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96 Bücher
- Anne Frank
Gesamtausgabe
(2.728)Aktuelle Rezension von: AukjeAnne Frank, die aus einer jüdischen Familie stammt, muss während des zweiten Weltkriegs von ihrer Heimat Frankfurt am Main, 1933 mit ihrer Familie nach Amsterdam flüchten. Während dieser Zeit führt sie über zwei Jahre lang ein Tagebuch, das deutlich die Ängste und wünsche einer Jugendlichen zeigt, die in diesen schweren Zeiten aufwächst. Und wenn das nicht schon ausreicht erhält man auch noch einen guten Einblick über eine jüdische Familie, die versucht eine einigermaßen erträgliche Normalität aufrecht zu erhalten während sie versuchen zu überleben, in ständiger Angst vor den Nationalsozialisten.
Da meine 13jährige Nichte sich zurzeit mit der Zeit des zweiten Weltkriegs auseinander setzt, habe ich ihr dieses Buch gegeben und es selber nach vielen Jahren noch mal gelesen. Auch nach all den Jahren als ich es zum ersten Mal gelesen habe, hat es mich wieder sehr bewegt. Nach wie vor halte ich dieses Buch wichtig, damit Jugendliche beginnen sich mit dieser Zeit zu beschäftigen, da es ein autobiografisches Buch einer Jugendlichen ist, die sie nachvollziehen können.
- Gillian Flynn
Gone Girl - Das perfekte Opfer
(1.742)Aktuelle Rezension von: Lunacat"Damit hatte ich die Polizei zum fünften Mal belogen. Und ich fing gerade erst an.".
3 Sterne 🌟
Es tut mir so leid, dass es nur 3 Sterne wurden, aber ich habe einfach "KABUMM" erwartet und "puff" bekommen.
Kurz und schmerzlos: DAS war DER Plot-Twist?
JEDER redet über DIESEN Plottwist seit 14 Jahren und da waren meine Erwartungen auch dementsprechend...
Naja, das war jetzt nicht so krass. 🤷♀️🙆🏼♀️
Es war einfach ein normaler Plottwist. Auf den man definitiv kommen kann. Ich hatte selbst Gedanken, die bissl in die Richtung gingen.
Meine Erwartungen waren da einfach viel zu hoch. Mehr als ein Schulterzucken und "Okay" hatte ich dafür nicht übrig.
Der Schreibstil war irgendwie anstrengend, anfangs kam ich sehr schwer rein.
Die Charaktere waren mir absolut gar nicht sympathisch 😅. Go, Nick, Amy... ich mochte keinen 🙆🏼♀️.
Es war ein Thriller, also kann ich selten Emotionen erwarten, aber stellenweise hatte er schon Tiefe.
Die Handlung war...okay-gut. Das Ende hat mir immerhin noch etwas gegeben, aber 570 Seiten sind einfach zu lang. Direkt weiterlesen musste ich nicht immer, auch wenn es teilweise schon spannend wurde.
Ich glaube ohne den Hype und meine dadurch extrem hohen Erwartungen hätte ich es besser gefunden. 🤷♀️
- Sebastian Fitzek
Der Augensammler
(5.417)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrWieder einmal eine komplett durchdachte Sache von Herrn Fitzek. Die Hintergrundgeschichte des Täters, der Plot und die Protagonisten waren super dargestellt und sinnhaft. Den Täter konnte man aber vorher schon erahnen (wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat), was dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan hat.
Ich mochte es besonders, dass sich der Autor so mit dem Thema "Blindheit" auseinandergesetzt hat. Es war interessant einen Einblick in die Welt von Alina zu erhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.
- Angie Thomas
The Hate U Give
(753)Aktuelle Rezension von: _mit_punkt_und_komma_Ich habe von der ersten Seite an mitgefiebert! Auch, wenn man selbst eine ganz andere Lebensrealität hat, hat Angie Thomas Starr so geschrieben, dass man sich unfassbar gut in sie hineinversetzen kann. Der Roman macht wütend auf all diese Strukturen und Denkweisen, die der Grund sind, dass Starrs Geschichte so real wirkt, weil sie sich in der Realität auch immer wieder so ähnlich abspielt.
