Bücher mit dem Tag "versailles"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "versailles" gekennzeichnet haben.

81 Bücher

  1. Cover des Buches Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan (ISBN: 9783551313966)
    Sandra Regnier

    Die Pan-Trilogie 2: Die dunkle Prophezeiung des Pan

     (1.230)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Es ist wirklich nicht leicht, die Auserwählte der Elfenwelt zu sein, wie Felicity Morgan täglich feststellen muss. Statt der erwarteten Lobeshymnen steht sie jetzt plötzlich unter Mordverdacht und der Elfenkönig ist persönlich hinter ihr her. Da hilft es auch nicht wirklich, Leander FitzMor, den bestaussehendsten Typen Londons, an seiner Seite zu haben, vor allem nicht, wenn man sich seiner Absichten nie ganz sicher sein kann. Wie gut, dass Felicity ihr Herz ohnehin schon an den attraktiven Filmstar Richard Cosgrove verloren hat. Nur leider kann er ihr nicht weiterhelfen, als sie plötzlich im Versailles des 18. Jahrhunderts erwacht

    Fazit:
     ich habe den ersten Teil ja schon unfassbar geliebt, abe3r der zweite ist zum  ersten eine gelungene Fortsetzung, die sehr viele Emotionen und Entwicklungen der Protagonisten gezeigt hat. Vor allem Felicity hat sich unfassbar weiter entwickelt, auch wenn ich ihre Handlung manchmal fragwürdig fand. Auch Lee hat sich weiter entwickelt und Fay erstmal kennengelernt, bevor er egoistisch gehandelt hat. Ciaran war für mich wiederum von Anfang ein ein Geheimnis und dass was sich am Ende rausgestellt hat, hat mich ins Stocken gebracht... Was zum Teufel... Wie kann das sein. Definitiv geht es jetzt mit Band 3 weiter!

  2. Cover des Buches Die Chroniken des Magnus Bane (ISBN: 9783401508191)
    Cassandra Clare

    Die Chroniken des Magnus Bane

     (721)
    Aktuelle Rezension von: MsChili

    Nach langer Zeit wollte ich nun endlich auch die Chroniken des Magnus Bane lesen. Ein paar der Kurzgeschichten kannte ich schon, aber es waren natürlich noch mehr als genug Neue dabei. Nachdem ich anfangs nicht richtig in die Welt hineingekommen bin, habe ich das Buch erstmal länger zur Seite gelegt. Doch diesmal konnten sie mich (fast) alle wieder packen und ich habe interessante Hintergrundinformationen zu den Hauptgeschichten und natürlich zu Magnus Bane erfahren. 

    Die Geschichten sind kurz, aber wirklich gut und fast alle haben mir gefallen. Die ersten fand ich etwas langweilig, da ich keinen richtigen Bezug dazu finden konnte. Die Geschichte in denen dann bekannte Charaktere auftauchen, fand ich schon gelungener und sie haben mir besser gefallen.

    Ich denke hier kommen Fans der Welt und gerade auch Fans vom zauberhaften, etwas abgedrehten Hexenmeister voll auf ihre Kosten und ich finde es perfekt, um immer mal zwischendurch eine Geschichte zu lesen. 

    Ich finde auch man merkt nicht, dass an diesen Geschichten mehrere Autorinnen gearbeitet haben. Sie lassen sich alle leicht lesen und es macht Spaß mehr über Magnus und seine Vorgeschichte zu erfahren. 

     

    Für Fans ein Muss, nur für Neueinsteiger nicht zu empfehlen. Man sollte vorher die Chroniken gelesen haben, damit man den Witz in den Geschichten besser versteht.

  3. Cover des Buches Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie (ISBN: 9783646600735)
    Sandra Regnier

    Die Lilien-Reihe 1: Die Stunde der Lilie

     (228)
    Aktuelle Rezension von: thebookowl

    Toll historisch, fantasy und romance

    Das Buch war wirklich unglaublich gut (alle Teile), sehr toll und spannend geschrieben. Charakterentwicklung (bzw die 'Stimmung' zwischen den beiden) war vorhanden und hat mich nicht enttäuscht. Ich habe das Buch in 3-4 Tagen einfach verschluckt (lmao) und fand es sehr spannend und unterhaltsam. Die Figuren waren mir sofort sympathisch und auch die Nebenfiguren waren toll.

    Ich lese nicht so oft historische Romane, deswegen hat mich die Handlung sehr überrascht und ich hab mich tatsächlich zurück in der Zeit versetzt gefühlt. Insgesamt kann ich nur positives über den Plot sagen.

    Wäre da nicht das Ende des Buches ( wo ich auch geheult hab eh). Es war für  mich viel zu trocken und abrupt. Ich hab mich irgendwie betrogen gefühlt und war enttäuscht.(-1 Punkt)

    Auch wenn mir das Ende nicht gefallen hat würde ich das Buch weiterempfehlen, da es echt gut geschrieben ist und eine gute Erfahrung war.

    peace out


  4. Cover des Buches Königskinder (ISBN: 9783446260092)
    Alex Capus

    Königskinder

     (165)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Lisel

    Max und Tina werden auf der Strasse über den Jaunpass eingeschneit und müssen die Nacht in ihrem roten Toyota Corolla verbringen. Nach einigen Kabbeleien über den Sinn und Unsinn von Scheibenwischern und ob Velohelme ein Scheidungsgrund sind oder nicht, nutzt Max die Zeit, um Tina eine Geschichte aus der Region zu erzählen...

    Die Französische Revolution steht kurz bevor, Aufbruch und Umbruch liegen in der Luft. Vorerst spürt Jakob, ein junger Kuhhirte aus dem Greyerzerland, jedoch noch nichts davon. Alleine und abgeschieden von der Welt hütet er den Sommer über die Kühe auf seiner Alp. Beim Viehtrieb ins Dorf geschieht es dann, und er und die Bauerntochter Marie verlieben sich - offenbar unsterblich - ineinander. Maries Vater allerdings will nicht nichts von dem Verehrer seiner Tochter wissen und verfolgt Jakob, worauf dieser sich in den Kriegsdienst flüchtet...

    Als Jakob nach vielen Jahren zurückkehrt, schnappt er sich kurzerhand seine Marie gegen den Willen des Vaters und verbringt den Winter mit ihr in seiner Alphütte. Doch die Schwester des Louis XI braucht für ihren Spielzeugbauernhof in Versailles einen echten Kuhhirten, und so wird Jakob nach Versailles eingezogen und muss seine Marie im Greyerzerland lassen... Neben der Liebesgeschichte um Jakob und Marie serviert uns Capus viel Weltgeschichte und Atmosphäre, wobei ihm das Ausmalen von gruseligen Details besonderen Spass zu machen scheint. Wie es mit den beiden weitergeht, soll hier nicht verraten werden. Nur so viel: die Geschichte beruht auf wahren Gegebenheiten. Ein paar Links dazu ganz am Schluss.

    Capus schafft es wunderbar, uns in den roten Toyota Corolla zu holen und ihm in dieser kalten Winternacht zuzuhören. Die Geschichte von Jakob und Marie wird immer wieder durch Dialoge von Max und Tina unterbrochen, in denen sie über die Geschichte diskutieren. Dies und die Art, wie Capus im wahrsten Sinne des Wortes erzählt, geben der Geschichte ihre ganz besondere Note. Ich bin mir immer bewusst, dass ich hier eine erzählte Geschichte lese. Ich lese nicht die Geschichte von Jakob und Marie, sondern die Geschichte, wie Max seiner Tina die Geschichte von Jakob und Marie erzählt. Das ist einerseits wirklich gut gemacht und gibt dem Buch einen ganz eigenen Charme. Andererseits aber konnte ich dadurch nicht so tief zu Jakob und Marie vordringen. Meine Emotionen hielten sich in Grenzen, ich blieb gewissermassen auf Distanz. Ganz klar, es geht nicht beides (siehe Karolinas Töchter)! Sonst wäre die Rahmenhandlung unglaubwürdig geworden. Trotzdem hat mich diese eher emotionsarme Erzählweise teilweise auch ein wenig gestört, so sehr ich das Setting und die Rahmenhandlung schätzte!

    Also wer bei Takis Würgers Stellaeinen emotionslose Erzählweise bemängelt (was ich dort gar nicht so empfunden habe!), der müsste dies eigentlich auch bei Königskinder bemängeln. Seltsamerweise habe ich aber nie etwas derartiges gelesen. (Ja, ich finde Stella ein gute Buch, und nein, ich wurde nicht vom Hanser Verlag bestochen).

    Fazit

    Wie auch immer: alles in allem ein toller Lesegenuss von einem wundervollen Autor. Die Geschichte kommt aber nie und nimmer an Leon und Louise heran. Aber ich schätze Capus' Schreibweise so sehr, dass mir die Geschichte eigentlich schon fast egal ist. Es ist einfach immer schön, seine sympathische Art zu spüren!

    Ach ja, etwas muss ich noch loswerden: Das Cover ist zwar nicht hässlich, aber total unpassend!!! Ein Paar an einem endlosen Strand für ein Buch, das in den Alpen und in Versailles während der Französischen Revolution spielt - was soll das denn bitte?

  5. Cover des Buches Die Lilien-Reihe 2: Die Nacht der Lilie (ISBN: 9783646600742)
    Sandra Regnier

    Die Lilien-Reihe 2: Die Nacht der Lilie

     (145)
    Aktuelle Rezension von: thebookowl

    Ich hatte bereits zum 1 Band eine Rezension für beide geschrieben. :)


    peace out 

  6. Cover des Buches Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie (ISBN: 9783551316349)
    Sandra Regnier

    Die Lilien-Reihe: Das Herz der Lilie

     (110)
    Aktuelle Rezension von: Julia_04

    Achtung Spoiler!

    Die Protagonistin Julia (alleine schon wegen dem Namen sympatisch:)) reist durch die Zeit an den Französischen Hof im 17. Jahrhundert. Das fand ich schonmal super, da ich französische Geschichte liebe. Man merkt, dass die Autorin viel recherchiert und ihr Wissen gut eingebaut hat. Die Handlung ist gut zu verstehen, durch die kurzen Kapitel leicht zu lesen. Die vielen französischen Namen waren unterhaltsam, da ich sie schlicht nich wirklich aussprechen konnte.

    In Versailles trifft sie auf den Sonnenkönig Ludwig XIV., der sie unter seinen Schutz stellt und sie dem Graf de Montsauvan als Schülerin gibt. Anfangs noch reserviert werden die beiden doch gute Freunde und schliesslich ein Paar. Das war zu erwarten, aber durch Julias Verliebtheit in Etiennes Bruder und die häufige Betonung ihrer Freundschaft wurden bei mir doch einige Zweifel gestreut.

    Durch die schwarzen Messen und Giftmorde wurde zusätzlich noch Spanung eingebaut. Julia musste häufiger ihren Mut beweisen und um ihr Leben bangen. Ihre Art, mit alldem umzugehen, war mir dennoch sympathisch. Sie ist offen und gibt zu was sie denkt, ist aber nie direkt oder unsensibel. Ihre moderne Denkweise bringt Humor ins Buch, da man mitfühlen kann (z.B. die Sache mit der Toilette). Etwas konfus fand ich noch die Tatsache, dass Etienne 9 Jahre älter war. Natürlich ist das nichts Schlimmes, aber Julia ist zu Beginn der Handlung 16 und gegen Ende beinahe 19. In meine Kopf ist sie einfach nicht gleich alt oder jünger als Ich.

    Mein einzig grosser Kritikpunkt: das Ende. Mir persönlich kam es viel zu plötzlich und war zu offen. Es gab keine Erklärung, obwohl ich schon gerne eine gehabt hätte. Beispielsweise was aus Julia und Etienne im 17. Jahrhundert wurde, da das Gemälde ja erst entstanden ist, nachdem Julia in ihrer Zeit bereits aus dem Koma erwacht ist. Auch wieso die Leute aussahen wie die Höflinge, fand ich verwirrend und die Erklärund dafür zu unbefriedigend.

    Fazit: Trotz weniger gelungenem Ende eines der besten Bücher, die mir je unter die Nase gekommen sind. Meiner Meinung nach Sandra Regniers bestes Werk!

  7. Cover des Buches Wolfszeit (ISBN: 9783473584437)
    Nina Blazon

    Wolfszeit

     (175)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Dieser quasi historische Roman hat in mir wirklich jegliche Empfindungen ausgelöst. Dachte ich auf den ersten 150 Seiten noch "wann geht's denn jetzt endlich mal los" (ich hätte beinahe abgebrochen), hat mich der Roman ab dem zweiten Drittel so sehr gefesselt und gepackt, dass ich manchmal kaum gewagt habe, zu atmen. Die Geschichte basiert auf einer wirklich tollen Recherche und diversen Hintergrundfakten, die die Autorin in Erfahrung gebracht hat. Sie hat sich bei ihrer Erzählung von vielen Experten leiten lassen und somit ist eine Geschichte entstanden, die mich mit ihrer Wendung am Ende überrascht hat, aber so gut wie keine Logikfehler aufwies, sodass sie glaubhaft war und mich in ihren Bann ziehen konnte. Ein gelungenes Werk! Aufgrund der langen "Vorgeschichte", bis der Protagonist so richtig eintaucht in die rasanten Geschehnisse, hat es mir ein weeenig zu lange gedauert, daher ein halber Stern Abzug, sodass ich auf 4,5 Sterne komme :) Nina Blazon kann's einfach. 

  8. Cover des Buches Die letzte Tochter von Versailles (ISBN: 9783458681694)
    Eva Stachniak

    Die letzte Tochter von Versailles

     (76)
    Aktuelle Rezension von: StephJewels

    Von der Autorin Eva Stachniak hatte ich bereits »Der Winterpalast« vor ein paar Jahren gelesen, das ich großartig fand.

    Leider konnte mich »Die letzte Tochter von Versailles« nicht überzeugen und kommt meiner Meinung nach auch in keinster Weise an »Der Winterpalast« ran. Vielleicht liegt es mitunter daran, dass ich mehr Interesse an der Zarenfamilie grundsätzlich habe, aber dennoch konnte mich die Geschichte hier diesmal überhaupt nicht in den Bann ziehen.

    Mein größtes Problem waren vor allem die verschiedenen Namen für ein und die selbe Person. Bis zum Schluss habe ich diverse Charaktere durcheinander gebracht und war völlig verwirrt. Vielleicht hätte ich aufmerksamer lesen müssen, aber dadurch hat es mir auch ziemlich den Spaß verdorben.

    Auch wenn mir bewusst war, dass sehr viele historisch wahre Begebenheiten mit in die Geschichte des Buches mit eingeflossen sind, empfand ich das Buch aufgrund der eigentlich komplett negativen Schicksale als ermüdend und traurig. Obwohl eben alles so passierte, hätte ich mir doch auch zwischendurch einen hoffnungsvolleren Handlungsstrang erhofft.

    Das ganze Buch hindurch hat mir jedoch eines sehr gut gefallen: das Setting. Jegliche Handlungsorte und auch Lebensweisen wurden sehr authentisch und glaubhaft geschildert, sodass ich mich sehr gut ins Frankreich des 18. Jahrhunderts hineinversetzen konnte.

    Für meinen Geschmack war »Die letzte Tochter von Versailles« insgesamt jedoch zu langatmig, verwirrend und trocken.

  9. Cover des Buches Blutrote Lilien (ISBN: 9783551311634)
    Kathleen Weise

    Blutrote Lilien

     (177)
    Aktuelle Rezension von: sophie-zmrm
    Am 18.01.2011 erschien im Carlsen-Verlag, dieses wunderschöne Buch. Es spielt in Paris zu der Zeit, als die Protestanten noch unterdrückt wurden und ihre Religion nicht ausleben durften. Daraus lässt sich schließen, das es ein historischer Roman ist und mit 334 Seiten nicht sonderlich dick. 

    Es handelt von Charlotte, die nach Versailles kommt, um dort zu heiraten. Allerdings entpuppt sich das Leben am Hof als anders als erwartet und Charlottes Leben entwickelt sich als anders als erwartet und was das alles mit dem dunklem Schatten zu tun hat, der ihr in dieser schweren Zeit beistand bietet, müsst ihr selbst herausfinden. 

    Schreibstill:
    Der Schreibstill lässt sich flüssig lesen, auch wenn er etwas gewöhnungsbedürftig ist, was an der Wortwahl liegt. Er ist trotzdem sehr authentisch, da er wie die Faust aufs Auge zu der historischen Epoche passt.

    Cover: 
    Ich LIEBE dieses Cover. Ich habe selten ein so schönes gesehen. Es passt zu der Geschichte. Ebenso, wie der Titel. An sich ist das Buch sehr schön und mit viel Liebe gestaltet. 

    Fazit: 
    Das Buch war für mich ein re-read und ich muss sagen, das es mich beim zweiten mal lesen enttäuscht hat. Ich hatte andere Erwartungen an das Buch- allerdings kann ich es trotzdem nur weiter empfehlen. Charlotte ist ein unfassbar starker und altruistischer (und das, obwohl sie allen Grund dafür hätte, egoistisch zu sein) Charakter, an dem sich jeder eine Scheibe abschneiden könnte. Schade finde ich allerdings, das das Ende so offen geendet hat. Bei meinen Recherchen habe ich dann herausgefunden, das der geplante zweite Band nicht veröffentlich wird, da die verkaufszahlen von Band eins nicht die Erwartungen erfüllt haben :/ Trotzdem kann ich das Buch  nur jedem ans Herz legen. Es eignet sich gut, als Einstieg für historsiche Romane :)
  10. Cover des Buches Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten (ISBN: 9783896675729)
    Jean-François Parot

    Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Jean-François Parot war ein weitgereister Mann. 1946 in Paris geboren, schloss er sein Studium als anerkannter Experte des 18. Jahrhunderts ab, absolvierte seinen Militärdienst und wurde dann Diplomat. Die Liste der Stationen seiner Karriere ist lang; als er 1999 begann, die historische Krimi-Reihe „Nicolas Le Floch“ zu schreiben, arbeitete er im bulgarischen Sofia. An den Wochenenden hatte er viel Freizeit, also setzte er sich eines Tages hin, zückte seinen neuen Stift, ein Weihnachtsgeschenk seiner Mutter und seines Sohnes, und dachte sich das erste Abenteuer seines Ermittlers aus. Seitdem sind über 20 Jahre vergangen und 13 Bände erschienen, die Blessing ins Deutsche übersetzt. Den zweiten Band „Commissaire Le Floch und der Brunnen der Toten“ erhielt ich vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar.

    Am Abend des 27. Oktober 1761 wird der Sohn des Grafen de Ruissec tot im Stadtpalais der Familie aufgefunden. Das Bild, das sich Commissaire Nicolas Le Floch am Tatort bietet, wirkt eindeutig: das Zimmer des jungen Vicomtes war von innen verschlossen, unweit seiner Leiche liegt eine Kavalleriepistole und auf dem Schreibtisch entdeckt Nicolas einen Abschiedsbrief. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch einige Details wecken Nicolas‘ Misstrauen. Als sich die Gräfin de Ruissec heimlich an ihn wendet und um ein geheimes Treffen bittet, ahnt der Commissaire, dass sie mehr über die Umstände des Todes ihres Sohnes wissen könnte. Unglücklicherweise erleidet sie einen schrecklichen Unfall, bevor das Treffen stattfinden kann. Nicolas ist alarmiert. Er glaubt nicht an einen Zufall und fürchtet, dass die Gräfin zum Schweigen gebracht werden sollte. Unerschrocken nimmt er die Ermittlungen auf, die ihn bis an den Hof von Versailles führen…

    Mit einem Fakt muss ich mich im weiteren Verlauf der Reihe „Nicolas Le Floch“ wohl abfinden: ohne die Führung des Protagonisten bin ich hoffnungslos verloren. Der Kriminalfall, den „Der Brunnen der Toten“ schildert, ist höllisch verzwickt und kompliziert. Ich hatte keine Chance, ihn selbst zu lösen oder auch nur ansatzweise korrekte Vermutungen über die Hintergründe aufzustellen. Ich behaupte, das ist nicht möglich, verfügt man nicht über denselben Wissensschatz wie der Autor Jean-François Parot. Parot war Historiker und Anthropologe, sein Fachgebiet war das Paris des 18. Jahrhunderts. Nur diese spezielle Expertise befähigte ihn, einen Kriminalfall für Kommissar Le Floch zu konstruieren, der die heiklen, unübersichtlichen Dynamiken am französischen Hof unter Louis XV. einbezieht. Es ist vorstellbar, dass sich im Umfeld des Königs zahlreiche Verschwörungen und unerwartete Allianzen formierten, aber ohne Nicolas, der den Leser_innen stets weit voraus ist und geheimniskrämerisch viele Verdächtigungen und Schlussfolgerungen für sich behält, hätte ich die Schuldigen niemals enttarnen können. Selbst mit seiner Hilfe und der Auflösung am Ende von „Der Brunnen der Toten“, die ich tatsächlich mehrfach lesen musste, um sie zu verstehen, war ich völlig aufgeschmissen. Ich frage mich nun, ob diese bewusst lancierte Unkalkulierbarkeit des Falles ein Grund zur Kritik ist. Hätte Parot die Ermittlungen seines Protagonisten nicht verdaulicher gestalten können und müssen? Aus der Perspektive eines normalen Krimis lautet die Antwort Ja. Nun handelt es sich bei den Bänden der Reihe jedoch nicht um normale Krimis. Es handelt sich um historische Krimis. Parot schildert nicht nur eine Mordermittlung, er proträtiert auch das 18. Jahrhundert. Ich bin überzeugt, seine Geschichten zielen primär darauf ab, seinen Leser_innen etwas beizubringen, sein Wissen über und seine Faszination mit dieser Epoche zu teilen. Das gelang ihm hervorragend. Deshalb gefiel mir „Der Brunnen der Toten“ sogar besser als „Das Geheimnis der Weißmäntel“, obwohl ich lernen musste, meine andauernde Ahnungslosigkeit zu akzeptieren. Ich kam viel tiefer in die Geschichte hinein, war sehr schnell durch und genoss die Lektüre, vielleicht gerade weil ich mich in Nicolas‘ fähige Hände begeben musste. Auch hatte ich weniger Schwierigkeiten mit seiner latenten Profillosigkeit, weil ich mittlerweile vermute, dass diese seiner Rolle als Kommissar geschuldet ist. Er transportiert den Fall, nicht mehr und nicht weniger, sein Privatleben ist weitgehend irrelevant. Daher benötigt er keine minutiös ausgearbeitete Charakterisierung; seine Funktion besteht darin, eine Ermittlung zu organisieren, die wiederum die gesellschaftlichen Umstände der Zeit wiederspiegelt. Für den zweiten Band griff Parot die bereits im Volk schwärende Unzufriedenheit mit dem starren Ständesystem auf, was ich äußerst interessant fand. Er zeigt zahllose Kleinigkeiten, deren Summe 28 Jahre später zur Französischen Revolution führt. Soweit ich weiß, wird Nicolas die Unruhen der Revolution auch miterleben – eine spannende Zukunftsperspektive für die Reihe und ein Grund mehr, sie weiterhin zu begleiten.

    Es überrascht mich immer noch, wie gut mir Jean-François Parots historische Krimis gefallen. Seine Beschreibungen der Pariser Gegenwart im 18. Jahrhundert sind vorzüglich; kleine, authentische und häufig kulinarische Details hauchen seinen fiktiven, fesselnden Kriminalfällen rund um reelle Persönlichkeiten Leben ein und lassen eine aufregende Epoche des politisch-gesellschaftlichen Umbruchs in Europa auferstehen. Seine Leidenschaft für sein Fachgebiet ist spürbar, denn er erging sich nicht in drögen akademischen Betrachtungen, sondern nutzte seine Begeisterung, um sein Wissen ganz nah zu seinen Leser_innen zu bringen. Diese Kombination knackt sogar meine Schale aus Skepsis hinsichtlich zwei Genres, die es normalerweise schwer haben, mich abzuholen. „Der Brunnen der Toten“ war eine mitreißende Lektüre und ich freue mich auf weitere Abenteuer mit Nicolas Le Floch – trotz der Erkenntnis, dass ich ohne ihn keinen einzigen Fall lösen könnte.

    Vielen Dank an den Verlag Blessing und das Bloggerportal von Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

  11. Cover des Buches Das Lied von Mond und Sonne (ISBN: 9783404207787)
    Vonda N. McIntyre

    Das Lied von Mond und Sonne

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Die Expedition des Père Yves de la Croix hat ein legendäres Seemonster gefangen. Yves jüngere Schwester, die Hofdame Marie-Josèphe, wird mit der Pflege der geheimnisvollen Kreatur beauftragt. Bald erkennt Marie-Josèphe, dass es sich bei dem Seemonster um ein intelligentes, fühlendes Wesen handelt. Sie möchte das Seemonster retten, aber der Sonnenkönig verspricht sich ewiges Leben davon, dass er die Kreatur verspeist... Unterstützung bekommt Marie-Josèphe von Lucien de Barenton, dem Berater des Königs.

    Dieser Fantasyroman hat mir besonders gut gefallen. Man muss allerdings wissen, dass Fantasyelemente nur sehr sparsam eingesetzt werden - die Seemonster sind das einzige Übernatürliche in diesem Roman. Ansonsten erfährt man viel vom Leben am Hofe des Sonnenkönigs. Es kommen in diesem Roman auch viele echte historische Persönlichkeiten vor. Die Autorin erzeugt in ihrem Roman eine besondere Stimmung. Die Szenen mit Scherzad, dem Seemonster haben mir außerordentlich gut gefallen, sehr schön waren auch die Gespräche zwischen Marie-Josèphe und Lucien.

    Dieses Buch ist etwas für LeserInnen, die eine historische Fantasy lesen wollen, die mal nicht im Mittelalter spielt.

  12. Cover des Buches Wolfszeit (ISBN: 9783867426954)
    Nina Blazon

    Wolfszeit

     (29)
    Aktuelle Rezension von: __Franzi__
    Wolfszeit ist ein historischer Krimi mit Elementen einer Liebesgeschichte. Zwischen 1754 und 1756 gab es in einem Teil Frankreichs zahlreiche Menschen, die vermutlich durch einen Wolf getötet wurden. Das Buch ist daran angelehnt und gibt jedoch auch eine eigene Interpretation der unklaren Aufklärung von damals. Nach dem Lesen habe ich mir das Video der Autorin über die Recherche angeschaut. Dadurch kann man die historischen Paralleln nachvollziehen und sehen welcher Anteil Fiction war. Das Hinzugekommene passte optimal und hat mir sehr gut gefallen. Das machte die Geschichte sehr facettenreich.

    Zu Beginn wird man mit relativ vielen Orten und Personen konfrontiert und ich brauchte etwas um in die Geschichte hinein zu finden. Doch da das Buch sehr spannend ist und ich immer mit dem Protagonisten Thomas gerätselt habe wie sich alles erklären lässt, kann man es dann bald nicht mehr aus der Hand legen. Außerdem passiert Vieles was unerwartet war und der Geschichte eine neue Wendung gab.
    Die Charaktere und der Schreibstil waren authentisch. Denn es tauchten zum Beispiel immer wieder französische Begriffe auf. Erst hat es mich etwas irritiert, aber man konnte immer alles verstehen ohne französisch zu können. Jeder der wichtigen Charakter hatte seine eigene Hintergrundgeschichte die nach und nach gelüftet wurde, dadurch war für mich auch alles gut erklärt.
    Trotz des Klappentextes konnte ich nicht so richtig einschätzen, was mich in dem Buch erwartet. Doch nach dem Lesen bin ich absolut begeistert, gerade da es eine tolle Verbindung von historischen Ereignissen und Fiction ist und einfach auch Vieles unerwartet auftaucht. Ich kann Wolfszeit nur empfehlen, auch wenn man sonst keine Krimis oder historischen Romane liest. Bis jetzt ist das Buch mein Jahreshighlight.
  13. Cover des Buches Friedhof der Unschuldigen (ISBN: 9783423143974)
    Andrew Miller

    Friedhof der Unschuldigen

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Catherine_Bouvier

    Es hätte ein einzigartiger Roman werden können. Die Umsiedlung der Toten des Friedhofs der Unschuldigen in Paris Ende des 18. Jahrhunderts. In einer Zeit, in der Aberglaube auf Aufklärung trifft. Leider bleiben die Figuren eindimensional und wenig eingängig. Das Sittengemälde von Paris ist gelungen, wenn auch mit kleinen historischen Ungenauigkeiten wie der Verwendung von Desinfektionsmittel und der Bezeichnung Droschke für Kutsche (Droschke wurde im Berliner Raum verwendet). Der Schreibstil ist teils sehr langatmig und dadurch ermüdend.

  14. Cover des Buches Farina - Der Duft von Köln (ISBN: 9783954519941)
    Ina Knobloch

    Farina - Der Duft von Köln

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Ivonne_Gerhard
    Farina - der Duft von Köln ;-) Ein historischer Roman - von Ina Knobloch ;-) Es ist der 2te Band um die Geschichte des größten parfümeurs aller Zeiten - Giovanni Maria Farina. Wir befinden uns in der Entstehungszeit des kölnisch Wassers,.. Farina mit der überempfindlich reagierenden Nase, der Meister seines Fachs und der Entwickler grandioser Düfte,.. Mitgenommen werden wir von der Autorin in eine sehr gut recherchierte Geschichte über das Leben des Giovanni mit all seinen Tücken , Geheimnissen und Intrigen ,... Ein Buch über Macht, die Liebe zu einer Frau,, sein Privatleben und das Parfüm ;-) Ich fand das Wissen welches man im Buch findet, sehr informativ und auch sehr toll recherchiert. Man merkt förmlich die Mühe , die sich die Autorin gemacht hat und freut sich auf den 3ten Teil , der nochmal eine Menge preisgeben und enträtseln wird ;-) Für mich war es eine tolle Abwechslung nochmal etwas historisches zu lesen und nebenher geschichtliches zu erfahren ;-) Das Cover spricht schon für sich ;-) es ist vorne geprägt, das Muster steht somit raus , die Schrift mit dem Gold wirkt sehr edel,.. Wie ein Edelparfüm ;-) passend zum Inhalt des Buches ;-)
  15. Cover des Buches Die Lilie von Versailles (ISBN: 9783596177196)
    Carolly Erickson

    Die Lilie von Versailles

     (44)
    Aktuelle Rezension von: annie_apple

    Da ich gerade wieder aus dem Urlaub zurück komme, hatte ich natürlich etwas Zeit verschiedene Bücher zu lesen. "Das Tagebuch der Marie Antoinette" war eines davon und es hat mich total gefesselt und in seinen Bann gezogen.

    Natürlich behandelt das Buch nicht die wirkliche Realität und hält sich nicht an alle Fakten und Daten, die sich zur damaligen Zeit abgespielt haben, aber im großen und Ganzen kann man sich mit dem Buch sehr gut ein Bild der damaligen Zeit machen. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass man nicht wie im Geschichtsunterricht die bloßen Fakten lernt, sondern eine ganze Geschichte erzählt wird, durch die man das ganze Geschehen viel besser verstehen und sich im Nachhinein besser erinnern kann. So wurde bei mir das Interesse an Geschichte nochmals ganz neu geweckt.

    Die Protagonistin Maria Antonia, genannt Antoinette und Erzherzogin von Österreich wird mit 14 Jahren mit dem Erbe des französischen Throns, dem Dauphin Louis verheiratet, um sich die Loyalität Frankreichs zu sichern. So wird Marie Antoinette nach Frankreich geschickt, wo sie mit ihrem unansehlichen Gatten vermählt wird. Beide Kinder sind mit der Situation völlig überfordert ein Land zu regieren, da für beide diese Aufgabe auch nicht vorgesehen war, da eigentlich Maries Schwester und Louis Bruder, welche beide verstarben diese Position inne haben sollten. Da Louis sehr zurückgezogen lebt und sich gerne isoliert, bleibt es an Marie den Großteil der anfallenden Aufgaben zu lösen. Der Druck auf die beiden Nachwuchs für die Erbfolge zu zeugen, wird immer größer und belastet beide. Nach vielen Jahren bekommen sie schließlich mehrere Kinder, von denen einige schon im jungen Alter sterben. Schließlich trifft Marie Antoinette auf ihre große Liebe, Axel,einen Adeligen aus Schweden, bei dem sie endlich versteht was wahres Glück bedeutet. Allerdings muss ihre Liebe geheim bleiben und die Trennung voneinander fällt beiden jedesmal aufs Neue sehr schwer.

    Während des ganzen Spektakels am Hofe, wird das Volk unterdessen immer unruhiger und unzufriedener, da es viel Armut und Hungersnöte gibt und sie die Regierung und vor allen Dingen auch den königlichen Hof, der mit seinen Ausgaben nicht umsichtig ist, verantwortlich machen.Die französische Revolution ist schließlich nicht mehr zu stoppen, bis es schließlich zur Erstürmung des Palastes mit grausig vielen Opfern kommt. Die letzten Jahre verbringen der König ,seine Frau und die Königskinder unter strenger Bewachung, bis sowohl der König wie auch die Königin auf Willen des Volkes hin geköpft werden.

    Trotz des schlimmen Endes hat mich das Buch sehr fasziniert und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Die Einblicke in die damalige Zeit haben mich sehr schockiert wie auch überrascht.
    Eine absolute Empfehlung für Liebhaber von historischen Romanen in Verbindung mit Herz, Schmerz und der harten Realität.
  16. Cover des Buches Die Philosophin (ISBN: 9783596520893)
    Peter Prange

    Die Philosophin

     (187)
    Aktuelle Rezension von: 65_buchliebhaber

    Nach dem Tod ihrer Mutter kommt die junge Sophie auf Umwegen nach Paris, wo sie als Kellnerin im Café "Procope" arbeitet, dem Treffpunkt vieler Künstler und Freidenker. Dort lernt sie den Philosophen Diderot kennen und verliebt sich in ihn. Hautnah erlebt sie mit, wie die Idee einer allumfassenden Enzyklopädie mit dem Wissen der Menschheit entwickelt wird. Es dauert sehr lange und viele Irrungen, bis sie erscheinen kann, denn durch Verrat und Intrigen verzögert sich die Erstellung immer wieder. Insbesondere die schon wankende Monarchie versucht das Erscheinen zu vereiteln. Auch die Kirche fühlt sich in dieser Zeit vor der französischen Revolution bedroht.

    Die gut recherchierten historischen Fakten fließen passend in die fiktive Geschichte ein. Insbesondere der Part der Madame de Pompadour, Mätresse von Ludwig XVI. hat mir gut gefallen. Auch das Treffen auf die großen Denker der Geschichte wie Voltaire und Rousseau war sehr informativ und unterhaltsam. Die Geschichte der Emanzipation der Philosophie zeigt, dass Wissen und Freiheit große Errungenschaften sind.

    Leider sind doch recht viele Passagen langatmig und sogar zeitweise zäh, es fehlt an Spannung und fesselnder Erzählung. Die Erklärung des Autors zum Ende des Buches zeigt die Entstehung der Idee für diesen Roman, was mir gut gefallen hat.

  17. Cover des Buches Wie wir verschwinden (ISBN: 9783596187645)
    Mirko Bonné

    Wie wir verschwinden

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Himmelfarb
    Der mit Abstand beste deutsche Roman, den ich seit langer Zeit gelesen habe, alle Buchpreisträger (dieser Roman stand nur auf der Longlist) eingeschlossen. Mit wieviel Feingefühl Bonnè seine Protagonisten beschreibt, wie meisterlich seine Sprache ist, und wieviel Empathie er in dieses Werk legt, ist bemerkenswert. Ganz sicher wird das nicht das letzte Buch dieses großartigen Schriftstellers sein, welches ich lese!
  18. Cover des Buches Marie Antoinette (ISBN: 9783849699116)
    Stefan Zweig

    Marie Antoinette

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hasse es, wenn Leute Marie das Zitat "Let them eat cake" in den Mund legen. Das hat sie niemals gesagt, sondern stammt aus einem Buch von Rosseu. Nun gut. Hier geht es um das Buch von Stefan Zweig. Inhaltlich war es für mich informativ. Ich habe es gern gelesen und auch die Aufmachung meiner Ausgabe gefällt mir ganz gut. :)
  19. Cover des Buches Die Sonne des Königs (ISBN: 9783596183012)
    Sandra Gulland

    Die Sonne des Königs

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Aoibheann
    Das Buch subt schon einige Zeit in meinem Regal herum. Urlaub - eine gute Gelegenheit, auch mal ein paar alte Schinken aus dem Regal zu fischen, den Staub wegzupusten und dem Buch eine Chance zu geben.

    Vorweg möchte ich gleich sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe mich ziemlich geärgert und mich entschlossen, das Buch nach einem Drittel abzubrechen.
    Laut Klappentext befasst sich das Buch mit der Geschichte der jungen Louise de la Valliére, ihrerseits die erste Mätresse König Ludwig XIV. Also eine Art Biografie in Romanform. Dafür bin ich grundsätzlich zu haben und es gibt wirkliche Schätze in diesem Genre. Dieses Buch gehört - zumindest für mich - nicht dazu.

    Besagte Louise ist ein Ausbund ein positiven Tugenden. Freundlich, herzlich, fromm, uneigennützig und dazu ein absolut begnadete Reiterin. Eine 6 jährige, die mal eben ein junges Pferd einreitet und diesem innerhalb von drei Wochen die Lektionen der Hohen Schule beibringt. Da bekommt nicht nur der Abé im Buch Zweifel, da klingeln bei mir auch alle "Logikglöckchen", da krempeln sich jedem Bereiter in der berühmten Hofreitschule in Wien wahrscheinlich die Fußnägel um.
    Louise selbst wird nur als "Petit" bezeichnet. Warum oder woher diese Kosename kommt wird leider nicht beleuchtet. Alle anderen Personen der Geschichte kommen weit weniger gut weg als die Protagonistin. Diese sind abwechselnd töricht bis dumm, eitel, naiv und farblos.

    Bis zu dem Punkt, an dem ich das Buch abgebrochen habe, ist schlicht und ergreifend nichts passiert, das auch nur annähernd spannend wäre.
    Es dreht sich enorm viel um Louise und ihre Liebe zu Pferden. Und das ist auch noch so grauselig beschrieben, dass es mir schlicht die Lust nimmt noch weiter zulesen.
  20. Cover des Buches Das Haus der Freude (ISBN: 9783404166411)
    Daria Charon

    Das Haus der Freude

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Bislang hatte ich für das Genre kein Auge und erst durch ein Ebook, dass erstaunlicherweise richtig gut und erotisch war, dachte ich das könnte für ab und an, eine neue Richtung sein, die mich begeistern könnte. Doch dieses Buch trägt nicht wirklich dazu bei...

    Mitte des 17. Jahrhunderts in Versailles lebt Sophie am Königshof als eine der unzähligen Hofdamen, die versuchen sich in reiche Häuser zu verheiraten. Da Sie nicht Jung und Unschuldig ist, und Ihr Ex Geliebter sie mit der Aussicht erpresst, nackte Portraits von ihr zu veröffentlichen, sucht Sophie Hilfe bei Farid, einem Bordellbesitzer, der für sie den Ex finden soll. Doch Farid akzeptiert als Bezahlung nur den Körper von Sophie....

    Eine Liebesgeschichte im alten Frankreich, die eigentlich sehr gut geschrieben wurde und auch von der Idee oder Logik durchaus gefallen könnte. Die Erotik kommt nicht zu kurz aber auch die Geschichte hat einen Sinn und dient nicht nur als Mittel zum Zweck, aber ...

    Farid als der Unwiderstehlichste und beste Liebhaber der Welt ist schon an der Grenze für einen männlichen Leser, doch als dann noch Mystik in Form von einer unglaublichen Gabe der Krankheitsheilung hinzu kommt, war ab der Mitte das Buch eigentlich bereits für mich erledigt.

    Es fällt vielen Männern schwer, sich für diese Art Romantik oder Erotik zu begeistern und ja, es ist verdammt schwer etwas neues und Kreatives zu formen und das auch so, dass es den Leser unruhig werden lässt und ihn auch in Erregung versetzen kann. Dazu muss man Situationen schaffen, die nachvollziehbar sind und die Phantasie anregt. Farid... klingt nach 1001 Nächte und ist exotisch, doch bei der mystischen Gabe, klingt am Ende eben einfach eher ein Märchen in mir nach, als das mich der Gedanke an ein erotisches Buch erregen würde. Somit gut geschrieben, aber absolut nicht mein Fall.

  21. Cover des Buches Nie war es herrlicher zu leben (ISBN: 9783406621703)
    Hans Pleschinski

    Nie war es herrlicher zu leben

     (4)
    Aktuelle Rezension von: kikigo
    Tagebuch, Königshof, Frankreich
  22. Cover des Buches Das Geheimnis der roten Schatulle (ISBN: 9783522185165)
    Emma Carroll

    Das Geheimnis der roten Schatulle

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Historische Abenteuergeschichte für junge Leser.

    Inhalt:
    Die zwölfjährige Elsa ist eine geschickte Diebin und hat den Auftrag bekommen, in eine Villa einzubrechen. Dort soll sie eine Schatulle entwenden. Was Elsa nicht ahnt: In der Schatulle befinden sich Geheimdokumente der Brüder Montgolfier. Niemand weiß, dass die Brüder kurz davor stehen, mit ihrem ersten Heißluftballon Geschichte zu schreiben. 

    Meinung:
    Einen “historischen Roman” für Kinder habe ich noch nicht gelesen.
    Mit Ich-Erzählerin Elsa und ihrem drolligen Hahn bin ich ziemlich schnell warm geworden. Warum sie als Diebin lebt und arbeitet wird sehr schnell deutlich, aber auch dass sie kein böser Mensch ist. Genauso schnell war mir der junge Pierre Montgolfier sympathisch, der mit Elsa in ein turbulentes Abenteuer gerät.

    Wenn man sich ein wenig mit der Geschichte der Brüder Montgolfier beschäftigt, findet man in Emma Carrolls Geschichte schnell einige historische Parallelen. Da wären zum Beispiel die drei Tiere Hahn Coco, Schaf Lancelot und Enterich Voltaire oder auch das Aussehen des fertigen Ballons der Erfinder. Außerdem kann das Buch mit einer tollen Atmosphäre im Frankreich des 18. Jahrhunderts punkten. Die Schauplätze und die dort lebenden Menschen sind anschaulich beschrieben und wirken sehr realistisch. Ich bin regelrecht in das Buch eingetaucht. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen und ist sehr gut verständlich. Einzig die französischen Namen sind selbst für ältere Leser nicht ganz einfach. 

    Fazit:
    Eine spannende Geschichte vor historischem Hintergrund. Eine sympathische und intelligente Heldin. All dies und noch einiges mehr sind die Zutaten für diese tolle Buch, da auch ältere Leser begeistern kann. 


  23. Cover des Buches Celeste - Zwischen Himmel und Erde (ISBN: 9781503943056)
    Annabelle Tilly

    Celeste - Zwischen Himmel und Erde

     (32)
    Aktuelle Rezension von: heidi_59


    Celeste  zwischen Himmel und Erde 


    Annabelle  Tilly


    Paris, 1804

    Ganz Paris  ist im Freudentaumel und feiert die Krönung von Napoleon Bonaparte . 

    In den engen Gassen vergnügt sich das einfache Volk an den Vorstellungen der  vielen angereisten Gaukler.  Die hübsche Seiltänzerin Celeste und ihre Pflegeeltern haben Glück und ergattern noch einen freien  Platz in der Nähe des berühmten Louvre. Die atemberaubende Show die Celeste auf dem Hochseil ihrem Publikum bietet , begeistert nicht nur die Menschen in den Gassen . Der Direktor des Pariser Ballett ist hingerissen von ihrer Kunst und engagiert sie für sein Opern Ensemble.  Schnell wird Celeste zum Liebling der Stadt und weckt nicht nur die Begierde nach ihren kunstvollen Tanzaufführungen,  in der aristokratischen Männerwelt . 

    Doch Celeste hat nur Augen für den Studenten Viktor von Löwenstein , der bei seinem Onkel im Louvre arbeitet und ganz romantisch um ihre Liebe wirbt . 

    Bei einem Einbruch im Louvre werden Juwelen aus der Krone Napoleons gestohlen und ein Mann wird erschossen. Zum Entsetzen von Celeste führt die Spur des Raubes in die Tiefen der Katakomben von Paris , direkt zum Mörder ihrer Eltern , den sie nie vergessen hat. Dramatische Ereignisse  nehmen ihren Lauf und erschüttern die zart erblühte  Liebe . 


    Dem Autoren Duo Annabelle Tilly ist mit dem Roman

     „Celeste zwischen Himmel und Erde“  ein toller Roman über Paris zur Zeit von Napoleon Bonaparte gelungen . Die Französische Revolution ist vorbei , Napoleon lässt sich zum Kaiser krönen und ganz Paris erliegt dem Flair der Krönungsfeier .

    Das Paris des 18. Jahrhundert wird wieder lebendig in der zauberhaften Szenerie aus Gauklern in den Gassen die ihre Künste darbieten und Aristokraten die sich im Theater an der Kunst der Balletttänzerinnen  berauschen. Der Geruch von gebrannten Mandeln steigt beim Lesen aus den Seiten und es scheint fast ,als wenn von irgendwoher die Musik des Leierkasten ertönt. Der bildhafte Schreibstil sorgt für ein tolles Kopfkino , zusätzlich punktet die schöne Geschichte mit  ihrem gelungenen historischen Hintergrund und den gut recherchierten geschichtlichen Fakten . 

    Ein großer Roman über eine dramatische Liebe in Paris, den Louvre, die Geheimnisse der Katakomben und die blutigen Schatten der Französischen Revolution!

    Mir hat „Celeste zwischen Himmel und Erde“ sehr gut gefallen und schöne Lesestunden geschenkt.


    Sehr gerne vergebe ich dafür

    5 Sterne 

    und eine absolute Leseempfehlung




    @heidi_59

  24. Cover des Buches Décadence (ISBN: 9783442465699)
    Sena Jeter Naslund

    Décadence

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Stephenie
    flüssig zu lesen & wirklich gut beschrieben! (besonders wenn man gerade in Versailles war "erkennt" man vieles wieder :) )

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