Bücher mit dem Tag "verwaltung"

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47 Bücher

  1. Cover des Buches Das Glücksbüro (ISBN: 9783832162252)
    Andreas Izquierdo

    Das Glücksbüro

     (200)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Albert Glück arbeitet im Amt für Verwaltungsangelegenheit und führt seit über 30 Jahren einen sehr geregelten Alltag: 5 Uhr klingelt der Wecker, es wird sich frisch gemacht und ein grauer gebügelter Anzug angezogen. Jeden Tag hat irgendwer im Amt Geburtstag, sodass Albert das passende Büro für die belegten Brötchen ansteuert, jeden Morgen begrüßt er die gleichen Kollegen, jeden Morgen bringt Susanne ihm Anträge, die er pünktlich bis 16 Uhr erledigt. Jeder Tag hat die gleiche Routine, den gleichen Rhythmus, noch dazu wohnt Albert heimlich im Keller des Amtes und war seit Jahren nicht mehr draußen. Doch plötzlich liegt auf seinem Tisch der Antrag E45 von dem er noch nie gehört hat. Die Antragstellerin Anna Sugus beantragt auch gar nichts. Auch schreddern hilft nichts, sodass Albert gezwungen ist dem auf den Grund zu gehen, denn er kann den Antrag ja nicht ignorieren. Und schon wirbelt Anna sein strikt geordnetes Leben völlig durcheinander…

     

    Meine Einschätzung:

    Ich selbst arbeite zwar nicht auf dem Amt für Verwaltungsangelegenheiten, aber dennoch in einer Verwaltung und kämpfe mich auch oft durch Anträge und Regularien. Daher fühlte ich mich im Büro von Albert sofort sehr wohl. Ich musste an sehr vielen Stellen einfach schmunzeln und konnte mich sehr gut mit ihm oder teils mit anderen Kollegen identifizieren.

    Albert ist recht menschenscheu und hat sicherlich viele Gründe für sein zurückgezogenes und sehr einsames Leben, aber er scheint soweit glücklich zu sein. Er leidet unter einigen Zwängen, die ihn so einschränken. Ich konnte förmlich fühlen wie sehr es ihn beschäftigt diesen einen Antrag nicht korrekt bearbeiten zu können. Es ist dem Autor dann sehr gut gelungen Alberts Abenteuer in die Welt zu beschreiben. Ein Mann, der nach 30 Jahren die Pforte des Amtes überschreitet und in die wilde und chaotische Welt hinausgeht, lernt eine Künstlerin kennen und lieben. Und irgendwie zeigt Anna ihm auch, wie man anderen Menschen bei den Anträgen der Ämter helfen kann und somit viel Glück verbreitet.

    Im Prinzip ist die Idee des Buches bis zum Ende des zweiten Drittels einfach toll. Es zeigt, dass man auch mal hinter eine Fassade schauen sollte, dass man mehr helfen kann als nur Papier von A nach B zu schieben und dass auch hinter jedem Antrag mehr steckt als nur Buchstaben. Zudem wurde eine Thematik, die zum Nachdenken anregt auch etwas mit Witz und Charme verpackt.

    Leider erfährt man zu wenig über die Zusammenhänge. Man lernt Albert nicht richtig kennen, denn von seiner Vergangenheit fehlt trotz aller Aufklärung seiner Wohnsituation noch vieles. Was mir in manchen Büchern vielleicht viel zu ausschweifend erzählt wird, fehlte hier zu viel. Ich hätte mir auch gewünscht, dass er mal recherchiert warum das Konto seines Freundes aufgelöst wurde – auch wenn ich mir das am Ende dann denken konnte. Ich hätte auch gern mehr über Anna erfahren, die ja doch eine Randfigur darstellt obwohl sie Albert so umkrempelt.  Und eigentlich war mir die Wendung, die die Story dann genommen hat viel zu traurig und ich habe nicht ganz verstanden, warum Albert so eine Geschichte bekommt. Sollte das auch einen Hintergrund fürs Nachdenken haben? Dann habe ich ihn nicht verstanden.

    Wenn es einen anderen Schluss gegeben hätte, hätte es Potential zum Lieblingsbuch, aber leider gefiel mir die Wendung gar nicht und passte nicht ganz zum Rest. Das trübte dann doch die Wertung.

  2. Cover des Buches Was sich liebt, das rächt sich nicht (ISBN: B00M69MT3E)
    Rose Snow

    Was sich liebt, das rächt sich nicht

     (54)
    Aktuelle Rezension von: sabz
    Klappentext:
    Maya ist wieder Single - und dabei kann es auch gerne bleiben. Denn die chaotische Maya stolpert beinahe prinzipiell von einer Katastrophe in die nächste. Gerade erst hat sich der Ex als Betrüger entpuppt, nun stellt sich heraus, dass die neue Wohnung auch nicht viel besser ist: Umgeben von neurotischen Nachbarn und der verrücktesten Hausordnung der Welt wird die Probezeit zum gelebten Horror. Einziger Lichtblick ist der gutaussehende Nachbar Holger, in den sich Maya auch prompt verliebt. Leider wird aus Wolke sieben ganz schnell Hölle acht – denn Holger hat nicht nur ein Geheimnis, er betrügt Maya auch noch. Grund genug, es ihm so richtig heimzuzahlen. Wie gut, dass Mayas durchgeknallte Freundin eine Racheagentur leitet. Ohne Mayas Zutun entspinnt sich ein verhängnisvoller Plan, der plötzlich verdammt schiefläuft ... [Amazon]

    „Mein Verstand weigert sich zu begreifen, was meine Augen sehen. Nicht nur der Maler war da, auch der Elektriker hat es endlich zu mir geschafft. Und gemeinsam haben die beiden meine wunderschöne, neue Dachgeschosswohnung in Draculas Stadtdomizil verwandelt.“
    Inhalt: 
    Maya bezieht grade ihre neue Wohnung und will somit in ihr neues Leben starten, doch irgendwie soll es nicht so wirklich sein. 
    Als erstes kommen ihre Möbel nicht wie bestellt, der Elektriker kommt nicht und auch der Maler lässt auf sich warten. 

    Noch dazu kommt es, dass sie in ihrer Wohnung eine PROBEZEIT hat, und sollte sie sich daneben benehmen, wars das mit der neuen tollen Wohnung. 
    Dann gibt es noch Herrn Schönrichtig mit seiner Lady Grazie, welche die bereits strenge Hausordnung mit ihren persönlichen "Erweiterung" zur absoluten Herausforderung macht und dann ist da noch die Tochter eines Hausbewohners, die es zu ihrer Lebensaufgabe gemacht hat, Maya das Leben zur Hölle zu machen.
    Einziger Lichtblick - der Nachbar. Sie verliebt sich in ihn. Wie sich herausstellt ist ihre "Feindin" seine Tochter und um dem ganzen noch eine Sahnehäubchen aufzusetzen, betrügt Holger sie auch noch. 

    Gut dass es da Maya's alte Freundin Rachel gibt, die eine Rache - Agentur betreibt, und diese arbeitet sehr genau, wie Maya feststellen muss... 



    Meinung:Maya hat mir gleich von Anfang an furchtbar leid getan. Nicht nur dass sie auf ihren doofen Ex reingefallen ist, nein, sie muss sich auch noch mit einem Teenager, einer furchtbaren Hausordnung und anderen komischen Gestalten herumschlagen. 
    Aber sie ist mir dennoch sowas von Sympathisch und ich musste oftmals herzhaft lachen, weil sie einfach Sprüche klopft - wahnsinn ! Wenn mir nur sowas einfallen würde in solchen Situation ... einfach göttlich. Dann kommen wieder stellen wie diese hier : 
    „Wie sagt man einer Gesellschaft mit drei völlig Fremden und einer distinguierten Künstlerin, dass man nur pinkeln, aber nicht kacken war? Kann man so etwas überhaupt elegant ausdrücken? Vermutlich nicht.“
    Also einfach der Hammer. Die beiden Autorinnen die sich hinter "Rose Snow" verbergen, haben ein absolut witziges, spannendes und teilweise kurioses Werk geschaffen, und ich bin restlos begeistert von dieser Geschichte !!! 
    ABSOLUT Empfehlenswert !!! 
  3. Cover des Buches Fabelheim (ISBN: 9783442266975)
    Brandon Mull

    Fabelheim

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Sunnyleinchen

    Inhalt: Kendra und Seth sollen die Ferien bei ihren Großeltern verbringen – eine Idee, die die Geschwister anfangs nicht sonderlich begeistert. Sie können ja auch nicht ahnen, dass ihr Großvater der Hüter von Fabelheim ist, einem der weltweit letzten Refugien für vom Aussterben bedrohte magische Kreaturen. Doch als sie sich plötzlich inmitten von Trollen, Satyren, Hexen und Feen wiederfinden, beginnen ihnen die Ferien so richtig Spaß zu machen – zumindest so lange, bis sie erkennen, dass im bezaubernd schönen Fabelheim auch schreckliche Wesen und dunkle Gefahren lauern …

    Der erste Teil der Fabelheim-Reihe überrascht mit einer tollen Story, sympathischen Charakteren und phantastischen Einfällen. Die Handlung rund um Seth und Kendra begeistert garantiert Leser aus allen Altersgruppen. Vom ersten bis zum letzten Satz ist man in einer  mitreißenden Erzählung, in der so ziemlich alles was man sich in einer Fantasywelt vorstellen kann, eine Plattform bekommt. Trotzdem ist das Buch in sich übersichtlich und gut strukturiert. Einfach klasse und volle fünf Sterne wert.

  4. Cover des Buches Das Büro der einsamen Toten (ISBN: 9783453438385)
    Britta Bolt

    Das Büro der einsamen Toten

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Britta Bolt nennt sich das Autorenduo, zusammengesetzt aus Britta Böhler und Rodney Bolt. Eine interessante Mischung, denn Britta Böhler ist als Anwältin tätig gewesen und zog 1991 in die Niederlande, wo sie mit strafrechtlichen Mandaten bekannt wurde. Auch befasst sie sich intensiv mit der Anti-Terror Gesetzgebung. Rodney Bolt lebt ebenfalls in den Niederlanden und ist Autor und Reisejournalist. In Amsterdam spielt dann auch dieser neuartige Kriminalfall.

