Bücher mit dem Tag "wal"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wal" gekennzeichnet haben.

71 Bücher

  1. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783958390430)
    Herman Melville

    Moby Dick

    (548)
    Aktuelle Rezension von: Karandi


    Zuallererst möchte ich sagen, dass mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Die Botschaften, die es vermitteln möchte, gehen weit über die einfache Jagd nach einem Wal hinaus. Es behandelt zahlreiche religiöse, philosophische und sogar wissenschaftliche Aspekte.


    Warum vergebe ich dennoch nur 3,5 Sterne? Ganz einfach: Für meinen Geschmack war das Buch – insbesondere in den Kampfszenen am Ende – stellenweise etwas langatmig. Das ist jedoch reine Geschmackssache.


    Was das eigentliche Thema des Buches angeht, wurde ich sehr positiv überrascht. Ich kannte Moby-Dick bisher nur als Film, den ich als Kind gesehen habe, und hatte schon lange den Wunsch, endlich auch die Romanvorlage zu lesen. Natürlich war mir der Film nur noch schemenhaft in Erinnerung, da ich ihn vor mehreren Jahrzehnten gesehen habe.


    Das Buch vermittelt jedoch weitaus tiefgründigere Botschaften als der Film. Es enthält viele interessante wissenschaftliche Informationen über Wale, regt aber ebenso zum Nachdenken über philosophische Fragen an. Darüber hinaus ist der Roman stark religiös geprägt. Wir begegnen zahlreichen biblischen Namen wie Ismael, Jerobeam und vielen weiteren, die dem Werk eine zusätzliche Bedeutungsebene verleihen.


    Die wohl eindringlichste Botschaft – oder vielmehr eine von zwei zentralen Botschaften – ist für mich, dass Rache einem Menschen niemals guttut. Kapitän Ahab verfügt über eine starke und loyale Mannschaft. Er wäre gut beraten gewesen, sein Leben mit ihr zu verbringen, gemeinsame Erfolge zu feiern und eine friedliche Zukunft aufzubauen. Doch durch seinen unstillbaren Rachedurst übersieht er all das, was er bereits besitzt. Seine Mannschaft ist bereit, für ihn alles zu tun – bis zum letzten Atemzug. Leider missbraucht Ahab diese Loyalität, um seinen persönlichen Rachefeldzug gegen den Wal zu führen, der ihm einst sein Bein nahm.


    Die zweite Botschaft, die ich besonders wichtig finde, betrifft den einseitigen Krieg, den die Menschheit gegen die Natur führt. Dieses Buch zeigt eindrucksvoll, was geschieht, wenn der Mensch glaubt, die Natur bezwingen zu können. Wer gegen sie Krieg führt, wird Verluste erleiden – und letztlich verlieren. In einem Krieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Leid und Tod. Die Natur wird sich am Ende immer behaupten.


    Ich denke, dass wir dafür auch heute zahlreiche Beispiele sehen. Der Mensch versucht in seiner Arroganz, alles zu kontrollieren und zu beherrschen, oft ohne Rücksicht auf die Folgen. Die Konsequenzen dieses Handelns erleben wir immer deutlicher.


    Moby-Dick ist ein starkes Buch und völlig zu Recht ein Klassiker der Weltliteratur. Der Roman bietet wesentlich mehr Tiefe als seine bekannteste Verfilmung. Wer bisher nur den Film kennt, dem kann ich das Buch daher ausdrücklich empfehlen. Es ist weit mehr als nur ein Abenteuerroman – es ist ein philosophisches, religiöses und zeitloses Werk über Besessenheit, Menschlichkeit und das Verhältnis des Menschen zur Natur.

  2. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783596714292)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

    (516)
    Aktuelle Rezension von: sannes_bookshelf

    Das Buch startet mit der kuriosen Situation, dass ein nackter Mann am Strand gefunden wird. Wie es dazu kam, wird häppchenweise aufgelöst. Schließlich ist das Hauptthema eine Grippe-Epidemie und erinnert erschreckend an Corona, obwohl das Buch bereits 2015 im Original erschien. Der kleine Ort, in dem der junge Mann nun ein Zuhause fand, stellt ein Paradebeispiel für den Umgang mit einer solchen Epidemie dar.

  3. Cover des Buches Moby Dick (ISBN: 9783988289452)
    Herman Melville

    Moby Dick

    (66)
    Aktuelle Rezension von: Hilda_Jannsen

    Zu einer Zeit, da erlegte Wale noch viele für das menschliche Leben notwendige Stoffe lieferten, bricht die Crew der Pequod mit ihrem Kapitän Ahab zu einer mehrjährigen Reise um die Welt auf. Ahabs eigentliches Ziel ist es, den weißen Wal Moby Dick zu töten, der ihm bei einer früheren Begegnung ein Bein gekostet hat. Im Auftrag der Schiffseigner werden dennoch andere Wale gefangen, getötet und gleich auf dem Schiff verarbeitet. In den letzten 3 von 135 Kapiteln kommt es schließlich zur Jagd auf Moby Dick.

    Ohne Frage lohnt es sich, diesen Klassiker zu lesen, um mehr über das gefährliche Leben der Walfänger zu erfahren. Daneben gibt es eine Fülle von Informationen über Wale an sich, ihre zoologische Einteilung, ihre Anatomie, ihre Fangbarkeit und ihren Nutzen für die Menschen im 19. Jahrhundert. Auch wenn man den Walfang heute ablehnt, ist es doch sehr interessant zu lesen, auf welcher Grundlage die Zivilisation in den Städten Europas damals stand.

    Bei all diesen Details verliert man leider irgendwann den Bezug zu den Romanfiguren. Der Erzähler Ishmael verliert sich selbst unterwegs, wird vom Ich-Erzähler quasi zum auktorialen Erzähler. Damit geht auch seine Beziehung zu Queequeg verloren, dem überall tätowierten Harpunier, der ein größerer Held als Ahab ist. Bis Kapitel 123 habe ich durchgehalten, dann wollte ich keine weiteren Einzelheiten des Schiffs mehr erklärt bekommen und bin bei Kapitel 133 wieder eingestiegen. Doch auch diese letzten Kapitel waren mir letztlich zu detailliert, zu poetisch literarisch geschrieben, dass ich nur noch drübergehuscht bin. Dann hatte Moby Dick schließlich die Pequod zerstört, was sich richtig anfühlte. Und ich konnte das Buch endlich als gelesen ins Regal zurückstellen.

