Bücher mit dem Tag "vertreibung"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vertreibung" gekennzeichnet haben.

328 Bücher

  1. Cover des Buches Gejagt (ISBN: 9783596187300)
    P.C. Cast

    Gejagt

     (1.704)
    Aktuelle Rezension von: Nofi

    Zunächst einmal hatte ich Band 1-4 bereits vor einigen Jahren gelesen. Dennoch kam ich ganz gut wieder rein. ABER! Das halbe Buch passiert eigentlich fast nichts, die Gespräche drehen sich im Kreis, es gibt viele Wiederholungen.

    Die Protagonistin steht zwischen 4 (!) Männern/Jungs und die gezwungene Jugendsprache nervt irgendwann.

    Was mir wirklich aufgestoßen ist sind homophobe und rassistische Äußerungen der Figuren, das geht gar nicht.

    2 Sterne nur deswegen, weil die Aussage, dass man sich für die gute Seite entscheiden kann, sehr schön ausgearbeitet wurde.

     Dennoch werde ich mir die anderen Teile nicht mehr antun. Schade.

  2. Cover des Buches Die Melodie der Schatten (ISBN: 9783404177745)
    Maria W. Peter

    Die Melodie der Schatten

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Coll

    Das Buch „Die Melodie der Schatten“ von Maria W. Peter, welches ich mir extra für diesen Spätherbst gelassen und gelesen habe, erzählt eine bewegende Geschichte, die von überall von einer düsteren Landschaft Schottlands des 18. Jahrhunderts umgeben ist.

     

    Den etwa 700 Seiten umfassenden Mittelpunkt des Buches bildet allerdings die Geschichte über Menschen, deren Leben vor existenziellen Herausforderungen stehen. Die historischen Tatsachen sind gut recherchiert und die Stimmung dieser Zeit ist einfach hervorragend eingefangen, sodass das raue Leben im schottischen Norden sehr anschaulich rüberkommt. Die zärtlichen und doch kraftvollen Schilderungen mögen einen zutiefst berühren oder gar erschrecken, wenn man erfährt, wie mit Menschen umgegangen wurde, wie die ganzen Landstriche ausgeblutet und verwaist sind. Vielleicht deswegen erscheinen in den alten Gemäuern nachts dunkle Traumbilder und seltsame Geräusche? Liegt auf diesem entferntesten Eck des Landes ein Fluch, seit die gälischen Pächter gewaltsam vertrieben wurden? Des zu erfahren soll der Leser selbst im Laufe der Handlung.

     

    Mit dem Buch ist der Autorin nochmals ein landschaftlich sensationell schöner und ans Herz gehender Roman geglückt, der zeigt, worum es im Leben wirklich geht: Menschlichkeit oder Missgunst, Gerechtigkeit oder Neid. Sie wirft die Fragen auf, welche moralische Schuld ein Mensch ertragen kann, ohne zu zerbrechen, und zu welchem Preis es gelingt, die individuelle Freiheit zu bewahren.

     

    Am Ende des Buches hegt man schon die Hoffnung, dass Maria W. Peter vielleicht noch einmal in die Highlands zurückkehrt und eine neue Geschichte erzählen wird… Und wieder mit großer sprachlicher Eleganz und einem Sinn für Emotionen.

  3. Cover des Buches Während die Welt schlief (ISBN: 9783453356627)
    Susan Abulhawa

    Während die Welt schlief

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Nil00

    Der Roman behandelt ein sehr wichtiges Thema, welches in der westlichen Welt totgeschwiegen wird. Während dem Lesen fühlt man sich so, als wäre man mittendrin dabei.

  4. Cover des Buches Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten (ISBN: 9783734103278)
    Anne Jacobs

    Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieses ist der erste Band einer Trilogie. Ich war sehr gespannt auf das Buch, da ich ein anderes Buch der Autorin bereits sehr gerne gelesen habe und hier nun eine Geschichte erwartete, die vornehmlich um den Zweiten Weltkrieg herum spielt. Vielleicht waren meine Erwartungen einfach falsch, so dass mich die Geschichte nicht so fesseln konnte, wie ich es erhofft hatte. Der Großteil der Handlung spielt um 1990 herum, zu Zeiten der Deutschen Wiedervereinigung. Der Teil der Handlung, der in den 1940er Jahren spielt, ist leider verschwindend gering.
    Die Autorin kann schreiben, und das Buch ist bestimmt auch gut. Mir persönlich hat aber etwas gefehlt. Die Protagonisten waren mir nicht unbedingt sympathisch bzw. ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen, daher konnte ich auch nicht wirklich mitfühlen und die Handlung mich somit auch nicht wirklich fesseln oder berühren.
    Ich glaube nicht, dass ich die nächsten zwei Bücher der Trilogie lesen werde.

  5. Cover des Buches Trümmerkind (ISBN: 9783426304921)
    Mechtild Borrmann

    Trümmerkind

     (254)
    Aktuelle Rezension von: KarinEger

    Zweifellos eine tolle Story! Ich hab mir das Buch in Hamburg gekauft, um mir besser vorstellen zu können, aus welcher Asche die Stadt auferstanden ist. Obwohl sich der Plot raffiniert entfaltet baut sich leider keine starke Atmosphäre auf. Das liegt meines Erachtens am Schreibstil, der durchweg flach bleibt. Weder Figuren noch Kulissen werden emotional greifbar. Das hat mich irgendwann so frustriert, dass ich das Buch weggelegt hätte, wenn nicht die Geschichte so gut  wäre, dass man wissen muss wie sie ausgeht. Selbst als die Zusammenhänge klar werden, will man die Details wissen. Am Ende überwiegt trotzdem die Enttäuschung, dass die Beziehungen zwischen den Charakteren nicht nachfühlbar sind. 

  6. Cover des Buches Bis ans Ende der Geschichte (ISBN: 9783328100515)
    Jodi Picoult

    Bis ans Ende der Geschichte

     (203)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Jodi Picoult gehört zu den Autorinnen, von denen ich nahezu alle Bücher besitze, aber bislang kaum etwas gelesen habe. Da mich ihr neuestes Werk „Bis ans Ende der Geschichte“ allerdings direkt angesprochen hat, wollte ich es sofort lesen und wurde nicht enttäuscht.

    Zwar muss ich zugeben, dass der Anfang sehr schleppend verlief, die Geschichte aber immer mehr in Schwung kam und mich danach in ein absolutes Gefühlschaos gestürzt hat, sodass ich das Buch nur selten aus den Händen gelegt habe. Die Geschichte wird dabei sehr flüssig und eindringlich erzählt, die Dialoge sind mal melancholisch, mal humorvoll und mal erschreckend, aber immer sehr passend und glaubwürdig. Dazu muss man sagen, dass die Autorin hier sehr gut recherchiert hat und über den zweiten Weltkrieg mit all seinen schrecklichen Seiten erzählt. Gleichzeitig sind die Figuren sehr gut ausgearbeitet, sodass man diese zwar nicht zwingend ins Herz schließt, dafür aber sehr gut kennen lernt.

    Sage fand ich von Anfang sehr sympathisch und habe oftmals mit ihr mitgefühlt. Sie arbeitet als Bäckerin und hat nur mit sehr wenigen Menschen zu tun, da sie sehr menschenscheu ist und gleichzeitig den Tod ihrer Mutter verarbeiten muss. Um den Tod zu verarbeiten, besucht sie seit einiger Zeit eine Trauergruppe und trifft dabei auf viele Gleichgesinnte, die ihr Mut machen. Besonders Josef, 93 Jahre alt, wächst ihr dabei ans Herz, allerdings lernt sie erst viel zu spät seine Vergangenheit kennen, denn diese ist sehr erschreckend und man kann zunächst gar nicht glauben, dass dieser gutmütige, alte Mann der Welt so viel Leid angetan hat.

    Josef war während des zweiten Weltkrieges in Auschwitz, hat eine Nazi-Vergangenheit und war an vielen Ermordungen an Juden beteiligt. Nun bittet er ausgerechnet bei Sage um Vergebung, was für sie nicht nur sehr schockierend ist, sondern auch einen persönlichen Bezug hat, denn Sage ist selbst Jüdin und ihre Großmutter musste selbst hautnah miterleben, wie sie und viele andere Menschen in Auschwitz behandelt wurden.

    Die Gespräche zwischen Sage und Josef waren hierbei sehr interessant, aber auch sehr erschreckend, sodass ich das ein oder andere Mal schlucken musste, denn die Autorin beschreibt die Geschichte sehr eindringlich und man fühlt sich, als sei man mittendrin. Auch die anderen Figuren, wie z.B. Sages Großmutter, aber auch Leo finden einen Platz in der Geschichte, auch wenn ich mir nicht so ganz sicher bin, ob die Geschichte Leo tatsächlich gebraucht hätte, da er für mich zu unnahbar wirkte.

    Das Cover ist sehr schön gestaltet, fast schon neutral, konnte mich aber dennoch direkt ansprechen. Auch die Kurzbeschreibung hat mir sehr gefallen, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte.

    Insgesamt hat Jodi Picoult mit „Bis ans Ende der Geschichte“ eine erschreckende Geschichte geschrieben, die in mir ein absolutes Gefühlschaos ausgelöst hat. Gleichzeitig hat die Autorin das Leben und das Leid in Auschwitz sehr gut recherchiert, sodass man hierbei eine sehr glaubwürdige und erschreckende Geschichte vorfindet. Ich kann es demnach nur empfehlen.





  7. Cover des Buches Salz für die See (ISBN: 9783551560230)
    Ruta Sepetys

    Salz für die See

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Chianti Classico
    Januar 1945, die letzten Kriegstage brechen an, als sich die Wege von vier Jugendlichen mit völlig unterschiedlichen Wurzeln und Hintergründen kreuzen.
    Gemeinsam machen sie sich auf nach Westen auf der Flucht vor der Roten Armee.

    "Salz für die See" ist ein Einzelband von Ruta Sepetys, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven von Joana Vilkas, Florian Beck, Emilia Stożek und Alfred Frick erzählt wird.

    Florian ist Preuße, der auf einer geheimen Mission unterwegs ist. Er ist schweigsam und gebildet, zeigt aber auch eine Lässigkeit, die man in den letzten Kriegstagen selten sieht. Er will nach Westen, um dort nach seiner Schwester Anni zu suchen.
    Joana ist einundzwanzig und hat ihr Heimatland Litauen vor vier Jahren verlassen. Sie hat Glück, dass sie deutsche Vorfahren hat, denn so darf sie legal nach Deutschland reisen. Sie ist eine hingebungsvolle Krankenschwester, der das Wohl ihrer Mitmenschen sehr am Herzen liegt.
    Die fünfzehn Jahre alte Polin Emilia wird von Florian aus einer schlimmen Situation gerettet und ist ihm danach völlig ergeben, eine Verbindung, die ich sehr spannend fand! Wie sie alle, musste auch Emilia in Kriegszeiten Schreckliches erleiden und doch hat die ihren Mut nicht verloren. Sie ist eine richtige Kämpferin!
    Alfred ist siebzehn Jahre alt und Matrose in Gotenhafen. In Gedanken schreibt er heldenhafte Briefe an seine Jugendliebe Hannelore, doch die Realität ist eine ganz andere. 
    Während ich Florian, Joana und Emilia sehr mochte, kam ich mit Alfreds Art überhaupt nicht klar. Er ist sehr egoistisch und fanatisch, dem Reich und Hitler absolut zugetan. Er ist kein Sympathieträger, aber auch seine Sicht hat einen interessanten Einblick in die Geschehnisse gegeben!

    Die vier Protagonisten haben mir insgesamt richtig gut gefallen! Sie stehen auf unterschiedlichen Seiten und haben völlig verschiedene Wurzeln und doch kreuzen sich ihre Wege und sie helfen sich gegenseitig. Besonders ihre Geschichten fand ich sehr spannend, denn der Krieg hat sie nicht verschont und ihre Familien auseinandergerissen. 
    Es gibt auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich nicht in den Fokus gedrängt hat und die mit sehr gut gefallen hat! Ein kleines Licht in diesen dunklen Tagen!

    Dank der kurzen Kapitel, die oft nur ein bis zwei Seiten lang waren, ließ sich das Buch sehr gut lesen! Allerdings fand ich es anfangs doch etwas schwierig eine Bindung zu den Charakteren aufzubauen, da die Perspektive zu schnell und zu oft gewechselt hat. 

    So gut sich das Buch auch lesen ließ, die Handlug war keine leichte Kost. 
    Die letzten Kriegstage im Jahr 1945 zeigen Menschen, die alles verloren und nur noch wenig Hoffnung haben. Eine Hoffnung ist, dass sie mit einem Schiff über die Ostsee nach Deutschland fliehen können, doch für viele Menschen endet diese Hoffnung im eiskalten Meer. Ruta Septeys beschönigt nichts, sondern zeigt sehr realistisch, wie schlimm die Situation der Menschen damals war.
    Ich war vom Zweiten Weltkrieg schon immer fasziniert und habe viele Fakten förmlich inhaliert. Vom Untergang der Wilhelm Gustloff hatte ich trotzdem noch nie etwas gehört. Dabei ist es eine der größten Katastrophen der Seefahrt, von der bis heute nur wenige wissen! Allein das zeigt schon, wie wichtig "Salz für die See" ist. Man muss sich erinnern, um zu verhindern, dass solche Gräueltaten noch einmal passieren!
    Ruta Sepetys mischt gut recherchierte Fakten mit vielfältigen Charakteren und lässt auch noch andere sehr spannende historische Tatsachen einfließen, eine sehr gelungene Mischung! 

    Fazit:
    "Salz für die See" von Ruta Sepetys ist ein sehr wichtiges Buch, das über den Untergang der Wilhelm Gustloff erzählt.
    Mir haben die vielfältigen Charaktere mit ihren völlig unterschiedlichen Wurzeln richtig gut gefallen, auch wenn ich Schwierigkeiten hatte, eine richtige Bindung zu ihnen aufzubauen, was auch an den sehr kurzen Kapiteln lag.
    Ruta Sepetys hat für ihren Roman sehr gut recherchiert und erzählt eine spannende Geschichte, die mich wirklich mitreißen konnte!
    Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!
  8. Cover des Buches Ein Sommer im Rosenhaus (ISBN: 9783746632629)
    Nele Jacobsen

    Ein Sommer im Rosenhaus

     (64)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Der Roman hat mir mittelmässig gefallen. Die Protagonisten blieben für mich blass und die Handlung war vorhersehbar. Ganz nett für zwischendurch aber nichts was sich von der Masse abhebt und mir lange in Erinnerung bleiben wird. Da habe ich schon bessere Wohlfühlromane gelesen.

  9. Cover des Buches Wovon wir träumten (ISBN: 9783442479689)
    Julie Otsuka

    Wovon wir träumten

     (159)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Was für ein trauriges Buch. 

    Mich hat die Wir-Perspektive mit den unzähligen Einzelschicksalen, die so kurz, aber pointiert beleuchtet wurden, sehr bewegt. Nur gegen Ende des Buches wurde mir das zu viel, zu zerfasert. Und ich muss noch ein wenig über den Schluss nachdenken...

  10. Cover des Buches Versunkene Gräber (ISBN: 9783442479955)
    Elisabeth Herrmann

    Versunkene Gräber

     (108)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender

    Frau Herrmann erzählt gekonnt und spannend einen Kriminalfall. Sie baut geschickt Parallelstränge auf, weckte dadurch meine Neugierde. Die Spannung hielt bis zum Schluss und auch die Auflösung war befriedigend. Den fünften Stern erhält sie für einen Bonus: Ich habe durch das Buch etwas über die jüngere Geschichte gelernt. Sie Navigiert souverän durch Nazizeit, Weltkrieg und Umsiedlungen. Danke. Ich werde sicher noch mehr von ihr lesen.

  11. Cover des Buches Altes Land (ISBN: 9783328602101)
    Dörte Hansen

    Altes Land

     (664)
    Aktuelle Rezension von: Malaelefant

    Das Buch erzählt die Geschichte von Vera Eckhoff. Es beschreibt, wie sie als Flüchtlingskind ins „Alte Land„ gekommen ist, das dortige Leben und ihr  Erwachsenwerden. Der Leser kann sich hineinversetzen in diese Situation. Wie schwierig es ist, an einem unbekannten Ort, bei unbekannten Menschen zu leben und zu versuchen, sich dort wohlzufühlen. Vera gelang es nicht so gut.

    Eines Tages steht Ihre Nichte Anne min Ihrem Sohn vor Veras Tür. Auch Anne ist geflohen. Sie flüchtete aus Ihrer Ehe und weg von den „Übereltern“ in Hamburg. 

    Beide Frauen hatten es nach der Flucht nicht einfach. Obwohl ihre Gründe unterschiedlicher nicht sein konnten, hat ihr Leben doch viele Gemeinsamkeiten.

    Über das Buch wurde in den Medien viel Gutes berichtet. Das hat mein Interesse geweckt. Die Geschichte ist nett und ist auch zur jetzigen Zeit sehr aktuell, da leider viele Menschen auf der Flucht sind. Ich finde den Schreibstil von Dörte Hansen etwas schwierig. Ich habe mich dadurch etwas schwer getan beim Lesen. 

    Es ist eine Erzählung, die für mich zu wenig Handlung hat. Auch deshalb hat mir das Buch nicht so gut gefallen. 



  12. Cover des Buches So weit die Störche ziehen (Die Gutsherrin-Saga 1) (ISBN: 9783548062525)
    Theresia Graw

    So weit die Störche ziehen (Die Gutsherrin-Saga 1)

     (128)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer

    Der Auftakt der Gutsherrin-Saga von Theresia Graw hat mir sehr gut gefallen. Der Leser bekommt eine derart realistische Darstellung aus der Zeit um 1939 bis 1945, dass man durchaus auch mal den Tränen nahe ist. Theresia Graw beschreibt hier auch ihre eigene Familiengeschichte. Theresia Graw schafft es den Leser ein Teil der Geschichte sein zu lassen. Absolut mitreißend geschrieben. Ich war stets an der Seite von Dora und habe mitgefiebert. Durch den schrecklichen Krieg verlief ihr Leben anders als geplant. Aber sie ist eine sehr starke Frau und kämpft sich durch die Zeit. Die Charaktere im Buch sind wirklich spannend beschrieben und dargestellt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil. Leseempfehlung.

  13. Cover des Buches Das letzte Versprechen (ISBN: 9783426528358)
    Hera Lind

    Das letzte Versprechen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Das letzte Versprechen" von Hera Lind,

    ist ein wirklich emotionales Buch. Ich fang hier direkt mit meinem negativ Punkt an, welches auch zu dem einen Punkt Abzug geführt hat. Für mich handelt es sich hierbei nicht um einen Roman, denn diese Geschichte ist nicht nur nach einer wahren Geschichte erzählt, während des Lesens habe ich immer wieder das Gefühl das uns die Zeitzeugin diese Geschichte selbst erzählt. Was absolut nicht schlecht ist, immer wieder verändert sich die Perspektive und wir dürfen erfahren welche schlimmen Erlebnisse auch andere Familienangehörige machen mussten.
    Dieses Buch hat mich verändert, immer wieder denke ich darüber nach, wie schlimm dieser Krieg, oder jeder Krieg doch ist, denn es trifft immer wieder die unschuldigsten am schlimmsten. Nach diesem Buch, nimmt man viel weniger als selbstverständlich wahr.

    Es ist auf jeden Fall lesenswert, dennoch keine leichte Lektüre.


    Zum Inhalt:
    Anni ist noch ein Kind als sich ihr Leben verändern soll. Der Krieg und viele Soldaten reisen sie und ihre Familie auseinander, nur durch einige Tricks und viel Glück, schaffen es ihre Großeltern bei ihr zu bleiben und so sollen sie für den Rest ihres Lebens große wichtige Rolle in Annis Leben spielen. Mit der Zeit findet ein Teil der Familie wieder zusammen, doch alle sind verändert, was auch das weitere Leben schwer beeinflussen soll. So erleben wir Annis Leben mit vielen Hürden und auch freudigen Erlebnissen.

  14. Cover des Buches Der Russe ist einer, der Birken liebt (ISBN: 9783423142465)
    Olga Grjasnowa

    Der Russe ist einer, der Birken liebt

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Lesegezwitscher



    *Klappentext*

    Mit kühler Ironie und beeindruckender Prägnanz erzählt Olga Grjasnowa die Geschichte der höchst eigenwilligen jungen Mascha, die keine Grenzen kennt. In ihrer Welt kommen viele Kulturen und viele Traditionen zusammen. Sie könnte überall leben. Doch eine Heimat hat sie nicht.

    (©dtv_verlag )


    *Meinung*

    Wow, dieses kurze Buch beinhaltet so viele Themen. Mascha ist traumatisiert von dem Bürgerkrieg in ihrem Geburtsland Aserbaidschan und erfährt in Deutschland eine Retraumatisierung durch einen schweren Schicksalsschlag. 

    Sie kann fünf Sprachen und hat verschiedene Wurzeln. Sie ist Jüdin, Russin, Deutsche.

    Es geht um Zugehörigkeit und um die Frage, wie sehr wir uns mit unserer Herkunft identifizieren (müssen?) und in wie fern sie uns ausmacht. 

    🌳🌳🌳🌳🌳🌳

    Die Geschichte wurde gegen Mitte etwas zäh und das zog sich bis zum Ende hin. Der Roman lebt nicht davon, DASS die Geschichte erzählt wird, sondern WIE.

    Die Autorin hat es aber sehr gut geschafft, das "Innere" der Protagonisten nach Außen zu bringen und es gleichzeitig geschafft, dass sie uns fern bleibt, weil sie einfach niemanden an sich ran lässt.


    *Fazit*

    Für mich ein gutes Buch, welches wichtige Themen anspricht, mich aber ab der zweiten Hälfte nicht mehr richtig packen konnte.

    Hätte ich es nicht empfohlen bekommen, wäre es mir aufgrund des (meiner Meinung nach) nicht gelungen Covers wohl nicht aufgefallen. 

  15. Cover des Buches Firelight (Band 2) - Flammende Träne (ISBN: 9783785579244)
    Sophie Jordan

    Firelight (Band 2) - Flammende Träne

     (531)
    Aktuelle Rezension von: Mike_Leseratte

    Es geht weiter mit dem Doppelspiel von Jacinda. Es ist wieder super für mich, jedoch werden Fehltritte jeweils viel zu schnell vergeben. Doch erstmal zum Cover: 

    Es enthält die selben Bestandteile wie das Cover vom ersten Teil. Es ist wieder Jacinda und ein kleiner Drache abgebildet, nur in einer anderen Pose. Das sorgt aber einfach dafür, dass es super zur Reihe passt und nichts großartig vom Inhalt vorwegnimmt.

    Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich sie ganz gut finde, auch wenn welche hier und da aus der Reihe schlagen. So fällt mir auf, dass Will als auch Cassian vieles zu schnell vergeben. Das selbe haben wir später beim Trauerfall rund um Cassians Familie. Es kommt nie wirklich Trauer auf, da etwas anderes in den Vordergrund gerückt wird. 

    Zum Schreibstil muss ich sagen, dass er wieder leicht verständlich war und man sich sofort wieder einfindet, da es an der selben Stelle wieder einsetzt, wo der erste Teil aufgehört hat. 

    Es ist spannend, spiegelt diese Zerrissenheit in Jacinda ganz gut wieder, verliert bei mir aber ein Stern im Bereich Gefühl, da bestimmte Emotionen von den Handelnden Personen dann doch zu kurz kommen oder einfach mit etwas anderen überlagert werden.

    Achtung Spoiler:

    Des weiteren habe ich ein Problem mit der Szene wo Jacinda und Miram gefangen sind. Ich finde es einfach nur unlogisch lieber gefangen im Wagen zu bleiben und auf meinen garantierten Tod zu warten als mit jemandem zu Fliehen den ich absolut nicht vertraue, der mir aber vielleicht mein Leben retten kann. 

    Im nachhinein kann ich verstehen, weshalb die Autorin es so darstellt, jedoch passt es nicht wirklich in die Realität. Somit ein Mittel um die Story auf die gewünschte Bahn zu bringen, wo es sonst keinen richtigen Weg gibt, um den nächsten Storypunkt zu erreichen, ohne etwas noch unrealistischeres zu finden.

  16. Cover des Buches Weil du mich riefst (ISBN: 9782919809318)
    Emma Wagner

    Weil du mich riefst

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Lerchie

    Tina und Ihr Vater führen in London ein Restaurant, als eines Tages ein gAst behauptet, dass ihr Armreif, der von ihrer Mutter stammt, aus Zypern kommt. Tinas Neugier ist geweckt und sie will Näheres erfahren, zumal ihr Vater jede Verbindung dorthin bestreitet. Aber Tina will es wissen und reist mir ihrer besten Freundin auf die Insel der Götter. Sie verliebt sich dort nicht nur in die wunderbare Landschaft, sondern auch in den jungen Alec. Doch irgendetwas scheint er zu verheimlichen. Hat es etwas mit ihrer Geschichte zu tun? Und da ist da noch der Mann mit der Narbe im Gesicht. Wer ist er? Diese Reise in die Vergangenheit verändert sehr viel für Tina…

     

    Meine Meinung

    Ich habe dieses Buch bei einer Adventskalenderaktion gewonnen. Der Klappentext hatte mich neugierig gemacht. Ich habe es nicht bereut, bei dieser Aktion mitgemacht zu haben, denn das Buch war richtig schön spannend von Anfang an. In dieser Geschichte, war ich – auch dank des angenehm unkomplizierten Schreibstils der Autorin, ohne Unklarheiten im Text – schnell drinnen konnte mcih gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Tina, die verständlicherweise unbedingt wissen wollte, was es mit diesem Armreif auf sich hatte. Ein Armreif, der angeblich aus Zypern stammte, wie ein griechischer Restaurant-Gast behauptet hatte. Und das eben, obwohl Tinas Vater leugnete, jemals dort gewesen zu sein. Auch in Alec konnte ich mich hineinversetzen. Aber davon jetzt nicht noch mehr, sonst verrate ich zu viel. Nur noch soviel, dass ich hier wieder etwas Geschichte gelernt habe, Geschichte, die Zyperns Teilung betrifft. Es hat mich auf jeden Fall gefesselt, gut unterhalten und ich konnte richtig darin eintauchen.  Von mir eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

  17. Cover des Buches Die hellen Tage (ISBN: 9783596512737)
    Zsuzsa Bánk

    Die hellen Tage

     (310)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Ein eigentümliches Buch, ganz besonders, ungewohnt. Ich bekam es als Leseempfehlung geliehen und wollte der Verleiherin den Gefallen tun, es auch für eine anschließende Konversation dazu gelesen zu haben. Ich habe 200 Seiten geschafft, mich gequält und dann weggelegt. Ich wollte aufgeben. Aber unterschwellig musste ich immer wieder daran denken. Das Buch übte einen Sog auf mich aus. Die durch die außergewöhnlich poetische Sprache entstandenen Bilder in meinem Kopf blieben dauerhaft. Vor meinem geistigen Auge sah ich Evis Hütte, sah Aja, Seri und Karl, das schiefhängende Tor und Zigi mit seinen Zauberart. Also las ich weiter, nicht leicht, nicht gespannt, nicht amüsiert. Ich las mit Kampf, aber bis zum letzten Satz gefesselt. 

    Gekonnt schafft es Zsuzsa Bánk mich als Leserin ohne auch nur einen Dialog durchs Buch zu bringen, ohne eine reißerische Wendung, einen Cliffhanger oder Spannungsbögen. Die gewählte Sprache ich plastisch, geformt in zum Teil maßlosen Sätzen, verschachtelt und verspielt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Seri, vorurteilsfrei und ehrlich, authentisch. Dieses Buch ist eine Hommage an die Freundschaft, an Treue und lügenbehaftete Biographien. Dieses Buch ist kein Roman, es ist Literatur. Empfehlenswert für Schöngeiste, Sprachliebhaber und Leseratten ohne Bedürfnis nach Spannung.

  18. Cover des Buches Der Fluch der Hebamme (ISBN: 9783426506066)
    Sabine Ebert

    Der Fluch der Hebamme

     (227)
    Aktuelle Rezension von: Lesebesessen

    Meinung:

    Historischer Roman, mit sorgfältig recherchierten historischen Details. Sehr lebendig und bildhaft geschrieben, wird der Leser in das 12. Jahrhundert zurückversetzt. Die Charaktere von Marthe, Lukas bleiben unverändert gut. In diesem Band treten zusätzlich Albrecht und seine Kumpane als die Verkörperung der menschlichen Abgründe, sowie Clara, Reinhard, Thomas (Sohn von Marthe) sowie Roland (Sohn von Raimund) in den Vordergrund sowie unzählige andere Namen. Und natürlich der erneut fehlgeschlagene Kreuzzug mit allen seinen Gewalttaten und der höchst fragwürdigen Rechtfertigung durch die Kirche. Sabine Ebert hat es wieder einmal geschafft sehr gut die damalige Zerstrittenheit auf allen Ebenen des Adels herauszuarbeiten, etwas unter dem vor allem das „einfache“ Volk zu leiden hatte. Ich jedenfalls weine diesem ehemaligen Adelsstand keine Träne nach, im Gegenteil.

    Fazit:

    Historischer Roman, sorgfältig recherchiert, fesselnd und kurzweilig erzählt: fünf Sterne.

  19. Cover des Buches Fuchs 8 (ISBN: 9783630876207)
    George Saunders

    Fuchs 8

     (102)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Der Fuchs mit der Nummer 8 hat lange Zeit Menschen belauscht und dadurch deren Sprache gelernt. Dies befähigt ihn dazu, der ganzen Menschheit einen Brief zu schreiben. Genau dieser Brief füllt dieses schmale Buch, welches ohne Illustrationen noch schmaler geworden wäre: Fuchs 8 versteht die Menschen nicht. Ihm ist es ein Rätsel, wie sie zur Umwelt, v.a. zu anderen Füchsen, so grausam sein können. Er fordert von den Menschen eine Erklärung.

    Die Botschaft von "Fuchs 8" ist natürlich eine gute, lobenswerte: Geht achtsam mit allen Lebewesen dieser Ede um. Es bedarf jedoch auch keiner großen Begabung, diese Botschaft zu entschlüsseln. Das kapiert jedes Kind. Und gerade darum war mir das Buch zu platt. 

    Hinzu kommt, dass der komplette Text in extrem fehlerhaftem Deutsch geschrieben ist, eben so, wie es ein Fuchs machen würde, der die Sprache über das Hören gelernt hat. Das war wohl als nette Spielerei gedacht. Mich hat sie aber zunehmend genervt, da sie nicht nötig gewesen wäre, um die Botschaft zu senden. 

  20. Cover des Buches Der weiße Stern (ISBN: 9783426511701)
    Iny Lorentz

    Der weiße Stern

     (68)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Nach ihrer Flucht aus dem von Repressionen geplagten Deutschland und der gefährlichen Atlantiküberquerung haben es Gisela und Walther endlich nach Amerika geschafft. Zwar war der Plan des Paares, sich in den USA niederlassen, doch letztendlich stranden sie in der mexikanischen Provinz Tejas. Die dortige Verwaltung sucht händeringend nach Siedlern und so bekommen Gisela und Walther ein Stück Land, dass sie bewirtschaften können und beginnen sich hier eine neue Existenz aufzubauen. Das Leben schreitet voran und so steht Gisela bereits kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes, währen Walther Bekanntschaft mit den Komantschen macht, die in der Nähe des Siedlungsraums leben. Nach anfänglichen Sorgen bemerken die beiden aber recht schnell, dass es sich neben den Indigenen recht gut leben lässt, und diese ein willkommener Handelspartner sind, und so entspinnt sich ein reger Handel zwischen Walther und dem Oberhaupt der Komantschengruppe. Diese guten Beziehungen machen sich auch dann bezahlt, als Giesela nach der Geburt des Kindes nicht dazu in der Lage ist, ihr Kind zu säugen, und Walther die junge Navajo Nizhoni, dir kurz zuvor ihr eigenes Kind verloren hat, den Komantschen abkaufen kann. Nach anfänglicher gegenseitiger Abneigung zwischen den drein entsteht schon nach kurzem zwischen ihnen ein starkes freundschaftliches Band, das scheinbar unzerstörbar ist. 

    Sprachlich unterscheidet sich das Buch nicht von seinem Vorgänger. Ein einfacher lockerer Schreibstil, der mich als Leser sofort in die Geschichte eintauchen lies. Auch mangelt es dem Buch durchaus nicht an Spannung. Soweit alles top und genau so gut wie der Vorgängerband. Die Charakterzeichnung wirkte allerdings in diesem Buch blasser, als noch in "Das Goldene Ufer". Walther, vor allem aber Giesela konnten mich nicht so überzeugen, wie im Buch davor. Sie wirkten auf mich deutlich blasser und auch langweiliger. Ich konnte keine Sympathien in solchem Maße aufbauen, wie ich es im ersten Teil tat. Mir entglitten also die Hauptcharaktere, dafür aber konnten die Nebencharaktere mich größtenteils für sich einnehmen. Vielleicht wirkten sie auf mich auch ein wenig interessanter als Giesela und Walther, da die beiden meiner Meinung nach nicht sonderlich viel Potenzial haben, und dieses bereits zu einem großen Teil ausgeschöpft wurde. Ein wenig daran gestoßen habe ich mich auch, dass ich stellenweise ein wahrlich unangenehmes Gefühl beim Lesen mancher Situationen hatte. Gewisse Stellen wirkten auf mich zu übertrieben freundlich und manche Dialoge fand ich einfach nur extrem cringe. Das ist aber Geschmackssache. Ich bin einfach kein Fan von übertrieben kitschigen Situationen und auch übertrieben glückliche Happy-Ends kann ich gar nicht leiden. Überzeugen konnten mich Iny Lorentz aber wieder mit den Beschreibungen des drum herum und den historischen Fakten, die in die Geschichte eingebunden wurden. an bekommt einen recht guten Eindruck davon, was es bedeutete, sich im 18. Jahrhundert eine Farm aufzubauen, und welchen Gefahren an dabei ausgesetzt ist. Auch erfährt an einige recht interessante Details über den den texanischen Unabhängigkeitskrieg, da dieser genau in die Handlungszeit des Buches fällt und teilweise sogar eine recht große Rolle spielt, ohne dass dabei allerdings die Leser:innen von zu vielen Informationen erschlagen werden. Da haben Iny Lorentz wieder bewiesen, was sie so können. 

