Bücher mit dem Tag "waisenhaus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "waisenhaus" gekennzeichnet haben.

264 Bücher

  1. Cover des Buches City of Ashes (ISBN: 9783442486830)
    Cassandra Clare

    City of Ashes

     (4.892)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Wue

    Weiter geht's im Band zwei mit den Protagonisten, die wir unter anderem im ersten Band kennen lernen. Also unbedingt nach der Reihe lesen.

    Man muss sich einfach darauf einstellen, dass Clary eine fünfzehnjährige Protagonistin ist und daher die entsprechenden Charakterzüge hat. Finde sie daher schon naiv, aber nicht so, dass es bei der Story stört.

    Was mich ein bisschen bei dem Band gestört hat, dass es so kleine Passagen gab die ich nicht ganz verstanden hab. Liegt auch daher, dass manche Gestalten und Dämonen nur sehr oberflächlich beschrieben wurden.

    Kann es dennoch wirklich sehr empfehlen. Liest sich sehr flüssig und definitiv besser wie Band eins.

  2. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257261509)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.189)
    Aktuelle Rezension von: marielle_liest

    Wovon dieser Roman handelt, wissen vermutlich alle - spätestens seit der Film 2006 in die Kinos kam. Und wenn du dich davon bislang abschirmen konntest, dann kannst du dich jetzt gänzlich ohne Vorwissen in diesen Roman stürzen. 😊

    Es gibt so viele Punkte, die ich an diesem Buch toll finde, dass ich fast unendlich viel erzählen könnte. Darum beschränke ich mich lieber auf das, was ich herausragend und genial finde. 🫠

    Patrick Süskind löst mit seinem Roman in uns die spannende Moralfrage aus, wie wir zwischen Gut und Böse unterscheiden. Und vor allem auch, was die Ursache davon ist, ob ein Mensch gut oder böse (gemacht) wird. Denn seine Hauptfigur Grenouille ist ein (Anti-)Held, den sicherlich viele Lesende mit Abscheu und gleichzeitig mit Faszination betrachten.

    Dieses Gefühl der Zerrissenheit war für mich einer der zentralen Punkte sowohl für mich als auch für Grenouille selbst. Denn dieser ist gespalten - zwischen seinem nahezu göttlichen Selbstbild und der Unsichtbarkeit, die er auf andere Menschen ausstrahlt.  Wie er Wege und Lösungen sucht, um von der Gesellschaft gesehen, anerkannt und endlich verehrt zu werden, können wir im Roman von seiner Geburt an verfolgen. Und diese Entwicklung ist fesselnd, spannend und mit einer beeindruckenden Sprache vor allem olfaktorisch nachzufühlen. 

    Dieser Aspekt bringt nun offensichtlich das Gefühl des Ekels mit sich, wovon ich immer wieder in vielen Rezensionen gelesen habe. Interessanterweise habe ich mich nie geekelt, vielleicht ist meine Ekel-Hemmschwelle aber einfach sehr niedrig. Denn stattdessen verstecken sich für mich Stilmittel hinter den ekligen Szene, die sich beim Lesen so grandios interpretieren lassen, wie ich es in kaum einem anderen Roman lesen durfte.

    Das Highlight ist für mich die Ironie, die Süskind immer wieder durchblitzen lässt. Damit wirkt alles etwas leichter, weniger erschreckend und wir können so viele Momente mit einem Augenzwinkern genießen. 

    Ich hab’s sehr gern gelesen und es wird immer einen duftenden (!) Platz in meinem Leseherz haben. 🖤

  3. Cover des Buches Harry Potter und der Halbblutprinz (ISBN: 9783551557469)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Halbblutprinz

     (9.584)
    Aktuelle Rezension von: JazzH

    Der sechste Band war eines der drei Bände der Reihe, die mir am meisten gefallen haben. Er war voller Spannung, Drama und Emotionen und Spoileralert: Er ist der letzte Handy der hauptsächlich in der Schule abspielt. Das hat mich überrascht mit Band 7, daher genießt die Schulzeit Harrys ein letztes Mal ausgiebig beim Lesen.

  4. Cover des Buches Die Insel der besonderen Kinder (ISBN: 9783426520260)
    Ransom Riggs

    Die Insel der besonderen Kinder

     (2.122)
    Aktuelle Rezension von: ineed_morebookshelves

    Ich bin  schwer und nur langsam in die Geschichte reingekommen und sie hat mich emotional lange nicht richtig erreicht. Das ist erst auf den letzten 50 Seiten passiert. Trotzdem ist es auf jeden Fall eine gute Geschichte und ich möchte Teil 2 lesen und der Reihe eine Chance geben mich zu überzeugen.

  5. Cover des Buches Jane Eyre (ISBN: 9783966375146)
    Charlotte Brontë

    Jane Eyre

     (1.399)
    Aktuelle Rezension von: MEva

    Wer sich zum 1. Mal an die Klassiker wagt sollte sich unbedingt im Coppenrath Verlag in diese verlieben. Tatsächlich kannte ich die Geschichte von Jane Eyre durch den Film von 2011 - aber innerhalb von 2 Stunden konnte hier nur die Oberfläche der komplexen Charaktere in dem meisterhaften Roman angekratzt werden. Es geht um die eigenen Moralvorstellungen, um Liebe, Güte und die Fähigkeit Achtung vor sich selbst zu haben, sich aber trotzdem leiten lassen zu können. Wiegesagt; Komplex, immer aktuell und deshalb so lesenswert. 

  6. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783596522682)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (2.018)
    Aktuelle Rezension von: ana-97

    ✨ „Amerika war ein Fluss, der dahinbrauste, ohne sich um die Vergangenheit zu scheren. Ich konnte in diesen Fluss hineinwaten, meine Sünden in ihm ertrinken und mich von seinem Wasser weit wegtragen lassen. Dahin, wo es keine Geister gab, keine Erinnerungen, keine Sünden.“ ✨

    📍 „Drachenläufer“ von Khaled Hosseini nimmt uns mit auf eine Reise nach Kabul, Afghanistan.

    📖 Darum geht’s:
    Amir und Hassan könnten kaum unterschiedlicher sein. Amir kommt aus einer wohlhabenden Familie und wächst mit Hausangestellten auf, während Hassan der Sohn vom Dienstboten von Amirs Vater ist. Doch die beiden verbindet eine innige Freundschaft, in der ihr gesellschaftlicher Unterschied kaum spürbar ist. Bis zu dem Tag, als der zurückhaltende Amir die Möglichkeit hat, für seinen Freund einzustehen und Hassan aus einer erniedrigenden Situation zu retten. Doch er schafft es nicht, über seinen Schatten zu springen und lässt Hassan hilflos zurück. Amir wird seit diesem Tag an von Schuldgefühlen und seiner Feigheit gequält, die ihn erst in die USA und dann wieder zurück nach Afghanistan reisen lassen. Dort begibt er sich auf die Suche nach seinem Kindheitsfreund. Kann er seine Schuld jemals tilgen?

    💡 Das habe ich durch das Buch über das Land gelernt:
    Afghanistan hat eine der jüngsten und schnellsten wachsenden Bevölkerungen weltweit. Trotz mehrerer Kriege hat sich die Bevölkerungsanzahl von 1980 zu 2021 verdreifacht.

    💭 Meine Meinung zum Buch:
    Es passiert selten, dass mich ein Buch wirklich emotional werden lässt, aber bei „Drachenläufer“ hab ich geheult wie ein Baby. Seitdem zählt Khaled Hosseini zu einem meiner Lieblingsautoren. Wobei dieses Buch zu meinen liebsten Werken von ihm gehört.
    Amir als offensichtlich fehlerhaften Menschen zur Hauptfigur zu machen, war eine mutige Entscheidung Hosseinis, die er auf jeden Fall richtig getroffen hat. Er wirkt als Protagonist unsympathisch, weil er einige typisch menschliche Charakterschwächen aufweist. Aber genau diese machen ihn menschlich. Und haben wir alle nicht schon in einer Situation falsch gehandelt?

  7. Cover des Buches Lycidas (ISBN: 9783453320123)
    Christoph Marzi

    Lycidas

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Gluecksvogel

    Habe das Buch schon mehrfach gelesen und bin von der ganzen Reihe begeistert. 

    Es ist eine so schöne Geschichte, dass man wirklich traurig ist, wenn sie vorbei ist. 

    Ich kann einem das Buch wärmstens empfehlen. 

  8. Cover des Buches Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte (ISBN: 9783453275072)
    TJ Klune

    Mr. Parnassus’ Heim für magisch Begabte

     (827)
    Aktuelle Rezension von: hufflepup_kafka

    „Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte“ von TJ Klune aus dem Heyne Verlag ist ein herzerwärmender Roman, der durch seine positive Energie und authentische Charaktere besticht. Die Geschichte von Linus Baker und den magischen Kindern behandelt Themen wie Akzeptanz, Toleranz und Neuanfang auf berührende Weise. Beeindruckt hat mich die liebevolle Charakterentwicklung und die fantasievolle Welt.

    Allerdings ist die Handlung recht vorhersehbar und das langsame Erzähltempo könnte für einige Leser ermüdend sein. Manche Konflikte werden zu einfach gelöst, und die durchweg positive Darstellung wirkt stellenweise unrealistisch. Trotzdem bietet der Roman eine charmante und optimistische Lektüre über die Möglichkeit eines Neuanfangs, die ich gerne weiterempfehle.

  9. Cover des Buches Das Mädchen, das den Himmel berührte (ISBN: 9783404167777)
    Luca Di Fulvio

    Das Mädchen, das den Himmel berührte

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    1515: Mercurio, Benedetta und Zolfo kämpfen als Straßenkinder und Trickbetrüger in Rom ums Überleben. Jeder ist sich dabei selbst der Nächste. Bis zu dem Tag, an dem ein Überfall schief geht und Mercurio glaubt, einen jüdischen Kaufmann umgebracht zu haben. Daraufhin flieht die kleine Gruppe ins weit entfernte Venedig. Schon auf dem Weg dorthin haben sie lebensverändernde Begegnungen. Während Mercurio an das jüdische Mädchen Guiditta sein Herz verliert, und damit Benedetta in glühende Eifersucht treibt, schließt sich Zolfo einem Hassprediger-Mönch an, dessen Lebensinhalt es ist, die Juden aus der Welt zu schaffen.

    In Venedig angekommen, werden sich ihre Wege und die Fronten an denen sie kämpfen radikal trennen. Aus Freunden werden erneut Gegner und ihre Intrigen entscheiden über Leben und Tod. Und dann ist da ja auch noch der totgeglaubte jüdische Kaufmann, der auf Rache sinnt.

    Es ist mit seinen 973 Seiten wahrscheinlich das dickste Buch, an das ich mich je herangetraut habe. Deswegen habe ich zu Beginn auch inständig gehofft, dass es eine flüssig zu lesende Story ohne Längen sein möge und ich nicht in einem Kampf mit mir selbst Ende. Und Gott sei Dank hat das Buch genau diese Hoffnung, trotz des historischen Umfelds und der schwierigen behandelten Themen, erfüllt.

    Die Geschichte ist eine Komposition aus geschichtlichen Fakten (ich war schockiert darüber, dass Juden auch damals schon gelbe Hüte, anstatt 415 Jahre später gelbe Sterne, tragen mussten und in das erste Ghetto der Geschichte gepfercht wurden) und fiktionalen Charakteren. Dabei trägt jede der Personen einen wichtigen Teil zur Spannung des Plots bei, sodass man trotz der Vielzahl nie den Überblick verliert.

    Die Umgebung ist Teils so gut beschrieben, dass man sie förmlich riechen kann und froh ist, dass man sie nicht riechen muss! ;-) 

    Den etwas vorhersehbaren Hexenprozess am Ende empfand ich als einziges als kleine Schwäche, weil eben schon so oft beschrieben. Auf der anderen Seite ist es aber eben ein wichtiger, trauriger Fakt dieser Zeit und gibt Mercurio seinen großen Showdown.

    Mercurio ist im Übrigen sowieso die Figur gewesen, von der für mich alle Handlungsstränge ausgehen und wieder hinführen, sodass sich mir nicht so recht erschlossen hat, warum der Titel einem der Mädchen gewidmet ist. Die Auflösung ist eine süße Anekdote, aber eben nicht prägend für das gesamte Buch.

    Unterm Strich hatte ich mit dem Buch vier sehr schöne, interessante Wochen und gebe ihm deshalb 4 Sterne.



     

  10. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257600209)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (1.019)
    Aktuelle Rezension von: Joxanna

    Der Roman „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving ist ein moderner Klassiker und spielt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Buch erschien 1990 im Verlag „Diogenes“ und wurde aus dem Amerikanischen von Thomas Lindquist übersetzt. Es umfasst 764 Seiten ohne die Anmerkungen des Autors. Die Anmerkungen lassen darauf schließen, dass das Buch sehr sorgfältig recherchiert wurde. Es handelt vom Waisenhaus „St. Cloud’s“ und einem dort geborenen Waisenjungen. Es war kein gewöhnliches Waisenhaus, in diesem Waisenhaus wurde nämlich sowohl Gottes Werk als auch Teufels Beitrag durchgeführt.


    Die beiden Hauptprotagonisten sind Homer Wells, der in St. Cloud‘s als Waisenjunge geboren und aufgewachsen war, und Dr. Wilbur Larch, der sich dem Waisenhaus als Arzt verschrieben hatte und unter anderem auch Homer auf die Welt brachte. Im Waisenhaus gab es Regeln und Gewohnheiten, die Dr. Larch sehr schätzte. Er dachte, es wäre gut für die Waisenkinder einen geregelten Ablauf zu kennen. Auch er selbst hatte seine eigenen Gewohnheiten, wie zum Beispiel die kurzen Geschichten von St. Cloud‘s zu verfassen oder sich dem Ätherrausch hinzugeben. 

    Die Adoptionsversuche von Homer gingen immer schief, somit gehörte der Junge also lange Jahre zum Waisenhaus und wusste sich dort nützlich zu machen. Dr. Larch übertrug ihm im Laufe der Zeit viele Aufgaben, die im Waisenhaus anfielen. Als Homer älter wurde, erfuhr er, dass die Frauen nicht nur für eine Geburt nach St. Cloud‘s kamen, dafür waren ihre Bäuche noch viel zu klein. In seiner Jugend lernte er alles von Dr. Larch und aus „Gray‘s Anatomy“ über den weiblichen Körper. Homer wurde besser als Dr. Larch es jemals war. 

    Homer lernte im Waisenhaus nicht nur alles über Geburten und Abtreibungen - nein - er lernte auch andere Sachen, die andere Teenager in diesem Alter auch lernen. Aber das lernte er nicht von Dr. Larch, sondern von Melony, einer anderen Waise von St. Cloud‘s. Sie war ungefähr im gleichen Alter wie Homer und war stämmig, ja fast grob gebaut. Und so gab sie sich auch in der Zeit im Waisenhaus. Sie trug eine enorme Wut in sich und konnte diese teilweise nicht kontrollieren. Trotzdem liebte sie Homer „Sonnenstrahl“ Wells und erwartete insgeheim, dass er irgendwann ihr Held werden würde.

    Im Waisenhaus gab es außerdem noch die alten Schwestern, die sich um die Kinder kümmerten. Sie waren liebevoll und fürsorglich und von ihnen bekamen die meisten Kinder ihre Namen. Manche trugen den Namen vorübergehend, andere behielten ihn ihr ganzes Leben.

    In seiner späteren Jugend bekam Homer doch noch eine Chance, einen anderen Teil der Welt kennenzulernen, außerhalb von St. Cloud‘s. Die Trauer um den Weggang von Homer in St. Cloud‘s war riesig, wo er doch dorthin gehörte - nach Ansicht der Schwestern und Dr. Larch.

    Homer wurde bei den Worthingtons aufgenommen und lernte das Apfelleben kennen. Er war nicht als richtige Waise dort, er war nicht adoptiert, er war eine Hilfskraft für die Farm, die im Puppenhaus wohnen durfte. Eine ganze Weile war Homer Wells glücklich und verschwendete nur wenige Gedanken an St. Cloud‘s.

    Er bildete sich eine eigene Meinung zu Gottes Werk und Teufels Beitrag:
    - Ich glaube es ist falsch, aber ich glaube auch, daß es die persönliche Entscheidung jedes einzelnen sein sollte. -

    Erst als es zu einer persönlichen Angelegenheit kommt, wird er diese Meinung noch einmal überdenken.


    Der Schreibstil des Autors ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, vor allem am Anfang kommen sehr viele Perspektivenwechsel vor, die mich ein wenig verwirrt haben. Insgesamt ist das Buch flüssig zu lesen und gut gegliedert. Es hat eine gute Mischung aus leichter Lektüre und gehobener Ausdrucksweise.

    Die Charaktere haben alle ihre Eigenheiten und wurden schnell vom Gefühl her zu alten Bekannten. Die Handlungen der Personen passten stets zu ihren Eigenschaften. 

    Der Spannungsbogen war gleichbleibend und nicht unbedingt sehr hoch. Das Buch zeichnet sich eher durch die Botschaften zwischen den Zeilen aus. Es handelt von einem nach wie vor aktuellen Thema und lässt viel Spielraum sich eigene Gedanken zu machen.


    Zum Schluss bleibt nur zu sagen:
    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, aufgrund des kritischen Themas, welches so wunderbar vom Autor aufgegriffen und umgesetzt wurde. 


  11. Cover des Buches Alles Licht, das wir nicht sehen (ISBN: 9783406815348)
    Anthony Doerr

    Alles Licht, das wir nicht sehen

     (413)
    Aktuelle Rezension von: Simone_081

    Viel werde ich über "Alles Licht, das wir nicht sehen" nicht mehr schreiben, weil es sehr viele vor mir schon getan haben. Loben muss ich es dennoch, denn es ist absolut lohnenswert zu lesen. Immer wieder einmal kommt eine Geschichte daher, bei der man sich fragt, wie man sie sich ausdenken kann. Dieses Buch ist so eine Geschichte, da sie so kreativ und trotzdem äußerst stimmig und realistisch ist.

    Abzug gibt es für mich dafür, dass der Roman gelegentlich recht verwirrend ist. Manchmal ist nicht ganz klar, an welchem Tag bzw. in welchem Jahr man sich befindet, da man dazu nicht immer einen Hinweis erhält, obwohl dies eigentlich notwendig gewesen wäre, vor allem wenn man das Buch (aus Zeitgründen) mal eine Weile unterbrechen muss. Dann ist es schwer, wieder reinzufinden.

    Nichtsdestotrotz zu Recht ein Highlight der Literatur!

  12. Cover des Buches BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit (ISBN: 9783841504869)
    Marah Woolf

    BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

     (884)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Marah Woolf - BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit

    Never without a book: Das magische Flüstern! Sie trägt ein mysteriöses Mal in Form eines Buches am Handgelenk und kann hören, was die Bücher ihr zuflüstern. Als die 17-jährige Lucy ein Praktikum in der Londoner Nationalbibliothek beginnt, entdeckt sie Bücher, deren Texte verschwunden sind und an die sich niemand mehr zu erinnern scheint. Als die Bücher sie immer eindringlicher um Hilfe bitten, versucht Lucy dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Und Nathan, von dem sich Lucy unwiderstehlich angezogen fühlt, scheint darin verwickelt zu sein. Unglaublich spannende Geschichte mit bibliophilem Thema!

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg ging dadurch super leicht und man hat gar nicht gemerkt, wie schnell man mit dem lesen vorankommt.

    Man kann sich sehr gut in die Protagonisten hineinversetzen und ihre Gefühle und Gedanken nachvollziehen.

    Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch sehr modern gepaart mir Charme und Humor.

    Die Charaktere Lucy und Nathan können gar nicht unterschiedlicher sein. Ihre Diskussionen finde ich echt klasse.

    Von mir gibt es eine klare Weiterempfehlung.

  13. Cover des Buches Die Tuchvilla (ISBN: 9783734110177)
    Anne Jacobs

    Die Tuchvilla

     (519)
    Aktuelle Rezension von: mellibooks

    Zu Beginn fand ich das Buch langweilig und es hat eine Weile gedauert bis die Spannung aufgebaut wurde.
    Dann fand ich es eine schöne realistische Geschichte.
    Der Schreibstil des Buches hat zum Zeitalter der Handlung gepasst und ich habe mich gefühlt als wäre 1913. 

    Das Buch springt in den Einzelnen Kapitel in verscheidene Sichtweisen der Charaktere wodurch  man zu jedem Charakter eine Bindung aufbauen konnte. Der Perspektivenwechsel hat das Buch lebhafter gemacht. 

  14. Cover des Buches Oliver Twist (Klassiker der Weltliteratur in gekürzter Fassung, Bd. ?) (ISBN: 9783764171186)
    Dirk Walbrecker

    Oliver Twist (Klassiker der Weltliteratur in gekürzter Fassung, Bd. ?)

     (691)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Oliver Twist" ist der zweite Roman von Charles Dickens, welcher 1837 - 1839 kapitelweise in der Zeitschrift Bentley's Miscellany erschien. Diese Art der Veröffentlichung nutze Dickens sehr oft für die Erstveröffentlichung seiner Werke, gerade zu Beginn seiner schriftstellerischen Karriere.

    In diesem Roman wird die Geschichte des Waisenjungen Oliver Twist erzählt, der von einem Armenhaus der Kirche, in einer englischen Kleinstadt, zu einem Lehrherrn gelangt, bei dem es ihm übel ergeht und aus dessen Fängen er sich alsbald nach London flüchtet. Doch dort gerät er schnell in die Fänge des skrupellosen Hehlers Fagin, der sich vieler Straßenkinder annimmt und diese zu seinen Dieben ausbildet. So auch Oliver ...

    Dieses Werk bildet einen scharfen Kontrast zu seinem ersten Werk "Die Pickwickier", welches sehr humoristisch ist. "Oliver Twist" hingegen ist sehr düster, denn Dickens erzählt in sehr drastischen Bildern von den Zuständen zur Zeit der Frühindustrialisierung, über die Kinderarbeit und den Missbrauch, wie auch der Misshandlung von Kindern. Stets sehr überzeichnet und mit einer gehörigen Portion Sarkasmus übertreibt Dickens maßlos, aber auch, um zu schocken und die Menschen wachzurütteln. So weist er in seinen Werken oft auf soziale Missstände hin und prangert die damaligen Sozialstrukturen an. Tatsächlich konnte Dickens dadurch erreichen, dass sich die Lebenssituation von Jacob's Island, einem Slum Londons, beträchtlich verbesserte, nachdem er einen Roman darüber veröffentlichte und so auf die Missstände vor Ort aufmerksam machte.

    Einziger Kritikpunkt an der Geschichte ist Oliver, der so edel und wohlerzogen daherkommt, wie es für ein Waisenkind kaum möglich sein kann. Hier könnte ich natürlich auch vermuten, dass Dickens zeigen wollte, dass jedes Kind ein reines und gutes Wesen ist, egal woher es kommt und wir Erwachsenen die Macht haben, was aus ihm eines Tages für ein Mensch wird.

    In unserer heutigen Zeit fällt der Roman durch seine antisemitischen Äußerungen, dem ein oder anderen (und je nach Ausgabe) wahrscheinlich negativ auf. Hier bitte ich zu bedenken, wann der Roman geschrieben wurde und dass zu jener Zeit, das nötige Fingerspitzengefühl fehlte. Jedoch hätte ich mir in meiner Ausgabe des Anaconda Verlags ein entsprechendes Vorwort gewünscht.

    Generell ist Charles Dickens eine Person mit einem wirklich interessanten Leben, von dem ein jeder schon gehört, wenn nicht gar gelesen hat und es empfiehlt sich sehr, sich vorab mit dem Autor zu beschäftigen. Solltet ihr zum ersten Mal zu einem Dickens greifen wollen, ist "Oliver Twist" emotional nicht das einfachste Werk, greift lieber zuerst zu "Die Pickwickier".

  15. Cover des Buches Mondprinzessin (ISBN: 9783959913164)
    Ava Reed

    Mondprinzessin

     (862)
    Aktuelle Rezension von: loveAmaro

    Ich war sofort mitten in der Geschichte, war Feuer und Flamme. Lynn und Juri harmonisieren so gut.

    Aber die letzten Seiten?! Ich bin enttäuscht. Da wär noch mehr drinnen gewesen.

    Toller Schreibstil, tolle Idee der Geschichte. Das Ende. Viel zu Abrupt. Da wären noch einige Seiten möglich gewesen.

    Deshalb gibts von mir nur 3 Sterne

  16. Cover des Buches Das Haus der schwarzen Schwäne (ISBN: 9783746633145)
    Jelle Behnert

    Das Haus der schwarzen Schwäne

     (35)
    Aktuelle Rezension von: heidi_59

    Das Haus der schwarzen Schwäne 


    Jelle Behnert 



    Ein schönes Cover,  das auf einen historischen Roman hinweist , ziert dieses Buch. 

     Ich hatte mich sehr auf unterhaltsame Lesestunden mit diesem Buch gefreut und muss jetzt leider sagen, dass  das ich enttäuscht bin ,von dem Roman.  

     Mir  hat "Das Haus der schwarzen Schwäne" überhaupt nicht gefallen . Es tut mir wirklich sehr leid , dass ich eine negative Bewertung abgebe , aber für mich ist der Schreibstil ist sehr düster , schleppend und so gar nicht unterhaltsam . 

    Tiefstes,  dunkles  Mittelalter , schleppt sich durch die Seiten und zieht den Leser ohne jede Hoffnung auf Besserung und ohne einen einzigen Lichtblick in die modrigen , von Schimmel geschwängerten Schlafkammern , der armen Kinderseelen , die vor lauter Qualen und Schmerz ,  kollektiven Suizid begehen . 

    Selbst dieses grausame Schicksal ,  hat mich mit den  gewählten Worten der Autorin nicht berührt . 

    Ein Schreibstil, mit voluminösen Ausrutschern ins Phantastische,  der mich nicht dazu ermuntert hat das Buch unbedingt weiterlesen zu wollen .  

    Ich hatte hatte das Gefühl , als wenn es wirklich im 16. Jahrhundert geschrieben und schlecht überliefert worden ist .
     Ich liebe historische Romane und hatte mir sehr viel von der  Geschichte mit ihrem interessanten Thema und  Zeitgeschehen versprochen .

    Mir fehlte hier das alles  , was für mich  einen schönen , historischen Roman lesenswert macht . 

    Eine intensive Geschichte , die mich zusammen mit ihren Protagonisten auf eine interessante  Reise mitnimmt und mich die Geschichte erleben lässt.  

    Nach über  200 Seiten ,  fehlt mir jede Bindung zu den Protagonisten und ihre fürchterliche  Geschichte , die so ganz ohne  Esprit erzählt wird. Es fehlt mir jegliche Art von Motivation,  um den Rest der Geschichte erfahren zu wollen.  Zu erdrückend ist diese Erzählung für mich . 


    Ich bin mir sicher, dass dieses Buch seine Leser finden wird , die von der beschriebenen Wortgewalt überwältigt sind . Ich gehöre definitiv nicht dazu !  

    Manche Bücher brauchen ihre ganz  eigenen Leser, um verstanden zu werden ,  dieses gehört für mich dazu ! 


    Von mir gibt es für den Roman 

    2 Sterne ☆☆


    Leider kann ich keine Leseempfehlung aussprechen,  weil ich nicht  weiß  welche Leser mit dem Buch glücklich werden könnten.  


    Ich empfehle es einfach zu lesen und sich seine eigene Meinung zu bilden ! 


    @heidi_59

    *** Diese Rezension  ist schon ca. 3 Jahre alt . Ich habe sie neu eingestellt  weil sie  bedingt  durch die Umstellung bei LB verschwunden ist .*** 

  17. Cover des Buches Starters (ISBN: 9783492269322)
    Lissa Price

    Starters

     (1.285)
    Aktuelle Rezension von: Kathalee_

    Ich hatte dieses Buch nun Jahre auf meinem SUB liegen und nie gelesen, weil mich das Cover einfach nicht angesprochen hat. Doch man sagt nicht ohne Grund, bewerte ein Buch niemals nach seinem Cover.

    Das Buch spielt in der Zukunft nach einem Krieg, der alle Menschen mittleren Alters das Leben gekostet hat, da man nicht genug Impfstoffe hatte. Somit überlebten nur Kinder und Alte Menschen.

    Die Welt ist jetzt in zwei Parteien aufgeteilt. Die alten Menschen mit sehr viel Geld und die Jugendlichen Obdachlosen, die auf der Straße leben und von der Regierung nicht gern gesehen werden.

    Callie lebt mit ihrem kleinen Bruder auf der Straße, da sie ihre gesamte Familie verloren haben. Leider ist ihr Bruder krank und die Medikamente, die er benötigen würde, sind teuer.
    Somit fasst sie den Entschluss ihren zur Body Bank zu gehen und ihren Körper zu vermieten, damit "Enders" ihren Körper mieten können und sich nochmals jung fühlen, doch ungünstigerweise läuft nicht alles so glatt wie es sollte.

    Das Buch ist spannend und liest sich gut, ich glaube, die Autorin hat mit dieser Geschichte eine Lektüre für viele Altersgruppen geschaffen.
    Ich habe das Buch genossen, mit meinen 27 Jahren und ich glaube, wenn ich es meiner 13-jährigen Cousine geben würde, würde sie es auch lieben.

  18. Cover des Buches Lost in Pain -  Zurück zu dir (ISBN: 9783960871965)
    Jennifer Wellen

    Lost in Pain - Zurück zu dir

     (49)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Sowohl das Cover als auch der Titel des Buches lassen auf einen packenden Liebesroman hoffen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

    Die einzelnen Personen sind sehr treffend geschildert und man beginnt sofort mit ihnen zu sympathisieren.

    Zur Geschichte Cathlyn ist nach ihrem schrecklichen Aufenthalt in einem Kinderheim traumatisiert und hat nun so allerlei Ängste und Zwänge. Sie erhält einen Brief mit der Adresse ihrer vermutlichen Mutter.

    Gemeinsam mit ihrem früheren Freund aus dem Kinderheim macht sie sich auf die lange Reise und Suche quer durchs Land zu ihrer Mutter. Dabei kommt sie auch Nick sehr viel näher und die beiden müssen so einiges miteinander durchstehen.

    Ein sehr schöner, gefühlvoller, mitreißender Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kann es mit bestem Gewissen weiterempfehlen. Eine sehr packende leichte Lektüre, die ein richtiges Lesevergnügen bereitet.

  19. Cover des Buches Lodernde Schwingen (ISBN: 9783426524466)
    Leigh Bardugo

    Lodernde Schwingen

     (827)
    Aktuelle Rezension von: allswonderland

    Ich habe dieses Buch vor Ewigkeiten angefangen aber nach ich glaube 40 Seiten zur Seite gestellt weil mir das ganze unter der Höhle verstecken echt den Verstand geraubt hat und ich mich irgendwie Eingeängt gefühlt habe. So echt kommt der Schreibstil von Leigh Bardugo rüber. Vor einer Woche habe ich mich wieder dran gewagt und wollte oder besser gesagt konnte garnicht mehr aufhören zu lesen. Ich war irgendwann so gefangen in der Geschichte das ich dachte ich wäre vor Ort und würde die Reise mit meiner Namensvetterin gemeinsam antreten. 

    Ein paar mal war ich echt schockiert über die Sachen die geschehen sind, ich betrauere viele Tode und hätte mich irgendwie gewünscht das Alina und Nikolai das Endgame sind weil ich die beiden schon geshippt habe. Aber Mal ist dennoch in meinem Herzen geblieben von Anfang an und deswegen betrauere ich ihre Entscheidung am Ende nicht.

    Was mich nur mies gestört hat war das sie *ACHTUNG SPOILER; WENN DU NICHT GESPOILERT WERDEN WILLST SOLLTEST DU SPÄTESTENS HIER AUFHÖREN DIR DIESEN SATZ DURCHZULESEN* ihr Licht verloren hat. All das, womit sie den Dunklen besiegen konnte war nun einfach auf random Leute übertragen worden und sie hatte keine Macht mehr. Sehr sehr sad. 

  20. Cover des Buches Anne auf Green Gables (ISBN: 9783732005857)
    Lucy Maud Montgomery

    Anne auf Green Gables

     (395)
    Aktuelle Rezension von: Emmy_Teardrop

    Es hat irgendetwas klassisches und irgendwie auch wieder nicht, Anne kommt nach Green Gables nachdem Matthew und Marilla sie ins Herz geschlossen haben, ein Waisenkind bekommt ein Zuhause. Was mir stets bei dem Buch gefallen hat , war die Freundschaft zu Diana Barry. Diana gehört neben Anne natürlich zu meinen Lieblingspersonen, eigentlich mag ich fast alle. Miss Stacy, Marilla, Matthew, Anne, Diana, Gilbert, Mrs. Allan, Jane Andrews, Mrs.Rachel Lydne. Beim Lesen hatte ich immer wieder gemischte Gefühle, teils war ich unendlich traurig dass Anne erwachsen wird und konnte Marilla so gut nachvollziehen als sie geweint hat, teils fand ich es wunderbar dass sie eine so junge lernbegeisterte Frau geworden ist. Zum Ende, war ich sehr traurig als Anne Redmond College abgelehnt hat, das Avery-Stipendium !!!!!! Aber wenn sie es nicht getan hätte , was wäre aus Marilla und Green Gables passiert ? Oder mit Diana Barry ???

  21. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (767)
    Aktuelle Rezension von: honeyandgold

    Kind 44 war jetzt schon lange auf meiner Wunschliste und dann durch einen netten Zufall hab ich das Buch dann geschenkt bekommen. Nun lag es aber wieder auf meinem SUB und gammelt da vor sich hin.

    Nun hab ich mir endlich den Mut gefasst und das Buch in die Hand genommen und es hat mich wirklich aus den Socken gehauen.

    Ich dachte natürlich das es hier um harten Toback geht aber ich war nicht auf das vorbereitet.

    Allem voran die Grausamkeit des russischen Staates hat mich komplett aus den Socken gehauen. Mir war nie bewusst unter welchem Druck die Menschen gelebt haben müssen.

    Die Angst zu verhungern oder in ekelhaften Lebensverhältnissen zu leben, war fast an der Tagesordnung.

    Kein Schritt konnte gemacht werden ohne die Angst zu haben, verpfeifen zu werden.

    Wir schreiben das Jahr 1953. Wir befinden uns in Russland und jeder mit ein bisschen geschichtlichen Wissen, hat ein wenig die Vorstellung das es zur Stalins Zeiten nicht so rosig für die Bevölkerung aussah. Auch ich wusste zwar Eckpunkte aber das was das Buch so schonungslos berichtet, war leider bittere Realität. Hunger, Verlustängste und Vertrauensbrüche standen leider auf der Tagesordnung. Eine grausame Welt, die für viele Menschen leider Realität war.

    Zusammen mit dem erfolgreichen Leo Demidow stolpern wir über einen Fall, der grausam genug ist aber das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Ein Kind ist gestorben, aber niemand will ermitteln. Es war ein Unfall.

    Doch Leo glaub dem ganzen nicht und fängt an selbst zu ermitteln. Nur leider macht ihm das Regime immer wieder ein Strich durch die Rechnung. Er wird als Verräter gejagt und geächtet.

    Damit beginnt eine knallharte Reise.

    Der Schreibstil liest sich flüssig, aber leider tröpfelt die Geschichte manchmal etwas vor sich hin. Durch die Grausamkeit des russischen Staates, tretten die Morde fast schon in den Hintergrund. Ein stückweit denke ich das es wollt war, aber Kinder sterben auf grausame Weise und irgendwie niemanden scheint es zu interessieren. 

    Der Tod der Kinder, rückt eigentlich immer etwas in den Hintergrund. Es wird sehr deutlich das der Schwerpunkt eher woanders liegt.

    Es macht das Buch dadurch nicht schlecht aber macht einen stutzig. 

    Leider kann ich nicht mehr dazu sagen, den der Plotwist hat mich wirklich umgefegt.

    Also wirklich umgefegt.

    Ich hab das Buch kurz weg legen müssen, um damit klar zu kommen.


    Kurzum: Jeder der diese Buch liest muss sich auf einiges gefasst machen.

    Es ist nicht mein Highlight und ich würde es nicht nochmal lesen, aber es hat sich sein Platz in meinem Regal auf jedenfall verdient.

  22. Cover des Buches Dark Sigils – Was die Magie verlangt (ISBN: 9783737362009)
    Anna Benning

    Dark Sigils – Was die Magie verlangt

     (320)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Mit einem wirklich guten und relativ bildlichen Schreibstil hat die Autorin Anna Benning hier eine echt interessante, urbane Fantasygeschichte mit einem kreativen, magischen Setting geschaffen, wobei diese auch noch in der nahen Zukunft spielt. Diese lässt sich auch gut als Hörbuch hören, da die Sprecherin einen wirklich guten Job gemacht hat.


    Zwar war die Story für mich nicht wahnsinnig spannend und manchmal etwas verwirrend, sie hatte aber dennoch einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte und die mich tatsächlich etwas überrascht haben. Was ich ebenfalls gut fand war, dass man eigentlich nie so richtig wissen kann, wer gut und wer böse ist oder ob nicht auch etwas in der Mitte existiert. Auch kann Rayne scheinbar niemandem so richtig trauen, was tatsächlich neugierig macht, wie es diesbezüglich weiter geht und wer denn nun eigentlich wo steht. Die Liebesgeschichte zwischen Rayne und Adam konnte mich bisher allerdings noch nicht so richtig überzeugen. 


    Bei den Charakteren bin ich ebenfalls etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich die Hauptcharaktere wirklich gut und jeden für sich einzigartig geschrieben, doch insgesamt gab es nicht gerade wenige Charaktere, von denen mir dann auch nicht alle im Gedächtnis geblieben sind. Rayne mochte ich aber sehr, weil sie eine starke Protagonistin ist, die für sich selbst einsteht, eine Kämpferin und eine tolle beste Freundin. Auch Adam fand ich recht sympathisch, aber auch etwas geheimnisvoll und nicht so leicht zu durchschauen. 


    Alles in allem fand ich diesen ersten Band okay, aber umgehauen hat er mich nicht unbedingt. Dennoch will ich dem zweiten Band noch eine Chance geben und hoffe, dass mich dieser mehr begeistern kann.  

  23. Cover des Buches Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos (ISBN: 9783458178583)
    Christelle Dabos

    Die Spiegelreisende - Im Sturm der Echos

     (302)
    Aktuelle Rezension von: Aurayaa

    Ophelia und Thorn sind beide in Babel und sind auch der Suche nach Gott, um zu verhindern, dass die gesamten Archen vernichtet werden. Mehr will ich gar nicht zum Inhalt sagen, denn die vorangegangen Bücher sollte man auf jeden Fall kennen und ich möchte nicht spoilern ;-)
    Die komplette Buchreihe hat mich schon nach der Leseprobe des ersten Bands in seinen Bann gezogen und mit diesem Buch ist der Autorin ein toller Abschluss gelungen. Es war so spannend, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Das Geschehen des Buch war alles Andere als vorhersehbar wie es so oft in anderen Büchern der Fall ist. Ständig kam es eine neue Überraschung oder Andeutungen, die noch unerklärt blieben.
    Zwischendurch war ich zwar ab und zu etwas verwirrt, weil die Erläuterungen der Echos und allem, was dazugehört, manchmal etwas kompliziert waren, aber das hat dem Lesespaß für mich keinen Abbruch getan.
    Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter!

  24. Cover des Buches Sommernachtstränen (ISBN: 9783746078298)
    Bärbel Götz

    Sommernachtstränen

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser
    Zum Buch: Hier geht es um die Bewohner der Lessingstraße. Diese Anwohner lernt man im Laufe des Buches kennen und verstehen. Hier treffen Schicksale einzelner aufeinander und werden auch irgendwie miteinander verwoben.
    Isabell, aus persönlichen Gründen Einzelgängerin, trifft zufällig auf Renate und hilft ihr mit den Einkäufen. Die beiden freunden sich an und von da an nimmt die Autorin uns mit in die Schicksale der Bewohner in der Straße. Renate hat nämlich die unangenehme Angewohnheit, ihre Nachbarn auszuspionieren...
    Irgendwann entdeckt Isabell auch, daß ihr eigenes Schicksal mit dem von Renate verwoben ist.

    Meine Meinung: Die Autorin schafft mit diesem Buch eine einzigartige Atmosphäre. Feinfühlig und emotional geht sie auf die einzelnen Familiengeschichten ein. In der ein oder anderen Familie wird sich jeder so in etwa auch selbst wiederfinden. Hier geht es um das Älterwerden, um körperliche Gewalt, Abhängigkeiten und Ängste. Mich hat das Buch berührt und auch oft nachdenklich gestimmt.

    Mein Fazit: Sommernachtstränen ist auf jeden Fall ein sehr lesenswertes Buch mit viel Tiefgang!

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