Bücher mit dem Tag "völker"
42 Bücher
- Laurie Forest
Black Witch - Prophezeiung
(255)Aktuelle Rezension von: Bianca_BooksDas war ein toller Auftakt der Reihe. Hauptaugenmerk liegt hier definitiv auf dem Worldbuilding und den Charakteren. Wir werden langsam in die Welt eingeführt und das zusammen mit unserer Hauptprotagonistin Elloren die sehr behütet aufgewachsen ist und nicht viel von der restlichen Welt weiß. Das fand ich richtig toll, dass wir die zusammen mit ihr entdecken. Und da kommen so einige erschreckende Sachen zum Vorschein. Die Welt hat mir richtig gut gefallen - es gab so viele verschiedene Wesen und ich denke wir haben noch lange nicht alle kennengelernt und auch die Magie fand ich richtig toll. Die Charaktere waren wirklich toll und ich hab die meisten so sehr ins Herz geschlossen. Das einzige womit ich etwas Probleme hatte, waren das Alter der Charaktere, die doch noch sehr jung waren. Aber sie alle machen so eine tolle Entwicklung durch, hat mir gut gefallen. Die Charaktere hatten auch alle sehr viel Tiefe und wir lernen die meisten wirklich gut kennen. Die Geschichte war jetzt nicht besonders spannend und ganz so viel ist auch nicht passiert, aber das war absolut ok, denn wir lernen alles erstmal kennen. Ich denke in Band 2 wird einiges mehr passieren.
Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen und man ist so schnell in die Geschichte reingekommen. Es wurde alles wirklich toll beschrieben und man konnte total in die Geschichte eintauchen.
Fazit: Hat mir gut gefallen, ich bin gespannt wie es weiter geht.
- Julia Dippel
Cassardim 3: Jenseits der Tanzenden Nebel
(375)Aktuelle Rezension von: Um_Buchseites_BreiteAchtung, hier handelt es sich um Band 3. Diese Rezension wird Spoiler auf die Vorgängerbände enthalten.
Zusammenfassung
Amaia und Noar haben geheiratet, doch das Chaos greift wieder an und die Wolkenfürstin hat den Thron Cassardims an sich gerissen. Ein Plan muss her, der sowohl einen Krieg zwischen Wolkenreich und Schattenreich verhindert und der das Chaos zurückdrängt.
Charaktere und Schreibstil
Die Geschichte hatte für mich zu keiner Zeit eine Länge. Jeder einzelne Kapitel hat Amaia und Noar näher an eine Lösung gebracht. Es war spannend geschrieben.
Auch die Charaktere waren wieder einmal wunderbar aufgearbeitet. Ich habe mit allen mitgefiebert und das ein oder andere Tränchen verdrücken müssen.
Fazit
Die Rezension hat ich bewusst etwas kürzer gehalten um ja nicht zu viel vorweg zu nehmen. Die Story hat mir vorallem gefallen, weil der Zusammenhalt sehr gut gezeichnet waren. Die Geschichte hat mich mitgenommen, wegen den Charakteren, der Handlung, der Wendungen, der Kämpfe und der Gefühle. Ein gelungener Abschluss der Reihe. - Sabaa Tahir
Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
(214)Aktuelle Rezension von: AnnaLovesBooksSchon die ersten beiden Bände haben mich total begeistert – und auch wenn sich Band 3 zwischendurch ein klein wenig gezogen hat (wirklich nur Meckern auf hohem Niveau!), hat es sich absolut gelohnt dranzubleiben. ✨
Die Geschichte ist wieder packend erzählt, die Atmosphäre dicht und voller Intrigen. Besonders spannend fand ich diesmal die wechselnden Perspektiven – wir bekommen nicht nur Einblicke in Laia und Elias, sondern auch in Figuren wie den Blutgreif und sogar den Nachtbringer. Das verleiht allem noch mehr Tiefe.
Das Ende? Einfach phänomenal! 🔥 Elias wird nun zum Seelenfänger – und seine Sichtweise verändert dadurch alles. Ich bin unglaublich gespannt, wie sich das im nächsten Band weiterentwickelt.
Mir gefällt, wie politisch und vielschichtig die Handlung geworden ist: Krieg, Machtspiele, Intrigen – und doch immer die Figuren im Mittelpunkt, die einem ans Herz gewachsen sind. Für mich ein absolutes Highlight der Reihe und ganz klar 5 von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐
- Taran Matharu
Die Dämonenakademie - Der Erwählte
(129)Aktuelle Rezension von: SternchenBlauDiese Reihe lief mir irgendwann auf Instagram über den Weg und so habe ich in der Bibliothek danach Ausschau gehalten. Ich bin sehr schnell in der Welt gelandet und von Anfang an gefiel mir sehr gut, dass wir mit Fletcher hier statt "Chosen One" einen "Normalo" als Protagonisten haben. Fletchers High Fantasy Welt ist düster, gerade läuft ein sehr heftiger Ork Krieg, aber in seiner kleinen Heimatstadt hat er andere Probleme: Der eingebildete Sohn des Dorfvorstehers und heimlichen Kredithais mobbt ihn. Doch schließlich beschwört er unabsichtlich einen (total niedlichen) Dämon, muss fliehen und landet auf der Dämonenakademie.
Das Buch liest sich wirklich leicht und beschwingt. Die Welt ist stimmig, die Akademie bringt eine Reihe sympathischer Freund*innen. Es ist zwar keine hohe Kost, weist aber auch immer mal wieder wichtige politische Bezüge auf und positioniert sich klar gegen Rassismus etc. – das finde ich gerade für eine jüngere Zielgruppe sehr gelungen. Es gibt so ein paar kleinere Schwächen im Plot, z.B. ist Fletcher einmal so richtig naiv und kommt nicht auf eine Idee, die uns als Leser*innen meilenweit anschreit. Und ein paar Entwicklungen sind auch eher vom Plot abgeleitet, als von der Plausibilität der Figurenmotivationen.
Trotzdem: Mir hat die Lektüre so viel Spaß gemacht, dass ich mir jetzt die komplette Reihe in einem Band gekauft habe, weil es den 2. Band in unserer Bibliothek nicht gibt (nur wieder den 3.) und es die Einzelbände nur noch digital erhältlich sind (so dass ein Wunschbuch auch etwas schwierig werden würde). Und DAS spricht definitiv für das Buch.
Macht wirklich Spaß, daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.
- Anne Bishop
Dunkelheit
(183)Aktuelle Rezension von: Moelli116Der Aufbau ist eigentlich typisch für Fantasy-Geschichten: Es geht um ein junges Mädel, was insgeheim eine große Macht besitzt und damit in unterschiedlich schwierige Situationen gerät. Dennoch ist es nicht langweilig der Geschichte zu folgen.
Ich hatte anfangs ein paar Schwierigkeiten herauszufinden, welcher der Charaktere gut oder böse in der Geschichte sind. Insbesondere der Höllenfürst persönlich wird regelmäßig als sehr liebenswürdig dargestellt. Das ist zwar vielleicht manchmal etwas widersprüchlich, aber so kann man sich noch selbst ein Bild über die Charaktere machen.
Spannendes Ende, sodass man gleich mit dem nächsten Teil weiter machen möchte.
- C.M. Spoerri
Conversion - Zwischen Tag und Nacht
(127)Aktuelle Rezension von: FuexchenSkya: »Ich bin Skya und lebe auf der Insel Diés. Mein Volk ist äußerst intelligent und wir beten die Göttin Solaris an, die uns tagsüber ihre Gabe leiht. Dann gibt es noch diese gehirnlosen Muskelpakete, die auf der Nachbarsinsel Nox leben und deren Kräfte nachts von ihrem Gott Lunos verstärkt werden ...«
Zero: »Was willst du damit sagen, Prinzessin?«
Skya: »Unterbrich mich nicht. Ich versuche gerade, den Lesern zu erklären, wie unsere Welt funktioniert.«
Zero: »Du meinst wohl eher: unsere beiden Inseln.«
Skya: »Dieser Besserwisser hier ist übrigens Zero, der selbstverliebte Anführer der Nox. Aber immerhin hilft er mir, meine Freundin Mona vor den Diés zu verstecken.«
Zero: »Mhm. Aber nur, weil mein dämlicher Bruder sich mit deiner Freundin eingelassen und sie geschwängert hat!«
Skya: »Wir müssen jetzt zusammenarbeiten und versuchen, die Schwangerschaft vor den Ältesten geheim zu halten. Ansonsten droht uns allen die Todesstrafe – wir dürfen untereinander keinen Kontakt haben. Und schon gar keine Kinder zeugen, weil Mona ... sie wird bei der Geburt wahrscheinlich sterben ...«Ich mag die Geschichten aus dem Sternensand Verlag, und besonders die von C.M. Spoerri und Jasmin Romana Welsch. Und umso gespannter war ich, was das Autorinnenduo hier geschaffen hat.
Der Klappentext klingt ja schon mal gut und so ging ich voller Vorfreude ans Lesen. Ich fand mich auch ohne Anlaufschwierigkeiten zurecht und war sogleich gefesselt von der Geschichte.
Der Schreibstil ist lebhaft und leicht zu lesen. Die örtlichen Gegebenheiten sind bildhaft dargestellt, sodass ich mir diese problemlos vorstellen. Da alles ausführlich beschrieben ist, sich aber nicht in Nebensächlichkeiten verloren wird, wurde mein Kopfkino angekurbelt und ich konnte ihm freien Lauf lassen.
Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form aus der Perspektive von Skya und Zero kapitelweise. Ich mag diesen Stil sehr und gerade die beiden schaffen es scheinbar spielend, uns an ihren Emotionen und Gedanken teilhaben zu lassen. Sie wirken lebendig, was es ein Leichtes machte, mit ihnen mitzufiebern.
Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Band. Fürs Erste bin ich überzeugt und werde auch sogleich weiterlesen. Der Spannungsbogen war konstant hoch und gerade bei dem Ende kann noch alles passieren. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für Dystopiefans, die nichts gegen eine Lovestory haben, und verdiente fünf Sterne.
- Sabine Schulter
Die Greifenreiterin
(60)Aktuelle Rezension von: Ruby-CelticEndlich habe ich es auch mal wieder geschafft zu einem Buch dieser Autorin zu greifen. Tatsächlich hatte ich hier schon lange keine Reihe mehr angefangen. Da mich die Schreibweise der Autorin bisher immer von sich überzeugen konnte, war ich neugierig auf die Geschichte, die Charaktere und die Umsetzung selber.
Rayna ist eine starke, offensive und eigensinnige Persönlichkeit. Ich mochte sie schon nach den ersten Seiten unheimlich gerne. Sie ist offenherzig, liebevoll und setzt gerne mal ihren Kopf durch. Sie lässt sich durchaus helfen, setzt ihren Kopf aber auch selber ein und denkt über Situationen nach und versucht eine Lösung herauszufinden.
Hyron ist ein starker, gefühlvoller und herzlicher Zeitgenosse, auch in schweren Zeiten wie man hier schön mitbekommen hat. Er versteckt seine Gefühle gerne hinter einer Mauer, versucht das Positive nach außen zu tragen und somit seiner Schwester und auch Rayna die Gefangenschaft etwas zu erleichtern. Ich bin super gespannt, wenn wir dann auch mal ganz hinter seine Maske schauen dürfen :)
Die Hauptprotagonisten waren greifbar, nachvollziehbar und haben mich sofort in den Bann gezogen. Doch auch die Nebencharaktere, von welchen wir hoffentlich noch etwas mehr erfahren werden haben mich von sich überzeugen können. Tatsächlich auch von dem etwas gruseligen Boss der Nanjok, denn die Autorin hat ihn durchaus geheimnisvoll und spannend gestaltet. Gerne würde ich auch hier mal hinter die Fassade schauen :D
Die Umsetzung selber hat mir super gut gefallen. Wir erleben zu erstmal das Leben von Rayna, können sie und ihr Volk etwas näher kennenlernen. Doch ziemlich schnell geht es dann in eine brutale, gefährliche und nicht gerade einfache Gefangenschaft in welcher unsere Protagonisten so einiges überstehen müssen.
Die Autorin schafft es dennoch in einer düsteren und bedrohlichen Lage die Charaktere nicht völlig depressiv werden zu lassen. Man erkennt die Bindung, welche sich aufbaut und welche alle ein bisschen zusammenhält. Eine wirklich tolle Entwicklung, welche mir total gefallen hat.
Auch der Weltenaufbau klingt wieder mal magisch und macht Lust darauf, noch mehr von Teharis kennenzulernen.
Mein Gesamtfazit:
Mit „Die Greifenreiterin – Gefangenschaft“ hat Sabine Schulter einen starken, gefühlvollen wie auch gefährlichen Start ihrer neuen Reihe geschaffen. Mich konnte sie sowohl mit dem Weltenaufbau, den Charakteren als auch der bisherigen Umsetzung von sich überzeugen.
Ich vergebe 4,5 Sterne. - BELL B. L.
LARANDIA
(52)Aktuelle Rezension von: Wusel80Wow das war mal eine interessante und vor allem spannende Story. Eine Story die ich so auch noch nicht gelesen habe. Die magische Welt (Larandia) trifft auf unsere moderne Welt.
In Larandia machen sich 6 Widerstandskämpfer auf dem Weg machen um das Portal in unsere Welt zu suchen. Der Grund: sie wollen Larandia und dessen Bevölkerung vor der Rückkehr des schwarzen Fürsten retten. Auf ihrem Weg zum Ziel müssen sie allerdings einige Hürden bezwingen. Sie wollen in unserer Welt den unbekannten Thronfolger finden und nach Larandia bringen.
Währenddessen muss Kimberley, die Hauptprotagonistin, nach einem fürchterlichen Schicksalsschlag von dem sonnigen L.A. nach Schottland ziehen. Dort freundet sie sich schnell mit Emma, Oliver und Adam an. Zu den beiden jungen Männern verbindet sie aber mehr als nur freundschaftliche Gefühle. Und so wie Kimberley ihre Telepathie verheimlicht umgibt auch Adam und Oliver jeweils ein Geheimnis.
Vor allem Kimberley hat für mich eine große Entwicklung im laufe der Story gemacht. Anfangs wusste ich nicht wie ich sie einschätzen sollte und zum Schluss hab ich sie in mein Herz geschlossen.
Für mich war es sehr interessant wie die beiden Stränge (magische- und moderne Welt) kombiniert waren. Mit Larandia hat die Autorin eine fantastische magische Welt erschaffen. Auch interessant waren die vielen Charaktere die im dem Buch vorkamen. Es war aber alles so gut beschrieben das man beim lesen gut mitkommt. B.L. Bell hat einen locker, leichten Schreibstil. Man wird beim lesen förmlich ins Buch gesogen.
Da ich absolut magische Lesestunden hatte ist es für mich eine klare Lese Empfehlung. - B. E. Pfeiffer
Die Weltportale (Band 1)
(84)Aktuelle Rezension von: Isa_HeMit diesem Buch hat die Autorin B. E. Pfeiffer einen tollen und magischen Auftakt ihrer fünfteiligen Weltportale-Reihe geschaffen und die Geschichte hat es in sich. An der Akademie der Magie soll die Halbelfe Eleonora lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren, doch schon nach kurzer Zeit tun sich Gefahren auf und Eleonora scheint im Mittelpunkt eines Kampfes gegen die Schattenwesen zu stehen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Hauptsächlich erlebt man die Story durch die Sicht von Eleonora, es gibt aber einige Passagen auch aus anderen Perspektiven, was mir sehr gefiel. Die Welt, die die Autorin hier geschaffen hat hat mir sehr gefallen und ich mochte die bildhaften Beschreibungen. Mir sagten die Einblicke in die Geschichte rund um die Weltportale und die verschiedenen Völker auch sehr zu und ich habe jede Information darüber mit großem Interesse aufgenommen. Ebenfalls mochte ich die Szenen an der Akademie sehr gerne. Die Autorin hat die Atmosphäre dort sehr gut eingefangen und ich mochte es den unterschiedlichen Unterrichtsstunden zu folgen und wie Eleonora nach und nach lernte, mit ihren Kräften umzugehen. Aber auch emotional hatte die Story einiges zu bieten. Es gab nicht nur Spannung und Gefahren sondern auch das Schließen neuer Freundschaften und auch die Zarten Gefühle erster Liebe. Hier muss ich aber sagen, dass mir persönlich das Liebesdreick in der Geschichte nicht allzu sehr zugesagt hat. Aber ich bin gespannt wie sich dies in den nächsten Teilen der Reihe entwickelt.
Die Charaktere im Buch mochte ich sehr gerne. Ich empfand sie als sehr individuell und gut gezeichnet von der Autorin. Eleonora ist halb Magierin und halb Elfe, wodurch ihr sowohl von den Magiern als auch den Elfen mit Ablehnung begegnet wird. Trotz dieser Ablehnung begegnet sie allen mit einem Lächeln und schafft es durch ihre offene und hilfsbereite Art auf der Akademie Freundschaften zu schließen. Sie ist mit ihren sechzehn Jahren noch recht jung, wodurch ihre manchmal naiven Handlungen erklärt werden können. Mir persönlich war das an der ein oder anderen Stelle aber etwas zu viel. Die beiden männlichen Charaktere Aestus und Lucius mochte ich sehr gerne. Vom Charakter her waren beide total unterschiedlich. Aestus eher düster und Lucius tugendhaft und ritterlich, auf beiden lastet aber etwas, was ihnen das Leben schwer macht.
Mir hat der Auftakt dieser magischen Reihe von B. E. Pfeiffer gut gefallen und ich bin auf die weiteren Teile der Reihe gespannt. Ich vergebe insgesamt vier Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- Stephan M. Rother
Ein Reif von Eisen
(106)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Der Auftakt der Trilogie besitzt ein hübsches Worldbuilding, welches in die Handlung eingearbeitet wurde. Allerdings war es zu Beginn schwierig, die wichtigen Charaktere zu identifizieren, denn es gibt sehr sehr viele Figuren und manchmal verlor ich ein bisschen den Überblick. Drei Handlungsstränge erleichterten die Zuordnung auch nicht wirklich. Aber der Hälfte des Buches hatte ich mich akklimatisiert und dann startete auch endlich die Spannung, die vorher nur leicht angestiegen war.
Die Hauptcharaktere waren klasse. Die drei Frauen sind jede auf ihre Art stark und gehen ihren Weg, der nicht unbedingt einfach ist. Endlich mal Fantasy, in denen die Frauen nicht nur Beiwerk sind. Obwohl sie nicht zu den Herrschern gehören.
Rothers Schreibstil ist eine hübsche Mischung aus detailfreudigen Beschreibungen und kurz-knackigen Action-Szene. Deshalb war es mir auch egal, wenn ich mal nicht genau wusste, wer mit wem wie zusammenhängt. Die Handlung wurde vorangetrieben und nur das zählte.
Alles in allem hat mir der Auftakt gefallen und ich halte mal die beiden Folgebände im Hinterkopf. Es gibt klare 4 Eisen-Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘
Im Kaiserreich der Esche herrscht Unruhe. Die Blätter des heiligen Baumes beginnen zu welken – ein Machtwechsel steht kurz bevor.
Stammesfürst Morwa sucht in der düsteren Zeit die Völker des Nordens unter seinem Banner zu einen. Nur einen Stamm gilt es noch zu besiegen. Eile ist geboten, er spürt sein Ende nahen. Einzig die Kräfte einer geheimnisvollen Sklavin erkaufen ihm eine letzte Frist. Doch welchem seiner Söhne soll er den Reif des Anführers anvertrauen? Die falsche Entscheidung könnte die Welt in Dunkelheit stürzen.
Zur selben Zeit will die junge Leyken aus dem Oasenvolk des Südens einen Schwur erfüllen: Sie begibt sich auf die Suche nach ihrer Schwester Ildris und fällt dabei in die Hände von Söldnern. Kurz darauf findet sie sich in der kaiserlichen Rabenstadt im Netz höfischer Intrigen wieder.
In der längsten und kältesten Nacht des Jahres spitzen sich die Ereignisse zu, das Schicksal der Welt liegt in den Händen dreier Frauen: Ildris’, die ein Geheimnis mit sich trägt, der ehrgeizigen Leyken und Morwas unehelicher Tochter Sölva. Können sie gegen die Dunkelheit bestehen? Kann eine von ihnen das Land aus der Dunkelheit führen?
- Terry Pratchett
Die Teppichvölker
(166)Aktuelle Rezension von: SonjaMarschke... und können doch nicht anders, als staunend zu bewundern, wie viel Lebendigkeit, aber auch wie viel präziser Beobachtung in diesem Roman steckt - auch wenn es, man kann es dem kleinen "Vorwort" entnehmen - ein Erstlingswerk ist. Es ist unglaublich, wie viel vom späteren Pratchett bereits in diesem Jugendwerk steckte.
Insbesondere fällt aber auf: Alles, was die Munrungs beschreiben, kennt man als "Normalgewachsener" Und die größte Freude ist es - wie bei allen Werken von Pratchett - zu entschlüsseln, was das Ding, was er da gerade beschreibt, denn nun ist. Denn das fällt auf: Egal, was er beschreibt - vieles von dem, was da in vielen umständlichen Worten umschrieben wird, erkennt man, wenn man um die eine oder andere Ecke denkt, durchaus. Gerade dafür - nämlich dafür, dass er seine Leser immer auch ein wenig zum Raten und Rätsellösen anhält - dafür kann man Terry Pratchett nicht genügend bewundern.
Eins ist aber klar: Man sieht die Welt, nachdem man diesen Roman gelesen hat, für eine ganze Weile mit den Augen dieser kleinen Leute. Und über Teppich zu laufen, vor allem, wenn er hochflorig und bunt ist, fühlt sich schon vom Gedanken her erstmal ziemlich merkwürdig an, wenn man die Geschichten über die Munrungs gelesen hat.
- Ewa A.
Unter den drei Monden (Die Monde-Saga 1)
(97)Aktuelle Rezension von: sessiAuch wenn es sich bei der Monde-Saga um eine Saga mit Drei Bänden handelt, ist jedes Buch für sich abgeschlossen. So auch Band eins - was ich persönlich schon einmal super finde: nichts ist schlimmer als ein Cliffhanger!
es handelt sich um Kat, die Stammestochter, die verheiratet werden soll. Doch ihr Zukünftiger Hadd, Sohn eines anderen Stammesführer, entpuppt sich als grausamer Frauenschänder. Durch Zufall erwischt sie ihn zusammen mit ihrer besten Freundin bei einem Mord.
Dadurch verkleiden sich die beiden Mädchen als Jungen: und laufen Kriegern des feindlichen Stammes in die Arme, die sie jedoch für Jungen halten und sie ausbilden wollen....
An sich ist es bis dato ncihts neues. .. richtig amüsant fand ich dass im Laufe des Trainingcamps (die beiden Mädhcne bleiben immer zusammen) Freundschaften geschlossen werden.
Und schließlich: der Ausbilder merkt dass es sich um junge Frauen handelt. aber sagt nichts, .. die Frauen denken wenn sie erwischt werden, fliegen sie raus und sind durch Hadd, der seine Spuren vernichten will, dem Tod geweiht.. so kommt es zu einem Hin und Her - was mich duraus nicht nur zum Schmunzeln sondern zum laut lachen brachte.
Es ist generell spannend geschrieben: das Buch in 1,5 Tagen bzw, 2 Nächten durchzulesen war kein Problem: es schildert nicht nur eine Spannende Welt sondern auch mit Witz und auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
- Christian Dölder
Die Chroniken von Wetherid II
(10)Aktuelle Rezension von: mars754Das Buch ist eine großartige Fortsetzung des ersten Bandes. Als Leser sollte man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass die düstere Grundstimmung des ersten Bandes sich hier noch weiter vertieft. Über weite Strecken hat mich das Buch daher ein wenig an Game of Thrones erinnert, da so ziemlich jeder gegen jeden kämpft und viele keine Probleme damit haben, ihren Verbündeten in den Rücken zu fallen. Allerdings fand ich, dass die ganzen Zwistigkeiten und politischen Ränkespiele in diesem Buch etwas zu sehr die Oberhand hatten und dadurch die Haupthandlung (der Kampf gegen den Dämon) etwas aus dem Fokus geriet.
Die Welt dieses Buches ist brillant geschrieben und die Eigenheiten der einzelnen Völker sind wunderbar herausgearbeitet. Das macht diesen Band damit aber auch zu keiner leichten Lektüre sondern zu knallharter klassischer Fantasy. Insofern wäre es nicht ganz korrekt zu sagen, dass es mir Spaß gemacht hat, diese Geschichte zu lesen (dafür war die Atmosphäre zu düster), aber ich konnte mich eindeutig nicht ihrem Sog entziehen. Wer den ersten Band gemocht hat, wird auch hier voll auf seine Kosten kommen.
- Julie Heiland
Bannwald
(326)Aktuelle Rezension von: Epos45Zu dieser Trilogie bin ich über den klassischen Weg gekommen. Man sieht das Buch ausgelegt in der Buchhandlung, findet gefallen am Cover, ließt die Inhaltsangabe und kauft das Buch.
Dabei habe ich einen Fehler gemacht. Ich habe mir nur den ersten Band gekauft, bin damit in den Urlaub gefahren und hatte es dort in wenigen Tagen ausgelesen. Die Wartezeit, bis ich mir endlich den zweiten Teil kaufen konnte, war schlimm, denn ich hätte mir wirklich sofort die ganze Trilogie aus dem Buchladen mitnehmen sollen.
Die Welt die Julie Heiland erschaffen hat, ist fantastisch und authentisch, nicht zu abgehoben oder undurchsichtig. Auch die Charaktere sind ausgereift und die Hauptprotagonisten sehr sympathisch. Man kann sich mit ihnen identifizieren. Besonders die weibliche Hauptfigur schließt man schnell ins Herz und aus ihr wird die Heldin, die man sich wünscht.
Spannend ist an dieser Story vor allem, dass die Handlung nicht so verläuft, wie man es am Anfang von einer klassischen Young-Adult-Fantasy-Geschichte erwarten würde und deshalb Suchtpotential garantiert ist.
Auch die Love-Story fehlt in dieser Trilogie nicht, wobei sie nicht kitschig oder oberflächlich aufgebaut wird, sondern auf eine angenehm langsame Weise, bei der man sich auf mehr freuen kann, da sie im ersten Band nicht zu Ende erzählt wird.
- Liane Mars
Seelentraum - Das schlafende Wolkenvolk
(55)Aktuelle Rezension von: anscha1402Leseeindruck zu
Seelentraum - Das schlafende Wolkenvolk von Liane Mars
323 Seiten
2020 im Drachenmondverlag erschienen.
Das Setting der Geschichte ist bezaubernd. Ein Erdenvolk und ein Wolkenvolk, Wolkenschafe die auf Wolken grasen und Aya Teufelsbraut als Schafhirtin natürluch auch auf den Wolken. Die Geschichte wird aus Aya's Sicht erzählt. Man erlebt mit ihr gemeinsam einen schweren Verrat, Verlust und Lügen. Dann droht die Wolkenwelt einzustürzen. Gibt es noch Rettung? Aber was hat Aya damit zu tun?
Es gibt auch richtig nette und süße Szenen. Im großen und ganzen ein wirklich nettes Magisches Buch. Leider zieht es sich stellenweise sehr. Der drang unbedingt zu erfahren wie es weitergeht ist nicht so groß. Von daher ist man schon eher versucht das Buch zur Seite zur legen. Ein Grund warum ich auch recht lange für das Buch gebraucht habe. Die Figuren waren für mich etwas blass mit wenig Tiefe. Aber die Schafe waren wirklich bezaubernd jedes einzelne für sich.
Insgesamt würde ich tatsächlich nur 3½⭐️ von 5 ⭐️geben. So wirklich konnte mich das Buch nicht abholen.
Beschreibung:
Aya Teufelsbraut hat den gefährlichsten Job der Welt: Hoch oben am Himmel hütet sie eine Herde Wolkenschafe. Das fliegende Volk gilt als ausgestorben, die Himmelsstädte sind verwaist. Einzig die Schafe erinnern an die vergangene Welt. Doch dann erweckt Aya versehentlich den mächtigen Wolkenkrieger Enron zum Leben und löst damit den Untergang des Erdenvolkes aus. Um ihre Familie zu retten, muss Aya herausfinden, warum das Wolkenvolk vom Himmel fiel. Das jedoch ist eine Mission, die ihr ganzes Leben infrage stellt.
- Lucian Caligo
Im Blut der Zwerge
(10)Aktuelle Rezension von: SunshineBaby5Fargil ist ein Zwerg, der von Menschen aufgelesen wurde und nun versteckt in ihrer Welt lebt, denn die Menschen sind die Feinde der Zwerge. Als noch zwei weitere Zwerge hinzustoßen und ein neuer Konflikt zwischen den Völkern in Anmarsch ist, beschließen sie, sich wieder ihrem Volk zu nähern. Das Problem ist: alle anderen Zwerge sind im Dauersuff.Die Welt der Zwerge wird spannend beschrieben, mit vielen kleine Details, die Spaß machen zu lesen mit dem Wunsch auf mehr. Auch an der Oberfläche passiert natürlich so einiges, mit immer wieder überraschenden Wendungen ein Einfällen. Durch die Sprache kann man richtig in die Geschichte eintauchen. Wer mit den Figuren durcheinander kommt, kann im Glossar nochmal nachlesen, wer zu welchem Volk gehört und welche Eigenarten besitzt, was sehr hilfreich ist zu Beginn des Buches.Dies ist Teil 1 der Reihe, endet aber nur bedingt offen und kann sicher auch unabhängig gelesen werden. - Tom Jacuba
KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln
(79)Aktuelle Rezension von: ErmelynsEs bleibt spannend, umfangreich und wird endlich aktionlastiger. Die Kämpfe kommen immer häufiger. Die Partien entwickeln einen Hass gegeneinander. Es werden Bündnisse geschlossen. Doch es bleibt nicht schwarz und weiß. Dieser Aspekt gefällt mir. Die Charaktere erhalten Ecken und Kanten und wir finden an allen sachen die wir befürworten und denen wir widersprechen. Selbst einfach Nebenfiguren erscheinen uns so zu weilen undurchschaubar.
Hinzu kommt das Auftreten de reinzelnen Figuren. Schon am Dialekt erkennt man wer von wo kommt und welche Stellung er da hat. Das ist einfach fantastisch. Selbst die bösen mächtigen Magier, die die Menschheit versklaven wollen, zeigen plötzlich menschliche Züge. Wir verstehen Teile ihres Handelns und stimmen ihnen zuweilen sogar zu.
- Christine Weber
Der fünfte Magier: Schneeweiß
(104)Aktuelle Rezension von: Denise_Schwettmann~Behütet ein Leben lang, doch dann bricht alles zusammen..
Der fünfte Magier, das Debüt von Christine Weber bringt uns in eine gefährliche Welt voller Verrat, Magie, Drachen und dem Kampf umd überleben.
Protagonist Sorak verliert bei einem Unglück alles was er kannte, Heimat, Freunde, Zuflucht und muss plötzlich Drachen, Magie und Gefahren gegenüberstehen, was schon ziemlich viel verlangt ist.
Vor allem wenn der Partner auf den man sich verlassen soll, nicht minder stur ist, als man selbst.
Rasanter Einstieg, teilweise langgezogene Szenen, dann wieder Dramatik, der Hauch von Intrigen und dem Gefühl einer größeren Verschwörung...
Soweit so gut.
Das ganze getragen von einem Protagonisten und seinem Drachen, der sich ungern in die Karten schauen lässt und die sich lieber verbal zerfleischen als zusammen zu arbeiten.
Verständlich hst Sorak doch gelernt das Drachen böse sind und Smaragd selbst ist noch jung und ungestüm.
Eine Kombi die durchaus zum Lachen bringt aber manchmal auch zum Augenrollen.
Insgesamt hatte ich beim Lesen aber auch oft das Gefühl, dass uns viele Informationen noch vorenthalten werden.
Band 1 bringt uns den groben Weltaufbau, einige erste Ideen und Charakterzüge näher aber wirft auch Fragen und Misstrauen auf.
Der Schreibstil selbst ist dabei recht leicht gehalten und hat neben tragischen Momenten auch Humor, welcher doch etwas speziell und wahrscheinlich nicht für jeden geeignet ist.
Fazit:
Obwohl ich mit Sorak und Smaragd nicht ganz warm geworden bin, kann ich ihr Verhalten nachvollziehen und bin neugierig darauf, ob meine Überlegungen stimmig sind.
Immerhin sind Grundidee und viele Aspekte spannend ausgearbeitet und lassen das ein oder andere Fantasyherz sicher höher schlagen.
- Nnedi Okorafor
Binti (Sammelband)
(37)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerEine interessante Welt mit amüsanten Ideen z.B. Dritter Fisch, das lebende Raumschiff. Spannender Einblick in afrikanische Kultur und Mythologie. Starke Frauen. Unterhaltsame Außerdirdische. Der Hauptcharakter entwickelt sich stetig weiter, aber manchmal wirkt die Geschichte ein wenig kindlich einfach. Daher konnte es mich nicht immer fesseln, aber hat trotzdem Spaß gemacht, vor allem zum Ende hin..
- Olivia Mae
Requia: Heimkehr
(5)Aktuelle Rezension von: Addicted2Books_elaEs ist eine epische Geschichte, die zwischen 3 Welten wechselt und ich muss ehrlicherweise gestehen, dass ich ein wenig durcheinander gekommen bin und ab und zu nochmal etwas nachlesen musste.
Trotzdem ist es ein Buch, das mich extrem gefesselt und in seinen Bann gezogen und mich komplett (mit Haut und Haar) verschluckt hat. Es war ein unfassbar gigantisches Lesevergnügen, das mir Olivia Mae beschert hat.
All die Charaktere der Autorin könnten vielfältiger und komplexer nicht sein und das in der Kombination mit ihrem detaillierten und trotzdem punktierten Schreibstil ergibt eine bildgewaltige Geschichte.
Es ist einfach diese Kombination, die auch über ein paar Längen hinweg hilft und die Spannung immer wieder hochtreibt, so dass ich mich zwingen musste, das Buch aus den Händen zu legen.
Ich möchte eigentlich auch nicht so viel über die Charaktere verraten, denn ich möchte euch nicht die Freude und die Spannung nehmen, sie kennenzulernen.
Diese Geschichte macht einfach Lust auf mehr und ich bin so neugierig, wie es weitergehen wird. Es ist ein Buch mit Suchtpotenzial.
Das Cover ist einfach speziell und mir gefällt es einfach.
Fazit
Eine klare Leseempfehlung für dieses Buch, das mir definitiv in Erinnerung bleiben wird. Es ist eine Reise in Welten, die jede für sich gigantisch und episch ist.
Wer also bildgewaltige Fantasy liebt, kann mit diesem Buch nichts falsch machen.
- Farina de Waard
Zorn
(33)Aktuelle Rezension von: Isa_HeDas Buch „Zorn“ ist der zweite Teil der Reihe „Das Vermächtnis der Wölfe“ von Farina de Waard und knüpft unmittelbar an die Geschehnisse von Band eins an. Nun beginnt für Sina eine Reise durch Tyarul, auf der sie einiges erlebt und verschiedene Gefahren bestehen muss.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir auch in diesem Teil der Reihe wieder ausgesprochen gut. Er ist sehr detailreich und spannend. Der Leser wird praktisch an die Hand genommen und durch die Geschichte geführt. Dies wird untermalt mit Beschreibungen der Landschaft und auch einigen Erklärungen zur Magie und den unterschiedlichen Völkern an der ein oder anderen Stelle, was mir sehr gut gefiel. Die Geschichte wird wieder aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Hier gefällt mir sehr gut, dass man hier auch Einblicke in die Machenschaften der „Bösen“ wie Zayda oder Ikar bekommt und natürlich Sina und ihre Freunde auf einer Reise durch einen Teil von Tyarul begleitet.
Im Laufe des Buches und auch im Vergleich zum ersten Teil merkt man eine deutliche Charakterentwicklung bei Sina, welche mir sehr gut gefiel. Sie ist mir wirklich sehr sympathisch, auch wenn sie das ein oder andere Mal unüberlegt und leichtsinnig handelt. Auch ihre magischen Kräfte steigern sich. Hier fand ich die Beschreibungen, wie Sina ihre Magie wirkt und auch fühlt sehr interessant zu lesen.
Im Buch spielen sich die unterschiedlichsten Emotionen ab, was für mich das Lesen sehr abwechslungsreich gestaltete. Es gab spannende Szenen und auch brutale Kämpfe, aber auch der Zusammenhalt zwischen Sina und ihren Freunden war sehr deutlich zu spüren und der ein oder andere Witz lockerte die zum Teil düstere Stimmung nach Kämpfen auf. Die Zeichen der Unterdrückung durch Zayda sind überall spürbar, aber man merkt der Gruppe einen Hoffnungsschimmer in diesen schweren Zeiten an.
Nachdem man im ersten Teil Ornanung sehr gut kennengelernt hat, hat es mich gefreut, weitere Teile von Tyarul gedanklich zu bereisen. Hier gefiel mir die Vielfalt der unterschiedlichen Landschaftsstriche sehr gut und ich konnte mir vieles sehr gut bildlich vorstellen.
Alles in allem gefiel mir auch der zweite Teil der Reihe sehr gut. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Sina weitergeht. Kann sie Zaydas Tyrannei stürzen? Wie sieht ihr Weg bis dahin aus? Ich vergebe fünf Sterne und freue mich auf die Forsetzung.
- Yaa Gyasi
Heimkehren
(14)Aktuelle Rezension von: GwhynwhyfarDer Anfang: «In der Nacht, als Effia Otcher in der nach Moschus riechenden Hitze von Fante-Land geboren wurde, wütete ein Feuer durch den Wald direkt vor dem Compound ihres Vaters. Es breitete sich rasch aus, zog tagelang eine Schneise. Es speiste sich von Luft; es schlief in Höhlen und versteckte sich in Bäumen; es brannte, loderte auf und schlug sich durch ohne Rücksicht auf die Verwüstungen, die es hinterließ, bis es zu einem Asante-Dorf kam. Dort verschwand es, wurde eins mit der Nacht.»
Dieser berührende Roman ist episodenhaft geschrieben, fügt das Schicksal einer schwarzen Familie über Generationen zusammen. Die Geschichte zieht den Leser sofort hinein, bildgewaltig. Effia und Esi sind Halbschwestern, lernen sie sich jedoch nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts wird Effia mit einem Engländer verheiratet, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte sowohl als Opfer als auch Profiteure des Sklavenhandels werden, fristen Esis Kinder und Kindeskinder ihr Leben zunächst auf den Baumwoll-Plantagen der Südstaaten.
«Ja, mein Mann hat meiner Mutter zehn Pfund gezahlt, und das vor fünfzehn Jahren! Stimmt schon, Schwester, es ist gutes Geld, aber ich für meinen Teil bin froh, dass meine Tochter einen Fante geheiratet hat. Selbst wenn mir ein Soldat zwanzig Pfund bieten würde, wäre sie doch nicht die Frau eines Häuptlings. Und schlimmer noch, sie müsste in der Festung leben, weit weg von mir. Nein, nein, es ist besser, einen Mann aus dem Dorf zu heiraten, damit deine Tochter in deiner Nähe bleibt.»
Effias Stiefmutter behandelt sie hart, und sie verwendet einen Trick, um sie loszuwerden: Sie redet ihr ein, dass sie zu ihrem Vorteil nur ihr verraten soll, wenn ihre Monatsblutung einsetzt, ansonsten darüber schweigen muss. Effia die Schöne, ist Abeeku versprochen, den sie liebt. Doch weil ihr die Mutter verbietet, zu verkünden, dass sie zur Frau gereift ist, hält man sie für unfruchtbar. Eines Tages erscheint James Collins, der neu ernannte Gouverneur der Festung von Cape Coast – der weiße Häuptling – hält bei Baaba um Effias Hand an. Die Stiefmutter rät ihrem Mann, sie den Weißen zu verkaufen, denn das Mädchen sei verflucht und der weiße Häuptling wisse ja nicht, dass sie unfruchtbar ist. Aus dem Dorf wird sie sowieso niemand nehmen. Ein prächtiges Brautgeld wird ausgehandelt, eins dass Abeeku nicht zahlen kann ... Zum Abschied erhält Effias «einen schwarzen Stein, der schimmerte, als wäre er mit Goldstaub überzogen.» In der Festung von Cape Coast, an der Goldküste, werden im Keller unter bestialischen Verhältnissen die Sklaven eingesperrt, bevor sie weitertransportiert werden. Der Auftakt der Erzählung.
«Esi war seit zwei Wochen in einem Frauenverlies der Festung von Cape Coast. ... An ihrem vierzehnten Geburtstag war sie noch im Herzen von Asante-Land gewesen, im Compound ihres Vaters, des Großen Mannes. Er war der beste Krieger des Dorfes, und alle waren gekommen, um der Tochter, die mit jedem Tag schöner wurde, ihre Aufwartung zu machen.»
Drei Jahrhunderte, sieben Generationen und zwei Kontinente: der Aschanti-Fante-Krieg, Sklaverei, der Amerikanische Bürgerkrieg, die sogenannte «Große Migration», die Kohleminen Alabamas, bis ins 20. Jahrhundert, zu den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems führt uns der Roman durch die Epochen. Schwarze als Menschen zweiter Klasse ... Sklaverei, brutale Ausnutzung von Arbeitskraft, Willkür, ungerechte Behandlung durch die Justiz; das Buch fasst alles Leid zusammen, das die weiße Welt beschert. Macht und Gier im Kolonialismus, Ketten und Peitschen, immer wieder unerträgliche Gewalt. Auf der anderen Seite die Sklavenfänger in Afrika, die Sklavenhändler, die Mithilfe der verfeindeten Stämme, die lieber andere auslieferten, als selbst gefangen zu werden, beteiligt waren – etwas, das gern unter den Tisch gekehrt wird. Das Aschantireich streckte sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts über nahezu das gesamte Staatsgebiet des heutigen Ghanas mit Ausnahme eines schmalen Küstenstreifens, der von den Fante-Staaten gebildet wurde.
«Weil sein Körper bereits wusste, was seine Gedanken noch nicht ganz zusammengesetzt hatten: dass du in Amerika nichts Schlimmeres sein konntest als ein schwarzer Mann. Das war schlimmer als tot, du warst ein lebender Toter.»
Trotz aller Brutalität ist der Roman unterhaltsam, gibt Einblick in die Familien, in deren Leben, das in großartigen Bildern. Yaa Gyasi hat gut recherchiert und schreibt eine Familiengeschichte entlang von historisch korrekten Ereignissen, gibt berührend authentisch die jeweilige Epoche wieder. Selbst als nach dem Bürgerkrieg die Slaverei aufgelöst wird, ist Freiheit nur ein Traum: «So was wie einen freien Nig... gibt es nicht.» Traumata, die sich durch die Generationen ziehen, eine Kette mit einem schwarzen Stein, die weitergereicht wird, eine Verknüpfung zur nächsten Generation. Zwei parallele Erzählstränge. Yaa Gyasi sagt in einem Interview, sie habe sich gezwungen, jeder Figur nur 20 bis 30 Seiten zu geben. Nicht das ganze Leben einer Person wird auserzählt, lediglich wichtige Stationen werden episodenhaft eingeschoben. Nach je einem Kapitel zu jedem Strang beginnt eine neue Generation. Das Feuer spielt eine wichtige Rolle. Effia wurde während eines Feuers geboren, dass Unglücks ihrer Geburt. Ebenso sind ihre Kinder und Kindeskinder vom Feuer geprägt; Brandmale, Narben der Peitschenhiebe, Hautfarbe, alles brennt sich in die Seele. Innere Narben der Identität. Trotz der kurzen Kapitel blättern sich im Kopf mit allen Sinnen die Szenerien breit aus und auch die Charaktere sind klar und mitreißend geschildert. Eine vielschichtige Erzählung, ein historischer Abriss der Afroamerikaner, eine berührende Familiengeschichte. Meine Empfehlung!
«Warum sollte ein Schwarzer schwimmen wollen? Der Boden des Ozeans sei übersät mit schwarzen Leichen»
Yaa Gyasi wurde 1989 in Ghana geboren. 1991 zog sie mit ihrer Familie in die USA und lebte zunächst in Illionois und Tennessee. Von ihrem zehnten Lebensjahr an wuchs sie in Alabama auf. Sie hat Englische Literatur an der Stanford University studiert und einen Abschluss des Iowa Writers’ Workshop. Ihr Roman wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Pen/Hemingway Award for Debut Fiction und dem «5 under 30» Award 2016 der National Book Foundation. Heimkehren ist ihr erster Roman. Die Autorin lebt in den USA.
https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/heimkehren-von-yaa-gyasi-rezension.html
- Susanne Markgraf
Die Goldatmerin
(24)Aktuelle Rezension von: Lesemama1970Ich habe dieses Buch in zwei Tagen durchgelesen.
Trotz des schwierigen Themas zieht einen die Geschichte recht schnell in seinen Bann.
Es ist schlimm genug was Susanne Markgraf erleiden musste, darum meine Hochachtung das Sie den Mut zu diesem Buch hatte.
Ich finde es ein wichtiges Thema das nicht verschwiegen werden sollte.
Meiner Meinung nach macht dieses Buch vielen betroffenen Hoffnung auf Besserung.
Wenn man an sich arbeitet und nicht aufgibt erreicht man sehr viel.
Ich werde dieses Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.
Weiterhin alles Gute für Susanne Markgraf























