Bücher mit dem Tag "virtuell"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virtuell" gekennzeichnet haben.

14 Bücher

  1. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

    (249)
    Aktuelle Rezension von: _Eli_

    Die drei Sonnen' ist ein faszinierendes Werk, das mich völlig unerwartet in seinen Bann gezogen hat. Cixin Liu verwebt meisterhaft die düstere Geschichte der chinesischen Kulturrevolution mit einem hochkomplexen Science-Fiction-Plot, der das Genre auf ein neues Level hebt.

    Was dieses Buch so besonders macht, ist die Art, wie es wissenschaftliche Konzepte - von der Quantenmechanik bis zur Astrophysik - mit philosophischen Fragen nach der Existenz der Menschheit verbindet. Das Drei-Körper-Problem als zentrale Metapher ist brilliant gewählt und zeigt, wie chaotisch und unvorhersehbar nicht nur unser Universum, sondern auch zwischenmenschliche Beziehungen sein können.

  2. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

    (547)
    Aktuelle Rezension von: RattusExlibricus

    Kategorie: Abenteuer |Action |Dystopie| Intrigen |Jugendroman |Moralische Fragen |Science fiction

    Worum dreht sich die Handlung?: In nicht allzu ferner Zukunft ist alles über einen Chip im Gehirn gesteuert. Schule, Privatleben, Beruf - alles findet nur noch in virtuellen Räumen statt. Außer, man ist ein Verweigerer. Jemand, der sich nur über altmodische VR-Sofas in diesen virtuellen Rummelplatz begibt. Und das auch nur sehr ungern. So wie Luna, die dafür gute Gründe hat, über die sie jedoch nie reden würde... Warum bekommt trotzdem ausgerechnet sie einen Platz für einen begehrten Test angeboten, der ihr nach die Schule die Aussicht auf einen Traumjob beim führenden Techunternehmen oder zumindest ein Studium an einer rennomierten Uni ermöglicht? Schon bei dem mehrtägigen Test hat sie das Gefühl, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Und trifft auf andere, die auch misstrauisch sind. Als sie den Test wider Erwarten mit Bravour besteht und für einen hochkarätigen Think Tank rekrutiert wird, schrillen bei ihr endgültig die Alarmglocken. Kann es gefährlich sein, wenn man die virtuelle und die reale Welt zu gut auseinander halten kann und was hat der Konzern mit ihr vor?

    Große Themen in Hintergrund: Die (Über)Macht technischen Fortschritts | Realitätsverweigerung | Verantwortung und Intelligenz/Rationalität | Monopolisierung und Mundtotmachung

    • Handlung ***

    Die Handlung geht gut auf die gestellten Grundfragen / Hintergrundthemen ein. Jenseits dessen entsprechen die Handlungsstränge einem stabilen Jugendthriller. Die Motive sind nicht unglaublich originell, aber gut verarbeitet und fügen sich stimmig ins Gesamtbild. Leider gibt es mehrere plötzliche Brüche, die inkonsistent wirken, so zum Beispiel, dass während des ersten Teils prägend ist, dass die Hauptfigur keinen Chip hat, nachdem sie überredet/gezwungen wurde, sich einen implantieren zu lassen, ist sie nur 1-2 Kapitel lang irritiert, danach ist es für sich völlig normal. Die Liebesgeschichte ist leider etwas verkitscht und kommt auch irgendwie gezwungen rüber,. Trotzdem blieb meine Neugierde auf das Fortschreiten der Handlung konstant, es gab keine größeren Hänger und die Handlung hielt ein paar gute Wendungen bereit. Die Szenen in der virtuellen Welt und dem Hackerraum dahinter sind anschaulich geschildert und man kann sich alles gut vorstellen.

    • Aufbau **°

    Während am Anfang sehr ausführlich berichtet wurde, wirkte die Geschichte nach hinten ziemlich gerafft. Die Geschichte enthält einige Zeitsprünge, zwischendurch werden Gedächtnisse gelöscht. Die Handlung bleibt in sich trotzdem stimmig. Gerade nach hinten hin wird die Erzählung recht hektisch, lange vorbereitete Wiedersehen mit eventuell totgeglaubten werden dann doch recht sachlich in einem Kapitel abgerissen, die Begrüßung wird einfach übersprungen. Das mag vielleicht am Lektorat liegen, doch am Ende ging dem ganzen dann die Atmosphäre aus, alles geschah Schlag auf Schlag - über mehrere Kapitel und dann ging irgendwie die Puste aus. Schade.

    • Charakterzeichnung **°

    Die Charaktere sind wie die Handlung - nicht unglaubwürdig, nicht uninteressant, aber an manchen Stellen fehlte die Tiefe. Man hätte aus den vorhandenen Charakteren mit Sicherheit noch einiges herauskitzeln können, so bleibt es beim Potential, das durchaus vorhanden ist.

    • Sprache und Stil **°

    Der Stil ist sehr einfach gehalten, was bestimmt an Zielgruppe und Genre angepasst wurde. Die Beschreibungen der virtuellen Welt sind plastisch und gelungen, in der Realität wirkt es manchmal ein bisschen lieblos. Insgesamt zwar flüssig zu lesen und der Stimmung und Handlung keinen Abbruch bescherend, hat der Stil aber auch keine herausragenden Merkmale und die Sprache ist mehr Werkzeug als Ausdrucksmittel. Definitiv kein Problem bei dem Genre, aber ein kleines bisschen mehr Würze hätte bestimmt auch nicht geschadet.

    • Zielgruppe(n)

    Liebhaber dystopischer Jugendromane, die nicht vor Themen zurückschrecken, über die man eventuell auch nach dem Lesen noch nachdenkt und die den Alltag eventuell jetzt schon berühren. Allerdings sollten die Erwartungen an stilistische und sprachliche Feinheiten nicht zu hoch sein. Man sollte sich bewusst sein, dass es ein Buch zum schnell lesen ist und mit den Brüchen, gerade gegen Ende, klarkommen. Es hilft, sich auf die Spannung einzulassen und sich nicht zu lange Zeit zu lassen.

    • Fazit **°

    Die Hintergrundthemen und die Frage nach Intelligenz und Rationalität sowie der Übermacht von Technikkonzernen auf die Wahrnehmung sind gut gewählte und interessant umgesetzte Themen. Allerdings ist das Buch kein tiefsinniges Sci-Fi-Epos, sondern eher ein für schnelle Spannung generierter Jugendroman, der nicht ganz ohne Klischees auskommt und manchmal flach bleibt und Brüche aufweist. Gerade am Ende wird die Erzählung sehr schnell und etwas sprunghaft. Man bekommt nichts, was man nicht erwartet und ein klein bisschen weniger als man erwartet. Mit diesem Vorwissen ein Buch, das man zur Unterhaltung ganz gut lesen kann.

  3. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743216730)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

    (456)
    Aktuelle Rezension von: Feather

    Cryptos ist eines dieser Bücher, von denen man anfangs vielleicht nicht so viel erwartet, die sich jedoch sehr schnell zu Favoriten entwickeln.

    Was ich gerne direkt sagen möchte, ist, dass das Worldbuilding in diesem Buch wahrhaftig außergewöhnlich ist. Sowohl die Realität als auch die erschaffenen Welten innerhalb der Programme fühlen sich so real und vor allem ausgearbeitet an, dass man nichts auch nur eine Sekunde lang anzweifelt. Mich hat die Prämisse von Anfang an fasziniert, dass man mit einem Knopfdruck eine so gut wie reale Welt erschaffen kann und ich habe mich dieser Geschichte wirklich gerne hingegeben.

    Die Charaktere, die die Geschichte tragen, haben sehr gut in das gesamte Konzept hineingepasst und waren realistisch geschrieben, sodass ich keine Probleme hatte, sie zu mögen (oder auch eben nicht).

    Wie man das von Poznanski kennt, hat sie auch in diesem Buch mit einer sehr greifbaren Spannung und bedrohlichen Stimmung gearbeitet, die während des Lesens sehr prägnant war und das Leseerlebenis komplett gemacht hat.

    Eine große Empfehlung an alle, die noch nie etwas von dieser Autorin gelesen haben.

  4. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B07166WK8T)
    Ernest Cline

    Ready Player One

    (65)
    Aktuelle Rezension von: Soeren

    Teenager Wade Watts verbringt einen Großteil seines Leben in der Online-Welt OASIS. Anders ist das trostlose Leben für viele Menschen im Jahr 2044 auch gar nicht zu ertragen. Als der Erfinder der digitalen Welt stirbt, beginnt eine Online-Schatzsuche. Irgendwo in seinem virtuellen Universum hat er drei Schlüssel versteckt und derjenige, der sie zuerst findet, wird nicht nur Herrscher über die OASIS, sondern erbt auch das milliardenschwere Vermögen. Wie tausende andere auch begibt sich Wade auf die Suche. Er hat allerdings einen kleinen Vorteil: So wie der Erfinder der Online-Welt ist Wade ein großer Fan der Achtziger Jahre und hat es dadurch eine Spur leichter, die versteckten Rätsel und Hinweise zu entschlüsseln. Doch die Konkurrenz bleibt ihm dicht auf den Fersen.
    Nachdem ich bereits Steven Spielbergs Verfilmung kenne, bin ich mit keinen großen Erwartungen an den Roman herangegangen. Aber die Buchvorlage ist um einiges nerdiger, spannender und abwechslungsreicher. Trotz oder gerade wegen der vielen Anspielungen auf die Popkultur der 80er-Jahre macht die Geschichte sehr viel Spaß. Man fiebert und leidet mit Wade und freut sich darauf, ihn bei seiner Schnitzeljagd zu begleiten. Wer mag, kann in dem ganzen virtuellen Treiben sogar den einen oder anderen philosophischen Ansatz erkennen. Tolle Geschichte. Ich freue mich schon auf die vor kurzem erschienene Fortsetzung, die folgerichtig „Ready Player Two“ heißt.
    Die ungekürzte Hörbuchfassung hat eine Dauer von 14h49min und wird gewohnt großartig von David Nathan gelesen.

  5. Cover des Buches Cronos Cube 4. Jenseits der Realität (ISBN: 9783841506641)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 4. Jenseits der Realität

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Hiki

    Mit „Cronos Cube – Jenseits der Realität“ haben wir den vierten und letzten Band vorliegen, welcher den krönenden Abschluss bildet. Da ich Fan der ersten Stunde bin, wusste ich, dass ich ihn lesen musste. Aber wie das mit sehr guten Reihen so ist: Man möchte einfach nicht, dass sie enden. Ich habe mich gesträubt, die letzten Kapitel zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist.
    Aber wie es so ist: Alle guten Dinge müssen irgendwann enden und so auch diese fantastische Reihe.
    Der Abschlussband steht seinen Vorgängern in nichts nach. Er sprüht vor gleicher Genialität, Komplexität und Kreativität wie die anderen Teile. Er ist zwar nicht mein Lieblingsband, aber er bildet einen würdigen Abschluss, dieser faszinierenden Reihe. Ich glaube mein liebster Band ist der dritte, einfach weil mich dieser emotional wirklich gefordert und total mitgenommen hat. (Nicht nur im positiven Sinne :')) Ein paar Fragen sind mir leider auch offen geblieben, aber die kann man sich selbst beantworten, bzw. einfach seiner Fantasie freien Lauf lassen und die Geschichte auch gerne weiterspinnen oder auch Alternativen erfinden. Es macht auf jeden Fall Spaß.
    Wer eine Reihe lesen möchte, die vor unerwarteter Wendungen nur so strotzt und bei der man absolut keine Ahnung hat wo es hingeht und wo auch wirklich die Fantasie angeregt und auch gefordert wird, ist hier bestens aufgehoben. Mit „Cronos Cube“ findet man definitiv etwas Besonderes!

  6. Cover des Buches Pala (ISBN: 9783841503534)
    Marcel van Driel

    Pala

    (152)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Nach so vielen heftigen Erlebnissen und Erkenntnissen, die die Protagonistin Iris erlebt, würde man meinen, dass eine Lawine von Gefühlen und Gedanken auf den Leser niederstürzt. Nur leider bleiben diese, neben den Beziehungen zwischen den Charakteren, eher oberflächlich.

    Auch war mir das Character- und Worldbuilding zu schwach. Da wäre sehr viel Potenzial nach oben gewesen, denn die Grundidee ist zwar nicht absolut innovativ, dennoch gut und interessant.

    Dafür bereichert das Buch durch einen einfachen Schreibstil, der einem in schneller Geschwindigkeit durch die Story katapultiert. So wird es dem Leser nie langweilig beim Lesen, da ein Ereignis das Nächste jagt. Zudem ist es einfach der Geschichte zu folgen, ohne dass der Kopf zu überanstrengt wird.

     Außerdem hält der erste Teil der Trilogie auch die eine oder andere Offenbarung bereit, die einen dann doch erstaunt. Bei den Persönlichkeiten tappt der Leser auch oft im Dunkeln, weil diese nur schwer einzuschätzen sind und mit ihrem Verhalten nicht unbedingt nach einem zu erwartendem Muster handeln. Leider sind die Beziehungen, wie bereits erwähnt, nicht gut entwickelt und z.B. kommt das eher ambivalente Verhältnis zwischen Mutter und Tochter nicht wirklich an und dieses muss durch die Tochter zunächst erklärt werden, sonst hätte ich nichts davon bemerkt.

    Die Welt Pala scheint interessante Aspekte zu beinhalten, die nur wage in die Geschichte eingebaut wurden. Das hätte man sehr viel detailverliebter gestalten können bzw. sollen,

    Den Teenagern bzw. jungen Erwachsenen wurde eine scheinbar jugendliche Sprechweise verpasst, die am Anfang so wirkt als hätte der Autor verzweifelt versucht einen modernen Touch einzubauen. Immerhin verbessert sich das im Verlaufe des Buches und die englischen Wörter/Sätze werden sinnvoller und sparsamer eingesetzt und nicht völlig wahllos.  Schade, dass man sich nicht an die jeweilige Nationalität angepasst hat. Also, dass z.B. Dilek als Türkin türkische Wörter raushaut und Iris niederländische Schimpfwörter aus Reflex benutzt.

    Insgesamt nett zu lesen, aber mir kommt der erste Teil eher als eine ziemlich lang geratene Einleitung vor und das gesamt Potenzial konnte nicht ausgeschöpft werden. So kratzt die Story eher an der Oberfläche. Dennoch ist das Buch kein völliger Fehlgriff und ich denke, dass der zweite Teil mehr bereithalten wird.

  7. Cover des Buches Aeternitas 01 - Eva & Adam (ISBN: 9783739638065)
    Sabina S. Schneider

    Aeternitas 01 - Eva & Adam

    (12)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Zum Inhalt:

    Eva ist auf der Flucht. Die Realität ist für sie ein schwimmender Vorhang, durch den haarige und schuppige Monster hervor blinzeln, wenn sie am schwächsten ist. Doch schlimmer als die Alptraumgestalten ist das Nichts, das droht, sie und alles um sie herum zu verschlingen. Mit schwarzen Putzjobs und unter dem Tisch gereichten Scheinen, hält sie sich über Wasser. Sie duscht im öffentlichen Schwimmbad und gönnt sich hier und da einen Schlafplatz in einem Mehrbettzimmer in heruntergekommenen Hostels. Essen, schlafen oder waschen ist ihre tägliche Frage, wenn es um Geldausgaben geht. Und eines Nachts entscheidet sie sich falsch. Drei Betrunkene fallen über sie her. Eva kann sich befreien und springt in den See. Doch etwas packt sie, zerrt sie in die Tiefe. Als sie wieder zu sich kommt, wird sie gefangen genommen. Haben ihre Häscher sie gefunden? Sie erwacht in einem luxeriösen Zimmer, ein Dienstmädchen steht bereit, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Wie bei einer Fleischbeschauung, wird sie herausgeputzt und einer Horde Männer in Anzügen vorgeführt. “Herzlich willkommen im Garten Eden! Dem Paradies! Sie sind von nun an eine Eva und das sind Ihre Adams.” Ein Paradies, das sich in eine Hölle verwandelt. Männer, die ihren Widerwillen ignorieren und ein Programm, designet, die Existenz der Menschheit zu retten. Doch für welchen Preis?

     

    Cover:

    Das Cover hat mir nicht so zugesagt, jedoch habe ich aufgrund der Tatsache, dass es dieses ebook kostenlos im eShop gab, zugegriffen. Es ist sehr schlicht gehalten und zeigt auf hellem Grund Umrisse von Menschen. Das sagt keinerlei Dinge zum Inhalt der Geschichte aus und wirkt auch nicht unbedingt ansprechend.  

     

    Eigener Eindruck:

    Die scheinbar drogenabhängige Eva ist aus einer psychiatrischen Anstalt geflohen und versucht auf ihrer Flucht durchs Leben zu kommen, indem sie immer wieder Gelegenheitsjobs annimmt und sich dreimal überlegt, ob sie sich in einem Hostel einmietet oder unter freiem Himmel schläft. Als sie bei einer Nacht unter freiem Himmel angegriffen wird, kann sie sich gerade in einen See retten, wo sie von etwas gepackt und auf den Grund gezogen wird. Doch tot ist sie nicht. Eva wacht in einer völlig neuen Umgebung auf und wird als „Eva 00“ in ein Programm zur Rettung der Menschheit integriert, bei dem sie als „Frischfleisch“ einer Horde Männer gegenübersteht, welche allesamt als „Adam“ bezeichnet werden. Als angeblich reines Wesen soll sie hier in einem Programm die Menschheit retten und so die Auswirkungen des vierten Weltkrieges wieder ausbügeln. Alle anderen, welche an dem Programm teilnehmen scheinen damit voll und ganz zufrieden zu sein. Doch Eva ist sich sicher, dass hier etwas nicht stimmen kann. Einzig ein ihr unbekannter Adam scheint zu wissen wo Eva herkommt und was es vielleicht mit dem Programm auf sich hat…

     

    Tja, da war es wieder. Ein wirklich interessanter Einstieg in die Geschichte, detailliert, wenn auch etwas durchgeknallt, aber vielversprechend und dann innerhalb kürzester Zeit ein Absturz der Qualität, dass man sich wortwörtlich im Grabe umdrehen möchte. Denn ohne großartige Erklärung landet man mit Eva in dieser fremden Welt und fragt sich, ob sie denn nun völlig durchgeknallt ist oder nicht. Spekulativ war ich stets der Meinung, dass sie wohl wieder in der Klapse gelandet ist und sie so viel Drogen bekommt, dass sie in einer wirklich krassen Welt lebt. Aber dem war dann nicht so. Die Autorin meinte das also ernst. Nun gut. Ich habe mich tapfer durchgearbeitet, aber ich muss sagen, dass mich das Thema so an sich irgendwie nicht packen konnte. Die Idee war nicht schlecht, aber die Charaktere waren allesamt irgendwie recht unsympathisch. Angefangen mit Eva, welche mehr als einen Knall hat, versucht knallhart zu sein und es dann doch nicht ist bis hin zu den Adams, welche irgendwie ständig das Bedürfnis haben ihr sagen zu müssen, wie es wohl wäre, wenn sie sie flachlegen, bis hin zu den anderen Evas, welche dann doch ein bisschen vielschichtiger waren, aber irgendwie auch vom Charakterdesign recht flach. Da die Geschichte auch recht wirr gestaltet ist, kommen auch Emotionen sowie Logik und Spannung zu kurz. Und dann endet das Buch auch noch mit einem recht offenen Ende, was uns somit leider eröffnet, dass es mindestens noch einen weiteren Teil um diese Geschichte geben wird. Den werde ich mir aber nicht holen, weil ich mich hier wirklich mehr als nur ein bisschen gequält habe. Fassen wir also zusammen. Passable Idee, leider schlecht umgesetzt.

     

     

    Fazit:

    Die Geschichte ist recht wirr geschrieben und konnte mich von ihrer Art nicht überzeugen. Daher möchte ich sie auch keinem weiter empfehlen. Lasst lieber die Finger davon, wenn ihr etwas mit Anspruch sucht.

     

    Idee: 3/5

    Charaktere: 2/5

    Logik: 2/5

    Spannung: 2/5

    Emotionen: 2/5

     

     

    Gesamt: 2/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783738050639

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: E-Buch Text

    Umfang: 208 Seiten

    Verlag: neobooks Self-Publishing

    Erscheinungsdatum: 08.12.2015

     

  8. Cover des Buches Darkworld (ISBN: 9783791500751)
    Tobias Rafael Junge

    Darkworld

    (21)
    Aktuelle Rezension von: Caterina

    Meine Meinung zum Buch

    Gestaltung: Es gibt immer wieder Bücher für mich, denen ich von Anfang an etwas skeptisch gegenübertrete, dennoch lese ich sie, weil es immer wieder sein kann, dass sich hier eine Überraschung verbirgt. Ähnlich waren meine Intentionen auch bei diesem Buch. Es klang wirklich sehr ungewöhnlich und dennoch juckte es mich in den Fingern. Schon die Aufmachung gefiel mir eigentlich ziemlich gut, wobei ich die innere Gestaltung insgesamt etwas schöner fand. Auch der Inhalt klang so weit vielversprechend, so dass ich mir mein eigenes Bild machen wollte.

    Einstieg: Der Autor beginnt hier augenblicklich mit der eigentlichen Geschichte und der Leser begleitet den jungen Protagonisten Anton dabei, wie er ein sehr wichtiges Basketballspiel spielt. Dadurch beginnt das Buch schon sehr turbulent, weil es bei dem Spiel um alles geht, vorangig um die Zukunft von Anton. Das gefiel mir sehr gut. Der Schreibstil an sich war von Anfang an etwas techniklastig, dadurch brauchte ich eine Weile um in der Welt ganz klarzukommen.

    Charaktere: In diesem Buch sind mit Sicherheit sehr spannende und auch tiefgründige Figuren verborgen. Nur leider habe ich sie nicht entdecken können. Durch die Erzählweise, die Tobias Rafael Junge hier wählte, wurde mir der Bezug zu den Figuren noch mehr erschwert. Ich habe grundsätzlich nichts gegen einen auktorialen Erzähler, aber hier spürte ich so eine Distanz zu den Figuren, dass ich mich einfach gar nicht mit ihnen in Verbindung setzen konnte. Das fand ich sehr schade. Im Gegensatz zu den Nebenfiguren hatte immerhin Anton eine Eigenschaft, die sich von den anderen abhebt. Alle anderen glichen irgendwie einem Einheitsbrei, wobei es wenige einzelne gab, die ich ganz in Ordnung fand. Aber auch hier fehlte einfach der Raum um sich zu entfalten.  

    Handlung: Der Leser begleitet Anton zunächst dabei, wie er sich Gedanken um seine Karriere als Basketballer macht. Dies wird aber schon nach wenigen Momenten zur kleinsten seiner Sorge. Fragen traten bei Anton auf. Wer steckte hinter dem Anschlag, bei dem Antons Familie beinahe ums Leben kam und vor allem welche Absicht steht dahinter? Durch diese Fragen schuf der Autor eine Dramatik, die sich durch die gesamte Geschichte zog und nie verschwand. Natürlich begann auch ich mir Fragen zu stellen und zeifelte an  der Wahrheit, die mir gesagt wurde. Immer wieder änderte der Autor die Ansichten, so dass ich schnell den Überblick verlor und gar nicht mehr so recht wusste, was jetzt der Wahrheit entspricht und was nicht. Eigentlich reizt mich so was total, nur hier war mir dieses ewige Hin und Her dann doch etwas leid. Leider übernahm schnell das Technische und Mediale die Überhand, so dass mir der Bezug zur Handlung beinahe gänzlich verwehrt wurde. Schade fand ich es außerdem, dass der Autor die Ereignisse immer hektischer ablaufen ließ, so dass Tobias Rafael Junge extrem durch die Geschichte hetzte. Ich hatte keine Gelegenheit, das Geschehene mal sacken zu lassen.

    Schreibstil: Wie schon weiter oben beschrieben, ist der Schreibstil von Tobias Rafael Junge sehr  von Technik geprägt. Ich hätte mich sicherlich daran gewöhnt, wenn er nicht ganz so sehr durch die Geschichte gerast wäre. So fiel es mir allerdings mitunter sehr schwer den Gedankengängen des Autors zu folgen. Gerade zum Ende hin verlor ich ganz den Überblick als es immer hektischer und vor allem technischer wurde. Da war ich ganz raus. Die kleinen Anektdoten und Einschübe, die sich in Form von Randnotizen durch die gesamte Geschichte zogen, klärten manchmal meine wirren Gedanken, allerdings wusste ich an manchen Stellen nicht, wann ich die Zusatzinformationen am besten lesen sollte. 

     

    Mein Urteil

    "Dark World - Der geheime Code" von Tobias Rafael Junge hätte ein spannendes Buch sein können, aber leider war es dies für mich nicht. Sowohl die Idee an sich als auch den Aspekt die Geschichte mit Chatverläufen und anderen Informationen weiter auszuschmücken, gefielen mir sehr gut. Und ich bin mir auch fast sicher, dass sich hier sehr vielfältige Figuren verbergen. Nur ich hab davon nichts mitbekommen, weil der Autor mir einfach zu sehr durch die Geschichte gerast ist und ich kaum Gelegenheit hatte das alles zu verinnerlichen. Ich vergebe 2 von 5 Welten.



  9. Cover des Buches VARN (ISBN: 9783943308105)
    Volker König

    VARN

    (16)
    Aktuelle Rezension von: Blaustern
    Der Erzähler ist ein junger Schriftsteller, der im Internet auf sein Buch aufmerksam machen möchte. Er meldet sich mit einem Avatar bei Second Life als Varn an, und schon bald ist er nur noch im Netz unterwegs. Sein Leben in der realen Welt findet immer weniger statt, nachdem er im Netz auch noch eine Frau, Alida, kennengelernt hat. Er verliebt sich in sie, was tragisch endet. Immer weiter taucht er in die virtuelle Welt ein und kann kaum noch unter Realität und Fiktion unterscheiden.
    Das Buch ist mit seinen 106 Seiten sehr kurz gefasst. Somit fehlen natürlich viele Details, womit man mehr herausholen könnte. Anfangs ist es doch etwas schwierig, in das Buch zu finden, was sich mit der Zeit legt. Allerdings ist es dann oft schwer, Realität und Fiktion zu unterscheiden, genauso schwer wie es für Varn ist. Aber das finde ich sehr realistisch, denn immer mehr Leute verlieren sich im Netz, anstatt sich auf das wirkliche Leben zu kontrollieren. Das kann doch nicht unsere erwünschte Zukunft sein.  
  10. Cover des Buches PRISM (ISBN: 9783903296862)
    Katherina Ushachov

    PRISM

    (5)
    Aktuelle Rezension von: carolin_schreibt

    Worum geht es:

    Penelope, Sofie und Kader verlieben sich ineinander und arbeiten zusammen für eine IT-Firma. Bei ihrer Arbeit entwickeln sie eine Technologie, mithilfe derer aus den Gehirnen von Verstorbenen ein virtuelles Abbild erzeugt werden kann. Damit soll die Polizei Verbrechen aufklären. Doch die drei bekommen zunehmend Zweifel an ihrer Arbeit und geraten ins Visier dunkler Machenschaften ... 

    Was ich gut fand: 

    Das Buch ist über mehrere Jahre hinweg im Zeitraffer erzählt und kann somit eine längere Entwicklung einfangen. Es hat eine ungewöhnliche Struktur, durch Farben und Hexcodes geordnet, und ist eine Hommage an Computerspiele.

    Es gibt eine mysteriöse Rahmenhandlung mit einer Person, die in einer Computersimulation gefangen zu sein scheint, was sich nach und nach aufklärt. Dabei gibt es einige unheimliche und beklemmende Momente. 

    Vor allem aber zeigt das Buch eindrücklich das prekäre Dasein queerer und migrantischer Menschen inmitten einer Arbeitswelt voller (Selbst-)ausbeutung. Um zurechtzukommen und ihre Jobs zu behalten, stellen sie ihre Zweifel zurück, bis es zu spät ist. Deutlich wird die Zwangslage, arbeiten zu müssen, während man keinen Einfluss darauf hat, was man mit seiner Arbeit herstellt, denn diese Entscheidung treffen andere.

    So gibt es eine starke Szene, als mithilfe der Technologie ein verstorbener Selbstmordattentäter verhört wird und Kader und Penelope Zweifel bekommen, ob es richtig ist, ihn so zu behandeln. 

    Davon abgesehen gibt es aber auch schöne Slice of Life-Szenen aus dem Leben des Polyküls und ihren Kindern. Wir sehen das liebevolle Zusammenleben, aber auch die Diskriminierung, auf die diese Familienkonstellation häufig stößt. 

    Was ich nicht so gut fand: 

    Sofie und Kader sind als Charaktere blass geblieben und haben kaum Tiefe bekommen. 

    Sprachlich wirkt das Buch stellenweise unbeholfen. 

    Meiner Meinung nach hätte man außer dem Selbstmordattentäter weitere Verhöre verstorbener Personen zeigen und daran noch mehr Fragen aufwerfen können. Außerdem: was ist mit "ziviler" Nutzung der Technologie? Würden nicht viele Menschen mit ihren verstorbenen Angehörigen sprechen wollen, und würde nicht ein Unternehmen dieses Bedürfnis gewinnbringend nutzen? Hier wurden die Möglichkeiten des Settings nicht ausgereizt.

    (Ab hier Spoiler)

    Das Ende hat mich enttäuscht. Denn am Ende kommt heraus, dass Nazis das IT-Unternehmen unterwandert haben. Alles, was bis dahin aufgebaut wurde, wie die (Selbst-)Ausbeutung auf der Arbeit, das rücksichtslose Verhören von Toten, die Diskriminierung einer queeren Familie ... All das wird reduziert auf Nazis als das eigentliche Problem. Im Umkehrschluss: ohne Nazis wäre alles super? Das hinterlässt bei mir einen schalen Beigeschmack. Insbesondere, weil es so ein Ende häufig in Büchern gibt. Anstatt die Gesellschaftskritik konsequent durchzuziehen, wird ein Bösewicht oder eine böse Gruppe aus dem Hut gezaubert, die an allem Schuld sein soll und wohinter alles andere zurückzutreten hat.  

    Fazit: Das Buch beinhaltet einige spannende Ideen, hätte diese aber gründlicher ausführen können. 

  11. Cover des Buches Code X - Das Erwachen der Cybertechs (ISBN: 9783426528006)
    Lucinda Flynn

    Code X - Das Erwachen der Cybertechs

    (26)
    Aktuelle Rezension von: Athene1989

     „Code X - Das Erwachen der Cybertechs“ von Lucinda Flynn habe ich mir durch den Klapptext echt spannend vorgestellt und da das Buch für Fans von Marie Graßhoff angepriesen wurde und ich die „Neon Birds“-Reihe gut fand,wo es ja auch um KI und deren Übernahme ging,dachte ich,dass es wirklich gut werden kann. Aber leider habe ich micht total geirrt. Ich habe versucht,das Buch zu lesen und musste nach 1/4 abbrechen. Es war leider so trocken und unspannend,dazu kam,dass die Hauptperson Jace nur am rumjammern war,wie ungerecht sein Leben doch sei,dass seine Familie keinen Kontakt mit ihm will,weil er so kaum etwas verdient und der Job ist ja auch so schlecht,jammer jammer,jammer. Es ging mir echt auf den Keks und ich hatte so gehofft,dass es besser wird,wenn er als Cybertech entlarvt wird und in die Forschungsabteilung kommt,aber es wurde einfach nicht spannend,mir sind dauerhaft die Augen zugefallen und ich musste mich immer wieder zwingen,das Ebook weiterzulesen beziehungsweise nach einer Unterbrechung wieder anzufangen. Irgendwann konnte ich mich einfach nicht mehr aufraffen und habe es abgebrochen. Da lese ich lieber etwas Anderes,was mich wirklich unterhalten kann. Nur Sams Kapitel waren etwas besser,aber auch nicht so,dass sie mich unterhalten oder gar begeistern konnten. Daher gibt es eineinhalb Sterne von mir,da Sam wenigstens etwas besser war. Auf Portalen,wo es keine halben Sterne gibt,runde ich allerdings auf einen ab.

  12. Cover des Buches Der Würfel (ISBN: 9783038821175)
    Bijan Moini

    Der Würfel

    (60)
    Aktuelle Rezension von: Smimo_Do

    Die Menschheit hat eine KI erschaffen um sorgenfreier und glücklicher leben zu können. Alles was man dafür tun muss, ist "den Würfel" an seine Daten, seine Entscheidungen und Lebensweisen teilhaben zu lassen. Die KI sammelt alles und zeigt dir dann Tag für Tag, welches Outfit heute zu dir passt, welcher Job dich glücklich macht und vieles mehr. 

    Taso Dorff kann den Würfel nicht ausstehen und trifft seine Entscheidungen immer per Zufall um den Algorithmus was vor zu gaukeln. Doch für Gaukler und Offliner, wird es immer schwieriger zu überleben in einer Welt voller Überwachung. Taso's bester Freund Tim ist ein Offliner und möchte Taso für die Rebellion anwerben.

    Aber Taso hat sich verliebt, und weis nicht mehr was richtig und was falsch ist. Endlich könnte er dazu gehören... Ist die KI ein Rückschlag oder Fortschritt für die Menschheit? 

    Mir hat das Thema richtig gut gefallen. 

    Die Geschichte hat mich zu Beginn mitgerissen, mittendrin wurde es leider etwas langatmig. Das Ende war wieder spannend und hat mir sehr gut gefallen.

    Den Schreibstil fand ich etwas holprig.

  13. Cover des Buches Cyberworld 6.0: Anonymous (ISBN: 9783948700485)
    Nadine Erdmann

    Cyberworld 6.0: Anonymous

    (51)
    Aktuelle Rezension von: Angel12_07

    Diese Folge geht auf unterschiedliche Art und Weise tief unter die Haut und meine Gefühle sind Achterbahn gefahren. Von Wut, Angst, Sorge, Erstaunen, Fassungslosigkeit über Hoffnung, Freundschaft und Liebe war alles dabei. Für mich eine absolute Herzensfolge. Für mich die bisher beste Folge, obwohl ich die komplette Reihe liebe. 

  14. Cover des Buches Cronos Cube 3. Der freie Wille (ISBN: 9783841506160)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 3. Der freie Wille

    (25)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Dieses Buch habe ich mir aufgehoben, bis der letzte Teil der Reihe in greifbarer Nähe war, da ich schon geahnt habe, dass mich das Ende an die Decke gehen lassen würde. Und genau so war es dann auch. Dieser Band war sogar noch besser, als die Vorgänger. Wir lernen endlich mehr von der Turmgesellschaft und was dahinter steckt (natürlich nichts Gutes). Ein Kampf um Lachlans Befreiung entbrennt und es wird wirklich schwer zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Eigentlich habe ich beim Lesen niemandem mehr getraut, hinter jeder Handlung eine Falle gewittert. Und dann das Ende! Wie gesagt, ich bin beinahe ausgeflippt, weil der letzte Band noch nicht da war.

  15. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks