Bücher mit dem Tag "virtuelle realität"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "virtuelle realität" gekennzeichnet haben.

73 Bücher

  1. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

     (659)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Alice ihre wunderschöne und berühmte Schwester Maggie ist tot. Sie wurde ermordet und der Täter ist nicht auffindbar. Natürlich gibt es einige Verdächtige, wie ihren Freund, der sie zu Letzt lebendig gesehen hat. Doch war es wirklich ihr Freund Tim? Der liebenswürdige und zurückhaltende Kerl? Alice kann sich das nicht vorstellen, es muss jemand anderes sein.


    Plötzlich erhält Alice eine E-Mail, von ihrer toten Schwester. In dieser E-Mail lädt Maggie sie in den Soul Beach ein, sie muss nur auf einen Link klicken. Alice hält das ganze für einen dummen Streich. Sie haben Maggie vor ihren Augen beerdigt. Doch die Sehnsucht nach ihrer Schwester ist viel zu groß. Alice klickt auf den Link der E-Mail und landet wie versprochen an einem Strand, dem Soul Beach. Doch was sie dort erwartet, hätte sie sich niemals erträumen können. Maggie steht vor ihr, als wäre sie von den Toten auferstanden. Doch wie kann das möglich sein?


    Der erste Band der Soul Beach Reihe von Kate Harrison. Zu aller erst muss ich sagen, dass ich den schwarzen Buchrand / Seitenrand wirklich klasse finde, es ist eben etwas anderes, auch wenn dies jetzt schon öfter bei anderen Büchern zu sehen war. Trotzdem ein schöner Hingucker.


    Auch finde ich super, dass die Bände alle im selben Stile, nur in unterschiedlichen Farben, gehalten werden sehr schön. Im Regal macht es ein schönes Bild.


    Zur Geschichte kann ich leider nicht so viel positives sagen. Ich habe etwas mehr oder besser gesagt, etwas komplett anderes, erwartet.


    Beim Lesen war ich stets gelangweilt und hatte das Gefühl, die Geschichte möchte einfach nicht in Fahrt kommen. Immer wieder hatte ich das Gefühl mich im Kreis zu drehen und einfach nichts wirklich wichtiges, spannendes zu erfahren. 


    Erst zum Ende hin wurde die Geschichte etwas spannender und dann war es aber auch schon vorbei.


    Ich bin gespannt, ob die weiteren beiden Bänder mehr Spannung enthalten und man nicht das Gefühl hat, dass die Geschichte sich nur im Kreis dreht und nicht wirklich voran schreitet.

  2. Cover des Buches Der Game Master - Tödliches Netz (ISBN: 9783570309612)
    James Dashner

    Der Game Master - Tödliches Netz

     (99)
    Aktuelle Rezension von: tintenwurm_
    Wenn man mal die ersten 50 Seiten gelesen hat und man sich an Begriffe wie "Tangent" "Sleep" und "Wake" gewöhnt hat packt einem der Gamemaster von der ersten Sekunde an. Man wird mitgenommen in die Welt des VirtNet in die Welt der 1000 Möglichkeiten. Michael und seine Freunde müssen den Gamemaster finden um die Welt zu retten. Ein sehr Spannendes THema das leider sehr verwirrend Umgesetzt wurde. 

    Für jemand der nichts von gaming versteht sind die vielen Welten und Räume verwirrend. Auserdem wird von der ersten bis zur letzten Seite volle Konzentration verlang sodass man diese Buch nicht einfach so zwischendurch lesen kann. Durch die locker leichte Schreibweise und die Schriftart komt man dennoch schnell  durch. 

    Das Buchcover zeigt Wolkenkratzer auf grau blau bewölkten Hintergrund dass leider auch nicht so passend gestaltet wurde. Da es ja ums Codieren und Hacken geht könnte ich mir gut vorstellen einpaar Codes aud dem Cover abzubilden etc. 


    Alles in allem ist der Gamemaster mal etwas anderes als normale Jugendbücher. Wenn man sich für Computer und Spiele interessiert ist man mit dem 414 Seiten langen Titel bestens bediehnt. Jedoch für alle anderen könnte das Buch ein Flop werden. Ich habe nachdem ich in die Materie eingetaucht war, jede einzelen Seite genossen und bin gespannt wie e im zweiten Bandvon James Dashner weiter geht.


  3. Cover des Buches White Maze (ISBN: 9783401603728)
    June Perry

    White Maze

     (93)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Das Cover hat einen milchigen Umschlag mit tollen Verzierungen, unter diesen Umschlag sieht man ein "digitales Herz System" mit flammenden Hintergrund.

    Story

    Vivians Mutter ist die Erfinderin der Lucent-Kontaktlinsen, diese ermöglichen den User eine sehr spezielle Erfahrung, denn die virtuelle Welt fühlt sich nun sehr real an! Doch das beinhaltet nicht nur Glücksgefühle!

    Meine Meinung

    White Maze ist mein erstes Buch von June Perry und mir ist auch kein anderes Buch von ihr, oder eines ihrer Pseudonymen bekannt.

