Bücher mit dem Tag "wahrheit"
1.343 Bücher
- Rebecca Yarros
Iron Flame – Flammengeküsst
(1.236)Aktuelle Rezension von: NefinaIron Flame startet ohne Umschweife dort, wo Fourth Wing aufgehört hat und ich war vom ersten Kapitel an wieder komplett verloren in dieser Welt. Basgiath, die Drachen, die Gefahr, diese konstante Spannung,es fühlt sich an, als wäre man nie weg gewesen.
Trotzdem muss ich ehrlich sein: Für mich war dieser Band nicht ganz so stark wie der erste. Fourth Wing hat mich regelrecht überfahren, Iron Flame zieht mich eher langsam, aber gnadenlos tiefer hinein.
Violet hat es mir in diesem Buch nicht immer leicht gemacht. Sie zweifelt ständig an sich selbst, an ihren Entscheidungen und vor allem an Xaden. Ja, manche Gedankenschleifen und Konflikte wiederholen sich, und ja, ich war zwischendurch leicht genervt ABER gleichzeitig konnte ich sie so gut verstehen. Sie trägt zu viel Wissen, zu viel Verantwortung und zu viel Angst auf einmal. Ihre Verletzlichkeit hat sie für mich nur noch echter gemacht, und ich habe sie in vielen Momenten am liebsten einfach in den Arm genommen.
Xaden, dieser Mann ist ein Problem. 🔥
Immer noch verschlossen, immer noch geheimnisvoll, immer noch morally grey as hell. Die Dynamik zwischen ihm und Violet war gerade in der ersten Hälfte frustrierend, weil sie sich oft um dieselben Themen gedreht hat. Vertrauen, Lügen, Geheimnisse. Aber die Spannung zwischen ihnen war trotzdem die ganze Zeit spürbar. Und sobald sich alles zuspitzt, erinnert man sich sehr schnell daran, warum diese beiden so gut funktionieren. Nach diesem Ende habe ich ungefähr tausend Fragen und emotional absolut keine Stabilität mehr.Die Drachen sind weiterhin mein absolutes Highlight.
Tairn ist nach wie vor der grummelige, loyale Fels in der Brandung, und Andarna mit ihrer sarkastischen, leicht rebellischen Art hat mein Herz komplett gewonnen. Jede Szene mit den beiden war Gold wert und hat mir genau die emotionalen Atempausen gegeben, die dieses düstere Buch gebraucht hat.Was für mich schwächer war als in Fourth Wing:
– das langsamere Pacing
– sehr viel Politik, Strategie und Informationsflut
– einige Längen, vor allem im MittelteilAber:
Wenn Iron Flame Fahrt aufnimmt, dann richtig.
Und dieses Ende? Ich war absolut nicht vorbereitet. Ein Cliffhanger, der wehtut, Fragen aufwirft und mich sofort nach dem nächsten Band greifen lässt.Fazit:
Iron Flame ist für mich kein perfekter 5-Sterne-Nachfolger, aber ein intensiver, emotionaler und fesselnder zweiter Band. Ich liebe dieses Universum, ich liebe die Charaktere und ich bin emotional viel zu tief drin, um jetzt noch auszusteigen.Ich werde weiterlesen. Ohne jede Vernunft. 🐉🔥🖤
- Cassandra Clare
City of Bones
(7.834)Aktuelle Rezension von: TaeniaChroniken der Unterwelt hat mich von Anfang an mit seiner düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre in den Bann gezogen. Besonders faszinierend finde ich die Vorstellung, dass es eine magische Welt gibt, die direkt unter der Oberfläche unserer eigenen existiert. Cassandra Clare schafft es, diese Welt so detailreich und glaubwürdig zu gestalten, dass man beim Lesen komplett darin eintaucht. Die Mischung aus Action, Romantik und übernatürlichem Drama sorgt dafür, dass es nie langweilig wird und man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
- Sarah J. Maas
Das Reich der sieben Höfe − Sterne und Schwerter
(2.122)Aktuelle Rezension von: Annika_85Ich hatte nach dem 2. Band (der zu meinen Lieblingsbüchern gehört) sehr hohe Erwartungen und wurde leider ein klein wenig enttäuscht. 🫣
Band 3 knüpft hier nahezu nahtlos an den Vorteil an und ich hatte gehofft, wieder durch die Seiten zu fliegen und genauso gefesselt zu werden wie im Teil davor.
Das Buch hat mich gefesselt - am Anfang und am Ende. Durch Mittelteil hab ich mit eher so durchgequält. Ich fand es zäh und es hat mich nicht gepackt. Ich stand tatsächlich fast schon vor einer Leseflaute… Nesta fand ich überwiegend echt anstrengend, Elain blass und farblos und es ging so viel um Politik, Kriegsführung und Diplomatie, dass mir die Geschichte zu sehr auf der Strecke geblieben ist. Wie gesagt, haben der Anfang und gerade das Ende es richtig rausgerissen und mich zum Abschluss auch versöhnt, aber es bleibt ein kleiner enttäuschter Nachgeschmack.
Ich glaub, bis ich den nächsten Teil anfange, muss ich jetzt erstmal was anderes lesen. Moodreader und so…
4/5 ⭐️
- Anna Todd
After truth
(3.345)Aktuelle Rezension von: belli4charlotteTessa ist innerlich zerrissen: Einerseits kann sie Hardin sein Verhalten nicht verzeihen, andererseits lassen sie ihre Gefühle für ihn nicht los. Zwischen Demütigung, Sehnsucht und der Hoffnung, dass Hardin sich ändern kann, steckt sie in einem emotionalen Chaos fest. Doch die Frage bleibt: Haben die beiden wirklich eine Zukunft – oder wiederholt sich alles nur?
Nach dem starken ersten Teil hatte ich hohe Erwartungen, doch der zweite Band konnte diese leider nicht erfüllen. Auf fast 800 Seiten passiert erschreckend wenig, und am Ende steht man nahezu an derselben Stelle wie zu Beginn. Der Schreibstil ist zwar weiterhin angenehm und flüssig, sodass ich das Buch trotz allem schnell gelesen habe – aber wirklich hängen geblieben ist kaum etwas.
Die Beziehung zwischen Tessa und Hardin wirkt noch toxischer als zuvor, und eine echte Charakterentwicklung bleibt weitgehend aus. Das ständige Hin und Her, die immer gleichen Streitereien und Versöhnungen, Hardins Eifersucht und Tessas Naivität – all das wiederholt sich so oft, dass es irgendwann ermüdend wird. Eine straffere Erzählweise hätte der Geschichte definitiv gutgetan.
Positiv hervorzuheben ist, dass die Perspektive nun zwischen Tessa und Hardin wechselt. Dadurch bekommt man einen besseren Einblick in Hardins Gedankenwelt, was im ersten Teil noch gefehlt hat. Auch die emotionalen Beschreibungen funktionieren weiterhin gut und sorgen dafür, dass man trotz allem mitfühlt.
Trotz meiner Kritik sehe ich nach wie vor Potenzial in der Reihe. Vielleicht wäre eine Nebenhandlung – etwa zwischen Tessa und Trevor – eine willkommene Abwechslung gewesen. Dennoch werde ich den dritten Teil lesen, denn mein Bauchgefühl sagt mir, dass es wieder bergauf gehen könnte.
- SenLinYu
Alchemised
(362)Aktuelle Rezension von: piaamelieDieses Buch ist einfach woww.
Alchemised hat mich zerstört. Ich bin durch jede Seite gewandert, zerrissen zwischen Faszination und Schmerz. Die Welt ist dunkel, magisch und gleichzeitig so real, dass ich das Gefühl hatte, selbst in ihr gefangen zu sein.
Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Buch hatte, das mich so fertig gemacht hat.
Die Charaktere sind komplex, tiefgründig und vielseitig. Ich wollte sie gleichzeitig beschützen und schütteln, weil sie einem so nah gehen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen.
Alchemised ist für mich ein absolutes Highlight!!!
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️♾️
- Mona Kasten
Save Me: Special Edition
(3.546)Aktuelle Rezension von: JuliaCozyJa, ich weiß, ich bin bei der Reihe wohl etwas spät dran 😅😂 Aber ich will jetzt unbedingt die Maxton Hall-Serie schauen und davor muss ich aber die Bücher gelesen haben ☺️ Genau aus diesem Grund habe ich beschlossen, die Reihe als Hörbuch zu hören. Und was soll ich sagen, ich frag mich wirklich warum ich die Reihe nicht schon viel früher gehört habe.
Ruby ist so ein unfassbar toller Charakter, sie hat ein Ziel und einen Traum und kämpft dafür, auch wenn es nicht immer einfach ist. Und dann noch James, der sich alles mit Geld kaufen könnte, doch niemand fragt ihn, was er wirklich möchte.
Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, und ich liebe das Academy-Setting, man hat das Gefühl, man ist live dabei ☺️
Das Ende war echt schlimm, und das möchte ich so nicht hinnehmen. Deshalb muss ich direkt Band 2 weiterhören😅🙈🩷
- George Orwell
1984
(4.280)Aktuelle Rezension von: HenriLMatos1984 ist kein Roman über eine ferne Zukunft. Es ist eine Analyse der Mechanismen, durch die Systeme Wahrheit ersetzen. Was Orwell verstanden hat: Kontrolle braucht keine Gewalt, wenn sie die Sprache besitzt. Winston Smith scheitert nicht an einem Diktator, sondern an einem System, das ihm die Werkzeuge weggenommen hat, mit denen man Widerstand überhaupt erst formulieren könnte. Ein Buch das man nicht liest, sondern das man erlebt, und danach anders durch die Welt geht.
- Joanne K. Rowling
Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
(11.490)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsIn diesem Buch beweist Harry seine Zauberkünste im trimagischen Turnier in Hogwarts und natürlich gibt es in diesem Schuljahr auch wieder viele Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen.
Ich kann offiziell sagen, dass ich zu spät angefangen habe, mich mit Harry Potter zu beschäftigen. Da ich nun schon 19 Jahre alt bin, sind die Bücher für mich leider nicht mehr so spannend, wie sie womöglich vor einigen Jahren gewesen wären. Trotz allem würde ich sagen, dass mir dieser Band bisher am besten gefallen hat.
Die Charaktere sind wie immer gut getroffen und ich kann nur sagen, ich liebe Dumbledore. Das Buch zeigt wie wichtig Freundschaft und Zusammenhalt ist.
Das Ende hat mich ehrlicherweise schon ein bisschen mitgenommen. Jetzt muss ich natürlich trotzdem wissen, wie es weitergeht.
- Victoria Aveyard
Die rote Königin
(2.764)Aktuelle Rezension von: HazalReadsDer Auftaktband der Reihe Die Rote Königin von Victoria Aveyard hat mich wirklich begeistert. Ich bin mit einer gewissen Skepsis an das Buch herangegangen, weil ich im Vorfeld oft gehört habe, dass die Geschichte stark an Powerless erinnert. Diese Meinung kann ich nach dem Lesen jedoch nicht wirklich teilen. Natürlich gibt es gewisse Parallelen – wie sie in vielen Fantasy-Geschichten vorkommen – aber die Welt, das Magiesystem und die gesamte Handlung fühlen sich dennoch eigenständig an. Die Autorin von Powerless, Lauren Roberts, hat selbst bestätigt, dass sie sich unter anderem von Die Rote Königin und auch von Die Tribute von Panem inspirieren ließ. Inspiration merkt man durchaus, aber beide Geschichten stehen für mich klar auf eigenen Beinen.
Besonders begeistert hat mich das Worldbuilding. Die Welt von Rot und Silber ist unglaublich spannend aufgebaut. Statt einer klassischen Fantasywelt mit ausschließlich Pferden und Kutschen verbindet die Geschichte Magie mit moderner Technik: Elektrizität, Motorräder, Züge, Autos und sogar eine Art elektrifizierte Schienentransporte erinnern teilweise an U-Bahnen. Diese Mischung aus futuristischen und klassischen Elementen macht die Welt sehr lebendig und hebt sie deutlich von vielen anderen Fantasysettings ab.
Auch die Handlung hat mich komplett abgeholt. Die Geschichte rund um Mare Barrow ist voller überraschender Wendungen und Plot-Twists. Teilweise überschlagen sich die Ereignisse so sehr, dass man beim Lesen fast ein Schleudertrauma bekommt – im positiven Sinne. Manche Entwicklungen lassen sich erahnen, aber andere kommen völlig unerwartet und sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt. Besonders gegen Ende nimmt die Geschichte noch einmal stark an Tempo zu und liefert mehrere Enthüllungen hintereinander, die das gesamte Machtgefüge verändern.
Die Romance spielt im ersten Band eher eine untergeordnete Rolle und entwickelt sich nur im Hintergrund. Das hat mich persönlich aber überhaupt nicht gestört, weil der Fokus klar auf der Welt, den politischen Intrigen und den Konflikten zwischen Rot und Silber liegt. Für einen Reihenauftakt funktioniert das sehr gut und macht neugierig darauf, wie sich Beziehungen und Dynamiken in den Folgebänden weiterentwickeln werden.
Insgesamt ist Die Rote Königin für mich ein sehr gelungener Start in die Reihe: spannende Welt, interessante Figuren und viele unerwartete Wendungen. Ich bin jetzt umso neugieriger, wie es in Band 2 weitergeht.
- Sarah J. Maas
Das Reich der Sieben Höfe – Flammen und Finsternis
(2.623)Aktuelle Rezension von: GypsyACHTUNG ⚠️ BAND 2 der Reihe
Dieses Buch wird allein aus Feyres Sicht in der ersten Person erzählt, was ich meist schwierig finde, aber hier konnte ich mich sehr gut in Feyre hineinversetzen und alles nachempfinden.
Feyre hat es unter dem Berg überlebt und muss nun mit den Konsequenzen leben und tut es sich dabei schwer. Sie hat sich verändert und muss auch noch damit klar kommen ohne Hilfe zu bekommen.
In diesem Buch finden sich viele Twists, die sich teilweise im ersten Band abgezeichnet haben und mir gefällt die Wendung, die hier genommen wird.
Fazit:
Eine logische und nachvollziehbare Entwicklung in Feyre und eine epische Liebesgeschichte.
Klappentext
Feyre hat überlebt. Sie hat Amarantha, die grausame Fae-Königin, besiegt und ist mit Tamlin an den Frühlingshof zurückgekehrt. Doch das scheinbar glückliche Ende täuscht. Tamlin verändert sich immer mehr und nimmt ihr allen Freiraum. Feyre hat Albträume, denn sie kann die schrecklichen Dinge nicht vergessen, die sie tun musste, um Tamlin zu retten. Und sie ist einen riskanten Handel mit Rhys eingegangen und muss nun jeden Monat eine Woche an seinem gefürchteten Hof der Nacht verbringen. Dort wird sie immer tiefer in ein Netz aus Intrigen, Machtspielen und ungezügelter Leidenschaft gezogen. - Joanne K. Rowling
Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Harry Potter 7)
(9.845)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeHarry, Ron und Hermine sind auf der Suche nach den Horkruxen Voldemorts. Doch das ist nicht so einfach, denn die verbliebenen Horkruxe könnten überall sein. Es beginnt ein Roadtrip gegen die Zeit, der nicht nur darüber entscheidet, ob Harry am Ende Voldemort etwas entgegenzusetzen hat, sondern auch die Freundschaft und den Zusammenhalt des Trios, aber auch aller Gegner Voldemorts auf die härtest Probe überhaupt stellt.
Die düstere Atmosphäre, die Spannung und die emotionale Tiefe des Buches ist intensiver als in allen Vorgängerbänden. Die detaillierte Ausarbeitung der Handlung bleibt die größte Stärke der Autorin, selbst wenn sie die Geduld des Lesers teils auf eine echte Probe stellt. Die Verbindung aller Elemente zu einem großen Ganzen ist gut gelungen und plausibel. Kleinere Logikfehler stören wohl eher nur wenige Leser. Mit einem fulminanten Ende ist das letzte Drittel des Buches schier nicht mehr aus der Hand zu legen und erinnert einmal mehr daran, warum man einst mit der Reihe begonnen hat: Nicht die Magie des Zauberns ist entscheidend, sondern die Magie echten Mutes, der Freundschaft und des Zusammenhaltes.
Mein Fazit: Hier endet mein Re-Read und auch hier habe ich die Lesezeit wieder genossen. Es hat sich gelohnt noch mal, nach so vielen Jahren nach Hogwarts zurückzukehren und mit einem ganz anderen Blick die Abenteuer erneut mitzuerleben. Noch mal werde ich sicherlich nicht zu den Büchern greifen, dazu gibt es einfach zu viel Anderes zu lesen, aber es war auch dieses Mal einfach eine magische Lesezeit.
- Jostein Gaarder
Sofies Welt
(4.494)Aktuelle Rezension von: MyrdynDer Titel verspricht, das Buch handle von der "Welt" eines fünfzehnjährigen Mädchens. Doch über Sofie erfahren wir sehr wenig, über ihre Mutter und ihre Welt fast nichts. Den Autor interessiert seine Figur "Sofie" eigentlich nicht, sie ist nur dazu erfunden worden, einem schrulligen alten Mann namens Alberto als willige Zuhörerin bei seinen Monologen über Philosophie zu dienen und sich den Kopf mit lauter Buchwissen volllabern zu lassen. Alberto seinerseits ist eine Maske des Autors Jostein Gaarder, der unbedingt ein Jugendbuch über Philosophie schreiben wollte, aber sich eine schlüssige Einführung in das Philosophieren (= Philosophie als Aktivität denkender Menschen) für junge Leser nicht zutraute. Philosophieren lernt man jedoch nicht durch einen Spaziergang durch die verwitterten, brüchigen Monumente der europäischen Philosophiegeschichte.
Die Hintergrundstory vom geheimnisvollen Mentor eines hochpubertären und doch braven, leicht manipulierbaren Mädchens, dem er eine neue Welt erschließt, ist schon ohne den verkrampften Sprung ins Metaphysische unglaubwürdig. Wenn Sofie etwa Bücher wie "Die rote Zora und ihre Bande" (von Kurt Held), "Blauvogel - Wahlsohn der Irokesen" (von Anna Jürgen) oder "Yashor - Der Hirt aus Harkin" (von Michael Morgental) gelesen hätte, dann hätte sie über die Einübung in das Philosophieren im praktischen Leben eines jungen Menschen mehr gelernt als durch die aufdringlichen Versuche eines Hobbyphilosophen, der sich fast zwanghaft eine folgsame Rezipientin für seine fast manischen oberflächlichen Expektorationen suchen musste.
- Cassandra Clare
City of Ashes
(4.929)Aktuelle Rezension von: angies_bücherIch bin bei den Büchern ein kleines bisschen hin und her gerissen, weil ich sie einerseits toll und spannend finde, es mir aber teilweise zu dramatisch bzw unglaubwürdig ist. In diesem Band zum Beispiel was am Ende mit Simon Passiert (will hier nichts verraten). Trotzdem bin ich so neugierig, dass ich auch den nächsten Band sicher lesen werde :-)
- Veronica Roth
Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
(3.729)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDer zweite Band der dystopischen Jugendbuch-Trilogie von Veronica Roth, "Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit", setzt die Geschichte von Beatrice "Tris" Prior fort und bietet eine neue Perspektive auf ihre Herausforderungen in einem zunehmend gefährlichen Chicago. Nach dem Tod ihrer Eltern während eines Krieges zwischen den Fraktionen Ferox und Ken ist Tris gezwungen, mit ihren Freunden zu fliehen. Diese Flucht wird zusätzlich gefährdet, da Tris und ihr Freund Tobias "Four" als Unbestimmte gejagt werden, was ihre Situation noch komplizierter macht. Währenddessen erkennt Tris, dass sie sich verändert hat und muss sich mit ihren inneren Konflikten und dem Verlust auseinandersetzen, was sie manchmal schwierig im Umgang macht.
Der Schreibstil von Roth bleibt temporeich und spannend, wobei die Actionszenen oft überwiegen. Dennoch leidet der Plot unter dieser Intensität, da es an Platz für eine tiefere Entwicklung mangelt. Tris' Transformation zur starken, rebellischen Frau liefert interessante Ansätze, jedoch wird sie durch die stereotype Darstellung von Tobias und einige fragwürdige Entscheidungen in der Handlung geschwächt. In diesem Band wird auch das dystopische Motiv des Klimawandels thematisiert, was eine weitere Dimension zur erzählten Welt hinzufügt, aber nicht genug Raum erhält, um wirklich bedeutend zu wirken.
Insgesamt wird "Die Bestimmung – Tödliche Wahrheit" als weniger überzeugend im Vergleich zum ersten Band wahrgenommen. Während die dystopischen Elemente und die Spannung stark bleiben, sind die Charakterentwicklungen und der emotionale Tiefgang nicht ausreichend ausgearbeitet. Trotz dieser Mängel lässt das Ende auf den letzten Band hoffen, der möglicherweise wieder mehr Begeisterung hervorrufen könnte.
- Mona Kasten
Begin Again
(3.468)Aktuelle Rezension von: Maike_MerkerWas ein toller Auftakt der Reihe.
Der Schreibstil von Mona Kasten ist toll und das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Ich mochte Allie, Kaden & die restliche Clique super gern, die Tension zwischen den beiden war toll und ich habe ein wenig mit den beiden mitgelitten. Bin gespannt wie die Geschichten der anderen sein werden 🤭 - Veronica Roth
Die Bestimmung - Letzte Entscheidung
(3.117)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneTris und Four stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Die Stadt, die sie einst als ihre Heimat betrachteten, ist nun ein Schlachtfeld, auf dem Loyalitäten auf die Probe gestellt werden. Der Widerstand gegen Evelyn hat die Stadt verlassen und sich in die Ungewissheit der Außenwelt gewagt. Dort, wo sie dachten, Freiheit zu finden, wird ihnen schnell klar, dass die Realität viel komplexer ist. Die Welt außerhalb der Stadt ist nicht nur unberechenbar, sondern auch voller Gefahren, die sie sich nie hätten vorstellen können. 🤔
Die moralischen Dilemmata, die ihnen begegnen, sind erdrückend. Entscheidungen, die sie treffen müssen, könnten nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch das der gesamten Menschheit beeinflussen. Erinnerungen können gelöscht und Städte manipuliert werden – ein „Reset“, der alles verändern könnte. Doch wer hat das Recht, über das Schicksal anderer zu entscheiden? Und vor allem: Wer gehört wirklich zu wem? 😖🧐
Inmitten all dieser Turbulenzen ist die Beziehung zwischen Tris und Four auf der Kippe. Die Versprechen der Ehrlichkeit scheinen in den Schatten der Unsicherheiten zu verschwinden. Tris, die sich oft in ihrer eigenen Unsicherheit verliert, kämpft nicht nur gegen die äußeren Bedrohungen, sondern auch gegen ihre eigenen inneren Dämonen. Ihre Entscheidungen, die sie trifft, um die Welt zu retten, könnten sie letztlich auch auseinanderreißen. Wird die Ehrlichkeit, die sie sich geschworen haben, ausreichen, um ihre Verbindung zu retten, oder wird sie zur letzten Waffe, die sie gegeneinander richten? 🥺
Der finale Konflikt ist nicht nur ein Kampf zwischen Fraktionen, sondern auch ein Kampf um die eigene Identität und um das, was es bedeutet, für etwas Größeres einzustehen. Trauer und Verlust sind ständige Begleiter, während sie versuchen, einen Neuanfang zu finden. Die Themen Opferbereitschaft und Verantwortung sind allgegenwärtig und fordern von Tris und Four, alles zu riskieren, um das zu schützen, was sie lieben. 💔
Das Finale ist ein wahrer Pageturner, der den Leser mitreißt und nicht loslässt. Die Emotionen sind intensiv, und jede Entscheidung hat Konsequenzen, die weit über den Moment hinausreichen. Tris mag vielleicht nicht immer sympathisch sein, doch ihr innerer Konflikt ist nachvollziehbar. Ihr Entschluss, die Dinge zu ändern, wird Herzen brechen und gleichzeitig Hoffnung schenken. ⚡
Insgesamt ist es ein actionreiches Finale, das mit Tränen und gebrochenen Herzen gefüllt ist. Es ist eine Geschichte über die Suche nach Identität, die Herausforderungen des Lebens und die Kraft der Liebe, die selbst in den dunkelsten Zeiten bestehen bleibt. 🥹💔
- Mary E. Pearson
Der Kuss der Lüge
(1.559)Aktuelle Rezension von: Eva_RuppEin wirklich guter erster Band, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überzeugt hat, vor allen Dingen bei diesem Cliffhanger am Ende.
Es ist wirklich spannend, mit anzusehen, wie quasi gleich zwei Männer das Herz seiner Frau erobern können. Aber ist doch im Herzen der Frau immer nur ein Mann gibt, der wirklich heraussticht.
Die Welt und das World Building dazu waren wirklich sehr sehr schön. Sie waren nicht so ausführlich, aber dennoch, so dass man es sich gut vorstellen konnte. Zudem finde ich es diese gesamte Welt auch sehr hübsch anzusehen.
Den Schreibstil finde ich mehr als angenehm. Nicht nur dass wir die Perspektive haben, sondern auch dass wir gleich mehrere Perspektiven haben und dann somit in wirklich jedem hineinversetzen kann. Besonders spannend fand ich, dass man nicht wusste, werde ich ja der beiden Männer wirklich der Attentäter ist und man somit auch noch ein wenig mit rätseln musste. Oft hab ich gedacht, ich bin auf der sicheren Seite und habe mich dann doch getäuscht.
Lia ist eine wirklich sehr, sehr starke Protagonistin. Natürlich könnte man sagen, sie ist vielleicht anfänglich ein wenig naiv, da sie ihre eigenen Bedürfnisse über die Ihres Volkes stellt ohne darüber nachzudenken, dass sie natürlich verfolgt werden . Andererseits muss ich sagen, dass ich voll auf ihr Seite bin, niemand solche zu gezwungen sei, jemanden zu heiraten, den er nicht liebt. Ihr sind die Bedürfnisse der anderen wichtiger als ihre eigene. Sie denkt zuerst an alle anderen, bevor sie an sich selbst denkt und sie hat ein großes Herz das ist nicht verdient hat gebrochen zu werden.
Ich würde sagen, dass auch der Attentäter langsam Gefühle für sie entwickelt und man schon merkt, dass er seinen Job eigentlich nicht ausführen möchte und alles versucht um sich noch ein wenig Zeit zu schaufeln was ja auch zeigt, dass er ein gutes Herz hat und wahrscheinlich eine sehr schwierige Vergangenheit.
Auch der Prinz ist mir eigentlich sehr sympathisch. Trotzdem Bedürfnis, sie eigentlich von sich zu stoßen, merkt er, dass sie eigentlich einfach nur das getan hat, wozu er sich nicht getraut hat. Ich denke er kommt hier auch gerade charakterlich sehr weit vor da merkt was er für Fehler in der Vergangenheit gemacht hat und merkt, dass man vielleicht nicht immer das tun kann, was man auch tun möchte und andersherum. Dass er sich so in sie verkuckt hat und ihre Nähe sucht zeigt ja eigentlich auch noch mal mehr was für ein großes Herz Lia eigentlich haben muss.
Die kleinen zwischen Kapitel sage ich jetzt mal, in denen man so ein bisschen in den Einblick der Geschichte bekommt. Finde ich auch wirklich spannend vor allen Dingen, wenn es um die Entschlüsselung des Buches geht welches Lia entwendet hat.
Ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass das Cover mittlerweile geändert wurde und nicht mehr eine Frau das Cover ziert, sondern jetzt sehr viele verknackte Symbole auf dem Cover sind. Das macht das wesentlich schöner und viel ansprechender.
- Mona Kasten
Save You: Special Edition
(2.477)Aktuelle Rezension von: MarliesdolasIch bin von dem Buch von Mona und Karsten absolut begeistert! Ihre Schreibweise ist fesselnd und inspirierend, und die Charaktere sind lebendig und gut ausgearbeitet. Die Handlung zieht einen sofort in ihren Bann und bietet viele unerwartete Wendungen. Mona und Karsten sind großartige Autoren, die es verstehen, eine packende Geschichte zu erzählen. Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen!
- Jojo Moyes
Ein ganz neues Leben
(1.946)Aktuelle Rezension von: Katrin1Ich habe dieses Buch in einer Bücherecke gesehen und kannte nur die Autorin aufgrund des Films "Ein ganzes halbes Jahr" welcher mich tief berührt hat. Als ich feststellte, dass es sich bei Ein ganz neues Leben um die Fortsetzung handelte, konnte ich es kaum erwarten und ich wurde nicht enttäuscht. Ein wunderschönes Buch, eine gelungene Fortsetzung mit allen Gefühlen, die nach so einem Erlebnis dazugehören um zurück in ein ganz neues Leben zu finden.
- Mona Kasten
Save Us: Special Edition
(2.059)Aktuelle Rezension von: _Cookie_Ich habe mich bereits in den ersten beiden Bänden in die Maxton Hall verliebt und auch in die Menschen. Das ging auch in diesem Buch so weiter, ich war von der ersten Seite an drin. Was ich in diesem Band besonders toll fand waren die vielen verschiedenen Perspektiven, dadurch könnte man so viel mehr über die verschiedenen Charaktere erfahren und ich habe zum Ende des Buches wirklich alle Charaktere ins Herz geschlossen gehabt (außer natürlich Mortimer 🙄). Mir ging es manchmal leider etwas zu langsam vorran. Auch mit dem Ende bin ich nicht ganz zufrieden. Mortimer hat ja in den anderen Bänden auch keinen Halt vor Gewalt gemacht, deswegen ging mir das Ende etwas zu glatt über die Bühne. Was mir am Ende allerdings sehr gefallen hat ist dass Ruby sich trotz James entschieden hat nach Oxford zu gehen.
- Jennifer L. Armentrout
Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen
(1.020)Aktuelle Rezension von: NinaReadsBlood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen ist ein fesselnder Auftakt, der von der ersten Seite an in eine opulente, atmosphärisch dichte Fantasywelt entführt. Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen vereint alles, was das Herz von Romantasy-Fans höherschlagen lässt: große Gefühle, prickelnde Spannung, überraschende Wendungen und eine Heldin, die man sofort ins Herz schließt.
Poppy ist eine beeindruckend vielschichtige Protagonistin – stark, neugierig und mutig, zugleich verletzlich und voller Sehnsucht nach Selbstbestimmung. Ihre innere Zerrissenheit und ihr Wunsch nach einem selbstgewählten Leben verleihen der Geschichte emotionale Tiefe. Besonders die Dynamik zwischen ihr und Hawke sorgt für elektrisierende Momente: Schlagfertige Dialoge, knisternde Anziehung und ein ständiges Spiel aus Nähe und Geheimnissen machen ihre Beziehung absolut mitreißend.
Die Weltgestaltung ist detailreich und bildgewaltig. Armentrout schafft es, Mythologie, Politik und düstere Bedrohungen organisch in die Handlung einzubetten, sodass man Stück für Stück immer tiefer in die Geheimnisse dieser Welt hineingezogen wird. Die Spannung baut sich kontinuierlich auf und entlädt sich in Wendungen, die gleichermaßen überraschen wie begeistern.
Besonders hervorzuheben ist der flüssige, lebendige Schreibstil. Die Mischung aus Humor, Leidenschaft und dramatischer Intensität sorgt dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Jede Szene wirkt durchdacht, jede emotionale Entwicklung authentisch.
Insgesamt ist Blood and Ash – Liebe kennt keine Grenzen ein leidenschaftlicher, packender Fantasyroman, der große Gefühle mit epischer Spannung verbindet – ein absolutes Highlight für alle, die starke Heldinnen, komplexe Liebesgeschichten und mitreißende Fantasywelten lieben.
- Jay Asher
Tote Mädchen lügen nicht
(5.007)Aktuelle Rezension von: Julia92Inhalt: Als Clay aus der Schule nach Hause kommt, findet er ein Päckchen mit Kassetten vor. Er legt die erste in einen alten Kassettenrekorder, drückt auf „Play“ – und hört die Stimme von Hannah Baker. Hannah, seine ehemalige Mitschülerin. Hannah, für die er heimlich schwärmte. Hannah, die sich vor zwei Wochen umgebracht hat. Mit ihrer Stimme im Ohr wandert Clay durch die Nacht, und was er hört, lässt ihm den Atem stocken. 13 Gründe haben zu ihrem Selbstmord geführt. 13 Personen hatten ihren Anteil daran. Clay ist einer davon …
Meinung: Es fällt mir nicht leicht, eine Bewertung zu diesem Buch abzugeben, da es sich um ein hochsensibles Thema handelt und Suizid nie die Lösung sein sollte. Hannah Baker ist eine Jugendliche, die sehr mit sich selbst zu kämpfen hat und am Ende nur noch diese Option sieht. Mit der gesamten Story hatte ich so meine Probleme.
Der Schreibstil ist weder anspruchsvoll noch besitzt er Wiedererkennungswert. Vermutlich ist das gewollt, um die Jugendlichen möglichst wahrheitsgetreu darzustellen. Erzählt wird das Buch aus zwei Perspektiven – Hannah und Clay – in der ersten Person.
Mit Hannah hatte ich so meine Probleme. Sie kam mir sehr unnahbar vor, ich fand keinen Draht, konnte nicht mal Mitgefühl entwickeln. Ihre Persönlichkeit war einfach nicht tiefgründig genug. Relativ kühl und beinahe herablassend zählt sie die Dinge auf, die andere Schüler ihr angetan haben und stellt Leute an den Pranger, die teilweise nicht mal vorsätzlich gehandelt haben. Das machte sie für mich sehr unsympathisch.
Jeder Mensch reagiert anders auf sein Umfeld und es gibt leider zu viele Opfer von Mobbingattacken und Schlimmerem. In Hannahs Fall einen Klaps auf den Po zu bekommen oder als „Mitfahrgelegenheit“ betitelt zu werden, spiegelt nicht mal ansatzweise die wahren Probleme der Gesellschaft wider. Das Buch sollte vermutlich Augen öffnen. Doch ich bin hier zwiegespalten. Die Message sollte doch sein, Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen und darüber nachzudenken, wozu Mobbing führen kann. Doch Hannah macht es ihren Mitmenschen nicht leicht. Sie stößt sie von sich weg, wird Zeugin einer Vergewaltigung und sieht dennoch sich selbst als Opfer. Sie verlangt permanent von allen anderen, sich in sie hineinzuversetzen, ist aber nicht eine Sekunde bereit, dasselbe zu tun.
Als sie am Ende auch noch den Vertrauenslehrer die Mitschuld an ihrem Selbstmord gibt, konnte ich beim Lesen nur noch den Kopf schütteln. Sie ist verzweifelt. Sie will Hilfe. Das behauptet sie zumindest. Doch sie lässt sich nicht helfen und läuft stattdessen davon. Ihr Lehrer bittet sie mehrere Male, zu bleiben, doch sie ignoriert dies. Ihm dann noch vorzuwerfen, nicht hartnäckig genug gewesen zu sein, ist nicht fair von ihr.
Hier war mir einfach die komplette Handlung zu gestellt. Der Autor reihte ein Ereignis um das andere und zeichnete Hannahs Persönlichkeit sehr übertrieben – meiner Meinung nach.
Das Buch war flüssig zu lesen. Immer wieder hoffte ich auf den Punkt, der das Fass zum Überlaufen brachte. Doch er kam nicht. Psychologische Hilfe wäre hier für die Protagonistin wertvoll gewesen. Stattdessen anderen die Schuld an allem zu geben, ist keine gute Message. Schade fand ich auch, dass nicht auf die Gefühlswelt der Mitschüler und der Lehrer eingegangen worden ist. Mich hätte sehr interessiert, wie sie mit dem Verlust umgehen. Auch Hannahs Eltern kommen nicht zu Wort. Die gesamte Story bezieht sich rein auf Hannahs Erlebnisse in ihrer Bubble. Das war mir etwas zu einseitig. Es fehlte an Abwechslung, an „Leben“. Clay war mir leider auch nicht sonderlich sympathisch.
Ich vergebe 2 von 5 Sternen, da das Buch ein wichtiges Thema anspricht, jedoch in der Umsetzung meiner Meinung nach nicht gelungen ist.
- Laura Kneidl
Berühre mich. Nicht.: Special Edition
(2.326)Aktuelle Rezension von: Vivien_tsSage flüchtet aus ihrer Heimatstadt, um ihr Trauma zu überwinden. Doch dieses begleitet sie nach wie vor auf Schritt und Tritt bis sie auf Luca trifft.
Ich habe vor wenigen Wochen schon ein Buch von Laura Kneidl gelesen, das mir nicht gefallen hat, wollte ihr aber nochmal eine Chance geben, da ihre Bücher ja doch sehr beliebt sind. Aber auch dieses war einfach nichts für mich.
Schon als ich herausgefunden habe, dass Sage panische Angst vor Männern hat, war ich etwas verwirrt. Natürlich will ich auf keinen Fall behaupten, dass es sowas nicht in der Realität gibt. Jedoch empfand ich es in diesem Buch eher als unrealistisch. Auf der einen Seite hat sie so Angst, dass ihr irgendwas passiert. Auf der anderen Seite lebt sie jedoch allein in einem Auto und weigert sich auch jegliche Hilfe anzunehmen. Für mich ist der eigene Schmerz und Kummer noch lange kein Grund seine Mitmenschen schlecht zu behandeln und das ist genau, was Sage getan hat. Ihre Freunde tun so viel für sie, doch sie gibt nichts zurück, entschuldigt sich nichtmal für ihre Ausbrüche. Natürlich kann sie selbst nichts für ihre Panikattacken, jedoch finde ich es falsch, dass ihre Mitmenschen denken müssen, dass diese Schuld wären, nur weil sie es nicht aufklärt. Dann ist da Luca, der perfekte Mensch und Freund, dem Sage aber leider auch so gut wie nichts entgegenbringt. Ganz auf einmal hat Sage auch keine Angst mehr vor Männern, was ich auch sehr unrealistisch finde, vor allem weil dies am Anfang des Buchs ja doch sehr präzise beschrieben wurde. Allgemein ging es auch nur darum, was auch der Grund dafür ist, dass man am Ende des Buches genauso viel über Sage und ihre Vergangenheit weiß wie zu Beginn.
Das Ende hat für mich leider alles noch schlimmer gemacht. Sages Verhalten gegenüber Luca mal wieder komplett unbegründet. Vielleicht hätte sie auch weniger Angst, wenn sie mal etwas dagegen unternehmen würde gegen ihr Problem.
Trotz allem empfand ich die behandelten Themen als sehr wichtig. Hier wird das Thema eines Traumas tiefer aufgegriffen, was bestimmt für viele andere Leser sehr interessant sein kann. Nur leider nichts für mich. - Colleen Hoover
Verity
(2.221)Aktuelle Rezension von: Jaqueline_Ivanovi_Ich finde das Buch absolut gelungen und konnte es kaum aus der Hand legen.Es war mitreißend von Anfang bis Ende. Mir hat der Schreibstil und auch die Charaktere haben mir so unglaublich gut gefallen. Ich hätte stundenlang weiter lesen können. Ich kann es absolut empfehlen. Das Ende hat mir absolut den Rest gegeben und mich sprachlos zurück gelassen.























