Bücher mit dem Tag "vogelgrippe"

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28 Bücher

  1. Cover des Buches Tiere essen (ISBN: 9783596512850)
    Jonathan Safran Foer

    Tiere essen

     (518)
    Aktuelle Rezension von: Natascha_W

    Warum essen wir Tiere? Und wie kommt das Fleisch eigentlich in die Geschäfte? Welche Wege geht es, bis es im Laden zum Verkauf steht?
    Im Buch wird alles rund um das Thema Tiere mästen und schlachten besprochen.

    Viele Informationen waren mir vor dem Buch schon bewusst, all zu gerne verdrängt man diese aber. Einige Situationen hatte ich mir nie so schlimm ausgemalt, wie sie im Buch geschildert werden. Vor allem war ich schockiert darüber, dass auch auf die Sicht der Angestellten im Schlachtbetrieb eingegangen wird und ich teilweise nachvollziehen konnte, wieso man da drin gaga wird und die Tiere noch schlechter behandelt, als es eh schon Standard ist. 

    Das Thema wird rundum beleuchtet und sachlich wiedergegeben, was gesehen und gehört wurde. Wem schnell schlecht wird, der sollte sich viel Zeit beim Lesen nehmen - einige Stellen im Buch sind wirklich grenzwertig! Aber es ist nunmal die Realität und ich wünsche mir, dass öfter hin- anstatt weggeschaut wird! Ein veganer Lebensstil ist die einzige Möglichkeit das Leid der Tiere in den Griff zu bekommen.

  2. Cover des Buches Sturzflug (Ryder Creed 3) (ISBN: 9783453359567)
    Alex Kava

    Sturzflug (Ryder Creed 3)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Als Ryder Creeds Spurhündin Grace nicht nur eine verschwundene junge Frau entdeckt, die anscheinend Selbstmord in einem See begangen hat, sondernd dazu zwei verendete Rotkehlchen, ahnt Ryder noch nicht, dass die Möglichkeit besteht, dass die Vögel an einem mutierten Vogelgrippevirus gestorben sein könnten und Grace sich womöglich angesteckt hat. Eigentlich ist eine Übertragung von Vogel auf Hund nicht möglich, doch das neue, im Labor gezüchtete Vogelgrippevirus soll dermaßen aggressiv sein, das von höherer Stelle beschlossen wird, dass sämtliche Hunde von Ryders Hundeschule sicherheitshalber eingeschläfert werden sollen.

    Doch es gelingt Ryder, mit Hilfe seiner Angestellten, die Polizei von seinem Grundstück zu vertreiben und Zeit zu schinden bis Graces untersuchte Blutergebnisse vorliegen. Kaum ist die Angst um seine Hunde ausgestanden, denn alle sind gesund, bekommt Ryder ein ungewöhnliches Angebot von der Bundesbehörde unterbreitet. Er wird darum gebeten, Hunde auszubilden, die dann anschließend in der Lage sind, gefährliche Viren aufzuspüren und die Zeit ist knapp, denn eine bekannte Virenforscherin soll angeblich versuchen, ihre im Labor gezüchteten Viren durch ausgewählte, infizierte Probanden, die nicht ahnen welche Zeitbombe in ihnen tickt, zu verteilen.

    Währenddessen untersucht Maggie den Tod eines Kriegsveteranen. Sie mag nicht an seinen Suizid glauben und tatsächlich stellt sich nur wenig später heraus, dass der junge Mann keineswegs freiwillig aus dem dreizehnten Stock in den Tod sprang. Ihr kommt der junge Mann bekannt vor und tatsächlich stellt sich wenig später heraus, dass er in der gleichen Einheit diente, wie Ryders neuer Kollege Jason. Jason stürzt der Tod seines Freundes in tiefe Trauer, was Ryder in höchste Sorge versetzt…

    Der dritte Teil der Ryder Creed Reihe, ist praktisch die Fortsetzung zum Vorgängerband „Versiegelt“ und obwohl die Autorin hier einige Hintergründe zur Vorgeschichte einfließen lässt, empfehle ich dennoch, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn die gesuchte Virenforscherin treibt ihr Unwesen bereits in „Versiegelt“. Alex Kavas aktueller Roman der Serie, ist sehr fesselnd und spannend geschrieben und ganz nebenbei bringt die Autorin Wissenswertes über Virologie und Hunde mit ein, das ich interessant geschildert empfand. Obwohl diesmal wenig Zeit für Zwischenmenschliches bleibt, denn sowohl Ryder als auch Maggie müssen sich diesmal voll auf ihre Arbeit konzentrieren, habe ich den Romanceanteil absolut nicht vermisst. Es deutete sich ja bereits in „Versiegelt“ an, dass die Virologin womöglich überlebt und ihre gefährlichen Viren mitgenommen hat und die Auflösung des Falles hat mir sehr gut gefallen. Aber auch Jason entwickelt sich langsam weiter. Es kommt zu einer wichtigen Schlüsselszene im Roman, in der er in sich geht und begreift, was er wirklich will. Und Grace ist so süß und clever wie immer, was habe ich, während die Möglichkeit bestand, dass sie womöglich eingeschläfert werden müsste, gebangt.

    Ich mochte zwar auch die ersten Teile der Serie sehr, doch „Sturzflug“ ist noch um einiges spannender geraten, finde ich. Auch die Versuche einer der infizierten Probandinnen, sich ihren Verfolgern zu entziehen, waren dermaßen packend erzählt, dass ich den Roman praktisch in einem Rutsch gelesen habe. Und ich freue mich schon sehr auf den vierten Teil der Reihe, in dem man endlich erfährt, was einst mit Ryders Schwester geschah.

  3. Cover des Buches Fever - Schatten der Vergangenheit (ISBN: 9783426508077)
    Douglas Preston

    Fever - Schatten der Vergangenheit

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Maurice, der Sherry ist nun doch nicht mehr nötig. Ich werde den Herrn hier hinunter zum Sumpf begleiten und ihm mit seiner eigenen Waffe in den Hinterkopf schießen. Die Alligatoren werden dann die Spuren beseitigen. Ich bin rechtzeitig zum Abendessen zurück.«
    »Wie Sie wünschen, Sir.«

     

    Special Agent Pendergast ist wütend, sehr wütend sogar. Und die Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass der sonst stets coole Agent emotional wird, haben nun ein gewaltiges Problem. Der Grund für die Wut ist simpel. Vor 12 Jahren verstarb seine Ehefrau Helen – und nun muss er erkennen, dass die Todesursache kein schlimmer Unfall, sondern kaltblütiger, grausamer Mord war. 12 Jahre sind eine lange Zeit und die Spur kalt, doch Pendergast und D’Agosta machen sich auf die Jagd…

     

    Der zehnte Fall meiner aktuellen Lieblingsreihe und auch diesmal fühlte ich mich großartig unterhalten. Hatte ich kürzlich, als es um Pendergasts Bruder ging, schon geglaubt, dass dies sein persönlichster Fall wäre, erlebte ich nun noch eine Steigerung. Das Buch startet mit dem Unfall/Mord, eine wirklich grausige Szene, die der Agent mitansehen musste. Und dann der Schock, als er in der Gegenwart durch Zufall erfährt, dass seine Helen einem perfiden Mordanschlag zum Opfer gefallen ist. Natürlich will er Aufklärung. Und Rache. Weshalb er und D’Agosta nicht offiziell ermitteln, sondern privat.

    Es wird gefährlich, es wird spannend. Zudem wartet ein weiterer schlimmer Moment auf Pendergast, als er beim Wühlen in Helens Vergangenheit realisiert, dass es einige höchst merkwürdige Punkte in ihrem Leben gab, die seine Frau ihm verheimlicht hatte.

     

    Bei diesem verzwickten Fall konnte ich ordentlich miträtseln, die Auflösung war interessant und überraschte mich. Mein Lieblingsagent zeigte erneut einige sehr coole Auftritte und auch über die Mitwirkung von Laura Hayward freute ich mich. Constance taucht nur kurz auf, diese Szenen sind dafür umso rätselhafter und lassen mich auf weitere Erklärungen im Folgeband hoffen. Die Jagd auf den Täter ist zudem noch nicht ganz abgeschlossen, weshalb ich schnell mit dem Folgeband weitermachen muss.

     

    Fazit: Sehr spannend, sehr cool und erneut mit Suchtfaktor. Schnell weiter zum Folgeband!

  4. Cover des Buches Eating Animals (ISBN: 9780316127165)
    Jonathan Safran Foer

    Eating Animals

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Yvonne-liest
    Der Inhalt von Jonathan Safran Foers Buch "Eating Animals" (deutscher Titel: "Tiere essen") wird im Klappentext folgendermaßen zusammengefasst:

    "Eating Animals is a uniquely passionate, powerful and provocative exploration of what we eat and why. It is both a personal quest which goes to the very heart of what it means to be human and a riveting exposé of the horrors and dangers of factory farming."

    Die Sprache ist immer klar und verständlich, wie es von einem solch erfolgreichen Autor zu erwarten ist. Die Hintergründe sind gut recherchiert: auch der informierte Leser kann hier noch sehr viel lernen. Foer geht hauptsächlich auf die Industriestandards und verschiedenen Praktiken und Arbeitsschritte bei der Produktion von Fleisch und Fisch ein, daneben aber auch auf die verherenden Folgen auf Umwelt, Klima und Gesundheit.

    Das Buch ist ein klarer Appell gegen die Grausamkeiten der Massentierhaltungsbetriebe. Die recherchierten Fakten werden offen dargelegt, oft ist es schwer weiterzulesen. Man sollte es trotzdem tun. "Eating Animals" weißt darauf hin, dass wir dem Grauen, welches wir durch unser Konsumverhalten verursachen, ins Auge schauen müssen.

    Als Alternative zu den verschmähten Massentierhaltungsbetrieben ("factory farms") stellt Foer kleine, familiär geführte Bauernhöfe dar. Dabei übersieht er, dass auch in solchen Betrieben äußerst ineffizient und klimaschädlich Nahrung hergestellt wird.

    Leider geht Foer nicht ausreichend auf die moralische Fragestellung ein, weshalb es gerechtfertigt ist, Tiere zu essen. Nach seiner Darstellung ist es völlig ausreichend, den Tieren ein einigermaßen leidfreies Leben und einen kurzen Tod zu geben. Dies sollte keine genügende Rechtfertigung darstellen, da ja im Normallfall kein zwingender Grund besteht, das Tier überhaupt zu essen.

    Die im Buch interviewten Vegetarier und Veganer geben als ihre Beweggründe ihr Mitgefühl mit den Tieren an. Diese sentimentale Darstellung geht an der Fragestellung vorbei. Beim Verzicht auf Tierprodukte geht es um fundamentale Gerechtigkeit. Tiere sollten nicht wie bloße Produktionsmittel behandelt werden. Zur weiteren Lektüre zu diesem Thema empfehle ich die Bücher von Gary Francione und Anna Charlton.
  5. Cover des Buches Die Luft, die du atmest (ISBN: 9783499252785)
    Carla Buckley

    Die Luft, die du atmest

     (38)
    Aktuelle Rezension von: MiGu
    Kurze Inhaltsangabe
    Eine furchtbare Seuche hat das Land überfallen.
    Ann und ihre Töchter kämpfen verzweifelt um ihr Leben. Der Strom fällt aus, die Lebensmittel werden knapp und die Ansteckungsgefahr untereinander steigt.
    Eines Tages erkrankt auch ihre Freundin Libby und will Ann ihren kleinen Sohn in Obhut geben.
    Doch Ann stellt sich die Frage, ob sie damit die Gefahr direkt in ihr Haus holt.

    Meinung
    Die Geschichte ähnelt zumindest am Anfang einem Katastrophenthriller, da der Beginn der Seuche beschrieben wird.
    Anns Ex-Mann Peter arbeitet in der Virenforschung und bemerkt immer mehr Hinweise auf einen katastrophalen Ausbruch des H5N1-Virus.
    Als die Situation eskaliert, begibt er sich gemeinsam mit einer Kollegin zu seinen Kindern und zu seiner Exfrau Ann.
    Gemeinsam stellen sie sich dem Überlebenskampf.

    Wer nun glaubt, damit wäre der Hauptstrang erzählt und es ginge hier einzig und allein um den Ausbruch der Seuche, irrt sich gewaltig.
    Denn ab diesem Zeitpunkt widmet sich die Autorin mehr und mehr der Psyche der Charaktere, insbesondere der von Ann, die unter der Trennung und einem anderen dramatischen und vor allem traumatischen Schicksalsschlag leidet.
    Sie ist bereit, alles für ihre Kinder zu tun und kämpft wie eine Löwin darum, die Kinder vor dieser Seuche zu schützen und sie vor Gefahren abzuschirmen.
    Wirklich spannend und vor allem überraschend wird es dann tatsächlich aber erst im letzten Drittel der Geschichte.
    Hier steigert sich die Spannung und Dramatik und stimmte mich mit dem Ende versöhnlich.

    Bis dahin gilt es, viele Längen zu meistern und sich mit Wiederholungen zu arrangieren.
    Diese langgezogenen Passagen mögen unter anderem an den stark detaillierten Charakterbeschreibungen liegen.
    Durch die beiden Erzählstränge von Ann und Peter wird der Leser mit zwei völlig unterschiedlichen Aspekten konfrontiert.
    Während es bei Peter eher die wissenschaftliche und rationale Seite ist, kommt bei Ann stets die emotionale Ansicht durch, die teilweise sehr anstrengend ist und sie nicht gerade sympathisch macht.
    Ann war meines Erachtens eher ein sehr schwieriger Charakter, die mir oft Pausen beim Lesen abverlangte, weil ich ihren Erzählstrang etwas zu dramatisiert und übertrieben empfand.
    Dabei fand ich den Schreibstil als solchen, recht angenehm. Die Handlung samt Handlungsort wurde recht bildhaft beschrieben und es fiel mir dadurch sehr leicht, mir die Geschichte wie einen Film vorzustellen.
    Trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, die Autorin würde sich vor allem in Anns Gefühlswelt verheddern.

    Fazit
    „Die Luft, die Du atmest“ ist eine Geschichte, die mich positiv wie negativ überraschte.
    Die Katastrophe wirkte auf mich eher wie eine Randerscheinung, vielmehr beschäftigt sich diese Geschichte mit der Frage, wie weit man geht, um das Leben der eigenen Familie zu schützen.
    Somit hielt sich die Geschichte nicht lang genug im Gleichgewicht und war mir auf der einen Seite zu detailliert und auf der anderen leider zu wenig.



  6. Cover des Buches Ich bring mich um die Ecke (ISBN: 9783462040173)
    Erlend Loe

    Ich bring mich um die Ecke

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Gackelchen
    Wir stürzen ab. Ich liebe dich. Tu, was du willst. Papa Worum es geht: Julie's Familie stirbt bei einem Flugzeugcrash in Afrika und hinterlässt ihr eine Villa und ein Paar Millionen auf dem Konto. Ausserdem einen polnischen Fliesenleger und eine nervige Familie die sie nun unentwegt bemitleidet. Der Lebenswille ist mit den Eltern und ihrem Bruder gestorben. Doch Julie will nicht einfach irgendwie sterben, nein es soll schon originell sein! Der erste Versuch, sich erhängen während einer Schulaufführung wird unfreiwilig zur Lachnummer und auch die Vogelgrippe aufgreifen ist nicht so einfach wie gedacht. Aus Angst ihr Psychiater könnte sie wegsperren lassen, schnappt sich Julie ihren Pass und beginnt rumzureisen und einen Weg zu finden sich umzubringen. Meine Meinung: Ein weiteres Buch von meiner "Entdecke der verborgenen Schätze" Subabbauliste. Wieder ein Buch dass man locker an einem Tag gelesen hat. Es sprüht nur so vor Situationskomik, schwarzem Humor und Trauer. Eine schöne Mischung. Erlend Loe lässt Julie auf eine wundervolle Art trauern die ich hervorragend nachvollziehen konnte. Sie ist egoistisch und anstrengend und einfordernd, aber alles so liebenswert und deprimierend erklärt dass man Verständnis für alles hat und ihr wünscht, dass sie doch noch die Vogelgrippe aufgreift. "Mein einziger Vorsatz fürs neue Jahr ist, dass ich versuchen will zu sterben. Ich weiss nur noch nicht, wie ich es anstellen soll. Die üblichen Methoden wirken so vulgär. Am liebsten würde ich auch mit dem Flugzeug abstürzen. Aber Flugzeugabstürze sind zu selten. Es sei denn natürlich, man fiegt erst nach Afrika." Positiv: - Sehr ehrlich. Ich kann mir vorstellen, dass Menschen mit so einem Verlust genau so empfinden wie Julie - Herrliche Figuren Negativ: - Warum musste Julie reich sein? Konnte es kein Buch über ein Mittelschicht Mädchen sein? Ja sie hätte nicht ein Jahr lang non-stop reisen können... Aber pfff... hat mich doch gestört. - Das Ende. Warum so ein Ende? Für mich endet das Buch bei "Ende Juli". So! Das ganze letzte halbe Jahr hätte der Autor sich sparen können.
  7. Cover des Buches Winterstarre (ISBN: 9783548610757)
    Joachim Rangnick

    Winterstarre

     (30)
    Aktuelle Rezension von: campino246
    In einer Berghütte werden Leichen gefunden, doch wie kamen diese dahin?
    So spannend der Beginn des Buches ist, so überrascht war ich, dass es so langweilig weiter geht. Wie die Geschwister zu den Leiharbeitern kommen, was dann weiter passiert. Alles wird haargenau geschildert, aber spannend wird das nicht. Man weiß einfach schon, was weiter passieren wird. Nachdem ich mich 100 Seiten gequält hatte, habe ich entschieden, dass ich das Buch abbreche.
    Bis dahin war auch kaum Robert Walcher in Erscheinung getreten. Und wie er zu dem Fall kommt, war dann auch an den Haaren herbei gezogen.

    Fazit: Leider fehlt es an Spannung, sodass ich das Buch nicht weiterempfehlen möchte.
  8. Cover des Buches Todesbrut (ISBN: 9783743209473)
    Klaus-Peter Wolf

    Todesbrut

     (44)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume

    Die Bedrohung ist unsichtbar, dafür aber umso tödlicher. Ostfriesland III will ihre Passagiere nur zum wohlverdienten Urlaub nach Borkum schippern, aber aufgebrachte Bürger lassen die Fähre nicht mehr anlegen. Norddeutsche Städte werden vehement abgeriegelt, es gibt kein Hinein und auch kein Hinaus mehr. Tausende Menschen leidern unter Fieber, die Krankenhäuser und Ärzte sind völlig überlastet. Bürger sehen nur mehr einen Weg, wenn die Regierung die Sache schon nicht in den Griff bekommt: Selbstjustiz.

    Man mag mich als makaber bezeichnen, aber ich dachte mir im Angesicht der momentanen Corona-Krise und Ausgangssperren könnte ich mir doch ein Buch zu Gemüte führen, das thematisch passt. Natürlich kam ich deshalb nicht umhin die Handlung dauernd auch mit der gegenwärtigen Situation zu vergleichen und eines darf ich sagen: Zumindest hier in Österreich gibt es keine Zustände wie im Buch.
    Mir fiel der Einstieg sehr schwer, da so unglaublich viele Personen vorkommen, dass ich sie mir gar nicht alle merken konnte. Die einen bleiben länger am Leben, die anderen werden gleich am Anfang gemeuchelt. Für mich machte es das aber umso schwerer, weil ich nie den Überblick behalten konnte, wer wer ist. Am Ende laufen zwar die meisten Stränge zusammen, aber des kostete mich einige Zeit, bis ich mich damit abgefunden habe, dass ich die Personen sowieso nicht kenne. Ich schaffte es nur bei den wenigstens, mich auf sie einzulassen.

    Die Handlung ist in Ordnung und wenn man einmal drin ist, nimmt die Geschichte auch etwas an Tempo auf. Auch wenn das Buch als Thriller "gekennzeichnet" ist, sollte man nicht allzu zart besaitet sein, wenn man sich "Todesbrut" aussucht. Teilweise geht es schon sehr derb zur Sache und die Charaktere handeln ohne jedes Gefühl für Recht, Unrecht oder auch nur Moral. 

    Ich finde es schwer, das Buch wirklich abschließend zu bewerten, für mich fühlt es sich einfach nicht stimmig an und auch das Ende ließ sehr zu wünschen übrig. Wie bereits ein anderer Rezensent vor mir schrieb: Es ist ein Ende ohne Abschluss.

    Trotzdem finde ich es beruhigend, dass in einer so ähnlichen Situation, wie wir sie jetzt durchleben, keine vergleichbaren Szenarien stattgefunden haben.

  9. Cover des Buches Fever (DAISY Edition) (ISBN: 9783839850756)
    Douglas Preston

    Fever (DAISY Edition)

     (14)
    Aktuelle Rezension von: mandalotti
    Die Geschichte ist eher mittelmäßig. Am meisten nervt die Ausdrucksweise, das erinnert so an einen alten englischen Krimi. Zum Schluss wurde es dann recht spannend, aber das Ende ließ dann wieder zu Wünschen übrig. 
  10. Cover des Buches Das ungenutzte Potential der Medizin (ISBN: 9783907625316)
  11. Cover des Buches (REVOLVER ) BY Kindt, Matt (Author) Paperback Published on (07 , 2011) (ISBN: B005EVVV8U)
  12. Cover des Buches Gute Droge (ISBN: 9783900578725)
    Jörg Reinhardt

    Gute Droge

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Dilbertine
    Kann man Rückenkratzen kommerziell verwerten? Wie sollte man die Hälfte von 100 am besten feiern? Welchen Sinn macht die Frage „Wie geht´s“? Was ist „vermobben“? Ist die Vogelgrippe eventuell Resultat einer Verschwörung? Welche Wirkung haben Senfflecken in Bukowskis Tagebuch? Was sind die Nachteile einer Erdbestattung? All diesen und weiteren packenden Fragen des Lebens widmet sich der Autor in seinem Buch „Gute Droge“, in dem sich 33 kurze Geschichten treffen. ** ** ** ** ** ** ** ** ** ** ** **** „Geschichten, die niemand braucht, aber wenn sie dann doch ins Herz des Lesers kommen, Kleinode sind, Anlass, sich selbst zu erkennen, zu lächeln, vielleicht nachzudenken oder sich einfach für ein paar Minuten zu erholen.“ – so schreibt der Autor in seiner ersten Story. ** ** ** ** ** ** ** ** ** ** ** *** Lustige, nachdenkliche, traurige und tückische Momente im Alltagswahnsinn werden beleuchtet. Freud, Leid und Komik wechseln sich ab. Obwohl einige der Texte kurz und knapp portioniert sind, fiel es mir nicht schwer, in die jeweilige Geschichte hineinzufinden und sie wieder loszulassen, um die nächste Anekdote zu erobern. Jörg Reinhardt besitzt die Gabe, Momente des Alltags haargenau zu beobachten und humorvoll bissig, mit dem den Berlinern eigenen Charme zu beschreiben. Er versteht es, einfachen Alltagssituationen etwas Humorvolles abzugewinnen und seinen Lesern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. „Gute Droge“ ist eine bunte Mischung an Shortstories, die leicht zu lesen sind und mit einer guten Portion Humor daherkommen. Ich habe mich beim Lesen dieser, ganz im Sinne des Autors, gelegentlich selbst erkannt, sehr häufig gelächelt, nachgedacht und mich gut erholt.
  13. Cover des Buches Das Geheimnis der toten Vögel: Ein Fall für Maria Wern - Band 5 (ISBN: 9783955209353)
    Anna Jansson

    Das Geheimnis der toten Vögel: Ein Fall für Maria Wern - Band 5

     (7)
    Aktuelle Rezension von: kassandra1010
    Maria Wern ermittelt wieder. Es verschlägt sie nach Gotland und sie steckt dort mitten in einer Art Vogelseuche. Es zeichnet sich ab, das der gelieferte Impfstoff nicht wirkt und immer mehr Menschen sowie Tiere erkranken.

    Für Maria Wern steht jedoch eher im Hintergrund dieser Geschehnisse, bis eine Krankenschwester tot aufgefunden wird...

    Ein gewohnt spannender Krimi von Anna Jansson, die uns mit ihrer Hauptfigur und Ermittlerin Maria Wern zeigt, das Menschen für manche Dinge wirklich alles tun würden und ja, quasi über Leichen gehen!
  14. Cover des Buches Virus - Rückkehr der Vogelgrippe (ISBN: B004YFF1VA)
    Liz Bulther

    Virus - Rückkehr der Vogelgrippe

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Fever: Schatten der Vergangenheit (Pendergast 10) (ISBN: B0085N8UXI)
  16. Cover des Buches Flatline (ISBN: 9783899777154)
    Erwin Kohl

    Flatline

     (4)
    Aktuelle Rezension von: rose_of_sharyn
    Wieder sehr gut geschrieben. habe es innerhalb eines Tages gelesen, konnte nicht aufhören.
  17. Cover des Buches Ashes, Ashes (ISBN: 9780545255646)
    Jo Treggiari

    Ashes, Ashes

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Schlehenfee
    Die sechzehnjährige Lucy hat das Ende der Welt kommen und gehen gesehen: die Erderwärmung, Klimakatastrophe und den Ausbruch tödlicher Epidemien, die 99% der Weltbevölkerung hinweggerafft haben. Lucy versucht sich alleine durchzuschlagen und lebt in der Wildnis des ehemaligen Central Parks in New Yorks Überresten. Eines Abends rettet sie der Junge Aidan vor einem Rudel wilder Hunde. Nach einem verheerenden Tsunami schließt sich Lucy der Überlebenden-Gruppe um Aidan an. Doch jetzt scheint sie in noch größerer Gefahr zu sein: „Sweeper“, eine Art Soldatenpatrouille, greifen mehrmals die Gruppe an und entführen Menschen. Wonach suchen sie?

    Die Einführung in Jo Treggiaris Roman fand ich gut gelungen für eine Dystopie. Es herrscht eine düstere, vom Überlebenskampf geprägte Stimmung, auch an ekelerregenden Momenten wird nicht gespart. Auch wie es zu dieser apokalyptischen Situation kommen konnte, fand ich plausibel dargestellt. Bis zu dem Moment, wo sie Aidan trifft, gefiel mir auch Lucy gut. In ihrem früheren Leben war sie eher das Mauerblümchen und fühlte sich sogar in ihrer Familie als tollpatschiger Außenseiter.

    Doch nach der Begegnung mit ihm, empfand ich ihren Charakter als sehr widersprüchlich. Man denkt, dass sie durch ihren Überlebenskampf als Einzelgänger recht taff ist, nun aber ist sie oft zittrig, ängstlich und vor allem naiv. Manchmal wechselte dieser Eindruck innerhalb eines Absatzes.

    Von den anderen Charakteren gefiel mir Grammalie Rose mit ihren slawischen Kosenamen für die Jugendlichen am besten. Das „Liebesdreieck“ bzw. Dels Eifersucht fand ich angesichts der Lage der Gruppe als etwas übertrieben dargestellt. Letztendlich ist dies aber Dels Motivation und somit waren die folgenden Ereignisse keine Überraschung mehr für mich.

    Auch Lucys Besonderheit wird zu früh offensichtlich. Leider fehlte mir hier die Substanz, also mehr Hintergrund oder Erklärungen. Am Schluss wird der Einfluss, den dies auf Lucys Charakter und ihre Handlungen hat gänzlich außer acht gelassen.

    Überhaupt, der Schluss... Wer hinter den Aktionen der Sweeper steckt fand ich völlig unpassend zur Handlung und zu konstruiert.

    Und dann plötzlich war es das mit der Handlung, mit dem Buch. Man erfährt lediglich, dass Lucy und Aidan jetzt ein Paar sind...gähn... Eine logische Entwicklung wird beschrieben, der Rest bleibt offen bzw. wird vernachlässigt.

    Das ist sehr schade, denn eigentlich war die Idee für die Handlung gut. Mehr Tiefe und Substanz hätten der Story aber gut getan. So bleibt es leichte Dystopien-Kost für zwischendurch.
  18. Cover des Buches Vogelgrippe (ISBN: 9783548368849)
    Gabi Hoffbauer

    Vogelgrippe

     (1)
    Aktuelle Rezension von: secretdanny
    Die Ausbreitung der Vogelgrippe ist derzeit kein Tabuthema mehr, ist sie bereits in der Bundesrepublik präsent und lässt Politiker – wenn auch verspätet – reagieren, so werden seitens der Bevölkerung immer mehr Stimmen laut, die nach Aufklärung schreien. Die bedrohlichen Ausmaße der aviären Influenza, auch als Vogelgrippe oder H5N1 bekannt, wurde beim Menschen erstmals im Jahre 1997 festgestellt und ist als Viruserkrankung bei Vögeln bereits seit mehr als einhundert Jahren bekannt. Bereits eine kleine Mutation des für den Menschen „noch“ unbedrohlichen Virus reicht aus, um eine weltweite Katastrophe einzuläuten. Dr. med. Gabi Hoffbauer, Fachärztin für Innere Medizin, Gesundheitsberaterin und Wissenschaftsautoren, klärt uns in Ihrem Buch Vogelgrippe über die Entstehung und Verbreitung des H5N1-Virus auf. Erschreckend schildert Hoffbauer u.a. die Ausmaße einer möglichen, globalen Pandemie und erinnert neben der Spanischen Grippe 1918/19, der zwanzig bis fünfzig Millionen Menschen (Experten gehen von einer weitaus höheren Dunkelziffer aus) zum Opfer fielen auch an die Asia-Pandemie 1957/58. Wie hoch ist Ansteckungsgefahr bei Menschen? Welche Verhaltensregeln sind zu beachten und wie lassen sich trotz einem produktionsbedingtem Engpass präventive Schutzmaßnahmen für die Bevölkerung treffen? Themen, denen Hoffbauer gezielt auf den Grund geht und anhand von Kostenbeispielen eruiert, warum z.B. Massenkeulungen von Geflügel sinnvoller erscheinen, als gezielte Impfmaßnahmen. Nach einer elfseitigen, sehr biologisch tief greifenden Einführung, der geschichtlichen Entwicklung der Influenza, den Gefahren und Schutzmassnahmen und allen themenrelevanten Aspekten verweist Hoffbauer zudem verstärkt auf die apokalyptischen Ausmaße von Experten, dass eine globale Pandemie laut Statistiken längst überfällig sei. Auf Knapp 130 Seiten werden der Leserin und dem Leser von der Entstehung, Entwicklung und Verbreitung der Vogelgrippe weiterhin Maßnahmen nahe gelegt, wie sie sich und ihre Familien schützen und die Ansteckungsgefahren minimieren können. Fast schon „zu wissenschaftlich“ geschrieben und an manchen Stellen bedeutend zu tief gegriffen ist anzumerken, dass dieser Titel nicht von jedermann gut aufgenommen werden dürfte, da die biologischen Ausflüchte für einen Großteil der Leserinnen und Leser zu komplex erscheinen dürften. Manchmal wäre weniger eben auch mehr gewesen. Lässt man die „Lesenachteile“ der Autorin einmal außen vor, ist an dieser Stelle ergänzend anzumerken, dass hier und da trotzdem wichtige Informationen an den Mann gebracht werden und im Katastrophenfall schnell gehandelt werden kann. Anhand beschriebener Symptome und mit der Vogelgrippe in Verbindung stehenden Beschwerden lässt sich hier schnell eine Selbstdiagnose machen; wobei der Weg zum Arzt weiterhin ein Muss bleibt. Ebenso verweist Dr. med. Hoffbauer auf mögliche Verhaltensweisen im Extremfall und die wirtschaftlichen Konsequenzen bei Ausbruch einer globalen Pandemie. © by Daniel Biester | Literaturreport.com
  19. Cover des Buches Vogelgrippe (ISBN: 9783939404606)
    Tino Hemmann

    Vogelgrippe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Das große Buch der Verschwörungen (ISBN: 9783868528190)
    John Whalen

    Das große Buch der Verschwörungen

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Die Wahrheit aufgedeckt 3 (ISBN: 9783959633284)
    Derek Barclay

    Die Wahrheit aufgedeckt 3

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Vogelgrippe (ISBN: 9783935936422)
    Mike Davis

    Vogelgrippe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Die Luft, die du atmest (ISBN: 9783839810651)
    Carla Buckley

    Die Luft, die du atmest

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jetztkochtsie
    Ich denke bei diesem Hörbuch sollte man sich vorher sehr gut überlegen, was man erwartet, denn Erwartungen einen spannenden Weltuntergangsthriller zu hören, werden sicherlich enttäuscht werden. Dieses Buch beschreibt zwar eine kritische Ausnahmesituation, aber es werden dabei eher die Gefühle einer Familie beleuchtet, als der wirkliche Kampf ums Überleben dargestellt. Natürlich horten auch Ann und ihre Familie Vorräte, müssen sich gegen Plünderer zur Wehr setzen, Diebstähle hinnehmen und sich vor den Viren schützen, aber während sie all dies tun, haben sie auch ihre emotionalen Probleme zu bewältigen, ein nicht verarbeitetes Trauma aufgrund des Todes eines Kindes, die Trennung der Eltern, Schuldgefühle und vieles mehr. Es ist ein Buch, daß trotz der bedrohlichen Situation eher die leisen Töne anspricht und weniger auf große Knalleffekte setzt. Hier und da hätte ich mir ein wenig mehr Bezug auf die tatsächlich gefährliche Situation gewünscht, ab und an schienen mir die Figuren ganz vergessen zu haben, daß vor der Haustür der Grippetod lauerte. Auch handelte Ann als zentrale Figur leider nicht immer so logisch und zu ihrer Figur passend, daß es mich häufig störte und sie für mich zur Unsympathin wurde. Trotzdem ist es ein sehr starkes Buch, eines daß einem bewußt macht, wie unsicher unser Fortschritt ist, wie hilflos wir werden, wenn allein schon der Strom nicht mehr geht. Es hat mich tatsächlich so berührt, daß ich Batterien und Wasserkisten kaufen war, um wenigstens im Notfall ein wenig gerüstet zu sein. Der Epilog des Buches hat es für mich dann gerettet, dort werden all die Fragen beantwortet, die ich mir vorher immer wiederkehrend gestellt habe und im Nachhinein betrachtet, finde ich diese Auflösung der Geschichte auch ausgesprochen gelungen. Die beiden Sprecherinnen Tanja Geke und Louise Helm sprechen solide und gefühlvoll. Frau Geke gelingt es jeder der Figuren einen ganz eigenen Charme und eine eigene Stimme zu verleihen. Einziges wirklich großes Manko an diesem Hörbuch war die Plastikhülle, die so fragil gebaut ist, daß ich beim Wechseln der Cds ständig irgendein loses Teil in den Fingern hatte. Da bevorzuge ich dann doch Papphüllen, ganz eindeutig.
  24. Cover des Buches GRAHAMS HOFFNUNG (Survivor 2) (ISBN: 9783958354326)
    A.R. Shaw

    GRAHAMS HOFFNUNG (Survivor 2)

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden

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