    Kurz gesagt ist das Buch eine durchaus würdige Fortsetzung von "Das goldene Ufer", auch wenn dabei ein Teil des alten Charmes der Protagonisten verloren geht. 

  21. Cover des Buches Machandel (ISBN: 9783328100249)
    Regina Scheer

    Machandel

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Das Schweigen über diesem Dorf war so alt, so alt wie die Sagen von der Mahrte, so alt wie das Märchen vom Machandelboom, wohl ewe dusend Johr." - Regina Scheer, "Machandel"

    Mecklenburg-Vorpommern, 1985: Claras Bruder Jan möchte vor seiner Ausreise aus der DDR unbedingt noch einmal seinen Geburtsort, Machandel, besuchen. Er nimmt Clara mit, die sich sofort in eine alte Kate dort verliebt. Sie beginnt, das alte Wohnhaus zu renovieren und verbringt dort viele Sommer mit ihren Töchtern beim Schreiben ihrer Dissertation über ein altes Märchen. Doch das Dorf bringt sie auch ihrer Vergangenheit näher, der Verganhenheit ihres Vaters im KZ und später als Minister in der DDR, der Verganhenheit von Natalja, einer Ost-Zwangsarbeiterin des 2. Weltkriegs, der von Emma, die nach Machandel kam, um fremde Kinder zu hüten. Sie alle sind durch dünne und festere Fäden verbunden, die Clara nach und nach entwirrt...

    Regina Scheers Roman "Machandel" ist eine wahre Wucht! Er erfasst und verarbeitet so viel deutsche Geschichte und ist dabei so fesselnd und fantastisch geschrieben, dass ich ihn kaum weglegen konnte. Die Autorin erzählt geschickt durch ihre Figuren von Ostdeutschland im Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und darüber hinaus. Sie fängt menschliche Zwischentöne meisterhaft ein, lässt niemanden nur gut oder nur böse erscheinen, beleuchtet Verganhenheiten, die zu unmenschlichen Taten führten und Träume und Hoffnungen, die enttäuscht wurden. Ich war beim lesen dieses fast 500 Seiten starken Romans dauerhaft fasziniert, ich habe sehr viel gelernt auf dieser Reise in unser Gestern und hätte den Figuren noch seitenlang weiter folgen können. Auch das Setting ist wunderbar gewählt, der Roman spielt zwischen Ostberlin und dem kleinen Dorf Machandel in Mecklenburg-Vorpommern, und bildet so sowohl das Leben auf dem Land, als auch das Leben der Städter*innen ab.

    Ich bin ganz ohne Erwartungen an "Machandel" herangegangen, habe es mehr zufällig bei einer Bestellung mit in den Warenkorb gelegt. Wie schön, dass sich gerade so ein Roman als Lektüre genau nach meinem Geschmack entpuppt. Ein Stück deutscher Zeitgeschichte fantastisch erzählt - ein Lese-Muss, nicht nur für begeisterte Leser*innen historischer Romane!

    Hinweis: Im Buch wird das Z- und I-Wort verwendet.

  22. Cover des Buches Warrior Cats - In die Wildnis (ISBN: 9783407823656)
    Erin Hunter

    Warrior Cats - In die Wildnis

     (1.138)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Eins der besten Bücherreihe die ich während meiner Kindheit gelesen habe. Diesen band habe ich bestimmt um die 20 mal gelesen. Klasse buch kann ich nur empfehlen.

  23. Cover des Buches Die Heimkehr der Störche (Die Gutsherrin-Saga 2) (ISBN: 9783864931703)
    Theresia Graw

    Die Heimkehr der Störche (Die Gutsherrin-Saga 2)

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer

    Nachdem mir der erste Teil der Gutsherrin Saga so gut gefiel war ich sehr gespannt auf den zweiten Teil. Hier geht es um die Zeit von 1952 bis 1954. Man begleitet wieder Dora Twardy und sie erlebt so viel. So viele tolle Sachen, aber mindestens genauso viel schreckliche Dinge. Ich konnte das Buch teilweise sehr, sehr schwer aus der Hand legen. Es war so mega spannend. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, aber ich war so überrascht und einfach gefesselt. Theresia Graw schafft es den Leser mitzureißen, sodass man stets das Gefühl hat mitten in der Geschichte zu sein. Ihr Schreibstil spricht mich sehr an. Ich habe gesehen, dass die Geschichte im nächsten Jahr weitergehen soll. Darauf freue ich mich wirklich sehr und bin ganz gespannt.

  24. Cover des Buches Calypsos Irrfahrt (ISBN: 9783551555199)
    Cornelia Franz

    Calypsos Irrfahrt

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Diesem Kinderbuch gebe ich gern 5 Sterne, denn es erzählt eine sehr schöne Geschichte, die auch gerade aktuell in unsere Zeit passt! 

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