Bücher mit dem Tag "virus"

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243 Bücher

  1. Cover des Buches Der Übergang (ISBN: 9783442487967)
    Justin Cronin

    Der Übergang

    (1.279)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Was soll ich über ein Buch schreiben, das nicht beschreibbar ist? Das völlig aus meiner Lesenorm fällt? Wenn ich darüber nachdenke, kann ich es überhaupt einen Genre zuordnen. Vampirroman? Nein, ganz und gar nicht. Besonders in der heutigen Welt, in der Vampire gleichgesetzt werden mit glitzernden Womanizern. Dystopie? Ich bitte euch, Justin Cronins Buch lässt sich auch nicht mit Panem auf eine Ebene stellen. Am ehesten passt wohl der Begriff „Endzeit-Roman“ zum Buch. Aber „Der Übergang“ ist viel mehr, ganz anders, erschreckend, grausam, und gleichzeitig so lehrreich, denn er hat mir so viel über die Kunst verraten, berührende Geschichten zu erzählen und gleichzeitig jegliches Klischee zu umgehen.

    Amy ist sechs Jahre alt, als sie von ihrer Mutter in einem Nonnenstift zurückgelassen wird. Sie ist ein merkwürdiges Mädchen, das ein merkwürdiges Leben geführt hat: Von ihrer Mutter, durch das das soziale Netz der Gesellschaft gefallen wie ein Ohrring durch den Abfluss, geliebt, niemals eine Schule oder eine andere derartige Einrichtung besucht, ist sie still, aufmerksam und ernst wie ein viel älteres Wesen. Gleichzeitig forscht eine Regierungsorganisation an einem Virus, der nur schwer kontrollierbar ist. Zwei FBI-Agents schaffen Probanden heran. Es geschieht nicht zufällig, dass sich die beiden Wege kreuzen, die beiden Schicksale verschlingen wie zwei sich verzwirbelnde Taue.

    Ich habe sein Können, das Herzblut und die Liebe, die Cronin in den Text gelegt hat, auf jeder Seite gespürt. Natürlich, es war anders als Normal, abseits jeglicher Norm. Große Erzählkonstrukte mit ein paar eingestreuten wörtlichen Reden mögen nicht jedermanns Sache sein. Meine eigentlich auch nicht. Hier jedoch hat mich die Gewalt der Erzählung mitgerissen. Für mich hat sie die Sogwirkung entfaltet - und Achtung - ich bin eigentlich der Typ Leser, der mit süßen fantastischen Helden mitfiebert, nicht mit kleinen Mädchen und einem FBI-Agenten (Wolgast <3) oder mit einer Nonne. Wie erwähnt, das Buch bricht meine Norm richtig gründlich.

    Oh Schreck, das Experiment und die Forschungen gehen richtig gründlich schief. Okey, das war jetzt nicht die Offenbarung. Auch dass es eine Welt vor und nach der Katastrophe gibt, konnte ich mir gerade noch so ausrechnen.

    Aber - und jetzt kommt der Punkt, der mein Herz geöffnet hat: Die Geschichte zählt mit zu den grausamen, zu den hoffnungslosen, zu jenen, in denen es einige Tode zu beweinen gibt. Eigentlich bin ich so gestrickt, dass ich nach einer gewissen Zeit abstumpfe, wenn zu viel davon auf mich einprasselt. Ich spanne meinen mentalen Regenschirm auf, sehe der Geschichte zu, wie sie an der Membran entlang rinnt, lasse sie aber nicht an mich heran. Allen voran, weil ich enttäuscht vom Autor oder der Autorin bin, es hätte sicherlich eine andere weniger tödliche Lösung gegeben. Bei Cronin fieberte ich nicht mit, ich war an Amys Seite (die übrigens lange keinen POV bekommt, andere erzählen ihre Geschichte), die Herzen öffnet, die Liebe erfährt, die Grausamkeit erträgt und die mit dem Herzen hört. Ich habe miterlebt, wie sie Menschen mit einer abstumpfenden Biografie verändert und zu eigentlich unmöglichen bewegt. Cronin hat einfach eine unnachahmliche Art, seine Geschichte in meinen Kopf zu brennen. Ich hatte auch noch lange nach dem Schließen des Buches die Protagonisten vor Augen und werde sie wohl für lange Zeit in meinem Herzen durch die Welt tragen. Für mich hat Cronin einfach funktioniert. Er hat immer genau das richtige Maß an Hoffnung, Vertrauen und Freundschaft vermittelt, um die Dunkelheit nicht übermächtig werden zu lassen. Und davon existiert reichlich im Buch.
    Er ist schwierig, es ist kein Mainstream, jedoch auf eine sehr eigentümliche Art und Weise berührend.

  2. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.534)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
    Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
    Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband.

  3. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

    (2.132)
    Aktuelle Rezension von: EllenKnorr

    "Der Mensch ist wie ein Parasit, der den Wirt so lange aussaugt, bis er gemeinsam mit ihm stirbt. Er sorgt ganz alleine für seinen Untergang."

