Bücher mit dem Tag "visionen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "visionen" gekennzeichnet haben.

115 Bücher

  1. Cover des Buches Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5) (ISBN: 9783551322852)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Orden des Phönix (Harry Potter 5)

    (9.984)
    Aktuelle Rezension von: leniisbooks

    4,5 ★


    Mit Harry Potter und der Orden des Phönix schlägt die Reihe deutlich ernstere und düsterere Töne an. Man spürt, dass die Figuren älter werden und zunehmend Verantwortung übernehmen müssen. Die unbeschwerteren Abenteuer der ersten Bände treten stärker in den Hintergrund, während Bedrohungen, politische Machtspiele und persönliche Verluste an Bedeutung gewinnen.


    Besonders Harrys Entwicklung steht dabei im Mittelpunkt. Seine Wut und Frustration wirken seinem Alter entsprechend nachvollziehbar. Zwar fehlt ihm oft noch die Weitsicht, um das gesamte Ausmaß der Ereignisse zu erfassen, gleichzeitig wird aber deutlich, wie sehr er im Vergleich zu den vorherigen Bänden gereift ist. Seine innere Zerrissenheit verleiht der Geschichte zusätzliche emotionale Tiefe.


    Ein großer Teil der Spannung entsteht durch Dolores Umbridge. Als Gegenspielerin ist sie besonders wirkungsvoll, weil ihre Methoden erschreckend realistisch wirken. Ihre bürokratische Art, Kontrolle auszuüben und Informationen zu beeinflussen, macht sie zu einer Figur, die auf eine ganz andere Weise bedrohlich ist als Voldemort.


    Sehr gelungen ist auch die Entwicklung von Dumbledores Armee. Es macht Spaß zu verfolgen, wie sich die Schülerinnen und Schüler nicht alles gefallen lassen, selbstständig denken und Verantwortung übernehmen. Gerade dieser Zusammenhalt vermittelt Hoffnung in einer Zeit, in der viele Erwachsene versagen oder wichtige Informationen zurückhalten.


    Beeindruckend ist zudem Nevilles Entwicklung. Er gewinnt deutlich an Selbstvertrauen und Stärke und zeigt, wie viel Potenzial in ihm steckt. Damit gehört er zu den Figuren, die in diesem Band besonders positiv hervorstechen.


    Interessant ist außerdem, wie viele Parallelen sich zur realen Welt ziehen lassen. Der Umgang mit Macht, die Kontrolle von Informationen und die Manipulation öffentlicher Wahrnehmung wirken erstaunlich aktuell und verleihen der Handlung zusätzliche Relevanz.


    Die Mischung aus vertrautem Schulalltag, dem Widerstand gegen Umbridge und der wachsenden Bedrohung durch Voldemort funktioniert hervorragend. Der Schulalltag sorgt für Beständigkeit und Vertrautheit, während die politischen Konflikte und die Gefahr für Spannung sorgen. Zwar hätten einige Passagen etwas kürzer ausfallen können, insgesamt trägt die ausführliche Erzählweise aber zur Entwicklung der Figuren und der Handlung bei.


    Das Ende hinterlässt schließlich einen besonders starken Eindruck. Der tragische Verlust einer wichtigen Figur sorgt für einen emotionalen Einschnitt, der nicht nur die Charaktere, sondern die gesamte Reihe nachhaltig prägt. Dadurch wirkt der Roman wie ein entscheidender Wendepunkt innerhalb der Geschichte.


    Fazit:

    Harry Potter und der Orden des Phönix ist ein deutlich düsterer und emotionalerer Band der Reihe, der mit starken Charakterentwicklungen, gesellschaftlich relevanten Themen und einer gelungenen Mischung aus Schulalltag und Widerstand überzeugt. Trotz kleiner Längen entfaltet die Geschichte eine große emotionale Wirkung und bereitet den Weg für die noch dunkleren Ereignisse der folgenden Bände.

  2. Cover des Buches Inferno - Filmbuchausgabe (ISBN: 9783404174317)
    Dan Brown

    Inferno - Filmbuchausgabe

    (1.532)
    Aktuelle Rezension von: Lulia

    Im Mittelpunkt der Handlung steht erneut der Symbolologe Robert Langdon, der mit einer Schusswunde am Kopf in einem florenzer Krankenhaus aufwacht, ohne jede Erinnerung an die letzten 36 Stunden. Bei einer rasanten Hetzjagd versucht er zusammen mit Ärztin Dr. Sienna Brooks die Rätsel des genialen aber radikalen Wissenschaftlers Bertrand Zobrist zu entschlüsseln, die Langdon von Florenz über Venedig bis nach Istanbul führen. Die detailreiche Handlung ist sehr atmosphärisch und als Leser hat man das Gefühl als wäre man an den Orten live dabei.
    Bei den Protagonisten steht der clevere und analytische Robert Langdron erneut im Mittelpunkt der Geschichte, der mit Ruhe, Logik und einem Faible für Symbolik die Handlung vorranging vorantreibt. Relevante Nebenprotagonisten, wie z.B. Sienna oder Betrand bereichern die Handlung und sorgen für ein ausgewogenes Facettenreichtum.
    Wer temporeiche Thriller mit Fokus auf Kunstgeschichte, Symbolik und historische Geheimnisse mag, wird hier fündig.
    Der Schreibstil ist bildhaft, rasant und voller interessanter kunsthistorischer Detailinformationen.
    Insgesamt kann ich das Buch sehr empfehlen. Nach Illuminati ist dies mein Lieblingsband.

  3. Cover des Buches Shining (ISBN: 9783404130894)
    Stephen King

    Shining

    (1.750)
    Aktuelle Rezension von: Hari_T_

    Wer nur Stanley Kubricks Filmklassiker kennt, kennt nur die halbe Wahrheit. Während der Film auf visuelle Kälte und einen von Anfang an wahnsinnigen Jack Nicholson setzt, entfaltet Stephen King im Buch eine Tragödie, die einem das Herz bricht. Warum das Buch triumphiert:

    Der psychologische Verfall: Jack Torrance ist im Buch kein geborenes Monster. Er ist ein liebender Vater und Ehemann, der verzweifelt gegen seine Alkoholsucht, seine innere Wut und die Isolation kämpft. Das Overlook-Hotel nutzt diese Risse in seiner Psyche perfide aus. Dieser schleichende Verlust der Kontrolle ist emotionaler und packender als jeder Jumpscare.

    Das lebendige Hotel: Das Overlook ist im Buch kein bloßes Setting, sondern eine eigenständige, bösartige Figur. Von den unheimlichen Heckentieren bis zum tickenden, metaphorischen Heizkessel im Keller – die Atmosphäre ist so dicht, dass man beim Lesen selbst Beklemmungen bekommt.  Fazit:

    King zeigt hier meisterhaft, dass der größte Horror nicht von außen kommt, sondern aus dem Inneren eines Menschen entspringt. Ein absolutes Paradebeispiel dafür, dass kein Film jemals die Komplexität und die emotionale Wucht eines genial geschriebenen Buches ersetzen kann. 5 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

    (1.150)
    Aktuelle Rezension von: Booksarepassion

    Leider bin ich etwas enttäuscht und habe mir so viel mehr erhofft. Da ich die Göttlich Trilogie verschlungen habe, bin ich freudig an dieses Buch herangetreten und musste dann feststellen das es mich einfach nicht packt. Ich habe Ewigkeiten gebraucht um es zu Ende zu lesen. Habe zwischendrin noch andere gelesen. Die Story ist okay. Das Highschool-Girl das ein nicht ganz normales Leben führt aber eigentlich ersehnt und dann taucht er auf und alles wird noch komplizierter wenn gleich auch schöner. Für mich persönlich war es das nicht was ich gesucht habe aber die Geschichte ist nicht schlecht. Vielleicht bin ich mit zu vielen Erwartungen in die Geschichte gestartet. Wenn ihr auf das Buch stößt wegen der Göttlich Reihe, dann wartet bis ihr diese wieder aus euren Gedanken raus habt und lest erst dann dieses Buch. Wahrscheinlich klappt das besser :)

  5. Cover des Buches Der Weg der Könige (ISBN: 9783453317109)
    Brandon Sanderson

    Der Weg der Könige

    (308)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne_Geiseler

    Ich schaue meist bevor ich lese. Gott sei Dank! Nichts ist so furchtbar, wenn man eine so lange Serie beginnt und dann ist sie noch nicht fertig geschrieben. Diese schon und sie ist von Anfang bis Ende fesselnd. Sie gehört zu den Reihen, an deren Ende man das Gefühl hat eine liebgewordenen Begleiter zu verlieren....

  6. Cover des Buches Corpus Delicti: erweiterte Ausgabe (ISBN: 9783641269913)
    Juli Zeh

    Corpus Delicti: erweiterte Ausgabe

    (592)
    Aktuelle Rezension von: Hubertus_Feldmann

    Wenn ein Buch in den Canon „zu lesender Bücher“ an Schulen Eingang gefunden hat, so ist davon auszugehen, dass es nicht nur um ein diskursiv zu bewältigendes Thema geht, sondern zugleich den Anspruch eines pädagogischen Mehrwertes (man könnte es im klassischen Sinne auch als Literatur bezeichnen) beinhaltet. Insofern gäbe es an dieser Stelle wenig oder aber, im Sinne einer Textanalyse, sehr viel zu sagen. Im ersten Fall scheint alles gesagt bzw. geschrieben zu sein, im zweiten Fall wurden und werden vermutlich bereits Doktorarbeiten über diesen Themenkreis vergeben. Insofern bleibt eigentlich nur noch der Hinweis eines beeindruckten Lesers: lesen – denken – sich Notizen machen.

    Denn ohne Notizen, ohne An- und Unterstreichungen wird man diesem Buch nicht gerecht, oder, anders ausgedrückt, wird einem die Vielfalt möglicher Implikationen verborgen bleiben. Aber auch ohne diesen Anspruch kann man dieses Buch lesen, dann bleibt es allerdings blutleer auf der Strecke und spätestens am Ende wird man sich fragen: Was soll das denn jetzt? Wer also nur prickelnde Unterhaltung sucht, wird hier möglicherweise enttäuscht. Das heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass es den nicht gäbe.

    Wie auch immer, es ist ein Buch, das viele Themen berührt, das Fragen provoziert und bei den Antworten eine beeindruckende Vorstellungswelt entstehen lässt. Es geht um das Menschsein in (vielleicht gar nicht so) ferner Zukunft, in denen dieses einem einzigen Thema untergeordnet ist: der Gesunderhaltung – und zwar um jeden Preis. Die sich daraus ergebenden politischen und gesellschaftlichen Verwerfungen werden hier in Aufbau und Thematik mit eindrucksvollen Bildern wiedergegeben. Kurz gesprungen geht es sowohl um die Dialektik eines solchen Lebens, der Unterscheidung zwischen: passt oder passt nicht, gut oder schlecht/böse, als auch um ein Dazwischen, einem Schwanken, das solcherart mit der Metapher der auf einem Zaun sitzenden Hexe herausragend symbolisiert wird: 

    „‘Weißt du, was eine Hexe ist, Mia [ihr wird der „Prozess“ gewacht]?‘ 

    Überrascht hebt die Angesprochene den Kopf und muss sich anstrengen, um ihre Konzentration auf den neuen Begriff zu richten. 

    ‚Eine Hexe, mit Buckel und Besen? Die im Backofen oder auf dem Scheiterhaufen endet?‘ 

    ‚Das Wort kommt von Hagazussa. Die Hexe ist ein Heckengeist. Ein Wesen, das auf Zäunen lebt. Der Besen war ursprünglich eine gegabelte Zaunstange.‘ 

    ‚Was hat das mit mir zu tun?‘

    ‚Zäune und Hecken sind Grenzen, Mia. Die Zaunreiterin befindet sich zwischen Zivilisation und Wildnis. Zwischen Diesseits und Jenseits, Leben und Tod, Körper und Geist. Zwischen Ja und Nein, Glaube und Atheismus. Sie weiß nicht, zu welcher Seite sie gehört. Ihr Reich ist das Dazwischen.‘“

    Nach der Lektüre des Buches war ich froh wieder im Hier und Jetzt angekommen zu sein, in einem Leben, welches von Widersprüchen durchzogen ist, und es solcherart zu einer Entdeckungsreise macht – auch mit all dem immunologisch bedenklichen Schmutz, der einer umfassenden Gesundheit, wie sie hier dogmatisch gelebt wird, hin und wieder ein Bein stellt.

    (2.5.2023)

  7. Cover des Buches Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen (ISBN: 9783423716833)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel I Gemmas Visionen

    (643)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Dies ist der erste Band der Trilogie rund um Gemma und ihre Freundinnen. Es ist ein Buch aus dem Genre Mystery angedacht für jugendliche Leser/innen. Doch worum geht es: England, 1895: Die 16-jährige Gemma und 3 Freundinnen gründen im Internat einen geheimen Zirkel. Dazu treffen sie sich nachts zu »spiritistischen« Sitzungen. Bei einem dieser Treffen öffnet sich ein Tor in ein Reich in dem Träume wahr werden. Sie treten hindurch voller Hoffnungen, müssen aber bald erkennen, dass die Magie hier bedroht wird. Gemma ist eine sehr selbstbewusste Person. Man merkt, dass sie ihre ersten Lebensjahre „freier“ in Indien verbracht hat. Sie ist entgegen ihren Freundinnen unangepasster und nicht wirklich bereit sich einen passenden Ehemann zu suchen. Ihre Freundinnen waren so charakterisiert, wie man sich junge Mädchen aus besserem Haus zu jener Zeit vorstellt. Diese Gegensätzlichkeit fand ich sehr passend. Das Buch begann sehr vielversprechend und packend, nahm in der Mitte an Schwung leicht ab, um zum Schluss noch mal an Spannung zuzulegen. Libba Brays Schreibstil ist anschaulich und flüssig. Die Atmosphäre in Internat/magischem Reich konnte ich mir gut vorstellen. Ich bin durchaus gespannt, wie sich die Geschichte an sich und die Gemmas weiter entwickelt. 

    Fazit: Ein schönes Buch, zwar vornehmlich für Mädchen im Teenager-Alter gedacht, aber durchaus auch für „Junggebliebene“ lesbar. Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.


  8. Cover des Buches Der Vollstrecker (ISBN: 9783945386903)
    Chris Carter

    Der Vollstrecker

    (1.015)
    Aktuelle Rezension von: Storysammlerin

    In ,,Der Vollstrecker" von Chris Carter wird Detective Robert Hunter erneut mit einer grausamen Mordserie konfrontiert. Gemeinsam mit seinem Partner Carlos Garcia muss er einen Täter stoppen, der seine Opfer auf besonders brutale Weise auswählt und keine Spuren zu hinterlassen scheint.

    Auch dieser zweite Band konnte mich wieder komplett überzeugen. Die Geschichte ist von Anfang an spannend und bleibt es bis zum Ende. Der Schreibstil ist flüssig, direkt und sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.

    Besonders gut gefallen hat mir, dass die Charaktere weiterentwickelt werden und man Robert Hunter und Carlos Garcia noch besser kennenlernt. Die Ermittlungen sind wieder sehr detailliert und logisch aufgebaut, wodurch die Spannung konstant hoch bleibt.

    Wie schon im ersten Band ist auch dieser Thriller sehr brutal und nichts für schwache Nerven, aber genau das macht ihn so intensiv und packend.

    Ich liebe die Bücher von Chris Carter einfach und freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

  9. Cover des Buches Der Pfad der Winde (ISBN: 9783453317680)
    Brandon Sanderson

    Der Pfad der Winde

    (207)
    Aktuelle Rezension von: Drachenbuecherhort

    Mit „Der Pfad der Winde“ präsentiert Brandon Sanderson den zweiten Teil seiner epischen Fantasy-Saga, den Sturmlicht-Chroniken, die die Leser in die faszinierende Sturmwelt Roschar wirft. Dieser Band setzt direkt dort an, wo der erste Teil mit spannenden Cliffhangern endete, und wirft uns unmittelbar in das Geschehen.

    Kaladin überlebt den Großsturm auf wundersame Weise, doch seitdem scheint etwas anders an ihm zu sein. Teft beobachtet Kaladins Genesung aufmerksam und löchert ihn mit – aus Kaladins Sicht – merkwürdigen Fragen, die ihn zunehmend irritieren. Auch Syl, das kleine Windsprengsel, zeigt ein immer seltsameres Verhalten, das Kaladin vor neue Rätsel stellt. Gleichzeitig wächst der Druck auf Kaladin weiter: Seine Brückenmannschaft bekommt einen neuen Hauptmann, der zusammen mit seiner Frau nichts lieber sehen würde, als Kaladin und seine Männer tot. Kaladin muss sich diesen Gefahren stellen, während er mit seinen eigenen Veränderungen und den immer größeren Herausforderungen zu kämpfen hat.

    Durch die Entscheidung, den zweiten Part des englischen Originals in einem eigenständigen Buch zu veröffentlichen, gelingt ein nahtloser Übergang in die Handlung. Ohne unnötige Wiederholungen oder lange Einleitungen können Fans der Reihe genau dort weiterlesen, wo sie zuletzt gebannt aufgehört haben – mitten in der dynamischen Entwicklung der Geschichte und den packenden Konflikten der Charaktere.

    Da man inzwischen tief in die Welt von Roschar eingetaucht ist, wirken die spezifischen Begriffe und Eigenheiten dieser fantastischen Welt vertraut und intuitiv. Ohne lange Eingewöhnungszeit versteht man die Handlung sofort und findet sich mühelos in der Geschichte zurecht. Brandon Sanderson beweist erneut sein meisterhaftes Geschick in der Gestaltung von Dialogen. Diese sind nicht nur lebendig und fesselnd, sondern auch ein Schlüssel, um die Welt von Roschar noch besser zu begreifen. Die Unterschiede zwischen den gesellschaftlichen Ständen, Kulturen und sogar den regionalen Dialekten treten in den Gesprächen besonders klar hervor. Zudem spiegelt sich in den Dialogen die Persönlichkeit jeder Figur wider – von den charmanten Nuancen bis hin zu den tiefsten Konflikten. Es ist genau diese Detailverliebtheit, die Sandersons Welt so lebendig und seine Charaktere so glaubwürdig macht.

    Die Charaktere verleihen dem Roman eine besondere Stärke und Tiefe. Kaladin sticht dabei als herausragende Figur hervor, doch es geht nicht nur darum, seine Kapitel zu verfolgen – jede Perspektive ist faszinierend und trägt auf ihre Weise zur Geschichte bei. Die Figuren sind auf beeindruckende Weise ausbalanciert: Zwar gibt es Momente, in denen man einen besonders spannenden Handlungsstrang weiterverfolgen möchte, doch schnell wird klar, dass alle Erzählstränge gleich bedeutend sind und auf ein gemeinsames Ziel zusteuern. Mit jedem Kapitel wachsen die Charaktere einem mehr ans Herz, und ihre Herausforderungen und Konflikte lassen einen mitfiebern und mitfühlen. Interessanterweise sind längst nicht alle Figuren einander begegnet, doch es zeigen sich bereits subtile Verbindungen und Parallelen zwischen ihnen, die die Geschichte umso spannender machen.

    „Der Pfad der Winde“ ist, wie bereits sein Vorgänger, eine klare Empfehlung für Fans epischer High-Fantasy-Romanreihen, die Wert auf eine detailliert ausgearbeitete Welt und tiefgründige Charaktere legen. Das Buch bietet eine fesselnde Leseerfahrung und überzeugt auf ganzer Linie. Aufgrund der Komplexität der Handlung und der zahlreichen Verbindungen zwischen den Figuren und Ereignissen ist es jedoch ratsam, mit „Der Weg der Könige“ zu beginnen, um die Geschichte in ihrer ganzen Tiefe zu verstehen.

  10. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783959670661)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

    (461)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    „Alice im Zombieland“ fristet jetzt schon eine halbe Ewigkeit sein Dasein in meinem Regal. 7 Jahre? 8? Ich weiß es nicht, jedenfalls habe ich es endlich davon befreit, weil ich wahnsinnig große Lust auf eine Zombie-Geschichte hatte. Dementsprechend bin ich nun leider etwas enttäuscht, denn die Geschichte ist so gar nicht das, was ich erwartet und mir erhofft habe.

     

    Wer eine dystopisch angehauchte Geschichte mit Zombies lesen möchte, ist hier falsch, denn von einer Dystopie bzw. einer Zombieapokalypse kann man hier nicht sprechen. Es ist viel eher … Fantasy, denn die Zombies sind keine verwesenden Körper, sondern infizierte Seelen, die auch nur dem Geist bzw. der Seele eines Menschen Schaden zufügen können (und so dann auch dem Körper des Menschen). Auch von "Alice im Wunderland" findet man hier nahezu nichts, von dem Vornamen der Protagonistin und einer Kaninchenwolke abgesehen. Das war wirklich etwas enttäuschend, weil ich etwas anderes erwartet habe.

     

    Zudem hatte ich gelegentlich das Gefühl, dass manches nicht wirklich Sinn ergibt – und wenn der Autorin das selbst aufgefallen ist, hat sie sich die Fakten einfach so zurechtgebogen, wie sie wollte. Dadurch hatte ich mehr als einmal ein Gefühl von Willkürlichkeit, von Unlogik. Allem voran: Warum müssen die Zombies überhaupt vernichtet werden, wenn sie nur Seelen gefährlich werden können? Gut, okay, natürlich sind das keine schönen Aussichten, nach dem Tod zu einem hirnlosen Untoten zu werden, sollte man von diesen infiziert werden, aber zu den eigenen Lebzeiten hat man eigentlich nichts zu befürchten, weil diese einen nur angreifen können, wenn man sich selbst in Geistform befindet – warum machen sich dann alle Figuren solche Gedanken? Warum stellen sie es so hin, als würden sich alle in Gefahr befinden? Ich verstehe das irgendwie nicht und das frustriert mich. Vielleicht erschließt sich mir hier auch etwas Entscheidendes nicht und anderen Lesern schon?

     

    Zu Beginn hat mir, trotz des Dämpfers, dass es sich nicht wirklich um Zombies handelt, die Geschichte eigentlich ganz gut gefallen, weil ich Alice und Cole mochte und mir gefallen hat, in welche Richtung sich die Liebesgeschichte bewegt. Da konnte ich auch darüber hinwegsehen, dass mir die Geschichte gelegentlich zu „teeniemäßig“ geschrieben war (mit dem Geschmachte für den coolsten Typen der Schule, einer viel zu schnell geknüpften besten Freundschaft und dem typischen Zickenkrieg zwischen der Protagonistin und der Exfreundin des erwähnten Typen). Die Liebesgeschichte gefällt mir trotz Klischeehaftigkeit eigentlich auch nach wie vor gut, jedoch hapert es für mich am Plot. Während zu Beginn Spannung aufgebaut wird, weil man als Leser natürlich mehr über die Zombies, über Alice und über Cole und seine Truppe erfahren möchte, ist die Handlung schließlich relativ „zahm“ – mögliche Twists werden recht unbedeutend durch Ahnungen einiger Figuren vorweggenommen, sodass sich hier keine Überraschungen ergeben können, und Hindernisse, die Spannung bringen könnten, sind schnell aus dem Weg geschafft (ein Hindernis im Besonderen sogar erstaunlich unspektakulär, obwohl man daraus eine riesige Sache hätte machen können).

     

    All das dämpft meine anfangs sehr positive Meinung von dem Buch, sodass ich auf den letzten Seiten leider nur noch fertig werden wollte. Ich war mir erst sicher, dass ich die Folgebände unbedingt lesen möchte, jetzt sind doch Zweifel aufgekommen, weil ich nicht weiß, ob die konzipierte Welt für mich genug Sogwirkung aufweist. Letztendlich finde ich diese Art von Zombies und die Jäger … relativ lahm, weil von ersteren, wie gesagt, keine richtige Gefahr ausgehen würde, wenn sich alle Menschen einfach nur nicht in ihre „Geistform“ begeben würden. Das im Interview von der Autorin angedeutete Liebesdreieck im zweiten Band wäre das Einzige, was mich derzeit zum Lesen animieren könnte. Mal schauen.

     

    Fazit

    „Alice im Zombieland“ fängt eigentlich gut an, enttäuscht dann aber damit, dass es hier nicht wirklich um Zombies, sondern mehr um Geister geht, die für Lebende anscheinend nicht mal eine richtige Bedrohung darstellen. Die fehlende Spannung angesichts vorweggenommener Twists und unspektakulär überwundener Hindernisse und die gelegentliche Unlogik und Willkürlichkeit der Handlung haben meine Lesefreude leider etwas gedämpft. Vielleicht gebe ich dem zweiten Band aber nochmal eine Chance. Von mir gibt es 3,5 Sterne, weil ich mich die erste Hälfte gut unterhalten fühlte.

  11. Cover des Buches Rückkehr ins Zombieland (ISBN: 9783959670678)
    Gena Showalter

    Rückkehr ins Zombieland

    (204)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Sie sind schnell. Sie sind entschlossen. Und sie gieren nach der Quelle deines Lebens.

    Eben ist dein Leben perfekt, doch im nächsten Moment kann alles vorbei sein. Diese Lektion muss Alice schon zum zweiten Mal lernen. Erst verliert sie ihre Eltern an eine Horde grausamer Zombies. Und als ihr Freund Cole urplötzlich mit ihr Schluss macht, erkennt sie sich bald selbst nicht mehr. Woher kommt diese Panik, von der sie ständig erfasst wird? Und da wäre noch dieser Hunger, den sie einfach nicht stillen kann

    Ein spannender und nach mehr verlangender zweiter Teil der "Alice im Zombieland"-Reihe, voller Action und Spannung.


  12. Cover des Buches Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die (ISBN: 9783522900003)
    Julia Dippel

    Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die

    (246)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks

    Rezension: (kann Spoiler enthalten)


    Bisher hatte ich von der Autorin tatsächlich nur ein Buch gelesen, nun mit "Velvet Falls" bin ich aber definitiv angefixt.

    Ich fand das Konzept mit den Dämonen und Göttern sehr interessant gemacht. Teilweise ist es etwas verwirrend, dank Glossar kann man sich aber dann beim Lesen auch wieder gut aufklären lassen. Es gibt auf jeden Fall eine Menge Potenzial, weshalb ich mir auch vorstellen könnte, dass Band 2 sogar noch besser wird. Denn das Ende war definitiv krass und spannend. Insgesamt war das Buch aber gut gemacht, es gab immer wieder spannende Handlungssequenzen und viele Details. Einzig die Dynamik zwischen Velvet und Kash fand ich manchmal etwas anstrengend. Doch ich bin nun gespannt, wie Band 2 die Geschichte und das Konzept weiter umsetzt.


    4 Sterne

  13. Cover des Buches Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf? (ISBN: 9783959918299)
    Nicole Böhm

    Das Vermächtnis der Grimms - Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

    (324)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Es war eines dieser Bücher, bei denen der Anfang wirklich Hoffnung macht – atmosphärisch, spannend, mit einer Idee, die sofort neugierig macht. Aber je weiter ich kam, desto mehr verlor sich dieses Gefühl. Die Figuren blieben für mich erstaunlich blass, fast austauschbar, und ich konnte einfach keine echte Verbindung zu ihnen aufbauen. Manche Entscheidungen wirkten widersprüchlich, was mich immer wieder aus der Geschichte riss.

    Auch der Stil war nicht ganz meins. Viele Details wirkten unnötig ausgedehnt, manche Erklärungen tauchten mehrfach auf, ohne dass sie klarer wurden. Die drei Perspektiven hätten spannend sein können, fühlten sich für mich aber eher wie drei lose Fäden an, die erst sehr spät zueinanderfinden. Zwischendurch hatte ich das Gefühl, mehr verwirrt als neugierig zu sein.

    Die Grundidee ist wirklich stark, keine Frage. Aber die Umsetzung war für meinen Geschmack zu verschachtelt und zu wenig emotional greifbar. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mehr blättere als lese – und dann abgebrochen. Nicht, weil es ein schlechtes Buch wäre, sondern weil es mich einfach nicht erreicht hat.

    Am Ende bleibt für mich ein Buch mit tollem Konzept, aber wenig Herz. 2 von 5 Sternen. 

  14. Cover des Buches Für immer die Seele (ISBN: 9783841503428)
    Cynthia J. Omololu

    Für immer die Seele

    (354)
    Aktuelle Rezension von: derduftvondruckerschwaerze

    Das Buch steht tatsächlich schon ewig in meinem Bücherregal und ich frage mich, wieso ich es bisher nicht gelesen hab.


    Inhalt:

    Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, sie fühlt sich ständig in fremde Zeiten versetzt. Wird sie etwa verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen? (Quelle: "Lovely Books")


    Meine Meinung:

    Das Buch bietet einen locker leichten Lesestoff, welche etwas an die "Liebe geht durch alle Zeiten" Trilogie von Kerstin Gier erinnert (das erste Buch, bei dem ich nach der Beendigung der Reihe weinen musste, weil es nun vorbei war). Auch diese Buch hab ich innerhalb eines Tages verschlungen.

    Auch wenn die Rahmenhandlung des Buches sehr vorausschaubar ist, hat mich die Liebesgeschichte von Cole und Griffon doch begeistert.


    Fazit:

    Das Buch ist ein toller Reihenauftakt und mach Lust auf mehr. Da ich leider nirgends den dritten Teil der Reihe entdecken kann und es auch nicht so aussieht, als ob dieser irgendwann erscheinen wird, kann ich hier leider nur eine vorsichtige Leseempfehlung aussprechen. 

  15. Cover des Buches Sternenregen (ISBN: 9783734103117)
    Nora Roberts

    Sternenregen

    (164)
    Aktuelle Rezension von: ReaderButterfly

    Sasha Riggs wohnt in North Carolina, wo sie als Künstlerin ihr Geld verdient. Sie führt ein normales, ruhiges Leben, doch sie plagen Träume, die sie schon lange hat. Immer wieder sieht sie das Gesicht eines Mannes, der ihr sagt, dass er auf sie wartet und sie ihn finden soll. Zusammen mit zwei Männern und zwei Frauen, die Sasha noch nie gesehen hat malt sie die Motive aus ihren Träumen. Sasha will endlich wissen was dahinter steckt und beginnt eine Reise nach Korfu.


    Vor ein paar Jahren hab ich einige Bücher von Nora Roberts gelesen, bis es zu einer Pause kam. Dann hab ich aber vor kurzem die drei Bände der Sternen-Reihe in Bücherschränken gefunden und so hab ich endlich wieder ein Buch der Autorin gelesen.

    Ich wusste nicht was mich erwartet und hab mit einem Liebesroman gerechnet. Man lernt zuerst Sasha kennen und ich mochte ihre Persönlichkeit von Beginn an. Es wird toll beschrieben wie sie lebt und wie sie ihre Reise nach Korfu beginnt. Ich mochte wie ihre Bilder entstehen und was sie in den Träumen sieht.

    Nach und nach lernt man die anderen Charaktere kennen was toll gestaltet war. Die Gruppe aus Fremden, die sich erst kennen lernen müssen, waren mir alle sympathisch. Es war toll wie man jeden kennenlernt und bei dem ein oder anderen überrascht wird.

    Der Schreibstil lies sich leicht lesen, so dass die Geschichte vor meinem inneren Auge real wird und ich mir die Ort und Korfu bildlich vorstellen konnte.

    Mir hat Sternenregen gut gefallen und ich freue mich auf den nächsten Band.

  16. Cover des Buches Oracle (ISBN: 9783743216587)
    Ursula Poznanski

    Oracle

    (188)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ursula Poznanski spricht mit ihren spannenden Jugendromanen definitiv auch erwachsene Leser an. Mich zum Beispiel 🙂 

    Ihre Geschichten sind klug erzählt und man merkt, dass sie ihre Leser nicht unterschätzt.

    Ich finde es großartig, wie sie es immer wieder schafft, ihren Protagonisten so viel Leben einzuhauchen und den Leser dadurch quasi mitten in die jeweiligen Handlungen katapultiert. Dies ist ihr auch bei "Oracle" sehr gut gelungen! Nicht nur bei Julius, der Hauptfigur, um die sich die etwas mystischen Geschehnisse drehen. 

    Schade fand ich, dass die Story eine ganze Zeit lang auf der Stelle feststeckt, weil die Autorin das sich permanent kreisende Gedankenkarussell von Julius sehr explizit schildert. Das führt beim Lesen unweigerlich zu einer gewissen Länge. Wenn man diese kleine Flaute jedoch überstanden hat, nehmen die Ereignisse rasant an Fahrt auf und am Ende wird es sogar recht dramatisch. 

    Ich hätte mir einen etwas weniger langatmigen Mittelteil und dafür ein ausschweifenderes Ende gewünscht. Doch unterm Strich hat Frau Poznanski mich auch diesmal ein paar Lesestunden lang gut unterhalten. 

  17. Cover des Buches Utopien für Realisten (ISBN: 9783499633003)
    Rutger Bregman

    Utopien für Realisten

    (47)
    Aktuelle Rezension von: Hannah007
    Beim Lesen dieses Buchs bekomme ich direkt den Eindruck, einen besseren Überblick über verschiedene Zusammenhänge in der Gesellschaft, vor allem bezogen auf Ungleichheit zu erhalten.

    Er schreibt sehr spannend und begründet seine Thesen gut nachvollziehbar mit Quellennachweisen.
    Ich halte hier einige der für mich bemerkenswertesten Gedanken fest.

    Macht der Sozialstaat in der heutigen Form z.B. wirklich Sinn?
    Oder verlängern die Ausbildungsmaßnahmen nicht noch die Arbeitslosigkeit?
    Muss das BIP nicht grundlegend neu gedacht werden, Sozialwesen und andere Werte mit einberechnen, die positive Auswirkungen für die Menschen haben, miteinbeziehen und schädliche Aspekte nicht als Wert berechnen?

    Und sollten wir nicht so langsam die wirklichen Ziele verfolgen, also z.B. Kinderarmut zu beseitigen statt nur einzudämmen?
    Generell sorgt Ungleichheit nur für mehr soziale Probleme, selbst Reiche leiden unter einer höheren Ungleichheit.

    Seine Begründung, wieso bedingungsloses Grundeinkommen die Lösung für so viele Probleme sein könnte, finde ich sehr inspirierend.
    Und gleichzeitig finde ich es immernoch traurig, zu lesen, aus welchem Grund in den USA das Grundeinkommen nur knapp vor einer Einführung doch nicht eingeführt wurde...
    Außerdem könnten wir am Sozialstaatsapparat sparen.

    Wie schaffen wir es, die sinnlosen Jobs, die nur dazu dienen im Kapitalismus Geld zu verdienen, abzuschaffen und stattdessen mehr Freiheit zu erlangen?
    Als Frauen in den Arbeitsmarkt eintraten, hätte die Arbeitszeit insgesamt verkürzt werden können.
    Es muss für Arbeitgeber mehr Anreize geben, Arbeit auf Teilzeitkräfte aufzuteilen.

    Langfristige Verbesserungen für die Gesellschaft sollten außerdem in der Schule beginnen: wir müssen dazu übergehen, Werte statt Kompetenzen weitergeben zu wollen.

    Der technologische Fortschritt allein wird nicht alle Menschen automatisch von den Gewinnen profitieren lassen: wir brauchen Umverteilung!
    Wir brauchen letzten Endes um die Ungleichheit zu bekämpfen eine weltweite progressive Vermögenssteuer! (Piketty)

    Auch Entwicklungshilfe muss kritisch hinterfragt werden und sollte sich an den Ergebnisse aus Studien orientieren.
    Außerdem sollte bedacht werden, dass arme Länder durch Steuerhinterziehung mehr Geld verlieren als sie durch Entwicklungshilfe bekommen.

    Auch zu den Chancen von Migration äußert er sich sehr positiv:
    Freie Arbeitskräfte-Migration würde den globalen Wohlstand erheblich fördern, Grenzen hingegen fixieren Ungleichheit.
    Der soziale Zusammenhang wird nicht durch Diversität, sondern Armut, Arbeitslosigkeit und Diskriminierung geschwächt.
    Einwanderer müssen nicht zwangsläufig Arbeitsplätze wegnehmen, sondern können auch neue schaffen.
    Im Gegenteil würde die Alternative dazu, Einwanderer einzustellen, also die Abwanderung von Unternehmen, das Lohnniveau auf dem Arbeitsmarkt viel stärker drücken.
    Außerdem sind Immigration nicht arbeitsscheu und nutzen laut einer Statistik von 2011 seltener das Sozialsystem des Aufnahmelandes als Einheimische. Ein Land kann dennoch Einschränkungen beschließen, was immerhin besser ist als pauschale Vertreibung.
    Auch muss man sich bewusst machen, dass Grenzen die Rückkehr von Einwanderern nur verringern.

    Besonders interessant finde ich auch den Gedanken, eine Gesellschaftsveränderung kann nur durch Krisen Erfolg haben und daher ist es entscheidend, für den Moment der Krise passende Ideen bereit zu haben.

    Das Problem scheint zu sein, dass Politiker, die wieder gewählt werden wollen, sich nur Ansichten leisten können, die im Rahmen des Akzeptablen sind. Also lasst uns gemeinsam diesen Rahmen ausweiten und für wirklich fortschrittliche Ideale kämpfen!

  18. Cover des Buches Dead Zone – Das Attentat (ISBN: 9783641206130)
    Stephen King

    Dead Zone – Das Attentat

    (388)
    Aktuelle Rezension von: Kayuri

    John Smith hat als Kind einen Unfall. Nun kann er zwischendurch Sachen vorher erahnen oder sehen. Jahre später, als sich weder er noch seine Eltern an den Unfall erinnern schlägt das Schicksal zu. Nach einem Jahre andauernden Koma wacht er auf und sieht plötzlich zu vieles voraus.

    Die Geschichte ist hierbei wirklich gut geschrieben. Dennoch hatte sie einige Längen die irgendwie wenn ich das Ende betrachte nicht so recht gut gelungen sind. Die Szenen in denen die Geschichte wirklich voran getrieben wurde waren gut und einnehmend gestaltet.

    Die Charaktere gefallen mir nicht zu 100%. Dennoch kann ich beispielsweise die Beweggründe von Johnny verstehen. Auch die Art wie die Geschichte zwischen verschiedenen Ereignissen springt war gut, da man so die anderen Charaktere besser verstand bzw. Die Geschichte die sich daraus ergab nachvollziehen konnte.


  19. Cover des Buches Apartment 16 (ISBN: 9783453528765)
    Adam Nevill

    Apartment 16

    (31)
    Aktuelle Rezension von: Sjard_Seliger

    Mit "Apartment 16" vom Briten Adam Nevill rezensiere ich hier eines der kuriosesten Bücher, die ich je gelesen habe. Das ist mitnichten negativ gemeint, sondern eher positiv in diesem Fall. Denn normalerweise bin ich als Leser eher ein Fan von straighten, gradlinigen Thrillern oder Spannungsromanen, und allzu große Abweichungen von dieser Grundlage gefallen mir meist nicht sonderlich. Hier war es anders. Dieser Roman lässt sich kaum in ein einziges Genre einordnen. Viel mehr scheint das Buch bzw. der Autor ab spätestens der Hälfte selbst nicht mehr gewusst zu haben, was er für ein Buch er eigentlich schreiben möchte, salopp gesagt wohin die literarische Reise gehen soll. So entstand ein kurioser Genre-Mix bestehend aus 50% Thriller, 30% Horror und 20% Drama, welche sicherlich nicht jedermann's Sache ist und zuweilen auch für mich als Leser eine zähe Angelegenheit darstellte. Aber wiederum gab es auch äußerst gelungene, spannende und weirde Passagen, die mich fesseln konnten. 

    Die Location der Geschichte ist in London, genauer gesagt im Bereich des real existierenden Lowndes Square in Stadtteil Knightsbridge nahe des Hyde Park, in einer ziemlich reichen und vornehmen Gegend mit historischen, exklusiven Apartment-Komplexen. Zudem spielen wenige Teile in dessen unmittelbarer Umgebung und auch im Stadtteil Camden und Hackney. Dies fand und finde ich als Leser immer besonders toll - wenn eine Geschichte an realen Schauplätzen stattfindet. An besagtem Lowndes Square befindet sich das altehrwürdige, berühmte (wenn auch fiktive) Barrington House mit 9 Stockwerken und teuren Apartments. Dort spielt der Hauptstrang der Geschichte.

    Die Story ist in zwei Erzählperspektiven unterteilt, einerseits in die der jungen Amerikanerin Apryl Beckford, welche sich um das Erbe in der Wohnung ihrer kurz zuvor verstorbenen Großtante kümmern muss, welche Jahrzehnte lang im Barrington House wohnte und scheinbar dort langsam verrückt würde, und andererseits um die des 31-jährigen Nachtportiers Seth, der in dem großen Apartmentgebäude die Nachtwache schiebt und von allerlei schlimmen Dingen geplagt ist.  Apryl möchte neben dem materiellen Erbe einigen seltsamen Dingen in der Wohnung ihrer Großtante nachgehen, allen voran ihren Tagebüchern, die eine zunehmende wahnhafte Obsession mit einem Künstler namens Felix Hessen offenbaren, der dem Okkulten sehr nahe stand und früher ebenfalls lange im Barrington House lebte - und dort die Bewohner in Angst und Schrecken versetzt hat. Zudem erscheinen ihr zunehmend paranormale Phänomene wie Schatten und Schemen, die scheinbar in Zusammenhang mit den Gemälden des verrückten Künstlers stehen.  Seth hingegen sucht, geplagt von allerhand Selbstzweifeln und Psychosen, den Sinn seiner Existenz als eigentlicher Kunststudent, der nun dort im Haus sein tristes Dasein als Nachtwächter fristen muss, und stößt dabei auf jene Gemälde von Felix Hessen, die den labilen Kerl völlig in seinen Bann ziehen... und somit auch eine Reihe von bösen Kräften freisetzen, die schon seit Jahren in diesem Haus wüten, beschworen von Mr. Hessen, und die Apryl und den Hausbewohner noch sehr gefährlich werden... 

    Charaktere - Die Geschichte lebt eindeutig sehr von ihren zwei sehr unterschiedlichen Hauptprotagonisten Apryl und Seth. Während Apryl eine extrovertierte, neugierige und dynamische Amerikanerin ist, ist Seth dagegen ein introvertierter, unsicherer und kauziger Mann, der zudem von heftigsten Psychosen und psychischen Problemen geplagt ist, und obendrein noch unter Schlafmangel und schlechter Ernährung leidet. Ganz besonders Seth und seine Visionen können einem schön gruselig werden. Dieser Mann lebt wirklich am Abgrund seiner Selbst und seiner Existenz und könnte zu vielem fähig sein, man weiß ihn nie genau einzuschätzen. Man schwankt hin und her zwischen Mitleid, Neugier und Irritierung über seine Handlungen und Gedanken. 

    Der Aufbau verstärkt den andersartigen Eindruck der Geschichte nochmal mehr. Wie detailreich, ausführlich und krass Autor Adam Nevill z.B. die Horrorvisionen und Halluzinationen von Seth ausformuliert ist schon absolut bemerkenswert. Hier wird der Horror-Einfluss des Autors sehr deutlich und tritt in den Vordergrund. Leider tauchen gerade hier einige Längen auf, der Autor verliert sich oft fast in seinen langen und bizarren Beschreibungen der verrückten, alptraumhaften Visionen, die Seth heimsuchen und die ihn häufig lenken in seinem Handeln. Apryl hingegen kommt dabei fast ein wenig zu kurz. Ihr Anteil an der Geschichte hätte wesentlich mehr betragen können, zumal sie auf dem Einbandtext als Hauptfigur genannt wird, Seth hingegen überhaupt nicht. Jedoch ist der Verlauf der Geschichte gut nachzuvollziehen, ziemlich geradeaus und besitzt keine Rückblenden, jedoch auch nur wenig Twists. Die Spannung entsteht eher durch die vielen seltsamen Ereignisse im Haus und die Enthüllungen aus Apryls Nachforschungen und bleibt die Geschichte über konstant. 

    Am merkwürdigsten allerdings fand ich den Schreibstil des Autors. Selten habe ich Zeilen gelesen, die so intensiv und einfach nur crazy klangen und dabei so detailreich, ausführlich und aufwendig ausformuliert waren wie in diesem Buch. Ich fühlte mich häufig wie in gesellschafts-dystopische Psycho-Horrordramen-Filme wie z.B. "Requiem for A Dream" von Darren Aronofsky oder "Fear and Loathing Las Vegas" versetzt. Die Atmosphäre ist so ziemlich die gleiche, nur die Story ist anders. Hier plagen Seth diese kranken Visionen, die zuweilen an grauenvolle, schlechte Drogentrips erinnern, aber jedoch seinen schweren psychischen Störungen zugrunde liegen. Hut ab, wie authentisch man solch schlimme Spiele des Gehirns in packende Worte fassen kann! Adam Nevill kennt sein Fach. Lediglich das Finale und das Ende sind meiner Meinung nach viel zu kurz geraten und wirken zu schnell abgehandelt, zudem gibt es zum Ende hin auch ein paar plot holes. Außerdem ließ mich die Auflösung irgendwie unzufrieden zurück.


    Sicher ist diese Heftigkeit und Intensität in Kombination mit der Länge dieses Buches nicht jedermann's Geschmack und auch nicht sonderlich massenkompatibel, aber sie ist durchaus unterhaltsam und oft spannend, wenn man sich darauf einlässt. Das Buch startet relativ straight und normal-gängig, wird aber im weiter Verlauf immer merkwürdiger, weirder und wirrer, ähnlich wie die Figur von Seth. Wer selbst mental vorbelastet ist, dem erscheint der Erzählstrang von Seth vermutlich dadurch um einiges greifbarer und verständlicher, als unvorbelasteten Menschen. Diese werden wohl eher Apryl sympathisch finden. 

    Es ist ein schwieriges, eigenartiges Buch. Man muss sich darauf einlassen, oder es eben bleiben lassen. Aber wenn man es tut, wird man es kaum bereuen, selbst wenn es ab und zu etwas zäh in der Ausführung wirkt. Daher gebe ich 3,5 von Sternen, aufgerundet auf 4. 

  20. Cover des Buches Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr (ISBN: 9783423716840)
    Libba Bray

    Der geheime Zirkel II Circes Rückkehr

    (384)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah


    Das ist der 2. Teil der Gemma-Doyle-Trilogie. Die Geschichte schließt praktisch an den ersten Band an. Deshalb ist es durchaus angeraten diesen Vorgänger zu kennen. Die Beziehungen der einzelnen Figuren untereinander bzw. zur Handlung selbst fehlen sonst und das Lesevergnügen bleibt auf der Strecke. Aber worum geht es diesmal: Eigentlich möchte sich Gemma mit ihren Freundinnen bei aufregenden Bällen in London zur Weihnachtszeit von den Abenteuern im magischen Reich ablenken. Doch Gemmas Visionen kommen immer wieder. Es sind unheilvolle Visionen und zu allem Unmut taucht auch Kartik aus dem magischen Reich immer wieder auf. Bei einem solchen Wiedersehen fordert dieser Gemma auf den geheimen Tempel zu finden und die Magie zu binden. Denn schließlich muss sie die Zerstörung der Runen (siehe 1. Band) wieder in Ordnung bringen.


    Viele Entscheidungen ob privater Natur oder wegen des magischen Reichs muss Gemma treffen. Dabei ist eine immer schwerer als die andere. Gemma scheint mir manchmal schon reichlich überfordert, trotz der Hilfe ihrer Freundinnen. Es wirkt etwas überfrachtet ist aber durch den Wechsel London/magisches Reich durchaus unterhaltsam. Durch das Werben eines Gentlemans kommt Gemma jetzt schon erwachsener, damenhafter rüber. Diese kleine Liebelei wirkt erfrischend normal gegenüber der mystischen Story. Ich bin gespannt, wie die Geschichte im 3. Teil zu einem Ganzen verknüpft werden wird. Dieser Teil hat mir einen Tick besser gefallen, aber für volle 5 Sterne hat es trotzdem nicht gereicht. Von mir dennoch eine Leseempfehlung.


  21. Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts (ISBN: 9783751702812)
    Ruben Laurin

    Die Kathedrale des Lichts

    (61)
    Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechern

    Im Jahre 1215 wird der Waisenjunge Moritz mit nach Magdeburg genommen, als talentierter Steinmetz macht er sich schnell bekannt. 

    Doch nicht jeder gönnt ihm dem Erfolg und er macht sich nicht nur wichtige kirchliche Persönlichkeiten zur Freunden, sondern trifft auch auf Feinde die ihm um jeden Preis vernichten wollen.


    Der Bau einer Kathedrale als Mittelpunkt in einem  

    historischen Roman mag einigen Lesern bekannt sein.

    Der Magdeburger Dom steht auch heute noch.


    Ich lese gerne historische Romane, aber dieser hier konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, aber der Roman wird hat mich erst ab der Hälfte des Buches gepackt. Da wurde die Geschichte von Moritz und Helena doch spannend. Für mich waren das zu viele Seiten ohne Spannung. Auch der Wechsel der Erzählperspektiven konnte da nicht helfen.

    Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm.


    Der Roman wirkt gut recherchiert, der Bau wirkt stimmig und  man bekommt tiefe Einblicke in die damalige Arbeitsweise. 


    Kein Buch für mich.

     

    Ich habe das Buch im Rahmen von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

  22. Cover des Buches Ember King (ISBN: 9783499016370)
    Marie Niehoff

    Ember King

    (93)
    Aktuelle Rezension von: jxwx

    Ich bin gut ins Buch gekommen, da es nahtlos an den Vorgänger anknüpft. Yessa wurde an Arden gegeben, der sie weiter schikaniert und versucht irgendwie aus dem Militärcamp zu entkommen, Cassim wird in Gefangenschaft gefoltert. Letztlich schaffen beide es zurück zu den Rebellen und bekommen ihre Rollen wieder zugewiesen. Mich konnte die Dynamik zwischen den beiden wenig abholen, sie wirkt stellenweise tatsächlich etwas überdramatisiert. Einzelne Charaktere haben ihre Stärken und Witz, doch das sind nicht die zwei. Cassims Schicksal ist hart und er tut einem auch leid, doch er versinkt sehr stark in seiner Mitleidsrolle ebenso wie Yessa. Zu der Welt, ihrer Logik, der Magie, den Göttern und den Städten hat man weiterhin wenig Informationen und tappt etwas im Dunkeln. natürlich erwarte ich bei einer Romantasy nicht dieselbe Tiefe wie bei einem reinen Highfantasy-Roman, doch würde ich gerne mehr über ihre Logik und Geschichte verstehen, um zum Beispiel auch den Krieg vernünftig nachvollziehen zu können. Einem werden immer wieder kleine Schnipsel zugeworfen, die alle nicht wirklich zusammenfinden. Trotzdem ist das Ende an sich nicht schlecht gewählt, auch wenn ich von unseren Figuren zu dem Zeitpunkt schon etwas genervt war. Insgesamt unterhaltend, wenn man sich bewusst drauf einlässt, dass es nicht allzu tief geht.

  23. Cover des Buches Black Dagger - Todesfluch (ISBN: B005ISU0XG)
    J.R.Ward

    Black Dagger - Todesfluch

    (760)
    Aktuelle Rezension von: Schuby233

    "Black Dagger 10" von J.R. Ward setzt die faszinierende Black Dagger-Reihe mit Bravour fort und bietet den Lesern erneut ein packendes Abenteuer in der Welt der Vampirkrieger.

    Dieses Buch führt die Geschichte von Vishous und seinen komplexen Beziehungen fort, insbesondere seiner Verbindung zu Jane und seiner bevorstehenden Hochzeit mit der Auserwählten Cormia. Die Handlung ist geprägt von Spannung, Intrigen und einer schwerwiegenden Entscheidung, die Vishous treffen muss.

    Die Autorin zeigt erneut ihr Talent, tiefgründige Charaktere zu erschaffen und deren inneren Konflikte auf eindrucksvolle Weise zu beleuchten. Vishous' emotionale Zerrissenheit zwischen seiner Vergangenheit und seiner Zukunft verleiht der Geschichte eine starke emotionale Dimension.

    Die düstere und erotische Atmosphäre, die die Black Dagger-Reihe auszeichnet, bleibt in diesem Buch erhalten und sorgt für eine Mischung aus Leidenschaft, Romantik und übernatürlichem Drama. Die Leser werden auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitgenommen.

    Die Tatsache, dass dieses Buch eine Art Abschluss für die bisherige Handlung bietet und den Lesern einen klaren Übergang zum nächsten Teil ermöglicht, wird von vielen Lesern geschätzt. Es schafft eine zufriedenstellende Wendung und bereitet den Boden für weitere Entwicklungen in der Reihe.

    Insgesamt verdient "Black Dagger 10" aufgrund seiner fesselnden Charaktere und seiner mitreißenden Handlung eine Bewertung von 4 von 5 Sternen. Es ist ein weiterer solider Beitrag zur Serie, der die Fans zufriedenstellt und gleichzeitig Vorfreude auf die kommenden Abenteuer weckt.

  24. Cover des Buches Silver Elite (ISBN: 9783736325548)
    Dani Francis

    Silver Elite

    (173)
    Aktuelle Rezension von: Malwines_Bücherwelt

    Was für ein grandioser Auftakt!

    Ich habe das Buch verschlungen. Die Entwicklung von Wren ist unglaublich, genauso wie die dystopischen Geschehnisse. Ein Glossar hätte ich hilfreich gefunden, aber insgesamt lässt es sich super lesen und hat viele Wendungen. 

    Ein Glück habe ich das Buch erst jetzt gelesen und kann direkt in Band 2 einsteigen.


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