Bücher mit dem Tag "vilnius"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vilnius" gekennzeichnet haben.

7 Bücher

  1. Cover des Buches Der einsame Bote (ISBN: 9783471351505)
    Gard Sveen

    Der einsame Bote

     (89)
    Aktuelle Rezension von: isabellepf

    "Der einsame Bote" von Gard Sveen, ist ein spannender dritter Fall der nahtlos an den vorheriger Bände anknüpft.

    Bis heute gibt es keine Spur, der seit Monaten vermissten 13-jährigen Amanda. Kommissar Tommy Bergmann glaubt jedoch fest daran, das der beschuldigte Jon-Olav Farberg noch lebt. Stattdessen werden die Ermittlungen eingestellt, das Mädchen als Tot erklärt und der Mörder angeblich beerdigt. Trotz drohender Suspendierung wenn sich Bergmann nicht raushält, lässt ihm der hoffnungslose Fall, keine Ruhe und ermittelt verbissen weiter. Erst als er schon aufgeben will stösst er auf eine weitere Spur einer Sekte und glaubt, dass ein Mörder erst dann erlöst werden kann, wenn ein junges Mädchen dafür geopfert wurde. Wie im Fall Amanda oder der Tochter seiner Kollegin Bech.

    Gard Sveen hat mit dem einsamen Boten einen weiteren Fall geschrieben, der nahtlos an die vorherigen Bände anschliesst. Gleich zu Anfang baut sich eine angenehm fesselnde Spannung auf, die jedoch dann etwas abflacht und sich hinzieht. Der Erzählstil liest sich fliessend und sehr locker. Trotz dessen das die Geschichte unterhaltsam und immer wieder mit Spannungsmomenten versehen ist, hatte ich Anfangs wie auch im weiteren Verlauf immer wieder meine Probleme reinzufinden. Ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Bände ist es echt schwierig dem Geschehen zu folgen. Auch das Ende konnte mich nicht wirklich überzeugen und wirkte auf mich etwas konstruiert und nicht ganz nachvollziehbar. 


    Empfehlenswert, nur dann wenn man auch mit dem ersten Band der Reihe startet, ein zwischendrin ist schwierig und vieles bleibt unverständlich.


  2. Cover des Buches Die Worte, die das Leben schreibt (ISBN: 9783336547937)
    Adelia Saunders

    Die Worte, die das Leben schreibt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Drei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Drei Menschen, die sich einen kurzen Moment in ihrem Leben zur selben Zeit in Paris aufhalten. Drei Menschen, die untrennbar miteinander verbunden sind.
    Saunders erzählt in drei unterschiedlichen Perspektiven und Erzählweisen von drei Menschen, die ihr eigenes Rätsel zu lösen haben. Da wäre Richard, der pensionierte Englischlehrer aus den USA, der auf der Suche nach einem Zeichen seiner verstorbenen Mutter sucht, dass diese ihn trotz ihrer Abneigung geliebt hat.
    Neil, sein Sohn, der sich schwer tut, seinem Vater nahe zu sein und ohne festen Halt in seinem Leben auf eine Exkursion nach Paris fährt. Und Magdalena, das Mädchen aus Lithauen, das die Schicksale der Menschen auf deren Haut lesen kann, wo niemand sonst etwas erkennt.

    Viele mögen beim Klappentext ein romantisches Abenteuer erwarten, aber dem ist nicht so. Vielmehr ist Magdalena nüchterner Realist und die beiden Männer die Träumer, die sich eine Kindheit selbst auslegen oder eine fantasievolle Zukunft ausdenken. Saunders streut sehr viel Historisches ein, das Neil in seinem Studium lernt, zu Paris, zum Jakobsweg, zur Geschichte Lithauens. Für mich als Geistenswissenschaftler sehr interessant und aus dem Studium vertraut.
    Obwohl mich Magdalenas Geschichte stets mehr interessiert hat als die von Vater und Sohn, muss ich gestehen, dass selbst Richard, den ich zunächst ein wenig für verloren hielt, mich nochmal packen konnte für ein unerwartetes Ende und ich dann doch wollte, dass sich Vater und Sohn wiederfinden.

    "Die Worte, die das Leben schreibt" ist absolut lesenswert, mehr interessant und informativ als Romcom, ein schönes Buch zum Nachdenken.
  3. Cover des Buches Der Botschafter (ISBN: 9783596315741)
    Bragi Ólafsson

    Der Botschafter

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Grünes Aquarium (ISBN: 9783518222102)
    Abraham Sutzkever

    Grünes Aquarium

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Ein gewisser Monsieur Piekielny (ISBN: 9783406727627)
    François-Henri Désérable

    Ein gewisser Monsieur Piekielny

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Giselle74

    "Wenn du dann bedeutenden Männern begegnest, versprich mir, dass du ihnen sagen wirst: In der Großen Pohulanka Nr. 16 in Wilna lebte ein gewisser Herr Piekielny..."

    Dieses Zitat stammt aus dem Roman "Frühes Versprechen" des französischen Schriftstellers Romain Gary. Es handelt sich dabei um eine weitgehend fiktive Autobiographie des als Roman Kacew 1914 in Vilnius in Litauen geborenen Autors.
    Désérable nun schreibt über eine fiktive Spurensuche nach ebendiesem Herrn Piekielny, ausgeführt von einem jungen Mann, der diesem Buch sein Abitur verdankt.
    Wer ist nun also dieser mysteriöse Herr Piekielny? Offensichtlich ein Nachbar Garys, aber ein erfundener oder ein realer? Das ist die Ausgangsfrage, und sie führt uns direkt in das jüdische Leben in Vilnius um 1920 herum.
    Désérable gelingt es ganz leise und unaufdringlich eine verlorene Welt für kurze Zeit wieder auferstehen zu lassen. Bis 1941 werden in Litauen 80 000 Juden ermordet, etwa 45 000 werden als Zwangsarbeiter in Ghettos verbracht. Die lange und reiche jüdische Kultur Litauens ist damit unwiederbringlich vernichtet.
    Doch wie sah es vorher aus? Wie und wo könnte Herr Piekielny gelebt haben? Und wenn er den Holocaust überlebt hätte, wie sähe sein Leben jetzt wohl aus?
    Anhand einer Person wird die Geschichte eines Volkes erzählt, eindringlich und kenntnisreich.
    Dabei handelt es sich trotz allen Ernstes um ein durchaus leichtfüssiges, mitunter humorvolles Buch.
    Auf der Suche nach Herrn Piekielny durchwandern wir auch die Stationen von Romain Garys Leben und Wirken. Ich persönlich mag es sehr, wenn Bücher Türen öffnen in mir noch unbekannte Lesewelten. Gary war mir zwar dem Namen nach nicht unbekannt, aber gelesen habe ich bisher keines seiner Werke.
    "Ein gewisser Monsieur Piekielny" ist laut Klappentext, "eine Hommage an Romain Gary und das Schreiben, an die litauischen Juden und nicht zuletzt an die Nebenfiguren, die Unscheinbaren und Kleinen der Weltliteratur." Und treffender hätte man es wahrhaftig nicht formulieren können.

  6. Cover des Buches Zephyr (ISBN: 9783518419588)
    Albert Ostermaier

    Zephyr

     (5)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly

    Im litauischen Vilnius findet im Sommer 2003 die exzessive Liebesbeziehung der Schauspielerin Marie Trintignant und dem Sänger Bertrand Cantat ihr tragisches Ende. Bertrand, der Marie zu Dreharbeiten nach Vilnius begleitet, erschlägt Marie im Taumel zwischen Eifersucht, Leidenschaft und Rausch. Da er seine Brutalität und deren Auswirkungen unterschätzt, dämmert er neben Marie in seiner Erschöpfung dahin und nimmt nicht wahr, dass sie bereits bewusstlos ist und in höchster Lebensgefahr schwebt. Alle Hilfe und medizinischen Maßnahmen kommen für Marie Trintignant zu spät, sie stirbt nach Tagen im Koma am 01. August in Paris an den Folgen eines Schädel-Hirn-Traumas.
    Gilles, der den Auftrag zu einem Drehbuch über die Beziehung zwischen Marie und Bertrand erhält, befindet sich in einer seltsam ähnlichen Situation wie Bertrand. Seine Ehe mit Cathy scheint verfahren und die Eifersucht lässt Gilles an Cathy und seinem besten Freund Costello zweifeln. Gilles vermutet von beiden betrogen worden zu sein und dieser Verrat klingt doppelt und dreifach in ihm nach, da vieles unausgesprochen bleibt. Um Inspirationen für die Arbeit an seinem Drehbuch zu finden, lässt sich Gilles trotz allem von Costello zu einem Abstecher an die Côte d’Azur zusammen mit Cathy überreden. Die Sonne, das Meer, Strand, gutes Essen, das alles könnte die Fronten zwischen Gilles und Cathy aufbrechen und seine Schreibblockade beseitigen.
    Aber Gilles verliert zunehmend den Bezug zur Wirklichkeit und kann sich kaum noch aus dem Nacherzählen und –empfinden des Verbrechens aus Leidenschaft an Marie Trintignant lösen. Blickt er auf seine Sammlung der Fakten oder sieht er sich selbst über die Schulter? Alles verschwimmt.

    Albert Ostermaier, von dem ich bisher nur seine dynamische und ausdrucksstarke Lyrik kannte, konnte mich mit seinem Thema der leidenschaftlichen Ohnmacht und dem Verwirrspiel um Gilles Wahrnehmung neugierig machen. Rasch musste ich jedoch feststellen, dass die extrem flotten Perspektivwechsel mich in vielen Momenten in die Irre führten. Klar, das ist Programm und natürlich beabsichtigt, aber auch sehr anstrengend. Als dann mehr Ruhe in die Wahl der Blickwinkel kam, gewann die Handlung nicht nur an Übersicht sondern auch an Spannung. Insgesamt fehlte es weder an sprachlichen Qualitäten noch inhaltlichem Futter, mir persönlich fehlt jedoch der zündende Funke, um dem Westwind „Zephyr“ mehr als drei Sterne zu widmen.

  7. Cover des Buches DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Baltikum (ISBN: 9783770181124)
    Eva Gerberding

    DuMont Reise-Handbuch Reiseführer Baltikum

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ForeverAngel

    Wenn ich eine Reise in eine Gegend plane, mit der ich mich noch nie zuvor beschäftigt habe und von der ich auch keine Vorstellungen habe bis auf das, was ich in einem Fernseh-Reisebericht gesehen habe, dann brauche ich zur Reiseplanung einen ausführlichen Reiseführer, der nicht nur informativ ist, sondern auch viele visuelle Impressionen geben kann. Das Baltikum ist eine solche Gegend. Das passende Dumont Reise-Handbuch dazu ist ein solcher Reiseführer.  

    Das Reise-Handbuch Baltikum bietet zunächst generell Wissenswertes über die Gegend - Natur, Wirtschaft, Geschichte, Architektur und Kunst, ein kulinarisches Lexikon - und Wissenswertes für Reisende: Verkehr, Unterkunft, Aktivitäten, Einkaufen, Ausgehen, Sicherheit, Sprachführer. Dieses allgemeinen Informationen umfassen die ersten 102 Seiten. Wer sich wirklich mit dem Baltikum beschäftigen will, findet hier alles, was man wissen sollte.

    Der eigentliche Reiseaspekt ist in drei Kapitel unterteilt: Litauen, Lettland und Estland. Diese Kapitel sind wiederum in einzelne Städte und Gegenden aufgeteilt. Dazwischen finden sich immer wieder "Themenkapitel", die nähere Informationen zu Geschichte und historischen Persönlichkeiten geben. Dazu kommen viele detaillierte Karten zu einzelnen Gebieten.

    Dieser Reiseführer ist genau so, wie ich es mag. Er bietet Bild- und Informationsmaterial zu den einzelnen Städten samt Unterkunft, Restaurants und Shopping, stellt Routen zusammen und versorgt den Leser - wenn er denn will - mit allerhand geschichtlichen und wirtschaftlichen Fakten. Mit dem Dumont Reise-Handbuch ist man bestens vorbereitet. Der einzige Nachteil ist vielleicht, dass es aufgrund seiner Fülle an Informationen und Seiten sehr schwer ist und nicht unbedingt in jede Handtasche passt.

    (c) Books and Biscuit

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks