Bücher mit dem Tag "violine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "violine" gekennzeichnet haben.

51 Bücher

  1. Cover des Buches The Light in Us (ISBN: 9783736310445)
    Emma Scott

    The Light in Us

     (470)
    Aktuelle Rezension von: Booktipps


    The Light in us

    Es ist die Geschichte von Noah und Charlotte. Noah der alles verloren glaubte seit er bei einem waghalsigen Klippensprung sein Augenlicht verlor und Charlotte, die der Tod ihres Bruders so schwer traf, dass sie ihre Karriere als Violonistin aufgab. Beide gebrochen, beide auf eine andere Art gefangen in einem Leben dass es so nicht mehr gibt. Als die beiden aufeinandertreffen wird bald klar das Noahs schroffe lebensfeindliche Art und Charlottes einsame Traurigkeit Narben sind, die sie gegenseitig heilen können. 

    .

    Es war eine berührende Liebesgeschichte mit greifbaren Charakteren die ich wirklich genossen habe. Scott schreibt mit einer Leichtigkeit und umschifft damit elegant harte schwere Themen. Die Sprache war wunderschön malerisch und ich habe jedes Wort in mir aufgesaugt - ich habe das Buch geliebt.

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    #lovestory #emmascott #bookstagram #booktip #read #bücherliebe #lesenlieben

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    5/5 🐍🐍🐍🐍🐍


  2. Cover des Buches Totenlied (ISBN: 9783809026709)
    Tess Gerritsen

    Totenlied

     (231)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Gerrisen kann einen mit ihrem Schreibstil wirklich abholen. Sie schafft, dass man sich direkt in die Situation reinfühlt, mitfühlt und mitfiebert. 

    Die Geschichte der Geige spielenden Mutter hat mich sofort gepackt. Vor allem nach dem ersten Angriff. Was mich ein wenig überrascht hat, war, dass die Geschichte des Komponisten so ausführlich beschrieben wurde. Letztlich hat es aber durchaus Sinn ergeben. Dennoch mochte ich die Hintergrundgeschichte nicht so sonderlich spannend, daher einen Stern weniger.

    Was mich allerdings wirklich positiv überrascht hat, war die Wendung am Ende. Damit hatte ich echt nicht gerechnet!

  3. Cover des Buches Die Schatten von Edinburgh (ISBN: 9783442485055)
    Oscar Muriel

    Die Schatten von Edinburgh

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Jashrin

    1888: Jack the Ripper treibt in London sein Unwesen. Ausgerechnet jetzt wird der Ermittler Ian Frey nach Schottland zwangsversetzt. Doch damit nicht genug, er wird auch noch ausgerechnet der Sonderabteilung von Inspector McGray zugeteilt. McGray leitet eine Abteilung, die vorzugsweise in scheinbar paranormalen Angelegenheiten ermittelt - etwas, woran Ian Frey mit keiner Faser seines Körpers glaubt. Und so prallen bei den beiden nicht nur ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander – Frey: kultiviert, arrogant, aristokratisch, McGray: derb, abergläubisch – sondern auch noch völlig gegenläufige Ansichten.

    Doch der Mörder, den sie gemeinsam fassen wollen, lässt beide lange Zeit im Dunkeln tappen, ganz gleich, von welcher Seite aus sie die Geschehnisse betrachten.

    Anders als andere viktorianische Krimis lässt der Autor Oscar de Muriel seine Ermittler nicht in London auf Täterjagd gehen, sondern verlegt das Setting nach Schottland. Fernab der Kreise in denen sich Ian Frey sonst bewegt hat er einige Eingewöhnungsschwierigkeiten in Edinburgh und dass sein neuer Vorgesetzter ihn ständig „Mädel“, wahlweise auch „Londoner Mädel“ nennt, hilft auch nicht gerade. Doch die beiden müssen gezwungenermaßen zusammenarbeiten, denn auf den ersten toten Geigenspieler folgt bald ein zweiter und der Druck von oben wächst.

    Oscar de Muriel erzählt einen spannenden Krimi, der trotz einiger reichlich unappetitlicher Details, wunderbar unterhalten kann. Dazu tragen neben dem ungleichen Ermittlerpaar vor allem auch Ian Freys Haushälterin und McGrays Bediensteter bei. Die beiden benehmen sich wie Hund und Katz, Streiten und Zetern bei jeder Gelegenheit. Auch der Fall konnte mich überzeugen. Alle Wendungen waren letztlich schlüssig und vor allem habe ich fast bis zum Ende gerätselt, ob nun wirklich etwas Übernatürliches, vielleicht sogar der Teufel selbst, seine Hände im Spiel hat, oder ob es eine durch und durch normale Erklärung für alles gibt.

    Einzig zwei Punkte haben mir nicht ganz so gut gefallen. McGrays raue Art ist in meinen Augen etwas übertrieben und büßt so Authentizität ein, zudem ist die Sprache nicht durchgehend an die gewählte Zeit angepasst.

    Ich habe den ersten Fall für Frey und McGray als Hörbuch erlebt und kann nur zum wiederholten Male schreiben, dass mir Günter Merlaus Interpretation wieder einmal sehr gefallen hat. Ich mag es, wie er den unterschiedlichen Charakteren Leben einhaucht und eine Stimme gibt. Wenn ihr euch noch nichts von ihm habt vorlesen lassen, dann holt das auf jeden Fall nach – vielleicht ja sogar mit den Schatten von Edinburgh 😉

  4. Cover des Buches Clockwork Angel (ISBN: B005Z8UH3C)
    Cassandra Clare

    Clockwork Angel

     (379)
    Aktuelle Rezension von: Buechersmartiii

    Nachdem ich als absoluter Fan (trotz einiger Schwächen) aus der Reihe ‚The Mortal Instruments‘ hervorgegangen bin und auch ‚The Bane Chronicles‘ mit Freuden verschlungen habe, habe ich mich sehr auf diese Reihe gefreut. Es gab schon viele Anspielungen und Einblicke, also wollte ich diese Truppe auch endlich kennen lernen.

    Zugegebenermaßen - ich habe schon so um die 3 Wochen, also wtwas länger für dieses Buch gebraucht, was allerdings nicht einmal an der englischen Sprache lag, sondern vielmehr daran, dass ich mich einfach nicht aufraffen konnte, es wieder in die Hand zu nehmen. Doch sobald ich mich wieder eingelesen habe, war es absolute fesselnd.

    Tessa ist eine authentische Protagonistin mit einer charismatischen Ausstrahlung. Sie ist sehr neugierig, was sie in so einige peinliche Situationen treibt. Sie hat ein großes Herz und eine gute Menschenkenntnis, die sie in manchen Fällen jedoch leider im Stich lässt. Die junge Frau hat niemals Vorurteile und macht sich immer erst einmal selbst ein Bild, bevor sie urteilt, nimmt aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn sie etwas stört, sie sich oder andere ungerecht behandelt fühlt und verteidigt die Menschen, die sie in ihr Herz geschlossen hat, aufopferungsvoll. 

    Man muss jedoch auch die Zeit beachten, also ist alles etwas anders als heutzutage. Aber sehr selbst!

    Als Tessa nach London kommt, findet sie sich unmittelbar in großer Gefahr und in einem Abenteuer wieder, von denen sie bisher nur gelesen hat. Nachdem sie  der ersten Gefahr entfliehen konnte, kommt sie zunächst  bei den Schattenjägern im Londoner Institut unter. Natürlich ist sie erst skeptisch, taut aber schnell auf. Doch die Frage, wem sie ihr Vertrauen schenkt, ist dennoch bedeutsam und kann schnell in die falsche Richtung führen... 

    Ein Mysterium, Geheimnisse, wenn nicht sogar eine Verschwörung müssen aufgedeckt  und dem Strippenzieher Einhalt geboten werden!

    Die Bewohner des Instituts sind alle sehr authentisch und haben ausgeprägte Charaktere. Will und Jem sind wohl die wichtigsten , denn sie finden in den anderen Bänden der gesamten Serie Erwähnung.

    Will ist ein sehr gut aussehender junger Schattenjäger, allerdings kann er niemanden so richtig an sich heranlassen, ist von einer geheimnisvollen Aura umgeben und scheint nichts so richtig ernst zu nehmen, während er gleichzeitig auch unnahbar ist. Er kann ziemlich gemein werden und andere verletzen, aber auch sorgsam und liebevoll.

    Jem ist niemand, der jemals hitzköpfig handeln oder jemanden vorschnell verurteilen würde. Er hat Schreckliches durchgemacht, was wir im Laufe des Buches erfahren. Er ist mir sehr sympathisch, Tessa kann mit ihm über alles sprechen, man muss sich einfach bei ihm wohl fühlen. Er ist auch der einzige, dem Will seine Zuneigung zeigt.

    An army born neither in Heaven nor Hell.

    Das sind die Gegner dieser Reihe/dieses Buches, was das ist, werdet ihr beim Lesen erfahren!


    Auf Englisch natürlich grandios! Sogar für mich als nicht unbedingt Englisch-Profi leicht zu lesen. 

    Ich bin sowieso schon Fan der gesamten Welt der Schattenjäger, Unterweltler usw., dieses Buch konnte mich nur noch mehr überzeugen. Der nächste Teil liegt auch schon zur Hand.

    Lest dieses absolut lesenswerte Buch unbedingt! Am besten auf Englich. Authentischen und sympathische Charaktere, ein spannender Plot  und eine phänomenal fantastische Welt mit Monstern, Helden und allem, was dazu gehört — was will man als FantasyLiebhaber mehr?

    PS: Magnus Bane hat auch ein bis zwei Gastauftritte und wird auf jeden Fall noch eine größere Rolle spielen. Außerdem gibt es noch eine kleine, schnuckelige Zusatzstory am Ende, ‚Magnus´ Vow‘ . Ist aber wirklich nur kurz-

  5. Cover des Buches Find mich da, wo Liebe ist (ISBN: 9783548291413)
    Anstey Harris

    Find mich da, wo Liebe ist

     (153)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus1998

    Bei dem Roman, „Find mich da, wo Liebe ist“, dachte ich zunächst einmal an einen Liebesroman mit einer Beziehung oder dem Aufbau einer Beziehung weswegen mich das Buch positiv überraschte. Sowohl die Handlung als auch die Charaktere waren relativ stabil und trotzdem kann ich dem Buch nur 3,5 von 5 Sterne geben.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen. Es war kein Besonderer, der einem in Erinnerung bleibt aber eben auch kein schlechter. Er war einfach angenehm zu lesen und es gab kaum Unterbrechungen im Lesefluss. Innerhalb des Buches habe ich zwei kleinere Fehler im Satzbau und der Rechtschreibung gefunden die jedoch innerhalb der 330 Seiten kaum auffallen. Im Bezug auf den Spannungsbogen wurde ich ein wenig enttäuscht. Das Buch war eher interessant als spannend. Der Spannungsbogen wurde relativ gering gehalten und die Geschichte war sehr vorhersehbar was die Spannung etwas herausnimmt. 

    Die Geschichte hatte schon etwas romantisches, es war jedoch weniger romantisch in dem Sinne einer Liebesromanze. Vielmehr war es das Gefühl während dem Lesen welches ein romantisches Gefühl hervorbrachte. Dabei wurde die Geschichte recht emotional beschrieben wodurch sich der/die Leser*in gut in das Geschehen einfügen kann. Hierfür benötigte es auch nicht eine gewöhnliche Liebesgeschichte. Die Hintergrundgeschichte, bezüglich der Liebe zur Musik war für mich um einiges bewegender als die Hauptgeschichte. Es war etwas neues, was ich so bisher noch nicht gelesen habe. Die Geschichte rund um die Charaktere hat mich dabei ein wenig aufgewühlt, da so viele verschiedene Emotionen während dem Lesen auftauchen und wieder verschwinden. Sie ziehen an einem vorbei, bevor man sie richtig erfasst hat. Deswegen kann ich mich hier nur positiv für die Story aussprechen.

    Mit den Charakteren konnte ich persönlich nicht wirklich viel anfangen. Die Charaktere waren für mich entweder schon zu alt oder noch zu jung um das ich mich wirklich in sie rein fühlen konnte. Sie waren sympathisch, jedoch hat mir das gewisse etwas gefehlt, dass ich sie gerne begleitet habe. Die Protagonistin wirkte auf mich naiver als die 16-jährige Nad und somit auch nicht wirklich reif. Ihre Beziehung zu dem verheirateten Mann und die damit verbundenen Dramen kamen mir vollkommen unecht vor. Dafür hat mir der männliche Protagonist recht gut gefallen. Ein älterer Mann der zum Ende hin zeigte, was für ein wundervoller Mann er ist. Dies kam mir schon realistischer vor als noch unsere Protagonistin.

    Insgesamt mochte ich das Buch. Es war kein Jahreshighlight aber ich habe es gerne gelesen. Zwischendrin musste ich über den ein oder anderen Charakter den Kopf schütteln oder hatte das Gefühl, dass es nun zu unrealistisch wird aber die Charaktere waren durchaus authentisch. Deswegen bekommt das Buch 3,5 von 5 Sterne.

  6. Cover des Buches Clockwork Princess (ISBN: 9781416975908)
    Cassandra Clare

    Clockwork Princess

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Dies ist der letzte Teil der Reihe und Mortmain hat die Shadowhunter ausgetrickst, deswegen müssen sie nun gegen ihn in den Kampf ziehen, um sich und das Institut zu retten.


    Der Abschluss der Reihe ist einfach nur episch und voller Gefühle. Er ist sogar noch besser als die Teile davor und ich habe bis zur letzten Seite mitgefiebert. Nicht nur der Kampf gegen Mortmain ist voller Action und Spannung und reißt einen mit, sondern auch die Romanze der drei Protagonisten ist der Wahnsinn. Dabei sind so viele Emotionen aufgekommen und besonders um die bekannten Charaktere habe ich gefiebert, da man sich im Laufe der Reihe so gut kennenlernt, dass man hofft ihnen würde nichts passieren. Und das Ende wird in dieser Hinsicht sehr spannend. 

    Die Reihe hat einfach alles, was ein gutes Buch braucht: Romantik, Emotionen, Spannung und tolle Charaktere und die Atmosphäre der Epoche ist das noch das I-Tüpfelchen. Dadurch wirkt alles noch epischer und man lernt nebenbei noch viel über literarische Klassiker. Eine wahnsinnig tolle Reihe!

  7. Cover des Buches 80 Days - Die Farbe der Lust (ISBN: 9783570585221)
    Vina Jackson

    80 Days - Die Farbe der Lust

     (549)
    Aktuelle Rezension von: Magsbookworld

    ♡ "ich sehnte mich nach etwas anderem, nach einem Bereich des Nirwana, den ich nur im Augenblick des hemmungslosen Sex, der Degradierung oder Demütigung erreichte und indem ich mich so lebendig fühlte wie nirgends sonst." ~ 80 days die Farbe der Lust
    ∞ Ich hab ja schon immer gerne Liebesromane gelesen, aber seit neustem interessiere ich mich auch für Erotikromane. Da fällt der erste Band der 80 days Reihe gleich mit hinein.
    ar nicht ansprechend, aber ich wollte es trotzdem lesen, weil mich der Klappentext interessierte. Ich fand Summer und Dominik klasse als Hauptcharaktere. Das Verknüpfen mit dem Geigenspiel und der Klassik fand ich richtig cool und besonders. Die Erotikszenen fand ich okay, man muss halt mit den Wörtern klarkommen. Die Szenen mit Viktor am Ende haben mir nicht gefallen und ich hab mich über das Ende gefreut, auch wenn es irgendwie etwas überstürzt wirkte am Ende. Wie findet ihr Sexszenen in Büchern?
    3,5/5 ⭐

  8. Cover des Buches Virtuosity - Liebe um jeden Preis (ISBN: 9783414823229)
    Jessica Martinez

    Virtuosity - Liebe um jeden Preis

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Yonania

    Carmen ist Star. Sie geht weltweit auf Tournee mit ihrer Geige. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass sie als Teilnehmer für den Guarneri-Wettbewerb ausgewählt wird. Eine Ehre! Für Carmen aber bedeutet es unsagbar viel Druck und sie hat mit Versagensängsten zu kämpfen. Deshalb beschließt sie ihren ärgsten Konkurrenten genauer in Augenschein zu nehmen. Doch Jeremy bemerkt sie und weiß natürlich sofort wer sie ist. Sie sind die ärgsten Konkurrenten und doch entspinnt sich langsam eine zartes Band zwischen ihnen. Carmen fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Außerdem erkennt sie, dass ihr Leben nicht mehr so weiter gehen kann und beschließt die Dinge zu ändern. Für was wird sie sich entscheiden: Sieg oder Liebe?

    Dieses Buch war ein absoluter Coverkauf. So schöne Farben! Ich mag Gesichter eigentlich nicht so gern als Cover aber hier finde ich es zusammen mit der Geige gut gemacht.

    Die Geschichte war mit ihren 253 Seiten sehr kurz, aber dennoch bewegend.

    Der Schreibstil der Autorin war nicht schlecht, schaffte es aber nicht mich an die Geschichte zu binden und den damit verbundenen Suchtfaktor auszulösen.

    Die Geschichte an sich war aber interessant. Ein Teil der hier beschriebenen Problematiken fand ich wirklich schlimm und dabei fühlte ich mit der Protagonistin.

    Vor allem wie ihre Mutter mit ihr umgeht fand ich wirklich schlimm. Sie hätte ihre Tochter fast zerstört. Dieses Verhalten hat mich sehr aufgeregt.

    Leider waren aber alle Charaktere außer ihrer Mutter und Carmen selbst sehr blass.

    Die Liebesgeschichte zwischen Carmen und Jeremy hat mich leider nicht berühren können.

    Was die Geschichte für mich interessant machte, war Carmens Verwandlung. Die mochte ich sehr gern und ich war erstaunt, da ich ihr diese Veränderung zu Beginn nicht zu getraut hätte. Außerdem mochte ich die Verbindung zur Musik. Was Carmen selber spürte oder beim spielen anderer wahrnahm fand ich gut beschrieben und las ich sehr gern.

    Das Ende war mir dann zu märchenhaft und unrealistisch aber für ein Jugendbuch vollkommen okay. Nur nicht mein Geschmack.

    Alles in allem ein kurzweilige Geschichte mit interessanten Punkten und einem zu einfachen Ende.

  9. Cover des Buches Der Geiger (ISBN: 9783426654446)
    Mechtild Borrmann

    Der Geiger

     (137)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Ilja Wassiljewitsch Grenko war ein großer Geiger, der sein Instrument nie ungeschützt durch die Gänge und Flure trug. Schließlich war die Stradivari ein Geschenk von Zar Alexander II und befand sich seit 1862 im Familienbesitz.

    Im Mai 1948 wird der Musiker urplötzlich nach einer Aufführung in Moskau verhaftet und verschwindet mitsamt seiner Geige spurlos. Seiner Frau wird weisgemacht, dass er in den Westen geflohen ist, weshalb sie und ihre Kinder für zehn Jahre ins Arbeitslager nach Sibirien gebracht werden. Als Leser wissen wir bald mehr über Iljas Schicksal, der ebenfalls in die Weiten Sibiriens verschleppt wurde.

    In einem weiteren Erzählstrang widmet sich die Autorin den Nachkommen, die sich in der Gegenwart auf die gefährliche Suche nach der Wahrheit und dem Verbleib der Geige machen.


    Mechthild Borrmann. geboren 1960, debütierte 2006 mit einem Krimi, dem zwei weitere folgten. 2012 erhielt sie für „Wer das Schweigen bricht“ den Deutschen Krimipreis. 


    Auch dieses Buch liest sich wie ein Krimi, wurde aber als Roman gekennzeichnet. Spannend, erschreckend und erschüttert erfuhr ich als Leserin, wie sich korrupte russische Staatsdiener auf Kosten unbescholtener Bürger bereicherten. Ich durchlebte Straflager im kalten Sibirien und wie sich unter diesen unmenschlichen Zuständen Menschlichkeit breit machte. 

    Dies war mein erstes Buch von Mechthild Borrmann, wird aber sicherlich nicht mein letztes bleiben. Selten wurde mir Zeitgeschichte so mitreißend dargeboten. 

  10. Cover des Buches Das Schweigen des Sammlers (ISBN: 9783458359265)
    Jaume Cabré

    Das Schweigen des Sammlers

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Henk_Bleu

    Ich weiß noch, dass ich über dieses Buch in der FAZ eine hymnische Besprechung las. Es sei einer der besten spanischen Romane der letzten Jahre, hieß es darin. Ich weiß nicht mehr, wie das genau begründet wurde, aber mein Interesse war geweckt.

     

    „Das Schweigen des Sammlers“ heißt im Original „Ich bekenne“ und das ist der weitaus treffendere Titel für diesen verwickelten Roman. Formal ein Briefroman, lesen wir die Memoiren des spanischen Gelehrten Adria Ardevol an seine Frau Sara Voltes-Epstein, die große Liebe seines Lebens. Es ist ein Buch über Schuld und die Hoffnung auf Wiedergutmachung. Denn Ardevol fühlt sich schuldig am Schicksal seiner Frau, und daran, dass sie ihn verließ – weil er eine Geige nicht zurückgab, die seiner Familie nicht gehörte. Das klingt vielleicht banal, aber die Geschichte dieser Geige bildet neben Ardevols Lebensgeschichte die zweite große Stütze des Romans. Sie spannt einen riesigen zeitlichen Bogen vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von Geistlichen in Klöstern bis zu Nazischergen in Auschwitz. Und der Streit über ihren Besitz ist Ausgangspunkt für umfangreiche Schilderungen über Gut und Böse, Schuld und Moral.

     

    Damit hat sich Cabre viel vorge-, aber nicht übernommen. Ihm gelingt es, die stattlichen 850 Seiten intelligent und spannend zu füllen. Vor allem hat Cabré die Handlungsebenen kunstvoll und trickreich verknüpft. Oft springt er mitten in einem der vielen Dialoge auf eine andere Ebene. Oder er wechselt in einem Dialog die Erzählperspektive, vom Er zum Ich oder Du. Das ist oft nicht gleich zu verstehen, sondern erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers, ist aber absolut faszinierend gemacht und trägt dazu bei, dies Buch nicht nur inhaltlich, sondern auch formal komplex zu machen. Es führt vor allem dazu, dass der Leser näher an die Handlung herankommt und von ihr stärker berührt wird. Und es macht das Buch einzigartig.

     

    Kritikpunkte sehe ich bei der Hauptfigur. So facettenreich sie einerseits angelegt ist, so einseitig ist das Motiv von Ardevols Handlungen: Das Gefühl der Schuld und die überbetonten Gefühle für seine Frau wirken über die ganze Länge fast schon penetrant. Aber vielleicht ist das eine Mentalitätssache, und deutsche Leser empfinden hier anders als der spanische Autor. Zum anderen ist Ardevol als Intellektueller angelegt, der über die Natur des Bösen forscht. Dann müsste dazu auch was Intellektuelles kommen, doch das fehlte mir. Dafür gibt er durch die Romanhandlung vielfältige Antworten dazu.

     

    Vielleicht hat Cabre nicht alles einlösen können, aber ihm ist in achtjähriger Arbeit unterm Strich ein bemerkenswertes Buch gelungen, das ich empfehlen möchte
  11. Cover des Buches Nie sollst du vergessen (ISBN: 9783442456116)
    Elizabeth George

    Nie sollst du vergessen

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Mir ist fast jedes Buch der Reihe um Lynley und Havers bekannt und dieses hier empfand ich als das schwächste der ganzen Reihe. 

    Dieser zeitlich Perspektivwechsel verwirrt total und ist in sich überhaupt nicht schlüssig. Mal sind es die Niederschriften, die es eigentlich sein sollen, dann aber wieder total durch Handlung ergänzt, die nicht klar ersichtlich zeitlich terminiert ist. Endergebnis ist maximale Verwirrung. 

    Der Kriminalfall an sich sich echt merkwürdig und für mich selbst nach Abschluss des Buches noch nicht logisch. Das Ende hat mir zudem überhaupt nicht gefallen. Außerdem bleiben mir zu viele löse Fäden offen. 

    Dazu kommt, dass einfach zu wenig von Havers zu spüren ist. 

    Wie wenig gut mir die Geschichte letzten Endes zugesagt hat, sieht man allein schon daran, dass ich doppelt so lange gebraucht habe sie zu lesen, wie jedes andere Buch der Reihe. 

    Fazit: zur Vervollständigung wichtig, aber sehr zäh 
  12. Cover des Buches Rebekkas Melodie (ISBN: 9783868276619)
    Tamera Alexander

    Rebekkas Melodie

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Neling

     Rebekka eine junge Musikerin hat einen für ihre Zeit unmöglichen Traum. Sie möchte als Geigerin in einem Orchester auftreten. Doch das ist 1871 in Nashville / Amerika noch nicht möglich.....

    Der Francke Verlag steht für gute christliche Romane und hat mit Rebekkas Melodie ein Buch verlegt, welches berührt und sehr gut unterhält. Das war mein zweites Buch der Autorin und es gefiel mir sehr gut. Ich erfuhr erst hinterher dass Rebekkas Melodie der 3. Teil einer Serie ist. Aber die Bücher sind in sich abgeschlossen, jeweils steht eine andere Protagonistin im Vordergrund.   Rebekka war mir nicht gleichermaßen sympathisch, machte aber im Laufe des Romans eine positive Entwicklung durch. Besser gefiel mir der junge Maestro "Tate".Auch die Handlung nimmt in der zweiten Hälfte an Fahrt auf, wird richtig spannend. Grade der Abschnitt bei Tates Eltern in den Bergen gefiel mir ganz besonders und sprach mich sehr an. Da kommt auch die christliche Botschaft klar durch.Das gefiel mir gut, ebenso wie der histrische Hintergrund.  Aber auch wer es gern ein wenig  romantisch hat, kommt bei Rebekkas Melodie auf seine Kosten. So empfehle ich das Buch gern weiter und vergebe 5 von 5 Sternen. 

  13. Cover des Buches Tödliche Sonate (ISBN: 9783453422674)
    Natasha Korsakova

    Tödliche Sonate

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Buecherseele79

    Commissario Di Bernado ist zurück in Rom. Und auch gleich in seinem ersten Fall geht es zur Sache - eine Musikagentin wurde brutal ermordet. Doch warum? Ihre Agentur lief erfolgreich. Sie war angesehen, bekannt und hatte viel Einfluss in der klassischen Musikwelt... aber der Schein trügt....denn so beliebt war Cornelia Giordano dann doch nicht. Und was hat es mit dem Geheimnis der Geige von Antonio Stradivari auf sich? 

    "Es schien als würde die Geige singen und sprechen und dabei - wenn auch nur für einige Momente - das Geheimnis ihres einzigartigen Klanges von den Zuhörern entfalten. Plötzlich schien es Di Bernardo, als spräche die Seele selbst durch die Musik: Er hörte Leid und Freude, Träume und Verzweiflung, die sich im endlosen Klangfluss miteinander vermischten." (Seite 293)

    Der erste Auftakt des italienischen Ermittlers Di Bernardo. Und mich konnte dieser ruhige und doch spannende Kriminalroman abholen und schlicht begeistern. Man merkt dass die Autorin selbst mit der klassischen Musik zu schaffen hat, die Liebe zu den vielen Details, ob zur Geige, der Musik oder zu Rom, es entsteht ein einfach spannendes und doch zauberhaftes Gesamtbild.

    Ich empfehle dass man sich für die klassischen Musik oder die Instrumente interessiert, dann entwickelt sich hier eine einzigartige Klangwelt in der man abtauchen kann. Denn auch die Welt der Musik hat ihre Schattenseiten und "böse" Gesichter.

    Di Bernardo war mir sympathisch. Er hat viel mitgemacht, vieles wird von der Autorin angedeutet, nimmt aber nicht zuviel Platz ein. Ich bin aber gespannt ob seine Vergangenheit ihn noch stärker einholt wenn es Folgebände mit ihm geben sollte. Das wäre auf jeden Fall lohnenswert und würde die Spannung noch einen Ticken höher schnellen lassen. Aber auch so wird dem Leser klar dass der Commissaro schon viel gesehen und erlebt hat.

    Die oder der Täter erhält auch seinen Punkt in dieser Geschichte. Man ist auch ständig am raten wer dahinter stecken könnte und was der Antrieb ist. So ganz einsichtig wird dies nicht und man springt von einer Vermutung zur Nächsten.

    Überhaupt ist der Schreibstil sehr angenehm, es ist ein Auf und Ab der Spannung, Entwicklung und der Rückschläge. Man muss also das Ruhige beim lesen mögen, Action und wilde Verfolgungsjagden durch Rom wird man hier nicht finden.

    Der interessante Teil, für mich, war die Zeit als Antonio Stradivari seine Geigen herstellt. Es geht um ein Geheimnis was sich zu dieser Zeit entwickelt und hier war einfach spannend zu sehen was sich an Mythen, Sagen und Legenden bis heute noch hält. Man verfolgt den Werdegang der Musikinstrumente mit. Die Leidenschaft die dahinter steckt und was dieses Instrument bedeuten kann. Vor allem - dass diese Instrumente heute noch so einen einzigartigen Klang erzeugen, was sie an Geschichten und Geschehnisse an sich haften haben, das hat mich schlichtweg begeistert.

    Der erste Fall von Di Bernardo, mich hat die tödliche Sonate abgeholt, auch die Auflösung zum Ende hin hat mich überzeugt, war stimmig und interessant an Wendungen.

    Wer sich für diese Welt interessiert wird begeistert sein.

  14. Cover des Buches 4 Seasons - Zeiten der Lust (ISBN: 9783570585436)
    Vina Jackson

    4 Seasons - Zeiten der Lust

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Just-Art
    Die 4 SEASONS erscheinen als zweite Erotik-Reihe von  VINA JACKSON bei carl’s books. Jede großformatige Klappenbroschur ist farbintensiv mit Blütenblättern und Silberakzenten gestaltet. Qualität von Papier und Druck ist ohne Fehl und Tadel. Rückseite und Innenklappen geben Auskunft über Buchinhalt und Autoren. Als Ausblick auf die Fortsetzung enthält der Roman eine Leseprobe aus LABYRINTH DES BEGEHRENS.
    * intensive Ausarbeitung der bekannten und unbekannten Charaktere. Summer ist neugierig und offen wie eh und je; Anthony bringt absolut frischen und prickelnden Wind in die Story
    * Große Gefühle, viel Facette und eine ansprechende Mischung aus Alltag und Phantasie
    Manko:

    * manche der Praktiken und dessen Darstellung wirkten auf mich zu derb und überladen. Hier konnte ich mich diesmal nicht fallen lassen.

    * einige Längen zehren das Buch an gewissen Stellen in die Länge

    * manchmal wirkte Summer auf mich gar Selbstzerstörerisch und depressiv, trotz ihrer Entschlossenheit auf Abenteuer
    * der Verlust von Dominik wurde etwas unterkühlt abgehakt
    Manches wirkte auf mich zunächst an einigen Stellen sehr fremd und gewagt. Vina Jackson betreibt ein Wechselbad aus normaler Liebe und Hingabe und dem gefährlichen Spiel aus Verletzlichkeit und Vertrauen, sie würzt mit Musik, Melancholie und Ideenvielfalt. Dieser erotische Roman ist ganz besonders und nimmt den Leser mit in eine prickelnde, sinnliche Welt aus Normalität und wilden Szenen an grandiosen verruchten Schauplätzen und wilden Livestyle. Man sollte es mögen und sich fallen lassen können. Mein Geschmack traf es diesmal eher nicht.
    Fazit: 4 SEASONS knüpft als neue Erotik-Reihe von VINA JACKSON an die bekannten 80 DAYS an. Summer Zahova erlebt weitere Höhen und Tiefen, begleitet von Leidenschaft und Musik. Nicht immer meint es das Schicksal gut mit ihr, dennoch findet sie ihren Weg.
  15. Cover des Buches Lea (ISBN: 9783442743278)
    Pascal Mercier

    Lea

     (178)
    Aktuelle Rezension von: ChristaEckert
    Ein Vater, der sich seinem Kind vollkommen ergibt. Seine Art von Liebe. Sie ist ohne Zweifel tief, aber Liebe kann durchaus Nein sagen. Dieser Vater kann es nicht. Als litte er an dem unsäglichen Makel, kein guter Vater zu sein, unterstützt er sein Kind so sehr, dass es, wenn man auf ihn schaut, schon wehtut - denn es kostet ihn einiges.
    Und seine Tochter? Wird diese kleine Lea, die ihre Mutter und damit ihr eigenes Leuchten verloren hat, durch diese Aufopferung wieder lebendig und froh? Scheinbar ja...
    Es ist faszinierend, zutiefst faszinierend, wie der Autor mich an die Seite dieses Vaters geholt hat, obwohl ich doch eigentlich so denke, wie eben beschrieben. Ich habe ihn so sehr verstanden, habe vielleicht auch gefühlt, was er selbst nicht wirklich fühlen kann und dann wieder sehr dediziert beschreibt. Die Geschichte wird aus der Sicht eines Fremden erzählt, der den Vater irgendwo in Südfrankreich trifft und von ihm seine Lebensgeschichte erzählt bekommt und der wiederum selbst Teile seiner eigenen Geschichte erzählt. Die beiden Männer tun sich schwer, ihr wirkliches Fühlen aufzudecken, zu benennen - der Autor schafft es aber, feinste Nuancen aus den Beschreibungen, die die beiden dem anderen geben, hindurchschimmern zu lassen und damit vielleicht umso spürbarer zu machen.
    Es war nicht leicht zu lesen, weil es zwei schwere Geschichten sind. Sie zeigen jedoch, wie das Schicksal uns formt, wie die schmerzhaften Erfahrungen uns zu unseren eigenen Tiefen gelangen lassen, die nicht unbedingt Abgründe sein müssen. Im Gegenteil. Zwei Liebende, die sich selbst für unbeholfen in der Liebe halten, erzählen einander ihre Geschichten und finden unmerklich in eine Wärme, eine Zugeneigtheit füreinander, die ich nur als Liebe empfinden kann. Das Buch hat mir viel gegeben.
  16. Cover des Buches Aus dem Leben eines Taugenichts (ISBN: 9783458362876)
    Joseph von Eichendorff

    Aus dem Leben eines Taugenichts

     (444)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Der Sohn des Müllers ist ein wahrer Taugenichts. Tag für Tag sitzt er nur herum und genießt den Sonnenschein, sehr zum Missfallen seines Vaters. Dieser hat letztendlich aber genug von der Faulheit seines Sohnes und setzt ihn vor die Türe. So sieht sich der Taugenichts plötzlich einer komplett neuen Lebenssituation gegenüber. Mit seiner Geige zieht er nun übers Land, bis er auf eine schöne und mysteriöse Gräfin trifft, die sein Herz verzaubert. Sie ist zum Zweck seiner Existenz geworden, und so folgt er ihr bis über die Alpen nah Italien, um sein Glück zu finden. 

    Wir mussten das Buch im Deutschunterricht im Rahmen des Themas der Romantik lesen, und ich muss sagen, dass mich die Novelle einigermaßen überrascht hat, sowohl im positiven, wie auch im negativen Sinne. Der Schreibstil war recht angenehm zu lesen, man kommt flott durch die Geschichte, auch wenn es mir für meinen Geschmack manchmal zu flott war. Ich habe es gerne etwas breiter und umschreibender. Was aber schön zur Geltung kommt, sind die eindeutigen Merkmale der Literatur der Romantik, weshalb wir die Novelle auch lesen mussten. Man fühlt sich stellenweise auch ein wenig in die 20er Jahre des 19. Jahrhunderts zurückversetzt, vor allem wenn sich der Taugenichts wieder einmal auf Wanderschaft in der unberührten Natur befindet. Ein wenig zu kämpfen hatte ich allerdings mit dem Taugenichts als Figur. Zwar ist die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt, wodurch man einen direkten Zugang zu ihm erhält. Auf der anderen Seite blieb er mir trotzdem ziemlich fremd. Ich glaube hauptsächlich, weil er recht eindimensional gezeichnet ist, und man auch sonst nicht besonders viel über ihn erfährt. Und sympathisch war er mir, um er ehrlich zu sein, auch nicht gerade. Er war mir für meinen Geschmack einfach viel zu unreflektiert, aber vor allem naiv und unbedacht. Zwar freut es mich, dass er aus seinem gewohntem Leben ausbricht, und neues wagt, allerdings konnte er dabei die möglichen Konsequenzen seiner Handlung für sich selbst, aber auch für seine Umwelt nicht einschätzen. Am meisten aber hat mich das Ende gestört, und auch die in der Geschichte immer wieder auftretenden Zufälle. Sowohl die besagten Zufälle, als auch das Ende wirkten mir viel zu sehr an den Haaren herbeigezogen und übertrieben. An manchen Stellen konnte ich nur mehr mit den Augen rollen, und ich hätte beim Genuss, diese Buch zu lesen, auf einige davon verzichten können. Das war dann einfach nicht mehr mein Geschmack.

    Auch wenn die Novelle in meinen Augen einige Schwächen hat, kann ich sie weiterempfehlen, vor allem als Schullektüre, da man hier sehr schön in die Gefühlswelt und Mentalität der Romantiker eintaucht, ohne dass sich das ganze sonderlich ziehen würde.  

  17. Cover des Buches Tödliche Sonate (ISBN: 9783837143102)
    Natasha Korsakova

    Tödliche Sonate

     (14)
    Aktuelle Rezension von: MaxundMaggie

    Das Cover des Hörbuchs gefällt mir sehr gut und ist absolut stimmig mit dem Inhalt.

    Gelesen wird von drei Sprechern, die alle gute Arbeit machen, wobei mir der Commissario-Sprecher am meisten im Gehörgang schmeichelte.

    Aus den drei Erzählern lässt sich schließen, dass es hier drei Stränge gab.

    Ich hätte mir im Booklet eine Personenaufstellung gewünscht, rein vom hören her ist es super komplex und ich hatte arge Schwierigkeiten mir alle Namen einzuprägen.

    Auch den Strang rund um die Geigenzwillinge musste ich mir in einer Legende festhalten,sonst hätte ich den Anschluss verloren.

    Der Fall beginnt spannend, hält aber nicht immer konstant den hohen Bogen, so das ab und an etwas Leerlauf entsteht. Vom Ende war ich ein kleines bisschen enttäuscht, denn der Mörderstrang versprach einen aufregenderen Meuchler. 

    Ich kenne bereits Band 2, der mir stärker in Erinnerung blieb. Vielleicht hätte ich mich nicht ganz so schwer getan, wenn ich statt des Hörbuches das Buch gelesen hätte.

    Ein solider Krimi mit Stärken und ein paar Schwächen.

  18. Cover des Buches Die Violine des Teufels (ISBN: 9783426652466)
    Joseph Gelinek

    Die Violine des Teufels

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Tapsi0709
    Erst habe ich gedacht, ein Buch über klassische Musik wäre nichts für mich, aber dann hat es mich doch sehr schnell in seinen Bann gezogen, sodass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Spannung von vorne bis hinten und man grübelt schon fast bis zum Schluss wer denn der Täter ist. Solche Bücher liebe ich.
    Es ist sehr flüssig geschieben.
    Außerdem kommen 3 Kapitel vor, die den Tod Paganinis beschreiben und seinen angeblichen Pakt mit dem Teufel.
    Es gibt selten Bücher, die mich so fesseln. Dieses kann ich auf jeden Fall sehr empfehlen.
  19. Cover des Buches Der Mondscheingarten (ISBN: 9783548061436)
    Corina Bomann

    Der Mondscheingarten

     (285)
    Aktuelle Rezension von: nati51

    Ab und zu brauche ich ein Buch, um vom Alltag abzuschalten und mich hinein in eine andere Welt träumen kann. Der Mondscheingarten von Corinna Bomann hat dieses geschafft.

    Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt. Die Gegenwartsgeschichte führt den Leser nach Berlin ins Jahr 2011. Lilly Kaiser ist Witwe und lebt seit dem Tod ihres Mann sehr zurückgezogen. Sie hat ein kleines Antiquitätengeschäft und spielt mit dem Gedanken Urlaub zu machen, da im Januar nicht viel verkauft wird. Dann betritt ein älterer Herr ihren Laden und gibt ihre eine wunderschöne Geige, doch er will sie ihr nicht verkaufen, sondern er behauptet, dass dieses Instrument ihr gehört und weist auf ein Notenblatt das betitelt ist mit „Mondscheingarten“. Lilly ist von der Geige fasziniert und bevor sie dem unbekannten Mann Fragen stellen kann, ist dieser spurlos verschwunden. Auf der Rückseite der Geige entdeckt Lilly eine eingebrannte Rose. Ihre Neugier ist geweckt und Lilly möchte mehr über das Instrument erfahren. Sie nimmt Kontakt zu ihrer besten Freundin Ellen in London auf, die Expertin für Musikinstrumente ist, um mehr über die Geschichte der Geige heraus zu finden und warum sie die rechtmäßige Eigentümerin sein soll.

    Der zweite Handlungsstrang beginnt im Jahr 1902 und führt nach Padang/Indonesien. Als Leser lernt man Rose Gallway kennen, die zu den besten Violinistinnen der Welt gehörte und von ihrem Vater die Rosengeige als Geschenk bekam.

    Das Buch liest sich leicht und flüssig aufgrund des schönen Schreibstils der Autorin. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit steigert die Spannung. Sehr farbenprächtig und bildhaft wurden die Natur und die Personen beschrieben. Schon nach den ersten Seiten fühlte ich mich in den Bann des Buches gezogen und wartete begierig darauf zu erfahren, welches Geheimnis hinter der Geige steckte, deshalb konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Am Ende waren alle offenen Fragen beantwortet, einziges Manko waren die etwas zu vielen Zufälle. Trotzdem hat mir das Buch angenehme Lesestunden beschert.

  20. Cover des Buches Peterchens Mondfahrt (ISBN: 9783401710099)
    Gerdt von Bassewitz

    Peterchens Mondfahrt

     (143)
    Aktuelle Rezension von: CorinaPf
    Inhalt:


    Herr Sumsemann  ist ein Maikäfer, aber nicht irgend ein Maikäfer, jeder kennt Herr Sumsemann. Er ist etwas ganz besonderes, denn Herr Sumsemann hat nur fünf Beinchen. 


    Es gibt eine Sage und diese sagt, dass der Großvater von Herr Sumsemann von einem Holzdieb das Beinchen abgehackt wurde. Er fiel in Ohnmacht und als er erwachte stand vor ihm eine Fee. Diese hat den Holzdieb auf dem Mond verbannt doch leider ist der Fuß vom Herrn Sumsemann auch auf dem Mond gelandet. Die Fee sagte er könne sich sein Beinchen wieder holen, indem er zwei Kinder findet die ihm kein Leid zufügen und die mit ihm gemeinsam zum Mond fliegen. 
    Die Familie Sumsemann begibt sich auf die Suche, dabei kommen viele ums Leben, bis nur mehr Herr Sumsemann übrig bleibt.
    Er lebt alleine in einem Baum, denn seine Frau wurde von einer Henne verspeist, er ist darüber traurig. 
    Durch Zufall fliegt er in ein Kinderzimmer und begegnet Peterchen und Anneliese. Diese bekommen von ihrer Mutter gerade die Geschichte von Maikäfer erzählt der nur fünf Beine hat. Herr Sumsemann weiß sofort dass dies die Kinder sein müssen, die sein Beinchen vom Mond holen könnten.
    Können sie es schaffen?


    Protagonisten:


    Herr Sumsemann ist ein sehr ängstlicher Maikäfer, der alles von den Kindern erwartet aber selber wenig macht außer sich Tot stellt, Auch wird ab und an recht gemein. Was mir in den Zusammenhang nicht gut gefallen hat. 


    Peterchen: ist ein Junge der sich vor nichts fürchtet und sich gerne auf Abenteuer einlässt. Ich fand ihn sehr liebenswürdig, denn er half Herr Sumsemann und auch Anneliese.



    Anneliese: ist das nette süße Mädchen, die sich immer um alle kümmert. In der aber auch Kraft steckt. Sie hat immer wieder einen tollen Plan der sie außer brennslichen Situationen befreit




    Schreibstil:


    Ich liebte den Schreibstil, ich konnte mir die Reise gut vorstellen, durch die Illustrationen wurden die Geschichte noch realer. Ich mochte dass es immer wieder spannende Szenen und die Gestalten waren immer wieder lustig.


    Fazit;


    Das buch hat mir sehr gefallen und ich las es auch sehr gerne. Es war ein toller Roman ich gebe dem Buch 4 Sterne  
  21. Cover des Buches Kaltes Herz (ISBN: 9783499257698)
    Charlotte Freise

    Kaltes Herz

     (10)
    Aktuelle Rezension von: LettersFromJuliet

    Meine Meinung

    Ich war bei diesem Buch sehr skeptisch ob es mir gefallen wird. Den Klappentext finde ich nämlich gar nicht so ansprechend und ich hatte auch ziemliche Probleme in die Geschichte reinzukommen, zumal ich keine Ahnung hatte, wo sie mich eigentlich hinführen will.
    Der Schreibstil war am Anfang gewöhnungsbedürftig, die Handlung plätscherte dahin und ich war schon drauf und dran das Buch abzubrechen. Irgendwann hatte ich mich dann doch an den Schreibstil gewöhnt, die Handlung nahm an Fahrt auf und dann wollte ich doch wissen wie das Buch ausgeht.
    Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Hetti und von Charles erzählt, kleine Passagen aber auch aus der Sicht von Hettis Onkel, welcher ein ziemlich seltsamer Kauz ist. Ja, teilweise war er sogar recht gruselig.
    Man merkt ziemlich schnell, dass diese Geschichte auch noch ein Familiengeheimnis verbirgt und ich hatte dann auch eine Vermutung. Wie aber letztendlich alles endet, das fand ich erschreckend. Zu welchem Wahnsinn die Menschen doch manchmal fähig sein.
    Hettis Cousinen sind sehr unterschiedlich und man kann kaum glauben, dass es Geschwister sind. Durch sie kommt allerdings einiges an Leben in die Handlung.
    Die beiden Protagonisten waren gut ausgearbeitet und vor allem Hetti konnte meine Sympathie gewinnen. Sie hat bislang ein sehr einsames und zurückgezogenes Leben geführt, da ihre Mutter das so wollte. Dadurch ist sie im Umgang mit den Menschen etwas unbedarft und hier kann man wunderbar eine Entwicklung feststellen, was mir immer sehr wichtig ist.
    Es ist bewundernswert wie verbissen Charles versucht seine Hetti zu finden. Er gibt einfach nicht auf und bekommt Hilfe durch einen Jungen vom Theater und einen alten Gesangslehrer (der war richtig klasse).
    Man fiebert mit den Charakteren mit, ob sie wieder zu einander finden werden. Man möchte wissen was es mit dem Familiengeheimnis auf sich hat und wieso Hettis Onkel so seltsam ist.
    Leider gab es jedoch ein paar Ereignisse, die ich für unrealistisch halte. Da sie erst später in der Geschichte passieren, möchte ich hier natürlich nicht vorgreifen.
    Die Autorin hat versucht mehrere Handlungsstränge miteinander zu verknüpfen, was ihr jedoch nicht immer gelungen ist. Dafür hätte das Buch dicker sein müssen, um der Geschichte den nötigen Raum zu geben.
    Ich werde mir noch andere Bücher der Autorin anschauen, aber “Kaltes Herz” müsste ich nicht nochmal lesen.

    Fazit

    Familiengeheimnis, Spannung und eine Romanze – daraus hätte man aber mehr machen können. Ein ganz netter historischer Roman, der einen 1900 nach Berlin entführt.

  22. Cover des Buches Die Stimme der Violine (ISBN: 9783404259564)
    Andrea Camilleri

    Die Stimme der Violine

     (77)
    Aktuelle Rezension von: JochenBender
    Eine wohldurchdacht komponierte und gekonnt erzählte Geschichte. Camilleris Krimis tragen stets auf den ersten Blick sperrige und ungewöhnliche Titel, die jedoch im Laufe des Buches immer sinn und Bedeutung erhalten. Für mich persönlich liefert dies ein kleiner, feiner Extragenuss beim Lesevergnügen. Einzig die Person des Kommissars Montalbanos, der für meinen Geschmack zu sehr ein selbstverliebter Macho ist, stellt einen kleinen Wehrmutstropfen dar.
  23. Cover des Buches CONCERTINO 1 A-MOLL - arrangiert für Violine - Klavier [Noten / Sheetmusic] Komponist: Accolay Jean Baptiste (ISBN: 7948104555145)
  24. Cover des Buches Die Violine von Auschwitz (ISBN: 9783442742981)
    Maria Àngels Anglada

    Die Violine von Auschwitz

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Auch unter den Nazis gab es Personen, die noch menschlich waren, zumindest halbwegs. Aus der Sicht eines KZ-Häftlings erzählt, der sein Verhalten den abstrusen Vorstellungen der Aufseher anpasste und dadurch überlebte.

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