Bücher mit dem Tag "von"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "von" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Die Herren von Winterfell (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Die Herren von Winterfell

     (5.328)
    Aktuelle Rezension von: Eva1501

    Zum Inhalt: 

    Eddard Stark, der Lord von Winterfell, soll der engste Vertraute seines Freundes und Königs Robert Baratheon werden. Doch Intriganten, Meuchler und skrupellose Adlige scharen sich um den Thron, deren Einflüsterungen der schwache König nichts entgegenzusetzen hat. Auch seine Söhne müssen sich vielen Neuanfängen, Aufgaben und Gefahren entgegenstellen 



    Mein Fazit: 

    Nach den ersten Seiten habe ich mir gedacht, oh man das ist nichts für mich. Aber ich habe weitergelesen und das zum Glück. Wie gesagt am am Anfang  brauch t man  etwas um sich auszukennen. ( ich habe auch noch nicht die Serie gesehen!)  Aber dann konnte ich mich richtig  gut in die Geschichte hinein versetzen und das Buch hat mich dann total gefesselt . Die Figuren stellt man sich in seinen Gedanken vor und fiebert mit Ihnen mit. Der Autor hat einen tollen Schreibstil mit vielen kleinen fantasievollen und liebevollen Details. . Auf der ersten Seite ist eine Landkarte gezeichnet und auf der letzten Seite  werden die Königshäuser und ihre "Mitglieder" aufgelistet,  Das finde ich sehr sehr hilfreich!! Ich habe mir schon die nächsten Bänder geholt! 

  2. Cover des Buches After passion (ISBN: 9783453504066)
    Anna Todd

    After passion

     (4.551)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Dadurch, dass Band 1 und 2 bereits verfilmt wurden, kennen die meisten Leute diese Reihe schon. Ich habe die Reihe schon vor der Veröffentlich des ersten Films gelesen und habe eine zwiegespaltene Meinung dazu.

    Den erste Band fand ich super. Tolle Charaktere, nette Geschichte und ein interessanter Plottwist. In Band 2-4 hatte ich jedoch ein großes Problem mit dem ständigen hin und her bei der Beziehung zwischen Tessa und Hardin. Das hat mich auf Dauer sehr genervt. Jedoch finde ich die Idee der Reihe sehr gut und wollte auch immer wissen, wie es mit den beiden endet. Daher habe ich auch alle sieben Bücher der Reihe gelesen. Den vierten Band fand ich ab zweiten Hälfte wieder sehr gelungen und die beiden Bücher aus Landons Sicht (Band 6 & 7) haben mich positiv überrascht.


    Ich bereue es nicht, diese Reihe gelesen zu haben, da es eine schöne dramareiche Reihe ist, aber ich brauchte etwas Durchhaltevermögen 😉

    Ich bin schon sehr gespannt auf die kommenden Filme, wobei ich bisher die Bücher besser fand.

  3. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.111)
    Aktuelle Rezension von: Seralina1989

    Wir steigen damit ein, dass wir ein paar Erklärungen über die Entwicklung menschlichen Lebens, aber auch in die Welt an sich bekommen. Das, was für uns noch normal ist, ist in dieser Welt teils schon rückständig angesehen, um nicht zu sagen: Die Denke von Neandertalern.

    Nach und nach lernen wir dabei auch ein paar Charaktere wie unsere Hauptfigur Bernard und seine (offene) Beziehungsfreundin Lenina kennen.

    Bernard gilt als aus der Art geschlagen, hat für seine Position eines Alphas nicht die richtige Größe und (in seinen Augen) noch einige Unzulänglichkeiten. Er merkt, wie gleichgesteuert alles ist, und kann sich dem doch nicht ganz entziehen.

    Gerade in der ersten Zeit mit Lenina versucht er ihr seine Gedanken zu dem Ganzen klar zu machen. Dass ihm das kollektive Verhalten merkwürdig (wenn nicht sogar unnatürlich) vorkommt und er sich manchmal gern von der Gesellschaft abkoppeln möchte. Während sie nicht wirklich versteht, warum er solche Gedanken hat. Hier ist insbesondere ihr gemeinsamer Urlaub zu einem mexikanischen Urvolk sehr aufschlussreich. Denn L. ist von allem angeekelt, B. will hingegen mehr erfahren.

    Und doch kann B. nicht aus seiner Haut. Denn indem er 2 der „Wilden“ (Linda und ihren Sohn John, in ihrem Dorf beide Außenseiter) mitnimmt, bekommt er den so erwünschten Ruhm, auch wenn die nicht von Dauer ist. Womit er sich selbst Lügen straft, wenn er diese Gesellschaft als ekelhaft bezeichnet.

    John, der schon in seiner alten „Heimat“ nicht wirklich zurechtkam, hat auch in der neuen „Welt“ seine Schwierigkeiten, mit dem zurecht zu kommen, was er als Menschenbild vorgesetzt bekommt.

    Die „neue Welt“ versucht zwar immer wieder anzudeuten, dass weitestgehende Konformität das beste für eine stabile Gesellschaft ist. Doch gerade unsere Handlungsträger zeigen, dass in einer so dermaßen programmierten und indoktrinierten Welt noch in unterschiedlichen Mengen Rebelltum in den Leuten vorhanden ist – auch, wenn das nicht immer bewusst ist. Wir werden also nie ganz aus unserer Haut können.

    Gedankenspiele: An der künstlichen Erzeugung von Menschen wird schon heute geforscht. Und auch im Sprachlichen gibt es schon Andeutungen, die zu ähnlichen Sprachgebrauchen führen könnten, wie im Buch. Erschreckend in meinen Augen eben, wie viel von dem, was im Buch beschrieben ist, schon in ein paar Jahren möglich sein könnte.

    Von daher sehr zum Lesen und Nachdenken empfohlen.

  4. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (390)
    Aktuelle Rezension von: zeilensehnsucht

    Cover:

    Das Cover gefällt mir sehr gut, gerade da es thematisch gut zu der Geschichte passt. Die Farbgebung passt zu der Klasse der Darrow zugehörig ist und die Flügel beziehen sich ebenfalls auf den Inhalt. Alles in Allem sehr stimmig. 


    Charaktere:

    Darrow ist sehr intelligent und hat - insbesondere für sein Alter - schnell lernen müssen erwachsen zu sein. Innerhalb des Buches macht er eine große Verwandlung durch und doch konnte ich ihn bis zum Schluss nicht ganz durchschauen, er wirkt noch etwas oberflächlich. 


    Meinung:

    Darrow gehört der Klasse der Roten an, welche dafür sorgen sollen, dass der Mars wieder bewohnbar gemacht wird. Für dieses Ziel und um seine Familie versorgen zu können, schuftet dieser Junge unfassbar viel.
    Er lebt sein Leben auf die ihm bekannte Weise. Es ist zwar nicht luxuriös, sein Job als Höllenreiter gar gefährlich (wie der Name schon sagt), aber er nimmt es so hin. Niedere Kasten, so wie Darrow ihr angehört, werden niemals aufsteigen können, dafür sorgen die regierenden Goldenen. Er weiß über die Ungerechtigkeiten in der Weltengesellschaft, fühlt sich jedoch nicht im Stande dazu, etwas an der Situation zu ändern. Wie denn auch? Was kann eine einzelne Person schon tun?

    Darrows Frau Eo wünscht sich mehr von ihrem Leben. Sie hofft darauf, die Unterdrückung zu beenden. Eben dieser Wunsch ist es, der zu Ihrer Ermordung führt. Sie stirbt als Märtyrerin.

    Nach dem Tod seiner Frau und beinahe seinem Eigenen, lernt er eine Widerstandsbewegung kennen, welche ihm die Augen für die tatsächlichen Geschehnisse auf dem Mars öffnet.

    Er ist - gerade zu Anfang - noch sehr zwiegespalten, ob er für Gerechtigkeit kämpfen oder lieber aufgeben soll, jetzt wo er von allen getrennt ist die er einst so sehr liebte. Doch der Wunsch seiner Frau und sein Eigener (die Roten und den Tod seiner Frau zu rächen), sorgt dafür, dass er sich in die Höhle des Löwen begibt. Was ihm dort widerfährt ist grausam, doch er weiß sich in der Oberschicht durchaus zu behaupten.

    Darrow wird in die Klasse der Goldenen eingeschleust um im Institut zu lernen. Dies geschieht mit dem Ziel, die Weltengesellschaft von Innen heraus zu zerstören. Er wird zu dem, was er zutiefst verabscheut.

    Erst einmal im Institut angekommen, muss er schnell lernen große Herausforderungen zu meistern.
    Die Geschichte gewinnt stark an Spannung und nimmt Fahrt auf. Nach kurzer Zeit wimmelt es von Intrigen, Barbarei, Grausamkeit und Verrat. Der Story fehlt es außerdem nicht an unerwarteten Wendungen.

    Negative Kritik äußern kann ich insoweit nur an der etwas durchsichtigen Welt die hier geschaffen wurde. Der Weltenaufbau beispielsweise wurde zwar kurz erwähnt, mir jedoch erging es so, dass ich wegen der Fülle an Informationen bei der Hälfte des Buches schon wieder vieles hierüber aufgrund ihrer Komplexität vergessen habe. So z.B. die verschiedenen Kasten und ihre jeweiligen Aufgaben. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind wenig ausgestaltet beschrieben.

    Letztlich ist außerdem zu erwähnen, dass die Geschichte durch ihre Brutalität, die Kraftausdrücke und ihre Schonungslosigkeit nichts für Schwache Nerven ist. All dies lässt die Geschichte realistischer wirken und versetzt den Leser in die richtige Atmosphäre.

    Diese abenteuerliche und actiongeladene Geschichte hat mich wirklich positiv überraschen können. Ich vergebe sehr gerne 4,5 Sterne. Ich freue mich schon sehr auf die folgenden Bände, für mehr Rezensionen schaut doch gerne auf meinem Blog vorbei!

  5. Cover des Buches Bartimäus - Das Amulett von Samarkand (ISBN: 9783570216958)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus - Das Amulett von Samarkand

     (1.864)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 544 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2004)

    ISBN-13: 978-3570127759

    Originaltitel: The Amulet of Samarkand

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Fantasievolles und äußerst spannendes Abenteuer


    Inhalt:

    Nathanael ist fünf Jahre alt, als seine Eltern ihn einem Zauberer zur Ausbildung überlassen. Leider erkennt sein Meister nicht Nathanaels große Begabung. So wagt sich der Junge eigenmächtig an schwierige Beschwörungen und richtet damit auch einiges an Unheil an. Doch nebenbei kommt er einer Verschwörung mächtiger Zauberer auf die Spur und setzt alles daran, sie zu stoppen. Dies kann natürlich nur mit Hilfe eines mächtigen Dschinns gelingen: Bartimäus.


    Meine Meinung:

    Der Verlag empfiehlt dieses Buch ab einem Alter von 10 Jahren. Allerdings sollte das Kind dann sehr gerne lesen, da der Umfang von weit über 500 Seiten sonst abschreckend wirkt. Und es sollte nicht besonders sensibel sein, denn es geht manchmal ganz schön zur Sache. Zart besaitete Kinder könnte Albträume bekommen, wenn Dämonen mit fiesen Fratzen erscheinen, Menschen sterben usw.


    Auf der anderen Seite sorgt aber Jonathan Strouts lockerer Schreibstil mit viel Fantasie, Humor, Ironie und Sarkasmus dafür, dass man die Geschehnisse nicht allzu ernst nimmt. 


    Erzählt wird zum einen in der Ich-Perspektive von Bartimäus, zum anderen aus Nathanaels Sicht. Nathanael ist eine interessante Figur. Anfangs tut er einem wirklich leid, denn er leidet unter der Trennung von seiner Familie. Sein Meister ist nicht besonders nett zu ihm. Nur dessen Frau schließt den Kleinen in ihr Herz und umgekehrt. Schnell merkt man dann, dass der Junge außergewöhnlich begabt ist, auch wenn er sich zunächst noch als unsicher erweist. Aber Mut hat er auf jeden Fall. Was er tut, ist moralisch nicht immer einwandfrei, und doch merkt man, dass er im Innersten kein schlechter Mensch ist und niemandem etwas Böses will - es sei denn, es ist ein Feind.


    Mir haben besonders gut die Kapitel aus Bartimäus’ Sicht gefallen. Der Dschinn ist herrlich frech und arrogant und zieht über alles und jeden her, während er sich selbst in den höchsten Tönen lobt. Ich musste hier einfach ständig grinsen. Das ist so herrlich amüsant zu lesen. Und auch wenn er zu Beginn in einer Tour über seinen Herrn und Meister Nathanael schimpft, kristallisiert sich bald heraus, dass da doch auch eine gewisse Zuneigung ist. Diese Entwicklung fand ich ganz großartig.


    Die Handlung ist wahnsinnig spannend, mit mehreren Höhepunkten zwischendurch, wo eine kleinere Schlacht geschlagen werden muss, und einem großen Showdown am Ende. 


    Aufgrund der Komplexität der Geschichte und der für ein Kinderbuch recht anspruchsvollen Sprache werden sicher auch viele Erwachsene ihren Spaß mit Bartimäus und Nathanael haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo


    ★★★★★

  6. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (711)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klopotek

    Ferdinand von Schirachs Buch "Verbrechen" behandeln mehrere aneinander gereihte, aber von einander unabhängige Kurzgeschichten; Kriminalfälle unter dem Motto "Die meisten Dinge sind kompliziert, und mit der Schuld ist es so eine Sache".

    Klar und pointiert, dennoch fehlt es den Geschichten nicht an Tiefe. Auch wenn man nicht immer Mitleid mit den Tätern hat, so lernt man hier zumindest jeden Einzelnen in seinem Schicksal zu verstehen. 

  7. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht (ISBN: 9783570307274)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Feenlicht

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Viiivian

    Das Buch habe ich vor Jahren mal gekauft. Ich hatte anfangs gedacht, das es um „Feen“ geht, weil es um“ Feenlicht im Titel enthalten ist. Das Buchcover ist richtig schön gestaltet und ich freute mich auf eine lockere Feen Geschichte. Das war das was ich so gedacht hatte. Das die Geschichte tatsächlich anders war, hätte ich damit nicht gerechnet.

    Der Klappentext klingt vielversprechend und macht neugierig auf mehr.

    In der Geschichte geht es um die Sturmjägerin Hal. Sie ist auf weiter großen Reise. Ihr Chef ernennt sie als Chefin und dann geschieht ein Unglück, das Chef zerbricht und alle sterben ausser Hal. Sie wird gerettet von einem jungen Mann, dessen sie gar nicht kennt und er wenig von sich preisgibt. Es ist ein Dämon. Sie kehrt nach Aradon um mitzuteilen das wieder ein Schiff aus unerklärlichen gründen zerstört worden ist und sie die einzige überlebende ist. Gemeinsam mit ihrem Freund und den anderen Leuten auf Reise um herauszufinden was los und wer alles dafür verantwortlich ist.

    Die Idee dahinter finde ich mega gut. Aber als ich das Buch las, kam es mir nicht wirklich so spannend rüber. Ich hatte Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen und mitzuleiden. Es war eine nette Geschichte und die Charakter sind sehr gut dargestellt, auch gibt es einige Zeichnungen wie aussehen. Ich habe mir hal komplett anders vorgestellt, aber das ist nicht schlimm, dennoch wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Natürlich wird das Problem nicht „behoben“ denn es gibt dazu einen zweiten Part. Ich bin gespannt wie es weiter geht. Die Geschichte ist angenehm geschrieben. Es gab einige Höhepunkte, wobei es für mich sofort klar und ohne „Überraschung“ war. Ich hatzte natürlich mehr von einem „Elfen/Feenbuch“ erwartet, weil das im Titel stand. Aber es war genau das Gegenteil – wobei die Elfen und Feenbuch auch besucht wurden und dort ein bisschen erzählt wurde, wie die Elfen sich ernähren.


  8. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.581)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Bei einem Besuch der gemeinen Tante Magda treibt Harry dazu, dass er die Geduld verliert und sie prompt in einen dicken Ballon verwandelt und Harry fluchtartig den Lingusterweg 4 verlässt. Als er nachts von dem "fahrenden Ritter" - einen Übernachtungsbus für Zauberer und Hexen aufgesammelt wird, findet sich Harry bald in London wieder und macht sich auf den Weg in den tropfenden Kessel, wo er bereits vom Zaubereiminister Cornelius Fudge erwartet wird. Trotz dass Harry als Minderjähriger unerlaubt gezaubert hat, wurde seine Tat rückgängig gemacht und von einer Bestrafung abgesehen - somit steht das dritte Schuljahr für Harry an der Zaubererschule Hogwarts bevor. Doch wird die Vorfreude der Freunde Harry, Ron und Hermine durch ein dunkles Ereignis überschattet. Der Schwerverbrecher Sirius Black - seines Zeichens ein fanatischer Anhänger von Lord Voldemort - ist aus dem Zauberergefängnis Askaban entkommen - ein Ort voll Traurigkeit und Dunkelheit. Noch nie war es jemanden möglich von dort zu fliehen. Und Black scheint nach dem Leben von Harry zu trachten, soll er doch derjenige gewesen sein, der auch mit an der Ermordung von Harrys Eltern beteiligt war. Aufgrund der Gefahr wird die Schule von nun an von Dementoren bewacht. Seelenlose Kreaturen, denen es möglich ist, alles Glück aus der Seele eines Menschen zu ziehen. Ein qualvolles Erlebnis, wie Harry bald selbst am eigenen Leib erfahren muss. Hilfe bekommt er von seinem neuen Lehrer für das Fach "Verteidigung gegen die dunklen Künste". Doch auch Remus Lupin scheint ein Geheimnis zu haben. Könnte es mit Lord Voldemort zu tun haben? Zwischen Hexenkessel und fliegenden Besen versucht Harry wieder einmal das Beste aus der Situation zu machen und schlittert mit seinen Freunden von einem Abenteuer ins nächste.


    Auch dieser Teil von Harry Potter hat mich sehr begeistert. Joanne K. Rowling schafft es weiterhin neue, fantastische Wesen und Welten zu kreieren. Das Buch strotzt vor Spannung, hat aber durchaus auch witzige Szenen. Es macht Spaß die Zauberwelt weiterhin durch Harrys Augen mit zu entdecken, sei es wieder bei einem rasanten Quidditchspiel oder in einem der verschiedenen Unterrichtsfächer, auf der Jagd nach ausreichend Hauspunkten, um gegen die anderen Häuser konkurieren zu können. Harry wird in diesem Buch endlich erwachsen, genau wie Hermine und Ron. Sie stehen vielen Dingen skeptischer gegenüber und wissen um den Ernst der Lage. Durch Hermine gelingt es Harry endlich mehr über seine Eltern in Erfahrung zu bringen. Es kommt Licht ins Dunkel. Man kann sich nun vorstellen, warum Severus Snape Harry gegenüber so ein Ekel ist. Was mich in diesem Buch sehr berührt und sehr bangen lassen hat, war das Schicksal des Hippogreifen Seidenschnabel, welcher wegen einer Attacke auf Draco Malfoy hingerichtet werden soll. Der Kummer von Hagrid und die Hilflosigkeit der Freunde ist wirklich sehr gut beschrieben und geht dem Leser richtig ans Herz. Auch an Überraschungsmomenten hat die Autorin wieder nicht gespart. Es ist einfach nicht möglich eine gewisse Handlung voraus zu sagen, was ich persönlich richtig klasse finde.


    Empfehlen möchte ich das Buch allen, die die ersten beiden Teile bereits geliebt haben. Auch als Quereinsteiger ist es möglich dieses Buch zu lesen, jedoch würde ich schon empfehlen die Bücher der Reihenfolge nach zu lesen. Fantasyfans werden auch mit diesem Buch ihre wahre Freude haben. Es macht einfach Spaß mit Harry und seinen Freunden zu träumen.


    Idee: 5/5

    Logik: 5/5

    Charaktere: 5/5

    Details: 5/5


    Gesamt: 5/5



    • Taschenbuch: 480 Seiten
    • Verlag: Carlsen; Auflage: 475 (23. Februar 2007)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3551354030
    • ISBN-13: 978-3551354037
    • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 12 Jahre
    • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,9 x 3,6 cm
  9. Cover des Buches Blutzeuge (ISBN: 9783809026389)
    Tess Gerritsen

    Blutzeuge

     (198)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Thriller „Blutzeuge“ ist das 12 Buch der Rizzoli & Isles Reihe, welche von der Autorin Tess Gerritsen geschrieben wird. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihenfolge lesen, aber da ich sie fast durchgehend empfehlen kann, würde ich es euch ans Herz legen mit dem ersten Buch der Reihe mit dem Titel „Die Chirurgin“ anzufangen. „Blutzeuge“ ist am 20.11.2017 im Limes Verlag erschienen und umfasst 409 Seiten. Es ist aus verschieden Sichten in der ersten Person Singular und aus der dritten Person Singular geschrieben. In der dritten Person Singular sind die Sichten von Rizzoli und Isles. 

     

    Es ist ein spannender Fall, bei dem die Leichen und Tatorte sehr genau beschrieben werden, wie auch die Arbeit von Maura. Es wird eine Frau in ihrem eigenen Bett gefunden der post mortem die Augen entfernt wurden und diese liegen nun in ihrer offenen Hand. Zudem gibt es eine Frau, welche man durch die erste Person Singular kennen lernt, welche Begräbnisse besucht. Sie erkennt schnell eine Verbindung, während die Polizei erst einmal im Dunklen tappt. Doch dass der Grund für den Mord in der Vergangenheit liegt, ist erschreckend wie auch lehrreich. Denn dadurch lernt man die Zeit vor einem Jahrzehnt kennen wo es um Misshandlungen in einem katholischen Kinderhort geht. Doch die Autorin erzählt auch von einer Zeit als die Menschen panische Angst vor Sekten hatten und den Teufel überall sahen. Zudem stellt sie interessante Fragen, welche mich zum Nachdenken brachten und zeigte auf wie leicht man sich an etwas erinnern kann was nie passiert ist. Als ich glaubte ein Puzzlestück in der Hand zu haben, schlug sie mir dieses mit einer erneuten Wendung aus der Hand und erst langsam kam ich der Auflösung näher. Dies macht für mich einen grandiosen Thriller aus und dafür ziehe ich meinen imaginären Hut vor der Autorin, denn sie hat mich wunderbar unterhalten. 

     

    Die Ich-Erzählerin fand ich seltsam, aber sehr gut beschrieben und irgendwie war sie mir sehr unsympathisch, auch wenn ich anfangs nicht wusste wieso. Der Mörder ist sehr gut gewählt und mit der Auflösung hatte ich nur teilweise gerechnet. Der Fall ist vor Allem für Rizzoli schwer, denn es geht auch um das was Kindern passiert und als Löwenmutter einer dreijährigen Tochter fällt es ihr schwer nicht gleich die Partei für die Kleinsten zu ergreifen und es objektiv zu sehen. Da fehlte mich ihr Mann leider zu sehr. Für die objektive Sicht ist deshalb nur Maura Izzles da, welche noch einmal ihre Mutter treffen muss und auch sonst eine interessante Entwicklung durchmacht. Auch die Nebencharaktere, welche ich in mein Herz geschlossen habe sind genial und treffen die in meinen Augen für sie richtigen Entscheidungen. Für mich blieben diesmal keine offenen Fragen übrig und so kann ich mir, obwohl ich es sehr schade finden würde, vorstellen, dass es sich bei diesem Buch um das letzte Buch der Reihe handelt. 

     

    Der Roman ist sehr genial und ich konnte ihn in einem Rutsch durchlesen und dabei lese ich seit Corona deutlich weniger als früher. Nachdem mir das letzte Buch so gar nicht gefallen hat, ist dieses umso besser. Faszinierend, erschreckend und ein wunderbarer Schreibstil, welcher sich flüssig lesen ließ. Zudem hat das Buch noch ein teils überraschendes Ende, eine logische Entwicklung und einen glaubhaften Abschluss zu bieten. 

  10. Cover des Buches Du hast mich auf dem Balkon vergessen (ISBN: 9783499626944)
    Axel Lilienblum

    Du hast mich auf dem Balkon vergessen

     (470)
    Aktuelle Rezension von: OliverBaier

    Eine SMS geschrieben und die Folgen sehr oft zum Schämen. Hier kann man sich schön in Schadenfreude und Fremdschämen suhlen- und erkennt sich immer auch einmal wieder. Super lustig für zwischendurch .

  11. Cover des Buches Das magische Portal (ISBN: 9783442475186)
    Aileen P. Roberts

    Das magische Portal

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

    Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

    „Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

    Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

  12. Cover des Buches Der König von Narnia (ISBN: 9783764150433)
    C. S. Lewis

    Der König von Narnia

     (547)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der König von Narnia erzählt die Geschichte wie Susan, Peter, Edmund und Lucy das Schicksal um Narnia verändern. Die böse Hexe Jadis, die im ersten Teil aus ihrer eigenen Welt in das junge Narnia geflohen ist, hat sich inzwischen die Regentschaft vollkommen unter den Nagel gerissen. Im Land herrscht ein ewig anhaltender Winter. Die letzten Fabelwesen und sprechenden Tiere weder von der Hexe und ihren Anhängern gejagt. Alle die sich nicht unterwerfen werden kurze Hand versteinert oder getötet. Wie durch ein Wunder gelangt die kleine Lucy nach Narnia und lernt den Fauen Tumnus kennen. Dieser läd sie freundlich auf eine Tasse Tee ein, verrät sie aber schon bald aus Angst an die Hexe. Lucy kehrt in unsere Welt zurück und versucht ihre Geschwister von der unglaublichen Geschichte zu überzeugen. Als nächstes findet Edmund den Weg durch den Kleiderschrank. In Narnia wird er direkt von der Jadis in denkt und von ihr umschmeichelt damit er auch seine anderen Geschwister nach Narnia holt und zu ihr bringt. 

    Gesagt getan. Kurz nach dem Edmund wieder zurück ist folgen ihm seine Geschwistern nach Narnia. Edmund ist natürlich drauf und dran sie zu Jadis zu bringen. Allerdings setzt sich Lucy durch und sie gehen zu Herren Tumnus. Mit erschrecken stellen sie fest das sein Hölle leer ist und treffen aber im gleichen Zug die Bieber die ihnen weiterhelfen. 

    Gemeinsam machen sie sich auf dem Weg zum Widerstand um gemeinsam mit diesen gegen die weiße Hexe zu kämpfen. 


    Die Reise für die vier Kinder ist lang und voller Ängste und Abenteuer die sie zum Teil alleine und zum Teil mit der Hilfe vom Löwen Aslan bestreiten. 

    Mir selbst hat die Geschichte sehr gut gefallen. Ich habe den  Film vor den Büchern gesehen, aber der kleine Zauber den Narnia ausstrahlt hat sich davon nicht stören lassen. Mir gefällt auch wie durch kleine Details immer wieder Bezug auf den Vorteil genommen wird, aber trotzdem die Möglichkeit besteht den Roman als abgeschlossenes Buch zu betrachten. 

    Es ist ein wunderschönes durchdachtes Kinderbuch an dem auch ein Erwachsener seine Freude haben kann

     

  13. Cover des Buches Der Ritt nach Narnia (ISBN: 9783764170233)
    C. S. Lewis

    Der Ritt nach Narnia

     (385)
    Aktuelle Rezension von: lesemaus98
    Im Dritten Narnia Band geht es um den Jungen Shasta, der als Sklave verkauft werden soll und deswegen mit dem sprechenden Pferd Bree nach Narnia flieht, auf dem Weg dorthin treffen Sie das Mädchen Aravis und ihr sprechendes Pferd Hwin, die sich ebenfalls auf den Weg nach Narnia machen wollen und reisen so zusammen.
    Die Geschichte, die diesmal nur im Narnia Universum spielt und in der Lucy und ihre Geschwister nur ganz am Rande eine Rolle spielen, ist in einem märchenhaften Stil erzählt, der einerseits von den Beschreibungen, die einem alles wunderbar vor Augen führen etwas sehr orientalisches hat mit dem Süden aus dem Shasta kommt und auf der anderen Seite auf das nördliche Narnia trifft, das wiederum in eine ganz andere Richtung geht.
    Da die Geschichte natürlich für Kinder gedacht ist, ist er sehr einfach gehalten, es wird viel erklärt und der Leser wird auch so "angesprochen und alles ist sehr kindgerecht geschrieben wodurch, wie ich finde nie so wirklich Spannung aufkommt, da man sich doch denken kann wie die Einzelnen Abenteuer die Sie auf ihrer Flucht erleben ausgehen, wodurch die ganze Geschichte eben ein bisschen vor sich hinplätschert.
    Alles in Allem handelt es sich hierbei um eine nette Geschichte, die zwar nicht so Recht zu den restlichen Bänden passt, aber nichtsdestotrotz ein paar Einblicke geben, darin wie Lucy, Edmund, Susan und Peter Narnia regieren auch wenn sie nur eine kleine Rolle spielen, die leider nicht wirklich spannend wird , wobei ich bisher bei keinem Narnia Band den ich gelesen habe wirklich sagen könnte dass er wirklich spannend ist und der nicht wirkllich etwas mit den anderen Teilen zu tun hat, sondern wohl eher eine nette Abwechslung ist.

  14. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (487)
    Aktuelle Rezension von: Buecherunserleben

    Ferdinand von Schirach ist Strafverteidiger und erzählt in 15 Kurzgeschichten von seinen Fällen und setzt sich mit der frage auseinander: Wie sind Menschen zu solch schrecklichen Taten fähig?

    Auch ich musste mir während des Lesens diese Frage stellen und das Buch nach fast jeder Geschichten erstmal zur Seite legen. Diese Menschen, über die er schreibt haben schreckliches und unverzeihliches erlebt oder begangen. Die Kurzgeschichten sind sehr sachlich und minimalistisch, ohne viele Beschreibungen geschrieben. Doch grade Schirchas typische stumpfe Schreibweise macht dieses Buch zu etwas besonderem. Wer Krimis und/oder gerne über reale Ereignisse liest, sollte „Schuld“ auf jeden Fall mal zur Hand nehmen. Ich bin immer noch überrascht und geschockt, wie wenige der Straftäter die in diesem Buch vorkommen wirklich eine Strafe bekommen haben...😬👀📖

  15. Cover des Buches Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht (ISBN: 9783570307281)
    Jenny-Mai Nuyen

    Die Sturmjäger von Aradon - Magierlicht

     (207)
    Aktuelle Rezension von: karinasophie
    Klappentext: Im Lebendigen Land tobt ein magischer Krieg, und die Sturmjägerin Hel gerät zwischen alle Fronten. Denn die Magiergilde, in deren Auftrag sie Jagd auf gefährliche Dämonen macht, verdächtigt Hel, selbst den Untergang der Menschheit herbeizuführen. Die Magier wollen sie einer gefährlichen Prüfung unterziehen, die sie wohl kaum überleben würde. Hels letzte Hoffnung ruht nun ausgerechnet auf den Schultern von Mercurin - dem Dämon mit den Augen voller Unendlichkeit, den die junge Frau eigentlich bekämpfen müsste ...

    Buchcover: Ich habe die Ausgabe von blanvalet und nicht von cbt Fantasy (diese Aufmachung ist an den ersten Band angelehnt). Ich liebe das Cover, wie das von dem ersten Buch auch schon. Die goldenen Verzierungen an den Ecken sowie die gehörnte Frau sehen einfach wundervoll aus (auch wenn eine gehörnte Frau nicht unbedingt zu der Geschichte passt).

    Inhalt: Wie im ersten Teil: Fennlicht, gibt es auch in diesem Teil eine Karte von dem Lebendigen Land. Danach folgt ein Inhaltsverzeichnis mit den 35 Kapiteln+Prolog. Am Ende des Buches sind wieder wunderschöne Bildnisse von einigen Charakteren. Zum Inhalt der Geschichte möchte ich nicht mehr sagen, als wie schon auf dem Klappentext zu lesen ist. 

    Rezension:  Dieses Buch lässt sich flüssig von der Hand lesen, und ist eine gute Fortsetzung des ersten Bandes.  Wer Lust hat auf tolle Charakterentwicklungen, eine Abenteuerreise von unserer kleinen Truppe auf der Jagd nach den Dämonen und Lirium, einen Krieg zwischen den Isen und der Magiergilde etc. und dies alles in dem bildhaft dargestellten Lebendigen Land, ist hier genau richtig.
    Im laufe der Geschichte wird vielmehr auf die Isen sowie die einzelnen Dämonen eingegangen. Man erfährt z.B. Karats Vorgeschichte. Neue Charaktere kommen dazu und mischen bei der Haupthandlung mit. Es lässt einen ganz einfach mit in seinen Bann ziehen.

    Mein Fazit: Es ist wirklich ein gelungenes Buch, und ich kann mir auch vorstellen diese Geschichte öfters zu lesen. Hel ist einfach ein toller Charakter und man möchte erfahren wie es mit ihr weitergeht. Besonders gut hat mir die Karte und die Illustrationen am Ende gefallen. Auf der Karte konnte man ganz einfach nachschauen wo sie sich grade befanden, was ganz praktisch ist da ich mir sonst nicht Entfernungen und dergleichen vorstellen kann. Ich schwärme für die Geschichte, kann aber leider nur 4 Sterne geben, da mir am Ende noch zu viele Fragen offen bleiben. 
  16. Cover des Buches Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden (ISBN: 9783570103357)
    Genki Kawamura

    Wenn alle Katzen von der Welt verschwänden

     (186)
    Aktuelle Rezension von: woertermaedchen

    Sinnsuche auf Japanisch - was im Leben wirklich zählt!

    Ein junger Briefträger erfährt überraschend, dass er einen unheilbaren Hirntumor hat. Als er nach Hause kommt, wartet auf ihn der Teufel in Gestalt seines Doppelgängers. Er bietet ihm einen Pakt an: Für jeden Tag, den er länger leben möchte, muss eine Sache von der Welt verschwinden. Welche, entscheidet der Teufel. Der Briefträger lässt sich auf dieses Geschäft ein. Am Tag darauf verschwinden alle Telefone. Am zweiten Tag die Filme, am dritten alle Uhren. Als am vierten Tag alle Katzen verschwinden sollen, gebietet der Briefträger dem Teufel Einhalt. Und macht etwas völlig Überraschendes...


    Das Cover

    Ich mag es wirklich sehr sehr gern! Der Titel ist einfallsreich, auch, wenn man ihn erst versteht, wenn man das Buch gelesen hat. Das Buch ist für mich ein absoluter Eye-Catcher, sehr liebevoll und doch aussagekräftig, und passt damit perfekt zur Geschichte!


    Die Figuren

    Die Geschichte wird erzählt von einem Briefträger, dem aber kein Name gegeben wird. Das hat mir sehr gut gefallen, da ich mir somit meine eigene Figur vorstellen konnte, ohne Vorgaben. Die einzige: Es handelt sich um einen männlichen Protagonisten, der Katzen liebt, besonders seine eigene.


    Die Geschichte

    Der Briefträger lebt allein mit seiner Katze, die einen wirklich lustigen Namen hat, den ich an dieser Stelle aber nicht verraten möchte. Eines Tages erfährt er, dass er unheilbar krank ist nur noch wenige Tage zu Leben hat. Als er vom Arzt mit dieser schockierenden Diagnose Nachhause kommt, wird er vom Teufel überrascht. Dieser erscheint ihm in Form seines Doppelgängers und macht ihm ein verlockendes Angebot:

    Für jeden Tag, den der Briefträger noch länger leben darf, verschwindet eine Sache von der Welt.

    Er nimmt das Angebot an, freut sich sogar darüber, muss aber schon bald merken, dass die Sache viel schwieriger ist, als er sie sich vorgestellt hat. Ohne Telefone kann er leben, ohne Filme ebenfalls, doch als alle Katzen von der Welt verschwinden sollen, stellt er sich queer. Ein Leben ohne seinen geliebten Kater kann er sich einfach nicht vorstellen!

    Das Buch zeigt, dass wir unser Leben und die Dinge die uns umgeben, stets wertschätzen sollten, anstatt sie als selbstverständlich anzusehen. Es zeigt, wie wichtig auch die kleinsten Dinge sein können und vor allem, wie unglaublich wichtig es ist, sich Zeit für seine liebsten zu nehmen, denn es könnte irgendwann zu spät dafür sein.


    Der Schreibstil

    Der Autor schreibt sehr klar und einfach, ohne viele Ausschmückungen, was aber sehr gut zur Geschichte passt! Ich habe das Buch gern gelesen und stückweise auch gern gehört (das Hörbuch gibt es kostenlos bei Spotify zum Anhören).


    Das schönste Zitat

    Einfach nur am Leben zu bleiben hat keinen Sinn. Es kommt doch darauf an, wie man lebt, oder nicht? S.169
  17. Cover des Buches Das Jahr, in dem ich dich traf (ISBN: 9783596193349)
    Cecelia Ahern

    Das Jahr, in dem ich dich traf

     (363)
    Aktuelle Rezension von: daydreaming_in_Paris

    Dieses Buch ist etwas ganz besonderes! 

    Es steht schon lange in meinem Regal, aber es sind Jahre vergangen, bis ich es schließlich gelesen habe. Das ist nicht das erste Buch das ich von Cecilia Ahern lese und ich hatte somit gewisse Vorstellungen, aber dieses Buch hat mich überrascht. 

    Es ist so persönlich geschrieben, man hat das Gefühl Jasmine, die Protagonistin, spricht einen direkt an und lässt einen ungefiltert an all ihren Gefühlen teilhaben. Dabei adressiert sie immer ein "Du", und schon früh erfährt man, dass es sich dabei um ihren Nachbarn Matt handelt. Ohne zu spoilern kann ich sagen, dass sich die Handlung in eine ganz andere Richtung entwickelt als ich urspünglich erwartet habe. Dabei vergeht, wie der Titel andeutet, ein volles Jahr und man begleitet Jasmine durch die vier Jahreszeiten, in die das Buch gegliedert ist. Den Anfang macht der Winter.

    Die Charaktere, die in dem Buch vorkommen, sind authentisch und ich konnte mich gut in einige von ihnen hineinversetzen. Sie sind alles andere als perfekt - vielleicht macht gerade diese Tatsache sie glaubwürdig.          Es werden viele Themen angesprochen, die zum Leben dazugehören, wie Familie, Beruf, Verlust und Krankheit. 

    Das ist kein Buch für Leser, die nach viel Action suchen. Es geht viel mehr um die innere Entwicklung. Wer sich darauf einlässt, kommt vielleicht auch selbst zum Denken - und Überdenken - der eigenen Verhaltensmuster. 

    "Die meisten Menschen in unserem Leben müssen nicht aktiv etwas tun, um uns zu verändern, sie müssen einfach nur da sein." (S.381)


  18. Cover des Buches Faust (ISBN: 9783520863010)
    Johann Wolfgang von Goethe

    Faust

     (3.343)
    Aktuelle Rezension von: xx_yy

    Inhalt
    Im Grunde geht es um den Gelehrten Heinrich Faust, der mit sich selbst unzufrieden ist. Er möchte das Universum in all seinen Bestandteilen verstehen, was ihm in seiner Lage nicht möglich ist. Als ihm der Teufel Mephistopheles begegnet, lässt sich Faust auf einen Pakt mit ihm ein. So bietet er dem Teufel seine Seele, sollte er es schaffen, dass Faust mit sich und seinem Leben zufrieden ist. Gemeinsam begeben sie sich auf einige Abenteuer, mit denen Mephisto Faust ein schönes Leben bieten will. All das tut Mephisto aber nur, weil er eine Wette mit Gott hat, dass alle Menschen - sogar Faust - sich zu schlechten Taten verleiten lassen.

    Meinung
    Das Buch erzählt eine sehr fantasievolle Geschichte, voller mythischer Wesen, und ist wohl eines der bekanntesten deutschen Werke aus der Weimarer Klassik. Jedoch muss ich sagen, dass mir die Geschichte zu verrückt und verwirrend war. Ich konnte mich mit der Handlung nicht wirklich anfreunden. Jedoch hat Goethe mit dem Buch an mehreren Stellen Kritik an seiner Gesellschaft ausgeübt, was ich durchaus nachvollziehen konnte.

  19. Cover des Buches Kissing (ISBN: 9783841503633)
    Katrin Bongard

    Kissing

     (126)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    Emmy hat es sich zur Aufgabe gemacht ihren besten Freund Julian zu verkuppeln. Gar nicht so leicht, aber in Noah scheint der perfekte Kandidat gefunden zu sein. Doch je angestrengter sie ihren Plan verfolgt, desto interessanter und geheimnisvoller erscheint Noah. Vielleicht ist er anders als er auf den ersten Blick wirkt und vielleicht interessiert sich Emmy mehr für ihn, als sie sollte.

    Meine Meinung:
    Ich habe das Buch bei einem Gewinnspiel von Henrike gewonnen und war neugierig auf das zu erwartende Chaos, wenn Emmy sich in Noah verliebt. Zugegeben, die Dreiecksgeschichte hat mich schon vorher gestört, aber ich habe gehofft, dass Julian nicht an Noah interessiert ist.

    Julian war von Anfang an mein liebster Charakter. Er ist ein treuer Freund, sympathisch, ruhig. Zwar weiß er durchaus die Annehmlichkeiten von Reichtum zu schätzen, aber er ist dabei nicht aufdringlich oder überheblich. Emmy hingegen hatte zwar gute Momente, war mir aber größtenteils unsympathisch. Sicher, sie wollte Julian mit ihrer Kuppelei helfen, aber alles was danach passiert… Julian war ihr immer ein guter Freund und zum Dank behandelt sie ihn ganz schön mies. Bis zu einem gewissen Punkt kann man ihr Zögern vielleicht noch nachvollziehen, aber irgendwann hat sie nur noch an ihren eigenen Vorteil gedacht und alles andere vergessen.

    Die Handlung hat mich überwiegend genervt. Einzelne Aspekte mochte ich gern, weshalb ich auch die Folgebände lesen werden. Wichtige Fragen sind nämlich noch offen. Aber gerade die Dreiecksgeschichte war furchtbar. Dieses Buch hat mir mal wieder gezeigt, warum ich solche Konstellationen hasse.


    Glücklicherweise war das Buch schnell und flüssig zu lesen. Andernfalls hätte ich wohl auch abgebrochen, um der Frustration aufgrund des Dreiecks zu entgehen. Da ich aber wusste, dass es schnell vorbei sein wird, habe ich es dann doch beendet.

    Fazit:
    Wer ein Fan von Dreiecksgeschichten ist, wird sicher eine Menge Spaß mit diesem Buch haben. Ich mag das gar nicht und konnte mich aufgrund dessen auch mit Emmy gar nicht anfreunden. Das Ende ist ziemlich offen, weshalb ich trotzdem zum zweiten Band greifen werde.
  20. Cover des Buches Auf zerbrochenem Glas (ISBN: 9781503901155)
    Alexander Hartung

    Auf zerbrochenem Glas

     (91)
    Aktuelle Rezension von: steffis-und-heikes-Lesezauber

    Meinung:
    Der letzte Thriller rund um den ehemaligen Kripoermittler Nik Pohl hatte mir gut gefallen, weshalb ich auch auf den neuen Fall gespannt war.

    Dieses Mal rutscht Nik eher unfreiwillig in die ganze Geschichte, da ihm jemand einen Mord anhängen will. Natürlich kann Nik das nicht auf sich sitzen lassen und so nimmt die komplexe Handlung ihren Gang. Es gibt nämlich viele Hintergründe aufzudecken und auch viele besondere Figuren kennenzulernen. Denn auch die Nebenfiguren sind alle interessant gestaltet.

    So ist die Handlung von Beginn an ziemlich spannend und hat ein gutes Erzähltempo. Es gibt viel Action und Nik kommt sehr oft in Gefahr. Dabei muss er auch immer einiges einstecken, aber wenn er sich mal in einen Fall verbissen hat, dann will er ihn auch lösen. Manchmal war er etwas zu leichtgläubig, aber das hat mich nicht wirklich gestört.

    Schön fand ich auch wieder die tolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Nik, Jon und Balthasar. Vor allem Balthasar bringt mit seiner lebensfrohen und bunten Art gute Laune mit und auch Jon finde ich nach wie vor sehr interessant, auch wenn er bzw. seine Motive für mich immer noch etwas im dunkeln bleiben. Wahrscheinlich sollte ich dafür endlich mal den ersten Teil der Reihe lesen.

    Den Schreibstil finde ich sehr angenehm, man fliegt irgendwie ganz leicht durch die Seiten. Dazu tragen auch die kurzen Kapitel und auch die Perspektivenwechsel bei.

    Es gibt auch einige Wendungen, wovon ich manche überraschender fand, als andere, aber die meisten fand ich doch gut erarbeitet und solide erklärt. Auch das Ende war passend, auch wenn ich zu einem Motiv doch gerne noch ein paar Hintergründe mehr gehabt hätte.

    Fazit:
    Erneut ein interessanter und spannender Thriller rund um den ehemaligen Kripobeamten Nik Pohl. Die Figuren sind alle sehr interessant gestaltet, der Plot ist recht vielschichtig und wendungsreich und das Buch bietet einfach kurzweiligen Lesespaß, auch wenn Nik manchmal ein bisschen leichtgläubig ist und ich manche Wendungen doch etwas leicht durchschaut habe. Insgesamt habe ich das Buch gerne gelesen, weshalb ich solide 4 Sterne vergebe.

  21. Cover des Buches Prinz Kaspian von Narnia (ISBN: 9783764151447)
    C. S. Lewis

    Prinz Kaspian von Narnia

     (349)
    Aktuelle Rezension von: ReadTweetie

    Warum habe ich das Buch gelesen? – Ein neues Abenteuer mit den Pevensie Geschwistern? Da bin ich sofort dabei!

    Die Geschichte besteht aus zwei Teilen: Zunächst erfährt der Leser sehr viel zur Vorgeschichte von Prinz Kaspian. Es ist schön als Leser hautnah dabei zu sein und zu erleben, wie Kaspian zu dem jungen Mann geworden ist, der er heute ist. Wo wir beim anderen Teil angelangt sind: Hier gelangen Peter, Suse, Edmund und Lucy zum zweiten Mal nach Narnia. Und alles findet wieder zusammen und die Kinder kommen wunderbar zurecht in Narnia, auch wenn es wieder einmal eine große Schlacht zu gewinnen gibt.

    Wie immer ist die Geschichte für mich ein bisschen zu kurz geraten, da vieles zu knapp erzählt oder mit einigen Sätzen übersprungen wird. Trotzdem hatte ich auch dieses Mal wieder unglaublich viel Spaß am Lesen und konnte es innerhalb weniger Tage zu Ende lesen. Mittlerweile fühlt sich Narnia einfach schon nach meiner Heimat an. Doch nicht nur das Land mit seinen unglaublichen Landschaften und Tieren gefällt mir wirklich gut, sondern auch die Hauptakteure. Die Geschwister wachsen mit jeder Geschichte weiter und das merkt man ihnen auch an.

    Ein paar letzte Worte zum Cover, Titel oder Klappentext? – Der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht! Prinz Kaspian auf dem Cover sieht toll aus, aber die Farben passen nicht wirklich zueinander…

    Fazit: Das zweite große Abenteuer für die Pevensie Geschwister lässt den Leser nach Hause in das Land Narnia kommen und lässt alles wieder aufleben. Prinz Kaspians Vorgeschichte und die Schlacht im Hier und Jetzt sind zwei spannende Geschichten, die ich sehr genossen habe. Durch die leider nur sehr kurze Lesefreude vergebe ich 4 von 5 Sternen!

  22. Cover des Buches Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen (ISBN: 9783596903528)
    Heinrich Mann

    Professor Unrat oder Das Ende eines Tyrannen

     (177)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill
    Treffend kritisiert Heinrich Mann in seiner gesellschaftskritischen Satire „Professor Unrat“ die Doppelmoral des Bürgertums und beschreibt die Denkweise der Menschen in der wilhelminischen Ära. Der kurze Roman ist in diesem Sinne ein ganz gutes Zeitdokument. Sehr gelungen ist Mann dabei die Charaktergestaltung. Vor allem Professor Raat und sein Wandel vom einzelgängerischen Tyrannen zum Lebemann und sein Fall werden extrem gut beschrieben. Die Geschichte an sich ist zwar ganz gut, die zähe Sprache und die vielen Zitate in norddeutscher Mundart erschweren das Lesen allerdings etwas. Und die legendären Szenen im "Blauen Engel" sind natürlich aus heutiger Sicht nicht mehr wirklich skandalös oder schlüpfrig. "Professor Unrat" ist ein Klassiker, der es verdient, gelesen zu werden, aber kein überragender.
  23. Cover des Buches Kabale und Liebe (ISBN: 9783730690123)
    Friedrich Schiller

    Kabale und Liebe

     (1.186)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Inhaltsangabe:
    Major Ferdinand, Sohn eines hochrangigen Adligen am Hof eines deutschen Fürsten, entdeckt seine leidenschaftliche Liebe zu der schönen Luise. Die junge Frau jedoch sieht sich als Tochter eines Bürgerlichen den gottgegebenen Gesetzen der ständischen Gesellschaft verpflichtet – ein Überschreiten der Standesgrenzen, und sei es aus tief empfundener Liebe, ist schlichtweg unmöglich. Auch für Ferdinands Vater ist die Verbindung der beiden undenkbar, und er spinnt seine Intrigen.

    Meine Meinung:
    In der Schule die reinste Qual- mittlerweile der reinste Lesespaß. 🤗 Kabale und Liebe ist mir von früher im Gedächtnis geblieben.. ein re-read musste her. :) Und ich muss sagen: nicht umsonst war Friedrich Schiller einer der bekanntesten Dichter und Schriftsteller zu seiner Zeit. :)

    Schreibstil: Wenn man bedenkt, dass Kabale und Liebe 1784 uraufgeführt wurde, kann ich immer nur wieder staunen, wie sehr sich die Sprache verändert hat, aber auch wie das Meiste einfach gut verständlich geblieben ist.
    Für mich war der Schreibstil flüssig und trotz des Altdeutschen und der vielen Redewendungen, sehr gut zu verstehen, allerdings brauchte ich eine gewisse Einlesezeit. :)
    Mit ein wenig Geduld, wird dieses Buch jedoch zu einer tollen Vergangenheitsreise.
    Es ist immer wieder faszinierend, wie sehr die Schriftsteller zu der Zeit aufpassen mussten, was sie schreiben und wie gut sie manche Kritik an die Gesellschaft verpackt haben.
    Für mich nicht der letzte alte Schmöcker den ich lesen werde. 🤗📚

    Idee: Das Buch ist in der Sturm und Drangzeit einzuordnen- und das merkt man auch. :)
    Es geht um eine aussichtslose Liebe, denn
    Major Ferdinand- der Sohn eines Adligen, hat sich unsterblich in die Tochter des Musiklehrers verliebt.
    Jedoch ist nicht nur der Vater von Ferdinand absolut gegen diese Liebe- auch der Vater von Luise ist wenig begeistert über ihre Wahl.
    Während Miller, Luises Vater, über die Hochnäsigkeit des Adels flucht und sich ernsthafte Sorgen um den Ausgang dieser Liebschaft macht.. Ist der Präsident, Ferdinands Vater, einfach fassungslos über so eine Schande.
    Er will Ferdinand zwingen eine andere zu ehelichen und mit allen Mitteln versuchen die Beiden zu trennen.
    Intrigen werden gesponnen, Erpressung betrieben.. eine unglaubliche negative Atmosphäre, voller Verzweiflung, zieht sich durch das Buch. Es wirkt alles hoch dramatisch.
    Die Problematiken in der Zeit werden hier insgesamt sehr gut aufgeführt: Nicht nur die typischen Stammesunterschiede von arm und reich werden hier aufgegriffen, sondern auch der Stand der Frau, der zu der Zeit einfach unterirdisch ist.. immerwieder gibt es hierzu Bemerkungen, wo man einfach mit dem Kopf schütteln muss.
    Besonders toll finde ich, dass es nach dem Stück nochmal einige Seiten gibt, wo auf die Problematiken in der Zeit und auch nochmal näheres zum Autor erläutert wird.
    Zumindest ist es in dem Buch: EinFach Deutsch aus dem Schöningh Verlag so. Dieses Format kann ich absolut empfehlen.

    Charaktere: Die Charaktere in diesem Büchlein haben mir Gut gefallen. :) Toll fande ich, dass alle Charaktere in diesem Buch nicht nur "schwarz", sondern auch "weiß" waren und andersherum: D.h. Nicht als perfekt dargestellt wurden und es zu den guten Seiten, auch schlechte Seiten eines jeden Charakters gab.
    Mein liebster Charakter war jedoch Ferdinand, seine tiefe Liebe zu Luise und seine Leidenschaft waren wirklich toll! Er kämpfte so sehr um sie und stellte sich sogar gegen seinen Vater.
    Ein Charakter der mich überraschen konnte, war Lady Milford. Hinter vielen Vorurteilen, schlechtem Gerede etc. steckte eine sehr einfühlsame, gutmütige Frau. Ich mochte sie unheimlich gerne und bewunderte ihren Mut.
    Luise ist auch ein toller Charakter- jung, leidenschaftlich und intelligent- aber leider auch ziemlich naiv.. für mich gab sie viel zu früh auf, was sie mir sehr unsympathisch machte- schade!

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,5 Sternchen. Es war mal wieder sehr erfrischend, ein älteres Werk in die Hand zu nehmen- und ich habe es auch nicht bereut! :) Kabale und Liebe kann durch seine Tiefgründigkeit absolut punkten und nach einer gewissen Einlesezeit fliegen die Seiten nur so dahin, einfach toll. ♡

  24. Cover des Buches Die Götter von Amyrantha (ISBN: 9783802581793)
    Jennifer Fallon

    Die Götter von Amyrantha

     (77)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee
    Absolut geniales Zusammenspiel aus den Hintergründen der Gezeitenfürsten und den aktuellen Geschehnissen auf den Kontinenten, deren Herrscher immer mehr in die Intrigen und Machtspiele der Unsterblichen verstrickt werden. Flüssig aber sehr anschaulich geschrieben mit dem heimeligen Gefühl wieder in eine Welt zu tauchen, in der man sich fast wie zuhause fühlt!

    Perfekt verstrickt, kontinuierliche Entwicklungen, überraschende Wendungen und originelle Charaktere inmitten großartiger Schauplätze - dazu die philosophischen Fragen über die Unendlichkeit des Lebens und des Glaubens, die immer wieder zwischen den Zeilen auftauchen.

    Fantastische High Fantasy die unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient!

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