  4. Cover des Buches Zur See (ISBN: 9783328112136)
    Dörte Hansen

    Zur See

    (261)
    Aktuelle Rezension von: Ruth




    Nach „ Altes Land“ und „ Mittagsstunde“ führt uns der dritte Roman von Dörte Hansen noch weiter in den Norden, auf eine namentlich nicht benannte Nordseeinsel, „ irgendwo in Jütland, Friesland oder Zeeland“. Sie erzählt darin von den Menschen, die dort heimisch sind und von denen, die nur zu Besuch kommen.
    Im Mittelpunkt steht die Familie Sander, die seit 300 Jahren auf der Insel lebt. Sie wohnt im schönsten Haus mit reetgedecktem Dach, Sprossenfenster und einem ein Zaun aus Walknochen. Die männlichen Vorfahren waren Grönlandfahrer und Walfänger, die Frauen blieben daheim, bekamen Kinder und zogen sie groß, versorgten das Heim, bepflanzten den Garten und sie warteten. Warteten auf die Heimkehr ihrer Männer und Söhne, betrauerten die Toten, die das Meer behielt.
    Hanne und Jens führten die Tradition fort, doch die Zeiten sind andere. Was früher selbstverständlich war und hingenommen wurde, entspricht nicht mehr dem heutigen Lebensstil. „ Sie hätten anders leben können, er und Hanne. Stattdessen haben sie das Leben ihrer Eltern fortgesetzt, Seefahrer und Seemannsfrau gespielt, die Wut für eine alte Wut gehalten und die Verletzungen für unvermeidlich. Ein Erbe angetreten, das man hätte auch ausschlagen können.“
    Jens fuhr zur See und Hanne hegte einen Groll, weil sie alles allein machen musste. Zwei Kinder kamen, später noch ein drittes, das die Ehe retten sollte. Das ging natürlich schief. Hanne holte sich den Sommer über Badegäste ins Haus, für den Mann war kein Platz mehr. Da zog Jens ins Vogelschutzgebiet, weg von den Menschen. Bald zwanzig Jahre lebt er dort wie ein Eremit.
    Ryckmer, der älteste Sohn, führt zunächst die Familientradition weiter. Er arbeitet als Kapitän auf einem Hochseefrachter, bis ihn eines Tages angesichts einer Riesenwelle die Angst gepackt hat. Nun „spielt“ er den Kapitän auf der Fähre, die die Touristen vom Festland auf die Insel bringt und wohnt wieder bei seiner Mutter, die ihm das Bier rationiert. Denn Ryckmer säuft seit jenem Erlebnis.
    Eske hat einmal einen Versuch unternommen, der Insel und der Familie zu entkommen, doch das Heimweh trieb sie zurück. Nun arbeitet sie als Altenpflegerin hier, führt Gespräche mit den alten Leuten, zeichnet diese auf, um deren Geschichte und deren Sprache vor dem Vergessen zu bewahren. Sie hegt einen Groll auf alle Touristen, seit ihrer Kindheit, als sie ihr Zimmer für die „ Gäste“ räumen musste und ihre Mutter keine Zeit mehr für die Kinder hatte. Wenn sie mit dem Auto über die Insel fährt, tut jeder Tourist gut daran, ihr Platz zu machen. Ab und zu besucht sie ihre Festlandbeziehung Freya und lässt sich von ihr ein neues Tattoo stechen.
    Einzig Henrik, der Jüngste, der schon als Kind etwas sonderlich war, scheint seinen Frieden gefunden zu haben. Er sammelt Strandgut und baut daraus skurrile Figuren. Seine Familie weiß mit ihnen wenig anzufangen, aber in der Kunstszene hat er sich damit einen Namen gemacht.
    Neben der Familie Sander gibt es eine weitere Figur, die Dörte Hansen genauer betrachtet. Es ist der Inselpfarrer, der zum einen zuständig ist für die Ortsansässigen, die einfach wollen, „ dass er vernünftig seine Arbeit macht: taufen, konfirmieren, trauen, die Geburtstage der Alten nicht vergessen und auf keinen Fall die Kaffeetafel schwänzen, wenn er sie beerdigt hat“ und für die Touristen, „ die seine Seelensnacks und Impresario-Talente“ schätzen. Doch nachdem seine Frau nach über dreißig Ehejahren eine Wochenendehe führen möchte und ansonsten auf dem Festland lebt, beginnt sein Glaubensfundament zu wackeln. Er hat kein Netz mehr. „ Abgeschnitten, keinerlei Verbindung mehr zu seinem Gott und keine Nachrichten….Er betet in ein Funkloch, predigt, singt und segnet ohne Resonanz“.
    Dörte Hansen versteht es meisterhaft, mit wenigen Szenen Menschen lebendig werden zu lassen. Obwohl es kaum Dialoge gibt im Roman. Das passt aber sehr gut zu diesem wortkargen Menschenschlag im Norden. Man beredet keine Konflikte, man macht einfach weiter. Kämpfe werden im Inneren ausgetragen. Der Leser muss sich selbst seinen Reim darauf machen.
    Auch in diesem Roman, wie schon in „ Altes Land“ betrachtet Dörte Hansen die Besucher von außerhalb mit spöttischem Blick. Sie weiß um die Inselsehnsucht, die viele Menschen umtreibt. „ Alle Inseln ziehen Menschen an, die Wunden haben, Ausschläge auf Haut und Seele. Die nicht mehr richtig atmen können oder nicht mehr glauben, die verlassen wurden oder jemanden verlassen haben. Und die See soll es dann richten, und der Wind soll pusten, bis es nicht mehr wehtut.“ so heißt es an einer Stelle. Und dann beschließen sie in ihrem anfänglichen Überschwang, sich hier niederzulassen. „ Ein Haus am Meer gekauft. Das Luftschloss festgemacht mit Backstein, Rosenhecke und Alarmanlage. Und dann ernüchtert festgestellt, dass es nicht schwebt.“
    Aber auch die Einheimischen tragen zum Ausverkauf der Insel bei. Verkaufen sich und ihren Grund und Boden für ein besseres Leben. Statt frühmorgens rauszufahren und zu fischen, werden gekaufte Krabben an gutgläubige Touristen teuer verhökert , in Ringel- T- Shirts und Seemannsmütze, versteht sich. Dazu singt der Shanty- Chor.
    Doch Dörte Hansen verurteilt nicht. Wer möchte noch das harte Leben aus früheren Zeiten? Wie in „ Mittagsstunde“ hat auch auf der Insel ein unumkehrbarer Strukturwandel stattgefunden. Und der Klimawandel wird letztendlich zum völligen Verschwinden der Insel führen.
    Ein spektakulärer Höhepunkt im Roman ist der Tag, an dem ein Wal auf der Insel strandet und dort verendet. Es zeigt sich, wie hilflos die Nachfahren ehemaliger Walfänger in dieser Situation sind. Hilfe von Fachleuten von außen wird gebraucht. Der Wal als Symbol, als rätselhaftes Wesen, das aus der Tiefe kommt, tot, weil er sein Element verlassen hat. In seinem Innern finden sich Plastikteile und Fischernetze, Zeichen dafür, wie der Mensch mit der Natur umgeht.
    Es ist ein realistisches Bild, das Dörte Hansen von der Insel und den Menschen darauf zeichnet . Alle haben ihre Päckchen zu tragen und am Ende wird nicht alles gut. Doch man macht weiter.
    Es gibt keine Verklärung der Vergangenheit, keine rührselige Nostalgie. Der Alltag damals war ungleich härter als heute, doch in der Gegenwart gibt es andere Probleme, die gemeistert werden müssen. Die See, als eigentliche Hauptfigur, bleibt das, was sie immer war.
    Aber Dörte Hansen schreibt darüber so warmherzig, verständnisvoll, dann wieder mit Humor, dass die Lektüre eine einzige Freude ist. Das liegt am typischen Sound der Autorin, lakonisch, leicht melancholisch, knapp und verdichtet.
    Ich habe die beiden vorigen Bücher geliebt und „ Zur See“ liebe ich auch. Wenn ich sechs Sterne vergeben dürfte, würde ich es tun.


