Bücher mit dem Tag "vogelgrippe"
12 Bücher
- Sarah Kuttner
Kolumnen
(213)Aktuelle Rezension von: HoldenDer erste Teil Kuttnerscher SZ- und Musikexpress-Kolumnen, schlagfertig und meinungsstark, mit Kommentaren zu winterlicher Bekleidung, Jungs-Indierock-Bands, Rudolf Mooshammer, aktuellen Politikern undundund, einige der erwähnten Rockbands kann man jetzt (wieder-)entdecken, weil vielen von ihnen ist damals kein rechter Erfolg vergönnt gewesen ist. Angela Merkels Hängegesichtigkeit und Karriereristenfresse waren schon derber Shit, und irgendwo hat man den Eindruck, als sei die gute Frau Kuttner auch ein kleines bißchen langweilig, weil sie sich aus so vielen Sachen gar nichts macht (Rockkonzerte bzw. -festivals, Karneval, Aprilscherze usw).
- Klaus-Peter Wolf
Todesbrut
(48)Aktuelle Rezension von: SternenstaubfeeFür dieses Buch habe ich wirklich lange gebraucht, und das ist kein gutes Zeichen. Es hat mich leider überhaupt nicht fesseln können, obwohl das Thema an sich total spannend ist!
Es geht um ein Virus, dass sich ausbreitet. Es erinnert natürlich an die Corona-Pandemie, aber das Buch ist schon vorher geschrieben worden.
Hier ist es die Vogelgrippe, die plötzlich immer mehr Opfer fordert. Die Menschen bekommen Panik, es gibt Bürgerwehren, die Bundeswehr riegelt eine Kleinstadt ab, eine Hühnerfarm soll vernichtet werden,...
Das Thema an sich ist wirklich spannend, aber der Schreibstil hat mir leider nicht gefallen. Es gibt viel zu viele Charaktere, zwischen denen hin und her gesprungen wird, so dass man gar nicht wirklich eine Verbindung zu einer Figur aufbauen kann. Ich hatte das Gefühl, immer wieder kurze Schnipsel zu lesen, und dann war ich plötzlich wieder ganz woanders in der Geschichte. Irgendwann hatte ich dann auch das Interesse und den Faden verloren...16.06.2025
- Alex Kava
Sturzflug (Ryder Creed 3)
(39)Aktuelle Rezension von: PitziAls Ryder Creeds Spurhündin Grace nicht nur eine verschwundene junge Frau entdeckt, die anscheinend Selbstmord in einem See begangen hat, sondernd dazu zwei verendete Rotkehlchen, ahnt Ryder noch nicht, dass die Möglichkeit besteht, dass die Vögel an einem mutierten Vogelgrippevirus gestorben sein könnten und Grace sich womöglich angesteckt hat. Eigentlich ist eine Übertragung von Vogel auf Hund nicht möglich, doch das neue, im Labor gezüchtete Vogelgrippevirus soll dermaßen aggressiv sein, das von höherer Stelle beschlossen wird, dass sämtliche Hunde von Ryders Hundeschule sicherheitshalber eingeschläfert werden sollen.
Doch es gelingt Ryder, mit Hilfe seiner Angestellten, die Polizei von seinem Grundstück zu vertreiben und Zeit zu schinden bis Graces untersuchte Blutergebnisse vorliegen. Kaum ist die Angst um seine Hunde ausgestanden, denn alle sind gesund, bekommt Ryder ein ungewöhnliches Angebot von der Bundesbehörde unterbreitet. Er wird darum gebeten, Hunde auszubilden, die dann anschließend in der Lage sind, gefährliche Viren aufzuspüren und die Zeit ist knapp, denn eine bekannte Virenforscherin soll angeblich versuchen, ihre im Labor gezüchteten Viren durch ausgewählte, infizierte Probanden, die nicht ahnen welche Zeitbombe in ihnen tickt, zu verteilen.
Währenddessen untersucht Maggie den Tod eines Kriegsveteranen. Sie mag nicht an seinen Suizid glauben und tatsächlich stellt sich nur wenig später heraus, dass der junge Mann keineswegs freiwillig aus dem dreizehnten Stock in den Tod sprang. Ihr kommt der junge Mann bekannt vor und tatsächlich stellt sich wenig später heraus, dass er in der gleichen Einheit diente, wie Ryders neuer Kollege Jason. Jason stürzt der Tod seines Freundes in tiefe Trauer, was Ryder in höchste Sorge versetzt…
Der dritte Teil der Ryder Creed Reihe, ist praktisch die Fortsetzung zum Vorgängerband „Versiegelt“ und obwohl die Autorin hier einige Hintergründe zur Vorgeschichte einfließen lässt, empfehle ich dennoch, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die gesuchte Virenforscherin treibt ihr Unwesen bereits in „Versiegelt“. Alex Kavas aktueller Roman der Serie, ist sehr fesselnd und spannend geschrieben und ganz nebenbei bringt die Autorin Wissenswertes über Virologie und Hunde mit ein, das ich interessant geschildert empfand. Obwohl diesmal wenig Zeit für Zwischenmenschliches bleibt, denn sowohl Ryder als auch Maggie müssen sich diesmal voll auf ihre Arbeit konzentrieren, habe ich den Romanceanteil absolut nicht vermisst. Es deutete sich ja bereits in „Versiegelt“ an, dass die Virologin womöglich überlebt und ihre gefährlichen Viren mitgenommen hat und die Auflösung des Falles hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Jason entwickelt sich langsam weiter. Es kommt zu einer wichtigen Schlüsselszene im Roman, in der er in sich geht und begreift, was er wirklich will. Und Grace ist so süß und clever wie immer, was habe ich, während die Möglichkeit bestand, dass sie womöglich eingeschläfert werden müsste, gebangt.
Ich mochte zwar auch die ersten Teile der Serie sehr, doch „Sturzflug“ ist noch um einiges spannender geraten, finde ich. Auch die Versuche einer der infizierten Probandinnen, sich ihren Verfolgern zu entziehen, waren dermaßen packend erzählt, dass ich den Roman praktisch in einem Rutsch gelesen habe. Und ich freue mich schon sehr auf den vierten Teil der Reihe, in dem man endlich erfährt, was einst mit Ryders Schwester geschah.
- A.R. Shaw
GRAHAMS PRÜFUNG (Survivor)
(8)Aktuelle Rezension von: Bluesky_13MEINE MEINUNG
In diesem Buch geht es um einen Virus, der die Welt beherrscht, so wie wir es von Corona kannten. Viele Menschen starben und auch hier gab es Menschen die Immun waren. Sie waren zwar Träger, aber sie selbst wurden nicht krank. Dazu gehörte auch Graham, er verlor seine gesamte Familie und musste allen beim sterben zu schauen.
Die Mutter von Bang suchte sich Graham aus, der nach ihrem Tod sich um ihren Sohn kümmern sollte.
Doch nicht nur Bang kreuzte hier dann seinen Weg, es kamen auch noch die Zwillinge Marcy und Macy dazu und noch so einige mehr.
In dieser Zeit gab es aber auch die Prepper, das waren Menschen, die krank werden konnten und sich schützten, indem sie alle von sich fern hielten.
Graham ging mit den Kindern in seine Berghütte und auch dort waren sie nicht sicher und sie wurden von anderen bedroht. Die Prepper halfen ihnen dann aus dieser Misere.
Dieses Buch ist so spannend und auch aufregend, weil es uns an die Zeit von Corona erinnert und man genau weiß, wie die Menschen sich fühlen müssen.
Der Autor hat hier ein Werk geschaffen, das uns mit seiner Spannung an der Geschichte hält. Man sieht hier sehr deutlich, das hier Zusammenhalt und Vertrauen einen sehr eng zusammen wachsen lässt. Nur so kann man eine solche Katastrophe überleben. Man muss sich vertrauen können und man legt sein Leben in die Hände des anderen.
Ich vergebe hier gerne die vollen 5 Sterne, weil mich diese Geschichte wirklich sehr berührt hat und mich auch sehr nachdenklich gestimmt hat.
- Hellmuth Karasek
Vom Küssen der Kröten
(1)Aktuelle Rezension von: HoldenKaraseks Glossen aus der Berliner Morgenpost und dem Hamburger Abendblatt, schnwankend zwischen hochkulturell und persönlich-gaga, heutzutage ein schöner Rückblick auf die Mitte der Nullerjahre (2004-2008). Was macht man, wenn die Fußballliebe eine Familie zerteilt, wer ist Koch und wer Kellner im Verhältnis Schröder-Fischer, und immer noch besser von den beiden (ab)serviert zu bekommen als vom "lupenreinen Demokraten" Wladimir Putin (wegen Beresowski Litwinenko Politkowskaja Juschtschenko), da kann eine alptraumartige Essenseinladung schon mal zu schwißnassen Nächten führen. Und Laura Karasek kommt auch vor, liebe Grüße!
- Wladimir Kaminer
Meine kaukasische Schwiegermutter
(33)Aktuelle Rezension von: HoldenNordkaukasus ist nur einmal im Jahr: Kaminer schildert dir russische Provinz im Nordkaukasus, besagte Schwiemu kommt in einigen Geschichten vor, genauso wie wunderbar schrullige Leute im Bad-taste-Land, alle sehr trinkfreudig, sicherlich eine Reise wert! Schön sind auch die hellsichtigen Kommentare zu sowjetischem Sozialismus, Mick Jagger usw. Jogi Bitter ist übrigens ein großer Kaminer-Fan, der gerade diese Passagen sehr schätzt.
- Harald Schmidt.
Mulatten in gelben Sesseln
(40)Aktuelle Rezension von: HoldenHarald Schmidts Focus-Kolumnen aus den Jahren 2004/2005 sowie sein gefaktes Tagebuch vorneweg. Man wundert sich, an wie viele Politiker und viele Aufgeregtheiten von damals man sich gar nicht mehr erinnern kann, die in den Kolumnen vorkommen. Aber ein schöner Rückblick auf einen Ausschnitt deutscher Geschichte, gewohnt ironisch/süffisant/schwarzhumorig. Deutschland als Weltbelehrer, Weltexportmeister, welt sympathischstes Land mit herausragender Aufnahmekultur.
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