Bücher mit dem Tag "virologie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virologie" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Extinction (ISBN: 9783328100096)
    Kazuaki Takano

    Extinction

     (228)
    Aktuelle Rezension von: Louie

    Cover:

    Hätte ich das Buch in einer Buchhandlung gesehen und nicht gewusst, mit welcher Thematik es sich beschäftigt, hätte ich aufgrund der Covergestaltung vermutlich nicht dazu gegriffen. Das Cover entspricht einfach meinem persönlichen Geschmack nicht. Ich finde es auch nicht wirklich passend zur Atmosphäre, darüber kann man sich aber streiten.

    Handlung:

    Im Mittelpunkt der Handlung steht das Thema Evolution. Das Buch besteht aus verschiedenen Handlungssträngen. Wir begleiten einerseits den Söldner Jonathan Yeager, der bei einem privaten Militärunternehmen arbeitet. Ihm wird ein Jobangebot gemacht, bei dem er viel Geld verdienen soll und er nimmt es an, damit er die Behandlung seines todkranken Sohnes bezahlen kann. Sein Auftrag ist die Tötung eines Pygmäenstamms im Kongo, der mit einem gefährlichen Virus infiziert sein soll. Es stellt sich jedoch schnell heraus, dass dies nicht der wahre Grund der Mission ist.

    Außerdem verfolgen wir den jungen Japaner Kento Koga, dessen verstorbener Vater ihm den Auftrag gegeben hat, innerhalb eines Monats ein Medikament gegen eine unheilbare Krankheit zu entwickeln. Schnell gerät er dabei unter die Beobachtung der Polizei und fragt sich, wem er trauen kann und wem nicht.

    Außerdem befasst sich ein Handlungsstrang mit den Beschlüssen des Weißen Hauses bezüglich der Söldnergruppe rund um Jonathan Yeager.

    Charaktere

    Yeagers Beweggründe sind sehr gut dargestellt, sodass sein Handeln für mich gut nachvollziehbar war. Jedoch hätte ich gern auch etwas mehr über die anderen Söldner und den Anthropologen Nigel Pierce erfahren.

    Kento fand ich besonders sympathisch, da er im Laufe des Buches über sich hinausgewachsen ist und ihn seine anfänglichen Selbstzweifel sehr nahbar gemacht haben.

    Ich mochte auch die Nebenfigur Jeong-hoon und die Freundschaft zu Kento, die sich im Laufe des Buchs entwickelt hat, sehr sehr gerne.

    Meinung

    Das Buch war von Anfang an sehr spannend. Einzig die Szenen in Amerika im Weißen Haus fand ich nicht extrem spannend, dennoch haben sie gut ins Buch gepasst und haben ein gutes, vollständiges Bild ergeben.

    Was mit gut gefallen hat, waren die wissenschaftlichen Infos, die man bekommen hat. Man hat viel gelernt, auch wenn man als Laie nicht immer alles versteht, muss man aber auch nicht um die Handlung nachvollziehen zu können.

    Der Schreibstil war rund und flüssig zu lesen. Man sollte jedoch wissen, dass das Buch nichts Leichtes für nebenbei ist, eben weil es ein Wissenschafts-/Politthriller ist.

    Ich habe das Buch gekauft, weil mich "Origin" von Dan Brown begeistert hat und ich mehr Bücher mit dieser Thematik gesucht habe. Hier bin ich auf jeden Fall fündig geworden. Für mich hat aber irgendwie der letzte Schliff oder eine unerwartete Wendung gefehlt.

    Zuletzt muss ich noch erwähnen, dass mich der Einband des Buches massiv gestört hat, da er sehr anfällig für Knicke und Leserillen ist, was bei mir definitiv nicht der Normalfall ist.

    Fazit

    Sehr spannender Thriller, aber nur für die, die sich für Politik und/oder Pharmazie und Evolution interessieren. Da mir persönlich irgendetwas gefehlt hat, nur 4 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Kinder der Nacht (ISBN: 9783453521650)
    Dan Simmons

    Kinder der Nacht

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Diesem Buch bin ich tatsächlich zweimal begegnet, denn ich wollte es in der Dan Simmons-Lesegruppe auf Facebook schon mitlesen und hatte es mir auf den Kindle geladen, doch leider habe ich es nach ein paar Seiten abgebrochen, weil mir der Schreibstil überhaupt nicht zugesagt hat. Nachdem Steffi, die "Lady of the books" es aber auf ihrem Youtube-Kanal rezensiert hat, habe ich beschlossen, dem Buch nochmal eine Chance zu geben, und was soll ich sagen? Es hat mir doch tatsächlich dann gut gefallen! 

    Klappentext:
    Graf Dracula lebt! Tief in den unzugänglichen Regionen Rumäniens regt sich eine Macht, die das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bedeuten kann …

    Autor:
    Dan Simmons wurde am 4. April 1948 in Peoria im US-Bundesstaat Illinois geboren. Nachdem er 1970 das College abgeschlossen hatte, arbeitete er 17 Jahre als Grundschullehrer. Seither ist Schriftstellerei sein Hauptberuf. Bereits als Student fiel er durch seine literarische Begabung auf. Die erste Story publizierte er jedoch erst 1982 und gewann damit einen Literaturpreis. Seither sind Auszeichnungen für seine Werke die Regel. Er bewegt sich grundsätzlich im Bereich Horror und Dark Fantasy.

    Das Taschenbuch mit 672 Seiten ist bei Amazon nur noch gebraucht erhältlich, die Kindle-Edition kostet 8,99€. Veröffentlicht wurde es in der Heine-Ausgabe am 1.9.2007 im Heine-Verlag.

