Bücher mit dem Tag "wahre begebenheit"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wahre begebenheit" gekennzeichnet haben.

281 Bücher

  1. Cover des Buches Dem Horizont so nah (ISBN: 9783499290862)
    Jessica Koch

    Dem Horizont so nah

     (712)
    Aktuelle Rezension von: Kat_Von_I

    Jessica und Danny lernen sich auf der Kirmes kennen. Sie ist fasziniert von ihm, er sieht wahnsinnig gut aus und hat ein enorm selbstbewusstes auftreten. Nach und nach kann sie hinter seine Fassade blicken und was sie da erfährt, hätte sie nie für möglich gehalten. Danny ist von Kindheit an schwer gezeichnet und traumatisiert. Aber er kämpft dafür ein normales Leben zu führen. Die beiden verlieben sich, obwohl Danny dagegen angekämpft hat.  Ein weiteres Geheimnis umgibt ihn vor dem er Jessica unbedingt schützen möchte. Aber Jessica will Danny egal mit welchem Konsequenzen und somit beginnt für beide eine der schönsten und der schwierigsten Zeiten. Und Zeit ist genau das was sie nicht haben.....


    Mein Fazit:

    Obwohl mir die passenden Worte fehlen,  versuche ich es trotzdem irgendwie....

    Dieses Buch ist wunderschön und herzzereissend zugleich.

    Ich habe mitgelitten, mitgefiebert, mitgeliebt, mitgeweint und mitgelacht.

    So wie Jessica über Danny schreibt , ist er eine riesige Bereicherung und ein riesiger Verlust gewesen. Anders kann ich es nicht ausdrücken.

    Aus den Beschreibungen, entnehme  ich, dass Danny wunderbare Charaktereigenschaften und Ansichten und eine, trotz der Diagnose & seiner Vergangenheit, tolle Lebenseinstellung gehabt hat. So wie er dargestellt wurde, war er mir auch sehr sympathisch und zum verlieben 😃

    Dieses wunderbare Buch ist eine riesige Bereicherung. Jessica gilt ein riesengroßer Respekt für all das was sie durchgestanden, verloren aber andererseits auch gewonnen hat und das sie uns Leser an ihrer & Danny's Geschichte teilhaben lässt ❤️ Das Buch ist eine ganz ganz tolle Ehre & ein "Gedenkstein" an Danny & Christina!

    Diese Geschichte wird immer einen Platz in meinem Herzen haben. Es ist nicht nur eine Geschichte die erzählt, sondern die einem auch etwas mitgibt und die zum Nachdenken anregt!

    Wunderschön und ehrlich zu Papier gebracht! Jessica's Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen 😍 Sehr bildhaft, flüssig und mit liebe zum Detail! 

    Ich kann nur eines sagen: LEST UNBEDINGT DIESES BUCH ❤️❤️❤️

    Auch wenn die Thematik nicht einfach ist, es ist absolut lesenswert! 

    Da die Geschichte auf einer wahren Begebenheiten basiert, vergebe ich heute keine Anzahl von Sternen o.ä. Ich kann und möchte mir das nicht anmaßen die Geschichte  in "Punkten' zu bewerten! 


  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.035)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Als auf einem Markt eine Fischverkäuferin ihre Wehen bekommt, ist das einzige woran sie denken kann, das Kind heimlich zu gebären und dann auf dem Markt zum Sterben liegen zu lassen. Doch der kleine Junge Grenouille beginnt zu schreien und so ist seine Mutter, ehe sie sich versieht, zum Tode verurteilt. Der kleine Kerl jedoch kommt in ein Waisenhaus, wo er als sonderbarer Knabe aufwächst. Denn er kann alles riechen. Er riecht Holz. Er riecht Metall. Er riecht einfach alles. Er nimmt alles so detailliert wahr, dass seine Mitmenschen ihn nicht nur als sonderbar und befremdlich empfinden, sie meiden ihn, weil sie Angst haben. Aber Grenouilles Reise ist damit nicht vorbei. Er wird von der Leiterin des Waisenhauses weiter verkauft - und zur Strafe vom Schicksal ebenfalls getötet. Genouilles Weg geht fortan in einer Gerberei weiter, doch sein sehnlichster Wunsch ist es Parfums herzustellen. Er will lernen den Duft gefangen zu nehmen und als sich die Chance dafür bietet, ist Grenouille mit Feuereifer dabei. Als er schließlich den besonderen Duft von Menschen wahr nimmt, da beginnt das Grauen seinen Lauf zu nehmen.


    Vom Schreibstil her liest sich das Buch sehr angenehm. Man kommt schnell in die Geschichte rein und man kann sich sehr gut die Szenen vorstellen, da der Autor sehr viel Wert auf Details gelegt hat. Leider an manchen Stellen für mein Empfinden sogar zu detailliert - und das muss man erst einmal schaffen, da ich Details wirklich liebe. Aber so manche Szene ist so genau beschrieben, dass einem beim Lesen schlecht wird. Das kann ein Geruch sein oder die Art, wie Grenouille vorgeht. Das ist bisweilen ein bisschen hart und sehr befremdlich. Ganz besonders hat mich in dem Buch die Schlussszene getroffen, als Grenouille das Fläschchen öffnet und sich dann alle auf ihn stürzen. Das ist makaber bis ekelhaft und hat mich wirklich kurzzeitig richtig würgen lassen. Ansonsten ist das Buch aber mit sehr schwarzen und guten Humor bestückt. Denn jeder, aber auch wirklich jeder, bei dem Grenouille war und die ihm etwas Schlechtes wollten, die hat das Karma zum Schluss immer so richtig gestraft, indem sie ums Leben kommen. Der Leser freut sich an der Stelle wirklich diebisch, denn nie waren sie wirklich gut zu Grenouille und man meint als Leser, dass sie den einen oder Abgang wirklich verdient haben.


    Als Schullektüre habe ich das Buch wirklich gehasst, sodass ich es eigentlich nie wieder lesen wollte. Ein Tag am Strand hat mir das Buch aber wieder in die Hände gespielt und ich muss sagen, dass es mir dann doch mehr zugesagt hat - wahrscheinlich, weil man es dann nicht unter Zwang lesen musste. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Kann man mal gelesen haben, muss man aber nicht unbedingt. Das Buch bleibt definitiv im Gedächtnis und man denkt oft darüber nach. Trotzdem ist es bisweilen aber sehr harter Toback, weshalb man wissen sollte, auf was man sich da einlässt.



    • Taschenbuch: 336 Seiten
    • Verlag: Diogenes; Auflage: 1. (1994)
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-10: 3257228007
    • ISBN-13: 978-3257228007
    • Größe und/oder Gewicht: 2,5 x 11,4 x 19 cm
  3. Cover des Buches Die Terranauten (ISBN: 9783446253865)
    T. C. Boyle

    Die Terranauten

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Dajobama

    Die Terranauten – T.C.Boyle 

    „Nichts rein, nichts raus. Vier Männer, vier Frauen. Neue Welten, neues Leben.“ Das sind die Mantras der Crew von Ecosphere 2.

