Bücher mit dem Tag "walter"
16 Bücher
- Walter Moers
Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär
(2.261)Aktuelle Rezension von: NefinaDieses Buch hat mich einfach weggeblasen – ehrlich, Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist das beste Buch, das ich je gelesen habe! 🤯✨ Walter Moers ist für mich ein Genie, einer meiner absoluten Lieblingsautoren, und Zamonien ist die Welt, in die ich mich immer wieder kopfüber verlieben könnte. 🐉💙
Käpt’n Blaubär nimmt uns mit auf seine ersten 13½ Leben – und jedes einzelne ist verrückt, wild, fantasievoll und voller Abenteuer. Von Zwergpiraten über sprechende Wellen bis hin zu denkendem Sand und finsteren Katakomben – man stolpert von einer unglaublichen Idee in die nächste. Gerade diese Episodenhaftigkeit macht das Buch so besonders: Jede Geschichte ist einzigartig, und doch hängt alles wie durch unsichtbare Fäden zusammen.
Blaubär selbst ist so ein charmanter Erzähler. Abenteuerlustig, witzig, manchmal naiv – und dabei absolut liebenswert. Man begleitet ihn beim Wachsen, Scheitern, Staunen und Kämpfen. Und genau das macht ihn menschlich (oder bärlich 😉) und so nahbar.
Ein Kapitel, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die Zeit mit den Stollentrollen. Diese merkwürdigen Wesen, mit ihrem ganz eigenen Humor, ihrer Wildheit und ihrer derben Art, waren für mich ein Paradebeispiel dafür, wie Moers Charaktere erschafft, die gleichzeitig grotesk, witzig und tiefgründig wirken. Sie waren laut, gefährlich, manchmal sogar etwas nervenaufreibend – aber absolut unvergesslich. Gerade diese Mischung aus Skurrilität und unterschwelliger Bedrohung ist typisch für Zamonien.
Moers’ Worldbuilding ist einfach next level. Zamonien sprüht nur so vor Ideen, Kreaturen, Schauplätzen und verrückten Details. Manchmal musste ich einfach lachen über seine Wortschöpfungen, manchmal stockte mir der Atem, und dann wieder war ich einfach sprachlos vor Staunen. Kein Autor jongliert so mit Sprache, Humor und Fantasie wie er.
Und dann dieses Cover! 😍 Schon von außen schreit das Buch nach Abenteuer – und im Inneren warten unzählige Illustrationen, die die skurrilen Wesen und Landschaften zum Leben erwecken. Sie sind ein echtes Highlight und machen die Lektüre noch besonderer.
700 Seiten pure Lesefreude – und jede einzelne war es wert. Seitdem habe ich viele Bücher gelesen, aber keins hat mir je wieder dieses Gefühl gegeben, so vollkommen in einer Geschichte aufzugehen. Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär ist für mich nicht nur ein Buch, sondern ein Erlebnis. Absolute Leseempfehlung – und ein Stück Literatur, das ich für immer vergöttern werde.
- Eva Völler
Time School - Auf ewig dein
(379)Aktuelle Rezension von: spozal89Ich kannte die Zeitenzauber-Reihe von Eva Völler zuvor noch nicht und hatte hier und da Probleme in die Geschichte hineinzufinden. Es hat mich Anfangs auch ein wenig an die Rubin-Reihe erinnert. Als ich dann aber weiter gelesen habe, hat es mir immer besser gefallen. Tolle Charaktere, spannende Storygestaltung und wirklich cool, der Mix aus Vergangenheit und Gegenwart. Für Fans von Zeitreisegeschichten genau das Richtige Buch.
- Dora Heldt
Böse Leute
(147)Aktuelle Rezension von: rose7474Die Bücher von Dora Heldt mag ich sehr und las diesen Krimi zum 2. Mal, da ich noch Band 2 hier habe. Dieser Krimi konnte mich wieder fesseln und brachte mich öfter zum schmunzeln. Ich mag die meisten Charaktere im Buch sehr. Wer der Täter war war mir bald klar. Aber trotzdem gute Unterhaltung. Daher eine Leseempfehlung für Dora Heldt Fans und Leute, die humorvolles mögen.
- Ali Novak
Ich und die Walter Boys
(238)Aktuelle Rezension von: Annamaria00Ich möchte das Buch sehr, nach dem ich die Serie auf Netflix gesehen habe, habe ich angefangen das Buch zu lesen, es ist schön, gemütlich und eine leichte Lektüre. Ich mag die gesamte Storyline, die Ranch mit dem großen Haus voller verschiedener Charaktere.
Auch wenn man beim lesen wenig neue Informationen bekommt die nicht auch in der Serie gezeigt werden, ist es trotzdem sehr schön es zu lesen. - Linda Winterberg
Solange die Hoffnung uns gehört
(83)Aktuelle Rezension von: Daniela_FranzelinEs gibt Bücher, die sind einfach perfekt - und in meinen Augen ist dies eines davon 💖
Es mag nicht der spannendste Roman sein, aber die Szenen werden so schön detailreich und mit jeder Menge Gefühl beschrieben, dass man einfach nur mitfühlen kann.
Es geht um eine Jüdin und die sogenannten Kindertransporte nach England in der Vorkriegszeit. Ich hatte vorher noch nichts von derartigen Kindertransportationen gehört, fand es deshalb also umso mitreißender. Ein großes Thema also, das sehr gefühlvoll beschrieben wird. Eine Mutter, die ihr Kind weg geben muss, sich als Jüdin verstecken muss und jede Menge Träume, die verloren gehen...
Ich dachte zuerst, es handle sich um eine übliche Kriegsgeschichte - es steckt aber so viel mehr dahinter. Die einzelnen Szenen sind so gut beschrieben, man erlebt sie als Leser sehr realistisch mit. Oder als säße man gerade im Kino und schaut einen großen tragischen Film. Ergreifend, berührend und aufwühlend - das beschreibt den Roman wohl am besten.
Auch die Charaktere sind extrem realistisch und sympathisch. Sie wachsen schnell ans Herz und wollen nicht mehr losgelassen werden. Und am Ende erfährt man sogar noch, dass sie auf echten Personen basieren.
- Walter Lord
Die letzte Nacht der Titanic
(63)Aktuelle Rezension von: daisys_libraryDieses Buch basiert auf Zeugenaussagen von Überlebenden, die dazu beigetragen haben, dass Walter Lord dieses Buch in die Welt tragen konnte und somit den Mythos dieses Schiffes und die verlorenden Seelen am Leben zu halten und sie unvergessen zu machen. Zudem diente es zur Inspiration der James Cameron Version aus dem Jahre 1997, der dem Schiff eine neue Welle an nicht enden wollender Faszination und Bewunderung erbrachte.
- Anne Jacobs
Das Gutshaus - Zeit des Aufbruchs
(46)Aktuelle Rezension von: ugadenneDas Gutshaus der Familie von Dranitz liegt an der Müritz wird zu einem Hotel umgebaut. Bei den Grabungsarbeiten für die Wellnessabteilung wird eine Leiche entdeckt, was nicht nur die Arbeiten ins Stocken bringt sondern auch die Finanzen dvon Großmutter Franziska und Enkelin Jenny arg strapaziert. Wie es sich herausstellt, war dort im Mittelalter eine Klosteranlage und Archäologen bevölkern das Untergeschoss.
Der polnische Architekt Kacpar ist verliebt in Jenny, aber die wiederum liebt Ulli, hat aber ein Kind von einem dritten. Als dann auch noch Jennys Mutter Cornelia mitmischt, wird es turbulent.So weit so gut. Die Autorin hat nun die sehr einfach dargestellte Geschichte der drei Generationen der Familie und ihren Beziehungen mit der Geschichte um das Kloster und ihre Bewohner ineinander geschachtelt. Cliffhanger sind ja schön und gut, aber hier wurde es doch mächtig übertrieben. Zum einen wird der Lesefluss ständig unterbrochen, da die Kapitel personenbezogen sind. Zum anderen kommt hinzu, dass die Kapitel immer noch durch die Kapitel um die Äbtissin Audacia und die junge Novizin Regula getrennt werden. Ich war oft in Versuchung diese Kapitel auszulassen und später zusammenhängend zu lesen. Die Kloster- Geschichte ist im Prinzip viel spannender als die eigentliche Geschichte um das Gutshaus. Mich hat das Buch leider nicht überzeugt.
- Anne Jacobs
Das Gutshaus - Stürmische Zeiten
(59)Aktuelle Rezension von: MartinaPKlappentext:
Auf Gut Dranitz läuten die Hochzeitsglocken. Franziska und Walter sind endlich wieder vereint. Alles könnte so schön sein, wären da nicht die Kinder. Franziska und Walter wollten die Familien vereinen, doch inzwischen herrscht nur Streit. Können Sie das Schicksal beeinflussen, oder ist es wie damals auf der Flucht und während der schrecklichen Zeit des Krieges, als sie Spielbälle der grausamen Umstände waren? Die Erinnerungen lassen sie nicht los, und die Zukunft scheint auf einmal gar nicht mehr so klar .
Teil 2 der Gutshaussaga knüpft an Teil 1 nahtlos an: es geht mit der Hochzeit von Franziska und Walter los und führt die Geschichten rund um Ulli, Jenny, Mücke, Mine und Karl-Erich etc. fort. Gut gefällt mir, dass im Band 2 die Töchter Sonja und Cornelia weiterentwickelt und stärker eingebunden werden. Beide Persönlichkeiten werden im Vergleich zu Band 1 geschärft und so kann der Leser sie besser kennen lernen. Mine hat sich derweil dem Projekt verschrieben, alter Erinnerungen an die Zeit im früheren Gutshaus Dranitz aufzuschreiben und so unsterblich werden zu lassen. Dabei erfahren wir interessante, aber auch schmerzhafte Dinge aus dem Leben der damaligen Bewohner. Auch für Ulli, der im ersten Band etwas perspektivlos wirkte in Anbetracht der gewaltigen Veränderungen nach der Wende tut sich ein neuer Wirkungskreis auf - und eine neue Liebe. Und dann taucht auch noch Jennys Ex und Vater ihrer Tochter Julia auf......Spannung ist also garantiert. Nur die Geschichte um die Sanierung des Gutshauses ist etwas zäh: gefühlt kommt man auf der Baustelle nicht wirklich weiter, und die Funde alter Mauerreste im Keller, die von einer ehemaligen Klosteranlage stammen, bringen den Bau nicht wirklich voran.
Fazit: Für mich ist Teil 2 eine runde Fortsetzung und ich freue mich auf Teil 3.
- Thomas Raab
Walter muss weg
(5)Aktuelle Rezension von: TheaWolf30Hanni Huber ist eine verbitterte alte Frau, deren Mann angeblich im Bordell einen Herzinfarkt erlitt. Um ihr diese Peinlichkeit zu ersparen, bescheinigt der Dorfarzt, dass Walter, so der Name des tollen Mannes, beim Spazierengehen starb. Bei der Beerdigung springt durch ein Missgeschick der Sarg auf und es stellt sich heraus: der Tote, der sich darin befindet, ist gar nicht Walter! Und auch so ein paar andere Punkte sind sehr seltsam: ein ranghoher Politiker und eine aufrichtig trauernde Dame sind bei der Beerdigung auch zugegen. Was aber hatte Hannis Walter denn mit denen zu schaffen? - Im Laufe der Geschichte klären sich diese Verstrickungen natürlich nach und nach auf. Bevor es soweit ist, passieren aber noch ein paar kuriose Dinge und es kommen weitere Absurditäten dazu...
Urteil: man muss es mögen. Also, dieses betont dörfliche Flair, die daran angelehnte Schreibweise (so, wie die Leute da vielleicht sprechen...etwas schlicht und doch gleichzeitig verdrechselt), die schlechten, teilweise sexistischen Witze, das dumme Getratsche irgendwelcher Dorfweiber, die einfältigen Handlungsweisen einiger, das nervige Gequake der Kinder, dass auf im Hörbuch hart an den Grenzen des Erträglichen liegt. Ich habe wirklich versucht, mich dafür zu erwärmen, weil ich mich damit auf ein Experiment eingelassen habe - mein erster Krimi in diesem speziellen Genre. Und auch, weil der Autor prinzipiell ja sein Handwerk versteht.
Aber für mich war es einfach nicht das Richtige. Die Lebensgeschichte von Hanni fand ich ziemlich traurig, ihre Bitterkeit verständlich. Darüber lachen oder schmunzeln konnte ich jedenfalls nicht. Außerdem ist der Titel ziemlich irreführend. Walter muss nicht weg, sondern ist schon weg....
- Walter Moers
Adolf total
(8)Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_ZamonienInhalt:
Was wäre, wenn Adolf Hitler überlebt hätte und sich nach jahrelangem Verstecken in seinem Bunker nun zurück in das Leben wagt?
Der Sammelband beinhaltet die drei Adolf-Bände von Walter Moers:
- "Äch bin wieder da" von 1998
- "Äch bin schon wieder da" von 1999 und
- "Der Bonker: Eine Tragikomödie in drei Akten" von 2006
Obendrein gibt's Bonusmaterial "Adolf in 3D".
Mein Eindruck:
Es sollte vor Beginn der Lektüre jedem klar sein, dass es sich hier um eine Parodie handelt. Obwohl Lesende alles aus Adolfs Perspektive erleben, entwickelt man keinerlei Sympathie für diesen Charakter.
In vielen absurden Geschichten wird er auf's Korn genommen, von ehemaligen Verbündeten und Gegenspielern gnadenlos verarscht und letztendlich immer zur totalen Lachnummer.
Sprache und Humor sind oftmals unter der Gürtellinie und Obszönitäten keine Seltenheiten. Wer diese Art von schwarzem, derben Humor teilt, ist hier genau richtig!
Ganz gleich ob Mitschuld am Tod berühmter Prinzessinnen der Herzen, Entführung durch Außerirdische, Tamagotchi statt Schoßhündchen oder verhängnisvolle Nächte auf der Reeperbahn ... man sollte weder den Protagonisten noch die irrwitzige Handlung allzu ernst nehmen.
Adolf eröffnet eine Sushi- und Schwarzbrotbar nebst Kunstgalerie in Paraguay, er reist unkontrolliert durch die Zeit und bringt Einiges durcheinander bzw. ist für zahlreiche, schicksalhafte historische Ereignisse verantwortlich: erster bis vierter Weltkrieg, Untergang der Titanic ... und wer erschoss wohl in Wahrheit John F. Kennedy?
Während die beiden ersten Bücher zusammenhängende Comic-Strips in "Fortsetzung folgt ..."-Art zeigen, ist das dritte als Theaterstück in drei Akten konzipiert und geht der Frage nach, was sich in den letzten Stunden im Führerbunker angespielt haben könnte. Wenn der Running Gag der beiden ersten Bande mit Täuschungsmanöver durch Gummi-Masken seinen Reiz verliert, kommen hier absurde Scherzanrufe von Churchill ins Spiel. On top gibt's Fingerpuppen zum Ausschneiden und Nachspielen.
Wer sich zum Ende noch fragt, ob man sich über Nazis lustig machen darf: Satire darf nicht, sie muss!
Das Bonusmaterial bietet interessante Einblicke und weitere abgedrehte Episoden.
Wenig verwunderlich, dass sich damals niemand an die Realisierung des Films herangetraut hat. Moers war hier seiner Zeit wohl zu weit voraus.
Fazit:
Ein wahres Füllhorn an Absurdität und Wortwitz: Abgedrehte Story, schwarzer Humor und derbe Wortwahl.
Für Fans von Walter Moers ein Must-Read!
...
Rezensiertes Buch: "Adolf total - Alles über den Führer in einem Band" aus dem Jahr 2016
- Anika Ackermann
Soul of Stars
(62)Aktuelle Rezension von: lesenundteetrinkenBei dem wunderschönen Cover musste ich einfach zugreifen. Und dann der Klappentext.. er verrät sehr wenig über den Inhalt, aber er hat mich auch sehr neugierig gemacht, da es nach einer interessanten Geschichte klang. Ich bin nicht enttäuscht worden!
Ich habe etwas gebraucht, bis ich richtig im Buch drin war, weil alles so anders war, als ich es erwartet hatte. Doch als Sola am Ende des Universums angekommen war, war ich vollkommen in die Geschichte eingetaucht. Es ist Science-Fiction und Fantasy. Das Weltall, die Landschaft, die Pflanzen und Tiere... alles ist so märchenhaft und wunderschön beschrieben, aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Ende hat mir gut gefallen, aber ich würde auch sehr gerne wissen, wie es Sola und ihren Freunden weiter ergeht. Vielleicht gibt es ja noch mal eine Fortsetzung!?
P.S.: Wo bekomme ich einen Emmling her? 😍😉 - Martin Handford
Wo ist Walter? Einfach überall
(2)Aktuelle Rezension von: EmmyLFür alle Walter-Fans ist nun die exklusive Sonderausgabe des Kultwimmelbuchs erschienen. Walter reist sehr gern und viel. In diesem Buch zeigt er, welches seine Lieblingsreisen gewesen sind. Er nimmt den Betrachter mit zu Orten in der Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit.In zwölf doppelseitigen Wimmelbildern ist nicht nur Walter sondern auch Wau, Wilma, Zauberer Weißbart und TerWal versteckt. Die winzigen Figuren zwischen dem bunten Gewimmel der detaillierten Zeichnungen zu entdecken ist nicht einfach. Jede Figur hat einen Gegenstand verloren, der ebenfalls gefunden werden will. Zu suchen sind Walters Schlüssel, Waus Knochen, Wilmas Fotoapparat, Weißbarts Schriftrolle und TerWals Fernglas. Weiterhin irren unzählige Walter-Fans in den Bildern umher und erschweren in ihren weiß-rot-gestreiften Pullovern die Suche.
Neben den doppelseitigen Bildern steht ein kurzer Text. In diesem erläutert Walter kurz das Bild und gibt dem Betrachter weitere Suchaufgaben. Wer alles gefunden hat, kann sich auf den letzten drei Seiten zu jede, Bild weitere Suchaufträge holen.
Durch die vorwiegende Verwendung reiner Komplementärfarben ist jede Seite ein lautes Farbspektakel für die Augen. So viel leuchtende Farbe erschwert nicht nur das Finden der winzigen Figuren, sondern auch die Konzentration. Schaut man für längere Zeit auf ein Bild, beginnen die Farben zu flimmern. Das Buch eignet sich perfekt, um Kinder im Grundschulalter beim Arzt, im Restaurant oder unterwegs zu beschäftigen. Man kann die Bilder dazu verwenden „Ich sehe was, was du nicht siehst“ zu spielen. Mit maximal drei Mitspielern kann auch um die Wette gesucht werden. Ein sehr empfehlenswertes Buch zum Suchen, Finden, Spielen und Beschäftigen.
- Thomas Raab
Walter muss weg
(108)Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303Zu Thomas Raabs „Walter muss weg“ bin ich eher zufällig gekommen. Eigentlich habe ich es mir nur deshalb ausgesucht, weil mein Mann Walter heißt. Nicht, dass dieser wegmüsste, aber, naja. Bei dem Buch war ich mir auf jeden Fall lange nicht sicher, ob es nicht auch wegmuss. Selten bin ich so schlecht in ein Buch hineingekommen, wie in dieses. Dabei fand ich die Idee hinter der Geschichte wirklich gut.
Aber von vorn.
Die 70jährige Hannelore Huber wohnt im (fiktiven) Ort Glaubenthal und hat nach 53 Ehejahren ihren Mann Walter verloren. Jetzt möchte sie ihn beerdigen, so wirklich traurig ist sie nicht über sein Dahinscheiden. Und dann die Überraschung: im Sarg liegt bei der Beisetzung nicht ihr Mann, sondern der Bestatter selbst. Und der Rest des Buchs handelt von der Suche nach der „richtigen“ Leiche und den Hintergründen.
Es war mein erstes Buch von Thomas Raab, vermutlich aber auch mein letztes. Ich konnte mich weder mit seiner Sprache noch mit dem Aufbau des Textes so wirklich anfreunden. So tat ich mich mit Aufzählungen (durchnummeriert oder mit „Bullet-Points“) oder gar einer Tabelle zur Bildung des grammatikalischen Passivs in einem Roman/Krimi wirklich schwer. Und sowohl sein Satzbau als auch die Länge seiner Sätze machten mir die Lektüre nicht einfacher. Es gibt hauptsächlich entweder sehr lange verschachtelte Sätze oder hingeworfene Fragmente. Dieses Buch erfordert sehr viel Konzentration beim Lesen und ich war ein paar Mal kurz davor, die Lektüre abzubrechen.
Die Charaktere waren zahlreich und schrullig, mir aber alles in allem zu blass und eindimensional. Einige der beschriebenen Charaktere sind sehr gut gelungen, vor allem natürlich die Hauptfigur, aber auch der zehnjährige Kurti und die fünfjährige Amelie, letztere war mit ihrer altklugen Art ein Lichtblick für mich. Andere Figuren bleiben aber leider recht blass, da legt der Autor sehr viel Augenmerk auf Schrullen und insgesamt fiel es mir schwer, die vielen Personen auseinander zu halten. Vor allem der Dorfpolizist und der Bürgerdoktor waren für mich einfach nur nervig. Und wo Frau Huber wirklich „ermittelt“ kann ich auch nicht sagen, hauptsächlich unterhält sie sich mit unzähligen Leuten.
Für einen Krimi fand ich das Buch auch sehr schwach auf der Brust. Wirkliche Spannung kam für mich nicht auf, eher Langeweile und Verwirrung, oft verlor ich den Faden, musste zurückblättern und nachlesen. Als Persiflage auf einen Krimi taugt das Buch für mich allerdings auch nicht, dafür ist es zu durcheinander, die Personen zu blass und die Handlung zu träge. Ich bin ein großer Freund schwarzen Humors, manchmal brachte mich das Buch auch zum Lachen, aber eher selten. Denn der Grat zwischen schwarzem Humor und Verbitterung ist sehr schmal und für mich hat der Autor den Ton allzu oft nicht getroffen und rutscht in einen eher schalen Witz ab.
Alles in allem habe ich das Gefühl, der Autor hat einfach zu viel gewollt und das Buch hoffnungslos überladen. Schade. Denn die Idee ist wirklich toll und das Buch hätte das Potential zum echten Highlight gehabt. Einzig der Schluss konnte mich wirklich begeistern, was aber nach 58 Kapiteln meine Laune auch nicht mehr heben konnte. Von mir daher zwei Sterne und für den Rest der Serie kann die Huberin gerne ohne mich ermitteln.
- Ira Levin
The Stepford Wives
(11)Aktuelle Rezension von: Tilman_SchneiderJoanna Eberhart zieht mit ihrem Mann und den zwei gemeinsamen Kindern nach Stepford in Connecticut. Der Empfang ist herzlich und die Straßen sauber, die Gärten gepflegt und die Häuser wie aus dem Katalog. Der Supermarkt wirkt künstlich und steril und die Frauen sind immer hübsch, gestylt und am lächeln. Sie backen und kochen und sorgen für das zu Hause und die Männer sind erfolgreich in ihren Jobs und treffen sich in ihem Männer Club. Alles ist perfekt, scheint perfekt und doch stört sich Joanna Eberhart an der glatten Oberfläche und dem makellosen Leben. Ist das alles echt? Ist das alles wahr? Sie versucht es zu hinterfragen und will hinter die Kulissen schauen und ist doch selbst schon mitten drin, ist es bereits zu spät für die Eberharts? Das Buch von Ira Levin ist perfekt böse und mit viel schwarzem Humor und ganz tollen und auch kuriosen Einfällen. Es gibt zwei erfolgreiche Verfilmungen des Romans und jede steht für sich und ist auf die Zeit angepasst. Aber der Böse Grundton vom Roman, den hat jeder Film übernommen und das perfekt.
- Sarah Lark
Die Tierärztin - Voller Hoffnung
(18)Aktuelle Rezension von: madamecurieBuchcover:Nach ihrer Flucht aus Deutschland sind Nellie und Maria mit ihren Familien in Neuseeland endlich in Sicherheit. Auf dem Gestüt der von Gerstorfs eröffnen die beiden Tierärztinnen eine Praxis. Doch das anfängliche Glück währt nicht lange. Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise sind auch in Neuseeland zu spüren. Zwei Familien können von der Praxis auf Dauer nicht leben. Das zwingt die beiden Freundinnen, getrennte Wege einzuschlagen, und führt Maria und ihren Mann als Tierärzte zu einem Zirkus nach Australien. Währenddessen steht Nellies und Walters Liebesglück vor einer Zerreißprobe, denn im Zusammenleben offenbaren sich große Schwierigkeiten. Dann bricht der Zweite Weltkrieg in das Leben aller herein, und Nellies Tochter Grit gerät auf Kreta als Truppenbetreuerin in höchste Gefahr ..
Das ist der zweite Band der nach dem ersten Band wieder sehr gut zum weiter lesen ging ,war genauso spannend und lies sich sehr gut lesen .War auch von diesem Buch begeistert.
- Susanne Fletemeyer
Finde mich! - Glück in kleinen Dosen
(31)Aktuelle Rezension von: MatschIch tolles Buch! Ich habe vom Geocaching wenig Ahnung - auch wenn ich in dem Buch viel darüber lernen durfte - aber das macht gar nichts. Die Lektüre ist es einfach wert, gelesen zu werden. Susanne Fletemeyer schreibt herrlich erfrischend, hat einen lockeren - nicht seichten! - Schreibstil. Man fliegt nur so durch das Buch und jede Seite ist das Fliegen wert.
Die Figuren sind mir allesamt schnell ans Herz gewachsen, denn sie wurden mit jedem Wort fein gezeichnet. So unterschiedlich die Charaktere sind: alle sind besonders.
Ich konnte lachen, mitzittern, mitfiebern - alles ist dabei.
Von mir gibt es fünf Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.
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