    Neuartig ist auch die NASD, eine Art Behörde, die sich um Todesfälle kümmert, wo keine Angehörigen zu finden sind. Von ihnen wird Recherche betrieben, wie der Verstorbene lebte, wer ihn kannte oder sonst wie Umgang hatte. Schließlich sollte jeder Verstorbene würdig bestattet werden. Auch gibt es das Amt für Katastrophenschutz und Bestattungen nicht. Aber damit haben die Autoren eine interessante und fiktive Handlung entworfen.

    Zur Handlung:

    In der Prinsengracht mitten in Amsterdam wurde die Leiche eines Mannes gefunden. Für die Polizei scheint es ein Unfall gewesen zu sein. Pieter Posthumus, der im Büro der einsamen Toten arbeitet sieht das allerdings etwas skeptischer. Er beginnt Nachforschungen anzustellen. Eine gute Hilfe hat er durch seine Nichte Merel gefunden, die als Journalistin arbeitet und gerade in der Emigrantenszene recherchiert. Der Ertrunkene war ein marokkanischer Emigrant. Der Staatsschutz beobachtet derzeit eine Gruppe militanter Muslime, die sie versuchen dingfest zu machen. Auch der Marokkaner hatte Zugang zu diesen Männern. Aber warum musste er sterben? Ein sehr rätselhafter Fall.

    Mir hat das Buch recht gut gefallen. Allerdings musste man es sehr konzentriert lesen. Die vielen holländischen Namen und Straßenbezeichnungen waren nicht immrer einfach zu merken. Dennoch ein guter und intelligenter Krimi.


  5. Cover des Buches Brave New World (ISBN: 9780061767647)
    Aldous Huxley

    Brave New World

     (564)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Die Dystopie "brave new world" oder im deutschen "schöne neue Welt" von Aldous Huxley wurde bereits 1931 von ihm verfasst und beschreibt ein gesellschaftliches System in der Zunkunft. In diesem System, werden die Menschen nicht mehr auf den normalen, uns bekannten Weg, geboren, sondern durchs Klonen und Gentechnik. Die Gesellschaft ist in fünf hierarchische Kasten aufgeteilt von Alphas bis zu Epsilons. Die Alphas genießen viele Vorteile und sind höher angesehen. Die Babies werden in ihrer Entwicklung manipuliert, durch zum Beispiel Alkoholkonsum, Sauerstoffmangel und das Wiederholen bestimmter Mantras. Dadurch ist jeder Mensch mit ihrer Rolle im System zufrieden. In der Gesellschaft gibt es keine Individien, sondern alle gehören zu jedem und alles ist sehr kurzfristig. Das bedeutet die Menschen haben keine richtigen emotionalen Bedingungen untereinander und veranstalten Sexorgien. Ein gutes Gefühl erlangen sie durch die Einnahme der Droge Soma. Alle scheinen glücklich zu sein, doch das Buch erzählt die Geschichte von Bernard, John und Helmholtz die unzufrieden sind und anfangen zu erkennen, dass nicht alles so goldens ist, was in dieser Welt glänzt. 


    Ich habe dieses Buch auf Englisch gelesen, da ich denke, dass dies eine gute Möglichkeit ist sein Englisch zu verbessern. Ich kann diese Methode wirklich weiter empfehlen. 🇬🇧


    Dieses Buch ist aber nicht für Anfänger gedacht, da der Anfang nicht unbedingt leicht ist. Am Anfang des Buches wird auch viel beschrieben und es passiert wenig Handlung, deshalb bin ich der Meinung war es schwierig in das Buch rein zu kommen. Doch als die Handlung einsetzte, wollte man unbedingt wissen wie es weiterging und wie es endet. Denn die Idee ist wirklich faszinierend, auch wenn die Welt auf mich sehr verstörend gewirkt hat. 

    Besonders spannend finde ich, dass das Klonen und die Gentechnik wirklich ein Teil unserer Zukunft sein kann. Deshalb ist es umso beeindruckender, dass der Autor sich sowas damals schon ausmalen konnte.

    Auch wie das Ende beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen, da es einen nicht kalt gelassen hat.


    Insgesamt kann ich das Buch an alle empfehlen, die sich für Zukunftsvisionen interessieren oder einfach mal was anderes lesen wollen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  6. Cover des Buches M.J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht (ISBN: 9783802582790)
    Victoria Laurie

    M.J. Holliday: Geisterjägerin - Gespenster küsst man nicht

     (43)
    Aktuelle Rezension von: Asbeah

    Vergnüglicher Geisterkrimi. MJ Holliday muss in diesem zweiten Band den Geist eines Serienkillers aus einem Internat vertreiben. Dabei hatte sie auch einige kriminalistische Ermittlungen zu leisten. Die Handlung plätschert meist vor sich hin, gelegentlich unterbrochen von spaßigen Bonmots des Papageien. Am Ende wurde es dann aber doch noch spannend. Der Plot ist gut, teilweise vorhersehbar, teils dann doch unerwartet.

