Bücher mit dem Tag "viktorianischer krimi"
17 Bücher
- Oscar de de Muriel
Die Schatten von Edinburgh
(163)Aktuelle Rezension von: Simone_081Ein sehr vergnüglicher Auftakt der historischen Krimireihe um die beiden Ermittler Frey und McGray.
Ich persönlich habe das Buch sehr gerne gelesen; der Fall ist spannend und gut recherchiert. Die beiden Ermittler sind sehr sympathisch.
Ja, das Buch ist mitunter ziemlich derb, es wird viel geflucht und geschrien, aber man sollte alles mit einem kleinen Augenzwinkern betrachten, dann hat man bei dieser Krimireihe sehr viel Spaß. - Oscar de de Muriel
Der Fluch von Pendle Hill
(118)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Nicht das, was man tun kann, sondern das, was andere glauben, das man tun könnte, verleiht einem Macht."
"Der Fluch von Pendle Hill" ist der zweite Band von Oscar de Muriels Krimireihe rund um die Ermittler Ian Frey und Adolphus McGray.
Weihnachten war für Ian Frey nicht gerade ein rauschendes Fest. Und das Jahr 1889 fängt auch nicht gerade famos an: Kaum zurück in Edinburgh werden Frey und der bärbeißige McGray zum nächsten Fall abkommandiert. Dieser Fall hat es in sich, in der Irrenanstalt, in der auch McGrays Schwester untergebracht ist, wurde eine Krankenschwester ermordet. In der Anstalt gibt es Gerüchte über schwarze Magie, die am Wirken ist und unheimliche Gestalten, die an besonderen Nächten durch den Garten streifen. Der ganze Fall ist kurios und zu allem Überfluss müssen die Ermittlungen auch noch heimlich vonstatten gehen, denn Lady Ardglass' Familie ist auch involviert und schließlich soll niemand erfahren, dass ihre Familie den McGrays gar nicht so unähnlich ist ...
Auch in diesem zweiten Band der Krimireihe hatte ich wieder richtig viel Spaß. Dieses Mal geht es um Hexen, alte Magie und auch, wie im ersten Band, wieder um Aberglaube und deren Macht. Vielleicht hat de Muriel an der ein oder anderen Stelle etwas übertrieben, aber das scheinbar mit Absicht - zumindest habe ich das so aus dem Nachwort herausgelesen, das wie immer sehr lesenswert ist.
Frey und McGray machen richtig Spaß. Die Frotzelei von McGray gegenüber Frey sind amüsant und entlocken mir immer wieder ein Schmunzeln. Auch die Story selbst schafft es absolut in ihren Band zu ziehen und macht neugierig, welche Zusammenhänge zwischen den Gegebenheiten wohl bestehen mögen.
Alles in allem wieder ein toller Krimi, der mir eine schöne Lesezeit beschert hat. - Mary Elizabeth Braddon
Das Geheimnis der Lady Audley
(60)Aktuelle Rezension von: Maus86In diesem Kriminalroman aus dem viktorianischen England des Jahres 1862 folgen wir dem jungen Anwalt Robert Audley auf seiner selbst gewählten Mission, ein, nach seiner Überzeugung, begangenes Verbrechen ans Tageslicht zu bringen. Sein Onkel hat die viel jüngere, wunderschöne Lucy geehelicht, zu der Robert sich zunächst ebenfalls hingezogen fühlt. Schnell wird jedoch klar, dass seine neue Tante, Lady Lucy Audley, ein Geheimnis hat, bei dem möglicherweise auch eine weitere, Robert sehr vertraute Person, eine wichtige Rolle spielen könnte.