- Ursula Poznanski
Layers
(687)Aktuelle Rezension von: Rabea„Layers“ war für mich zwar nicht mein liebstes Buch von Ursula Poznanski, aber trotzdem hatte ich beim Lesen richtig viel Spaß. Die Geschichte hat mich schnell gepackt und gerade die düstere Atmosphäre fand ich richtig gelungen.
Dorian war mir als Hauptfigur von Anfang an sympathisch, wodurch ich mich schnell für seine Geschichte und seine Situation interessiert habe. Gerade am Anfang hat die Handlung einige Wendungen genommen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Dadurch wollte ich natürlich unbedingt wissen, was wirklich dahintersteckt.
Mit der Zeit konnte ich zwar einiges erahnen und bei manchen Entwicklungen hatte ich schon eine Vermutung, in welche Richtung es gehen könnte. Trotzdem fand ich den Fall insgesamt spannend und die Geschichte hat mich gut bei der Stange gehalten. Besonders zum Ende hin gibt es einige interessante Auflösungen, auch wenn für mich nicht jede Entscheidung und jeder Zusammenhang hundertprozentig logisch aufgegangen ist.
Etwas schade fand ich, dass manche zwischenmenschlichen Beziehungen eher oberflächlich geblieben sind. Gerade bei Dorians Mutter hätte ich mir an manchen Stellen etwas mehr Tiefe gewünscht. Auch die romantische Seite der Geschichte konnte mich nicht wirklich abholen.
Trotzdem hat mich „Layers“ insgesamt sehr gut unterhalten. Die Mischung aus Spannung, einer düsteren Atmosphäre und einigen überraschenden Momenten hat für ein kurzweiliges Leseerlebnis gesorgt. Für mich gibt es zwar stärkere Bücher von Poznanski, aber „Layers“ ist definitiv eine spannende Geschichte, die ich gerne gelesen habe.
- Christelle Dabos
Die Spiegelreisende 1 − Die Verlobten des Winters
(746)Aktuelle Rezension von: Sara1Die beschriebene Welt ist ein tollen Konzept. Die Hauptfigur Ophelia lernt man im Laufe des Buches immer besser kennen und auch lieben. Sie wird wie der Leser auch in die neue Welt den Pol geworfen und muss sich darin zurecht finden. Die Handlung nimmt nach der Hälfte immer mehr Fahrt auf und es kommt zu Wendungen mit welchen man nicht rechnet. Insgesamt ist das Buch toll geschrieben und man kann es nicht weglegen wenn man mit dem lesen begonnen hat.
- R. J. Palacio
Wunder
(1.141)Aktuelle Rezension von: Lucie"Wunder" ist ein wirklich süßes und authentisches Buch, über einen Jungen, der mit einem entstellten Gesicht zur Welt gekommen ist und nun versucht, auf der middle schooI klarzukommen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und ist dabei so authentisch und ungeschönt, dass es einem regelmäßig die tränen in die Augen treibt!
Ich bin echt kein Mensch, der sich schnell von Büchern oder Filmen zu Tränen rühren lässt, aber dieses Buch ist einfach so bewegend und fühlt sich so real an, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein!
Wie man also vielleicht schon raushört kann ich dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen!
- Ava Reed
Mondprinzessin
(873)Aktuelle Rezension von: mysticcat„Mondprinzessin“ von Ava Reed hat mich gleich mit seiner traumhaft schönen Covergestaltung begeistert und perfekt auf die Geschichte eingestimmt. Die Protagonistin Lynn fand ich sehr beeindruckend, ihre Stärke und ihr Mut haben mich schnell für sie eingenommen. Auch der beschützende Mondkrieger Juri war mir von Anfang an sympathisch, und die Dynamik zwischen den beiden hat die Handlung für mich zusätzlich spannend gemacht. Besonders fasziniert hat mich die von der Autorin erschaffene Mondwelt, die voller Fantasie steckt und mit vielen interessanten Details lebendig wird. Ein kleiner Kritikpunkt bleibt jedoch: Die Darstellung der bewohnten Planeten konnte mich nicht völlig überzeugen. Da sie ursprünglich ein Planet waren, wäre für mich auch Landwirtschaft auf dem Mond durchaus möglich, sofern man eine Atmosphäre erschafft – hier hat mich die Logik etwas gestört. Dennoch konnte mich die Handlung insgesamt fesseln und mitreißen, sodass ich dem Buch am Ende gerne 4 von 5 Sternen gebe.
- John Katzenbach
Der Patient
(1.910)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderDer Psychater Starks ist beliebt und beruflich sehr erfolgreich. Seit 53 Jahren lebt er friedlich und hat eigentlich keine Feinde. Dann wird er über Nacht aber angeklagt eine Patientin missbraucht zu haben. Es kommt aber noch schlimmer, er wird zu einem gefährlichen Spiel heraus gefordert, bei dem am Ende sein Tod stehen soll wenn er verliert. Furchtbar beklemmend, ungeheuer spannend und mit vielen überraschenden Wendungen. Genial!
- Martin Suter
Elefant
(317)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeIm Mittelpunkt der Geschichte steht ein sehr kleiner rosa Elefant, der im Dunkeln leuchtet, 40cm lang und 30cm hoch. Er ist eine Genmanipulation des Forschers Dr. Roux, der mit der Züchtung leuchtender Haustiere als Luxusspielzeug den großen Reibach machen möchte. Mit diesem kleinen Elefant geht es für ihn um Alles. Aber das kleine Tierchen gerät über Umwege in den Unterschlupf des Obdachlosen Schoch. Zusammen mit der Tierärztin Valerie Sommer versuchen sie, den kleinen Elefanten zu retten. Doch nicht nur Dr. Roux und sein chinesischer Kompagnon suchen nach dem Elefanten, sondern auch der burmesische Elefantenführer Kaung, der die kleine Elefantenkuh nach deren Geburt versteckt hat und in ihr ein heiliges Wesen sieht.
Der Schreibstil des Autors ist gewöhnungsbedürftig. Viele kurze Sätze, fast schon im Nachrichtenstil. Auf den ersten Blick ungewohnt zu lesen, aber interessanterweise eloquent und flüssig. Von Beginn an zieht der Autor den Spannungsbogen hoch und bis auf wenige kurze Längen gelingt es ihm, diesen zu halten. Schade ist aber, dass Gut und Böse von vornherein klar erkennbar und vorhersehbar sind. Etwas zu einseitig werden die Charaktere dargestellt und etwas zu sehr getrimmt, auf das, was sie gesellschaftlich widerspiegeln solle. Dazu kommt etwas burmesische Exotik und auch die Liebe darf nicht fehlen und schon ergibt es ein völlig unerwartetes Buch.
Mein Fazit: Auch wenn ich die Story durchaus etwas zu seicht, etwas zu schwarz und weiß empfand, habe ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen und mich in den kleinen Elefanten verliebt. Das Buch war definitiv mal etwas Anderes und nicht meine letzte Lektüre des Autors.
- Julie Kagawa
Talon - Drachenzeit
(776)Aktuelle Rezension von: Annabeth_BookInhalt
Sommer, Sonne, Strand und mehr... was kann man sich als 16-Jährige noch wünschen?
Doch Embers Realität sieht etwas anders aus, den ihr halber Tag besteht aus Trainingseinheiten, den sie kein normaler Teenager.
Und dann muss die Liebe alles noch viel komplizierter machen.
Erster Satz
"Ember, wann sind eure Eltern gestorben, und was hat ihren Tod verursacht?"
Meine Meinung
Auf diese Reihe, war ich schon eine ganze Weile ziemlich neugierig und habe mich sehr darüber gefreut, dass ich sie dank eines Buddy-Reads nun endlich auch gestartet habe.
Kommen wir als erstes zum Cover :) Ich finde das Cover sehr schön und auch ansprechend, gerade das Drachenauge, aber dann doch die menschliche Nase. Es sticht einem einfach ins Auge.
Der Schreibstil der Autorin, war einfach wieder super, ihn kenne ihn ja schon von "Plötzlich Fee" und "Plötzlich Prinz" und kam auch hier sehr gut in dem Buch voran.
Unsere Protagonistin hier war Ember. Eigentlich ein typischer Teenager, mit ihrem eigenen Kopf und die sich nicht mehr sonderlich gerne an Regel hält.
Aber sie sollte es tun, den Ember ist ein Drache und der Orden der Sankt-Georgs-Ritter macht immer noch Jagd auf Drachen.
Ember, war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Man merkt wie sie sich nach einem normalen Leben sehnt und die Fragen, die sie sich Organisation "Talon" stellt, finde ich auch sehr berechtigt und nach und nach kommt auch schon langsam in diesem Teil raus, dass irgendwas nicht stimmen kann.
Neben Ember, haben wir ihren Zwillingsbruder Dante. Im Gegensatz zu Ember hinterfragt er um einiges weniger, nimmt die Trainingsstunden hin und versteht nicht, warum Ember nach und nach das Rebellieren beginnt. Hier merkt man dann als Leser sehr genau, wie die Beiden sich unterscheiden.
Neben der Sicht von Ember, haben wir auch die Sicht von Garret, was die Story noch interessanter macht.
Garret, war auch ein sehr sympathischer Protagonist, wenn er auch teilweise sehr verbissen seine Ziele verfolgt und dann so darauf fixiert ist, dass er alles andere um sich herum vergisst.
Doch als er Ember kennen lernt, wird die Zielstrebigkeit weniger und dies wird im am Ende dann fast zum Verhängnis.
Und dann gab es noch Riley. Dessen Sicht haben wir auch noch teilweise. Er ist ein Charakter den ich so gar nicht einschätzen kann. Ist er gut oder doch eher böse? Meint er es gut mit Ember, oder benutzt er sie nur? Wieviel mehr weiß er über "Talon" wie er bisher zugibt.
An sich fand, ich das Buch fesselnd und auch das Ende hat mich neugierig gemacht, wie es wohl weiter geht.
Aber das Gewisse etwas hat mir dann doch gefehlt.
Jedoch, bin ich trotzdem sehr gespannt, was im zweiten Teil auf mich warten wird und was man neues über "Talon" erfahren wird.
- Taylor Jenkins Reid
Atmosphere
(297)Aktuelle Rezension von: AukjeDas Weltall hat es der Astrophysikerin Joan Goodwin schon immer angetan. Daher bewirbt sie sich bei der NASA als diese 1980 auch Frauen dazu aufruft sich als Astronaut zu bewerben. Zu ihrer großen Überraschung wird sie genommen. Überglücklich beginnt sie ihre Ausbildung auch wenn das heißt dass sie ihre 6jährige Nichte nicht mehr so häufig sehen kann. Doch Joan beginnt während ihrer Ausbildung aufzublühen und lernt dort auch ihre erste und große Liebe kennen.
Das Buch ist unheimlich angenehm geschrieben und macht es jedem möglich dem Thema Weltraum und NASA zu folgen. Besonders der Charakter von Joan ist ziemlich sympathisch und ihre eher ruhige Weiterentwicklung ist nachvollziehbar beschrieben. Zum Ende hin gab es sogar stellen die einen zu Herzen rühren. Das Buch ist eine absolute Leseempfehlung.
- Stephenie Meyer
The Chemist – Die Spezialistin
(258)Aktuelle Rezension von: traumweltenwandererDr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.
Meine Gedanken:
Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.
Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.
Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.
Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.
Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.
- Antonia C. Wesseling
Wenn ich uns verliere (Light in the Dark 1)
(344)Aktuelle Rezension von: Maijas_LeseoaseWas für eine emotionale Geschichte! ❤️ Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen.
Antonia Wesseling schafft es mit ihrem Schreibstil, die Gefühle der Charaktere so authentisch zu transportieren, dass ich vollkommen in die Geschichte eintauchen konnte. Die Protagonisten waren mir schnell sympathisch und ihre Entwicklung hat mich sehr berührt.
Neben den emotionalen Momenten gab es auch einige spannende Wendungen, die dafür gesorgt haben, dass ich immer weiterlesen wollte. Die Geschichte hat mich zum Nachdenken gebracht und wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.
Alles in allem ein wunderschönes Buch, das mich begeistert hat und von mir die vollen 5 🍀 bekommt. 😊
- Patricia Schröder
Blind Walk
(307)Aktuelle Rezension von: Ria_DancerBlind Walk hat mich total umgehauen, ich war von der ersten bis zur letzten Seite total gefesselt. Die Outdoor-Survival Thematik mit einem Blind Walk fand ich von Anfang an interessant, der Hintergrund der Geschichte und die damit verbundene Wendung kam für mich total überraschend und hat meine Erwartungen an die Geschichte damit noch übertroffen, die Details waren sehr gut durchdacht und es bleiben keine offenen Fragen. Der Touch zum mystisch-übernatürlichen hat mich ebenfalls überrascht, hat mir aber sehr gut gefallen, da ich gern mystische Elemente lese und es nicht zu viel war, um in die Geschichte zu passen.
Lida als Protagonistin war mir sympathisch, da die meisten anderen Figuren in meinen Augen eher unsympathisch waren und dadurch innerhalb der Gruppe eher Feindseligkeit herrschte anstelle von Zusammenhalt gab es wenig positive Gruppendynamik, was der Geschichte in meinen Augen aber nicht unbedingt geschadet hat, da die Figuren trotzdem Charakter haben.
Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm flüssig empfunden und das Cover finde ich sehr ansprechend, es sticht durch die gelbe Farbe optisch heraus und die schwarzen Details passen sehr zur drückenden, mystischen Stimmung.
Wenn man kurzweilige, greifbare Spannung mit einem Schuss Mystik mag, ist dieses Buch für mich definitiv eine absolute Empfehlung!
- Daniel Speck
Piccola Sicilia
(171)Aktuelle Rezension von: StolliPiccola Sicilia von Daniel Speck ist der direkte Nachfolger von Bella Germania und hat mich erneut mitgerissen, die teilweise sehr bedrückenden Stimmungen, insbesondere in Tunis, waren ganz tief zu spüren.
Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, ich konnte mich gut einfühlen. Gerade Yasmina war sehr negativ aber das war wohl so gewollt.
Der Schreibstil wunderbar, ich konnte das Buch oft nicht aus der Hand legen.
Wie in anderen Rezensionen war auch für mich das Ende einfach zu offen aber dies soll ja in Jaffa Road aufgeklärt werden.
- Brittainy Cherry
Deine Worte in meiner Seele
(587)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Verliebt in Mr. Daniels ist ohne Frage ein emotionales Buch. Die Themen sind schwer, sensibel und eigentlich genau das, was unter die Haut gehen sollte. Trotzdem hat mich die Geschichte leider nicht erreicht.
Während des Lesens hatte ich ständig das Gefühl, nur von außen zuzuschauen. Die Emotionalität war da, sie war auch gut geschrieben und teilweise wirklich schön – aber sie hat mich nicht berührt. Es fehlte diese Verbindung, dieses Mitfühlen, das mich sonst durch solche Geschichten trägt.
Weder die Beziehung noch die inneren Konflikte konnten mich richtig abholen, obwohl objektiv vieles gut gemacht ist. Es lag also weniger am Buch selbst, sondern eher daran, dass es einfach nicht zu mir gepasst hat.
Trotzdem werde ich der Autorin noch eine weitere Chance geben, weil ihr Schreibstil Potenzial hat – nur dieses Buch war leider nicht meins.
- Anthony McCarten
Going Zero
(273)Aktuelle Rezension von: Karandi
Ich muss sagen: Wie so viele meiner zuletzt gelesenen Bücher war auch dieses ein Blindbuy – und noch dazu ein sehr erfolgreicher.
Im Kern erleben wir hier eine Art Kampf „David gegen Goliath“: Wie kann eine einzelne Person gegen einen mächtigen Konzern mit modernster Technologie bestehen?
Im Mittelpunkt steht eine Protagonistin, die unter keinen Umständen von der Überwachungssoftware eines Konzerns aufgespürt werden darf. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sich daraus etwas viel Größeres.
Wir erleben, wie aus einer unscheinbaren „grauen Maus“, die anfangs eher durch Glück als durch Verstand unentdeckt bleibt, nach und nach eine abgebrühte und strategisch denkende Persönlichkeit wird. Am Ende ist sie in der Lage, einen Multimillionen-Konzern an der Nase herumzuführen – während sie gleichzeitig nach ihrem Mann sucht, dessen Verschwinden eng mit den Geheimnissen dieses Konzerns verknüpft ist.
Natürlich erinnert die Geschichte stellenweise an andere bekannte Erzählungen – das ist jedoch kaum verwunderlich, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon Bücher schreibt und wie viele Autorinnen und Autoren versuchen, ihren Platz in der Literaturwelt zu finden.
Trotzdem ist dieses Buch meiner Meinung nach außergewöhnlich gut gelungen. Es hat mich von Anfang an abgeholt, immer wieder überrascht und deshalb würde ich es ganz klar weiterempfehlen.
- C.M. Spoerri
Conversion - Zwischen Tag und Nacht
(127)Aktuelle Rezension von: FuexchenSkya: »Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt es noch diese gehirnlosen Muskelpakete, die auf der Nachbarsinsel Nox leben und deren Kräfte nachts von ihrem Gott Lunos verstärkt werden ...«
Zero: »Was willst du damit sagen, Prinzessin?«
Skya: »Unterbrich mich nicht. Ich versuche gerade, den Lesern zu erklären, wie unsere Welt funktioniert.«
Zero: »Du meinst wohl eher: unsere beiden Inseln.«
Skya: »Dieser Besserwisser hier ist übrigens Zero, der selbstverliebte Anführer der Nox. Aber immerhin hilft er mir, meine Freundin Mona vor den Diés zu verstecken.«
Zero: »Mhm. Aber nur, weil mein dämlicher Bruder sich mit deiner Freundin eingelassen und sie geschwängert hat!«
Skya: »Wir müssen jetzt zusammenarbeiten und versuchen, die Schwangerschaft vor den Ältesten geheim zu halten. Ansonsten droht uns allen die Todesstrafe – wir dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Und schon gar keine Kinder zeugen, weil Mona ... sie wird bei der Geburt wahrscheinlich sterben ...«Ich mag die Geschichten aus dem Sternensand Verlag, und besonders die von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch. Und umso gespannter war ich, was das Autorinnenduo hier geschaffen hat.
Der Klappentext klingt ja schon mal gut und so ging ich voller Vorfreude ans Lesen. Ich fand mich auch ohne Anlaufschwierigkeiten zurecht und war sogleich gefesselt von der Geschichte.
Der Schreibstil ist lebhaft und leicht zu lesen. Die örtlichen Gegebenheiten sind bildhaft dargestellt, sodass ich mir diese problemlos vorstellen. Da alles ausführlich beschrieben ist, sich aber nicht in Nebensächlichkeiten verloren wird, wurde mein Kopfkino angekurbelt und ich konnte ihm freien Lauf lassen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form aus der Perspektive von Skya und Zero kapitelweise. Ich mag diesen Stil sehr und gerade die beiden schaffen es scheinbar spielend, uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben zu lassen. Sie wirken lebendig, was es ein Leichtes machte, mit ihnen mitzufiebern.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Fürs Erste bin ich überzeugt und werde auch sogleich weiterlesen. Der Spannungsbogen war konstant hoch und gerade bei dem Ende kann noch alles passieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Dystopiefans, die nichts gegen eine Lovestory haben, und verdiente fünf Sterne.
- Volker Klüpfel
Draussen
(277)Aktuelle Rezension von: WirkommuEine sehr traurige, tragische Geschichte, der es allerdings stellenweise an Glaubwürdigkeit mangelt. Denn man fragt sich stets: Warum? Wieso sollte diese oder jene Person genau das tun, was sie in dem Moment tut? Und warum in dem Moment? Und ist es glaubwürdig, dass die Personen, jeweils das können, was sie können? Und sind hier nicht einige Typen – insbesondere die Hauptprotagonisten - nicht womöglich einer gehörigen Gehirnwäsche unterzogen worden? Man kann hier nicht genauer werden, weil man dann spoilern würde. Aber insgesamt bleibt so Einiges fragwürdig. Die Geschichte ist vollgepropft mit allen möglichen Zutaten: fragwürdigen und unethischen Legionären, äußerst fragwürdigen, korrupten Lobbyisten und Politikern, Preppern und Verschwörungstheoretikern, einem Endzeitszenario, einer tragischen Familiengeschichte, rachsüchtigen Personen und Gewalttätern, sehr gewalttätigen und traumatischen Szenen. In Retrospektiven in Form des Tagebuchs eines der Protagonisten wird der Hintergrund für die aktuellen Ereignisse aufgerollt. Das Warum der siebzehnjährigen Cayenne ist allgegenwärtig. Der Sprach- und Erzählstil ist sehr gelungen und hält die Spannung hoch. Letztlich ist aber alles ein bisschen zuviel von allem.
- Sarina Bowen
The Ivy Years – Was wir verbergen
(397)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeSharon ist heilfroh endlich weg von ihrer Familie aufs Harkness College gehen zu können. Unter dem neuen Namen Scarlet hofft sie ein neues anonymes Leben führen zu können, denn Ihr Vater, ein berühmter Eishockeyspieler und dann -trainer, ist wegen sexuellen Missbrauches an Jungen angeklagt und ihr Haus seit Monaten von Journalisten umlagert. Auch Bridger hat Geheimnisse. Er versteckt seit einiger Zeit seine 8-jährige Schwester Lucy im Studentenwohnheim, weil die Mutter drogensüchtig ist. Mit mehreren Jobs versucht er sich um seine kleine Schwester zu kümmern, gleichzeitig sein Studium voranzutreiben und nicht aus dem College zu fliegen, was unweigerlich passiert, wenn auffliegt, dass sie bei ihm wohnt, denn das ist verboten. Bridger und Scarlet verlieben sich ineinander, aber ihre Probleme werden deshalb nicht weniger.
Die Autorin schreibt einfach, aber flüssig, für den Leser angenehm und schnell zu lesen.Im unregelmäßigen Wechsel wird die Handlung aus Sicht beider Protagonisten geschrieben. Dadurch erhält der Leser von Beginn an Zugang zu den Gedanken und Gefühlen von Beiden. Die Stärke der Autorin liegt aber wie im ersten Teil in der Tiefe ihrer Protagonisten und der unaufgeregten, aber berührenden Erzählweise. Sie setzt sich mit Themen auseinander, die wohl Viele in irgendeiner Weise kennen: Verlust, Verantwortung und die Schwierigkeit, sich jemandem wirklich zu öffnen, das Richtige zu tun..... Dabei gelingt es ihr nicht ins klischeehafte abzudriften, trotz der beiden extremen Szenarien. Sie thematisiert Vernachlässigung, genauso wie auch häusliche Gewalt ohne zu dramatisieren und lässt so ganz nebenbei eine emotionale Liebesgeschichte erblühen. Ein wenig schade ist, dass ähnlich wie beim Vorgänger die Nebencharaktere sehr blass und oberflächlich bleiben. Der Schauplatz, das Harkness College, ist im Übrigen bei allen Büchern gleich, aber die einzelnen Bände sind in sich abgeschlossen und bauen nicht aufeinander auf. Allerdings trifft der Leser die Protagonisten des ersten Buches hier in einer Nebenrolle wieder und Bridger selbst ist für den, der Band 1 gelesen hat, kein völlig Unbekannter mehr.
Mein Fazit: Obwohl dies eher nicht mein Genre ist, gelingt es der Autorin mich auch beim zweiten Mal abzuholen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesenen und werde diese Reihe tatsächlich weiter verfolgen.
- Ivar Leon Menger
Als das Böse kam
(374)Aktuelle Rezension von: SindyBrBei " als das Böse kam" handelt es sich um den ersten veröffentlichten Thriller von Ivar Leon Menger. Die gewählte Erzählweise aus der Perspektive eines jungen Mädchens empfand ich erfrischend im Thriller Genre. Wie sie ihr Leben rund um die Insel erlebt hat, hat mich teils entsetzt zurück gelassen. Wir als Leser wissen das die Welt nicht so tickt, wie ihr das erzählt wurde, aber ein Kind glaubt nun mal den Eltern.
Die ganze Entwicklung der Story ist zwar eher seicht als aufregend, aber für ein Debüt fand ich es sehr gelungen. Was mich auf jedenfall überrascht hat war der Plot, damit war in meinen Augen nicht zu rechnen. Ich hätte mir nur gerne mehr Einsicht in die Vergangenheit der anderen Familienmitglieder gewünscht, diese waren für mich etwas oberflächlich.
Das Ende kam etwas schnell und doch sehr unrealistisch im Verlauf, aber nochmal angemerkt es war sein erster Thriller und alle anderen Bücher von Ivar Leon Menger waren dann kleine Highlights 😉
- Rhiannon Navin
Alles still auf einmal
(81)Aktuelle Rezension von: Alexa-TimMich hat die Thematik sehr interessiert in dem Buch. Es geht halt darum, dass ein Amokläufer in die Schule kommt und um die Zeit nach dem Amoklauf. Zach und seine Eltern haben den Verlust von seinem Bruder zu verkraften.
Ich war sehr gespannt darauf, wie das Buch aufgestellt ist. Es war doch ganz anders als ich mir vorgestellt habe.
Die Sprache ist sehr einfach gehalten, da es aus der Sicht des 6-jährigen Zach geschrieben ist. Anfangs fehlte mir doch die emotionale Ebene. Dadurch kam ich erst nicht so in die Geschichte rein.
Ab ca. der Hälfte des Buches konnte mich das Buch doch noch berühren und mitnehmen.
Ich fand es sehr berührend, was der Tot vom Sohn/Bruder mit Zach und seinen Eltern gemacht hat. Häufig war es einfach traurig, dass Zach so allein gelassen wurde mit seinen Gefühlen.
Auch kann ich die Eltern ein Stück weit verstehen. Schließlich müssen die Eltern damit auch erst klar kommen und jeder reagiert anders in solch einer Situation. Man kann es vorher nie sagen wie man wirklich reagiert.
Das Buch ist es auf jedenfall Wert gelesen zu werden. - Ally Carter
Never Trust Your Fake Husband
(305)Aktuelle Rezension von: KerstinGDer Buchtitel hat mich neugierig gemacht. Die Story startet schon mal mit viel Action und Spannung. Eine Verfolgungsjagd im verschneiten Paris und dann weiß die Frau nicht mal, warum sie verfolgt wird.
Und doch hat sie ihren Humor dabei nicht verloren. Immer wieder brachten mich ihre Aussagen zum Lachen und Schmunzeln.
Humorvoll und sarkastisch geschrieben, hat mich das Buch direkt mitgerissen. Sawyer und Zoe könnten unterschiedlicher nicht sein und doch ist da diese spürbare Anziehung zwischen den beiden. Doch er geht immer wieder auf Abstand. Will sie nicht zu nahe an sich heranlassen. Zoe fühlt sich einsam. Sie weiß nicht wer sie wirklich ist und wie sie in diese Situation hineingeraten ist. Sie weiß nur, dass sie dem Ganzen ein Ende setzen will.
Immer wieder geraten die beiden in gefährliche Situationen, bei denen ich den Atem angehalten habe.
Das Cover wirkt unscheinbar, aber in dem Buch verbirgt sich so viel mehr.
Das Buch liest sich leicht und flüssig. Viel Action aber auch viel Gefühl.























