Bücher mit dem Tag "virtual reality"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virtual reality" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches The Circle (ISBN: 9780804172295)
    Dave Eggers

    The Circle

     (260)
    Aktuelle Rezension von: StefaniePuckett

    Lesenswerte Perspektive auf Social Media und "neue Arbeitswelt". Außerdem ist das Buch unterhaltsam geschrieben. Es regt an, etwas kritischer über aktuelle Entwicklungen nachzudenken. Alles in allem: empfehlenswert. 

  2. Cover des Buches Die Rebellion der Maddie Freeman (ISBN: 9783843210409)
    Katie Kacvinsky

    Die Rebellion der Maddie Freeman

     (1.223)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Ein hübsches Mädchen mit rosafarbenen Haaren. An sich ganz nett , allerdings war mir der Verlag etwas zu einfallslos, denn die gesamte Reihe hat das gleiche Coverbild nur mit unterschiedlichen Haarfarben.

    Story

    Die Zukunft, digitale Schulen, Kino-,Cafebesuche, Freunde treffen,.... alles findet nur noch virtuell statt! 

    Die Natur erleben oder ein echtes Buch in die Hand nehmen? Fehlanzeige! Denn es gibt kaum noch echte Werke geschweige denn echte Natur! 

    Klar das damit nicht alle glücklich sind und so steht eine Rebellion an...


    Meine Meinung 

    Interessante und erschreckende 

    Zukunftsvorstellung. An sich ist die Geschichte gut, aber für mich nichts mehr Neues, denn der Verlauf von Rebellionen ist oft so ziemlich das Gleiche, die Protagonisten sind zwar okay, aber so richtig catchen konnte mich die Story nicht.

    Mein Fazit 

    Gute Story Idee , wo mir aber noch das gewisse etwas fehlt.

  3. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (582)
    Aktuelle Rezension von: fischwolf

    Das Buch ist ein Thriller und ein SciFi-Roman. Man hätte wohl zwei Bücher draus machen können. Dann wären sie vielleicht auch nicht so dick geworden, was ja gelegentlich Leute vom Lesen abhält.

    Mich hat es nicht abgehalten, was ich nicht bereue. Ich hatte eine gute Zeit mit spannender Unterhaltung mit dem Buch, war im Schanghai der Zukunft und auf dem Mond in einem toll ausgedachten Hotel.

    Kurz zum Inhalt: Ein Privatmann hat Kraft und Ideenreichtum, eine neue Energiequelle nutzbar zu machen, Helium-3. Der Rohstoff ist auf dem Mond zu finden. Der Abbau wird erst wirtschaftlich, als eben jener kühne Unternehmer einen Weltraumaufzug baut und zur Energieerzeugung den passenden Fusionsrektor. Nebenbei erschließt er dabei noch ein neues Zielgebiet für den Tourismus.
    Die etablierte, auf Öl basierende Energieindustrie leidet darunter sehr. In dem Spannungsfeld zwischen alt und neu gibt es genug Stoff für den Thriller, denn man versucht mit allerlei Gewalt, das Neue zurückzuwerfen.
    Die Figuren sind glaubhaft für mich. Privatdetektiv, pfiffige junge Dame, durchgeknallter Terrorist, sehr menschlicher chinesischer Tech-Unternehmer und der bunte Strauß an reichen Leuten, die auf den Mond eingeladen werden und mit mir gemeinsam die tollen Errungenschaften der Zukunft erleben dürfen. 

    Ab und wird mir etwas zuviel zerstört und werden zuviele Leute getötet. Thriller eben.

  4. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (389)
    Aktuelle Rezension von: Fi-Lou
    Ich habe "Ich und die anderen" schon vor einigen Jahren gelesen, es ist mir aber so im Gedächtnis geblieben, dass ich es immer wieder Freunden empfehle. 
    Obwohl es um ein eigentlich ernstes und auch kompliziertes Thema geht - vor allem, wenn man beim Lesen erfährt, wieso es dem Protagonisten Andrew so ergeht - ist das Buch sehr unterhaltsam. Zu Beginn kam ich nur etwas schleppend voran, aber nach kurzer Zeit war ich so "eingelesen", dass ich das Buch verschlungen habe, denn die Geschichte ist wirklich mal etwas Anderes. 
  5. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

     (3.490)
    Aktuelle Rezension von: Bookstar

    An einer Schule in London geht ein Computerspiel herum, das nicht offiziell existiert, ein Insider ist und absolut süchtig macht. Auch Protagonist Nick gehört zu den Spielern, bis Erebos beginnt suspekt zu werden, denn es scheint, als lebe das Spiel und überwache seine Spieler...

