Bücher mit dem Tag "wall street"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wall street" gekennzeichnet haben.

63 Bücher

  1. Cover des Buches All for You – Sehnsucht (ISBN: 9783736305885)
    Meredith Wild

    All for You – Sehnsucht

     (172)
    Aktuelle Rezension von: ness

    Erstmal, kann ich bitte auch einen Cameron haben, der auch nach so langer Zeit noch um meine Liebe kämpft? Maya konnte ich in diesem Buch irgendwie so oft nicht nachvollziehen. Ich war an manchen Stellen einfach nur noch genervt. Wirklich gut war der Schreibstil. 

  2. Cover des Buches King of New York (ISBN: 9783736306929)
    Louise Bay

    King of New York

     (223)
    Aktuelle Rezension von: Lovelybooksandtravel

    Mit King of New York fing die liebe zu Louise Bay an. 🤍

    Ich habe mich von Anfang an in Harper und Max verliebt. Es ist so eine tolle Geschichte gewesen und doch so viel mehr als ein Office Romance.

    Max ist einfach der Hammer! Vorallem da er anfangs unnahbar erscheint und doch die Finger nicht von Harper lassen kann, bis Harper zufällig über sein kleines Geheimnis stolpert und es sich so zu einer zauberhaften Liebesgeschichte entwickelt. 🥰

    Für jeden New Adult Liebhaber ist das genau das richtige, eine Geschichte fürs Herz. ❤

    Ich habe natürlich auch alle anderen gelesen und weitere Reihen von Louise Bay. 😎

  3. Cover des Buches Unter Haien (ISBN: 9783548284798)
    Nele Neuhaus

    Unter Haien

     (340)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Eine Freundin von mir hat mal von der Autorin geschwärmt, deshalb habe ich zu dem Buch gegriffen. Vielleicht muss ich von der Autorin auch einfach nochmal was anderes lesen, denn dieses Werk, das wohl ihr Debüt war, hat mich nicht sonderlich überzeugt.
    Um was geht es?
    Alex Sontheim ist eine gefragte Investmentbankerin und lernt durch ihren Job den schwerreichen Sergio Vitali kennen mit dem sie eine Affäre beginnt. Die Warnungen ihn betreffend ignoriert sie gekonnt, bis sie selbst feststellen muss, dass er vielleicht doch in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
    So weit, so gut.
    Warum hatte ich Probleme mit dem Buch?
    Fangen wir mal mit der Protagonistin an: sie war mir nicht wirklich sympathisch und ich konnte einfach kein Verständnis und noch viel weniger Mitgefühl für sie aufbringen. Sie wird als so hochintelligent und clever beschrieben und lässt sich mit einem verheirateten Mann ein, der ihr Vater sein könnte und dem Mafia-Verbindungen nachgesagt werden? Das zeugt natürlich von überragendem Intellekt.
    Übrigens liebt sie ihn auch nicht wirklich, sondern findet es nur toll, dass er sie (nachdem sie beruflich schon ziemlich oben angekommen ist) in der feinen Gesellschaft New Yorks einführt. Und wie gut, dass sie ihm nach über einem halben Jahr Beziehung, nie gesagt hat, dass sie italienisch spricht. Sonst hätte das wirklich Ärger gegeben, als sie zufällig ein Gespräch mit seinen Mafia-Kumpanen belauscht.
    Ansonsten war die Geschichte gar nicht mal so unspannend. Ich hatte nur einfach kein Mitleid mit ihr, als sie dann doch irgendwann feststellt, in welche Scheiße sie sich geritten hat. Deshalb gibt es von mir 3 ⭐.

  4. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.059)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Alle kennen die großen Partys des großen Gatsbys. Die Leute kommen von überall her und nehmen sogar uneingeladen an den berühmten Feiern teil, aber keiner kennt den Gastgeber Gataby wirklich. Deswegen ranken sich viele Gerüchte um ihn. Als Nick sein neuer Nachbar wird, lernt er ihn auf eine ganz andere Weise kennen und merkt, dass hinter dem bekannten Mann ein ganz anderer steckt.


    Dieses Buch ist einfach großartig. Allein wie es schon anfängt und man in diese lebendige und doch nachdenkliche Stimmung hineingezogen wird. Ich konnte mir richtig gut vorstellen, wie Nick, der Protagonist, die Geschichte erzählt. Dabei lernt man die Personen immer besser kennen und sieht die Schichten ihrer Persönlichkeit tiefer werden und die komplexen Beziehungen untereinander bringen einen zum Nachdenken. Die Geschichte wirkt ziemlich einfach und simpel und doch schwingen so viele Themen des Lebens mit, die der Autor tragisch und auch zynisch beschreibt.

    Ich für meinen Teil liebe dieses Buch und da es so schnell durchgelesen ist, kann man es immer wieder lesen und stößt dabei immer auf neue Details. Außerdem hat es einen einfachen und schönen Schreibstil, sodass man perfekt für ein paar Stunden in der Geschichte abtauchen kann.

  5. Cover des Buches The Escape Game – Wer wird überleben? (ISBN: 9783492314794)
    Megan Goldin

    The Escape Game – Wer wird überleben?

     (57)
    Aktuelle Rezension von: sina_liest

    Ein flotter Thriller, ruckzuck gelesen und die Atmosphäre war echt klasse. Vier Leute in einem Aufzug eingesperrt, die Anspannung war da wirklich spürbar und sehr explosiv. Auch das Thema war mal etwas anderes (auch wenn ich ein bisschen befürchte, das Escape Rooms der neue Trend bei den Thrillern werden könnten, das wäre dann doch zu viel des Guten). Mich hat das Buch rundum gut unterhalten, nur das Ende war mir zu drüber und zu sehr Hollywood. Ansonsten aber echt empfehlenswert!

  6. Cover des Buches Kleine Feuer überall (ISBN: 9783742404046)
    Celeste Ng

    Kleine Feuer überall

     (29)
    Aktuelle Rezension von: 3lesendemaedels

    "In diesem Sommer redeten alle in Shaker Heights darüber, wie Isabelle, das jüngste Kind der Richardsons endgültig durchdrehte und das Haus niederbrannte." Die heile Welt einer mustergültigen Siedlung wird durcheinander gebracht, als die Fotokünstlerin Mia mit ihrer Tochter Pearl in das Miethaus der Richardsons zieht. Mit ihrer Unangepasstheit wecken sie gefährliche Leidenschaften. Mrs. Richardson, die Journalistin, ahnt nicht, welche Lawine sie in Gang setzt, als sie versucht, das Geheimnis um die Herkunft ihrer Mieter zu entschlüsseln, die zum Schluss zur Tragödie führen wird.
    Der Roman beschreibt das Leben zweier amerikanischer Familien, die unterschiedlicher nicht sein können aus verschiedenen Blickwinkeln. Ein intelligenter und einfühlsamer Familienroman.

  7. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2 (ISBN: 9783958353282)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 2

     (26)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Der Maskenschnitzer geht im New York des frühen 18. Jahrhunderts um. Wer hat die ersten Serienmorde im jungen New York begangen? Matthew Corbett ist damit mitten in seinem zweiten Fall.

    "Matthew Corbett und die Königin der Verdammten II" ist der zweite Fall - jedoch das vierte Buch - der historischen Reihe um den jungen Mann Matthew Corbett, der vom Gerichtsdiener zu einem der ersten Ermittler von New York avanciert. In der englischen Originalfassung ist es ein Buch, das für deutschsprachige Leser in zwei Bände geteilt ist.

    Der Einstieg oder Umstieg vom ersten auf den zweiten Band um die Königin der Verdammten erfolgt nahtlos. Bei Band I sattelt man auf und bei Band II ist man längst auf dem Pferd unterwegs, und merkt, dass Matthew schon ein besserer Reiter als früher ist.

    Matthew Corbett ist seine Anstellung als Gerichtsdiener los, damit er sich voll und ganz auf die neue Position als Ermittler konzentrieren kann. Sein erster offizieller Weg führt in eine Nervenheilanstalt, die auf den zweiten Blick mit dem Fall des Maskenschnitzers zusammenhängt.

    Allein bei diesem denkwürdigen Besuch zeigt McCammon seine Liebe zu historischen Hintergründen. Zudem konfrontiert er die Figuren mit modernen Ideen, die heutzutage zwar selbstverständlich – für die damalige Epoche absolut gewagt sind. Mir gefällt dieser Zugang, wie er die Reaktionen und Gedanken der Menschen beschreibt, und damit den Sinn für die damalige Zeit schärft.

    Matthew erweist sich seinem Ruf würdig, denn der junge Mann ist stets seinen Prinzipien treu. Er hat einen enormen Gerechtigkeitssinn, Feingefühl und das richtige Gespür, das es unter anderem im Tollhaus braucht. 

    Außerdem haucht Robert McCammon der Anfangszeit New Yorks beziehungsweise ganz Nordamerika Leben ein. Die kleine Stadt steigt langsam aber sicher zur Metropole auf. Aufstieg, Chancen und die Aussicht auf Erfolg locken damals wie heute Geschäftsleute sowie Verbrecher an.

    Inmitten dieser Entwicklung wird der Fall um eine alte Frau für die New Yorker Zweigstelle der Londoner Herrald-Vertretung interessant. Matthew merkt, dass sie - trotz oder gerade wegen - ihrer Unterbringung im Irrenhaus eine tragende Rolle im Fall des Maskenschnitzers einnimmt. 

    Dabei hat der junge Ermittler einen Sinn für's Detail. Kleine Auffälligkeiten entgehen ihm nicht. In Sherlock-Holmes-Manier fügt er winzigste Teilchen zu einem farbenprächtigen Mosaik, das als Gesamtbild in seiner Logik, die Lösung zeigt.

    Die Handlung ist gut und souverän aufgebaut. Zum Ende hin hat mich der Showdown dank krähenhafter Verfolgungsjagd völlig außer Atem gebracht. Gleichzeitig legt McCammon schon den Weg für den nächsten Fall, wenn es mit der Jagd auf Mister Slaughter weitergeht.

    Mir hat mein zweites New Yorker Abenteuer an der Seite von Matthew Corbett ausgezeichnet gefallen. Die historische Atmosphäre ist vollends überzeugend in Szene gesetzt. McCammon beweist ein Auge für geschichtliche Details, das aus diesem Werk schon fast eine Zeitreise macht. Ich freue mich auf weitere Bände, wenn es für die Londoner Herrald-Vertretung in New York ans Eingemachte geht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I [Rezension lesen]

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II [Rezension lesen]

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I [Rezension lesen]

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  8. Cover des Buches MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1 (ISBN: 9783958353268)
    Robert R. McCammon

    MATTHEW CORBETT und die Königin der Verdammten - Band 1

     (32)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Ein respektierter Arzt wird im nächtlichen New York niedergestreckt. Mit aufgeschlitzter Kehle bleibt die Leiche liegen und versetzt die Bevölkerung in Angst. Bald ist der Mörder von der hiesigen Zeitung auf den Namen ‚Maskenschnitzer‘ getauft, und für Matthew Corbett ergibt sich damit unerwartet ein neuer Fall.

    „Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I“ ist der zweite Fall des jungen Gerichtsdieners Matthew Corbett, der in den Kolonien von Amerika für Recht und Ordnung einsteht. Fesselndes Ambiente, das historischer Setting und ein interessanter Fall machen diese Reihe zu einem einzigartigen Lesevergnügen.

    Matthew Corbett hat sich nach seinem ersten Fall in Fount Royal in New York niedergelassen. Hier arbeitet er erneut als Gerichtsdiener, steht Richter Powers zur Seite und der Fall um den Maskenschnitzer hat seine Neugierde geweckt. 

    Zuerst steigt man in das aktuelle Leben des Protagonisten ein. Matthew Corbett befindet sich bereits eine Weile in New York, wo er seinem alten Feind - dem Leiter des Waisenhauses - nach wie vor die Pest an den Hals wünscht. Matthew ist von Rache getrieben, es fällt ihm schwer, die Geschehnisse seiner Kindheit loszulassen, und auf diese Weise bringt er sich selbst in Gefahr. 

    Allerdings ist es nicht die Vergangenheit, die ihn einholt, sondern die Ereignisse der Gegenwart drängen um seine Aufmerksamkeit. ‚Der Maskenschnitzer‘ ist nachts in den Straßen von New York unterwegs, und natürlich wird der neugierige Matthew von dem Rätsel der Morde angelockt. 

    Die Handlung beginnt langsam, dafür führt Robert McCammon seine Leser souverän in die dichte Atmosphäre Anfang des 18. Jahrhunderts ein. New York ist jung, es boomt, die Menschen sind fleißig bei der Arbeit am Tag, und feiern ausschweifend in der Nacht. Die Wäscherinnen waschen, die Richter richten, die Gerichtsdiener schreiben - und Matthew Corbett ist seinem Drang nach Gerechtigkeit und Neugierde ausgesetzt.

    Dazu streift er nachts durch Gassen und Schänken, geht tagsüber seinem regulären Broterwerb als Gerichtsdiener nach und hilft schon einmal mit, wenn es um die neueste Ausgabe der Zeitung geht. Dabei begegnet er interessanten Figuren, deren Authentizität absolut überzeugend ist. 

    Meiner Meinung nach hat Robert McCammon ein unvergleichliches Talent diesen längst vergangenen Zeiten Leben einzuhauchen. Er beschreibt das New York um 1700 derart lebhaft und überzeugend, dass man meint, er ist selbst dabei gewesen. Und dieses historische Setting macht unglaublich großen Spaß. Man denkt fast, persönlich den Anfängen dieser Stadt beizuwohnen. Man streift durch die Wall Street oder über den Broadway, betritt herrschaftliche Anwesen, nimmt an politischen Versammlungen teil und wundert sich, dass vieles so fremd ist und gleichzeitig dem heutigen Usus entspricht.

    Der Fall um den Maskenschnitzer beziehungsweise um die titelgebende Königin der Verdammten kommt nur allmählich in die Gänge, weil es erst im zweiten Band weitergeht. Im englischen Original handelt es sich um ein Buch, aus dem in der deutschsprachigen Version zwei geworden sind. Daher ist der Roman am Ende abrupt abgeschnitten - wobei ich die Stelle des Cuts gut gewählt finde - und verweist auf den weiteren Verlauf in der Fortsetzung. 

    Robert McCammon hat mich mit vielschichtigen Figuren, dichter Atmosphäre und dem authentisch-wirkendem historischen Rahmen jedenfalls überzeugt. Ich kann es kaum erwarten, wenn es für mich mit Matthew Corbett und dem zweiten Band um die Königin der Verdammten weitergeht.


    Die Reihe:

    1) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band I 

    2) Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal Band II

    3) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band I

    4) Matthew Corbett und die Königin der Verdammten Band II

    5) Matthew Corbett und die Jagd nach Mister Slaughter

    6) Matthew Corbett in den Fängen des Kraken

  9. Cover des Buches Bad Boys, Bad Girls, Big Money (ISBN: 9783442547715)
    Michelle Miller

    Bad Boys, Bad Girls, Big Money

     (19)
    Aktuelle Rezension von: munamiriam
    Diese Geschichte war ziemlich kurios. Sie gibt dem Leser einen Blick hinter die Kulissen eines jungen IT-Unternehmens und das  geschäftige Geschehen an der Börse. Die Beschreibung des Unternehmens hat mich ein wenig an einen Hollywoodfilm über ein großes berühmtes Internet-Unternehmen (Suchmaschine) erinnert. Anfangs ist es eine verworrene, aber interessante Liebesgeschichte. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich zu einem Krimi. Ein wenig störend empfand ich beim Lesen, dass die Geschichte aus so vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben wird.  
    Das Lesen dieser Story hat mich nachdenklich und vorsichtiger im Umgang mit meinen Daten im Netz gemacht. 
  10. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (403)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
      • Title: American Psycho
      • Author(s): Bret Easton Ellis
      • Publisher: Picador Classic
      • ISBN: 9781447277705 
      • Edition: paperback
      • Publication date: 01/07/2020


    Content:

    "Patrick Bateman is twenty-six and he works on Wall Street, he is handsome, sophisticated, charming and intelligent. He is also a psychopath. Taking us to head-on collision with America's greatest dream—and its worst nightmare—American Psycho is bleak, bitter, black comedy about a world we all recognise but do not wish to confront."


    Opinion:

    First of all, I wanted to say I've seen the movie several times before reading the book. I thought it would be time to also read the story that has caught my interest for more than once.

    Now I want to talk a little about the content of the book. As I have told you, I've watched the movie more than one time yet and I still think it is a masterpiece. Therefore, I had high expectations for the book and I was not disappointed. Although, some might think it is pretty brutal and boring at the same time, for me it was quite as I expected it. It was the perfect mixture of the narcism and materialism of the world as well as the boredom of an everyday life. Ellis wanted to put forward a critique on the society back then, when he wrote the book. In my opinion, the book still points out the most critique worthy parts of society nowadays. Yes, the most parts of the books are really brutal and bloody, but this makes the book the way it should be: a critique.

    The author did a great job on character building concerning the protagonists. They are all far from perfect and, therefore, authentic. I actually think it is scary how realistic they are. 

    The writing style is interesting. It is not that easy to read but at the same time not too complicated, So, it was no problem to read the book within a few days.


    Conclusion:

    All in all, the book is one of the classics that everybody should have read! Therefore, I would recommend reading it to every reader that is interested in classics and authentic books.

  11. Cover des Buches Der Honiganzeiger (ISBN: 9783749424573)
    Sibylle Barden-Fürchtenicht

    Der Honiganzeiger

     (15)
    Aktuelle Rezension von: SusanD

    2028. Die Europäische Vision gibt es nicht mehr; die EU ist aufgelöst, der Euro abgeschafft. Allein Geld regiert die Welt und ein paar mächtige Oligarchen teilen die Märkte unter sich auf; die Finanzmärkte brechen zusammen. Um Deutschland als souveränen Staat zu retten, schickt der Deutsche Kanzler den bisher erfolgreichen, aber unscheinbaren Diplomaten Till von Herlichingen auf eine Mission: Er soll beim Weltwirtschaftsforum in Davos, an der Wall Street in New York und im Casino Monte Carlo lernen, wird schließlich offizieller Botschafter in London - im Hintergrund immer beeinflusst von manipulativen Politikern, mörderischen Oligarchen und schönen Frauen - und muss sich schließlich selbst entscheiden, wie weit er gehen will.

    Sibylle Barden, Journalistin, Publizistin und mit eigenen Erfahrungen in der Deutschen Botschaft, verfügt über ein enormes Wissen und hat tiefschürfend recherchiert; somit ist sie in der Lage, viele Fakten und Hintergründe nachvollziehbar zu erklären. In "Der Honiganzeiger" entwirft sie ein erschreckendes Szenario von unserer Welt in nicht allzu ferner Zukunft, das den Leser aufrüttelt  und zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Alleine durch die geschilderten Möglichkeiten - und die zeitliche Nähe - bekommt dieses Buch eine gänsehauterregende Spannung. 

    Leider lässt sich diese Spannung nicht auf die Handlung um den Protagonisten Till von Herlichingen übertragen: Als Hauptperson bleibt er eher blass und unsympathisch und sein Tun ließ für mich einige Fragen aufkommen bis hin zu einem doch offenen, recht unbefriedigendem Ende.

    Durch die immer wieder auftauchenden realen Personen und das Zeitgeschehen bekommt der Roman noch eine weitere Brisanz, denn der Leser kann die Handlung nicht als reine Fiktion abtun.

    Lange Erklärungen über die Sachverhalte (die jedoch nie abgehoben sind) erinnern mehr an ein spannendes Sachbuch als an einen sich zuspitzenden Thriller und der Leser ist in seiner Aufmerksamkeit stark gefordert.
    Auch "Nebenkriegschauplätze" wie die Tatsache, dass der fiktive Kanzler nun endlich das Beamtentum abschaffen will, was aber einem politischen Selbstmord gleichkäme, nehmen viel Raum ein, der nichts mit dem eigentlichen Thriller zu tun hat.

    Für mich ist "Der Honiganzeiger" ein wichtiges Buch, das mich noch lange beschäftigt hat, das jedoch nicht das halten konnte, was ich mir von ihm versprochen hatte.

  12. Cover des Buches Die Party bei den Jacks (ISBN: 9783442745111)
    Thomas Wolfe

    Die Party bei den Jacks

     (21)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Sprachlich hat mich das Buch sehr beeindruckt:
    Wolfe beschreibt abwechslungsreich, smart 
    und  detailverliebt die Szenerien und Personen, 
    die in seinem Roman über das Leben im New York
    der 20er Jahre eine Rolle spielen. Jedoch kam
    mir das Buch auch sehr unausgereift vor: So
    manches Kapitel, beispielsweise über die 
    körperlichen Beschreibungen von Mr Jack oder die
    Morgentoilette ihres Mannes, ufert völlig aus und
    zieht sich über viele Seiten, ohne einen Mehrwert 
    für die Geschichte an sich darzustellen. Wirklich
    interessant wird das Buch deshalb erst im letzten 
    Drittel, als es zu einem Brand kommt und Wolfes 
    Kritik am egozentrischen Verhalten der Upper Class 
    zum Tragen kommt. Für mich hat das leider nicht
    gereicht, deshalb nur drei Sterne.
  13. Cover des Buches Wolfes of Wall Street - Ian (ISBN: 9783736313804)
    Lauren Layne

    Wolfes of Wall Street - Ian

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Sasa18

    Das Cover ist schön, jedoch nicht unbedingt etwas Neues oder Besonderes, das hervorsticht. Der Schreibstil von Lauren Layne gefällt mir gut. Ich habe es gerne, wenn die Handlung aus Sicht von beiden Protagonisten erzählt wird. So erfährt man etwas mehr über ihre Gefühle. 

    Ich konnte der Handlung gut folgen. Leider war ich von dieser jedoch etwas enttäuscht.  Nachdem ich von der Leseprobe so begeistert war, habe ich mich sehr gefreut, dass Buch im Rahmen der Leserunde lesen zu dürfen. Ich hatte mir jedoch vom Fortgang der Handlung etwas mehr erhofft. 

    Ein paar mehr Informationen, wie im Rahmen solcher Fälle ermittelt wird oder mehr Informationen im Allgemeinen zur Finanzwelt hätten mich sehr interessiert.

    Außerdem habe ich etwas die Spannung vermisst. Erst gegen Mitte der Geschichte hatte ich das Gefühl, dass Spannung aufkommt und die Geschichte langsam immer interessanter wird. 

    Die Gestaltung der Charaktere hat mir gut gefallen. Ian und Lara passen gut zusammen. Lara hat ein Ziel vor Augen, das sie zielstrebig verfolgt. Jedoch handelt sie auch gerecht und hängt Menschen nicht einfach etwas an, um ihren Traumjob zu ergattern, sondern findet die Wahrheit heraus und gibt diese Erkenntnisse weiter. Das sie dafür sogar ihre Karriere aufs Spiel setzt, dafür hat sie meinen Respekt. Mir hat es sehr gefallen, gegen Ende zu erfahren, dass sie ihrem Traumjob trotz allem ein Stück näherkommt. 

    Ian schien auf den ersten Blick dem Klischee eines reichen Playboys zu entsprechen. Von sich selbst und seinen Fähigkeiten Frauen zu verführen eingenommen überzeugt. Umso schöner war es etwas mehr über ihn und die Fassade, die er aufgebaut hat zu erfahren. Meist verstellt man sich anderen gegenüber, um sich gegenüber diesen zu schützen. 

    Besonders gefallen haben mir die Nebencharaktere, die in den 2 folgenden Geschichten der Reihe die Hauptrolle spielen werden. 

    Ich bin schon gespannt zu erfahren, wie die 2 Pärchen zueinander finden werden. Leider dauert es noch bis Dezember bis der nächste Teil rauskommt. Also ist warten angesagt… 

  14. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9780330372480)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Patrick Bateman is a successfull business man in a prospering company central New York. He's clothed in designer wardrobe from head to toe and is not the least shy to say so that even his underwear cost 60$ a piece. He's a hunter: During the day he competes with his colleagues for the most prestige clients, who's got the most elegants business cards and who has the biggest knowledge about proper attire and labels, in the evening he's in search for the best hardbody model-like companion for dinner in the best and hottest restaurants in the city. No dinner cost under 400$. He attends the hippest clubs with his colleagues and enjoy some lines of cocaine, typical evening routine for Bateman. During the night his greatest hunts occure, he's living his fantasies about killing homeless people and torturing prostitutes and escorts before murdering them.
    It's the story of a most peculiar and odd American Dream where men only differ in the labels they wear and otherwise try to be are so much alike, nearly equal that they wish to outstand and be something singular in a most strange way.

    Reading American Psycho was a very controversial task for me. On the one hand it was interesting to discover the nature of this character Bateman, on the other hand it was a bit of a pain in the ass to read for pages and pages to go on about his morning routine in the shower about how many different washes, gels, creams and other beauty products he uses or reading about a debate what to properly wear to a lunch business meating but I guess it's a neccessity in order to create the picture of a character so occupied with things that secretly bore him so much to death that he developed killing fantasies of the most perverse kind. Actually Bateman as a character is not that important, the name could be randomized with all his other office colleagues since they don't differ so much from each other. Reading about his torturing methods is not for the soft-hearted people, because other than just following whats current at the moment in fashion, beauty, nightlife he's very creative when it comes to dismember bodies.

  15. Cover des Buches Fegefeuer der Eitelkeiten (ISBN: 9783499236747)
    Tom Wolfe

    Fegefeuer der Eitelkeiten

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Babscha
    Sherman McCoy ist leitender Rentenhändler bei einer Investmentfirma an der Wall Street. Wohnung in der Park Avenue, Ferienhaus in den Hamptons, geschätztes und gut vernetztes Mitglied der Upper East Side Manhattans, dekadent, narzisstisch, schicke Ehefrau und wohlgeratene Tochter. Ein echter Gunner also, ein selbsternannter Master of the Universe.  

    Bis er eines Abends seine junge Geliebte am Flughafen abholt, mit seinem Sportwagen die Ausfahrt verpasst und sich nach einer Odyssee durch New York zuletzt in den düsteren Straßen der Bronx festfährt. Hier kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem die beiden einen schwarzen Jugendlichen überfahren und lebensgefährlich verletzen. Die darauf folgende Fahrerflucht setzt sodann eine Maschinerie in Gang, deren einziges Ziel Shermans vollständige Vernichtung ist.

    Wolfe seziert in seinem bereits in der 80ern geschriebenen Debütroman scharfzüngig, absolut respektlos und mit genialem Verständnis menschlicher Unzulänglichkeiten und Charakterschwächen die Mechanismen und Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Miteinanders aller Schichten, die diese amerikanische Großstadtmetropole am Laufen halten und legt dabei mal unterschwellig, mal plakativ, den Finger in jede denkbare Wunde amerikanischer Lebensrealität. Nicht nur seine Hauptfigur, auch ungezählte andere Protagonisten dieses Monumentalwerks werden dabei genüsslich und gekonnt so lange durch die Mangel gedreht, bis man sich als Leser nur noch schaudernd abwenden kann ob der geschilderten Abgründe aller Art. 

    Ein zeitloser, unbedingt lesenswerter Klassiker, eine offene und unverändert gültige Gesellschaftskritik. 

  16. Cover des Buches Der Fremde neben dir (ISBN: 9781477823231)
    William Casey Moreton

    Der Fremde neben dir

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Antje_Melanie_Schneider

    Story: Dein Mann wird des Mordes beschuldigt

    Mitten in der Nacht wird Brynns Mann vom FBI abgeholt und des Mordes beschuldigt. Brynn ist völlig verzweifelt, denn natürlich hält sie diese Anschuldigung für absoluten Unfug. Als dann ihr Mann sich aber vor einen Zug stößt, gerät alles ins Wanken. In ihrer verzweifelten Lage weiß sie nicht, dass es zudem jemanden gibt, der sie schon die ganze Zeit beobachtet…

    Das Positive zuerst: ein absolut spannender Roman mit jeder Menge Rätsel

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sehr schnell in die Story reingefunden habe und gleich von Anfang an Rätsel und kleine Puzzleteile gelegt wurden, die dazu führten, dass ich weiterlesen wollte. Der Autor bediente sich auf gelungene Weise stilistischen Mitteln, die Neugierde erzeugten, wie etwa der Andeutung von Gefahr und sogenannter Cliffhanger, ohne es zu überstrapazieren. Die Idee, dass der eigene Mann mitten in der Nacht vom FBI abgeholt und des Mordes beschuldigt wird, ist sehr gut.

    Weiterhin fand ich es klasse, dass auch die Bösewichte und deren Aktivitäten für mich als Leser sichtbar waren, für Brynn jedoch im Verborgenen blieben. Dadurch bekam ich dieses Gefühl: »ahh, du Arme, du weißt nicht, dass du beobachtet wirst, wie schrecklich!«

    Der Sprachstil ist sehr lebendig, sodass ich gut mit Brynn – der Protagonistin – mitfühlen konnte. Auch ging es nicht zu schnell. Auf diese Weise bekam ich nicht etwa das Gefühl, dass es sich nicht um einen Menschen mit Gefühlen handelte und der Autor nur seine Story schnell erzählen wollte. Die Sätze sind nicht verschachtelt, sondern mittelmäßig lang, sodass ein guter Lesefluss entsteht. Die Kapitel sind ebenfalls kurz, was ich persönlich sehr mag. Der Autor hält sich zudem nicht damit auf, übertrieben lang Hintergründe und Örtlichkeiten zu schildern, was definitiv der Spannung geschadet hätte. Er umschreibt kurz die Situation, sodass man sich gut eingebettet fühlt, konzentriert sich dann aber weiterhin auf das Wesentliche.

    Das Tempo war genau richtig – es gab immer wieder eine Art Zusammenfassung in Form von aufkommenden Fragen, mit denen sich die Protagonistin selbst quält. Diese waren aber in der richtigen Dosis, sodass die Spannung nicht darunter litt. Auf diese Weise ist es auch nicht schlimm, wenn man mal das Buch zur Seite legt und am nächsten Tag weiterliest.

    Viele Autoren vermasseln den Schluss – William Casey Moreton jedoch nicht! Bis zum Ende hielt sich die Neugier und die Fragen wurden alle logisch aufgeklärt. Ein kleines Schmankerl gab es beim Nachwort, denn die ganze Zeit dachte ich: da muss es noch etwas geben und ja, tatsächlich! Es erwartete mich noch eine kleine Überraschung, die einen noch einmal mit einem kleinen Aha-Effekt aus der gefühlten Sicherheit riss.

    Und ein bisschen Kritik

    Es gibt die Ich-Erzählerin und dann noch jede Menge Perspektivenwechsel zu anderen Personen, dessen Aktivitäten in der dritten Person geschildert werden. Ich will nicht unbedingt sagen, dass es das Lesen sehr erschwert, aber es ist etwas anstrengender und man muss sich ständig in neue Situationen hineinfinden. Für meinen Geschmack hätte der Perspektivenwechsel zwischen der Protagonistin und dem Antagonisten ausgereicht. Dadurch fiel es mir anfangs etwas schwer mit der Protagonistin richtig warm zu werden. Allerdings hatte diese Methode zu erzählen (die nebenbei bemerkt ein bisschen an den Aufbau eines Thriller-Films erinnerte) durchaus seine Logik und damit seine Berechtigung. Deswegen nur ein winziger Minuspunkt.

    Hinzu kam, dass gleich zu Beginn zu viele Personen mit Namen auf einem Haufen genannt wurden, die ich mir unmerklich merken konnte. Ein Beispiel: An einer Stelle wurde der Anwalt des Mannes benannt und später wurde er wieder aufgegriffen (nur mit Namen) und ich habe nicht so schnell geschnallt, dass dies ja der Anwalt war. Hier wäre es hilfreich, wenn man den Leser nochmal eine kleine Unterstützung gegeben hätte, sodass der Leser wieder abgeholt wird.

    Alles in allem: ein absolut lesenswerter, geheimnisvoller Roman!

    Ja, ich empfehle den Roman tatsächlich an alle, die absolute Spannung mögen, dabei aber nicht unbedingt Mord, Totschlag und Folter haben müssen. Dieser Thriller lockt eher mit Rätseln, Gefahr und Verunsicherung. Mich hat er gepackt, sodass ich ihn innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

  17. Cover des Buches Liar's Poker (ISBN: 9780340839966)
    Michael Lewis

    Liar's Poker

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Nil
    'Liar's poker' wurde 1989 von Michael Lewis geschrieben, der gleiche Autor der auch 'The Bind Side' geschrieben hat sowie einige andere gute Bücher. Wenn man dieses allerdings liest, möchte man es gar nicht so recht glauben. Denn es ist zwar ein Bestseller damals gewesen, aber geschrieben ist es so ganz Gewiss nicht! Im Grunde genommen rechnet Michael Lewis in diesem Buch (einen Roman möchte ich es nicht nennen und ein Sachbuch ist es auch nicht) mit seiner Vergangenheit ab und zeigt der Welt wie simpel doch die Investmentbanker gestrickt sind. Vor allem mit Salomon Brothers seinem Arbeitgeber in den 1980er Jahren. Zu Beginn des Buches ist es eher eine autobiographische Erzählung wie er zu Salomon Brothers kam und was er dort erlebte. Dann driftet das ganze etwas ab und die Firmengeschichte und das Mortgage bond trading wird en detail erörtert mit vielen Namen und vielen sarkastischen Kommentaren. An sich ist es super einen Insiderbericht wie diesen zu lesen, doch hätte ich mir eine überarbeitete Version gewünscht, denn ohne Frage ist die Qualität dessen was Michael Lewis seit dem produziert hat wesentlich besser geworden.
  18. Cover des Buches The Big Short (ISBN: 9783641284299)
    Michael Lewis

    The Big Short

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Wassollichlesen
    Nachdem ich den Trailer zu der Verfilmung des Buches im Kino gesehen habe, war klar: das Buch musst du unbedingt vorher lesen. Aber das Buch ist eine einzige Enttäuschung, ich hätte oben unter dem Cover fast bei der Angabe der Seiten geschrieben "zu viele".Wenn ich auf der Rückseite des Buches unter dem Klappentext das Zitat lese "Eine wahre Geschichte - spannend wie ein Krimi.", dann frage ich mich, was für Krimis der Zitierte in seinem Leben gelesen hat. Das Buch gehört mit zu den langweiligsten Büchern, die ich gelesen habe. Ich habe für die 338 Seiten knapp 3 Wochen gebraucht. Grundsätzlich interessiere ich mich für das Thema "Finanzkrise" und wie es soweit kommen konnte und warum wir weltweit an dem Punkt stehen, an dem wir finanzielle jetzt stehen. Aber dafür braucht es keine 338 Seiten. Zumindest nicht in dieser Form.Mir gefällt, wie Michael Lewis die Trader beschreibt, die den Zusammebruch des Marktes vorhergesehen haben - allesamt sehr eigenwillige, seltsame Typen. Mir gefällt, dass Michael Lewis, wirklich unglaubliche (!!) Fakten über die damalige Zeit an der Wall Street, besonders im Bezug auf die Kreditwürdigkeit von Kreditnehmern und Rating-Agenturen nennt und ganz klar darstellt, wie verrückt es zugegangen ist. Einfach schockierend!! Und absurd.
    "Die gesamte moderne baute auf der Möglichkeit auf, jetzt zu kaufen und später zu bezahlen."
    Das ist aber auch alles, was ich lesenswert finde und was für einen Leser in meinen Augen zumutbar ist. Wenn ich noch einmal die Abkürzung CDO lese, verfalle ich wahrscheinlich automatisch in eine Art Halbschlaf und schalte ab.Kurzum: Die Geschichte zieht sich wie ein Kaugummi. Hin und wieder schreibt Lewis lesenswert und nach den ersten 100 Seiten, die geprägt waren von Sekundenschlaf und Kampf, hatte ich schon das Gefühl, dass das schlimmste geschafft wäre und es munter weitergehen würde. Leider habe ich mich getäuscht. 
    "Sein Haar hatte er glatt zurückgekämmt wie Gordon Gekko.Mit seinen langen Koteletten sah er aus wie ein romantischer Komponist aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts oder ein Pornostar der siebziger Jahre des 20. Jahrhunderts."
    Das beste waren das letzte Kapitel und der Epilog. Nicht, weil das Buch dann ausgelesen war, sondern weil die Resultate des ganzen vorher beschriebenen Schlamassels sichtbar wurden. Also hat Michael Lewis zumindest für ein interessantes Ende gesorgt.
    Fazit
    Ich glaube, wer sich sehr (sehr sehr sehr) für das Thema interessiert und tiefere Einblicke erhalten möchte, der hat Freude an der Lektüre und dem zweifellos vorhandenen Insiderwissen des Autors. Für mich ist das Buch leider nichts.
  19. Cover des Buches Auf Heineken könn wir uns eineken (ISBN: 9783492272926)
    Kerstin Schweighöfer

    Auf Heineken könn wir uns eineken

     (35)
    Aktuelle Rezension von: UllasLeseecke

    Meine Meinung:

    Beim  Stöbern bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, weil mich das Buchcover so angesprochen hat. Und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, wanderte es ebenfalls in meine Büchertasche. Ich war gespannt auf den Inhalt, denn mit unseren holländischen Verzeihung niederländischen Nachbarn habe ich doch ab und zu auch mal Kontakt. Vielleicht würde ich nach dem Lesen einiges besser verstehen.


    Kerstin Schweighöfer beschreibt in ihrem Buch, wie sie 1990 Jan Kees kennen und lieben lernte. Sie wohnte damals in München und Jan Kees in Leiden. Das war nicht mal eben um die Ecke und deshalb beschloss sie, nach Leiden zu ziehen. Sehr kurzweilig schreibt sie über ihre Erlebnisse mit den neuen Nachbarn und das Erlernen der Sprache. Obwohl auch ich bisher der Meinung war, beim Zuhören einiges zu Verstehen, weil es sich auch in meinen Ohren wie eine Art Dialekt anhörte, wurde ich eines besseren belehrt. Spaßig waren die Ausdrücke, die in unseren Ländern verschiedene Bedeutungen haben und mit denen die Autorin manches Mal für Peinlichkeit sorgte. Mir hat gefallen, dass ich nicht nur lesen durfte, wie es Kerstin Schweighöfer ergangen ist, sondern auch viel neues und interessantes kennen lernen durfte. Wer wissen will, was es mit Nieuw Amsterdam und Yankee auf sich hat, sollte dieses Buch lesen.


    Es gibt inzwischen reichlich Bücher, in denen die Autoren beschreiben, wie sie sich in einem anderen Land zurecht finden. Nicht immer ist es interessant geschrieben und man hätte sich das Lesen sparen können. Aber ich fand dieses Buch sehr interessant und habe mehr über Land und Leute erfahren.


    Fazit:

    Mir hat das Lesen dieses Buch sehr viel Spaß gemacht. Empfehlen kann ich es auf jeden Fall!




  20. Cover des Buches Huge Deal (21 Wall Street Book 3) (English Edition) (ISBN: B07JF4S74B)
  21. Cover des Buches Gott ist mein Broker (ISBN: 9783442553266)
    Bruder Ty

    Gott ist mein Broker

     (12)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Das Buch musste lange bei mir ausharren, bis ich es endlich zur Hand nahm. Bruder Ty und seine Ordensbrüder brachten mich aber immer wieder zum Schmunzeln. Ja, es ist an einigen Stellen schon sehr überzogen, aber es macht Spaß zu lesen. 

    „Gott ist mein Broker“ kann ja schließlich nicht jeder sagen. Und es gehört schon eine Menge Mut und Vertrauen von Bruder Ty dazu, diesen Tipps auch zu folgen. Manchmal sogar gegen den Willen seines Abtes. Wo ist da das Gehorsamsgelübde? Als ehemaliger Börsenmakler muss man es wohl doch nicht so genau nehmen.

    Die Entscheidung der weiblichen Protagonistin war mir dann zwar wirklich zu viel, das hätte es in meinen Augen nicht mehr gebraucht. Trotzdem habe ich mich in der Mehrheit der Zeit gut unterhalten gefühlt. 

    Christopher Buckley und John Tierney fanden eine gemeinsame Stimme für Bruder Ty. Am Ende jedes Kapitels gibt es die Erklärung des Gesetzes mit einer kleinen Übung dazu. Ausprobiert habe ich diese allerdings nicht. 

  22. Cover des Buches Windows on the world (ISBN: 9783548262413)
    Frédéric Beigbeder

    Windows on the world

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Das Buch war das erste von einem bedeutenderen Autor, das nach 9/11 erschienen ist und die Terroranschläge thematisiert (2003 genaugenommen): Ein Immobilienmakler nimmt seine beiden Söhne mit in das Restaurant unter dem Dach des Nordtrums des World Trade Centers, als kurz danach die Hölle ausbricht und Rettung unmöglich ist. Beigbeder erspart keine grausigen Details, er selbst sagt, man kann sich nur vorstellen, was wirklich an diesem Morgen in dem Hochhaus passierte.
  23. Cover des Buches Hot Asset (21 Wall Street Book 1) (English Edition) (ISBN: B075WTFNCM)
  24. Cover des Buches Bartleby, der Schreiber (ISBN: 9783458194668)
    Herman Melville

    Bartleby, der Schreiber

     (92)
    Aktuelle Rezension von: vanessabln

    Diesen kurzen Klassiker von Herman Melville sollte man gelesen haben, auch wenn er ratloser macht, je näher man dem Ende kommt. Es gibt sicherlich verschiedene Interpretationsansätze für den Schreiber, der beim Notar angestellt ist, aber auf seine höfliche Art "plötzlich nicht mehr möchte". Durch diese ungewöhnliche Handlung bzw. Nicht-Handlung, bei der alle Abhilfeversuche scheitern, ist es ein sehr besonderes Buch, denn viel passiert hier nicht. Trotzdem ist es auf eine bestimmte Art spannend zu lesen.

    Der Schreibstil in der Übersetzung (Insel-Taschenbuch, 2016) war überraschend gut zu lesen. Leider habe ich es nicht mit dem Original versucht, das sicher mit mittleren Englischkenntnissen problemlos zu lesen ist. Man muss sich vor Augen halten, dass der Kurzroman aus dem 19. Jahrhundert stammt. Die Arbeitswelt war noch eine ganz andere als heute. Es gab noch handschriftliche Kopisten, die sich, ganz anders als heutige Office-Managerinnen, noch auf ihre schriftliche Arbeit konzentrieren durften, ohne sich im Multitasking zu üben und Kommunikationstalente zu sein. So gesehen denkt man, die damalige Arbeit käme jemandem wie Bartleby, der gerne zurückgezogen bleibt und praktisch keine Ansprüche stellt, ganz recht. Aber gerade er wagt es, seinem Chef zu sagen, er möchte eben lieber nichts mehr tun. Was witzig, absurd und rebellisch klingt, nimmt ungeahnte Ausmaße an. 

    Über Bartleby selbst erfährt der Leser nicht viel. Sicherlich soll das deutlich machen, dass er so wenig ist wie er tun möchte. Zur Hauptfigur wird daher automatisch der Notar, der ratlos ist wie der Leser. Ob Chefs im 19. Jahrhundert allgemein rücksichtsvoller waren als heute, lässt sich schwer sagen. Wie das Buch damals aufgenommen wurde, ist daher vielleicht interessanter als die Frage, wie man die Geschichte heute sieht. Bartleby ist jedenfalls ein zeitloses Sinnbild der Verweigerung aus Prinzip mit allen seinen Folgen.



Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks