Bücher mit dem Tag "wale"
81 Bücher
- Herman Melville
Moby Dick
(541)Aktuelle Rezension von: CCCMoby Dick ist ein literarischer Gigant – unbestritten ein Klassiker, der in seinem thematischen Kern bis heute Relevanz besitzt. Die Geschichte von Kapitän Ahabs wahnhaftem Rachefeldzug gegen den weißen Wal ist eine tiefgründige Allegorie auf menschliche Besessenheit, Macht und Selbstzerstörung. Gerade dieser Teil – das Psychogramm eines Getriebenen – hat mich fasziniert und gepackt. Hier wird ein innerer Abgrund sichtbar, der auch heute noch in vielen Figuren unserer Welt wiederzuerkennen ist.
Aber so eindrucksvoll die Erzählung um Ahab und Ishmael auch ist, so sperrig sind weite Teile des Romans. Die detaillierten Abhandlungen über den Walfang, die Biologie der Wale, das Leben auf See und technische Erläuterungen wirken aus heutiger Sicht oft ermüdend. Zwar merkt man Melville seine enorme Bildung und sein literarisches Können an – manches Kapitel liest sich fast wie ein philosophischer Essay –, doch gerade diese Abschweifungen fordern einiges an Geduld. Wer sich darauf einlassen kann oder will, findet in dem Buch eine tiefe, vielschichtige Welt. Wer vor allem an der eigentlichen Handlung interessiert ist, wird jedoch oft ausgebremst.
Der Sprachstil ist reich, teils poetisch, aber auch altmodisch und komplex – eine Herausforderung, insbesondere in der deutschen Übersetzung. Dennoch: Es lohnt sich, dieses Werk gelesen zu haben. Nicht weil jede Seite begeistert, sondern weil es einen Eindruck hinterlässt. Einen bleibenden.
Fazit: Ein wichtiges Buch, das nicht leicht zugänglich ist – aber wer durchhält, wird mit einer zeitlosen Erzählung über Obsession, Menschlichkeit und Schicksal belohnt.
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(241)Aktuelle Rezension von: LeoLorisLifeDefinitiv Liebe auf Umwegen. Mike hat anfangs gar nicht so gute Absichten, als er Silver Bay kommt. Liza hat ein schweres Schicksal erlitten, weshalb sie bei ihrer Tante unter kommt. Trotzdem finden sie zueinander.
Mir waren es persönlich zu viele POVs. Ein paar Sachen konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, da hätte ich mir mehr Aufklärung gewünscht.
- Frank Schätzing
Der Schwarm
(256)Aktuelle Rezension von: Kathrin_Hermann"Der Schwarm“ ist definitiv mal etwas anderes. Sci-Fi aber neu und ungewohnt, mit einer guten Portion Wissenschaft, die aber keinesfalls trocken rüberkommt, sondern spannend und das alles sogar aus Deutschland (kein importierter US-Roman, wie dies ja sonst oft bei Bestsellern der Fall ist). Das Buch liest sich flott, 200 Seiten weniger hätten ihm aber auch nicht geschadet.
Richtig spannend wird es meiner Meinung nach erst gegen Ende – vorausgesetzt, man hat die letzten 15 Jahre unter einem Stein gelebt und noch nicht mitbekommen, worum es im Roman geht. Falls Sie tatsächlich noch nichts darüber wissen – lesen Sie das Buch. Der Genuss dürfte doppelt so groß sein.
Was mich etwas genervt hat, waren die Passagen, in denen Schätzing anfängt, seine teils krude Weltsicht auszupacken. Da wird der Mensch zum Tier gemacht und als böses Wesen dargestellt, das den Planeten runterrockt und ständig geht es irgendwie um Gott und darum, dass der Mensch ja wohl doch nicht die Krone der Schöpfung sei?
Zur Evolutionstheorie kann man stehen, wie man will und manche von Schätzings Gedanken sind auch folgerichtig. Aber das ganze Gejammer wiederholt sich dreimal extensiv in diesem Buch und das ist einfach zweimal zu viel. Doch diese Passagen gehen vorüber...
Ich glaube übrigens, dass Schätzing sich in der Figur des Sigur Johanson selbst ins Buch gesetzt hat – graumelierter Herr, exzentrischer Lebemann, intellektueller Weintrinker, heimlicher Held neben der offiziellen Hauptfigur Leon Anawak und natürlich mit einer Ausstrahlung gesegnet, der das weibliche Geschlecht nichts entgegenzusetzen hat. Bisschen peinlich, aber okay. Der Autor ist ja Herr seiner eigenen Welt.
Fazit: Solides Werk mit stellenweise nerdigem B-Movie-Touch. Wäre es damals nach dem Tsunami nicht so gehypt worden, hätte es wohl nicht diese krasse Berühmtheit erreicht. - Kira Mohn
The Sea in your Heart
(194)Aktuelle Rezension von: cxtxi_buecherliebeObwohl „the sea in your heart“ der Abschluss der „Island-Sommer“ Dilogie von Kira Mohn ist, habe ich mit diesem Band begonnen.
Lilja ist Teil einer Organisation, die sich für Wale einsetzt. Sie riskiert zusammen mit ihren Kollegen ihr Leben, um das der Wale zu retten. Bei einer Rettungsaktion passieren einige rechtliche Unglücke und die Organisation wird von einem riesigen Konzen verklagt. Zeitgleich lernt Lilja in der Bar den schönen und witzigen Jules kennen und landet ganz entgegen ihrer Art mit ihm im Bett. Blöd nur, dass der heiße One-Night-Stand von Lilja nicht zum urlauben in der Stadt ist..
Ich liebe das Setting! Island ist wunderschön beschrieben und die meiste Zeit sind wir auf einem Schiff und lernen viel über Wale. Mir gefällt es wahnsinnig gut, dass hier der Tierschutz genauso viel Platz einnimmt, wie die Lovestory. Kira Mohn zeigt, dass sie sich tiefgründig mit dem Thema befasst hat und mit dem Herzen dabei ist.
Lilja ist eine kämpferische Protagonistin, die genau weiß, was sie wilö und wofür sie einsteht. Jules ist einfach ein knorke Typ, klug, heiß , humorvoll und charmant. Seine persönliche Reise in der Geschichte gefällt mir besonders gut und zusammen sind sie ein tolles Paar!
- Katharina Herzog
Faye - Herz aus Licht und Lava
(235)Aktuelle Rezension von: MarcelineIch kann mir gut vorstellen, das mein 13 jähriges Ich dieses Buch spannend gefunden hätte. Aber jetzt, doppelt so alt ist es für mich ein absolutes nö.
Die Protagonistin wirkt echt derbe unglaubwürdig, ihre anbandelnde Beziehung ist super seltsam und die ganze Situation mit dem Baum, dem Herz und den 18 Jahren ist total schräg.
Also ok für jüngere Leser.
Aber für mich war’s Zeitverschwendung.
- Sabrina Qunaj
Der Ritter der Könige
(71)Aktuelle Rezension von: MarinaHNachdem ich »Das Blut der Rebellin«, den zweiten Teil der Geraldine-Reihe gelesen hatte, hatte ich sehr hohe Ansprüche an diesen Band. Nicht nur da es sich nun um einen Flamen handeln würde, sondern auch, weil »Das Blut der Rebellin« mir sehr zugesprochen hatte. Außerdem war es befremdlich, die Sicht von einem Mann zu lesen, was man ja in den ersten beiden Teilen nicht so erlebt hatte.
Das Cover gefällt mir sehr gut, es ist ansprechend und passt meiner Meinung nach gut in die Reihe, man erkennt, dass die Bücher alle miteinander verbunden sind, das Wappen sieht schön gestaltet aus.
Der Schreibstil von Sabrina Qunaj konnte mich mal wieder, sofort abholen. Ihre Romane lesen sich schnell und flüssig, ich hatte keine Probleme, obwohl manche Passagen meiner Meinung nach ein wenig kürzertreten konnten. Die Geschichte rund um den Ritter Maurice de Prendergast hatte mich sofort mitgerissen, da man sehr spannend in das Buch einsteigt. Maurice war mir sehr sympathisch, er war ein ehrenhafter Mann, dem das Wohl anderer stets wichtig war. Das er so treu zu seinem Freund Richard de Clare hielt, war rührend, manchmal raubte es mir jedoch den letzten Nerv.
Andere Charaktere wie Marared oder Meylir hatte ich auch sofort ins Herz geschlossen, man konnte gut mit den einzelnen Charakteren mitfühlen und sich ein Bild von ihnen machen.
Die Spannung im Buch blieb nicht weg, ich konnte auch den dritten Teil schwer aus der Hand legen, obwohl ich eine weibliche Protagonistin ehrlich gesagt ein wenig vermisste. Trotzdem war dieser Roman wundervoll, ich freue mich schon auf den nächsten Band.
Aber ich muss zugeben, dass es mich traurig stimmt, dass das dann schon das Ende der Geraldines-Reihe ist. - Tanya Stewner
Alea Aquarius 9 Teil 2. Der Gesang der Wale
(59)Aktuelle Rezension von: LorenaaaaDieses Buch ist echt super❤️. Die ganze Reihe ist wirklich sehr empfehlenswert. Extrem spannend!!!!!!!!!!! Vor allem für die, die gerne Fantasy und Abenteuer haben. Man weiss nie wie es weiter geht. Die charaktäre sind wirklich lebensecht. Ich habe keine Lieblingsfigur da alle echt super sind. Wer diese Bücher nicht mag verstehe ich nicht...
- Antje Babendererde
Der Gesang der Orcas
(293)Aktuelle Rezension von: colour_hunter_booksDer Gesang der Orcas
Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter ist Sofie am Boden zerstört. Kein Glück der Welt scheint sie wieder aufmuntern zu können. Mit ihrem Vater, einem Fotografen, begibt sie sich in den Sommerferien in einen regnerischen und dunklen Teil Nordamerikas. Dort lernt sie das Land und die Fischer - Indianer, das Volk der Makah kennen. Durch den Makah - Jungen Javid entdeckt sie nicht nur das Land und die Bewohner des Meeres, sondern auch sich selbst.
Meinung:
Gefühlt mein hundertstes Buch der lieben @antje
Immer wieder überrascht sie einen mit weiteren Informationen zu den Ureinwwohnern Amerikas. Diese Geschichte ist jedoch von der Atmosphäre düsterer, als die bisher gelesenen. Sofie hat in jungen Jahren mit einem schweren Verlust zu kämpfen, auch die regnerische Umgebung ist leicht bedrückend. Abgesehen davon gefiel mir wie Sofie immer mehr zu sich selbst fand und das Land dabei erkundete und über die Indianer und ihre Kultur lernte. Wie sich ihre Beziehung zu ihrem Vater entwickelte und zu sich selbst.
Der Weg des Erwachsen Werdens und sich selbst und seine Andersartigkeit zu akzeptieren und zu lieben. 4/5 ⭐️
- Isabel Morland
Die Rückkehr der Wale
(90)Aktuelle Rezension von: Jeanette_LubeDieses Buch erschien 2017 im Knaur Taschenbuch Verlag und beinhaltet 472 Seiten.
„Ein geheimnisvoller Fremder - eine große Liebe - eine sturmumtoste schottische Insel“
Magisches Licht, die unendliche Weite des Meeres und schroffe Küsten! Kayla wollte hier auf der kleinen, abgeschiedenen Hebriden-Insel einst an der Seite ihres Mannes Dalziel ihr Glück finden. Doch die beiden geraten immer öfter in Streit. Dalziel wird dabei so wütend, dass Kayla Angst vor ihm bekommt. Eines Tages taucht ein Fremder auf, über den bald einiges geredet wird. Kayla findet bei ihrer ersten Begegnung bestätigt, dass er nicht nur attraktiv ist und mit ihr die Liebe zur Musik teilt, er scheint auch eine besondere Gabe für alles zu haben, was mit dem Meer zu tun hat. Immer stärker werden ihre eigenen Gefühle für ihn. Dann gibt es auch das Gerede der Inselbewohner. Dies treibt Kayla immer mehr in einen inneren Zwiespalt, aus dem es kaum einen Ausweg zu geben scheint… Hier handelt es sich um eine große Liebesgeschichte vor grandioser Naturkulisse…
Dieses bezaubernde Cover lässt mich einfach nur träumen… Der Titel klingt interessant. Ich wollte unbedingt erfahren, was sich die Autorin Isabel Morland hier für eine Geschichte ausgedacht hat und war schon echt gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht. Ich tauchte ab in eine zauberhafte Welt. Und obwohl die Natur so traumhaft ist, gibt es auch auf dieser Insel Menschen, die anderen Menschen das Leben schwer machen. Genau so ein Typ ist Dalziel. Er ist teilweise unausstehlich. Kayla ist eine sehr sympathische Frau, die sehr hilfsbereit und positiv ist und sie hätte wirklich einen besseren Mann als Dalziel verdient. Doch sie ahnte ja nicht, was ihr geschieht, als sie ihn heiratete, denn er hat mächtig mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen. Als Brannan plötzlich auftaucht, ein Fremder, der sich toll in die Gemeinschaft einfügt, fühlt sich Kayla wie magisch von ihm angezogen, Und nicht nur sie… Was ist mit ihm? Er hat ein Geheimnis, das ihr nur erfahren werdet, wenn ihr das Buch selbst lest. Ich hatte wunderbare Lesemomente und habe mich sehr wohl in dieser Gegend gefühlt. Die Autorin Isabel Morland hat einen ausgezeichneten Schreibstil, der es mir ermöglichte, dass ich mir alles wunderbar vorstellen konnte. Ich habe mich total wohl gefühlt und Dalziel hätte ich öfter mal beiseite nehmen wollen, um mit ihm Klartext zu reden. Mit Kayla habe ich gelacht, gesungen, geliebt und gelitten. Wie wird sie sich entscheiden? Hach, diese Geschichte ist richtig was fürs Herz. Ich liebe sie so sehr! Liebe ist wirklich alles! Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter. Die Geschichte hat mein Herz zutiefst berührt und lässt mich mit einem guten Gefühl zurück. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Die Autorin Isabel Morland hat hier eine zauberhafte Liebesgeschichte zu Papier gebracht und mich für einige Stunden meinem Alltag entfliehen lassen. Ganz großes Kino! Mich hat die Autorin Isabel Morland fasziniert, begeistert und komplett überzeugt. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall unbedingt weiter. Wer kann schon diesem Cover widerstehen?
- Wesley King
Sara auf der Suche nach Normal
(43)Aktuelle Rezension von: yoimbettiDa ich nur äußerst selten den Klappentext eines Buches lese, habe ich hier so etwas wie einen "gewöhnlichen Teenie-Roman" erwartet. Eine nette Geschichte über eine*n Jugendliche*n auf der Suche nach normal bzw. ihrer*seiner Individualität. Tja, so ganz unrecht hatte ich zwar nicht, aber im Zentrum des Buches steht etwas ganz anderes: Psychische Gesundheit. Sara, die Hauptfigur, hat mit ihren Krankheiten zu kämpfen - und wünscht sich nichts anderes als "normal" zu sein.
Die Thematik an sich hat mich damit schonmal positiv überrascht - und die Umsetzung noch mehr. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine Bereicherung für jede*n Leser*in - es hilft, vielerlei Dinge (besser) zu verstehen, während es auch noch eine wunderschöne Geschichte erzählt. Eine Geschichte voller Figuren, die einem gleich ans Herz wachsen. Eine Geschichte, die einen mitfiebern lässt.
Danke für dieses Buch <3
- Robert Hofrichter
Die geheimnisvolle Welt der Meere
(19)Aktuelle Rezension von: Meine_Welt_aus_BuchstabenEin tolles Buch über das Meer, seine Entstehung, seine Bedeutung und seine Bewohner. Hier gibt es allerhand Zahlen und Fakten. Wissenschaftliche Beweise und verständliche Beispiele. Selbst das Vorwort und die unendlichen Geschichten über das Meer, machen wirklich Lust auf weitere Informationen. Die Völker Zählung des Ozeans gestaltet sich echt langwierig und schwierig. Ein Korallenriff versus Regenwald, ziemlich spannend und aufschlussreich. Doch dieses Wissen steht erst am Anfang des Buches. Ebbe und Flut mal anders beschrieben, doch mit den gleichen Auswirkungen. Seemonster, mit echten Berichten von den ersten Seeleute. Natürlich wissen wir es heute besser. Auch das dass Meer in ständiger Bewegung sein muss. So entsteht ein Kreislauf der nie unterbrochen werden sollte. Auch das Thema Fortpflanzung ist ein großes Thema im Buch. Hier gibt es mehrere Ausführungen die hoch interessant und spannend sind. In der Mitte vom Buch gibt es ein paar Bilder zur Anschauung. Korallen, Haie, Schildkröte und Delfin. Auch Bilder der Menschen, wie sie die Meere und Tiere ausbeuten. Weiter geht es dann mit dem Gift der Korallen und ihre lebensweise. Die Tiefsee und seine Bewohner. Und unsere heutige Speisekarte. Ein wirklich tolles Buch mit vielen spannenden grosen und kleinen Kapiteln.
- Jojo Moyes
Silver Bay (English Edition)
(8)Aktuelle Rezension von: KeksisbabyEs beginnt mit einem Investmentobjekt. Mike Dormer kommt diese Reise nach Australien in die Silver Bay ganz gelegen, denn eigentlich möchte er seine Freundin heiraten, hat diese aber auf der letzten Betriebsfeier mit der Assistentin des Chefs betrogen. Besagter Chef ist auch noch der Vater seiner Verlobten, also alles nicht ganz so einfach. Als Mike in Australien ankommt um sich den Platz anzuschauen, an dem das neue Luxusressort gebaut werden soll, hat er nicht mit den renitenten Einwohnern der Bucht gerechnet, die das Maß an Tourismus, was sie bereits haben, gerade so tolerieren. Insbesondere die Mutter der zehnjährigen Hannah hat es ihm angetan. Doch die ist eher spröde und taucht eigentlich nur aus ihrem Schneckenhaus auf, wenn sie mit ihrem Boot zur Walbeobachtung rausfährt. Mike lässt sich von der Magie des Ortes und der schönen Walbeobachterin einfangen und London scheint so weit weg, bis beide die Vergangenheit und das Luxushotel einholt.
Ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen von „Silver Bay“, auch wenn viele Klischees bedient werden. Der gestresste Investmentbanker, der nur des Profits wegen nach Australien kommt und sich dann in Land und Leute und die Einfachheit des Seins verliebt. Die traumatisierte junge Frau, die vor ihrer Vergangenheit davonläuft und erst durch ihre aufkeimenden Liebe aus ihrer selbstgewählten Isolation gerissen wird. Das Dorf, das zum Schluss über die Profitgier triumphiert und alle idyllisch weiter im Einklang mit der Natur leben. All das und noch mehr, aber dennoch ist es eine gutgeschriebene Geschichte, die mich unterhalten hat. Hannah war mein Lieblingscharakter, so offen und unverfälscht und doch ein Stück weit traumatisiert vom Tod ihrer Schwester. Aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen, ans andere Ende der Welt verfrachtet, mit einer dysfunktionalen Mutter und dennoch behält sie ihr fröhliches Naturelle. Tante Kathleen kommt ein wenig knurrig daher, aber Hunde die bellen beißen nicht. Mit ihr habe ich mich gefreut, als sie über ihren Schatten springt und noch ein spätes Liebesglück erfährt. Fast wäre es dafür schon zu spät gewesen. Ein bisschen ist dieses Buch ein modernes Märchen, wo das Gute siegt. Die Natur darf bleiben und die schnöseligen reichen Urlauber müssen anderswo auf Jet-skis ihre Runde drehen und Walen und Delphinen das Leben vermiesen. Das Ende fand ich etwas sehr kitschig, es war ein Happy-Happy-Happy End und wenn sie nicht gestorben sind, halten sie noch heute Ausschau nach Walen und Delphinen auf dem Meer.
Die Story ist für mich Wohlfühlliteratur, mit einem kleinen erhobenen Zeigefinger hin zur Walrettung, aber wirklich nur ein winziger, die Liebesgeschichte nimmt da mehr Platz ein.
- Jimmy Liao
Die Sternennacht
(34)Aktuelle Rezension von: RainDie Geschichte handelt von einem Mädchen, das auf sich allein gestellt und ist und ständig gemobbt wird.
Dann begegnet ihr ein Junge, der neu in die Nachbarschaft gezogen ist.
Die beiden finden sich und erleben so manches Abenteuer.
Jimmy Lao versteht es, mit seinen Bildern, die in allen Facetten überdimensional farbig und immer ausdrucksstark sind, zu berühren. Man braucht gar nicht viel Text, weil er über die Situationen und Blicke der Figuren schon alles vermittelt, mit dem man mitfiebern, leiden oder sich freuen kann.
Das fasziniert mich immer wieder bei ihm. Oft wird es melancholisch. Auch hier handelt die Geschichte von jemandem, der still und in sich gekehrt leidet, aber viel Fantasie hat und verkannt wird.
Das Buch ist also besonders für die geschaffen, denen es ähnlich geht. Egal, ob Kind, Teenie oder Erwachsener.Man spürt seine Liebe zum Impressionismus.
Einfach wunderschön, voller Fantasie und Emotionen - eingefangen in Szenen, die mehr sagen als 1000 Worte.
- Tom Mustill
Die Sprache der Wale
(4)Aktuelle Rezension von: tigerbeaAls Tom Mustill einen Zusammenstoß seines Kajaks mit einem Buckelwal nur knapp überlebte, war bei ihm die Faszination für Wale geboren. Er beschäftigte sich intensiv mit ihnen, besuchte Wissenschaftler und Experten und sammelte Geschichten über Begegnungen von Mensch und Wal. Er merkte, daß die intelligenten Meeresbewohner noch längst nicht komplett erforscht sind und noch viel Wissen fehlt, um sie zu verstehen. Seine Erkenntnisse hat Tom Mustill in seinem Buch "Die Sprache der Wale" veröffentlicht. Dieses Buch ist wirklich leicht verständlich für jedermann. Es geht um Verhalten und Kommunikation. So erklärt er, wie man durch künstliche Intelligenz den Gesang der Wale in die menschliche Sprache umzuwandeln versucht. Es wäre schon interessant, sollte dies jemals richtig funktionieren. Wer weiß, was diese faszinierenden Tiere uns mitzuteilen haben? Denn ihre Wahrnehmung der Welt ist so ganz anders als die von uns Menschen. Der Autor läßt seine Leser hautnah an seinen Erlebnissen mit Walen teilhaben. Man spürt die Blicke der Wale förmlich, wenn sie ihr gegenüber neugierig beäugen. Tom Mustill hat hier ein Buch geschaffen, das dem Leser anschaulich und bildhaft eine Welt nahe bringt, die für viele unerreichbar ist. Aufgelockert wird der Text durch einige schwarzweiß Fotos, von denen ich gern mehr gehabt hätte.
Dieses Buch ist absolut lesenswert und man denkt noch lange über das Gelesene nach!
- Miriam Covi
Sehnsucht nach Whale Island
(68)Aktuelle Rezension von: aliceimbuecherland14Das schöne Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen.
Zu Beginn ging es mir etwas zu schnell und die Charaktere waren zu vertraut miteinander. Mit der Zeit störte mich dies aber nicht mehr.
Mir sind alle Charaktere, die Insel und die traumhafte Landschaft ans Herz gewachsen, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen.
- Kendall Kulper
Salt & Storm. Für ewige Zeiten
(172)Aktuelle Rezension von: LissiBSalt & Storm habe ich in einer Second Hand Buchhandlung gefunden und es war wirklich ein Glücksgriff! Oft lohnt es sich, abseits der groß gehypten Bücher auf den üblichen Blogger-Kanälen auch einfach mal nach einem Buch zu greifen, dass keine 5 Sterne in den Foren erlangt, sondern dessen Klappentext einen einfach angesprochen hat.
Nachdem ich auf den ersten Seiten noch dachte "ohje, wo führt das hin?", hat mich spätestens ab der Begegnung zwischen Protagonistin Avery und dem geheimnisvollen Tane die Begeisterung gepackt und ich konnte das Buch kaum weglegen. Salt & Storm ist ein wirklich gutes Beispiel dafür, dass man nicht immer eine super freundliche, sympathische Protagonistin braucht, um eine Geschichte zu lieben. Im Gegenteil: Mir hat hier besonders gut gefallen, wie kratzbürstig und eigensinnig die Protagonistin war. Es hat einfach zur Geschichte gepasst. Umso mehr mochte ich Tane. Er war der Ruhepol in der Story. Eben Averys Fels in der Brandung! Die raue Atmosphäre des kleinen Küstenorts und auch die Erbarmungslosigkeit des tiefen Ozeans wurde wirklich richtig klasse beschrieben und ich konnte mich richtig auf der kleinen Insel Prince Island sehen. Die zum Schauplatz passende Art der Inselbewohner hat für mich die Story abgerundet. Eine wirklich herzzerreißende Liebesgeschichte, die zeigt: Man kann seinem Schicksal leider nicht immer entgehen, aber man kann am Ende das Beste aus dem machen, was man kriegen kann. Und vor allem: "Es gibt nichts zu bereuen, Avery. Niemals bereuen."
- Charlotte Taylor
Lebe, als gäbe es kein Morgen
(72)Aktuelle Rezension von: Christines_lesetagebuchWir sind auf Vancouver Island und lernen den alleinerziehenden Vater Reed kennen. Seit vor fünf Jahren seine Frau bei einem Unfall ums Leben gekommen ist, kümmert er sich alleine um seine Tochter Grace. Und bisher war das Zusammenleben mit einem 13-jährigen Teenager recht angenehm für ihn.
Doch das ändert sich als Kiona Brooks an die Schule seiner Tochter kommt. Denn die Lehrerin hat recht klare Vorstellungen von Tierschutz und besonders zu den Walbeobachtungen für Touristen. Und plötzlich hängt bei den Archers der Haussegen schief. Bei einem zufälligen Treffen zwischen Reed und Kiona fliegen nicht nur verbal die Funken.
Ich muss sagen, ich bin sehr zwiegespalten was die Geschichte von Kiona und Reed betrifft. Ich mochte das Setting, das Thema Wale und auch das Friday for Future aufgegriffen wurde. Reed als alleinerziehender Vater war mir sehr sympathisch und auch Connor als Nachbar und besten Freund war toll. Den Umgang den Reed mit seiner Tochter hat, war wunderbar und so liebevoll.
Die Idee mit den Walbeobachtungen, die Nähe zu den Tieren und auch eine besondere Gabe der indigene Bevölkerung für die Tiere fand ich sehr interessant. Auch der Ansatz mit welchen Vorurteilen gerade Kiona aufgrund ihrer Herkunft ausgesetzt ist, war interessant und spannend.
Doch leider hat mir gerade zu Beginn der Geschichte, Kiona mit ihrer sturen und recht uneinsichtigen Art, das Lesevergnügen etwas geschwächt. Sie kommt gerade zu Beginn sehr unsympathisch rüber, sie wurde mir zwar im Laufe der Geschichte sympathischer, doch so ganz wurde ich nicht wirklich warm mit ihr.
- Jojo Moyes
Nächte, in denen Sturm aufzieht
(24)Aktuelle Rezension von: Svenjas_BookChallengesSchon ewig habe ich kein Buch mehr von Jojo Moyes gelesen oder gehört – das musste sich ändern! „Nächte, in denen Sturm aufzieht“ lag schon eine ganze Weile auf dem SuB, aber ich habe mich für das Hörbuch entschieden – wie immer gelesen von der wunderbaren Luise Helm, der ich einfach zu gern zuhöre.
„Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist die Neuauflage eines der früheren Romane von Jojo Moyes, was man dem Buch ein bisschen anmerkt. Die Handlung hat mir insgesamt gut gefallen, allerdings zieht sie sich in der Mitte ein wenig und ist nicht so fokussiert wie in Moyes‘ späteren Büchern. Auch gab es für mich beim Hören keine großen Überraschungen oder Enthüllungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte.
Trotzdem hat mir das Hörbuch gut gefallen. Nicht nur, weil es so unfassbar gut gelesen ist, sondern auch, weil die Geschichte mit ihren vielen verschiedenen Charakteren und dem wundervollen Setting im verschlafenen Silver Bay in Australien einem einfach die Seele streichelt. In ruhigen, seichten Wellen schwappt sie über einen hinweg und reißt einen gelegentlich mit – ohne einen jedoch in allzu tiefe Gewässer zu reißen.
Dabei gibt es neben vielen verschiedenen Sichtweisen eine gute Brise Drama, beschauliches und mal nicht so beschauliches Kleinstadtleben, natürlich auch die ein oder andere Romanze und Wale und Delfine. Eine schöne Mischung, die trotz des nicht immer vorhandenen Spannungsbogens dafür sorgt, dass man dranbleibt und sich im Zuhören verliert.
„Nächte, in denen Sturm aufzieht“ ist daher für mich vielleicht nicht das stärkste Buch aus der Feder von Jojo Moyes, aber definitiv ein schöner Roman zum Wegträumen und Wohlfühlen.
- Nina Voss
Lauter als das Meeresrauschen
(130)Aktuelle Rezension von: Nadine_Salathe„Lauter als das Meeresrauschen“ hat mich mit seinem wundervollen Setting in Neuseeland sofort abgeholt. Die Beschreibungen der Landschaft und der Pottwale sind atmosphärisch und haben echtes Fernweh ausgelöst.
Emmis Reise ist nicht nur geografisch, sondern auch emotional. Die Themen Mental Health, Panikattacken und Trauma werden sensibel und authentisch behandelt. Die Liebesgeschichte zu Valentin entwickelt sich ruhig und glaubwürdig, mit Höhen und Tiefen.
Manche Figuren wirkten auf mich etwas sprunghaft oder überzeichnet, und auch der Schreibstil war stellenweise etwas holprig. Trotzdem bleibt die Geschichte positiv in Erinnerung, besonders durch ihre emotionale Tiefe und die schöne Botschaft.
Fazit: Ein ruhiger, gefühlvoller Roman mit wichtiger Thematik und viel Herz. Empfehlenswert für alle, die emotionale Geschichten mit besonderem Setting mögen.
- Andreas Eschbach
Submarin
(78)Aktuelle Rezension von: FlaventusIm zweiten Teil der Aquamarin-Trilogie hat Andreas Eschbach den Fokus darauf gelegt, wie die Unterwassermenschen leben. Die Hauptfigur Saha bleibt ihrer Rolle treu und über weite Strecken des Romans unter Wasser. An ihrer Seite erkundet der junge Leser, wie sich die Wassermenschen in Schwärmen organisieren, wie das gesellschaftliche Leben im Schwarm bzw. zwischen den Schwärmen funktioniert und wie die Luftmenschen ihren „Artgenossen“ gegenüber verhalten.
Diese Beschreibungen nehmen einen großen Teil der Geschichte ein und haben durchaus ihren Reiz. Man könnte meinen, dass dies eine „Coming-of-Age“-Geschichte ist, aber angesichts der Besonderheit der Unterwasserwelt, dürfte das der falsche Begriff sein. Mit den Freundschaften und Feindschaften, den Problemen zwischen den Schwärmen und dem Sozialverhalten in den Schwärmen würde ich es eher als Drama verstehen. Gespickt mit vielen Ideen geht es zudem sehr abenteuerlich zu.
Je weiter die Geschichte voranschreitet, umso spannender wird sie und löst sich vom gesellschaftlichen Leben. Ohne den dritten Teil zu kennen, dürfte es vorhersehbar sein, zu welchen Konflikten es dort kommen wird. In diesem zweiten Band wurden definitiv die Grundlagen dafür gelegt, ohne dass er am „Zwischenbandsyndrom“ einer Trilogie leidet (die oftmals weniger spannend und ansprechend sind).
Fazit
Vor dem Hintergrund, dass es ein Jugendbuch ist, ist es verschmerzbar, dass die Geschichte einigermaßen vorhersehbar ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für viele Leser bzw. Hörer zu ruhig zugeht. Ich lese und höre aber auch gerne Dramen und fand die Ideen, wie sich Wassermenschen organisieren könnten, ebenso spannend, wie die späteren Actionszenen. Und natürlich bin ich nun gespannt, ob sich meine Vermutungen hinsichtlich des dritten Bandes bestätigen.
- Sharon Bolton
Böse Lügen
(46)Aktuelle Rezension von: abuelita..haben wir am Ende. Sagt denn wirklich einer die Wahrheit? Oder war doch alles ganz anders?
Einen eher ungewöhnlichen Schauplatz hat die Autorin sich ausgesucht - nämlich die Falkland-Inseln, die ganz am südlichen Zipfel Südamerikas liegen.Mir sind diese Inseln nur aus den Medien bekannt, als 1982 der Krieg zwischen Argentinien und England in aller Munde war.
Das Buch wird von drei verschiedenen Personen nacheinander in der Ich-Form erzählt. Catrin Quinn ist vom Schicksal schwer gezeichnet; sie hat ihre beiden Kinder verloren und zwar durch die Schuld ihrer ehemals besten Freundin Rachel. Die Ehe von Catrin zerbricht daran und auch sie selbst beinahe…zudem wälzt sie böse Rachegedanken und hat sich selbst komplett verändert.
Den zweiten Teil bestreitet Callum Murray. Er hat im Falkland Konflikt gekämpft und leidet unter Flashbacks; diese sind sehr genau und sehr gut geschildert. Ausserdem ist er Catrins ehemaliger Liebhaber.
Und dann gibt es noch die Sicht von Rachel. Auf den letzten Seiten geht es dann sehr turbulent zu und in meinen Augen leider auch recht übertrieben.
Kinder sind verschwunden auf den Inseln - und das löst Misstrauen aus. Haben sie sich verirrt, wurden sie entführt oder was ist denn sonst passiert? Ein allgemeines Unbehagen macht sich unter den Bewohnern breit.
Dann wird ein Kind tot aufgefunden, das zweite gerettet - und Rachels kleinster Sohn verschwindet. Und schon scheint die Schuldige gefunden - und der Pöbel fordert Rache.
Mir hat das doch langsame Handlungstempo und die Tage, erzählt von den drei verschiedenen Personen, sehr gut gefallen. Sicher, manches wiederholt sich dadurch, aber das fand ich interessant: Situationen aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen.
Wie ich schon sagte, war mir das Ende aber zu viel, zu übertrieben und auch zu hektisch. Und auf den letzten Seiten bringt die Autorin noch etwas ganz anderes ins Spiel - - - das bleibt nun dem Leser überlassen, ob er - in Gedanken- diese Spur weiterverfolgt oder auch nicht… 😊
- Sabine Giebken
Orcasommer
(33)Aktuelle Rezension von: DragonriderWährend ihre Mutter mit ihrem neuen Freund auf einem Forschungsschiff durch die Weltgeschichte gondelt, soll Svenja ihren Sommer in Kanada verbringen. Drei Monate lang in einem Kaff am Ende der Welt bei einem Vater, den sie noch nie gesehen hat. Sie hasst so ziemlich alles hier. Doch dann taucht in der Bucht ein kleiner Orca auf. Schnell ist Svenja hin und weg von ihm. Und dann gibt es da noch den süßen Meeresbiologiestudenten Alex, der ein Faible für Orcas hat und Svenja hilft mehr über die Herkunft des kleinen Delfins herauszubekommen. Doch das öffentliche Interesse an dem Orca wird immer größer und Svenja muss eine Entscheidung treffen. Aber ob es die richtige ist?
Ein süßer Sommerroman für zwischendurch. Und wirklich hervorragend recherchiert. Er enthält eine Menge Fakten über Orcas, speziell natürlich über die kanadischen, die ganz nebenbei und ungezwungen erwähnt werden. Als Person, die sich sehr für Wale, Delfine und speziell Orcas interessiert geht einem Svenjas Unwissenheit teilweise etwas auf die Nerven, aber dem durchschnittlichen Leser, der nicht seit er 8 ist alles darüber verschlingt, wird das nicht stören, auch weil dadurch grundlegende Dinge über Orcas unbemerkt erklärt werden können ;) Man merkt auf jeden Fall, dass sich die Autorin lange mit dem Thema beschäftigt hat um so fachlich richtig wie möglich zu schreiben, was auch gut gelungen ist. Bis auf den Fakt, dass Orcas genaugenommen keine Wale sondern Delfine sind, gibt es keine Recherchefehler, und das kann man leicht überlesen, weil es ja keine Facharbeit zum Thema Orcas ist, sondern ein süßer (Jugend)roman. Deshalb auch dafür keine Abzüge <3 Was mir besonders gut gefallen hat ist auch, dass Meeresaquarien und deren Problematik hineingebracht wurde. Die Liebesgeschichte zwischen Alex und Svenja ist auch gut gelungen, locker, leicht, süß und ungezwungen.
Allgemein ein großartiger Roman für Jugendliche und auch Erwachsene, den man gelesen haben muss.
- Daniel Thomas
Lied der Wale
(4)Aktuelle Rezension von: WaschbaerinIn diesem Hörbuch "Lied der Wale" von Daniel Thomas wurde ein sehr ernstes Thema in einen leichten Liebesroman verpackt. Man kann darüber streiten, ob diese Mischung zusammen passt - oder auch nicht. Auf jeden Fall bekommen dabei die Hörer/innen Infos in Bezug auf Wale, Artenschutz und Walfang, die sonst womöglich an ihnen vorbei gingen. Ich weiß aus der Bücherei, wie schwer sich viele Leser mit Sachbüchern tun und selten danach greifen.
Mein Fazit: In diesem Fall heiligt der Zweck die Mittel.
Die Protagonisten Leah und David kommen ganz schön leichtgläubig und naiv daher. Ein Wall Street Guru wie David, der mit allen Wassern gewaschen sein muss wenn er dort so erfolgreich war wie beschrieben, macht dann, als er erzählt wie er sein ganzes Vermögen verlor, seine Fonds in den Abgrund rutschten, eine ziemlich depperte Figur. Auch als er feststellt, dass gespendetes Geld auf einem geheimen Konto gebunkert wurde, bekleckert er sich nicht mit Ruhm. Aber man muss so einen Hauptakteur dem Publikum sympathisch machen. Und bei Frauen schlagen die Herzen höher, wenn sie von Männern hören, die übelst reingelegt wurden. Jedenfalls in Büchern.
Leah, eine erfolgreich Journalistin, die sich in Sachen Wirtschaft einen guten Namen machte, zeigt sich nicht viel cleverer, vermischt Privates mit der Profession und erst die Liebe heilt sie. Nun, sei's drum. Die Geschichte muss zusammen passen.
Was an diesem Buch aber richtig gut ist, das sind die Infos über die Wale und deren Verhalten. Natürlich geht das nicht so sehr in die Tiefe, aber es weckt das Interesse des Lesers, sich weitgehender zu informieren. Wenn man bedenkt, dass die meisten Liebesgeschichten beim Lesen nur so an einem vorbei plätschern und keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, dann muss man dieses Buch aus der Masse heraus heben.
Wer weiß schon, wie grausam die Walfänger auf die Jagd gingen/gehen und was die Tiere leiden müssen? Treibnetze. Jeder kennt diese aber der Normalbürger, der weit von der Küste entfernt wohnt, hat von modernem Fischfang kaum Ahnung und keine Vorstellungen davon, was diese Netze in den Meeren anrichten. Falls dieses Buch es schafft, wenigstens einige Leser dazu zu bewegen, mehr über diese Problematik nachzudenken und sich in Artenschutz zu engagieren, dann hat das Buch wohl seinen Sinn erfüllt. - Daniela Schreiter
Fabulöse Fakten
(6)Aktuelle Rezension von: Maza_e_KeqeMan lernt nie aus! In diesem Buch erfahren wir von Autorin und Illustratorin Daniela Schreiter reichlich geballtes Wissen! Von der Erde ins Weltall und zurück gibt es so vieles zu entdecken! Pilze, Wale, Schmetterlinge, Monde und der Mond und so vieles mehr werfen möglicherweise Fragen auf, deren Antworten du bisher nicht kanntest. Hier erfährst du sie!
Dieses Buch bietet einige ungewöhnliche und spannende Einblicke, bunt bebildert und spannend beschrieben für große und kleine Wissenshungrige, zum Selberlesen und Vorgelesen-bekommen. Einfach schön und wirklich fabulös!