    Klar, der ganze Computerspielkram wirkt heute, in Zeiten von Handy, Playstation etc. etwas veraltet, die Fortsetzung beeinhaltet Erebos daher als Handyspiel. Dennoch fand ich das Buch unglaublich spannend, bis zu letzt hat man keine Ahnung, was eigentlich passieren wird. 

    Nick als Protagonist trifft manchmal dumme Entscheidungen und verhält sich idiotisch, aber das macht ihn als Charakter auch realistisch. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Emily fand ich ein wenig zu plötzlich und weit hergeholt, aber sie nahm nicht viel Teil des Buches ein, weshalb das nicht weiterstört.

    Das Buch fesselt bis zuletzt. Für jeden, der Spannung sucht, ist dieser Roman definitiv lesenswert. Auch wenn die Fortsetzung da nicht mithalten kann. 

  6. Cover des Buches Die dunkle Seite (ISBN: 9783442458790)
    Frank Schätzing

    Die dunkle Seite

     (298)
    Aktuelle Rezension von: Angel10

    - zweiter Golfkrieg, Fremdenlegion, Söldner, Psychopathen,


  7. Cover des Buches Der Game-Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game-Master - Tödliches Netz

     (95)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  8. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9780099560432)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (65)
    Aktuelle Rezension von: PaulD

    Nachdem ich schon die großartige Verfilmung durch meinen Lieblingsregisseur Steven Spielberg kannte wollte ich natürlich auch den zugrundeliegenden Roman lesen. 

    Erzählt wird eine Geschichte aus der nahen Zukunft, in der ein Großteil der Bevölkerung der USA in sogenannten "Stags" leben, riesigen Trailerparks, in denen sich Wohnwagen auf Wohnwagen stapeln. Um dem tristen Alltag zu entfliehen verbringen die meisten Menschenihre komplette Freizeit in der "Oasis", einer riesigen virtuellen Welt, in der von einfachen Shoppingtouren und Schulunterricht bis hin zu epischen Fantasy-Abenteuern und großen Schlachten alles möglich ist. 

    Nachdem James Halliday, legendärer Videospielentwickler und Erschaffer der "Oasis" verstorben ist beginnt in dieser virtuellen Welt die Jagd nach seinem "Easter Egg", einer epischen Belohnung, die er demjenigen versprochen hat, der als erster dessen in der "Oasis" verstreute Rätsel finden und lösen kann. Tausende sogenannte "Gunters" machen sich auf die Suche, unter ihnen auch der Protagonist des Romans, ein Jugendlicher namens Wade alias "Parzival", der aus ärmlichen Verhältnissen stammt und hofft, auf diese Weise seinem perspektivlosen Dasein zu entkommen. 

    Die Jagd nach dem "Easter Egg" führt ihn und seine Konkurrenten, von denen manche mit der Zeit zu seinen Freunden werden, auf eine Reise durch die Popkultur der 80er Jahre, sowie durch die Geschichte der Videospiele und durch die komplette "Oasis", immer dicht gefolgt von den sogenannten "Sixers", Angestellten eines großen Konzerns, der die Macht über die "Oasis" an sich reißen will und dabei auch nicht vor Mord und Erpressung zurückschreckt.

    Ohne zu viel von der Handlung verraten zu wollen lässt sich festhalten, dass alle, die mit der Popkultur der 80er Jahre etwas anfangen können, ihre Freude an diesem Roman haben werden. Neben der Verehrung der 80er Jahre bietet Ernest Cline hier einen sehr spannenden, rasanten Sci-Fi-Thriller mit einer gehörigen Portion Gesellschaftskritik. Insbesondere die technischen Entwicklungen hin zur Virtual Reality, die hier eine wichtige Rolle einnehmen, sowie die Flucht in eine digitale Welt, sind gar nicht so weit von unserer Realität entfernt.

  9. Cover des Buches Otherland - Band 1-4 (ISBN: 9783608934250)
    Tad Williams

    Otherland - Band 1-4

     (84)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Warcross - Das Spiel ist eröffnet (ISBN: 9783785587720)
    Marie Lu

    Warcross - Das Spiel ist eröffnet

     (150)
    Aktuelle Rezension von: lion1381

    Klappentext:

    Ein weltweites Phänomen.

    Ein aufregendes Abenteuer.

    Ein gefährliches Spiel.

    Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten. Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Tuniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt. Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Angebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie am Turnier teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der die WM sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz...

    Meine Meinung:

    Etwas mit dieser Thematik habe ich noch nie gelesen. Ich hätte das Buch wahrscheinlich niemals gelesen, hätte man es mir in der Schule nicht vorgesetzt.

    Ich fand das ganze Spiel und die Thematik Drumherum konnte man super gut verstehen und sich auch als Laie gut rein finden. Es war so anschaulich und gut beschrieben, dass ich dieses Spiel selber liebend gern spielen würde.

