheime Geschichte (ISBN: 9783442487332)
    Donna Tartt

    Die geheime Geschichte

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Als Richard ein Stipendium für ein College in Vermont erhält, kann er sein Glück kaum fassen. Endlich kann er der Enge seines bisherigen, bescheidenen Lebens entfliehen. Am malerischen College angekommen, schafft Richard es, sich in einem sehr exklusiven und mysteriösen Griechischkurs einzuschreiben, den er gemeinsam mit fünf anderen jungen Erwachsenen besucht. Nach und nach nehmen die anderen ihn in ihre Gruppe auf - und Richard muss erkennen, dass sie nicht nur eine starke Freundschaft, sondern auch ein schreckliches Geheimnis verbindet...


    "Die geheime Geschichte" ist ein fesselnder und unglaublich atmosphärischer Roman, der die Lesenden in das wunderschöne Vermont entführt. Donna Tartt hat für ihren Debütroman gleich mehrere ganz ausgezeichnete Schauplätze gewählt: ein College mit alten, romantisch-gemütlichen Häusern, ein Haus auf dem Land, umgeben von Wäldern und einem See sowie der Kleinstadt, in der das College angesiedelt ist. In dieses perfekt gewählte Setting zaubert die Autorin eine Geschichte, die mich vor allem zum Ende hin absolut umgehauen und fasziniert hat.


    Es wird in menschliche Abgründe eingetaucht, es herrscht ein Drogenkonsum vor, der es geschafft hat, mir allein beim Lesen den Magen umzudrehen - und das alles verpackt in eine so raffinierte und ausgefallene sprachliche Ausgestaltung, dass selbst die schlimmsten Verbrechen noch intellektuell wirkten. Schon in "Der Distelfink" konnte Donna Tartt mit ihrem Schreibstil glänzen, "Die geheime Geschichte" steht dem aber in nichts nach.


    Auf über 700 Seiten begleitet man Richard, Henry, Bunny, Francis, Camilla und Charles, erlebt mit ihnen Höhen und Tiefen - und (fast unvermeidlich) auch einige Längen. Die Autorin geht an vielen Stellen stark ins Detail, schmückt aus und hält sich mit Kleinigkeiten auf. Das ist zwar einerseits charmant und passend zum Stil, für mich hätte die Geschichte aber manchmal etwas zielführender voran gehen können. Außerdem neigt Tartt gerade gegen Ende dazu, ihr Buch in einigen Nebenschauplätzen ins Absurde zu führen. Auch das passt insgesamt in das Bild des Romans, hat aber nicht ganz meinen Geschmack getroffen.


    Wer auf Geschichten mit düsteren College-Vibes steht, wird "Die geheime Geschichte" lieben! Donna Tartt zähle ich auch mit diesem Roman zu meinen liebsten Autorinnen.

  5. Cover des Buches Die Grausamen (ISBN: 9783426306031)
    John Katzenbach

    Die Grausamen

     (129)
    Aktuelle Rezension von: 0904

    Bis zum Schluss glaubt man nicht, dass es so etwas gibt. Spannend!

  6. Cover des Buches Sie finden dich nie (ISBN: 9783746633589)
    Cara Hunter

    Sie finden dich nie

     (50)
    Aktuelle Rezension von: detlef_knut

    »Sie finden dich nie« von Cara Hunter ist eine spannende Jagd nach einem vermissten, achtjährigen Mädchen. Offenbar ist Daisy bei einer Party von dem Grundstück ihrer Eltern verschwunden. Die Polizei ermittelt sofort und befragt Eltern, Gäste und Nachbarn, später auch Lehrer und Mitschüler. Jeder scheint verdächtig, aber ernsthafte Spuren gibt es nicht. Detective Inspector Adam Fowley kommt mit seinem Team nicht voran, bis er schließlich Informationen aus der Vergangenheit einbezieht.

    Gefallen hat: die Spannung bis zum Ende, stets neue Informationen , die in eine andere Richtung zeigen, überraschende Wendungen bis zum Schluss und schließlich eine verblüffende Auflösung des Falls.

    Gefallen hat: Die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven hat mir besonders viel Spaß gemacht.

    Nicht gefallen hat: zwei verschiedene strukturelemente, die von der Autorin eingebracht wurden, um dem Leser einen anderen Blick auf die Sachlage zu gewähren. Das sind einerseits die rückblenden, die beim Tag des Verschwindens beginnen und Stück für Stück immer weiter zurückgehen. durch die chronologisch umgekehrter Reihenfolge hatte dies für mich eher Verwirrung als weitere Erkenntnis zur Folge, obwohl ich durchaus erkenne, dass die Autorin damit bezweckte. andererseits sind es die vielen Twitter Meldungen, mit denen die medienmeldungen kommentiert werden. Die sind für mich total belanglos und komplett entbehrlich Punkt lese ich sowas doch in meinem normalen tagesablauf, also muss ich solch Geschwätz nicht auch noch im Roman lesen.

    Mein Fazit: unterhaltsam und spannend mit Potenzial zum Überblättern wegen nutzloser Informationen.

    © Detlef Knut, Düsseldorf 2020


  7. Cover des Buches Auf zerbrochenem Glas (ISBN: 9781503901155)
    Alexander Hartung

    Auf zerbrochenem Glas

     (91)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber

    Meinung:
    Der letzte Thriller rund um den ehemaligen Kripoermittler Nik Pohl hatte mir gut gefallen, weshalb ich auch auf den neuen Fall gespannt war.

    Dieses Mal rutscht Nik eher unfreiwillig in die ganze Geschichte, da ihm jemand einen Mord anhängen will. Natürlich kann Nik das nicht auf sich sitzen lassen und so nimmt die komplexe Handlung ihren Gang. Es gibt nämlich viele Hintergründe aufzudecken und auch viele besondere Figuren kennenzulernen. Denn auch die Nebenfiguren sind alle interessant gestaltet.

    So ist die Handlung von Beginn an ziemlich spannend und hat ein gutes Erzähltempo. Es gibt viel Action und Nik kommt sehr oft in Gefahr. Dabei muss er auch immer einiges einstecken, aber wenn er sich mal in einen Fall verbissen hat, dann will er ihn auch lösen. Manchmal war er etwas zu leichtgläubig, aber das hat mich nicht wirklich gestört.

    Schön fand ich auch wieder die tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Nik, Jon und Balthasar. Vor allem Balthasar bringt mit seiner lebensfrohen und bunten Art gute Laune mit und auch Jon finde ich nach wie vor sehr interessant, auch wenn er bzw. seine Motive für mich immer noch etwas im dunkeln bleiben. Wahrscheinlich sollte ich dafür endlich mal den ersten Teil der Reihe lesen.

    Den Schreibstil finde ich sehr angenehm, man fliegt irgendwie ganz leicht durch die Seiten. Dazu tragen auch die kurzen Kapitel und auch die Perspektivenwechsel bei.

    Es gibt auch einige Wendungen, wovon ich manche überraschender fand, als andere, aber die meisten fand ich doch gut erarbeitet und solide erklärt. Auch das Ende war passend, auch wenn ich zu einem Motiv doch gerne noch ein paar Hintergründe mehr gehabt hätte.

    Fazit:
    Erneut ein interessanter und spannender Thriller rund um den ehemaligen Kripobeamten Nik Pohl. Die Figuren sind alle sehr interessant gestaltet, der Plot ist recht vielschichtig und wendungsreich und das Buch bietet einfach kurzweiligen Lesespaß, auch wenn Nik manchmal ein bisschen leichtgläubig ist und ich manche Wendungen doch etwas leicht durchschaut habe. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, weshalb ich solide 4 Sterne vergebe.

  8. Cover des Buches Schiff oder Schornstein (ISBN: 9783218011549)
    Andrea Stift-Laube

    Schiff oder Schornstein

     (19)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna
    Das Cover eines Buches ist sicher eines der Kriterien, nach denen man ein Buch - auch - aussucht. Ist es nichtssagend, übersieht man es gerne; ist es aber ein Blickfang, wie das Buch, um das es hier geht, verleitet es zum Geöffnetwerden, zum Hineinlesen, am Ende vielleicht auch dazu, es zu kaufen.
    Ja, das Cover mit der schwarzen Katze, die einen da direkt anschaut, spricht an - und es gibt auch einen Hinweis auf die Geschichte, wenn man sich dann den Klappentext durchliest.
    Um ein Kunstprojekt soll es da gehen, um "ein Statement gegen die Massentierhaltung und Fleischkonsum", das da zwei junge Leute machen, die scheinbar einen Online-Versand für Katzenfleisch gründen.
    Ja, das kann man wohl lesen in diesem Roman - Hauptthema jedoch ist es nicht! Hauptsächlich geht es hier um die Umweltaktivistin Franziska, die verschwunden ist und deren Verbleib unbekannt bleibt. Zurück bleiben ihre Schwester Ila und ein gewisser Konstantin, Franziskas Mitstreiter oder treffender Mitläufer und heimlicher Verehrer.
    Durch beider Sichtweisen wird zum einen die Geschichte der beiden Schwestern aufgerollt, zum anderen das Verschwinden Franziskas verarbeitet in einem Wust von Informationen, mit denen der recht unbedarft wirkende Konstantin über sie, ihre Aktivitäten und seine eigene Rolle dabei in naiv-blauäugigen Sätzen den Leser speist.
    Die Handlung spielt sich ab vor der weiten Kulisse von Klimawandel, Umweltzerstörung, gnaden- und rücksichtsloser Verschwendung der Ressourcen, ungebremst weiter wachsender Bevölkerung, krassester Tierquälerei, von Massentierhaltung bis hin zum Töten und Verspeisen von nahezu allem, was da kreucht und fleucht, und einer scheinbar unsensiblen Menschheit, die all dem tatenlos zusieht oder gar ihr Übriges dazu beiträgt, um dem blauen Planeten endgültig den Garaus zu machen.
    Ila und Franziska haben sich rückhaltlos der Rettung und Bewahrung der Umwelt und ihrer Geschöpfe verschrieben, wobei vor allem Franziska mit äußerster Konsequenz und völlig kompromisslos handelt - was letztlich auch zu ihrem Verschwinden führen wird...
    Man muss sie bewundern, diese Unerschrockene, die zu dem kleinen Häuflein der Aufrechten gehört, die ihre Überzeugungen tatsächlich leben, anstatt sie wie ein Banner vor sich herzutragen und bei passender Gelegenheit sinken zu lassen.
    Mögen sie auch gegen Windmühlenflügel kämpfen, mögen sie schier verzweifeln an der Ignoranz der Gesellschaft - sie verzagen dennoch nicht und kämpfen weiter!
    Auf der anderen Seite stehen diejenigen, die sich passiv verhalten oder die gar ihre hehren Ideale verraten, wenn jener Faktor ins Spiel kommt, von dem man sagt, dass er die Welt regiert: Geld nämlich!
    Einen Vertreter letzterer Gruppe finden wir auch wieder in diesem Buch! Um Konstantin handelt es sich, wie man vielleicht schon ahnen konnte; er konnte letztendlich den Verlockungen des Geldes nicht widerstehen und - sehr realistisch, denn Typen wie ihn gibt es zuhauf - und zieht das "gute Leben", das also, das seine Gier befriedigt, dem anständigen und aufrichtigen vor...

    "Schiff oder Schornstein" ist, obwohl der Klappentext anderer Meinung ist, ein ernster Roman, in dem das Lachen nicht einmal bis zur Kehle vordringt, um darin stecken zu bleiben. Er macht traurig und wütend und verzagt zugleich. Man fühlt sich ohnmächtig angesichts des Zugrunderichtens der Erde und seiner unschuldigen Kreaturen, wofür immer wieder erschreckende Beispiele herhalten müssen.
    Gleichzeitig erkennt man, dass man allein mit dem - wenn auch unbändigen - Willen, die Welt zu retten, nicht weiterkommt.
    Angesichts des Scheiterns oder des Umkippens und Aufgebens so vieler mutigen Kämpfer wird langsam klar, dass der sinnvollste Weg, den Wahnwitz, dem sich die Gesellschaft hingegeben hat, zu stoppen der der kleinen Schritte ist, nämlich das Realistische, das Machbare zu tun anstatt das Unrealistische, das von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist, zu versuchen.
    Doch frage ich mich am Ende des Romans etwas unsicher, ob es das ist, was die Autorin dem Leser mitteilen wollte, oder ob es ihr nicht vielmehr um Aufklärung, um die Bloßlegung himmelschreiender Missstände geht. Oder vielleicht um etwas ganz anderes?
    So bleibe ich in der Tat einigermaßen ratlos und auch ein wenig unbefriedigt zurück...
  9. Cover des Buches ATME! (ISBN: 9783462052237)
    Judith Merchant

    ATME!

