Bücher mit dem Tag "verzweiflung"
452 Bücher
- Jojo Moyes
Ein ganzes halbes Jahr
(11.892)Aktuelle Rezension von: FunkelzauberNachdem ich Vollmondkinder von Anna Swedenborg gelesen hatte – ein außergewöhnliches Buch voller Tiefe, Herz und Hoffnung – suchte ich etwas, das sich ebenfalls mit den wichtigen Fragen des Lebens beschäftigt: Was ist wirklich bedeutsam, worauf sollten wir achten? Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes hat mich auf seine eigene Art berührt.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will, sie ist romantisch, bewegend und gleichzeitig sehr ehrlich – über Verlust, Lebensentscheidungen und darüber, wie kostbar jeder Moment ist. Lou und Will zeigen, wie Begegnungen unser Leben verändern können und wie wichtig es ist, für sich selbst und andere einzustehen.
Dieses Buch hat mich nicht nur emotional mitgerissen, sondern auch nachdenklich gemacht über das, was im Leben wirklich zählt. Für alle, die neben einer bewegenden Liebesgeschichte auch über Lebenssinn und Wertschätzung nachdenken möchten, ist dieses Buch absolut lesenswert.
- Anna Todd
After passion
(4.901)Aktuelle Rezension von: Stefanie-BAfter Passion ist der erste Band der bekannten After-Reihe und erzählt die Geschichte von Tessa Young und Hardin Scott. Tessa beginnt ihr Studium als eher ruhige, strukturierte Studentin mit klaren Zukunftsplänen – bis sie Hardin begegnet. Er ist das komplette Gegenteil von ihr: rebellisch, verschlossen und emotional schwer greifbar.
Der Roman liest sich insgesamt sehr flüssig . Besonders schön fand ich, wie leicht man in die Geschichte hineinkommt und wie schnell man durch die Seiten fliegt. Die emotionalen Momente zwischen Tessa und Hardin sind oft sehr intensiv geschrieben, sodass man als Leser(in) stark in die Beziehung der beiden hineingezogen wird.
Dabei besteht ein großer Teil der Handlung aus dem ständigen Auf und Ab zwischen den beiden. Streit, Versöhnung, Missverständnisse und erneuter Streit wiederholen sich relativ häufig. Dadurch kann die Beziehung teilweise etwas unnötig dramatisch wirken.
Andererseits macht gerade die Dynamik zwischen den Protagonisten einen großen Teil des Reizes der Geschichte aus. Außerdem ergibt sich hieraus dann der Grundsetin für die Entwicklung der Charaktere, die ebenfalls prägend für das Buch ist und stark beschrieben wird.
After Passion ist ein interessanter, fesselnder New-Adult-Roman, der vor allem durch seine emotionale Intensität und die starke Anziehung zwischen den Hauptfiguren lebt. Wer Geschichten über komplizierte Beziehungen, große Gefühle und dramatische Wendungen - mit halbwegs viel Hin und Her - mag, kommt hier auf seine Kosten.
Fazit:
Ein sehr schöner Auftakt der Reihe mit viel Emotion und Spannung, der jedoch durch das häufige Hin und Her in der Beziehung etwas anstrengend werden kann… der aber andererseits gerade dadurch geprägt wird und mich damit stark fesseln konnte. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, das Lust darauf macht, die Reihe weiterzulesen. - Suzanne Collins
Die Tribute von Panem 3. Flammender Zorn
(8.325)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Fast hätte ich doch glatt vergessen, diese wundervolle Reihe zu Ende zu lesen. ♡ Die Tribute von Panem haben mich mit Haut und Haar für sich gewinnen können- und ich habe den Band mit einem weinenden und lachenden Auge zugeschlagen. Eine Dystopie voller Stärke, Hoffnung und Verlust. Liebe, Tiefgründigkeit und Feingefühl. Ich könnte ewig so weiterschwärmen. Ein muss für all diejenigen, die die Filme lieben. ♡ Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen- Und möge das Glück stets mit euch sein.. *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler. Es handelt sich um den dritten und letzten Band der Trilogie.*
Cover: Das Cover gefällt mir wirklich gut. Auch hier sieht man das Gesicht einer jungen Frau mit stechenden grünen Augen. Während der erste Band mit grünen Blättern verziert wurde und der zweite Band eine tiefrote Farbe zeigt, erstrahlt der dritte und letzte Band in einem satten mitternachtsorange. ♡ Ich finde es wirklich wunderschön, dass die Bände von der Optik so perfekt aufeinander abgestimmt sind. Bei diesem Band starrt einen das junge Mädchen dieses Mal an. Frontal. Mit ihrem ganzen, jugendhaften Gesicht- Der Zorn steht ihr ins Gesicht geschrieben. Einfach eine wunderschöne und passende Gestaltung! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Suzanne Collins hat mir wieder sehr gut gefallen. ♡ Er ist unheimlich flüssig und leicht zu lesen und der Sogeffekt erst einmal. Ich konnte mit dem Lesen zwischendrin gar nicht mehr aufhören. Ich liebe einfach die Welt die sie erschuf, die Rebellen, Gesellschaftskritiken und unperfekten, realistischen Charaktere. :) So muss es sein! Sehr detailliert, bildlich, aber auch düster und eindringlich. Definitiv Bücher die mir für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ganz ganz große Liebe! ♡ Ich oute mich hiermit als Fan. :) Jedes Buch hatte ein für sich großes Überthema, hier waren es definitiv: Neuanfänge und Heilung. Und nichts anderes habe ich mir für Katniss gewünscht. Diesem tapferen 17 jährigen Mädchen, die schon schlimmes sehen musste und noch viel schlimmere Dinge tun. Ich freue mich schon auf weitere Werke der Autorin und bin sehr neugierig, wie mir diese gefallen werden.
Idee: Die Idee hat mir wirklich sehr Gut gefallen und war perfekt gegliedert und intelligent aufgebaut. Dieser Band steckte wirklich voller Emotionen und hat nicht nur die Charaktere, sondern auch mich, wirklich mitgenommen. In jeder Zeile klebte Schmerz und Verlust.. Zunächst müssen sich alle nach den letzten Geschehnissen sammeln- das Einleben mit den strengen Regeln aus Distrikt 13, die Heilung nach den letzten Spielen und die Zerstörung von Distrikt 12.. Coin will Katniss fit und als Figur für die Rebellen haben, doch sie funktioniert nicht ganz so, wie Coin sie haben will.. Katniss muss sich immerwieder der harten Realität stellen, um nicht nur ihre Rolle zu erfüllen, sondern sich den wahren Feind vor Augen zu führen: Snow.. Der auch Peeta in seiner Gewalt hat und so seine kleinen, aber feinen Spiele mit Katniss spielt.. Als er schließlich befreit werden kann, ist Peeta nichtmehr er selbst. Durch das Jägerwespengift manipuliert, sieht er Katniss als Feind an und versucht ständig sie umzubringen. Zudem kommt Katniss oberste Mission: Snow endlich zu töten und als Soldat an vorderster Front mitzukämpfen. Katniss muss nicht nur hart dafür trainieren.. Sie muss auch ein gefährliches Spiel spielen, um ihre Ziele zu erreichen.. Und nicht nur ein Verbündeter kommt dadurch ums Leben.. Als Snow endlich besiegt scheint, bricht die nächste Lawine über Katniss ein.. Und sie muss sich eingestehen, dass sie die Menschen um sich herum nicht nur teilweise falsch eingeschätzt hat, sondern auch Coin komplett zum Opfer gefallen ist. Wer überlebt diese Hungerspiele und wer nicht? Wer geht wahrhaftig als Sieger hervor? Das Ende hat mir unendlich gut gefallen.. Endlich ist der Krieg vorbei, Katniss und Peeta glücklich, die Spiele endlich nur Geschichte- ich hätte mir kein besseres Ende für alle gewünscht! ♡ Außer natürlich für Prim und Finnick tat es mir unendlich leid.. Nichts desto trotz, ist es eine wundervolle Reihe und auch insgesamt ein würdiges Ende. ♡
Charaktere: Die Charaktere haben mir wirklich sehr gut gefallen. Katniss muss wirklich füchterliches in diesem Band durchmachen. Man merkt, dass die letzten Hungerspiele, aber auch die Zerstörung ihres Distrikts sie nicht kalt gelassen haben.. Heilung, Wut, Trauer, aber auch Hoffnung sind die Worte, die am besten aufzeigen, was sie durchmacht. Genau dasselbe durchleben auch Finnick und Joanna. Peter macht eine komplette Wesensveränderung durch, vor allem durch die Folterungen im Kapitol, er und Katniss taten mir unendlich leid.. Denn es scheint zunächst, als hätten die beiden sich verloren.. Hasscharakter war hier definitiv Snow, vor allem aber Präsidentin Coin für mich. Was eine berechnende Persönlichkeit.. Gruselig! Wer mich ein wenig enttäuscht hat zum Ende hin, war Gale. Obwohl er komplett für Katniss da war, ihr immer zur Seite stande und ihr hilft, haben mir seine Handlungen und Einstellungen echt nicht gefallen.. leider! Ich freue mich, dass alle mir liebgewonnenen Charaktere ein würdiges Ende bekommen haben. Auch wenn viele Charaktere wie z.B. Finnick, leider starben. Als nächstes möchte ich unbedingt noch "Das Lied von Vogel und Schlange" lesen und hoffe, dass dieses Spin- Off meine Erwartungen erfüllen wird. ♡
Mein Fazit: Ich kann gar nicht anders als 5 Sterne zu vergeben. ♡ Die Tribute von Panem sind meine Seelenbücher- voller Emotionen und Verlust & eine Achterbahnfahrt der Gefühle durch und durch. Obwohl ich mir auch sehr gerne die Filme ansehe, sind die Bücher jedoch nochmal ein ganz anderes Fanerlebnis. Ich liebe einfach alles daran: Die Charaktere, die Idee und die kleinen, aber feinen Gesellschaftskritiken. Die Tribute von Panem haben hier ein wundervolles und verdientes Ende gefunden. ♡ Jetzt bin ich schon sehr neugierig auf die Zusatzbände und hoffe, sie werden dem Ganzen irgendwie gerecht. :) Eine ganz klare Leseempfehlung! ♡
- Matt Haig
Die Mitternachtsbibliothek
(1.649)Aktuelle Rezension von: Nora_BDie Mitternachtsbibliotek von Matt Haig wurde mir sehr oft empfohlen und daher hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an diesen Bestseller.
Im Jenseits gibt es eine riesige Bibliothek - prall gefüllt mit Büchern, mit all jenen Leben, die du hättest führen können.
Als Nora sich entscheidet, ihr Leben zu beenden, findet sie sich in der Mitternachtsbibliothek wieder. Sie testet viele der Leben, die sie hätte Leben können. Es handelt vom Glück finden und von der Frage, wie glücklich man in einem Leben sein kann, das nicht das eigene ist.
Auch die Entscheidungen, die wir bereuen und rückblickend ändern würden, machen uns zu dem Menschen, der wir jetzt sind.Die Buchidee ist sehr originell und hat mir auch unfassbar gut gefallen. Die Traurigkeit der Protagonistin in ihren Leben und die Suche nach dem Glück konnte man nachvollziehen und man hat mit den nachfolgenden Leben immer mitgefiebert, ob es jetzt "das eine richtige" Leben ist.
Jedoch muss ich leider für mich feststellen, dass die Beschreibungen der vielen Leben sich sehr gezogen hat. Diese Länge hätte mich mitten drin auch fast zum Abbruch des Buches gebracht. Ich bin froh, dass ich das Buch beendet habe, weil mir der Ausgang der Geschichte wiederum gut gefallen hat.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.012)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- John Green
Eine wie Alaska
(2.555)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Als der 16-jährige Miles auf das Internat Culver Creek wechselt ahnt er nicht, welch unvergesslichen, aufregenden, glücklichen, dramatischen und traurigen Momente ihm bevorstehen. Er findet neue Freunde, die immer für ein Abenteuer zu haben sind und mit denen er das Leben in vollen Zügen genießt. Besonders die ebenso geheimnisvolle wie faszinierende Alaska hat es Miles angetan...
Aber mir fehlte der Mut, und sie hatte einen Freund, und ich war linkisch, und sie war wunderschön, und ich war hoffnungslos langweilig, und sie war unendlich faszinierend. (S. 122)
Meine Meinung:
Mit Miles hat man einen sehr sympathischen und nahbaren Protagonisten in dessen Gefühls- und Gedankenwelt man sich sehr gut hineinversetzen kann. Weder Miles noch seine Freunde wirken austauschbar. Sie alle werden in einer Weise beschrieben, die dafür sorgt, dass sie einem beim Lesen als Menschen mit Persönlichkeit und Charakter erscheinen. Man erfährt von ihren Stärken, Schwächen und Eigenheiten, wodurch sie beim Lesen lebendig werden. Interessant ist in diesem Zusammenhang ein besonderes Interessensgebiet, das es Miles angetan hat: Er ist fasziniert von den allerletzten Worten, die berühmte Persönlichkeiten unmittelbar vor ihrem Tod gesagt haben. Dieses interessante und ungewöhnliche Thema ist mir zuvor noch in keinem anderen Buch begegnet.
Eine große Stärke des Buches ist das Lebensgefühl, das die Geschichte versprüht. Wie die Jugendlichen neue Freundschaften schließen, sich verlieben, Streiche planen, gegen Internatsregel aufbegehren und welche Träume, Hoffnungen, Sorgen und Ängste sie haben wird sehr lebendig beschrieben.
Bereits zu Beginn des Buches steht fest, dass ein einschneidendes und bedeutsames Ereignis bevorsteht: Jedes der kurzen Kapitel beginnt nämlich mit den Worten „X Tage davor“. Der besagte Tag rückt unaufhaltsam näher und man ist gespannt welches Ereignis am Tag 0 eintreten wird. Dieser Countdown ist eine interessante Idee und trägt zusammen mit dem angenehmen Schreibstil dazu bei, dass man das Buch in kürzester Zeit gelesen hat.
Die erste Hälfte des Buches ist von lustigen Momenten und Leichtigkeit geprägt. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann eine dramatische und nachdenklich stimmende Wendung und gewinnt an Tiefe: Das geheimnisumwobene und dramatische Ereignis, das am Tag 0 eintritt stellt das Leben von Miles und seinen Freunden auf den Kopf. Es lässt sie Manches aus einem neuen Blickwinkel betrachten und konfrontiert sie mit dem Ernst des Lebens.
Das Ende des Buches ist dann aber dennoch vorwiegend hoffnungsvoll. Es gibt noch ein sehr lustiges Ereignis und die Geschehnisse werden in einer Weise abgerundet, die dafür sorgt, dass man nicht betrübt zurückgelassen wird und trotz allem insgesamt mit einem guten Gefühl aus der Geschichte geht.
Warum vergebe ich dennoch nur 3 Bewertungssterne?
Das liegt zum einen daran, dass die Geschichte über weite Strecken eher „dahinplätschert“ und die Spannung eigentlich ziemlich künstlich aufrechterhalten wird (Stichwort Countdown). Das am Tag 0 eintretende Ereignis gibt den Geschehnissen dann zwar eine unerwartete und dramatische Wendung, aber man kann nicht sagen, dass dies einen richtigen Höhepunkt der Geschichte markiert. Außerdem flacht die Handlung anschließend auch relativ schnell wieder ab. Ein weiterer Punkt, der mir nicht zugesagt hat ist eine überflüssig wirkende erotische Szene, die etwas zu plump und vulgär beschrieben wird.
Fazit:
Trotz kleinerer Schwächen handelt es sich insgesamt um eine schöne und bewegende Geschichte über das Leben, Freundschaft, Liebe und Verlust, die neben lustigen Momenten auch einige nachdenklich stimmende Momente zu bieten hat.
Es ist mein erstes Buch von John Green gewesen und ich möchte auf jeden Fall auch noch „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ lesen.