    Die Protagonistin fand ich super cool. Durch die bunten Haare und die Tattoos wirkte sie nicht wie diese 0815 Puppen, sondern so ein bisschen Gangsterbraut mäßig. Was ich bisher noch nicht gelesen habe, aber gern auch noch mehr sehen würde. Genauso wie Emika, habe auch ich mich ein klein wenig in Hideo Tanaka verguckt. Er ist einfach so charmant und ... elegant...(?)

    Spannend und fesseln von Anfang bis zum Ende.

    Bewertung:

    Ich gebe diesem Buch 5 von 5 Sternen. Gibt es eigentlich einen Folgeband? Wenn ja würde ich ihn gern lesen. 

    Es war so verdammt spannend... Und dann dieser Cliffhanger...

  11. Cover des Buches Snow Crash (ISBN: 9783442453023)
    Neal Stephenson

    Snow Crash

     (130)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    WOW.  Dieses Buch möchte ich verfilmt sehen. Von Terry Gilliam in Zusammenarbeit mit Tim Burton. BItte!
    Neal Stephenson spielt hier kongenial mit sämtlichen Mafia, F.B.I. Hacker, Schwert Hickhack, Thriller und sonstigen Klischees.
    Verlockend anziehend, die garantierte Pizzalieferung innerhalb 30 Minuten.
    Der Einstieg in diese Welt ist zeitintensiv, da anfänglich verworren/ verwirrend.  Ist man nach kurzer Eingewöhnung drin, entfaltet sich aber ein Kosmos genialer Einfälle, vermischt mit rasanter Action, Verve, Sarkasmus und Witz, welcher einen das Buch nur noch notgedrungen aus der Hand legen lässt.  Keine Sorge, der nötige Ernst bleibt dennoch gewahrt. Stilistisch ausreichend, inhaltlich ein fein versponnenes Netz an Ideen und Handlungssträngen, die stringent dem vielgeliebten roten Faden folgen.

    Die Protagonisten Y. T. Kurierskaterin und Super Hacker Hiro Protagonist (sic) treffen in einer Welt, die unserer ähnelt, sich aber eklatant in eine anarchisch dystopische Kleinstaaterei weiterentwickelt hat, aufeinander. Ein uralter Virus  ( " ....Dieses Snow Crash - ist das ein Virus, eine Droge oder eine Religion ?" ...."Wo ist da der Unterschied ?") bedroht  die Menschheit. Hiro begibt sich,  mit traditionellem Katana bewaffnet, auf die Suche nach ihm......
    So die grob umrissene Rahmenhandlung.
    Darin sind kleinere Satzschätzchen, Gedankenblasen die das Hirn aufgehen lassen und genug Gimmicks und Knarren aller Couleur um geneigte Actionfans auf Wolke Sieben zu schicken.

    Die blaue Mauritius des Genres ( welchen Genres ? egal ! ) Irre abgefahren und ein besonderer Genuss für Skater und solche die es mal waren.
    Zum wiederlesen.







  12. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

     (61)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Wir schreiben das Jahr 2044 und es sieht ziemlich düster aus: Erdöl und Jobs sind Mangelware, Armut für die meisten Menschen an der Tagesordnung. Der einzige Ort, der das Leben des 18jährigen Wade erträglich macht, ist die OASIS. Eine riesige virtuelle Welt in der er zur Schule geht, seinen nicht ganz so perfekten Körper hinter einem muskulösen Avatar verstecken kann, mit Freunden abhängt und theoretisch alle möglichen Abenteuer erleben könnte. Doch für das Reisen innerhalb der Oasis fehlt ihm das Geld. Aber Wade ist auch ein Jäger: Denn Halliday, der Erfinder der OASIS hat, irgendwo ein Easter Egg versteckt, das dem Finder Reichtum und die Kontrolle über die gesamte OASIS verspricht. Dieses Easter Egg hätte auch der ein oder andere Konzernboss gerne. Und so entspinnt sich ein temporeicher Kampf zwischen Gut und Böse.

    Über diese zukünftige und doch gut vorstellbare Welt mit all ihren Besonderheiten zu lesen hat mir  Spaß gemacht. Auch die vielen Referenzen auf die Popkultur der frühen 80er Jahre haben mir gefallen. Cline verbindet hier gekonnt ein futuristisches Szenario mit ganz viel Nerd-Nostalgie. Weniger gelungen fand ich die Umsetzung mit den jugendlichen Hauptfiguren und der eher platten Sprache. Entweder, ich habe erwachsene Leser, die die Referenzen verstehen oder ich habe jugendliche Leser, die näher an den Charakteren sind. So habe ich nicht ganz verstanden, welche Zielgruppe Cline hier im Auge hatte. Auch ein bisschen Medienkritik hätte dem Roman gut getan.

    Schlimm wird es, wenn typisch Jugendbuch das Teeniegekabbel losgeht und Wade seine Pseudocoolness heraushängen lässt:
    „Ganz richtig, ich habe dich einen Poser genannt, du Poser!“ Ich stand auf und rückte ihm auf die Pelle. „Du bist ein ignoranter strunzdoofer Tweak. Nur weil du's ins 14. Level geschafft hast bist du noch lange kein Jäger. Dazu muss man nämlich ein wenig Peilung von der Materien haben.“ „Wohl wahr!“ sagte H und nickte zustimmend. Wir schlugen die Fäuste gegeneinander […]. "

    Bei solchen Dialogen kann man sich nur an den Kopf packen vor lauter Fremdscham. Aber zum Glück wird nicht so viel geredet und nicht jeder Dialog ist ist katastrophal wie der oben genannte. 

    Des öfteren habe ich mich gefragt, wie um Himmels willen Wade mit nur 18 Jahren dieses Wissen angehäuft hat. Da können diverse Filme fast auswendig mitgesprochen werden, Serien der 70er und 80er wurden komplett geschaut, Musik gehört und natürlich Konsolen- und Automatenspiele mehrfach bis zur Perfektion durchgespielt. Das Wissen rund um das Leben des   Kultprogrammierers Halliday gar nicht erst mitgerechnet. Hat diese Junge irgendwann geschlafen?

    Ready Player One ist aber trotz seiner Schwächen sehr unterhaltsam und vor allem in der Hörbuchversion von David Nathan wunderbar gelesen! Wer mit den im Buch erwähnten Spielen und Filmen etwas anfangen kann dürfte hier noch wesentlich mehr Spaß haben aber auch ohne dieses „Insiderwissen“ ist es gut lesbar. Mir haben vor allem die Rätsel, die es zu lösen gilt gefallen.  Ob ich die Sprache in der Printversion bis zum Ende ertragen hätte ist fraglich. Als Hörbuch ist dieser Kultroman aber durchaus einen Versuch wert.

  13. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (514)
    Aktuelle Rezension von: Letizia

    Alle um Luna herum verbringen den Großteil ihrer Zeit online. Mit Hilfe von einem Implantat findet das Leben virtuell statt – der Unterricht, die Arbeit, sich mit Freunden treffen oder neue Leute kennen lernen. Luna dagegen besitzt kein Implantat, sie ist eine Verweigerin. Unerwartet wird sie von PareCo, dem führenden Technikunternehmen, zu einem Auswahlverfahren um die begehrtesten Programmierjobs eingeladen. Und niemand weiß warum.

    Das Thema ist gerade wieder sehr aktuell. Ein bekannter US-Unternehmer hat erst vor kurzem seine Idee für ein Chipimplantat vorgestellt und daher ist die Grundidee des Buches näher an der Gegenwart als je zuvor. Leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

    Es beginnt noch sehr interessant und spannend wie man Luna durch ihren Alltag begleitet. Alles um sie herum ist voller Technik und das Leben findet in virtuellen Welten statt. Sie selbst ist, durch die Verweigerung sich ein Implantat einsetzen zu lassen, eine Außenseiterin. Das Auswahlverfahren bei PareCo habe ich auch noch interessiert verfolgt. Man erfährt mehr über die Implantate und das Technikunternehmen und langsam wird klar, dass irgendetwas nicht stimmt.

    Danach nimmt die Handlung aus meiner Sicht aber stark ab. Ich musste mich bis zum Ende ziemlich durchkämpfen. Es ging immer mehr von Science-Fiction weg und mehr in Richtung Übernatürlichem. Die geschaffene Welt der Autorin folgt teilweise keinen logischen Regeln – innerhalb dieser Welt – und es frustriert, wenn Sachen einfach als gegeben dargestellt und nicht erklärt werden. Es war mir stellenweise einfach zu übertrieben.

    Der große Showdown am Ende wurde dann auch auf ein paar Seiten abgehackt und plötzlich war der große Gegenspieler besiegt. Leider nicht überzeugend und nicht realistisch.

    Luna als Protagonistin war mir nicht unsympathisch, ich stand ihr ziemlich neutral gegenüber. Auch von den anderen Charakteren konnte mich keiner emotional berühren.

  14. Cover des Buches Spademan (ISBN: 9783453268883)
    Adam Sternbergh

    Spademan

     (44)
    Aktuelle Rezension von: KruemelGizmo

    Spademan war ein Müllmann, vor der Bombe, die den Time Square verwüstete und seine Frau tötete. Nun ist Spademan ein Auftragskiller, er braucht nur einen Namen und das Geld, an der Geschichte dahinter ist er nicht interessiert. Er tötet Männer und Frauen, aber keine Kinder. Nur Psychopathen töten Kinder. Bei seinem neuesten Auftrag bekommt Spademan ein Problem, das Opfer ist die Tochter des mächtigsten Predigers des Landes, volljährig aber schwanger…

     

    Spademan stammt aus der Feder von Adam Sternbergh

     

    In einem futuristischen und zerstörten New York lebt Spademan, ein ehemaliger Müllmann, der nun als Auftragskiller arbeitet. Er hat seine Grundsätze er tötet keine Kinder, was bei seinem nächsten Auftrag zum Problem wird, denn sein Opfer ist schwanger und auch ungeborene Kinder tötet er nicht.

     

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive erzählt und obwohl auch wörtliche Rede vorkommt wird diese nicht durch Anführungszeichen kenntlich gemacht, was am Anfang ein wenig ungewohnt war beim Lesen auch an den trockenen und nüchternen Stil musste ich mich ein paar Seiten lang dran gewöhnen.

     

    Spademan hat seinen eigenen moralischen Kompass, dem er folgt. Menschen sind ihm eigentlich egal, New York mag er auch nicht, und erst nach und nach erfährt man als Leser warum er so geworden ist und was in New York alles passiert ist.

     

    Die Geschichte selbst empfand ich nicht übermäßig spannend, denn bei der Konstellation der Protagonisten war für mich der eigentliche Ausgang schon sehr vorhersehbar. Das Setting, Spademan als Persönlichkeit und die ein oder andere Idee des futuristischen Lebens in New York war interessant gestaltet und unterhaltsam zu lesen.

     

    Mein Fazit:

    Eine unterhaltsame Geschichte mit einem ganz eigenen Stil und einem ungewöhnlichen Protagonisten

  15. Cover des Buches Cronos Cube 2 (ISBN: 9783841506276)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 2

     (25)
    Aktuelle Rezension von: angioletta

    Auch Band 2 wartet mit einer sehr mitreißenden, fantasievollen Storyline auf. Gerade im letzten Drittel überschlagen sich die Ereignisse so arg, dass ich kaum mehr folgen konnte. Manche Wendung fand ich leider auch zu sehr an den Haaren herbei gezogen.
    Allerdings ist das Gemecker auf hohem Niveau, denn Cronos Cube ist eine tolle Serie und Thekla Kraussenecks Schreibstil mit den vielen Details, die plötzlich wichtig werden, ist einfach packend!

  16. Cover des Buches Glanz (ISBN: 9783746626895)
    Karl Olsberg

    Glanz

     (54)
    Aktuelle Rezension von: AnBoe65
    Die Idee der Verknüpfung von Realität, Spiritualität und Computerspiel in der Geschichte hat mir gefallen.
    Doch so wie Computerspiele mich im Realen nicht fesseln können, konnte es auch das Abenteuer nicht, das die Mutter im Spiel ihres Sohnes durchleben musste. Ich lege das Buch unbeendet zur Seite.
  17. Cover des Buches Otherland-River of Blue Fire (ISBN: 0886778441)
    Tad Williams

    Otherland-River of Blue Fire

     (28)
    Aktuelle Rezension von: laraelaina
    ein Scifi aus der Feder des Fantasy-Meisters. Die Serie enthält wie immer vier Bände, die gut aufeinander abgestimmt sind. Die Protagonisten müssen sich im Cybernetz behaupten und versuchen in virtuellen Welten zu überleben. Sehr spannend und jeden Cent wert.
  18. Cover des Buches Otherland / Otherland 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland / Otherland 1

     (305)
    Aktuelle Rezension von: AnjaX

    Für mich das Werk des Jahrzehnts! Ich war traurig, als ich mit den 4 dicken Bänden fertig war und werde sie in bälde wieder in die Hand nehmen und in die Tiefen einer dermaßen Lebendigen virtuellen Welt eintauchen wie ich sie mir niemals selbst ausdenken könnte. Mega genial: Die Idee, das ein virtueller Garten eine Konsole sein kann, anhand der man die Realität "beackert" - Hammer!

  19. Cover des Buches Otherland- City of Golden Shadow (ISBN: 9781857236040)
    Tad Williams

    Otherland- City of Golden Shadow

     (37)
    Aktuelle Rezension von: kirjoittaessani
    Vor vielen Jahren -- vielleicht zehn oder etwas mehr -- habe ich in meiner Stammbuchhandlung zum ersten Mal einen Otherland-Band gesehen. Aus irgendeinem Grunde habe ich zwar ab und an einen Blick darauf geworfen, mich aber nie weiter dafür interessiert. Inzwischen habe ich Stadt und Buchhandlung gewechselt, aber als mein Blick Anfang 2009 auf City of Golden Shadow fiel, da habe ich zugeschlagen. Die geheimnisvolle Stadt, die auf dem Buchdeckel abgebildet ist, mag bei meiner Entscheidung eine Rolle gespielt haben. Aber wichtiger noch waren die Konnotationen, die in dem Namen Otherland mitschwangen: ich stelle mir eine Welt vor, die völlig anders ist, entrückt, eben nicht von dieser Welt. Das hat sich wieder so angefühlt wie damals, als der Protagonist eines Egan-Romans von seinen Kindheitserinnerungen an die Kähler-Mannigfaltigkeit berichtete; nur, daß ich damals sofort, nachdem ich das Zitat in einer Rezension entdeckt hatte, hin und weg war. Bei Otherland hat sich die Spannung langsam, über Jahre aufgebaut. Nun lag der erste Band also vor mir. Daß es doch recht lange -- etwa ein Jahr -- gedauert hat, bis ich die gut neunhundert Seiten durchgelesen hatte, stellt ihm kein gutes Zeugnis aus. Die Geschichte spielt in der nahen Zukunft. Ein weltweites Computernetzwerk -- man könnte es Web 3.0 nennen -- ist allgegenwärtig, und der Zugang erfolgt in der Regel in der Art der virtuellen Realität: man sitzt nicht vor dem Bildschirm, sondern taucht mit Brille und Datenhandschuhen (oder gleich durch ein Implantat) völlig ein in die Computerwelt. Der Autor präsentiert eine Reihe von Erzählsträngen, die erst im Laufe der Zeit zusammengeführt werden. Da gibt es Thargor, den sehr stereotypen schwertschwingenden Helden in einer ebenso stereotypen Fantasywelt, offensichtlich ein Rollenspiel. Dazu findet man einige undurchsichtigere Episoden, etwa über einen psychopathischen Serienmörder oder einen altägyptischen Gottkönig. Sehr beeindruckend im Sinne meiner Otherland-Erwartungen, aber auch sehr beängstigend finde ich die Handlung um Paul Jonas, die das Buch auch eröffnet: er ist Soldat in einem Schützengraben im ersten Weltkrieg, aber Kulisse und Handlung sind in ihrem Schrecken seltsam abstrahiert, der Beschuß nie endend, Jonas' Erinnerung verblaßt, sein Erleben von seltsamen Träumen geprägt. Dieser Erzählstrang blieb für mich lange unklar, aber er gehört zu den stärkeren Seiten des Romans. Die Haupthandlung ist dagegen so gewöhnlich, daß sie sich fast im eigenen Bekanntenkreis abspielen könnte: die Südafrikanerin Irene Sulaweyo (Renie) lehrt an der Universität, muß sich aber nebenbei um ihren Bruder kümmern, der noch ein Kind ist, und ihren Vater, der seit dem Tod der Mutter apathisch geworden und dem Alkohol verfallen ist. Ihre kleinen Sorgen und Nöte spitzen sich zu, als ihr Bruder plötzlich ins Koma fällt. Bei ihren Recherchen findet Renie heraus, daß es überall auf der Welt ähnliche Fälle gibt. Zusammen mit einem ihrer Studenten, dem Buschmann !Xabbu, macht sie sich daran, den Grund für die Epidemie aufzudecken. Ich bin durchaus kein Feind von Erzählungen mit Längen -- allerdings erwarte ich schon, daß diese Längen einen erzählerischen Sinn haben. Wenn City of Golden Shadow an die vierhundert Seiten Vorgeplänkel braucht, bis der Leser überhaupt weiß, worum es sich dreht -- bis sozusagen die Frage gestellt ist und die Suche nach der Antwort beginnen kann -- dann möchte ich auch, daß das Vorgeplänkel an sich und ohne den Hintergrund des Romans eine spannende Geschichte bietet. Frei nach Saint-Exupéry soll eben kein Satz gestrichen werden können. Bei einigen der Erzählstränge hat Williams das geschafft -- vor allem eben bei dem um Paul Jonas -- aber die Geschichte um Renie plätschert leider recht langweilig vor sich hin. Wenn es andererseits nur um die Vorstellung der Charaktere gegangen wäre, dann hätte man das auch wesentlich weniger raumgreifend tun können. Ab diesem Punkt, an dem also Charaktere und Kulisse an Ort und Stelle sind und die eigentliche Handlung beginnt, ist das Buch dann endlich spannend und mitreißend bis zur letzten Seite. Damit sind wir auch schon bei dem zweiten Problem, das ich mit City of Golden Shadow habe: es hat kein Ende. Damit meine ich nicht, daß etwa das Dénouement zugunsten eines Cliffhangers fehlte. Vielmehr hört das Buch einfach mitten in der Handlung -- aber mitnichten an einer herausragend spannenden Stelle -- auf. Zugegeben, Otherland gilt als ein langer Roman, der lediglich aufgrund äußerer Umstände in vier Bänden erschienen ist (Bücher mit viertausend Seiten lassen sich nunmal schlecht binden oder verkaufen). Allerdings erwarte ich trotzdem, daß die einzelnen Bände wenigstens in Grundzügen einen Abschluß bieten, zum Beispiel indem eine Teilhandlung beendet und die nächste noch nicht begonnen ist. Das klappt bei den allseits beliebten Trilogien ja auch, selbst beim Herrn der Ringe, der ursprünglich als einbändiges Werk geplant und dann vom Verlag aus wirtschaftlichen Gründen geteilt wurde. Zusammenfassend finde ich -- ohne Kenntnis der anderen Bände -- die Geschichte durchaus interessant und spannend, wegen des viel zu langen Anfangs und des fehlenden Endes mag ich aber trotzdem nur drei von fünf Sternen vergeben.
  20. Cover des Buches White Maze (ISBN: 9783401603728)
    June Perry

    White Maze

     (88)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover hat einen milchigen Umschlag mit tollen Verzierungen, unter diesen Umschlag sieht man ein "digitales Herz System" mit flammenden Hintergrund.

    Story

    Vivians Mutter ist die Erfinderin der Lucent-Kontaktlinsen, diese ermöglichen den User eine sehr spezielle Erfahrung, denn die virtuelle Welt fühlt sich nun sehr real an! Doch das beinhaltet nicht nur Glücksgefühle!

    Meine Meinung

    White Maze ist mein erstes Buch von June Perry und mir ist auch kein anderes Buch von ihr, oder eines ihrer Pseudonymen bekannt.

    Beim Thema virtuelle Welten, Gaming, Zukunftsorientierte Dystopie bin ich immer sehr schnell neugierig und so kam ich an White Maze auch nicht vorbei, das Cover sowie der Klappentext waren für mich sehr ansprechend. 

    Die Story selbst fängt sehr oberflächlich an, Vivian ist eine verwöhnte reiche Göre und lebt nur in ihren Luxus, erst als ein Ereignis passiert, fängt sie an "normaler" zu werden... allerdings fehlte mir einfach die Tiefe und öfters wurde der Spannungsbogen durch "Teenieverhalten" gebremst... 

    Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit meinen Ü 30 nicht mehr die Zielgruppe bin, obwohl ich in den meisten Fällen damit nie Probleme habe, aber hier wurde ich einfach nicht warm mit den Charakteren, ich benötige da einfach mehr Gefühl...an sich war die Geschichte gut gedacht, aber für meinen Geschmack einfach nicht spannend oder interessant genug umgesetzt.


    Mein Fazit:

    Coole Idee, aber die Umsetzung war leider für mich etwas langweilig. Da wäre mehr Action drin gewesen , von mir gibt es 3 *

    -Einzelband-



  21. Cover des Buches Insignia - Die Weltenspieler (ISBN: 9783442478347)
    S.J. Kincaid

    Insignia - Die Weltenspieler

     (54)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat

  22. Cover des Buches Bis in den Tod (ISBN: 9783442356324)
    J. D. Robb

    Bis in den Tod

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Anne_Sawyer

    Eve und Roarke sind in ihren Flitterwochen. Es könnte alles so schön sein, würde nicht plötzlich eine Leiche in Roarkes Resort gefunden werden. Anscheinend schien es Selbstmord zu sein, doch dann tauchen plötzlich ähnlichere Fälle auf ...

    Es war sehr schön die ganzen Figuren wiederzusehen. Ich finde Eve genial und zusammen mit Feeney und Peabody bildet sie ein geniales Dreiergespann.
    Besonders die private Geschichte zwischen Eve und Roarke hebt sich in diesem Band besonders von den vorigen Teilen ab und macht dieses Buch zu etwas ganz Besonderem.
    Leider wusste ich recht schnell wer der Mörder war, doch das tut der Reihe kaum einen Abbruch.

    4 Sterne für einen echten Wohlfühlthriller, in dessen Welt ich immer gerne abtauche.

  23. Cover des Buches Mein Reich komme - Thriller: BLUE EDITION (ISBN: 9783945298237)
    Alexander Burger

    Mein Reich komme - Thriller: BLUE EDITION

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Jana_Zimmermann
    Selten habe ich so eine gute Kriminalgeschichte gelesen. Die Spannung verfolgte mich von der ersten Seite bis zum letzten Wort. Alexander Burger weiß es, in seinem Thriller „Mein Reich komme“ seine Erfahrungen bei seinen realen Ermittlungsarbeiten in den Bereichen Mordkommission, Drogenfahndung und Computerkriminalität gut kombiniert und vor allen Dingen glaubwürdig unterzubringen. Fasziniert bin ich immer noch von der Idee des Cyberhelms, der die virtuelle Vorstellungskraft so stark auf die Physis des Menschen projizieren kann, dass es real wird. Diese Idee ist einfach wunderbar umgesetzt. Auch wenn die gesamte Ermittlungsarbeit vom Protagonisten Mark van Groth absolut mitfiebernd ist – das Ende des Thrillers ist dann wahrlich nervenaufreibend und man will das Buch gar nicht mehr weglegen. Alexander Burger hält den Spannungsbogen über das gesamte Buch auf hohem Niveau, gepaart mit einem Funken Witz an den richtigen Stellen.
  24. Cover des Buches Z - Das Spiel der Zombies (ISBN: 9783843200684)
    Michael Thomas Ford

    Z - Das Spiel der Zombies

     (26)
    Aktuelle Rezension von: SitataTirulala
    "Aber ich töte ja keine Menschen. Ich töte Fleischsäcke."
    "Wie nennst du sie?", fragte seine Mutter entsetzt. Sie wurde ganz rot im Gesicht.
    "So nennen wir halt die Zombies", versuchte Josh zu erklären. "Das hat nichts zu bedeuten. Außerdem..."
    "Nennst du deine Tante Lucy auch so? Einen Fleischsack?", unterbrach seine Mutter ihn.
    "Nein!", wehrte sich Josh. "Das ist doch was anderes. Sie war ein Mensch."
    "Alle Zombies waren mal Menschen", entrüstete sich seine Mutter. "Jeder einzelne von ihnen. Vergiss das niemals!"


    Josh und Firecracker haben das Glück, nach den Zombiekriegen geboren worden zu sein. Zs, wie sie die Zombies nennen, gibt es für sie nur in den super realistischen Videospielen, denen sie zusammen frönen. Doch noch Joshs Mutter hat echte Zombies erlebt und ihre ganze Familie dadurch verloren. Entsprechend vehement ist sie gegen das Lieblingsspiel ihres Sohnes.
    Als Josh zu einem der im Untergrund stattfindenden "echten Spiele" eingeladen wird, kann er dem Reiz des Verbotenen und dem Adrenalinkick nicht widerstehen. Zusammen mit einigen der besten Spieler überhaupt schaltet er täuschend echte Z-Repliken in einer Art illegaler Unterhaltungsshow aus und hat dabei die Zeit seines Lebens. Es ist schließlich nur ein Spiel. Oder?

    Nicht zu dick und was mit Zombies. Mit den Prämissen bin ich an "Z - Das Spiel der Zombies" heran gegangen. Ich hatte keine allzu großen Erwartungen, auch wenn mir die Idee mit den "echten" Spielen schon ziemlich interessant vorkam. Interessante Idee heißt ja leider noch nicht immer, dass sie auch gut umgesetzt wurde.
    Die Geschichte konzentriert sich auf Josh, einen Teenager, der gerade weil seine Mutter es ihm verbietet immer tiefer und öfter in dem superrealistischen Zombiespiel versackt, das sogar den Geruchssinn stimuliert. Kleine Info am Rande: wir befinden uns im Jahre 2132, also weit in der Zukunft, in der es entsprechende Technologie also vielleicht geben wird. Gedruckte Comics sind eine Antiquität und heiß begehrt, denn es gibt alles nur noch in digitaler Form. Mitschriften in der Schule macht auch keiner mehr, denn die Notizblöcke haben eingebaute Voice-Recorder und man kann einfach direkt mitschneiden was der Lehrer sagt. Josh war mir eigentlich recht sympathisch, aber ein wirklich tiefgründiger Charakter war er dann auch wieder nicht. So wie übrigens keine der vorkommenden Figuren, obwohl sich durchaus so was wie geschwisterliche Kabbeleien, eine kleine Romanze und die Höhen und Tiefen einer besten Freundschaft abgespielt haben.
    Was ein bisschen hölzern und eher flach begonnen hat, entwickelt dann aber doch vor allem in Richtung Ende überraschende und auch drastische Wendungen, die ich Michael Thomas Ford gerade zu Beginn des Buches überhaupt nicht zugetraut hätte. Mit lebhaft und plastisch beschriebener Action glänzt Ford hier definitiv mehr als mit tiefen Gefühlen, aber das war für diese Art von Roman auch völlig in Ordnung.

    Vom Hocker gerissen hat es mich nicht, war aber an und für sich ganz gut. Für "Z - Das Spiel der Zombies" gibt es solide 3 Blümchen und eine Empfehlung für alle, die etwas actionlastiges, aber nicht zu schwer im Magen Liegendes suchen.
    ----------
    http://licentiapoeticae.blogspot.de/2016/01/br-michael-thomas-ford-z-das-spiel-der.html

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks