Bücher mit dem Tag "vincent van gogh"
17 Bücher
- Sarah Winman
Lichte Tage
(156)Aktuelle Rezension von: Leseratte_09Hauptfiguren des Romans von Sarah Winman sind Michael und Ellis. Die beiden sind Freunde oder vielleicht doch mehr – zumindest scheinen sie sich auszuprobieren. Diese Freundschaft (+) zieht sich durch das gesamte Buch, auch als Annie dazukommt, Ellis heiratet und die beiden ein bürgerliches Leben beginnen. Einen Ankerpunkt im Buch könnte auch die Reproduktion des Sonnenblumengemäldes von van Gogh sein. Ellis Mutter Dora gewinnt dieses Bild bei einer Tombola und es ist immer Teil des Lebens von Ellis, auch als Inspirationspunkt für eine Reise in die sonnendurchflutete Landschaft Südfrankreichs.
Schon die Freundschaft, das Kämpfen mit den gesellschaftlichen Konventionen und die mögliche Dreiecksgeschichte zwischen Ellis, Michael und Annie hätten jeweils ausreichend Stoff für die Geschichte bieten können. Doch es wurde noch das Thema Homosexualität. Sterben und Konflikte der Elterngeneration eingebaut. Dazu kam die sehr sprunghafte Art die Geschichte zu erzählen, ob in Zeitwechsel, Akteuren oder der Wechsel zwischen Erzählung, Gesprächen und Tagebucheinträgen. Dies hat es mir trotz der schönen Sprache von Sarah Winman schwer gemacht, dem Buch wirklich zu folgen und einen Nachhall beim Lesen zu erzeugen. Auch hatte ich mir durch Cover und Klappentext mehr Bezug zur Kunst oder zumindest mehr Gewicht der Werke von van Gogh in der Geschichte gewünscht. Ich bin weder mit der Geschichte, noch mit den handelnden Personen wirklich „warm“ geworden.
Daher für mich 2.5 Sterne aufgerundet auf 3
- Camilo Sánchez
Die Witwe der Brüder van Gogh
(3)Aktuelle Rezension von: Daphne1962
Vincent van Gogh (1853-1890) war einer der bedeutensten Maler des letzten Jahrhunderts und wurde leider erst nach seinem tragischen Selbstmord berühmt. Zu Lebzeiten hatte er kaum von seiner Malerei leben können und war auf die Almosen seines Bruders Theo und dessen Frau Johanna van Gogh-Bonger angewiesen.
Die zahlreichen Bilder, geschätzte 864 sowie an die 1000 Zeichnungen des Malers, gingen in den Besitz seines Bruders Theo van Gogh über. Der rege Briefwechsel mit seinem Bruder Theo machte es möglich, einen tieferen Einblick in die Seele und Gedanken des Künstlers zu bekommen. Allerdings konnte Theo den Selbstmord des Bruders nicht
verwinden, hatte Schuldgefühle die Tat nicht verhindert zu haben. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, so das er nur ein halbes Jahr nach dem Tod Vincents verstarb und seine Witwe Johanna mit dem wenige Monate alten Sohn, ebenfalls Vincent alleine in Paris zurück ließ.
Nach dem Tod von Theo van Gogh kehrte die Witwe Johanna zunächst zu ihrer Familie in den Niederlanden zurück. Allerdings schwebte ihr eine kleine Pension vor, die sie mit Hilfe ihres Vaters eröffnet und die Räume mit den Gemälden des Schwagers ausstattete. Nachdem sie die zahlreichen Briefe zwischen ihrem Mann und Schwager gesichtet und
gelesen hatte, organisierte sie mit eigenen Mitteln ihre ersten Ausstellungen und veröffentliche später auch Auszüge daraus.
Der Maler Emile Bernard war mit van Gogh befreundet und hatte nach seinem Tod versucht zuerst eine Ausstellung zu organisieren in Paris. Es blieb wohl bei dem Versuch. Als ich Gelegenheit hatte eine Emile Bernard Ausstellung in meiner Heimatstadt zu sehen vor ca. 2 Jahren, wurde den Besuchern vermittelt, van Gogh habe vom Künstler Bernard
Inspiration seines Freundes erhalten. Emile Bernard wird auch heute noch zu wenig Bedeutung beigemessen, denn er galt als der eigentliche Begründer der Moderne.
Diese vom Autoren Camilo Sanchez verfasste Biografie über van Gogh gibt dem Leser einen einzigartigen Einblick über die Bindung zu Vincents Familie. Die Sprecherin Doris Wolters macht das Hörbuch zu einem wahren Kunstgenuss. Gerne hätte ich noch länger in dieser tiefen Erzählung verweilt. Nun werde ich mich deshalb mal wieder mit dem Maler van Gogh befassen und meine Bildbände zur Hand nehmen. - Hanns Dieter Hüsch
Das schwarze Schaf vom Niederrhein
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenHüschs Porträts gewöhnlicher Niederrheiner, manchmal blitzt der Verdruss über die gerade zurückliegende Nazizeit auf, und schön ist auch sein (verschlüsselter) Toleranzaufruf, ansonsten bekommt man das Bild eines etwas behäbigen altersklugen Mitmenschen präsentiert, den ich gern noch etwas schärfer formuliert gesehen hätte. Und auch wieder das Gegenteil kennt man ja...
- Bogomila Welsh-Ovcharov
Vincent van Gogh - Das Skizzenbuch aus Arles
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Giovanni Montanaro
Alle Farben der Welt
(56)Aktuelle Rezension von: LottenTottenWas selten geschieht, ist, dass ich sofort von einem Buch verzaubert bin. Hier war das der Fall. Es passiert nicht viel, aber die Zärtlichkeit der Worte haben mich einfach berührt. Das Tragische ist, dass vieles an der Geschichte wahr ist.
Die Protagonistin Teresa schreibt an van Gogh. An sich schon erstmal eine niedliche Idee, finde ich. Jedoch ist der Anlass alles andere als niedlich. Teresa erzählt ihm, an was sie sich alles in ihrem Leben erinnert. Sie wächst in dem Ort Geel in Belgien auf, wo,, Verrückte,, unter den,, normalen,, Menschen wohnen. Diese Einteilung der Menschen und die Diagnose,, verrückt,, ist erstmal nicht sympathisch. Aber für die damalige Zeit (1881) ist es eine authentische Bezeichnung.
Sie beobachtet ihre Umgebung mit sehr viel Gefühl. Sie denkt hin und her, was sie berührt, worauf sie reagiert und was sie irritiert. Viel geht es um den Wandel zur Frau, die Gefühle die dabei eine Rolle spielen und der Liebe zu van Gogh. (Van Gogh ist für mich nur Mittel zum Zweck, um die Geschichte fantastischer zu gestalten. Im Nachwort werden noch reale Bezüge zu ihm erklärt. Generell ist vieles jedoch erdacht.)
Es ist, wie gesagt, wenig Handlung vorhanden. Es sind mehr die kleinen poetischen Details und Teresa, die ihre Seele dem Leser offen aufzeigt, was das Buch für mich besonders macht.
Das Ende war für mich sehr erschreckend und derb. Manches kann ich ehrlich gesagt auch nicht deuten. Aber trotzdem ist es insgesamt ein sehr gefühlvolles Buch, was den eigenen Blick auf das Anderssein hoffentlich verändert bzw. zum Hinterfragen anregt.
- Susie Hodge
ART POPS: Vincent Van Gogh
(3)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteFreut euch auf eine zauberhafte Pop-up-Kunstbiografieüber Vincent van GoghHier trifft informative und Neugier weckende Sachinformation auf wundervolle Illustrationen und ausklappbare Seiten, die zu einem dreidimensionalen Erlebnis werden.So nahbar Kunst und Künstler erleben zu können ist nicht nur ein besonders Erlebnis sondern, kann auch Distanz/ Berührungsangst zur Kunst abbauenFür Kinder ab 4-5 Jahren
Kommt mit und entdeckt die wundervolle Welt des großartigen Malers Vincent van Gogh!
Lernt ihn und sein Leben und vor allem auch seine Kunst / seiner Bilder sein Wirken und Schaffen kennen.
Er gehört zweifelsohne zu den berühmtesten Künstlern der Welt. Die Kunsthistorikerin Susie Hodge hat sich dem Maler angenommen und nimmt ihre Leser in diesem Buch mit in seine Welt. Kindgerecht erzählt und von wundervollen Zeichnungen aus der Feder von Teresa Bellòn begleitet dürfen wir mehr über Vincent van Gogh erfahren und so nicht nur seine Bilder kennenlernen, sondern auch ein Gefühl für seine Kunst bekommen. Das Spiel aus Licht und Schatten, die Farben und Motive alles rückt in und mit diesem Buch dank der wundervollen Pop-up-Gestaltung ganz nah an uns Leser heran. Zudem erfahren wir aber auch viel über sein Leben und wie er zur Malerei überhaupt kam. Wir erfahren, von wem er sich inspirieren ließ, wer seine Weggefährten waren und wo er überall gewirkt hat. In einem Zeitstrahl, der zum Ende des Buches abgebildet ist, bekommen wir anschließend noch einmal eine kurze Übersicht. Hier werden kurz auch noch einmal einige Kunstbegriffe erklärt.
Teresa Bellón hat den Maler sehr schön in ihren Bildern eingefangen. Mit Strohhut und Bart wirkt er besonders freundlich und nahbar. Und dank einer Gestaltung mit vielen Sprechblasen rückt er, der in diesem Moment die Leser direkt anspricht, noch einmal näher an uns heran. "Ich träume vom Malen und dann male ich meinen Traum" (Zitat) sagt er, was bestimmt auch viele kleine Leser inspiriert zu Pinsel und Farbe zu greifen. Besonders schön ist auch folgende Botschaft: "Wenn du eine innere Stimme hörst, die sagt: "Du kannst nicht malen". Dann male auf jeden Fall …" (Zitat) Im Gegensatz zu dem Art-Pop-up- Buch über Frida Kahlo wirkt dieses Buch noch ein wenig lebendiger, was vor allen an der freundlichen Darstellung des Malers liegt. Die Figur des Vincent van Gogh ist hier wesentlich präsenter. Seine Ausstrahlung und das, was er uns mit auf den Weg gibt, wirkt wie eine fröhliche Einladung, was durch viele kleine freundliche tierische Begleiter noch verstärkt wird. Beim Wandern durch das Buch hat man schnell das Gefühl, mit dem Meister persönlich auf seinen Spuren zu wandeln.
Mal zeigt er und dies mal jenes und immer wieder lässt er uns an seinen Lebensweisheiten teilhaben. "Was wäre das Leben, hätten wir nicht den Mut, etwas zu riskieren." (Zitat) Aber auch wenn alles sehr locker, leicht und freundlich wirkt, auch Vincent van Goghs Leben war nicht leicht. Er war so etwas, was man damals als Sonderling bezeichnet. Sein Geisteszustand soll auch zu Diskussionen geführt haben und auch sein viel zu früher Tod wird letztendlich ungeklärt bleiben. In einem Buch für jüngere Kinder kann man auf diese nicht so schönen Einzelheiten gut verzichten. So wird hier auch nur kurz erwähnt, wann er gestorben ist und dass er zu Lebzeiten kaum ein Bild verkaufte.
Das Buch inspiriert mehr über den Künstler erfahren zu wollen. Daher kann es wunderbar als Vorbereitung Inspiration für einen Museumsbesuch herangezogen werden. Sowohl das Buch über Frida Kahlo als auch das über Vincent van Gogh sollten nicht als vollständige Biografie verstanden werden. Die Meilensteine und wichtigsten Informationen zu Leben und Wirken reichen völlig aus, um Kinder mit den Künstlern und der Kunst vertraut zu machen. Letztendlich geht es darum, Berührungsängste zur Kunst abzubauen und vor allem neugierig zu machen, Heranführen an Kunst und Künstler gelingt mit diesem Format absolut perfekt.
Und auch wenn es Bücher für Kinder sind, werden Erwachsene bestimmt auch viel Interessantes erfahren und vielleicht inspiriert, sich weiter über sie zu und ihre Kunst zu informieren.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen viel Freude und Inspiration mit diesem Buch / mit diesen Büchern.
- Valérie Mettais
Van Gogh: Meisterwerke in einer hochwertigen Leporelloausgabe in Leinenbindung im Schmuckschuber (Kunst-Leporello, Band 3)
(5)Aktuelle Rezension von: the2bookaholics"Ich denke oft, dass die Nacht lebendiger und farbenprächtiger ist als der Tag."
- Vincent van Gogh
✨💫
Wie die Ausgabe von Claude Monet, die ich bereits besitze und rezensiert habe, ist auch dieses Buch von Van Gogh eine Art Faltbuch - ein sogenanntes Leporello.
Alleine die Gestaltung ist ein absoluter Traum. Sehr edel und einfach wunderschön anzusehen. Und zudem? Deko fürs Bücherregal von der schönsten und feinsten Art.
Ich bin fasziniert von den gestischen Pinselstrichen Van Goghs und von seiner sehr ausdrucksvollen Art zu malen. Die vielen kleinen und verschiedenen Pinselstriche, mit Bedacht und zu ganzen Flächen zusammengesetzt. Ich liebe seine Wahl an kräftigen Farben, die sofort ins Auge springen und auch, wie er seine eigene Wahrnehmung von der Welt in seine Bilder fließen lässt.
Besonders gefallen mir hierbei seine Werke, die die Nacht darstellen. Wie das ganz klassische Sternennacht Gemälde, jedoch auch die Caféterrasse in Arles. Wunderschön finde ich zudem das Gemälde der blühenden Mandelbaumzweige, das mich auch mit seiner Hintergrundgeschichte sehr berührt hat. Dieses Kunstwerk war nämlich ein Geburtstagsgeschenk Van Goghs an seinen kleinen Neffen Vincent, der 1890 das Licht der Welt erblickte. Vincent ist der Sohn von Theo van Gogh - seinem Bruder -, mit dem er sein Leben lang korrespondierte. Und es war sehr interessant, in dem beigelegten Büchlein mehr über diese ganzen Hintergründe lesen zu dürfen. Mehr über Vincent van Gogh und sein Leben zu lernen und zu erfahren.
Alles in allem bin ich absolut begeistert und fasziniert von dieser wunderschönen Ausgabe mit solch grandiosen Werken.
Ein ganz großer Dank geht an das Bloggerportal & an den Verlag für das Bereitstellen dieses wundervollen Rezensionsexemplars 💕
- Stacy
- Amy Guglielmo
Große Kunstgeschichten. Vincent van Gogh
(5)Aktuelle Rezension von: zauberblumeDiese Buchreihe, in der Kinder (geeignet ab 8 Jahren) große Kunstgeschichte nahe gebracht wird,
finde ich super toll. In dieser Buchreihe sind schon zahlreiche Bücher von bekannten Künstler*innen erschienen. In Kooperation mit dem Metropolitan Museum of Art. Nun werden wir von der Autorin Amy Guglielmo in die Welt des niederländischen Malers Vincent van Gogh entführt. Mit ihren altersgerechten Texten bringt sie Kindern die Welt von Vincent nahe. Beeindruckt haben mich jedoch auch die traumhaften Illustrationen von Petra Braun. Diese lassen den Künstler und seine Werke lebendig werden.
In diesem tollen Kunstbuch wird uns das Leben und Werken von Vincent van Gogh, der von seinen Eltern schon früh gefordert wurde und seine Karriere als Kunsthändler begann, nahe gebracht. Vincent wurde in einem kleinen Dorf in den Niederlanden zur Welt. Er war das älteste von sechs Kindern. Die ganze Familie verbrachte viel Zeit in der Natur und beim Spazierengehen gab es immer jede Menge Neues zu entdecken, das Vincent schon damals in Bildern festhielt. Er führte ein unstetes Leben, lebte unglücklich in London und Paris, bevor es in nach Belgien zog. Zu seinem eigentlichen Malstil fand er jedoch in Südfrankreich, wo er sich viel in der Natur aufhielt und mit kräftigen Farben experimentierte. Die meisten von Vincent van Gogh beinahe 900 Gemälden und 1100 Arbeiten auf Papier entstanden zwischen 1981 und 1890. Sein ganzes Leben lang zeigte Vincent viele Symptome körperlicher und geistiger Erkrankung. Er wurde nur 37 Jahre alt. Durch seine Schwägerin, die zahlreiche Ausstellungen organisierte und ein Buch veröffentlichte, wurde die ganze Kunstwelt auf ihn aufmerksam und betrachtete seine Kunstwerke mit völlig neuen Augen.
Besonders gefällt mir auch der Zeitstrahl wichtiger Kunstwerke, der am Ende des Buches zu finden ist. Außerdem gibt es auch hilfreiche Tipps, wie man ein Selbstporträt gestalten kann. Ein Kunstbuch für Kinder und Erwachsene. Ich bin total begeistert und vergebe sehr gerne 5 Sterne für diese interessante Lektüre, bei der mich schon das beeindruckende Cover anzieht.
- Leif Karpe
Der Mann in den Bildern
(15)Aktuelle Rezension von: PiecewartenochKein Highlight, aber ein gelungener Kunstkrimi für Krimi-Laien wie mich. Der Kunstaspekt ist sehr toll ausgearbeitet und alleine, dass so etwas wie der Japonismus Erklärung findet, begeistert mich. Anfangs wirke die Geschichte auf mich etwas distanziert und langatmig, aber sobald der Protagonist in Frankreich ankommt und die einzelnen Schauplätze der Kunstgeschichte besucht werden, hatte mich der Schreibstil von sich überzeugt und Peter Falcon gewann auch an Sympathie. Das Nachwort fand ich auch sehr schön als Ergänzung und spannend.
- Christopher Moore
Verflixtes Blau
(5)Aktuelle Rezension von: QuibbDas wichtigste schon mal zuerst: Ich habe mich sehr amüsiert!
Mein letztes Buch von Christopher Moore liegt schon einige Jahre zurück und was mich nun bei der Handlung von "Verflixtes Blau" wirklich erwarten würde, war mir nicht klar.
Es war auf jeden Fall sehr unterhaltsam, sehr, sehr, sehr skurill, ein bisschen verrückt, ein bisschen Sherlock und Watson ermitteln und viele bekannte Künstler.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich nicht sicher bin, ob ich es genau so lustig gefunden hätte, wenn ich es in Buchform gelesen hätte, denn was noch wirklich dieser schrägen Geschichte die Krone aufgesetzt hat, war Simon Jägers Vortrag des Hörbuchs. Grandios!!!! Für mich wird ab sofort Henri Toulouse-Lautrec immer wie Louis de Funes klingen.😂
- Georg-Wilhelm [Hrsg.]. Költzsch
Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994].
(1)Noch keine Rezension vorhanden - Susan Fletcher
Lass mich dir von einem Mann erzählen, den ich kannte
(29)Aktuelle Rezension von: WoertergartenErst nach seinem Tod wurde Vincent Van Gogh ein der weltberühmtesten Künstler, wie seine Werke heutzutage zelebriert werden. In seiner Lebenszeit sah es für ihn ganz anders aus. 1889 kommt er als Patient nach Saint-Rémy-de-Provence in die von Charles Trabuc geleiteten Heilanstalt. Dieses Ereignis ändert das Leben seiner Frau Jeanne Trabuc, zwischen Erinnerungen und neue Erfahrungen, sich wiederentdeckt.
Dieser Roman ist keine Romanbiographie von Vincent Van Gogh. Schon das schöne Cover macht es klar: Eine unkenntlich gemachte Frau, die Richtung Zukunft zugucken scheint, steht im Vordergrund. Van Goghs Sternennacht, halb verdeckt, wurde in den Hintergrund gedrängt.
Es handelt sich auch nicht um eine Romanbiographie von Jeanne Trabuc. Wie die Autorin im Nachwort erklärt, hat sie einfach zu wenig Anhaltspunkte gelassen. Es ist also eine Fiktion, die Susan Fletchers Feder entsprang. Die nicht mehr so junge, aber auch noch nicht so alte Protagonistin, Jeanne Trabuc, ist bereit gegen langjährige Regel zu verstoßen, um den neuen faszinierenden Patienten kennenzulernen.
Die Autorin hat einen besonderen und sehr angenehmen Schreibstil: Sie schreibt ihre Geschichte wie ein Gemälde. Durch ihre Pinselführung entsteht die rührende Geschichte einer Frau, die sich sucht und wiederfindet. Verziert wird diese Geschichte mit einigen bunten Szenen, die das Entstehen einiger Werke Van Goghs beschreiben. Auch die provenzalische Atmosphäre trägt zum Zauber dieses Romans bei.
- Anne Sefrioui
Van Gogh: Meisterwerke - Kunst groß im Bild - Seine Hauptwerke in einer attraktiven Leinenausgabe mit Motiv-Farbschnitt und sechs opulenten Ausklapptafeln (Kunst groß im Bild-Reihe, Band 1)
(3)Aktuelle Rezension von: Lia48Ich liebe Kunstbücher, die besonders aufgemacht sind.
Das hiesige Werk besticht bereits mit seinem buntbedruckten Leinen-Einband. Solche Bücher nimmt man allein schon haptisch gerne in die Hände! Und auch der mit Blüten bedruckte Buchschnitt ist ein klarer Hingucker! 🥰Im Inneren stehen auf 176 Seiten, 60 großformatige Abbildungen von Vincent Van Goghs wichtigsten Meisterwerken im Fokus.
6 seiner bekanntesten Gemälde findet man dabei im Großformat zum Ausklappen vor, was die Bilder noch imposanter erscheinen lässt.
Die Drucke wirken hochwertig und bringen die Farben zum Strahlen.Neben einer 7-seitigen Einleitung befinden sich im Buch verteilte Informationstexte zum Leben und Schaffen des Künstlers in eher komprimierter Form, was ich persönlich in solchen Bildbänden bevorzuge. Diese wurden lebendig formuliert und wecken große Empathie.
Die Anordnung von Textinformationen und Bildern geht dabei chronologisch vonstatten.
Ein paar eingestreute Zitate aus Briefen Van Goghs lockern das Buch zusätzlich auf und bringen eine persönliche Note mit hinein.Ein wunderschönes Buch, welches mich beinahe wunschlos glücklich gemacht hätte!
Etwas schade finde ich lediglich, dass manche der ausklappbaren Bilder im Großformat, nur einen Ausschnitt des Originals zeigen (wenn auch dafür im Detail). Da fehlt mir etwas vom Bild!
Und der Leinen-Einband wurde bei mir auf der letzten Seite nicht ganz sorgfältig mit dem Papier verklebt.
Abzug gibt es von mir dafür jedoch nur minimal. Denn sonst ist das Buch großartig!----
𝗙𝗔𝗭𝗜𝗧: Ein Schmuckstück an Kunst-Bildband, ein bibliophiler Augenschmaus, bei dem klar die großformatigen Drucke von Van Goghs Werken im Fokus stehen! Das Buch eignet sich wunderbar zum Verschenken, auch an sich selbst.
Ich werde bestimmt noch häufiger darin blättern und mich an dieser wundervollen Ausgabe erfreuen. Mein neuer Lieblings-Bildband über Vincent Van Gogh und seine Gemälde! 🥰
Große Empfehlung! 4,5-5/5!⭐️ - Thomas C. Brezina
Museum der Abenteuer: Wer findet Vincents Farbenschatz?
(2)Noch keine Rezension vorhanden - Simone Meier
Die Entflammten
(81)Aktuelle Rezension von: AMCLiestSimone Meier, von der ich noch nichts gelesen habe, hat einen interessanten Roman über Jo van Gogh-Bonger , der Schwägerin von Vincent va Gogh geschrieben und hat damit ein sehr aufschlussreiches Bild über diesen grenzgenialen Maler und seine Zeit geschaffen, der sich leider nicht sehr flüssig liest. Denn in der zweiten Ebene schreibt eine junge Frau namens Gina aus der Jetztzeit eben diese Geschichte, und diese schaut ein bißchen autobiographisch aus. Leider vermengen sich Jo und Gina , all sie sich annähern und auch miteinander reden, als ob sie sich kennen würden.
Wenn man sich nur auf die Geschichte von Jo konzentriert, dann ist es höchst informativ zu lesen, wie diese Frau, die ihren Mann Theo nach kurzer Ehe an die Syphilis verliert, sich darum kümmert, die Gemälde ihres verstorbenen Schwagers Vincent van Gogh zu verkaufen und ihn damit berühmt zu machen. Sie ist patent und trotz ihrer Schicksalsschläge mutig und geschäftstüchtig, da sie von der Schönheit der Werke tief beeindruckt ist. Ihr Leben in Holland und in Paris um 1900 ist von Kunst bestimmt und sehr gut recherchiert.
Die Geschichte von Gina, der Kunststudentin, die über Jo ein Buch schreiben möchte und tief in ihr Leben eintaucht, läuft fast parallel dazu. Ihr Vater, der nur einen Roman geschrieben hat und ihre geliebte Schwester spielen dabei einen große Rolle. Fragmente ihres Lebens werden kundgetan, die nicht unbedingt interessant sind.
Simone Meier versucht diese beiden Geschichten miteinander zu verblenden, was ihr nicht immer gut gelingt. Die Sprache ist schön, aber manchmal ein bisschen zu sachlich und schafft gekonnt einen Rahmen für eine ungewöhnliche Frau, die sich in der Künstler- und Männerwelt behauptet, in der es durchaus wahnsinnig zugeht. Man denke nur an das Ohr, das sich Vincent van Gogh abgeschnitten hat
Fazit: Jo van Gogh-Bonger hätte durchaus einen eigenen Roman verdient.
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![Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994]. Cover des Buches Morosow, Schtschukin, die Sammler. Monet bis Picasso ; 120 Meisterwerke aus der Eremitage, St. Petersburg, und dem Puschkin-Museum, Moskau ; [Museum Folkwang Essen 25. Juni - 31. Oktober 1993, Puschkin-Museum Moskau 30. November 1993 - 30 Januar 1994, Eremitage St. Petersburg 16. Februar - 16. April 1994]. (ISBN: 9783770131440)](https://images.lovelybooks.de/img/90x/lb-cover/9783770131440_1570117635672_xxl.jpg)




