Bücher mit dem Tag "virtuelle realität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virtuelle realität" gekennzeichnet haben.

40 Bücher

  1. Cover des Buches Erebos (Limited Edition) (ISBN: 9783743205314)
    Ursula Poznanski

    Erebos (Limited Edition)

    (3.813)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Da von dieser Reihe bald der 3. Band erscheinen sollte, wollte ich sie noch einmal in „Vorbereitung“ lesen. Das letzte mal liegt auch schon etliche Jahre zurück und ich war gespannt, wie sich mein Blick auf das Buch verändert hat.

    Insgesamt fand ich es noch immer klasse! 

    Das Vermischen des realen Lebens mit der Spielwelt aus Erebos war genial umgesetzt. Und als die Aufträge des Spiels in die reale Welt gewechselt haben, bin ich wieder völlig in den Bann des Buches (oder des Spiels) geraten und habe mitgefiebert und gerätselt - obwohl ich das Ende ja eigentlich schon kannte! 

    Was mir dieses mal allerdings unangenehm aufgefallen ist, war die Art, wie der Protagonist teilweise über Mitschüler gesprochen hat. Es passte zwar irgendwie zu seiner Art und meiner Vorstellung, wie Jungs in dem Alter miteinander und anderen umgehen, aber es hat mich trotzdem gestört. Denn es klang für mich nach Mobbing. Das hatte für mich einen faden Beigeschmack.

    Trotzdem hat mir das Buch noch immer sehr gut gefallen und ich kann es unabhängig vom Alter der Lesenden empfehlen. Wer Games mag, kommt hier noch einmal mehr auf seine Kosten, doch auch so ist die Geschichte fantastisch.

  2. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

    (685)
    Aktuelle Rezension von: Nadine21

    Dorian ist obdachlos, seit er bei seinem Vater abgehauen ist. Eines Morgens erwacht er neben einem anderen Obdachlosen, der offenbar ermordet wurde? Dorian kann sich an nichts erinnern. Könnte er der Mörder sein? In seiner Not erscheint ihm Hilfe in Form eines Wohltäters, der obdachlose Jugendliche aufnimmt und ihnen in seiner Villa ein Dach über den Kopf bietet. Doch warum macht er das? Und warum müssen die Jugendlichen Flyer und andere Sachen verteilen?

    Für mich ein solider Roman von Ursula Posznanski, aber nicht ihr bester. Die Spannung und die Frage nach dem Warum war immer da, aber im Mittelteil hat für mich die Handlung etwas nachgelassen. Es gab viele Wiederholungen und die Geschichte rund um die Villa war auch etwas undurchsichtig. 

    Das Ende fand ich dann zwar logisch, aber irgendwie auch unrealistisch. Es kam auf jeden Fall alles viel zu schnell und war dadurch etwas ruckelig.

    Insgesamt aber ein gutes Jugendbuch der Autorin. Von mir eine bedingte Leseempfehlung. Vielleicht eher für Leser, die schon ein paar Bücher der Autorin kennen. 

  3. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: 9783596706648)
    Ernest Cline

    Ready Player One

    (769)
    Aktuelle Rezension von: Lesetropfen

    Wenn man mit den vielen Referenzen auf die 80er Popkultur nichts anfangen kann, dann kommt einen das Buch zwischendurch etwas öde vor. So ging es mir. Bei meinen ersten Versuch habe ich das Buch abgebrochen. Aber nun nach einigen Jahren habe ich dem Ganzen nochmal eine Chance gegeben. Zwischendurch liest man auch ein paar recht düstere Passagen über die Menschheit und die moderne Technik. Will ich den zweiten Teil lesen ? Da bin ich mir noch nicht ganz sicher. Das erste Buch ist okay. Nochmal werde ich es aber nicht lesen wollen. 

  4. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

    (320)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    „Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ ist der erste Band der gleichnamigen dystopischen Science-Fiction-Reihe von Tad Williams. Dieses Buch entführt uns in eine faszinierende virtuelle Welt, die sowohl die kühnsten Fantasien als auch die schlimmsten Albträume beherbergt.

    Die Geschichte spielt in einer nahen Zukunft, in der das Internet zu einem riesigen, allumfassenden virtuellen Netzwerk namens Otherland weiterentwickelt wurde. Dieses Netzwerk wurde von einer geheimen Gruppe, der sogenannten Gralsbruderschaft, geschaffen. Ihr Ziel ist es, die Menschheit durch dieses Netzwerk zu kontrollieren. Die Handlung folgt einer Gruppe von Menschen, die sich in dieser virtuellen Welt zusammenfinden, um gegen die Machenschaften der Gralsbruderschaft zu kämpfen.

    Trotz der Tatsache, dass „Otherland“ eher eine jüngere Zielgruppe anvisiert, ist Tad Williams’ Schreibstil anspruchsvoll und erfordert konzentriertes Lesen. Die vielen Handlungsstränge und Perspektiven können zu Beginn verwirrend sein, aber sobald man sich in die Welt eingelesen hat, entfaltet das Buch seinen vollen Zauber. Williams’ Fähigkeit, eine so komplexe und detaillierte Welt zu erschaffen, kommt auch hier wieder beeindruckend zur Geltung und macht das Lesen zu einem intensiven Erlebnis.

