Bücher mit dem Tag "vogelkunde"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vogelkunde" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg (ISBN: 9783746634135)
    Julie Peters

    Mein wunderbarer Buchladen am Inselweg

     (134)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Frieke will sich eigentlich mit ihrem Freund eine neue Existenz in den USA aufbauen. Doch vorher fährt sie noch für einen letzten Auftrag nach Spiekeroog, um ein Interview mit einem Vogelforscher durchzuführen. Spiekeroog, da liegen auch ihre Wurzeln und quasi sofort begegnet sie ihrem Vater. Ein Vater, der sie nicht hat aufwachsen sehen und den sie eigentlich nie wieder hat treffen wollen. Und eigentlich ist sie ja auch nur kurz da und schnell wieder weg.

    Ich habe diesen Roman in einem durchgelesen und mir sofort die anderen beiden Bände bestellt. Ich liebe Romane, die in Ostfriesland spielen und wurde auch hier nicht enttäuscht. Ein flüssiger Schreibstil rundet die wunderbare Geschichte einfach nur noch ab.


  2. Cover des Buches Liebe in der Warteschleife (ISBN: 9783865917096)
    Deeanne Gist

    Liebe in der Warteschleife

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    In ihrem christlich angehauchten Western-Liebesroman zeigt sich Deeanne Gist wie gewohnt von ihrer humorvollen Seite. Die Seele des Romans ist ganz klar Georgie mit ihrer Unabhängigkeit und ihrem Gerechtigkeitssinn. Luke schlägt manchmal mit seinen Bemühungen, seinen Auftrag zu erfüllen, über das Ziel hinaus, was ihm aber nicht nur die Heldin am Ende verzeiht.
  3. Cover des Buches Kleine Vogelkunde Ostafrikas (ISBN: 9783499332883)
    Nicholas Drayson

    Kleine Vogelkunde Ostafrikas

     (98)
    Aktuelle Rezension von: aba

    Schöne Träume garantiert

    Mr. Malik ist verliebt in Mrs. Mbikwa. Aber er ist zu schüchtern, um ihr seine Liebe zu gestehen. Also weiß Mrs. Mbikwa nicht, was sie verpasst, denn Mr. Malik ist wirklich ein toller Mann. Er ist höflich, gebildet, bescheiden und, was Mrs. Mbikwa am meisten gefallen sollte: Er beobachtet Vögel für sein Leben gern. Vögel in der Natur zu beobachten, ist Mr. Maliks und Mrs. Mbikwas gemeinsames Hobby. Jeden Dienstag treffen sie sich Nairobis Vogelfreunde, um sich von Mrs. Mbikwa die besten Orte zu zeigen, in denen sie ihrer schönen Beschäftigung am besten nachgehen können.

    "Kleine Vogelkunde Ostafrikas" von Nicholas Drayson ist eins dieser Bücher, die niemals zu Ende gehen sollten.

    Mr. Malik ist einer dieser Romanhelden, die bereits in den ersten Seiten des Buches als solchen erkannt werden. Mr. Malik aber möchte nicht den Helden spielen. Im Gegenteil, er fühlt sich auf keinen Fall wie einer. Und das macht ihn liebenswert.

    Nicholas Drayson erzählt die Geschichte von Mr. Malik und wie er am Ende sich dazu gezwungen sieht, für die Liebe zu Mrs. Mbikwa zu kämpfen, als ein gefährlicher Konkurrent auf der Spielfläche erscheint. Was danach kommt ist Vergnügen pur!

    Humorvoll, sehr britisch, aber auch total herzlich, dieses Buch zählt zu denen, die einen alle Sorgen vergessen lässt. Nach dem Lesen der Abenteuer in kenianischen Landschaften und Wettbewerben zwischen Gentlemen in Herrenklubs, die an Kolonialzeiten erinnern, kann man wunderbar einschlafen. Schöne Träume sind garantiert.

  4. Cover des Buches Das Vogelhaus (ISBN: 9783442716265)
    Eva Meijer

    Das Vogelhaus

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Nadezhda

    Auch mir hat der ruhige Duktus des Romans gefallen. Die in gänzlich unterschiedlichen Tempi aufs Ende hinarbeitenden Stränge um Len Howard selbst und um ihre Lieblingskohlmeise Sternchen haben dem Buch eine interessante Dynamik verliehen, die am Schluss noch einmal eine berührende Wendung genommen hat. Die verschiedenen Bögen, in denen das Leben von Len Howard verlief, haben mich zum Nachdenken über Lebensentwürfe, biografische Wendepunkte und den Umgang mit (zwischen-)menschlichen Erwartungen, Enttäuschungen und Urängsten angeregt.


    Dennoch muss ich anmerken, dass die Darstellung der Person bzw. im Roman der Figur Len Howard mich nicht gänzlich überzeugt hat. Ihre natürliche Distanz zu anderen Menschen erschließt sich nicht immer deutlich genug; ihr Verhältnis zu anderen Menschen bleibt unscharf - und soll das sicher auch. Jedoch war mir nicht immer klar, ob die Unschärfe von der Autorin gezielt produziert wurde oder ob es ihr einfach nicht besser gelungen ist, diese Distanz in entsprechende Dialoge und Handlungen einzubetten. Erst die alte Len Howard darf nach außen hin ordentlich schrullig wirken, während das Geschehen aus ihrer Logik betrachtet absolut schlüssig erscheint...


    LiebhaberInnen von Gartenvögeln kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen. Es enthält äußerst interessante Beobachtungen zum Leben und Verhalten dieser hübschen kleinen Mitbewohner. Nie wieder werde ich unsere Futterkörbchen und das Herumgehampel des Vogelkindergartens im Garten mit denselben Augen sehen wie vorher: das sind nicht einfach nur süße Vögelchen, die sich vor der Katze hüten müssen, sondern echte Individuen.


    Im Frühjahr erscheint die Taschenbuch-Ausgabe und wird hinsichtlich des Covers dann endlich, entsprechend dem niederländischen Original, auch dem Inhalt des Romans gerecht werden, indem Kohlmeisen abgebildet sind und nicht ein Rotkehlchen. Auch wenn ich das Cover der gebundenen Ausgabe sehr ansprechend finde, muss ich doch gestehen, dass das Rotkehlchen mich die ganze Lektüre über gewaltig irritiert hat. 

  5. Cover des Buches Das wilde Leben der Vögel (ISBN: 9783406749780)
    Walter A. Sontag

    Das wilde Leben der Vögel

     (7)
    Aktuelle Rezension von: RenaM

    Nicht nur Vogelliebhaber und Vogelbeobachterinnen werden dieses Buch mögen und es immer wieder gerne zur Hand nehmen. Dies auch wegen der schönen Optik und der angenehmen Haptik, die die Leserin ansprechen und die Lektüre des Buches zu einer Freude machen.

    Walter A. Sontag ist am Naturhistorischen Museum in Wien tätig und forscht seit mehr als 40 Jahren über Vögel, ihre Arten und Varianten, ihr Leben und ihr Verhalten. In seinem unterhaltsamen und interessanten Buch erzählt er von den unterschiedlichen Persönlichkeiten in der Vogelwelt, kuriosen Eigenarten wie den sprechenden Krähen oder die starke Gruppenbindung beispielsweise in der Starenwelt. Er erläutert die Auswirkungen, die Licht und Geräusche der Menschen auf die Vögel haben, zum Beispiel auf den Erfolg bei der Brautwerbung oder das Brutverhalten.

    Sein Buch ist in gut überschaubare Kapitel aufgeteilt, die sich verschiedenen Themen widmen wie der Fortpflanzung, den Sinnen der Vögel und wie sie sich an das Zusammenleben mit dem Menschen angepasst haben, der Vielfalt der Arten und Varietäten und wie sie miteinander auskommen. Bei der Lektüre dieser Kapitel erfährt man so viel Neues und Interessantes, vertieft das vorhandene Wissen und erfreut sich zudem an den reichlich vorhandenen farbigen Abbildungen und den gelungenen Fotografien.

    Es ist sicher kein Buch, welches man in einem Zug durchliest wie einen Roman. Eher wird man immer wieder danach greifen, ein Kapitel lesen, etwas darin nachschlagen oder noch einmal lesen. Durch den recht lockeren und flüssig lesbaren Schreibstil des Autors, die zahlreichen Beispiele und Geschichten von besonderen Vögeln mit besonderen Charaktereigenschaften wird der Text unterhaltsam und die Lektüre zu einem Vergnügen. Natürlich kann der Autor den Wissenschaftler nicht ganz verleugnen und so wird der Text doch auch immer mal wieder etwas trocken wissenschaftlich. Zahlreiche Anmerkungen und ein Verzeichnis am Ende ergänzen das Buch.

    Wenn es denn etwas zu bemängeln gibt, dann ist es die beim Druck verwendete viel zu kleine Schrift, die das Lesen, auch bedingt durch die langen Zeilen auf den schmalgeränderten Seiten, recht beschwerlich macht. Davon unbenommen ist das Buch ganz sicher zu empfehlen, für alle, die sich für Vögel interessieren, die die Einzigartigkeit dieser Tiere lieben und natürlich für diejenigen, die zu Vogelliebhabern werden wollen.

    Walter A. Sontag - Das wilde Leben der Vögel
    C.H.Beck, März 2020
     Gebundene Ausgabe, 240 Seiten, 23,00 €

  6. Cover des Buches Das verborgene Leben der Meisen (ISBN: 9783458363941)
    Andreas Tjernshaugen

    Das verborgene Leben der Meisen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Kristall86
    Tjernshaugen hat mit diesem Buch ein wunderbare Hommage an die kleinen wunderbaren Meisen geschrieben. Seine Beobachtungen und seine Auffassungsgabe lassen einen als Leser wunderbar abtauchen. Er beschreibt aber auch viele Hintergünde die es Wert sind, sie sich durchzulesen. Auch wenn er dabei nichts schönt, zeigt es,das wir Menschen einfach zu viel in die Natur eingreifen und zerstören. Seine Landschaftsbeschreibungen und die Beobachtungen daraus, lassen dieses Buch unheimlich luftig wirken. Es ist auch mal in Ordnung wenn man es für 3-4 Tage mal nicht liest sondern dabei die Aufmerksamkeit den Vögeln im Garten widmet. Seine Beobachtungsweise bringt einem als Leser so viele Details wieder, das man sofort zwischen männlicher und weiblicher Kohlmeise unterscheiden kann. Tjernshaugen wirkt bei keinem Satz belehrend oder nüchtern, ganz im Gegenteil. Er weiß den Leser zu fesseln und mit seinen privaten Erzählungen wirkt er wie der Nachbar von nebenan. Sehr schön und wichtig zu erwähnen sind die Fotos/Zeichnungen im Buch. Davon hätten es auch gern mehr sein dürfen. Was mir ebenfalls noch sehr gut gefallen hat ist die Haptik des gesamten Buches. Es ist mal ganz anders als die anderen Bücher. Der Verlag hat einen ganz einfach Pappeinband gewählt, der eben sehr natürlich und dennoch wertig wirkt. Was für viele vielleicht billig aussieht, ist aber ökologisch ein toller Schritt in der Buchindustrie. Dieses Buch hat mir unheimlich viel und noch mehr Details über die wunderschönen kleinen, quirligen Meisen beschert. Jede ist bei mir und in meinem Garten mehr als willkommen und ich werde noch mehr dafür tun als ohnehin schon, dass sie sich richtig wohl fühlen. Dieses Buch ist einfach nur empfehlenswert!
  7. Cover des Buches Kleine Tierkunde Ostafrikas (ISBN: 9783463405995)
    Nicholas Drayson

    Kleine Tierkunde Ostafrikas

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania
    Mr. Malik ist wieder da! Der liebenswerte kleine Mann mit Glatze, Mitglied im Asadi-Club und Schwärmer für Rose Mbikwa, die derzeit jedoch in Schottland weilt. Dieses Mal stehen eine Safari, die Hochzeit seiner Tochter Petula und die Rettung des Clubs auf dem Programm. Denn ausgerechnet sein Erzfeind Harry Khan kommt geschäftlich nach Nairobi und will den Treffpunkt zunichte machen.
    Ein kurzweiliges Lesevergnügen mitten in Kenia. Allerdings keine liebevoll gestalteten Kapitelanfänge mehr. Kein Zeichnungen, dafür nette kleine Sprüche, wie wie kenianische Weisheiten anmuten. Nicht der Knaller, aber nett für zwischendurch. Kommt für mich leider nicht ganz an den ersten Teil heran, der mir besser gefallen hat. Aber ein großes Plus sind wirklich die Figuren. Es ist selten, dass ich alle mag, aber Drayson hat es mal wieder geschafft
  8. Cover des Buches Naturzeit Vögel (ISBN: 9783440158708)
    Ulrich Schmid

    Naturzeit Vögel

     (3)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76

    ‚Vögel faszinieren. Sie sprechen Herz und Hirn an, beflügeln Kunst und Wissenschaft gleichermaßen. Vögel sind überall, wo auch wir sind. Wir begegnen ihnen im Großstadtdschungel ebenso wie im Urwald, im heimischen Garten ebenso wie im Urlaub am Meer. Und wenn wir sie nicht sehen, dann hören wir sie.‘ (Seite 11)

    Ulrich Schmid porträtiert in seinem Naturzeit-Band 32 Vogelarten - ‚häufige und seltene, auffällige und heimliche, wertgeschätzte und solche, denen das Etikett ‚Problemvögel‘ anhaftet, Alteingesessene und Neubürger‘ (Seite 14).

    Mit dabei sind z.B. die Amsel, die Elster, der Eisvogel, der Grünspecht, der Kiebitz, der Kormoran, der Kranich, der Kuckuck, die Nachtigall, die Nilgans, die Rabenkrähe, der Urvogel, der Wanderfalke und der Weißstorch.

    Das Buch wurde von Paschalis Dougalis wundervoll illustriert und bietet Farb- und Schwarzweiß-Zeichnungen der Vögel selbst, ihrer Nester, Details ihrer Flügel und ihrer Federn etc. Allein die Zeichnungen sind so faszinierend und ästhetisch, dass sich der Kauf des Buches allein deshalb lohnt.

    In den Texten vermittelt Schmid viele Informationen über die einzelnen Vogelarten, die man nicht schon x-mal gelesen oder gehört hat, z.B. zu Stadt- versus Landamseln, zur Farbgebung bei Eisvögeln oder über Durchströmlungen.

    Das Buch ist nicht nur aufgrund der lehrreichen Texte und der wunderbaren Zeichnungen eine echte Empfehlung für Tier-/Vogelfreunde, sondern auch aufgrund der schönen und hochwertigen Gesamtaufmachung mit Lesebändchen und der gelungenen Covergestaltung ein richtiges Schmuckstück. Auch die Auswahl der Vogelarten hat mir sehr gut gefallen und ist sehr heterogen, so dass für jeden etwas dabei ist.

  9. Cover des Buches Die Luft, die uns trägt (ISBN: 9783442739912)
    Joyce Hinnefeld

    Die Luft, die uns trägt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Janine2610

    Die Buchrückseite:

    EINE EIGENWILLIGE FRAU, die ihre Familie vor eine schwere Entscheidung stellt. Eine Tochter, die nicht weiß, ob sie den Herzenswunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen soll. Ein Vermächtnis, das alle in Staunen versetzt...

    Meine Meinung:

    Gleich am Anfang wird man mitten hinein in Scarlet Kavanagh Leben geworfen. Die junge Frau erzählt von ihrem Leben, ihrer Jugend und ihrem Aufwachsen bei ihren Eltern Addie und Tom. Auch vom Leben und Kennenlernen der Eltern wird ausführlich berichtet. Und in jeder Lebensphase der 3 spielen Vögel eine große Rolle. Das Beobachten, Erkennen und Bestimmen, aber auch das Malen der Tiere bereitet ihnen die größte Freude. Dann gibt es da noch Lou und Cora, Freundinnen der kleinen Familie. Alle haben für sich ihr eigenes Leben, jedoch waren die 5 immer sehr miteinander verbunden.

    Dieses Buch besticht durch die ruhige, "direkte Reden - arme", aber wundervolle Sprache. Anfangs war ich von den vielen Namen, die aufgetaucht sind, ziemlich verwirrt und von den "vogelbezogenen" Sätzen etwas gelangweilt, weil mich diese Thematik leider so gar nicht interessiert. Erst nach einer gewissen "Einlesezeit" habe ich dann Gefallen an den Geschichten und außergewöhnlichen Leben der verschiedenen Protagonisten gefunden. Addie hat mich dabei ganz besonders fasziniert. So eine besondere, bemerkenswerte und starke Frau, wie sie im Buch dargestellt wird, lernt man im Leben wohl nicht oft kennen. Dass auch Tom das erkannt hat und deswegen sein Leben mit ihr verbringen wollte, wundert mich nicht. Die Beziehung der beiden wirkte dabei auf mich immer sehr harmonisch und von Liebe geprägt. Genau das hat sich natürlich auch auf Scarlets Leben positiv ausgewirkt...

    Dies ist ein wirklich schön melancholisch, aber auch teils traurig zu lesendens Buch, das wahrscheinlich noch länger bei mir nachklingen wird. Für all jene, die es ein bisschen anspruchsvoller und ruhiger mögen, die der Vogelthematik und dem Malen etwas abgewinnen können und gerne über ihre Lektüre bzw. die Geschichten darin nachgrübeln, ist dieses Buch ideal.

  10. Cover des Buches Sommernovelle (ISBN: 9783442715213)
    Christiane Neudecker

    Sommernovelle

     (35)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die beiden 15-jährigen Mädchen Panda und Lotte verbringen ihre Pfingstferien an der Nordsee auf einer Vogelstation. Sie sind voller Enthusiasmus und Engagement für die Umwelt und hatten sich vorgestellt, sich dort um kranke und verletzte Vögel kümmern zu können. Stattdessen ist es aber eine reine Forschungsstation, so dass ihre Aufgabe darin besteht, Vögel zu zählen oder Besucherführungen durch die Dünen zu machen. 


    Es ist der Sommer 1989, aber dennoch ist Panda noch gedanklich mit den Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl beschäftigt. Sie wollte eigentlich Vegetarierin werden, wüsste aber dann gar nicht, was sie noch essen soll, da sich sich kaum mehr an Salat und Beeren herantraut. Vor allem bei dem tiefgefrorenen Gemüse, das neuerdings sogar bis zur Haustür geliefert wird, ist sie skeptisch. 


    Lotte und Panda sind in ihrem jugendlichen Leichtsinn naiv, aber gleichzeitig auch so vorbildhaft engagiert, wenn sie sich vorstellen, die Welt retten oder zumindest ein Stückchen besser machen zu wollen. Themen wie der Kalte Krieg, Umweltzerstörung oder Neonazismus belasten sie. Sie wollen sich dagegen stark machen - Müll einsammeln, gegen den Verkauf von Pelzen vorgehen oder sich bei der Antifa engagieren.  


    Panda bewundert Hiller, den vogelkundigen Rentner, der wie Panda die Leidenschaft für Bücher teilt, während Lotte für den etwas älteren Julian schwärmt, der auch auf der Vogelstation arbeitet, allerdings ein Auge auf die Studentin Melanie geworfen hat.  


    Als nach einigen Tagen des Aufenthalts vor Ort der Leiter der Vogelstation, der Forscher und Prof. Dr. Hansjörg Kupfer eintrifft, ändert sich die Stimmung schlagartig durch seine rüde Präsenz. Sein Befehlston und seine Art mit den Vögel umzugehen, lösen bei Panda ein Misstrauen aus, weshalb sie beginnt, seine Forschungsarbeit zu hinterfragen. 


    Der Coming-of-Age-Roman von Christiane Neudecker hat zwar nicht viele Seiten, ist aber sehr dicht mit vielen klugen und nachdenklich machenden Sätzen aus der Sicht der Ich-Erzählerin Panda geschrieben. Trotz des Alters der Protagonisten ist es kein Jugendroman, sondern eher ein Roman, für diejenigen, die auch in den 80er-Jahren großgeworden sind und die Sorgen und Nöte von Panda und Lotte geteilt haben. 


    "Sommernovelle" ist per Definition eine kurze Erzählung über zwei Wochen im Sommer, die die beiden Mädchen prägen und in welchem Panda und Lotte ein wenig ernüchtert von der Erwachsenenwelt reifer werde und erwachsener nach Hause zurückkehren.
  11. Cover des Buches Von Nachtigallen und Grasmücken (ISBN: 9783596153961)
    Barbara von Wulffen

    Von Nachtigallen und Grasmücken

     (2)
    Aktuelle Rezension von: ElinCorinth

    Es ist nicht ganz leicht, die Struktur des Buches wiederzugeben, welches sich aus fünfzehn Kapiteln zusammensetzt. Die ersten drei beschreiben die Kindheit und die Jahre des Biologiestudiums in München. Das dritte Kapitel widmet Barbara von Wulffen unausgesprochen dem Menschen, der ihre Leidenschaft für die Vögel weckte und zu ihrem Mentor in Sachen Vogelkunde wurde. Walter Wüst, der Münchner Gymnasiallehrer und Vorsitzende der Ornithologischen Gesellschaft in Bayern, hielt während Barbara von Wulffens Biologie- und späterem Germanistikstudium einen Lehrauftrag für Vogelkunde an der Münchner Universität. Seine vogelkundlichen Exkursionen in und um München waren für sie der Beginn einer ornithologischen Lehrzeit, die ein Leben lang anhalten würde.
    Das Porträt Walter Wüsts lässt nicht nur ihre Bewunderung spüren, es wird – wenn auch erst nach mehrmaligem Lesen der nachfolgenden Kapitel  – deutlich, was Barbara von Wulffen so wichtig an der Begegnung mit ihm war. Walter Wüst verstand es, sich verzaubern zu lassen, ohne analysieren zu wollen. Ihm ging es um die“ sinnliche Unmittelbarkeit der Naturerfahrung“ (wie es der Klappentext formuliert) und nicht um die unersättliche Tiefgründigkeit biologischer Forschung.

    Und überhaupt, die Biologie! In den Kapiteln vier und fünf schreibt sie von „Anschauung“ und dem „Angeschaut werden“. Es geht um die Frage, was Leben denn nun ist, um Betrachtungsweisen und  Ansichten über die Essenz des Lebens, denn schließlich beschäftigt sich die Biologie mit nichts anderem. Es sind die mit Abstand schwierigsten Kapitel des Buches und es bleibt kein Zweifel offen darüber, wie unbefriedigend alle bisherigen Ansätze und Theorien für die Autorin sind, welche erklären wollen, woher das Leben stammt, wie es sich entwickelte und warum es das überhaupt tat. Je detaillierter die Forschung, umso weniger greifbar wird der Lebensbegriff. Sind Gene Leben, Aminosäuren in Doppelhelixstrukturen? Die Frage treibt sie um und der horror vacui, dieser Antrieb des immer weiteren und tieferen Vordringens in die Beschaffenheit der Dinge, bis sie ihre Gestalt völlig verlieren, geistert durch das Kapitel, weil es eben nicht sein kann, dass hinter einer Antwort auf eine Frage eine neue Frage lauert, auf die es keine Antwort gibt. Die Wissenschaft als Zersetzerin der Schönheit des Existierenden.

    In diesen beiden Kapiteln, die sich dem Leser so kompliziert darstellen, wie es die Lebensphase, von der sie erzählen, für die Autorin gewesen sein muss, spürt man förmlich den frappierenden Unterschied zwischen der Nüchternheit und Distanziertheit der wissenschaftlichen Forschung und dem, worum es Barbara von Wulffen ging, als sie entschied Biologie zu studieren. Der Wunsch nach sinnlicher Erfahrung des Lebens, nach dem, was es im Betrachter auslöst und auch, es zu verstehen in seinem Woher und Wohin und Warum, konnte durch ein Biologiestudium nicht erfüllt werden.

    Im Verlauf der nun folgenden Kapitel fließen autobiografische Elemente mit einer höchst unterhaltsamen Mischung aus Geschichte, Tradition, Kultur, Kunst und Gegenwart zusammen, die – und das ist das Schöne daran – auch auf die ornithologische Entwicklung im deutschsprachigen Raum bezogen sind.

    Da geht es um die Beizjagd, ein Reizthema, dessen sich die Autorin durchaus bewusst ist, doch dem sie sich umso ausführlicher widmet, indem sie diese Jagdtradition in der Wildnis Anatoliens miterlebt, sie bis zurück zu Kaiser Friedrich II. umschreibt, und mit den heutigen Praktiken vergleicht. Gerade hier findet sich ein interessantes Stück Naturhistorie, denn die Beobachtungen und Niederschriften Friedrichs II. (1194-1250) sind für das 13. Jahrhundert erstaunlich exakt, was nicht zuletzt daran lag, dass der Kaiser es sich nicht nehmen ließ, selbst zu beobachten und forschen und den vermeintlichen Forschungsstand  zu kritisieren statt lediglich das bereits niedergeschriebene zu übernehmen.

    In anderen Kapiteln widmet sich die Autorin der vielseitigen Faszination, die Vögel auf Menschen auslösen. Wie einen Fächer entfaltet sie religiöse und kulturelle Aspekte von den Weisheitsvögeln Odins aus den nordischen Göttersagen über die Vogelorakel der Griechen und Römer bis hin zur Botenrolle von Vögeln im jüdisch-kabbalistischen Denken.

    Sie stellt Olivier Messiaen vor, jenen Organisten und Komponisten, dem die menschengemachte musikalische Welt zu eng wurde und der sich dem Gesang der Vögel zuwandte und Musik von entrückter Schönheit komponierte.

    In den Beschreibungen Barbara von Wulffens – und darin liegt zweifelsfrei ihre Stärke – wird das Buch lebendig. Meisterhaft schildert sie die unterschiedlichsten Situationen, Personen und Epochen. Ihr Schreibstil ist einfach großartig, was sich nicht nur in der mutigen Ignoranz der obersten Schreibregel wiederspiegelt, keine langen Sätze zu machen. Im Gegenteil, die Sätze ufern aus wie die Zeitspannen, die sie umschreiben. Sie führen den Leser durch die Panoramen von Gebirgen, Hochebenen, Steilhängen, Tälern, durch Teeplantagen und Dörfer. Die Worte rieseln nur so dahin und einmal ins Lesen vertieft, ergeben sich einfach keine Abbrüche, keine Unstimmigkeiten, die einem das Zuklappen des Buches erleichtern würden.

    Es ist ein Lesebuch, episch und fundiert, ein in Prosa geschriebenes Sachbuch mit einem weiten Radius um die Themen Biologie, Ornithologie und Naturhistorie. Die Sprache ist anspruchsvoll und genau darin schön, keine schnell dahin geschriebenen Gedanken, sondern bedächtig und bis ins Detail geschnitzte Worte. Darin findet sich auch der Titel wieder und das schöne Buchcover mit seiner zarten, fragilen Grasmücke, nur ein Hauch von Leben, schwer zu finden und doch, wenn es gelingt, zutiefst beglückend.

    Eine ausführliche Rezension mit weiteren Features gibt es hier: https://treibholzinsel.de/2019/05/11/von-nachtigallen-und-grasmucken-von-barbara-von-wulffen/
  12. Cover des Buches Weiter weg (ISBN: 9783499259517)
    Jonathan Franzen

    Weiter weg

     (15)
    Aktuelle Rezension von: dominona

    Essays sind immer ungewöhnlich und hier spricht ein Schriftsteller über seinen besten Freund, sein größtes Hobby, Unarten von Menschen und über die Bücher anderer Schriftsteller. Leider komme ich mit seinem Stil in den Essays nicht gut klar, aber er hat eine merkwürdige, fast psychiatrische Nähe zu den Dingen, über die er schreibt und das war mir manchmal zu viel.  

  13. Cover des Buches Kaltenburg (ISBN: 9783518750698)
    Marcel Beyer

    Kaltenburg

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Julino

    Bälge, Standpräparate, Schreckmauser, Sämereien – in Marcel Beyers 2008 bei Suhrkamp erschienenem Roman Kaltenburg stehen Tiere, genauer: Vögel, vielleicht noch genauer: Ornithologen ganz im Mittelpunkt des Geschehens. Aus Anlass der Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Marcel Beyer in diesem Jahr habe ich mir das Buch mal vorgenommen.

    Kaltenburg beginnt raffiniert: Der weltbekannte Zoologe Ludwig Kaltenburg wird am Ende seines Lebens als einsamer, trauriger alter Mann beschrieben, der beim Besuch von Gästen auf sein Leben zurückblickt. Der Erzähler schweift dabei ein wenig ab, um das große Ganze besser in den Blick zu nehmen. Bei einer eigenartigen Episode aus Kaltenburgs umstrittenem Hauptwerk Urformen der Angst gibt der Erzähler sich dann plötzlich, im letzten Wort des ersten Kapitels, als Ich-Erzähler zu erkennen, dessen Lebensweg eng mit dem Kaltenburgs verflochten ist.

    Hermann Funk, so der Name des Erzählers, wächst in Posen auf, zur Zeit der deutschen Besatzung Polens durch die Nationalsozialisten. Zum ersten Mal begegnet er hier dem zu dieser Zeit in Königsberg lehrenden Professor Kaltenburg, der ein Freund der Familie wird. Später zieht Familie Funk nach Dresden um, wo Hermann in den Luftangriffen vom Februar 1945 seine Eltern verliert.

    Einige Jahre später nimmt er wieder Kontakt zu Kaltenburg auf, der derweil ein zoologisches Institut in Dresden leitet. Funk wird Kaltenburgs Schüler, lernt von ihm alle Handgriffe und Theoreme der Zoologie, vor allem der Ornithologie. Am Institut treiben sich neben unzähligen Tieren auch die unterschiedlichsten Gestalten herum. Tierfilme werden gedreht, Experimente durchgeführt, Tiere aufgezogen, beobachtet und versorgt. Auch die Stasi ist mit offenen Ohren auf dem Gelände unterwegs.

    Doch Hermann Funk kann nie die Erwartungen Kaltenburgs ganz erfüllen, wendet sich innerlich von der Zoologie mehr und mehr ab, um schließlich auch dem Professor in Anbetracht von dessen im Laufe des Romans immer mehr zutage tretender NS-Vergangenheit den Rücken zuzukehren. Kaltenburg selbst wird zunehmend von seiner Vergangenheit eingeholt und verlässt schließlich Hals über Kopf Dresden, um in seine österreichische Heimat nach Wien zurückzukehren, wo er einsam sterben wird.

    Marcel Beyer gestaltet den Roman als Erinnerungsbuch, in dem sich der Erzähler frei in die Vergangenheit zurückversetzt, Ereignisse erinnert und in diesem Erinnern neue Zusammenhänge erkennt. Als Rahmenhandlung dient der Austausch mit einer Dolmetscherin, die immer wieder überraschend auftaucht und durch eingestreute Fragen den Erinnerungen Richtung gibt. Wo diese Dolmetscherin herkommt und was sie dazu antreibt, den alten Funk wiederholt aufzusuchen, bleibt jedoch im Dunkeln.

    In erster Linie konzentrieren sich die Erinnerungen auf Funks Verhältnis zu Kaltenburg. Doch auch Funks Leben abseits des Instituts wird erinnert. Vor allem Klara Hagemann, seine erste große Liebe und spätere Ehefrau, bildet einen zweiten Schwerpunkt, dazu kommen noch einige Freunde, vor allem der Tierfilmer Knut Sieverding und der Bildende Künstler Martin Spengler. Letztere stehen ebenfalls in engem Kontakt mit Kaltenburg – irgendwie dreht sich am Ende also doch alles um den verschrobenen Professor.

    Kaltenburg zeichnet sich vor allem durch eine wunderbare Sprache aus. Die frei treibenden, gelegentlich auch etwas dahindümpelnden Erinnerungen erhalten einen edlen Klang. So edel, dass auch trotz teilweise anhaltender Ereignislosigkeit der Lesefluss nicht abreißt. Nicht ganz zufällig ist Funks Frau Klara eine faszinierte Leserin von Prousts Recherche.

    Immer wieder tauchen dabei Eckdaten deutscher Geschichte auf, werden zeittypische Stimmungen eingefangen, mit wenigen Strichen skizziert. Daran arbeiten sich andere Autor_innen ganze Romane lang ab.

    Freitag, der sechste März. Am Morgen ist die Nachricht von Stalins Tod gemeldet worden. […] Während ich die halbe Treppe zu den Brut- und Sammelbecken hinuntersteige, die in den Räumlichkeiten zur Hangseite untergebracht sind, spüre ich eine Verlorenheit, die ich in diesem Haus noch nie empfunden habe. Das Gemäuer wirkt feucht, meine Schritte hallen auf den Steinstufen wider, nirgendwo eine Menschliche Stimme, nirgendwo ein Tier. Das kalte Licht im Vorraum, das Tonnengewölbe mit den dicht an dicht stehenden Aquarien, das leise Summer zahlloser Umwälzpumpen.

    Auch der Protagonist Kaltenburg ist in der Geschichte verankert. Seine Figur ist eng an den Zoologen Konrad Lorenz angelehnt, der allerdings nach 1945 nicht in Dresden – der Heimat Beyers –, sondern im westfälischen Buldern ein Institut leitete. Bleibt Kaltenburgs Haltung zur NS-Ideologie jedoch durchweg unklar, ist in Lorenz’ Sympathie für biologistische Argumentationen eine klare Nähe zu den Nationalsozialisten erkennbar, die nach wie vor aufgearbeitet wird.

    Was Beyers Roman für mich aber neben der Sprache zu einem besonderen Buch macht, sind die Tiere. Das mag in Anbetracht von mächtigen historischen Flaggschiffen wie NS-Ideologie, der Bombardierung Dresdens, dem Mauerbau, der Stasi und dem Prager Frühling etwas lapidar klingen. Aber dies alles wäre für sich in seiner ja nicht gerade neuen Abfolge allzu statisch, allzu absehbar, ja vielleicht sogar gewollt, wären da nicht die vielen Tiere. Überall begleiten sie Kaltenburg, umgeben ihn wie ein Hofstaat, dem er als liebender Fürst vorsteht. Erst sie beleben den grauen, ja oft – nomen est omen – kalten Kaltenburg, lassen ihn Emotionen zeigen. Eine besondere Liebe drückt sich im Umgang mit seinen Tieren aus, die er Menschen gegenüber kaum zeigen kann. So erlangt der Roman eine Wärme, eine Beflügelung, die ihm ansonsten verwehrt geblieben wäre. Die Tiere zeichnen ihn aus, machen ihn besonders.

    Ein Herbstnachmittag – Kaltenburgs erster Herbst in Dresden – mit scheußlichem Wind und Regen, es ist still um die Villa, still auch, als ich die Halle betrete, alle Lebewesen haben sich vor dem Wetter zurückgezogen. Alles im Haus ist nach einem genau austarierten System auf die Tiere ausgerichtet, bald vierzig Jahre Erfahrung stecken im Erscheinungsbild der Räume, die auf den Unkundigen zunächst wie das blanke Chaos wirken mögen. In einem Zimmer etwa stehen die Möbel ein Stück von der Wand abgerückt – dahinter die Höhle eines Tieres, das außer Kaltenburg vielleicht noch niemand zu Gesicht bekommen hat. In einem anderen Raum unglaubliches Gerümpel, Stühle und Tische durcheinander, leere Buchrücken – dies war das Lieblingszimmer eines Kapuzineraffen, der längst in den Zoo abgewandert ist, heute aber scheinen sich dort die Hamster besonders wohl zu fühlen. […] Nirgendwo Deckenleuchten, die Vorhangstangen jedoch sind – anders als die Vorhänge – in jedem Raum geblieben: Alle Finken müssen geeignete Schlafzimmer vorfinden.

    Auch wenn Kaltenburg ein wenig Straffung an einigen Stellen nicht geschadet hätte, halte ich den Roman für ein famoses Werk. In erster Linie ist dies der Sprache geschuldet, der Beschreibungskunst, mit der Beyer feinfühlig Stimmungen zu erzeugen und seine Figuren zu charakterisieren versteht. Der Kunstgriff, mit Hilfe von Tieren dem Roman ein ganz eigenes Leben einzuhauchen, setzt dem Ganzen dabei die Krone auf. Ein würdiger Büchner-Preisträger, dem Sprache alles ist und der sie in einzigartiger Weise einzusetzen vermag.

    Nicht ganz unpassend vergleicht sich Marcel Beyer in seiner schlicht Hund betitelten Büchner-Preisrede mit einem ebensolchen. Dem Preisträger gebühren hier die Schlussworte:

    Die Reizdeutschen steigen von ihren Feldherrenhügeln herab und sprechen längst ein anderes, ein Schlüpferjägerdeutsch, ich aber merke, wie ich mürbe werde, mürbe. Ein in den Putz gezeichneter, von der Rückseite der Welt her über den Horizont schauender, auf immer in der Sprache halbversunkener Hund. […]
    Ich bin der Hund, dem Woyzeck auf den Hut geholfen hat.

  14. Cover des Buches Die Schulter des Riesen (ISBN: 9783744893435)
    Raffael Rauhenberg

    Die Schulter des Riesen

     (26)
    Aktuelle Rezension von: dicketilla
    Gregor Bach, Silberschmied,34 Jahre.

    Eine einzige Unbeherrschtheit gab den Auslöser, der nichts mehr mit seinem unbeschwerten, sorglosen Leben gemein hatte. Doch wenig später musste er dieses Vorgehen teuer bezahlen - und jetzt durchlebte er das Leben derjenigen, die er doch einst so verachtete.

    "Sein altes Leben... Damals hatte er für seinen Wohlstand gearbeitet, nun arbeitete er an seiner Armut." (S.139)

    Es ist schon verstörend, wie schnell ein Mensch in eine ausweglose Situation, teilweise unverschuldet, gelangen kann. Wie das Labyrinth der behördlichen Unbegreiflichkeiten, ein Entkommen unmöglich machen. Sicher hat Gregor in manchen Momenten falsch gehandelt, aber wie sollte man ihm einen Vorwurf machen, in dieser surrealen Welt.
    Der Leser begibt sich mit ihm auf den Weg nach einem warmen Schlafplatz, landet in der Gruft, die ihren Namen zurecht trägt. Bettelt um einige Münzen, um sich sein Schließfach und einen Bissen leisten zu können. Sieht die verachtenden Blicke, die Scham, wie er sich vor seinen Kindern verbirgt.
    Aber dennoch verlor Gregor nicht seinen Blick für das Böse, den Dealern, die den Verfall von Menschen in Kauf nahmen, die Perversen, die sich an Jugendlichen, Kindern vergingen.
    So sieht er ein Ziel, dem jungen Ricky beizustehen, ihm einen Ausweg zu zeigen.

    Die Geschichte spielt in einer fiktiven Stadt in Deutschland, wird als eine Geschichte der Gegenwart geschildert.Und diese Gegenwart lauert bereits vor unseren Türen, ist in unseren Städten präsent. Mich hat diese Geschichte sehr erschüttert, ein Spiegelbild unserer Gesellschaft, in der die Kluften mehr und mehr auseinander driften.
    Raffael Rauhenberg baut seine Gesellschaftskritik geschickt in die Handlung ein. Seine Wortwahl präzise, mit einer Genauigkeit, die Bilder entstehen läßt, die man eigentlich nicht sehen mag, Gerüche denen man entfliehen möchte. Menschen formt, die selbst in ihrer abgrundtiefen Verachtung, dennoch ein wichtiger Teil der Handlung werden. Selbst in dieser Trostlosigkeit etwas wie Sorge, Freundschaft erblühen läßt. Er fordert den Leser auf sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen, hinzusehen, was da so schief läuft. Eine Hand, die sich uns entgegenstreckt, oftmals keine andere Wahl hat, geschweige bekommt.
    Die Aroganz derer, die sich  im Schoße des Wohlstands befinden, sich dessen ganzen Ausmasses des Elends nicht bewusst sind, ihre Verachtung nach außen tragen.

    Ich kann dieses Buch nur jedem Leser empfehlen, sich dem Umstand seines eigenen Lebens bewusst zu sein. In einer Welt, in der Konsum immer mehr im Vordergrund zu stehen scheint, Altersarmut droht, Mieten unerschwinglich werden, man sich nie um seiner Sicherheit sicher sein kann, seine Werte zu überdenken, Menschlichkeit zu bewahren, auch denen gegenüber, die schon ganz unten angekommen zu scheinen.

    Es ist nur ein Buch, ein Buch mit einer Geschichte, aber die dennoch weiß den Leser zu erreichen, ihn nie in solch eine Situation gelangen läßt. Im wahren Leben ein Netzt gespannt wird, dass uns davor bewahren möge.

  15. Cover des Buches Mehr Platz für den Spatz! (ISBN: 9783895663536)
    Uwe Westphal

    Mehr Platz für den Spatz!

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Auch wenn man einzelne Aspekte der Ganzjahresfütterung, vor allem auf deren mitunter fragwürdige Sinnhaftigkeit für bestimmte Vogelarten, unterschiedlich beurteilen kann, muss man für die Protagonisten dieses Buches eines in aller Deutlichkeit feststellen: Spatzen brauchen Futter, keine Grundsatzdiskussion!“ (Originalzitat Seite 157)

    Thema und Inhalt:
    Dieses Buch hat den Spatz zum Thema und lässt sich in zwei Hauptteile einteilen, welche jeweils etwa die Hälfte des Buches ausmachen.
    Im ersten Teil erfahren wir viel Wissenswertes für diesen bekannten Vogel, beginnend mit den unterschiedlichen Arten dieser Gattung und deren Unterscheidung, über Verbreitung und Lebensraum, bis hin zu einem Streifzug durch ein Spatzenleben. Wir lesen über die Paarung, die Brutzeit und die Aufzucht der jungen Spatzen. Dann wird der Nachwuchs flügge, doch zuvor müssen die Jungvögel viel lernen, die Alten warnen den Nachwuchs vor Gefahren und zeigen ihnen die Futterplätze.
    Ein weiteres Kapitel in diesem ersten Teil befasst sich mit anderen Vogelarten, die im Umfeld von Spatzengemeinschaften anzutreffen sind, auch diese werden jeweils kurz beschrieben.
    Der zweite Teil dieses Sachbuches beschäftigt sich mit dem immer kleiner werdenden Lebensraum der Spatzen, den durch Umweltprobleme entstandenen Futtermangel und gibt, ebenfalls in einzelne Kapitel geteilt, zahlreiche Ratschläge, wie wir Menschen durch die Gestaltung unserer Gärten, durch die Pflanzung von Hecken und Gebüschen, helfen können. Auch die in Fachkreisen unterschiedlich diskutierte Ganzjahresfütterung ist ein Thema und mich freut es besonders, hier meine Argumente dafür ein ganzjähriges Füttern bestätigt zu finden.
    Den Abschluss des Buches bilden Bauanleitungen für verschiedene Nisthöhlen.

    Gestaltung:
    Das Buch ist in übersichtliche Kapitel eingeteilt und beginnt mit der Inhaltsangabe, so lassen sich die einzelnen Abschnitte leicht finden. Die Sprache ist informativ und sachlich, doch immer wieder durch unterhaltsame Details aufgelockert, sodass auch das Lesen dieses Sachbuches Freude macht. Auch Leser, die schon viel über Spatzen wissen, werden in diesem Buch noch neue, interessante Fakten erfahren.
    Die zahlreichen Illustrationen zeigen, dass sich der Maler intensiv mit den vielschichtigen Themen der Natur auseinandersetzt und diese mit Gefühl und viel Verständnis umsetzt. Sie sorgen zusammen mit den Texten dafür, dass man dieses Buch immer wieder gerne und mit Vergnügen zur Hand nimmt.

    Fazit:
    Nicht nur für Vogelfreunde, sondern für alle Naturinteressierten, ist dieses informativ, aber gleichzeitig unterhaltsam geschriebene Buch mit den wunderbaren Zeichnungen weit mehr als nur ein Sachbuch. Dieses Buch macht einfach Freude.
  16. Cover des Buches Anmut im Federkleid (ISBN: 9783935731560)
    Oskar Kröher

    Anmut im Federkleid

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Wesley (ISBN: 9783453165441)
    Stacey O'Brien

    Wesley

     (7)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Dies ist die (wahre) Geschichte einer großen Liebe. Für alle Tierinteressierten und Vogelverrückten womöglich DIE Liebesgeschichte per se. Die junge Biologin Stacy O´Brien erzählt von ihrem Leben mit der Schleiereule Wesley die als verwaistes, 4 Tage altes blindes Eulenbaby (herzzerreissend häßlich- schön hässlich gibt es wirklich !) in ihr Leben zieht, auf sie geprägt wird und für Stacy lebensbestimmend wird. Wesleys Wohl hat erste Priorität bei ihr. Ich habe dieses Buch laut lachend, haareraufend, völlig überrascht von neuen Erkenntnissen über "eulisches Verhalten" und Mitleid für die Mäuse verschlungen. Aber gut Eulen sind Raubvögel. Es ist wie bei Katzen . Die würden auch Mäuse kaufen. Stacy O´Brian berichtet über ihre 19 Jahre dauernde Beziehung als Freundin, Gefährtin und Schleiereulenmama mitreissend und erfrischend nüchtern. Die Bewunderung und Achtung für das ihr anvertraute Geschöpf schimmert durch jede Zeile und ist herzzerreißend komisch, traurig, taschentücherverbrauchend. Mich hat diese Buch, tief berührt, meinen Blickwinkel für die Schönheiten unserer Welt geschärft, begeistert, fasziniert und weitergebildet. Allen die sich angesprochen fühlen wünsche ich ebensoviel Freude wie mir wenn Wesley ihr Herz erobert. Und das wird er. 5 wohlverdiente Mäuse !
  18. Cover des Buches Die siehst du! (ISBN: 9783440165270)
    Michael Schmolz

    Die siehst du!

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    in Parks und auf Friedhöfen: Überall gibt es Vögel! Wer seine fliegenden Nachbarn näher kennen lernen möchte, braucht nicht viel mehr als dieses etwas andere Bestimmungsbuch. Der modern gestaltete Naturführer ist speziell auf die Vogelwelt in der Nachbarschaft der Menschen zugeschnitten. Die Vögel sind nach Ort und Sichtbarkeit, also nach der Wahrscheinlichkeit, sie zu entdecken, geordnet. Das ist besonders für Einsteiger hilfreich. Die Informationen zu jeder Art werden in lockerem Erzählstil präsentiert und sind mit detaillierten Fotos bebildert.

    Meine Meinung:
    Das Buch ist wirklich sehr veranschaulich und mit teils sehr witzigen Funfacts zu den Vögeln bestückt. :) Die Leidenschaft des Autors als "Birder" jemand der sozusagen Vögel ständig lokalisiert und ausfindig machen möchte, steckt wirklich sehr an, so dass man am liebsten selbst gleich losrennt.
    Alles in allem ein sehr toller Naturführer, der etwas anderen Art. :)

    Cover: Das Cover des Buches ist sehr ansprechend und zeigt einen sofort um was es sich bei diesem Buch handelt. :)
    Wir sehen nicht nur oben im Bild eine kleine Blaumeise im freien Flug, sondern links auch einen übergroßen Star. :)
    In der Mitte des Buches ist in schwarzen großen Buchstaben der Buchtitel abgebildet. Und auch sehr schön und passend sitzt auf dem großen T ein Vogel, der erwartungsvoll in unsere Richtung blickt. Dies könnte ein Hausrotschwanz sein. :)
    Zu jedem Vogel gibt es ein- oder mehrere tolle Fotos die absolut perfekt zur Veranschaulichung sind und es einen erheblich erleichtert die Vögel in der Natur zu lokalisieren- richtig super. (:

    Schreibstil: Der Autor Michael Scholz hat in diesem kleinen kompakten Naturführer einen sehr locker & leichten Schreibstil.
    Mit jeder Zeile merkt man seine pure Begeisterung für die Vogelwelt und er steckt einen schnell damit an- nicht nur einmal wollte ich mir meine Kamera schnappen und mich selbst auf die Lauer legen. (:
    Was das angeht, ist die Leseatmosphäre wirklich unheimlich angenehm und echt wahnsinnig elektrisierend.
    Ich habe nur zwei kleine Kritikpunkte, die ich mir gewünscht hätte.
    Zum einen hätte ich mir sehr den Ernährungstyp der einzelnen Vögel gewünscht, wie z.B. Körner- oder Insektenfresser. :)
    Zum anderen fande ich manche Beschreibungen und Extras der Vögel ziemlich mau- gerade zum Schluss. (:

    Idee: Die Idee des Buches hat mir sehr Gut gefallen. :)
    Es ist halt kein klassischer Naturführer wo alles heruntergerasselt wird.. hier werden viele Eindrücke des Autors selber eingebaut und alles sehr locker weitergegeben.
    Besonders die innere Gliederung des Buches fande ich sehr gelungen- zunächst eine Einleitung und dann die einzelnen Vögel in den Kategorien: Siehst du wahrscheinlich, Siehst du bestimmt & Respekt, wenn du sie entdeckst. :)
    Natürlich ist dies besonders hilfreich um selbst auf Erkundungstour zu gehen- auch einige Tipps wo man die Tiere am besten antrifft gehören dazu.
    Zudem gibt es auch eine Einteilung des Lebensraumes. Dazu unten mehr.
    In diesem Buch waren auch einige meiner Lieblingsvögel beispielsweise das Waldkäuzchen, die Schleiereule, die Blaumeise oder auch verschiedene Spechtarten. :)

    Kapitel: Am Anfang des Buches wird zunächst ein wenig auf allgemeine Dinge eingegangen, wie z.B. auf das Birding, die nötige Ausrüstung oder auch verschiedene Vogelstimmen.
    Danach folgt eine kleine Einleitung zu den verschiedenen Lebensräumen wie z.B. Flüsse & Seen, Innenstadt, Wald und Parks. :)
    Danach kommen die verschiedenen Vögel in den letzteren Kategorien und zum Schluss wird noch mal der Autor vorgestellt. :)
    Eine insgesamt tolle Gliederung.. ♡

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,3 Sternchen. :) Die locker leichte Art des Autors machte das Buch zu einem netten Lesevergnügen für Zwischendurch!
    Für mich war das Gesamtpaket richtig gut- allerdings hätte ich mir persönlich oben in der Leiste zu den einzelnen Vögeln noch das Fressverhalten gewünscht: Ob Insektenfresser/ Körnerfresser etc. :)

  19. Cover des Buches Rabenvögel (ISBN: 9783765081354)
    Wolfgang Epple

    Rabenvögel

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Sturmwarnung (ISBN: 9783499247118)
    Ann Cleeves

    Sturmwarnung

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mit diesem Shetland-Roman, dem vierten der Reihe von Ann Cleeves, habe ich mich schwer getan, aber nicht, weil er langweilig wäre, sondern weil ich das Ende aufgrund der Lektüre der Folgeromane bereits kannte. 

    Jimmy Perez kehrt auf seine Heimatinsel Fair Isle zurück, um seinen Eltern seine Verlobte Fran vorzustellen, doch einen schlechteren Zeitpunkt hätte er sich kaum auswählen können, denn es zeichnet sich ein sturm ab, der die beiden für längere Zeit auf der Insel festzuhalten droht. In der Vogelschutzwarte mit angeschlossenem Saal wird von Jimmys Mutter kurzfristig ein Fest organisiert, bei der die kommende Braut der Inselgemeinschaft vorgestellt wird. Zunächst verläuft alles harmonisch, doch das Fest endet mit einem Eklat, als sich die Leiterin der Warte und ihre Stieftochter vor aller Augen in die Haare geraten. Und ausgerechnet am nächsten Morgen wird diese Leiterin erstochen und seltsam drapiert aufgefunden. Aufgrund des Sturms, der die Insel von der  Außenwelt abschneidet, muss Jimmy Perez zunächst allein ermitten, wobei nach Lage der Dinge eigentlich nur einer der übrigen bewohner der Vogelschutzwarte als Täter in frage kommt. Doch außer der Stieftochter hat keiner ein erkennbares Motiv, und die erweist sich als unschuldig. Bis Jimmy  nach dem Sturm die Hilfe seines bewährten Gehilfen Sandy bekommt, werden ein zweiter Mord begangen und die nicht ganz so saubere Vorgeschichte der Vogelschutzwartin aufgedeckt, die zahlreiche Affären hatte, auch mit Inselbewohnern, wobei eine davon Jimmy ganz nahe steht. Für diesen endet die Überführung des Täters höchst dramatisch.

    Der Roman, der die jeweils zu einer Jahreszeit spielende Reihe, dieses Mal der Herbst, komplettiert, beschreibt neben der Handlung die herbe Schönheit der Natur der Shetlands und die bisweilen seltsame Welt der Vogelkundler. Wer die Reihe noch nicht kennt, sollte nicht den gleichen Fehler wie ich machen und sie in der chronologischen Reihenfolge lesen.



  21. Cover des Buches Vögel (ISBN: 9783898362597)
    Robert Bateman

    Vögel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Einführung in die Ornithologie (ISBN: B00674DVI6)
  23. Cover des Buches Das ABC der Schule (ISBN: 9783845808086)
    Anne-Kathrin Behl

    Das ABC der Schule

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Eine witzige Reimgeschichte nach dem ABC


    Dieses Kinderbuch eignet sich nicht nur als Vorbereitung auf die Schule, oder für erst Selbstleseversuche sondern macht einfach Spaß.
    Spielerisch werden die Buchstaben des ABC eingeführt.
    Je eine Doppelseite mit kurzem fortlaufendem Geschichtenteil wird ein Buchstabe zu Grunde gelegt. Die Geschichte in Reimform erzählt einen Tag im Leben eines Schulkindes von Aufstehen mit Frühstück über die Fahrt zur Schule, den Schulalltag bis hin am Nachmittag wieder Zuhause.
    Die Reime sind zum Teil nicht so eingängig dafür sind die Bilder, die die Geschichte illustrieren um so gelungener.
    Witzig, ausdrucksstark mit besonderer Komik und Dynamik in denen auch mal die Lehrer auf die Schippe genommen werden ohne dabei ganz blöd dazustehen. Ein Schultag, der Spaß macht aber auch den ganz normalen Alltag widerspiegelt, in dem es mal zu viel oder auch dem ein oder anderem langweilig wird..
    So erleben wir eine Schulstunde in Mathe, Sport, Biologie und Kunst. Die Lehrerin als coole Superheldin und auch die Pausen dürfen wir mit erleben. 
    Durch die Reimform hat nicht nur die Geschichte eine Eigendynamik, die beim Lesen den Rhythmus der Sprache bestimmt sondern die Kinder bekommen auch ein Gefühl für Sprache.
    Jeder Buchstabe wird von einem zweizeiligem Reim begleitet, der in großer Fibelschrift gedruckt auch schon Leseanfängern ein leichtes Erlesen möglich macht.
    *
    Ein Buch, dass durch seine Bilder besticht







  24. Cover des Buches Der kleine Vogelführer (ISBN: 9783835417212)
    Walther Thiede

    Der kleine Vogelführer

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
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