Bücher mit dem Tag "vorgeschichte"
101 Bücher
- J. R. R. Tolkien
Der kleine Hobbit
(4.740)Aktuelle Rezension von: aliciaswonderworldIch habe das Buch gelesen, weil ich ein großer Fan von den Filmen bin. Tatsächlich konnte ich den Herr der Ringe Filmen nie wirklich etwas abgewinnen (weshalb ich ihnen für den Podcast nochmal eine neue Chance geben wollte), während die Hobbit Filme zu meinen absoluten Lieblingsfilmen gehören.
Dementsprechend war ich bereits vertraut mit der groben Handlung des Buches, die ich immer noch sehr liebe. Die Geschichte ist spannend und ein pures Abenteuer in einer fremden Welt voller cooler neuer Fantasywesen. Auch die Charaktere sind toll und man kann vor allem mit Bilbo sehr mitfühlen und ihn auf seiner Reise begleiten.
Leider hat es mir der Schreibstil nicht leicht gemacht, durch das Buch zu kommen. Obwohl die Geschichte eigentlich super interessant ist, hat sie sich dadurch ziemlich gezogen und langatmig angefühlt. So musste ich mich leider echt durch die Seiten kämpfen, was ich richtig schade finde. Dementsprechend ist das für mich wohl einer der seltenen Fälle, bei denen ich die Filme besser finde als das Buch.
--> Bewertung: 2,3/5 Sterne
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
(1.050)Aktuelle Rezension von: TaeniaIch habe zuerst den Film gesehen, bevor ich das Buch gelesen habe. Obwohl ich den Film sehr stark fand, hat mich das Buch auf einer anderen Ebene berührt. Das Werk zeichnet sich durch eine aussergewöhnliche Tiefe aus, insbesondere in Bezug auf die Gedanken und inneren Konflikte von Coriolanus Snow. Seine Entwicklung, seine Beweggründe und sein innerer Konflikt werden im Buch deutlich besser dargestellt als im Film.
Besonders positiv hervorzuheben ist die düstere Atmosphäre sowie die subtilen Veränderungen, die die Figuren durchlaufen. Die Geschichte regt dazu an, sich mit den Themen Moral, Macht und Manipulation auseinanderzusetzen. Zudem schätze ich den Schreibstil von Suzanne Collins, da es ihr gelingt, eine beklemmende Spannung zu erzeugen, die nicht plump oder übertrieben wirkt.
Die Welt von Panem wird in diesem Werk noch greifbarer und komplexer dargestellt, wobei die Entwicklung der Handlung trotz der vorhersehbaren Entwicklung weiterhin fesselnd bleibt. Für mich stellt das Buch eine wertvolle Ergänzung zur Hauptreihe dar und verdeutlicht eindrucksvoll, wie ein Prequel erfolgreich umgesetzt werden kann.
- Andrzej Sapkowski
Der letzte Wunsch
(839)Aktuelle Rezension von: Doreen_KlausGeralt von Riva, seines Zeichens Hexer, zieht durch die Lande um im Auftrag Monster und Bestien zu töten, die die Menschen bedrohen. Begleitet wird er dabei von seinem guten,, aber manchmal auch recht nerviegen Freund Rittersporn, der es sich als Barde zur Aufgabe gemacht hat die Heldentaten Geralts zu besingen. Als Geralt auf die Zauberin Yennefer trifft, ändert sich sein Leben für immer.
Die Serie "The Witcher" auf Netflix erlebt ja gerade einen neuen Hype durch eine weitere Staffel. Fans ist die Geschichte um Geralt, Yennefer und Ciri natürlich schon lange ein Begriff, nicht zuletzt auch durch das Computerspiel zu den Büchern von Andrzej Sapkowski. Obwohl ich ein großer Fantasy Fan bin, war das Ganze lange an mir vorbeigegangen und auch der Start der Serie hat mich wenig berührt, ich hab mich erst relativ spät dazu durchgerungen sie mir anzusehen und war, ehrlicherweise erstmal von dem ganzen Gemetzel etwas enttäuscht. Je tiefer ich allerdings in das Geschehen eingetaucht bin um so mehr hat es mich in seinen Bann gezogen. Trotzdem hatte ich bis vor wenigen Wochen noch keines der Bücher gelesen.
Als nun die neue Staffel anlief und ich die ganzen damit verbundenen Diskussionen verfolgt habe, in denen ja oft die inhaltliche Entfremdung der Serie von den Büchern geht, musste ich einfach mit dem lesen anfangen. "Der letzte Wunsch" ist die Vorgeschichte zur eigentlichen Hexersaga und besteht aus lose aneinandergereiten Kurzgeschichten, die von einer verbindenden Zwischenstory ergänzt werden. Viele dieser Geschichten haben so auch Einzug in die Serie gefunden und waren mir somit nicht gänzlich neu, allerdings im Buch natürlich alles viel detaillierter. Detaillierter, aber dadurch manchmal auch leider etwas langatmiger, gerade weil der Autor sehr in seinen Dialogen schwelgt und mit diesen die Geduld des Lesers oft doch sehr auf die Probe stellt.
Mich hat sehr fasziniert, dass Sapkowski in seiner Welt viel von altbekannten Märchen eingebaut hat. Da gibt es Prinzessinnen, die in Türme gesperrt werden, welche, die ermordet werden sollen und Zuflucht bei Zwergen im Wald finden, oder solche, die einen Pakt mit einem merkwürdigen Wesen schließen und diesem ihr erstgeborenes Kind versprechen. Das war mir sympathisch und hat mich oft zum Schmunzeln gebracht. Generell ist Sapkowskis Welt eine besondere, hat nichts gemein mit beispielsweise der von Tolkien (die Geschichte der Elfen und auch der Zwerge ist hier vollkommen anders), oder der von G.R.R.Martin. Nichtsdestotrotz ist sie genauso episch und magisch, vielleicht aber etwas näher an der Unseren.
Mir hat der Schreibstil gut gefallen. Wie schon gesagt hatte ich manchmal meine Probleme mit den seitenlangen Dialogen, die sich mir auch oft einfach inhaltlich nicht wirklich erschlossen haben. Diese blumige, "um den heißen Brei" Rumgerede ist nicht unbedingt so meins. Der Humor des Autors hingegen schon eher. Die Dynamik zwischen den Figuren ist gut gelungen, besonders das Verhältnis zwischen Geralt und Rittersporn bekommt hier eine ganz andere Richtung als in der Serie.
Ich hätte eigentlich gesagt, man muss nicht zwingend das Buch kennen, um die Serie zu streamen, allerdings enthält das Buch nochmal ganz andere Hintergrundinformationen, die einiges in der Serie erklären, gerade wenn man wie ich das Witcher Universum so gar nicht kennt. Gerade was die verwirrende Zeitleiste der ersten Staffel angeht, sehe ich nun wesentlich klarer. Ich habe im Nachgang die erste Staffel nochmal mit ganz anderen Augen geschaut und Zusammenhänge erkannt, die mir vorher nicht klar waren. Normalerweise vertrete ich die Meinung, man sollte eine Serie und ihre literarische Vorlage getrennt voneinander bewerten (siehe "Game of Thrones", wo die Serie ja eine völlig andere Richtung als die Bücher einschlägt und sogar ein Finale liefert, das es in Buchform noch gar nicht gibt), hier finde ich aber, dass sich Buch und Serie gut ergänzen.
Die Hexer - Saga ist ein episches Meisterwerk, in das man mit diesem Buch einen guten Einstieg findet und natürlich liegen die Folgebände schon hier bereit.
- George R. R. Martin
Feuer und Blut - Erstes Buch
(151)Aktuelle Rezension von: Booknerd232In Feuer und Blut entführt uns George R. R. Martin in die faszinierende Geschichte des Hauses Targaryen. Das Buch beginnt mit der Eroberung Westeros durch Aegon I. Targaryen und reicht bis zum Ende der Regentschaft von Aegon III. Es ist keine klassische Erzählung, sondern präsentiert sich als historisches Werk, verfasst von Erzmaester Gyldayn. Diese Herangehensweise verleiht dem Buch einen einzigartigen Charakter, der sowohl Fans der Serie als auch Neueinsteiger begeistert.
Die detaillierten Beschreibungen der Targaryen-Herrscher, ihrer Intrigen, Kriege und Dynastie bieten einen tiefen Einblick in die Geschichte von Westeros. Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Illustrationen, die das Werk visuell bereichern und die komplexe Familiengeschichte anschaulich machen. Obwohl das Buch stellenweise trocken wirkt, fesselt es durch seine Tiefe und die Verknüpfung mit der bekannten Welt von Das Lied von Eis und Feuer.
- Sarah J. Maas
Throne of Glass – Celaenas Geschichte
(468)Aktuelle Rezension von: WitchiArtDie anderen Bücher habe ich alle als Hörbuch gehört und dieses hier gelesen. Aber es war genauso gut zu lesen wie zu hören. Die Geschichte von Celaena und Sam. Und welche Rolle Arobynn bei allem spielte… Es war auf jeden Fall interessant und hat das ganze abgerundet.
Eine tolle Buchreihe die ich jedem nur empfehlen kann.
- Kristin Cashore
Die Flammende (Die sieben Königreiche 2)
(1.401)Aktuelle Rezension von: GartenderBuecherLady Fire ist mutig, tapfer, aufopferungsvoll, verantwortungsbewusst und gerissen. Sie fühlt sich oft aufgrund der Taten ihres Vaters dafür verantwortlich, zu beweisen, dass sie anders ist als er. Zudem schämt sie sich dafür, dass ihre Macht als Monster sie manchmal in Versuchung führt. Fire liebt Tiere und Kinder und verbringt viel Zeit mit ihnen. Ferner spielt sie die Geige und mag es, zu musizieren, um ihre Gefühle auszudrücken.
Prinz Brigandell, genannt Brigan, ist loyal, diszipliniert, fürsorglich und klug. Er genießt ein hohes Ansehen bei seinen Soldaten und hat als Oberbefehlshaber eine große Verantwortung, obwohl er noch jung ist. Ferner kann er sehr überzeugend sein und nutzt dies. Seine Familie bedeutet ihm viel und er versucht, die Taten seines Vaters ungeschehen zu machen.Das Buch ist etwas unkonventioneller und die Spannung wird nur langsam aufgebaut. Ein Großteil der Handlung dreht sich zwar um die Lösung der verschiedenen aufgeworfenen Probleme, aber im Mittelpunkt steht dabei immer Fire mit ihren Gefühlen und ihrer Entwicklung. Man kann es eigentlich kaum beschreiben, aber dieser simple Absatz hat eine unglaubliche Sogwirkung und man wächst mit der Protagonistin einfach in diese komplexe Welt hinein. Es macht so viel Spaß! Gleichzeitig bedeutete das, dass es ein eher ruhiges Buch ist und man auch aufgrund von Fires Kräften keine großen Kampfszenen mit Schwertern erwarten darf. Ferner wird ihre Geschichte durch die der Königsfamilie und verschiedener anderer Menschen ergänzt, sodass es einige Geheimnisse zu erfahren gibt und es nie langweilig wird aufgrund der verschiedenen Handlungsstränge. Weiterhin gibt es auch eine süße Liebesgeschichte, die aber nicht viel Platz einnimmt.
Die Welt ist faszinierend und bietet einen einzigartigen Schauplatz. Allerdings finde ich, dass man da durchaus noch mehr hätte herausholen können, da z. B. die unterirdischen Tunnel eine coole Idee sind, die man nicht oft sieht. Trotzdem gelingt es der Autorin, ein gutes Bild von der Welt zu vermitteln, und die Idee mit den Monstern ist interessant.Der Schreibstil ist flüssig und sehr poetisch/beschreiben.
Das Cover gefällt mir gut. Vor allem, dass man auf dem Buchrücken noch das Bild vom alten Cover als Symbol eingefügt hat, empfinde ich als sehr schön. Der Farbschnitt ist langweilig, aber er rundet das Aussehen des Buches gut ab.
- Serena Valentino
Disney Villains 1: Die Schönste im ganzen Land
(506)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReads„Disney Villains – Buch 1“ hat mich wirklich überrascht. Was auf den ersten Blick wie eine märchenhafte Geschichte wirkt, entpuppt sich als trauriges, emotionales Drama, das zeigt, wie aus Liebe Hass werden kann. 💔
Die Autorin schafft es, bekannte Figuren in einem völlig neuen Licht zu zeigen – nachvollziehbar, verletzlich und menschlich. Besonders berührt hat mich, wie stark Emotionen und Schmerz hier spürbar werden. Eine Geschichte, die zeigt, dass selbst Bösewichte einmal liebten … und dass gebrochene Herzen manchmal die dunkelsten Schatten werfen. 🖤
Ein Buch, das nachhallt und einen nicht so schnell loslässt.
- Suzanne Collins
Die Tribute von Panem L. Der Tag bricht an
(443)Aktuelle Rezension von: MisslebeIn „Der Tag bricht an“ begleitet man die Vorgeschichte von Haymitch – und obwohl man als Leser:in ja schon weiß, dass er überlebt und die 50. Hungerspiele gewinnt, war es alles andere als leicht, diese Geschichte zu lesen.
Ich mag Haymitch als Charakter und es hat mich emotional echt mitgenommen, zu wissen, dass er am Ende kein wirkliches Happy End bekommt. Trotzdem war es spannend und schön, seine Backstory zu erfahren – zu sehen, wie er zu dem geworden ist, was er ist. Auch die Dynamiken zu anderen Figuren, Backstories anderer Charaktere etc. waren interessant.
Suzanne Collins hat es erneut geschafft, eine düstere, tiefgründige und gesellschaftskritische Geschichte zu erzählen. Ich fand es gut geschrieben, mit emotionaler Tiefe und neuen Einblicken, die das Panem-Universum noch greifbarer machen.
Was ich ganz klar aus dem Buch mitgenommen habe: Präsident Snow kommt in meine Top 20 „der schlimmsten fiktiven Charaktere“ überhaupt. Es gibt Antagonisten, die man irgendwie ein bisschen interessant oder sogar charmant findet – aber Snow? Psycho pur. Auf einer Stufe mit Umbridge.😁
Alles in allem: 4,5 von 5 Sternen. Ich würde mich riesig freuen, wenn das Buch verfilmt wird. Und wer weiß, vielleicht bekommen wir ja noch mehr Einblicke in andere Distrikte (Distrikt 13? Distrikt 9?), das wäre auf jeden Fall auch spannend.😊
- Trudi Canavan
Magie
(689)Aktuelle Rezension von: Mike_LeseratteIch habe dieses Prequel gelesen, bevor ich mit der "Gilde der schwarzen Magier"-Trilogie beginne und es ist zudem das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe und sie hat es geschafft mich vollkommen in den Bann zu ziehen. Es ist aus verschiedenen Sichten erzählt, sodass man auch aus verschiedenen Blickwinkeln manche Situationen wahrnimmt, was besonders hier von großen Vorteil ist, weil die Kultur und der damit verbundene Blickwinkel, doch manchmal sehr unterschiedlich sind. Auch wie sich die Figuren entwickeln ist gut gelungen. Nicht zu schnell aber auch nicht zu langsam und zu halsstarrig. Zudem fühlt man wirklich die Veränderung und hat einen Prozess und nicht etwas, was auf eine einzelne Situation zurückzuführen ist.
Am besten hat mir Tessia gefallen, auch wenn Jayan wohl mit die größte Veränderung durchmacht. Es ist manchmal schon grausam und brutal bzw. Erschreckend wie Gefühlskalt und mechanisch Menschen umgebracht werden, aber das passiert ja leider öfters bei Highfantasy.
- Kiera Cass
Selection Storys – Liebe oder Pflicht
(834)Aktuelle Rezension von: mxchellex678Ich fand’s echt schön, wieder ein Stück zurück in die eigentliche Selection-Reihe zu kommen. Vor allem die Vorgeschichten zu Maxon und Aspen haben mir gefallen, weil man dadurch noch ein bisschen mehr über die Hintergründe erfahren hat.
Allerdings war es insgesamt nichts, was die Reihe unbedingt gebraucht hätte. Es war nett für zwischendurch, aber nicht mehr als ein kleines Extra. Schön, aber nicht unverzichtbar.
- Serena Valentino
Disney Villains 2: Das Biest in ihm
(409)Aktuelle Rezension von: QueerBeetReadsDieses Buch hat mich auf eine unerwartet emotionale Reise mitgenommen. Statt der typischen Disney-Romantik zeigt die Geschichte, wie Liebe in Schmerz und schließlich in Hass umschlagen kann. Genau das hat mich mitten ins Herz getroffen.
Die Autorin schafft es, bekannte Figuren in einem völlig neuen Licht erscheinen zu lassen. Plötzlich versteht man, warum ein „Bösewicht“ zu dem wurde, was wir aus den Märchen kennen. Gerade diese Perspektive fand ich spannend – und auch traurig. Es steckt viel Verletzlichkeit, Enttäuschung und verlorene Hoffnung zwischen den Zeilen, und das hat mich sehr berührt.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, die Atmosphäre märchenhaft-düster. Man merkt schnell: Hier wird kein klassisches Happy End erzählt, sondern ein schmerzhafter Weg, der zeigt, wie dünn die Linie zwischen Licht und Schatten sein kann.
Fazit:
Ein berührendes und außergewöhnliches Märchen, das unter die Haut geht – vor allem, wenn man Disney-Geschichten auch von ihrer dunklen Seite sehen möchte. Für Fans ein absolutes Muss! - Christina Henry
Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
(260)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneIch lese diese Reihe wirklich kreuz und quer, doch da die Bände jeweils einzeln für sich stehen, ist das zum Glück kein Problem. Um diesen Band bin ich aber tatsächlich etwas herumgeschlichen und inzwischen weiß ich auch genau, warum - im positiven wie negativen Sinne.
Diese Geschichte war heftig und das auf mehr Arten, als ich erwartet hatte. Vielleicht ist sie gerade auch deshalb aber auch für mich die beste der Reihe geworden.
Jeder kennt die Geschichte von Peter Pan und sie so zu lesen, aus Sicht von Jamie, dem ersten Jungen, den Peter ins Nimmerland geholt hat, war grausam und fantastisch zugleich. Denn Peter Pan ist hier nicht der aufgedrehte, nette und verspielte Junge, der er zu sein scheint und viele unschuldige Jungen haben mit ihrem Leben dafür bezahlt.
Diese Geschichte dreht sich um Narzissmus, Machtmissbrauch und psychische Gewalt auf der einen Seite und körperliche Gewalt, Entführung und Tod auf der anderen. Sie ist also definitiv mit Vorsicht zu genießen und ihr solltet bei Interesse nach weiteren TWs gucken, die viele andere in ihren Rezensionen aussprechen.
Das ganze Gefüge im Peter und wie Jamie nach und nach klar wird, was wirklich los ist, hat mich völlig in seinen Bann geschlagen. Und obwohl ich es inzwischen besser wissen sollte, hatte ich ich doch immer wieder Hoffnun.
Fantastisch fand ich auch, wie sich alle Unstimmigkeiten zum originalen „Peter Pan“ Stück für Stück aufgelöst haben und am Ende alles so war, wie man es schon kennt - nur mit einem deutlich dunkleren Hintergrund.
Ich kann das Buch definitiv empfehlen, so heftig ich es auch fand! Allerdings sollte jeder vorsichtig sein und sich die TWs zu Herzen nehmen - sie treffen alle zu.
- James Dashner
Die Auserwählten - Kill Order
(265)Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJaneWas geschah, bevor Thomas ins Labyrinth kam und warum wurde ANGST gegründet? Fünfzehn Jahre früher ist das Land durch Sonneneruptionen und Tsunamis vollkommen verwüstet, die Ressourcen sind knapp und die wenigen Überlebenden warten verzweifelt auf Hilfe. Mark und seine Freunde irren durch die verlassenen Städte und Dörfer. Als ein Hubschrauber auftaucht, glauben sie an Rettung. Stattdessen werden sie mit Pfeilen beschossen. Und jeder, der getroffen wurde, zeigt Symptome einer tödlich verlaufenden Krankheit …
Die Vorgeschichte zu der Trilogie um die Auserwählte liegt schon ein wenig länger bei mir auf dem SuB. Ich konnte mich lange nicht überwinden, das Buch in die Hand zu nehmen, weil ich befürchtet hatte, dass es mir die Trilogie kaputt machen könnte (habe sie vor etlichen Jahren gelesen). Das hat sie zum Glück nicht. Aber wirklich umgehauen hat mich die Geschichte auch nicht.
Im Klappentext wird angedeutet, dass hier die Entstehung der Organisation, die in der Trilogie die Fäden zieht, beleuchtet wird und woher das Virus kommt – das stimmt leider nur zum Teil. Hier geht es nur um das Virus, woher es kommt, wie es sich entwickelt und die Welt ins Chaos stürzen konnte. Das war auch sehr gut umgesetzt, aber da man sonst keine Berührungspunkte mit den späteren Bänden hat, konnte es auch keine wirklichen Komplikationen dahingehend geben.
Die Charaktere blieben für mich leider sehr flach. Ich konnte ihre Handlungen zwar nachvollziehen und ihre Gedankengänge verstehen, aber das war es leider auch schon. Die wenigen Informationen und Hintergründe, die man über die Charaktere bekommt, reichten für mich nicht aus, um sie wirklich greifbar zu machen. Toll fand ich dagegen die Veränderungen, die durch das Virus hervorgerufen werden. Vor allem zum Ende war sehr deutlich zu sehen, welcher der Protagonisten sich infiziert hatte.
Das Buch war voller Tempo. Immer geschah irgendetwas Neues, eine weitere Katastrophe, andere Feinde und Überraschungen lauerten am Ende beinahe jeden Kapitels. So war es wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht, wie sie sich jetzt wieder daraus befreien konnten. Es war spannend und fesselnd, liest sich also super schnell weg, aber das war für es für mich eigentlich auch schon.
Mein Fazit fällt also sehr gemischt aus und ich bin mir nicht sicher, ob ich das nächste Prequel auch noch lesen werde.
Definitiv spannend, aber die Charaktere bleiben flach und wirklich etwas neues erfährt man auch nicht (bis auf das Virus). 3 ⭐️
- Philip Pullman
His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss
(175)Aktuelle Rezension von: HeleneFIch habe Über den wilden Fluss mit großen Erwartungen gelesen und wurde nicht enttäuscht. Pullman führt einen zurück nach Oxford, viele Jahre bevor Lyra geboren wird, und zeigt, wie alles begann. Der kleine Malcolm, der in einem Gasthaus hilft, stolpert in etwas hinein, das viel größer ist, als er versteht. Als ein Sturm über das Land zieht und die Welt buchstäblich überschwemmt wird, muss er ein Baby in Sicherheit bringen – Lyra.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig, fast behutsam, aber sie hat eine Tiefe, die man selten findet. Es geht um Mut, Verantwortung und das Vertrauen zwischen Menschen und ihren Dämonen. Malcolm ist ein stiller, aufmerksamer Junge, der das Herz des Buches ist. Er handelt nicht aus Heldentum, sondern weil es richtig ist.
Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Atmosphäre. Das alte Oxford, der Fluss, das ständige Gefühl von Gefahr und Geheimnis – man ist sofort wieder in dieser Welt. Pullman schafft es, mit einfachen Bildern etwas Großes entstehen zu lassen. Die Sprache ist klar, aber voller Wärme, und die Dialoge klingen echt.
Ich mochte, dass das Buch keine schnelle Spannung sucht, sondern seine Geschichte atmet. Man begleitet Malcolm und Alice auf einer Reise, die fast märchenhaft wirkt und doch von harter Realität durchzogen ist. Gegen Ende spürt man, wie sich alles zu dem fügt, was später in Der Goldene Kompass wichtig wird, und das war für mich ein Gänsehautmoment.
Für mich ist Über den wilden Fluss kein bloßes Prequel, sondern eine eigenständige, großartige Geschichte über Menschlichkeit und Mut
- Gwenda Bond
Stranger Things: Suspicious Minds
(86)Aktuelle Rezension von: eastIn „Suspicious Minds“ machen wir uns, gemeinsam mit Elfs Mutter, Terry, auf eine Reise in die Vergangenheit der Serie Stranger Things, an die Ursprünge der fragwürdigen Experimente von Dr. Brenner und gehen der Frage auf den Grund, wo Elf eigentlich herkommt.
Das Buch erschien, nachdem die zweite Staffel auf den Markt kam und fügt sich gut an dieser Stelle ein. Logischerweise wurden die späteren Entwicklungen, besonders in Staffel vier, nicht berücksichtigt, aber mit einigem Augen-zu-drücken passt die Geschichte trotzdem.
Nachdem ich vom anderen Prequel (Finsternis über New York) nur bedingt begeistert war, weil das Buch an sich nichts mit der Serie zu tun hat, wurde ich hier positiv überrascht. Gwenda Bond nimmt uns mit auf eine atmosphärische, authentische Reise in die späten 60er und streut viele Hinweise für spätere Handlungen in Hawkins.
Die Reise in Dr. Brenners Kopf und all der Sexismus, der in diesem Buch vorkommt, waren zwar bestenfalls abstoßend, sind aber auch der Zeit geschuldet (und ließen meinen Respekt vor der Protagonistin noch mal deutlich steigen.)
Spannend trotz des bekannten Ausgangs der Geschichte und voller Easter Eggs aus der Serie ist dieses Buch etwas, das sich kein Fan der Serie entgehen lassen sollte, vielleicht auch, um sich die Zeit bis zum Finale zu vertreiben.
- Kristina Moninger
The First to Fall
(164)Aktuelle Rezension von: RamonalisaHier passier so viel, aber gleichzeitig so wenig. Kristina Moninger schreibt mit einer Leichtigkeit, die einen sofort mitreißt, ohne dass sie laut werden muss. Die Atmosphäre in den Alpen ist so greifbar, dass man beim Lesen fast den kalten Wind und das Fallen der Kiesel unter den Füßen spürt. Es ist eine Geschichte, die Zeit lässt, die Emotionen wirken lässt und in der jedes kleine Detail Bedeutung bekommt.
Aurora und Jakob haben mich beide tief berührt. Ihre Verbindung entsteht nicht durch große Gesten oder übertriebene Romantik, sondern durch das, was unausgesprochen bleibt. Beide tragen Geheimnisse mit sich, beide versuchen, sich vor der Welt – und auch voreinander – zu schützen. Und doch entsteht zwischen ihnen etwas Echtes, etwas, das man nicht erklären muss, weil man es einfach spürt. Diese Natürlichkeit hat mir unheimlich gefallen.
Der Umgang mit Tod und Verlust zieht sich leise, aber spürbar durch die Geschichte. Aurora und Jakob tragen beide schwer an ihrer Vergangenheit und versuchen, ihre Geheimnisse zu bewahren, während sie lernen, wieder Vertrauen zu fassen. Die Trauer, die sie begleitet, fühlt sich echt an. Nicht dramatisch, sondern menschlich. Kristina Moninger beschreibt, wie Verlust nicht nur Schmerz, sondern auch Stillstand bedeuten kann, dieses Gefühl, festzustecken, während das Leben weiterzieht. Gerade dadurch wirkt die Verbindung zwischen den beiden umso echter und greifbarer.
Der Schreibstil ist flüssig, emotional und gleichzeitig angenehm unaufgeregt. Es gibt viele stille Momente, die unter die Haut gehen, und auch das FoundFamily-Gefühl rund um Aurora ist wunderschön umgesetzt. Es ist kein überladenes Drama, sondern eine behutsam erzählte Geschichte über Vertrauen, Verletzlichkeit und das langsame Wachsen von Nähe.
- Jojo Moyes
Die Tage in Paris
(633)Aktuelle Rezension von: Rebecca_26Ein zauberhaftes Buch, das mit wenigen Seiten die Fantasie beflügelt. Es hat mich in eine Welt voller Träume und bunter Illustrationen Über Paris entführ. Der einfache, aber packende Schreibstil von Jojo Moyes ist einfach toll.. Besonders gelungen ist die Idee, die Liebe zu anderen und sich selbst zu thematisieren. Das Buch hat mich so begeistert, dass ich sofort die Vorgeschichte für das Buch lesen möchte .
Das Buch hat mich völlig in seinen Bann gezogen. Die wunderschönen Illustrationen und der fesselnde Schreibstil machten es mir leicht, mich in die Geschichten von Liv und Sophie zu vertiefen. Die Geschichte entführt einem in die Welt dieser beiden Frauen, und man fühlt mit und erlebt die Höhen und Tiefen mit, während nebenbei immer wieder Paris verzaubert.
also das Buch ist für alle ein Muss die :- Liebesgeschichten mit viel Romantik lieben.
- Wenn du gern zwischen verschiedenen Zeitspannen wechselst, ist dieses Buch ebenso perfekt.
- Kurzromane sollten dich nicht abschrecken, denn dies ist eins .
- Falls du Frankreich liebt ist das Buch ebenso was für dich
- Sarah J. Maas
The Assassin's Blade (English Edition)
(83)Aktuelle Rezension von: L1SAIch habe The Assassin’s Blade als Erstes gelesen, weil die Freundin, die mich überhaupt erst in diese ganze Romantasy-Welt gezogen hat, meinte: „Vertrau mir, fang damit an.“ Und ich vertraue ihr wirklich sehr. Aber ganz ehrlich? Jetzt, wo ich fertig bin, frage ich mich ernsthaft, warum sie wollte, dass ich genau hier anfange.
Weil dieses Ende …
Gott. Es fühlt sich an, als würde es mir gerade die ganze Reihe verderben.
Ich habe die anderen Bücher zwar noch nicht gelesen, aber ich glaube an Liebe. Und diese Liebe? Sie war so echt, so leise und besonders und genau das macht es so viel schlimmer. Sie auf diese Weise zu verlieren, hat mich komplett aus der Bahn geworfen..
Mit dem Prequel zu starten war definitiv ein mutiger Move. Es hat mich emotional komplett reingezogen, bevor ich überhaupt die spätere Celaena kennengelernt habe. Jetzt sitze ich hier und bin gleichzeitig verängstigt, neugierig und irgendwie schon ein bisschen gebrochen und frage mich, wie sie all diesen Schmerz mit sich trägt.
Sam Cortland "kommt nur in diesem Buch vor", aber er hat sich direkt in mein Herz gebrannt. Sanft in einer brutalen Welt, ruhig im Chaos, loyal ohne Drama - er ist so ein Charakter, der einfach bleibt. Egal, wie sehr man versucht, emotional Abstand zu halten.
Ja, das Pacing ist nicht immer perfekt. Manche Stellen ziehen sich, andere tun viel zu sehr weh. Aber die emotionale Wirkung? Unvermeidbar. Schön. Zerstörend.
Und falls jemand Fantasy liest wegen der Romantik, hier ein gut gemeinter Hinweis: Dieses Buch bricht dich, bevor der eigentliche Spaß überhaupt anfängt.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich meiner Freundin danken oder sie liebevoll anschreien soll dafür, dass sie mich noch vor Band 1 komplett emotional traumatisiert hat. Wahrscheinlich beides.
Fazit: Ein Teil von mir ist gespannt, ein anderer hat Angst - aber ich will wissen, wie es weitergeht.
Also beende ich das hier so:
I am Lisa, and I will not be afraid to read the rest of the series.
- Ela Feyh
Zwischen den Welten
(8)Aktuelle Rezension von: EslinNach dem Tod ihrer Eltern zieht Lucy zu ihrer Tante Fiona. Doch auch der wiedergefundene Schulalltag vermag es nicht sie von ihren düsteren Gedanken abzubringen. Bald jedoch merkt sie, dass irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und versucht, hinter die Geheimnisse ihrer Mitschüler und ihrer Tante zu kommen.
Zwischen den Welten ist ein Ergänzungsband zu einer anderen Reihe der Autorin, aber man kann auch ohne Vorkenntnisse in diesen einsteigen.
Leider konnte mich die Geschichte um Lucy nicht wirklich erreichen. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich es nervig fand, wie schnell eigentlich klar ist, dass alle bis auf Lucy von einer geheimen Sache wissen, aber niemand mit der Sprache herausrücken wollte, selbst als das Verleugnen eigentlich schon zwecklos war...
Auch hatte ich mir etwas weniger Verliebtheit beziehungweise mysteriös-faszinierende Typen im Mittelpunkt der Handlung gewünscht.
Für Fans eben solcher, denen ein langsamer Handlungseinstieg nichts ausmacht, ist das Buch dafür aber schon eher geeignet.
Die Grundidee an sich hat mir durchaus gefallen, die Umsetzung konnte mich aber leider nicht richtig überzeugen. Für Kenner der dazugehörigen Reihe mag das aber anders aussehen, weil sie schon eine Verbindung zu den Charakteren haben :) - P.C. Cast
Neferets Fluch
(224)Aktuelle Rezension von: Pappbecher- Buchtitel: Neferets Fluch
- Autor/in: P. C. & Kristin Cast
- Verlag: Fischer
- ISBN: 9783841422187
- Ausgabe: Hardcover
- Erscheinung: 16.05.2013
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Inhalt:
"Sie war nicht immer mächtig, aber sie war schon immer schön. Und diese Schönheit wurde ihr zum Verhängnis.
In dem Waisenhaus in Chicago, in dem sie aufwuchs, war sie das Opfer vieler Begierden. Die Spuren hinterlassen haben – dunkle Spuren. Erst als sie Gezeichnet wird, kann sie ihren Ärger in Macht verwandeln, und nimmt sich das wieder, was ihr gestohlen wurde. Neferet war ein unschuldiges Opfer, doch sie wurde zu einer mächtigsten, verführerischsten Hohepriesterinnen aller Zeiten... Dies ist ihre Geschichte."
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Meinung:
Angefangen vom Optischen, über den Inhalt bishin zur Verbindung zur Hauptreihe hat mir eigentlich alles an diesem Buch gefallen. Wie alle Hardcover dieser Buchreihe, ist auch dieses Werk optisch sehr ansprechend. Zusätzlich bekommt man nun endlich die Vorgeschichte einer der Hauptprotagonisten aus der "House of Night"-Reihe. Es wird zwar die ein oder andere Kleinigkeit auch in den anderen Büchern erwähnt, jedoch hat die Geschichte der Hohepriesterin ein noch wesentlich größeres Ausmaß. Tatsächlich lässt einen das Büchlein Neferet etwas besser verstehen. Man bekommt einen ganz anderen Einblick auf eine durchaus gebrochene Frau.
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Fazit:
Für jeden Fan der Hauptreihe ist auch dieses Buch ein Muss!
- Jennifer L. Armentrout
Dark Elements 7 - Bittersüße Tränen
(175)Aktuelle Rezension von: Whale_in_the_CloudsJasmine kann es nicht fassen. Dez ist zurück, nachdem er sie vor 3 Jahren verlassen hat. Seitdem hat sie nichts von ihm gehört und er möchte direkt mit ihr das Paarungsritual durchführen. Doch nicht mit Jasmine, sie wird die 7 verbleibenden Tage nutzen, um endlich raus zu kommen aus dem Clanhaus der Gargoyles und sich mit Dez´ Hilfe ihren Traum erfüllen, New York zu sehen.
Die Kurzgeschichte ist aus der Sicht von Jasmine erzählt und gibt ihre Gefühle und Gedanken authentisch wieder. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, Jas super sympathisch und die Spannung zwischen Daz und ihr knistert nur so. Die Geschichte der Gargoyles wird dabei auch erläutert, steht dabei allerdings nicht unbedingt im Mittelpunkt
Ein kurzes prickelndes Intermezzo ohne Smut, allerdings mit einer interessanten Protagonistin und ein Auftakt, der Lust auf mehr macht.
- Sarah Rees Brennan
Chilling Adventures of Sabrina: Hexenzeit
(93)Aktuelle Rezension von: Victoria_LottieDas Buch zur Vorgeschichte der Serie "Chilling Adventures Of Sabrina" hat mich wirklich enttäuscht. Erwartet habe ich eine wirklich spannende geschichte die einen genauso fesselt wie die Serie selbst. Stattdessen hat sich das Buch gelesen, als wäre es nur so "dahingeklatscht" worden um seiner Vorgänger-Serie "Riverdale" nachzuahmen. Im Vergleich war die Vorgeschichte zur Riverdale Serie allerdings wirklich spannend und vor allem hat man etwas über die Charaktere erfahren können was nicht in der Serie breitgeschlagen wird.
In der Art und Weise wie dieses Buch geschrieben wurde kamen möglicherweise die Stellen die spannend sein sollten ebend nicht als diese rüber, deswegen glaube ich wäre es schöner gewesen dieses Buch zu nehmen und auf Basis dessen eine Pilot-Folge zur Tv-Serie zu drehen.
Wie dem auch sei, mein Fazit ist, dass hier versucht wurde der Riverdale-Reihe nachzuahmen. Ich hoffe dass die anderen beiden Bände besser sind auch, wenn ich jetzt schon keine Lust habe sie zu lesen aus Angst enttäuscht zu werden.
- Candace Bushnell
Summer and the City - Carries Leben vor Sex and the City
(92)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerAls großer SATC-Fan war ich sofort begeistert, als ich „Summer and the City“ von Candace Bushnell in die Hände bekam. Schon beim ersten Blick auf das glitzernde Cover wusste ich, dass mich ein sommerliches Lesevergnügen erwartet. Und ich wurde nicht enttäuscht!
Die Geschichte setzt direkt dort an, wo „The Carrie Diaries“ aufgehört hat: Carrie Bradshaw, frisch in New York angekommen, stürzt sich in das Abenteuer ihres Lebens. Gleich zu Beginn wird ihre Handtasche gestohlen – willkommen in der großen Stadt! Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, sucht sie Zuflucht bei Samantha Jones, der schillernden Freundin ihrer Cousine. Hier beginnt Carries Transformation von einem naiven Provinzmädchen zu der ikonischen New Yorker Kolumnistin, die wir alle kennen und lieben.
Der Schreibstil von Candace Bushnell ist wie gewohnt leicht und spritzig, perfekt für ein Sommerbuch. Man fühlt sich sofort in die aufregende Atmosphäre New Yorks versetzt. Carries Erlebnisse, ihre ersten Schritte in der Modewelt, die turbulenten Partys und die zahlreichen Begegnungen mit faszinierenden Menschen – all das wird so lebendig und humorvoll beschrieben, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Besonders interessant fand ich die ersten Treffen mit den anderen ikonischen Figuren: Samantha ist zwar schon glamourös, aber noch nicht ganz die selbstbewusste Powerfrau, die wir später kennen. Miranda hingegen ist von Anfang an die zynische, männerfeindliche Anwältin, die wir lieben. Es war einfach herrlich, zu sehen, wie diese Freundschaften ihren Anfang nehmen.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die ein oder andere Unstimmigkeit mit der TV-Serie. Beispielsweise passt Carries Leidenschaft fürs Kochen überhaupt nicht zu der Carrie, die in der Serie ihren Ofen als Schuhregal nutzt. Aber seien wir ehrlich – das sind Kleinigkeiten, die den Lesespaß nicht wirklich mindern.
Insgesamt ist „Summer and the City“ eine wunderbar erfrischende Lektüre, die nicht nur SATC-Fans begeistern wird. Die Kombination aus humorvollen Dialogen, lebhaften Charakteren und dem unverwechselbaren New Yorker Flair macht dieses Buch zu einem echten Highlight. Es ist, als würde man einen sommerlichen Cocktail schlürfen – leicht, spritzig und einfach köstlich.
Für alle, die die Serie geliebt haben oder einfach nur eine unterhaltsame Sommerlektüre suchen: Greif zu und lass dich von Carrie und ihren Freundinnen nach New York entführen. Du wirst es nicht bereuen!
- Markus Heitz
DOORS - Der Beginn
(122)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerMeine Meinung zum Cover:
Es sieht aus wie eine Tür mit einem Schlüssel. Aber passt dieser Schlüssel auch in diese Tür? Das Cover sieht düster und mystisch aus und machte mich sehr neugierig, was dahinter steckt.
Meine Meinung zum Buch:
Die Geschichte ist sehr spannend gewesen und ich konnte mit rätseln, was es für Geheimnisse gibt. Nun frage ich mich, was verbirgt sich hinter den ganzen Türen? Das ist eine sehr gute Frage. Das animiert mich auch die anderen Bände zu lesen, da ich so neugierig bin. Ich wurde sofort in die Geschichte hinein gezogen. Es ist spannend und rätselhaft zugleich. Teilweise wurde ich überrascht, da ich mit der Entscheidung oder Taten nicht gerechnet hatte. Jeder einzelne Charakter hatte seine Persönlichkeit, die ich sehr mochte. Ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht hinter den anderen Türen und was sich alles dahinter noch verbirgt. Der Autor hat einen fließenden Schreibstil und ich war so vertieft, dass ich nicht merkte, wie schnell die Zeit verging.
Mein Fazit:
Spannend von Anfang bis Ende und sehr rätselhaft. Es ist ein wundervolles Buch. Ein toller Start und ich werde noch die anderen Bände lesen, um herauszufinden, was sich hinter den anderen Türen für Geheimnisse versteckt.























