Bücher mit dem Tag "verse"

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137 Bücher

  1. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.830)
    Aktuelle Rezension von: Pia1806

    Als ich im Jahr 2013 das Buch das erste Mal gelesen habe, war ich absolut begeistert. Es ist ein typisches Poznanski-Buch! Wie immer mit vielen Geheimnissen und einem unglaublichem Ende. 

    Da ich jedes Mal bei einem Waldspaziergang an den Wald von Saeculum denken musste, habe ich das Buch dieses Jahr nochmals gelesen. Auch Jahre später bin ich ein absoluter Fan!

    Ein rundum perfektes Buch!

  2. Cover des Buches Geschöpf der Finsternis (ISBN: 9783802581328)
    Lara Adrian

    Geschöpf der Finsternis

     (887)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Der 3. Teil der Midnight Breed Reihe schließt in der Handlung nahtlos an den 2. Band an. Diesmal geht es um Vampir Tegan und Elise, die erst vor Kurzem ihren Sohn Camden dank der von Marek in Umlauf gebrachten Drogen verloren hat. Nun verwendet sie ihre ganze Kraft darauf gegen Mareks Handlanger vorzugehen. Aber es ist Tegan der ihr das Leben rettet, als sie in einen Hinterhalt gerät.

    Nachdem der Vorgänger mich fast zum weglegen der Reihe gebracht hat, macht dieser Teil vieles wieder gut. Nicht nur die beiden Hauptprotagonisten überzeugen mit einer emotionalen und fesselnden Entwicklung ihrer Beziehung, sondern auch die Story bekommt neue Fahrt und wird spannender. 

    Positiv empfand ich auch diesmal  die Einführung neuer Figuren, Nebenrollen, die tiefer beleuchtet wurden und auch mehr Einblicke in die Entwicklungsgeschichte der Vampire und die Hintergründe von Marek und Seinesgleichen.
    Einzig der doch plötzlich recht knappe Schluss, war mir fast ein wenig zu einfach, berücksichtigt man die Kraft und Stärke, die Marek zuvor zugeschrieben werden.

    Mein Fazit: Der 3. Teil ist wie immer gut zu lesen dank flüssigem Schreibstil, überzeugt aber auch in der Story und dank zweier interessanter Protagonisten. Bis auf ein paar kleine Längen und ein für mich nicht ganz passgenauen Schluss, hatte ich diesmal viel Spaß am Lesen und werde nun auch Band 4 in die Hand nehmen.

  3. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.351)
    Aktuelle Rezension von: Monika_Brigitte

    Ein Mann im Kampf mit einem Wesen des reinen Bösen, das sich teils in ihm festgesetzt hat. - Nein, ich meine nicht Harry Potter, obwohl die Überschneidungen durchaus vorhanden sind. Ich spreche von Faust, Heinrich Faust. Die bekannteste Figur der deutschen Literatur, ein Schülerschreck und Lehrerliebling.

    Inhalt Erster Teil -recht humorvoll 😉 Spoiler unvermeidlich

    Doktor Faust, ein Universalgelehrter, ist auf der nie endenden Suche nach dem, was die Welt im Innersten zusammenhält. Die Suche nach dem Sinn des Lebens, den wissenschaftlichen Zusammenhängen, dem großen Ganzen beschäftigt ihn wie auch Lord Voldemort der Stein der Weisen im ersten Harry-Potter-Teil. Da hilft auch kein Frühlings-Spaziergang mehr. Kein Wunder, dass er einwilligt, als ihm Mephistopheles (ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft) ein Angebot machte, dass Faust nicht ablehnen kann. Und worin liegt der Sinn des Lebens für einen Mann, der schöne Augenblick zum Verweilen in der Midlife-Crisis? Genau - unter dem Rock einer tugendhaften (14 Jahre!) jungen „Frau“. Ein kleines Abenteuer im Stil einer Schüler-Lehrer-Beziehungs-Story (oder sollte ich besser Schüler/Professor-Beziehung sagen?) ist ihm sogar seine Seele wert. „Wird ich zum Augenblicke sagen, /verweile doch! du bist so schön!“ Mephistopheles, der auch ein großer Hundefreund ist, nimmt die Herausforderung an und bringt den Doc zur Crazy-Cat-Witch. Nach einem Zahlen-Zauberspruch aller Pipi Langstrumpf spricht Faust aus, was sich der Leser denkt: „Mich dünkt, die Alte spricht im Fieber.“ (Mein Lieblingszitat) Durch einen Zaubertrank wird Faust zum Sexiest Man Alive. (Was da wohl drin ist?-Vermutungen in die Kommentare bitte) Durch Schmuck korrumpiert entbrennt das junge Ding in heißer Liebe, bei deren Beschreibung sich jeder New-Adult-Autor die Finger leckt. Ihr „Busen drängt sich nach ihm hin, will fassen und halten ihn.“ Doch dann geschieht es, Gretchen stellt Faust die alles entscheidende Frage: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Trotz den atheistischen Ausführungen passiert, was passieren sollte. Die Konsequenzen trägt das naive Mädchen, der rosa-rote Schleier fällt, die Mutti ist tot, der alte Doktor macht sich aus dem Staub. Von ihrem Bruder beleidigt und verurteilt für Kindsmord endet Gretchens Leben ausgesöhnt mit ihrem Liebhaber und doch moralisch gerettet. Und der Faust? -"Nun steh ich da, ich armer Tor und bin so klug, als wie zuvor."

    Und die Moral von der Geschicht‘? – Eine Übertragung auf die heutige Realität/ die heutigen Probleme der Menschheit

    Höher, schneller, weiter – das menschliche Streben ist unendlich. Dabei bleibt die Moral auf der Strecke. Fortschritt um des Fortschritts Willen, Globalisierung, Massenkonsum -all das rächt sich früher oder später. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer; Umweltkatastrophen häufen sich; die Ressourcen verknappen; Pandemien beenden nicht nur Leben, sie verändern auch die Gesellschaft. Die Natur findet immer einen Weg. Die Rechnung ist aufgestellt, jetzt muss sie bezahlt werden. Die Menschheit an der Stelle des Fausts ist zum Handeln aufgefordert. Der Pakt mit dem Teufel ist geschlossen. Wie wird es enden? Spoileralert: Faust ist am Ende der Tragödie des zweiten Teils errettet (durch den Eingriff von der tugendhaften, treuen Gretchen, dem Ewig-Weiblichen), Mephisto bekommt ihn nicht in die Hände. Das lässt hoffen. 

    Ich finde, Goethes Faust erster Teil liest sich heute genauso modern wie im 19. Jahrhundert. Es ist ein zeitloses Werk, das zu Recht seinen Platz im Kanon der Weltliteratur hat. 

    Der zweite Teil (posthum veröffentlicht) ist deutlich sperriger als der erste. So ist das mit Sequels, sie kommen nie an den ersten Teil ran. Zwanzig Jahre trennen die beiden Teile, diese Lebenserfahrung macht sich bemerkbar. Die Vielzahl an Figuren lähmt den Handlungsfortschritt. Die ausgedehnten Dialoge ermüden, auch wenn man sich gut mit der griechischen Mythologie auskennt. Da muss der Leser sich schon überwinden und aufgeschlossen sein. Tipp: Mit einem Hörbuch wird es leichter -nicht angenehmer, aber leichter.

    Ein paar berührende Zitate und geflügelte Worte lassen sich auch im zweiten Teil finden:

    Alles ist sodann gefunden: /Ich bin dein, und du bist mein;/ Und so stehen wir verbunden, / Dürft es doch nicht anders sein! (S. 297)

    Denn es muss von Herzen gehen, / was auf Herzen wirken soll. (S.296)

    Hast du die Sorge nie gekannt? -Bin nur durch die Welt gerannt (S.348)

    Das ist der Weisheit letzter Schluss:/Nur wer verdient sich Freiheit wie das Leben, / Der täglich sie erobern muss. (S.353)

    Autor + Schreibstil

    Goethe ist ein Menschenkenner, ein genialer Dichter und nicht unbegründet einer der großen Urgesteine der deutschen Poetik. Was hat der Mann in seinem Leben eigentlich nicht geschafft? Jeder kennt ihn. Seine Zeilen wurden zu geflügelten Worten – ein Stück Unsterblichkeit.

    Ich habe einige der Faust-Zitate versucht im Inhalt wiederzugeben/ auf sie anzuspielen. Selbst wenn einem die Lektüre bisher verwehrt wurde, kennt jeder die Formulierungen. Manche haben ihren Sinn behalten, einige werden heute in sinnentfremdenden Kontexten widergegeben. Das macht für mich zum Teil auch den Reiz von Klassikern aus.

    Jeden Frühling- the same procedure as every jear-, ist es für mich persönlich zur Tradition geworden, Goethes Verse zu rezitieren: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche /Durch des Frühlings holden belebenden Blick; […] Zufrieden jauchzet Groß und Klein:/ Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein.“

    Meine Ausgabe

    Der Diogenes Verlag hat 1982 in kompakter Form beide Teile von Goethes Faust mit einem Nachwort von Thomas Mann veröffentlicht. So wie ich den Faust in meiner Rezension in die heutige globalisierte Postmoderne übertragen habe, stellt Mann ihn in den Kontext des Nationalsozialismus und die Nachkriegszeit. In dem Nachwort, einer Rede aus dem Jahr 1945, urteilt der Autor, der sich selbst am Faust-Stoff versucht hat, wie folgt: „Unser größtes Gedicht, Goethes >>Faust<<, hat zum Helden den (…) Gottesmenschen, der sich aus vermessenem Erkenntnistriebe der Magie, dem Teufel ergibt. (…) Ein einsamer Denker und Forscher, ein Theolog und Philosoph in seiner Klause, der aus Verlangen nach Weltgenuß und Weltherrschaft seine Seele dem Teufel verschreibt, -ist es nicht ganz der rechte Augenblick, Deutschland in diesem Bilde zu sehen, heute, wo Deutschland buchstäblich der Teufel holt?“ Dazu muss ich aber auch anmerken, dass sich das Nachwort nicht ausschließlich auf Goethes Text bezieht, es beleuchtet viel mehr die deutsche Geschichte, den historischen Gedanken von Nation und Volk in der Rezeption.

    Fazit

    „Unser größtes Gedicht“ urteilt Thomas Mann über Goethes unsterbliches Lebenswerk FAUST. DER TRAGÖDIE ERSTER UND ZWEITER TEIL. Die Tragödie in Versform besticht durch eine zeitlose Story und lebensnahe Charaktere. Ein Must-have in jedem Klassiker-Regal auf der Welt, ein deutsches Kultur-Gut mit Alleinstellungsmerkmal! Zwei Seelen wohnen ach! In meiner Brust: Zum einen finde ich den ersten Teil so bedeutend und menschennah, zum anderen habe ich so meine Probleme mit dem zweiten Teil -Daher 4 von 5 Sternen für das Konvolut.

    Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich nun auch endlich Taten sehn! Lest es und bildet euch selbst eine Meinung 😊

     

    Faust. Der Tragödie erster und zweiter Teil. Mit einem Nachwort von Thomas Mann| Johann Wolfgang Goethe| Diogenes Taschenbuch| 1982| 14,90 DM (Ja, das Buch hat noch Deutsche Mark gekostet – Ich habe es allerdings vor ein paar Jahren im Tauschregal ergattern können)

  4. Cover des Buches Eine wie Alaska (ISBN: 9783867426428)
    John Green

    Eine wie Alaska

     (44)
    Aktuelle Rezension von: mangomops

    Inhalt: 

    Sie ist schön, er durchschnittlich. Sie ist verletzlich, er hat ein dickes Fell. Sie ist euphorisch, voller verrückter Ideen, er neu an der Schule und natürlich verliebt in sie: Alaska. Wo führt das hin? Sie die Sonne des Internats, Miles einer der Planeten, die um Alaska kreisen. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert - und mächtig überfordert. Wie kann er einem solchen Wesen begegnen, ohne sich in ihm zu verlieren? Und überhaupt: Wer ist Alaska? Sie gibt so wenig von sich preis. Was bedeutet der lang ersehnte Kuss? Aber dann setzt sich Alaska betrunken hinters Steuer ... 


    Meine Meinung: 

    Ein quilliges, verrücktes, aber auch sehr trauriges Buch.
    Ich hatte das Gefühl, dass ich die Geschichte schon kenne, aber ich denk das verwechsel ich. Für mich ist es mal eine gute Geschichte für zwischen durch, aber trotz des traurigen Hintergrundes, nichts was lange im Gedächtnis bleibt. 

  5. Cover des Buches Die Sprache des Wassers (ISBN: 9783939435846)
    Sarah Crossan

    Die Sprache des Wassers

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Adrian00021

    Worum geht's?

    Nur mit einem Koffer und einem Wäschesack machen sich Kasienka und ihre Mutter auf nach England, um ihren verschwundenen Vater zu finden. In der Schule wird Kasienka verspottet und nur ihre Liebe zum Schwimmen und die Begegnung mit William lässt Kasienka neue Hoffnung schöpfen...

    Meine Meinung

    Ich verstehe, wenn jemand dieses Buch liest und sagt, nein, gefällt mir überhaupt nicht. Das kann ich wirklich verstehen. Die Autorin Sarah Crossan hat einen wirklich außergewöhnlichen Stil zu Schreiben, dass aber den Büchern dieser Autorin den Charakter gibt. In "Die Sprache des Wassers" von Sarah Crossan haben die Kapitel meist eine Länge von ein bis zwei Seiten, nur selten mehr als zwei Seiten. Insgesamt kann ich es wirklich nur empfehlen!

  6. Cover des Buches Die 52 (ISBN: 9783442371228)
    Mario Reading

    Die 52

     (76)
    Aktuelle Rezension von: parden
    DIE PROPHEZEIUNGEN DES NOSTRADAMUS...

    Der amerikanische Schriftsteller Adam Sabir trifft sich in Paris mit dem jungen Zigeuner Babel Samana, der die 52 verlorenen Prophezeiungen des Nostradamus verkaufen will. In diesen Versen soll das bevorstehende Ende der Welt geweissagt sein. Kurz darauf wird Babel Samana ermordet aufgefunden! Und damit beginnt für Adam die atemlose Flucht sowohl vor dem Gesetz als auch vor einem fanatischen Killer, der sich ebenso wie Adam auf der fieberhaften Suche nach den 52 Prophezeiungen befindet – dem einzigen Beweis für Adams Unschuld …

    Frankreich im 16. Jahrhundert: Die junge Madeleine versteckt die letzten 52 Prophezeiungen ihres Vaters Nostradamus bei einer Zigeunerfamilie – auf dass sie für immer vor der Welt verborgen bleiben.
    Paris in der Gegenwart: Während seiner Recherchen für sein nächstes Buch stößt der amerikanische Schriftsteller Adam Sabir auf eine seltsame Kleinanzeige. Will tatsächlich jemand die verlorenen 52 Prophezeiungen des Nostradamus verkaufen? Adam trifft sich mit dem Anbieter, dem jungen Zigeuner Babel Samana. Wenig später ist er von der Echtheit der Prophezeiungen überzeugt und macht sofort ein Angebot. Doch Samana möchte zunächst noch einen anderen möglichen Käufer treffen – und wird ermordet. Als Babels Leiche entdeckt wird, hält die Polizei jedoch Adam Sabir für den Täter. Und damit beginnt für Adam eine atemlose Hetzjagd quer durch ganz Frankreich: auf der Flucht sowohl vor dem Gesetz als auch vor einem fanatischen Killer – und auf der fieberhaften Suche nach den 52 Prophezeiungen Nostradamus, dem einzigen Beweis für Adams Unschuld...

    Der Thriller ist flott zu lesen, und auch der ständige Wechsel der Schauplätze alle paar Seiten (Adam Sabir, Killer, Polizei) stört dabei keineswegs, erhöht oft sogar noch die Spannung.
    Interessant ist, dass man im Laufe der Geschichte einiges von der Lebens- und Denkweise von Zigeunern erfährt, was vorher wohl bei den meisten Lesern nicht als bekannt vorausgesetzt werden kann. Adam Sabir hat nämlich ohne es zu wissen vor dem Tod Sabanas Blutsbrüderschaft mit diesem geschlossen und gehört deshalb plötzlich zur Gemeinschaft der Zigeuner...

    Einziger Kritikpunkt ist die teilweise wild anmutende Konstruktion des Hintergrundes des Thrillers. Im Vergleich zu Dan Browns Büchern zum Beispiel wirkt das Konstrukt von Reading etwas hanebüchen.
    Auch hier spielt eine Geheimgesellschaft oder Sekte eine wesentliche Rolle, ohne dass aber abgesehen von einigen Grundaussagen wirklich deutlich wird, was eigentlich dahinter steckt. Das fand ich schade.

    Insgesamt aber hat es Spaß gemacht, den Thriller zu lesen - und ich finde ihn trotz der geschilderten Schwächen empfehlenswert.


    © Parden
  7. Cover des Buches Sanft und anders (ISBN: 9783868708189)
    Margarete van Marvik

    Sanft und anders

     (10)
    Aktuelle Rezension von: AnjaKoenig

    schöne gedichte, gedanken und kurze geschichten, die nachdenklich stimmen und tiefer gehen. schön geschrieben und anders. lesenswert.

  8. Cover des Buches Die satanischen Verse (ISBN: 9783442746590)
    Salman Rushdie

    Die satanischen Verse

     (107)
    Aktuelle Rezension von: BluevanMeer

    Salman Rushdie spielt mit verschiedenen Mythen, religiösen Ideen, religiösen Überlieferungen, Überzeugungen, Mysterien und verwebt in seine Geschichte die unterschiedlichsten Sagen und Erzählungen aus verschiedenen Religionen. Das ergibt einen unterhaltsamen und ausschweifenden Roman, der es wirklich in sich hat. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben, aber ganz ehrlich: richtig nacherzählen worum es geht und Knotenpunkte aus diesem wilden und wunderbaren Roman herauszudestillieren, ist mir verdammt schwer gefallen. Daher nun in groben Zügen eine Beschreibung dieses Feuerwerks der Literatur.

    Die Hauptprotagonisten sind zwei muslimische Männer, Gibril Farishta und Saladin Chamcha, die 111 Tage lang (die 111 ist übrigens eine Zahl sein, die auf die Dreifaltigkeit verweist) in einem von islamistischen Terrorist*innen entführten Flugzeug verbringen, bis die Terrorist*innen das Flugzeug in die Luft sprengen und beide, aneinandergeklammert, durch die Luft fliegen und zum Glück überleben. Doch dann geschehen seltsame Dinge. Während Gibril sich nach und nach in den Erzengel Gabriel verwandelt, wachsen Saladin bald ein Pferdefuß und Teufelshörner. Der Kampf gut gegen böse, Engel gegen Teufel, ist damit eingeläutet. Erzählt wird die Geschichte von einer gesichtslosen und doch scheinbar göttlichen Instanz, die sich selbst als Teil der "höheren Mächte" sieht. 

    "Was konnten sie auch erwarten? Einfach aus dem Himmel zu fallen: dachten sie, so etwas hätte keine Nebenwirkungen? Sie hatten das Interesse höherer Mächte erweckt, das hätten sie eigentlich merken müssen, und diese Mächte (ich spreche natürlich von mir selbst), haben eine boshafte, ja fast schon gemeine Art, mit Sturzflügen umzugehen. Und noch etwas, lassen Sie mich das klarstellen: ein großer Fall verändert den Menschen." (180)

    Farishta und Chamcha stehen sich also als Erzfeinde gegenüber, vom Himmel gefallen sind beide, aber nur Gibril verwandelt sich in einen Engel, der nicht nur Wunder vollbringen kann, sondern dessen Heiligenschein auch die dunkelste Nacht erleuchtet. Kein Wunder, erinnert sein Name Gibril doch an den Erzengel Gabriel.

    Zudem hatte Gibril schon früh Kontakt zur Göttlichkeit, in verschiedenen Bollywoodfilmen verkörperte er immer wieder unterschiedliche hinduistische Götter. Er verliebt sich in Alleluja, eine jüdische Bergsteigerin, die in den höchsten Höhenmetern, wenn sie ganz nah am Allmächtigen zu sein scheint, zu religiöser Ekstase fähig ist. 

    Saladin Chamchawalla verdient sein Geld als Stimmenimitator, im Moment für  den synchronisiert er Ketchupflaschen und Knabbergebäck, und ist ebenfalls Schauspieler. In England lebt er seit seiner Jugend, seine muslimische Herkunft lehnt er ab, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass er ein sehr schwieriges Verhältnis zu seinem Vater hat.

    Während sich die beiden Abgestürzten zu einer alten Dame, Rosa Diamond, retten, entscheiden sich die Richtungen, in denen sich ihre Lebenswege entwickeln werden. Der Heilige in spe, Gibril,  nutzt seine Chancen und verrät den Mann mit Pferdefuß. Saladin wird deshalb von rassistischen Polizisten zusammengeschlagen und erlebt die ganze Palette an Polizeigewalt, die man sich vorstellen kann. Das ist so fies zu lesen, das man nur noch Mitleid mit dem Teufelshorn haben kann. Gibril hingegen, nutzt seine wundersamen Fähigkeiten und verhilft Rosa Diamond zu einer göttlichen erotischen Vision. Rosa Diamond hat es also noch gut getroffen, sie ist eine verschwiegene Figur, die verspricht, niemandem von Gibril zu erzählen. Übrigens sind in vielen Beichtstühlen Rosen eingraviert, denn "Sub Rosa" (unter der Rose) teilte man im Mittelalter den katholischen Priestern seine Beichte mit.

    Saladin erfährt, dass seine Frau eine Affäre mit seinem Freund Jumpy Joshi hat (immerhin war er fast ein Jahr verschwunden) und ist am Boden zerstört. Immerhin hat er den Flugzeugabsturz, die Polizei und das Krankenhaus überlebt (wo sich übrigens noch andere verwandelte Menschen aufhalten) - nur um dann in einem Zimmerchen von Bekannten untergebracht zu werden. Weil er immer mal wieder aus dem Fenster sieht, bildet sich bald im Viertel eine Art Teufelskult um den Mann mit den Hörnern, der das Viertel in Chaos und Verwüstung stürzt. Zudem erfährt Saladin, dass seine Frau von ihrem Geliebten ein Kind erwartet. Saladin hat nur noch ein Ziel: er will sich an Gibril rächen, den er für sein Unglück verantwortlich macht. Aber Gibril geht es auch nicht gerade rosig: er wird zu einem riesigen Macho und stresst Alleluja. Zudem kann Gibril bald nicht mehr entscheiden, wer er ist: ein Erzengel oder ein Mensch?

    Neben dem Hauptkonflikt der beiden Protagonist*innen, wird die Erzählung immer wieder durch Gibrils Träume unterbrochen, die ins Märchenhafte kippen. In seinen Träumen geht es um die Stadt Jahila, eine Stadt aus Sand, in der die Menschen 360 unterschiedliche Götter und Göttinnen verehren, bis der Prophet Mahound kommt, seines Zeichens ursprünglich Kaufmann, und den Menschen, wenn es um den richtigen Glauben geht, mal ein bisschen auf die Sprünge hilft. In Jahila lebt auch das Mädchen Aischa, das vom Erzengel Gabriel als Prophetin ausgewählt wurde. Als Symbol ihrer Göttlichkeit wird sie von einem Schwarm von Schmetterlingen begleitet. Ihr ganzes Dorf Titlipur folgt ihr (wie auf einer Pilgerreise) nach Mekka, denn Aischa hat den Menschen versprochen, dass sie das Meer für sie teilen wird. Die todkranke Mischa Sahil sucht Hoffnung und Heilung bei Aischa, ihr Mann glaubt nicht an Aischas Versprechungen und versucht die restlichen Pilger immer wieder zur Umkehr zu bewegen. Aischa hat noch einen extrem frauenfeindlichen und radikalen Gegenspieler, einen Imam, der um seinen eigenen Einfluss bei den Gläubigen fürchtet und natürlich den mächtigen Propheten Mahound, der passenderweise immer dann eine Vision bekommt, sobald seine Anhänger*innen ihn kritisieren. 

    "Tod der Kaiserin Aischa und ihrer Tyrannei, dem Kalender, den Vereinigten Staaten, der Zeit! Wir suchen die Ewigkeit, die Zeitlosigkeit Gottes. Seine stillen Wasser, nicht ihren strömenden Wein. Verbrennt die Bücher und vertraut dem BUCH, zerreißt die Papiere und hört das WORT, wie es der Engel Gibril dem Verkünder Mahound offenbart und wie es euer Deuter und Iman erläutert hat." (S.281)

    Es ist schon bezeichnend, dass Engelchen und Teufelchen in der Romankonstruktion eigentlich Schauspieler sind und Gibril wie ein Schlafwandler zwischen den Welten hin und hergeistert und in diesem ganzen Chaos irgendjemand - von ganz weit oben - die Puppen tanzen lässt. Die Menschen können nur reagieren. Das nennt man dann wohl Schicksal. Und wenn Gott einmal nicht nur als Erzählinstanz auftaucht, sondern als Figur im Text, dann sitzt er mit schütterem Haar auf Gibrils Bett und hat vor allen Dingen Schuppen. Solche Parodien muss man erst einmal in eine Romanform gießen. Hinzu kommt, dass alle Propheten und Ausgewählten in diesem Text an keiner Stelle halten, was sie versprechen. Während Mahound die Menschen offen betrügt, schickt Aischa ihre Anhänger letztlich ins Wasser, wo sie ertrinken. Denn natürlich gelingt es ihr nicht, das Meer zu teilen. Magischer Realismus mit einer gehörigen Portion Religionskritik, auch das steckt in diesem Buch. 

    Kurz nach Erscheinen des Romans, am 14. Februar 1989, rief Ajatollah Chomeini über Radio Teheran eine Fatwa gegen den Schriftsteller und all diejenigen aus, die den Text, der eine Beleidigung des Propheten darstelle, verbreiten und übersetzen. Rushdies japanische Übersetzer, Hitoshi Igarashi, wurde 1991 ermordet, sein italienischer Übersetzer Ettore Capriolo und sein norwegischer Verleger Wililam Nygaard wurden bei Anschlägen schwer verletzt. 

    Wie so oft, und das ist mir bei diesem Text besonders aufgefallen, fehlte mir das Wissen über die religiösen Anspielungen, die über das Christentum hinausgehen. Hinzu kommt, dass ich diesen Roman über einen Zeitraum von sechs Monaten gelesen habe. Ich konnte ihn nicht einfach weglesen - dafür war er zu komplex, zu kompliziert und gleichzeitig auch ein Stück Roman, das ich mir einfach aufsparen wollte. Weil ich gar nicht wollte, dass dieser Roman zu ende geht. Im Satanic Verses Pose Festum, einer Festschrift, die im Jahr 2000 erschienen ist, schreibt der syrische Philosoph Sadik Al-Azm, dass die Einzigartigkeit des Romans darin bestehe,  „den muslimischen Osten und den säkularen Westen zum allerersten Mal in eine religiöse, politische und literarische Kontroverse“ zu bringen und beide so auf einer höheren Ebene miteinander zu verbinden. Die satanischen Verse werden für ihn zum "transkulturellen, transnationalen und transkontinentalen Welt-Roman par excellence". Denn es geht nicht nur um Religionen. Ein Großteil der Handlung passt in jede typische Geschichte einer Großstadt, denn sie spielt in London, es geht um Migration, um Identitäten und natürlich auch um Liebe. Von den verschiedenen Liebesgeschichten, die erzählt werden, endet eine sogar glücklich.

    Hallelujah!

  9. Cover des Buches Der Grüffelo (ISBN: 9783407792303)
    Axel Scheffler

    Der Grüffelo

     (311)
    Aktuelle Rezension von: n-witez

    Ich habe das Buch während meiner Erzieher Ausbildung kennen und lieben gelernt! Jahre später hat mein Sohn es in seinem Kindergarten kennen gelernt und es wurde sein Lieblingsbuch. Als Sie das Buch am Theaterstück gespielt haben konnte er alle Rollen auswendig!

  10. Cover des Buches Das Haus an der Moschee (ISBN: 9783548289397)
    Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee

     (28)
    Aktuelle Rezension von: Ritja

    Es war ein sehr beeindruckendes Buch voller geschichtlicher, religiöser und menschlicher Fakten und Geschehnissen. Der Leser begleitet über viele Jahre die Großfamilie von Agha Djan, die an der Moschee lebt und die Moschee beschützt und pflegt und den Imam unterstützt. Es ist lange eine friedliche und aufgeklärte Zeit, die jedoch immer mehr Risse bekommt. Es folgt die islamische Revolution, die das Land in Aufruhr bringt und die Familie auseinander reißt.

    Der Autor Kader Abdolah beschreibt die Orte des Geschehens so realistisch und in allen Farben (fast schon blumig), dass man sich ohne Probleme Bilder im Kopf aufbauen kann. Dies gilt sowohl für die schönen Momente auf dem Basar, in der Moschee oder im Hause Djan, aber auch für die dunklen Momente auf der Flucht, der Verfolgung und der Verschleppung und dem Krieg. Beides beschreibt er sehr detailliert und authentisch. Man erlebt den politischen Wandel in diesem Land und dem damit verbundenen Wandel in der Kultur, der Politik und sogar innerhalb der Familien.

    Es ist eine berührende Familiengeschichte, die einen tiefen Einblick in das Land Iran, deren Politik und die Religion sowie das Leben der Menschen gibt.


  11. Cover des Buches Die Häschenschule 5: Winter in der Häschenschule (ISBN: 9783480401383)
    Albert Sixtus

    Die Häschenschule 5: Winter in der Häschenschule

     (11)
    Aktuelle Rezension von: printbalance

    Inhaltsangabe:
    Nachdem der Herr Oberlehrer alle Hasenkinder in die langersehnten Winterferien geschickt hat, rennen diese durch den verschneiten Winterwald nach Hause. Darunter befinden sich auch die beiden Geschwister Hasengretel und Hasenhansel. Nun haben die beiden endlich genug Zeit zum Schneemann bauen, Ski fahren, rodeln und Christbaumschmuck basteln. Doch dies ist noch nicht alles: Die Hasenkinder dürfen am Weihnachtsgottesdienst teilnehmen und auch der Nikolaus kommt zu Besuch.
    Kommt der Weihnachtsmann dieses Jahr ebenfalls zu dem aufgeweckten Geschwisterpärchen?

    Eigene Meinung:
    Wer den Namen Albert Sixtus liest oder hört, verbindet diesen sofort mit den liebevoll gestalteten Bilderbuchklassikern "Die Häschenschule". Bei "Winter in der Häschenschule" handelt es sich um einen bisher unveröffentlichten Band des mittlerweile verstorbenen Kinder- und Jugendbuchautors. Auf knapp 40 Seiten erzählt der Schriftsteller über das Geschwisterpärchen Hasengretel und Hasenhansel, wie sie gemeinsam ihre Winterferien verbringen. Dass die beiden Häschen eine wunderbare Zeit erleben, versteht sich dabei ganz von selbst. Das Manuskript hierzu stammt ungefähr aus den 1920er Jahren. Die nostalgisch angehauchten und detailreich gezeichneten Bilder von Julia Walther untermalen die liebevoll in Reimform gestalteten Texte.
    Bereits das winterliche Cover der gebundenen Ausgabe sticht Groß und Klein sofort ins Auge und lässt erahnen wie facettenreich und zauberhaft dieses Büchlein aufgemacht wurde. Ein kleiner Bücherschatz für Kinder ab 4 Jahren zum Vorlesen, Selberlesen und Anschauen. Vielleicht regt es den einen oder anderen Bücherwurm an, seiner Fantasie rund um Hasenhans und Hasengretel freien Lauf zu lassen- denn eine bunte Illustration folgt der anderen auf jeder Seite.
    Fazit: Dieses kleine Büchlein, hat großes Potenzial während der Weihnachtszeit zur Lieblingslektüre für Kinder zu werden.
    Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen

  12. Cover des Buches Der ewige Brunnen (ISBN: 9783406536380)
    Ludwig Reiners

    Der ewige Brunnen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Kolibri
    Dieser schöne Hausschatz an Gedichten gehört eigentlich als Kulturgut in jede deutsche Familie. Diese bedeutendste Sammlung deutscher Gedichte, Balladen, Oden, Sonetten, Poeme, Verse ist eingeteilt in Kapitel wie Liebe, Schmerz, Jugend, Alter und Tod. Ein gewaltiger Band.
  13. Cover des Buches In Liebe, Brooklyn (ISBN: 9783785570579)
    Lisa Schroeder

    In Liebe, Brooklyn

     (180)
    Aktuelle Rezension von: iamnomorningperson
    Genau ein Jahr ist es her, seit Brooklyn ihre erste große Liebe durch einen schrecklichen Autounfall verloren hat. Als sich der Fahrer des Wagens nach diesem Jahr das Leben nimmt, werden alte Wunden wieder aufgerissen und Brooklyn fängt langsam an, sich dem Schmerz zu stellen. Dabei hilft ihr ausgerechnet Luccas Bruder Nico, der ebenso schwer getroffen ist. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft, die langsam zu mehr wird. Aber darf das sein? Und was hat es mit den geheimnisvollen Botschaften auf sich, die Nico von seinem toten Bruder zu bekommen scheint?


    Meine Meinung

     

    Ich wusste nicht, was mich erwartet und habe einen wahren Schatz gefunden. Schon auf der ersten Seite zog die Geschichte um Brooklyn und Nico und auch Lucca mich in ihren Bann. Die ungewöhnliche Weise, in der die Story erzählt wird, lässt einen nur so durch die Handlung fliegen, auch wenn man ab und an innehalten muss, um schwer zu schlucken oder Tränen aus den Augenwinkeln zu tupfen. Erzählt wird nämlich in winzig kleinen Abschnitten in der Ich-Form, die einen direkt in die Gefühlswelten der beiden Protagonisten eintauchen lassen, genug verraten, um sich hineinzuversetzen, und vor allem genug weglassen, um sich selbst Gedanken zu machen.

    Eine schöne Umrahmung bildeten die Leidenschaften der beiden jungen Menschen. Bei Nico war es der Sport, bei Brooklyn das Zeichnen, das sie für lange Zeit aufgegeben hat. Bis Nico ihr vor Augen führt, dass es sich noch immer zu leben lohnt - und wofür.

    Die zarte Annäherung zwischen den beiden war schlicht rührend zu lesen. Wie sie sich beide zurück ins Leben geholt haben, war einfach magisch. Wie alte Narben erst aufgerissen und manche davon auch endgültig verschlossen wurden - vor allem bei Nico, mit dem ich durch seine Selbstzweifel und sein Leben im Schatten des charmanten, kleinen Bruders so gelitten und den ich für seine Tapferkeit ins Herz geschlossen habe. Seine freundliche, zuvorkommende und humorvolle Art, die auch Brooklyn bemerkt und liebgewonnen hat, war herzerwärmend.

    Die Mystery-Elemente waren zwar durch die geheimen Botschaften und einen kleinen Traum vorhanden, nahmen aber nicht Überhand und fügten sich perfekt in die Geschichte ein. Es kann wohl alles auch logisch erklärt werden, wenn man darauf erpicht ist. Ich habe nicht so viel darüber nachgedacht, weil ich diesen ganz besonderen Zauber auf mich wirken lassen wollte.

    Einfach ein wunderschönes Buch, von außen wie von innen. Ihr werdet es nicht mehr aus der Hand legen können, wenn ihr es einmal aufgeschlagen habt.



    Bewertung und mein Fazit

     

    Einfach ein wunderschönes Buch, von außen und von innen. Ihr werdet es nicht mehr aus der Hand legen können, wenn ihr es einmal aufgeschlagen habt. Es geht um Liebe, Freundschaft, Trauer und so vieles mehr. Lest es, ihr werdet es nicht bereuen.
  14. Cover des Buches Toxic (ISBN: 9783596700950)
    Mark T. Sullivan

    Toxic

     (416)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch ist meiner Meinung nach Flüssig geschrieben und ist so gut für den Leser, lesbar. 
    Ich finde er ist zugleich auch spannend geschrieben und man fiebert richtig mit., man taucht in die Geschichte richtig mit ein.
    Somit hält sich der Spannungsbogen  und die Wendung am Ende lässt mich hoffen das die Geschichte irgendwann mal weiter erzählt wird. 
    Am Anfang dachte ich das, dass Buch ein  0 8 50 Thriller wird und war erst semi begeistert, doch ich habe gemerkt das, dass Buch viel mehr ist als ein normaler Thriller. 

    Ich empfehle dieses Buch klar weiter.
  15. Cover des Buches Buch der Sehnsüchte (ISBN: 9783936738452)
    Leonard Cohen

    Buch der Sehnsüchte

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Chilischoten
    Für einen echten Leonard Cohen Fan ein "absolutes muss". Genial !
  16. Cover des Buches Herr Einzhard "Du liebe Zeit!": Feine Reime in's Unreine und ungemeine Gemeinheiten von der Schwiegerdings bis zum Halts-Maul-Wurf. (ISBN: 9781500196882)
    Martin Bussmann

    Herr Einzhard "Du liebe Zeit!": Feine Reime in's Unreine und ungemeine Gemeinheiten von der Schwiegerdings bis zum Halts-Maul-Wurf.

     (11)
    Aktuelle Rezension von: juttahammer
    Herr Einzhard schafft es kleine Köstlichkeiten zu schreiben, die man häppchenweise verschlingen mag. So ging es mir mit diesem Gedichtband, den ich nun, nachdem ich Nummer zwei kennenlernen durfte, gelesen habe.
    Zuallererst wird auch das Geheimnis gelüftet, wo denn die Reime so herkommen. Super!
  17. Cover des Buches Wenn das Herz denken könnte... (ISBN: 9783250250012)
    Fernando Pessoa

    Wenn das Herz denken könnte...

     (16)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    "Wenn das Herz denken könnte, stünde es still." -Buch der Unruhe, Fernando Pessoa- Der Ammann Verlag hat aus verschiedenen Werken Fernando Pessoas Sätze, Reflexionen, Verse und Prosastücke ausgewählt und diese als "Lesebissen" in einem leinengebundenen Büchlein verpackt. Pessoa hat unter den Heteronymen Alberto Caeiro, Ricardo Reis, Álvaro de Campos, António Mora und dem Halbheteronym Baron von Teive seine philosophischen Betrachtungen des Lebens verfasst. Der Band "Wenn das Herz denken könnte..." lässt innehalten und inspiriert definitiv zum weiterlesen. Absolut zu empfehlen sein Hauptwerk "Das Buch der Unruhe", hier finden sich die Gedankengänge all seiner Heteronyme wieder.
  18. Cover des Buches Deutschland (ISBN: 9783835333130)
    Heinrich Heine

    Deutschland

     (254)
    Aktuelle Rezension von: GersBea

    Inhalt (Klappentext)

    »Denk ich an Deutschland in der Nacht,
    Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
    Und meine heißen Tränen fließen. «

    So beginnt Heimes Gedicht ›Nachtgedanken‹, das im Sommer 1843 entstand. Die Sorge um die politische Entwicklung in der Heimat, die ihm den Schlaf raubte, und  die Sehnsucht, seine 72 Jahre alte Mutter wiederzusehen, waren die Gründe, die ihn veranlassten, wenige Monate später seinen Aufenthalt im selbstgewählten französischen Exil zu unterbrechen und nach Deutschland zu reisen. Aus den Eindrücken dieser reise, die über Brüssel, Amsterdam und Bremen nach Hamburg und auf der Rückfahrt nach Hannover, Minden, Paderborn, Köln und Aachen führte, entstand ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine der bedeutendsten politischen Dichtungen in deutscher Sprache. Heine verflocht hier nicht nur mit großer Kunst Komik und Pathos, Elegisches und Humor miteinander, er übte vor allem ätzende Kritik an den politischen und gesellschaftlichen Zuständen Deutschlands, das, wie er ahnte, am Vorabend einer politischen Erhebung stand.

    Dieter Klieschs vielschichtige Farbbilder (Crayon und Aquarell) betonen die Aktualität von Heines Dichtung. Der Maler hat aus der Perspektive unserer Zeit Heines Reise nachempfunden und im Bild festgehalten, was ihm auffiel, ihn in Rage, in Wut versetzte, seine Kritik herausforderte; denn wenn sich auch manches nach 140 Jahren verändert hat, die Verhältnisse sind längst nicht so, wie sie sein sollten.

    Ausgabe

    Büchergilde Gutenberg, Frankfurt/M.,
    1989.
    203 S.
    mit zahlreichen Bildern von Dieter Kiesch
     - Mit einem Essay von Walter Grab. -
    ISBN  3 763235574

    Meine Meinung

    Obwohl ich ein solides Grundwissen über deutsche Geschichte habe, fand ich das Lesen oft mühsam. Meine Ausgabe enthält viele Anmerkungen zum Text, Farbbilder von Dieter Klietsch sowie einen Essay von Walter Grab zum Wintermärchen.

    So kann ich nachvollziehen, warum das Spottgedicht zu den bedeutendsten politischen Dichtungen deutscher Sprache gehört.

    Im Rahmen der Klassiker Lesegruppe habe ich das Buch gelesen. Sicherlich ist es als Quellendokument über die Zeit aufschlussreich.

    Fazit

    Ich vergebe 3 Sterne und eine Empfehlung nur für Leser, die an der geschichtlichen Dimension der Zeit interessiert sind.

    Tipp: Laut lesen!

  19. Cover des Buches Krummbüchel und die Baustelle des Lebens (ISBN: 9783944607184)
    Ulrich List

    Krummbüchel und die Baustelle des Lebens

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Eva-Maria_Obermann

    Die Gedichte erzählen konsequent vom Bauarbeiter Krummbüchel, die Themen dahinter sind vielfältig. Beziehungen, Alter, Familie, Politik, Gesellschaft. Ein großer Rundumschlag in die Welt der Diskurse. Außerdem gibt es ein Kapitel mit dialektalen Gedichten zu Köln.

    Der Klappentext behauptet, der Autor selbst schlüpfe in die Rolle Krummbüchels. Da bin ich vorsichtiger. Krummbüchel, lyrisches Er/Du/Ich, zeigt selten Gefühle. Viele Texte zeigen deutliche Kritik, das Medium Lyrik wird dabei nicht ausgenutzt, lieber geht es mit dem gewaltigen Zaunpfahl gegen diese und jene Missstände. Korruption, Scheidung, Stammtische, Gesellschaft. Allzu oberflächlich nach meinem Geschmack. Auch die Fähigkeiten der Lyrik, die Tropen, Reimformen, Rhythmen, werden nicht ausgenutzt, bleiben zumindest ähnlich. Ein Stil, auf jeden Fall, ein einfacher aber.

    Das ist schade, die Themenvielfalt hätte mehr Eindruck verdient. Auch die oft kalauernde Sprache mag ab und an passen, banalisiert die Aussage aber allzu sehr. Die Kritik wird lächerlich gemacht und der große Sinn der Gedichte selbst in Frage gestellt. Dabei sind die eingesponnenen Witze oft alt und nicht besonders aufregend. Im Grunde nimmt der Text sich so sehr viel.

    Handwerklich sind die Gedichte dabei keinesfalls schlecht. Der jeweilige Rhythmus stimmt, das Reimschema wird eingehalten, die Betonungen sitzen. Trotzdem bleiben sie oft simpel und das Gefühl kommt auf, dass der Dichter durchaus zu mehr in der Lage wäre.

    Lyrik ist eine Herzenssache. Kritik daran zu üben ist immer ein sehr subjektiver Vorgang. Der stetige Kalauer ging mir relativ schnell auf die Nerven. Als ob der Dichter sich eine eigene lyrische Meinung nicht zutraut, verpackt er sie immer in einen müden Scherz und setzt noch Krummbüchel als Zwischenfigur ein, die ein Gedicht, das ohnehin ein vom Autor getrennt zu betrachtendes lyrisches Ich hat, im Grunde nicht benötigt.

    Als kleine Kapriole zwischendurch mag so ein Gedicht schon durchgehen. Geballt im Buch wirken sie zwanghaft komisch im Kritisieren und ermüden.

  20. Cover des Buches Die drei ??? - Gefährliches Quiz (ISBN: 9783865361066)
    Marco Sonnleitner

    Die drei ??? - Gefährliches Quiz

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Justus hat es endlich geschafft: Durch das Lösen eines extrem schweren Kreuzworträtsels in der Zeitung darf er als Kandidat in der Quizshow „Wer knackt die Nuss?“ antreten! Doch der sonst so coole Quizmaster Nick Nobel scheint völlig verstört und der Erste muss sich anstatt einiger Multible Choice-Fragen plötzlich seltsamen Rätseln stellen. Wird er alles richtig beantworten können? Es scheint als bliebe ihm keine Wahl – ein Menschenleben hängt davon ab…

     
     

    EIGENE MEINUNG:

    Die 109 Folge zeigt auf dem Cover eine Kamera, die Beleuchtung und im Hintergrund als Silhouetten die Zuschauer einer Quizshow. In der Kameralinse ist ein rotes Fragezeichen über zwei gekreuzten Knochen zu sehen – ein Hinweis auf den auch die Drei Fragezeichen im Fall selbst stoßen.

    Diese Folge hat mir mäßig gut gefallen. Man konnte zwar bei den Rätseln schön Mitraten, ich konnte dabei auch nicht alle lösen und bin auch nicht hinter die Lösung des Falles gekommen, aber irgendwie konnte sie mich einfach nicht richtig mitreißen. Die Nebencharaktere waren für mich absolut unsympathisch und ihre Synchronstimmen nicht wirklich ansprechend. Insgesamt hat mir in dieser Folge eindeutig Flair gefehlt.

     

    Tracks:

    1.    „Wer knackt die Nuss?“

    2.    Auf Sendung

    3.    24 Stunden Galgenfrist

    4.    Rätsel-Leichen

    5.    „Jack, the Riddler“

    6.    Namen und Symbole

    7.    Von den Toten auferstanden

    8.    Wer zuletzt lacht…

     

    Trivia:

    ·         Die Rätselfragen der Quizshow "Wer knackt die Nuss?":

    1.)   Nimmst du dem Wald das eine Bein, dann steht der Fisch nur noch auf drei'n.

    2.)   Es hat der Zeh und auch der Hund. Der Sturm wirbelt um diese rund. Die Faust passt ganz genau da drauf, es folgt der Wolke schnellem Lauf.

    3.)   Ein Mann lebt einst auf einer Insel, doch schwang er dortmal nicht den Pinsel, dem Schreiben konnt er nicht entfliehn. Heut säng er laut "God save the Queen". Die Zweit dies Namens lebet jetzt, doch hat die Erste er geschätzt.

    4.)   Dazwischen liegt mein größter Schatz, für den sich lohnt die ganze Hatz. Bewacht wird er vom heil'gen Zeichen, wenn's fehlt, bleiben nur Rätselleichen!

    ·         Bobs Recherche über Jack the Riddler:

    Es gab ja einst, genauer gesagt Mitte des neunzehnten Jahrhunderts, hier in dieser Gegend einen berühmtberüchtigten Piraten namens Jack the Riddler. Der hieß deswegen so, weil er eine besondere Vorliebe für Rätselsprüche hatte, die er selbst erfand und dann zu allen möglichen Gelegenheiten anwandte. Zum Beispiel pflegte er seinen im Zweikampf besiegten Gegnern immer noch die Chance zu gewähren, ein von ihm verfasstes Rätsel zu lösen. Und wenn sie das schafften – was angeblich selten genug vorkam – dann ließ er sie laufen.

    ·         In dieser Folge spricht Ilja Richter Nick Nobel. Von „Licht aus, Spott an“ war leider wenig zu spüren.

    ·         Im Buch ist das Ende wohl ausführlicher und spannender gestaltet.

    (Quelle: https://www.3fragezeichen.net/?ziel=https://www.3fragezeichen.net/folgendb.php?nr=109~nr_b=)

     

    FAZIT:

    Eine mittelmäßige Folge, mit schönem Rätsel, aber für mich dünner Story und wenig Flair.

  21. Cover des Buches Lieder, Verse, Fingerspiele (ISBN: 9783780624802)

    Lieder, Verse, Fingerspiele

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Hermann Hesses Indienreise (ISBN: 9783458753186)
    Otto Blümel

    Hermann Hesses Indienreise

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Wer hat dem Schneemann die Nase geklaut? (ISBN: B00PIQTCZ0)
    Christina Flettner

    Wer hat dem Schneemann die Nase geklaut?

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Ginelli
    Die ideale Vorlese-Geschichte für den kalten Winterabend. Sehr lustige Idee mit dem Schneemann, der morgens keine Nase mehr hatte, und wer ihm alles hilft, diese wiederzufinden. Eine Kindergeschichte mit vielen Überraschungen und mit tollen, verspielten Bildern. Überrascht hat mich auch, dass Geschichte und Bilder aus einer Hand stammen. Selbst ich als Erwachsener hatte Spaß beim Vorlesen und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Ein Bilderbuch mit fünf Sternen!
  24. Cover des Buches Meine liebsten Hasen- und Ostergeschichten (ISBN: 9783760736617)

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