    Acht Menschen, die in einer überdimensionalen Glaskuppel eine neue Welt aufbauen sollen. Es soll versucht werden, in einem geschlossenen Ökosystem das Leben nachzubilden. Dieser Roman basiert auf realen Begebenheiten. Ein entsprechendes Experiment gab es tatsächlich. Aufgezogen wie eine Reality-Show, sind die Kandidaten ständig unter Beobachtung, dennoch auf sich selbst gestellt. Der Medien-Rummel ist riesig. Big Brother is watching you. 

    Wie ich finde, eine total spannende Ausgangssituation, die der Autor auf eine recht spezielle Weise weiterentwickelt. 

    Nun ja, die Protagonisten, drinnen wie draußen sind allesamt keine Sympathieträger. Alle arbeiten auf das gleiche Ziel hin: der Einschluss, der zwei Jahre dauern soll, darf auf keinen Fall unterbrochen werden. Darüber hinaus sind sie alle keine Teamplayer. Da wird von Anfang an sehr viel geschauspielert, nach außen hin, versteht sich. Im Inneren der Kuppel werden sehr bald erste Risse in der Gemeinschaft sichtbar. 

    Erzählt wird das Ganze aus drei Perspektiven: Ramsay und Dawn, beide in der Glaskuppel, und Linda, neidisch und missgünstig von außen. Sie verkörpert das voyeuristische Element, das teilweise recht stark ausgeprägt ist. 

    4 Männer, 4 Frauen. Eigentlich ist klar, wohin das führen wird. Insbesondere der Schönling Ramsay überlegt bereits im Vorfeld, welche der zur Verfügung stehenden Frauen er gerne beglücken würde. Und nun ist es tatsächlich so, dass im Verlauf des Romans, die technischen, biologischen etc. Details dieser besonderen Mission etwas in den Hintergrund geraten. Boyle zieht es vor, sich auf die zwischenmenschliche Schiene des Unternehmens zu konzentrieren. Und das bedeutet: sehr viele Oberflächlichkeiten und noch mehr Sex. Nun steht es bereits im Klappentext und ist somit kein Geheimnis, dass Ramsay es fertig bringt, seine Auserwählte Dawn zu schwängern. Ich erwähne das deshalb, weil es tatsächlich über weite Teile das beherrschende Thema dieses Buches ist. Die Frage stellt sich: kann die Mission fortgesetzt werden? 

    Stellenweise war ich bei der Lektüre dieses Romans etwas irritiert, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Mehr Fokussierung auf die naturwissenschaftlichen Fakten, das eigentliche Ziel. Das hier erinnert oftmals an eine schlechte Daily Soap. Boyle versteht, es seine Leser zu fesseln. Wenn auch zumindest oberflächlich betrachtet auf billige, voyeuristische Weise. Aber bei näherer Betrachtung: ist es nicht das Wesen des Menschen, all die Streitereien und Missgünste, Machtkämpfe, Rivalitäten, die letztendlich über unser Überleben auf welchem Planeten auch immer entscheiden? Sind diese zwischenmenschlichen Differenzen nicht ebenso wichtig wie Ackerbau etc.? 

    Dieser Roman wirkte provokativ auf mich, konnte mich aber trotzdem absolut fesseln. Ich flog nur so durch die Seiten, fühlte mich aber immer wieder an Trash-TV erinnert. Die eigentliche tiefsinnige Aussage hat Boyle sehr gut hinter Eitelkeiten und Sex versteckt: Wenn der Mensch sich auf der Erde schon zerfleischt, wird er das überall sonst früher oder später ebenso machen. 

    Im Nachgang sehr beeindruckend: 4 Sterne

  4. Cover des Buches Raum (ISBN: 9783492301299)
    Emma Donoghue

    Raum

     (882)
    Aktuelle Rezension von: Schneeflocke1

    Die ganze Rezension 


    Dadurch, dass wir die Geschichte aus der Sicht des fünfjährigen Jacks erfahren, geht Einiges verloren, aber es lockert die Geschichte auch ein wenig auf, einfach durch diese kindliche Art. Trotzdem hat die Geschichte natürlich eine sehr gedrückte „Stimmung“ und regt zum Nachdenken an.

  5. Cover des Buches Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (ISBN: 9783551359414)
    Christiane F.

    Wir Kinder vom Bahnhof Zoo

     (2.215)
    Aktuelle Rezension von: sarahchristinex

    Ich war begeistert von diesem Buch. Ich bin erstaunt wie sie alles wieder geben konnte, was ihr passiert ist. Das Buch baut sich auch gut auf, obwohl sie natürlich einfach nur aus ihrem Leben erzählt.

    Aber man muss sich natürlich auch für das Thema interessieren. 

  6. Cover des Buches Zerschunden (ISBN: 9783426517895)
    Michael Tsokos

    Zerschunden

     (358)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Ein Serienkiller, der europaweit in der Nähe von Flughäfen zuschlägt. Er ist schnell, er ist unberechenbar, und er ist nicht zu fassen. Seine Opfer: Alleinstehende Frauen, auf deren Körper er seine ganz persönliche Signatur hinterlässt. Ein Fall für Rechtsmediziner Fred Abel vom Bundeskriminalamt, der plötzlich tiefer in den Fall involviert ist, als er möchte. Denn der Hauptverdächtige ist ein alter Freund, dessen kleine Tochter im Sterben liegt.

  7. Cover des Buches Terror (ISBN: 9783453406131)
    Dan Simmons

    Terror

     (200)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    1845 brechen zwei Schiffe in die Arktis auf um die Nord-West-Passage, und damit einen kürzeren Seeweg von Europa nach Asien, zu finden. Keiner der Männer wird diese Reise überleben und erst 170 Jahre später werden die Überreste der beiden Schiffe, schriftliche Nachrichten und verschiedene Ausrüstungsgegenstände gefunden. Noch heute gibt es viele ungeklärte Rätsel wie es zum Scheitern der Expedition und dem Tod der Männer kam. Die Schiffe wurden zuletzt von Walfängern gesehen und Jahre später von Eskimos, diese berichteten über weiße Männer, die auf einer eisigen Insel verhungert sind. Dort fanden sich sogar Anzeichen von Kannibalismus. Dan Simmons erzählt in seinem Roman von den historischen Ereignissen dieser Expedition und verbindet sie mit fiktiven Horrorelementen.

    Die Geschichte und die Rätsel der Expedition um Sir John Franklin fand ich schon immer faszinierend, so dass ich am Roman von Dan Simmons nicht vorbeigehen konnte. Simmons versteht es wirklich atmosphärisch zu erzählen und schafft es so dem Leser die kalte und erbarmungslose Umgebung der im Eis gefangenen Schiffe vor Augen zu führen. An manchen Stellen kann man den eisigen Wind förmlich spüren und zu jeder Zeit bibbert und hungert man mit den armen Männern. 

    Simmons hat seinen Roman gut recherchiert, greift mehrere der um die Expedition kreisenden Theorien auf und bringt auch die Lebensweise der Inuit mit ein. So ist es sehr spannend über die Probleme und katastrophalen Fehler der Expedition zu lesen. Durch Perspektivwechsel erfährt der Leser auch viel über die Kapitäne John Franklin und Francis Crozier, zudem verwendet Simmons das fiktive Tagebuch eines Schiffsarztes und lässt kapitelweise auch die einfachen Schiffsleute zu Wort kommen. Die meiste Zeit liest sich das sehr spannend, wären da nicht die unnötigen Ausschweifungen, die zu störenden Längen führen. Simmons schafft es einfach nicht die knapp 1000 Seiten durchwegs spannend zu füllen. Vor allem im Mittelteil hätte ich mir gewünscht, dass es sich kürzer fasst, die Handlung straffe und manche Kapitel ganz weglässt.

    Für meinen Geschmack gibt Simmons den Nebensächlichkeiten zu viel Platz. Seine Geschichte hätte er auch auf 500 Seiten erzählen können, dann wäre ein durchgängig spannendes Buch herausgekommen. So ist es zwar ein gelungenes Werk, aber einfach viel zu lang.

  8. Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)
    Ferdinand von Schirach

    Verbrechen

     (712)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck

    Faszinierend, wie Ferdinand von Schirach mit der Präzision und Kühle eines chirurgischen Skalpells sowohl inhaltlich als auch ethisch-moralisch die Vorgeschichte und den Kern realer Kriminalfälle herausarbeitet. Wie ein Absatz den Leser auf nächsten vorbereitet, wie logisch und folgerichtig ein Satz auf den folgenden zuläuft. Und bei aller Kühle und Sachlichkeit wird der tiefe Glaube des Autors an die Würde des Menschen deutlich. Ferdinand von Schirachs Intelligenz, gute Bücher zu schreiben, sucht derzeit unter deutschen Autoren ihresgleichen.

  9. Cover des Buches Dem Abgrund so nah (ISBN: 9783499290879)
    Jessica Koch

    Dem Abgrund so nah

     (189)
    Aktuelle Rezension von: lunau-fantasy

    Nachdem ich das erste Buch der Reihe gelesen habe, welches mir vom Schreibstil leider nicht so zusagte, und dann den Film im Kino gesehen habe, trieb die Frage über Dannys Geschichte in mir herum. Daher wünschte ich mir das Buch hier zu Weihnachten und konnte es tatsächlich lesen, Zwei Tage habe ich gebraucht. Es ist schwer zu beschreiben, was ich von diesem Buch halten soll. Die Geschichte, ihr Inhalt, ist wirklich erschreckend. Immer wieder sagte ich mir, dass es auf einer wahren Geschichte beruht, Das Danny all das wirklich durchgemacht hat, für so eine lange Zeit und dass er damit ganz alleine war. Viel zu jung, um mit so einem Problem umgehen zu können. Und erschreckend, sich klar zu machen, dass es leider in vielen Familien so ist, dass ein Elternteil sich vor der Gewalt des anderen Elternteils verschließt und solche Dinge geschehen lässt. 

    Die Geschichte zeigt, dass wir viel aufmerksamer durch das Leben gehen müssen, unsere Mitmenschen nicht direkt für ein Verhalten verurteilen sollten (denn wir kennen ihre Geschichte nicht) und dennoch Hilfe anbieten sollten, wo immer es geht. Gebt euch bei der Frage "Wie geht es dir" nicht mit einem einfachen "gut" als Antwort zufrieden. Es ist die meist erzählteste Lüge!

    Gleichzeitig zeigt die Geschichte, dass es jederzeit passieren kann, dass uns ein Schicksalsschlag aus der Bahn wirft. Ein Unfall, Schuldgefühle oder auch ein Umzug können erhebliche Schäden in unserem Unterbewusstsein auslösen, egal in welchem Alter. Denkt immer daran, dass es euer Leben ist und kämpft für eure Bedürfnisse. 

    Dennoch habe ich mich mit diesem Buch und seiner Schreibweise schwer getan. Irgendwie fehlte mir der richtige Zugang zu dem Buch, ich war nicht darin gefangen, wie es sonst oft beim Lesen der Fall ist. Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht auch am Schreibstil, aber ich hatte dauerhaft einen großen Abstand zum Text. Immer wieder hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte nicht altersgerecht geschrieben ist. Danny war anfangs 11, las sich aber vom Verhalten und seinen Worten bereits wie 16 - 18. Natürlich ist es schwer so eine Geschichte aus der Sicht eines Kindes zu schreiben und niemand weiß, ob er nicht wirklich so redete und handelte, weil die Umstände es erforderten. Deshalb ist es so schwer, diese Rezension zu schreiben. Aus der Sicht eines traumatisierten Kindes zu schreiben und dieses nicht einmal mehr fragen zu können, das ist hart. 

    Was ich aber sagen kann ist, dass mich die Sichtweisen des Vaters oder anderer Figuren störten, denn dies konnte ja niemand wissen. Danny hat Aufzeichnungen hinterlassen, aber der Rest ist vermutet. Klar, es handelt sich hier nach wie vor um einen Roman, da ist es sicherlich erlaubt, aber mich persönlich störte es. 

    Dennoch gebe ich dem Buch vier Sterne. Weil es ein schweres Thema ist, weil es mich dennoch nicht losgelassen hat und ich es unbedingt zu ende lesen wollte, schnell lesen wollte. Danny war ein starker Mensch, seine Geschichte tut im Herzen weh. Aber er hat sich nicht unterkriegen lassen und das gibt Mut.

    Passt auf euch auf!

  10. Cover des Buches Gomorrha (ISBN: 9783423345293)
    Roberto Saviano

    Gomorrha

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Gomorrha ist ein Sachbuch, so wird es beschrieben und das sollte man auch im Hinterkopf behalten. Es wird an keiner Stelle echte Spannung aufgebaut, dessen sollte man sich bewusst sein, somit kann es sich an manchen Stellen etwas ziehen. Auch die vielen verschiedenen Personen sind durchaus etwas verwirrend. Allerdings war das Buch für mich auch ein sehr interessantes und auch schockierendes Buch, vor allem das Ende hat es noch einmal wirklich in sich, ohne jetzt zuviel verraten zu wollen

  11. Cover des Buches Meine wundervolle Buchhandlung (ISBN: 9783832197438)
    Petra Hartlieb

    Meine wundervolle Buchhandlung

     (283)
    Aktuelle Rezension von: Ilona67

    Die Autorin hat hier niedergeschrieben wie es dazu kam dass sie und ihr Mann damals diese kleine Buchhandlng in Wien gekauft haben und wie schön und auch wie anstrengend es in unserer Zeit ist eine Buchhandlung zu betreiben. 