    Die Original Reihe Ghost Hunter hat zehn Teile, wovon leider nur die ersten beiden übersetzt wurden. Eigentlich schade, aber ich verstehe, weshalb. Die Reihe hat einfach nicht genug Biss. Die Witzchen sind flach und es gibt auch keinen Tiefgang bei den Charakteren. Dennoch hat mir dieser Band besser gefallen als der erste.

    Fazit: Netter Wohlfühl-Krimi mit jeder Menge paranormalen Aktivitäten. Gute 3 Sterne 

  7. Cover des Buches Die Verwandlung der Welt (ISBN: 9783406614811)
    Jürgen Osterhammel

    Die Verwandlung der Welt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Andreas_Oberender

    Jürgen Osterhammels Buch "Verwandlung der Welt" unternimmt den Versuch, das in jüngster Zeit in der Geschichtswissenschaft diskutierte Konzept der Welt- bzw. Globalgeschichte von der Theorie akademischer Debatten in die Praxis der Geschichtsschreibung zu überführen. Dieser Versuch erfolgt am Beispiel des 19. Jahrhunderts. Jenseits nationalstaatlicher Blickverengungen und einer einseitigen Bevorzugung des Westens (Europa, USA) eröffnet Osterhammel auf 1.300 Seiten ein gewaltiges historisches Panorama des Zeitalters zwischen Französischer Revolution und Erstem Weltkrieg. Alle Kontinente und Kulturkreise werden berücksichtigt, schwerpunktmäßig werden indes nur Europa, die USA, China, Japan und Indien behandelt. Rußland, Lateinamerika und das Osmanische Reich tauchen gelegentlich auf; die arabische Welt und Afrika kommen am kürzesten weg. Alle Bereiche menschlicher Existenz werden in der einen oder anderen Weise thematisiert, von der Politik- und Wirtschafts- bis hin zur Sozial- und Kulturgeschichte. Es kann sich im Folgenden nicht darum handeln, detailliert auf den Inhalt des Buches einzugehen. Vielmehr soll es hier um einige allgemeine Beobachtungen gehen, die sich während der Lektüre ergeben, und vor allem um die Frage, ob das Buch dem selbstgestellten Anspruch der "Historischen Bibliothek der Gerda-Henkel-Stiftung" gerecht wird, eine "große Leserschaft" anzusprechen.

    Osterhammels enzyklopädischer Ansatz hat gravierende Nachteile. Manche Kapitel sind von stark aufzählendem Charakter und konfrontieren den Leser mit einer sehr dichten Faktenfülle, was bei der Lektüre mitunter rasch ermüdet. Über weite Strecken wirkt das Buch wie ein in Prosaform überführter Zettelkasten. Osterhammel hat sich unzweifelhaft großes Wissen angeeignet, aber müssen dem Publikum wirklich alle Lesefrüchte mitgeteilt werden? Ist wirklich alles gleichermaßen wichtig? Erweist sich die Könnerschaft eines Autors nicht auch im Auswählen und Weglassen, im Abwägen des Wichtigen und weniger Wichtigen? Müssen die Oper und der Walfang unbedingt in ein und demselben Buch behandelt werden, nur weil beide im 19. Jahrhundert eine Blüte erlebten? Einmal mehr drängt sich der Verdacht auf, daß deutsche Lektoren den Gebrauch des Rotstifts verlernt haben, vor allem wenn ihnen Manuskripte von Historikern vorliegen, die sich bereits einen Namen gemacht haben. Streichungen und Kürzungen sind dann offensichtlich nicht mehr zumutbar. Deutsche Lektoren sollten sich ihre britischen Kollegen zum Vorbild nehmen, die viel beherzter in Manuskripte eingreifen - zum Nutzen der Bücher und vor allem der Leser. Ein Buch ist kein Gemischtwarenladen und sollte deshalb nicht mit tausenderlei Dingen vollgestopft werden.

    Kurzum: Das Buch ist viel zu lang und viel zu umfangreich. Es behandelt so viele Themen und Aspekte, es eröffnet so viele faszinierende Perspektiven und gibt so viele Anregungen zum Nachdenken, daß eine einmalige Lektüre gar nicht ausreicht. Wer am Ende des Buches angekommen ist, hat vergessen, was er 1.000 Seiten zuvor gelesen hat. Um es vollauf würdigen und seinen Inhalt durchdringen zu können, müßte man das Buch mindestens zweimal lesen und dabei jedes Kapitel mit dem Bleistift in der Hand durcharbeiten. Aber welcher Leser hat heutzutage genug Zeit, um ein solches Mammutwerk mehrfach zu lesen und gründlich durchzuarbeiten? Unser aller Lebens- und Lesezeit ist begrenzt. Andere Bücher wollen auch gelesen werden. Das sollten jene Historiker bedenken, die das Publikum mit "Ziegelsteinen" von mehr als 1.000 Seiten Umfang beglücken (der gleiche Hang zu Gigantomanie und ungezügelter Weitschweifigkeit ist u.a. bei H.A. Winklers "Geschichte des Westens", Wolfram Pytas "Hindenburg" oder auch den Himmler- und Goebbels-Biographien von Longerich zu beobachten).

    Wie bei so vielen deutschen Historikern ist auch bei Osterhammel unklar, für welches Publikum er eigentlich schreibt. Wäre das Buch in einem Wissenschaftsverlag erschienen, würde sich diese Frage nicht stellen. Es ist aber in einem der bekanntesten deutschen Publikumsverlage erschienen. Einleitung und Nachwort geben jedoch keinerlei Hinweis auf das anvisierte Publikum. Studierende und historisch interessierte Laien dürften von den ständigen Sprüngen von Kontinent zu Kontinent und von Land zu Land bald überfordert sein. Mal geht es um das Osmanische Reich, ein paar Zeilen weiter aber um Japan und auf der nächsten Seite um die USA. Osterhammel bietet wenig ereignisgeschichtliche Kontextualisierung, setzt also ein immenses Vor- und Hintergrundwissen voraus. Für den durchschnittlichen Leser dürfte die Geschichte Lateinamerikas, Chinas oder Japans im 19. Jahrhundert jedoch eine Terra incognita sein. Wer hat hierzulande je vom Taiping-Aufstand gehört, der China um 1850 erschütterte? Wer kennt sich mit der schrittweisen Kolonisierung Indiens durch die Briten aus? Es ist schon schwierig genug, die Geschichte der europäischen Staaten und Rußlands im 19. Jahrhundert zu überblicken. Osterhammel stellt dies nicht in Rechnung. Er sah bei der Niederschrift offenbar einen universell gebildeten Leser vor sich, den es in der Realität natürlich nicht gibt. Bei der Vergegenwärtigung historischer Schauplätze in Ost und West schießt der Autor gelegentlich übers Ziel hinaus. Welchen Sinn hat es, die französische Kolonialarchitektur im vietnamesischen Hanoi zu beschreiben, die kaum ein Deutscher je mit eigenen Augen gesehen hat? Ohne Bildmaterial sind solche Beschreibungen nutzlos.

    Das gesamte Buch ist nicht narrativ angelegt, sondern streng analytisch und problembezogen. Es präsentiert keine Geschichte, wenn man unter Geschichte eine Erzählung versteht, die sich durch die Einheit von Schauplatz, Zeit und Akteuren auszeichnet. Es ist ein typisches "Wissenschaftlerbuch", d.h. es holt den Leser nicht dort ab, wo er steht, sondern thront auf einem hohen Podest, zu dem der Leser sich emporzustrecken hat. Wie jedes "Wissenschaftlerbuch" behandelt auch Osterhammels Buch vieles, das allenfalls für Fachhistoriker, kaum aber für das nichtakademische Publikum von Interesse ist. Das Werden und Vergehen von Imperien, die Entstehung von Nationalstaaten, interkulturelle Transfers, Kolonialismus und Zivilisierungsmissionen, Migration, die Frontier-Problematik, das Konzept der Proto-Industrialisierung - all das sind Dinge, die innerhalb der Geschichtswissenschaft debattiert werden, aber wohl kaum von Laien. Was für das nichtakademische Publikum interessant sein könnte, darüber denken deutsche Historiker generell zu wenig nach. Periodisierungs- und Definitionsfragen, wie sie Osterhammel aufwirft (Wie ordnet man das 19. Jahrhundert in die Neuzeit ein? Was ist eine Revolution? Was ist ein Imperium? Was ist Bürgertum? usw.), vermögen Fachleute zu erregen, sind für Laien aber ohne Belang.

    Fazit: Für Fachhistoriker, die das nötige Rüstzeug mitbringen, um den Inhalt des Buches angemessen verarbeiten zu können, ist Osterhammels Werk eine unerschöpfliche Fundgrube an erhellenden Einsichten und anregenden Interpretationen. Dem auf Europa spezialisierten Fachmann bietet das Buch eine großartige Erweiterung des Horizonts. Die meisten deutschen Historiker blicken noch immer zu wenig über den europäischen bzw. westlichen Tellerrand hinaus. Wer das Buch bewältigt hat, wird die Welt des 19. Jahrhunderts fortan mit anderen Augen betrachten und die zum Klischee gewordene Dichotomie vom fortschrittlichen Westen und dem rückständigen "Rest" überdenken. Ob hingegen historisch interessierte Laien Freude an diesem Buch haben, muß bezweifelt werden. Es ist eben kein "Lesebuch", kein Buch, das einen roten Faden und einen Spannungsbogen besitzt und eine in sich geschlossene Geschichte erzählt. Letztlich ist das Buch doch zu wissenschaftlich, um einen breiten Leserkreis jenseits der Fachwelt ansprechen und unterhalten zu können. Daran ändert leider auch Osterhammels angenehm einfacher und gut lesbarer Schreibstil nichts. 