     (209)
    Aktuelle Rezension von: petraellen

    Inhalt

    Nile hat endlich ihr Glück gefunden. Ben ist zwar noch verheiratet, trotzdem glaubt das Paar an eine gemeinsame Zukunft. Doch dann verschwindet Ben plötzlich mitten am Tag während eines Einkaufsbummels spurlos. Für Nile droht eine Welt auseinanderzubrechen. Verzweifelt begibt sie sich auf die Suche nach ihm, doch schon bald muss sie einsehen, dass sie alleine nichts ausrichten kann und setzt sich mit Bens Exfrau sowie Freunden und Familie in Verbindung.

     

    Sprache und Stil

    Judith Merchant setzt bewusst Parataxen ein, die dem Thriller die Spannung und gleichzeitig bildlich die Atmung bis ins atemlose steigern lässt. Zusätzlich wird aus der Ich-Perspektive Niles berichtet. Rückblicke wechseln mit der aktuellen Situation und gleichzeitig werden die Persönlichkeiten und die Verbindung zwischen Nile und Ben aufgedeckt. Die Autorin hat die Entwicklung des psychischen Zustands Niles von Kapitel zu Kapitel perfekt gezeichnet und auch ihr unüberlegtes Handeln sehr gut dargestellt.  Viele Wendungen und Momente in denen nur Bruchstücke zu erkennen waren, führten oftmals auf die falsche Fährte.

    Unerwartet schließt sich am Ende ein umfangreiches Konstrukt, das einerseits in die Irre führt andererseits aber auch verstanden werden will.

     

    Fazit

    Atme! ist ein rasanter Thriller.

    Das Ende macht nachdenklich und lässt durchaus Fragen zu. Alles nur geträumt?

     

     

  10. Cover des Buches Heaven, My Home (ISBN: 9783945133910)
    Attica Locke

    Heaven, My Home

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall

    Es gibt einiges zu tun, "bevor das Trump-Justizministerium die Arische Bruderschaft mit einer Art Ehrengarde verwechselt". Darren Mathews, afroamerikanischer Texas Ranger, hatte den Außendienst quittiert, um im Büro der Texas Rangers in Houston einen Schreibtischposten anzunehmen. Im Rahmen der "Sondereinheit zur Arischen Bruderschaft" war ihm die digitale Überwachung der rassistischen US-amerikanischen Gang unterstellt.

    Lieutenant Fred Wilson hat jedoch andere Pläne mit ihm und beauftragt ihn mit der Aufklärung eines Verbrechens, von dem man nicht einmal weiß, ob es überhaupt eines ist. Levi King, ein neunjähriger Junge, ist seit über zwei Tagen verschwunden. Was die Sache nicht gerade einfacher macht, ist die Zugehörigkeit der Eltern zur Bruderschaft. Levis Vater Bill "Big Kill" King sitzt gerade eine zwanzigjährige Haftstrafe ab. Darren Mathews muss somit an die "Front" einrücken ...

    ... wobei die Ermittlungen in ihm nicht wohlgesonnenen Kreisen fast noch das geringste Übel darstellen. Eine Eheberatung bringt ihn zu Frau Lisa zurück, die Rettung seiner Ehe scheint in greifbarer Nähe zu sein. Und da wäre noch die Sache mit seinem Freund Rutherford "Mack" McMillan, den er in der Mordsache Ronnie "Redrum" Malvo, einem Mitglied der Arischen Bruderschaft, deckt. Zu allem Überfluss wird Mathews auch noch, auf sehr subtile Art und Weise, von seiner Mutter erpresst, die auf dem Grundstück der Mathews die Mordwaffe fand und in einem Versteck hütet!

    "Heaven, My Home" ist kein Kriminalroman im üblichen Sinn. Er bietet weitaus mehr als geradlinige Ermittlungen nach einem Verbrechen, die irgendwann zu einem mehr oder weniger erfolgreichen Ende führen. Attica Locke bezieht neben aktuellem politischen Bezug und gesellschaftlicher Entwicklung auch deren Ursprünge mit ein. Den weit verzweigten und ebenso gefestigten Rassismus in all seinen monströsen Schattierungen, begünstigt durch wuchernde Metastasen grenzenloser Dummheit gesellschaftlicher Strukturen und Gruppierungen, die wie eh und je das eigene Elend stets auf andersartige und gerade verfügbare Spiegelbilder projizieren, beleuchtet sie scheinbar nebenbei - und wichtiger noch - von beiden Seiten.

    Die Dichte ihrer Charakterisierungen sind, wie auch der leidige Konflikt zwischen Schwarzen und Weißen, fast körperlich spürbar, wobei es die stets reflektierende Autorin Leserinnen und Lesern nicht unbedingt einfach macht. Die Feindbilder sind klar, der Frontverlauf jedoch nicht. Wer sich auf einen Kriminalroman, der weit über geregelte Unterhaltungselemente hinausgeht, einlassen kann, ist hier genau richtig.

    Es ist nicht nur ein Lesen, es ist ein Erleben. Mit einem Boot durch den Zypressenwald am Caddo Lake Osttexas zu fahren, der "älter als die Zeit" ist, mit Zydeco und Blues von Beau Jocque, Little Milton, Lightnin' Hopkins oder Jessie Mae Hemphill im Ohr, erzeugt so etwas wie ein ehrfürchtiges Staunen. So als ob sich irgendwann doch noch alles zum Guten wenden könnte.