    Beim Thema virtuelle Welten, Gaming, Zukunftsorientierte Dystopie bin ich immer sehr schnell neugierig und so kam ich an White Maze auch nicht vorbei, das Cover sowie der Klappentext waren für mich sehr ansprechend. 

    Die Story selbst fängt sehr oberflächlich an, Vivian ist eine verwöhnte reiche Göre und lebt nur in ihren Luxus, erst als ein Ereignis passiert, fängt sie an "normaler" zu werden... allerdings fehlte mir einfach die Tiefe und öfters wurde der Spannungsbogen durch "Teenieverhalten" gebremst... 

    Vielleicht mag es daran liegen, dass ich mit meinen Ü 30 nicht mehr die Zielgruppe bin, obwohl ich in den meisten Fällen damit nie Probleme habe, aber hier wurde ich einfach nicht warm mit den Charakteren, ich benötige da einfach mehr Gefühl...an sich war die Geschichte gut gedacht, aber für meinen Geschmack einfach nicht spannend oder interessant genug umgesetzt.


    Mein Fazit:

    Coole Idee, aber die Umsetzung war leider für mich etwas langweilig. Da wäre mehr Action drin gewesen , von mir gibt es 3 *

    -Einzelband-



  4. Cover des Buches Drohnenland (ISBN: 9783462046625)
    Tom Hillenbrand

    Drohnenland

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Mit „Drohnenland“ legt Tom Hillenbrand einen visionären Science-Fiction Krimi vor, der durch einen überzeugenden Weltenentwurf besticht. Die Polizei erhält bei ihrer Ermittlungsarbeit Unterstützung durch eine Künstliche Intelligenz, einen fortschrittlichen Fahndungscomputer, der mit Hilfe seiner Prädikationssoftware Verbrechen bereits feststellt, bevor sie begangen werden. Das erinnert ein wenig an „Minority Report“, aber Hillenbrand geht weit über diese Idee hinaus. Außer der digitalen Forensik haben Polizei und Geheimdienst auch die Möglichkeit einer Totalüberwachung mit Hilfe von Drohnen. Und sie können auf einen Mirrorspace zugreifen, eine kontinuierliche Echtzeitspiegelung, die eine vierdimensionale Raumzeit holographieren kann. Auf diese Weise lässt sich jeder Tatort zu jeder beliebigen Zeit und aus verschiedenen Perspektiven nochmals genau untersuchen. Dieser vom Autor kreierte Weltenentwurf ist in meinen Augen eine große Leistung, Hillenbrand verfügt über ein großes Register kreativer Ideen. Wer „Hologrammatica“ kennt, wird feststellen, dass viele Ideen in Grundzügen schon hier vorhanden sind, z.B. die Idee einer KI, von Holographien oder von Brillen, die die Umgebung mit digitalen Hilfsmitteln anders erscheinen lassen kann. 

    Doch nicht nur der Weltenentwurf gelingt, Hillenbrand schafft es, eine Atmosphäre zu erzeugen, die authentisch und futuristisch wirkt. Beim Lesen entstand vor meinem inneren Auge eine greifbare Zukunftswelt, die bei mir Assoziationen zu „Blade Runner“ auslösten.

    Und auch die Figuren sind facettenreich und interessant gestaltet. Das Ermittlerteam, bestehend aus Kommissar Westerhuizen und der Analystin Ava, konnte mich in seinen Bann ziehen. Eine weitere mysteriöse Figur, deren Handeln man genauer ergründen möchte, ist der Journalist Johnny Random, der bei mir Assoziationen zu „Max Headroom“ auslöste.

    Das einzige, was ich an diesem Science-Fiction-Thriller bemängeln kann, ist das Fehlen einer hohen Spannungsintensität. Erst im Finale auf den letzten 100 Seiten zieht die Spannung spürbar an, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Und die Auflösung ist auch plausibel, durchdacht und gelungen. Ich vergebe 4 Sterne.

     

    Fazit: Ein Science-Fiction-Krimi mit einem gelungenen Weltenentwurf, vielen kreativen Ideen, gut gestalteten Figuren und einer futuristischen Atmosphäre. Er hätte lediglich noch spannender sein können. Dennoch eine klare Leseempfehlung, vor allem auch für Kenner von „Hologrammatica“, die interessante Parallelen entdecken werden.

  5. Cover des Buches Der Game Master - Gegen die Spielregeln (ISBN: 9783570310229)
    James Dashner

    Der Game Master - Gegen die Spielregeln

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Anneja
    Nachdem ich den ersten Teil bereits vor einiger Zeit gelesen hatte, entschied ich mich nun dazu mit der Fortsetzung weiter zu machen. Trotz des nicht gerade so großes Abstandes, fiel es mir etwas schwer wieder in diese Welt zu kommen, auch wenn die beiden Teile nahtlos ineinander gingen. Woran dies lag, kann ich mir jedoch nicht erklären, da das Ende des Vorgängers wirklich wahnsinnig gut war. 
     

    Zum Glück stellte sich nach ein paar Seiten eine gewisse Vertrautheit ein und die Erinnerungen kamen so nach und nach wieder an die Oberfläche. Dabei halfen auch immer wieder kleine Rückblenden, die die wichtigsten Punkte noch einmal ansprachen. Einmal in der Geschichte las sich diese wieder sehr flüssig und sorgte mit seiner Mischung aus ruhigen und spannenden Momenten für meine stetige Neugier. 
     

