Bücher mit dem Tag "voodoo"
66 Bücher
- Tomi Adeyemi
Children of Blood and Bone
(495)Aktuelle Rezension von: marie_dIch habe lange Zeit dieses Buch gesucht ohne dass ich es wusste. Ich konnte es nicht weglegen und war froh mir direkt die beiden weiteren Teile gekauft zu haben. Eine Welt in die man eingetaucht sein muss. So magisch war für mich ein Buch schon lange nicht mehr. Die Geschichte von Zélie war genau das was ich brauchte. Genau die Art von Fantasy Buch. Eine Welt die so fantastisch ist, aber unserer Welt nicht ähnlicher sein könnte.
- Nina MacKay
Teenie Voodoo Queen
(136)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReadsIch war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.
Magisch, frech und absolut süchtig machend!
Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.
Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.
Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.
Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.
Mein Fazit:
Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! Ich war mega begeistert von diesem Buch – es hat alles, was gute Fantasy für Jugendliche braucht, und noch viel mehr.
Magisch, frech und absolut süchtig machend!
Teenie Voodoo Queen hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Schon die Grundidee – eine junge Voodoohexe, die eher Chaos stiftet als perfekte Zauber wirkt – ist herrlich erfrischend und macht sofort neugierig. Dawn ist keine glatte Heldin, sondern tollpatschig, unsicher und voller Selbstzweifel. Genau das macht sie unglaublich sympathisch und man fiebert sofort mit ihr mit.
Der Schreibstil ist locker, witzig und gleichzeitig atmosphärisch dicht. Immer wieder musste ich lachen, weil die Dialoge so frech und schlagfertig sind. Gleichzeitig baut sich nach und nach eine düstere Spannung auf, die die Geschichte perfekt ausbalanciert. Besonders gelungen fand ich, wie die Autorin die Magie und das Voodoo-Setting in New Orleans einbindet – exotisch, geheimnisvoll und voller eigener Regeln.
Die Nebencharaktere sind nicht weniger spannend: Jax und Lin bringen Schwung, Emotionen und Konflikte in die Handlung, und die Dynamik zwischen ihnen sorgt dafür, dass man ständig wissen möchte, wie es weitergeht. Das Buch hat außerdem einige überraschende Wendungen parat, die ich so nicht vorhergesehen habe – besonders gegen Ende war ich komplett geflasht.
Einzig der Mittelteil hätte für meinen Geschmack ein klein wenig straffer sein dürfen, da sich manche Szenen ein bisschen gezogen haben. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau, denn insgesamt war ich einfach nur gefesselt.
Mein Fazit:
Ein Buch voller Humor, Spannung und Magie, das gleichzeitig charmant und aufregend ist. Für mich ein absolutes Highlight im Urban-Fantasy-Bereich – fünf Sterne und eine klare Leseempfehlung! - Markus Heitz
Des Teufels Gebetbuch
(202)Aktuelle Rezension von: Prof_AmbrosiusThadeus ein ehemaliger Spieler, kommt in den Besitz einer historischen Spielkarte. Ab diesem Zeitpunkt, nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Die Jagd nach dem Rest des Kartendecks, offenbart die wahre Natur des Spiels.
Dies war das erste Buch von Markus Heitz, dass ich gelesen hatte. Es war jedoch bestimmt nicht das letzte. Wenn das Buch teils auch recht langatmig war, fesselte mich Heitz Schreibstil recht schnell. Es gab viele Wendungen und einige Passagen, bei denen mir doch der Atem stockte. In Kombination mit einem großen Anteil an Fantasy, hat der Klappentext und das wirklich schöne Cover nicht zu viel versprochen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
- Terry Pratchett
Total verhext
(397)Aktuelle Rezension von: Sonnenschein2203Das Buch ist mein persönlicher Einstieg in die Scheibenwelt von Terry Prachett. Die Hexen sind super und ich finde den Humor im Buch einfach toll. Der Schreibstil ist für mich auch ganz besonders und einzigartig.. ich kann es gar nicht beschreiben, aber schon allein wegen dem Humor und Witz, den Anspielungen und der hintergründigen und nicht nervigen Gesellschaftskritik ist dieses Buch etwas ganz besonderes für mich. Es wird deformiert nicht das letzte Buch von Terry Prachett für mich sein.
- Douglas Preston
Cult - Spiel der Toten
(154)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeEin schwerer Schock für Special Agent Pendergast und Lieutenant D’Agosta: Bill Smithback wurde auf bestialische Weise ermordet. Der Mörder ist dank Kameras und Zeugen glasklar identifiziert, dumm nur, dass er selbst vor knapp 2 Wochen verstorben ist. Laut Gerichtsmedizin und Zeugen läuft also ein Toter durch New York und schlachtet Menschen ab. Die Presse hat natürlich den perfekten Reißer: Zombies in New York! Angst macht sich breit und schnell beginnt eine wilde Hexenjagd. Der Verdacht fällt auf eine obskure Sekte, die in einer abgelegenen Kirche blutige Rituale vollziehen soll…
Das Autorenduo greift hier ein recht auslutschtet Thema auf: Zombies. Untote und New York! Immer wieder tauchen Voodoo-Gegenstände im Rahmen der Ereignisse und Ermittlungen auf. Zeugen schwören Stein und Bein, wen sie gesehen haben, wie er sich bewegt hat, wie eigenartig er sich verhielt…. Pendergast bleibt vollkommen ernst und trocken in seinen Ermittlungen, so dass der Leser immer schwankt, ob es und vor Allem wie es möglich sein soll, damit es plausibel bleibt. Das Autorenduo kombiniert geschickt den Gänsehautfaktor mit spritzigen, witzigen Momenten und Dialogen. Nicht ganz ohne Ekelfaktor und durchgehend spannend gelingt es ihnen dem Thema eine eigene Note zu verleihen.
Mein Fazit: Etwas skeptisch stand ich dem Thema gegenüber, aber auch hier gelang es den Autoren mich abzuholen und mir ein gutes Ende zu präsentieren. Vielleicht nicht mein Lieblingsbuch aus der Reihe, aber definitiv lesenswert und der nächste Teil folgt garantiert.
- Markus Weber
Ein Coffee to go in Togo
(35)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Ich zweifelte an meinem Verstand! Togo, Afrika. Mit dem Fahrrad! Aber inzwischen war es zu spät. Es gab kein Zurück.‘ (Seite 19)
Markus Maria Weber sitzt im November 2011 auf dem Weg zur Arbeit im ICE, beobachtet kaffeetrinkende Mitreisende und denkt über Kaffee, to go und Togo nach. Und da beschließt er, dass er aus dem Hamsterrad aussteigen will, dass er mit dem Fahrrad nach Togo fahren möchte. Er spricht mit seinem Chef, nimmt sich ein Jahr Auszeit, und dann geht es los.
Weber startet in Deutschland, fährt über die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine in die Türkei, durch Griechenland, Vatikanstadt, Italien und Spanien. Auf dem afrikanischen Kontinent radelt er von Marokko nach Westsahara, Mauretanien, Senegal, Gambia, Guinea-Bissau, Guinea, Sierra Leone, Liberia, die Elfenbeinküste und Ghana bis nach Togo.
Schon der erste Blick ins Inhaltsverzeichnis macht deutlich, dass man es hier mit einem ganz besonderen Abenteuer zu tun hat, dass man Weber bei einer unglaublichen Reise begleiten darf. Das hat mir sehr viel Lust aufs Buch gemacht, und Webers Reise ist nicht nur ein echtes Abenteuer, sondern sein Buch ist zudem richtig toll geschrieben und der Autor extrem sympathisch.
Die besuchten Länder sind - vor allem in Afrika, aber auch teilweise in Europa - bisweilen ungewöhnlich und eher weniger bekannt, so dass ich hier sehr gerne mitgereist bin, viel Neues erfahren habe, Land und Leute kennenlernen durfte.
Weber hat seine Reise vor 13 Jahren unternommen, und die Welt hat sich seither recht stark verändert: die Corona-Pandemie, die immer extremeren Auswirkungen des Klimawandels, der Krieg in der Ukraine, der immer ausgeprägtere Rechtsruck in unzähligen Ländern. Die Reise in die Vergangenheit empfand ich aber nicht als störend, sondern als spannend.
Das Buch enthält ein paar Fotos, meist in s/w. Ich persönlich hätte mich sehr über mehr Fotos, vor allem in Farbe, gefreut, um diese ungewöhnliche Reise noch lebendiger erleben und noch besser begleiten zu können. Aber das ist nur eine kleine Anmerkung, auch ohne diese Fotos ist das Buch eines meiner Lieblingsbücher 2024. - Sandra Grauer
Flowers & Bones, Band 1 - Tag der Seelen
(226)Aktuelle Rezension von: AdujaFür Valentina ist der mexikanische Tag der Toten ein bedeutender Tag und das nicht nur, weil sie selbst Mexikanerin ist. Darüber hinaus ist sie auch noch eine Catrina, das Symbolbild des Festtags. Ihre übernatürlichen Kräfte bekommt sie an ihrem 18. Geburtstag. Übernatürliche Wesen waren den normalen Menschen lange unbekannt, aber vor kurzem wurden ihre Existenz weltweit bekannt. Valentina versucht zu vertuschen, was sie ist, verwandelt sich jedoch unglücklicherweise zum ersten Mal vor laufender Kamera.
Flowers & Bones hat ein wunderschönes Cover, das mich schon beim ersten Blick angezogen hat. Danach habe ich die Grundidee im Klappentext entdeckt und war super neugierig. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Ich finde die Charaktere interessant und vielschichtig. Das wird auch dadurch unterstützt, dass die Geschichte aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Neben Valentina gibt es auch noch ihren Zwillingsbruder Emiliano und die Voodoo-Hexe Lily.
Wir bekommen auch einen schönen Einblick in die mexikanische Kultur und den Dia de los muertes. Ich finde es auch richtig toll, dass wir mit der Catrina auch ein eher unbekanntes übernatürliches Wesen kennenlernen.
Der Schreibstil lässt sich leicht lesen und ich hatte viel Spaß an der Geschichte. Ich hätte nur gerne viel mehr über die Kräfte der Catrina erfahren.
- Nick Stone
Voodoo
(232)Aktuelle Rezension von: Summergirl2102Zur Story:
Die Hauptperson ist der ehemalige Polizist und erfolgreiche Privatdetektiv Max Mingus, der einige Jahre im Gefängnis verbracht hat.
Mingus wird von dem haitianischen Milliardär Allain Carver beauftragt, seinen entführten Sohn Charlie zu suchen und bietet ihm dafür zehn Millionen Dollar.
Max´ Vorgänger sind an dem Fall kläglich gescheitert und übel zugerichtet worden.
Das Buch ist sehr spannend geschrieben und wie der Titel schon verrät, spielen Voodoo und schwarze Magie ebenfalls eine Rolle. Die Geschichte nimmt auch mehrere überraschende Wendungen.
Dieses Buch ist definitiv was für Thriller-Fans, die die Spannung lieben. Deswegen gibt es von mir fünf Sterne.
- Sandra Grauer
Clans of London - Hexentochter
(301)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich war sehr gespannt, auf das Buch, weil ich auch bereits eine andere Reihe der Autorin bereits daheim habe, die auf mich wartet.Tatsächlich fand ich die Idee mit den Hexen und den Flüchen super cool und Caroline war eine interessante Protagonistin. Ich bin mit ihr gerne in die Welt der Clans eingetaucht und durch London gestreift, um ihr Schicksal abzuwenden.Ich fand nur Ash super anstrengend. Einerseits war er mir erst noch recht sympathisch und ich verstehe auch seine Beweggründe, mir war dieser Zwiespalt zwischen Familie und Caroline aber zu anstrengend. Und das Liebesdreieck, das sich da anteasert, wird in Band 2 hoffentlich nicht präsenter, denn es wäre irgendwie ein wenig schräg. Naja, mal sehen, ob es in Band 2 dann vielleicht doch stimmig ist.Grundsätzlich fand ich die Handlung ja spannend und die Idee gut, auch wenn mir der Love Interest nicht so zusagt, daher bin ich mal gespannt auf die Fortsetzung, vielleicht ist sie ja besser.
3,5 Sterne - Sandra Grauer
Clans of London - Schicksalsmagie
(98)Aktuelle Rezension von: MandthebooksRezension: (kann Spoiler enthalten)
Ich fand Band 2 tatsächlich ein wenig besser als Band 1.
Es war spannend und ich fand es durchaus interessant, hier jetzt die Auflösung zu lesen.Nur fand ich Ash und besonders das ganze Hin und Her hier im Laufe der Geschichte immer etwas anstrengend. Und der Teil mit Henri hatte mich einfach irritiert, das ging für mich in eine etwas seltsame Richtung.Trotzdem mochte ich die Entwicklung der Handlung eigentlich und besonders das Magiesystem, weil wir hier mehr über die Voodoozauberer erfahren und den Teil fand ich auch schon in Band 1 sehr interessant.An sich also eine ganz gute Fortsetzung, die für mich besser war als Band 1, auch wenn mir ein paar Teile der Handlung nicht so gefielen.
3,5 Sterne - Teresa Sporrer
Chaoskuss
(169)Aktuelle Rezension von: Francesca_MEin humorvoller Auftakt mit magischem Flair
Chaos-Kuss von Teresa Sporrer ist ein gelungener Auftaktband, der mich mit seinem lockeren Schreibstil, viel Witz und einem spannenden magischen Setting überzeugen konnte. Die Geschichte ist sehr humorvoll erzählt, was mir beim Hören richtig viel Spaß gemacht hat. Besonders die kleinen Neckereien zwischen den Charakteren haben das Ganze sehr lebendig und unterhaltsam gemacht. Die Chemie zwischen den Figuren wirkt glaubwürdig, und man nimmt ihnen die Emotionen und Entwicklungen wirklich ab. Die Dynamik ist eher ruhig, aber zwischenmenschlich passiert viel – das hat mir gut gefallen.
Ein frisches Setting mit ägyptischen Göttern
Was ich besonders interessant fand, war die mythologische Komponente. Statt wie so oft auf die griechische Mythologie zu setzen, geht Teresa Sporra hier einen anderen Weg und rückt die ägyptischen Götter in den Fokus. Das fand ich erfrischend und mal etwas anderes. Auch das Magie-System und die Idee rund um Hexen und übernatürliche Wesen haben mir sehr gefallen. Ich finde Hexen als Thema generell spannend, und hier wurde das mit viel Kreativität umgesetzt.
Ein ruhiger Einstieg mit viel Potenzial
Was man ganz klar sagen muss: Chaos-Kuss ist kein Action-Feuerwerk. Die ganz große Spannung bleibt im ersten Band noch aus. Stattdessen geht es eher um die Einführung in die Welt, die Figuren und ihre Beziehungen. Als Einzelband könnte das manchen vielleicht etwas zu wenig sein, aber im Kontext einer Trilogie macht das durchaus Sinn. Ich sehe Chaos-Kuss als einen soliden, unterhaltsamen Einstieg, der die Grundlage für eine größere Geschichte legt. Gerade weil der Einstieg eher locker und nicht zu überladen ist, glaube ich, dass man in den Folgebänden umso mehr mitgerissen wird.
Fazit
Chaos-Kuss ist ein charmantes, witziges und ideenreiches Buch, das vor allem durch sein übernatürliches Setting, die besondere Götterwelt und sympathische Charaktere überzeugt. Auch wenn die ganz große Spannung noch auf sich warten lässt, hat mir das Buch insgesamt.
Spaß gemacht. Ich freue mich darauf, wie sich die Geschichte in den nächsten Bänden weiterentwickelt.
Zum Hörbuch
Das Hörbuch war insgesamt solide. Die Sprecherin hat sich Mühe gegeben, den Figuren mit ihrer Stimme eine gewisse Persönlichkeit zu verleihen, was stellenweise schon ein wenig in Richtung Hörspiel ging – das fand ich ganz angenehm. Trotzdem war es manchmal schwierig, bei den vielen ungewohnten Namen, besonders aus der ägyptischen Mythologie, den Überblick zu behalten. Gerade weil man die Namen nicht sieht, fiel es mir schwer, sie einzuordnen oder auseinanderzuhalten. Hier hätte das Lesen wahrscheinlich geholfen, um sich besser zurechtzufinden.
- Anke Maiberg
Ist das Liebe oder kann der weg?
(52)Aktuelle Rezension von: Ni_ChiVorweg - ich habe die Autorin zum ersten Mal gelesen. Schreibstil, Plot, Dialoge - alles passt, aber irgendwie wurde ich nicht so richtig warm mit dem Buch. Ich habe durchgehalten - es hat sich gelohnt.
Zur Geschichte: Die Protagonistin Inga ertappt ihren Freund beim Fremdgehen, flüchtet zur Tante Lisbeth an die See und dann wird es etwas überzogen. Aber trotzdem ganz unterhaltsam.
Anke Maiberg ist auf einem schmalen Grad zwischen Klamauk und Lovestory unterwegs. Das war mal erfrischend anders.
Die Damen Hering finden zufällig eine Leiche und sind der Meinung, sie müssten dem sympathischen Polizisten bei der Suche nach dem Mörder helfen oder besser, ihm zuvorkommen. So nimmt das Unheil seinen (humoristischen) Lauf. Gespickt mit etlichen "Fremdschäm"-Momenten, aber immer sympathisch arbeiten sich Inga und Lisbeth, zusammen mit und an Dorfbewohnern und Verdächtigen ab.
Ich habe nicht bereut, bis zum Ende gelesen zu haben.
Für den etwas sperrigen Zugang zum Plot und den manchmal etwas arg strapazierten Fettnäpfchen einen Punkt Abzug, aber eine klare Leseempfehlung. - B. B. Stiffers
Voodoo Saints: Sins of Fear (Dark Romance, Band 1)
(43)Aktuelle Rezension von: MaRayneDer Titel hat mich sofort gecatched, da ich mich für dieses Thema interessiere. Leider gab es für meinen Geschmack zu wenig Hintergrundinformationen zu Voodoo. Da hätte ich mir gewünscht, dass das Thema vertieft wird.
Marcelina ist jedenfalls mit Vorsicht zu genießen. Sie passt ganz wunderbar in die Geschichte, aber warm geworden bin ich mit ihr bis zum Schluss leider nicht. Aber die Welt in die sie eintaucht ist so interessant, dass ich bereits Teil 2 anfangen musste. Man kommt schnell durch das Buch und hat einen konstanten Spannungsbogen. Der Schreibstil ist ebenfalls genau meins.
Aber... Wenn ich noch einmal "Mondscheinaugen" lesen, muss ich leider schreien :D
Ich werde auf jeden Fall mehr von der Autorin lesen.
- Mirko Beetschen
Bel Veder
(5)Aktuelle Rezension von: lippunermarcSeit Goethes Werther wissen wir: Wenn ein Herausgeber ein Buch einleitet, dann nimmt es mit den erzählenden Figuren kein gutes Ende. So auch hier. Bereits im Vorwort wird erwähnt, dass es am Ende mindestens fünf Tote gibt: Eine - die Besitzerin des Hotels Bel Veder - kommt 1970 beim Brand des Gasthaues ums Leben, bei Aufräumarbeiten findet man vier weitere Leichen, die offenbar schon einige Jahrzehnte länger tot sind. Dieses Wissen im Hinterkopf folgte ich den Erbstreitigkeiten, die den Kern der Romanhandlung bilden, mit größtem Interesse, nicht zuletzt, weil die Erzählung von Beginn an zu fesseln weiß und Beetschen die bedrohliche, düstere Atmosphäre dauerhaft im Schwelen zu halten versteht. Fünf Personen, die ein Anrecht auf das Erbe des Anwesens haben, finden sich Ende der 1940er Jahre in dem verlassenen Hotel im Berner Oberland ein, einem Gebäude, für das Stephen Kings Hotel aus Shining Pate gestanden haben könnte, nicht nur wegen der abgeschiedenen Lage, sondern auch wegen der unheimlichen Vorkommnisse, die so unerwartet eintreffen, dass ich beim ersten Mal, völlig in die Handlung versunken, vor Schreck richtiggehend zusammengezuckt bin. Während sich die beängstigenden Begebenheiten häufen, stellt sich zunehmend die Frage, ob wirklich eine_r der Anwesenden die Nerven der anderen strapaziert oder ob es sich nicht vielleicht doch um paranormale Aktivitäten handelt, deren Auslöser in der Geschichte des Erblassers zu suchen sind, der als Afrikareisender mit Vodoozauber in Berührung kam. Bel Veder ist ein spannender Thriller in kammerspielartigem Szenarium, bei dem hinter jeder Tür eine unheimliche Wendung lauert. Und hinter der letzten, die geöffnet wird, die unheimlichste. - Tim Svart
Zwielicht Classic 4
(6)Aktuelle Rezension von: rewareniAuch im vierten Band aus ,,Zwielicht Classic 4´´ von Michael Schmidt herausgegeben, findet man wieder eine bunte Mischung Horror in seinen vielfältigen Facetten. Das gruselige und düstere Titelbild von Lothar Bauer lässt schon erahnen, dass es Geschichten gibt, die unter die Haut gehen werden.
Ein besonderer Klassiker stammt dieses Mal aus der Feder von August Apel, der seine Geschichte ,, Der Freischütz´´ 1811 geschrieben hat und als Vorlage der berühmten Oper gedient hat. Eine alte Geschichte, die vom Schreibstil der damaligen Zeit angepasst ist, erzeugt auch heute noch ein mulmiges Gefühl beim Leser.
Aber auch Andreas Gruber schafft mit seiner Geschichte ,, Der Puppenmacher von Leipzig´´ den Leser sofort in seinen Bann zu ziehen. Man leidet, man bekommt eine Gänsehaut und plötzlich bekommt man ein Ende präsentiert, mit dem man nie im Leben gerechnet hätte.
Dass man sogar mit einer humorvollen Geschichte punkten kann zeigt der Autor Iven Einszehn in ,, Ich bin so destruktiv´´. Wunderbar geschrieben und trotz der Tragik, muss man einfach schmunzeln.
Egal ob es düstere Zukunftsvisionen sind, oder unheimliche Ereignisse, die den Protagonisten zur Verzweiflung bringen, man wird immer gut unterhalten und jeder kann sich seine Lieblingsgeschichten heraus suchen.
- Siobhan Curham
Shipwrecked 2: Captured
(26)Aktuelle Rezension von: qhanqibe2Der gute, wenn auch leicht enttäuschende Abschluss der »Shipwrecked«-Reihe, in dem Grace und ihre Freunde versuchen, mit einem Boot endlich von der Insel zu entkommen. Doch stattdessen landen sie aufgrund des Windes nur auf der anderen Seite und entdecken dort eine kleine Zivilsation, wo die geheimnisvolle Ruby lebt und ab und an Gäste einläd. Sie verspricht, dass Grace und ihrer Freunde nach der anstehenden Party, zu der wieder Leute auf die Insel segeln, nach Hause gebracht werden und alles scheint paradiesisch und zu schön um wahr zu sein. Aber Grace wird das Gefühl nicht los, dass Hortense etwas mit dieser wundersamen Oase zutun hat und immer noch eigene Pläne verfolgt, womit sie leider Recht zu haben scheint. Die Story knüpft sofort interessant an den Cliffhanger an und auch wenn nicht ganz so viel passiert wie in Band eins, liest man sehr gern weiter und möchte wissen, was nun hinter allem steckt. Der Schreibstil, der weiterhin aus Grace' Sicht erzählt, ist dabei wieder ausgesprochen angenehm und flüssig, so dass man wirklich Spaß am Lesen hat, und die Charaktere sind weiterhin relativ sympathisch und nett. Der einzige wirkliche Minuspunkt, den die Geschichte dann leider doch hat, ist bedauerlicherweise das Ende, denn das ist mehr als nur offen, obwohl alle wichtigen Fragen geklärt wurden. Man hat einfach das Gefühl, dass es hier einen richtig guten und spannenden Band drei hätte geben können, der die Handlung fantastisch abgeschlossen hätte, aber leider bleibt die Reihe wohl eine Dilogie, da die Autorin nie auch nur angedeutet hat, noch einen weiteren Band schreiben zu wollen. Insgesamt kann man aber dennoch sagen, dass die Reihe trotz offenem Ende überzeugt und gut unterhält und das ist ja eigentlich alles, was zählt. Sprich durchaus eine Empfehlung für alle, die Jugendbücher mit leichten Fantasy-Elementen mögen, aber jeder, der mit offeneren Enden gar nichts anfangen kann, sollte die Finger davon lassen.
- Cornelia Canady
Tränen am Oubangui, Roman
(5)Aktuelle Rezension von: Schatzfrau37Diesen Roman der in Kongo spielt habe ich vor einiger Zeit gelesen und fand ihn sehr spannend und fesselnd. Fand es toll etwas über das Volk der Pygmäen sowie auch Kongo selbst in diesem Buch zu erfahren. Eine tolle Liebesgeschichte die sich da zwischen Julia und tahim entwickelt hat. Mich persönlich hat dieses Buch total begeistert und von Anfang an gefesselt. Ich kann es nur empfehlen und werde es sicher auch mal wieder lesen den ich habe dieses Buch mit Begeisterung gelesen da es genau nach meinem Geschmack war. - Nick Stone
Der Totenmeister
(65)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerDer Klappentext: „Es ist der Beginn eines Albtraums, als die stark verweste Leiche eines Mannes in einem Zoo von Miami gefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass das Opfer vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ausgelöscht hatte. Der Fall wird zunehmend mysteriös, als man im Magen des Mannes eine Tarotkarte entdeckt – den >> König der Schwerter <<. Eine blutige Spur führt Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston in die Welt schwarzer Magie und zu der mächtigsten Voodoo-Priesterin der Stadt: Eva Desamours, einer Verbündeten des geheimnisvollen Solomon Boukman, dem brutalen König der Unterwelt von Miami…“
Wir erleben Detective Max Mingus und seinen Kollegen Joe Liston im Miami der 1980er Jahre, einer Zeit, in der ein regelrechter Krieg auf Miamis Straßen herrschte. Bandenkriege, Drogen, Prostitution und Morde sind an der Tagesordnung. Und als Max und Joe zu einer stark verwesten Leiche in einen Primatenpark gerufen werden, der nicht einmal in ihrem Einsatzgebiet liegt, wird ihr Interesse schnell geweckt, denn im Magen der Leiche findet sich neben einem eigenartigen Gebräu aus Sand, einer giftigen Bohnenart und anderen Bestandteilen auch eine Tarotkarte eines äußert seltenen und teuren Kartendecks. Außerdem stellt sich heraus, dass dieser Mann, dessen Leiche sie schließlich an die zuständigen Kommissare übergeben, vor seinem Tod scheinbar grundlos seine komplette Familie ermordet hat. Also bleibt es nicht bei diesem einen Mord. Natürlich nicht.
Max greift bei der Aufklärung dieser Morde schließlich zu illegalen Mitteln, auf Drängen seines Vorgesetzten, Eldon Burns. Er holt sich Hilfe durch seinen Mittelsmann - einen Drogenhändler, dem er im Gegenzug die Konkurrenz vom Leib hält. Er greift zu Gewalt und Vertuschung, handelt Deals mit Straftätern aus und hängt in diesem Fall Unschuldigen die Tat an, nur um die Morde abzuschließen. Es läuft also alles andere als rund. Und dann hat er noch die Gewissensbisse seines Kollegen Joe im Nacken, der ihn schließlich darauf anhält, den Fall ohne Wissen ihres Vorgesetzten aufzuklären, der scheinbar die wahren Täter gar nicht ermitteln will. Und so mieten sie sich eine geheime Garage an und versuchen den Fall auf eigene Faust zu lösen, und zwar auf ehrliche Weise.Was die beiden nicht wissen: Eldon Burns steckt mit dem „König der Unterwelt“ Solomon Boukman unter einer Decke und versucht dementsprechend Details zu vertuschen und die Morde jemand anderem anzuhängen.
Alles in allem wieder ein gefährlicher, aber spektakulärer Fall, der keine Spannungstiefs zulässt.Ich bin ehrlich: Ich kann gerade gar nicht alles zusammenfassen, was in dem Buch alles passiert ist (was ich ja auch nicht muss, um Euch nicht zu sehr zu spoilern). Es passieren so viele Dinge innerhalb kürzester Zeit, dass man leicht den Überblick verliert.Ich muss auch sagen, dass ich den Zusammenhang etwas verloren habe, als die Leichen der Familie des im Primatenpark gefundenen Mannes aufgefunden wurden. Denn wir haben hier zu Beginn des Buches eine Menge Wechsel der Schauplätze und der handelnden Personen. Die Story war daher für mich persönlich zu Beginn etwas zu schnelllebig und dadurch etwas verwirrend. Letzten Endes wurde es im weiteren Verlauf zwar übersichtlicher, aber am Anfang des Buches war es für mich nicht überschaubar.
Trotzdem kann ich sagen, dass der Schreibstil wieder mal herausragend war, die Dialoge ihre Wirkung auf mich nicht verfehlt haben, da sie knallhart, ehrlich und nicht an den Haaren herbeigezogen gewirkt haben, und die Charaktere mich einfach überzeigt haben.Vor allem die Charaktere von Joe Liston und Max Mingus. Denn die Freundschaft zwischen den beiden Cops war einfach ECHT. Und das merkte man mit jedem Gespräch zwischen den beiden und mit jeder Umschreibung, was der jeweils andere gerade denkt.
Ich kann diesen Thriller nur empfehlen und weise nochmal darauf hin, dass dieser Fall vor Max’ Auftrag als Privatermittler auf Haiti (also vor "Voodoo") spielt.Das wird zwar ziemlich schnell klar, da Max in diesem Band erstens Mal noch bei der Miami Task Force arbeitet und er zweitens hier erst seine zukünftige Frau Sandra kennen lernt, die ja in „Voodoo“ schon gar nicht mehr lebt, aber ich will es nicht unerwähnt lassen.
Von mir gibt es 🌟🌟🌟🌟, denn „Voodoo“ fand ich einen Tick besser und in „Der Totenmeister“ gab es für mich anfangs einfach zu viele Morde auf einmal, sodass ich zeitweise den Faden etwas verloren habe. Aber trotzdem ein lesenswertes Buch. Wenn ich es re-reade, wird es mir vielleicht 5 Sterne entlocken 😉 - Michael Peinkofer
Die Erben der Schwarzen Flagge
(26)Aktuelle Rezension von: Little23Mir persönlich gefielen der Handlungsort und die Charaktere, aber das Buch ist etwas zu ausgeschmückt worden, und die einzelnen Szenen zu langwierig.
- Tina Ger
Das Angeln von Piranhas
(9)Aktuelle Rezension von: sabatayn76‚Nichts ist okay. Mein ganzes Leben ist total in sich verhakt. Da kocht etwas in mir, und das will raus.‘ (Seite 68)
Schon seit Wochen interessiert sich Luca - verheiratet mit Johanna, 2 Kinder, Wohnung im Prenzlauer Berg - für die Brasilianerin Yara, die als Bedienung in der Kneipe ‚Lass uns Freunde bleiben‘ arbeitet.
Nach einer einzigen miteinander verbrachten Nacht, die Lucas Leben vollkommen auf den Kopf stellt, verschwindet Yara spurlos: Sie ist aus ihrem WG-Zimmer ausgezogen, hat den Job in der Kneipe aufgegeben, hat ihren Flug in die brasilianische Heimat umgebucht.
Luca ist nichts von ihr geblieben, und das Leben, wie er es bisher kannte, entgleitet ihm nach und nach. Schließlich macht er sich auf den Weg nach Brasilien, um vor Ort nach Yara zu suchen, und lässt sein Berliner Leben und seine Familie hinter sich.
‚Das Angeln von Piranhas‘ ist in drei Teile untergliedert, wobei der erste Teil in Berlin spielt und mir am besten gefallen hat, der zweite Teil den Leser mit ins brasilianische Fortaleza mitnimmt und die Handlung des dritten Teils im brasilianischen Hinterland angesiedelt ist. Jeder einzelne Teil ist in einem anderen Stil geschrieben, erzählt auf unterschiedliche Weise von Lucas Zweifeln und seinen Sehnsüchten, lässt den Leser so gekonnt in die verschiedene Lebenswelten Lucas eintauchen.
Ich empfand die Figuren als sehr lebensnah und authentisch gezeichnet, wodurch ich vor allem für Luca beim Lesen regelrecht Gefühle entwickelt habe - auch wenn diese durchweg negativ waren.
Auch fand ich, dass Tina Ger in ihrem Roman zwar viele Themen anspricht, aber so geschickt miteinander verwebt, dass ‚Das Angeln von Piranhas‘ nie überfrachtet oder überladen wirkt. Gelungen fand ich auch, dass die Geschichte, die wie eine harmlose Alltagsgeschichte eines egozentrischen, fremdgehenden Mannes begann, zu einem wahren Albtraum wird, der emotional und psychologisch überzeugend beschrieben wurde.
Neben all den positiven Aspekten habe ich jedoch auch ein paar kleinere Kritikpunkte. So waren mir die Ausführungen bezüglich der Religionsgemeinschaft ‘United for God‘ stellenweise etwas zu dominant und zu ausufernd. Auch empfand ich die Sprache bisweilen als etwas zu schwülstig und blumig, vor allem beim Beschreiben der (sehr vielen) Sexszenen im Roman. - Roxanne Rivington
Voodoo Girl
(25)Aktuelle Rezension von: ILKraussGleich vorweg: Ich würde mehr Sterne vergeben, gäbe es mehr. Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen und von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Es ist eine packende Geschichte, großartig erzählt, in vielen Facetten bunt und eindrücklich dargestellt.
Der Sprachstil gefällt mir sehr gut, wird im Laufe des Buchs etwas salopper, aber wirklich noch okay.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist das Ineinander-Verweben der beiden Handlungsstränge. Natürlich ist der Zusammenhang anfangs nicht so klar, aber das ist ja das Spannende daran.
Man erfährt sehr viel über die Geschichte und Kultur Haitis, das ist wahnsinnig spannend. Mir war bespielsweise nicht klar, dass es indianische Ureinwohner gegeben hat, wobei das doch nur logisch ist.
Auch die Figuren sind hervorragend skizziert. Ich liebe die Hauptcharaktere, aber auch an allen Nebenfiguren. Sie sind lebensecht und liebenswert oder auch beängstigend, sehr facettenreich und lebensnah dargestellt. Bei anderen Büchern habe ich festgestellt, dass es nicht allen Autoren gelingt, die Charaktere altersgemäß darzustellen. Roxanne Rivington gelingt dies ohne Probleme. Ich habe das Gefühl, als hätte ich Zoé, Lee, Mokabi und alle anderen persönlich kennen gelernt und eine Weile mit ihnen zusammen gelebt.
Ja, es hat mich tagelang nach der letzten Seite nicht mehr losgelassen, und ich hoffe sehr, dass es bald eine Fortsetzung gibt, denn die Geschichte scheint noch nicht zu Ende erzählt.
Es ist kein reines Jugendbuch. Ich bin ganz klar weit jenseits der Jugendlichkeit und war komplett gepackt von dem Buch. Es ist eine wirklich spannende und sehr unterhaltsame Erzählung! - Carl-Johan Vallgren
Schattenjunge
(53)Aktuelle Rezension von: KleinbrinaAuf der Suche nach neuen Thrillern bin ich auf „Schattenjunge“ gestoßen und habe mich sehr gefreut, dass ich dies bereits vorab lesen durfte. Meine Erwartungen waren jetzt nicht unbedingt die allergrößten, aber dennoch habe ich mich auf eine spannende und ereignisreiche Geschichte gefreut. Leider habe ich dies nur zu einem gewissen Teil bekommen, denn das Buch konnte dann doch nicht so mithalten, wie ich es im Vorfeld erhofft habe.