    Während „Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ durch seine komplexe Handlung und tiefgründigen Charaktere besticht, gibt es auch Passagen, die sich in die Länge ziehen. Tad Williams nimmt sich oft viel Zeit, um die virtuelle Welt und ihre zahlreichen Details zu beschreiben. Diese ausführlichen Beschreibungen können zwar die Immersion verstärken, führen aber auch dazu, dass die Handlung manchmal ins Stocken gerät. Besonders in den mittleren Kapiteln kann es vorkommen, dass die Spannung nachlässt und die Leser sich durch langatmige Abschnitte kämpfen müssen, bevor die Geschichte wieder an Fahrt aufnimmt. Diese Passagen erfordern Geduld, belohnen aber letztlich mit einer reichhaltigen und tiefgründigen Erzählung.

    Die Charaktere in „Otherland“ sind vielfältig und vielschichtig. Von einem alten Mann in einer Garnison über eine junge Universitätsmitarbeiterin bis hin zu einem Buschmann und einem zehnjährigen Jungen – jede Figur bringt ihre eigene Geschichte und Perspektive mit ein. Diese scheinbar unabhängigen Geschichten werden nach und nach miteinander verwoben, was die Komplexität und Tiefe der Erzählung erhöht.

    Ein zentrales Thema des Buches ist die Macht und Kontrolle durch Technologie. Williams stellt die Frage, wie weit Menschen gehen würden, um Macht zu erlangen und zu behalten. Die virtuelle Welt von Otherland dient dabei als Metapher für die reale Welt und die Gefahren, die mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung einhergehen.

    „Otherland – Stadt der goldenen Schatten“ ist ein großartiger Roman der Science-Fiction-Literatur. Es fordert den Leser heraus, bietet aber auch eine reiche und lohnende Erfahrung. Für Fans von komplexen Geschichten und tiefgründigen Charakteren ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es regt zum Nachdenken an und bleibt lange im Gedächtnis.

  5. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

    (548)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    Ab dem 10. Lebensjahr wird den Menschen ein Chip implantiert, mit dem sie dauerhaft Online sind. Luna verweigert sich dem ganzen und wird dennoch von PareCo zum Einstellungstest eingeladen. Die Frage ist nur: Warum? Denn ohne Implantat ist man für die Firma wertlos ...

    Meinung:
    Die Slated-Reihe von Teri Terry fand ich sehr unterhaltsam, daher habe ich mich an Mind Game gewagt. Diese Geschichte verweist sogar kurz auf "Slated", was für einen Schmunzler sorgte. Es ist nicht relevant, Slated zu kennen, um Mind Games zu verstehen. Mind Games ist ein spannendes Jugendbuch, welche die süchtig machende Onlinewelt aufzeigt und das wir uns selbst, unsere Bedürfnisse und unsere Körper im "dauerhaften Online sein" vergessen. Gerade aktuell, wo es mehrere Länder gibt, welche Social Media für Jugendliche sperren wollen (aufgrund der Suchtgefahr). Die Autorin zeichnet eine kranke Welt und verarbeitet im Thema Intelligenz mit Rationalität / Irrationalität. Darf jemand, der einen hohen IQ hat irrational handeln, sind wir alle in Gefahr? Wie ist das Machtgefüge und wie stark das eigene Ego. Wie weit würde man gehen, um immer Online zu sein? Diese Fragen stehen so nicht im Buch, aber man stellt sich diese Fragen beim und nach dem Lesen zwangsläufig. Auch wenn die Handlung stellenweise nicht nachzuvollziehen und sprunghaft ist und auch die Charaktere sich nicht weiter und stellenweise zurückentwickeln, ist Mind Games eine spannende und erschreckende Entwicklung, denn viele Dinge sind bereits eingetreten. 

    Cover:
    Das Cover kann ich nach dem Lesen besser deuten, allerdings muss es auch keine Bedeutung haben. Es wirkt technisch und dennoch geheimnisvoll, daher passt es perfekt zum Inhalt.

    Fazit:
    Ein spannendes Buch mit einigen Sprüngen und nicht nachvollziehbaren Handlungen. Dennoch interessante Ansätze und gefährlichen Möglichkeiten der Technologie. Weil nicht alles logisch war, gibt es Abzug und nur 3 Sterne. Dennoch empfehle ich Mind Games an alle, welche sich oft und gerne im Internet tummeln oder generell lieber Online als Real leben.

  6. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743216730)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

    (479)
    Aktuelle Rezension von: Nele33

    Mit "Cryptos" hat Ursula Poznanski eine spannende und sehr aktuelle Dystopie für Jugendliche und Erwachsene geschrieben. Da nun der zweite Band erscheint, hat es sich angeboten kurz vorher den ersten Band zu lesen.

    Die Menschheit hat es geschafft: Im 22. Jahrhundert ist es unmöglich auf der Erde zu überleben, da der Klimawandel mit voller Wucht zugeschlagen hat. Gelebt wird in Wohnsilos und in virtuellen Welten, in denen sich die Bewohner 23 Stunden pro Tag aufhalten. Es bleiben keinerlei Wünsche offen, sei es ein Trip in alte Welten, designte Action Erlebnisse oder auch einfach nur Ruhewelten, all das hat Jana als Designerin mit anderen Designern geschaffen. Ihre weitere Aufgabe besteht darin, diese Welten zu überwachen. Als sich in einer ihrer Welten mysteriöse Vorfälle häufen, Menschen verschwinden und im System nicht mehr auffindbar sind, macht sie sich selber auf die Suche. Worauf sie während ihrer Suche trifft, hat sie sich nicht vorstellen können. Schnell ist auch ihr Leben in Gefahr.

    Ursula Poznanski hat die einzelnen Welten super bildlich und lebendig beschrieben, sodass ich tief darin eintauchen konnte. Die Autorin hat es geschafft ein Zukunftsszenario zu schaffen, welches beängstigend und gleichzeitig sehr realistisch erscheint. Jana als Protagonistin ist authentisch, mutig und dabei wahnsinnig intelligent.