Die Geschichte wird zwar in augenscheinlich auktorialer Form erzählt, wir haben aber tatsächlich in erster Linie Roberts Perspektive zur Verfügung. Dies ist in sofern vorteilhaft , als das dieser Charakter ein in vielerlei Hinsicht sehr angenehmer ist. Robert ist sympathisch, klug, gewitzt, anständig und reflektiert. Dazu einen schönen Gegensatz bildet die titelgebende Lady Audley, die in weniger gutem Licht beleuchtet wird und deren Perspektive ebenfalls von Zeit zu Zeit eingenommen wird. Es gibt eine Handvoll weitere Charaktere, die für die Geschichte von Bedeutung sind, von denen einige mehr, andere weniger gut ausgearbeitet sind.
Der Kriminalfall ist nicht gleich zu Beginn komplett durchschaubar und es baut sich im Laufe der Geschichte gut Spannung auf. Trotz einigen leicht durchschaubaren Elementen, gibt es auch immer mal wieder Überraschungen im Plot. Insgesamt wurde die Geschichte gut und, alles in allem, logisch von der Autorin konstruiert.
Wie ich jedoch leider erst während des Lesens in Erfahrung gebracht habe, handelt es sich bei dem Buch um eine, wohl nicht unwesentlich, gekürzte Übersetzung des englischen Originals. Der Roman sollte im eine "heute lesbare Form" gebracht werden. Da frage ich mich doch unwillkürlich, was an der Originalversion so "unlesbar" gewesen wäre und "unlesbar" für wen? Tatsächlich bilde ich mir schon ein, dass auch eine ungekürzte Version des Buches für mich "lesbar" gewesen wäre und ich hätte gerne die Wahl gehabt. Es steht zwar "Übersetzt und bearbeitet" auf dem Cover, dies hatte ich für mich jedoch nicht als "gekürzt" ausgelegt, ich dachte hier eher an Anmerkungen, wie Fußnoten oder ähnliches. Das müsste in meinen Augen klarer gekennzeichnet sein, bestenfalls mit dem Wort "gekürzt" auf der Titelseite...
Der Roman erwies dann auch für mich als sehr leicht lesbar und zugänglich. Inwiefern das auf die Übersetzung zurückzuführen ist, kann ich leider aktuell nicht beurteilen.
- Robert C. Marley
Inspector Swanson und der Fluch des Hope-Diamanten
(92)Aktuelle Rezension von: Bellis-PerennisDieser Krimi rund um Chief Inspector Donald Sutherland Swanson ist der Auftakt einer Krimi-Reihe, die im Viktorianischen London von 1893 spielt.
Gordon Wigfield, ein ehrbarer Goldschmied und Frauenfreund wird in seiner Werkstatt auf bestialische Weise ermordet aufgefunden und wird, was Chief Inspector Donald Sutherland Swanson, als er die Ermittlungen aufnimmt, noch nicht weiß, nur das erste Opfer einer brutalen Mordserie sein. Schon bald wird ein zweiter und wenig später ein dritter Mann auf skurrile Weise getötet. Es gibt, bis auf einzelne Schuhabdrücke keine Spuren.
Zudem dauert es, bis Swanson eine Verbindung zwischen den Toten herstellen kann.
Als man dann noch entdeckt, dass der, in den Kellern des Londoner Bankhauses Parr am Cavendish Square aufbewahrte „Blaue Hope-Diamant“ eine gut gemachte Imitation ist, scheinen die Ermittlungen wieder am Anfang zu stehen.
Meine Meinung:
Die Zutaten für einen historischen Krimi in London, mehrere Tote, die zunächst nichts miteinander zu tun zu haben scheinen, ein angeblicher Fluch eines wertvollen Edelsteins, einige Prominente wie Oscar Wilde und sein Lover Lord Douglas sowie der Auftritt von Sir Arthur Canon Doyle, versprechen einen interessanten Krimi.
Hinter dem Autorennamen Robert C. Marley steckt Gerald Hagemann, der als Goldschmiedemeister weiß, worüber er schreibt, wenn er den Täter Edelmetalle schmelzen lässt, um sie seinem Opfer Gordon Wigfield in die Kehle zu gießen. Da ich selbst einige Goldschmiedkurse besucht habe, erinnere ich mich sehr gut an den Augenblick, in dem sich das Gold bzw. Silber verflüssigt, um später in Formen gegossen und weiterverarbeitet zu werden. Der Vorgang des Schmelzens mit offener Gasflamme, die man durch den eigenen Atem reguliert, ist sehr gut beschrieben. Auch andere Tätigkeiten im Juweliersalltag, wie das Überprüfen des Goldgehalts mittels Königswasser oder das Prüfen der Mohshärte bei Edelsteinen, ist anschaulich beschrieben.
Nicht ganz so penibel recherchiert sind die Schuhgrößen, die international nicht genormt sind. Hier hat der Autor, der ja Deutscher ist, die kontinentalen Schuhgrößenbezeichnungen wie Größe 38 oder 43 übernommen, die auf dem metrischen System der Meterkonvention von 1875 basieren. In England verwendet man, bis heute die imperial units, die seit 1824 gelten, also inch, foot, yard, ounce, pound, pint, gallon und bei Schuhen 2, 3 usw.. Also, ein Schuhabdruck mit einer Länge von 27,5 cm entspricht in Deutschland der Größe 43 und in UK 9,5.
Das soll jetzt das Lesevergnügen nicht schmälern. aber als Vermesserin bin ich mit Maßeinheiten sehr gut vertraut, weshalb mir solche DInge eben auffallen.
Der Krimi ist für die Leser unterhaltsam (für die Opfer eher nicht). Der Schreibstil passt gut zur Zeit und dem Milieu. Da kann auch das eine oder andere derbe Wort fallen, an dem sich das als prüde bezeichnete Viktorianische Zeitalter, vielleicht doch nicht ganz so puritanisch zeigt.
Schmunzeln musste ich über den kurzen Auftritt eines kleinen, vorlauten Mädchen namens Agatha, die später als Queen of Crime bezeichnet werden sollte.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Reihenauftakt 4 Sterne und freue mich auf den nächsten Fall, in dem es Chief Inspector Swanson mit Jack the Ripper zu tun bekommt.
- Robert C. Marley
Inspector Swanson und das Schwarze Museum
(24)Aktuelle Rezension von: PMelittaM1894: Eigentlich wollte Inspector Swanson mit seiner Familie in den wohlverdienten Urlaub, doch dann bleibt der Zug mitten auf der Strecke stehen. Der Grund ist ein Toter, der offensichtlich ermordet wurde. Swanson untersucht Leiche und Tatort, verfolgt einen Verdächtigen, und ist auf einmal mitten in dem Fall, während seine Familie weiter nach Schottland fährt.
Inspector Swanson ist für mich ein alter Bekannter, bereits vier Bände habe ich von der Reihe gelesen. Auch dieser Band hat mich wieder abgeholt. Besonders gut finde ich, dass in jedem Band einige historische Persönlichkeiten auftauchen, hier z. B. Arthur Conan Doyle, Bram Stoker und Walter Dew, der am Jack-the-Ripper-Fall (dem übrigens auch ein Band der Reihe gewidmet ist), mitgearbeitet hat. Es lohnt sich, den einen oder anderen Namen zu googeln, ein paar Anhaltspunkte finden sich auch in „Personen & Begriffe“ im Anhang.
Auch dieser Fall ist nicht einfach zu lösen, doch natürlich gibt es am Ende eine nachvollziehbare Lösung. Bis dahin konnte ich gut miträtseln, auf die richtige Lösung bin ich dieses Mal aber nicht gekommen.
Auch Swanson selbst ist übrigens eine historische Persönlichkeit. Robert C. Marley zeichnet ihn sehr sympathisch, wie auch sein Team, zu dem auch der oben bereits erwähnte Walter Dew gehört. Interessant ist auch die Kriminaltechnik und das titelgebende Schwarze Museum. Leider muss ich sagen, dass letzteres im Roman kaum eine Rolle spielt, so dass ich mich frage, warum ihm der Titel gewidmet wurde, ebenso finde ich den Klappentext nur zum Teil passend. Beides hat mich einen anderen Schwerpunkt bezüglich der Geschichte erwarten lassen. Letztlich hat das aber mein Leseerlebnis kaum beeinträchtigt.
Robert C. Marley erzählt spannend, unterhaltsam und humorvoll, ich habe auch diesen Roman wieder sehr gerne gelesen und freue mich auf weitere. Gut gefallen mir auch die literarischen Anspielungen, so fährt Swansons Zug 16 Uhr 50 ab Paddington.
Die Reihe um Inspector Swanson punktet mit seinem sympathischen Protagonisten, einer Reihe historischer Persönlichkeiten, spannenden Fällen, und unterhält gut. Sehr gerne empfehle ich die Reihe. - Adrian Vogler
Der Fluch des Rosetta Stone - Teil 1: Ein Sherlock-Holmes-Roman in der Tradition The Strand Magazine (Der Fluch des Rosetta Stone - Ein Sherlock-Holmes-Roman in der Tradition The Strand Magazine)
(24)Aktuelle Rezension von: AleksandraKlappentext: "Arthur Kensington, ein brillanter Ägyptologe, ist spurlos verschwunden. Was Scotland Yard als das Untertauchen eines exzentrischen Akademikers abtut, alarmiert Sherlock Holmes sofort. Denn Kensington war einem Geheimnis auf der Spur, das im berühmten Stein von Rosetta verborgen liegt – ein Geheimnis, für das dunkle Mächte über Leichen gehen."
Seit meiner Kindheit bin ich ein großer von Fan von Sherlock Holmes. Ich habe einige Bücher gesehen, hin und wieder einen Film oder Serie geschaut, aber es war keiner wie das Original. Und dann bin ich zu diesem Buch gekommen.
Zuerst begeisterte mich das Cover, dunkel, mystisch. Rosettastein im Vordergrund, viele dunkle Gestalten herum, Sherlock Holmes und Eleanore Ashcroft ganz groß und mittig.
Die Hauptcharaktere Sherlock Holmes und Doktor Watson, sind fantastisch beschrieben. Sie sind so echt, genauso wie im Original, dass es eine Freude war, sie "wieder" in Action zu erleben. Auch andere Charaktere wurden sehr gut beschrieben, dass der Leser gleich fühlen konnte, wer böse und wer gut war.
Das Buch fängt mit einem sehr spannenden Prolog. Ich weiß, das viele Leser diesen sehr gerne überspringen, aber in diesem Buch ist der Prolog sehr wichtig.
Die Kapiteln sind etwas länger, aber sie dauern so lange an, wie auch die bestimmte Szene. Somit kann man gut abschließen und sich dann auf den neuen Leseabschnitt konzentrieren.
Die Sprache ist sehr gepflegt, aber doch genug flüssig damit das Buch locker gelesen werden kann.
Die Geschichte an sich ist sehr interessant aufgebaut, teilweise basierend auf geschichtlichen Tatsachen. Natürlich fehlt es nicht an Mystik und Spannung.
Besonders gut hat mir die Atmosphäre gefallen, in die der Leser eintaucht. Man bekommt das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Es wurde an jeder Kleinigkeit gedacht und das Jahr 1882 zum Leben erweckt.
Ich habe das Lesen sehr genossen und würde das Buch Jedem empfehlen.
- Oscar de de Muriel
Die Todesfee der Grindlay Street
(81)Aktuelle Rezension von: SunnySue"Oft, uns in eignes Elend zu verlocken,
Erzählen Wahrheit uns des Dunkels Schergen,
Verlocken erst durch schuldlos Spielwerk, um
Vernichtend uns im Letzten zu betrügen." (Macbeth, Banquo)
"Die Todesfee der Grindlay Street" ist der nunmehr dritte Fall des Ermittlerduos Frey und McGray, einer viktorianischen Krimireihe aus der Feder von Oscar de Muriel.
Übersetzt von Peter Beyer.
London 1889: Der Virhang fällt, die letzte Aufführung von "Macbeth" war grandios. Doch dann wird eine mit Blut geschriebene Botschaft gefunden, die prophezeit, dass bei den Aufführungen in Edinburgh jemand aus der Theatergruppe seinen Tod finden wird. Der englische Dandy Ian Frey hält das Ganze einfach nur für gute Publicity, denn so schnell waren die Karten noch nie verkauft. Sein schottischer Kollege McGray hingegen ist von einem übernatürlichen Phänomen überzeugt, denn einige Personen behaupten eine Todesfee in der Nähe des Theaters gesehen und ihren schrillen Schrei vernommen zu haben. Die Zeit rennt dem Ermittlerduo allmählich davon, denn die Premierennacht rückt immer näher ...
"Die Todesfee der Grindlay Street" hat mir ausgesprochen gut gefallen, denn es verschlägt uns in eine Zeit, in der Bram Stoker Intendant am Londoner Lyceum Theater war und an der Seite von Henry Irving die Welt bereiste. Wir tauchen mit Shakespeares "Macbeth" ein in die Welt des Theaters und dürfen sogar Oscar Wilde treffen. De Muriel hat hier sehr gut recherchiert und ich habe noch einiges Interessantes - gerade auch über Bram Stoker - erfahren, das mir die Lektüre noch zusätzlich versüßt hat.
Wer Lust auf einen viktorianischen Krimi hat und zudem ein Freund des Theaters ist, wird hier sicher seine Freude haben. - Annis Bell
Die Orlow-Diamanten
(45)Aktuelle Rezension von: GreyswanDer dritte Fall beginnt mit dem Mord an dem russischen Attaché Orlow und führt David und Jane von Ermittlungen im Londoner Stadtteil Holborn nach Sankt Petersburg und zurück. Dabei begegnen sie russischen Revolutionären und werden von Menschen aus ihrem privaten Umfeld enttäuscht. Hinzu kommt, dass David in den Verdacht gerät und mächtig daran zu knapsen hat und sie sogar nach Sankt Petersburg fliehen müssen.
Ähnlich wir in den vorangegangenen Büchern hat die Geschichte mit den russischen Revolutionären einen sehr interessanten Rahmen. Die Reise nach Russland gerät hier zu einem besonderen Schmankerl, weil sie mir wie eine kleine alternative Städtereise vorkam.
Die Beziehung zwischen David und Jane, aber auch zwischen Blunt und Jane reift und man kann nachvollziehen, was die Freundschaft zwischen den Personen ausmacht.
Ein kleiner Wermutstropfen: Ich habe das Buch als Hörbuch gehört und zwischenzeitlich hatte ich etwas Schwierigkeiten, den Überblick über die ganzen Personen zu behalten, weil es so viele neue waren.
Gerne mehr davon ;-)
- Sophie Oliver
Der blaue Pomander
(14)Aktuelle Rezension von: UllasLeseeckeMeine Meinung:
Ich hatte jetzt zum dritten Mal die Möglichkeit, die "Gentlemen vom Sebastian Club" zu begleiten. Ich bin immer noch begeistert von ihnen und wie sie ihre Fälle lösen. London 1896, den Ermittlern stehen die heutigen Hilfsmittel nicht zur Verfügung und trotzdem schaffen sie es, auch diesen neuen Fall zu lösen. Falls jemand noch nicht die anderen Bücher gelesen hat, will ich nicht spoilern und nur allgemein verraten, dass es für Freddie eine tolle Lösung gibt, aber es leider auch etwas traurig wird.
Auf jeden Fall hat mich Sophie Oliver wieder bestens unterhalten. Neben der Spannung gab es auch etwas Romanze und natürlich viel Zeitgeschehen, was mir immer wieder gut gefällt.
Das Cover hat mich sehr angesprochen, es zeigt den blauen Pomander und bietet uns einen Blick auf das verschneite Salzburg. Was das alles zu bedeuten hat, wird natürlich im Buch beschrieben.
Fazit:
Eine weitere Folge, die mich begeistert hat und ich bin wirklich sehr gespannt, ob es weitere geben wird. Denn es interessiert mich ganz besonders, wie es nach den einschneidenden Veränderungen weitergeht. Das Buch kann unabhängig von den anderen gelesen werden, ich persönlich empfehle aber die drei Bücher in der entsprechenden Reihenfolge zu lesen, es erhöht den Lesespaß doch sehr. - Sophie Oliver
Die Gentlemen vom Sebastian Club
(39)Aktuelle Rezension von: Angellika_BuenzelDa ich momentan nicht viel zum Lesen komme, mal eine Hörbuchempfehlung.
Ein spannender viktorianischer Krimi mit sympathischen Figuren.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ 5/5 Sternen
Die Geschichte wirkt authentisch, auch wenn Freddy eine eher modern denkende Frau ist. Hinzukommen gute Beschreibungen, richtig portioniert und an den passenden Stellen. Und auch der Kriminalfall konnte mich überzeugen. Ich konnte Miträtseln oder einfach den Geschhnissen folgen.
- Annis Bell
Die schwarze Orchidee
(58)Aktuelle Rezension von: GreyswanIn diesem Fall wird Jane zu ihrer besten Freundin nach Nordengland gerufen, weil diese im Haus ihrer Cousine ein komisches Gefühl hat und ehe es sich Jane versieht, steckt sie in einem Kriminalfall um Mord und wertvolle Orchideen fest.
Dieser Teil hat neben der interessanten Geschichte rund um die Orchideenzüchter und -jäger, was ich als geradezu bereichernden Rahmen der Geschichte empfand, eine deutliche Besserung zum ersten Band. Im ersten Band empfand ich Jane als extrem pubertär und unreif, was hier nur zu Beginn vorkam. Im Verlauf der Geschichte wirkt Jane reifer und vernünftiger. Die Beziehung zu David vertieft sich und sie wachsen langsam zu einem Team zusammen.
Die Briefe aus Übersee boten einen Einblick in eine ganze eigene Welt und waren eine angenehme Auflockerung.
Ein besonderes Schmankerl stellt der Plot-Twist zu Ende hin dar und rundet die Geschichte ab.
Ab hier bin ich offiziell Fan der Reihe :-)
- Robert C. Marley
Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper
(48)Aktuelle Rezension von: DorGerDamit meine ich die Buchreihe, die mich irgendwie ratlos lässt. Wie auch schon im vorigen Buch ist der titelgebende Inspector Nebenperson. Die Geschichte hetzt fast stichwortartig durch die reale Geschichte, die erfundene Handlung ist stark ausgebaut. Das Ende ist überraschend gut gelungen, macht für mich aber nicht das Gesamtbuch wett. Es war für mich der letzte Versuch, in diese Reihe zu finden.
Gute Orthographie.
- Marlene Klaus
Gloria und eine ägyptische Affäre
(13)Aktuelle Rezension von: ArcherLady Gloria ist mit ihrer reiselustigen und ein wenig manipulativen Tante nach Ägypten gereist, Alexandria. Eigentlich hatte sie keine Lust dazu, doch Tante Jo überredete sie und Lord Lyndon, den im Jahr zuvor in Italien kennengelernt hatte, dazu. (Könnte ja meine letzte Reise sein, so ihre Worte, womit sie im 19. Jahrhundert nicht ganz unrecht hatte, immerhin ist sie schon 68.) Lyndon ist in unklaren Geschäften dort, um einem Freund, Casterton, zur Seite zu stehen, der nicht nur erpresst wird, sondern auch eine Affäre mit einer ägyptischen Magnatin hat. Noch bevor sie richtig angekommen sind, wird der Sekretär Castertons ermordet, nur wenige Tage später Casterton selbst - und niemand anders als Lyndon gerät in Verdacht, zumal er dann wie vom Erdboden verschluckt scheint.
Ich hatte vor kurzem aus dem Regal meiner Mutter die Bücher von Elizabeth Peters und deren Ägyptenkrimis herausgekramt und gelesen und die hatten mir gefallen, so dass ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Allerdings finde ich, dass Gloria und eine Ägyptische Affäre nicht annähernd diese Spannung und das Flair entfalten konnte. Zuviel belangloses Geschwätz langweilte über zu weite Strecken, zumal gerade dann, wenn die Gespräche mal interessant zu werden drohten, abgebrochen und mit einem neuen Kapitel begonnen wurde, als wüsste die Autorin nicht, wie sie diese Gespräche interessant beenden sollte. Der Schluss war eine Aneinanderreihung von Glück und Zufall (toll, dass der Diener einer Bekannten so gute Beziehungen hatte, dass er alles Notwendige innerhalb einer Stunde (!) herausfinden konnte) und konnte mich trotz aufgebauschter Dramatik (Krokodile?!) nicht wirklich fesseln. Alles zusammengenommen bin ich ein wenig enttäuscht und vergebe 2,5/5 Punkten. - Oscar Muriel
Der Teufel von Dundee
(26)Aktuelle Rezension von: Simone_081Ganz ehrlich, das war nichts.
Es hat sich ja schon länger abgezeichnet, dass die Bücher der Reihe immer länger werden, aber 635 Seiten schießt wirklich den Vogel ab. Krimis müssen nicht lang sein, denn irgendwann schleichen sich dann unweigerlich Längen ein - so wie hier. Das Buch ist einfach zu lang; die Handlung tritt häufig auf der Stelle und es passiert nichts. Diesen Umfang gibt auch der Plot nicht her. Die Handlung ist im Grunde ein Mix aus den anderen Fällen mit denselben Charakteren, die immer wieder in den Geschichten auftauchen. Man hat manchmal das Gefühl, dass man einiges davon schon mal gelesen hat, da sich so vieles wiederholt.
Mittlerweile mag ich auch die Charaktere nicht mehr. Oscar de Muriel überzeichnet diese so stark, dass sie nur noch an Karikaturen erinnern. Es wird gekeift, gekreischt, gedroht, geschrien, geflucht, geschlagen, mit den Zähnen gefletscht (wie geht das eigentlich?), beleidigt und geprügelt. Es gibt keine Nuancen mehr, nur noch diese Comicfiguren.
Ich bin froh, dass die Reihe endlich ein Ende hat, denn so langsam ist jetzt die Luft raus. - Kate Saunders
Die Schatten von Freshley Wood
(27)Aktuelle Rezension von: Blackfairy71England im Jahre 1851. Laetitia Rodd "arbeitet" als Ermittlerin für ihren Bruder, einen Anwalt. Als Witwe eines Vikars hat sie viele Verbindungen und alte Bekannte und Freunde. Außerdem ist sie diskret und unauffällig bei ihren Recherchen. Dieses Mal soll sie Joshua Welland finden. Sein Bruder Jakob ist schwer krank und möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen. Joshua ist vor Jahren untergetaucht und lebt nun in den Wäldern, taucht hin und wieder als zerlumpte Gestalt und Schatten auf und verschwindet wieder spurlos. Laetitia nutzt ihre Verbindung zum Pfarrer von Freshley Wood und kündigt sich bei ihm und seiner Frau zu einem Besuch an. Arthur war früher Hilfspfarrer bei Laetitias Mann, also ist nichts Verdächtiges daran, alte Freunde zu besuchen. Aber dann wird Arthur ermordet und seine Frau gerät unter Verdacht. Laetitia glaubt allerdings an ihre Unschuld und ermittelt zusammen mit dem zuständigen Inspector in andere Richtungen.
