Bücher mit dem Tag "vulkanausbruch"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "vulkanausbruch" gekennzeichnet haben.

69 Bücher

  1. Cover des Buches Die Welt, wie wir sie kannten (ISBN: 9783551312037)
    Susan Beth Pfeffer

    Die Welt, wie wir sie kannten

     (477)
    Aktuelle Rezension von: Haihappen_Uhaha

    Ich mag die schlichte Gestaltung der Cover sehr!

    *Handlung:* Ein Asteroid trifft den Mond und bringt diesen aus seiner Umlaufbahn, was sich auf das Leben auf der Erde gefährlich auswirkt. Gelingt es Miranda und ihrer Familie zu überleben?

    *Meinung:* Ich hab die Reihe schon sehr lange zuhause und hab mich sehr auf den Auftakt gefreut. Das erste Buch wird in Tagebuchform erzählt und dreht sich um das Überleben der 16-jähringen Miranda und iherer Familie.

    Leider merkt man, dass es aus der Sicht eines Teenagers erzählt wird. Alles wird sehr kindisch und oberflächlich erzählt. Man spürt die nackte Angst ums Überleben einfach nicht. Dafür macht sich der Teeanger ziemlich viele Gedanken um Blanglosigkeiten. Es hätte so spannend und düster sein können, doch hier wurde das Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft. Es war gegen Ende dann doch noch recht spannend und ich werde auf jeden Fall weiterlesen, aber umgehauen hat es mich nicht.

  2. Cover des Buches Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3) (ISBN: 9783785579220)
    Ursula Poznanski

    Die Vernichteten (Eleria-Trilogie - Band 3)

     (695)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Band 3

    Es bleibt spannend und nach und nach finden sich die „losen Enden“ zu einem roten Faden zusammen. Obwohl am Schluss einige Fragen offen bleiben, ist die Geschichte auserzählt.

    Der Schreibstil ist weiterhin sehr spannend, flüssig und fesselnd. Mir persönlich kommt das „Ende“ zu schnell und hat das Problem vieler Dystopien: Keine Lösung für die Probleme der Welt. Es bleibt offen.

  3. Cover des Buches Unter dem Südseemond (ISBN: 9783453411531)
    Regina Gärtner

    Unter dem Südseemond

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Keltica
    Unter dem Südseemond


    Inhalt:
    Köln/Samoa 1899: Vom Vater gedrängt heiratet Alma den älteren Hermann, Leiter einer Kolonialhandelsgesellschaft, und begleitet ihn in die Südsee. Für Alma bedeutet es das Ende ihrer Welt – in jeder Hinsicht. Sie muss sich an das unkonventionelle Leben in der Kolonie und die Riten ihrer exotischen Einwohner gewöhnen und sich als Frau behaupten. In dem australischen Seemann Joshua findet Alma ihre große Liebe, aber sie ist verheiratet. Doch nicht nur das macht ihr das Herz schwer, denn es wird immer deutlicher, dass ein bedrohliches Geheimnis über ihrer Familie liegt.

    Fazit:
    Dieser Roman ist der erste von zwei Teilen.
    Wer sich zu einem historischen und romantischen Abenteuer in die Südsee begeben möchte, findet hier genau die richtige Unterhaltung. Die Autorin hat es geschafft, mich von Anfang an, an das Buch zu fesseln. Die Beschreibung der Menschen und der Landschaft und ihren Schicksalen, lässt keine Langeweile aufkommen. Ganz nebenbei erfährt man auch noch geschichtliches aus der Kolonialzeit.
    Ich habe mit Alma gelitten und gebangt und manchmal auch gedacht: “Das darf doch nicht wahr sein!“
    Die überraschenden Wendungen in der Geschichte sorgen dafür, dass der Spannungsbogen immer schön erhalten bleibt.
    Den zweiten Band über Alma und Joshua werde ich mir auf jeden Fall auch noch holen.  Er heißt:  Der Glanz von Südseemuscheln

    Über die Autorin:
    Regina Gärtner ist am Niederrhein aufgewachsen, hat an der RWTH Aachen Germanistik und Politikwissenschaften studiert, und danach als Pressereferentin, Werbefachfrau und PR-Manager für internationale Kinofilme gearbeitet. Zuletzt war sie lange Jahre als Anzeigenleiterin in einem Fachverlag tätig, bevor sie sich als Projektmanagerin selbstständig gemacht hat. Seit 2012 widmet sie sich ganz dem Schreiben.

    Gemeinsam mit ihrem Mann lebt Regina Gärtner in Köln, ist aber häufig in der Welt-Geschichte unterwegs: Sie hat bereits alle fünf Kontinente mehrfach bereist. Von der pazifischen Region ist sie aber besonders angetan.
  4. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783453406957)
    Robert Harris

    Pompeji

     (328)
    Aktuelle Rezension von: gst

    Im Jahr 79 n. Chr., kurz nach Beginn der Herrschaft des Imperators Titus kommt in Pompeji, der damals reichsten Stadt des römischen Reiches, der junge Wasserbaumeister Attilius einer Verschwörung auf die Spur. Sein Auftrag, seinen verschwundenen Vorgänger zu ersetzen und die Aqua Augusta, einen Aquädukt, zu reparieren, wird durch den nahenden Vulkanausbruch überschattet. Vier Tage begleiten die Leser den jungen Aquarius auf seinen nicht ungefährlichen Wegen.


    Robert Harris (*1957) ist ein britischer Journalist, Sachbuchautor und Schriftsteller. Dieses Buch erschien 2003 zum ersten Mal in Originalsprache. Ein Jahr später kam die deutsche Übersetzung von Christel Wiemken auf den Markt und stand fünf Wochen auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste.
     Angeblich hatte Harris ursprünglich einen Roman über die USA geplant. Doch nachdem er in einer Zeitung die neuesten Erkenntnisse zum Untergang Pompejis gelesen hatte, war er sich des Potentials für eine spannende Geschichte über die erste Supermacht der Geschichte bewusst. „Rom fühlte sich so unverwundbar wie die USA vor dem 11. September“ soll er geäußert haben.


    Dank der überlieferten Aufzeichnungen von Gaius Plinius Secundus war es dem Autor möglich, den Vulkanausbruch detailliert zu beschreiben. Auch die Geschichte rundherum ist gründlich recherchiert, so dass man als Leser einen guten Eindruck vom Leben in Pompeji vor knapp 2000 Jahren erhält. Allerdings wird seit 2018, als in den Überresten einer antiken Baustelle der Stadt Pompeji ein Graffito gefunden wurde, das Datum des Vesuv-Ausbruchs vom 24. August auf den 24. Oktober 79 n.Chr. verschoben.


    Ich habe das Buch mit Interesse gelesen und empfehle es Lesern, die mehr über das Leben und die Baukunst der Römer erfahren wollen.

  5. Cover des Buches Das glühende Grab (ISBN: 9783596181407)
    Yrsa Sigurdardottir

    Das glühende Grab

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik
    Im Jahr 1973 brach ein Vulkan aus, der viele Häuser unter Asche begrub. 2017 als die Häuser wieder ausgegraben werden sollen, findet man drei Leichen und einen abgetrennten Kopf im Keller eines Hauses. Doch der verdächtigte Täter scheint nichts mit der Sache zu tun zu haben. Wie bei allen Romanen der Autorin kommt man leicht in die Geschichte und ohne lange auf den Fall warten zu müssen. Dabei habe ich schnell gemerkt, dass die Autorin die historischen Begebenheiten gut recherchiert hat, denn den Vulkanausbruch gab es wirklich. So erfährt man nebenbei auch über wirkliche Begebenheiten. Der Fall ist spannend und verworren aufgebaut, sodass man auch als Leser manchmal in die Irre geführt wird. Ich hatte das Buch so schnell durchgelesen, weil ich mir ständig Gedanken um den Fall machen musste und unbedingt wissen wollte wie alles zusammen passt. Dabei hat die Autorin es geschafft den Fall bis zur letzten Zeite zu ziehen und die Spannung bis dahin beizubehalten. Außerdem mag ich die Personen dieser Krimireihe. Sie wirken wie echte Menschen, die auch mal private Probleme haben, welche jedoch nicht von dem Fall ablenken. Dazu kommen auch manchmal witzige Momente vor, die die Stimmung ganz dezent auflockern, sodass das Buch nicht zu bedrückend wird. Als Fan der Autorin bin ich auch von diesem Buch wieder begeistert. Es macht einfach Spaß die Anwältin Dora auf ihrer Spurensuche zu begleiten und dabei mitzurätseln. Auf jeden Fall einer meiner Lieblingskrimireihen, vorrallem weil man auch viel über Island erfärht.
  6. Cover des Buches Die Legende des Feuerberges (ISBN: 9783404174324)
    Sarah Lark

    Die Legende des Feuerberges

     (46)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    Die Legende des Feuerberges ist der dritte Teil der Feuerblüten-Trilogie von Sarah Lark. Die Trilogie als gesamtes hat mir gut gefallen. Der dritte Teil nicht wirklich. Die Bücher lassen sich alle separat lesen und sind in sich abgeschlossen. Jeder Teil behandelt eine neue Generation.

    Mich faszinieren diese Historischen - Love - Landscape - Familiensagen von Sarah Lark. Vor allem weil sie in Neuseeland spielen, zu einer Zeit in der vieles geschehen ist. Auch zeigt sie wunderbar die Kontraste zwischen den weißen und den Maori auf. Die Autorin schafft es gekonnt Fiktion und Fakten zu vereinen. Der Schreibstil ist auch flüssig und leicht. So fühlt man sich ins 19 Jahrhundert nach Neuseeland versetzt. Frau Lark hat eine tolle bildliche Art die Flora und Fauna zu beschreiben. Auch die Protagonisten beschreibt sie sehr authentisch.

    Allerdings war dieser Teil sehr langatmig und teilweise langweilig. Auch konnte man das Ende schnell vorausahnen. Mir fiel es bei diesem Teil extrem schwer einen sympathischen Protagonisten zu finden. In den 10 behandelnden Jahren die dem Leser geschildert werden geht es um die Leben von Aroha, Robin und March. Die drei sind miteinander verwandt und teilweise zusammen aufgewachsen. Obwohl alle drei sehr unterschiedlich sind konnte mich keiner wirklich überzeugen. Aroha war mir zu sehr in ihrer Trauer und den Gedanken verflucht zu sein gefangen. Robin war naiv und ein Träumer und March war mir zu hartherzig und ehrgeizig die auch über Leichen gehen würde. Genauso wie ihre Charaktere waren ihre Berufe. Aroha wird Übersetzterin und schließlich Hotelbesitzerin. Robin lebt für die Schauspielerei und March ist durch und durch Geschäftsfrau.

    Dieser Teil ist viel schwächer als die anderen Teile. Man kann gut darauf verzichten ihn zu lesen. Eigentlich schade, weil die Autorin sonst immer sehr gute Bücher schreibt.

  7. Cover des Buches Das Herz der Feuerinsel (ISBN: 9783442477968)
    Nicole C. Vosseler

    Das Herz der Feuerinsel

     (61)
    Aktuelle Rezension von: anne_fox
    Jacobina und Floortje lernen sich auf einem Schiff nach Batavia kennen. Beide wollen ďort ein neues Leben beginnen fernab von ihren Familien. Ein Neuanfang den Floortje sogar auf die schiefe Bahn kommen lässt. Auch Jacobina muss ďurchs Feuer, ehe Beide enďlich ihren Frieden finden. Alles sèhr langatmig und zähflüssig.








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  8. Cover des Buches Nordstern - Der Zauber der freien Pferde (ISBN: 9783505144578)
    Karin Müller

    Nordstern - Der Zauber der freien Pferde

     (23)
    Aktuelle Rezension von: hapedah

    Erla ist es mit Hilfe von Flóki und Kadlin gelungen, durch die Zeit ins Jahr 1783 zu reisen, um ihre verletzte Stute Drifa zu retten. Allerdings steht der Ausbruch des Laki-Vulkans kurz bevor und Erla sucht nach einem Weg, so viele Menschen und Pferde wie möglich vor den Folgen der Naturkatastrophe zu bewahren. Doch wie soll sie die sturköpfigen Isländer von der drohenden Gefahr überzeugen? Und wird sie eine Möglichkeit finden, in ihre eigene Zeit zurück zu kehren? Noch ahnt Erla nicht, welcher Widersacher auf ihrer Spur ist und ihr Vorhaben verhindern will....

    "Nordstern - Der Zauber der freien Pferde" von Karin Müller ist der Abschlussband einer spannenden mystischen Trilogie. Zum Verständnis ist es unabdingbar, zunächst die beiden Vorgängerbücher gelesen zu haben, da die Geschichte über alle drei Bände fortlaufend erzählt wird. Für mich ist dieser Teil der krönende Abschluss der Reihe, der alle losen Fäden miteinander verknüpft und keine Fragen offen lässt. Erla ist eine sympathische Protagonistin, sie und ihre Freunde waren mir schon in den anderen Büchern ans Herz gewachsen. In diesem Band entwickelt sie sich deutlich weiter, durch das Übertreten in die Welt der Húldu wird sie einige Jahre älter und auch ihre Liebe zu Flóki wird erwachsener. 

    Dennoch passt die Geschichte inhaltlich und auch vom Schreibstil gut zum empfohlenen Lesealter (ab 12 Jahren) und lässt sich meiner Meinung nach leicht und unkompliziert erfassen. Erlas Liebe zu ihrer Stute Drifa, aber auch zu den Pferden allgemein wird für mich in diesem Band besonders deutlich dargestellt, so dass ich den Untertitel erstmals wirklich passend empfunden habe. Das mystische Abenteuer hat mich bis zum Ende hin gefesselt  und nach einigen überraschenden Wendungen rundum zufrieden zurück gelassen. Für dieses spannende und magische Leseerlebnis spreche ich gern eine Empfehlung aus. 

    Fazit: Wer die Vorgängerbände mochte, wird dieses Buch lieben, die Fortsetzung von Erlas magischer Geschichte hat mich in ihren Bann gezogen und die Trilogie findet hier ein würdiges Ende, das ich gern weiter empfehle. 

  9. Cover des Buches Pompeji - Die größte Tragödie der Antike (ISBN: 9783442314270)
    Alberto Angela

    Pompeji - Die größte Tragödie der Antike

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Scilla


    Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen hatte, war da eine Leere des fassungslosen Staunens, die ich lange nicht mehr empfand.

    Die ich übrigens nie zuvor nach der Lektüre eines vermeintlich drögen Sachbuches empfunden hatte, sondern früher nach dem Lesen bestimmter Romane.

    Die Leere nach einer beeindruckenden Lektüre.

    Ich weiß nicht, ob ich formulieren kann, wie ich das meine, aber ich versuche es.

    Es gibt, auch jetzt, eine Reihe Bücher, die mich fesseln, die ich verschlinge, und die ich mit mir herumschleppe, um sie in jeder freien Minute weiterlesen zu können. 

    Sie alle machen Spaß, verursachen etwas anderes, manchmal Lachen, mitunter Trauer oder Nachdenklichkeit, aber was auch immer es ist; es macht Freude, die Bücher zu lesen.

    Ab und zu war jedoch ein Buch dabei, das mich mitnahm in eine andere Zeit.

    Meistens waren es historische Romane, weshalb ich das hier in der Vergangenheitsform schreibe, denn in den letzten Jahrzehnten ist mir kein solcher mehr unterkommen. Und dass es jetzt ausgerechnet ein Sachtext ist, hat mich umgehauen.

    Für Gisbert Haefs "Hannibal" las ich bis morgens um vier, nahm in Kauf, nur 3 Stunden zu schlafen, und als es vorbei war, stand ich in den Trümmern Karthagos.

    Mit Hannibal, den die punische Oberschicht alleine ließ, und dessen Truppen sie von jedem Nachschub abschnitten. Der am Ende nur eins war mit seiner Einsamkeit.

    Mit dem ich allein auf dem geschliffenen Felsen am Meer saß, dessen Hand ich nahm, und in dessen einem verbliebenen Auge ich ertrank.

    Es gab ein "Troja", völlig ohne Helena und Paris. Nur das, was der Krieg wirklich gewesen war. Ein Handelskrieg um die Dardanellen-Route, nach dessen Schluss ich ratlos durch ein verbranntes Land stakste, wissend, dass eine Ära zu Ende gegangen, und etwas unwiederbringlich verloren war.

    Das haben sie gemein: Am Ende war etwas zerstört, und es war so gut geschrieben, dass ich die Zerstörung mit all meinen Sinnen erfasste. Mit vor Staunen leicht geöffneten Mund, einer Gänsehaut und mit einem Herzen voller Trauer, wissend, dass stets etwas Neues entsteht, wenn etwas Großes zu Ende geht.

    Nicht immer war das Neue besser, insofern ist das selten ein Trost.

    Liebesgeschichten kamen in diesen Büchern nie vor.

    Kein holde Maiden, Gottseidank, denn die Frauenfiguren aktueller sog. historischer Figuren gehen mir auf den Zeiger.
    Sie waren wie der Film Master and Commander pure Männersache. Ohne schmalziges Gesülze ein Kampf mit aufschäumender Gischt und rasendem Puls. Momenten der Ausweglosigkeit, die Augenblicke der Hoffnung ablösten.

    Die Konsequenzen dieser beeindruckend gut recherchierten Bücher waren bemerkenswert: Ich fuchste mich danach stets in die Themen hinein, was leicht war, weil ich damals noch Geschichte studierte.

    Und doch schwer, weil es das Internet in der heutigen Form nicht gab.

    Nach der Lektüre eines solchen Buches blieb stets eine innerer Leere zurück, die nur imstande war, auszufüllen, was wenigstens ebenso gut war. Und das war verzwickt.

    Jedes Buch danach hatte miserable Chancen. Es musste sich mit etwas Gewaltigem messen lassen.

    Was zur Folge hatte, dass mich vermutlich recht gute Bücher in einen entnervten halb-komatösen Zustand verfallen ließen.

    Daneben gab es andere und es gibt sie noch: Schöne, spannende, unterhaltsame, ja -auch romantische. Gute und richtig gute.

    Aber die, die mein Innerstes nach außen kehrten, waren immer irgendwie historisch, frauenfrei und meist in der Antike spielend.

    Sie waren immer ganze Filme in meinem Kopf. Sie waren beispiellos und es gibt sie nicht mehr. Keiner der historischen Romane der letzten 20 Jahre hat dies geschafft. Historische Romane sind banaler Unsinn geworden, bei dem man sich nur noch die Haarre raufen kann, wenn man liest, was im Allgemeinen für authentisch gehalten wird. Was gut recherchiert genannt wird.
    Und dann kommt dieses Sachbuch daher und zieht mich in einen vergessenen Sog. 

    Und daher danke ich Alberto Angela, Mitarbeiter des Istituto di Paleontologia in Rom, dass er es vermochte, mich vermittels eines Sachbuchs in diesen Zustand der lang vermissten Begeisterung zurückzuwerfen.

  10. Cover des Buches Exploration Capri: Inferno (ISBN: B00JY39DWU)
    Christian Klemkow

    Exploration Capri: Inferno

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Julia_Kathrin_Matos

    Eine unkonventionelle Erzählart. Die Idee zur Handlung finde ich innovativ. Band 1 „Inferno“ liest sich wie ein Katastrophenthriller, durchbrochen von Charakterstudie. Die Beschreibungen vermitteln Gefahr, Ernsthaftigkeit und Realismus. Dosierte Prisen von Auflockerndem und Humor sorgen dafür, dass man als Leser nicht in depressive Stimmung verfällt. Science Fiction kommt ab Band 2 so richtig zum Tragen. Mir kommt der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel.“ in den Sinn. Ich nehme an, Band 1 könnte ebenso gut ein Prequel sein, weil man ihn nicht unbedingt gelesen haben muss, um den Auftakt zur Weltraum-Handlung mit Band 2 zu verstehen. Aber dann würde man viel bildhaft beschriebenes, apokalyptisches Feuerwerk verpassen sowie das behutsame Kennenlernen der Crew der Mission mit Vergangenheit, Ausbildung, Schicksalsschlägen, familiären und freundschaftlichen Banden und Rivalitäten.
    Ich bin froh, Band 1 kennengelernt zu haben, weil ich es mag, mitzuerleben, tief hineingezogen zu werden. Kritische Stimmen werden ihn langatmig finden, weil in vielen Fällen das Wissen um das Ergebnis ausreicht und Details keine Rolle spielen. Dies gilt erst recht, wenn man Figuren begleitet, die wenige Seiten später ergebnislos sterben. Mich persönlich hat das bloß dahingehend gestört, dass der Autor oft vorab nahelegt, wer es nicht schafft, was das Mitfiebern erschwert. Ich war trotzdem zu fasziniert, um querzulesen.
    Die Figurenzeichnung finde ich bis dato solide. Obwohl es ziemlich viele gibt, haben sie sich ganz gut im Gedächtnis verankert. Das Figurenverzeichnis im Anhang habe ich gern als Nachschlagewerk genutzt. Mit Steven, Susannah, Bone, Caren sowie Peter Braun sind Charaktere ausgemacht, die ich reizvoll und spannend finde. Aber auch die anderen Figuren bergen Potenzial, das erst noch entdeckt werden will. Dass keiner für sich allein steht, sondern das Teamgefüge betont wurde, dürfte anstehende Katastrophen umso aufregender machen.
    Ich bin gespannt, wohin mich mein Weg mit Band 2 bis 6 führt.

  11. Cover des Buches Reise zum Mittelpunkt der Erde (ISBN: B00T5MK18U)
    Jules Verne

    Reise zum Mittelpunkt der Erde

     (41)
    Aktuelle Rezension von: StephanieP

    Bei „Der Reise zum Mittelpunkt der Erde“ handelt es sich um einen beinahe 150 Jahre alten Klassiker, welche hier als ungekürztes Hörbuch umgesetzt wurde. Die Handlung und der Schreibstil sowie die Wortwahl wurden nicht in die heutige Zeit adaptiert und wirken daher hin und wieder sehr veraltet, aber dennoch sehr authentisch. Es gibt hin und wieder ein paar Längen (beispielsweise beim Entziffern des Geheimcodes), aber im Großen und Ganzen hat mich das Hörbuch gut unterhalten und gefesselt. Die Reise zum Mittelpunkt der Erde und dessen Entdeckung sind fantasievoll und lösen dank der bildlichen Beschreibungen großes Kopfkino aus.

     

    Die Umsetzung als Hörbuch ist äußerst gelungen. Timmo Niesner ist ein wirklich begabter Sprecher, welcher eine sehr angenehme Stimme und Sprechgeschwindigkeit hat. Man kann ihm problemlos folgen, selbst wenn man nebenher etwas anderes macht, wie beispielsweise kochen. Zudem schafft es der Sprecher jedem Protagonsiten seine eigene Klangfarbe und seinen ganz eigenen Charakter zu verleihen.

     

    FAZIT:
     „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist ein fantasievoller Klassiker, dessen Umsetzung als Hörbuch sehr gelungen ist und mich gut unterhalten hat. Da es hin und wieder ein paar Längen gibt, vergebe ich 4 Sterne!

  12. Cover des Buches Das Perlenmädchen (ISBN: 9783596158843)
    Barbara Wood

    Das Perlenmädchen

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Sie ist die beste Perlentaucherin ihres Stammes. Aber Tonina darf nicht auf der tropischen Insel bleiben, die ihre Heimat ist. Allein muss sie auf das Festland, um dort die heilbringende Pflanze zu suchen, die das Leben ihres Großvaters retten kann. Ihr Ziel ist die Hauptstadt des Maya-Reiches. In den legendären Gärten des Herrscherpalastes trifft sie auf den berühmten Wettkämpfer Chac. Unwissentlich wird sie zum Werkzeug einer Intrige, durch die Chac und sie am heiligen Ort Chichen Itza den Opfertod erleiden sollen. Tonina gelingt das Unmögliche: Sie rettet Chacs Leben. Aber damit gerät sie selbst in Gefahr. Als sie aus der Mayastadt flüchtet, weiß sie noch nicht, dass ihr abenteuerlicher Weg sie zum Geheimnis ihrer eigenen Herkunft führen wird…
  13. Cover des Buches Tambora und das Jahr ohne Sommer (ISBN: 9783423349376)
    Wolfgang Behringer

    Tambora und das Jahr ohne Sommer

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    1816 – ein Jahr, das in die Geschichte einging und unsere Gesellschaft für immer veränderte. Alles begann mit einem Vulkanausbruch in Indonesien. Dass dieser verheerende Auswirkungen auf die Weltgeschichte haben sollte, wusste man ebenso wenig wie damals überhaupt der Name des Vulkans bekannt war: Tambora. Schnee im Juli, Dürre und Überschwemmungen, Hungersnöte und Seuchen, nicht zuletzt politische Unruhen in Europa veränderten die Gesellschaft wie kaum ein anderes Ereignis zuvor.

    Unterhaltsam, informativ und erschütternd beschreibt er wie sich das Schicksal der Welt veränderte – von kleinen Königreichen in der Südsee bis zu den großen Auswandererwellen und der Gründung ganz neuer Forschungsfelder wie der Meteorologie. Viele der Einrichtungen, die wir heute als selbstverständlich nehmen beruhen auf den verheerenden Jahren, die auf den Tambora folgten, so unsere Handelsnetze und Sparkassen. 

    Wolfgang Behringer geht vom Tag des Ausbruchs an durch die kleinen und großen Veränderungen, die dadurch ausgelöst wurden. Immer wieder überraschend, zeigt er wie komplex die Auswirkungen waren, unterfüttert mit Zahlen, Zitaten und Sekundärliteratur, die zum Nachlesen und Weiterstöbern einlädt.

    Ein Buch, das sich nicht aus der Hand legen lässt! Es lässt sich sehr gut lesen ohne in reißerische oder populärwissenschaftliche Töne zu verfallen und ohne den nicht-wissenschaftlichen Leser zurückzulassen. Selten war Geschichte so spannend!

  14. Cover des Buches Die Eleria-Trilogie (ISBN: 9783732004263)
    Ursula Poznanski

    Die Eleria-Trilogie

     (52)
    Aktuelle Rezension von: renateliestgerne

    Diese Trilogie ist so spannend, dass man jeden Teil kaum aus der Hand legen kann. Dabei sind die Charaktere deutlich beschrieben, mit negativen und positiven Seiten, die Reaktionen und Entwicklung der Jugendlichen in einer scheinbar aussichtslosen Situation überzeugend dargestellt. Das Ende ist schlüssig und beim erneuten Durchblättern konnte ich feststellen, wie kunstvoll die Geschichte aufgebaut ist. Unbedingt empfehlenswert.

  15. Cover des Buches Vulkanwinter 1816 (ISBN: 9783806230154)
    Gillen Wood

    Vulkanwinter 1816

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Als 1883 der indonesische Vulkan Krakatau ausgebrochen ist, hat die ganze Welt diese Katastrophe mitbekommen, denn die Telegrafen haben davon berichtet. Wenige Jahrzehnte zuvor, nämlich 1815, hat von einem ähnlichen Ereignis anfangs nur die unmittelbar betroffene Umgebung Notiz genommen, obwohl die Auswirkungen weltumspannend viel gravierender waren: Der Ausbruch des Tambora. 

    Der Tambora, auf der indonesischen Insel Sumbawa gelegen, bricht mit einer der heftigsten Eruptionen der Neuzeit aus, fordert mehrere Tausend Menschenleben und löscht eine ganze Inselkultur aus. Seine vulkanische Aschewolke, die aus fast 50 Kubikkilometer Material bestanden hat, verteilt sich in der Atmosphäre und bildet einen mehr als 1,000.000 km² großen Aerosolschirm. Dieser hat zur Folge, dass sich weltweit in einer beispiellosen Katastrophe das Klima ändert.  

    Nicht die Klimaerwärmung, sondern eine Abkühlung hat verheerende Folgen. In weiten Teilen der Welt kommt es aufgrund der Kälte des Jahres 1816 (es schneit  auch in tiefen Lagen Europas bis in den Hochsommer) zu Missernten, Überschwemmungen und in der Folge zu Hungersnöten, die den Tod von mehreren Millionen Menschen.  

    Meine Meinung: 

    Detailreich erzählt der Autor, ein amerikanischer Wissenschaftler, vom Ausbruch des Tambora, der als „Vesuv des Ostens“ gilt. Die eine oder andere Aus- bzw. Nachwirkung entfaltet erst ein paar Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans ihre volle Wirkung. 

    Das Jahr 1816 wird als „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte eingehen. Da aufgrund der extremen Wetterverhältnisse mit Kälte, Regen und zu wenig Sonne, die Ernten auf der ganzen Welt ausfallen. Weltweite Hungersnöte sind daraufhin ebenso die Folge, wie politische Revolten. 

    Geschickt flicht er ander historische Ereignisse in dieses Sachbuch ein. So begegnen wir Mary und Percy Shelley, die in ihrem literarischen Zirkel allerlei Geschichten wie z. B. Jene von „Frankenstein“ erfinden. Oder die Forschungsreisen durch das Polarmeer, das sich stellenweise ungewohnt eisfrei zeigt.  

    Das Buch punktet mit zahlreichen Abbildungen. Die eine oder ander Formulierung bei der Übersetzung holpert ein wenig und Tippfehler finden sich ebenfalls. Das sollte eigentlich bei einem wissenschaftlichen Verlag wie WBG Theiss nicht passieren und kostet einen Stern. Sehr aufschlussreich hingegen ist das umfangreiche Quellen- und Literaturverzeichnis.  

    Fazit: 

    Verständlich und anschaulich erklärt der Autor die sensible Abhängigkeit der menschlichen Gesellschaft vom Klima. Ein Blick in eine düstere Zukunft, wenn einer der zahlreichen Vulkane wieder ausbricht? Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

    I

  16. Cover des Buches Reise zum Mittelpunkt der Erde (ISBN: B00E3OKMV6)
    Jules Verne

    Reise zum Mittelpunkt der Erde

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Sophelliest

    Da ich gerade ein wenig gefallen an Klassikern gefunden habe, konnte ich auch vor diesem Buch nicht halt machen.

    Der Schreibstil

    Ich fand den Schreibstil ganz in Ordnung, teilweise wurden aber auch Dinge beschrieben, die ich ein bisschen unnötig fand, ich konnte auch mit der Beschreibung von den Steinen nicht wirklich etwas anfangen, dafür fehlt mir die Begeisterung für Geologie.


    Die Charaktere

    Ich fand die Charaktere wirklich sehr interessant und fand die Entwicklung wirklich spannend. Die Entwicklung wurde auch durch den Schreibstil deutlich, was mich wirklich beeindruckt hat.


    Die Story

    Ich weiß nicht wirklich, was ich von der Geschichte halten soll. War ganz in Ordnung, hatte ein bisschen Spannung aber auch viele, meiner Meinung nach, unnötige Szenen.

  17. Cover des Buches Rokal der Steinzeitjäger (ISBN: 9783122625405)
    Dirk Lornsen

    Rokal der Steinzeitjäger

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Arun
    In einer alten Bücherkiste gefunden und mal schnell durchgelesen. Das Buch hat nur 112 Seiten und hat dazu noch einige Illustrationen. Rokal-Der Steinzeitjäger ist ein Jugendbuch und für Kinder und Jugendliche (?) durchaus geeignet, für den älteren Leser dann doch etwas zu einfach gehalten.
    Die Geschichte angesiedelt in der Altsteinzeit erzählt von einem jungen Mann dessen Siedlung von einem Vulkanausbruch zerstört wird und danach in einen neuen Stamm aufgenommen wird. Von Freundschaft, Neid und Missgunst wird berichtet, auch die Jagd, Landschafts- und Tierbeschreibungen haben ihren Platz.
    Wie gesagt für junge Leser geht die Story in Ordnung.
  18. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji. ( Ab 12 J.) (ISBN: 9783401043111)
  19. Cover des Buches Das magische Baumhaus 13 - Im Schatten des Vulkans (ISBN: 9783732007202)
    Mary Pope Osborne

    Das magische Baumhaus 13 - Im Schatten des Vulkans

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Tokall

    Im Kinderbuch „Im Schatten des Vulkans“ aus der Reihe „Das magische Baumhaus, Bd. 13“ von Mary Pope Osborne werden Anne und Philipp auf eine Abenteuerreise in das alte Pompeji geschickt. Sie sollen in der Stadt, die am Fuße des Vesuvs liegt, ein Buch mit dem Titel „Vir fortissimus in mundo“ finden, und das am 24. August im Jahr 79 n. Christus, als der Vulkan ausbricht. Es ist eine spannende Geschichte, die meine Tochter schon mehrmals vorgelesen bekommen wollte. Und das Gute ist, dass beiläufig historisches Wissen zum Leben der alten Römer und auch Wissen über Vulkane vermittelt wird. So lernen wir etwas über den Kleidungsstil der Römer, über die Villen, in denen sie lebten, über das Forum, über Gladiatoren, über Badehäuser und Tempel, über Papyrusrollen, über Sonnenuhren sowie nicht zuletzt über den Herkulesmythos. Die spannendste Stelle im Buch ist nach Meinung meiner Tochter die, als der Vulkan ausbricht und Anne und Philipp zurück zum Baumhaus flüchten müssen. 

    Fazit: Ein lohnender Titel aus der Reihe „Das magische Baumhaus“, der historisches Wissen beiläufig vermittelt und Spannung beim Vorlesen erzeugt.

  20. Cover des Buches Das Erbe der Zauberin (ISBN: 9783453524538)
    Mary H. Herbert

    Das Erbe der Zauberin

     (40)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Pompeji (ISBN: 9783596299690)
    Mary Beard

    Pompeji

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Katzenauge
    Das Buch „Pompeji – Das Leben in einer römischen Stadt“ von Mary Beard lässt den Leser authentisch in das Leben im antiken Pompeji eintauchen.

    Der Leser begleitet die Autorin durch folgende Kapitel:

    Einführung (Seite 7 - 40)

    Das Leben in einer alten Stadt (Seite 41 - 76)

    Straßenleben (Seite 77 - 114)

    Heim und Herd (Seite 115 - 166)

    Malen und Dekorieren (Seite 167 – 207)

    Seinen Lebensunterhalt verdienen (Seite 208 – 255)

    Wer regierte die Stadt? (Seite 256 – 293)

    Die Freuden des Körpers: Speisen, Wein, Sex und Thermen (Seite 294 – 342)

    Spaß und Spiele (Seite 343 – 376)

    Eine Stadt voller Götter (Seite 377 – 421)

    Diesen schließen sich ein Epilog über die Stadt der Toten, sowie Informationen zur Besichtigung, Literaturhinweise, Verzeichnisse der Pläne und Zeichnungen, ein alphabetisches Register und ein Grundriss von Pompeji, an. (Seite 422 – 478)

    Dieses unglaublich interessante und umfangreiche Buch liefert einen spannenden und authentischen Wissensschatz über das Leben in Pompeji vor dem Vulkanausbruch.

    Die Autorin vermittelt Geschichte zum Anfassen, es gelingt ihr hervorragend, durch ihren lebendigen und bildhaften Schreibstil, Pompeji vor dem Auge des Lesers wie sprichwörtlich Phönix aus der Asche auferstehen zu lassen. Mary Beard beleuchtet interessante und teils überraschende Details aus dem Alltagsleben der Pompejaner. Sie widmet sich unter anderem Fragen die dem normalen Besucher oder Geschichtsinteressierten vielleicht noch gar nicht in den Sinn gekommen sind, wie, z.B., das nächtliche Leben auf den Straßen ohne Straßenbeleuchtung aussah etc.. Es finden sich auch immer wieder kleine Abbildungen, Fotografien und Pläne von Gegenständen, Kunstwerken und Häusern.

    Sehr gut gefällt mir auch, dass die Autorin nie stur nur ihre alleinige Meinung vertritt, im Gegenteil, sie diskutiert verschiedenste Thesen, Ansätze und Vermutungen der Forschung, lässt diese dann entweder so stehen, oder teilt dem Leser mit, zu welchem Ansatz sie eher tendieren würde. Bei Fragen die zweifellos geklärt wurden, gibt sie selbstverständlich auch ohne Diskussion die Lehrmeinung wider.

    Fazit: Ein faszinierendes Buch, das lebendige Geschichte und sehr interessantes Wissen vermittelt. Da ich Pompeji bereits besucht habe, konnte ich mir natürlich vieles real vorstellen bzw. mit Fotos vergleichen. Doch die Lektüre dieses ungemein interessanten und spannenden Buches hat mich noch mehr darin bestätigt dieser antiken Stätte auf jeden Fall noch einen, oder mehrere Besuche abzustatten, und durch das erworbene Wissen noch genauer hinzusehen. Der historische Schauplatz ist faszinierend, eine ganze Stadt konserviert für die Ewigkeit. Das Buch eignet sich hervorragend für alle Geschichtsinteressierten und (zukünftigen oder ehemaligen) Pompejibesucher.

    Mir wurde freundlicherweise ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Dies nimmt keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung.
  22. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji (ISBN: 9783423137621)
    Edward George Bulwer-Lytton

    Die letzten Tage von Pompeji

     (25)
    Aktuelle Rezension von: sabisteb
    Pompeij 74. n. Chr. Der junge, reiche Griechen Glaukus führt ein Leben in Müßiggang im Kreise nichtsnutziger junger Tagediebe wie dem Patrizier Clodius und dem Dichter Sallust, die ihn heimlich verachten, aber seinen Weinkeller lieben. Das ändert sich plötzlich als Glaukus Jone erblickt und sich unsterblich in diese blonde Schönheit verliebt. Jone ist eine Waise. Sie und ihr Bruder Apäcides (ein Isispriester) sind Mündel des geheimnisvollen Ägypters Arbaces, der in Jone mehr sieht als eine Ziehtochter, er will Jone ganz für sich und da steht ihm Jones Liebe zu Glaukus im Wege. Um seinen Nebenbuher aus dem Weg zu räumen, beginnt Arbaces ein dunkles Intrigennetz zu spinnen. Glaukus Liebt Jone Nydia liebt Glaukus Julia liebt Glaukus Abaces liebt Jone Jone liebt Glaukus Was für eine Konstellation. Viel unerwiderte Liebe und nur ein Pärchen, das alle auseinander bringen wollen. Eine klassische Aufstellung also: Eine Liebe, die durch ein Jammertal muss, um zur Erfüllung zu gelangen. Dabei liebt die blinde Sklavin Nydia ihren Herren Glaukus, der diese Liebe nicht bemerkt und sie wie ein Kind behandelt. Nydia schwankt permanent zwischen Liebe und Hass zu Jone, denn Jone ist so gut zu ihr, aber Glaukus liebt Jone und nicht Nydia. Auch Julia liebt den schönen Glaukus oder besser, sie will ihn besitzen, weil er sie nicht liebt. Da ist ihr jedes Mittel Recht, auch ein Zaubertrank. Arbaces liebt Jone, bzw. ist besessen von ihr, aber Jone hasst Arbaces. Zwischen diese Fronten gerät Jones Bruder Apäcides, der die Erleuchtung sucht, bei der Isispristerschaft aber nur Betrug und Tricks findet und sich daher dem Christentum zuwendet. Edward Bulwer-Lytton veröffentlichte den Roman 1834, 46 Jahre vor Lewis Walace Ben-Hur und 61 Jahre vor Quo Vadis, war also ein Vorreiter der "Frühes Christentum" Romane der damaligen Zeit. Das Buchs steht stark unter dem Eindruck der ersten planmäßigen Ausgrabungen in Pompeij unter französischer Leitung (die Franzosen herrschten 1806 - 1815 über Italien) und zitiert viele der damals gemachten Funde, die wohl als Inspiration für diesen Roman gedient haben dürften. Das Buch ist ein klassischer historischer Roman, bei dem das Pompeij vor dem Ausbruch des Vesuvs als Kulisse für Liebe, Mord und Verrat dient. Die Geschichte könnte auch zu jeder andren Zeit spielen. Die jungen Männer der Gesellschaft sind klassische Dandys und Gecken, wie man sie um 1830 wohl zur Genüge in der englischen Aristokratie vorfand. Die Sprache und Erzählweise ist anstrengend. Zum einen neigt Edward Bulwer-Lytton, 1st Baron Lytton genau wie Victor Hugo zu architektonischen Exkursen, in welchen er ausgegrabene Gebäude und deren Fresken beschreibt. Auch sprechen seine Protagonisten recht schwülstig und neigen dazu von sich selber in der dritten Person zu sprechen. "Stirbt Glaukus, so werde ich noch am selben Tage seine Künste zuschanden machen und deiner Liebe nicht übriglassen als meine Asche! Nimm mir Dolch und Gift, halte mich gefangen, lege mich in Ketten - einer mutigen Seele, die entschlossen ist, zu entrinnen, fehlen niemals die Mittel dazu. Auch unbewaffnet werden diese Hände die Bandes des Lebens zerreißen; Binde sie, und diese Lippen werden aufhören, Luft einzuatmen." Ihre ganze Handlungsweise erinnert stark an Stummfilme der 20er Jahre mit ihren großen, dramatischen Gesten und expressiver Mimik Anzurechnen ist dem Autor jedoch, dass er in seinem Roman durchaus Religionskritik übt. Zum einen Kritisiert er die alten Religionen und bezeichnet ihre Gebrauche als Mummenschanz, um die große Menge zu ihrem eigenen Besten zu täuschen und verblenden) (Buch 2, Kapitel 8), aber auch das frühe Christentum kommt nicht wirklich gut weg. Einerseits wirft er ihnen frühen Kommunismus vor "Sie predigen Gütergemeinschaft, die Abscheulichen! Was sollte denn aus und Kaufleuten werden, wenn solche Asichten aufkämen?" (3. Buch, 1. Kapitel) Vor allem jedoch wirft er dem Christentum Intoleranz vor - Ich möchte wissen, ob diese Nazarener, wenn ihre Religion die herrschende wäre, so duldsam gegen uns wären, wenn wie ihr Götterbild in den Staub gestoßen, ihre Gebräuche verhöhnt und ihren Glauben geleugnet hätten." (4. Buch, 15. Kapitel) Auch der bekehrte Glaukus kann mit diesem Aspekt des Christentums nichts anfangen "Ich kann den Eifer derer nicht teilen, die ewige Verdammnis für alle voraussehen, die nicht glauben wie sie. Ich schaudere nicht vor dem Glauben anderer, Ich bringe es nicht fertig, sie zu verdammen, und bitte Gott, sie zu erleuchten und zu bekehren. Diese meine Lauheit macht mich den Christen einigermaßen verdächtig (5. Buch, 11. Kapitel) Auch seine Mordmethode (Mord durch Stilus) war innovativ und wurde bisher erstaunlich selten nachgeahmt. Das Buch wurde mittlerweile schon häufig verfilmt. Das erste Mal 1908, die neuste Verfilmung aus dem Jahre 2003, die bekannteste dürfte jedoch jene aus dem Jahre 1959 mit Steve Reeves als Glaukus sein. Fazit: Klassischer historischer Roman, teils ein wenig schwülstig und mit etwas zu großen Gesten, insgesamt jedoch gut konstruiert. Mir lag die Ausgabe von 1923 aus dem Thienemann Verlag, übersetzt von Gertud Bauer vor
  23. Cover des Buches Die letzten Tage von Pompeji (ISBN: 9783899960112)
    E Bulwer-Lytton

    Die letzten Tage von Pompeji

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Als ich das E-Book kaufte, wusste ich nicht, dass es bereits vor über 180 Jahren geschrieben wurde. Ich hatte nur den Titel, nicht die Beschreibung gelesen und war von einer eher trockenen Beschreibung der Geschehnisse aus Sicht der "Neuzeit" ausgegangen, die mich aber interessierte, weil ich selbst schon in Pompeji war.

    Als ich anfing zu lesen merkte ich erst, dass es sich um einen Roman handelt. Es ist die Geschichte des Atheners Glaukus, der sich in seiner Wahlheimat in die schöne Jone verliebt und dessen blinde Sklavin Nydia unglücklich ebenfalls in ihn verliebt ist. Hinter Jone wiederum ist der reiche, aber menschlich kalte Ägypter Arbaces her, ihr Ziehvater, der nun die Früchte seiner "Arbeit" ernten möchte.

    Erzählt in einer 1834 üblichen Sprache, die heute etwas altbacken wirken mag, aber zum historischen Thema auch heute noch fantastisch passt und das Lesen keinesfalls behindert, erfährt man vieles über die Art des Lebens in Pompeji 79 n. Chr. Glaubenskonflikte mit der aufkommenden Sekte der Christen gegen die Anhänger der alten Götter, Gladiatorenkämpfe, Sklaverei, Weingelage, das Mischmasch der verschiedenen Kulturen, die sich im Römischen Reich tummeln. Die Katastrophe selbst, spielt nur in den letzten Kapiteln eine Rolle.

    Es war nicht, was ich erwartet hatte. Aber es war ein überraschend gutes Buch, trotz oder vielleicht gerade wegen seines Alters. Es wirkt für seine Zeit bereits sehr fundiert, obwohl nur ein Bruchteil der heute zu sehenden Stadt freigelegt und erforscht sein konnte.

    Ein Klassiker, den ich wohl nicht gekauft hätte, hätte ich sein Alter gelesen, das mich wohl abgeschreckt hätte.
    Gut, dass ich es getan habe. Dann kann ich demnächst nun die auf dem Buch basierende Miniserie schauen, die ich inzwischen gefunden habe.

    4 Sterne.

  24. Cover des Buches Im Tal der großen Geysire (ISBN: 9783732598342)
    Laura Walden

    Im Tal der großen Geysire

     (34)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Famile Bradley und ihre Nachkommen leben in Neuseeland - IM tal der großen Geysire - auf der Nordinsel.
    Sie führen ein beliebtes Hotel und unternehmen mit ihren Gästen Ausflüge zu den herrlichen Sinterterassen....
    Doch das jahr 1886 ändert alles - ein Vulkanausbruch zersört nicht nur die beliebten Terassen, sondern auch das Leben der Familie ---
    Die kleine Elizabeth, gerade mal 4 Jahre alt ist seit dem verschollen - Niemand weiß ob sie noch lebt und ihre Familie droht daran zu zerbrechen ...
    bis eine geheimnisvolle junge Frau auftaucht, eine Maori ---- und mit der Kraft ihrer Liebe alles wenden kann...
    Fazit und Meinung:
    Die Geschichte spielt zwischen der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts under Jahrhundertwende --- also etwa 50 Jahre Familiengeschichte....
    Der Hauptteil des Romans spielt um 19.Hundert, aber es gibt immer wieder Abschnitte, die uns in die Vergangenheit führen und so langsam alle Familiengeheimnisse - und so kommen langsam alle Familiengeheimnisse ans Licht.....
    Jeder hat da so sein Päckchen zu tragen....
    Mir hat diese Geschichte nicht schlecht gefallen und ich habe mich recht gut unterhalten gefühlr, deshalb knappe 4 Sterne für dieses Buch.

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