    Cryptos ist ein spannender Jugendthriller, den ich gerne weiterempfehle und auf den zweiten Band bin ich sehr gespannt.

  7. Cover des Buches Erebos 3 (ISBN: 9783743216600)
    Ursula Poznanski

    Erebos 3

    (186)
    Aktuelle Rezension von: Andrea_Blaurock

    Zugegeben , ich bin kein Gamer. Insofern war das Buch einfach nicht für mich gemacht.

    Nach Thalamus und Vanitas war ich aber nun doch ein bisschen neugierig auf Erebos.

    Es stimmt, man muss die beiden ersten Teile nicht gelesen haben, um in die Handlung einsteigen zu müssen.

    Aber sowohl auf dem Buch als auch im Buch kommt häufig der Satz."Man spielt das Spiel nur einmal"

    Und nun wird der Protagonist, mittlerweile angehende Fotograf, zum dritten Mal ins Spiel "gezwungen".

    Oder eben doch mit sehr ansprechenden Karrierechancen gelockt.

    Insofern ist Erebos die Inkarnation der Spielsucht. Diese trifft alle und jeden, jeden Alters, jeden Bildungsstandes.

     Soweit so gut. Die Autorin stell ziemlich gut den zerstörten Schlafrhythmus und die Übertragung der Gewalt aus dem Spiel in den Alltag dar. Die Spielszenen waren für mich tatsächlich oft ein Horrortrip.

    So kannte ich Ursula Poznanski noch nicht. War mir zu fett und in Anbetracht der Leserschaft auch nicht altersgemäß.

    Die Spannung blieb und ich konnte durchgängig gut mitraten. Frage bleibt. Wer ist Erebos?

    Weltretter oder Zerstörer Ki oder perfider Machtmensch mit narzistischen Allüren?

    Lest selbst. Viel Gruselspaß wünscht Andrea 





  8. Cover des Buches Plünderer (ISBN: 9783754626573)
    Klotz Van Ziegelstein

    Plünderer

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Patsy

    Der Roman entführt den Leser in eine hochdigitalisierte Welt voller Kontrolle und Optimierung. Hier entfaltet sich eine schmutzige Dystopie mit moralischen Grauzonen, die Mensch und digitale Welt auf fragwürdige Weise miteinander verschmelzen lässt.

    Erzählt wird die Geschichte aus drei völlig unterschiedlichen Perspektiven der drei Hauptcharaktere, die jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen und trotzdem unweigerlich miteinander kollidieren.

    Hauptakteur Jimmy King:
    Ein Paradebeispiel eines Durchschnittsmenschen. Große Träume, aber gleichzeitig voller Selbstmitleid und ohne die Bereitschaft, sich für ein besseres Leben in dieser hochdigitalisierten Welt anzustrengen.

    Dämonenjäger Terbish:
    Grob, stark und geprägt von roher Gewalt.

    Ankaa:
    Ein Caitan – oder einfacher ausgedrückt ein digitaler Netzgeist – mit geheimnisvoller Vergangenheit. Allwissend über das Cluster in Berlin ist er das Bindeglied dieser Geschichte, das Jimmy und Terbish aufeinandertreffen lässt.

    Besonders interessant ist die körperlose Figur Ankaa, die im Netz menschliche Grenzen überschreitet und dadurch die Fäden dieser Geschichte zieht. Er agiert dabei nicht nur als Katalysator der Ereignisse, sondern verfolgt auch eigene Motive, die durch diese faszinierende Perspektive sehr gut dargestellt werden.

    Auch eine Liebe zu einer Drohne wird thematisiert und wirft dabei spannende moralische Fragen auf.

    Mein Fazit:

    Die Welt und die Charaktere sind bildgewaltig beschrieben. Der Autor schenkt dem Leser neue Wörter und Vergleiche, wodurch die Welt und die einzelnen Szenen eindrucksvoll zum Leben erweckt werden.

    Es ist nicht einfach, alle Puzzleteile der Netzhierarchie zu verstehen, weshalb das Buch keine einfache Lektüre ist, die man nur nebenbei lesen kann. Die Geschichte regt dazu an, über Digitalisierung sowie die Verschmelzung von Mensch, Geist und Maschine nachzudenken.

  9. Cover des Buches Corvus (ISBN: 9783442493623)
    Neal Stephenson

    Corvus

    (9)
    Aktuelle Rezension von: Helicopter66

    Roman mit zwei Handlungsebenen: Die Konstruktion von „Realität“ in einer Gesellschaft, die von sozialen Medien vereinnahmt ist, und die gesellschaftliche Entwicklung in einer Computersimulation, in die die digitalisierten Informationen aus den Gehirnen Verstorbener hochgeladen werden.

     

    Zwanzig Jahre nach Cryptonomicon beschreibt Stephenson eine nahe Zukunft, in der die Welt durch Internet und Fake News nicht nur gespalten, sondern in unzählige Teile mit ihren religiösen, politischen und sonstigen Weltsichten zersplittert ist. Dabei nimmt er in Cryptonomicon begonnene Handlungsfragmente wieder auf und rekrutiert auch einen Teil seiner Hauptfiguren aus Nachkommen der Protagonisten früherer Bücher – inklusive der offenbar unsterblichen, mysteriösen Figur des Enoch Root. Der Roman ist dort am interessantesten, wo er sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der extremen Konstruktion von „Realität“ in sozialen Medien beschäftigt. So wird zum Beispiel die falsche Nachricht platziert, dass eine Stadt per Atombombe vernichtet wurde. Es entsteht eine lang andauernde Auseinandersetzung, ob der Vorfall wirklich stattgefunden hat. Eine Überprüfung vor Ort ist keine Option für „Truther“, Leute, die die „Wahrheit“ zu kennen glauben und die Bewohner dieser Stadt mit Hass verfolgen, weil sich diese an der Vertuschung der wahren Begebenheiten beteiligen würden.

    Der Protagonist Dodge stirbt gleich zu Beginn des Romans, aber da er testamentarisch verfügt hat, dass die Information in seinem Gehirn digitalisiert und in eine Computersimulation geladen wird, ergibt sich daraus der zweite Handlungsstrang. In der Simulation wird bald der Kampf zwischen Dodge und einem noch mächtigeren Konkurrenten fortgesetzt, der schon in der realen Welt begonnen hat. Eine Schwäche des Buchs liegt in der simplen Konstruktion dieser simulierten Welt: Der Autor bedient sich bei unterschiedlichen Mythologien, was sich – eher langweilig – wie ein naiver Fantasy-Roman liest.

  10. Cover des Buches Ready Player One (ISBN: B008H04UM4)
    Ernest Cline

    Ready Player One

    (75)
    Aktuelle Rezension von: Randberliner

    Zugegeben, ich habe die englische Fassung des 2011 erschienenen Buches gelesen, so dass ich über die Qualität der deutschen Übersetzung keine Aussagen treffen kann. Vor mir erhält das Buch fünf Sterne. Das liegt sicher auch daran, dass als langjähriger Spieler von Second Life, WoW und anderen Online-Spielen mir die Welt der OASIS, einer virtuellen Welt, in dem der größte Teil der Handlung spielt, mehr als vertraut ist. Der Plot ist einfach stimmig und entspricht dem, was ich aus meiner Erfahrung mit Online-Spielen für die Zukunft extrapolieren würde. Dazu kommt eine gehörige Portion Gesellschaftskritik, gemischt mit dystopisch Welten, die in meinen Augen durchaus nicht unwahrscheinlich sind. Eigentlich hatte ich den Film, der 2018 in die Kinos kam, auf der Agenda. Aber dann habe ich die Buchvorlage entdeckt und mich entschieden, zuerst die Bücher (Ready Player Two ist soeben erschienen) zu lesen, um anschließend die cineastische Umsetzung zu genießen.

    Über den Plot möchte ich natürlich nicht sploidern. Aber ich kann jedem Leser versichern, dass es Spannung pur ist; für mich ein wahrer Pageturner. Zwar sind die Protagonisten noch relativ jung, was in ihrer Sprache und ihren Umgangsformen zum Ausdruck kommt. Aber das bedeutet nicht, dass die Handlung nur junge Leser anspricht, ganz im Gegenteil. Wer in den 80er Jahren aufgewachsen ist (und das ist jetzt die Generation der heutigen 50- bis 60-Jährigen), entdeckt überraschende Reminiszenzen an die eigene Jugend. Für Kenner und Fans der 80er Jahre, die gekennzeichnet waren durch die ersten, primitiven Videogame-Konsolen, kultige Filme (u. a. WarGames, Monty Python) und die für diese Jahre spezifische Rockmusik, ist das Buch auf jeden Fall ein Hochgenuss. Obwohl in den 2040er Jahren spielend, ist es ein unterhaltsamer und manchmal auch lehrreicher Rückblick auf die 80er Jahre.

    Nicht zuletzt ist das Thema der virtuellen Welten aktuell wie nie, spätestens seit Facebook (und andere Big Tech Unternehmen) an Projekten wie Mataverse arbeiten und Themen wie Virtual-, Mixed- und Augmented Reality versprechen, die nächsten großen Blockbuster werden und wie das Internet unser Leben grundlegend zu ändern.

    Zusammenfassend kann ich sagen, dass es Ernest Cline gelungen ist, ein spannendes und auf jeden Fall lesenswertes Buch sowohl für junge Online-Gamer als auch für junggebliebene Erwachsene zu schreiben.

  11. Cover des Buches Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet (ISBN: 9783785587720)
    Marie Lu

    Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet

    (190)
    Aktuelle Rezension von: Das_Leseding

    Inhalt:
    die Hackerin Emika ist hoch verschuldet und versucht irgendwie über die Runden zu kommen. Als sie ein Auftaktspiel des eSport Warcross verfolgt, kommt sie auf die Idee das Spiel zu hacken und sich dadurch etwas dazuzuverdienen ...

    Meinung:
    Marie Lu hat früher selbst Videospiele designt, bevor sie ihr erstes Buch geschrieben hat, daher wusste sie, wovon sie schreibt und es lässt sich schnell und einfach in die Welt von Warcross eintauchen. Der Einstieg ist spannend, traurig und voller Aktion, die Charaktere werden gut vorgestellt und in Emika kann man sich gut hineinversetzten und dann kommt irgendwann der Punkt, in dem es einfach langweilig wird. Schnell ist klar, wer der böse Hacker ist, welchen Emika aufspüren soll und auch sonst wirkt die Geschichte ab ca. der Hälfte extrem konstruiert und vorhersehbar. SPOILER ANFANG: Emika entdeckt eine verschlüsselte Datei, welche sie an ihre Grenzen bringt. Es sollte ihr daher zu denken geben, dass andere besser sind als sie. Dennoch macht sie einfach so weiter und versucht nicht mal ihre Daten (besser) zu schützen. Sie muss erst von außen darauf hingewiesen werden, realisiert dann das Problem, verändert aber nichts. Natürlich gibt es auch explizite Szenen, welche aber ganz plötzlich abbrechen und das ist für alle ok und sie tun so, als wäre es nachvollziehbar. Ähm nein, das waren alle keine Gründe und die Protagonisten sind alt genug. Und wenn man auf das Jugendbuch anspielt, dann hätte man diese Szenen auch streichen können - komplett! SPOILER ENDE. Was mich sehr überzeugt hat, waren die Kapitel, in denen auf die Gefahren des dauerhaften Datendiebstahls hingewiesen wurde. Natürlich leben wir (noch) nicht in so einer Welt wie in diesem Buch dargestellt, aber dennoch holen wir uns so viele Geräte (und oder Apps) ins Haus, welche unsere Daten sammeln und diese verwerten, dass es gruselig ist. Wer wissen will, wie Warcross ausgeht, muss den zweiten Teil lesen!

    Cover:
    Das Cover passt nicht zwingend zum Inhalt. Hier hätte ich mir mehr vom eigentlichen Spiel oder Darknet erhofft. So erinnert das Cover eher an einen verwahrliosten Park.

    Fazit:
    Eine spannende Einführung in Warcross, welche nicht durchgehend überzeugt hat. Dennoch möchte ich wissen, wie es ausgeht und werde auch den zweiten Teil lesen. Weil mich die Vorhersehbarkeit gestört und die Logik nicht immer gepasst hat vergebe ich nur 3 Sterne. Eine Leseempfehlung spreche ich an alle aus, welche viele Smart Home Geräte zu Hause haben und auch die Sprachsteuerung am Handy aktiv nutzen.

  12. Cover des Buches Ready Player Two (ISBN: 9783596706549)
    Ernest Cline

    Ready Player Two

    (80)
    Aktuelle Rezension von: anksch

    Nachdem ich Ready Player One geliebt habe, habe ich mich sehr auf Ready Player Two gefreut. Leider konnte mich die Fortsetzung nicht wirklich überzeugen.

    Die Grundidee und die Rückkehr in die Welt der OASIS fand ich zwar spannend, aber viele Passagen waren für mich deutlich zu langatmig. Besonders bei sehr nerdigen Details habe ich mich dabei ertappt, nur noch querzulesen, um schneller in der Geschichte voranzukommen.

    Auch die Handlung wirkte auf mich stellenweise etwas konstruiert. Immer genau derjenige aus der Gruppe war plötzlich der absolute Experte für die jeweilige Aufgabe, die gerade gelöst werden musste. Dadurch ging für mich ein Teil der Spannung verloren.

    Trotzdem war es interessant, noch einmal in diese Welt einzutauchen. Für große Fans des ersten Bandes kann das Buch sicherlich trotzdem unterhaltsam sein, bei mir blieb am Ende aber leider etwas Enttäuschung zurück.

  13. Cover des Buches Otherland. Band 3 (ISBN: 9783608949636)
    Tad Williams

    Otherland. Band 3

    (202)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

     912 Seiten die es in sich haben! Stunde um Stunde Lesevergnügen, und dazu jede Menge ausgefeilter Ideen in simulierten Welten, aber auch Ausflüge in die futuristische Realität. Wer sich auf diese Reihe einlässt, der hat eine große High-Fantasy-Welt vor sich, in der man rasend schnelle Entscheidungen treffen muss, um am Leben zu bleiben und sich ständig neuen Herausforderungen zu stellen hat.

  14. Cover des Buches Boy in a White Room (ISBN: 9783743203648)
    Karl Olsberg

    Boy in a White Room

    (136)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Zusammenfassung:

    Im Mittelpunkt der Story steht der 15-jährige Manuel, der alleine in einem seltsamen weißen Raum aufwacht und ganz offensichtlich sein Gedächtnis verloren hat. Er weiß weder wer er ist, noch wie er überhaupt in dieses Zimmer gelangte. Seine einzige Möglichkeit der Kommunikation ist eine körperlose künstliche Stimme, die sich Alice nennt. Die Dinge, die er im Laufe der Zeit über sich und sein angebliches Schicksal erfährt, zweifelt er zunehmend an und fortan ist er damit beschäftigt sich selbst zu retten und die verwirrende Wahrheit heraus zu finden.


    Mein Leseeindruck:

    Der Roman startet stark und spricht mit seiner komplexen Handlung nicht nur jugendliche Leser an. Eine der Kernfragen ist es, wie man Realität von Illusion und Wahrheit von Lüge unterscheiden kann. Künstliche Intelligenz nimmt einen großen Raum ein und der Autor wirft immer mal wieder philosophische Fragen diesbezüglich auf. 

    Die Geschichte ist definitiv spannend, verliert sich aber leider zunehmend in einer viel zu stark konstruiert wirkenden Handlung. Zu viele Plot-Twists, zu viel Verwirrspiel, zu viele Möglichkeiten .... die Informationsdichte gegen Ende ist einfach überwältigend. Das war mir persönlich dann doch einfach etwas ZU viel. 

    Das Ende bleibt offen, das sollte man wissen um Enttäuschungen zu vermeiden. Aber schließlich handelt sich um eine Reihe, bestehend aus drei Bänden. Und ich meine, trotz der erwähnten Schwächen hat mich die Story soweit für sich gewonnen, dass ich nun auch wissen möchte, wie es weiter geht. 


  15. Cover des Buches Drohnenland (ISBN: 9783462046625)
    Tom Hillenbrand

    Drohnenland

    (116)
    Aktuelle Rezension von: Doscho

    Der Tod des Parlamentariers Vittorio Pazzi ruft den Kommissar Aart Westerhuizen auf den Plan, der dadurch einen gewaltigen Skandal aufdeckt.


    Beim Lesen von „Drohnenland“ fühlte ich mich, als würde ich eine Nachrichtensendung anschauen. Und das war das Grundproblem des Buches, auf dem alles Weitere aufbaut.

    Ich müsste wohl lange zurückblicken um die Frage zu beantworten, wann ich zuletzt einen derart langweiligen und emotionslosen Krimi gelesen habe. Alles wird einfach runtererzählt und steht dann so im Raum. Das führte dann dazu, dass ich zu nichts wirklich Zugang hatte.

    Nicht zu den Charakteren, die leblos und blass, ohne jede Persönlichkeit wirken. Nicht zur Handlung, die entweder keine überraschenden Wendungen aufweist oder diese nicht von mir erkannt wurden. Am Besten war noch das futuristische Setting des Romans, dass man aber dennoch anderswo in ähnlicher Art und Weise besser lesen kann.


    „Drohnenland“ war also leider ein Buch, bei dem ich nach der Beschreibung nicht nur wesentlich Besseres erwartet hätte, sondern das im Gegenteil absolut kein Roman für mich war. Ich kann es nicht empfehlen, auch wenn ich weiß, dass ich diese Meinung relativ exklusiv habe.

  16. Cover des Buches Ich bin viele (ISBN: 9783453319202)
    Dennis E. Taylor

    Ich bin viele

    (75)
    Aktuelle Rezension von: einbisschenbuecherei

    Willkommen im Bobiverse! Unter all den SciFi-Empfehlungen, die ich erhalten habe, stach diese Reihe immer wieder hervor. Nach langem Warten auf meinem SuB habe ich mich endlich in die Geschichte gestürzt.

    Bob, ein sympathischer und liebenswerter Nerd, ist von Anfang an interessant. Das Buch ist gespickt mit nerdigen Anspielungen, die alles abdecken, was das Nerdherz begehrt. Von Star Trek bis Star Wars, Homer bis Garfield, Bender bis Hannibal – Bob verkörpert sie alle.

    Dieses Buch ist anders als jede Science-Fiction, die ich bisher gelesen habe. Es ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Humor, die mich durchgehend unterhalten hat. Trotz seines Humors ist das Buch gut durchdacht und lässt sich flüssig lesen

    Da sich die Bobs immer weiter vermehren, gibt es verschiedene Abenteuer. Aber sind es wirklich verschiedene Bobs oder ist alles nur eine Facette von Bob? Wie der Titel schon vorgibt: „Ich bin viele“

    Nerdige Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Wer wir sind, und was wir wollen (ISBN: 9783426786116)
    Philipp Riederle

    Wer wir sind, und was wir wollen

    (8)
    Aktuelle Rezension von: reading_bumble_bee
    "Insofern passt die Vision mit dem implantierten Chip im Körper ganz gut, und sie ist nur bedingt eine Horrorvision"
    Naja da fängt es doch schon an. Für viele Autoren von Dystopien ist es die Horrorvorstellung schlechthin, aber natürlich nicht für die Digital Natives bzw. Digital Immigrants, oder wie auch immer...
    In dem Buch soll es eigentlich über die Generation der "vernetzten Jugendlichen" gehen und wie sie ihren Alltag über Smartphone und Co. managen. Aus diesem Grund habe ich das Buch auch gekauft. Leider ging es aus meiner Sicht ziemlich in eine Richtung und hatte auch einige Wiedersprüche. Der Autor macht z. B. das Auto fahren schlecht (ok also in der Stadt), fährt aber selbst Auto, da er auf dem Land lebt. Auch das Thema Politik, hat einen faden beigeschmack. Er nennt das Thema Gaddafi (also Libyen) und wie der Diktator u. A. dank Social Media gestürtzt wurde. Naja zumindest wie die Berichterstattung über Social Media verlief. Hey surprise zumindest zu diesem Thema gibt es eben auch im Internet Beiträge genau in
    die andere Richtung, dass der böse Diktator vielleicht gar nicht so böse war... Soll das Buch hier gezielt in eine bestimmte Richtung lenken? Also ich spreche nicht von richtig oder falsch...

    2 Sterne deshalb, weil ich den Schreibstil für dieses Thema super finde, aber manchmal artet es auch einfach in gut verpackte Beleidigungen gegen die "ältere Generation" ab. Interessant wäre es auch, wenn der Autor, der sich ja wirklich auch mit dem Hintergrund der Technik auskennt mehr auf Nutzen und Risiken eingehen würde. Viele Fakten über Apps haben mir sehr gefallen, sind aber ein bisschen zu kurz gekommen. Das Buch richtet sich an die ältere Generation um zu verstehen wie diese Generation tickt, aber auch als junge Generation ist mir nach dem Buch nicht ganz klar, was diese Genaration eigentlich will.


  18. Cover des Buches White Maze (ISBN: 9783401603728)
    June Perry

    White Maze

    (97)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover hat einen milchigen Umschlag mit tollen Verzierungen, unter diesen Umschlag sieht man ein "digitales Herz System" mit flammenden Hintergrund.

    Story

    Vivians Mutter ist die Erfinderin der Lucent-Kontaktlinsen, diese ermöglichen den User eine sehr spezielle Erfahrung, denn die virtuelle Welt fühlt sich nun sehr real an! Doch das beinhaltet nicht nur Glücksgefühle!

    Meine Meinung

    White Maze ist mein erstes Buch von June Perry und mir ist auch kein anderes Buch von ihr, oder eines ihrer Pseudonymen bekannt.

    Beim Thema virtuelle Welten, Gaming, Zukunftsorientierte Dystopie bin ich immer sehr schnell neugierig und so kam ich an White Maze auch nicht vorbei, das Cover sowie der Klappentext waren für mich sehr ansprechend. 

    Die Story selbst fängt sehr oberflächlich an, Vivian ist eine verwöhnte reiche Göre und lebt nur in ihren Luxus, erst als ein Ereignis passiert, fängt sie an "normaler" zu werden... allerdings fehlte mir einfach die Tiefe und öfters wurde der Spannungsbogen durch "Teenieverhalten" gebremst... 

    Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit meinen Ü 30 nicht mehr die Zielgruppe bin, obwohl ich in den meisten Fällen damit nie Probleme habe, aber hier wurde ich einfach nicht warm mit den Charakteren, ich benötige da einfach mehr Gefühl...an sich war die Geschichte gut gedacht, aber für meinen Geschmack einfach nicht spannend oder interessant genug umgesetzt.


    Mein Fazit:

    Coole Idee, aber die Umsetzung war leider für mich etwas langweilig. Da wäre mehr Action drin gewesen , von mir gibt es 3 *

    -Einzelband-



  19. Cover des Buches Hologrammatica (ISBN: 9783462051490)
    Tom Hillenbrand

    Hologrammatica

    (176)
    Aktuelle Rezension von: Annika_Bongartz

    Hologrammatica - Tom Hillenbrand
    Kiepenheuer und witsch

    *Rezensionsexemplar


    2088, die Welt hat sich verändert und so die Menschen und die Technologien.
    Ist es nun möglich, sich in andere Körper und Hüllen zu uploaden und so eine neue Identität anzunehmen.
    Galahad Singh ist ein Quästor und spürt verschwunde Menschen auf. Als er den Fall Juliette Perotte, eine intelligente Computerexpertin, übernimmt steckt Singh inmitten einer Verschwörung, in der nicht klar ist, wer der größte Feind ist: Mensch oder KI?

    🗺 2088
    🕵‍♂️ Ermittlungen & Verschwörungen
    ⚖️ Technische  & moralische Dilemmata
    ⭐️⭐️⭐️⭐️ 4,25 Sterne

    Vielen lieben Dank für die Übersendung dieses Rezensionsexemplar.
    Was für ein Ritt durch die Technologien und der Zukunft.
    Am Anfang fand ich es schwer reinzukommen, zu viele Wörter und Inhalte, die die Welt und das Setting beschreibt, haben mich erst erschlagen.
    Aber nach gut ~40 Seiten kam ich immer mehr rein und war in der Welt rund um das Holonet, Uploads und die Übertragung in einen anderen Körper gefangen.
    Ich liebe die moralischen und technischen Fragen, die das Buch aufwirft.
    Wie gut oder böse ist die KI?
    Sollte die angestrebte digitale Unsterblichkeit zulässig sein? Fragen, die das Buch aufwirft und auf die ich mich freue in den weiteren Bändern zu lesen.
    Es ist keine leichte nebensächliche Kost, die man abends lesen kann. An einigen Stellen musste ich mich doch sehr konzentrieren, aber ich mag ab und an Bücher und Geschichten, die einen "fordern" und über das jetzige hinausgehen.
    Wer einem Thriller in einer futuristischen Welt, wo alles und jeder nur Schein sein kann, nicht abgeneigt ist, wird mit dem Buch eine Freude haben.
    Die Begrifflichkeiten verwirren und überladen am anfangs vlt ein wenig, aber der Autor führt einen gut durch das Buch. Am Ende gibt's auch ein kurzes Register.
    Ich mochte es nicht, dass es in dem Sinne keine Kapitel gibt, sondern die Handlung lediglich durch ein Symbol unterbrochen wird und dann weitergeht.
    Das ist aber wahrscheinlich sehr subjektiv.
    Daher gebe ich 4,25 Sterne und finde es ein gelungenes, interessantes und vlt nicht mehr ganz so abwägiges Buch.

  20. Cover des Buches Girl in a Strange Land (ISBN: 9783785589281)
    Karl Olsberg

    Girl in a Strange Land

    (29)
    Aktuelle Rezension von: 222WERNERJOLI_GTA

    Wie schon gesagt: ich bin einfach hin und weg. Im Tal fand ich es noch etwas kitschig, irgendwie zu jugendlich und abgeschottet. Aber sobald sie aus diesem Tal weggeht, habe ich vor Freude geschrien. Mirko fand ich sehr sympathisch, auch die Crossroads - World fand ich toll. Spannender Wendepunkt mit Decartes alias Manuel, hat mich voll gefreut, weil ich das erste Buch auch schon gelesen habe. Fand das etwas weniger gut, aber auch sehr ereignisreich. Sophia ist ein tolles Mädchen, mich hat vor allem ihre Entwicklung interessiert und wie sie sich in der neuen Welt macht. Gut gelungen sind auch die Übergänge in Crossroads und die verschiedenen neuartigen zukünftigen Erfindungen und Ideen. Das mit diesen Roboter-Titanen, mit den Simpods und einfach die ganze Atmosphäre, wow! Einfach hin und weg, danke Olsberg!

  21. Cover des Buches Wir sind Götter (ISBN: 9783453319219)
    Dennis E. Taylor

    Wir sind Götter

    (35)
    Aktuelle Rezension von: blackburnious

    „Wir sind Götter“ ist der zweite Band der beliebten Reihe um Bob und seine zahlreichen Klone und setzt die Handlung nahtlos an den ersten Band an. Dennis E. Taylor erzählt die Geschichte erneut mit viel Witz und Charme, wodurch das Buch zu einem unterhaltsamen Lesevergnügen wird. Der Schreibstil ist flüssig, leicht verständlich und lädt zum Weiterlesen ein. Besonders die Vielzahl an Klonen und die ständig wachsende Anzahl an Sternensystemen bringt viel Humor und Kreativität in die Geschichte. Gleichzeitig kann dies allerdings etwas verwirrend sein, da man bei den vielen Namen und parallelen Handlungssträngen leicht den Überblick verlieren kann. Die einzelnen Stränge sind spannend, treiben die übergeordnete Handlung jedoch nicht entscheidend voran, sodass der Band vor allem Lust auf die Fortsetzung macht. Trotz kleinerer Schwächen bleibt „Wir sind Götter“ ein unterhaltsames Science-Fiction-Abenteuer, das Fans der Reihe begeistern wird. Für mich ein solides Buch mit Humor und cleveren Ideen. Deshalb 4 von 5 Sternen.

  22. Cover des Buches Cronos Cube 3. Der freie Wille (ISBN: 9783841506160)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 3. Der freie Wille

    (25)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Dieses Buch habe ich mir aufgehoben, bis der letzte Teil der Reihe in greifbarer Nähe war, da ich schon geahnt habe, dass mich das Ende an die Decke gehen lassen würde. Und genau so war es dann auch. Dieser Band war sogar noch besser, als die Vorgänger. Wir lernen endlich mehr von der Turmgesellschaft und was dahinter steckt (natürlich nichts Gutes). Ein Kampf um Lachlans Befreiung entbrennt und es wird wirklich schwer zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Eigentlich habe ich beim Lesen niemandem mehr getraut, hinter jeder Handlung eine Falle gewittert. Und dann das Ende! Wie gesagt, ich bin beinahe ausgeflippt, weil der letzte Band noch nicht da war.

  23. Cover des Buches Cronos Cube 2. Der Chaosbringer (ISBN: 9783841506276)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 2. Der Chaosbringer

    (30)
    Aktuelle Rezension von: TimeFliesAway

    Wie auch beim letzten Buch hat mir die Spannung sehr gefallen und natürlich der Schreibstil; diese detailreichen Beschreibungen.

    Das einzige, was mir nicht so gefallen hat, waren die Charaktere. Im Grunde waren sie eigentlich ganz gut und mir gefällt auch, dass sie wie reale Personen wirken (welche du magst oder auch nicht, wie im realen Leben halt). Allerdings wurde einfach jeder verdammte Charakter zu einem Plottwist-Charakter am Ende.
    An sich habe ich ja nichts gegen Plottwists, aber dann doch nicht so viele!

    Die Autorin ist gut im Charaktere entwerfen. Auch in diesem Band kamen einige neue dazu, was mir durchaus gefallen hat.
    Also warum hat sie die bereist existierenden Charaktere aus dem ersten Band in so eine miese Lage am Ende des 2. Bandes eingeflochten?
    Ich verstehe ja, so hat man mehr Story für die folgenden Bande, weil der Leser dann Hintergrundgeschichte dieser Charaktere möchte. Und das ist natürlich auch das, was ich will.
    ABER NICHT WENN DAS ALLE CHARAKTERE BETRIFFT!

    Die Autorin hätte so einfach neue Charaktere entwerfen können, zeigen, dass nicht jeder übel und nicht vertrauenswürdig ist, aber neee...
    Hmmm.

    Aber trotzdem bin ich Mega gespannt auf den 3. Band (der leider erst Oktober 2020 raus kommt 😭)!


    -03.2020

  24. Cover des Buches Cronos Cube 4. Jenseits der Realität (ISBN: 9783841506641)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 4. Jenseits der Realität

    (15)
    Aktuelle Rezension von: Hiki

    Mit „Cronos Cube – Jenseits der Realität“ haben wir den vierten und letzten Band vorliegen, welcher den krönenden Abschluss bildet. Da ich Fan der ersten Stunde bin, wusste ich, dass ich ihn lesen musste. Aber wie das mit sehr guten Reihen so ist: Man möchte einfach nicht, dass sie enden. Ich habe mich gesträubt, die letzten Kapitel zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist.
    Aber wie es so ist: Alle guten Dinge müssen irgendwann enden und so auch diese fantastische Reihe.
    Der Abschlussband steht seinen Vorgängern in nichts nach. Er sprüht vor gleicher Genialität, Komplexität und Kreativität wie die anderen Teile. Er ist zwar nicht mein Lieblingsband, aber er bildet einen würdigen Abschluss, dieser faszinierenden Reihe. Ich glaube mein liebster Band ist der dritte, einfach weil mich dieser emotional wirklich gefordert und total mitgenommen hat. (Nicht nur im positiven Sinne :')) Ein paar Fragen sind mir leider auch offen geblieben, aber die kann man sich selbst beantworten, bzw. einfach seiner Fantasie freien Lauf lassen und die Geschichte auch gerne weiterspinnen oder auch Alternativen erfinden. Es macht auf jeden Fall Spaß.
    Wer eine Reihe lesen möchte, die vor unerwarteter Wendungen nur so strotzt und bei der man absolut keine Ahnung hat wo es hingeht und wo auch wirklich die Fantasie angeregt und auch gefordert wird, ist hier bestens aufgehoben. Mit „Cronos Cube“ findet man definitiv etwas Besonderes!

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