Zum Schluss noch einige besonders schöne und nachdenklich stimmende Zitate aus dem Buch:
„Von der Zukunft zu träumen, ist auch eine Art Nostalgie. […] Dein ganzes Leben steckst du in dem Labyrinth fest und denkst daran, wie du ihm eines Tages entfliehst, und wie geil dann alles wird, und die Vorstellung von dieser Zukunft hält dich am Laufen, aber am Ende tust du es nie. Du hast die Zukunft einfach benutzt, um aus der Gegenwart zu fliehen.“ (S. 76)
Der Mensch, glaubte ich, braucht Sicherheit. Er erträgt die Vorstellung nicht, dass der Tod nichts sein soll als ein großes schwarzes Nichts, er erträgt den Gedanken nicht, dass seine Liebsten aufhören zu existieren, er kann sich nicht vorstellen, selbst einmal nicht mehr zu existieren. Am Ende, schloss ich, glauben die Menschen an ein Leben nach dem Tod, weil sie das Gegenteil nicht ertragen können. (S. 138)
Es kommt die Zeit, da wir begreifen, dass unsere Eltern weder uns retten können noch sich selbst, dass jeder Einzelne von uns, die wir durch den Fluss der Zeit waten, irgendwann von der Strömung weggerissen wird – kurz, dass wir alle gehen. (S. 166)
Thomas Edisons letzte Worte waren: „Es ist wunderschön hier drüben.“ Ich weiß nicht, wo sie ist, aber ich glaube, sie ist irgendwo, und ich hoffe, dass es wunderschön dort ist. (S. 295)
- Maja Lunde
Die Geschichte der Bienen
(1.084)Aktuelle Rezension von: i1arieIch muss gestehen, dass „Die Geschichte der Bienen“ schon über 4 Jahre bei mir im Schrank lag. Jetzt allerdings habe ich mich bereit für den Roman von Maja Lunde gefühlt.
In dem Roman geht es vereinfacht gesagt um Bienen. Die Geschichte der Bienen wird von drei Generationen betrachten. Dem 1870er, dem 2007 und der 2098. Konkret der Vergangenheit, der Gegenwart und auch der Zukunft.
Es geht um die Beginne der Bienen und der Imkerei. Das spielt vorwiegend in der Vergangenheit. Wie die Bienen nützlich sind und wie man als Menschen und Bevölkerung von ihnen profitiere kann.
Die Gegenwart betrachtet das Absterben der Bienen durch Krankheiten. Diese sind ausgelöst durch den Klimawandel und haben Auswirkungen auf die Welt und Lebensmittel.
Der letzte Abschnitt ist die Zukunft. Hier sind die Bienen schon gestorben und es gibt keine mehr. Die Gesellschaft muss die Pflanzen händisch bestäuben, um noch den Prozess am Laufen halten zu können.
Es ist wirklich sehr spannend und zeigt die Tragweite der Bienen und auch die Folgen mit dem Verlust dieser. Wirklich eine sehr wichtige Lektüre, welche gelesen werden sollte.
Auf dem Cover ist eine kleine süße Biene abgebildet.
- Sarah Sprinz
Dunbridge Academy - Anywhere
(1.136)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneAnywhere ist der Auftakt der Dunbridge-Academy-Reihe und ordnet sich klar im New-Adult-Genre ein. Der Roman verbindet eine atmosphärische Internatskulisse mit emotionalen Themen wie Selbstfindung, Vertrauen und dem Umgang mit der eigenen Vergangenheit.
Im Mittelpunkt stehen Emma und Henry, deren Perspektiven im Wechsel erzählt werden. Durch diesen Perspektivwechsel erhält man einen guten Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt beider Figuren. Besonders Henrys Entwicklung im Verlauf der Geschichte ist nachvollziehbar dargestellt.
Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam im klassischen Strangers-to-Lovers-Stil und lebt vor allem von den inneren Konflikten der Protagonisten. Der Schreibstil ist gefühlvoll und gut lesbar, wodurch die emotionale Dynamik der Handlung im Vordergrund steht.
Insgesamt bietet der Roman eine stimmige Mischung aus Romance, Charakterentwicklung und atmosphärischem Setting und dürfte vor allem Leser*innen ansprechen, die charakterzentrierte Liebesgeschichten im Internatsumfeld schätzen.
Bewertung: 5/5 Sterne.
- Donna Tartt
Der Distelfink
(530)Aktuelle Rezension von: MEvaEine interessante Geschichte über jahrelange Konsequenzen einer einzigen Handlung, die leider etwas unnachvollziehbar in die Substanzen-Ecke taumelt.
Theo Decker ist unter einem schlechten Stern geboren - vermutlich würde sein alkohol- und Glücksspielkranker Vater mir hier zustimmen. Im Alter von 13 Jahren verliert er seine alleinerziehende Mutter bei einem terroristischen Anschlag im Museum. Zeitgleich stellt das Schicksal die Weichen für lebenslange Bindungen: An ein Antiquariat und den "Distelfink" - das Gemälde, was er im Affekt stiehlt. Die Jahre gehen ins Land, er verliert Angehörige und seine Tat verfolgt ihn - bis ein Freund aus der Vergangenheit auftaucht.
Spoilerwarnung:
Meiner Meinung nach hätten 200 Seiten weniger das Thema auch rübergebracht. Theo leidet an PTSD und wurde mehrfach entwurzelt, was eine mögliche Erklärung für seinen heftigen Drogenkonsum ist den ich schon als recht unrealistisch für seinen komplexen Lifestyle als betrügerischer Antiquitätenhändler halte. Das Thema des Kunstraubs und seiner Konsequenzen - auch auf philosophischer Ebene - finde ich interessant. Theo selbst bleibt etwas blass denn seine eigenen Moralvorstellungen werden vom Gutmensch Hobie und dem selbstgerechten Boris überschattet. Am Ende wird der Leser genauso hin- und hergerissen. Was würden wir tun? - Leigh Bardugo
Goldene Flammen
(1.486)Aktuelle Rezension von: LuliaIm Zentrum der Handlung steht die unscheinbare Kartografin des Zaren von Revka Alina Starkov, die bei einem Angriff herausfindet, dass sie eine Magierin mit außergewöhnlichen Fähigkeiten ist und daraufhin vom Dunklen zur Ausbildung in den Zarenpalast entsandt wird und dort auf dunkle Geheimnisse stößt.
Die ruhige Handlung entfaltet stetig ihre Spannung und politischen Intrigen. Das originelle Worldbuilding hat einen zaristischen Einschlag und wirkt atmosphärisch düster, kriegsgezeichnet und voller Magie.
Bei den Protagonisten steht Alina klar im Mittelpunkt der Geschichte, die durch die Ich-Perspeltive eine gelungene emotionale Tiefe erhält. Aber auch interessante Nebenprotagonisten wie Mal, der Dunkle, Botkin oder Baghra bereichern die Erzählung.
Wer Bücher mit originellem Worldbuilding und einer guten Balance zwischen Action, ruhigen Momenten und inneren Konflikten mag, wird hier fündig.
Der Schreibstil ist eingänglich, atmosphärisch und untersützt den Lesefluss sehr gut.
Insgesamt kann ich das Buch empfehlen.
- Colleen Hoover
Zurück ins Leben geliebt
(1.470)Aktuelle Rezension von: DeniseBooks1909Colleen Hoover gelingt es auch in Zurück ins Leben geliebt, schwere Themen mit viel Gefühl und Feingefühl zu erzählen. Die Geschichte handelt von Verlust, Trauer und dem langsamen Weg zurück ins Leben, und genau das spürt man auf jeder Seite.
Besonders gefallen hat mir die emotionale Tiefe der Charaktere. Ihre inneren Kämpfe wirken authentisch, manchmal fast schon unangenehm ehrlich. Die Liebesgeschichte steht nicht ständig im Vordergrund, sondern entwickelt sich behutsam, was gut zur Handlung passt. Dadurch fühlt sich vieles realistisch an und nicht überromantisiert.
Allerdings hatte das Buch für mich zwischendurch kleinere Längen, und einige Wendungen waren relativ vorhersehbar. Trotzdem überwiegen die starken, emotionalen Momente deutlich.
- Johann Wolfgang von von Goethe
Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther
(1.669)Aktuelle Rezension von: franzi__Franzi_Ich habe bereits einige historische und literarisch wichtige Romane gelesen oder gehört. Goethe jedoch wollte ich ganz bewusst lesen. Mir Zeit nehmen. Zeile für Zeile habe ich Die Leiden des jungen Werther erlebt – und noch viel mehr.
Man begegnet den gesellschaftlichen Ansichten der damaligen Zeit, erkennt zugleich das moderne Denken Goethes. Man erlebt Landschaften, soziales Miteinander, Gefühle in ihrer ganzen Intensität. Eine Sprache, die uns heute nicht mehr alltäglich erscheint und in die man sich zunächst wieder einfinden muss.
Die heute ungewohnte Sprache verlangt Geduld und Aufmerksamkeit. Sie erlaubt kein flüchtiges Lesen, sondern zwingt zur Entschleunigung: Man liest nicht „drüber“, sondern hinein. Anfangs sperrig, entwickelt sie nach und nach eine unerwartete, fast intime Wirkung.
„Übrigens befinde ich mich hier gar wohl, die Einsamkeit ist meinem Herzen köstliches Balsam in dieser paradiesischen Gegend, und dieser Jahreszeit derJugend wärmt mit aller Fülle mein oft schauderndes Herz. Jeder Baum, jede Hecke ist ein Strauß von Blüten, und man möchte zum Mainkäfer werden, um in dem Meer von Wohlgerüchen herumzuschweben und alle seine Nahrung darin finden zu können.“
(Johann Wolfgang von Goethe, Die Leiden des jungen Werther)
- Milan Kundera
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
(1.171)Aktuelle Rezension von: VeeziIch habe das Buch a) wegen dem Buchclub und b) wegen der "99 Bücher, die man gelesen haben muss" Challenge gelesen. Aber warum dieses Buch dazu zählt, habe ich keine Ahnung. Tomas und Theresa, Franz und Sabine sind alles Charaktere, die schwer zu ertragen sind. Tomas und Theresa sind in einer absolut toxischen Beziehung, Sabina treibt es gefühlt nur mit verheirateten Männern und Franz, als Professor, iwie total naiv. Kann ich gar nicht anders beschreiben. Knapp 300 Seiten und ich möchte einfach nicht mehr drüber nachdenken. Die wichtigen Themen, wie die Kommunistische Zeit von Russland über Polen und Tschechien kommt für meinen Geschmack viel zu Wenig zur Geltung. Stattdessen drehen wir uns um die Beziehungen der zwei Paare (die auch miteinander verknüpft sind) immerzu im Kreis.
- Laura Kneidl
Verliere mich. Nicht.: Special Edition
(1.821)Aktuelle Rezension von: Buechervorhersage3,5 Sterne
Sage hat sich dafür entschieden, ihr neues Leben vor ihrem alten Leben zu schützen, so gut es geht. Damit Luca es nicht schafft, ihr Geheimnis aufzudecken, hat sie sich von ihm getrennt, doch sie bereut die Entscheidung sehr und vermisst ihn jeden Tag. Auch ihre Wohnsituation sowie ihre Freundschaft zu April leiden unter dieser Entscheidung. Luca versucht alles, um sich von Sage fernzuhalten, doch als er merkt, dass es nicht möglich ist, bittet er Sage um eine zweite Chance. Nun steht Sage vor der Entscheidung, ob sie sich für ihr Glück entscheidet oder für ihre Sicherheit.
Anfangs hat mir Teil 2 der Reihe besser gefallen, da er sich weniger mit der Vergangenheit von Sage beschäftigt. Doch das Drama zwischen ihr und Luca war absolut unnötig und inszeniert, was mich nochmals darin bestätigt hat, dass ich aus dem New Adult Genre herausgewachsen bin. Ich kann mich mit den Themen von jungen Erwachsenen und dem damit verbundenen Drama nicht mehr identifizieren. Ich mag es, wenn ernste Themen in Geschichten eingearbeitet werden, doch ich bevorzuge entweder eine ruhige oder spannende Erzählweise, jedoch ohne Drama. Der Freundeskreis in der Reihe gefällt mir weiterhin sehr gut, alle sind sympathisch und es ist eine bunte Mischung an Charakteren vorhanden, doch aufgrund der vorher genannten Punkte werde ich die Reihe leider trotzdem nicht weiterverfolgen. Wer jünger oder junggeblieben ist und sich im New Adult Genre zu Hause fühlt und mit dem triggernden Thema kein Problem hat, dem wird die Geschichte vermutlich gefallen.
- Emma Scott
All In - Tausend Augenblicke: Special Edition
(1.008)Aktuelle Rezension von: novelicaDieses Buch habe ich auf Empfehlung gelesen und es hat sich gelohnt darauf zu hören. Es ist so emotional, traurig und zugleich wundervoll.
Kacey ist ein angehender Rockstar. Die Band steht auf einem aufsteigenden Stern, doch zufrieden ist sie nicht. Sie betrinkt sich jeden Abend bei den Aftershow-Partys und ist oft kaum noch ansprechbar. Jonah ist Künstler und verdient sich sein Geld zusätzlich als Chauffeur bei einem Limousinenservice. Als er den Auftrag erhält die Band von der Location nach Hause zu fahren, begegnen sich die beiden. Was nicht so romantisch angefangen hat (Kacey war sehr betrunken und kaum ansprechbar) entwickelt sich zu einer herzzerreißenden Geschichte zwischen den beiden. Mit Fragen rund um die Existenz und Zukunftsängsten die unvermeidbar so passieren werden.
Ohne zu viel vorwegzunehmen, dies ist eine Tragödie vom Feinsten. Beider Charakterentwicklungen sind wunderschön. Beide haben es geschafft sich selbst und einander zu finden und konnten sich gegenseitig dabei unterstützen.
Oft habe ich pausiert, weil ich einfach nicht wollte, dass die Leichtigkeit und die schönen Gefühle die dieses Buch entstehen lässt, genauso intensiv wieder zerstört werden. Wie gesagt, es ist wirklich emotional. Wer eine Romanze mit Tiefgang braucht ist bei Kacey und Jonah genau richtig.
- Erin Watt
Paper Palace
(1.295)Aktuelle Rezension von: JulieFlamingoMich hat im dritten Band nicht einfach mehr von dem selben erwartet, nein plötzlich habe ich mich in einer Romantic Suspense wiedergefunden. Aber ging es genauso gut weiter? Aber ja!
Die Royals sind mir sehr ans Herz gewachsen, wer bisher gut abgeholt worden war, wird es auch hier werden. Die Charaktere sind liebenswürdig, jeder für sich trägt eine eigene Rolle und die Story ist wunderbar erzählt.
Klar, die Reihe ist nichts krass tiefgründiges, wer aber mit der Erwartungshaltung einer leichten Unterhaltung hier ran geht, macht absolut nichts falsch.
- Jussi Adler-Olsen
Schändung
(1.585)Aktuelle Rezension von: lesen_hoeren_rezensierenSchändung ist der zweite Teil des Sonderdezernats Q und hat nichts von seiner Spannung seit Erscheinen eingebüßt. Ich habe die Reihe damals gelesen und nun höre ich mir die Reihe nach und nach noch einmal an.
Ich stelle fest, das vieles nicht mehr präsent gewesen ist und ich das Buch tatsächlich neu entdeckt habe, geht euch das auch so? Wir auch immer, in Band 2 kommt Rose ins SQ, eine Akte verschwindet und Carl und sein Team wird untersagt in dem Fall weiter zu ermitteln…. Die Internatskids von damals sind heute alle mehr oder weniger erfolgreich und schnell steht fest, hier wird was vertuscht.
Der Schreibstil von Olsen ist immer noch aktuell und spannend, die Dialoge bissig, amüsant und ironisch und auch wenn seit erscheinen mehr als 10 Jahre vergangen sind, ist die Reihe ein echtes Lesehighlight. Neben den Ermittlungen werden immer wieder das Dänische Sozialsystem, die Migrationspolitik und gesellschaftliche Themen aufgenommen – heute genauso aktuell wie damals!
Die ungekürzte Lesung von Wolfram Koch ist definitiv hörenswert, er verleiht dem ganzen die nötige Stimmung und die Charaktere werden dadurch verstärkt. Ich mochte die Kombination Buch und Sprecher hier sehr gerne!
Fazit:
Spannend, aktuell und tolle Protagonisten, die einen gut ausgefeilten Cold Case lösen müssen. Tolle Wendungen und ein starkes Finale! Wer die Reihe nicht kennt, der sollte das Nachholen!Schändung: Der zweite Fall für Carl Mørck, Sonderdezernat Q - Jussi Adler-Olsen
Ungekürzte Lesung, 16:09 Stunden, gelesen von Wolfram Koch
Der Audio Verlag, 14,99€, - Lena Kiefer
Westwell - Bright & Dark
(536)Aktuelle Rezension von: _bookwormvibes_Ich wusste nach Band 1 sofort: Ich MUSS weiterlesen – und wow, dieser zweite Teil hat mich komplett zerstört. Die Story ist so viel mehr als nur Romance.
Diese Mischung aus Liebe, Spannung und düsterem Geheimnis rund um Valerie und Adam hat mich wieder völlig gefesselt. Und ganz ehrlich? Kein bisschen „Lückenfüller“ – im Gegenteil! Die Story wird nicht nur weitergeführt, sondern bekommt endlich die Tiefe, die sie verdient. Vor allem rund um den mysteriösen Tod von Valerie und Adam kommen so viele neue Hinweise ans Licht, dass ich permanent am Miträtseln war.
Und dann Helena & Jess… 🥺
Diese Sehnsucht. Diese Liebe. Dieser Schmerz. Die beiden haben mich emotional absolut fertig gemacht. Man spürt in jeder Zeile, wie sehr sie sich wollen – und gleichzeitig nicht können. Dieses Verbotene? Pure „Romeo & Julia“-Vibes.
Besonders beeindruckt hat mich die Entwicklung der Charaktere. Ihre Zerrissenheit, ihre Opfer, ihre Entscheidungen… alles wirkt so intensiv und greifbar, dass man einfach mit ihnen leidet. Ich hatte ungelogen Gänsehaut und Tränen in den Augen.
Die Mischung aus Romance und Crime ist hier einfach perfekt gelungen – spannend, emotional, dramatisch und absolut süchtig machend. Und der Schreibstil? Locker, flüssig und so fesselnd, dass ich komplett durch die Seiten geflogen bin.
ABER DIESER CLIFFHANGER?!?!
Ganz ehrlich… frech. Einfach nur frech. Ich war selten so frustriert und gleichzeitig so hyped auf den nächsten Band!
- Nick Hornby
A Long Way Down
(2.427)Aktuelle Rezension von: ArtVandaleyZynisch, böse und manchmal hart an der Grenze - genauso aber wirklich witzig, sehr gut lesbar, durch den regelmäßigen Wechsel der Perspektive zwischen den vier Hauptfiguren toll geschrieben und sehr aufmerksam mit zahlreichen Alltagsbeobachtungen und Lebensweisheiten garniert. Die gelungenen musikalischen Referenzen sind ein weiterer Pluspunkt. Kurzum: ein herrlicher Spaß!
- C. Hoover
Too Late – Wenn Nein sagen zur tödlichen Gefahr wird
(725)Aktuelle Rezension von: ElfeliyaSloan hat eine Beziehung zum attaktiven Drogenboss Asa Jackson. Sie kann sich nicht trennen da dieser für die Unterbringung ihres kranken Bruders aufkommt. Doch dann tritt Carter in das Leben der beiden - als Undercover-Ermittler und Sloan findet in ihm einen Ansprechpartner…
Mich hat das Buch leider nicht überzeugt - sehr viel sexualisierte Gewalt, übergriffiges Verhalten und Demütigung. Die Story tritt im Wirbel darum, wer mit wem wie schläft in den Hintergrund.
Positiv fand ich, dass die Geschichte abwechselnd ais der Sicht der Hauptpersonen erzählt wird und dadurch Einblicke in die Motive der einzelnen Personen ermöglichen. - Colleen Hoover
Was perfekt war
(634)Aktuelle Rezension von: ErdbaerchenQuinn und Graham lernen sich unter ungewöhnlichen Umständen kennen. Doch wie es das Schicksal manchmal so möchte, führen sie schon bald eine Ehe. Eine PERFEKTE Ehe. 8 Jahre lang.
Doch Quinn wünscht sich nichts sehnlicher, als Mutter zu werden. Nur klappt das leider nicht. Werden sie diese Herausforderung gemeinsam überwinden? Oder wird ihre Ehe daran zu Grunde gehen?
Was kann eine Ehe alles ertragen?
Diese Frage stellt sich wohl jedes Paar einmal. Früher oder später. Wenn man frisch verheiratet ist, ist es noch ein leichtes zu sagen, man ist immer füreinander da. Man geht GEMEINSAM durch schwierige Zeiten. Doch sind diese Zeiten dann tatsächlich da, zeigt sich erst, wie ernst man diese Worte gemeint hat.
"Du sagst das so, als wäre eine Ehe so was wie ein Hurrikan der Stärke fünf."
"Nicht die ganze Zeit über, das nicht. Aber ich bin davon überzeugt, dass es in jeder Ehe Zeiten gibt, die sich sehr gut mit einem Hurrikan vergleichen lassen. Und ja, ich glaube nicht, dass Ethan und ich diese Zeiten überlebt hätten."
Quinn hat eine sehr realistische Einstellung. Sowohl was ihre Gefühle betrifft, als auch was die von Graham betrifft. Sie schätzt Situationen immer sehr gut ein. In jedem Moment beschreibt sie nicht nur ihre Gefühle dazu, sondern argumentiert auch, warum sie so fühlt. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen. Deswegen hat mich die gesamte Geschichte auch total emotional abgeholt und zurück gelassen. Gott sei Dank kenne ich persönlich das Thema "Ungewollter Kinderwunsch" nicht. Wenn das so wäre, hätte ich dieses Buch mit Sicherheit nicht lesen können. Gerade deshalb fehlte mir hier eine Triggerwarnung.