  11. Cover des Buches Kalte Havel (ISBN: 9783740800017)
    Tim Pieper

    Kalte Havel

     (46)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Hauptkommissar Toni Sanftleben, Band 2: Der Sohn der Staatsanwältin Caren Winter verschwindet spurlos und dessen Freund wurde ermordet. Sie benötigt dringend Hauptkommissar Toni Sanftlebens Hilfe. Er lässt sich nicht lange bitten, in den Dienst zurückzukehren, um die Ermittlungen zu leiten. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt…

    Erster Eindruck: Ein schönes Cover mit einer friedlichen Stimmung – gefällt mir sehr gut.

    Dies ist Band 2 einer Reihe; er lässt sich ohne Vorkenntnis des ersten Bandes lesen. Ich empfehle trotzdem, mit dem ersten Band zu beginnen, denn sonst verpasst man unterhaltsame, spannende Lesestunden!

    Für Toni war es keine Frage, die Ermittlungen im Mordfall bzw. Vermisstenfall zu übernehmen. Kaum ist er zurück im Dienst, ist es, wie wenn er nie weggewesen wäre. Er leitet wiederum das Team mit Oberkommissarin Gesa Müsebeck und Kommissar Nguyen Duc Phong. Was war das Motiv für den Mord an Hendrik Spohr? Was wurde aus Alexander Winter? Wurde er eventuell verschleppt und anderorts ebenfalls ermordet? Oder lebt er noch und wird irgendwo versteckt? Die Zeit läuft gegen die Ermittlungen, denn je länger jemand vermisst wird, desto schlechter stehen die Chancen…
    Caren ist eine taffe Frau; wenn sie das nicht wäre, könnte sie auch keine Staatsanwältin sein. Aber dieses Mal ist sie als Mutter selbst betroffen, was natürlich alles verändert. Bewundernswert, wie sie sich trotz allem gut hält und auf Tonis Fähigkeiten vertraut.
    Nebst der beruflichen Herausforderung machen Toni persönliche Probleme zu schaffen: Er konnte seine Frau Sofie zwar vor längerer Zeit nach Hause bringen, aber es ist – verständlicherweise – nicht einfach für sie. Zudem wird Sohn Aroon flügge – er will ausziehen. Der Alkohol lockt ihn sehr, aber er will diesem Verlangen nicht nachgeben; nicht, solange er noch auf der Suche nach Carens Sohn ist.

    Immer wieder werden Passagen aus Sicht der Täterschaft geschrieben – das kurbelt sämtliche Gehirnwindungen an, die sich damit beschäftigen, wer denn dahinterstecken könnte (ich gebe es zu, ich habe es nicht herausgefunden). Die Story war durchgehend sehr spannend mit einem für mich doch überraschenden Ausgang. Aber so soll es auch sein. Von mir gibt es hier wiederum 5 Sterne – vielen Dank für diese grossartige Unterhaltung.
  12. Cover des Buches Wenn du mich tötest (ISBN: 9783426305126)
    Karen Winter

    Wenn du mich tötest

     (112)
    Aktuelle Rezension von: bookdragon

    Detective Sergeant John Mills soll in der Sandwood Bay das an der schottischen Westküste liegt , die verschwunde Touristin Laura Tahn suchen . Ihr Mann Julian hat sie als vermisst gemeldet . Warum ist sie nicht mehr vom Wasserholen ans Zelt zurückgekehrt ? Warum hat Laura ihr Handy im Zelt zurückgelassen , verborgen zwischen der Kleidung ? Und was hatte es mit dem Streit bei einer Bootsfahrt auf sich kurz bevor sie verschwand ? Fragen , die sich John Mills stellen während er ermittelt . Diese werfen immer neue Fragen auf die bis in Julian's  Vergangenheit gehen ...

    Die einzelnen Kapitel berichten aus Sicht der verschiedenen Charaktere . Dabei ist besonders Julian komplex und schwer zu durchschauen . Die Protagonisten passen hervorragend zu dieser Story  und sind vortrefflich beschrieben . Der Spannungsbogen ist so wie er sein sollte : Je mehr ich las umso aufregender wurde der Thriller . Der Schreib - und Erzählstil ist bildhaft , dicht und flüssig geschrieben . 

    Fazit : Die Autorin beschreibt bildhaft die schottische Natur was mir besonders gut gefiel . Da passt die Landkarte auf der Innenseite des Covers dazu . So konnte ich mir auch gleich einen Überblick über das Land machen . Die Kapitel sind recht kurz gehalten und so aufgebaut dass ich immer weiterlesen musste . Der Thriller fängt harmlos an aber Seite für Seite steigt die Spannung . Je weiter ich las umso mehr Fragen bauten sich auf und sie hatten sich durch das ganze Buch gezogen . Das Ende hat mich überrascht aber es konnte mich nicht so ganz überzeugen . Es ist ein spannender Thriller in dem Stück für Stück das Rätsel gelöst wird . Ich finde es ist ein guter Thriller der einige unvorgesehene Wendungen und zudem noch hervorragende Charaktere besitzt .

  13. Cover des Buches Eisige Tage (ISBN: 9783328103233)
    Alex Pohl

    Eisige Tage

     (135)
    Aktuelle Rezension von: SarahLeik

    Für mich der perfekte Thriller. Spannende Geschichte, fesselnde Charaktere und ein Thema, das jeden bewegt. Ohne den Leser zu verstören,  erhält man tiefe Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seelen. Man fiebert mit, man bangt mit. Die „Nebenschauplätze“, die Pohl eröffnet sind nicht ermüdend, sondern flankieren die Hauptstory perfekt. Ich wollte das Buch gar nicht mehr beiseite legen. 

  14. Cover des Buches Der Mann, der sich in Luft auflöste (ISBN: 9783499244421)
    Maj Sjöwall

    Der Mann, der sich in Luft auflöste

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Gulan

    Im selben Moment registrierte Martin Beck etwas. Keinen Schatten und auch kein Geräusch, nur eine kleine Veränderung in der Luft schräg hinter ihm. So unmerklich, dass nur die Stille der Nacht sie wahrnehmbar machte.

    Er wusste, dass er nicht mehr allein auf der Mauer war. Das Auto sollte nur seine Aufmerksamkeit ablenken, während unten auf dem Kai jemand lautlos heranschlich und sich hinter ihm auf die Mauer schwang.

    Und im selben Moment begriff er auch, glasklar und deutlich, dass dies keine Beschattung, kein Spiel, sondern Ernst. Mehr als das. Es war der Tod. Dieses Mal war er hinter ihm her, und zwar nicht zufällig, sondern kalt, berechnend und vorsätzlich. (S.126)

    Sommer in Stockholm: Kommissar Martin Beck sortiert die letzten Akten und verabschiedet sich in den Familienurlaub auf einer Schäreninsel. Doch schon nach einem Tag wird er für eine Spezialaufgabe ins Büro zurückbeordert. Der schwedische Reporter Alf Matsson ist von einer Recherchereise nach Ungarn spurlos verschwunden. Seine Zeitung droht sein Verschwinden auszuschlachten, die schwedische Regierung befürchtet diplomatische Verwicklungen. Daher reist Beck in inoffizieller Mission nach Budapest, um dort zu ermitteln.

    Beck checkt im selben Hotel wie der Verschwundene ein und begibt sich auf Spurensuche. Alf Matsson hat allerdings sein ganzes Gepäck inklusive seines Passes im Hotel gelassen. Die erste Nacht hat er in einer anderen Unterkunft verbracht. Außerdem schien er Kontakt zu einer ehemaligen ungarischen Leistungsschwimmerin gehabt zu haben. Aber als dies bringt Beck nicht wirklich weiter, zudem erhält er mit Major Szluka einen ungebetenen Aufpasser. Doch die Ermittlungen haben jemanden aufgeschreckt, in einer einsamen Nacht am Donauufer spitzen sich die Ereignisse zu.

    Der Schwedenkrimi oder heutzutage etwas regionaler gefasst „Skandivian Noir“ oder „Nordic Noir“ ist in der Kriminalliteratur ein eigenes international erfolgreiches Genre geworden, obwohl sich dort ziemlich unterschiedliche Autorenstile tummeln. Den Reiz dieses Genres macht vor allem sicherlich die Diskrepanz zwischen den Erwartungen der Leser an die gesellschaftlichen Umstände der skandivischen Musterländer und den düsteren Abgründen der Romane aus. Mehr oder weniger als Paten des Genres gelten Maj Sjöwall und Per Wahlöö mit ihrer zehnbändigen Romanreihe „Roman über ein Verbrechen“. Beide arbeiteten als Journalisten, heirateten 1962 und bildeten bis zum Tode Wahlöös 1975 ein kongeniales Autorenduo. 1971 erhielt der vierte Roman „Endstation für neun“ den Edgar Award und markierte damit endgültig den internationalen Durchbruch.

    Wahlöö hatte bereits vor Erscheinen des ersten Martin-Beck-Romans 1965 „Die Tote im Götakanal“ erfolgreich Krimis veröffentlicht. Unter anderem war er (Sjöwall später auch) Übersetzer den legendären Ed McBain-Krimis, die den beiden Inspiration boten für ihr großes Romanprojekt. Sjöwall und Wahlöö waren bekennende Marxisten und wollten ihre Krimis bewusst als politisches Vehikel benutzen. Beide übten große Kritik an den sozialdemokratischen Regierungen unter Erlander und Palme des vermeintlichen Musterland Schwedens, insbesondere an der Polizeireform 1965. Sie wähnten das Land auf dem Weg in den Faschismus und dagegen wollten sie anschreiben. Dabei brachten sie ihre Kritik und politische Meinung zunächst nur in geringem Maße ein, steigerten dies aber bis zum Ende der Reihe deutlich.

    Der Mann, der sich in Luft auflöste“ ist der zweite Band der Reihe. Das schwierige zweite Buch, „die Hölle eines jeden Autors“, wie die Autorenkollegen Anders Röslund und Börge Hellström in ihrem begeisterten Vorwort meinen. Der Roman tanzt insofern ein wenig aus der Reihe, da er über weite Strecken nicht in Schweden spielt. Die später in der Reihe deutlicher formulierte Gesellschaftskritik kommt hier auch nur in homöopathischen Dosen vor. Im Gegenteil: Die Autoren spielen die ganze Zeit mit den Erwartungen des Lesers, dass sich hier ein politisches Verbrechen verbirgt (Kalter Krieg, Eiserner Vorhang), was sich aber in der gelungenen Auflösung nicht bewahrheiten wird.

    Jetzt saß er hier in Budapest mit einem Auftrag, für den er nur mit größter Mühe Interesse aufbringen konnte. (S.95)

    Was mir an diesem Buch direkt auffiel, war die intensive Beschreibung der Figuren und der Szenen und Schauplätze. Dies ist auf der einen Seite äußerst filigran und gekonnt, sorgte bei mir aber während der Kapitel in Budapest teilweise für eine merkwürdige Stimmung. Es gibt lange Phasen, in denen eigentlich kaum etwas passiert, es fühlt sich ein wenig wie in Zeitlupe an. So wie Beck selbst, ging es mir auch hin und wieder. Bis zu dieser Szene an der Donau.

    Als Fazit kann ich mich nicht völlig begeistert zeigen, aber gerade das Ende hat mich positiv versöhnt. Ich kann auch durchaus nachvollziehen, warum diese Figur des Kommissar Beck bis heute ihren Reiz hat und auch fürs Fernsehen adaptiert wurde. Beck und seine Kollegen werden als absolute Normalos präsentiert, ihre Polizeiarbeit ist gründlich und strukturiert. Das wirkt auf den Leser sehr authentisch. Ich werde mir aus Interesse auf jeden Fall auch nochmal einen der älteren Bände vornehmen, in dem Sjöwall und Wahlöö ihre Gesellschaftskritik um einiges deutlicher platziert haben.

