Bücher mit dem Tag "wale"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wale" gekennzeichnet haben.

133 Bücher

  1. Cover des Buches Der Engelsbaum (ISBN: 9783442481354)
    Lucinda Riley

    Der Engelsbaum

     (538)
    Aktuelle Rezension von: Anni84

    Das Buch hat mich von der ersten Seite an begeistert. Es ist sehr spannend und auch unterhaltsam geschrieben.

    Lucinda Riley hat es mal wieder geschafft ein herausragendes Buch zu schreiben. Ich habe bis jetzt von Ihr kein Buch gehabt was mich nicht begeistert hat.

    Daher empfehle ich gerne und begeistert dieses Buch, wenn jemand spannendes sehr unterhaltsames lesen möchte, dann auf jeden Fall dieses! :-)

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.354)
    Aktuelle Rezension von: Leonore324

    Trotz der Länge fand ich den Roman sehr spannend, vor allem die erste Hälfte habe ich regelrecht verschlungen! Danach wurde es an manchen Stellen zwar etwas repetitiv, aber ich habe das Lesen trotzdem noch genossen!

  3. Cover des Buches Faye - Herz aus Licht und Lava (ISBN: 9783743201910)
    Katharina Herzog

    Faye - Herz aus Licht und Lava

     (196)
    Aktuelle Rezension von: sindolia_p

    Ich las das Buch aus dem Grund, weil es mit Island und Fantasie zu tun hatte. Direkt hat es mich angesprochen. Die Geschichte war tiefgründig ebenso wie die Welt, die die Autorin geschaffen hat. Ein wenig hatte mich das schnelle enttäuscht, aber alles in allem hat es mich zufrieden gestellt. Es war ein gutes, ein einfaches Buch und ich würde es jungen Leser*innen empfehlen, die gerade anfangen ihre Liebe zu Fantasie zu entdecken. :) 

  4. Cover des Buches Nächte, in denen Sturm aufzieht (ISBN: 9783499275692)
    Jojo Moyes

    Nächte, in denen Sturm aufzieht

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Bonzei

    Dies ist mein erstes Buch von Jojo Moyes. Die Bücher von ihr scheinen etwas besonderse zu haben. Auch dieses Buch ist nett geschrieben, aber wie bereits erwähnt, gibt es einen ziemlich langen Einführungsbereich und die Geschichte fängt erst spät an Spannend zu werden, dann aber richtig!!!

    Ich habe überlegt ob ich 3 oder 4 Sterne geben soll. Der Schreibstiel ist flüssig und gut verständlich, die Protagonisten sind liebenswert. Das Buch hat mir die Freude an einer einsamen Bucht in Australien mit ihren teils kautzigen aber autentisch wirkenden Bewohnern näher gebracht. Auch wenn dies Buch erst spät spannend wird, werde ich in das Leben dieser Menschen eingeführt und darf daran Teil haben, ich habe es gerne gelesen. Deshalb habe ich mich für 4 Sterne entschieden. 

    Ach ja, manche Charaktere finden sogar ein happy End. :-)

     

  5. Cover des Buches Die Tochter des letzten Königs (ISBN: 9783442479887)
    Sabrina Qunaj

    Die Tochter des letzten Königs

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Klusi

    Der Name der Autorin war mir schon länger ein Begriff, denn gerade über dieses Buch habe ich schon sehr viel Gutes gehört und gelesen. Der Roman stand schon viel zu lange in meinem Regal, und so habe ich mich endlich von Sabrina Qunaj direkt ins 11. Jahrhundert nach Wales katapultieren lassen. Dort erlebt man sehr plastisch mit, wie Nesta verch Rhys bei einem Überfall durch die Normannen aus ihrer Heimat entführt wird. Da ihr Vater der Fürst von Deheubarth war, stellte Nesta eine wertvolle Geisel dar. In der Fremde wächst sie auf und kommt als junge Frau an den Englischen Hof. Dort erfährt sie Liebe und Freundschaft, aber sie wird auch immer wieder bitter enttäuscht. Bei allem was sie erlebt und was ihr widerfährt vergisst sie nicht, wo ihre Wurzeln liegen, und sie bleibt sich stets selbst treu.


    Nesta ist keine fiktive Protagonistin, sondern es hat sie wirklich gegeben. Bei historischen Romanen, die auf wirklichen Ereignissen basieren und in denen reale Personen vorkommen, ist es für die Autoren gar nicht so einfach, die rechte Balance zwischen der Realität und der schöpferischen Freiheit zu finden. Lücken müssen geschlossen werden, denn nicht über alles von damals gibt es zuverlässige Aufzeichnungen.


    Sabrina Qunaj ist es hervorragend gelungen, ihren Figuren Leben einzuhauchen und sie glaubwürdig agieren zu lassen. Der Roman hat siebenhundert Seiten, und seine Handlung umfasst einen Zeitraum von vierundzwanzig Jahren. Entsprechend lang ist die Liste der mitwirkenden Charaktere, von denen es die meisten wirklich gegeben hat. Auch wenn die Autorin kleine Änderungen an der Historie vorgenommen hat, um den Handlungsrahmen nicht zu sprengen und auch wenn wir heutzutage nicht mehr alles herausfinden können, was damals wirklich geschah, so habe ich nach dem Lesen dieses Romans doch ein klares Bild vor Augen, denn die Schilderungen der Autorin sind sehr lebendig und intensiv. Auf jeden Fall war Nesta eine starke Frau, der das Schicksal nichts geschenkt hat, die (sich) aber trotzdem niemals aufgegeben hat. Vorher hatte ich noch nie etwas über Nesta und ihr Schicksal gehört, aber ich bin froh, sie quasi über diesen Roman kennengelernt zu haben, denn ihre Rolle in der damaligen Geschichte war nicht unwesentlich. Mein Respekt gehört der Autorin für die umfassende und gründliche Recherche, die so einem Werk zugrunde liegt. Noch dazu ist dies nicht das Ende der Geschichte, sondern es gibt zwei Folgebände, die ebenso umfangreich und vermutlich ebenso großartig geschrieben sind wie dieser erste Band. 

  6. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (809)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Scherbenmond

  7. Cover des Buches Ein Sommer in Wales (ISBN: 9783442479627)
    Constanze Wilken

    Ein Sommer in Wales

     (84)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    Der Klappentext fasst den Inhalt des Buches recht gut zusammen. Als Leserin lerne ich Ally Carter kennen, mal in der Vergangenheit, mal in der Gegenwart. Sie trägt ein schweres Päckchen mit sich, denn sie gibt sich die Schuld am Tod ihres kleinen Bruders, den man vor zehn Jahren tot am Strand auffand. Doch wie konnte er ertrunken sein, wo er doch ein exzellenter Schwimmer war? Und warum war er an dem Tag überhaupt am Strand, wo er doch ganz andere Pläne hatte? Durch einen dummen Zufall wird Ally als inzwischen erwachsene Frau an den Ort des damaligen Geschehens geschickt und alte Wunden reißen wieder auf. Plötzlich stellt Ally alles in Zweifel …

    Zunächst einmal möchte ich sagen, dass dieser zweite Band der Wales Trilogie von Constanze Wilken um Längen besser ist als Band eins. Der Schreibstil ist anschaulich, die Charaktere recht gut gezeichnet, das Ende tatsächlich überraschend. Dennoch sind mir der Zufälle ein wenig zu viele und ein paar zu offensichtliche Klischees finden sich in den Zeilen wieder. Nun bin ich gespannt auf den Abschlussband, der mit seinem leicht dramatischen Titel „Sturm über dem Meer“ Spannung erhoffen lässt. Für „Ein Sommer in Wales“ vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

  8. Cover des Buches Die Rückkehr der Wale (ISBN: 9783426521809)
    Isabel Morland

    Die Rückkehr der Wale

     (87)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982
    Inhalt

    Kayla ist nicht mehr glücklich an der Seite ihres Mannes Dalziel, der sich die letzten Jahre immer mehr zu seinem Nachteil verändert hat und übermäßig viel Alkohol konsumiert. Doch dann tritt Brannan in ihr Liebe und ruft bei ihr so starke Gefühle hervor, wie sie sie noch nie erlebt hat. Kaylaa befindet sich bald in einem Zwiespalt - auf der einen Seite ist da das Ehegelübde, an das sie sich gebunden fühlt, auf der anderen Seite ihre tiefe Liebe zu Brannan.

    Meine Meinung

    Die Rückkehr der Wale ist der zweite Roman, den ich von der Autorin gelesen habe. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, ich war direkt in der Geschichte drinnen. Das Buchcover lässt einen die wunderschöne Natur der Hebriden nur erahnen und weckt die Sehnsucht nach diesem atemberaubenden Land Schottland.

    Die Protagonistin Kayla war mir auf Anhieb sehr sympathisch, auch wenn ich ehrlicherweise sagen muss, dass ich mit ihrer tiefen Religiosität nur wenig anfangen kann. Das keltische Brauchtum und ihr Glaube an übernatürliches finde ich aber von jeher sehr spannend. In diesem Roman wird ganz deutlich gezeigt, dass trotz der tiefen Religiosität eben diese Bräuche und Mythen einen sehr wichtigen Bestandteil im Leben der Menschen auf den Hebriden sind.

    Auch die Umschreibung der Natur und deren mitunter heftigen Gewalten finde ich sehr anschaulich und gelungen.

    Fazit

    Ein wirklich toller Roman vor einer atemberaubenden Kulisse, der definitiv Lust auf mehr macht. Ich freue mich sehr, wenn im November das nächste Buch der Autorin aus ihrem Hebriden - Zyklus erscheint.

    Eine klare Leseempfehlung von mir.
  9. Cover des Buches Submarin (ISBN: 9783401600239)
    Andreas Eschbach

    Submarin

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Sarah04

    Saha wird von einem Schwarm aufgenommen und lernt viel von ihnen. Es passiert einiges und sie trifft auch ihre Liebe. Gegen Ende passiert etwas richtig tolles und spannendes wodurch man auch gleich angeregt wird weiter lesen zu wollen.

  10. Cover des Buches Der Ritter der Könige (ISBN: 9783442483723)
    Sabrina Qunaj

    Der Ritter der Könige

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Wales im 12. Jahrhundert. Maurice de Prendergast wird im Haus des Constable of Pembroke zum Ritter ausgebildet. Dieser gehört zum mächtigen Geraldine-Clan. Als Maurice Freundschaft mit Richard de Clare, dem Sohn des Earl of Pembroke, schließt, und auch noch die Verlobung mit einer der Töchter der Familie eingeht, verschafft ihm das viele Feinde. Aber Maurice geht unbeirrt seinen Weg. Als Ritter steht er seinem Freund de Clare im englischen Bürgerkrieg zur Seite und kämpft schließlich auch für ihn in Irland. Aber bald kommen ihm Zweifel, ob er mit dem brutalen Dermott den richtigen Fürsten unterstützt. Immer wieder muss er an die Visionen der Seherin Niah denken, die er als Junge kennenlernte und nie vergessen konnte.

    "Die Ritter der Könige" ist zwar der dritte Band in der Geraldine-Saga, aber man kann ihn auch prima einzeln lesen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
    Wie schon die anderen beiden Bücher ist auch dieses hier fesselnd und unterhaltsam geschrieben. Geschichte wird lebendig und farbenprächtig erzählt und man merkt, dass die Autorin eingehend recherchiert hat.
    Die Figuren sind facettenreich und vielseitig, nicht einfach nur schwarz oder weiß.
    Durch Niah bekommt das Ganze auch teilweise einen ganz leichten mystischen Aspekt. Das gehört einfach zu Wales mit seinen Sagen und Legenden dazu.
    Es geht um Werte wie Loyalität, Ehre, Familie und Ritterlichkeit. Schade, dass davon heute in unserer Gesellschaft nicht mehr viel übrig ist.

    Maurice de Prendergast gab es wirklich und der Autorin ist es perfekt gelungen, Fakten und Fiktion in einem spannenden historischen Roman zu verweben. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung.

  11. Cover des Buches Ice - Hüter des Nordens (ISBN: 9783802586026)
    Sarah Beth Durst

    Ice - Hüter des Nordens

     (196)
    Aktuelle Rezension von: natti_Lesemaus

    Inhalt:

    Die junge Cassie lebt mit ihrem Vater auf einer Forschungsstation in der Arktis. Ihre Mutter ist angeblich bei ihrer Geburt gestorben, doch Cassie wächst mit rätselhaften Geschichten über ihren Tod auf. Kurz vor Cassies achtzehntem Geburtstag kommt es zu einer merkwürdigen Begebenheit: Cassie trifft auf einen Eisbären, der zu ihr spricht und ihr berichtet, dass die alten Legenden wahr sind. Ihre Mutter ist noch am Leben und wird in der Festung der Trolle gefangen gehalten. Doch um sie zu befreien, muss Cassie den Eisbären heiraten, der sich des Nachts in einen Menschen verwandelt. Zwischen Cassie und dem magischen Wesen entwickelt sich eine zarte Liebe, die jedoch von einem geheimnisvollen Fluch bedroht wird. 


    Meinung:

    Hier bin ich mir zum ersten mal nicht einig mit mir selber, wie ich die Geschichte finde. Sehr toll oder eher nicht.

    Aber fang ich mal mit dem positiven an:

    Das Cover ist mega toll. Es ist wirklich unglaublich gut gelungen und ich muss dazu ein sehr großes Lob aussprechen. Ein absoluter Blickfang.

    Dann der Klapptext- der macht wirklich neugierg auf das ganze.

    Die Idee zu der Geschichte erinnert mich zwar ein klein wenig an den Goldenen Kompass und an die Schneekönigin, trotzdem finde ich die Idee dazu auch wirklich gut. Mal eine Geschichte zu lesen, die in der Arktis spielt, ist mal was anderes.

    Dann der Mut von Cassie, der ist ebenfalls sehr beeindruckend. Sie überwindet viele Gefahren, Trotzt große Hürden und gibt nie auf, nur um ihren "Bär" aus der Trollfestung zun retten. 

    Auch die beschreibungen des ganzen ist gut gelungen und besonders die Eisbären fand ich gut.


    Aber hier hört es dann auch auf.

    Beim Schreibstil muss ich sagen, das hin und wieder Fehler bei der Grammatik und beim zusammenbau des Satzes sind, die mich persönlich aber nicht so sehr gestört haben.

    Auch fand ich das ganze in der Mitte- auf der Reise von Cassie- manchmal etwas langweilig. Mir fehlte hier tatsächlich die Spannung.


    Die Caraktere lernt man schlecht kennen und viele spielen eher im Hintergrund mit. Ich wurde irgendwie nicht wirkich warm mit denen.


    Cassie ist für mich ein unreifes, stures Kind, das oft unüberlegt und störrisch handelt. Mit ihren gerade 18 Jahren ist sie es ja auch irgendwie noch. Ein halbes Kind und keine reife Erwachsene.

    "Bär" empfinde ich zwar sympatisch, er trägt viel Verantwortung- die er sehr gewissenhaft erfüllt, aber auch er handelt manchmal egoistisch, finde ich. Nur damit seine Art von Beschützern nicht ausstirbt, macht er Cassie ein Kind, ohne das sie es will. Natürlich ist sie sauer und will dieses Kind nicht und Bär denkt auch noch  sie sei glücklich darüber.

     Bitte---- eine gerade 18 jährige, die ihn geheiratet hat, nur damit ihre verschollenene Mutter endlich frei kommt-- soll für ewig bei ihm bleiben und Mutter sein?? 


    Übriegens Mutter- zu ihrer Geschichte muss ich sagen, das kam mir irgendwie viel zu kurz vor. Schließlich wächst Cassie mit einer Geschichte auf, die ihre Mutter betrifft und Cassie geht den Handel mit Bär ein nur damit sie nach all den Jahren endlich frei kommt. Das ist doch ein großer Bestandteil dieser Geschichte, dann hätte sie auch mehr Beachtung bedarft.

    Cassie macht einen schweren Fehler und Bär wird von den Trollen entführt. Sofort bereut sie alles und will ihn zurück. Dieses hin und her fand ich manchmal als entscheidung eines unreifen Kindes. Mal sie sie wütend und will nur nach hause, dann wieder will sie bei ihm beliben....

    Auf ihrere Reise zu der Trollfestung überwindet sie zwar sehr viel, aber sie begiebt sich oft in große Gefahren und oft vergißt dabei, das sie schwanger ist. Hier ist für mich auch hin und wieder so einiges unlogisch. Eine normal schwangere Frau hätte das alles nicht überstanden ohne das Kind zu verlieren- aber wir sind her ja auch in einer Fantasygeschichte. Da ist alles möglich.


    Das Ende war für mich zwar schon fast vorhersehrbar, aber auch irgendwie zu kurz. Hier hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Evtl. einen Einblick in die Zukunft der drei. Wird Cassie tatsächlich für ewig bei Bär bleiben? alleine mit dem Kind in einem Eisschloss? Und was ist mit ihren Eltern? die machen sich doch bestimmt sorgen um ihr Kind?


    Fazit:

    Eine tolle Grundidee mit einem unheimlich, tollen Cover, aber es ist noch ausbaufähig...


    Von mir 3,5 Sterne

  12. Cover des Buches Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen (ISBN: 9783421047397)
    Morten A. Strøksnes

    Das Buch vom Meer oder Wie zwei Freunde im Schlauchboot ausziehen, um im Nordmeer einen Eishai zu fangen, und dafür ein ganzes Jahr brauchen

     (48)
    Aktuelle Rezension von: AzurPerle

    WORUM GEHT'S ?


    LIEBE ZUM MEER

    Hier wird eine Abenteuergeschichte erzählt, denn zwei Freunde erfüllen sich einen langgehegten Traum und wollen einen sogenannten Eishai ziehen, der sagenumwoben und nicht so leicht zu fangen ist. Und treffend heisst es ja, der Weg ist das Ziel: Beim Warten erzählt der Autor von echten und erfundenen Meereslebewesen, von unerschrockenen Walfängern und wagemutigen Kartografen und bringt einem das harte Leben an den arktischen Ufern der Lofoten nah. 

    Seine Liebe zum Meer zeigt sich im ausführlichem Beschreiben der Farbe des Meeres und der eigenen Klangfarbe, die eine rauhe oder stille See hat. Mythen und Legenden, wissenschaftliche Erkenntnisse und Anekdoten wechseln ab im Rhythmus des geduldigen Wartens der zwei Freunde auf den legendären Eishai.

    WAHRHEIT ODER FIKTION ?

    Und in der Tag beruht das Buch auf wahren Erlebnissen. Morten A. Strøksnes fuhr zusammen mit dem befreundeten Maler Hugo Aasjord ein Jahr lang immer mal wieder aufs Nordmeer hinaus, auf der Jagd nach dem Grönlandhai, auch Eishai genannt. Ein Säugetier, das in einer Tiefe von 400 Metern, auch bis zu 1200 Metern leben kann. Über ihre Art ist wenig bekannt, man weiss bisher nur, dass Eishaie über mehrere hundert Jahre alt werden können und von allen Wirbeltierarten das höchste Alter erreichen.

    Die beiden Freunde dabei zu begleiten, wie sie mit ihrem kleinen Schlauchboot und einem halb verwestem schottischen Hochlandrind als Köder hinausziehen aufs Meer, unberechenbaren Strömungen und dem Wetter ausgesetzt sind, ist anhand der sensiblen und anschaulichen Erzählweise ein geradezu abenteuerliches Lesevergnügen. Wobei die doch ab und an brutalen Schilderungen über die Schattenseiten des Fischfangs und des Raubbaus an der Natur ebenfalls Thema sind und nachdenklich stimmen.


    FAZIT:

    Allein schon der Titel ist auffällig und macht neugierig. Und verspricht nicht zu viel: Denn in diesem erzählendem Sachbuch verbirgt sich eine faszinierende Geschichte, die so nebenbei mit vielen Details und überaus kenntnisreich Wissenswertes über das Meer verrät. Ein Glücksfall für jeden mit Heimweh nach dem Meer.


  13. Cover des Buches Möwenherz (ISBN: 9783453359710)
    Karen Bojsen

    Möwenherz

     (43)
    Aktuelle Rezension von: MamaSandra

    Inhalt:

    Ebba begleitet den talentierten Geiger Jona auf seinen Reisen als persönliche Assistentin. Doch 2 Ereignisse bringen die Arbeit zum Stillstand: Jona erleidet im Flieger eine Panikattacke und kann seine Geige nicht mehr sehen. Und dann ereilt sie ein Anruf mit der Mitteilung, dass ihre Oma verstorben ist. Kurzerhand sitzt Ebba mit Jona im Auto auf dem Weg an die Nordseeküste, statt im Flieger nach New York.

    Jona muss eine Schaffenskrise überstehen und sich über seine Zukunft klarwerden. Möchte er weiter den Medienrummel? Möchte er wieder „kleiner“ werden in der Musikwelt? Kann er seine geliebte Geige überhaupt wieder spielen? Leidet er an Burn-Out? Und wie steht er wirklich zu Ebba?

    Ebba sieht sich mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Warum ist sie nie wieder zu ihrer Oma zurückgekehrt, wo sie dort doch immer so glücklich war? Wird sie den Hof samt Museum als Erbe antreten? Oder verkauft sie alles und flieht endgültig?

    Auch Finn zieht es kurzerhand nach einem Fauxpas bei einer wichtigen Herz-OP zum Urlaub in die Heimat zurück. Was ist damals zwischen ihm und Ebba vorgefallen? Wer hat ihn „Tölpel“ genannt und warum verfolgt ihn das so plötzlich bis in den OP-Saal?

     

    Schreibstil und meine Einschätzung:

    Die Handlung wird von den drei Protagonisten geleitet. Die Kapitel wechseln in der Perspektive. Gelegentlich wird eine Situation so aus den verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Es ist sehr gut, dass man alle drei Personen aus deren Blickwinkeln kennenlernt. Sie haben aufeinander Einfluss und sind miteinander verbunden, sie tragen zur Entwicklung des jeweils anderen bei.

    Um die Geschehnisse von damals wird ein großer Bogen gemacht, es wird eine gute Spannung aufgebaut, die Neugier erweckt. Man möchte mehr über die Verbindungen der Inselbewohner erfahren und natürlich über die Geschehnisse von damals. Sehr geschickt hat die Autorin immer wieder Hinweise und Erinnerungen in die Handlung eingebaut. Es wird nicht langweilig, es wird auch nicht nervig, dass man auf die Folter gespannt wird.

    Jona wird gut beschrieben mit seinen Ängsten und Panikattacken, aber auch mit seinen Gedanken, inneren Kämpfen und Zweifeln – zugleich aber der Leidenschaft zur Musik. Durch die Anekdoten seiner Kindheit lernt man auch ihn gut kennen und kann seine Handlungen entsprechend einschätzen und bewerten.

    Das Cover gefiel mir sehr gut. Ich mag Nord- und Ostsee-Romane, daher konnte mich der Klappentext gleich überzeugen. Nebenbei Wissenswertes über Wale und den Walfang zu erfahren, hat die Story noch gut abgerundet. Am Ende war ich tatsächlich überrascht, dass ich dieses Buch auf dem Bücher-Wühltisch entdeckt habe. Eigentlich viel zu schade dafür. Ich konnte mit schönen Lesestunden auf die kleine Insel Emilienkoog entfliehen und es hat mir sehr gut gefallen.

  14. Cover des Buches Orcasommer (ISBN: 9783734856051)
    Sabine Giebken

    Orcasommer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Leselauschen

    Kanada mit seiner einmaligen Natur ist faszinierend. Hier trifft man auf Pumas, Seelöwen und mit etwas Glück kann man Orcas beobachten. Svenja ahnt noch nichts von alldem, als sie sich auf den Flug in das Ferne Land zu ihrem Vater begibt. Doch diese Reise wird ihr Leben verändern und diese Geschichte vielleicht auch etwas das der Leser*innen.

    "Orcasommer" von Sabine Giebken erzählt die berührende Geschichte von Svenja und ihrer Begegnung mit dem jungen Wal, den sie auf den Namen Solo tauft. 

    Anfangs fühlt Svenja sich sehr einsam in dem kleinen Küstenort mit einem Vater, den sie nicht kennt und der viel arbeitet. Doch dann taucht der kleine Orca allein in der Bucht auf und Svenja fühlt sich zu ihm hingezogen. Auf einem Trip in die nächste Stadt lernt sie Alex kennen, der die Wale erforscht. Mit Solo und ihm verändert sich Svenjas Leben schlagartig. Als immer mehr Menschen in die Bucht strömen um den Wal zu sehen, müssen Svenja und Alex schnell etwas unternehmen, um Solo zu helfen.

    Das wunderschöne Cover des Hardcoverbuchs vermittelt ein unglaubliches Freiheitsgefühl und gleichzeitig mit den zarten Hintergrundfarben Sanftheit. In der Mitte ist ein Orca im Meer zu sehen, der mich sofort magisch angezogen hat.

    Sabine Giebken erzählt diese Geschichte auf ganz besondere Weise. Wer ihre Bücher kennt, weiß um den Zauber ihrer Worte, die die Geschichte lebendig werden lassen. Das ist auch in "Orcasommer" der Fall, jedoch ist hier alles noch intensiver. Svenja als Hauptprotagonistin ist eher zurückhaltend, kreativ und hat einfach ein großes Herz. Sie war mir direkt sympathisch.  Sie kennt ihren Vater Matt nicht und fühlt sich immer wieder allein gelassen. Gerade diese Szenen sind sehr authentisch geschrieben und in Kombination mit den ersten Szenen des Orcas, der ebenso allein und einsam in der Bucht schwimmt, kommt man ins Nachdenken. 

    Auch Alex ist sympathisch, schon etwas übermotiviert, was die Wale betrifft und voller Tatendrang.  Jeder Protagonist hat seine ganz eigenen Facetten und seine eigene Geschichte.  

    Das Setting ist wunderbar beschrieben.  Man sieht die Bucht, den Wald, die Felsen genau vor sich. Absolute Highlights sind die Szenen mit dem Wal. Solos Verhaltensweisen sind sehr detailliert beschrieben. Man kann sich in den kleinen Wal hineinversetzen und findet im Laufe der Geschichte viel Wissenswertes rund um Wale. 

    "Orcasommer" hat mich zutiefst bewegt und berührt. Taschentücher sollten hier parat liegen, denn es gibt einige Szenen, die mitten ins Herz gehen. Andere wiederum sind zum Zerreißen spannend, sorgen für das berühmte Gänsehautfeeling, so dass man das Buch nur schwer wieder weg legen kann. Die Geschichte um Solo stimmt nachdenklich über den Schutz dieser imposanten Riesen der Meere, die eine gewaltige Kraft in sich tragen und auch sanftmütig sein können. Freiheit oder ein Leben in Gefangenschaft, wie sieht der wahre Naturschutz aus? Müssen wir Menschen alle Meeresebewohner kontrollieren? Es sind viele Fragen, die im Buch mit behandelt werden.

    Aber es geht in Orcasommer nicht nur um das Leben des Orcas, sondern auch um die erste Liebe, die hier sehr sanft gezeigt wird und die etwas Besonderes ist. Endlich mal ein Jugendbuch, wo es nicht gleich zur Sache geht, sondern wo es wirklich um Gefühle und Vertrauen geht und die Liebe und Nähe zwischen Svenja und Alex langsam wächst.  Außerdem geht es um die Familie, den Zusammenhalt, Courage und zeigt, dass alte Wunden aus der Vergangenheit auch die Chance verdienen zu heilen.

    "Orcasommer" ist für mich damit auch eine Art Hoffnungsträger, ein Motivationspaket, für das, was man liebt einzustehen. Mein Sommerjahreshighlight und nicht nur für die jugendlichen Leser*innen zu empfehlen. 

    Möge dieses Buch die Herzen der Leser öffnen für die Orcas, für das Leben in Freiheit und für unsere Natur, auf dass wir alle sie noch mehr schützen! 

  15. Cover des Buches Salt & Storm. Für ewige Zeiten (ISBN: 9783733500108)
    Kendall Kulper

    Salt & Storm. Für ewige Zeiten

     (165)
    Aktuelle Rezension von: LissiB

    Salt & Storm habe ich in einer Second Hand Buchhandlung gefunden und es war wirklich ein Glücksgriff! Oft lohnt es sich, abseits der groß gehypten Bücher auf den üblichen Blogger-Kanälen auch einfach mal nach einem Buch zu greifen, dass keine 5 Sterne in den Foren erlangt, sondern dessen Klappentext einen einfach angesprochen hat. 

    Nachdem ich auf den ersten Seiten noch dachte "ohje, wo führt das hin?", hat mich spätestens ab der Begegnung zwischen Protagonistin Avery und dem geheimnisvollen Tane die Begeisterung gepackt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Salt & Storm ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer eine super freundliche, sympathische Protagonistin braucht, um eine Geschichte zu lieben. Im Gegenteil: Mir hat hier besonders gut gefallen, wie kratzbürstig und eigensinnig die Protagonistin war. Es hat einfach zur Geschichte gepasst. Umso mehr mochte ich Tane. Er war der Ruhepol in der Story. Eben Averys Fels in der Brandung! Die raue Atmosphäre des kleinen Küstenorts und auch die Erbarmungslosigkeit des tiefen Ozeans wurde wirklich richtig klasse beschrieben und ich konnte mich richtig auf der kleinen Insel Prince Island sehen. Die zum Schauplatz passende Art der Inselbewohner hat für mich die Story abgerundet. Eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte, die zeigt: Man kann seinem Schicksal leider nicht immer entgehen, aber man kann am Ende das Beste aus dem machen, was man kriegen kann. Und vor allem: "Es gibt nichts zu bereuen, Avery. Niemals bereuen."

  16. Cover des Buches Böse Lügen (ISBN: 9783442547654)
    Sharon Bolton

    Böse Lügen

     (41)
    Aktuelle Rezension von: ReadAndTravel

    In einer kleinen Gemeinschaft wie der auf den Falklands gehen keine Kinder verloren. Und wenn doch, so kann es sich nur um einen tragischen Unfall handeln, schließlich sind die rauen Küsten der Inselgruppe nicht ungefährlich. Doch als zum dritten Mal ein kleiner Junge verschwindet, glaubt kaum noch jemand an einen Zufall. Die Bewohner müssen befürchten, dass einer von ihnen ein Mörder ist. 

    Ich habe dieses Jahr die Autorin Sharon Bolton für mich entdeckt und einige ihrer Bücher bestellt und auch schon ein paar davon gelesen. Dieses Buch zählt leider nicht zu ihren besten Büchern. Ich weiß nicht ob es daran liegt, dass es ein älteres Buch von ihr ist oder ob das Buch einfach nicht zu mir gepasst hat. Bis zum Schluss bin ich nicht wirklich warm geworden mit der Geschichte. Sie hatte zwar immer wieder spannende Anteile und man wollte dann auch wirklich die Auflösung wissen, aber mit diesem Buch konnte mich die Autorin nicht vom Hocker hauen. Ich habe das Buch gemeinsam mit einer Freundin gelesen, die der selben Meinung ist. Mir hat leider der versprochene Thrill gefehlt. Daher 3/5 Sternen. Trotzdem werde ich weitere Bücher von Sharon Bolton lesen. 

  17. Cover des Buches Das Walmesser (ISBN: 9783453419674)
    C. R. Neilson

    Das Walmesser

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Mein einziger Krimi in diesem Monat ist „Das Walmesser“. Es hat mich vor allem angesprochen, weil es auf den Färöern spielt und damit eine so ganz andere Welt beleuchtet. Viele kleine Inseln, mit einer Hauptstadt, die gerade mal 13.000 Einwohner zählt. Hier kennt jeder jeden. Es gibt drei Kneipen und zwei Restaurants zur Auswahl und vielleicht zwei Übernachtungsmöglichkeiten. Da die Färöer eine Inselgruppe sind, spielen der Wal- und Fischfang eine große Rolle und gehören trotz Umweltbedenken immer noch sehr stark zur Kultur. Hierhin verschlägt es John Callum. Er ist aus seiner Heimat Schottland, Glasgow vor seiner Vergangenheit geflohen und hofft hier ein neues Leben beginnen zu können. Da er Ausläder ist und auch noch einen der wenigen Jobs ergattert, ist er unern gesehen und wird nicht so richtig akzeptiert. Obwohl eigentlich so gut wie alle Färinger nett zu ihm sind, scheint er ein Händchen für Fieslinge zu haben und gerät immer wieder an solche Menschen, bis er eines Tages am Hafen erwacht, sich an nichts erinnert und ein blutiges Walmesser in der Tasche findet. Schon einen Tag später ist die Polizei aus Dänemark zur Stelle als man einen Toten findet. Sie verhaften John sofort, der versucht auf eigene Faust zu beweisen, nicht der Täter zu sein. Doch sicher ist er sich nicht, denn in seiner Vergangenheit hat John Dinge getan, von denen er nie für möglich ehalten hatte, dazu fähig zu sein.

    Bevor es allerdings zu dieser folgenschweren Nacht kommt, erzählt C.R.Neilson so viel von der Insel, verschiedenen Menschen, was John alles unternimmt, dass man eigentlich verisst, dass es sich um einen Krimi handelt. Ziemlich viel Blabla am Anfang. Auch das fortwährende Schweigen von John (vielleicht ein tyischer Wesenszug bei Männern?) ist belastend. Niemandem sagt er einfach mal die Wahrheit und Johns Vergangenheit ist auch alls andere als super spannend. Er steigert sich in meinen Augen in etwas hinein, wofür er gar nichts konnte und sieht in sich irgendeine eingebildete Schuld. Die Story war irgendwie ein bisschen mau. Toll hingegen war dennoch alles, was über die Färöer geschrieben wurde. Ich will sofort dahin! Die Beschreibungen erinnern an Island und Schottland, wo ich schon war und was mir sehr gefallen hat. Naturwunder zu bestaunen, wandern und die Einsamkeit reizen mich sehr. Und das hat dieses Buch sofort geschafft: Eine meiner nächsten Reisen geht definitiv auf die Färöer!

  18. Cover des Buches Die Musik der Wale (ISBN: 9783548605944)
    Wally Lamb

    Die Musik der Wale

     (219)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich hab das Buch vor ca 2 Jahren gelesen und kann mich nur an ganz wenige Details erinnern (das ist bei mir normal). Auf jeden Fall aber erinnere ich, dass ich das Buch wirklich lesenswert fand und es weiterempfehle an Leute, die gerne mäßig spannende, aber kurzweilig und lebensnah geschriebene Romane "wie sie das Leben so schreibt" lesen.
  19. Cover des Buches Die Insel der Wale (ISBN: 9783754325230)
    Jani Friese

    Die Insel der Wale

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Pixibuch

    Dies ist ein weiteres unheimlich gutes Buch von Jani Friese. Und auch in diesem Buch finden wir alles, was die Romane der Autorin so einzigartig machen. Es werden ferne Länder beschrieben, so dass den Leser das Fernweh packt. Dann gibt es immer schier unüberwindbare Probleme, die den Protagonisten sehr viel abverlangen und nicht zuletzt ist immer eine Liebesgeschichte mit hineingewebt. Mayas Mutter hat sie verlassen, als sie ein fünfjähriges Mädchen war. Leider hat sie von ihrem Vater wenig oder fast nichts über ihre Mutter erfahren. Sie weiß nur, dass sie in ihre Heimat nach Irland zurückgegangen ist. Nun ist Maya in Irland und hat auch noch einen Privatdetektiv mit eingeschaltet. In einem Pub lernt sie den unheimlich charmatischen Brendan kennen, Er ist Musiker und setzt sich für die Umwekt ein, für Touristen macht er Whale Watching Tours. Auch Maya darf ihn auf so einer Tour begleiten und ist von diesen wunderbaren Tieren fasziniert. Brendan holt auch die alten Fischernetzt vom Meer heraus, da sich dort oft Tiere verfangen und elendlich verenden. Als Maya ihn auf so einer Tour begleiten will, lehnt er es vehement ab und will darüber nicht mehr sprechen. Doch bei einem Besuch auf dem Land meint Maya plötzlich, in einer der Frauen dort ihre Mutter zu erkennen. Ob sie das wirklich ist oder nur einem Wunschgedanken aufgesessen ist, bleibt abzuwarten. Und wird ihre Liebe zu Brendan über die Entfernung hin bestehen bleiben? Die Autorin schreibt in einem so erfrischenden und modernen Stil, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, da sich der Spannungsbogen von Kapitel zu Kapitel steigert und man wissen will, was weitergeschieht. Irland selbst wird hier so bildlich beschrieben, man meint in den Pubs die Musik zu hören und das Brandung der Wellen und riecht die Salzbrise und hört das blöcken der Schafe. Ich habe schon einige Bücher von Jani Frriese gelesen und war bisher immer wieder begeistert, weil sie es versteht, jedes Land und die lebenden Menschen mit einer Genauigkeit zu beschreiben, wie es besser in keinem Film zu sehen wäre. Das Buc schließt mit irischen Rezepten, die sich zum nachkochen eignen. Das Cover zeigt den weiten Ozean, in dem sich Wale tümmeln und im Vordergrund eine für Irland typisch grüne Landzunge mit Schafen und einem Paar. Man freut sich schon richtig auf einen weiteren Roman.

  20. Cover des Buches Moby-Dick; oder: Der Wal (ISBN: 9783990270875)
    Herman Melville

    Moby-Dick; oder: Der Wal

     (467)
    Aktuelle Rezension von: JohnnyZombie

    Als Ismael auf dem Walfangschiff "Pequod" anheuert, ahnt er noch nichts von Kapitän Ahabs Besessenheit vom legendären weißen Wal, Moby Dick. Doch dann beginnen düstere Vorzeichen, sich zu häufen.

    Nachdem ich die über 900 Seiten dieses Klassikers gelesen habe, verstehe ich auch, warum es so viele gekürzte Versionen davon gibt. Melvilles Erzählung wandert ständig auf verschlungenen Pfaden weg von der eigentlichen Handlung und verliert sich in Kommentaren zu historischen Abbildungen von Walen oder darüber, wie verschiedene Arten der Meeressäuger klassifiziert werden können.

    Einerseits ist es wirklich interessant, etwas über den Stand der Wissenschaft und Kunst und die Weltsicht der Menschen vor so vielen Jahren zu erfahren, andererseits beginnen diese "Unterbrechungen" ab Seite 500 irgendwann, nervig zu werden. Insgesamt finde ich es aber erfrischend, ein Buch zu lesen, dass sich so stark von den üblichen, modernen Erzählformen abhebt.

    Beeindruckend ist außerdem die Beschreibung des gewaltigen Ozeans samt der darin hausenden Lebewesen. Kein anderer Autor, den ich kenne, hat es geschafft, die unendliche Kraft und das sprunghafte Gemüt des Meers so naturgetreu darzustellen und einem durchs bloße Lesen die grausame Schönheit der Wale näherzubringen.

    Auch wenn es stellenweise etwas langatmig ist, ist Moby Dick auch heute noch lesenswert und ich kann es jedem ans Herz legen, der ein bisschen Geduld aufbringen kann.

  21. Cover des Buches Die Zeit der Sternschnuppen (ISBN: 9783492248259)
    Sergio Bambaren

    Die Zeit der Sternschnuppen

     (97)
    Aktuelle Rezension von: 93Janina

    »Wenn du deinem Herzen folgst, werden sich Türen
    auftun, wo du gar keine erwartet hast - und wo für niemand anderen Türen sind« - Zitat S 104

    Tolles, kleines Buch, das aus kurzen Geschichten besteht. Sie sind leicht und schön geschrieben, mit einer Botschaft in jeder Geschichte. Das ganze wird durch ein paar Illustrationen abgerundet und begleitet diese.

  22. Cover des Buches Die Sternennacht (ISBN: 9783905816693)
    Jimmy Liao

    Die Sternennacht

     (32)
    Aktuelle Rezension von: LillianMcCarthy

    Die Sternennacht greift - ebenso wie Ein Jahr lang Schüler 34 in Klasse A - auf eine etwas andere Darstellungsart zurück. Auch hier werden großeflächige Panels oder auch Bilder untertitelt und aus diesem Mix entsteht die Geschichte. Im Fokus steht ein Mädchen, dessen Eltern ihr nicht genügend Aufmerksamkeit schenken. In ihrer kindlichen Fantasie sucht sie Fluchtwege, lernt einen Jungen kennen und erlebt mit ihm eine Nacht unter dem Sternenhimmel.

    Das Buch selbst ist sehr poetisch verfasst und trotz der Kürze muss man deutlich länger auf den Seiten verweilen um das gesamte Ausmaß des Erzählten zu begreifen. Das jedoch ist wunderschön und zutiefst ergreifend und ich war die 70 Seiten über durchgehend berührt und begeistert. Besonders für Kunstfans ist dieses Buch ein kleines Highlight. Viele der Bilder sind nämlich an Gemälde angelehnt. Eines davon findet sich sogar im Titel des Werkes. Die Sternennacht von van Gogh. So kann ich gar nicht anders, als diesem Buch 5 von 5 Sternen zu geben.

  23. Cover des Buches Das Jahr der Delfine (ISBN: 9783404177417)
    Sarah Lark

    Das Jahr der Delfine

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Laura Brandner, 31 Jahre alt, verheiratet und Mutter zweier Kinder hat ihren Traum, Meeresbiologie zu studieren, trotz ihrer familiären Verpflichtungen nie aufgegeben. Als sich ihr die Möglichkeit bietet, in Neuseeland ein Jahr lang in der Tourismusbranche als Begleiterin bei Delfin- und Walbeobachtungen zu arbeiten, ergreift sie diese Chance sofort. Am anderen Ende der Welt muss Laura nicht nur mit den unterschiedlichsten Anforderungen fertig werden, sondern ist gedanklich sehr oft auch bei ihren Lieben in der Heimat.

    Den Einstieg fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass sich eine Mutter für ein ganzes Jahr von ihren erst 9 und 13 Jahre alten Kindern trennen würde. Im Laufe der Geschichte ist mir Laura aber immer sympathischer geworden. Unbeirrt geht sie ihren Weg, obwohl ihr die Trennung von ihren Kindern mehr zusetzt als gedacht. Ihren Ehemann hingegen vermisst sie nicht, weshalb sie wohl auch neuen Liebschaften gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Obwohl mir die gefühlvoll, und dennoch glaubwürdig erzählte Liebesgeschichte sehr gut gefallen hat, fand ich den Teil, der sich mit den vielfältigen Umweltproblemen Neuseelands beschäftigt, besonders interessant. Wie viel Tourismus vertragen fragile Ökosysteme? Wie viel Publicity braucht es, um den Lebensraum der faszinierenden Meeressäuger erfolgreich zu schützen? Welchen Einfluss haben Tierschutzorganisationen, die gegen die Wal- und Delfinbeobachtungen protestieren? Diese aktuellen Themen hat die Autorin sehr geschickt in ihrem Roman verarbeitet, wobei sie es an Spannung nicht fehlen lässt. Dank dieses Buches habe ich auch zum ersten Mal von Solidärdelfinen gehört und Wissenswertes über ihr Verhalten erfahren.

    Die übrigen Protagonisten der Geschichte hat Sarah Lark meiner Meinung nach ebenfalls sehr glaubwürdig dargestellt. Vor allem Lauras Kollegin Kiki ist eine originelle Figur, behauptet sie doch mit den Meerestieren telepathischen Kontakt aufnehmen und sich mit ihnen über deren Weltanschauung unterhalten zu können. Aber auch Lauras Arbeitgeber, ihre Freunde und Kinder sind liebevoll skizzierte, eigenständige Persönlichkeiten, die ich allesamt sehr überzeugend fand. 

    Nach einem etwas langatmigen Einstieg und der sehr detaillierten Beschreibung der Arbeitsanforderungen in Lauras neuem Job, nimmt der Roman rasant an Fahrt auf, sodass sich der Leser nur noch von einem spannenden Ereignis zum nächsten mitreißen lassen muss. Dem Nachwort ist zu entnehmen, dass die Autorin ihrer Geschichte reale Ereignisse zugrunde gelegt hat, meiner Meinung nach auf jeden Fall ein sehr gelungenes Projekt. Bisher habe ich von Sarah Lark nur in der Vergangenheit angesiedelte Romane gelesen, war aber von diesem ausschließlich in der Gegenwart spielendem Buch mit seinem aktuellen Bezug sehr angetan. Wunderbar erzählt, hat mir dieses Jahr in Neuseeland angenehme Lesestunden beschert, wobei auch die Auflösung aller Probleme zu guter letzt sehr glaubwürdig ausgefallen ist.

  24. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (191)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich auch unbedingt auf meiner Instagram Seite:

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    Mit „Der Schwarm“ von Frank Schätzing habe ich wirklich lange gebraucht. 3 Monate! 😱 Ich musste mich öfters sogar dazu zwingen das Hörbuch einzuschalten. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Es ist sogar grandios! Wenn nicht…


    Es hätte ein perfektes Buch werden können. Wenn es nicht so langatmig wäre. Uns erwartet ein dicker Oschi: 1000 Seiten und 38 Std. Hörspielzeit (ich habe es als Hörbuch gehört)! 😮 Die Grundidee ist sehr spannend und auch gut umgesetzt. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken an (vor allem das Ende) und weist interessante Gedankengänge auf.


    Die Charaktere sind nicht nur vielseitig, sondern auch sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Deren Eigenschaften werden im Laufe des Buches anhand ihrer Handlungen und dem Gesprochenen klar - und nicht weil der Autor diese aufzählen müsste. Sie sind aber nicht nur vielschichtig, sondern auch sehr authentisch.


    Leider werden die Handlungen ständig unterbrochen von Erklärungen zu, für mich meistens, uninteressante Themen (z.B. Meeresbiologe, Umwelt, technische Geräte). Zwar werden dadurch die Ereignisse sehr realistisch, aber es machte es auch sehr langatmig und lies sich fast wie ein Sachbuch. 

    Außerdem ist es sehr gut recherchiert. Der Autor hat sich sehr viel bei dem Buch gedacht - das merkt man schnell.


    Die Stimme des Sprechers war sehr angenehm und er hat die Stimmen wunderbar verstellt (selbst Frauen) ohne lächerlich zu wirken. Allerdings spricht er sehr ruhig und entspannt, sodass ich oft eingeschlafen bin 😅 


    Im Großem und Ganzen ein sehr gutes Buch mit einer wichtigen Message, aber für mich war es leider nichts, da es an Spannung fehlte. 200-300 Seiten weniger und Fokus auf die Ereignisse hätten dem Buch sehr gut getan.

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️

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