Die Geschichte ist zwar an sich ganz gut, allerdings braucht diese viel zu lange, um wirklich interessant und vor allem spannend zu werden. Der Anfang plätscherte nur so vor sich hin und ich war kurz davor, das Buch abzubrechen. Dennoch wollte ich dem Buch dann doch nochmal eine Chance geben und kam dann immer besser in die Handlung hinein, sodass zumindest wieder Spannung vorhanden war. Allerdings hätte dies weitaus weniger als 150 Seiten benötigen müssen.
Der Schreibstil ist nett, aber mehr leider auch nicht. Carl-Johan Vallgren sorgt zwar oftmals dafür, dass der Leser im Laufe der Geschichte auf eine falsche Spur geführt wird, aber dennoch hat mir manchmal der berühmte rote Faden im Buch gefehlt, was ich besonders schade finde, denn die Geschichte besitzt sehr viel Potential, welches leider einfach nicht genutzt wurde. Die Dialoge wirken an einigen Stellen recht hölzern und auch die Figuren hätten noch besser ausgearbeitet sein können.
Ich möchte nun nicht behaupten, dass die Charaktere schlecht beschrieben wären, allerdings muss ich zugeben, dass man hier nur das nötigste aus ihnen herausgeholt hat. Hier wäre so viel mehr drin gewesen, aber stattdessen wurden sämtliche Figuren nur recht schwammig beschrieben, was sich erst im Laufe der Geschichte oftmals viel zu spät erst bessert. Hier hätte von Anfang an mehr gezeigt werden müssen, so konnte ich leider nur selten mit ihnen mitfiebern und ihr Schicksal war mir zum Großteil egal – auch wenn ich zugeben muss, dass die Familiengeschichte der Klingbergs mehr als tragisch ist und man dort seit Jahren nicht zur Ruhe kommt.
Das Ende ist dagegen schon etwas besser gelungen und wurde zunehmend spannender, allerdings hätte auch dies hier viel früher geschehen müssen. Die Auflösung ist zwar an sich ein wenig skurril, da sie zu weit hergeholt ist, aber dennoch fand ich es im Großen und Ganzen gelungen und meist stimmig.
Die Covergestaltung ist schlicht, hat mich aber spontan angesprochen, da ich minimalistische Cover ganz gerne mag. Die Kurzbeschreibung hat mich auch direkt angesprochen, sodass ich dem Buch auf jeden Fall eine Chance geben wollte. Am Ende muss man aber sagen, dass die Beschreibung definitiv besser als die Geschichte war, von daher kann man dem Verlag dafür nur ein Kompliment aussprechen.
Insgesamt hat mir „Schattenjunge“ gefallen, mich aber auch gleichzeitig enttäuscht. Ich möchte wirklich nicht sagen, dass das Buch schlecht ist, allerdings hätte man noch so viel mehr aus dem Plot und den Figuren holen können. Wenn es einen Preis für verschenktes Potential geben würde, würde dieses Buch sicherlich ausgezeichnet werden. Schade! Dennoch würde ich das Buch allen Lesern empfehlen, die gerne Thriller lesen und dabei auch gerne mal über den ein oder anderen Logikfehler hinwegsehen können.
- Andreas Gößling
Voodoo
(7)Aktuelle Rezension von: SaphireWer faulen Zauber lernen will sollte von diesem Buch die Finger lassen. Es gehört zu den raren Werken die sich dem Voodoo ernsthaft und als Religion nähern. Genau das macht dieses Werk auch zu einer interessanten Angelegenheit. Es beschreibt die geschichtliche Entwicklung der Religion auf Haiti, beleuchtet die theoretischen Grundpfeiler der Religion und stellt sachlich den Ritus des Voodoo dar. Hier geht es nie um eine Art Anleitung zum selber ausprobieren, sondern immer um die möglichst sachliche Beschreibung und religionstheoretische Hinterfragung des Kults. Grade dadurch erlangt das Werk eine unglaubliche Authentizität . Besonders interessant ist die Beleuchtung der einzelnen Gottheiten, die Beschreibung der Besessenheit als Teil des normalen Ritus sowie die Vermischung des Katholizismus und des Voodoo auf Haiti. Die grundsätzlich wertungsfreie Darlegung der einzelnen Zeremonien und Praktiken macht es zudem zu einem unglaublich unreißerisch geschriebenem, lehrreichen Werk, dass eine Religion beleuchtet über die man nichts weiß und über die dennoch so viel Unsinn im Umlauf ist. Wer sich also abseits der großen Religionen informieren will und das auf neutraler und sachlicher Basis, ist mit diesem Buch definitiv an der richtigen Adresse.
- Alex Bell
Dark Charm
(29)Aktuelle Rezension von: IsabelfraEs war ehrlich gesagt nicht so ganz meine Story, aber trotzdem ist es echt gut geschrieben, liest sich flüssig und gegen Ende hat es mich dann doch auch noch gefesselt!
Würde es einen 2 Band geben hätte ich den auch noch gerne gelesen, echt schade. Einfach um zu wissen wie es weiter geht. 🙈
Die Orte waren anschaulich beschrieben und auch die love Story fand ich an sich toll.























