Bücher mit dem Tag "vernachlässigung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vernachlässigung" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (724)
    Aktuelle Rezension von: tobi101996

    In dem Buch All die verdammt perfekten Tage von Jennifer Niven, geht es um Finch und Violet, eigentlich wollen sich beide vom Kirchtum der Schule stürzen, aber Finch hält sie davon ab. Danach denken alle die beliebte Violet hat den Freak Finch gerettet, sich in den Tod zu stürzen. Irgendwie hat der Moment etwas in Finch verändert und er und Violet kommen sich durch ein Schulprojekt immer näher. Violet sieht Finch nach einer Weile nicht mehr als Freak, sondern als einen lebenslustigen Typ, der wesentlich interessanter ist als gedacht. Finch verändert Violets Leben zu einem guten und Finch selbst merkt, wie ihm trotzdem etwas fehlt und fühlt sich dadurch immer leerer. Wie die Geschichte aus geht sollte selber lesen.


    Meine Meinung:

    Ich fand die Geschichte spannend geschrieben und flüssig zu lesen/ hören. Die zwei Sprecher, die abwechselnd die Geschichte vorgelesen haben, waren von der Stimme angenehm zu hören. Wie die Geschichte geendet hat, war klar, da gab es nicht sehr viel Möglichkeiten wie sie enden konnte. Trotzdem war ich gegen Ende hin trotzdem traurig, weil der Grund dafür nicht einfach ist. Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und eine tolle erzählweise um die Geschichte zu erzählen. 


    Fazit:

    Auch wenn das Buch traurig ist und gleichzeitig auch glücklich macht, es ist an manchen Stellen trotzdem nicht einfach.

  2. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.282)
    Aktuelle Rezension von: Queenofbutterflies

    Nachdem ich Playlist gelesen habe und von diesem Buch begeistert war, musste ich auch den 1. Band der Reihe lesen und hier muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Es mag auch daran liegen, dass man durch Playlist echt hart gespoilert wird, aber irgendwie hat mir hier echt die Spannunng gefehlt und die überraschende Wendung, da der Täter ja aus Playlist bekannt war. Daher mein Rat: Lest erst Augensammler und dann Playlist, wenn Ihr Euch nicht spoilern möchtet.
    Nichts desto trotz ist das Buch natürlich schon spannend, aber mir fehlten für einen Thriller von Fitzek wie gesagt einfach noch die Wendungen und das um 3 Ecken denken müssen, deswegen habe ich mich zunächst auch ein wenig durch das Buch geqüalt. Auf den letzten 100 Seiten konnte ich es aber aus der Hand legen, als die letzten Minuten des Ultimatums angebrochen waren und es zum Kräftemessen zwischen Zorbach und dem Sammler kam. Da wurde es doch nochmal richtig nervenaufreibend.
    Alles in allem hat mich dieser Thriller mit 3 von 5 Sternen nicht so ganz überzeugen können und ich hoffe mit Augenjäger wieder positiver überrascht zu werden.

  3. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.817)
    Aktuelle Rezension von: BraDaPu

    In diesem Buch geht es um einen Roadtrip. Beim gemeinsamen Lesen in der Schule war ich leider die gesamte Zeit gelangweilt. Normalerweise lese ich längere Bücher, aber von diesem Buch würde ich mir keine längere Version antun. Eindeutig keine Empfehlung von mir. Da finde ich Conni Pixie-Bücher unterhaltsamer.

  4. Cover des Buches Wenn's einfach wär, würd's jeder machen (ISBN: 9783404176908)
    Petra Hülsmann

    Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

     (386)
    Aktuelle Rezension von: ChristelMerten

    Nein, einfach hat die junge Lehrerin Annika es wirklich nicht, als sie plötzlich an eine Brennpunktschule versetzt wird. Auch ihr Privatleben entwickelt sich kompliziert... 

    Der Roman ist insgesamt alles andere als "einfach": vielschichtig, wendungsreich und in einem tollen Erzählstil geschrieben. Genau die richtige Mischung aus witzigen Erlebnissen und schlagfertigen Dialogen einerseits - und einigen Gedanken zum Weiterdenken andererseits: 

    Was macht eine gute Lehrerin aus? Wie gewinnt man Zugang zu "schwierigen" Teenies? Wie geht man mit Mobbing und Leistungsdruck um? Und nicht zuletzt: Was ist eigentlich Liebe? Woran merkt man, dass einer "der Richtige" ist?

    Alles sehr kurzweilig in eine gute Geschichte verpackt, die man verschlingen kann, ohne dass sie seicht ist. Da ich selbst Lehrerin bin, kann ich vieles sehr gut nachempfinden, was Annika erlebt und muss sagen: "erschreckend" realistisch!

    Das Buch ist aber auch eine kleine Liebeserklärung an Hamburg - was ich ebenfalls großartig finde - und an alle "Nerds". Die Botschaft: "Bleibt wie ihr seid, die Welt braucht euch!" kommt super dabei rüber!

    Mein erstes Buch von Petra Hülsmann - aber sicher nicht mit letztes!

  5. Cover des Buches Ich, Eleanor Oliphant (ISBN: 9783431039788)
    Gail Honeyman

    Ich, Eleanor Oliphant

     (317)
    Aktuelle Rezension von: MissSophi

    Was für ein Buch. Ich bin gerade sehr traurig, dass es zu Ende ist und muss daher meiner Begeisterung Ausdruck verleihen.


    Es geht in der Hauptsache um Eleanor, eine dreißigjährige Einzelgängerin die so ihre Marotten hat. Schnell hatte ich sie in mein Herz geschlossen und ich war gespannt, wie sich alles entwickelt. Sie ist vom Schicksal nicht gerade verwöhnt worden und hatte eine traumatische Kindheit, der man nach und nach auf die Spur kommt. Sie hat sich arrangiert und redet und trinkt sich das Allein- und Einsamsein schön. Zudem nimmt sie alles wortwörtlich und das ergibt nochmal einen ganz anderen Blick auf das Leben und auf Beziehungen im Allgemeinen. Sehr unterhaltsam und aufschlussreich.


    Dann treten ein paar Menschen in ihr Leben, allen voran ihr Arbeitskollege aus der IT Abteilung und allmählich scheint sich das Leben mit ihr auszusöhnen.


    Das Buch lebt von seinen Umschreibungen und von den gehörten Gedankengängen von Eleanor. Zauberhaft ge- und beschrieben. Unglaublich welch eine Kraft die Worte haben und fast unvorstellbar, dass es der Debütroman der Autorin ist. Ich hoffe, dass sie noch weiterschreibt und wir wieder von ihr lesen können.


    Alles in allem eine sehr kurzweilige Unterhaltung, die mich jedoch so ans Buch gefesselt hat, dass ich nicht aufzuhören vermochte. 

  6. Cover des Buches Eleanor & Park (ISBN: 9783423626392)
    Rainbow Rowell

    Eleanor & Park

     (1.144)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist schlicht und schön und auch der Klappentext verrät noch nicht allzu viel.

    Obwohl der Schreibstil toll ist, konnte er mich zu Beginn nicht fesseln und ich fand das Buch sehr langatmig, auch die Thematik kaum interessant.

    Nach ein paar Kapiteln konnte ich mich jedoch damit abfinden und das Buch wurde immer besser, sodass es sich bis zum Ende doch noch in ein wunderschönes Buch geändert hatte.

    Alles in allem also nach einem holprigen Start doch noch toll.

  7. Cover des Buches Wenn der Sommer stirbt (ISBN: 9783404208012)
    C.L. Wilson

    Wenn der Sommer stirbt

     (438)
    Aktuelle Rezension von: liebehee

    Fortsetzung zu: Der Winter erwacht (dringend vorher lesen!!!) und ich denke es ist für jeden, der den ersten Teil gelesen hat, ein Muss auch Nummer zwei zu lesen.


    Die Geschichte geht sofort flüssig weiter und löst zum Glück auch den Cliffhanger des vorherigen Buches schnell auf. Allgemein werden hier Missverständnisse oder andere dramatische Situationen relativ schnell aufgeklärt und ziehen sich nicht unnötig lange durchs Buch, sondern nur so, wie für die Spannung nötig.

    Die Liebesgeschichte zwischen Cham und Wynter entwickelt sich natürlich auch weiter. Und wo vorher hauptsächlich nur Leidenschaft war, kommen jetzt tiefe Gefühle mit ins Spiel. Gerade ihre gemeinsamen "unbeschwerten" Momente gefallen mir am besten.

    In diesem Teil gibt es auch mehr Fantasyelemente, wie die verschiedenen Eisgestalten, auch die Bedrohung fürs ganze Reich wird immer größer. Am Ende kommt es zum großen Finalkampf. Es gibt also deutlich mehr Action als in "Der Winter erwacht". 


    (vorhersehbarer Spoiler)

    Die Auflösung des Kampfes gegen das "Eisherz" und die Rückverwandlung finde ich etwas "einfach" gelöst. Allerdings stört das weder den Lesefluss, noch bin ich über das Happy End enttäuscht.


    Fazit:

    Diese Bücher haben mich nun schon zum zweiten Mal in ihren Bann gezogen und ich kann sie jedem Fantasy Romance Liebhaber nur empfehlen.

    Der Schreibstil von C.L. Wilson hat mich gefesselt und ich werde auf jeden Fall auch andere Romane von ihr lesen.

    Umso mehr freut es mich, dass es eine neue Dilogie in der Mystral Reihe gibt (Die Wellen singen, wenn der Sturm tobt), in der wir hoffentlich auch Chamsin & Wynter wiedertreffen.

  8. Cover des Buches Mein Sommer nebenan (ISBN: 9783570402634)
    Huntley Fitzpatrick

    Mein Sommer nebenan

     (992)
    Aktuelle Rezension von: lesenbirgit

    Nicht nur im Sommer zu lesen auch jetzt in der trüben Jahreszeit. Es muntert auf diese Geschichte. Sie ist so locker und leicht zu lesen. Sie bringt Sommerflair ins Wohnzimmer finde ich. Das Cover verspricht schon so vieles, Wie die beiden dort auf dem dicken Ast sitzen so ganz locker und entspannt. Ich könnte es nicht. So vertraut.

  9. Cover des Buches Forbidden (ISBN: 9783841503077)
    Tabitha Suzuma

    Forbidden

     (831)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_dc

    Ich habe es eben erst fertig gelesen und ich bin emotional am Ende.. Ein Buch was man gelesen haben sollte! Das Thema, die Umsetzung und der Schreibstiel sind unglaublich.

  10. Cover des Buches Nightingale Way - Romantische Nächte (ISBN: 9783548287515)
    Samantha Young

    Nightingale Way - Romantische Nächte

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Snowflakes

    Vorab, ich liebe die Reihe Edinburgh Love Stories von Samantha Young. Ich habe sie regelrecht verschlungen und nächtelang nur gelesen. Für mich ein Meisterwerk! 


    Er will seine Vergangenheit vergessen. Sie zeigt ihm den Weg in eine neue Zukunft.(Klappentext)


    Leichter gesagt als getan. Grace flüchtet vor ihrer lieblosen und gemeinen Familie und findet endlich Ruhe. Bis ihr neuer Nachbar Logan einzieht. Sein nächtliches, ausschweifendes Sexleben bringt Grace um den Schlaf und um den Verstand. 

    Nach 2 Jahren Gefängnis will Logan einfach vergessen und genießen. Wenn seine zickige Nachbarin ihn nicht immer von oben herab behandeln würde....

    Als Logans Leben eine dramatische Wendung nimmt, ist Grace an seiner Seite und hilft ihm. 

    Beide entwickeln Gefühle für einander, mit denen sie nicht umgehen können...

    Schafft Logan es, Graces Herz zu gewinnen? Schafft Grace es, Logan zu vertrauen? 

    Ein Unbedingt - Lesen - Buch! 

    Leidenschaftlich, erotisch, gefühlvoll, prickelnd, geheimnisvoll, spannend....

    Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.

    Aus der Edinburgh Love Story sind Nightingale Way und Scotland Street meine liebsten Bücher. Alle anderen sind auch wundervoll. 

    Absolute Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Von hier bis zum Anfang (ISBN: 9783492071291)
    Chris Whitaker

    Von hier bis zum Anfang

     (195)
    Aktuelle Rezension von: thesmallnoble

    Das Buch von Chris Whitaker besitzt alle Attribute eines Bestsellers....Die Geschichte ist komplex, hat sowohl emotionale, familiäre...Hintergründe, sie punktet mit einer Tat, die 30 Jahre zurückliegt, und die bei den Einwohner der kleinen (fiktiven) Stadt in Kaliforninen nie vergessen wurde.
    Damals wurde ein 7-jähriges Mädchen, Sissy Radley, tot aufgefunden. Der Täter soll ein Fünfzehnjähriger sein. Vincent King wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Und, was sogar in den 60./70- Jahren nicht üblich war, er musste die Strafe in einer Anstalt für Erwachsene verbüßen.

    Jetzt sind die dreißig Jahre um, Vincent King kehrt in die Heimatstadt zurück. Die Menschen haben in den Jahren nichts vergessen; umgekehrt, sie haben noch etliche Geschichten dazu erzählt. King sagte immer, er sei nicht schuldig, doch im Gericht war er damals wenig überzeugend.

    An seine Unschuld glaubt nur ein Mensch, sein Freund und zufällig der örtliche Polizist Walk (Walker). Er holt ihn vom Gefängnis ab. Seine Besuche hat Vincent fast immer abgelehnt. Jetzt will er das Haus, in dem seine Eltern gelebt und gestorben sind, renovieren.
    Das Haus steht auf einer Anhöhe, ist nicht viel wert, doch, das Grundstück hat einem Millionenwert. Die Preise am Meer sind bis zum Himmel gestiegen. Würde er alles verkaufen, wäre er reich, könnte weggehen...

    In der Stadt lebt die Schwester der toten Sissy. Star Radley war damals Vincent's Freundin. Sie, Vincent, Walk und Martha waren Jugendliche, die sich frei­tag­abends trafen. Star war die schönste, sie war ein Mädchen, das jeder haben wollte.
    Nun lebt sie im Haus mit ihren Kindern. Duchess, fast 14 Jahre, bezeichnet sich selbst als Outlaw, sie sorgt für ihren sechsjährigen Bruder Robin, macht ihm das Essen, kleidet ihn an...Star ist seit Jahren Alkoholikerin und nicht imstande für die Kinder zu sorgen.

    Das wissen die Nachbarn, sie schweigen baharrlich, die Geschichte der Familie war ihnen zu "viel". Nach dem Tod von Sissy konnte die Mutter nicht mehr leben, der Vater ging weg.
    Star blieb, sie singt in einer Bar, die Männer bringen sie nach Hause, sie hat oft blaue Flecken, aber auch sie schweigt.

    Nach Vincent's Heimkehr wirkt die Stadt wie elektrisiert, es wird geredet, immer noch geschwiegen. Duschess hört nicht zu, ihr Leben ist schon ohne Vincent schwierig genug. In der Schule ist sie eine Außenseiterin, eben ein Outlaw.
    Sie umgibt eine Aura der Aggression, besonders, wenn es um Robin geht, kann sie zuschlagen. Freunde? Ein Junge, der seit der Geburt einen gelähmtem rechten Arm hat, wagt sich das Mädchen anzusprechen.

    Der Alltag wird für Duchess und Robin immer schwieriger. Es scheint, dass sich keiner richtig wundert, als auch noch Star tot gefunden wird. Wieder ist Vincent der Hauptverdächtigte. Die Fakten sprechen gegen ihn, es gibt aber einige Un­ge­reimt­heiten.
    Vincent schweigt, die Tatwaffe findet man nicht.
    Er will Martha als Anwältin. Die nimmt den Fall zwar an, nicht gerne, sie ist mehr für "kleine" Sachen zuständig, als Strafverteidigerin hat sie keine Erfahrungen. Doch sie tut es - auch wegen Walk.

    Die Radley Kinder werden nach Montana zu ihrem Großvater Hal geschickt. Der lebt allein auf einer Farm. Die Enkel kennen ihn nicht, nach dem Tod seiner Frau ist er weggezogen.
    Trotzdem bahnt sich sehr langsam etwas wie eine Zuneigung zwischen Duchess und Hal. Robin, der bei dem Tod seiner Mutter anwesend war (versteckt), hat zwar Alpträume, das geregelte, einfache Leben hilft ihm.

    In der Zwischenzeit wird in Cape Haven das Prozess gegen Vincent King vorbereitet. Duchess weiß nur wenig davon, sie hat aber einige Gehemnisse, die sie niemanden erzählen kann. Sie hat Angst, der Barbesitzer Richard (Dickie) Darke sucht sie. Er weiß aber nicht, wo sie ist.

    Es scheint, dass Duchess und Robin endlich eine Bleibe haben, die ihnen eine Sicherheit bietet. Hal bemüht sich, gibt der Enkelin einige Aufgaben, die sie erledigt. Sie schweigen zusammen. Auch Robin wirkt ruhiger.

    Die Schule wird immer noch zu einem Problem. Duchess sollte ihren Stammbaum erstellen. Doch, wie kann sie es be­werk­stel­li­gen, wenn sie ihren Vater nicht kennt? Es ist nicht nur Scham, sie möchte eigentlich wissen, wer zu ihrer Familie gehört.

    Langsam schleicht sich das Schicksal heran. Wie ein Fluch, der seit Jahrzehnten über sie und Robin (und jetzt auch Hal) schwebt, kommt das Böse/Gefährliche nach Montana. Der Outlaw Duchess Radley muss und will diesen Fluch beenden. Dass sie an ihre Grenzen stößt, ist nicht verwunderlich.
    Jetzt ist sie vierzehn Jahre jung, sie hat in ihrem kurzen Leben mehr Leid erfahren, als manche in Jahrzehnten. Sie wird nicht aufgeben. Nur ihren Bruder muss sie beschützen.

    FAZIT:
    Die Geschichte überzeugt vom Anfang an. Das große Schweigen in der kleinen Gemeinden ist nichts Neues. Jeder meint etwas zu wissen, doch, die Mauer, die die Menschen um sich bauen, sind höher als die eines Gefängnisses.
    Zwei Kinder sind die Leidtragenden, Duchess und Robin können nichts tun, sie sind das Produkt einer....Die Erwachsenen, auch wenn sie es gut meinen, glauben, wenn sie NICHTS sagen, wird es leichter. So entsteht eine 30-jährige Geschichte, die gleich stark bleibt, bei der alle Beteiligten entweder etwas verschweigen, oder bewusst lügen.
    Es werden Urteile gefasst, bevor es zu den "Verhandlungen" kommt. Zwischen Schuld, Reue, Hass (auch Liebe) gibt es unzählige Schattierungen....sag eine Lüge sehr oft, sie wird zur Wahrheit oder...zum Zweifel.

    Dreißig Jahre sind nicht genug...die Toten können sich nicht wehren, die Beteiligten können/wollen/durfen nicht sprechen.
    Die kleine Stadt lebt in der Vergangenheit. Die Einwohner sind steckengeblieben....das Schlimmste ist, dass auch die Kinder, Jugendliche, die damals noch nicht geboren waren, so leben, als wären sie ein Teil der selben Geschichte.
    Wenn der Officer bzw. der Polizist Walk für die Ordnung sorgen muss, wacht er jeden Tag mit Gedanken an Vincent, seinen Freund, und an alle, die damals dabei waren.

    Das menschliche Gehirn ist kompliziert, das wissen wir, doch, die ERINNERUNG mit ihren "neuen" Geschichten ist viel komplizierter. Manipulierbar...wird sie zu einem Berg, den man nur mit einer Expl....bezwingen kann.
    Vielleicht verbirgt sich dahinter sogar die Sonne. Der Großvater Hal sagt, wenn er über das Leben spricht, man solle zum Beginn gehen..., dort anfangen (der Originaltitel: We Begin at the End ist sehr gut gewählt).

    Lesenswert, einen Stern weniger, das Buch ist innovativ, in einigen Teilen kann man Vergleiche ziehen. Natürlich unbewusst. Sicher eines des Besten...hoffe auf Neues!

  12. Cover des Buches Die Eishexe (ISBN: 9783471351079)
    Camilla Läckberg

    Die Eishexe

     (177)
    Aktuelle Rezension von: karin66

     

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des Covers und des Titels angesprochen.

    Von der Autorin habe ich bereits einige Bücher gelesen.

    Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

    Die einzelnen Personen sind vortrefflich ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte zwei Mädchen im Alter von 4 Jahren werden an ein und demselben Ort ermordet. Der Zeitabstand ist ungefähr 30 Jahre. Wie durch ein Zufall sind auch die beiden Hauptverdächtigten von dem ersten Mord wieder in der Gegend. Doch ob es Zufall ist oder nicht, wird hier nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt. 

    Meine Meinung zu dem Buch, es wurden definitiv zu viele Geschichten und Namen in ein Buch gepackt. Das ist am Anfang sehr verwirrend und hindert den Lesefluss. Es wäre sicher sinnvoller gewesen, das Buch komplexer zu machen und sich auf weniger, dafür ausgearbeiteter zu konzentrieren und so einen kontinuierlichen Spannungsbogen aufzubauen. So hat das Buch seine Längen, zum Ende hin wird es wieder richtig spannend. Doch ehrlich gesagt, sind mir 500 spannende Seiten lieber als über 700 und darunter einige sehr zähe Stellen.

    Ein Buch mit Höhen und Tiefen, das man lesen kann, aber nicht muss. Die Autorin hat mit Sicherheit bessere Werke.

  13. Cover des Buches Zeit deines Lebens (ISBN: 9783596511860)
    Cecelia Ahern

    Zeit deines Lebens

     (1.142)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Ein Junge wirft aus Wut auf die neue Familie seines Vaters an Heiligabend mit einem gefrorenen Truthahn die Fensterscheibe ihres Wohnzimmers ein und verletzt damit fast seine kleinen Halbgeschwister. Er gelangt vorläufig in Gewahrsam, wo ihm der diensthabende Polizist die Geschichte von  Lou Suffern erzählt.

    Lou Suffern ist seit zehn Jahren mit seiner Frau Ruth verheiratet, hat zwei Kinder, kümmert sich aber vielmehr um seine Karriere als seine Familie. Seine Ehefrau hat er bereits mehrfach betrogen, zu seinen Kindern hat er keine Bindung und den 70. Geburtstag seines Vaters lässt er von seiner Sekretärin organisieren. 

    Eines Tages begegnet er vor dem Bürogebäude, in dem er arbeitet, einem Obdachlosen und spendiert ihm einen Kaffee. Wenig später verhilft er ihm sogar zu einer Arbeitsstelle in seiner Firma. Seit diesem Zeitpunkt ist Gabe wie ein Schatten an seiner Seite und wirkt auf ihn ein. Er gibt ihm zudem eine Pille, durch die Lou sich selbst mit anderen Augen sieht und beginnt, sich und sein eigenes Verhalten zu reflektieren. 

    Die zu vermittelnde Botschaft des Romans springt einem schon auf den ersten Seiten derart plakativ ins Auge, dass der Verlauf des Romans vorhersehbar und langweilig ist. 

    Selbst wenn man in Betracht zieht, dass die Geschichte wie ein Gleichnis einem fehlgeleitetem Teenager erzählt wird und der Roman zur Weihnachtszeit spielt, wirkt das Geschehen aufgesetzt. 

    Gerade der Hauptcharakter Lou ist keine authentische Figur, denn es ist nicht klar, warum er dem Obdachlosen plötzlich hilft und warum er sich ihm gegenüber geradezu menschlich verhält. Auch benimmt er sich bei der Arbeit so unsouverän, dass man kaum nachvollziehen kann, wie er so Karriere machen konnte. 

    Gabe, der stets aus dem Nichts auftaucht und Lou offensichtlich auf den rechten Weg führen möchte, erscheint wie eine Märchenfigur. Würden ihn andere nicht sehen, könnte man glatt meinen, dass er nur in Lous Einbildung existiert. Der Kniff mit Gabes Pille und deren Auswirkungen ist dann jedoch noch abwegiger, dass die fragwürdige Rolle Gabes in den Hintergrund tritt. 
    Die Botschaft des Romans, die richtigen Prioritäten zu setzen, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen, weniger Wert auf Karriere und materielle Dinge zu legen, ist unstrittig moralisch korrekt und vorbildhaft. Wie diese jedoch vermittelt wird, ist mir jedoch nicht nur zu penetrant und monoton sondern auch zu fantasievoll. Wendungen und glaubwürdige Charaktere sowie mehr Symbolik statt einer Moralkeule hätten dem Roman gutgetan.
  14. Cover des Buches Dem Abgrund so nah (ISBN: 9783499290879)
    Jessica Koch

    Dem Abgrund so nah

     (198)
    Aktuelle Rezension von: Maura99

    Der nächste Teil der Danny Trilogie und nicht nur trifft es mich mitten ins Herz, bringt mich zum weinen Nein es macht mich auch unfassbar wütend und traurig.

    Danny macht als Kind schlimmes durch. Jessica Koch erzählt über seine Kindheit, mit Wissen das er ihr erzählt hat und aufgeschrieben hat.

    Und während ich so las war ich unfassbar sauer und habe so mitgelitten, wobei ich mir nicht mal ausmalen kann wie schlimm es sich wirklich angefühlt hat. Wenn ich ehrlich bin will ich es auch nicht wissen. So einen Vater zu haben, so zu schweigen weil man sich schämt, so viel Schmerz zu erdulden und dann trotzdem so ein aufrichtiger und guter Mensch zu werden verdient Respekt!

    Und damit möchte Ich auch aufmerksam machen, wir sollten aufhören ständig wegzusehen. Wegsehen weil es uns angeblich nichts angeht oder weil man es nicht sehen will... Menschen leiden und versuchen sich mitzuteilen aber schamgrenzen Halten uns alle in Schach. Aber wenn wir genau hinsehen und hinhören merken wir die Veränderung. Oft denken wir uns dann aber "Er wird schon sagen wenn was ist" das stimmt nicht.

    Nachdem ich das Buch durch hatte, habe ich mir wirklich die Frage gestellt ob ich auch mal Wegsehen habe ohne es wirklich zu realisieren, habe ich irgendwo was verpasst...

    Es ist so verdammt wichtig das wir die Menschen um uns herum richtig und wirklich wahr nehmen. Nicht nur so neben bei sondern richtig! Damit wir helfen können wenn sie es brauchen, damit sie nicht unnötig leiden müssen. Auch nach Hilfe zu fragen ist kein Verbrechen es ist wichtig und richtig,denn jeder braucht mal Hilfe.

    Es hat mich so aufgewühlt während ich Danny begleitet habe und ich bin so voller Respekt das er nicht aufgegeben hat, aber so voller Wut das man ihm nicht früher geholfen hat...

    Das Buch behandelt wichtige Themen. Themen die nicht einfach sind, Themen die man gerne aus seinem Leben aussperrt "nein sowas passiert nicht in meiner Umgebung" tut es das wirklich nicht oder wollen wir es nur nicht sehen?

    Ich glaube was Danny und seine Geschichte mir vermittelt hat, ist nie aufzugeben, dass das Leben schön sein kann und das ich versuchen will mehr hinzusehen.

  15. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.245)
    Aktuelle Rezension von: Roksana

    Da ich das Buch leider nicht in Deutschunterricht gelesen und dennoch viel Gutes darüber gehört habe, wollte ich es unbedingt lesen.

    Dieses Buch sollte meiner Meinung nach Pflichtlektüre in allen Schulen sein. Die Message von Christianes Geschichte ist so stark und überwältigend. Ich habe das Buch gestern gelesen und es beschäftigt mich noch immer.

    Drogensucht generell ist schon an sich ein sehr hartes Thema, Drogensucht bei Kindern jedoch ist noch 100 Mal erschreckender... Aber genau dieses Abschrecken brauchen manche Kinder wirklich, um gar nicht erst auf die Idee zu kommen mit den Drogen anzufangen. 

    Ich bin (im Gegensatz zu bestimmt vielen anderen) prinzipiell gegen Drogen aller Art und denke auch, dass man anhand Christianes Beispiel sehen kann wie schnell man vom Kiffen zum Fixen kommen kann ... Und das ist leider oft die traurige Realität.

    Ich kann dieses Buch absolut weiterempfehlen, gerade weil man es so schwer verarbeiten und verdauen kann! 

  16. Cover des Buches Neunzehn Minuten (ISBN: 9783492253987)
    Jodi Picoult

    Neunzehn Minuten

     (923)
    Aktuelle Rezension von: Kati1211

    Das Cover finde ich ganz okay aber mit den Spinden im Hintergrund ist es passend. Den Schreibstil von Jodi Picoult mag ich sehr gerne. 

    Das Buch ist aus ziemlich vielen verschiedenen Sichtweise geschrieben. Ich musste mich zuerst etwas daran gewöhnen aber dann fand ich es echt toll. Ich fand es richtig interessant zu erfahren, wie jeder mit der Tat umging. 

    Generell fand ich die Verhandlung aber auch das Tatgeschehen total interessant. Letztendlich gab es auch eine Wendung mit der ich so nicht gerechnet habe. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen

    . Die Charaktere waren auch alle sehr interessant. Ich fand es so toll, dass man eigentlich von fast jedem Charakter die Gefühle und Gedanken mitbekommen hat. So konnte man auch einige Sachen viel besser nachvollziehen. 

    Neunzehn Minuten ist ein total interessanter Roman. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.

  17. Cover des Buches Der Kinderdieb (ISBN: 9783426506882)
    Brom

    Der Kinderdieb

     (611)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich hab das Buch ja vor 7 Jahren schon mal gelesen und hatte jetzt wieder richtig Lust dazu - zumal ich anscheinend echt alles vergessen habe! Es war wirklich fast so, als würde ich es zum ersten Mal lesen!

    So war dann auch der Prolog eine echte Überraschung, denn der Autor startet mit einer sehr beklemmenden Situation: ein Mädchen in Angst vor dem Missbrauch ihres Vaters, dass die bedrängende Situaion sehr deutlich macht.
    Doch genau um diese Kinder geht es, "verlorene" Kinder, die Hass und Gewalt schon viel zu lange ausgesetzt waren und keinen Ausweg mehr finden. Denn Peter sucht sie, um sie zu retten, einerseits. Andererseits entführt er sie durch den gefährlichen Nebel auf die Insel Avalon, wo er ihnen das Paradies verspricht. Mehr oder weniger.
    Der Autor beschreibt auch im Nachwort sehr gut, wie er als Fan von Peter Pan auf die ursprüngliche und ja schon sehr ungewöhnlich grausame Version von J. M. Barrie gestoßen ist, in der kleine Textstellen darauf hindeuten, wie egozentrisch und unbekümmert hier der Charakter Peter Pan dargestellt wird - entgegen der verharmlosenden Disney Version.

    Mit der ganzen Brutalität, den Schimpfwörtern und den bedrückenden Schicksalen hab ich wirklich nicht gerechnet und es zeichnet ein sehr klares Bild. Von Peter, der vor keiner Gewalt zurückschreckt, aber vor allem auch von den Kindern und Jugendlichen, die mit all ihren erschreckenden Erfahrungen irgendwie überleben müssen und sich ihre eigenen Strategien entwickeln, um damit klar zu kommen.
    Es geht hier definitiv hart zur Sache und bei einigen Kämpfen fliegen auch wortwörtlich die Fetzen. Auch hier nimmt der Autor kein Blatt vor den Mund, um die Gewalt zu beschreiben, mit der hier vorgegangen wird, wer das scheut wird hier nicht so rechten Spaß an der Geschichte haben.

    Zwischendurch erfahren wir jedoch auch mehr über Peter und seine Vergangenheit. Auch er musste schon sehr früh erkennen, wie es ist, nicht angenommen und geliebt zu werden und sich deshalb einen Mutterersatz sucht. Hier findet er ihn in "der Dame vom See", die viele sicher aus der Artus-Sage kennen. Nimmerland ist hier die Insel Avalon, die von böswilligen Kreaturen heimgesucht wird - mit dabei natürlich auch ein Kapitän stellvertretend für den legendären Käptn Hook.

    Neben Peter ist auch Nick als Protagonist sehr wichtig. Auch ihn hat Peter aus einer ausweglosen Situation gerettet - allerdings kann sich Nick der Begeisterung der anderen Kinder für "ihren Helden und seine Mission" nie so recht anschließen und begeistern. Seine Zweifel bringen ihn in arge Bedrängnis auf vielerlei Arten und ich mochte ihn als Charakter sehr!
    Aber es gab auch einige Nebenfiguren, die mir ans Herz gewachsen sind.

    Sehr genial verwoben sind auch viele anderen Sagen und mythische Wesen, die ebenfalls im Nachwort ihre Erwähnung finden. Mit dieser Version der Insel Avalon hat der Autor die letzte Zuflucht für die Magie entstehen lassen mit all ihren niedlichen Vertretern wie Feen und Pixies, aber eben auch heimtückischen Arten, vor denen man sich in Acht nehmen sollte!

    Thematisch ist immer wieder die Beziehung von Kindern zu ihren Eltern und umgekehrt. Die nicht entgegen gebrachte Zuneigung und Liebe, die verquere Sicht darauf oder auch Missverständnisse, das Pflichtgefühl einerseits gegenüber der bedingungslosen Aufopferung auf Kosten von anderen oder auch dem eigenen Selbst.

    Brom hat einen sehr angenehmen lesbaren Stil, mit dem er alles bestens beschreibt und vor Augen führt, ohne dass es zu langatmigen Passagen kommt, gleichzeitig aber auch viele Details einflechtet, die das ganze sehr lebendig werden lassen.

    Das Ende war mit einiger Action inszeniert und auch der Schluss hat für mich genau zur Geschichte gepasst.

    Genial finde ich ja auch die Bilder von Brom, die jedes Kapitel einleiten. Er zeichnet einfach wahnsinnig gut und ich mag seinen Stil sehr! Übrigens gibts vorne im Buch auch eine Karte von der Insel Avalon, so dass man sich hier sehr schön zurechtfindet.

    4.5 Sterne

  18. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Holden

    Dolores St. George (damals mit dem Namen des Göttergatten) redet sich im Polizeirevier in East Head auf Little Tall Island ihr ganzes Leben von der Seele, wunderschön dargestellt als Monolog, dabei nur auf einzelne Zwischenfragen eingehend. Nein, mit dem Tod der sie triezenden alten umnebelten Missus Donovan, für die sie jahrzentelang als Haushälterin arbeitete, habe sie nichts zu tun, auch wenn einige Hinweise darauf hindeuteten. Aber ihren Mann habe sie damals beseitigt, das gibt sie gleich zu Beginn unumwunden zu. Im Rückblick entsteht das Porträt einer bienenfleißigen Frau mit dem Herz am rechten Fleck, die mit recht von sich behauptet, alles was sie tat, aus Liebe getan zu haben. Die Verfilmung läuft ab und zu auf Kabel Eins, übrigens der zweite gute Film mit Kathy Bates neben "Misery", Marshal Eriksen!

  19. Cover des Buches Gute Geister (ISBN: 9783442714506)
    Kathryn Stockett

    Gute Geister

     (680)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Bücher begeistern mich immer dann, wenn ich die Figuren in meinem Kopf sprechen hören kann und das Bedürfnis habe, mit ihnen in Kontakt zu treten und meine Güte, was hat mich dieses Buch mitgenommen. 

    Es geht um Geschichten, die erzählt werden müssen, um Kommunikation zwischen Lebenswelten, die teils weit voneinander entfernt sind, aber eben oft auch nicht und um Grenzen im Kopf, die keine sein müssen. 

    Uneingeschränkte Leseempfehlung! 

  20. Cover des Buches Die dreizehnte Geschichte (ISBN: 9783453405493)
    Diane Setterfield

    Die dreizehnte Geschichte

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    Margaret Lea lebt ein eher zurückgezogenes Leben. Die junge Frau betreibt gemeinsam mit ihrem Vater ein Antiquariat, liebt Bücher - vor allem über tote Menschen - und schreibt gelegentlich Biografien. Als sie eines Tages einen Brief der Bestseller-Autorin Vida Winter erhält, ist sie daher zunächst verunsichert: Warum soll gerade sie eine Biografie über die sagenumwobene Autorin schreiben? Doch dann packt sie die Neugierde und sie macht sich auf zu dem geheimnisvollen Anwesen von Vida Winter in den Mooren Englands...


    Ihr liebt Geschichten über Bücher, könnt euch in düsteren Familiendramen verlieren und habt einen Faible für atmosphärische Settings? Dann seid ihr hier genau richtig - denn "Die dreizehnte Geschichte" wartet mit allem davon auf! Diane Setterfields Roman, übersetzt von Anke Kreutzer, war für mich das perfekte Buch für dunkle Lesestunden im Herbst, er passt aber auch ganz wunderbar in den Winter.


    Die Autorin hat es geschafft, mich mit ihrer langsamen und düsteren Erzählweise absolut in ihren Bann zu schlagen. Es gibt sozusagen eine Geschichte in der Geschichte, denn Vida Winter erzählt Margaret Lea zum ersten Mal von ihrer Vergangenheit auf dem Familiensitz der Angelfields, von der Zwillingsschwester Emmeline und den anderen Bewohner*innen des Anwesens. Dieser Erzählstrang war teilweise so spannend, dass ich das Buch nur sehr, sehr wiederwillig aus der Hand legen konnte. Aber auch Margarets Leben und Handeln steckt voller Wendungen und schauriger Ereignisse.


    Besonders gut haben mir hier zwei Dinge gefallen. Einerseits waren die verschiedenen Settings wirklich klasse: Ein Antiquariat, ein herrschaftlicher Familiensitz, ein verwunschener Garten, hauseigene Bibliotheken, eine Kapelle - da ging mir als Liebhaberin von Schauerromanen wirklich das Herz auf. Zum Anderen habe ich es auch so sehr gemocht, dass im Buch so viele Anspielungen auf Klassiker gemacht wurden. Ich habe jetzt riesige Lust, beispielsweise "Jane Eyre" zu lesen - besser kann es nicht laufen.


    "Die dreizehnte Geschichte" ist geheimnisvoll, gespenstisch, stimmungsvoll und vor allem: lesenswert! Leider gibt es das Buch im Handel wohl nicht mehr zu kaufen (schändlich!), gebraucht ist es aber für wenig Geld fast auf allen gängigen Portalen zu erstehen. Lasst euch diesen besonderen Roman von Diane Setterfield auf keinen Fall entgehen!

  21. Cover des Buches Bienensterben (ISBN: 9783832162924)
    Lisa O'Donnell

    Bienensterben

     (168)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Marnie wird 15 Jahre und muss ihre Eltern im Garten begraben. Gene und Izzy, drogenabhängig, unzuverlässig, tot. Nelly und Marnie sind fortan auf sich selbst gestellt. Allein schlagen sie sich durch, denn niemand darf wissen, dass ihre Eltern tot sind. Wär da nicht Lennie, ihr Nachbar, der irgendwann merkt, dass etwas nicht stimmt. Er beginnt sich um die Mädchen zu kümmern und langsam beginnen sich alle einander anzunähern. 

    Bienensterben ist ein leises Buch. Ein Buch, dass das Leben zweier Mädchen schildert, die schon immer auf sich selbst gestellt waren. Denn manchmal hat man eine Familie, die keine ist. Eine Zusammenkunft von Menschen, die zwar durch ihr Blut verwandt sind, aber eben keine Verantwortung füreinander übernehmen, so wie Izzy und Gene, die ihre Mädchen schon immer vernachlässigt haben. 

    Abwechselnd lässt die Autorin Nelly, Marnie und Lennie zu Wort kommen und man erhält einen guten Einblick in die Gedankenwelt aller drei. Doch leider bliebt diese Gedankenwelt seltsam kühl. Vielleicht muss sie auch kühl sein, denn schließlich haben beide Mädchen nie wirklich Liebe erfahren. Dennoch verliert das Buch dadurch auch etwas, nämlich die Nähe zu den Charakteren. Zwar war es durchaus spannend die Geschichte der drei zu verfolgen und es ist auch auf eine gewisse Art spannend gehalten, doch das Buch hätte noch mehr gewonnen, wenn man eben noch mehr Zugang gerade zu den Mädchen erhalten hätte.

    Kurzum: Ein Buch, dass ein Leben zeigt, das wohl niemand niemanden wünscht, das irgendwie düster ist und dennoch nicht komplett runterzieht, aber eben auch etwas  distanziert bleibt. Kann man lesen, muss man aber sicher auch nicht.

  22. Cover des Buches Die Karte meiner Träume (ISBN: 9783596184446)
    Reif Larsen

    Die Karte meiner Träume

     (281)
    Aktuelle Rezension von: Meinbuecherregal

    Die Karte meiner Träume von Reif Larsen aus dem Fischer Verlag

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    🗺 Inhalt

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    T.S. Ist noch kein Teenager aber ein begeisterter Kartenzeichner.

    Das Talent erkennen auch andere und er soll eine Auszeichnung bekommen. In diesem Buch geht es um T.S., seine Familie und seine Reise zur Preisverleihung

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    🗺 Was hat mir gefallen?

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    Das Buch handelt von T.S. ... seinen Erlebnissen, seinem Leben und seinen Empfindungen. Das ist teilweise entspannt zu lesen... einlullend...

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    🗺 Was hat mir nicht gefallen?

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    Leider war das nicht mein Buch... und ich kann die begeisterten Stimmen nicht teilen. Ein großer Grund wird der sein, dass dieses Genre nicht mein bevorzugtes Thema ist. Aus dem Grund fließt das nicht in meine Beurteilung mit ein.

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    Was mir aber auch nicht gefiel, ist das sperrige Format von diesem Taschenbuch... es ist größer als normal und dadurch ziemlich unhandlich.

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    Die Zeichnungen in dem Buch fand ich beim Durchblättern richtig schön... beim Lesen leider nicht. Denn jede Zeichnung ist mit mehr oder weniger viel Text versehen. Als ob man die ganze Zeit ein Buch mit Fußnoten und Querverweisen liest. Man wird immer wieder unterbrochen.

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    🗺 Fazit

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    Irgendwie hat mich das Buch an eine Mischung aus „My Girl“ und „der alte Mann und das Meer“ erinnert. Wer gerne Geschichten von Kindern liest, die geistig ihrer Zeit voraus sind und eine Vorliebe für Roadtrips hat... ist hier bestimmt gut aufgehoben. Bei mir war es eher der Ehrgeiz, der mich zum Weiterlesen motiviert hat.


  23. Cover des Buches Ein wenig Glaube (ISBN: 9783608964349)
    Nickolas Butler

    Ein wenig Glaube

     (103)
    Aktuelle Rezension von: bookish_autumn

    „Manchen gab Gott die Kraft, Dinge zu verändern. Mir gab er die Kraft zu ertragen, was ich nicht ändern kann!“

    Lyle und Peg Hovde leben gemeinsam mit ihrer Adoptivtochter Shiloh und Enkelsohn Isaac im ländlichen Wisconsin, USA. Doch das harmonische Familienleben nimmt ein abruptes Ende als sich Shiloh einer Sekte anschließt. Auch Isaac gerät in die Fänge der Glaubensgemeinschaft. Mit fatalen Folgen…

    Das Buch „Ein wenig Glaube“ hatte tatsächlich Potenzial ein Jahreshighlight zu werden. Ich habe mich sofort in die Charaktere (mit Ausnahme von Shiloh) und die Geschichte verliebt. Einige Szenen (allem voran die Momente, in denen die Freundschaft zwischen Hoot und Lyle thematisiert wurde) haben mich emotional zutiefst berührt, sodass auch die ein oder andere Träne geflossen ist. Darüber hinaus wirft der Roman Fragen (wie z.B.: ob es einen Gott gibt und/oder wie weit der Glauben gehen darf) auf, die zum Nachdenken anregen. Nickolas Butler hat einen außergewöhnlichen Schreibstil - er spielt mit der Sprache wie es nur die wenigsten können.

    Doch nun zu den Kritikpunkten: Das Ende hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor die Geschichte schnell beenden möchte. Es wirkte gehetzt und lustlos. Außerdem blieben viele Fragen offen, auf die ich niemals eine Antwort bekommen werde. Wie bereits im vorherigen Abschnitt erwähnt, ist mir ein derart unsympathischer Charakter wie Shiloh selten untergekommen. Wenn ich sie mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es SCHEINHEILIG! So streng gläubig, wie sie vorgibt zu sein, ist sie nämlich nicht. Sie behandelt ihre Eltern, vor allem Lyle wie den letzten Dreck. Wie passt das mit dem fünften Gebot „Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren“ zusammen? Und wie ist es möglich, dass sie bereits Mutter ist, ohne jemals den Bund der Ehe geschlossen zu haben? Isaac, ihr Sohn ist zwar zuckersüß, dennoch verhält er sich nicht seines Alters entsprechen von seinem Vokabular ganz zu schweigen. 

    Ein Roman mit erheblichen Schwächen, dennoch empfehlenswert!

  24. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (890)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

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