Graham fand ich an manchen Stellen etwas komisch. Ein Mann ohne viele Worte, total unsympathisch. Lässt seine Frau einfach angelehnt stehen. Und am Ende plötzlich die 180 Grad Drehung. Passte für mich überhaupt nicht zusammen.
Ich hatte nicht das Gefühl, dass ER um die Ehe kämpfen würde.
Trotzdem nahm ich einen seiner Briefe als Inspiration für meinen eigenen Trauspruch.
Fazit: Eine herzzerreissende Liebesgeschichte über die Hochs und Tiefs einer jeden Ehe. - Jennifer Niven
All the Bright Places
(770)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch fand das Cover sehr interessant gestaltet und der Klappentext machten mich neugierig auf den Inhalt des Buches.
Nun ich wurde absolut nicht enttäuscht, die Geschichte fängt schon sehr gut an und so wurde ich immer weiter in den Bann gezogen,
zwischen all der Dramatik musste ich immer mal wieder schmunzeln, das Buch was für mich hoch emotional und ich habe mitgefiebert.
Ein Buch dass ich dank des sehr guten Schreib- und erzählstils nicht mehr so einfach aus der Hand gelegt habe, ich habe das Buch zimmerhalb weniger Stunden komplett ausgelesen, fand ich aber auch das Thema sehr interessant.
Ein tolles Buch das bei mir immer noch nachhallt und mir noch lange im Kopf bleibt!
ganz klare Leseempfehlung!!
- Mhairi McFarlane
Vielleicht mag ich dich morgen
(732)Aktuelle Rezension von: love1988Das Cover ist modern, verspielt und transportiert sofort die leichte Romantik und den britischen Charme, der auch die Geschichte prägt – ein echter Hingucker, der perfekt zum Ton des Romans passt.
Die Protagonistin ist herrlich authentisch, schlagfertig und emotional greifbar, während der männliche Gegenpart mit Tiefe, Wärme und genau der richtigen Portion Zurückhaltung überzeugt; ihre Dynamik wirkt natürlich und entwickelt sich glaubwürdig und berührend.
Die Nebenfiguren sind liebevoll ausgearbeitet, bringen Humor, Konflikte und Herz in die Geschichte und geben der Handlung zusätzliche Tiefe, ohne jemals von der Hauptstory abzulenken.
Mhairi McFarlanes humorvoller, kluger Schreibstil trifft auf ein lebendiges, britisches Setting, das der Geschichte Charme, Wärme und emotionale Erdung verleiht.
Von mir eine klare Leseempfehlung!!!!!
- Lauren Oliver
Pandemonium
(1.219)Aktuelle Rezension von: Thess12345Inhalt:
Nach ihrer Flucht beginnt für Lena ein völlig neues Leben. Die Freiheit, die sie sich immer gewünscht hat, fühlt sich zunächst rau und unerbittlich an. In der Wildnis muss sie lernen zu überleben, körperlich wie emotional. Dort begegnet sie den sogenannten Invaliden, einer Gruppe von Menschen, die außerhalb des Systems leben und Widerstand leisten.
Gleichzeitig erlebt man Lena in einer zweiten Zeitebene wieder innerhalb der Stadt. Unter falscher Identität übernimmt sie riskante Aufgaben für den Widerstand. Zwischen Überwachung, Kontrolle und ständiger Gefahr darf sie sich keinen Fehler erlauben.
In dieser Phase tritt Julian in ihr Leben, ein junger Mann, der fest an die Ideologie des Systems glaubt und aus einer einflussreichen Familie stammt. Doch Begegnungen können Weltbilder ins Wanken bringen, und nichts entwickelt sich so vorhersehbar, wie es scheint.
Eigene Meinung:
Für mich war dieser zweite Band deutlich spannender als der erste. Die wechselnden Zeitebenen haben der Geschichte eine besondere Dynamik verliehen.
Besonders interessant fand ich Lenas Entwicklung. Sie ist nicht mehr das unsichere Mädchen aus Band eins. Die Erlebnisse haben sie geprägt und stärker gemacht. Gleichzeitig bleibt sie greifbar und menschlich. Sie ist keine Rebellin, die alles im Alleingang verändert, sondern ein Teil einer größeren Bewegung. Sehr spannend war es auch, mehr über das Leben außerhalb der Stadt zu erfahren. Die Wildnis wirkt hart und ungeschönt, was der Geschichte eine düstere Atmosphäre verleiht.
Julian hat mir als neuer Charakter besonders gut gefallen. Er bringt eine ganz andere Perspektive in die Handlung. Seine innere Zerrissenheit und seine Entwicklung sorgen für emotionale Tiefe und viele überraschende Momente. Durch ihn bleibt die Geschichte nicht nur spannend, sondern auch emotional intensiv. Generell steckt der Band voller Wendungen und unerwarteter Entwicklungen, die mich immer wieder überrascht haben.
Fazit:
Pandemonium ist eine gelungene und sehr spannende Fortsetzung. Die Mischung aus Überlebenskampf, Widerstand und emotionaler Entwicklung macht diesen Band vielseitig und fesselnd.
Ein intensiver zweiter Teil, der neugierig auf das Finale macht und für mich 4 von 5 Sternen verdient.