    Besonders hatte ich mich wieder auf Trio aus Michael, Sarah und Bryson gefreut, da diese vom Charakter her, für mich wirklich Jugendliche darstellten. Man konnte nie genau sagen, welchen Vorschlag wer machen würde oder für welche Lösung sie sich entscheiden würden. Trotzdem fühlte es sich beim Lesen so an, also würde ich die Drei begleiten. Ich hatte zwar kein Entscheidungsrecht, empfand aber ihre Diskussionen stets sehr interessant. Auch gefühlsmäßig war ich sehr präsent, da es einfach Momente gab, in denen man vor Freude am liebsten hochspringen wollte, vor Spannung das Buch etwas fester hielt als beabsichtigt oder bei emotionalen Augenblicke schon mal eine Träne verdrücken musste. 
     

    Die Anbahnung einer Romanze zwischen Michael und Sarah wurde immer mal wieder angespielt. Hier was es dann tatsächlich ein wahres hin und her, da mal mehr und mal weniger Andeutungen dazu gemacht wurden. Für mich war dies allerdings noch im Rahmen, zumal die 3 aktuell andere Dinge im Kopf haben. 

    Natürlich fanden noch andere Charaktere den Weg aus dem ersten Band in diesen. Darunter z.B. Agentin Weber, welche für die Security des VirtNet arbeitete. Wen man hier wohl nicht vergessen dürfte wäre Kaine. Ein Programm, das sich weiter entwickelte und nun den Weg in die reale Welt sucht. Mit welchen Mitteln zeigte sich im Buch. Ich möchte jedoch erwähnen das es durch dieses Programm, teilweise sehr erschreckende Szenen gab. Einen kleinen Horrorfaktor birgt das Buch, nämlich auch.
     

    Das Thema VirtNet findet sich im ganzen Buch wieder, da diese Technik dort allgegenwärtig ist und sowohl als Spieleplattform genutzt wird, genau wie als virtueller Treffpunkt mit Freunden. Der Einstieg erfolgte auch diesmal wieder durch einen Coffin, welcher den Körper nicht nur schützt, sondern ihn auch mit Nährstoffen versorgt, was einen langen Aufenthalt im VirtNet ermöglicht. Klingt toll oder? Doch leider hat das VirtNet, wie bei uns das Internet, auch dunkle Seiten und die zeigen sich besonders in diesem Band. 
     

    Auch diesmal war wieder das Ende der wohl spannendste Moment des Buches, da hier wieder etwas völlig unerwartetes stattfand, mit dem ich im Leben nie gerechnet hätte. Ich bin somit für den 3. Band gerüstet und freue mich jetzt schon auf das große Grande Finale. 
     

    Mein Fazit
     

    Diese Reihe beeindruckt mich besonders durch seine sehr real wirkende Welt. Ich verliere mich in ihr und sehe ein wenig die Zukunft darin. Doch neben der tollen Story sind es die Charaktere die der ganzen Geschichte wirklich Leben einhauchen. Dies bewies auch der 2. Band, welcher die Stärken des Vorgängers mit übernahm und die Geschichte wieder ein Stück dem Ziel genähert hat. 
  6. Cover des Buches DARKNET (ISBN: 9783499252440)
    Daniel Suarez

    DARKNET

     (196)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Der „Daemon“ hat sich über das Internet weltweit verbreitet und festgesetzt. Seine Anhänger nutzen es, um Schmarotzer auszumerzen und zugleich eine Gesellschaft aufzubauen, die den Menschen langfristig ein nachhaltiges Leben ermöglicht. Doch diejenigen, die zunehmend an Macht und Einfluss einbüßen, wollen diese Abkehr vom Status quo nicht hinnehmen und mobilisieren sämtliche Kräfte, um den „Daemon“ zu stoppen oder zu infiltrieren. Welche Seite wird sich am Ende durchsetzen?

    Fazit: „Darknet“ ist ein gelungener Abschluss des Sci-Fi-Thriller-Zweiteilers. Allerdings reicht der Roman nicht mehr ganz an seinen Vorgänger heran. Das liegt zum einen daran, dass sich der „Daemon“ fest etabliert hat. Große, überraschende Wendungen, die den ersten Band besonders auszeichneten, bleiben also eher die Ausnahme. Stattdessen steht der Kampf zwischen den Anhängern des „Daemon“ und dem Establishment im Vordergrund, der auf beiden Seiten unbarmherzig und mit aller Härte geführt wird, was durchaus realistisch und glaubwürdig wirkt. Die Handlung gipfelt in den entscheidenden Fragen, ob sich der „Daemon“ mit seinem neuen Weltordnungssystem durchsetzt, wie dieses System grundsätzlich funktioniert und wie es von den Menschen gestaltet werden kann. Wer den Auftakt verschlungen hat, so wie es bei mir schon mehrmals der Fall gewesen ist, wird also auch an diesem Roman nicht vorbeikommen und bestens unterhalten werden.

  7. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

     (311)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Stadt der goldenen Schatten der spannende Auftakt einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams ja bekannt.
    Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
    Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. In Band eins hat Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt.

  8. Cover des Buches Delete (ISBN: 9783833309397)
    Karl Olsberg

    Delete

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Noxia_Lupus
    Der Thriller "Delete" von Karl Olsberg wurde 2013 im berlinverlag veröffentlicht. In dem Thriller geht es um vier Studenten, die einfach verschwinden. Das Einzige, was sie verbindet ist, dass sie alle das gleiche Spiel gespielt haben. Doch, sowas ist nicht ungewöhnlich in einer Stadt wie Berlin. Zu der Zeit übernimmt der Hamburger Hauptkommissar Eisenberg die sogenannte "SEGI", die Sonderermittlungseinheit Internet. Doch das stellt sich als eine schwere Herausforderung heraus, da es hierbei um eine Truppe Chaoten geht und Menschen, die nicht weniger zusammenpassen könnten auf den ersten Blick. Wird das der erste Erfolg der SEGI? Ich fand das Buch sehr interessant, auch wenn es zwischenzeitlich ins Übernatürliche abzudriften drohte. Ich freue mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen.





  9. Cover des Buches Cronos Cube 2. Der Chaosbringer (ISBN: 9783841506276)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 2. Der Chaosbringer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Nach dem überraschenden Ende des ersten Bandes, geht der zweite ganz  genauso weiter. Überraschend, spannend und unglaublich fesselnd. Mehr als einmal wurde ich auf falsche Fährten geführt und bis zum Ende war nicht klar, ob es gelingt oder nicht. Diese Wendungen und dann auch noch das Ende! Ich bin hin und weg. All das, sowie der Kontrast zwischen dem tristen Überwachungsstaat und der bunten, chaotischen Welt von Cronos hat es mir als Leserin unmöglich gemacht, das Buch länger aus der Hand zu legen.

  10. Cover des Buches Cryptos (ISBN: 9783743200500)
    Ursula Poznanski

    Cryptos

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Lotti_Lotta

    Jana ist Weltendesignerin. An ihrer Designstation entstehen alternative Realitäten, die sich so echt anfühlen wie das reale Leben: Fantasyländer, Urzeitkontinente, längst zerstörte Städte. Doch dann passiert ausgerechnet in Kerrybrook, der friedlichsten Welt von allen, ein Verbrechen. Und Jana ist gezwungen zu handeln...

    Ich war von Anfang an verliebt. Alleine die Beschreibung der einzelnen Welten und deren Möglichkeiten war einfach faszinierend. Man konnte ohne Probleme einfach eintauchen und war mitten drin.
    Auch die Story ist einfach super (vor allem, wenn man sich die Entwicklung der Technik und unserer Gesellschaft genau ansieht, mehr als aktuell und die Problematik dahinter beklemmend echt) und die Charaktere wundervoll geschrieben.

    Einen weiteren Pluspunkt gibt es auf jeden Fall für den Schreibstil der Autorin Ursula Poznanski und ihren stetigen Aufbau der Spannung.

    Nach dem Zuklappen des Buches, habe ich das Buch noch einige Momente in den Händen gehalten und habe es Revue durch den Kopf gehen lassen. Es ist eins dieser tollen Bücher, die definitiv im Gedächtnis bleiben. Es hat mich etwas an Girl in a strange land erinnert.

    Das Ende war für mich persönlich etwas zu schön, aber trotzdem gut.

  11. Cover des Buches Cronos Cube 3. Der freie Wille (ISBN: 9783841506160)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 3. Der freie Wille

     (24)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Dieses Buch habe ich mir aufgehoben, bis der letzte Teil der Reihe in greifbarer Nähe war, da ich schon geahnt habe, dass mich das Ende an die Decke gehen lassen würde. Und genau so war es dann auch. Dieser Band war sogar noch besser, als die Vorgänger. Wir lernen endlich mehr von der Turmgesellschaft und was dahinter steckt (natürlich nichts Gutes). Ein Kampf um Lachlans Befreiung entbrennt und es wird wirklich schwer zu unterscheiden, wer Freund und wer Feind ist. Eigentlich habe ich beim Lesen niemandem mehr getraut, hinter jeder Handlung eine Falle gewittert. Und dann das Ende! Wie gesagt, ich bin beinahe ausgeflippt, weil der letzte Band noch nicht da war.

  12. Cover des Buches Ganz normale Helden (ISBN: 9783257242713)
    Anthony McCarten

    Ganz normale Helden

     (71)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Ganz normale Helden ist die Fortsetzung von McCarten´s Erfolgsroman Superhero. Diesen muss man nicht gelesen haben, um diesen zweiten lesen zu können.

    Die Geschichte schließt sich aber genau an diesen an. Im ersten Teil verstirbt der sterbenskranke Bruder von Jim. Sein Tod reißt eine große Lücke in das Leben und den Herzen aller Familienmitglieder. Für Jim fehlt der Bruder, der zwar perfekt war und in dessen Schatten er stand, jedoch zugleich sein bester Freund war. Vater Jim ist einfach überfordert mit seiner Ehefrau und mit der Arbeit, hat aber den Verlust am besten verkraftet und glaubt zumindest mit Jeff stände er gut. Mutter Renata ist psychisch am stärksten angeschlagen und kommt über den Verlust ihres Sohnes überhaupt nicht hinweg. Er war ihr, wenn auch unausgesprochen, Lieblingskind, da er auch pflegeleicht war und an seiner Zukunft arbeitete. Anders als Jeff der die Klasse wiederholt und auch diesmal voraussichtlich den Abschluss nicht schaffen wird. Wäre wenigstens die Ehe stabil und könnte ihr Halt geben, aber auch diese ist so frostig wie der Atlantis.

    So versucht Renata das bisschen Kontrolle was ihr Leben noch mit sich bringt auszunutzen, in dem sie die Post von Jeff liest. Der Sohn, der nichts zu Stande bringt und den ganzen Tag nur zock, erhält einen Brief und der muss unbedingt gelesen werden. Der Schrecken ist groß als fast 1000 britische Pfund in diesem liegen und es nicht ersichtlich ist woher das Geld kommt. Arbeiten geht er nämlich nicht und einen Absende finden sie nicht. Diese Situation führt zu einen den großen Streitereien zwischen den Eheleuten und zeigt wie kaputt die Familie ist. Sie findet nur noch Hilfe in einer Onlineplattform, wo es kirchlichen Rat gibt. Denn ihr Mann ist ein Waschlappen, der geliebte Sohn ist tot und der andere ist fast 18 und eigentlich nur noch Ballast.

    Jim sieht jedoch nur das Problem in seiner Ehe und hat auch keinerlei Kraft was dran zu ändern. Sein Ziel ist ein neues Haus im grünen welches helfen soll von dem alten Abstand zu nehmen und alles wieder ins Lot bringen soll. Mit Geld Probleme lösen aber Bloß nicht die Situation mit Händen greifen würde man hier am ehesten Sagen.

    Jeff ist der übergebliebene Sohn. Einsam und verzweifelt. Eltern, die ihn nicht wollen, welche ihn nicht mal fragen wie es ihm geht. Da hilft nur der Erfolg und das aufgefangen werden im Netz. So zockt er täglich stundenlang in einem MMO wo er als Held gefeiert wird.

    Jim erfährt das sein Sohn ihn für einen Schlappschwanz und als Verlierer ansieht und setzt sich das Ziel ihm über das Spiel wieder näher zu kommen. So beginnt er in eine Welt zu betreten welche ihm vollkommen fremd ist, mit der Mission seinen Sohn zu zeigen wie wichtig ihm dieser er ist und was für ein toller Vater er ist.

    Wir erleben drei Menschen, welche alle unterschiedliche Prozesse durchleben. Alle haben den Verlust zu verarbeiten eines Sohnes und Bruders. Darüber hinaus hat Renata keinen Sinn mehr in der Rolle als Mutter und Ehefrau, Jim ist nicht der Vater der er sein will und Jeff hängt in einer Selbstfindungskrise. Die Geschichte von allen drei läuft parallel und miteinander und die Probleme aller sind verständlich und sehr einprägend rübergebracht.

    Zudem findet eine Entwicklung statt, sogar so weit gehen das man mit dem ein oder anderen niemals rechnen würde.

    Ein sehr schönes Buch über Verlust und Findung, Familie, Freunde und Fremde. Sich selbst finden und an sicher heranlassen.

  13. Cover des Buches Das Ewigkeitsprojekt (ISBN: 9783864026768)
    Caroline Hofstätter

    Das Ewigkeitsprojekt

     (21)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Amnesie ist ein Thema, das schon so oft durchgekaut wurde, dass es längst nicht mehr funktioniert. Wenn man dennoch mit diesem billigen Trick versucht, dann muss der Stil hinhalten, die Figuren, die Atmosphäre, so ziemlich alles, damit der Spannungsbogen funktioniert. Der Autorin gelingt das nicht. Stattdessen wirkte die Geschichte auf mich so, als würde sie sich nicht von der Stelle bewegen, auf demselben Punkt harren, bis Len auftaucht und dafür sorgt, dass jede Figur seine Glaubwürdigkeit einbüßt.

    Wie würdest du dich fühlen, wenn jemand sagt, du wärst eine Kopie von einem Menschen, nicht echt, eigentlich nur ein Clone, der in einer virtuellen Welt existiert? Ich würde ausflippen, wahnsinnig werden, nach der Kopie im eigenen Körper suchen, den Gedanken, den Gefühlen, in meiner ganzen verdammten Vergangenheit und daran verzweifeln, dass alles so echt ist, ich doch echt bin, mich echt fühlen und wenn ich mir in den Finger beiße mit aller Kraft, die ich besitze, tut es doch weh!

    Die Protagonistin der Autorin nimmt das aber einfach so hin, als wäre es nichts Besonderes, als wäre es total okay, als Kopie in einer Simulation zu leben und alles, was man fühlt, eigentlich einem anderen Menschen gehörte.

    Als dann die Figur erfährt, dass so ziemlich jeder, den sie kennt, gestorben ist, nimmt sie das genauso gelassen hin wie alles andere und das raubt der Figur ihre ganze Glaubwürdigkeit. Die Autorin hat das scheinbar nicht nur bedacht, sondern sich wahrscheinlich auch geweigert, sich mit ihrer Figur zu beschäftigen, damit das Buch eine Kopie der Matrix wird.

    Len sorgt für einen winzigen Moment für etwas Spannung, für einen gewissen Konflikt, aber durch sein Desinteresse verliert sich schnell alles im Nichts. Der Spannungsbogen bricht an der Gefühllosigkeit seiner Figuren zusammen und als sie dann auch Nicolas entdecken, der eigentlich tot sein sollte, habe ich das Buch angewidert aus dem Kindle entfernt.

    An sich finde ich die Idee nicht schlecht, aber die Umsetzung ist so lasch, so planlos gemacht worden, dass die Idee sich nicht entfalten kann. Die Figuren sind flach und seelenlos, die Handlung wird schnell langweilig, es gibt keine Atmosphäre, keinen sichtbaren Spannungsbogen, obwohl die Autorin Konflikte eingebaut hat. Es funktioniert nicht und ich weiß beim besten Willen nicht, wie dieses Buch irgendeinen Preis gewinnen konnte. Vielleicht wurde der Preis auch an jedem vergeben, der bloß mitgemacht hat.

  14. Cover des Buches Ich und die anderen (ISBN: 9783423208901)
    Matt Ruff

    Ich und die anderen

     (402)
    Aktuelle Rezension von: leselise65

    Ich bin mit einer Erwartung an das Buch heran gegangen, eine humorvolle Geschichte über Erlebnisse eines Menschen mit einer multiplen Persönlichkeit zu erfahren (ich denke mal aufgrund des Covers). Diese Erwartung würde nicht erfüllt, aber ich habe etwas viel Besseres erhalten. 

    Der Autor führt uns ein in die Welt der multiplen Persönlichkeit und beschreibt uns, wie und was sich in deren Kopf und Seelen abspielt. Das hat mich tief beeindruckt!  Ich könnte tatsächlicherahnen wie es sich anfühlen muss wenn sich die Seele einer Person spaltet und wie es dazu kommen kann.  Aber auch welche Probleme dadurch im Alltag entstehen. 

    Die Leben von Andrew und Penny treffen aufeinander und damit auch ihre vielen anderen Seelen. Was sie erleben und wie sie sich gegenseitig helfen ein einigermaßen normales Leben zu führen hat mich emotional sehr berührt und war unglaublich gut und spannend beschrieben. 

    Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen, wenn man sich auf ein Buch mit viel psychologischen Hintergrund einlassen kann.

  15. Cover des Buches Cronos Cube 4. Jenseits der Realität (ISBN: 9783841506641)
    Thekla Kraußeneck

    Cronos Cube 4. Jenseits der Realität

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Hiki

    Mit „Cronos Cube – Jenseits der Realität“ haben wir den vierten und letzten Band vorliegen, welcher den krönenden Abschluss bildet. Da ich Fan der ersten Stunde bin, wusste ich, dass ich ihn lesen musste. Aber wie das mit sehr guten Reihen so ist: Man möchte einfach nicht, dass sie enden. Ich habe mich gesträubt, die letzten Kapitel zu lesen, weil ich einfach nicht wollte, dass es vorbei ist.
    Aber wie es so ist: Alle guten Dinge müssen irgendwann enden und so auch diese fantastische Reihe.
    Der Abschlussband steht seinen Vorgängern in nichts nach. Er sprüht vor gleicher Genialität, Komplexität und Kreativität wie die anderen Teile. Er ist zwar nicht mein Lieblingsband, aber er bildet einen würdigen Abschluss, dieser faszinierenden Reihe. Ich glaube mein liebster Band ist der dritte, einfach weil mich dieser emotional wirklich gefordert und total mitgenommen hat. (Nicht nur im positiven Sinne :')) Ein paar Fragen sind mir leider auch offen geblieben, aber die kann man sich selbst beantworten, bzw. einfach seiner Fantasie freien Lauf lassen und die Geschichte auch gerne weiterspinnen oder auch Alternativen erfinden. Es macht auf jeden Fall Spaß.
    Wer eine Reihe lesen möchte, die vor unerwarteter Wendungen nur so strotzt und bei der man absolut keine Ahnung hat wo es hingeht und wo auch wirklich die Fantasie angeregt und auch gefordert wird, ist hier bestens aufgehoben. Mit „Cronos Cube“ findet man definitiv etwas Besonderes!

  16. Cover des Buches Girl in a Strange Land (ISBN: 9783785589281)
    Karl Olsberg

    Girl in a Strange Land

     (22)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Protagonisten in dem Buch sind die 15-jährige Sophia und der anscheinend gleichaltrige Freund Mirko. Sophia lebt zusammen mit ihrer Mutter in einem abgelegenen Tal, dem Stilllachtal. Hier leben die Menschen fast ohne Technik und sind sehr religiös. Die "Erweckten", wie sich die Bewohner des Tals selber nennen, sind die letzten Menschen, die ihre Meinung nach nicht vom Bösen bzw. vom Teufel befallen wurden. Die Oberhäupter lassen die Bewohner des Tals keine weiteren Informationen zukommen. Medien, Bücher, Technik und alle anderen Dinge der "Neuzeit" sucht man vergebens. 

    Außerhalb des Tals, in der für Sophia "neuen Welt", erlebt sie viele Dinge, die sie nicht auf Anhieb versteht. Hier ist nichts verwüstet, wie ihr die Glaubensführer weiß machen wollten. Stattdessen ist die Welt außerhalb des Tals hochtechnisiert. Schnell wird ihr klar, das nicht alles von Vorteil ist.

  17. Cover des Buches Insignia - Die Weltenspieler (ISBN: 9783442478347)
    S.J. Kincaid

    Insignia - Die Weltenspieler

     (56)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat

  18. Cover des Buches Otherland - Band 1-4 (ISBN: 9783608934250)
    Tad Williams

    Otherland - Band 1-4

     (84)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Mind Games (ISBN: 9783551316196)
    Teri Terry

    Mind Games

     (526)
    Aktuelle Rezension von: LadyMay

    Ich mochte die Geschichte wirklich gern, es war spannend, die Welt war interessant. Allerdings war mir die Protagonistin, dafür dass sie so intelligent sein sollte, stellenweise etwas zu naiv und hat sehr dumme Entscheidungen getroffen. Außerdem gab es im Mittelteil sehr viel unnötiges Drama. 

    Aber mit dem Ende hat die Autorin sich wieder meinen Respekt verdient. Nicht nur das es unerwartet war, solch ein Ende hätte ich in einem Jugendbuch definitiv nicht erwartet, daher Respekt. 

    Ein guter Jugendthriller mit Dystopieanteil der auf jeden Fall einen näheren Blick wert ist.

  20. Cover des Buches Irrgarten des Todes (ISBN: 9783596905645)
    Philip K. Dick

    Irrgarten des Todes

     (40)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Die Geschehnisse bei Dick sind wie immer beängstigend und ich mochte sein sinnieren über die Existenz von Gott in einer Welt, die ich selbst noch nicht gänzlich durchschaut habe. Der Gedanke, dass man Menschen zum Tode verurteilt, die alle eine Art Besessenheit aufweisen, passt auch heute noch zur gesellschaftlichen Entwicklung. Dennoch kam ich vom Stil her nicht in das Buch hinein, bis zum Schluss hat mich etwas von den Charakteren fern gehalten, was manche von Dicks Geschichten für mich so an sich haben.
  21. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

     (301)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Detective Pete Sebeck lebt in dem beschaulichen Ort Thousand Oaks in dem selten schlimmere Verbrechen geschehen als zu schnelles Fahren.Doch dann passieren plötzlich einige misteriöse Morde und Sebecks Hauptverdächtiger stellt sich als Matthew Sobol heraus, der nicht nur Chef einer der größten Computerfirmen der Welt ist, sondern auch vor einiger Zeit verstorben ist.Aus dem Jenseits heraus tötet Sobol Menschen mit Hilfe eines Computerprogramms das er vor seinem Ableben geschrieben hat und auch für Pete Sebeck hat er Pläne... Eine tolle Idee und der gute Schreibstil von Suarez machen dieses Buch sehr spannend und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Computer interessiert oder einfach mal wieder einen tollen Thriller lesen will.

  22. Cover des Buches Der falsche Spiegel (ISBN: 9783453533721)
    Sergej Lukianenko

    Der falsche Spiegel

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86
    Inhalt: Computer gehören zu unserem Alltag, und das Internet scheint uns absolute Freiheit und unendliche Möglichkeiten zu bieten. Doch mittlerweile ist das Netz für viele Menschen zum Alptraum geworden, denn sie sind gefangen in der »Tiefe«, dem virtuellen Raum, den nur wenige Menschen jemals wieder verlassen können. Leonid gehört zu den Glücklichen, die sich aus der »Tiefe« wieder befreien können – doch als sein ehemaliger Partner ermordet wird, muss er sich auf ein tödliches Spiel einlassen, das ihm alles abverlangt.

    Cover: Ich finde das Cover irgendwie cool. Ich weiß auch nicht warum, es sieht halt einfach irgendwo düster aus und springt dadurch sofort ins Auge. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, was es darstellen soll. Die Türme einer Stadt? Oder Spiegelsperren? Beides würde auch inhaltlich passen, insofern: Rundum gelungen.

    Schreibstil: Was mich beim Lesen sehr irritiert hat (aber vielleicht ist das in Russland einfach so?) waren die verschiedenen Namen für ein und dieselbe Person. So hieß die Hauptfigur wahlweise Leonid oder auch Ljonka und in der Tiefe dann eben auch Revolvermann. Das war für mich irritierend, insbesondere bei den „kleineren Charakteren“, weil ich teilweise einfach nicht wusste, um wen es ging.
    Ansonsten hat mir der Schreibstil aber total gut gefallen und auch die Charaktere waren wahnsinnig toll dargestellt, insbesondere die Gruppe um Leonid, Dschingis, Bastard und Pat. Natürlich war gerade Bastard arg überzeichnet, aber irgendwie musste das auch so sein.

    Die Story: Leider gibt es zu dem Buch bereits einen Vorgänger, was ich nicht wusste und was mein persönliches Lesevergnügen etwas schmälerte. Ich habe nicht immer alles verstanden, insbesondere dann nicht, wenn es um die Ereignisse von vor zwei Jahren ging. Da der Autor nichts dafür kann, werde ich dies aber bei der Punktevergabe nicht berücksichtigen.
    Davon abgesehen fand ich die Story genial, da sie für mich einfach mal etwas anderes war. Es ging zwar auch hier um einen Mord (ich bin ja Thriller-Fan), aber eben in einer fantastischen Ebene. Mir hat dabei nicht nur die Suche nach dem Mörder, die natürlich mit allerhand (fantastischen) Abenteuern gespickt war, gut gefallen, sondern insbesondere auch die Entwicklung Leonids und seiner Freunde.

    Fazit: Teilweise hatte ich beim Lesen auch schon das Gefühl unter einer Deep-Psychose (ganz vereinfachte Erklärung: man ist nur noch im Internet / in Deeptown und kann sich nicht mehr vom PC losreißen) zu leiden. Das Buch war einfach sehr spannend, sodass ich mich nicht davon losreißen konnte / wollte. Gut gefallen hat mir dabei besonders, dass das Buch nicht nur sehr spannend, sondern auch sehr philosophisch war und „in die Tiefe gegangen ist“ (kleines Wortspiel).
  23. Cover des Buches Otherland. Band 2 (ISBN: 9783608949629)
    Tad Williams

    Otherland. Band 2

     (228)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Fluss aus blauem Feuer ist die klassische Fortsetzung: Alle Personen sind bekannt, die Geschichte knüpft nahtlos an die des ersten Buches an und hört ebenso abrupt auf. Man muss also den ersten Band gelesen haben.
    Nachdem ich den ersten Band "Stadt der goldenen Schatten" geradezu verschlungen habe, war ich besonders gespannt auf die Fortsetzung. Und Tad Williams hält, was er verspricht. Dieses Buch enthält an die zehn verschiedenen Handlungsstränge und jeder einzelne ist auf seine Art spannend. Das virtuelle Netzwerk "Otherland" ist das Werk einer Vereinigung der reichsten Menschen der Welt, der so genannten "Gralsbruderschaft". Ihr Ziel ist es, unsterblich zu werden. Eine kleine Gruppe von Menschen versucht in dem Netzwerk gegen die Vereinigung zu kämpfen. Sie sind in dem virtuellen Netzwerk gefangen, wo sie von einer bizarren Welt in die nächste reisen. Da gibt es riesige Insekten, gefährliche Salatzangen und den Zauberer von Oz. Tad Williams' Phantasie scheint keine Grenzen zu kennen.
    Wer einmal mit der Otherland-Serie angefangen hat, kommt nicht mehr davon los. Das Buch ist mit seinen fast 900 Seiten zwar sehr dick, hat aber keine nennenswerten Längen.

  24. Cover des Buches Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet (ISBN: 9783785587720)
    Marie Lu

    Warcross (Band 1) - Das Spiel ist eröffnet

     (178)
    Aktuelle Rezension von: weltentzueckt

    Klappentext:

    Die Welt ist verrückt nach Warcross, dem gigantischsten Videospiel aller Zeiten! Erfinder Hideo Tanaka wird wie ein Gott verehrt, eSport-Turniere füllen ganze Stadien und die Meisterschaft ist das größte Event der Welt.
    Kopfgeldjägerin Emika Chen erhält zu Beginn der Warcross-WM ein verlockendes Jobangebot von Hideo Tanaka: Undercover soll sie an dem Wettkampf teilnehmen und einen Hacker aufspüren, der Warcross sabotiert. Eine waghalsige Jagd beginnt, bei der Emika nicht nur ihr Leben aufs Spiel setzt, sondern auch ihr Herz …


    Meine Meinung:

    Warcross hat mir recht gut gefallen.
    Die Grundidee mit den Neurolinks, die städtische Atmosphäre und vor allem die authentischen Asien-Vibes: Die Namen, das Essen, Gewohnheiten – zB Emikas Vater, der lieber einen Kredit aufnehmen würde als ein ärmliches Auftreten zu zeigen. Oder die vielen Glücksspieler, die ihr Geld in Wetten setzen. Glücksspiel ist z.B. in China sehr beliebt.

    Auch das Spiel „Warcross“ selbst habe ich bildlich miterlebt.
    Lus Beschreibungen machen es einem sehr leicht, der Geschichte zu folgen. Sie kreiert Bilder. Die Geschichte könnte ebenso gut eine Graphic Novel oder eine Serie sein.

    Leider konnte die Geschichte mich auf emotionaler Ebene nicht abholen.
    Die Charaktere werden nur oberflächlich beleuchtet, die sehr diskutablen ethischen Grundfragen nicht wirklich erörtert.

    Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.
    Allerdings bin ich der Zielgruppe wohl ein wenig entwachsen. Jüngeren Jugendlichen könnte diese Geschichte sehr gut gefallen!


    Von Band 2 erhoffe ich mir einen besseren Einblick in die Charaktere, eine Charakterentwicklung und eine klein wenig philosophischere Herangehensweise.

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