    (Hinweis: Diese Rezension habe ich zuerst im März 2013 bei Amazon gepostet)

  8. Cover des Buches Vorsicht vor Leuten (ISBN: 9783596186181)
    Ralf Husmann

    Vorsicht vor Leuten

     (44)
    Aktuelle Rezension von: WendyAleina
    Ein sehr schöner Antiheld - und am Ende ist auch nciht alles Friede Freude Eierkuchen, auch nicht alle Lügen sind aufgedeckt und alle Schurken entlarvt. Das Buch ist realistisch und sehr unterhaltsam. Man amüsiert sich köstlich und fiebert mit Lorenz mit.
  9. Cover des Buches Dhampir 03 (ISBN: 9783802584916)
    Barb u. J.C. Hendee

    Dhampir 03

     (48)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    *„Du hast gesehen, was sich in dem Raum befand“, sagte sie und wandte sich wie in Scham von ihm ab. „Was bin ich?“*


    Dhampir 3


    Magiere will mehr über ihre Vergangenheit erfahren. Zusammen mit Leesil, Chap und der Weisen Whinn zieht es sie in ihr Heimatdorf – nichts ahnend, dass Welstil und der entkommene Edle Tote Chane ihnen folgen. In ihrer Heimat entdeckt sie einen düsteren Ort, der ihre Geburt blutiger und geheimnisvoller erscheinen lässt, als sie bisher annahm.



    Die Geschichte schließt nahtlos an das Ende des zweiten Bandes an, die Ereignisse der letzten Bände werden allerdings immer mal wieder zusammengefasst, sodass man auch mit diesem Band in die Reihe einsteigen könnte.


    Während ich von den Vorgängerbänden bereits den Wechsel zwischen Magiere, Leesil und den Edlen Toten gewohnt war, hat sich ihnen hier auch der Feenhund Chap angeschlossen. Seine Abschnitte offenbaren seine wahre Natur. Obwohl bisher immer wieder angedeutet wurde, dass sein Verstand nicht dem eines Hundes entspricht, war ich doch davon überrascht. Zwar wird noch nicht alles um ihn aufgedeckt, seine wahre Natur aber auch seine Aufgabe werden immer nur angedeutet, sodass er immer noch geheimnisvoll bleibt.


    Welstiel offenbart einen Teil seiner Vergangenheit, aus der ich meinen bisherigen Verdacht, dass er mehr mit Magieres Leben zu tun hat, als sie ahnt, bestätigen konnte. Seine Natur und seine Pläne für Magiere bleiben aber noch soweit im Dunkeln, dass es spannend bleibt.


    Besonders gespannt war ich auf die neue Beziehung zwischen Leesil und Magiere. Am Ende des zweiten Bandes wurde die Annäherung der Beiden bereits angedeutet. Hier war ich davon überrascht, dass daraus keine große Sache gemacht wird, sondern sie wie eine Nebensächlichkeit in die Geschichte gearbeitet wurde.


    Der Weg in Magieres Vergangenheit bringt die Gruppe zwar auch in die Nähe einiger dunkler Geschöpfe. Der Kampf gegen diese nimmt die Geschichte nicht so sehr in Beschlag, wie es in den letzten beiden Bänden der Fall war. An mancher Stelle kamen sie mir wie kleine Ausflüge auf dem Weg zur Lüftung des Geheimnisses um Magiere zu sein.


    Fazit: Ein etwas anderer Band, als ich das bisher gewohnt war. Die Geschichte konzentriert sich mehr auf Magiere und ihre Vergangenheit, offenbart so manches Geheimnis, lässt aber immer noch vieles offen.

  10. Cover des Buches Die Welt der Drachen (ISBN: 9783453306912)
    Anne McCaffrey

    Die Welt der Drachen

     (23)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Der Roman stammt aus dem Jahr 1968 und war in dieser Zeit sicher faszinierend. Der Heyne Verlag hat die Bücher jetzt mit schicken Titelbildern versehen und neu veröffentlicht.

    Die Grundidee einer mittelalterlich geprägten Welt, die sich periodisch an einen anderen Stern annähert und dann von den sogenannten "Fäden" bedroht wird, hört sich gut an. Nur die Drachenreiter können den Planenten Pern vor dieser Gefahr beschützen. Doch die Drachenreiter selbst leiden unter einer schwachen Führung und darunter, dass die Unterstützung durch den Adel (Barone) stark nachlässt, da die letzte Annäherung an den roten Stern mehrere Jahrhunderte her ist. In dieser Situation steht der nächste Fadenfall bevor. Können die Drachenreiter Pern noch einmal beschützen?

    Meine Meinung:

    Idee klasse - Ausführung sagen wir mal schlicht. 

    Die Personen sind doch sehr flach gehalten. Die Charaktere haben keine Tiefe. Wer den neuen Weyrherrn F'lar unterstützt, unterstützt ihn vorbehaltlos ohne Zweifel, Rückfragen oder Eigeninteressen. 

    Die Story selber weist dann doch einige logische Fehler auf. Ins Detail gehen möchte ich hier nicht, da das dann unweigerlich zu Spoilern führen wird.

    Mein Fazit:

    Nett. Muss man aber nicht lesen. Ob ich weitere Bände dieser Reihe lesen werde, muss ich mir schwer überlegen.

  11. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783785780305)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (61)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Auf einen Schlag alle Geldsorgen loszuhaben … ist das nicht der Traum eines jeden von uns? Und genau dieses Glück scheint den jungen John Fontanelli, der sich gerade mehr schlecht als recht als Pizzafahrer verdingt, ereilt zu haben. Doch ist es ein Fluch oder ein Segen? Wollen die Menschen um ihn herum seine Freunde um seiner selbst willen oder um sein Geld willen sein? Wem kann er noch trauen? Wie kann er verhindern, dass er alles verliert? Diese Fragen und noch viele mehr versucht der Autor Andreas Eschbach – bekannt für dicke Wälzer mit komplexen Problemen – zu beantworten. Und anfangs hat mich das Hörbuch auch noch richtig fasziniert, es ist nämlich gar nicht so einfach mit soviel Geld vernünftige Dinge zu tun. Doch hier muss ich sagen, weniger wäre mehr gewesen. Über dreißig Hörstunden zogen sich zum Ende hin wie Kaugummi. Mein Fazit: Eine tolle Idee, leider etwas langatmig umgesetzt. Ein großes Lob jedoch dem Sprecher Volker Niederfahrenhorst, der seine Sache großartig gemacht hat.

  12. Cover des Buches Essays oder praktische und moralische Ratschläge (ISBN: 9783150083581)
  13. Cover des Buches Scheidung auf Chinesisch (ISBN: 9783404175116)
    Liu Zhenyun

    Scheidung auf Chinesisch

     (4)
    Aktuelle Rezension von: FrauSchafski
    Dieses Buch zu bewerten ist wirklich schwierig. Denn ich bin mir sicher, dass da ganz viel Tiefgründigkeit und Gesellschaftskritik drin steckt. Das Problem ist nur: Der Autor schaffte es nicht, die Brücke zu der so fremd anmutenden Kultur zu schlagen, sodass die meisten Feinheiten dem Leser verschlossen bleiben.

     

    Allein schon der Aufhänger ist irgendwie verrückt: Ein Ehepaar erwartet unverhofft ein zweites Kind, was sie durch die Ein-Kind-Politik jedoch vor echte Probleme stellt. Die einzige Lösung: die Scheidung, warten, bis das Kind da ist und erneut heiraten. (Allein das ist für westliche Verhältnisse völlig verrückt.) Doch kaum geschieden, schnappt sich der werdende Vater eine andere Frau und heiratet sie. Die so abgewiesene Li Xuelian sinnt auf Rache gegen ihren Ex-Ehemann, der sich nicht an die Absprache gehalten hat. Über Jahrzehnte kämpft sie sich mit ihrem Protest durch die chinesischen Verwaltungsebenen bis ganz nach oben. Ihre Beschwerde zermürbt und verbittert sie, auf den unterschiedlichen Verwaltungsebenen verbreitet sie dennoch Angst und Schrecken durch ihre Hartnäckigkeit. Denn hier ist das Beziehungs- und Abhängigkeitsgeflecht so stark und verästelt, dass jeder einzelne Mitarbeiter beginnt, um seinen Job zu bangen, wenn Li Xuelian auftaucht.

     

    Für den Leser ist das vor allem eines: befremdlich. Es gelingt nicht, richtigen Zugang zu diesem verwirrenden Verwaltungsgeflecht und seinen Abhängigkeiten zu bekommen. Der Roman, der in seinem Land ganz sicher Aufsehen erregt, legt er doch (scheinbar) sehr treffend den Finger in die Wunde, ist für den westlichen Kulturkreis nicht zu erschließen.

     

    Fazit: Auch wenn man der Story durchaus folgen kann und auf einer rein menschlichen Ebene Zugang zu Li Xuelian findet - in diesem Fall insbesondere über ein starkes Gefühl von Mitleid -, so bleibt der eigentliche Sinn dem Leser verschlossen. Es ist bedauerlich, aber ich kann nicht mehr als drei Sterne vergeben und selbst damit tue ich mich schon schwer.

     

  14. Cover des Buches Allgemeines Verwaltungsrecht (Grundrisse des Rechts) (ISBN: 9783406526312)
    Hartmut Maurer

    Allgemeines Verwaltungsrecht (Grundrisse des Rechts)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Immer noch DER Klassiker im Verwaltungsrecht, bei mir völlig zu recht total zerfleddert. Manche Teile, so etwa zum Verwaltungsakt und zu Einführungen ins Verwaltungsprozeßrecht, sollte man gelesen haben. An einigen Stellen muß man allerdings vorsichtig sein, so lehnt Maurer zB die Zwei-Stufen-Theorie ab.
  15. Cover des Buches Einführung in die Informatik (ISBN: 9783486597110)
    Heinz-Peter Gumm

    Einführung in die Informatik

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Puspe
    deckt wirklich alle bereiche ab, jedoch zu lasten der sustanz. mit anschaulichen grafiken die halseitige erklärungen sicher kürzen könnten worde ebenfalls gespart.
  16. Cover des Buches Geschichte und Beschreibung des Landes Anhalt, in 4 Bdn., Bd.3: BD III (ISBN: 9783910147072)
  17. Cover des Buches Die Prignitz (ISBN: 9783830501916)
    Lieselott Enders

    Die Prignitz

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Unbeschadet ihrer Einbettung in das Geschick der Mark Brandenburg und Mitteleuropas ist die Geschichte der Prignitz reich an eigenständigen Zügen. Sie treten, aus einem dichten authentischen Quellenmaterial ermittelt, in individuellen und sozialen Handlungen und Verhaltensweisen aller Gruppierungen der Gesellschaft, im Facettenreichtum ländlicher und städtischer Lebenswelten zutage. Dabei stand der vergleichende Aspekt, der Blick auf historische Nachbarräume Pate. Auf über 1300 Seiten wird ein eindrucksvolles, sachverständiges und fesselndes Bild der regionalgeschichtlichen Geschichte der Prignitz gezeigt.
  18. Cover des Buches Der Maskenmörder (ISBN: 9783440057124)
    Frank Thomas

    Der Maskenmörder

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Der Meisterdetektiv Sherlock Holmes wird von James Wyndhaven, einem anerkannten Effektensachverständigen, angeschrieben und um ein Treffen gebeten. Anstatt seiner erscheint jedoch Inspektor Jones, der Holmes zu einem mutmaßlichen Tatort mitnehmen möchte, und wie durch Zufall ist das mutmaßliche Mordopfer besagter Wyndhaven. Offensichtlich scheint er einem Herzinfarkt erlegen zu sein, aber warum findet man bei dem Nichtraucher eine Zigarettenkippe und warum ist sein Gesicht zur Fratze verzerrt? Holmes entdeckt sofort Ungereimtheiten, der Finanzsachverständige war offenbar schmutzige Geschäften auf der Spur, und bald wird ein Mordanschlag auf Holmes und Watson verübt. Schön altmodisch erzählt und mit viel Atmosphäre aus der damaligen Zeit.
  19. Cover des Buches Das Asylanten Problem: ein Grundrecht in der Bewährungsprobe (ISBN: B001F3S0B2)
  20. Cover des Buches Amnesty International, Wer schweigt, wird mitschuldig (ISBN: 9783596234394)
  21. Cover des Buches Diktaturen in Deutschland (ISBN: 9783893314829)
    Günther Heydemann

    Diktaturen in Deutschland

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um eine von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Publikation. Doch wer denkt, das Buch sei eine fundierte Publikation zur bloßen politischen Bildung, der irrt. Das Buch enthält eine Vielzahl sehr interessanter und den aktuellen histo-rischen Forschungsstand darstellender Beiträge namhafter Autoren. Zu den einzelnen Unterthemen der Machtetablierung und Herrschaftsalltag – Justiz, Repression und Geheimdienste – Erziehung und Bildung – Gewerkschaft und Betrieb – Medien und Öffentlichkeit – Kirche, Bürgertum und Vereinswesen finden sich, versehen mit reichhaltig Sekundärliteratur, umfangreiche Fachaufsätze, die sich mit dem Thema der Vergleichbarkeit des Nationalsozialismus mit der DDR beschäftigen. Es wird sehr deutlich, dass es nicht nur in den Grundzügen des Denkens, sondern auch in der staatlich-juristischen Organisation sowie im Funktionieren der Gesellschaft Parallelen gab, die offensichtlich totalitären Regimen eigen sind. Das Buch eignet sich daher sehr gut zur vergleichenden historischen Forschung, insbesondere der vergleichenden Totalitarismusforschung mit dem Schwerpunkt des 20. Jahrhunderts.
  22. Cover des Buches Die Partei der Unparteiischen. Der Liberalismus der preußischen Richterschaft, 1815 - 1848/49 (ISBN: 9783525357767)
    Christina von Hodenberg

    Die Partei der Unparteiischen. Der Liberalismus der preußischen Richterschaft, 1815 - 1848/49

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Sokrates
    Gegenstand der Dissertation der Autorin ist der Berufsstand der Richter in den Jahren 1815 – 1848/49, der vornehmlich dem Bürgertum angehörte. Ziel war es, aus der Rechtsprechung jener Richter ablesen zu können, welchem Zeitgeist man angehörte: dem Liberalismus. Hodenberg gelingt es recht überzeugend darzulegen, was in der ‚Innenwelt‘ dieser Führungspersonen noch vor der Deutschen Revolution gedacht wurde; welche politische und gesellschaftliche Position man annahm.
  23. Cover des Buches Verwaltungsprozessrecht (ISBN: 9783406570568)
    Friedhelm Hufen

    Verwaltungsprozessrecht

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Ein allgemein anerkanntes Verwaltungsprozeßlehrbuch, leicht verständlich für den Einsteiger und auch mit vertiefenden Hinweisen für "Profis". Leider werden Streitigkeiten oft nicht richtig dargestellt, sondern es wird nur gesagt, was die "richtige" Ansicht sei. Aber hier wird endlich mal genau gesagt, was es heißt, einen Widerspruch "zur Niederschrift" einzulegen, was in anderen Lehrbüchern fast immer übergangen wird.
  24. Cover des Buches Der weiße Drache (ISBN: 9783453308442)
    Anne McCaffrey

    Der weiße Drache

     (18)
    Aktuelle Rezension von: nicksi
    Die Geschichte vom weißen Drachen Ruth ist einfach mitreißend. Schön, dass die beiden einem auch noch in späteren Bänden begegnen! Hier wird die enge Bindung der Reiter zu ihren Drachen besonders deutlich, finde ich.

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