  5. Cover des Buches The Sea in your Heart (ISBN: 9783499006647)
    Kira Mohn

    The Sea in your Heart

    (197)
    Aktuelle Rezension von: Mirarim

    Nette Geschichte, die neben der Liebesgeschichte sehr stark den Walfang thematisiert. Alles, was mit dem Walfang bzw. vor allem die Verhinderung von diesem zu tun hatte, fand ich sehr interessant und mochte ich an dem Buch auch sehr.

    Auch Lilja und ihre beste Freundin waren mir sehr sympathisch und ich mochte irgendwie vor allem die Freundschaft zwischen den beiden.

    Jules Wirkung auf Lilja und damit ihr Handeln fand ich an sich eine schöne charakterliche Entwicklung von ihr - weil sie sich selbst etwas getraut hat, das sie bisher nicht hat. Ganz unabhängig von der Walgeschichte, war Jules als Typ irgendwie nicht so meiner. Natürlich muss er mir auch grundsätzlich nicht sympathisch sein, ich finde aber, dass man mit einer Liebesgeschichte schon deutlich, deutlich mehr mitgefiebert, als andersrum. Ich wäre viel eher in Team Ari gewesen, aber ich wurde ja auch nicht gefragt 😅

    Insgesamt fand ich auch etwas schade, dass die Charaktere aus Band 1 quasi nicht vorkamen, rückblickend ist es aber umgekehrt das gleiche gewesen - dass vielmehr die Existenz und der grundsätzliche Zusammenhang da war und weniger der Auftritt.

    Alles in allem: Es war gut anzuhören und auch gut geschrieben, hätte für mich aber auch gereicht Band 1 der Island-Reihe zu lesen.

  6. Cover des Buches Dark Wood (ISBN: 9783426518748)
    Thomas Finn

    Dark Wood

    (149)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Die ersten Seiten waren ziemlich langweilig, die Show wurde erklärt und man merkte, dass der Autor die Charaktere vorstellen wollte, als dann aber der Parkour begann, begann es, spannender zu werden. Katja, Dagmar und Sören mochte ich direkt am meisten, die anderen drei Herren eher nicht (SPOILER), besonders, da Bernd unfaire Mittel benutzte. (SPOILER ENDE) Die Atmosphäre in Trollheimen war natürlich wundervoll, den mittleren Mittelteil liebte ich, dieser hätte fünf Sterne verdient. (SPOILER) Nachdem Gunnar von der Kreatur angefallen worden war, und langsam festgestellt wurde, dass das Filmteam weg war, begann dieser Abschnitt für mich. Ich fand es sehr spannend, wie alle in der Hütte waren, aber als sie sich dann zum Sanitäter aufmachten und in die Felsspalte kletterten, endete der Höhepunkt des Buches für mich. Die Szenen mit den Kreaturen waren mir zu sehr Fantasy, es war ja eine richtige Schlacht, zudem stand dann die Hütte nicht mehr. Dass Sören noch lebte, war mir direkt klar, aber dass er als tot dargestellt wurde, erinnerte mich sehr an Richard Laymons „Die Insel“, wie auch andere Punkte hier. Zwar befindet man sich nicht auf einer Insel, die Atmosphäre ist aber ähnlich. Der mittlere Mittelteil erinnerte mich sehr an das Gefühl beim Lesen von „Die Insel“, wenn es auch eigentlich zwei ziemlich verschiedene Bücher sind. Gegen Ende wurde es für mich noch einmal ein bisschen spannender, die Auflösung mit dem Schimmel machte es immerhin zu einem mehr oder weniger logischen Buch, aber es gab für mich zu viele Schlachten, das ist einfach nicht, was ich gern mag, und ich kenne es auch eigentlich eher von Fantasy-Büchern. Außerdem tauchten ständig kritische Einstellungen auf, zum Beispiel Transphobie, Sexismus und Fettfeindlichkeit und es ging auch sehr um militärische Dinge. Für mich war es einfach etwas langweilig, zu lesen, wie das komplette unterirdische Lager beschrieben wurde, das ist vielleicht eher etwas für Weltkrieg-Interessierte. (SPOILER ENDE) Den Autoren werde ich auf jeden Fall nicht vergessen, das Buch hatte eine tolle Atmosphäre sowie wirklich spannende Stellen. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite hundertfünfundfünfzig steht „Sören hingegen hockte hilflos zwischen ihnen, und Katja konnten seinem verstörten Gesichtsausdruck entnehmen, dass er nicht glauben konnte, was Dagmar ihm gerade berichtet hatte“, hier ist also fälschlicherweise ein N beim Verb, das sich auf Katja bezieht. Außerdem ist mir, wenn ich mich nicht irre, ein Logikfehler aufgefallen, denn auf Seite hundertsiebenundneunzig reißt Dagmar ihren Umschlag auf, um ihr Interview freizuschalten, eigentlich hatten sich aber ja schon alle (außer Gunnar) darüber beklagt, dass diese geöffnet worden waren. Vielleicht habe ich aber auch etwas falsch in Erinnerung. Sonst fand ich keine Fehler, manchmal gab es nur sehr unschöne Wortwiederholungen (aber die gibt es bei Laymon ja auch), hier ein Beispiel: „Sie lag wenige Schritte von ihr entfernt; der Sanitäter hingegen blieb verschwunden. [Zeilenumbruch] Der Höhlenboden selbst hingegen glich einer Schutthalde, die auf Höhe der Tasche schräg abfiel.“ (Seite dreihundertelf)

  7. Cover des Buches Der Wal und das Ende der Welt (ISBN: 9783839894705)
    John Ironmonger

    Der Wal und das Ende der Welt

    (63)
    Aktuelle Rezension von: AntjeDoehring

    Ein lesenswertes Buch, das große Gedanken, etwas Dystopie, skurrile Dorfbewohner und eine wundervolle menschliche Entwicklung auf leichte Weise vereinen.
    Die Geschichte entfaltet sich angenehm gemächlich, der Sog ist eher unterschwellig, wenn der junge Banker in das abgelegene Küstendorf gerät und dort aus diversen Gründen "hängen" bleibt. Die Charaktere wirken vertraut und hin und wieder auf eher nette Weise schrullig.
    Besonders gefallen hat mir das Gleichnis des alten Bankers über die Weltwirtschaft und einen Jengha-Turm (das bekannte Holzturm-Geschicklichkeitsspiel).
    Das Ende ist nicht kitschig, sondern realistisch. Ein Buch, an das ich mich gern erinnere.

  8. Cover des Buches Nordwasser (ISBN: 9783442488681)
    Ian McGuire

    Nordwasser

    (87)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Patrick Sumner hat alles verloren, seine Reputation, seine Berufung, sein bisheriges Leben. Also geht er auf See. Denn dort kann ihm niemand etwas, glaubt er. Er heuert an und geht auf die Volunteer, die im Nordwasser Wale und andere Tiere jagen will. Mit an Bord Henry Drax, Brownlee und Cavendish. Was Sumner nicht ahnt, ist ein Komplott, den sich die drei Männer ausgedacht haben und der nach und nach ans Licht kommt und am Ende alle Männer in Gefahr bringt.

    McGuires Roman zeichnet düstere Bilder: von rauen Städten, Menschen und einer Natur, die keine Gnade kennt. Spelunken, Tavernen, Seemänner, Schifffahrt, der Walfang. Es sterben Tiere, es sterben Menschen. Und McGuire beschreibt alles detailliert und das macht dieses Buch intensiv und auch irgendwie realistisch. Denn es ist nichts romantisch an einem Schiffbruch in den arktischen Gewässern, an der Begegnung mit wilden Tieren und Menschen, an der Seefahrt, die einige dunkle Gestalten anlockt. Sumner ist hier noch der moralische Pol der Geschichte, auch wenn er mit seinen eigenen Dämonen kämpft.

    Henry Drax hingegen ist der Teufel in Person: Vergewaltigung, Körperverletzung, Mord. Er ist die personifizierte Gewalt. Zu gern hätte ich etwas mehr aus seiner Perspektive gelesen und über seine Beweggründe erfahren, die McGuire den LeserInnen nicht mitgibt. Aber vielleicht ist gerade das auch gut, denn manchmal gibt es einfach auch keine Erklärungen, die ein solches Handeln begründen oder auch nur nachvollziehbar machen könnten.

    Kurzum: Ein intensives Leseerlebnis. Gewaltvoll, rau und ungeschönt.

  9. Cover des Buches One Piece 50 (ISBN: 9783551758200)
    Eiichiro Oda

    One Piece 50

    (29)
    Aktuelle Rezension von: Chianti_Classico

    Oz ist besiegt, doch nun muss sich Ruffy noch Gecko Moria stellen, der tausend Schatten in sich aufgenommen hat.
    Der Sonnenaufgang ist nicht mehr fern und die Strohhutpiraten am Ende ihrer Kräfte. Wird es Ruffy erneut gelingen, einen der sieben Samurai der Meere zu besiegen und ihre Schatten zu befreien?

    "Erneute Ankunft" von Eiichiro Oda ist der fünfzigste Band der One Piece Reihe.

    Der finale Kampf auf der Thriller Bark steht bevor und wieder muss Ruffy seine Kräfte mit einem der sieben Samurai der Meere messen und auch dieses Mal steht wieder viel auf dem Spiel, denn ohne ihre Schatten können Ruffy, Sanji, Zorro und Nico Robin und viele andere Bewohner der Thriller Bark nicht in die Sonne treten und sind zu einem Leben im Schatten verdammt.

    Ich muss sagen, dass ich den Kampf der Strohhutpiraten gegen Oz im vorherigen Band deutlich spannender fand als Ruffys Kampf gegen Gecko Moria!
    Irgendwie war dieser doch schneller vorbei als gedacht und schon zieht es die Strohhutpiraten wieder in Richtung der Fischmenscheninsel.
    Mit an Bord ist auch der Musiker Brook, das neueste Mitglied von Ruffys Bande.

    Auch Brooks Vergangenheit wird in diesem Band beleuchtet, aber da ich noch nie ein großer Fan von Brook war, konnte mich diese auch nicht so stark mitreißen wie andere Hintergrundgeschichten, auch wenn Brook einiges durchmachen musste!
    Zum Schluss ging es in Richtung Fischmenscheninsel mit einer Überraschung am Ende und ich bin echt gespannt auf den weiteren Verlauf!

    Fazit:
    "Erneute Ankunft" ist ein toller fünfzigster Band der One Piece Reihe von Eiichiro Oda und ein guter Abschluss des Thriller Bark Arcs!
    Ich hatte mir von Ruffys Kampf gegen Gecko Moria noch etwas mehr Spannung erhofft, aber auch dieser Band konnte mich sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den weiteren Verlauf!

  10. Cover des Buches Salt & Storm. Für ewige Zeiten (ISBN: 9783733500108)
    Kendall Kulper

    Salt & Storm. Für ewige Zeiten

    (173)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Salt & Storm habe ich in einer Second Hand Buchhandlung gefunden und es war wirklich ein Glücksgriff! Oft lohnt es sich, abseits der groß gehypten Bücher auf den üblichen Blogger-Kanälen auch einfach mal nach einem Buch zu greifen, dass keine 5 Sterne in den Foren erlangt, sondern dessen Klappentext einen einfach angesprochen hat. 

    Nachdem ich auf den ersten Seiten noch dachte "ohje, wo führt das hin?", hat mich spätestens ab der Begegnung zwischen Protagonistin Avery und dem geheimnisvollen Tane die Begeisterung gepackt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Salt & Storm ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer eine super freundliche, sympathische Protagonistin braucht, um eine Geschichte zu lieben. Im Gegenteil: Mir hat hier besonders gut gefallen, wie kratzbürstig und eigensinnig die Protagonistin war. Es hat einfach zur Geschichte gepasst. Umso mehr mochte ich Tane. Er war der Ruhepol in der Story. Eben Averys Fels in der Brandung! Die raue Atmosphäre des kleinen Küstenorts und auch die Erbarmungslosigkeit des tiefen Ozeans wurde wirklich richtig klasse beschrieben und ich konnte mich richtig auf der kleinen Insel Prince Island sehen. Die zum Schauplatz passende Art der Inselbewohner hat für mich die Story abgerundet. Eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte, die zeigt: Man kann seinem Schicksal leider nicht immer entgehen, aber man kann am Ende das Beste aus dem machen, was man kriegen kann. Und vor allem: "Es gibt nichts zu bereuen, Avery. Niemals bereuen."

  11. Cover des Buches Der Poet des Meeres (ISBN: 9783986601904)
    Robby Krüger

    Der Poet des Meeres

    (24)
    Aktuelle Rezension von: misspider

    Leider konnte mich das Buch nicht abholen, auch wenn ich erkenne wieviel Herzblut und Überzeugung der Autor in das Buch gelegt hat. Aber für mich war die Geschichte zu wiederholend und im Schreibstil wohl auch zu kindlich. Die Botschaften, die der Autor durch die Stimme des Wals vermittelt, sind schön, wirken aber letztlich wie aufpolierte Kalendersprüche, zumindest empfinde ich das so. Vermutlich bin ich zu praktisch veranlagt, um mit dieser Art von Poesie etwas anfangen zu können. Die Aufmachung an sich mit den Illustrationen war allerdings wunderschön gestaltet.

  12. Cover des Buches Schieb den Wal zurück ins Meer! (Pappbilderbuch) (ISBN: 9783414826381)
    Sophie Schoenwald

    Schieb den Wal zurück ins Meer! (Pappbilderbuch)

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Ramgardia

    Auf dem Cover des Pappbilderbuches sehen wir den Kopf des Wales und eine kleine Maus. Fast sieht es aus, als lächeln die beiden sich an.

    Da das Meer im Winter friert und Grippe bekommt, passiert folgenschweres „So hat es dann auch wild genossen und einen Wal an Land geschossen.“ Das Bild zeigt uns, wie der Wal, herausfliegt. Wahrscheinlich passte der ganze Wal nicht ins Bild und wir sehen nur Maul und Auge am oberen Bildrand. Er bittet eine Maus um Hilfe. Doch die kann nicht helfen, den Wal zurück ins Meer zu schieben, sie wendet sich am den Schwan, der gleich seine Freunde um Hilfe bittet, dann versucht es die Hyäne, die aber auch scheitert und die Giraffen bittet. Drei Giraffenköpfe schieben, aber auch ohne Erfolg. Bär, Stachelschwein und Elefanten versuchen ihr Glück. Wie so oft kann die schlaue Eule helfen. So packen alle Tier mit an und tragen den Wal zurück ins Wasser. Wir sehen nur Körperteile unter dem großen Walgesicht und es macht sicher Spaß zu sehen, ob die Kinder die Tier so erkennen. Fröhlich macht der Wal eine Fontaine und die Tiere winken zurück. 

    „Zusammen sind wir stark und können viel schaffen“ wird hier in schönen Bildern und tollen Reimen ausgedrückt.

  13. Cover des Buches Lebe, als gäbe es kein Morgen (ISBN: 9783754644102)
    Charlotte Taylor

    Lebe, als gäbe es kein Morgen

    (72)
    Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuch

    Wir sind auf Vancouver Island und lernen den alleinerziehenden Vater Reed kennen. Seit vor fünf Jahren seine Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, kümmert er sich alleine um seine Tochter Grace. Und bisher war das Zusammenleben mit einem 13-jährigen Teenager recht angenehm für ihn. 

    Doch das ändert sich als Kiona Brooks an die Schule seiner Tochter kommt. Denn die Lehrerin hat recht klare Vorstellungen von Tierschutz und besonders zu den Walbeobachtungen für Touristen. Und plötzlich hängt bei den Archers der Haussegen schief. Bei einem zufälligen Treffen zwischen Reed und Kiona fliegen nicht nur verbal die Funken.

    Ich muss sagen, ich bin sehr zwiegespalten was die Geschichte von Kiona und Reed betrifft. Ich mochte das Setting, das Thema Wale und auch das Friday for Future aufgegriffen wurde. Reed als alleinerziehender Vater war mir sehr sympathisch und auch Connor als Nachbar und besten Freund war toll. Den Umgang den Reed mit seiner Tochter hat, war wunderbar und so liebevoll.

    Die Idee mit den Walbeobachtungen, die Nähe zu den Tieren und auch eine besondere Gabe der indigene Bevölkerung für die Tiere fand ich sehr interessant. Auch der Ansatz mit welchen Vorurteilen gerade Kiona aufgrund ihrer Herkunft ausgesetzt ist, war interessant und spannend. 

    Doch leider hat mir gerade zu Beginn der Geschichte, Kiona mit ihrer sturen und recht uneinsichtigen Art, das Lesevergnügen etwas geschwächt. Sie kommt gerade zu Beginn sehr unsympathisch rüber, sie wurde mir zwar im Laufe der Geschichte sympathischer, doch so ganz wurde ich nicht wirklich warm mit ihr.

  14. Cover des Buches Sehnsucht nach Whale Island (ISBN: 9783453425712)
    Miriam Covi

    Sehnsucht nach Whale Island

    (69)
    Aktuelle Rezension von: aliceimbuecherland14

    Das schöne Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. 

    Zu Beginn ging es mir etwas zu schnell und die Charaktere waren zu vertraut miteinander. Mit der Zeit störte mich dies aber nicht mehr.

    Mir sind alle Charaktere, die Insel und die traumhafte Landschaft ans Herz gewachsen, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen. 

  15. Cover des Buches Not Forgetting the Whale (ISBN: B00S8UBCLK)
    John Ironmonger

    Not Forgetting the Whale

    (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Submarin (ISBN: 9783401600239)
    Andreas Eschbach

    Submarin

    (78)
    Aktuelle Rezension von: Flaventus

    Im zweiten Teil der Aquamarin-Trilogie hat Andreas Eschbach den Fokus darauf gelegt, wie die Unterwassermenschen leben. Die Hauptfigur Saha bleibt ihrer Rolle treu und über weite Strecken des Romans unter Wasser. An ihrer Seite erkundet der junge Leser, wie sich die Wassermenschen in Schwärmen organisieren, wie das gesellschaftliche Leben im Schwarm bzw. zwischen den Schwärmen funktioniert und wie die Luftmenschen ihren „Artgenossen“ gegenüber verhalten.

    Diese Beschreibungen nehmen einen großen Teil der Geschichte ein und haben durchaus ihren Reiz. Man könnte meinen, dass dies eine „Coming-of-Age“-Geschichte ist, aber angesichts der Besonderheit der Unterwasserwelt, dürfte das der falsche Begriff sein. Mit den Freundschaften und Feindschaften, den Problemen zwischen den Schwärmen und dem Sozialverhalten in den Schwärmen würde ich es eher als Drama verstehen. Gespickt mit vielen Ideen geht es zudem sehr abenteuerlich zu.

    Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso spannender wird sie und löst sich vom gesellschaftlichen Leben. Ohne den dritten Teil zu kennen, dürfte es vorhersehbar sein, zu welchen Konflikten es dort kommen wird. In diesem zweiten Band wurden definitiv die Grundlagen dafür gelegt, ohne dass er am „Zwischenbandsyndrom“ einer Trilogie leidet (die oftmals weniger spannend und ansprechend sind).

    Fazit

    Vor dem Hintergrund, dass es ein Jugendbuch ist, ist es verschmerzbar, dass die Geschichte einigermaßen vorhersehbar ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele Leser bzw. Hörer zu ruhig zugeht. Ich lese und höre aber auch gerne Dramen und fand die Ideen, wie sich Wassermenschen organisieren könnten, ebenso spannend, wie die späteren Actionszenen. Und natürlich bin ich nun gespannt, ob sich meine Vermutungen hinsichtlich des dritten Bandes bestätigen.

  17. Cover des Buches Gon 3 (ISBN: 9783551756053)
    Masashi Tanaka

    Gon 3

    (3)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Tyrannosaurier Gon begibt sich auf die Reise durch die Welt der Tiere. Diesmal geht es den großen Amazonas hinunter, ins australische Outback und ins kalte Sibirien. Ob Krokodil, Giftpilz oder Sibirischer Tiger. Gon hat immer die Oberhand. Geht mit Gon auf Safari in wunderschönen und atemberaubenden Bildern! Und das ganz ohne Text!

    Gon liefert in seinem dritten Abteuer wieder einen spektakulären Einblick in die Welt der Natur und Tiere. Detailliert zeichnet Masashi Tanaka die tierischen Protagonisten, lässt sie lachen, weinen, wütend werden. Er schafft es trotz der Details nicht zu übertreiben und der Natur in ihren Details treu zu bleiben. So erlebt Gon ein Abenteuer am Amazonas, wo er sich gegen Piranhas behaupten muss und mit Walen schwimmen geht. Er besucht Australien, wo er bei den Koalabären lebt, mit Kängerus gegen Dingos boxt und mit Nasenigeln Dingos ind ie Flucht schlägt. Er geht auf Pilzsuche mit Waschbären und Bären und erlebt, dass Pilze nicht nur glücklich machen können, sondern auch böse Halluzinationen hervor rufen können. Und er besucht die sibirische Steppe, wo er bei einer Wolfsfamilie lebt, die ihre Mutter verliert und deren Wolfswelpen er sich annimmt. Die Geschichten um Gon machen einfach Spaß. Sie sind humorvoll und verständlich, auch ganz ohne Text. Die Zeichnungen sind wunderbar anzusehen und sind ein MUSS für jeden Mangaka und Zeichner.

    Einfach nur mega.
  18. Cover des Buches One Piece 12 (ISBN: 9783551756220)
    Eiichiro Oda

    One Piece 12

    (53)
    Aktuelle Rezension von: butterflyinthesky

    zoro in action! so nice to see him get some story time too. luffy is once again an idiot (lovely said). sanji is annoying me a little cause so far the only thing he does is cook and flirt (terribly). but still, i cannot wait to see how the next volume goes :) hoping for a lot of action now that zoro is in the game!

  19. Cover des Buches Roverandom (ISBN: B005OKX4UO)
    J. R. R. Tolkien

    Roverandom

    (25)
    Aktuelle Rezension von: Nelebooks

    Inhalt (LB): "Rover(andom) ist ein lustiger weißer Hund mit schwarzen Ohren. Nur leider hat er keine Manieren. Und das kann gefährlich sein. Besonders wenn ein Zauberer im Spiel ist. Zur Strafe macht dieser ihn winzig klein – und damit beginnt eine Serie unglaublicher Abenteuer, die auf dem Mond, im Traumland und auf dem Meeresgrund zu bestehen sind …"

    Cover: Das Cover ist passend zum Inhalt der Geschichte und zeigt den Hund Rover(andom) im Meer. Es ist auch passend zum Genre gestaltet. Natürlich lockt hier auch der Name des Autors, sich das (Hör-)Buch näher anzusehen.

    Sprecher. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme und versteht es, die verschiedenen Charaktere individuell darzustellen. Ich habe ihm gerne zugehört.

    Charaktere: Rover(andom) ist ein interessanter Hund, den ich hier gerne begleitet habe. Ich mag es an Geschichten besonders, wenn sich Charaktere darin weiterentwickeln und das war hier auch jeden Fall gegeben. Die anderen Rovers waren auch interessant und Rover(andom) hat in ihnen zum Glück jeweils einen Freund gefunden.

    Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Geschichte hat einen roten Faden und ich habe sie gerne verfolgt. Rover(andom)s Abenteuer sind phantasievoll und dadurch andersartig, unterhaltend und interessant. Auch wenn ich die Idee und die Geschichte gut fand, hat es mich dennoch nicht so richtig gepackt und fesseln können. Das Hörbuch ist zwar nicht sehr lang, dennoch empfand ich es nicht als sehr kurzweilig.

    Somit ist dies eine phantasievolle und recht unterhaltsame Geschichte für zwischendurch oder nebenher, die mich jedoch nicht total begeistern konnte.

  20. Cover des Buches Der verschwundene Wal (ISBN: 9783968260181)
    Hannah Gold

    Der verschwundene Wal

    (24)
    Aktuelle Rezension von: Eleonora

    Rios Mutter ist krank. Und da sie sich deswegen nicht richtig um ihn kümmern kann, wird er für vier Wochen zu seiner Oma nach Kalifornien geschickt. Für Rio eine Bestrafung, denn er möchte für seine Mutter da sein und nicht tausende Kilometer entfernt bei einer Verwandten wohnen, die er eigentlich gar nicht wirklich kennt. Er zählt die Tage bis zur Heimreise und macht sich permanent Sorgen. Durch Zufall lernt er am Strand Marina kennen, die zusammen mit ihrem Vater Walbeobachtungstouren anbietet. Auf eine der Touren merkt er, wie sehr ihn das Meer und die Wale faszinieren und er erfährt, dass seine Mutter früher auch begeistert von den riesigen Meeresbewohnern war, besonders aber von einem bestimmten Wal namens Weißschnauze. Als er diesem zum ersten Mal begegnet, spürt er sofort eine besondere Verbindung. Das ist der Wal, der früher seine Mutter immer glücklich gemacht hat und er möchte, dass es ihm gut geht. Doch eines Tages verschwindet Weißschnauze und Rio hat Angst nicht nur seine Mutter zu verlieren sondern auch das Geschöpf, dass ihr immer so viel bedeut hat. Eine waghalsige Suche beginnt.📖 


    Eine sehr ans Herz gehende Geschichte. Wie der elfjährige Rio um seine Mutter bangte, sich nach ihr sehnte und sich so verantwortlich für sie fühlte war bewegend zu lesen. Er wollte alles für sie tun, doch es lag nicht in seiner Macht und als kleiner Junge ja auch nicht in seiner Verantwortung. Erst als er seine Begeisterung für das Meer und die Wale entdeckte, blühte er wieder auf. Und er war sich sicher: Geht es ihrem Lieblingswal gut, wird es bald auch ihr selbst wieder gut gehen. Man lernte anbei auch einiges über die beschriebenen Grauwale, deren Lebensraum und Gefahren, denen sie durch uns Menschen ausgeliefert sind. Im hinteren Teil waren einige Adressen aufgeführt, an die man sich wenden kann, wenn man selbst oder Angehörige von psychischen Problemen betroffen sind wie Rios Mutter in der Geschichte oder wenn man mehr über Grauwale erfahren und zu deren Erhalt beitragen möchte. Das Nachwort der Autorin machte auch nochmal Mut sich mehr für die Natur einzusetzen.
    Der Geschichte konnte man leicht folgen und der etwas größere Druck trug auch zur guten Lesbarkeit bei. Jedes Kapitel beinhaltete mal kleinere, mal größere schwarz-weiß Illustrationen, die sich gut einfügten. Insgesamt ein zwar etwas melancholisches, aber auch mutmachendes und herzerwärmendes Jugendbuch, das man nicht nur jungen Meer- und Walfans empfehlen kann. (4/5)⭐️🙂


  21. Cover des Buches Ben und die Wale (ISBN: 9783942795463)
    Ingrid Mennen

    Ben und die Wale

    (4)
    Aktuelle Rezension von: Mitherzundbauch

    Bei „Ben und die Wale“ handelt es sich um eine zarte, poetische und doch lebensnahe Geschichte. Ben und sein Opa haben eine sehr enge Beziehung, beschäftigen sich monatelang mit den Walen, lesen Bücher und besuchen das Museum. Als sein Opa stirbt ist es natürlich sehr schwer für ihn. Ganz sanft und völlig ohne Kitsch hilft die Geschichte der Wale Ben, sich auf sein Leben zu besinnen. Wir werden beim Lesen gleich zwei Mal traurig, wenn der Großvater stirbt aber auch das Schicksal des alten Wals geht uns nahe. Und doch schafft es die Autorin, unseren Blick auf die Hoffnung und das Leben zu richten. Der geliebte Mensch hat uns etwas mitgegeben, Erinnerungen hinterlassen von gemeinsamen Erlebnissen. Diese Erinnerungen können uns Flügel wachsen lassen. 

    Die wundervollen, atmosphärischen Illustrationen unterstreichen die Magie der Geschichte und greifen die Stimmung perfekt auf. Das fängt schon beim Vorsatzpapier an (das schönste überhaupt!) und zieht sich dann durch das gesamte Buch.


    Ein Buch, das ich allen empfehle, die geliebte Großeltern gehen lassen mussten. Vom Alter her würde ich es ab etwa 4 oder 4 1/2 lesen.

  22. Cover des Buches Die drei ??? und der Super-Wal (ISBN: 9783865364968)
    Marc Brandel

    Die drei ??? und der Super-Wal

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Pegasus1989

    Dieser Fall ist eine meiner vielen Lieblingsfolgen. Eine harmlose Walrettung entpuppt sich zu einem großen Abenteuer voller Geheimnisse. Dieser Fall hat jede Menge Spannung inne und ist noch dazu interessant aufgebaut. Es ist immer wieder schön, wie lernfähig Tiere doch sind und was sie in Zusammenarbeit mit Menschen bewirken können. Ein sehr gelungener Fall.

  23. Cover des Buches Humboldt und Beaufort (Band 1) (ISBN: 9783414825971)
    Michael Engler

    Humboldt und Beaufort (Band 1)

    (18)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Der kleine Pingui Humboldt liebt Steine.
    Er sammelt sie in allen Formen und Farben.

    Sie alle sind rund und glatt und wunderschön ...
    Ob es auch Steine mit Ecken und Kanten gibt?

    Voller Zuversicht macht sich Humboldt auf die Suche nach diesem besonderen Stein.

    Während die anderen Pinguine sein Vorhaben belächeln, glaubt ihm der Wal Beaufort sofort. Schließlich weiß er, dass es auf der Welt nichts gibt, was es nicht gibt.

    Zusammen gehen die beiden auf eine abenteuerliche Entdeckungsreise ... 


    Altersempfehlung:

    etwa ab 4 Jahren


    Illustrationen:

    Das Abenteuer der beiden Entdecker wird ergänzt durch große, farbenfrohe Illustrationen. Der Vorlesetext fügt sich harmonisch in die Zeichnungen ein.

    Es gibt in den Bildern so viele Kleinigkeiten und liebevoll gestaltete Details zu entdecken. Auch fängt die Farbgebung die jeweilige Stimmung hervorragend ein. 

    Aufgrund der lebendigen und ausdrucksstarken Mimik fiebert man zusätzlich mit dem kleinen Humboldt mit. Es zerreißt einem beinahe das Herz, wenn das Kerlchen allein am Wasser sitzt, unendlich traurig, weil die anderen Pinguine seinen Traum vom eckigen Stein für ein Hirngespinst halten.


    Mein Eindruck:

    Die Erlebnisse der beiden Freunde sind einfach und übersichtlich gehalten, gut strukturiert und altersgerecht erzählt. 

    Das Abenteuer besticht neben der mitreißenden Expedition ganz besonders durch die sympathischen Hauptfiguren. 

    Humboldt und Beaufort sind ein perfektes Team. Mit Ausdauer und Köpfchen ausgestattet, lassen sie sich so leicht nicht entmutigen. Über die Namenswahl für die abenteuerlustigen Entdecker freuen sich besonders große (Vor-)Leser:innen ;-)

    Kleine Weisheiten oder wichtige Aussagen werden farbig und in der gleichen Schriftart wie der Buchtitel in Szene gesetzt:

    "Man muss eben da suchen, wo sonst niemand guckt."

    oder:

    "Aber, wenn man etwas träumt, dann muss es das doch auch geben."

    Beaufort versteht es, seinen kleinen Freund Humboldt immer wieder aufzumuntern und dessen Hoffnung und Zuversicht zu stärken.

    Schließlich ist er fest davon überzeugt:

    "Auf dieser Welt gibt es nichts, was es nicht gibt." 

    Eine spannende, unterhaltsame und zugleich lehrreiche Geschichte mit der wertvollen Erkenntnis, dass man auf sein Bauchgefühl vertrauen und an seine Träume glauben soll. Ganz gleich, ob andere diese als Unsinn abtun.

    Eine (Vor-)Leseempfehlung für kleine Abenteurer.



    Lesetipp:


    Dies ist das erste Abenteuer der Freunde Humboldt und Beaufort. 

    Wir haben die sympathischen Entdecker zunächst auf ihrer zweiten Reise begleitet. Beide Geschichten können unabhängig voneinander gelesen werden.


    Fazit:

    Ein warmherzig und humorvoll erzähltes Abenteuer, welches mit sympathischen Charakteren, weisen Worten und atmosphärischen Illustrationen punktet.

    Ein spannender wie lehrreicher Vorlesespaß für kleine und große Weltentdecker.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Humboldt und Beaufort" aus dem Jahr 2021

  24. Cover des Buches Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee (ISBN: 9783791373898)
    Annika Siems

    Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee

    (30)
    Aktuelle Rezension von: toms

    „Eine Reise in die geheimnisvolle Tiefsee“ entführt direkt in eine sonst unzugängliche Welt. Die Autorinnen lassen einen hautnah dabei sein, wenn im Dunkel Szenen entstehen, die keine Kamera einfangen könnte – etwa wenn ein Tiefseefisch mit seiner „Taschenlampe“ Beute verfolgt.

    Auch komplexere Themen wie Photosynthese oder Biolumineszenz werden klar erklärt. Die Illustrationen sind atmosphärisch und detailreich, perfekt abgestimmt auf den Text. So entsteht eine dichte, lebendige Atmosphäre. Ein wirklich gelungenes Buch.

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