    "Kinder der Nacht" ist das neunte Buch von Dan Simmons, danach folgten noch einundzwanzig weitere Veröffentlichungen. Mit diesem Buch hat er den Locus-Award im Bereich Horror gewonnen, der zu den bedeutendsten Awards in diesem Genre gehört. Dieser Horrorroman ist das erste Werk von Dan Simmons, das ich gelesen habe und wird definitiv nicht das Letzte gewesen sein.

    Wir lernen die amerikanische Ärztin Kate Neumann kennen, die in Rumänien in einer Kinderklinik arbeitet. Sie muss mit ansehen, wie die Kinder durch Krankheiten und Unachtsamkeit des Personals unendliches Elend erleiden und vor sich hin vegetieren, ja sogar in den meisten Fällen ums Leben kommen. Dies wird durch einen sehr deutlichen, unmissverständlichen Schreibstil verständlich gemacht, durch den ich mehrere Male gezwungen war, das Buch zur Seite zu legen, weil mir richtig schlecht geworden ist. Der ausführliche Schreibstil ist es auch, der einen Einblick in das Rumänien der 90er-Jahre gewährt, welcher sehr düster ist und von Hoffnungslosigkeit, Armut, Umweltverschmutzung, hohe Korruption und einer desorientierten Jugend.

    Kate Neumann, aber auch sämtliche Nebenfiguren, sind sehr gut ausgearbeitet. Das hat es mir sehr leicht gemacht, durch den ganzen Roman mit ihr und der Entwicklung der Geschichte mitzufiebern. Was ich sehr gut bei Kate fand, ist, dass sie sich mit der Frage beschäftigt, wie Vampire in die heutige Zeit passen würden, diese Frage hat sich wahrscheinlich jeder Vampirfan schon einmal gestellt.

    "Kinder der Nacht" gehört zu den Büchern, bei denen man schnell merkt, dass der Autor sehr umfangreich recherchiert haben muss, was ich immer sehr schätze. Wer sich nicht für Medizin oder Genetik im Zusammenhang mit Vampiren interessiert, ist hier nicht gut beraten, denn schnell steigt die Geschichte in dieses Thema ein. Zwar kommen im Text sehr viele Fachbegriffe vor, aber dadurch, dass sich die Figuren über die Vorkommnisse unterhalten, kommt man schnell rein uns versteht, worum es hier geht. Ich habe keinerlei medizinische Vorkenntnisse und hatte keine Schwierigkeiten, etwas zu verstehen.

    Was dieses Buch noch zu etwas Besonderem macht, ist, dass man hier zwei Perspektiven mitbekommt, einmal die von Kate und einmal die von Graf Dracula höchstpersönlich. Jedoch völlig befreit von jeglichen Klischees, nichts ist hier so, wie man es auf der üblichen Geschichte des Grafen kennt. 

    Dieses Buch ist nichts für jemanden, der sich nicht für Medizin und Vampire interessiert, ebenso ungeeignet ist es für Leser, die es nicht ertragen können, wenn leidende Kinder eine Rolle spielen.
  3. Cover des Buches Die unbekannte Macht (ISBN: 9783492281416)
    Peter F. Hamilton

    Die unbekannte Macht

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Solara300

    Kurzbeschreibung

    Im Jahre 2600 ist alles möglich in den Weiten der Galaxie.
    Denn die verschiedensten Kolonien gibt es mittlerweile und auch genauso viele Kulturen die hier aufeinanderprallen. Aber auch der Handel blüht und die Konföderation versucht für den Frieden überall zu Sorgen.
    Allerdings ist dies nicht überall gewährleistet und es kommt zu Kämpfen die alles verändern können.
    Denn ein vergessener Planet taucht auf und mit ihm eine neue Lebensform.



    Cover

    Das Cover passt zum Inhalt wie die Weiten der Galaxie. Stimmig mit dem Schiff, das auf einer Mission zu sein scheint und passend zum Titel, denn wer weiß, was einen in fremden Galaxien erwartet.


    Schreibstil

    Der Autor  Peter F. Hamilton hat eine Welt erschaffen, in die ich leider nicht reingekommen bin. Denn schon am Anfang dachte ich, dass es ausführlich beschrieben wurde, aber dass mir die Zusammenhänge und auch die Geschehnisse nicht wirklich immer Stimmig vorkamen und ich immer wieder an dem Punkt war, wo ich mir die Frage stellte, was denn genau der Auslöser von dem Anfang war.
    Deshalb ist diese Geschichte leider nichts für mich und auch nicht mein Geschmack. Die Technik so fortschrittlich sie auch dargestellt wurde ließ mich irgendwann die Geschichte abbrechen und ich muss sagen, dass ich das selten habe und das ich hier nur von meiner Erfahrung des Lesens berichten kann. Denn vielen Stimmen hat es sehr gut gefallen und ich denke hier kommt es immer auf den Persönlichen Lesegeschmack an und wie man in einer Story hinein findet.


    Meinung

    Vergessene Planeten die mit einer Überraschung aufwarten ...

    Hier wird man mitgenommen ins Jahr 2600 wo die Menschen sich im All ausgebreitet haben und die Technologie weitere Fortschritte gemacht hat.
    Allerdings wie in jeder Zivilisation oder Zivilisationen, gibt es auch immer welche die nicht mit dem Frieden einverstanden sind, so auch in der Galaxie.

    Man wird gleich zu Anfang, in ein schweres Gefecht zwischen dem extra erbauten Schlachtkreuzer Beezling mitgenommen, das einen überaus wichtigen Gast an Bord hat, namens "Denn Alchimisten" wer oder was das ist, erfährt man erst später, denn er wurde erschaffen von Dr. Alkad Mzu.
    Ich verrate euch über den Alchemistin jetzt nicht mehr, außer dass die Beezling von Blackhawks angegriffen wird und dreißig Prozent des Schiffes zerstört werden. Was für den Captain Kyle Prager und seine Besatzung heißt, dass sie mitten im Nirgendwo des Alls gestrandet sind. Denn nur bei einer Beschädigung mit zehn Prozent wären sie noch mobil.
    Guter Rat wenn Hilfe sieben Lichtjahre entfernt ist..

    Dabei gibt es jeder Menge unbekannter Planeten, die auch manche eine Heimat sind für Ly-Cilph die einzigen Enitäten die in eine weitere Ebene der Existenz wechseln wollen.

    Wie das zusammenhängt erfahrt ihr, wenn ihr in die Geschichte abtaucht.

    Leider ist dieses Werk nichts für mich, da ich es abgebrochen habe und auch in der Mitte oder dem Ende konnte es mich nicht von einem gegenteil überzeugen.

    Fazit 

    Leider für mich nicht gelungen!
    Eine sehr fortschrittliche Technologie im Weltall mit einer unbekannten Macht erwartet den Leser.

    Die Reihe
    - Die unbekannte Macht: Der Armageddon-Zyklus 1
    - Fehlfunktion: Der Armageddon-Zyklus 2
    - Seelengesänge: Der Armageddon-Zyklus 3
    - Der Neutronium-Alchimist: Der Armageddon-Zyklus 4
    - Die Besessenen: Der Armageddon-Zyklus 5
    - Der nackte Gott: Der Armageddon-Zyklus 6
     

    2 von 5 Sternen

  4. Cover des Buches Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist (ISBN: 9783404232284)
    Peter F. Hamilton

    Der Armageddon Zyklus / Der Neutronium Alchimist

     (32)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Warnung!
    Einen derart fiesen Cliffhanger habe ich seit langem nicht gelesen. Hamilton übertrifft sogar noch George R.R. Martin.
    Ansonsten geht die Geschichte ihren aussergewöhnlich guterzählten Gang. Sprachliche Finessen sind nicht dazugekommen, waren aber auch nach den bisherigen Bänden nicht zu erwarten.
    Der Armaggeddon Zyklus ist eine solide Space Opera mit intelligent witzigen Anleihen bei Figuren der Literatur od. Weltgeschichte.
    Abgesehen vom Charakter Joshua Calverts der im Neutronium Alchimist Verstärkung bekommt bleibt Hamilton bei seiner nüchternen Erzählweise und umschifft jeglichen Humor weiträumig.
    Die Menschheit ist gezwungen sich spirituell weiterzuentwickeln und ihre gesamte Kreativität zu nutzen
    um dem drohenden Untergang auszuweichen. Nichts neues, aber fesselnd zu lesen, besonders seit der Alchimist gezeigt hat, zu was er imstande ist.
    Einzig die Darstellung des absolut Bösen mit der Figur Quinn Dexter hinkt etwas und hemmt den Lesefluss. Das mag aber auch Geschmackssache sein und beeiträchtigt nicht die Bewertung.
    Trockene 5 Sterne SciFi Empfehlung.

  5. Cover des Buches Dark Inside (ISBN: 9780230756182)
    Jeyn Roberts

    Dark Inside

     (17)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Empfohlen wurde mir dieses Buch von einer guten Bekannten mit dem Hinweis, es nicht zu lesen, wenn ich nachts alleine zu Hause bin. Und diesen Hinweis gebe ich an dieser Stelle gerne weiter, denn das Buch ist nicht nur ein wahrer Pageturner, es läuft einem auch mehr als einmal kalt über den Rücken.
    Ein großes Erdbeben bringt das Leben, wie wir es kennen, aus dem Gleichgewicht. Denn nicht nur die Infrastruktur ist komplett zerstört, auch scheinen einige Menschen verrückt geworden zu sein, denn Eltern ermorden ihre Kinder, Männer ihre Ehefrauen und auch auf der Straße bis du nicht mehr sicher, denn die Angriffe scheinen grundlos, aber sehr brutal.
    Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von mehreren Jugendlichen. Die Sicht wechselt kapitelweise, was schon während des Buches zu gemeinen Cliffhangern führt. Das macht es nur noch um so spannender. Denn sie sind auf der Flucht vor dem, was sie gar nicht wissen, was es ist. Ihre einzige Hoffnung ist, zu überleben.
    Die Sprache ist brutal, nichts wird beschönigt, das Morden teilweise sehr detailreich geschildert. Das Englisch ist aber sehr verständlich, auch wenn man die ein oder andere Vokabel nicht kennt, wird man das Buch verstehen.
    Am besten gemacht ist meiner Meinung nach allerdings die Tatsache, dass man niemanden trauen kann - auch als Leser nicht. Denn wer weiß, vielleicht sind selbst die "normalen" Personen, die uns präsentiert werden, nicht dass, was sie vorgeben zu sein. Aber auch generell, man leidet mit, hofft mit, fiebert mit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war unheimlich gefesselt.
    Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle mit sehr starken Nerven. Der zweite Teil liegt schon hier und wird mir sicher wieder eine kurze Nacht bescheren.
  6. Cover des Buches Die Besessenen (ISBN: 9783492281454)
    Peter F. Hamilton

    Die Besessenen

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Der bisher beste Band des Armageddon Zyklus.
    Hamilton läuft "spaceoperatechnisch gesehen" gelinde gesagt zu Höchstform auf und verwöhnt den Leser mit allen denkbaren Inhalten einer Space Opera.
    Raumschlachten , Xeno Wesen , Einblicke in das Wesen der Kiint , Al Capone, Wissenschaftler, Politik, Intrigen, Abenteuer, endlich eine detaillierte Vorstellung der irdischen, Arkologien und Technik ......
    Eine großartige SciFi Welt.  Pures Genusslesen.
    Und tatsächlich Ansätze von Humor. Schwarzem natürlich, wie es angesichts des Titels zu erwarten ist.

  7. Cover des Buches Die geschützten Männer (ISBN: 9783746612232)
    Robert Merle

    Die geschützten Männer

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Empokmaren

    Das war mal eine Lektüre der besonderen Art.
    Normalerweise findet man diese Romane nicht in meinem Bücherregal. Ich habe gerade eine 'rebellische' Phase und  wollte mal etwas anderes lesen. Etwas neues ausprobieren. Dabei ist mir der Schmöker
    "Die geschützten Männer" von Robert Merle in die Hände gefallen.
    Und was soll ich sagen ...

    So nehmen Männer also den Feminismus wahr. ;-)

    Keine Panik, liebe 'Leser' dieser Rezi. Ich stelle Euch hier nicht an den Pranger.

    Dennoch kann man dem Buch nicht absprechen, dass es von einem Mann geschrieben wurde.

    Nachdem ein Virus die zeugungsfähigen Männer dahinrafft, können einige von ihnen 'gerettet' werden. Diese Herren werden - zu ihrer Sicherheit - weit weg vom entstehenden Chaos in Isolation gehalten. Auch der Neurologe Ralph Martinelli gehört zu den Auserwählten. Zusammen mit mehreren Frauen und einen Mann, der sich freiwillig kastrieren ließ, um den Tod zu entkommen, arbeitetet er während dessen an einem Serum.
    In der Zwischenzeit versuchen fanatische Frauenrechtlerinnen die Welt zu beherrschen und zu regieren.

    Robert Merle dreht hier einmal den Spieß um, wenn er die Welt von Frauen regieren lässt. Allerdings geht er auch ins Extrem, denn die machthungrigen Anführerinnen haben mit Männern nichts im Sinn. Für sie sind Männer eher lästig wie Fliegen.
    Die Frauen, die das anders sehen und dem männlichen Geschlecht gegenüber wohlwollend eingestellt sind, werden von der Regierung beobachtet.
    Fieberhaft arbeitet Ralph an dem Gegenmittel und steht kurz vor der Vollendung, als er erfährt, dass die Präsidentin etwas ganz anderes im Schilde führt.

    Die Frauen kommen in diesem Roman nicht wirklich gut weg. Zudem bedient sich der Autor einiger Klischees, die bei mir jedoch eher zur Unterhaltung beitrugen, und mich zum Schmunzeln brachten.
    Für Frauenrechtler und Feministinnen muss dieser Roman ein Dorn im Auge sein.
    Daher sollten 'emanzipierte' Leserinnen diese Geschichte mit einem Augenzwinkern lesen oder die Finger davon lassen.

    Ich, für meinen Teil, fand sie sehr amüsant.

  8. Cover des Buches Cobra (ISBN: 9783426619520)
    Richard Preston

    Cobra

     (63)
    Aktuelle Rezension von: kointa
    Eigentlich ist dieses ein sehr spannender Thriller. Und zum Schluss konnte ich ihn auch kaum noch aus der Hand legen, doch leider hat er auch einige Längen. In manchen Kapiteln geht der wissenschaftliche Hintergrund und die Entstehungsgeschichte von Biowaffen einfach zu sehr ins Detail. Dies stört den Spannungsbogen und meiner Meinung nach braucht man diese Info`s auch nicht wirklich. 
    Ansonsten ist das Buch sehr gut geschrieben und teilweise auch etwas eklig, denn auch bei den Symptomen des Virus und der Autopsien geht der Autor ins Detail.
    Gefallen hat mir auch, dass die Geschichte ohne eine intensive Liebesbeziehung auskommt.
  9. Cover des Buches Die Bach runter (ISBN: 9783740804978)
    Uli Aechtner

    Die Bach runter

     (24)
    Aktuelle Rezension von: christiane_brokate
    Ein sehr spannender und hoch interessanter Krimi, der in der Region Frankfurt am Main spielt, da ich die Gegend kennen wirkte der Schauplatz sehr lebendig auf mich.

    Die Charaktere vor allem der Kommissar hat mich irgendwie mit seiner Art fasziniert es war spannend zu sehen, wie er an denn Fall ran ging. Auch die anderen Charaktere waren sehr spannend beschrieben und passten alle zu 100 Prozent in diesen Krimi.

    Das mit dem Baby fand ich zeitweise etwas heftig, weil es mir sehr leidtat, mit Erbkrankheit und dann auch noch die Mutter weg. Es war ein sehr spannender Fall, der einen aber zeitweise auch zum Nachdenken anregte, er hat mich komplett abgeholt und ich werde ihn noch öfter lesen.

    Ein Krimi der einen bewegt zum Nachdenken anregt, aber auch bis zum Schluss spannend ist.
  10. Cover des Buches Fehlfunktion (ISBN: 9783492281423)
    Peter F. Hamilton

    Fehlfunktion

     (39)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Space Opera die Zweite Wieder ein dicker Schmöker, nachdem die Welten ihre Ausstattung, Personen, Technologie und verschiedene Handlungsstränge gut bekannt sind hätte ein wenig Kürzung nicht geschadet. Man "trielt" beim Lesen, besonders in den eher unsympathischen Handlungszweigen, ein wenig vor sich hin. Dafür gibt es wieder etliche Actiongoodies die versöhnlich stimmen. Knappe 4 Sterne erreicht "Fehlfunktion" damit auf meiner Bewertungsskala. Die breit angelegte Story macht immer noch neugierig, aber der anfängliche Schwung ist raus. Hamilton schreibt solide, mehr aber auch nicht, was bei derart vielen Seiten die Leselust ausbremst. Ich hoffe auf Band drei, in dem die Konföderation in Zugzwang ist und die Handlung deswegen doch wieder mehr Verve zeigen sollte.
  11. Cover des Buches Black Monday (ISBN: 9783548281032)
    R. Scott Reiss

    Black Monday

     (110)
    Aktuelle Rezension von: LauraWhite

    Leider war das Buch super enttäuschend, hätte ich nicht den Ehrgeiz, jedes Buch welches ich beginne zu Ende zu lesen, hätte ich dieses definitiv weg gelegt. 

    Das Buch hat kaum Spannung beinhaltet, nur seitenlange langweilige mikrobiologische Erläuterungen die dem Leser in dieser Größe überhaupt nicht interessieren, der Hauptcharakter war mir dazu auch noch total unsympathisch: Ein Held, der unbedingt alles auf eigene Faust machen muss und dann natürlich als Retter der Welt da steht. Es war von vornerein klar, wie die Geschichte ausgehen wird, was sich dann auch selbstverständlich bewahrheitete. Mir fehlte immer wieder die ganzheitliche Beleuchtung der Situation, ganz oft habe ich mir gedacht "War ja wieder klar... natürlich", es werden super viele Klitschees bedient. Und ehrlich gesagt war ich zwischendurch richtig genervt. Natürlich ist es eine Dystopie, aber es wurden einige selbstverständliche logische Handlungen einfach außen vorgelassen, "weil sie nicht zur Geschichte passten". Aber jeder normal denkende Mensch hätte zu erst so und so gehandelt - aber das passte dem Autor nicht in die Story. Somit gab es auch noch große logische Fehler. Weshalb dann vieles wirklich realitätsfern war und einfach unrealistisch. Als ob der Mann der all das Chaos zu verantworten hat, völlig naiv grinsend auf die Soldaten zu geht und denkt die wollten mit ihm zu Abend essen.. also wirklich, hatte der Autor dann auch keinen Bock mehr oder was?

    Alles in allem würde ich dieses Buch keinem empfehlen: Voraussehbar bis ins kleinste Detail, absolut gar keine Spannung, ernüchternde fachmännische Erläuterungen, unsympathische Charaktere (der typische perfekte Held, der alleine die ganze Welt rettet), klischeehaft, logische Fehler und zum Teil völlig unrealistisch. Einziger Pluspunkt: Die Beschreibung des Zusammenbruch der Gesellschaft, das vor Augen führen unserer Abhängigkeit. Und was man dem Autor lassen muss, ist, dass er auf jeden Fall gut recherchiert hat. Man könnte meinen er wäre eher Mikrobiologe als Autor. Aber ansonsten..tut mir Leid, das Buch kommt weg!

  12. Cover des Buches Seelengesänge (ISBN: 9783492281430)
    Peter F. Hamilton

    Seelengesänge

     (34)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Das einzige was dieser SciFi Reihe fehlt um wirklich absolut erstklassig zu sein ist ein kleiner Funken Witz. Ansonsten gibt es nichts zu meckern. Der unabdingbare rote Faden zieht sich humorfrei durch , die Welten rasen dem Untergang entgegen, der jugendliche Held wird ausgeschickt um gegen den "Drachen" des drohenden Weltenuntergangs anzutreten, die Technik ist vom Feinsten,man lebt in diesen Welten ...... Ich hoffe ja noch immer, wohl vergeblich, das Vater Horst samt überholter Religion endlich von der Bildfläche verschwindet , doch er ist zäh. Die Space Opera entwickelt sich, allein durch die Länge zur Soap Opera in Space Bei allen drängenden offenen Fragen, Problemen und Handlungssträngen kann man gar nicht anders als auf Band 4 hinzufiebern, Hintersinn und Esprit sind jedoch auch in diesem wohl kaum zu erwarten. Schade. Dafür einen Stern Abzug. Großartige Sci Fi ist es dennoch.
  13. Cover des Buches Viren (ISBN: 9783406765100)
    Susanne Modrow

    Viren

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches Die elfte Plage (ISBN: 9783548268804)
    John S. Marr

    Die elfte Plage

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Mysteriöse Viruserkrankungen greifen in Amerika um sich. Nicht nur das FBI, auch der Virologe Jack Bryne ist einem Psychopathen auf der Spur, der in der Neuen Welt die zehn biblischen Plagen auf grauenerregende Weise Wirklichkeit werden läßt. Bryne ahnt nicht, daß er selbst in der Gefahr schwebt, das nächste Opfer des mysteriösen Killers zu werden - des einzigen Menschen, der Brynes dunkles Geheimnis kennt ...
  15. Cover des Buches Der nackte Gott (ISBN: 9783492281461)
    Peter F. Hamilton

    Der nackte Gott

     (36)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext

    Es ist vollbracht. (Sorry etwas Pathos muss ja wohl erlaubt sein *g*

    Peter F. Hamiltons SciFi Saga hat  zu einem grandiosen Schluss gefunden.

    Diese (grob geschätzten) 5600 Seiten verdienen wirklich den Namen Epos.

    Hamilton schreibt bodenständig, technikaffin, physikbewandert, und, sehr wichtig für die Entwicklung der Charaktere, er ist ein guter Menschenkenner und daher auch ein versierter Erzähler.

    Fast immer gönnt er dem Leser Genusslesen. Lässt schwelgen. Scheut sich nicht vor Kitsch, ja sogar Schmalz wenn es ihm angebracht erscheint. (Zur Beruhig, das hält sich in enggesteckten Grenzen g)

    Seine Helden sind menschlich, aber großartig (wobei Joshua Calvert stark an Harrisson Ford in einer Gemengelage aus Indiana Jones und Han Solo verschmilzt, also Mädels, keine Scheu für jede/n etwas dabei), seine Xeno Wesen richtige Xenowesen, die Bösen unsagbar böse,  und er würzt mit bedenkenswerter Philosophie.

    Vielleicht hätte man hier und da etwas straffen können...., wobei  das fast schon an kleingeistiger Mäkelei grenzt und zu Lasten des Detailreichtums, der den Charme dieses Epos ausmacht ginge.

    Stilistisch nicht auf das Hochgeistige beschränkt entwickelt er faszinierende Welten und Ausblicke in eine ferne Zukunft die auf eine Verbesserung der menschlichen Rasse abzielen und darum geht es doch letztendlich bei erstklassiger Science Fiction.

     

    Der Armageddon – Zyklus ist somit ein Must Read für Sci Fi Fans und es bleibt bei mir Bedauern weil er schon durchgelesen ist. Mehr Lob geht fast nicht ;)


     

     

  16. Cover des Buches Virus-Wahn (ISBN: 9783891891476)
    Torsten Engelbrecht

    Virus-Wahn

     (5)
    Aktuelle Rezension von: kvel

    Wie die Medizin-Industrie ständig neue Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht (Buchuntertitel)


    Inhalt, gemäß Verlagshomepage:
    Folgt man der breiten Öffentlichkeit, so wird die Welt wiederholt von schrecklichen Virus–Seuchen heimgesucht. Dabei wird Grundsätzliches

    übersehen: Die Existenz und pathogene (krankmachende) oder tödliche Wirkung dieser Erreger wurde nie wirklich nachgewiesen. In der Medizin hat man sich vom direkten Virusnachweis verabschiedet und begnügt sich mit indirekten „Nachweis“verfahren (u. a. Antikörper– und PCR–Tests). Dieses Buch möchte die Ursachen–Diskussion dort hinlenken, wo sie als wissenschaftliche Debatte hingehört: auf den Pfad der vorurteilsfreien Analyse der Faktenlage.

    Stimmen zu "Virus–Wahn"

    "Das Buch 'Virus–Wahn' kann als das erste Werk bezeichnet werden, in dem die Fehler, die Betrügereien und generellen Fehlinformationen, die von offiziellen Stellen über fragwürdige oder nicht durch Viren bedingte Infektionen verbreitet werden, vollständig aufgedeckt werden."

    – Gordon Stewart, Medizinprofessor, Experte für Infektionskrankheiten und ehemaliger Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO)


    "Das Buch ist meisterhaft, mutig und stolz geschrieben, bis hin zur Einschätzung des Establishments, der Eliten, der Macht und der staatlichen Förderung. Nach meiner Einschätzung ist es das Ergebnis vieler Arbeitsjahre, von sachkundigkeit und von Sorgfalt. Da ich selbst Standardwerke herausgebe, weiß ich die notwendige jahrzehntelange Arbeit zu schätzen."

    – Wolfgang Weuffen, Medizinprofessor und Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie


    "...Erstaunlich ist, dass kritische Analysen von Arbeiten, die in wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht wurden von der breiten Masse als eine Art Querulantentum verstanden werden. Die Bevölkerung hat anscheinend noch immer einen uneingeschränkten Respekt vor den hochrangigen Herren in Weiß und Nadelstreifen. Mit ungeprüftem Sensationsgerede im Stile des RKI erzeugen Virusjäger Panik in der Bevölkerung, ergattern Forschungsgelder in Millionenhöhe und bescheren der Pharma–Industrie Riesengewinne, vor allem dem Tamiflu–Hersteller Roche. Im privaten Gespräch am Rande einer wichtigen Tagung zum Thema konnte ein hochrangiger Veterinär–Wissenschaftler dieses dubiose Spiel mit der Panik nur bestätigen. Also nicht verdummen lassen von den Virusjägern!"

    – Sievert Lorenzen, Professor für Zoologie an der Universität Kiel


    Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
    - Pasteur und Koch: Zwei unter vielen Wissenschafts-Betrügern
    - Die Medien im Bann der Forschungs-Prominenz
    - Drogen, Medikamente und Mangelernährung machen AIDS
    - AIDS-Medikamente: Die Mär von der lebensverlängernden Wirkung
    - Afrika: Wie altbekannte Krankheiten zu AIDS umdefiniert wurden
    - BSE: Die Epidemie, die es nie gab
    - BSE: Von Horrorprophezeiungen und Geldverschwendung


    Hinweis: Mit Ausführungen zu Corona.


    Meine Meinung:

    Dieses Sachbuch ist, auch für Laien, sehr verständlich geschrieben und es bietet viele Informationen für den Leser.


    Textbeispiel:

    „Die Impfstoffhersteller hatten bereits begonnen, Thiomersal aus den Injektionen für Kinder zu entfernen – doch bis zum Jahr 2004 verschacherten sie ihre Impfstoffe auf Quecksilber-Basis. Die CDC und die FDA unterstützten sie dabei, indem sie die schädlichen Impfstoffe aufkauften, um sie dann in Entwicklungsländer zu exportieren.“ (S. 255)


    Fazit: Sehr gut zu lesen und sehr informativ.

  17. Cover des Buches Seuchen (ISBN: 9783451061028)
    Stefan H. E. Kaufmann

    Seuchen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Gefahr aus dem Watt (ISBN: 9783740803018)
    Markus Rahaus

    Gefahr aus dem Watt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03
    Ein spannend geschriebenes Buch bis zum Ende. Das Thema war mir neu und mal was anderes. Es war etwas beängstigend, was mit Viren angerichtet wurde und wie sowas außer Kontrolle geraten kann. Der Kommissar Olofson hat mir gut gefallen, obwohl er sich  teilweise selber im Weg stand. Einzig die Szene, als mir zu langatmig die Hantierung im geheimen Labor beschrieben wurde. 
  19. Cover des Buches Spirale (ISBN: 9783104033853)
    Paul McEuen

    Spirale

     (72)
    Aktuelle Rezension von: collection_of_stories

    „Spiral“ Paul McEuen

     

    1946 kommt Liam Connor mit dem Uzumaki in Kontakt. Der Uzumaki ist ein Pilz, den die Japaner als biologische Waffe einsetzen wollen. Zum Glück gelingt es Liam dieses Unheil, dass innerhalb weniger Tage hunderttausende Opfer bedeutet hätte, abzuwenden und den Pilz sicher zu verwahren.

    60 Jahre später, scheint er aus unerfindlichen Gründen Selbstmord begangen zu haben, aber es ist schnell klar, dass da mehr dahinter sein muss. Wieder steht die Menschheit vor der Gefahr, durch nur wenige Sporen des Pilzes komplett dahingerafft zu werden.

     

    Der Einstieg in die Geschichte ist mir einwenig schwer gefallen. Immer wieder wurden militärische Abkürzungen und Fachbegriffe aus der Biologie genannt. Für einen Nicht-Biologen an der ein oder anderen stelle ein wenig kompliziert, da durchzublicken. Nach den ersten 70-100 Seiten wurde das aber weniger und vor allem verständlicher.

    Danach hatte ich dann allerdings bin ich auf einmal andauernd mit dem Namen der Figuren durcheinander gekommen. Wer war das noch mal? Warum genau war sie jetzt noch mal wichtig? Die Rolle einiger Charaktere habe ich erst kurz vor Schluss verstanden. Es kann aber sein, dass ich hier am Anfang der Geschichte einfach nicht richtig aufmerksam gelesen habe.

     

    Der Schreibstil hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge und haben sich gut lesen lassen. An der ein oder anderen Stelle hätte ich vielleicht nicht so viele Details aus der Biologie gebraucht, aber für jemanden, der sich dafür interessiert, was das mit Sicherheit auch interessant zu lesen.

     

    Die Geschichte an sich hat mir aber doch recht gut gefallen. Es kam immer wieder Spannung auf und mit einigen Wendungen habe ich so gar nicht gerechnet. Auch das Ende hat mir hier gut gefallen –zwischenzeitlich hätte ich das nicht gedacht, aber das hat der Autor hier meiner Meinung nach gut gelöst.

     

    Alles in allem hat mir das Buch also eigentlich ganz gut gefallen, wer sich für Biologie interessiert und wem vielleicht auch die Robert Langdon Reihe von Dan Brown gefallen hat, der wird hiermit auch seinen Spaß haben.

  20. Cover des Buches Der Profi (ISBN: 9783442466337)
    Brett Battles

    Der Profi

     (9)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Partials (ISBN: 9780062071057)
    Dan Wells

    Partials

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Dan Wells und ich haben eines gemeinsam: wir haben beide „Die Welt ohne uns“ von Alan Weisman gelesen. In meinem Fall führte die Leseerfahrung zu der Erkenntnis, dass unser Fußabdruck auf der Erde fast ausschließlich negativ wäre, würden wir plötzlich verschwinden. In Dan Wells‘ Fall beeinflusste die Lektüre das Design der Dystopie in seiner Young Adult Science-Fiction-Trilogie „Partials Sequence“. Er orientierte sich bei seiner Beschreibung einer verlassenen Welt stark an Weismans wissenschaftlichem Gedankenspiel. Das war ihm nur möglich, weil seine Zukunftsvision nicht auf physischer Zerstörung beruht, beispielsweise durch eine Bombe. In seiner Apokalypse kam die Katastrophe auf leisen Sohlen: in Form eines Virus.

    Beinahe jeden Tag hält die 16-jährige Medizinstudentin Kira ein totgeweihtes Neugeborenes in ihren Armen. Seit die Partials vor über einem Jahrzehnt das RM-Virus freisetzten, das die Menschheit nahezu ausrottete, wurde kein einziges gesundes Baby geboren. Die meisten Säuglinge überleben nur wenige Tage. Nicht einmal verzweifelte Fortpflanzungsgesetze können das Unausweichliche aufhalten. Ohne ein Heilmittel stirbt Kiras Gemeinschaft auf Long Island langsam aus. Als ihre Ziehschwester Madison schwanger wird, hält sie ihre Hilflosigkeit nicht länger aus. Es muss eine Heilung geben. Die Forschung muss etwas übersehen haben. Um Madisons Baby zu retten, entwickelt Kira einen waghalsigen Plan. Will sie RM besiegen, braucht sie Antworten von denjenigen, die das Virus erschufen: den Partials. Sie muss eine der biomechanischen künstlichen Intelligenzen gefangen nehmen, sie befragen und untersuchen. Sie weiß, dass sie einen weiteren Krieg riskiert. Aber ist die Zukunft der Menschheit das Risiko nicht wert?

    Ich bin schwer enttäuscht von Dan Wells. „Partials“ fehlt genau das, was mich an seiner „John Cleaver“-Reihe beeindruckt: Glaubwürdigkeit und Originalität. Peinlich, bedenkt man, dass der jugendliche Soziopath gegen übernatürliche Dämonen kämpft, während die gesamte Konzeption des YA-SciFi-Trilogieauftakts auf wissenschaftlichen Erklärungen beruht. Ich fühlte mich zu clever für das Buch und kaufte Wells entscheidende Details einfach nicht ab. Erstaunlicherweise war es jedoch nicht die Dystopie selbst, die meine Stirn in zweifelnde Falten legte. Zwar trägt der Konflikt zwischen Schöpfer und Schöpfung, verkörpert durch Menschheit und die K.I. Partials, längst einen grauen Bart, aber mir gefiel die Ergänzung des Virus RM, dessen tödliche Auswirkungen den Fortbestand der menschlichen Spezies bedrohen. Eine interessante Idee, die Wells mit gebührender Konsequenz verfolgt. Jede Facette des Lebens der 16-jährigen Protagonistin Kira wird von RM beeinflusst. Da es bisher kein Heilmittel gibt, sieht die notdürftige Regierung keine andere Möglichkeit, als junge Frauen zur Fortpflanzung zu verpflichten. In der Hoffnung, dass irgendwann ein immunes Baby geboren wird, setzen sie das Alter für eine Schwangerschaft immer weiter herunter, was natürlich nicht nur auf Zustimmung stößt. Die Gesellschaft ist gespalten und die Angst vor den Partials sitzt vor allem der älteren Bevölkerung, die sich bewusst an den Krieg erinnert, tief in den Knochen. Mit diesen Rahmenbedingungen konnte ich mich gut anfreunden. Womit ich mich hingegen nicht anfreunden konnte, war die viel zu große Rolle, die Wells seiner Protagonistin aufzwang. Als ihre Ziehschwester Madison schwanger wird, beschließt Kira, im Alleingang und in Rekordzeit das zu schaffen, was wesentlich klügeren Köpfen misslang: RM zu heilen. Nun habe ich überhaupt kein Problem mit ehrgeizigen Ambitionen – ich verstand Kiras Beweggründe und gestand ihr einen Versuch zu. Mein Problem bestand darin, dass Dan Wells in „Partials“ niemals in Frage stellt, ob es für eine 16-jährige Medizinstudentin nicht vielleicht etwas unrealistisch sein könnte, allein innerhalb weniger Wochen ein Virus zu heilen, das die Menschheit seit einem Jahrzehnt plagt. Sie mag ja ein begnadetes Talent für Virologie besitzen, aber meines Wissens nach ist die Suche nach einem Heilmittel ein Projekt, dem eine ganze Armee voll ausgebildeter Wissenschaftler_innen ihr gesamtes Leben widmen muss. Ebenso halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass vor ihr angeblich niemand die Partials untersuchen wollte, besonders angesichts des hohen kollektiven Leidensdrucks. Angst hin oder her, zu Zeiten des Krieges muss es Kriegsgefangene gegeben haben. Die Menschheit ist nicht so nobel, dass mit diesen nicht experimentiert worden wäre.  Aber klar, Kira ist die Heldin, die wagt, was außer ihr niemand wagt und hat dabei natürlich auch noch echte Chancen auf Erfolg. Logisch. Durch diesen Heldinnenstatus ist „Partials“ ermüdend vorhersehbar. Ich erinnere mich, dass ich während der Lektüre eines Abends differenziert über den weiteren Handlungsverlauf spekulierte – ich lag mit jeder Mutmaßung richtig. Entweder habe ich hellseherische Kräfte, oder das Buch ist wirklich so berechenbar.

    Ich wünschte, „Partials“ wäre überraschender gewesen. Ich wünschte, ich hätte nicht zusehen müssen, wie exakt das eintrat, was auch in der Handlung jeder anderen beliebigen YA-Dystopie hätte passieren können. Strahlende Heldin, plakative Dramatik, Verrat, Geheimnisse, große Offenbarung, bla bla bla. Zwischendrin tanzen mal blasse Nebenfiguren über die Bühne, die sich ebenso wenig wie Kira mit der präzisen, psychologisch fundierten Charakterisierung eines John Cleaver messen können. Alles ist so… gewöhnlich. Ich habe nicht erwartet, von Dan Wells dermaßen enttäuscht zu werden. Ich habe ihm nicht zugetraut, dass er einen Roman schreiben könnte, der in diesem Maße von Stereotypen und Klischees gebeutelt ist. Ich dachte, er wäre ein Autor, auf dessen unkonventionelle Ideen ich mich verlassen könnte. Tja, da hat die Young Adult – Falle wohl zugeschnappt. Ich verzichte darauf, die „Partials Sequence“ weiterzulesen.

  22. Cover des Buches Virolution (ISBN: 9783827425416)
    Frank Ryan

    Virolution

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Bookreader34

    Virolution von dem Arzt und Evolutionsbiologen Frank Ryan ist ein interessantes Sachbuch über die Rolle von Viren, im Besonderen von (endogenen) Retroviren, in der Evolution der Lebewesen sowie wahrscheinlich bei der Entstehung von Krebs, Autoimmunkrankheiten und vielen weiteren Erkrankungen.

    Außerdem gibt es am Ende noch je zwei Kapitel über Hybridisierung und Epigenetik, in denen der Autor ebenfalls auf deren wahrscheinliche Rolle in der Evolution und bei der Entstehung diverser Krankheiten eingeht. Ryan zitiert dafür Virologen, Epidemiologen, Symbioseforscher, Epigenetiker und andere Wissenschaftler, die er interviewt hat und die auf diesen Gebieten geforscht haben, und beschreibt ihre Forschungsprojekte und deren Ergebnisse.

    Zur Veranschaulichung nennt er Beispiele für Lebewesen, die in Symbiose mit Viren leben, und vor allem für die diversen Krankheiten, bei deren Entstehung laut den Forschungsergebnissen der genannten Wissenschaftler Viren, außer Kontrolle geratene epigenetische Mechanismen oder die genetischen Folgen von in der fernen Vergangenheit stattgefundenen Hybridisierungen beteiligt sind. 

    Besonders beeindruckend finde ich bei den Viren, die in Symbiose mit Lebewesen existieren, das Beispiel der parasitären Wespen, deren Larven ein Virus beim Überleben in den Raupen hilft, in die die Weibchen ihre Eier ablegen. Was das Virus (das für die Wespen selbst inzwischen normalerweise völlig harmlos ist) mit den Raupen anstellt, hat mich ein wenig an Akte X erinnert.

    Zum Schreibstil des Autors ist zu sagen, dass er oft Fremdwörter benutzt, die zwar meist entweder direkt in den Kapiteln oder im Glossar am Ende des Buches erklärt werden, aber nicht in jedem Fall. Etwas Vorwissen, was die üblichen Fachbegriffe in den im Buch angesprochenen Themengebieten betrifft, kann also nicht schaden. Wenn man davon absieht, finde ich aber alle Erklärungen ziemlich leicht verständlich. Die Erklärungen werden jedoch nur selten durch Abbildungen ergänzt.

    Meiner Meinung nach ist Virolution für alle empfehlenswert, die sich für die Themen des Buches interessieren und nichts gegen die häufige Verwendung von Fachbegriffen und die wenigen Abbildungen haben.

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