Ein wirklich gelungener historischer Krimi, der im viktorianischen England spielt.
Durch die Ich-Erzählerin ist man immer nah am Geschehen und erfährt so auch ihre Gedanken, die mich oft zum Schmunzeln brachten. Der Schreibstil ist lebendig und die Sprache der Zeit angemessen, aber keineswegs altmodisch. Ja, früher redete man noch in ganzen Sätzen.😉
Auch die Beschreibung der Landschaft, der Dörfer und Häuser ist sehr anschaulich und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen.
Laetitia Rodd ist eine sympathische Figur, die sich selbst nicht so ernst nimmt und das Herz am rechten Fleck hat, manchmal auch auf der Zunge trägt. Es ist schön, mal eine Protagonistin zu begleiten, die in meinem Alter ist. Zitat: "Ich hatte das halbe Jahrhundert bereits drei Jahre hinter mir."
Wer Cosy Crime mag, dem wird das Buch sicher gefallen. Ich habe die Geschichte jedenfalls gerne gelesen und mich gut unterhalten. Es ist wohl bereits das zweite und sicher lese ich Teil 1 auch noch.
- Robert C. Marley
Inspector Swanson und der Magische Zirkel
(28)Aktuelle Rezension von: BuchgespenstSo hatte sich Inspector Swanson seinen Urlaub nicht vorgestellt: statt entspannt mit seiner Frau Annie eine Zaubershow zu genießen, muss er dem Zauberer auf der Bühne das Leben retten. Dass der schiefgelaufene Trick tatsächlich nur ein Unfall war, kann Swanson nicht glauben. Er befürchtet, dass sich der Mordanschlag wiederholen wird und spannt kurzerhand seinen Freund Frederick Greenland ein, um das Theater im Auge zu behalten. Kann er wirklich einen Mord verhindern?
Der dritte Inspector Swanson-Krimi und er entführt einen wieder augenblicklich ins London Ende des 19. Jahrhunderts. Dicker Nebel, Kopfsteinpflaster und klamme Kälte, rumpelnde Kutschen und düstere Gassen – alles steht einem sofort vor Augen. Mit vielen Details, vom Lokalkolorit über Kriminal- wie Forensikgeschichte bis zu historischen und literarischen Zitaten bietet dieses Buch so viel mehr als einen spannenden Kriminalroman. Besonders hat mir die ausführliche Szene mit Oscar Wilde gefallen. Die letzten Seiten des Buches runden dann mit kurzen Fakten, die sich optimal in die fiktive Geschichte einfügen, dieses einzigartige Buch ab.
Fazit: Inspector Swanson zählt zu meinen liebsten Buchreihen. Jeder Band bietet einen einzigartigen Einblick ins historische London, amüsiert mit originellen Zitaten und Anekdoten, vermittelt nebenbei Wissen und hat Charaktere, die sofort das Leserherz erobern. Eine tolle Reihe, bei der jeder Band beste Unterhaltung bietet!
- Mary Elizabeth Braddon
Aurora Floyd
(23)Aktuelle Rezension von: claudiaZDas Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Auf dem Einband steht, dass es sich um einen viktorianischen Krimi handelt. Nach meiner Ansicht beginnen hierfür die Ermittlungen ziemlich spät im Buch. Ansonsten bleiben die Charaktere irgendwie distanziert und manche charakteristischen Wendungen sind für mich nicht ganz nachzuvollziehen. Das Geheimnis im Leben der Aurora Floyd wird zunächst angedeutet, dann verschwiegen und zum Schluss präsentiert.
Wie ich in anderen Rezensionen gelesen habe, kann dies an der Übersetzung aus dem Original ins Deutsche liegen, da wohl Textstellen gekürzt worden sind. Einen eigenen Vergleich mit dem englischen Original auszuführen, ist für mich jedoch nicht möglich.
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