    Ich hatte anfangs gar nicht erwartet, dass das Buch doch so ernst ist und von einem so realistischem Thema handelt. Die Story ist durchgehend spannend und regt doch zum Nachdenken an. Wieder mal ein sehr guter Fitzek. Klare Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Maze Runner – Die Auserwählten. Band 1-3 im Schuber (ISBN: 9783551316493)
    James Dashner

    Maze Runner – Die Auserwählten. Band 1-3 im Schuber

    (696)
    Aktuelle Rezension von: Antheia

    Diese Trilogie ist eine der wenigen, wo alle drei Bände gleich stark waren. Durch die kurzen Kapitel und den flüssigen Schreibstil habe ich alle drei Bücher sehr schnell hintereinander weg gelesen. Und was muss ich sagen, wirklich sehr gute Bücher. Toll Charaktere, die einem wirklich ans Herz wachsen, spannende Handlung bis zum Schluss und ein wunderbares Setting. Wäre Dystopien mag und wert auf ein durchdachtes Konzept und schlüssige Handlung legt kommt hier auf seine Kosten. Ich bewerte nicht oft mit 5 Sternen, aber an den Büchern gab es für meinen Geschmack nichts auszusetzen. Gehören mittlerweile zu meinen Favoriten❤

  5. Cover des Buches The Stand - Das letzte Gefecht (ISBN: 9783453438187)
    Stephen King

    The Stand - Das letzte Gefecht

    (854)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse


    Re-Read


    Nachdem ich das Ende der Welt, wie wir sie kennen, gelesen hatte, habe ich richtig Lust darauf bekommen, The Stand noch einmal zu lesen. 


    Es ist mein absolutes Lieblingsbuch vom Meister und auch nach mindestens 20 Jahren (wahrscheinlich ist es länger her, als ich es gelesen hatte) hat es immer noch seinen Charme. 


    Als die Charaktere, die ich wiedergetroffen habe, Stu, Fran, Nick, Tom und noch so viele mehr, waren, war es fast wie nach Hause kommen. 


    Eine Geschichte um Gut und Böse. Ein Virus löscht fast ganz Amerika aus und die letzten Überlebenden schließen sich entweder dem Guten oder dem Bösen an. 


    Eine ausschweifende Geschichte, wie man es von King kennt. Nicht umsonst hat meine Ausgabe über 1400 Seiten, die neueren Auflagen sogar 1700 Seiten, aber da ist nur die Schrift größer, also die gleiche Geschichte. 


    Man lernt viele Charaktere lieben und tatsächlich auch auf der bösen Seite. Charaktere kommen und gehen, bei einigen tut es vielleicht weh und bei anderen ist man froh. Aber ich will auch nicht zu viel verraten. 


    Das Ende hat mich wieder richtig mitgerissen. Die letzten 200 Seiten waren sowas von fesselnd. 


    Da dies mein Lieblingsbuch vom Meister ist, kann ich hier nur 5 von 5 Sternen geben.

  6. Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)
    Ally Condie

    Cassia & Ky – Die Ankunft

    (1.574)
    Aktuelle Rezension von: PageTurnersCat

    Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie ganz in Ordnung fand, habe ich natürlich Band 2 gelesen. Leider war dieser voller logischer Fehler, Längen und wirkte stellenweise erzwungen. Da ich aber den dritten und letzten Teil schon Zuhause hatte und ich ungern "etwas offen" lasse, las ich nun auch dieses Buch. Meine Erwartungen waren nicht groß und wurden, sagen wir Mal, erfüllt. Auch hier nimmt es die Autorin mit der Zeit und der Logik nicht so genau: Cassia geht zurück in die Gesellschaft, sie solle einfach sagen, dass sie es im Lager mit der Angst bekam und in den Wald lief. Dort sei sie einen Tag umher geirrt. Eine Funktionärin werde dies auch betätigen. Dass sie aber eigentlich den kompletten zweiten Band durch den Canyon gestolpert ist und das definitiv länger als einen Tag? Egal! Auch verhält sie sich komplett kindisch und sprunghaft. Immerhin geht es um eine Rebellion, sie ist quasi als Spionin im Feindesland. Und was macht sie? Tauscht ihre wertvollsten Schätze gegen ein Abendkleid, das sie die ganze Zeit unter ihrer Kleidung trägt um Ky zu überraschen. Also echt... Generell war die Geschichte sehr langatmig und dieses ewigen Liebesschwüre gingen mir auch irgendwann auf den Keks.

    Es gab durchaus auch Dinge, die mir gefallen haben. Allem vorran das Schicksal von Hunter oder auch Indie. Die Beiden waren richtig stark. Auf diesem Niveau hätte ich mir das ganze Buch gewünscht. 

    Aber nervigsten war für mich aber, dass die Autorin alles "rund" haben wollte. Und zwar alles! Zur Not mit biegen und brechen. Dadurch hat für mich aber die Logik der Geschichte gelitten und sie wirkte in großen Teilen erzwungen. 

    Leider konnte mich die Reihe von Ally Fondue daher nicht überzeugen. Für junge Leser, die auf romantischen Geschichten mit ein bisschen (harmloser) Dystopie stehen, ist sie vielleicht eher geeignet.

  7. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

    (576)
    Aktuelle Rezension von: LeseEule28

    Ich wusste nicht genau, was mich mit den Illuminae-Akten erwartet und habe bewusst vorher nicht viel darüber gelesen, um mich nicht zu spoilern. Auch in meiner Rezension möchte ich nichts spoilern.

    Zunächst ein großes Lob an die Autoren, aber auch an die Übersetzer und den Verlag, so ein Projekt anzugehen, denn es ist mehr als ein Buch. Der gestalterische Aufwand war mit Sicherheit immens, aber meiner Meinung nach war er es auf jeden Fall wert. So erlebt man das Buch in einer Eindringlichkeit, die ich so noch nicht kannte.

    Die Protagonisten sind noch Teenager, könnten praktisch meine Enkel sein, und ich gehöre somit sicher nicht zur anvisierten Altersgruppe. Trotzdem war ich unheimlich gefesselt und kann das Buch jedem empfehlen, der sich mal auf ein ganz anderes Buchabenteuer einlassen möchte. Die Serie gehört sicher zu meinen Lese-Highlights!

    Wenn man 6 Sterne vergeben könnte, würde ich die sicher vergeben.

  8. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe) (ISBN: 9783551314901)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Brandwüste (Filmausgabe)

    (1.251)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Weiter geht es mit der Truppe aus Jungs und einem Mädchen, von denen ich keine einzige Person leiden kann.Das wird im zweiten Band leider nicht besser. Ein paar neue Personen tauchen auf, die sich für mich gleich perfekt in die Reihe der unsympathischen Menschen einreihen.

    Was ab diesem Band auch extrem deutlich wird: die Darstellung weiblicher Personen ist unterirdisch. Wir haben eine Verräterin, die nach der Aufklärung ihrer Handlung denkt, alles wäre wieder normal und sauer wird, weil es das nicht ist. Eine, die sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit an Thomas ranschmeißt und eine ganze Gruppe von Mädchen, die wirken, als können sie nicht eigenständig denken. Yay.

    Trotzdem war auch die Handlung in diesem Band wieder spannend, mitreißend und ließ mich förmlich an den Seiten kleben. Die zweite Hälfte des Buches habe ich sogar in einem Rutsch durchgelesen und aller Kritik zum Trotz begann ich sogar, zwei Personen ein wenig leiden zu können.

    Mal sehen, wie lange das so bleibt. Ich sehe dem letzten Band inzwischen tatsächlich mit gemischten Gefühlen entgegen. 

  9. Cover des Buches Die Zwölf (ISBN: 9783442487974)
    Justin Cronin

    Die Zwölf

    (592)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Mir hat bereits der "Der Übergang" unglaublich gut gefallen und Teil zwei der Passage-Trilogie steht dem in nichts nach. Ich finde sogar, dass es in diesem Teil rasanter voran ging. Es gab trotz der über 800 Seiten kaum Längen und ich hatte immer den Drang ständig weiterlesen zu wollen.

    Sehr toll fand ich das Personen, die im ersten Teil nur kurz angerissen wurden in diesem Teil wichtige Rollen in der Haupthandlung hatten und so die ganze Geschichte noch epischer macht. Es ist wie ein großes Ganzen, das sich langsam immer weiter zusammenflechtet. Ich bin schon total gespannt welche Zusammenhänge sich dann noch im dritten Teil ergeben.

    Und natürlich hab ich mich total gefreut wieder auf alte Bekannte zu treffen :)

    Ich bin total froh, dass ich jetzt endlich Dank eines tollen Buddy-Reads zu diesem Buch gegriffen habe. Das gemeinsame Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht und macht das Buch nochmal mehr zu etwas ganz Besonderem für mich

  10. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

    (1.291)
    Aktuelle Rezension von: MarioM12

    Die Spore-Kriege haben die Mittelschicht ausradiert, nur junge Leute und Alte bleiben übrig. Callie kämpft ums Überleben für sich und ihren Bruder, entscheidet sich für das Angebot von Prime Destinations und merkt schnell: Körpervermietung heißt auch, Identität zu riskieren. Das Wissen um Macht, Gier und Kontrolle wird mit jeder Seite klarer. Ich war begeistert von Callies Mut und den Fragen, die das Buch stellt. Fünf Sterne.

  11. Cover des Buches Eleria (Band 2) - Die Verschworenen (ISBN: 9783743214750)
    Ursula Poznanski

    Eleria (Band 2) - Die Verschworenen

    (899)
    Aktuelle Rezension von: _lenas-buecherwelt_

    Eleria ist total klug und entdeckt immer mehr Spuren und Geheimnisse. Sie kommt der Wahrheit immer näher. Ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert und mitgerätselt und selber Theorien überlegt. Aber mit den Erkenntnissen aus diesem Band habe ich nicht gerechnet. 💕
    Tycho, Eleria und Sandor wachsen mir immer mehr ans Herz und ich bin sehr gespannt auf den letzten Teil der Reihe. 🥰

    "Eleria" ist einfach mitreißend und für mich definitiv eine Lieblingsreihe geworden. ❤️
    Ich freue mich total auf Band drei.🥰

  12. Cover des Buches Neon Birds (ISBN: 9783404200009)
    Marie Graßhoff

    Neon Birds

    (481)
    Aktuelle Rezension von: Nick_Shadowheart

    Das Buch fängt sehr actiongeladen an. Man wird sofort reingeworfen, fiebert aber auch gleich mit. Die Überleitung von einem zum nächsten Charakter fand ich sehr gelungen. Wir haben im Prinzip 4 Hauptcharaktere, die sich in 2 Teams einteilen lassen. 

    Nach der Action kommt das Buch erstmal ein wenig zur Ruhe, sodass man die Welt ein wenig mehr kennenlernen kann. Auch die Militärakten geben Einblicke in bestimmte Sachverhalte. Jeder der Charaktere macht einiges durch, sodass ich verstehe, dass sie zum Teil sehr verschlossen sind, aber ich hätte mir da noch ein wenig mehr Austausch erhofft. Mehr über Andras Kultur, Flovers Hintergrund, Lukes Leben, Okijens Körper und Empfindungen. Vlt wird ja einiges in den nächsten Teilen noch aufgegriffen. Ich möchte auch irgendwie mehr Interaktionen zwischen den Charakteren. Ob es noch romantisch wird, mal sehen. Es kann muss aber nicht. Mal sehen was sich noch entwickelt. Trotzdem spürt man jetzt schon, dass sich manche von ihnen einfach viel bedeuten.

    Das Buch endet dann auch nochmal mit spannungsgeladener Action und einem fiesen Cliffhänger.

  13. Cover des Buches Das Licht der letzten Tage (ISBN: 9783492310239)
    Emily St. John Mandel

    Das Licht der letzten Tage

    (397)
    Aktuelle Rezension von: glamourjunkies

    Station Eleven bzw. Das Licht der letzten Tage ist ein post-apokalyptischer Roman mit zwei Erzählsträngen.
    In einem nicht näher bestimmten hier und jetzt folgen wir einem Schauspieler – Arthur Leander – und den Menschen in seinem Leben. An dem Tag, an dem die Pandemie ausbricht, bricht er mit einem Herzinfarkt auf der Bühne zusammen.
    Innerhalb weniger Tage breitet sich die Pandemie auf der ganzen Welt aus und die Zivilisation bricht komplett zusammen.

    20 Jahre später folgen wir Kirsten, die mit einer Gruppe Schauspieler*innen und Musiker*innen durch Nordamerika zieht und Shakespeare aufführt. Durch sie erfahren wir, wie sich das Leben der wenigen Überlebenden entwickelt hat.
    Alles scheint sich beruhigt zu haben.

    Ich habe mich ehrlich gesagt über den Klappentext im deutschen geärgert, weil der für mich etwas spoilert, was gar nicht sein muss. Aber die Beschreibung im englischen finde ich sehr passend.

    Das ganze ist eine wirklich schöne Erzählung über Menschen, deren Leben durch Begegnungen verbunden sind.
    Der Hintergrund, vor dem ihre Leben erzählt werden, ist eine weltweite Pandemie, die innerhalb kürzester Zeit das Leben völlig verändert. Das Buch wurde schon 2014 geschrieben und ist wohl durch Corona nochmal neu wahrgenommen worden. 2020 wurde es in eine Serie verfilmt.
    Dafür, dass es auch etwas düster ist, finde ich es ein recht hoffnungsvolles Buch.

    Ich finde es sehr unterhaltsam geschrieben und flüssig erzählt.
    Weil die beiden Erzählstränge ineinander verwoben sind, hab ich mich zwischendurch mal gefragt, wo die Geschichte denn wohl hin will.
    Die Autorin schafft es immer wieder das Tempo, oder die Richtung der Geschichte zu änder, so das für mich oft recht offen war, was passieren wird. So, wie sie die Reise dann letztlich anlegt, fand ich schön.

  14. Cover des Buches Maze Runner: Die Auserwählten - In der Todeszone (Filmausgabe) (ISBN: 9783551315458)
    James Dashner

    Maze Runner: Die Auserwählten - In der Todeszone (Filmausgabe)

    (1.011)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Der letzte Band der Trilogie und damit der Abschluss einer spannenden Reihe, der mich leider nicht so abholen konnte, wie die vorherigen Bände.

    Wie schon in den anderen Bänden ist die Handlung spannend, rasant und ließ mich nicht los. Es passiert wieder viel und einige Geschehnisse haben mich schockiert oder ungläubig zurückgelassen. Das hatte ich nach dem letzten Bänden aber eigentlich schon erwartet.

    Was ich auch erwartet und doch gehofft hatte, dass es anders wird, ist die Darstellung der Personen. Die zwei, die ich begonnen habe, zu mögen? Vergesst es. Das hat sich relativ schnell wieder geändert.

    So ist es wieder kein Wunder, dass mich die emotionalen Momente, von denen es in diesem Abschlussband ziemlich viele gab, nicht berühren konnten. Kein einziger Moment. Und das ist wirklich schade. Ich hätte gerne den Schmerz des Verlustes gefühlt, die Zerrissenheit bei einigen Entscheidungen, doch da war nichts, bis auf das Verlangen, endlich wissen zu wollen, was wirklich los ist.

    Das Ende der Reihe war für mich dann doch wieder ein Lichtblick. Also nicht das dahin kommen, leider, sondern wirklich nur die Auflösung. Ich mag es, dass hier nicht alles gut ausgeht und auch, dass es keine richtige „Lösung“ gibt.

    Abschließend kann ich sagen, dass ich die Reihe nicht uneingeschränkt empfehlen kann. Es gibt sehr viel, über das man sich aufregen kann, so viele Menschen, die einfach schrecklich sind und dargestellt werden. Aber wenn ihr das alles ausblenden und euch nur auf die Handlung konzentrieren könnt, könnt ihr mit diesen Büchern viel Spaß haben.

  15. Cover des Buches Die Spiegelstadt (ISBN: 9783442469369)
    Justin Cronin

    Die Spiegelstadt

    (248)
    Aktuelle Rezension von: koechl

    Ich bin absolut begeistert. Was für ein grandioses Epos, was für ein sprachgewaltiger Autor, was für ein würdiger Abschluss einer Trilogie, die zu den Besten zählt, was ich aus diesem Genre gelesen habe. Aber um was für ein Genre handelt es sich hier denn, bei diesem Mix aus Vampiren, Monster, Dystopie, Thriller und Mystery?

    Im Laufe der Triologie ergab sich eine Vielzahl von mysteriösen Begebenheiten, die einen fragend zurückließen. Ich könnte mir zwischendurch nicht vorstellen, wie Cronin hier noch mal einen roten Faden hineinbekommen will. In der Spiegelstadt nimmt er sich die Zeit und den Raum und löst wirklich jeden offen Punkt auf. Nachdem man ja gedacht hat, dass die Virals nach dem zweiten Band besiegt wurden mit dem Niederschlag der Zwölf, taucht mit dem Zero ein noch viel überwältigender Gegner auf. Tim Fanning als Zero, der sich ursprünglich bei der Expedition im Dschungel angesteckt hatte, spielte in den ersten beiden Romanen keine große Rolle. Doch nun im letzten Band wird der Anfang der Geschichte und auch das Ende erzählt. Der Kreis schließt sich zu meiner größten Zufriedenheit. Auf den letzten Seiten schafft Cronin es sogar, einen ganz große emotionale Schlussszene zu kreieren, bei der selbst mir nach einem so ausgedehnten Werk das Wasser in den Augen stand.

    Amy wird immer mehr zur Lichtgestalt, zur Retterin der Welt, zur Heilsbringerin. Obwohl der Autor von sich selbst sagt, dass er nicht besonders gläubig ist, fallen gerade in diesem Buch die vielen biblischen Symbole auf. Nicht nur Amy als Erlöserin, sondern auch Michael als Noah, der die Arche baut. Ganz zu schweigen von den Virals als Plagen, der apokalyptischen Weltvernichtung oder der Zahlensymbolik (die Zwölf). Ich hatte meinen Spaß an diesen Parallelen. Das Beste an diesem Buch ist aber das schriftstellerische Können von Justin Cronin. Eine solch poetische Sprache habe ich in diesem Genre noch nie gelesen.

  16. Cover des Buches Leviathan erwacht (ISBN: 9783453317819)
    James Corey

    Leviathan erwacht

    (99)
    Aktuelle Rezension von: erdbeerliebe.

    Das Sonnensystem ist kolonisiert, die Menschheit lebt nicht mehr nur auf der Erde. Nur weiter hinaus hat sich noch niemand gewagt. Als James Holden, Kapitän eines kleinen Minenschiffs, ein gestrandetes Schiff anschaut hat er keine Ahnung, welche Geheimnisse er aufdecken würde..
    Die Handlung klingt erstmal recht gewöhnlich und nicht nach etwas besonderem (vor allem für all jene, die die Serie nicht kennen). Doch das täuscht: Zum einen werden im Buch 2 Perspektiven erläutert - die vom Kapitän und vom Detektiv Miller, einem gealterten Alkoholiker der nur noch wenig Freuden im Leben hat und umso mehr eine interessante Perspektive einbringt. Zum anderen sticht the Expanse für mich durch die authentisch und gut geschriebenen Charaktere hervor, die (besonders in den nachfolgenden Bänden) immer mehr und tiefgründiger werden. Auch wenn Holden ein typischer "good guy" ist, hat er doch Schwächen und hält mit denen nicht zurück. Die kleine Crew seines Schiffs ist sympathisch und kommt auch immer wieder vor, man lernt sie schnell kennen und lieben. Und der Plot... nimmt sich Zeit und entwickelt sich nach für nach. Die politischen Verstrickungen in die die Rosinante, dem Raumschiff von Holden, verwickelt, nehmen dabei einen guten Teil des Raums ein, doch Action gibt es auch, keine Sorge.
    Ich bin großer Fan der Serie gewesen doch nach der Lektüre des Buches bin ich umso mehr Fan der Romanreihe, da sie noch so viel mehr Tiefe und Vielfältigkeit bildet als gedacht.

    Eine große Empfehlung für alle Liebhaber von tiefgründiger Science Fiction. Es gibt hier zwar keine verschiedenen Rassen und die Menschheit ist mehr oder weniger nicht besonders technologisch fortgeschritten, doch trotzdem kommen Gefühle, Action und gute Charakterentwicklung nicht zu kurz.

  17. Cover des Buches HELIX - Sie werden uns ersetzen (ISBN: 9783734105579)
    Marc Elsberg

    HELIX - Sie werden uns ersetzen

    (423)
    Aktuelle Rezension von: mattder

    Es werden Gene in Erbgut von Pflanzen verändert, um eine größer Ernte zu haben . Gene von Menschen werden so verändert das Bad super mitgetanzt sind. Weihnachtlich ein spannendes Buch das aufzeigt was bald in der Gene Veränderung möglich ist. macht schon ein bis sich mulmiges Gefühl. Guter Page Turner.

  18. Cover des Buches Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (ISBN: 9783522900003)
    Julia Dippel

    Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die

    (268)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Als die Sterne fielen, kehrte die Magie in unsere Welt zurück und mit ihr neue Götter. Seit diesem Tag träumte Velvet von der Aufnahme in einen Hexenzirkel, aber Schicksal und Verrat zwangen ihr einen anderen Weg auf: den einer Dämonenreiterin. Doch dämonische Kräfte sind unberechenbar, und als sie Velvet eines Tages mit Visionen einer brennenden Zukunft fluten, entdeckt sie, dass ein magisches Virus die unsterblichen Götter auszulöschen droht. Um es aufzuhalten, soll sie das Blut der sieben göttlichen Söhne beschaffen. Ein schier unmögliches Unterfangen – würde Velvet nicht zufällig einen der Göttersöhne kennen: Kash, alias Kashmere Sinclair, alias ihr Ex und der Grund für all ihre zerstörten Träume. Ihn um Hilfe zu bitten, reißt nicht nur alte Wunden auf, sondern stürzt Velvet in einen erbitterten Kampf um ihr Herz und die Rettung der Welt.


    Der Einstieg war wahnsinnig spannend. Wir wurden zwar direkt in eine unglaublich spannende Situation hineingeworfen, aber wir wurden dabei auch recht zügig mit wichtigen Informationen über diese Welt versorgt, sodass ich mich gleich ganz auf die Geschichte einlassen konnte.
    Auch im weiteren Verlauf empfand ich das Pacing überaus gelungen, sodass ich mich einfach von der Handlung tragen lassen konnte - wie eben meist bei den Büchern von Julia Dippel.

    Aber trotz wieder einmal sehr gelungenem Worldbuilding, einer spannenden und actiongeladenen Handlung, flüssigem und fesselndem Schreibstil, wollte mich dieses Buch einfach nicht so packen, wie es Julia Dippels Bücher sonst tun.
    Einen großen Anteil daran hatte das ständige Gerede über Sex. Das hat zwischendurch dermaßen überhand genommen, dass ich stellenweise wirklich genervt war.
    Ja, es geht vor allem darum den Hunger des Dämons zu stillen, der nun mal süßes oder fettiges Essen oder eben Orgasmen will, weswegen Dämonenreiter schon mal gerne Orgien feiern und ja, auch Velvets Vergangenheit spielt hier bei ihrem Umgang damit eine Rolle, aber mich hat das eben so gar nicht abgeholt.
    Dabei gibt es gar nicht mal so viele explizite Sexszenen, aber es wird eben ständig darüber geredet und das teilweise für mich viel zu krude oder gar plump, sodass ich stellenweise fast nur noch widerwillig weitergelesen habe.  Aber auch die extrem häufigen Szenen, in denen es ums Essen geht und  darum, was Velvet so alles in sich hineinstopft, um den Hunger des Dämons zu stillen, haben für meinen Geschmack einfach überhand genommen. 

    Velvets „Geheimnis“ war ziemlich früh zu erraten und hat für mich von Anfang an kein besonders gutes Licht auf Kash geworfen, weil eigentlich schon sehr früh klar war, was wahrscheinlich wirklich passiert ist und dass ausgerechnet der angeblich so mächtige und gerissene Göttersohn da einfach mal jahrelang die Augen vor verschlossen hat und lieber sein verletztes Ego streicheln musste, empfand ich als etwas zu einfach gehalten.
    Zwar haben mir die Kapitel aus seiner Perspektive, die hier immer mal wieder eingestreut waren, meist sehr gefallen, aber auch sie haben eben nicht dazu beitragen können, ihn hier zu „meinem“ Helden zu machen.

    Die Nebencharaktere durften sich dieses Mal auch nicht so entfalten, wie sonst üblich. Ich hätte mir da deutlich mehr Tiefe gerade in Bezug auf Eddie, Cole und auch Monty gewünscht, denn auch wenn ich Monty - die ehemalige Dämonenzehe, die abgehakt wurde und daraufhin ein eigenes Bewusstsein entwickelt hat -, als Idee sehr witzig fand, kam die Umsetzung doch zum Beispiel nicht an eine Figur wie Nivi aus der Sonnenfeuerballaden-Trilogie heran.

    Auch das Ende konnte mich längst nicht so überzeugen, wie ich es von Julia Dippel gewohnt bin, denn während ich sonst praktisch die Seiten zum Ende hin inhaliere, habe ich dieses Mal fast widerwillig weitergelesen. Es war zwar durchaus spannend und wurde ja auch noch mal wahnsinnig gefährlich, aber im Grunde wollte ich gar nicht wissen, was noch an Dunkelheit, Schmerz und Verrat noch auf Velvet (und uns) zukommen würde und natürlich wurden wir schließlich mal wieder mit einem wahnsinnig fiesen Cliffhanger zurückgelassen.
    Trotzdem muss ich aber sagen, dass ich - obwohl ich zwischendurch echt genervt war -, nun natürlich wissen will, wie Velvet aus dieser ganzen Scheiße wieder herauskommt und wie Kash seine Schuld wieder gut macht.


    Fazit: Obwohl Schreibstil und auch Worldbuilding wieder sehr gekonnt waren und mich im Grunde wieder komplett überzeugt haben und eigentlich eine höhere Bewertung verdient hätten, hat mich hier zu Vieles eben nicht so abholen können wie sonst, weswegen ich auch meine 3,5 Sterne eher abrunden muss.
    Die (Neben)Figuren blieben mir zu eindimensional, einige der Themen (oder eher der Umgang mit einigen Themen) konnten mich so gar nicht begeistern und leider hat mir auch die Chemie zwischen Velvet und Kash nicht so richtig gefallen. Da ist also (leider) noch Luft nach oben und ich hoffe, dass der zweite Band mich wieder deutlich mehr überzeugen kann.

  19. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

    (745)
    Aktuelle Rezension von: anna_schwpps

    Nach den ersten beiden Bänden habe ich mich wirklich gefragt, wie Ursula Poznanski eine so große Geschichte zu einem Ende bringen möchte. Und woher sie noch Plottwists holen will. Beides ist ihr im Finale der Trilogie aber wirklich gelungen! 


    Obwohl ich den Band als etwas weniger spannend empfunden habe als die anderen zwei, hat mich das Ende wieder abholen können. Die einzelnen Fäden laufen endlich zusammen und jede Person bekommt ein passendes (mal mehr mal weniger glückliches) Ende. Die große Enthüllung hat mich tatsächlich noch sehr überraschen können, ergab gleichzeitig aber völlig Sinn. 


    Mit Ria hatte ich bis zum Schluss ein wenig Probleme, weil sie mir zu analytisch war. Sie kann sehr manipulativ sein und setzt ihre „Superkraft“ auch gegen Freunde ein. Vielleicht hat die Lovestory mit Sandor mich deshalb auch nicht erreicht, weil ich mit Ria nichz viel anfangen kann. Trotzdem ist ihr Charakter durch ihre Vergangenheit und den Einfluss der Spähren authentisch.  


    Ich finde man merkt ein wenig, dass es eins der früheren Werke der Autorin ist und dass sich ihr Schreibstil doch noch etwas geändert hat. Das würde ich aber weder positiv noch negativ bewerten, er ist einfach ein wenig anders ☺️ Vielleicht liegt das aber auch daran, dass es sich dieses Mal nicht um einen Jugendthriller handelt.

  20. Cover des Buches DAEMON (ISBN: 9783499256431)
    Daniel Suarez

    DAEMON

    (312)
    Aktuelle Rezension von: Stephanva

    Dieses Buch weiß wirklich zu überzeugen. Auch wenn es inhaltlich schon etwas in die Jahre gekommen ist, ist die Idee dahinter sehr spannend. In der Fortsetzung "Darknet" wird die packende Geschichte zu Ende erzählt. 

    Daniel Suarez zeichnet eindrücklich ein Bild von einer sich verändernden Gesellschaft, wenn der Einsatz von virtueller Realität die "reale" Welt unterläuft. Geschickt erzählt er, wie verschiedene technische Innovationen ganze Gruppen verändern können. Dabei zeigen die verschiedenen Charaktere sowohl die hellen als auch dunklen Seiten der Menschen, die eine solche Veränderung mit sich bringt.

    Deamon und Darknet sind eine absolute Leseempfehlung!

  21. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

    (1.704)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Für mich war Diabolus wirklich ein absoluter Genuss. Ich mochte auch Meteor sehr, weil wir dort einen Dan Brown erleben, der praktisch noch in den Kinderschuhen steckte, bevor er zu einem der ganz Großen des Thriller-Genres wurde. Tatsächlich ist Dan Brown sogar mein Lieblingsautor im Thrillerbereich, und Verschwörungen sind meiner Meinung nach sein absolutes Markenzeichen – etwas, das er so gut beherrscht wie kaum ein anderer.


    Dieses Buch lag tatsächlich jahrelang auf meinem SuB, und ich bin froh, es endlich gelesen zu haben. Fast ärgere ich mich ein wenig darüber, ihm nicht schon früher Beachtung geschenkt zu haben. Ich musste mitfiebern, hatte Gänsehaut und teilweise sogar einen regelrechten Adrenalinschub. Die kurzen Kapitel treiben die Handlung enorm voran: eine Szene hier, eine Szene da, ständig Spannung, ständig Bewegung. Auch wenn es in diesem Buch gar nicht um eine klassische Verschwörung per se geht, sondern eher um einen Racheakt und einen genialen Coup, trägt es dennoch ganz klar die typische Dan-Brown-Handschrift.


    Für mich war dieses Buch der letzte Vorbote der großen Robert-Langdon-Reihe, von der mir inzwischen nur noch ein Band fehlt. Und im Gegensatz zu seinem letzten Werk, das mich beinahe enttäuscht hatte, war dieses hier eine unerwartet positive Überraschung.


    Auftragsmorde, Rätsel, die gelöst werden müssen, und Protagonisten, die nach und nach ihr wahres Gesicht hinter einer scheinheiligen Fassade enthüllen – einfach wunderbar. Ich kann dieses Buch wirklich jedem empfehlen, der den jungen Dan Brown kennenlernen möchte und verstehen will, welches Talent schon damals in ihm steckte und wie groß er damit noch werden konnte.


    Ich habe das Buch innerhalb von zwei Abenden gelesen. Trotz seiner knapp 500 Seiten ist es ein Werk, das man kaum aus der Hand legen möchte – und jede einzelne Empfehlung wert ist.

  22. Cover des Buches Puls (ISBN: 9783453441620)
    Stephen King

    Puls

    (648)
    Aktuelle Rezension von: das_lesende_ich

    📱🧟📻🧠👟
    »𝘐𝘮 𝘎𝘳𝘶𝘯𝘥𝘦 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘴 𝘞𝘦𝘴𝘦𝘯𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩 𝘯𝘢̈𝘮𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘨𝘢𝘳 𝘬𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘰𝘮𝘰 𝘴𝘢𝘱𝘪𝘦𝘯𝘴. 𝘜𝘯𝘴𝘦𝘳 𝘒𝘦𝘳𝘯 𝘪𝘴𝘵 𝘞𝘢𝘩𝘯𝘴𝘪𝘯𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘰𝘣𝘦𝘳𝘴𝘵𝘦 𝘋𝘪𝘳𝘦𝘬𝘵𝘪𝘷𝘦 𝘪𝘴𝘵 𝘔𝘰𝘳𝘥. 𝘜𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘯𝘢𝘶 𝘥𝘢𝘴 𝘩𝘢𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘶𝘭𝘴 𝘷𝘰𝘳 𝘧𝘶̈𝘯𝘧 𝘛𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘮 𝘝𝘰𝘳𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘯 𝘨𝘦𝘣𝘳𝘢𝘤𝘩𝘵.«

     

    💭
    Auf 𝘗𝘶𝘭𝘴 war ich richtig gespannt. Und Stephen King lässt hier nicht lange auf sich warten, denn schon auf den ersten Seiten geht es direkt zur Sache.

    Die Spannung ist sofort da und besonders die düstere, apokalyptische Atmosphäre hat mich richtig abgeholt. Beim Lesen hatte ich teilweise starke 𝘛𝘩𝘦 𝘞𝘢𝘭𝘬𝘪𝘯𝘨 𝘋𝘦𝘢𝘥 Vibes: Eine Welt im Chaos, die ständige Bedrohung und die Frage, wie Menschen in so einer Situation reagieren.

    Auch das Gefühl, das ich bei 𝘛𝘩𝘦 𝘚𝘵𝘢𝘯𝘥 hatte, kam teilweise wieder auf. Diese Mischung aus Endzeit, Überleben und den verschiedenen Charakteren, die versuchen, ihren Weg durch die neue Realität zu finden, hat mir richtig gut gefallen.

    Der Auslöser für das ganze Chaos war für mich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig und vielleicht auch etwas abstrus. Außerdem bleiben einige Fragen offen. Aber ganz ehrlich: Woher sollen die Figuren auch alle Antworten kennen? Und genau das passt irgendwie auch zur Situation, in der sie sich befinden.

    Trotz kleiner Kritikpunkte wurde ich richtig gut unterhalten und habe die Geschichte sehr gerne gelesen.

    Eine düstere Endzeitgeschichte mit starker Atmosphäre und ordentlich Spannung.

    ⭐️⭐️⭐️⭐️☆
    (8/10) 

  23. Cover des Buches The Chemist – Die Spezialistin (ISBN: 9783596298938)
    Stephenie Meyer

    The Chemist – Die Spezialistin

    (258)
    Aktuelle Rezension von: traumweltenwanderer

    Dr. Juliana Fortis ist ständig auf der Flucht. Durch ihre Arbeit bei einer geheimen Spezialeinheit, weiß sie Dinge, die besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen sollten. Seit ihrer Flucht hat sie mehrere Attentate überlebt und sie hat für jede Situation einen Plan, der ihr das Leben retten soll. Eines Tages wird sie erneut Ziel eines Killers und dieses Mal läuft nichts nach Plan.

    Meine Gedanken:

    Der Einstieg ist mir sehr schwer gefallen, obwohl der Ansatz spannend war. Die Geschichte hat sich einfach zu sehr gezogen und der Fokus lag deutlich auf Beschreibungen, die ich persönlich nicht gebraucht hätte. Bis die Story an Fahrt aufnahm und auch endlich spannender wurde, war gut ein Drittel des Romans bereits um. Für mich war das einer der Gründe, warum das Buch dann erstmal zwei Monate Pause hatte. Aber: Wer lange aushält, der wird belohnt. Je weiter die Story fortschritt, desto actionreicher wurde es, da hat das Lesen auch angefangen richtig Spaß zu machen.

    Meine Favoriten dabei waren ganz klar das Duo Einstein und Kevin - der Hund und sein Besitzer haben mich durch das Buch getragen, deswegen fand ich es umso trauriger, als zwischendurch andere Figuren im Vordergrund standen.

    Die Liebesgeschichte habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden, die "Anziehung" war für mich nicht greifbar. Tatsächlich dachte ich irgendwann, dass es auf ein Love Triangle zugeht, was es noch einmal spannender gemacht hätte. Was die Liebesgeschichte angeht war es also letztendlich vorhersehbar bis eintönig und mir persönlich hat der Action-Anteil wesentlich besser gefallen.

    Manche Nebencharaktere hätte ich gerne besser kennengelernt. Als es rasanter wurde, konnte man den Roman gut lesen, teilweise mit Bildern im Kopf wie im Kino. Das Potential war also da, ließ durch einige Längen und ausschweifende Beschreibungen nur leider etwas auf sich warten. Als die Action richtig da war, konnte ich vieles nicht ganz nachvollziehen, da der Schreibstil entsprechend an Tempo gewann.

    Alles in allem ein guter Thriller, der vielleicht zunächst noch zögern lässt, einen aber dann doch mit einer spannenden Entwicklung überrascht.

  24. Cover des Buches Cujo (ISBN: 9783641206154)
    Stephen King

    Cujo

    (658)
    Aktuelle Rezension von: Antonios

    Die Zeit spielt eine Rolle in diesem Buch, das muss man sich erstmal klar machen, heute wurde man locker mit einem Handy und irgendwelchen Tierschutzverein direkt eine mögliche Tollwutgefahr beseitigen. Aber so einfach ist es nicht, vor allem nicht wenn man sich in der Welt von Stephen King befindet. 

    Cujo ist "ein guter Junge", den man direkt in sein Herz schließt. Durch einen blöden Vorfall aber kriegt er Tollwut und niemand merkt es, bis es zu spät wird. Die Geschichte handelt eigentlich nicht mal von ihm (obwohl es zwischendurch aus seiner Sache die Geschichte erzählt wird, was das ganze nochmal spannend und irgendwie schön sogar macht), sondern von Menschen die einfach ihr Leben leben und alles dann so kommt, dass eben ein tollwütiger Hund ins Spiel rein kommt. 

    Die Geschichte ist interessant, mit den Charakteren kann man schon klar kommen und die Handlung wird nicht langweilig. Wer also den Schreibstil von King mag, wird sich mit dem Buch ganz gut zurecht finden.  

    Fun Fact: Ich hab gelesen, dass Stephen King sich gar nicht an diese Geschichte errinern kann (dass ER sie sogar geschrieben hat), weil er sehr high war als er sie eben geschrieben hatte - er nimmt eben manchmal... verschiedenes, um wohl das bestmögliche aus seinem Gehirn heraus zu holen - und das merkt man auch an vielen anderen seiner Geschichten. 

    Trotzdem ist es eine erfrischende Geschichte, eine Spannung baut sich langsam aber sicher auf und am Ende kommts zum Showdown, nichts mehr und nichts weniger. 

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