Bücher mit dem Tag "vision"
56 Bücher
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)
(9.987)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsVoldemort ist zurückgekehrt, doch nur wenige glauben Harry und währenddessen werden ihm noch so einige Sachen verheimlicht.
Dieses Buch hat sich schon sehr gezogen und einige Dinge sind sehr vorhersehbar. Ich finde es trotzdem sehr erstaunlich, wie J.K Rowling es schafft, diese Welt zu erschaffen, durch die man wirklich für kurze Zeit aus der Realität ausbrechen kann, auch wenn mir manche Kreaturen nach wie vor als sehr fragwürdig erscheinen.In der ersten Hälfte des Buches ist so gut wie nichts passiert und man hätte es locker um 500 Seiten kürzen können. Den dritten Stern hat dieses Buch auch nur von mir bekommen, weil ich die letzten 100 Seiten als sehr emotional empfunden habe.
Für die letzten Bücher dieser Reihe erwarte ich jetzt nochmal richtige Spannung. - Sebastian Fitzek
Der Augensammler
(5.416)Aktuelle Rezension von: EllenKnorrWieder einmal eine komplett durchdachte Sache von Herrn Fitzek. Die Hintergrundgeschichte des Täters, der Plot und die Protagonisten waren super dargestellt und sinnhaft. Den Täter konnte man aber vorher schon erahnen (wenn man zwischen den Zeilen gelesen hat), was dem Leseerlebnis aber keinen Abbruch getan hat.
Ich mochte es besonders, dass sich der Autor so mit dem Thema "Blindheit" auseinandergesetzt hat. Es war interessant einen Einblick in die Welt von Alina zu erhalten. Von mir eine klare Leseempfehlung.
- Margaret Atwood
Der Report der Magd
(903)Aktuelle Rezension von: TigerkatziIn einer fiktiven Zukunft Nordamerikas, können immer weniger Frauen Kinder bekommen, ein Umsturz findet statt, ein neuer Staat wird gegründet, neue Gesetze treten in Kraft. Dies ist der Bericht einer, sogenannten Magd, einer Frau, die nur dafür benutzt wird, einem hochrangigem Paar ein Kind zu gebären.
Margaret Arwood schildert in diesem Roman so beklemmend, wie es nur sein kann, von genau diesen Begebenheiten. Immer wieder gibt es auch kurze Rückblicke in die Vergangenheit und wie alles kam, immer wieder fürchtet man als Leser/in um das Leben der Erzählenden.
Der Stil ist eher knapp gehalten, nicht ausgeschmückt, aber sehr authentisch. Die Zuklunftsvision ist erschreckend, aber kaum überraschend.
Sehr empfehlenswert zu lesen. - Sebastian Fitzek
Der Augenjäger
(2.245)Aktuelle Rezension von: Buchsucht_deEin rückwärts nummeriertes Buch. Ein verzweifelter Vater. Ein entführtes Kind. Ein Serienmörder auf der Flucht. Ein zweiter Verdächtiger im Verhör. Und ein Countdown, der unaufhaltsam auf null zuläuft. Sebastian Fitzek liefert mit „Der Augenjäger“, Band 2 der Alexander-Zorbach-Reihe, einen seiner intensivsten Thriller.
Wichtig vorab: Das Buch ist die direkte Fortsetzung von „Der Augensammler“. Wer Band 1 noch nicht kennt, sollte unbedingt dort beginnen. Zorbach ist am Ende. Der Augensammler Frank Lahmann hat seine Frau Nicci getötet und seinen Sohn Julian entführt. Von Lahmann fehlt jede Spur, ein neues Ultimatum läuft, Stunde um Stunde, Minute um Minute. Parallel wird die Polizei zu einem anderen Fall gerufen: Der Berliner Augenchirurg Dr. Zarin Suker steht unter Verdacht, mehreren Frauen die Augenlider entfernt zu haben, um sie zu zwingen, ihre eigene Vergewaltigung zu sehen. Auge um Auge. Suker wird festgenommen, schweigt aber. Als sich beide Fälle auf unerwartete Weise verbinden, wird klar, dass die Wahrheit noch viel dunkler ist, als Zorbach ahnt.
Das absolute Herzstück sind die Wendungen und der finale Twist. Sebastian Fitzek ist der ungeschlagene Meister des Psychothriller-Twists in Deutschland, und „Der Augenjäger“ liefert in Bestform. Er versteckt seine Twists nicht in einem einzigen Enthüllungsmoment, sondern baut sie schichtweise auf. Was zuerst die Wahrheit zu sein scheint, wird revidiert. Die Revision wird revidiert. Und dann wird auch diese Wahrheit auf den Kopf gestellt. Als Leser:in wird man immer wieder in die Irre geführt, ist wütend auf sich selbst und beeindruckt von Fitzeks handwerklicher Präzision zugleich. Der finale Twist gehört zu Fitzeks stärksten und hallt tagelang nach.
Ein erzählerischer Geniestreich ist die rückwärts laufende Seitennummerierung. Das Buch beginnt mit hohen Zahlen und läuft langsam auf null zu. Dieser Countdown-Effekt ist kein Gimmick, sondern integraler Bestandteil der Geschichte. Julian wird sterben, wenn Zorbach nicht rechtzeitig Lahmann findet. Mit jedem Umblättern schrumpft die Zahl. Diese haptische Erfahrung intensiviert den Suspense enorm. Ich habe das Buch in einer Nacht durchgelesen, schlaflos, mit Herzklopfen, unfähig, es aus der Hand zu legen.
Alexander Zorbach ist eine wirklich starke Hauptfigur. Kein übermenschlicher Ermittler, sondern ein zerbrochener Mann am Rande des mentalen Zusammenbruchs. Seine Frau wurde ermordet, sein Sohn entführt, er trägt die Schuld. Und trotzdem muss er funktionieren, weil Julian ihn braucht. Diese Kombination aus emotionaler Zerstörung und pflichtbewusstem Handeln macht ihn authentisch. Für Eltern besonders eindringlich zu lesen. Auch Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin und Medium aus Band 1, kehrt zurück und wird clever eingesetzt. Ihre Blindheit steht im spannenden Kontrast zu den beiden augenbesessenen Tätern. Fitzek lässt bewusst offen, ob ihre Visionen echt hellseherisch oder psychologisch zu erklären sind.
Ganz wichtig ist mir eine ehrliche Warnung. „Der Augenjäger“ gehört zu Fitzeks brutalsten Büchern. Die Verstümmelungen durch den Augenjäger, die Bedrohungssituation für den entführten Sohn, der detailliert geschilderte Sadismus des Augensammlers: all das ist extrem. Wer bei brutalen Thrillern schnell an Grenzen kommt, sollte das Buch besser weglegen. Die Themen Kindesentführung, sexuelle Gewalt und Verstümmelung können massiv triggern. Selbstfürsorge ist wichtiger als Genre-Prestige. Bei Belastung sind die Hilfetelefone (Telefonseelsorge 0800 111 0 111, Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 22 55 530) rund um die Uhr erreichbar.
Sprachlich zeigt Fitzek seinen Signature-Style in Bestform. Kurze Kapitel, schneller Perspektivwechsel, Cliffhanger, präzise Wortwahl. Die 432 Seiten fühlen sich wie 200 an. Zum Ende hin werden die Kapitel immer kürzer und verstärken den Countdown. Berlin dient dabei nicht als touristische Kulisse, sondern in seiner dunklen, abgründigen Version.
Für Fans absolute Pflicht.
- Stephenie Meyer
Biss zur Mitternachtssonne (Bella und Edward 5)
(352)Aktuelle Rezension von: Anka_PlwkIch hätte nicht gedacht, dass ich 15 Jahre später nochmal ein Biss Buch lesen werde.
Den Perspektivwechsel fand ich gut. Die Gedanken allerdings teilweise etwas langatmig. Was aber auch den inneren Kampf hervorhebt, den er erlebt.
Am Ende angekommen, mit dem Wissen, wie es weitergeht, war ich wieder völlig drin und habe alle anderen Teile auch erneut gelesen.
Ich könnte noch mehr davon lesen.
- Dave Eggers
Der Circle
(838)Aktuelle Rezension von: HenriLMatosThe Circle ist die präziseste literarische Auseinandersetzung mit dem Silicon-Valley-Utopismus, der Überzeugung, dass vollständige Transparenz die Welt verbessert. Mae Holland gibt ihre Privatsphäre nicht unter Zwang auf; sie tut es aus Überzeugung, weil das System sie gelehrt hat, dass Sichtbarkeit eine Tugend ist. Was Eggers zeigt: Die erschreckendste Dystopie ist die, die sich als Fortschritt verkleidet. Erschreckend aktuell.
- Yuval Noah Harari
Homo Deus
(167)Aktuelle Rezension von: KlausvanBingenWar das Vorgängermodell noch in weiten Teilen spannend und informativ hat dieses Buch leider ans Ende vom ersten im negativen Sinne angeknüpft. Es gibt eigentlich kaum etwas richtig Fesselndes, sondern nur noch Phrasen, die sich unendlich oft wiederholen.
Zudem erschienen mir einige Behauptungen wissenschaftlich kaum haltbar und ich musste das Buch irgendwann genervt abbrechen. Leider sein Geld nicht wert...
- Mary E. Pearson
Der Glanz der Dunkelheit
(1.265)Aktuelle Rezension von: SanNitAuch bei Teil 3 habe ich das Hörbuch gewählt und war wieder absolut zufrieden mit der Umsetzung.
Dieser Teil ist ein kleiner Vorgeschmack auf das große Finale.
Dieser lange Ritt hat mich allerdings auch etwas geschlaucht.
Lia und Rafe sind unterwegs um ihr Reich zu warnen und auf den Kampf vorbereitet zu sein.
Allerdings wollen sie nicht Beide an das selbe Ziel, denn Lisas Heimat ist trotz des „Eheversprechen“ immer noch Morrighan. Aber Rafe will sie in Sicherheit, zu sich nach Dalbreck bringen.
Was nun?
Das erfahrt ihr natürlich im Buch. Die Perspektivenwechsel waren sehr gut gewählt und haben vor allem auch durch Pauline, Einblicke ins weit entfernte Morrighan gewährt.
Zum Ende hin, wurde es dann doch auch für mich noch mal emotional und ich bin wirklich gespannt wie es aus geht. Vor allem, ob sich wirklich alle Prophezeiungen erfüllen.
Auch dieser Teil bekommt von mir eine klare Lese und Hörempfehlung, auch wenn er mich nicht ganz so überzeugt hat, wie die Teile davor. - T. C. Boyle
Die Terranauten
(351)Aktuelle Rezension von: wortknaeuelEine kleine Gruppe junger Wissenschaftler wetteifert Mitte der 90er Jahre um einen von acht begehrten Plätzen in einem ökologischen Experiment. Für zwei Jahre sollen sie unter einer riesigen Glaskuppel leben und sich völlig autark in den verschiedenen künstlich geschaffenen Biotopen – vom kleinen Regenwald bis zum Mini-Ozean – selbst versorgen. Nichts geht rein, nichts darf raus! Die Geschichte beginnt mit der Bekanntgabe der Auserwählten, vier Männer und vier Frauen, die sich jeweils auf einem Spezialgebiet gegen ihre Mitbewerber durchgesetzt haben und nun in die "Ecosphere 2" einziehen dürfen. Zurück bleiben die Verlierer mit der Hoffnung, in zwei Jahren zum Nachfolger-Team aufrücken zu können. Draußen bleiben natürlich auch Freunde, Liebhaber und die Planer, Manager und Sponsoren des Experiments. In den zwei Jahren erleben wir aus Sicht von Dawn und Ramsay innerhalb, sowie Linda außerhalb der Kuppel, wie sich aus dem ökologischen Experiment ein Beziehungskuddelmuddel entwickelt.
T.C. Boyle kann gut erzählen, da ist dieser Roman keine Ausnahme. Er beruht übrigens auf einer wahren Begebenheit, denn so ein Experiment hat es ungefähr zu jender Zeit tatsächlich gegeben. Allerdings habe ich mich von Klappentext und Buchcover täuschen lassen. Zu dem Zeitpunkt, als ich mir das Ebook kaufte, hatte ich noch nie etwas von Boyle gelesen und einen spannenden dystopischen (oder utopischen) SciFi-Romans erwartet. Stattdessen dreht sich alles um Neid, Eitelkeit und Eifersüchteleien zwischen den Wissenschaftlern, um Wer-mit-wem sowie am Rande auch um den Einfluss von Geld und Medien. Wenn man Boyle kennt, hätte man sich denken können, dass es vorwiegend um die sozialen, zwischenmenschlichen Aspekte in diesem Szenario gehen wird.
Die Handlung ist zwar durchaus unterhaltsam und auf satirische Weise komisch, aber insgesamt wenig spannend. Auch die Charaktere empfand ich als flach und uninteressant. Eher ein schwacher Boyle.
- Traci Chee
Ein Meer aus Tinte und Gold
(265)Aktuelle Rezension von: Lauras_bunte_buecherregalDas Buch hat eine sehr kreative Aufmachung. Es gibt einige Rätsel, welche im Buch beziehungsweise im Text versteckt sind. Mir hat es sehr viel Spaß gebracht, diese geheime Sätze und Aussagen zu finden.
Der Schreibstil ist angenehm. Ich mag das Setting und die Beschreibungen sehr. Die Charaktere sind schön ausgearbeitet. An der ein oder anderen Stelle hat sich die Handlung für mich etwas gezogen und war etwas langatmig. Ich freue mich jedoch bereits auf Band zwei und hoffe, dass ich in nächster Zeit dafür Zeit finde.
Ingesamt war das Buch im Gesamtpaket mal etwas neues.
Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sterne. - Nina MacKay
Teenie Voodoo Queen
(136)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReadsIch war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.
Magisch, frech und absolut süchtig machend!
Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.
Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.
Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.
Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.
Mein Fazit:
Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.
Magisch, frech und absolut süchtig machend!
Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.
Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.
Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.
Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.
Mein Fazit:
Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! - Julia Dippel
Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die
(254)Aktuelle Rezension von: dorothea84„Velvet Falls“ hat mich von der ersten Seite an umgehauen. Velvet ist eine großartige Protagonistin – taff, verletzlich und mit einer verdammt harten Aufgabe als Dämonenreiterin. Die Welt, die Julia Dippel hier erschaffen hat, ist düster und brutal, aber durch den genialen Humor und die tollen Sprüche wird sie perfekt aufgelockert.
Die Chemie zwischen Velvet und Kashmere ist einfach nur elektrisierend. Die Rückblicke geben der Geschichte Tiefe, ohne den Lesefluss zu stören. Und die Twists am Ende? Wahnsinn! Ich saß fassungslos da und brauche jetzt unbedingt sofort Band 2. Wenn ihr Fantasy mit Biss, Herz und einer ordentlichen Portion Action sucht: Lest dieses Buch!
Fazit: 100 % Leseempfehlung. Julia Dippel in Bestform!
- Stella Tack
Nights of Crowns - Kämpf um dein Herz
(367)Aktuelle Rezension von: Another-Night of Crowns hat mir ein unglaublich gutes Leseerlebnis beschert. Die ganze Thematik rund ums Schachspiel, die Fähigkeiten und Kräfte, Alice und das Academy Setting waren einfach so so gut. Der erste Teil war schon super mitreißend aber Band 2 hat es für mich noch einmal auf ein neues Level gehoben. Stella Tack weiß einfach wie man Spannung, Wendungen und Gefühl in einem fantastischen Setting wiedergibt und den Leser mitten in die Story zieht. Ich habe bei jeder Szene mit gefiebert und mich quasi in die Story hineinversetzt gefühlt. Band 2 hat nochmal so viele irre Wendungen, dass ich nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die Romance zwischen den Protagonisten hat mir gut gefallen und war auch gut platziert, auch wenn es nicht so viel Raum eingenommen hat. Meiner Meinung nach hätte es noch ein bisschen mehr sein können, gerade auch zum Ende hin. Aber der große Spannungsbogen hat für mich jeden kleinen Makel wieder wett gemacht. Ich kann die Dilogie uneingeschränkt weiterempfehlen, vielleicht nicht an High End Fantasy Leser, aber auch die würden bestimmt ihren Spaß damit haben. Die nächste Romantasy von Stella Tack steht schon im Regal. :)
- Ana Alonso
Vision
(170)Aktuelle Rezension von: Coffeegirl83Hierbei handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie.
Darum geht es:
Alex schwärmt schon lange für die geheimnisvolle Jana. Nach einer Party trifft er eine Entscheidung, ohne zu wissen wie sehr diese sein Leben verändern wird.
David, Janas Bruder, sticht im ein Tattoo, das magische Fähigkeiten haben soll. Nun spürt Alex, wenn Jana nur in seiner Nähe ist, aber sobald er versucht sie zu berühren entfacht ein unbeschreibliches Feuer in ihm, das ihn zu verzehren scheint, ihn verbrennen will. Unsagbare Schmerzen überströmen ihn.
Eine Liebe zwischen Alex und Jana scheint unmöglich…und wäre in Janas Welt unverzeihlich.
Meine Meinung:
Der Einstieg in die Geschichte hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Die Idee mit dem Tattoo und die Fragen, die daraufhin gleich zu Beginn entstehen. Das hat mich direkt neugierig gemacht, auch wenn sich gewisse Dinge hier schon etwas zu schnell entwickelt haben. Aber da konnte ich noch, mit einem Auge zudrücken, mit leben.
Nur leider ging das immer so weiter. Ständig ging alles viel zu schnell. Man ist kaum in der Szene und freut sich über eine gute Idee und darauf, was da noch kommen kann, und zack ist es auch schon wieder vorbei. Es wirkt auf mich alles nur kurz angerissen, aber ohne Erklärung. Man muss die Dinge als Leser einfach so hinnehmen und bekommt einfach nicht genug Informationen. Das fand ich sehr schade. Gerade bei den magischen Momenten wollte ich so gerne mehr erfahren, weil die Ideen wirklich vielversprechend klangen. Doch da kam so gut wie gar nichts. Das fand ich wirklich schade.
Die Charaktere konnten mich ehrlich gesagt auch nicht sonderlich überzeugen. Ja, nett schon, aber was noch? Im Grunde habe ich kaum bis fast gar nichts über sie erfahren. Alex als Beispiel. Er ist in Jana verliebt, hat einen besten Freund, eine Mama und eine kleine Schwester, ist Schüler. Na ja, schön, und was noch? Später kommen noch ein paar nicht ganz unwichtige Details hinzu, aber alles sehr dünn muss ich sagen. Und bei den anderen Charakteren erging es mir nicht anders. Ich habe sie nicht wirklich kennen lernen können.
Kommen wir zur Spannung. Theoretisch war sie da, manchmal. Aber auch hier immer nur ganz kurz.
Ich habe es empfunden, als ob sehr viel in die Geschichte hinein soll, aber alles wurde nur angerissen. Man bekommt Ergebnisse geliefert, aber keine Entwicklung, nicht wie es zu gewissen Dingen gekommen ist. Vieles, wo ich einfach gerne mehr zu erfahren hätte, war so gut wie nicht vorhanden.
Sehr schade, denn ich glaube diese Geschichte hätte eigentlich so viel mehr Potenzial.
Fazit:
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Viel zu schnelllebig und ohne Kennenlernen der Charaktere. Kaum Informationen zu den Geschehnissen. Da fehlte mir so einiges. Daher reizt es mich auch so gar nicht den nächsten Band zu lesen. Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber meinen hat es leider so gar nicht getroffen.
- Ursula Poznanski
Oracle
(189)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerUrsula Poznanski spricht mit ihren spannenden Jugendromanen definitiv auch erwachsene Leser an. Mich zum Beispiel 🙂
Ihre Geschichten sind klug erzählt und man merkt, dass sie ihre Leser nicht unterschätzt.
Ich finde es großartig, wie sie es immer wieder schafft, ihren Protagonisten so viel Leben einzuhauchen und den Leser dadurch quasi mitten in die jeweiligen Handlungen katapultiert. Dies ist ihr auch bei "Oracle" sehr gut gelungen! Nicht nur bei Julius, der Hauptfigur, um die sich die etwas mystischen Geschehnisse drehen.
Schade fand ich, dass die Story eine ganze Zeit lang auf der Stelle feststeckt, weil die Autorin das sich permanent kreisende Gedankenkarussell von Julius sehr explizit schildert. Das führt beim Lesen unweigerlich zu einer gewissen Länge. Wenn man diese kleine Flaute jedoch überstanden hat, nehmen die Ereignisse rasant an Fahrt auf und am Ende wird es sogar recht dramatisch.
Ich hätte mir einen etwas weniger langatmigen Mittelteil und dafür ein ausschweifenderes Ende gewünscht. Doch unterm Strich hat Frau Poznanski mich auch diesmal ein paar Lesestunden lang gut unterhalten.
- Laura Labas
Bronwick Hall – Dornengift
(135)Aktuelle Rezension von: ButtaIch finde es von der Grundidee richtig gut, es hat ein paar sehr coole Aspekte mit der Welt und Magie, aber irgendwie kommt das alles ein bisschen kurz. Die ganze Sache mit dem Verlobten war einfach nur seltsam und unlogisch, darüber hinaus hat kanan sich schrecklich verhalten. Insgesamt hatten die characters entweder keine Persönlichkeit oder waren nervig. Außer Linden und ich mochte den Prof und dessen Vergangenheit. Blaine ist natürlich Special snowflake aber damit kann ich leben und sich ihre Familiengeschichte ist interessant aber leider fand ich die teilweise enorm anstrengend. Die Täter waren für mich keine Überraschung, ehrlich gesagt waren die zu auffällig. Insgesamt mochte ich die Lovestory Idee aber mir war das zu wenig Chemie zwischen den beiden, nur an und an hab es gute Momente. Auch vom Training hätte es mehr sein können, aber die Reise in die Unterwelt war gut. Ich habe also in allem eine sehr gemischte Meinung über das Buch. Der Schreibstil war eher simpel und ehrlich gesagt bin ich so wenig investiert dass ich wenig Lust auf Band 2 habe, werde es wohl aber lesen.
- Lena Kiefer
Knights – Ein gefährliches Vermächtnis
(268)Aktuelle Rezension von: marenwltIch hatte ehrlicherweise keine immense Erwartung, aber ich wurde mehr als positiv überrascht. Die Thematik interessiert mich sowieso, aber wie die einzelnen Protagonist*innen und auch deren Vorfahren in der Geschichte miteinander verflochten sind war großartig! Es war vom ersten Moment an spannend. Die Erzählweise für mich absolut mitreißend und die ganze Welt großartig dargestellt. Ein überraschendes Highlight, von dem ich jedes Wort genossen habe!
- Helene Sommerfeld
Die Ärztin - Das Licht der Welt
(149)Aktuelle Rezension von: Laura-SonnenblumeRicardas Geschichte beginnt 1876 als sie, mit nur 13 Jahren, der Grafentochter das Leben rettet. Als Dank nimmt sie die Komtess, die Ärztin ist, mit nach Berlin und ermöglicht ihr so eine bessere Schulbildung. Ricarda erkennt schnell die Missstände vor allem in den ärmeren Vierteln in Berlin und wünscht sich schon bald selbst als Ärztin zu arbeiten und diesen Menschen helfen zu können. Doch sie ist eine Frau...
Ricarda ist eine sehr starke Protagonistin, die für das kämpft, was sie sich erträumt. An einigen Stellen kam mir dieses "Kämpferische" und "Eigenständige" aber leicht unrealistisch vor. Ich konnte auch teilweise einige Entscheidungen von ihr nicht nachvollziehen.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte mag ich Ricarda als Charakter und fand es schön sie auf ihrer "Reise" zu begleiten.
Dieses Buch beschäftigt sich auf sehr schöner Art und Weise mit Frauenrechten, Zuständen in der Medizin und Zuständen in den ärmeren Vierteln Berlins. Diese Mischung in Kombination mit einem flüssigen Schreibstil, machen dieses Buch absolut lesenswert.
- Anne Lück
Jewel & Blade - Die Wächter von Knightsbridge
(238)Aktuelle Rezension von: HallyDzJa Leute Anne Lück gehört zu meinen liebsten 4, was nicht unbedingt ein Vorteil für sie und ihre Bücher ist, weil ich einfach zu hohe Erwartungen habe
Bei dieser Dilogie war ich anfangs wirklich etwas enttäuscht, denn ganz ehrlich ich bin nicht so schnell in die Story gezogen worden, wie ich es bisher gewohnt war
Aber da ich den Schreibstil echt gern habe und die Story hinter dem Buch einfach so krass meine Neugierde geweckt hatte musste ich einfach weiter lesen
Und es hatte sich gelohnt
Denn ich hatte weder mit den Wendungen gerechnet noch mit dem eigentlichen Kern der Story
Das nichts so ist wie es Scheint und das Geschichte vieles verzerren kann
Mit dem Ende habe ich nicht gerechnet und die letzten Kapitel haben mich ziemlich wütend gemacht aber das ist es doch was man so sehr am lesen liebt, findet ihr nicht auch?
- Frank Thelen
Frank Thelen – Die Autobiografie
(19)Aktuelle Rezension von: H-LshIn de Hoffnung ein bisschen mehr über den Löwen aus der Fernsehsendung zu erfahren, las ich das Buch. Es mutet etwas als Ratgeber an, als eine Biografie. Trotzdem bin ich schließlich erstaunt über die Person F.T. und seinen Werdegang. Abzüge nur weil ich persönlich etwas anderes erwartet habe. Für interessierte empfehlenswert .
- Mona Kasten
Haunted Reign
(205)Aktuelle Rezension von: Katharina_Dick94Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen.
Es war so spannend und wenn man glaubte wie es weitergeht kam es immer anders. Die Charaktere waren sehr gut beschrieben und man konnte super mitfühlen.
Echt ein sehr gelungenes Buch und ich fand das Ende echt toll. Ich kann nur jedem empfehlen in diese tolle Welt der Götter und Magien einzutauchen.
- Erika Johansen
Die Königin der Schatten - Verbannt
(126)Aktuelle Rezension von: -Favola-"Verbannt", der finale Teil der Trilogie "Die Königin der Schatten" steigt da ein, wo der Vorgänger aufgehört hat und so ist mir der Einstieg in die Geschichte leicht gefallen.
Die Charaktere sind alle toll ausgearbeitet und können alle auf ihre Weise überzeugen. Erika Johansen zeichnet nicht nur schwarz-weiss. Alle haben ihre Stärken und ihre Schwächen, was mir super gefällt.
Die Protagonistin Kelsea hat über die drei Bände eine enorme Entwicklung gemacht. Von einem unsicheren Mädchen ist sie in die Rolle einer Königin gewachsen und darüber hinaus. Immer wieder hat sie mich überrascht, welche Risiken und welche persönliche Verluste sie auf sich nimmt.
Auch der letzte Band wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert. Da wäre natürlich die Protagonistin Kelsea, die Königin von Tearling, sehr interessant sind aber auch immer die Kapitel der Gegenspielerin, der Roten Königin und die des Hauptmanns der Königinnengarde Mace. Es kommen aber noch einige andere Perspektiven dazu, so dass man einen spannenden Rundumblick bekommt.
Die Autorin fordert einen nicht nur mit mehreren Handlungssträngen, sie spielt auch noch mit der Vergangenheit und der Gegenwart. Die unterschiedlichen Erzählperspektiven überschneiden sich und so wird in "Verbannt" Teil und Teil zusammengesetzt, bis man das grosse Ganze vor sich sieht. Erika Johansen hat eine gewaltige Welt erschaffen und bringt hier gekonnt alle Handlungsstränge und die verschiedenen Zeiten auf einen Punkt.
Leider muss ich das Ende bei der Kritik anbringen. Es wurden zwar all meine Fragen beantwortet und nüchtern betrachtet ist es auch sehr stimmig. Trotzdem bin ich persönlich nicht ganz glücklich damit.
Der Schreibstil von Erika Johansen ist wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen und so entwickelt sich auch das Finale zu einem klasse Schmöker.Die Autorin kreiert einmal mehr eine dichte Atmosphäre und ein grandioses Setting.Fazit:Mit "Die Königin der Schatten. Verbannt" bringt Erika Johansen zu einem eindrucksvollen Ende. Alle Handlungsstränge werden gekonnt zusammengeführt, die Vergangenheit aufschlussreich aufgearbeitet und es gibt wieder jede Menge überraschende Wendungen.Die gesamte Trilogie bietet ein Genremix par excellence, facettenreiche Charaktere und ganz viel Spannung und Intrigen. 1A Schmökerstoff, den man nicht mehr so schnell aus der Hand legt.
- Petra Schier
Vier Pfoten am Strand
(82)Aktuelle Rezension von: SaBra88Nach dem 1. Teil der Lichterhaven-Reihe musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht mit den Bewohnern von dem schönen Örtchen an der Nordsee.
Dieses mal ging es um Christina, die Hundetrainerin in Lichterhaven, die man im 1. Band schon am Rande kennenlernen durfte. Ich mag es wenn Bücher in sich abgeschlossen sind, man aber wieder Protagonisten aus den vorhergehenden Bänden antrifft. Das gibt dem Ganzen so ein Gefühl von Dazugehörigkeit.
Christina verliebt sich in Ben, einen bekannten und erfolgreichen Künstler, eine Geschichte wie im Bilderbuch, welche Lust auf mehr macht. So wartet der 3. Band schon sehnsüchtig auf mich.
Gäbe es mehr als 5 Sterne würde ich sie vergeben. Ich kann die Lichterhaven Reihe nur empfehlen :-)
- Christian Handel
Rosen & Knochen
(271)Aktuelle Rezension von: sechmetMit „Rosen und Knochen“ erschafft Christian Handel eine eindrucksvolle, düstere Märchenadaption. Im Mittelpunkt stehen die Dämonenjägerinnen Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose), die von den Bewohnern eines abgelegenen Dorfes gerufen werden, um den Geist einer alten Hexe zu bannen. Doch trotz all ihrer Erfahrung stoßen sie an Grenzen, die weit über das Erwartbare hinausgehen.
„Rosen und Knochen“ ist mein erstes Buch von Christian Handel und ich liebe alles daran. Besonders fasziniert hat mich die konsequent dunkle, beinahe unheimliche Atmosphäre, mit der bekannte Märchenmotive neu und mutig interpretiert werden. Der angenehme, flüssige Schreibstil sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Schneeweißchen (Muireann) und Rosenrot (Rose) sind zwei hervorragende Charaktere, es macht große Freude, sie auf ihrem gefährlichen Weg zu begleiten, vor allem, weil sie nicht als makellose Heldinnen auftreten, sondern als Figuren mit Tiefe, Zweifeln und Entwicklung.
Ich liebe düstere Märchenadaptionen mit leichten Horrorelementen, insbesondere weil sie den Märchen wieder näherkommen, wie sie ursprünglich gedacht waren: unheimlich, warnend und alles andere als harmlos. Besonders gelungen fand ich auch das Nachwort, in dem Christian Handel die Entwicklung und Ursprünge der Märchen erläutert. Es macht deutlich, dass man bei dieser Geschichte bewusst Abstand von den weichgespülten Versionen aus Kindheitstagen nehmen sollte.
Alles in allem ist „Rosen und Knochen“ eine kurzweilige, atmosphärisch dichte und absolut lesenswerte Märchenadaption. Ich werde definitiv weitere Bücher von Christian Handel lesen. Wer düstere Märchen liebt und sich gerne in finstere, magische Welten entführen lässt, sollte hier unbedingt zugreifen.