  15. Cover des Buches Schneewalzer (ISBN: 9783839217382)
    Birgit Ebbert

    Schneewalzer

     (4)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    Anja Henke hat sich einen Wunsch erfüllt und zu ihrem Online Buchhandel in Hagen einen Krimi-Buchladen eröffnet. Als auf dem Weihnachtsmarkt die Schülerin Hanna  verschwindet und zwei ihrer Freundinnen sich sicher sind, dass Anja als Krimibuchändlerin auch als Detektivin taugt. Ein erster Verdächtiger ist auch recht schnell gefunden. Von einem Kunden, KHK Neubert von der Kripo Hagen, der den Fall bearbeitet, bekommt sie die ein oder andere Insiderinfo. Und schon ist Anja mittendrin und hat es zwischen Familie, ihrem Fall und dem Buchladen nicht immer ganz leicht.

    Ich habe mich sofort in den kleinen Buchladen verliebt. Und auch Anja, der ich nicht nur in der Buchhandlung, sondern auch daheim bei ihrer Familie über die Schulter schauen darf,  kommt sehr menschlich und real rüber.
    Obwohl ich Hagen nicht kenne, bin ich durch die Beschreibungen der Stadt gleich mittendrin und habe sie durch Anjas Kamera direkt vor Augen.  

    Alles in allem ein wunderschöner Weihnachtskrimi von dem ich gerne eine Fortsetzung hätte.
  16. Cover des Buches Tod im Hopfengarten (ISBN: 9783740800345)
    Alexander Bálly

    Tod im Hopfengarten

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomarie

    Seit der Metzgermeister Wimmer seinen Betrieb an den Schwiegersohn übergeben hat, versucht er sich mit diversen Hobbys, denn dem Jungen dreinreden ist seine Sache nicht. Aber nichts hat ihn so recht fesseln können, bis auf seine eher zufällig entdeckte Begabung als Hobbydetektiv. So hat er schon einige Fälle lösen können, nicht nur zur Freude der zuständigen Polizeidienststellen. Aber Kommissar Konrad erkennt durchaus, wo Wimmers Stärken liegen. Wenn der alte Herr in breitestem bayrisch mit eventuellen Zeugen schwatzt, erfährt er meist einiges mehr, als die „Offiziellen“.
    Gleich zwei Fälle beschäftigen die Polizei in der Holledau. Zum einen die zunehmenden Kirchendiebstähle. Es gibt kaum einen Ort, der nicht den Verlust von Heiligenfiguren verzeichnen muss. Es gibt so gut wie keine Spuren. Zum anderen wurde zufällig am Rande eines Hopfenfeldes eine skelettierte Leiche gefunden. Bald gibt es Hinweise, die zu einem Vermissten führen, aber die Eltern wollen davon nichts wissen.


    Konrad will Wimmer mit den Kunstdiebstählen beschäftigen, damit die Ermittlungen im Mordfall in amtlicher Hand bleiben. Aber es kommt anders als er denkt.


    Wolnzach, das beschauliche Kleinstädtchen in der Holledau ist der Wirkungskreis dieses überaus sympathischen und auch erfolgreichen Ermittlers. Dabei agiert Wimmer nicht allein, zum Missfallen seiner Tochter hat er seine Enkelin mit dem Sherlock-Holmes-Fieber angesteckt und die zwei sind wirklich ein patentes Team. Wo bei Wimmer Lebenserfahrung und Leutseligkeit vorherrschen, kann Anna mit Computerkenntnissen punkten.


    Ich finde die Geschichten einfach klasse geschrieben, lebensnah und realistisch, dabei immer mit Augenzwinkern und bodenständigem bayrischen Humor. Dazu tragen auch die Dialektpassagen bei, denn Wimmer kann alles, nur nicht Hochdeutsch. Der verzwickte Mordfall birgt menschliche Abgründe in sich und das wird sehr spannend erzählt.


    Der Oberbayern Krimi hat mir wieder ausgezeichnet gefallen, die Mischung aus Regionalität, Humor, Spannung und gut dargestellten Charakteren ist perfekt.

  17. Cover des Buches Blut und böser Mann (ISBN: 9782919801084)
    Elias Haller

    Blut und böser Mann

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Kiki77

    „Blut und böser Mann“ von Elias Haller ist der dritte Teil aus der Erik Donner Reihe. Wie immer ermittelt Donner, das Monster, auf seine charmante Art und stößt schnell an Grenzen, die ihm die Kollegen setzen.

    Erik Donner wird von einem Kollegen gebeten, ihm bei einem Vermissten-Fall zu helfen. Donner hat eigentlich keine Lust dazu, aber bald scheint der Kollege verschwunden und Donner ist mitten drin in diesem Fall. Viele Menschen sind in den Fall verstrickt und eingewickelt, darunter auch Opfer, die wenig mit der Sache zu tun haben. Grausam und hinterhältig, blutig und brutal alles kommt zum Einsatz. Und so mancher Gedanke wird in eine Sackgasse gelenkt.

    Das Buch lässt sich sehr gut und fließend lesen. Ich bin immer voll dabei und Donner hat das gewisse Extra, dass ihn zum Super-Bulle macht. Mich beeindruckt der Charakter und die Stärke, die Donner ausstrahlt. Gerne gebe ich diesem Thriller 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Victoria Street No.17 – Das Geheimnis der Schildkröte (ISBN: 9783737340229)
    Janet Foxley

    Victoria Street No.17 – Das Geheimnis der Schildkröte

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Krimine
    Sieben Jahre ist es her, seit Toms Mutter spurlos verschwand und niemand weiß, was mit ihr geschehen ist. Aber anstatt darüber zu reden, hüllt sich Toms Vater in Schweigen und so sieht sich der Elfjährige in der Pflicht, den mysteriösen Dingen selbst auf den Grund zu gehen. Heimlich sucht er seine Großmutter auf, die in der Victoria Street No. 17 zu Hause ist, und muss erfahren, dass sich seine Mutter ganz aus Versehen in eine Schildkröte verwandelt hat und er, genau wie sie, über Zauberkräfte verfügt. Die setzt er auch gleich bei der Suche nach ihr ein und prompt steckt er gemeinsam mit seiner Großmutter und seiner Cousine Rike in einem Abenteuer fest, das es in sich hat.

    "Victoria Street No. 17: Das Geheimnis der Schildkröte" ist ein geheimnisvoller Roman für junge Leser, die magische Abenteuergeschichten mögen. Denn kaum hat der mit seinem Vater alleinlebende Tom erfahren, dass seine Vorfahren Zauberer sind, geht es auch schon los und Wahrheitstees, Unkrautsuppen und fliegende Teppiche sind an der Tagesordnung. Schließlich gilt es Toms Mutter zu finden, die als Schildkröte ihr Dasein fristet und nur noch wenige Tage für ihre Rückverwandlung zur Verfügung hat. Vor allem deshalb ist eine Menge Einfallsreichtum und Mut von den Figuren gefragt und natürlich eine ordentliche Portion Magie, damit Tom bald wieder seine Mutter in die Arme schließen kann.

    Janet Foxleys Kinderroman zeichnet sich vor allem durch sympathische Hauptcharaktere und durch ein turbulentes Miteinander zwischen ihnen aus. Denn vor allem die kleinen Neckereien und Dispute zwischen Tom und seiner Cousine Rike sind amüsant, während die Enthüllungen von Toms Großmutter ein ordentliches Durcheinander nach sich zieht. Hinzu kommt eine in die Handlung integrierte Spannung, die aus dem vorgegeben Ultimatum resultiert, das nur noch 7 Tage und 7 Stunden Zeit für die Rückverwandlung von Toms Mutter lässt. Doch trotz dieser gut erdachten Elemente fehlt der Geschichte das gewisse Etwas, das sie zu einem mitreißenden Abenteuer werden lässt. Hier wäre etwas mehr besser gewesen. Mehr dramatische Momente, mehr magische Turbulenzen, mehr Spannung zum Schluss.

    Fazit:
    Eine zauberhafte Geschichte, die sich trotz einiger Mankos gut lesen lässt und Kinder gewiss viel Spaß bereiten wird.
  19. Cover des Buches Barins Dreieck (ISBN: 9783442749492)
    Hakan Nesser

    Barins Dreieck

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Nokbew

    Gut, drei Geschichten die verwirren und im Gedächnis bleiben. Ich finde, eines der besten Bücher von Håkan Nesser!

    Ich habe Barins Dreieck mit Begeisterung gelesen. Ich liebe Håkan Nesser und seine unspektakuläre, intelligente Art, Krimis und Romane zu schreiben!

  20. Cover des Buches Die Eishexe (Ein Falck-Hedström-Krimi 10) (ISBN: 9783869092423)
    Camilla Läckberg

    Die Eishexe (Ein Falck-Hedström-Krimi 10)

     (22)
    Aktuelle Rezension von: lu_booksandpieces

    »Die Eishexe« von Camilla Läckberg hat mir als Hörbuch sehr gut gefallen. Die Synchronisation ist ausgezeichnet und hat dem Hörbuch das gewisse Etwas verliehen. 

    Die Geschichte spaltet sich in zwei Zeitabschnitte und zunächst brauchte ich einen Augenblick, bei den vielen Charakteren diese auseinander zu halten. Das Hörbuch ist recht lang und detailliert, was leichter gemacht hat, dem Geschichtsverlauf zu folgen und auch eigene Vermutungen anzustellen. 

    Es geht um zwei Morde an kleinen Mädchen, die in unterschiedlicher Zeit, jedoch an dem selben Ort passieren. Die Ermittlungen ziehen sich durch die Geschichte und die Motive der Tat, bzw. die Zusammenhänge werden am Ende des Buches ausgezeichnet miteinander verknüpft. 

    Gut hat mir gefallen, dass nicht gleich jedes Detail benannt wurde, nicht jede Vermutung der Polizei ausgesprochen wurde, so dass ich als Leser mitfiebern und eigene Vermutungen anstellen konnte. 

    Alles in allem geht es als Unterthema um Vorurteile und Hass, der sich nicht nur Fremden, sondern auch Menschen gegenüber zeigt, die nicht dem Idealbild einer Gemeinde, oder eines Freundeskreises entsprechen. 

    Die grausamen Taten haben schließlich ein Motiv: Hass und Neid und zeigen noch einmal deutlich auf, dass Missgunst zu viel Unglück führen kann, auch schon im Teenageralter. 

    Ich kann das Hörbuch allen empfehlen, die die gute Unterhaltung eines Krimis zu schätzen wissen und sich auch mit mehr auseinander setzen wollen, als den üblichen Tatmotiven. 


  21. Cover des Buches Eiseskälte (ISBN: 9783785746912)
    Arnaldur Indriðason

    Eiseskälte

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lenny
    Kommissar Erlendur hat in der Kindheit bei einem Ausflug mit seinem Vater und seinem kleineren Bruder einen Schneestrum erlebt. Bei diesem Schneesturm wurden die 3 getrennt und sein kleiner Bruder wurde niemals gefunden. Dem Kommissar hat es sein Leben lang verfolgt: Was ist aus seinem kleinen Bruder geworden? Er macht sich auf die Suche und reist zurück in seine Vergangenheit. Bei seiner Suche stößt er auf einen Fall, der sich lange zuvor in der Gegend ereignet hat. Er fängt an zu ermitteln. Eine schwierige Sache, denn einige der Zeitzeugen sind bereits tot......

    Ich habe immer darauf gewartet, das die beiden Fälle irgendwie miteinander verbunden sind, aber das ist nicht der Fall. Die Geschichte ist spannend und die Stimme von Walter Kreye finde ich sehr gut. Die Betonungen haben mir richtig gut gefallen!


  22. Cover des Buches Cold Water (ISBN: 9783518471067)
    Adrian McKinty

    Cold Water

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar

    Der Anfang: «Die Nacht schlängelt sich über den Horizont im Osten. Eine verborgene Sonne versinkt in einem fremden Meer. Der Nebel riecht nach Rost und Fäulnis wie ein altes Fahrrad.»


    Der katholische Polizist Sean Duffy verlässt seine evangelischen Nachbarn in Belfast samt Pulverfass Nordirland, zieht mit seiner Familie nach Schottland. Er wird nur noch in Teilzeit an gesonderten Aufgaben wenige Tage im Monat anwesend sein. Sylvester 1990, die Zukunft kann nur noch besser werden. Er hat die Nase voll von Irland, hat Angst um seine Familie. Steigt er in sein Auto ein, kontrolliert er vorher, ob auch keine Bombe am Unterboden angebracht ist. Dies ist sein letzter Fall im aktiven Dienst: Kat McAtamney wird vermisst, 15 Jahre alt, angehörig einer Traveller-Familie. Um die Wohnwagen-Leute macht man nicht viel Gewäsch, insbesondere, wenn hier ein Teenager verschwunden ist – eben abgehauen, wie so oft. Sean Duffy gibt sich aber Mühe, wenn ein Mädchen verschwindet, schon aus Prinzip – es ergibt sich jedoch kein Anzeichen von einem Verbrechen. Doch dann wird das Auto von Kat im Fluss gefunden. Wie kam das Mädchen an ein eigenes Auto? War dies ein Unfall oder steckt doch ein Verbrechen dahinter? Ihre Leiche wird nicht gefunden, sie kann durch die Strömung herausgespült sein, bereits im Atlantik gelandet sein. Die Sache lässt Duffy keine Ruhe. Sein letzter Fall darf nicht ungelöst sein!


    «Er meinte, die Tinkermädchen würden doch andauernd verschwinden, und keinen würde das einen Scheiß interessieren. Außer dass er, ähm, nicht Scheiß gesagt hat.›


    ‹Und was meint der Chief Inspector, was wir tun sollen?›


    ‹Nichts. Wir sollen den Papierkram zu dem Überfall zu den Akten legen und im Computer registrieren und uns dann höflich von der Bühne verabschieden und die Abteilung Sergeant Lawson überlassen.›


    ‹Weil sich niemand einen Scheiß für eine vermisste Tinkerin interessiert?›


    ‹So der Kern seiner Bemerkungen.»


    Im Originaltitel heißt dieses Buch: «The Detective Up Late» – warum man dann im Deutschen einen anderen englischen Titel wählt, ist mir ein Rätsel. Für mich ist es der erste Band dieser Serie – ich bin trotz sechs Vorgängern gut hineingekommen. Das Tinkermädchen scheint als Escortgirl gearbeitet zu haben. Und in ihrem Wagen findet Duffy ein Tagebuch mit Namen und Telefonnummern von drei Männern. Hat einer von ihnen etwas mit dem Verschwinden von Kat zu tun? Ohne Leiche kein Verbrechen. Der Icherzähler ist per du mit dem Leser, plaudert aus seinem Leben, aus seiner Sicht der Dinge. Der Thriller ist süffig geschrieben, mit großartigen Dialogen bestückt. Eine gute Milieustudie in Tinkerfamilien (so nennt man in GB die Nichtsesshafte, die in Wohnwagen umherziehen, eine soziokulturelle Gruppe irischen Ursprungs: Tinker, Gypsie, Itinerant oder Irish Traveller). Es gibt Vorurteile auf beiden Seiten und der Nachhall der IRA-Zeit liegt in der Geschichte noch pulvrig in der Luft. Ein spannender, atmosphärischer und stilistisch guter Krimi mit einem Plot, der Stück für Stück die Fäden entwirrt – am Ende ein nicht zu erwartendes Ende liefert.


    «Zeit, weiterzuziehen. In etwas mehr als einem Jahr würde ich vierzig sein, doch in Nordirland sind vierzig wie andernorts fünfzig, und vierzig Jahre und nordirischer Polizist war wie sechzig. Und ich war außerdem katholischer Polizist, rechnen Sie sich das mal selbst aus.»



    Adrian McKinty, geboren 1968 in Belfast, zählt zu den wichtigsten nordirischen Krimiautoren. Nach einem Philosophiestudium an der Oxford University verschlug es ihn nach New York und Denver, wo er verschiedenste Jobs annahm, vom Barkeeper bis zum Rugbycoach. Nach einigen Jahren in Melbourne, Australien, lebt der preisgekrönte Autor und Journalist mit seiner Familie heute wieder in New York.


    https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/cold-water-von-adrian-mckinty-rezension.html


  23. Cover des Buches Das Verschwinden der Stephanie Mailer (ISBN: 9783492316422)
    Joël Dicker

    Das Verschwinden der Stephanie Mailer

     (266)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau.

    Ich war ein großes Fan von den ersten Büchern des Autors. Natürlich musste ich mir auch sein drittes Buch kaufen und lesen. Und es war wieder soo gut. Ich war wieder total gefesselt und habe bis zur letzten Seite mit gefiebert und mit gerätselt. Gefühlt konnte man nach jedem Kapitel eine andere Person verdächtigen. Der Leser muss bis zum Schluss geduldig sein. Das Buch beinhaltet wieder sehr viele Personen und Handlungsstränge, und es ist sehr spannend, wie am Ende alles zusammen kommt. Der Schreibstil des Autors ist großartig und freue mich jetzt schon auf sein nächstes Buch.

    Obwohl mir die Geschichte und ihre Charaktere wieder sehr gut gefallen haben, konnte das Buch nicht ganz mit den anderen mithalten. Deswegen sind es nicht ganz 5 Sterne geworden. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne.

  24. Cover des Buches Ein Ort für die Ewigkeit (ISBN: 9783870709778)
    Val McDermid

    Ein Ort für die Ewigkeit

     (160)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do
    Das Buch spielt in unterschiedlichen Zeiten. 
    Zum einen im Jahr 1963 dann geht es nach 35 Jahren später weiter.
    Winter 1963 im tiefsten Nordengland.
    Inspektor George Bennett hätte längst zu Hause sein sollen. Doch da er neu im Amt ist, nimmt er auch die letzte Vermisstenanzeige mit Eifer auf. 
    Die 13-jährige Alison ist aus ihrem Dörfchen Scardele verschwunden. Sie wollte nur mit ihrem Hund spazieren gehen. Die Leiche bleibt unauffindbar. Ein Verdächtiger wird vom ergeizigen Inspektor Bennett überführt. Es kommt zum Prozess.
    35 Jahre später.
    Die Journalistin Catherine Heathcote möchte ein Buch über den mysteriösen Mord von Scardale schreiben. Cathrine macht sich erneut auf Spurensuche... und entdeckt die Geschichte hinter der Story.

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