Bücher mit dem Tag "vermisstenstelle"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vermisstenstelle" gekennzeichnet haben.

11 Bücher

  1. Cover des Buches Gefrorener Schrei (ISBN: 9783596034239)
    Tana French

    Gefrorener Schrei

     (92)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    ….mal wieder die ersten Bände verpasst und so war mir längere Zeit nicht ganz klar, warum Antoinette Conway bei der Dubliner Mordkommission so einen schweren Stand hat.

    Anfangs habe ich mich auch schwergetan – ganz allgemein, ich fand die Handlung nicht unbedingt „fesselnd, außergewöhnlich, messerscharf“ und was der Lobeshymen da mehr sind.

    Aber so ab Mitte des Buches fast zum Ende hin eher wurde es dann in meinen Augen doch ganz gut und die Spannung zog an. Gut gefallen hat mir auch der Schluss!

     

     

  2. Cover des Buches Süden und das Geheimnis der Königin (ISBN: 9783426620731)
    Friedrich Ani

    Süden und das Geheimnis der Königin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Die Buchrückseite:

    In einem Haus, von dem jeder dachte, es stehe seit Jahren leer, wird die Leiche eines Mannes gefunden. Er hat hier unbemerkt gelebt und ist verhungert. Niemand meldet sich, als die Polizei der Öffentlichkeit seinen Namen und sein Bild präsentiert. Doch unter den wenigen Habseligkeiten des Mannes entdeckt die Kripo den Namen einer Frau, die seit mehr als zehn Jahren vermisst wird. Hauptkommissar Tabor Süden kramt die alte Akte heraus und beginnt erneut mit der Suche ...

    Meine Meinung:

    Teil 7 der Süden - Reihe startet nicht wie gewohnt in Deutschland/München, sondern in Italien. Nicht lange und es gibt einen Zeitsprung ein paar Wochen zurück, kurz darauf gehen wir noch einmal in der Zeit zurück, diesmal etwa 10 Jahre. - Diese Zeitsprünge habe ich gut überstanden, es gab keine Verwirrung oder dergleichen.

    Südens neuen Fall fand ich wieder sehr interessant. Es wird zwar immer jemand vermisst und gesucht, aber der Autor schafft es trotzdem, durch seine detailgetreuen Beschreibungen der Charaktere und Situationen, Abwechslung und Spannung in die ganze Sache zu bringen. Obwohl ich hier leider gestehen muss, dass ich vergleichsweise lange gebraucht habe, mir die Buchfiguren zu merken.

    Genial war hier aber, dass Tabor Süden einen Fall, der vor 10 Jahren aktuell war, durch eine verhungerte Männerleiche in der Gegenwart, wieder aufrollen und sogar erfolgreich abschließen konnte. - Das war wirklich gut umgesetzt!
    Soraya, die "Königin", die dem Buch seinen Titel gibt, hat ein Geheimnis auf Lager, das äußerst bestürzend und abartig ist. Das Geheimnis für sich herauszufinden lohnt sich allemal.

    Die Atmosphäre ist wie in jedem Süden sehr ruhig, wortkarg. Die stillschweigende Klarheit und Gewissheit Südens, gespickt mit außerordentlich genau und einzigartig skizzierten Charakteren, verleihen dem Ganzen ein unheimlich gutes Flair, in das man gerne eintaucht.

    Blöderweise haben mich die ersten Sätze des Buches so neugierig gemacht und ziemlich hohe Erwartungen geweckt, weil da die Rede von einem Blutbad, Massaker ist, leider aber, war die Aufklärung dieser "Sache" dann aber eine klitzekleine Enttäuschung.

    Nichtsdestotrotz ein ganz gut gelungener, Spannung aufbauender, neuer Fall für Süden und sein Team, der es wieder mal wert war zu lesen. Einen Stern ziehe ich aber trotzdem ab, weil ich diesmal mit dem merken der Buchfiguren, beinahe bis zum Schluss, erhebliche Probleme hatte.

  3. Cover des Buches Süden und der Luftgitarrist (ISBN: 9783426512005)
    Friedrich Ani

    Süden und der Luftgitarrist

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 192 Seiten

    Verlag: Knaur TB (26. September 2011)

    ISBN-13: 978-3426512005

    Preis: 8,99 €

    auch als E-Book erhältlich


    Ein sehr leiser Krimi


    Inhalt:

    In München findet die Stadtmeisterschaft im Luftgitarrespielen statt. Auch Tabor Südens Kollege Martin Heuer nimmt daran teil und schafft es in die Endrunde. Doch plötzlich ist sein härtester Konkurrent, Edward Loos, unauffindbar. Süden und Heuer suchen den Mann und finden schließlich einen anderen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist bereits der 10. Band um den Münchner Kommissar Tabor Süden. Er kann aber problemlos ohne Vorkenntnisse gelesen werden. 


    Zugegeben, Friedrich Anis Krimis werden nicht jedermanns Herz erobern können. Gerade der vorliegende Fall gehört zu den extrem leisen Krimis. Überbordende Spannung und brutale Verbrechen sucht man hier vergebens. Der Autor lenkt den Fokus stattdessen auf das Zwischenmenschliche und auch zwischen die Zeilen. 


    Dabei ist die Story trotzdem fesselnd, und der Schreibstil ist für einen Krimi eher gehoben, lässt sich aber sehr einfach und angenehm lesen. Wer etwas Besonderes sucht und es unaufgeregt, aber interessant mag, ist hier genau richtig.


    ★★★★☆


  4. Cover des Buches Süden (ISBN: 9783426509357)
    Friedrich Ani

    Süden

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    INHALT

    Tabor Süden war früher Polizist und er wollte nie mehr vermisste Personen suchen müssen.

    Er zog nach Köln um sich etwas neues aufzubauen.


    Doch dann war er wieder in München, in der Sendlingerstraße bei Edith Liebergesell. Sie kannten sich von früher und sie bot ihm Arbeit an, denn sie hatte eine Detektei.

    Sie wünschte sich, dass Süden bei ihr anfängt, denn sie kannte ihn und wusste, dass er gut war.

    Als er da so in dem Büro stand, bekam Frau Liebergesell einen Anruf von Frau Zacherl.

    Der Mann, ein beliebter Wirt, verschwand plötzlich und die Detektei hatte den Auftrag ihn zu finden.


    Er kam nach München, weil sein Vater ihn angerufen hatte. Doch dann brach die Verbindung ab und er meldete sich nicht mehr. Jetzt wollte er seinen Vater suchen, er wollte ihn sehen, sich mit ihm treffen, nach all den Jahren.


    Süden unterhielt sich, wenn er allein war mit seinem toten Freund Martin Heuer. Martin gab ihm den Rat, er soll hier bleiben in München und er soll den verschwundenen Wird Zacherl und seinen Vater suchen.

    Er würde die beiden bestimmt finden, da war Martin sich sicher, oder war sich gar Süden sicher?

    Nach längerem Überlegen, willigte Süden dann doch ein und er stieg bei der Detektei ein.


    Süden nimmt den Fall Zacherl wieder auf, Er ist gut in dem war er tut und er erfährt viel neue Sachen, die nicht in der Akte stehen. Er hat so seine eigene Art, die Leute zu befragen und genau das macht Süden aus.



    MEINE MEINUNG

    Dieses Buch ist eine Eigenart an sich. Mich hat es am Anfang etwas irritiert und ich bin sehr schlecht und schleppend in die Geschichte gekommen. Ich habe dann erst mal eine Pause eingelegt und es noch mal angefangen.

    Aber das Ergebnis war das gleiche, ich kam schleppend in die Geschichte.


    Es wird uns hier die Geschichte von Süden erzählt und plötzlich taucht da ein Junge auf, Namens Benedikt 12 Jahre alt, der seine Mutter vermisst. Das wird dann immer wieder in die Geschichte eingestreut und zu Beginn weiß man nicht, was es zu bedeuten hat. Es ist schon leicht verwirrend, weil auch die Geschichte von Bene sehr detailliert beschrieben wird.

    Mitten in der Geschichte fügt sich dann alles langsam zusammen und Benedikt ist der Sohn eines Zeugen von Süden.


    Das Buch ist insofern interessant, weil wir die Art der Befragung von Süden mitbekommen.

    Ich finde die Geschichte aber etwas zu langatmig und dadurch schleppt man sich eher mühselig durch dieses Buch.

    Süden ist ein fantastischer Mensch und ein super Ermittler, das merkt man sehr schnell.

    Er will Leuten helfen und er hat so seine eigene Art und Weise das durchzusetzen. Dieses Buch ist nicht schlecht, aber für mich jetzt auch nicht so interessant.

    Es ist einfach unter der Rubrik Roman einzuordnen. Ich wüsste jetzt nicht, welcher Leserschaft ich dieses Buch empfehlen sollte, da ich es nicht wirklich empfehlen kann.

    Ich denke mal es ist eher was für Leute, die nicht allzu viel Spannung wollen und doch eine Geschichte lesen wollen, die nicht nur so vor Liebe trieft.

    In diesem Buch geht es um das Schicksal und das Leben eines Mannes, der mit 51 Jahren alles noch mal überdenkt und scheinbar unzufrieden mit seinem bisherigen Leben ist.

    Ich kann dieses Buch leider nicht wirklich weiterempfehlen.



    Eure Bluesky_13

    Rosi     

  5. Cover des Buches Kaliber .64: Der verschwundene Gast (ISBN: 9783960541011)
  6. Cover des Buches Süden und die Frau mit dem harten Kleid (ISBN: 9783426510322)
    Friedrich Ani

    Süden und die Frau mit dem harten Kleid

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Die Buchrückseite:

    "Übe zu verstehen, immer wieder von neuem. Dass du aufhören mögest zu verurteilen."
     
    Als Johann Farak, Sohn eines Ägypters, verschwindet, scheint ihn außer seiner Schwester niemand zu vermissen. Er war ein Trinker, heißt es, er hat Bilder auf Holzbretter gemalt, die nichts taugen, sagen die Leute.
    Dann taucht eine junge Frau auf - und Tabor Süden begreift plötzlich, dass Johann Farak vielleicht nur eine Möglichkeit hatte, seinem bisherigen Leben zu entkommen.

    Meine Meinung:

    Anis 7. Süden - Roman ist in Briefform geschrieben. Das heißt, dass der Vermisstenfahnder Tabor Süden, vom Anfang weg, der Tochter des gesuchten Johann Farak, in einem Brief die Geschichte von der Suche nach ihrem Vater und all der Hintergründe, erzählt hat.
     
    Für mich war diese Form neu und anders, letztlich hat sie mir aber nicht so gut gefallen, wie die herkömmliche Art in den bisherigen Süden - Büchern. Auch die Sätze kamen mir hier sehr oft abgehackt und enorm kurz vor, weswegen mein Lesefluss sehr gelitten hat, und was dann wahrscheinlich auch der Grund dafür war, warum ich mehrmals abgeschweift bin.

    Anis Stil ist für mich aber einfach genial und unverwechselbar, das kann ich gar nicht oft genug sagen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie lebensnah und authentisch er seine Charaktere skizziert.
    In Anis Geschichten findet man aber ebenso immer Melancholie, Trübsinnigkeit, Schwermut, Gewalt und Negativität. Ach ja, und Alkohol. - Das muss auf jeden Fall erwähnt werden.^^
    Das alles hat meine Stimmung natürlich gedrückt. Aber dennoch sind das eben Themen, die die Bücher des Autors vorwiegend beherrschen und auch ausmachen. Dinge, über die die Menschen ungern reden oder nachdenken, was aber trotzdem in jeder x-beliebigen Familie zum Alltag gehören kann. Auf eine gewisse Weise bin ich also schon froh darüber, dass ich einen Autor gefunden habe, der diese unguten Themen, ganz offen und kein Blatt vor den Mund nehmend, behandelt.
     
    Süden ist mir in diesem Buch äußerst still und einsilbig (noch wortkarger als sonst^^) vorgekommen. Der freche Humor, der in den anderen Büchern doch immer wieder zwischen den Zeilen zu finden war, ist mir hier leider ebenfalls sehr abgegangen... :-/

    So, und das Ende der Geschichte? Endet ohne Ende. - Naja, nicht direkt aber irgendwie auch schon... Der Schluss hat mir wieder mal ausgesprochen gut gefallen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich mit einem anderen Ausgang der Geschichte nicht so zufrieden gewesen wäre. ;-)

  7. Cover des Buches Süden und der Straßenbahntrinker (ISBN: 9783866156302)
    Friedrich Ani

    Süden und der Straßenbahntrinker

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater
    Die Titelformulierung des Krimis, für den Ani das erste Mal den Deutschen Krimipreis bekommen hat, erinnert wohl nicht zufällig an den Großmeister der düster-melancholischen Kriminalschriftstellerei, Georges Simenon. Und dieser Massenschreiber hat bestimmt einige Krimis geschrieben, die schlechter sind als die von Ani. Aber auch einige bessere. Ich werde auf jeden Fall noch ein paar weitere Ani-Krimis lesen. Der "Straßenbahntrinker" ist mit seiner originellen Fall-Konstellation auf jeden Fall ein guter Appetizer, aber eben kein Sprachkunstwerk wie die besten Simenon-Krimis.
  8. Cover des Buches Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels (ISBN: 9783426511725)
    Friedrich Ani

    Süden und das Gelöbnis des gefallenen Engels

     (31)
    Aktuelle Rezension von: eskimo81
    Ein Fall wie jeder andere vermisste Fall auch - so scheint es. Der Schuster Maximilian Grauke wird vermisst gemeldet, jedoch merkt Tabor Süden schnell, das hier nichts so ist, wie es sein sollte...

    Nach dem mich der erste Band begeistert, der dritte "verarscht" hatte dachte ich, dem Autor gebe ich noch eine Chance. Es wird wohl die letzte gewesen sein. Nach knapp 100 Seiten hab ich aufgegeben. Meine Lesezeit ist mir einfach zu kostbar um Krimis / Bücher zu lesen, die mich eher aufregen als unterhalten. Sätze unfertig, Tabor fliegt von einem Ort zum nächsten, so dass man nie weiss, ich das nun passiert, findet das nur in seinem Kopf statt?

    Für mich absolut keine Freude, das Buch zu lesen. Im Gegenteil, ich ärgerte mich mehr, als das ich unterhalten wurde...

    Fazit: Selten hab ich ein so verworrenes unklares Buch in der Hand gehabt wie dieses.
  9. Cover des Buches Süden und das verkehrte Kind (ISBN: 9783426510414)
    Friedrich Ani

    Süden und das verkehrte Kind

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Buchrückseite:

    »Glauben Sie, mit sechs ist man zu klein, um abzuhauen? Man kann immer abhauen, wenn man kapiert hat, dass man wegmuss.«

    Nastassja Kolb ist verschwunden. Die verzweifelten Eltern behaupten, ihre Tochter sei entführt worden. Die Suche nach dem sechsjährigen Mädchen verläuft zunächst erfolglos. Bis Tabor Süden begreift, welch perfides Spiel die Familienangehörigen mit ihm treiben ...

    Meine Meinung:

    Hierbei handelt es sich um den 12. Band mit dem Vermisstenfahnder Tabor Süden. Die Bände davor habe ich bereits gelesen und sehr gemocht. Da in jedem Buch ein Fall behandelt und abgeschlossen wird, kann man "Süden und das verkehrte Kind" selbstverständlich auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Das Privatleben von Tabor Süden und seinen Kollegen nimmt in Anis Krimis einen relativ großen Platz ein, nichtsdestotrotz verpasst man nicht viel, wenn man mit irgendeinem Band zu lesen beginnt, da sich Privates immer wiederholt und sich eigentlich kaum verändert.

    Tabor Süden ist ein unkonventioneller Ermittler, der sich ungern was vorschreiben lässt und bei Vernehmungen lieber steht als sitzt. Sein Kollege und Freund Martin Heuer ist, noch um ein Eck mehr als Süden, ein Melancholiker, ein Trinker, ein Depressiver. Die beiden kennen sich seit ihrer Kindheit, sie sind zusammen groß geworden ... Friedrich Ani erzählt uns, wie es dazu kam, dass Tabor und Martin Polizisten und schließlich Ermittler geworden sind. Südens und Martins Privatleben ist so eng verwoben mit ihrem Beruf, dass es den Leser nicht verwundert, wie die beiden beschrieben werden: als psychische Wracks. - Der eine mehr als der andere. Menschen zu suchen, besonders, wenn es um Kinder geht, und diese dann nicht oder nur mehr tot zu finden, ist belastend. Sehr belastend. Man kann es sich so vorstellen: für jedes tot aufgefundene oder verschwunden gebliebene Kind, legt sich ein weiterer schwerer Mantel um einen, den man nicht wieder ablegen kann. Für feinfühlige bzw. emotional labile Menschen ist so ein Beruf nichts, wenn man sich nicht selbst eines Tages komplett verlieren will. Der Autor bringt uns in seinem Buch genau das näher: wie es einem gehen kann, wenn man mit all den Vermissungen nicht umgehen kann und privat wenig bis gar keinen Rückhalt hat.

    Ani gewährt uns auch wieder einen Einblick in ein Familienleben, das eigentlich keins ist. Geprägt von Lügen, Gewalt und Schweigen sind die Kolbs - der Familie von der vermissten 6-jährigen Nastassja. Man kommt als Leser nicht umhin, sich zu fragen, warum die Leute eigentlich nicht kooperieren und anfangen zu reden. Der erfahrene Süden als wandelnder Lügendetektor weiß genau, wer was weiß und wer lügt. Schon frustrierend das Ganze, nicht nur für Süden. Auch ich kann hier natürlich die Schwere fühlen, die auf der ganzen Geschichte lastet. Ich liebe zwar Anis Schreibweise mit seinen oftmals vorkommenden Wortschöpfungen, aber wer dieses Buch lesen mag, muss sich auf viel Melancholie und belastenden Inhalt einstellen. Dass man sich über die eine oder andere Buchfigur ärgern muss, wird ebenfalls nicht ausbleiben. Die Buchfiguren schaffen es nämlich mit Bravour, die Ermittlungen nur schleppend vorangehen zu lassen, was auch anstrengend sein kann, wenn man als Leser keine Geduld hat.

    Empfehlenswert ist "Süden und das verkehrte Kind" vor allem jenen, die Authentizität schätzen, gerne über familiäre Abgründe lesen und mit schwerer, eher tragischer Handlung, aber lebensnaher Art zu schreiben, zurecht kommen. Freude wird man mit dem melancholischen Inhalt zwar keine haben, aber auch schwerer Inhalt kann gut sein und das ist dieser allemal.

  10. Cover des Buches Feuer der Rache (ISBN: 9783802581571)
    Ulrike Schweikert

    Feuer der Rache

     (54)
    Aktuelle Rezension von: secretworldofbooks
    Noch immer ist Sabine Berner krank geschrieben. Obwohl es ihr schon unter den Nägeln brennt, wieder in ihrer Abteilung tätig zu sein. Doch durch den Mangel an Kollegen, tritt eine private Anfrage als Ermittlerin an Sie ran, die es in sich hat. Das Verschwinden eines jungen Mädchens soll aufgeklärt werden. Dabei ahnt sie nicht, das die mysteriösen Todesfälle in Hamburg damit verbunden sind. So kommt Sabine ihren Vorgesetzten mehr als einmal in die Quere und riskiert damit ihren Job. Zur Hilfe steht ihr dunkler Gefährte Peter von Borgo, der ihr immer noch jede Nacht nachstellt. 

    Mir gefällt der zweite Band auch wieder gut. Vor allen die kriminelle Handlung hat es in sich und ist lesenswert.
  11. Cover des Buches Süden und der Mann im langen schwarzen Mantel (ISBN: 9783426510346)
    Friedrich Ani

    Süden und der Mann im langen schwarzen Mantel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: beowulf
    Wenn jemand Friederich Ani als den besten deutschen Krimiautor bezeichnet, so verrät das mehr über den Kritiker, als über den Autor. Ani schreibt keine Psychothriller, da thrillt nichts, aber mächtig Psycho ist da schon drin. Hier die Psychologie eines kleinen bayrischen Dorfes, indem das unfassbare geschehen ist- am hellichten Tag bei strahlendem Sonnenscheint verschwindet ein zehnjähriges Mädchen ohne das irgendwer etwas bemerkt haben will. Alle sind sich einig, es muß wer aus dem Dorf gewesen sein, ein Fremder wäre aufgefallen. Die SOKO arbeitet fieberhaft, der Frisör des Dorfes, auch hier sind sich eigentlich alle sicher, dass er es nicht war- aber weil die Presse ihn so nieder gemacht hat, geht man halt zu dem Schwein nicht mehr hin. Süden, Freidrich Anis Ermittler kommt aus diesem Dorf, er ist zufällig dort, er besucht das Grab seiner Mutter an deren siebzigsten Geburtstag, aber er besucht ganz unabsichtlich damit auch sich selbst, er bespiegelt seine Realität mit den Wünschen des 19 jährigen, der das Dorf damals verleiß. 25 Jahre Polizeiarbeit beim Kommissariat 11 in München, Vermisstenfälle bearbeiten. Sein Leben. Das wird mindestens genauso breit und intensiv vor dem Leser ausgebreitet wie der Fall des vermissten Kindes. Kein actionreiches Buch, kein klassischer Whodunit, die Lösung des Falles hat eher zufällig etwas mit Süden selbst zu tun. Wer also Ani´s Krimis mag, der liebts nicht aufgeladen mit Spannung, sondern der leibt die genaue Beobachtung, die klare Sprache und die Ruhe.
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