    Nicht nur eine Geschichte die gegen den Kampf des Internetangebots erzählt und das das Weihnachtsgeschäft toll und gleichzeitig erschreckend sein kann und das man dabei nicht reich werden kann. Eine Geschichte indem die Menschen für Bücher "brennen" und auch eine Geschichte um anderen Mut zu machen durchaus mal über seinen Schatten zu springen und einfach etwas zu wagen wofür das eigene Herz brennt.

  12. Cover des Buches Als ich unsichtbar war (ISBN: 9783404603565)
    Martin Pistorius

    Als ich unsichtbar war

     (139)
    Aktuelle Rezension von: Raven

    Das Buch "Als ich unsichtbar war" von Martin Pistorius ist mit 344 Seiten über Lübbe  Verlag erschienen.  Das Hörbuch ist 7 Stunden und 44 Minuten lang und über Audible erhältlich. Desweiteren gibt es eine Ebook-Version. 

    Der Hörbuchsprecher hat eine sehr angenehme, passende Stimme

    Der Autor beschreibt in diesem Buch wie ihn mit zwöl Jahren eine mysteriöse Krankheit befällt, die ihn elf Jahre lang in sich selbst einsperrt. Er bekommt alles mit, kann sich aber nicht verständigen. Die Umgebung geht davon aus das er quasi Hirntot ist. 

    Das Buch hat mich emotional total erschüttert und mitgenommen. Es regt zum Nachdenken an, zeigt Misstände unseres Gesundheitssystems und der Integration auf und sensibilisiert hoffentlich die Gesellschaft im Umgang mit behinderten Menschen. Der Autor ist unglaublich stark und tapfer. Ein wirklicher Held unserer Zeit. Es ist unvorstellbar was er alles auf sich nehmen musste und was er gemeistert hat. Das Buch ist unglaublich mitreißend und klingt noch lange nach. 

    Fazit: Extrem berührende Biographie, die die Missstände unseres Gesundheitssystems aufzeigt und Einblicke in die Integration und Welt von behinderten Menschen ermöglicht. Ein großartiges Werk welches hoffentlich viele Menschen erreicht und sensibilisiert. Außerordentliche Hörempfehlung!

  13. Cover des Buches Dem Ozean so nah (ISBN: 9783499290886)
    Jessica Koch

    Dem Ozean so nah

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Noelita

    Ein gelungener Abschluss der Danny-Trilogie geschrieben aus Tinas Sicht. 

  14. Cover des Buches Die stille Bestie (ISBN: 9783548287126)
    Chris Carter

    Die stille Bestie

     (508)
    Aktuelle Rezension von: Sabrina1988

    Einfach wow, super schreibstil, spannend und absolut empfehlenswert 

  15. Cover des Buches Die Welle (ISBN: 9783473544042)
    Morton Rhue

    Die Welle

     (2.249)
    Aktuelle Rezension von: lea_reads_books

    Heyy ihr Leseratten 🥰

    .

    Meine Meinung: Das Buch lies sich ziemlich schnell und flüssig lesen. Es haben sich auch einige Sätze eingeschlichen, über die man sehr lange nachdenken konnte. Ich denke, ich hatte selten ein Buch mit einem solch ernsten Thema in der Hand, dass so tiefgründig war und bei dem ich, während des Lesens, sehr viel über mein eigenes Verhalten nachgedacht hatte. Morton Rhue‘s Schreibstil hat eine solche Kraft, dass sie Menschen sich selbst reflektieren lässt. Mir war an keiner Stelle klar, was als nächstes passieren wird und ich hab ständig nur gehofft, dass es nicht noch schlimmer wird.

    Teilweise war das Verhalten von Robert echt besorgniserregend und gruselig. Am spannendsten war jedoch das Verhalten von Laurie (und später auch David). Der Widerstand, die Rebellion. Die, die gegen den Strom schwimmen. Lauries Mutter war von Beginn an der Meinung, dass die Welle keine so tolle Idee ist und dadurch wandte sich Laurie auch recht schnell von der Welle ab. Und das fand ich so spannend: Wie viel ein einziger der nicht die Meinung anderer teilt, diese anderen dennoch beeinflusst. Generell zeigt dieses Buch, wie leicht wir zu manipulieren sind. Im Prinzip hat Ben seine Schüler auch nur manipuliert. Ich konnte trotzdem viele Schüler verstehen und auch Bens Handeln erschien mir meistens logisch.

    Fazit: Dieses Buch hat mich sehr viel über die Menschheit, ihre Geschichte, aber auch über mich selbst nachdenken lassen. Man kam schnell voran und es war nie langweilig. Die Charaktere waren sehr tiefgründig und wirkten sehr real.

  16. Cover des Buches Gesamtausgabe (ISBN: 9783596905911)
    Anne Frank

    Gesamtausgabe

     (2.384)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Der historischen Zusammenhänge und der immensen Bedeutung dieses Zeitdokumentes bewusst, trafen mich die Lebensfreude und die teils sehr unterhaltsamen Anekdoten der jungen Autorin doch unvorbereitet. So überrascht, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Das Tagebuch der Anne Frank gewährt ein fesselndes Eintauchen in ihre Gedanken- und Gefühlswelt und lässt einem ganz beiläufig erfahren, wie es ist, von einem deutschen Unrechtsstaats das eigene Daseinsrecht abgesprochen zu bekommen. Es ist unfassbar, dass die Deutschen damals ihre ethnischen Säuberungen sogar im Radio angekündigt haben. Und alle haben gewusst, was mit jenen passiert, die weggeholt und abtransportiert wurden. Alle haben es gewusst!

  17. Cover des Buches Der Gefangene (ISBN: 9783453811744)
    John Grisham

    Der Gefangene

     (146)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber

    Ich habe mir das Buch wirklich nur gekauft, weil es als Mängelexemplar so billig war. Seit dem Kauf stand es mal sicher 3 Monate im Bücherregel, aber als ich für einen Thermenaufenthalt ein dickeres Buch brauchte, kramte ich dieses hervor.

     

    Ich war von Anfang an in der Geschichte drin, war aber total erstaunt, das Ron nicht dem gängigen Bild eines zu Unrecht Verurteilten entsprach. Er war mir einfach nicht sympatisch!

     

    Aber darum ging es ja auch nicht, denn Sympatie hin oder her, es darf niemand zu Unrecht im Gefängnis versauern. Was hier an gefakten Fakten, erfundenen Geständnissen und ach so wichtigen Beweisen von der Polizei und der Staatsanwaltschaft zusammengetragen wurde, raubte mir fast den Atem. Immer wieder kam mir die Frage: „Spinnen die?“ und so war es wohl auch. Sie ließen Ron Williamson und Dennis Fritz im Grunde nie eine Chance, sie beeinflussten die Geschworenen, sie manipulierten alles so lange, bis es in die Geschichte passte und das Unglaublichste daran war: sie kamen damit durch!

     

    Ich fühlte mit den Opfern, sowohl denen der gewaltsamen Verbrechen als auch denen, die zu Unrecht für etwas beschuldigt wurden, das sie nicht getan hatten. In diesem Zusammenhang bin ich sehr froh, dass es nun die DNA Analyse gibt. Sie bewahrt nicht nur viele vor einer ungerechtfertigten Verurteilung, sie holte seit der Einführung auch jede Menge Menschen wieder raus. Wie ihr auf dem oben angegebenen Link sehen könnt wurden bis heute alle 139 Menschen wieder aus der Todeszelle geholt, sie waren nachweislich nicht schuldig! Von allen, die zu lebenslanger Haft verurteilt wurden, ganz zu schweigen.

     

    Das Buch ist für mich sehr gut geschrieben, es fesselt und baut auch eine Spannung auf, obwohl man das Ende kennt. Die Spannung besteht darin herauszufinden, wie man zu dem Ende kommt, was alles passieren musste, welche Tiefschläge hingenommen werden mussten, welche Ungerechtigkeiten passiert sind und wie am Ende doch noch der Silberstreif am Horizont erscheint.

     

    Ich fand es gerade interessant, dass die Hauptfigur jemand ist, der eigentlich viele Fehler gemacht hat in seinem Leben, ein Egoist, ein Rüpel, ein Trunksüchtiger, ein Psychotischer, ein Paranoider und ein Drogensüchtiger. Ron Williamson mag vieles sein, ein Mörder ist er allerdings nicht. Es fällt nicht leicht, wirklich mit ihm zu fühlen, aber genau das macht die Spannung des Buches aus. Es geht schlicht und ergreifund um Wahrheitsfindung. Ein Prozess, der bei Ron 11 Jahre dauerte, ein Prozess, der bei vielen noch viel länger dauerte. Ronald Kitchen etwa war 21 Jahre lang eingesperrt, bis seine Unschuld bewiesen wurde, Paul House musste 23 Jahre auf seine Freilassung warten, ebenso with Nathson Fields. Ganze 15 Jahre waren es für Gregory Wilhoit. Er war im Gefängnis der beste Freund von Ron Williamson und als er freigesprochen wurde vom Mord an seiner Frau war es das, was Ron und Dennis brauchten, um weitermachen zu können.

     

    Wie viele unschuldige Personen wirklich hingerichtet worden sind, dazu schweigt die Regierung, aber es werden sicher einige gewesen sein. Einige, die ein Schicksal erleiden musste, wie Cameron Willingham, der verurteilt wurde, seine Töchter dadurch getötet zu haben, indem er sein Haus anzündete. Es wurde nachweislich bewiesen, dass er es nicht war - 5 Jahre nach seiner Hinrichtung. Ebenso erging es Gary Graham, der nach 19 Jahren in der Todeszelle hingerichtet wurde. Er soll bei einem Supermarktüberfall einen Mann erschossen haben und wurde aufgrund der Aussage einer Zeugin, die einen kurzen Blick auf den Täter aus ihrem Auto aus etwa 40 Meter Entfernung in der Nacht hatte werfen können. Erst nach seinem Tod kam heraus, dass es zwei Augenzeugen gab, die direkt im Supermarkt arbeiten, die aussagten, dass Gary Graham mit Sicherheit nicht der Täter war. Sie wurden bei der Verhandlung nicht gehört, weil sie nicht ins Tatschema der Anklage passten. Es sind genau solche Fälle, die mich zornig machen und die mich gegen die Todesstrafe einstellen. Ich war schon immer gegen die Todesstrafe, einerseits, weil ich der Meinung bin, dass der Staat nicht genau das machen darf, wofür er den Todeskanditaten verurteilt hat - nämlich Mord. Anderseits aber auch wegen der vielen Todesurteile, die einfach zu unrecht gesprochen wurden. Ware Richter Seay nicht gewesen, Ron Willamson wäre lange vor seiner Zeit durch eine Giftspritze gestorben. Viele anderen hatten dieses Glück nicht. Das ist doch eine zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit.

     

    Ich denke, John Grisham ist es gelungen, auf eine Justizskandal aufmerksam zu machen, ob er damit weitere verhindern kann, bezweifle ich zwar, aber auf jeden Fall wurde alles aufgezeigt, was man von Grisham kennt: korrupte Polizisten, beeinflussbare Geschworene, Richter, die ihr Amt unzureichend ausüben, Staatsanwälte, die man als narzistisch beschreiben kann und Pflichtverteidiger, die eigentlich mit dem Fall gar nichts zu tun haben wollen - nur dass es dieses Mal kein Roman ist, sondern die bittere Wahreit. Eine Wahrheit, die in einer Kleinstadt namens Ada in Oklahoma stattgefunden hat. Eine Wahrheit, die 11 Jahre auf ihre Entfaltung warten musste und unglaublich vielen Menschen unglaublich viel Leid gebracht hat. Dass der Staat es dennoch nicht über sich bringt, sich offiziell zu entschuldigen ist eine Schande.

     

    Ich persönlich hoffe, dass es mir nie so schwer fallen wird, einen Fehler einzugestehen und ich hoffe auch, dass die Verantwortlichen rund um Bill Peterson irgendwann zur Rechenschaft gezogen werden - auch wenn es nicht mehr in diesem Leben sein wird.


    Mich persönlich hat das Buch dazu inspiriert, mich wieder mehr mit der Todesstrafe auseinanderzusetzen, mir Fälle von Justizirrtümern anzusehen und mich besser zu informieren. Wahrscheinlich gibt es sogar bessere Bücher von John Grisham, mir fällt da etwa die Jury oder die Kammer ein, aber dieses Buch ist aufgrund der wahren Geschichte dennoch etwas Besonderes und so will es auch behandelt werden.

     

    Daher eine klare Empfehlung und volle Punktezahl von mir!


  18. Cover des Buches Lone Survivor (ISBN: 9783453200708)
    Marcus Luttrell

    Lone Survivor

     (13)
    Aktuelle Rezension von: schattensucher

    Ihr merkt, ich habe gerade einen Hang dazu Berichte von (ehm.) Navy-Seals zu lesen, allerdings, das muss ich zugeben, ist Lone Survivor ein Buch, das ich mittlerweile ein zweites Mal in die Hand genommen und gelesen habe. Ursprünglich habe ich das Buch in einer Ramschkiste bei uns in einem der Kaufhäuser entdeckt, wo das Cover & der Titel mich angesprochen haben (vom Klappentext ganz zu schweigen). Ich habe das Buch bereits in anderen Rezensionen erwähnt, da es das erste Buch dieser Art war, welches ich gelesen habe (American Sniper etc. kamen erst sehr viel später).

    Auch wenn ich, dank des Klappentextes, auf den Inhalt vorbereitet war, bin ich recht ruhelos und teilweise recht geschockt gewesen, immerhin darf man nicht vergessen, dass es sich um einen Tatsachenbericht handelt. Die Geschichte ist sicherlich schnell erzählt, die Emotionen beschäftigen einen noch viel länger, Marcus Luttrell beschreibt, wie auch schon Chris Kyle, seine Kindheit und wie in ihm der Wunsch wuchs, eines Tages zu den Seals zu gehören, ebenso wie sein Weg ihn an sein Ziel führte. Wie auch Kyle beschreibt er die BUD/S und die Höllenwoche sehr ausführlich, ehe er die restliche Ausbildung nur zu streifen scheint. Was die Ausbildung angeht, erfährt man hier jedoch nichts neues (im Grunde werden in den meisten Büchern immer wieder die selben Dinge erzählt, auch wenn sie anders heißen und aus anderer Sicht beschrieben werden, sind dies vermutlich die Dinge, die an die Öffentlichkeit gelangen dürfen), ehe er wieder zum Einsatz schwenkt, der der Operation Red Wings vorausgeht. Luttrell nimmt sich Zeit die Gegebenheiten zu erläutern und die Männer vorzustellen, die an seiner Seite versuchten sich dem Wahnsinn zu stellen, der da auf sie warten sollte...und die diesen Versuch mit dem Leben bezahlten. Er erzählt, hin und wieder sehr patriotisch, von den Seals, von seinen eigenen Idealen und seinen Zielen, die USA und insbesondere den Staat Texas zu schützen. Er erzählt wie das 4-Mann-Team zu einer Erkundungsmission aufbricht, die schließlich entsetzlich schief läuft, als ihnen ein paar Ziegenhirten über den Weg laufen, die sie schließlich an die Taliban verraten sollen. Luttrell erzählt von seinen eigenen Strapazen, von dem Tod seiner Freunde und wie er durch ein Wunder gerettet wird. Und er erzählt, wie er es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Familien seiner Freunde aufzusuchen. Ich vermute, er wird diesen Kampf bis zu seinem Tod ausfechten müssen, immerhin hat er überlebt, während seine Kameraden starben und noch mehr den Tod fanden, bei dem Versuch ihn zu retten.



    Wie bereits erwähnt war dies das erste Buch, welches ich in der Richtung gelesen habe. Man kann von dem Patriotismus der Seals und der Amerikaner halten was man mag, aber wenn ich Soldaten in den Kampf schicke, muss ich auch dafür Sorgen, dass sie Handlungsfähig bleiben (das habe ich bereits in anderen Rezensionen erwähnt). Die Katastrophe nimmt ihren Lauf, weil die vier Soldaten eine Entscheidung nach dem Gesetz treffen müssen, nicht nach militärischen Standpunkten, hätten sie dies getan, wären sie vielleicht mit dem Leben davon gekommen, ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich diese Entscheidung nie werde treffen müssen.



    Sollte jemand von euch den Film gesehen haben, kann ich das Buch nur wärmstens empfehlen (der Film wird dem Buch meiner Meinung nach nicht gerecht und ist ein Abklatsch des ganzen, was dort geschehen ist), wenn er die ganze Geschichte wissen möchte. (Solltet ihr das Buch gelesen haben und den Film sehen wollen, sagt nicht ich hab euch nicht gewarnt, American Sniper wird dem Buch deutlich besser gerecht, als es bei Lone Survivor der Fall ist, was ich schade finde, diese Männer hätten es imo besser verdient, auch wenn die Rollen gut besetzt worden sind).



    Ich schließe wieder mal mit den Worten: Passt auf euch auf!



  19. Cover des Buches Frühling, Sommer, Herbst und Tod (ISBN: 9783453436886)
    Stephen King

    Frühling, Sommer, Herbst und Tod

     (305)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Die ersten beiden Geschichten fand ich genial, die anderen beiden okay ...

    Frühlingserwachen - 5 Sterne

    Zur ersten Geschichte kenne ich die Verfilmung "Die Verurteilten", die übrigens sehr genial gemacht ist und es sogar Filmbilder in meiner Buchausgabe dazu gibt.

    Erzählt wird die Geschichte von Andy Dufresne, der 1944 wegen Mordes in Shawshank landet - einem Gefängnis, in dem viele "schwere Jungs" lebenslänglich absitzen und in dem auch von den Wärtern oder auch der Gefängnisleitung ein brutales Regiment geführt wird.
    Red sitzt ebenfalls schon einige Jahre dort ein und lernt Andy als zurückhaltenden, bedächtigen Mann kennen, der sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen lässt. Dass er seine Unschuld beteuert, ist natürlich nicht unüblich in diesen Kreisen, doch Red ist sich bei ihm fast sicher, dass er tatsächlich nichts mit dem Mord zu tun hatte.
    Die Freundschaft, die zwischen den beiden wächst, geht sehr tief. Was sie alles durchmachen müssen, von der Willkür und Brutalität abgesehen, hat viele Facetten und zeigt vor allem auch die kleinen Lichtblicke in einem finsteren Tal, wenn man es schafft, seine Hoffnung nicht zu verlieren.
    Warum Red sich schließlich 1975 hinsetzt, um Andys Geschichte aufzuschreiben, hat einen höchst außergewöhnlichen Grund.

    Eine sehr harte und doch einfühlsame Geschichte.


    Sommergewitter - 5 Sterne

    Auch die zweite Geschichte wurde verfilmt als "Der Musterschüler", die ich alledings noch nicht gesehen habe.

    Hier geht es um den jungen Burschen Todd Bowden, der ein perfides Interesse am 2. Weltkrieg hat. Als er in der Nachbarschaft einen alten Nazi auspürt, presst er aus diesem sämtliche grauenvollen Erinnerungen heraus, die seiner morbiden Faszination immer mehr Nahrung geben.
    Todd wirkt sehr kalt, fast schon unheimlich und berechnend. Trotzdem ist er "nur" ein 13jähriger Junge, dem die Qualen aus der Vergangenheit des Alten selbst bald an die Substanz gehen.
    Diese Beziehung der beiden, die Wechselwirkung und die daraus entstehenden Abhängigkeiten ergeben ein subtiles Grauen, das mich beim Lesen völlig an die Geschichte gefesselt hat!

    Hinter jeder Fassade kann alles stecken - und dem Karma entkommt man trotzdem nicht.
    Übrigens wurde hier der Anwalt Defresne aus der ersten Geschichte erwähnt - coole Sache :D


    Herbstsonate - 3.5 Sterne

    Den Film "Stand by me" liebe ich sehr und sicher kennen viele von auch diese tolle Verfilmung! Die Novelle selbst heißt ganz schlicht: Die Leiche

    Die vier 12jährigen Jungs Gordie, Teddy, Chris und Vern leben in der Kleinstadt Castle Rock (die ja in vielen Büchern von S. King als Schauplatz genommen wird) und hören von einem Jungen, der vermisst wird und wahrscheinlich tot ist. Sie beschließen, seine Leiche zu suchen und kommen bei diesem Ausflug an ihre Grenzen. Freundschaft, Zusammenhalt und noch vieles mehr.
    Grade mit Gordie hab ich sehr mitgefühlt, dessen Eltern ihn nach dem Tod seines älteren Bruders kaum mehr wahrnehmen, eine ebenso grausame Misshandlung wie körperliche Gewalt.

    Alle vier Jungs haben keine einfache Kindheit und es ist alles andere als leicht für sie, sich durchzubeißen. Wenn man das heutzutage liest, wird man einiges gar nicht glauben können - aber eines hatten sie: Zeit um frei zu sein und ihre eigenen Erfahrungen zu sammeln.

    Ohne auf die Filmbilder zurückgreifen zu können, hätte ich mich wahrscheinlich nicht so gut einfinden können muss ich gestehen. Grade auf diese Geschichte hatte ich mich sehr gefreut, aber ich hab nicht so den Zugang gefunden. Schlecht fand ich sie trotzdem nicht.

    Auch hier gibts übrigens wieder einige Anspielungen auf andere King-Bücher, wie Cujo, Jerusalem´s Lot oder auch wieder Die Verurteilten.



    Ein Wintermärchen - 3.5 Sterne

    Von der Geschichte hatte ich bisher noch nie gehört. Allerdings taucht hier wieder der "Herrenclub" auf, den ich schon in einem anderen Kurzgeschichtenband entdeckt habe.

    Ein etwas kurioser, mysteriöser Club, in denen sich die Männer regelmäßig treffen und dabei Geschichten erzählten.
    "Atemtechnik" ist hier die letzte und kürzeste Geschichte; mit ein paar sehr guten Momenten (grade auch im Hinblick auf die Geburt, was hier durchklingt fand ich echt toll!) aber nicht übermäßig etwas besonderes für mich.

  20. Cover des Buches Das Kartell (ISBN: 9783426304297)
    Don Winslow

    Das Kartell

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Igno

    Nachdem er Adán Barrera, den mächtigsten Kartellboss Mexikos, in einem US-amerikanischen Hochsicherheitsgefängnis untergebracht hat, zieht sich Art Keller aus dem Drogenkrieg zurück. Sein Exil hat er in einem Kloster gefunden, in dem er Bienen züchtet. Doch der Drogenkrieg geht weiter. Adáns Einfluss reicht so weit, dass er einen Deal für sich abschließen kann, der ihn von den USA in mexikanische »Haft« bringt. Wenig später gelingt ihm die »Flucht« und Arts Ruhestand endet abrupt, als sein alter Chef Tim Taylor ihn um Hilfe bittet. Sein Wissen über die Kartelle und die Barreras speziell ist zu unentbehrlich, um in der Bienenzucht zu vergehen.

    Don Winslows zweiter Teil der Trilogie um den Drogenkrieg um die und jenseits der Südgrenze der USA erschien 2015 bei Droemer. Das Kartell umfasst 832 Seiten und schließt chronologisch an Tage der Toten an.

    Das Buch dreht sich um den US-amerikanischen Drogenkrieg, hauptsächlich in Mexiko. Es gibt Exkurse nach Guatemala und zur ‘Ngrangheta in Europa, außerdem zu den Verwicklungen zum islamistischen Terrorismus. Der weitaus größte Teil der Geschichte spielt aber in Mexiko. Das Buch ist, wie schon Tage der Toten, intensiv recherchiert und orientiert sich im Rahmen an der historischen Realität, die Geschichte selbst allerdings ist Fiktion. Behandelt wird der Zeitraum der Nullerjahre und ein Stück darüber hinaus.

    Wieder zurück im Geschehen muss Art Keller feststellen, dass sich die Kartelle in Mexiko zunehmend brutalisieren. Waren zivile Opfer früher eher die notwendige Ausnahme, nutzt eine zunehmende Zahl von Kartellen sie mehr und mehr als normale Strategie im Krieg. Mexiko wird zum Schlachtfeld – Betonung auf der ersten Silbe -, Städte werden entvölkert, die Kartelle bauen sich paramilitärische Armeen auf und die staatlichen Behörden sind entweder Nutznießer der Kartelle, sehr schnell ausgelöscht oder stehen den Kartellen in Brutalität und Willkür in nichts nach. Im wahrsten Sinne des Wortes zerrieben wird dazwischen die Bevölkerung.

    Auch das Geschäftsfeld der Kartelle beginnt einen Wandel. Ging es früher noch hauptsächlich um Drogenproduktion und -transport, sowie Geldwäsche, etwas Schutzgelderpressung und Straßenkriminalität im Allgemeinen, so wandelt sich dies hin zu den großen internationalen Feldern. Öl wird interessant, ebenso globaler Waffenhandel. Die Kartelle haben astronomische Vermögen aus ihrem Kerngeschäft gezogen, dieses Geld muss irgendwo arbeiten. Gerade das Öl verschärft die Kämpfe um ölreiche Regionen in Mexiko. Winslow nimmt, um die Folgen des Drogenkrieges für die Bevölkerung schonungslos zu verdeutlichen, Ciudad Juárez zu einem seiner zentralen Handlungsorte. Die Stadt litt tatsächlich schwer unter dem Krieg zwischen Kartellen und Behörden und die Handlung ist in all ihrer Brutalität stark an die historischen Ereignisse angelehnt.

    Auch in Das Kartell schwebt zwischen den Zeilen immer Winslows Kritik an der kriminalisierenden Drogenpolitik. Und wie schon im ersten Band zeigt er wieder schonungslos auf, wie alle Kriegsparteien letztendlich von dieser Politik profitieren – auf Kosten der Bevölkerung. Gegen Ende spricht er seine Kritik auch nochmal explizit aus. Eine hervorgehobene Rolle bekommen Journalisten, die nun gezielt Opfer werden, und die Frauenmorde von Ciudad Juárez.

    Anknüpfend an den ersten Teil ist auch Das Kartell zwar ein sehr dickes Buch, wird aber nicht langweilig. Winslow schreibt flüssig, erinnert stilistisch wieder ein wenig an Sin City. Seine Figuren stellt er ausführlich dar, so werden auch die Beweggründe der größten Unsympathen zwar nicht akzeptabel, aber verständlich. Auch die Zivilbevölkerung bekommt durch eigene Figuren und Handlungsstränge viel Raum, um ihr Leid zu vermitteln. Gerade das Dilemma der Journalisten, die ab einem gewissen Punkt entweder gar nicht mehr oder mit der Stimme der jeweiligen Besatzer berichten können, nimmt eine zentrale Rolle ein. Winslow zeigt, wie sich in den Nullerjahren daraus das Aufkommen der Bloggerszene als Parallelfeld des klassischen Journalismus’ entwickelt.

    Das Kartell ist epochal, wie sein Vorgänger Tage der Toten. Der behandelte Zeitraum ist zwar deutlich kürzer, die Handlung dadurch aber nicht weniger mächtig. Das Buch ist lang, erschlägt die Lesenden aber nicht. Und es gibt tiefe Einblicke in ein Stück Geschichte der amerikanischen Kontinente, die wir hier nur am Rande erlebt haben. Absolut lesenswert.

  21. Cover des Buches Libellenschwestern (ISBN: 9783734103773)
    Lisa Wingate

    Libellenschwestern

     (150)
    Aktuelle Rezension von: lisbethsalander2102

    Schon lange nicht mehr hat mich ein Buch so bewegt! Dabei hatte ich gar nichts Besonderes erwartet, doch wurde alles um Längen übertroffen! Der Roman, der auf einer wahren Begebenheit beruht, spielt auf zwei Zeitebeneben, also in zwei Handlungssträngen, was die Sache besonders spannend macht. Zum einen befinden wir uns in der Gegenwart, in der uns eine junge Frau, namens Avery,  aus einer gut situierten Politikerfamilie durchs Geschehen führt. Beim Besuch in einem Altersheim entwendet eine alte Frau Averys Armband, ein Geschenk ihrer Großmutter. Avery macht sich auf und recherchiert über die Lebensgeschichte der alten Frau, was sie heraus bekommt, ist skandalös!

    Im zweiten Handlungsstrang befindet wir uns im Jahr 

    1939, als eine Familie mit vielen Kindern, die als sogenannte Flusszigeuner auf einem Hausboot am Mississippi Leben und ein hartes Dasein fristen , auch wenn es aus Sicht der erzählenden etwa 10jährigen Rill, manchmal romantisch klingt. Das Schicksal dieser Familie lässt einem das Blut in den Adern gefrieren, ein Skandal um das Thema Adoption  in den ISA, über den ich bisher nichts wusste, wird aufgedeckt, immer mehr werden die beiden Handlungsstränge zusammen geführt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auf jeden Fall brauche ich mehr von dieser Autorin! 

  22. Cover des Buches Beim Leben meiner Schwester (ISBN: 9783492262668)
    Jodi Picoult

    Beim Leben meiner Schwester

     (1.847)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    Das ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. "Beim Leben meiner Schwester" von Jodi Picoult handelt von der Familie Fitzgerald und dem Designer-Baby Anna, welches sie als Ersatzteillager für ihre Leukämie-kranke Tochter Kate zeugen. Um den Krebs von Kate besiegen zu können, brauchen sie Knochenmark mit der DNA von Kate. Deshalb wird Anna im Reagenzglas gezeugt. Als kleines Kind kann sich Anna nicht gegen die Eingriffe wehren, in denen ihr unter Schmerzen Knochenmark aus dem Rücken entnommen wird. Sie lebt damit, dass sie das von Zeit zu Zeit eben für ihre Schwester machen muss. Doch dann erleidet Kate Nierenversagen und braucht eine Spenderniere. Nun soll Anna eine Niere spenden. Und sie fängt an sich zu wehren. Sie nimmt sich einen Anwalt, weil sie das Recht auf ihren eigenen Körper einklagen möchte. Das Buch ist der Hammer gewesen. Es ist so toll geschrieben. Nicht nur das Thema ist genial. Wie das Buch ausgeht, schreibe ich jetzt nicht. Jedenfalls anders, als im Film. Und das Filmende habe ich, ehrlich gesagt, besser gefunden. Dennoch lohnt es sich dieses Buch zu lesen. Ich kann es jedem empfehlen. Ich habe kurze Zeit nach diesem Roman noch ein weiteres Buch der Autorin gelesen, was auch echt gut war. Kürzlich habe ich in der Buchhandlung ein weiteres Buch von ihr erstanden, was eines meiner nächsten Bücher sien wird, die ich lesen werde.

  23. Cover des Buches Der Tätowierer von Auschwitz (ISBN: 9783492061377)
    Heather Morris

    Der Tätowierer von Auschwitz

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    ... ich denke, wenn man dieses Sprichwort auf den negativen Hintergrund dieses Buches anwendet, beschreibt es nur allzu gut, wie schwer es Lale Sokolov gefallen sein muss, seine Geschichte zu erzählen, und wie schwierig es für die Autorin gewesen sein muss, dies dann in Worte zu fassen.

    Denn für die unfassbar furchtbaren Taten des NS-Regimes gibt es keine und deswegen möchte ich für dieses Buch nur eine Empfehlung aussprechen.

  24. Cover des Buches Das Seelenhaus (ISBN: 9783426304846)
    Hannah Kent

    Das Seelenhaus

     (255)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Die Familie des Kornsáhofs ist entsetzt: Die verurteilte Mörderin Agnes Magnusdottir soll bis zu ihrer Hinrichtung bei ihnen in Verwahrung bleiben. Sich der Entscheidung zu widersetzen ist nicht möglich. Gefängnisse gibt es auf Island nicht und eine helfende Hand kann die Familie mehr als gut gebrauchen. Also fügt sie sich zwangsläufig der unangenehmen Aufgabe. 

    Doch schon bei Agnes Ankunft fällt es Hausherrin Margrét schwer, der Verurteilten die gebührende Abneigung entgegenzubringen. Verdreckt, halb verdurstet, geschlagen, gefesselt und abgemagert steht Agnes vor ihr. Also kümmert sich Margrét auf ihre pragmatische Art erst einmal um sie. Ihr Fleiß und ihr Wissen sind der Familie im harten isländischen Winter eine große Hilfe und als sie beginnt nach und nach die Ereignisse zu schildern, die zum Mord geführt haben, wendet sich die Stimmung ihr gegenüber.

    Stimmungsvoll und düster mit authentischen Einblicken ins Island des frühen 19. Jahrhunderts schildert Hannah Kent die letzten Woche in Agnes Leben. Mystischer Volksglaube gemischt mit originalen Dokumenten zum Mordfall sorgen für einen interessanten Mix der den Roman sehr real wirken lässt. Und tatsächlich hat Kent sehr viel recherchiert über diesen Mord, der mit den letzten Hinrichtungen auf Island endet. 


    „[...] aber mich werden sie nicht freisprechen, denn ich bin Agnes, die wissende Agnes, die Blut an ihren Händen hat. Und ich habe so furchtbare Angst. Ich dachte, es würde gehen, ich dachte, ich könnte so tun als ob, aber jetzt sehe ich, dass es nicht gehen wird, dass ich niemals entkommen werde, dass es für mich kein Entkommen gibt.“


    Besonders gefallen haben mir tatsächlich die Einblicke ins Leben der isländischen Bauern. Auf Island zu leben war unglaublich hart. Die Winter sind eiskalt und tödlich, Nahrung oft knapp, Armut allgegenwärtig. Wie Heu oder Butter gemacht werden, wie Fleisch gepökelt wird oder Blutwurst eingekocht, die Torfhäuser mit ihren Badstofas in denen die Bauersfamilie zusammen mit den Knechten schläft, die Fenster aus Schafsdarm – all das fand ich fast faszinierender, als den etwas in die Länge gezogenen Mord.

    Insgesamt ist Hannah Kent ein lesenswertes Portrait einer vielschichtigen Frau gelungen. Ich konnte hier viel über Island lernen und die düstere, raue Stimmung des Romans genießen. Insgesamt blieb es mir allerdings ein wenig zu distanziert.

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