Bücher mit dem Tag "wal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wal" gekennzeichnet haben.

157 Bücher

  1. Cover des Buches Saeculum (ISBN: 9783785577837)
    Ursula Poznanski

    Saeculum

     (1.831)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Tolles Buch, spannend geschrieben, nicht nur für Jugendliche

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.340)
    Aktuelle Rezension von: AnneE

    ... es intelligentere Lebensformen als den Menschen nicht nur im Weltall, sondern als Paralleluniversum auch auf Erden gibt? Mit dieser Frage beschäftigt sich Frank Schätzings "Der Schwarm" mit vielen unerwarteten Wendungen. 

    Sehr gekonnt werden unterschiedliche Geschichten miteinander verwoben, auch wenn die fiktionalen Entwicklungen vielleicht nicht für jede:n Leser:in gleich zugänglich sind. Wenn man sich aber darauf einlässt, findet man immer wieder Ankerpunkte, die ein Weiterdenken herausfordern, da quasi "nebenbei" auch viel Lehrreiches über Geografie, Biologie, Mechanik, Religionen etc. vermittelt wird. 

    Besonders eindrucksvoll empfand ich zudem die Darstellung der verschiedenen Charaktere, da die meisten - trotz oder gerade wegen - ihrer Eigenarten äußerst sympathisch und authentisch wirkten, sodass ein Eintauchen in die Erzählung durchgängig möglich war. 

    Fazit

    Für alle, denen "Der Schwarm" damals zu sehr gehypt wurde: die Lektüre lohnt sich (immer noch) und das Thema ist heute fast noch zeitgemäßer als damals. 

  3. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.144)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  4. Cover des Buches Atemnot (ISBN: 9783863960643)
    Ilsa J. Bick

    Atemnot

     (154)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina
    Jenna ist sechzehn und hat in ihrem Leben schon viel erlebt. Ihr Vater ist ein Neurotiker, ihre Mutter Alkoholikerin und ihr einziger Halt, ihr Bruder Matt, ist im Irak. Nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie beschließen ihre Eltern, sie wieder auf die Schule zu schicken. Dort lernt sie den attraktiven Chemielehrer Mitch Anderson kennen, der sofort merkt, dass auf ihr eine Last liegt und sich um sie kümmert.

    Mir fällt es noch immer schwer, dieses Buch so zu beschreiben, dass es ihm auch gerecht wird und trotzdem will ich es hiermit versuchen.
    Erstmal zum Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr einfach gehalten und dennoch passt er perfekt zum Buch, denn hier erzählt die Protagonistin selbst ihre Geschichte einem Kommissar namens Bob, der sie ganz am Anfang des Buches aus einer misslichen Lage befreit hat, von der man vorerst aber nicht erfährt, was geschehen ist.
    Wie man denken könnte, geht es bei der Geschichte um eine Schüler Lehrer Beziehung, die nicht sein darf. Doch weit gefehlt, denn es geht um viel mehr. In erster Linie geht es nämlich um die Gefühle einer Jugendlichen, um ihre inneren Dämonen und um das sinnbildliche Ertrinken, einer Metapher dafür, wie kaputt die Seele eines Mensch eigentlich sein kann. Dabei ist der Roman eher ruhig, ohne große Spannung, dafür aber sehr tiefgründig und melancholisch und selbst das Ende ist nicht dieses "und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". 
    Jenna ist ein Außenseiter, was man schon am Anfang sehr schnell mitbekommt und ihr fällt es schwer, mit der Welt um sich herum klar zu kommen. Sie ist gebrochen und man merkt ihr ihre Traurigkeit an, wenn man zwischen die Zeilen sieht. Sie war mir weder sympathisch, noch unsympathisch, sondern jemand, den es eher zu verstehen gilt, als zu mögen. Mr. Anderson hingegen ist ein sehr angenehmer Charakter, den ich von Anfang an mochte. Wer hätte nicht gern einen so verständnisvollen und hilfsbereiten Lehrer!? Jennas Eltern, vor allem ihre Mutter taten mir mehr leid, als dass ich sie nicht mochte. Warum sie sich so verhalten, wie sie es tun, versteht man erst im Laufe der Geschichte und lässt noch einmal ein ganz anderes Licht auf sie fallen. Trotzdem kann und darf man ihr Verhalten nicht gut heißen.
    Alles in Allem hat Ilsa J. Bick aber alle Charaktere sehr gut geschrieben und durchdacht. Man merkt, dass sie selbst Kinder- und Jugendpsychiaterin ist, denn sie hat wirklich Ahnung von dem, was sie da schreibt.
    Ich mochte dieses Buch wirklich sehr. Nicht nur dass ich "kaputte" Charaktere und melancholische Geschichten mag, die Autorin hat es auch noch geschafft, hier beides so realistisch zu verstricken, dass es Spaß gemacht hat, diesen Roman zu lesen. Ich bin mir auch sicher, dass mir die Geschichte noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 
  5. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596523047)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

     (330)
    Aktuelle Rezension von: Bókaheima

     

  6. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.674)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Bella zieht von Phoenix in die verregnete Kleinstadt Forks und trifft dort auf den geheimnisvollen Edward. Nichts ahnend, dass sie sich in seiner Nähe in Gefahr begibt, fühlt sie sich immer mehr zu ihm hingezogen.

    Schreibstil:

    Den Schreibstil von Stephenie Meyer kann man wirklich gut lesen. Sie schreibt sehr flüssig und spannend und es stecken viele Gefühle darin. Man muss einfach mitlachen und mitfiebern.

    Meinung:

    Die Charaktere fand ich schön ausgearbeitet. Mir gefiel Bella con Anfang an. Ihre ruhige Art sagt mir sehr zu. Etwas übertrieben fand ich, wie sie von allen Schülern gleich die volle Aufmerksamkeit hatte, aber nun gut, vielleicht ist das dort so? Es war jedenfalls etwas unnatürlich. Die Vampire wurden gut dargestellt. Nur das Glitzern sagt mir nicht ganz zu, aber es ist immerhin ein Erkennungsmerkmal der Reihe. Edward mochte ich von Anfang an. Er war unterhaltsam, aber geheimnisvoll. Der Schlagabtausch, den er und Bella oft hatten war amüsant. Auch seine Schwester Alice war mir sympathisch. Die anderen Vampire eher weniger. Unsympathisch war mir auch Bellas Freundin Jessica. Irgendwie mochte ich sie einfach nicht. 

    Die Handlung war bis zum Ende spannend und actionreich. Die Stelle in Ballettstudio gefiel mir am besten. Es gab viel zu entdecken. Der Weltenbau war schön ausgearbeitet und die Stadt Forks gut gewählt. Nur war es an manchen Stellen des Buches (besonders gegen Ende) wieder zu kitschig. 


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir das Buh im Großen und Ganzen gut gefallen hat. Leider war das Buch an einigen Stellen zu unauthentisch und schnulzig. Dennoch war es für mich ein Leseabenteuer und ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen.

    Das Buch bekommt von mir 4/5 Sterne.


  7. Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)
    Thomas Finn

    Dark Wood

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Jules113

    Um ihre Agentur zu retten, nehmen sechs Angestellte an einer Fernsehshow teil. Mit verschiedenen Aufgaben können Sie in drei Tagen viel Geld verdienen.
    Doch schon bald läuft alles schief. Das Fernsehteam verschwindet und die sechs sind auf sich alleine gestellt.

    Man erfährt sehr viel von den Personen, da sich auch die Sichtweise immer wieder ändert. Mit manchen Figuren hat man Mitgefühl bei anderen wünscht man sich fast, dass sie bald nicht mehr teilnehmen.
    Die Spannung wird langsam aufgebaut, nachdem man auch lange nicht erfährt, was genau sich in den Wäldern umtreibt.
    Alles in allem ein sehr spannendes Buch.

  8. Cover des Buches Anton hat kein Glück (ISBN: 9783805203876)
    Lars Vasa Johansson

    Anton hat kein Glück

     (103)
    Aktuelle Rezension von: FeFu

    Anton ist Zauberer. Schon seit seiner Kindheit fazinieren ihn die Zaubertricks und er hat viel trainiert um seine Künste immer weiter auszubauen und zu verbessern.
    Aber wenn er auf "echte Magie" trifft, wird er zum Ungläubigen. Erst so nach und nach glaubt er auch an Dinge die er weder sieht, noch begreifen / erklären kann.
    Zwischendurch hat man immer Rückblicke in Antons Vergangenheit.
    Gerne würde ich mich nun mehr mit Schwedens Mythologie befassen, also irgendwann. ^^
    Antons Charakterentwicklung ist auch sehr glaubwürdig und nachvollziehbar.

    Dieses Buch kann ich nur empfehlen 😃👍

  9. Cover des Buches Biss zum Abendrot (ISBN: 9783551316622)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Abendrot

     (6.950)
    Aktuelle Rezension von: storylove

    Inhalt:

    Seattle wird von blutrünstigen Vampiren angegriffen und jede Spur führt zu Bella. Gleichzeitig Bella ihre Beziehung zu Edward aufrecht zu erhalten und mit Jakob befreundet zu sein. Doch die beiden können sich partout nicht ausstehen und Bella muss aufpassen, dass sie keinen uralten Kampf zwischen Vampiren und Werwölfen neu entfacht.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist wie immer gut und flüssig, dennoch zu kitschig. Leider stört das meinen Lesefluss ein wenig.

    Meinung:

    In diesem Buch trifft man wieder auf altbekannte Gesichter. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese wieder auftauchen. Auch wenn die Charaktere gut ausgearbeitet wurden, so kann die Handlung nicht mithalten. Sie war zwischendurch oft zäh und erst gegen Ende zum großen Showdown wurde es wirklich aufregend. Eine Charakterentwicklung sehe ich in diesem Buch immer noch nicht. Was ich wirklich schade fand. In dem Buch ging es hauptsächlich um die Eifersucht von Edward und Jakob.


    Zusammenfassend kann ich sagen, dass der dritte Teil für mich deutlich schwächer war, als dir ersten beiden Bücher. Zu zäh und kitschig. Das Buch ist wohl nur für echte Fans der Reihe.

    Das Buch bekommt von mir 3/5 Sterne.


  10. Cover des Buches Grabesgrün (ISBN: B00BYUHBIE)
    Tana French

    Grabesgrün

     (602)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Grabesgrün ist das erste Buch einer Serie über die Dubliner Mordkommission und erschien 2007 unter dem Originaltitel „In the Woods“. Im Wald von Knocknaree bei Dublin wird die Leiche eines 12-jährigen Mädchens gefunden. Cassie Maddox und Rob Ryan von der Dubliner Mordkommission übernehmen den Fall. Rob trägt ein blutiges Ereignis aus einer Kindheit mit sich herum, das sich in eben diesem Wald abspielte. Der Mord an dem Mädchen scheint womöglich mit den Ereignissen von vor 20 Jahren zusammen zu hängen….

    French erzählt sprachlich sehr schön und stellenweise mit sarkastischem Humor, besonders die Dialoge und die Verhörszenen finde ich ausgesprochen gut gelungen. Die Idee des Falls und die Auflösung finde ich originell und außergewöhnlich. Immer wieder legt die Autorin dabei auch falsche Spuren.

    Es geht in dem Roman nicht nur um das Verbrechen und dessen Auflösung, größere Teile befassen sich auch mit den Beziehungen der Personen untereinander.

    Mir hat der Roman gut gefallen und werde sicher noch weitere von French lesen. Vier Sterne von mir

  11. Cover des Buches Gefrorenes Herz (ISBN: 9783646600704)
    Mirjam H. Hüberli

    Gefrorenes Herz

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber
    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Aurelias Zwillingsschwester verschwindet und damit ändert sich ihr komplettes Leben. Ihre innere Zerrissenheit hat Hüberli dem Leser sehr plastisch näher gebracht und auch das manchmal doch recht seltsame Verhalten, welches Teenagern eigen ist, kam authentisch rüber.
    Auch die andere Charaktere werden lebendig und authentisch präsentiert - sie könnten genau so neben an wohnen.
    Nach und nach kommt der Leser gemeinsam mit Aurelia der Wahrheit auf die Spur und damit wird auch die Spannung sukzessive gesteigert. Man hat Zeit, sich zwischendurch seine eigenen Gedanken zu machen, und dann kommt die Autorin mit einer Überraschung um die Ecke, die neue Ansatzpunkte bietet und die Spannung wird wieder angezogen.
    Ich muss allerdings gestehen, dass ich schon nach der Hälfte des Buches ahnte, wer für Nataschas Verschwinden verantwortlich ist. Jedoch lese ich auch häufig Krimis und Thriller und bin recht paranoid, was mir bei der Findung des Täters äußerst hilfreich ist.
    All das verpackt die Autorin in einen lockeren Schreibstil, der mich nur so durch die Seiten fliegen ließ.
    Von mir gibt es 5 gefrorene Sterne.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Sich auf dünnem Eis bewegen, davon könnte die siebzehnjährige Aurelia ein Lied singen. Denn seit ihre Zwillingsschwester Natascha verschwunden ist, scheint sie niemandem mehr trauen zu können. Nicht ihren Freunden, nicht ihren Lehrern, nicht einmal mehr sich selbst. Nur ihre tägliche Eiskunstlaufroutine hält sie buchstäblich über Wasser, dem gefrorenen unter ihren Schlittschuhen wie auch in ihrem Herzen. Und dann ist da noch Sevan, der Neue an ihrer Schule, der sich ausgerechnet an ihre Fersen heftet, wo doch alle Mädchen nach ihm schmachten. Mit ihm zusammen kommt sie der Auflösung des Geheimnisses um Natascha sehr viel näher. Aber irgendjemand ist ihnen immer einen Schritt voraus…
  12. Cover des Buches KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln (ISBN: 9783404208067)
    Tom Jacuba

    KALYPTO - Die Magierin der Tausend Inseln

     (77)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Der Roman verfolgt weiterhin die Geschichte von Ayrin, Lasnic, Lauka und Catolis.
    Er setzt dort fort, wo Ayrin mit Lasnic aus ihrem Königreich flieht.
    Genau wie im ersten Band fokussiert sich jedes Kapitel auf einen anderen Charakter was uns Einblicke in ihre Erfolge und Misserfolge gibt.
    Jacuba schafft es den Leser wieder mit der Welt von Kalypto zu verzaubern.
    Minimale Kritik gibt es am Anfang des Buches, da es bei mir persönlich schon eine ganze Weile her war seit ich den ersten Band gelesen hatte und ich gut zwei Kapitel gebraucht habe um wieder rein zukommen. So hat mir eine kleine Wiederholung der bisherigen Ereignisse des ersten Bandes gefehlt.
    In diesem Buch haben wir es wieder mit den uns bekannten Charakteren zu tun, wobei wir mehr über ihre Vergangenheit erfahren und ihre Vielschichtigkeit zum Vorschein kommt.
    Vorhanden ist wieder eine brisante Mischung aus Fantasy, Action und Liebe. 

  13. Cover des Buches Solange die Nachtigall singt (ISBN: 9783789142932)
    Antonia Michaelis

    Solange die Nachtigall singt

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Ambronsius

    Das Buch habe ich schon vor einiger Zeit gelesen. Es ist immer noch mein Favorit. Antonia Michaelis kannte ich vorher noch nicht, sie hat einen wirklich unverkennbaren eigenen Schreibstil. Das Buch ist spannend von der ersten Seite bis zur letzten, bildgewaltig und insgesamt sehr düster, dunkel gehalten.

    Das Cover passt perfekt zum Inhalt. 5 Sterne, definitiv!

  14. Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783866482678)
    Ian McGuire

    Nordwasser

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Jens_Rohrer

    Der Seemann Drax ist ein Scheusal. Ohne Gewissen säuft, prügelt, vergewaltigt und mordet er durch eine Küstenstadt. Dort heuert er auf einem Walfänger an, der Richtung Grönland in arktische Gewässer fährt. Mit an Bord ist der Arzt Patrick Sumner, der eines Tages einen Schiffsjungen behandelt, der offensichtlich vergewaltigt wurde. Bald darauf wird der Junge tot aufgefunden. Sumner hat bald Drax in Verdacht, es entspinnt sich ein atemberaubendes Duell zwischen den Männern. Hinzu kommt noch, dass die Expedition auf eine Katastrophe zusteuert.
    Ein unglaublich spannender Roman über die Abgründe des menschlichen Seins, eingebettet in die lebensfeindliche Kulisse der Arktis. Wow! Was für ein Buch!

  15. Cover des Buches Das eherne Buch - Eine Geschichte vom Ende allen Krieges (ISBN: 9783608939347)
    Christian von Aster

    Das eherne Buch - Eine Geschichte vom Ende allen Krieges

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    "Das Eherne Buch" von Christian von Aster ist ein Fantasyroman, doch ist es keine der typischen Fantasiegeschichten. Es geht mehr um Mythen, Sagen und Legenden. Es handelt sich um einen abgeschlossenen Einzelroman, der nicht den Eindruck macht, als wäre eine Fortsetzung angedacht. Die Geschichte spielt in einer mittelalterlich anmutenden Welt, in der scheinbar jeder gegen jeden kämpft und seit Jahrhunderten kein Friede mehr herrschte. Doch immer noch gibt es Hoffnung, denn eine fast vergessene Legende soll den Weg zum Frieden weisen: die Geschichtenklinge, genannt das eherne Buch, muss dem Gott des Krieges überbracht werden.

    Der Held der Geschichte ist Jaarn von Stahl. Falls jemand sprachliche Vorbildung fehlt: "järn" ist schwedisch für "Eisen", und die Wortwurzel kommt in der Handlung noch öfters vor. Dennoch ist er nicht der typische Held eines Buches. Er ist unbedarft, kann nicht kämpfen, weiß nichts von der Welt, da er in einem Turm aufgewachsen ist.

    Der junge Jaarn wächst im Turm der königlichen Bibliothek auf. Hier lernt er nicht nur große Folianten zu schleppen und Texte zu kopieren, sondern auch zu gehorchen. Als er eines Nachts geweckt und zum Leiter der Bibliothek befohlen wird, hat er keine Ahnung, was er angestellt haben könnte. Doch statt für einer Missetat belangt zu werden, wartet der alternde König auf ihn.

    Für Jaarn ändert sich von einen Moment auf den anderen schlagartig alles, denn statt mit seinen „Brüdern“ Bücher zu verwalten wird ihm offenbart, dass er letzte verbleibende Spross des Fürsten sein soll und somit Thronerbe ist. Zudem soll er mit einer große Aufgabe betraut werden.

    Das Schicksal hat ihn dazu auserkoren, ein verschollenes, legendäres Schwert, seiner Bestimmung zuzuführen. Es trägt den Namen »Das Eherne Buch« und ist aus Geschichten geschmiedet. Drei der Geschichten gingen verloren und müssen dem Schwert nun wieder zugeführt werden. Jaarns Aufgabe ist es, das eherne Buch zu reparieren und dem Gott des Krieges zu Fuße zu legen. Der Weltfrieden hängt anscheinend von einer kleinen, unsportlichen Leseratte ab, die mit der Aufgabe scheinbar massiv überfordert ist.

    Noch in derselben Nacht wird der König verraten und ermordet und Jaarn von einem mysteriösen Narbigen entführt und aus der Stadt geschleust. Gemeinsam begeben sich die Beiden auf die abenteuerliche Reise die Prophezeiung des Ehernen Buches zu erfüllen.

    Die Handlung kommt uns auf den ersten Blick leidlich bekannt vor – ein junger, überforderter Mann wird auserwählt eine Queste zu erfüllen, die seine Welt retten soll. Es geht um Frieden für die Welt, um alten Hass, um Geheimnisse und Götter, die ihre Schöpfung verlassen haben.

    Wie vom Autor nicht anders erwartet, erweist sich die Queste in der Tradition der 70er Jahre jedoch auf den zweiten Blick als ein wenig anders, als vermutet. Statt der Jagd auf einen Schatz oder die Mühe sich selbst zum, natürlich gerechten, Herrscher eines Reiches aufzuschwingen, geht es vorliegend um etwas weit Profaneres – um den Weltfrieden! Wenn dem Gott des Krieges das legendäre eherne Schwert zu Füssen gelegt wird, dann soll endlich wieder Friede auf Erden herrschen – so zumindest die Mär.

    Erzählt wird, wie Jaarn das "eherne Buch" zu einem Tempel des Kriegsgottes bringen soll. Der Hintergrund dazu ist ein Versprechen der Göttern. Die Überbringung soll alle Kriege beenden, von denen die Welt ansonsten reichlich geplagt wird.

    Zahlreiche Menschen, die Jaarn auf seiner teils unfreiwilligen Reise begegnen sind anders, jeder hat eine eigene Geschichte. Allen voran der Narbensammler mit den vielen Namen.

    Die Charaktere sind interessanter, mit stimmigen Namen wie beispielsweise eine kriegerische Hebamme, genannt die ›Eisenmutter‹, oder der im Untergrund lebende ›Knochenkönig‹. Etliche Gauner, Mörder, Halsabschneider oder ein bekehrter ›Legendenschänder‹ bilden ein vielfältiges Sammelsurium der unterschiedlichsten Figuren. Auch die Nacht, die gefürchtetsten Meuchelmörder des Reiches heften sich an Jaarns Fersen.

    Das Buch schließt auf eine schöne Weise. Der Leser wird vorher tatsächlich gedanklich auf Abwege geschickt. Dadurch gelingt es dem Autor, die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten. Er schließt mit einer Pointe, die absolut passend und lesenswert ist, in sich aber dennoch weitere Fragen aufwirft.
     Die, vom Krieg zerrissene, düstere, mittelalterliche Welt, hätte ich gerne noch ein wenig besser kennengelernt, aber die actionreiche Handlung und der ab und zu durchschimmernde, sarkastische Humor haben definitiv ihren Reiz.

    Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: zuerst ist da Jaarn, der letzte Rabe, der gemeinsam mit einem geheimnisvollen Narbigen durch das Land reist. Dann gibt es noch Zadt Mhaw, den General des Keilers, der seinen Herrn rächen und dafür den Raben töten will. Und zuletzt die Eisenmutter Deswyn Lhi, Hebamme und Söldnerin, die die von ihr auf die Welt geholten Kinder beschützen will.

    Interessant wäre auch die Sicht von Gvenn, der letzten Erbin des Keilers. Leider fehlt diese vollständig. So bleibt diese Figur flach. Vor allem, da sie ihre Ansichten zu rasch wechselt. Ihre Geschichte wäre bestimmt interessant und bereichernd gewesen.
    Insgesamt kann ich dieses Buch empfehlen. Es hat kleinere logische Schwächen. Diese bewegen sich jedoch absolut im Rahmen dessen, was wir von anderen Fantasy-Autoren auch erzählt bekommen. Ihnen gegenüber stehen Stärken, wie sie nur selten zu finden sind. Sobald Christian von Aster einmal in ein Motiv oder eine Diskussion eingestiegen ist, führt er sie erzählerisch wie bildsprachlich auf die gebührenden Höhen der Fantasy.
     Die Geschichte ist von Anfang an temporeich und spannend, sehr unterhaltsam geschrieben und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

    Das Buch liest sich am besten, indem wir uns gemütlich zurücklehnen und die Handlung auf uns zukommen lassen. Denn eigentlich ist alles anders als es der Leser erwartet. Genau das aber ist der Clou an diesem Buch. Tierischer Ernst beim Lesen wäre hier völlig falsch.  So würde das Buch völlig missverstanden.

    Mit diesem Buch hat mich Christian von Astern überrascht, und das in positiver Weise. Der Klappentext verspricht nicht zu viel …
     Für eingefleischte Fantasy-Fans vielleicht nicht das richtige, aber ganz sicher für alle, die sich auf eine Reise mit vielen Überraschungen mitnehmen lassen wollen.

  16. Cover des Buches Submarin (ISBN: 9783401600239)
    Andreas Eschbach

    Submarin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Saha wird von einem Schwarm aufgenommen und lernt viel von ihnen. Es passiert einiges und sie trifft auch ihre Liebe. Gegen Ende passiert etwas richtig tolles und spannendes wodurch man auch gleich angeregt wird weiter lesen zu wollen.

  17. Cover des Buches Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm (ISBN: 9783866481824)
    Selja Ahava

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

     (78)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    In "Der Tag an dem ein Wal durch London schwamm" erzählt die finnische Autorin Selja Ahava aus dem Leben von Anna. Das fängt etwas verwirrend an, denn Anna lebt offenbar in einem Pflegeheim und scheint dement zu sein. So verschwimmen klare Momente mit Erinnerungen, Verwirrtheit und Illusion. Doch wir werfen auch einen ausführlichen Blick in Annas Leben vor der Demenzerkrankung. So verbringen wir mit ihr und ihrer großen Liebe Antti verschlafene Sommertage auf ihrer kleinen Felsinsel mitten im Schärenmeer. Wir erleben mit ihr einen Verlust, der zu groß ist, als dass sie ihn verarbeiten kann. So flüchtet Anna sich teilweise in eine Fantasiewelt und als Leser ist man sich nicht immer sicher, was nur Annas Vorsellungskraft entsprungen ist und was real. Wir begleiten Anna beim Versuch eines Neuanfangs in England, der nur bedingt funktioniert. Wir erleben sie als ältere Frau bei der sich die ersten Anzeichen einer Demenz zeigen und landen schließlich wieder mit ihr im Pflegeheim.

    Mir haben die Parallelen zwischen den einzelnen Zeitebenen wunderbar gefallen. Die kleinen Momente in denen man sich fragt ob nur Annans Erinnerungen verschwimmen oder ob etwas echt geglaubtes nur Vorstellung war. Das hat Ahava äußert gekommt gemacht. Denn gerade die Teile der Erzählung, in denen Anna sich definitiv nur etwas vorstellt sind unheimlich ergreifend und ebenso fantasievoll. Und dann sind da wieder Momente im echten Leben, die so besonders sind, dass man sie ebenfalls für Fantasie halten könnte.

    Anna ist eine spezielle, in sich gekehrte Figur. Dazu passt der ruhige, fast schon kühle Erzählton. Trotzdem fand ich sie unheimlich liebenswert und ich hätte gerne noch viel mehr über ihr Leben erfahren.

    Der Blick in Annas Leben und auf die Themen Demenz, Verlust, Trauer und unerfüllte Wünsche hat mir ausgesprochen gut gefallen. Teilweise hatte ich Tränen in den Augen, weil die Mischung aus kühler Sprache und ergreifender Geschichte mich so getroffen hat. Ich kann allerdings verstehen, dass die Sprache und die fluiden Grenzen der Realität nicht jedermanns Sache sind. Für mich hat alles perfekt zusammengepasst. Ein melancholischer, nachdenklicher, wundervoller Roman, der langsam genossen werden will.

  18. Cover des Buches Einsame Spur (ISBN: 9783802588860)
    Nalini Singh

    Einsame Spur

     (233)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Nalini Singh – Gestaltwandler, 11, Einsame Spur


    Riaz und sein Wolf sind totunglücklich, Lisette seine Gefährtin ist verheiratet und gibt Riaz zu verstehen, dass er keine Chance hat. Was macht ein Wolf der von seiner Gefährtin nicht erhört wird? Er flüchtet sich in die Einsamkeit. Doch Hawke und der Rest des Rudels haben ihn längst durchschaut und lassen nicht zu das der einsame Wolf verschwindet.

    Als er dann auch noch mit Adria zum Wachdienst eingeteilt wird, spielt sein Wolf verrückt. Die dominante Adria, die in ihrer Beziehung zu Martin nicht glücklich werden konnte, da er mit ihrer Dominanz nicht zurecht kam, hält sich von Männern fern. Doch irgendetwas an Riaz reizt ihre Wölfin und es kommt zu einem stürmischen, leidenschaftlichen Funken, den Riaz sofort im Keim erstickt.

    Wütend seine Gefährtin hintergangen zu haben versucht er vor seinen Gefühlen für Adria zu fliehen, und scheitert kläglich...

    Doch dann steht plötzlich Lisette vor ihm und eröffnet, dass sie nun wieder Single ist.

    Wie werden Mann und Wolf reagieren?


    Der elfte Band der Gestaltwandler-Reihe von Nalini Singh hat mich leider enttäuscht. Obwohl ich alle bisherigen Bände sehr gut finde, die Lovestory immer einen Großteil der Geschichte ausgemacht hat, dabei die Nebenstränge ebenfalls weitergeführt und gut ausgearbeitet wurden, hat im Grunde genommen nur die Nebenhandlung diesmal das Buch gerettet.

    Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und temporeich, es gibt auch eine Menge Action und Spannung, viele Überraschungen und auch für Abwechslung in Form von verschiedenen Perspektivwechsel ist gesorgt, dennoch fehlte mir hier das gewisse Etwas.

    Ich muss nicht erwähnen das sämtliche Charaktere gut ausgearbeitet und lebendig wirken. Gleiches gilt auch für die Handlungsorte, die wie immer bildhaft und anschaulich beschrieben sind.

    Riaz, den ich in den Vorgängerbänden schon recht gerne mag, hat mich in diesem Buch allerdings ein wenig genervt mit seiner “Kaiserin”. Er ist dominant, er ist sympathisch, warum ist er dann in diesem Band streckenweise einfach nur dumm? Ein paar Sympathiepunkte hat er hier verloren, dabei ist er so ein toller Kerl.

    Adria wirkt überhaupt nicht wie die dominante Wölfin, die sie eigentlich ist. Klar ist ihre Beziehung zu Martin in die Brüche gegangen, weil sie sich ihm angepasst hat. Aber ich hätte mir öfter ihren Kampfgeist gewünscht, dass sie nicht immer so verhuscht um die Ecke kommt. Sie ist eine angesehene Soldatin mit vielen Qualifikationen, eine sinnliche Frau mit Leidenschaft, eine starke Wölfin. Streckenweise war es ihr aber wohl selbst nicht bewusst.

    Schön war, dass es in diesem Buch weiterhin um Sienna, die versucht im Rudel mehr Verantwortung zu übernehmen, und Hawke weiter geht.

    Es werden neue Bündnisse in Erwägung gezogen, zum Beispiel mit der Black Sea Gemeinschaft. Außerdem planen die Makellosen Medialen einen weiteren Anschlag und auch der Menschenbund hat seinen Auftritt.

    Besonders gut gefällt mir auch, das wir mehr über Vasic und Aden erfahren, die Pfeilgarde wird in ein neues Licht gerrückt und eine Mordserie erschüttert die Welt... der Medialen wie Gestaltwandler und Menschen.


    Ich habe mich, mal abgesehen von der leidlichen Liebesgeschichte, gut unterhalten gefühlt, die Story war im Großen und Ganzen kurzweilig, hatte ihre Höhen und Tiefen, aber ich hoffe das der zwölfte Band wieder ein typischer Nalini Singh wird.


    Das Cover ähnelt auch hier seinen Vorgängern, ist aber dennoch ein Hingucker.


    Fazit: für mich der schlechteste Band der Reihe, die Lovestory kommt zu kurz, die Nebenhandlung rettet den Roman. Knappe 4 Sterne.

  19. Cover des Buches Mandeljahre (ISBN: 9783492304979)
    Katrin Tempel

    Mandeljahre

     (47)
    Aktuelle Rezension von: winter-chill

    Sehr 0815 und auch etwas enttäuschend – so muss ich den Roman „Mandeljahre“ leider zusammenfassen. Die erste Enttäuschung begann gleich mit dem Klappentext des Buches, der einen ein bisschen in die Irre führt. Demnach bin ich nämlich davon ausgegangen, es handle sich hierbei um einen der typischen Familiengeheimnis-Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen. Demnach erbt die Kinderbuchillustratorin Katharina Nicklas die Jugendstilvilla ihrer Familie an der pfälzischen Weinstraße, von der sie bis dato gar nichts wusste. Als sie die Villa entrümpelt, findet sie im Keller Aufzeichnungen ihrer Urgroßmutter Marie. Diesem Erzählstrang aus der Gegenwart werden allerdings nur zwei kurze Kapitel, einmal am Anfang und einmal am Ende des Romans, gewidmet. Für mich war diese Rahmenhandlung irgendwie nichts Halbes und nichts Ganzes. Katharina wurde eigentlich schon so konstruiert, dass man als Leser gerne mehr über sie erfahren hätte – sie macht dann ja auch eine Wandlung durch. Wie sie allerdings dahin kommt, das erfährt man nicht wirklich. So hätte man sich diesen Erzählstrang auch sparen können.
     Der eigentliche Roman spielt dann zwischen den Jahren 1907 bis 1945 und erzählt quasi die Geschichte der Urgroßmutter Marie von Rabenhorst. Sie entstammt einer verarmten Adelsfamilie und kommt daher als junge Frau mit ihrem Bruder ins pfälzische Bad Dürkheim. Dort will und soll sie einen Freund der Familie heiraten: Carl, der es mit seinem Erfindergeist als Drogist zu viel Wohlstand gebracht hat. Nachdem Carl auch noch den Getreidekaffee Quieta entwickelt und es mit seiner Kaffeerösterei weit bringt, ist die Familie in den höchsten Kreisen der Gesellschaft angekommen. Doch Marie entfremdet sich immer mehr von ihrem Mann Carl – der anscheinend nur an sich denkt. Bei einem Spaziergang lernt sie den Weinkommissär und Mandelbauern Jacob Schneider kennen und es entspinnt sich eine geheime Liebesbeziehung.

    An sich fand ich das Thema des Romans schon interessant – ein großer Teil der Handlung ist ja wohl auch von der Familiengeschichte des Mannes der Autorin abgekupfert. Gerade die Geschichte um die Kaffeefabrik Quieta war spannend – zum Beispiel zu erfahren, wie die Idee der ersten Wertmarken aufkam. Auch war mir nicht bekannt, dass die Gegend um Bad Dürkheim für seine vielen Mandelbäume bekannt ist oder warum die Weinstraße so heißt. Man erfährt auch, welche Auswirkungen die Besetzung der Franzosen nach dem Ersten Weltkrieg auf die Pfälzer hatte.

    Dennoch empfand ich den Roman von Anfang bis Ende einfach nur als banal. Das mag daran liegen, dass man doch irgendwie sehr durch die Jahre gehetzt wird und es dadurch stellenweise einfach an Tiefgang fehlt. Aber auch an der manchmal doch recht platten Ausdrucksweise – so hat die Autorin ihren Figuren manchmal Sätze in den Mund gelegt, die mir manchmal die Nackenhaare aufgestellt haben. Manchmal passten die Sätze, so wie sie gesagt wurden, für mich nicht in die Zeit und manchmal kamen sie ein bisschen billig rüber.

    Ein ganz großes Manko des Romans waren aber die vielen Stereotypen und die dadurch auch vorhersehbare Handlung. So haben wir auf der einen Seite das naive, nette Mädchen, das sich dann mit den Jahren zu einer taffen Frau entwickelt. Als Gegenspieler den schmierigen, brutalen Geschäftsmann, der nur an sich denkt. Der Liebhaber Jacob ist dann natürlich der sanfteste, intelligenteste und tollste Mensch überhaupt – politisch engagiert, naturverbunden, modern und natürlich ein Bild von einem Mann. Als es im Roman dann auf den Zweiten Weltkrieg zuging und sich herausstellte, dass Jacob Jude ist, musste ich innerlich doch sehr mit den Augen rollen.

    In der Summe kein besonders guter Roman. Kann man lesen, muss man aber nicht.

  20. Cover des Buches Zwischen den Bäumen das Meer (ISBN: 9783499271311)
    Janne Mommsen

    Zwischen den Bäumen das Meer

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Lesefeuer

    Ich habe ja schon einige Bücher von Janne Mommsen gelesen. Aber das hier, ist mal ein ganz anderes Buch von ihm. Anfangs hatte ich ein paar Bedenken, dass es mich eventuell runterziehen könnte, das hat es dann aber nicht, obwohl es teilweise schon wirklich sehr traurig ist. Trotz des schwierigeren Themas konnte mich Janne Mommsen mit seiner tollen Schreibweise wieder überzeugen. Man hat auch hier seine bekannte Leichtigkeit erleben dürfen. Zwischen den Bäumen das Meer ist ein schönes Buch, was zum Nachdenken anregt. Schon beim Lesen wurde mir immer wieder bewusst, was ich habe und dass ich sehr dankbar dafür bin. Die letzten Seiten haben mich fertig gemacht! Was hat sich Janne Mommsen nur dabei gedacht? Es ist also ein "himmelhochjauchzend-zutodebetrübtes" Ende! Eine tolle Geschichte.

  21. Cover des Buches Der Allesforscher (ISBN: 9783492306324)
    Heinrich Steinfest

    Der Allesforscher

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Insider2199

    Ein Genre-Mix, der halb enttäuscht, wenn man das eine Genre nicht mag

    Der 1961 in Australien geborene, aber in Wien aufgewachsene österreichische Autor veröffentlichte 1995 seine ersten Romane – meist Krimis, Sci-Fi-Erzählungen oder Surreales. Bis Ende der 90er Jahre lebte er in Wien als freischaffender Autor, heute in Stuttgart als Maler und Schriftsteller. Für seine Romane erhielt er mehrmals den dt. Krimipreis (2./3. Platz) und landete 2014 mit „Der Allesforscher“ auf der Longlist des Dt. Buchpreises.

    Inhalt (Klappentext): Bademeister ist Sixten Braun erst auf dem zweiten Bildungsweg geworden. Dazu brauchte es zwei beinahe tödliche Unfälle, eine große Liebe und eine lieblose Ehe. Aber all das musste wohl sein, damit er werden konnte, was er werden sollte – nämlich der Vater eines ganz und gar fremden Kindes ...

    Meine Meinung: Nach all den anderen Steinfest-Büchern, die ich dieses Jahr lesen durfte, bleiben nun (neben „Das grüne Rollo“) 2 magische Leckerbissen übrig, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe, v.a. weil dieser Roman ja auch 2014 auf der Longlist des dt. Buchpreises landete, was nicht immer ein Garant für Qualität darstellt, aber bei Steinfest-Büchern schon :)

    Ich habe im Vorfeld auch einige Rezis durchgelesen und der Grundtenor bei den Kritikern geht dahin, dass der Anfang ganz unterhaltsam und flott zu lesen sei, aber das Ende würde dann in Esoterik und Skurrilem verpuffen und ergebe keinen richtigen Sinn, fühle sich konstruiert an usw. Nun Eines kann ich dazu schon sagen: das sind vornehmlich die Leser, die leider mit dem Genre „magischer Realismus“ oder Surrealem in der Literatur nicht viel anfangen können. Im Nachwort erklärt Steinfest, dass er den Roman nicht an einem Stück geschrieben hat, und wenn man alle Steinfest-Bücher kennt, weiß man, dass sich Steinfest im Laufe seines Autorenlebens von realistischen Krimis zu eben magischem Realismus a la Murakami hinbewegt hat (siehe seine letzten Bücher, „Die Büglerin“ davon ausgenommen) und DAS ist eben einer der Gründe, wofür ich ihn liebe. Er hat also den Anfang zu einem früheren (Krimi-Zeitpunkt) geschrieben und das Ende später ergänzt.

    Daher war es bei mir genau umgekehrt: ich fand den Anfang eher etwas langweilig und mit dem zweiten Teil konnte der Autor bei mir wieder kräftig Punkte holen, denn hier wird es eben sehr surreal. Die große Spannung resultiert daher, dass man die ganze Zeit auf ein Zusammentreffen zweier Figuren wartet, hier wird man auch nicht enttäuscht, aber meine Erwartungen als Leser wurden dennoch nicht ganz erfüllt, weil eine bestimmte, sehr wichtige Sache nicht aufgelöst wird. Diese Sache ist zwar dem Leser bekannt, aber nicht den Figuren, und man möchte natürlich die Reaktion der Figuren miterleben.

    Fazit: Ein Roman, der sehr realistisch beginnt, dann aber in magischen Realismus übergeht; wer also seine Probleme mit dem Surrealen hat, sollte die Finger von diesem Roman lassen. Alle anderen werden nicht enttäuscht. Allerdings muss ich leider dennoch einen Stern abziehen, weil der erste Teil nicht zum Rest passen will, es ist, wenn man so will, ein Genre-Mix und man merkt es dem Roman an, dass seine beiden Teile zu unterschiedlichen Zeiten verfasst wurden. Dennoch sehr lesenswert!
  22. Cover des Buches Outlander (ISBN: 0385319959)
    Diana Gabaldon

    Outlander

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Elfenmagierin

    ...die ersten Bücher haben ich begeistert gelesen. Die Autorin schreibt gut und spannend. Nur Band 7 hat mich nicht mehr erreicht. Zu viel Kriegserzählung und Soldatenbriefe. 

    Dennoch ist die Reihe als Ganzes betrachtet fesselnd und unterhaltend!👍🏼

  23. Cover des Buches Vermiss mein nicht (ISBN: 9783596297184)
    Cecelia Ahern

    Vermiss mein nicht

     (1.127)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Ich besitze bereits mehrere Titel dieser Autorin und kaufte diesen per Internet. Deshalb bemerkte ich die entsetzlich winzige Schrift erst, als ich das kleine Büchlein in den Händen hielt. Das Lesen der 556 Seiten war entsprechend anstrengend.


    „Sandy hat ihr Leben lang nach vermissten Menschen gesucht. Bis sie eines Tages selbst verschwindet.“

    Das interessierte mich sofort. Doch bereits auf Seite 18 beschlich mich das ungute Gefühl, es handle sich um Fantasie. Da ich Cecilia Aherns Schreibstil mag, wollte ich wissen, wie sie aus der Situation herausfindet. Ob ihre Hauptperson Sandy nur träumt oder durch eine Kopfverletzung glaubt, an einem Ort zu sein, wo alle vermissten Gegenstände und Menschen hinkommen.


    Das Ende stellte mich keinesfalls zufrieden, doch ich tröste mich mit einer gut geschriebenen Unterhaltung.

  24. Cover des Buches Wilde Magie (ISBN: 9783453534117)
    Christine Feehan

    Wilde Magie

     (103)
    Aktuelle Rezension von: TatjanaVB

    Klappentext

    Auf der Flucht vor einem Feind aus der Vergangenheit versteckt sich die schöne Rachael in der undurchdringlichen Wildnis des Dschungels von Borneo. Doch auch hier lauert so manche Gefahr auf die junge Frau: Schwer verletzt überlebt sie den Angriff eines Leoparden. Der Eingeborene Rio Santana pflegt sie hingebungsvoll gesund und schon bald erwacht ein unstillbares Verlangen zwischen ihnen. Noch ahnt Rachael nicht, dass Rio ein dunkles Geheimnis hütet – ein Geheimnis, das auch ihr eigenes Leben für immer verändern wird ...

    Inhalt

    Teil 1 (ca. 150 Seiten):

    Hier geht es und Maggie Odessa und Brandt Talbot. Außerdem wird man eingeführt in die Welt der Leopardenmenschen.

     

    Teil 2:

    Hier kommen wir zum hauptsächlichen Handlungsstrang. Es wird von Rachels Flucht in den Regenwald erzählt und wie sie dabei ihren wahren Gefährten trifft, der sie zunächst für eine Mörderin hält. Doch draußen lauern nicht nur Gefahren und Geheimnisse, sondern auch die Killer, die hinter ihr her sind.

     

    Fazit:

    Mit detaillierte und farbenfrohe Beschreibung, schafft die Autorin es uns mit in den Regenwald zu führen. Das war es aber schon, was mir positiv gefallen hat an diesen Roman. Dieses Buch zieht sich, gefüllt werden die Durststrecken mit Erotik und Wiederholungen. Den ersten Teil des Romans (s.o.) hätte man auch getrost weglassen können, da die beiden Protagonisten in der Hauptstory gar nicht mehr auftauchen. Der zweite Teil „Fieber“ ist etwas besser und es kommt hin und wieder vor, dass etwas Spannung aufgebaut wird, die jedoch schnell durch unpassende Erotikszenen und Wiederholungen kaputtgemacht wird. Meine Meinung hätte die ganze Geschichte auch getrost in 400 Seiten erzählt werden könnten statt mit ca. 600 Seiten. Da ich auf der Suche nach eine gute Gestaltwandler-Reihe war, gibt es von mir keine Leseempfehlung.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks