Bücher mit dem Tag "wanderer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wanderer" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 09 (ISBN: 9783764531041)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 09

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Rainbowwalker

    Der neunte Band des Epos ''Das Lied von Eis und Feuer'' überzeugt war nach wie vor nicht mit einer komprimierten, spannenden Erzählung der Ereignisse in Westeros und Essos, übertrumpft aber trotzdem die zwei vorangegangenen Bände. 


    Die Sieben Königreiche zerfallen weiter im Machtkampf der großen Adelshäuser, die einander eifersüchtig belauern in ihrer Gier nach dem Eisernen Thron. Einigkeit finden sie nur in ihrem Misstrauen gegen Daenerys Targaryen, der rechtmäßigen Erbin der Krone. Gemeinsam mit ihren drei Drachen und einer stetig wachsenden Armee greift sie vom Osten aus nach der Herrschaft über Westeros. Die größte Gefahr droht derweil jedoch aus dem Norden, wo schreckliche Geschöpfe sich erheben, um die Menschen des Südens zu überrennen. Allein Kommandant Jon Schnee und seine wenigen tapferen Männer von der Nachtwache stemmen sich verzweifelt gegen diese finstere Übermacht …


    Man kann ja nicht nur schlechtes über diese Bücher erzählen. Ihr einziges Makel ist nun mal der ausschweifende Erzählstil, welches alles in eine monotone Brühe aus Buchstaben verwandelt und wenig Charme für Spannung und Epik aufbringt. Doch trotz dem lese ich immer wieder die Folgebände und hege die Hoffnung, dass ich mich irgendwann mal nicht von einem Martin Buch losreißen kann. Leider ist das hier nicht der Fall gewesen, auch wenn die Storylines schon viel differenzierter und ereignisreicher waren. 

    Zum Beispiel kam es endlich vor, dass Kapitel über Cersei UND Dany zusammen in einem Band existierten. Ich hatte das Gefühl, dass die spannenden Storylines nun nicht mehr versucht wurden auf zwei Bücher zu strecken, sondern auch endlich koexistierten. Das steigerte das Lesevergnügen natürlich immens, auch wenn immer noch ein paar Kapitel über total unwichtige und langweilige Protagonisten Einzug erhielten. Mit etwas Hoffnung wird diese unbequeme Eigenschaft der Bücher im zehnten Band endlich versanden ... Doch das werden wir wohl erst später erfahren. 

    Gut gefallen hat mir dafür die Entwicklung der Story, welche ich als sehr clever und realistisch empfand. Von einer platten Story kann hier keinesfalls die Rede sein. Auch sehr gelungen finde ich, dass es hier nur selten schwarz oder weiß gibt: Kein Protagonist ist ausschließlich böse oder gut, was sehr viel Abwechslung mit sich bringt und die Karten über die Entwicklung der Handlung immer wieder neu mischt. Zudem bringt es noch eine weitere Ebene mit in die Werke, da auch im echten Leben nie jemand immer gute oder immer schlechte Entscheidungen trifft - jeder Mensch ist mal unberechenbar. Martin gelingt es sehr gut, aus den Konstrukten in seinem Kopf reale Personen mit logischen Konflikten zu erzeugen, was die Welt um jene herum sehr dreidimensional wirken lässt. 

    So kann ich also mit gutem Gewissen dieses Buch empfehlen, auch wenn ich es als sehr langatmig und etwas zu ausführlich empfinde. Die gesamte Story bis jetzt hätte man locker auch in fünf Teilen unterbringen können, aber ich verbuche es mal als subjektive Einschätzung, welche Ausführungen notwendig für die Geschichte sind, und welche nicht. 


    So verbleibe ich also mit einem großen Interesse an dem Folgeband und dem Wissen über viele Protagonisten, die übermorgen wahrscheinlich schon tot sein werden...


    8 / 10 unnötige Storylines



    Allgemeines zum Buch:

    Erscheinungsdatum : 12.05.2012

    Preis                        : 16,00€

    Seitenzahl                : 848  


  2. Cover des Buches Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich (ISBN: 9783404179800)
    Mary E. Garner

    Das Buch der gelöschten Wörter - Der erste Federstrich

     (250)
    Aktuelle Rezension von: lenih

    Hope Turner ist eigentlich eine ganz normale Frau Anfang vierzig. Sie lebt in London, ist Single und liebt Bücher. Sie arbeitet für eine Onlinepartnervermittlung und besucht regelmäßig ihre demente Mutter im Pflegeheim. Eines Tages will einer ihrer Klienten von „Herz trifft Herz“ sie unbedingt persönlich kennenlernen. Aber nicht, weil er sich Hals über Kopf in Hopes Fakeprofil verliebt hätte, sondern weil Hope eine besondere Fähigkeit hat, von der sie bisher selbst nichts wusste. In der heruntergekommenen Buchhandlung „Mrs. Gateway`s Fine Books“ erfährt Hope von diesem Mann, dass er Rufus Walker heißt und dass es für sie die Möglichkeit gibt, mit ihm zusammen in die Welt der Bücher zu reisen. Und nicht nur das. Alle Buchfiguren, die jemals zu Papier gebracht wurden, führen abseits ihrer Geschichten ein Eigenleben in der Bücherwelt. Doch diese und auch Hopes eigene Welt werden durch eine große Bedrohung gefährdet. Denn Wörter, die in böser Absicht geschrieben, aber wieder gelöscht wurden, verschwinden nicht vollständig und können, wenn sie in falsche Hände geraten, großes Unheil anrichten. Um dies zu verhindern, wurde der Bund gegründet, eine Vereinigung aus Buchfiguren und Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese Wörter unschädlich zu machen. Und genau darin liegt Hopes Fähigkeit. Sie ist in der Lage, all die Gemeinheiten und boshaften Ausdrücke, die vom Bund im „Buch der gelöschten Wörter“ gesammelt werden, endgültig zu tilgen und so zu verhindern, dass sie für üble Zwecke missbraucht werden. Denn sie ist eine Verwandlerin. Sie ist in der Lage, blitzschnell Hassbotschaften, Drohungen und Beschimpfungen in einen positiven Kontext zu bringen. Und Rufus ist der Wanderer, der ihr von nun an dabei helfen soll, zwischen der Bücherwelt und der realen hin und her zu wandern und so in die Zentrale des Bundes zu gelangen. Doch das Buch der gelöschten Wörter füllt sich immer schneller, egal wie oft Hope und ihre Mitstreiter es bereinigen. Und dann werden auch noch plötzlich Angriffe von Unbekannten auf die Zentrale des Bundes und auf seine Mitglieder verübt. Hope und ihre Freunde müssen herausfinden, wer hinter allem steckt und wie man ihre Widersacher stoppen kann.

    Bisher ist die Geschichte um Hope Turner und die Welt der Bücher für mich eher mittelmäßig. Da aber noch zwei Bände folgen, möchte ich meine endgültige Beurteilung eigentlich noch zurückstellen und hoffe, dass die Lücke nach oben von der Autorin in den Folgebänden noch geschlossen werden kann. Das Potential ist auf jeden Fall vorhanden.

    Der Schreibstil von Mary E. Garner in „Das Buch der gelöschten Wörter - der erste Federstrich“ ist sehr flüssig und lässt sich leicht lesen. Man ist recht schnell in der Geschichte drin und kommt auch zügig voran. Was mir nicht so gefallen hat, waren die ständigen Erklärungen, wie die Welt genau funktioniert. Das wurde nämlich auf gefühlt jeder zweiten Seite erläutert. Die Autorin hat sich zwar schon ein paar echt kniffelige Zusammenhänge und Konstrukte ausgedacht, aber mehr als zwei- oder dreimal braucht man keine Erinnerung daran, dass man zum Beispiel in die Zentrale des Bundes durch den Hintereingang des größten oder wichtigsten Gebäudes in der Geschichte kommt, wenn man sich in der Bücherwelt aufhält. Wer es noch einmal nachlesen möchte, findet auch ganz am Ende des Buches ein Glossar mit allen Begriffen und Erläuterungen zur Bücherwelt. Was mich auch noch etwas störte, war dass die Wörter Wanderer, Verwandlerin und Bund immer kursiv geschrieben waren um sie hervorzuheben. Das hat mich im Lesefluss gestört und darum etwas genervt.

    Die Vorstellung, in seine liebsten Buchwelten wortwörtlich eintauchen zu können und die Held*innen kennenzulernen, die einen selbst vielleicht schon viele Lesejahre lang begleiten, finde ich einfach fantastisch. Noch sympathischer wurde mir der Gedanke, als Hope auch noch eines meiner absoluten Lieblingsbücher wählte, um zum ersten Mal in die Bücherwelt einzutauchen - Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Etwas verwundert war ich dann aber schon, dass ihr während ihrer Ausflüge nach Longbourn und Pemberley niemand aus der Familie Bennet begegnet und sie auch Mr. Darcy nicht zu Gesicht bekommt. Wie schade! Die Figuren führen zwar ihr Eigenleben und sind nicht immer in ihrer eigenen Geschichte unterwegs, aber über viele Wochen, in denen Hope immer wieder dieses Buch als Einstieg in die Bücherwelt nutzt, trifft sie nie auf eine Figur aus dieser Geschichte, das war mir schon etwas unbegreiflich. Dagegen lernt sie aber unter anderem Lassie (etwas altklug) und Bambi (sturzbetrunken) kennen, freundet sich mit einer lesbischen Gwen und einem übereifrigen Lance an (Lancelot und Lady Guinevere) und bekommt sogar eine Audienz bei König Richard Löwenherz. Nun ja, vielleicht nicht ganz, was ich erwartet habe, aber durchaus unterhaltsam.

    Ich weiß nicht, wie mir die Idee gefällt, dass alle Wander*innen mit Nachnamen Walker heißen (oder ein gleichbedeutender Name in einer anderen Sprache) und alle Verwandler*innen Turner. Natürlich geht es in dem ganzen Buch um die Macht der Wörter. Da liegt es schon nahe, dass sogar ein Name, der ja auch nur ein Wort ist, jemandem Macht verleihen kann. Trotzdem finde ich das irgendwie etwas willkürlich, weil ein Name allein ja nichts über Charaktereigenschaften und Fähigkeiten einer Person aussagt. Trotzdem passt dieser Einfall schon sehr gut zur Geschichte an sich.

    Natürlich kommt auch in dieser Geschichte bald die Liebe mit ins Spiel. Aber Hope und ihre Männer haben mich dann doch irgendwann ein bisschen genervt. Ich fand die Grundidee, also dass die Figuren in ihrer Bücherwelt ein Eigenleben abseits der eigentlichen Geschichte führen können so witzig. Dann noch eine geheime Organisation, die nicht nur die Bücherwelt sondern auch unsere „Echtwelt“ bedroht und die es aufzuhalten gilt. Das ist für mich ein toller und spannender Plot. Aber irgendwie rückten immer wieder Hopes Schwärmerei für eine der Figuren, ihre Reserviertheit einer anderen gegenüber und dann auch noch ihr Ex-Freund ins Bild. Das hätte ich alles gar nicht so sehr gebraucht. Na klar, ein bisschen Liebe hier und da finde ich natürlich auch toll, aber der fantastische Aspekt hätte gern wesentlich mehr im Fokus stehen können. Weil Hope sich in einigen Szenen immer wieder wie ein verliebter oder schmollender Teenager benimmt, wirkt sie manchmal sehr naiv und das gefiel mir bei ihr, einer eigentlich gestandenen Frau von 42 Jahren, nicht so sehr.

    Wiederum sehr gut fand ich, dass die Autorin mit ihrem Buch den Fokus auf Hasskommentare, Fake News, Shitstorms usw. gerichtet hat, eben all diese unschönen Phänomene sprachlicher Natur, die im Internet heute alltäglich sind. Der Umgangston im öffentlichen Raum des World Wide Web ist deutlich rauer geworden, und die meisten fiesen und beleidigenden Nachrichten werden wohl eher nicht wieder gelöscht. Ich sehe die Geschichte daher auch als eine kleine Erinnerung daran, lieber zweimal nachzudenken, bevor man auf Absenden klickt, ob das Geschriebene höflich und nett ist, sodass man selbst sich nicht ärgern würde, wenn man die eigenen Zeilen von einem anderen erhalten würde.

    Ich freue mich jetzt erst einmal auf den zweiten Teil und hoffe, dass die Autorin darin einige meiner Kritikpunkte aus der Welt schaffen kann und die Reihe um „Das Buch der gelöschten Wörter“ doch noch zu einem Fantasy-Highlight für mich wird.

  3. Cover des Buches Die Wanderhure (ISBN: 9783426629345)
    Iny Lorentz

    Die Wanderhure

     (3.739)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Konstanz, 1410: Die junge Bürgerstochter Marie bekommt einen Heiratsantrag von Graf Ruppert. Zunächst scheint das Glück perfekt, doch der hinterlistige Graf hat es aber nur auf das reiche Erbe der Kaufmannstochter abgesehen. doch da ist es schon zu spät und Marie und ihr Vater fallen einer Intrige zum Opfer. Marie muss in Schimpf und Schande die Stadt verlassen und ist in Zukunft auf sich alleine Gestellt. Um zu überleben bleibt ihr nur mehr die Möglichkeit, ihren Körper zu verkaufen. Doch Marie will sich nicht so einfach geschlagen geben und sinnt auf Rache. 

    Über den Schreibstil von Iny Lorentz braucht man eigentlich nicht diskutieren. Die Bücher des Autorenduos lassen sich leicht und flüssig lesen, ohne, wie das bei manchen anderen historischen Romanen passiert, zu ausschweifend und langatmig zu werden. Im Gegensatz zu den anderen Büchern von Iny Lorentz fand ich dieses allerdings sehr langweilig. Die Geschichte nahm für mich nicht wirklich Fahrt auf und das Potenzial von Maries Schicksal wurde meiner Meinung nach nicht ganz ausgeschöpft. Für meinen Geschmack waren Teile der Handlung zu konstruiert, andere zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Sorry, aber Marie ist keine Goddess. und kein Racheengel, dem irgendwie Superkräfte verliehen wurde. Abgesehen davon, dass unsere Protagonistin irgendwie gleichzeitig zu viel Pech und zu viel Glück hatte, wurde ich auch so nicht warm mit Marie. Sie wirkte auf mich kalt und in Teilen auch unauthentisch. Auch hatte sie - abgesehen von ihrem Schicksal natürlich - nichts spannendes an sich. Ein weiterer Punkt, den ich bemängeln muss, ist, dass die Geschichte nicht besonders Gut mit dem historischen Hintergrund verflochten ist. Bei den anderen Büchern von Iny Lorentz hat dies meiner Ansicht nach viel besser geklappt. Hier hatte man zwar mit dem Konzil von Konstanz und in weiterer Folge mit der Hinrichtung von Jan Hus eine gute Möglichkeit, allerdings wurde diese nicht genutzt und die Geschichte blieb in historischer Sicht sehr flach, und hätte eigentlich zu fast jedem beliebigen Zeitpunkt spielen können. 

    Um ehrlich zu sein hatte ich, nachdem ich schon einige andere Bücher von Iny Lorentz gelesen habe, mir mehr erwartet. ich verstehe den Hype, der um diese Reihe gemacht wird nicht ganz, da meiner Meinung nach andere Bücher des Autorenduos die Aufmerksamkeit viel mehr verdient hätten. Trotzdem kann ich das Buch an alle empfehlen, die gerne einen seichten und lockeren historischen Roman. Außerdem ist das Buch gut für den Einstieg in das Genre geeignet. 

  4. Cover des Buches Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer (ISBN: 9783764531065)
    Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Der Wanderer

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Marrojeanne

    Die Reise geht weiter. "Die Magie der Tausend Welten - Der Wanderer" ist der zweite Teil der Saga rund um die Geschichte von Rielle und Tyen.
    Rielle die sich so langsam mit dem Gedanken anfreundet eine Magierin zu sein und Magie nutzen kann und dass daran nichts verwerfliches ist, im Gegensatz zu dem Glauben wie sie aufgewachsen ist. Tyen dagegen muss seine Ausbildung abbrechen, weil der Raen zurück gekehrt ist und die Schule wo er gelernt und gelehrt hat, geschlossen wurde, da die Schule selbst gegen die Gesetze des Raen ist.
    Zwei unterschiedliche Charaktere und doch nähern sie sich irgendwie an, auch wenn sie erst zum Schluss aufeinander treffen. Auf welchen Seiten sie jeweils stehen, ist noch nicht ganz raus.
    Die Geschichte hat alles: Rebellion und Spionage, Erlernen der Zauberei, Reisen durch die vielen Welten und somit Erkundungen.
    Bildreich und doch ruhig wird die Geschichte erzählt.
    Dabei wechseln sich die Abschnitte zwischen Rielle und Tyan mehr oder weniger ab. Alle ca. 5-7 Kapitel fängt ein neuer Abschnitt an, der entweder von Rielle erzählt oder von Tyen.
    Genau wie die Figuren war ich auch als Leser unwissend, was der Raen nun für ein Mensch ist, gut oder böse. Oder doch ein und das selbe einer Medaille, je nach Standpunkt.

    Die Geschichte war jetzt nicht so aktionreich, da die Figuren eher ständig unterwegs waren, um Kämpfe zu verhindern, aber dennoch konnte ich gut in die Welt eintauchen, bzw. den Welten, denn man wird in viele entführt.

  5. Cover des Buches Tintenwelt 3. Tintentod (ISBN: 9783791504766)
    Cornelia Funke

    Tintenwelt 3. Tintentod

     (2.810)
    Aktuelle Rezension von: Wilma_Mueller

    Ich habe das Buch schon vor einer ganzen Weile gelesen und ich finde es immer noch atemberaubend. Besonders wie in diesem Finale die Buchtitel eingebaut wurden, ist einfach genial. Außerdem hat es Cornelia Funke geschafft eine wundervolle, vielschichtige Welt Stück für Stück aufzubauen, sodass man als Leser nicht ins kalte Wasser geschmissen wird sondern alles in Ruhe erkunden kann, auch wenn einen die Spannung durchaus zwingt schnell weiter zu lesen. Alles in allem kann ich die ganze Trilogie einfach nur weiterempfehlen.

  6. Cover des Buches Das Lied der Nacht (ISBN: 9783764532635)
    C. E. Bernard

    Das Lied der Nacht

     (146)
    Aktuelle Rezension von: IsaPhantastismus

    „Das Lied der Nacht“ ist der Auftakt der Wayfarer-Saga von C. E. Bernard. Neben der poetischen Erzählung, welche auf 386 Seiten beschrieben wird, befindet sich innerhalb des Buches eine Leseprobe zum zweiten Teil. Aber es gibt auch einige digitale Sonderinhalte zu entdecken, wie eine Hörprobe, ein Begrüßungsvideo der Autorin, die Playlist und das Moodboard auf Pinterest. 

    Die Erzählung an sich ist in Rahmen- und Binnenhandlung unterteilt, welche durch einen auktorialen Erzähler beschrieben werden. In der Rahmenhandlung wird eine Geschichte erzählt, in welcher es in der Binnenhandlung eigentlich geht. Es soll der Eindruck vermittelt werden, dass der Leser*in sich mitten im Geschehen befindet; als richte sich die Erzählung direkt an jene*n. 

    Verfolgt wird durchgängig eine Hauptgeschichte, die jedoch durch unterschwellige Perspektivenwechsel, die auch Mitten in der Handlung auftreten, unterstützt wird. Damit wird der Leser*in an mehrere Orte gleichzeitig geführt, um die Geschichte aus jeder Perspektive hören zu können.

    Die Geschichte handelt von einer Gruppe Entwurzelter, welche aus dem Wanderer Weyd, der Bardin Caer und ihren Freunden Bahr, Jori und Bellitas besteht. Jene wohnen in einem alten Posthaus, nicht weit von der eisernen Festung entfernt, in einem Land, in welchem es nicht erlaubt ist des Nachts zu singen oder ein Licht zu entzünden. Die Angst vor den schwarzen Schatten ist zu groß.
    Doch dass diese bereits wieder zurück sind, bereit alles und jeden in den Tod zu reißen, ahnen die Freunde noch nicht. Erst als ein Überlebender einer Siedlung sie aufsucht und ihnen davon berichtet, bleibt ihnen nichts Anderes, als zu fliehen. Alles, was sie mit auf den Weg bekommen, ist ein Teil eines alten Liedes, in einer Sprache, welche niemand mehr zu sprechen weiß – das Lied der Nacht.
    – Und außerdem die mysteriöse Botschaft, die Feuer wieder zu entzünden.
    Also begibt sich die ungleiche Truppe in die eiserne Festung um den grausamen eisernen Baron über die Geschehnisse in Kenntnis zu setzen. Doch er hat kein Interesse an dem Wohl seiner Bürger. Sondern viel eher an einem blutigen Krieg.

    Titel: „Das Lied der Nacht“ ist überaus passend gewählt. Es macht neugierig und gleichzeitig dient er als Bindeglied der Erzählung. Außerdem wird er sogar innerhalb der Geschichte wieder aufgegriffen und sogar zum leitenden Motiv.

    Cover: ist in mystischen Blautönen gehalten. Abgebildet ist ein Gebirge und eine schemenhafte Burg bei Vollmond, während in der Ferne Feuer zu brennen scheinen. Es ist glänzend und hat ein gewisses Gefühl bei der Berührung. Schwer zu beschreiben, es fühlt sich einfach ziemlich gut an! Außerdem ist es durch den Glanz wirklich hübsch und bekommt etwas noch Phantastischeres.
    Der Titel steht mitten im Gebirge. Ich mag aber die minimalistische, malerische Ausführung des Covers und finde es überaus passend. Schließlich spielt auch die Durchquerung des Gebirges eine wichtige Rolle, die damit aufgegriffen wird.

    Plot: war leicht zu verfolgen, da der auktoriale Erzähler die Binnenerzählung leitet. Der Schreibstil hat der ganzen Handlung etwas Poetisches verliehen und zumindest mich sogleich verzaubert. Ich konnte mich von der Geschichte gar nicht losreißen.
    Die Handlung dreht sich insbesondere um den Wanderer Weyd und dessen Bardin Caer. Nachdem sie von einem Überlebenden des Schattenangriffs aufgesucht werden, entscheiden sie sich zur eisernen Festung und dem eisernen Baron zu fliehen. Dort gibt es harte Regeln – des Nachts darf es nur geflüstert werden und kein Licht entzündet werden, aus Angst die unnachgiebigen Schatten anzulocken. Es wird klar: die umliegenden Dörfler müssen evakuiert werden, aber das schaffen sie nicht alleine. Ein Glück schließt sich ein Gardistentrupp an, der ihnen hilft die Flüchtigen in die Burg zu schaffen. Doch der Eiserne Baron hat Sorge, dass die Vorräte nicht reichen. Dass die Entwurzelten für alles Schlechte Schuld sind.
    Denn sie bringen das Lied der Nacht in die Stadt und auch wenn die Bardin einen gewissen Stand hat, lässt sie sich nicht davon abbringen, ihrem Wanderer zu helfen und ihre Stimme in der Nacht zu gebrauchen.
    Doch es scheint nur eine Sache zu geben, die wirklich funktioniert: „Entzündet die Lichter!“.
    – Während in der eisernen Stadt die Scheunen und Häuser brennen. Ihnen wird klar, dass sie über das Gebirge hinweg weiter reisen müssen, auch wenn es ein überaus gefährlicher Weg ist, um die vier Lichter zu entzünden.

    Die Charaktere sind vielfältig und interessant. Was mir jedoch zuerst aufgefallen ist: sie alle sprechen unterschiedliche Sprachen, welche ihnen wie Magie einige Vorteile bieten. Caer kann mit den Klängen sprechen, welche für sie lauter und leiser werden können; Jori mit den Tieren und Bahr mit dem Feuer. Ich finde diesen Aspekt sehr gut gelungen und mal eine andere Ansicht auf Magie.
    Die Hauptcharaktere, bestehend aus der Gruppe ungleicher Freunde, welche sich schon viele Jahre kennen, werden bereits im ersten Kapitel ausführlich vorgestellt. Man bekommt einen detaillierten Eindruck der einzelnen Personen und erfährt in kurzen Fassungen die Vorgeschichten von ihnen. Bahr lebte als Seefrau auf einem Schiff, Jori versuchte jede Sprache der Tiere zu erlernen, Weyd wanderte unablässig umher und Caer arbeitete stets als Bardin, auch beim Eisernen Baron.
    Dabei sind sie alle sehr unterschiedlich und werden durch die auktoriale Erzählinstanz in passenden Momenten noch weiter ausgeschmückt. So wurde vor allem die Liebe zwischen Weyd und Caer sehr deutlich, welche die ganze Handlung über begleitet. Jedoch nicht penetrant, sondern innerhalb des poetischen Ensembles.
    Während Weyd sehr ruhig und pessimistisch ist, am liebsten alles im Alleingang erledigen würde und sich nur gegenüber seiner Bardin Caer sanft gibt, ist jene aufmüpfig und steht als Kämpferin für sich und ihre Freunde ein, wobei sie auch sehr aufopferisch wirkt. Bahr und Jori sind beide etwas älter und besonnener; Jori verkörpert den guten Freund, auf den man besonders aufpassen muss, der jedoch in allem und jedem etwas Gutes sieht; Bahr ist die schroffe Seemansfrau, welche durch ihre Erfahrungen glänzt und gleichzeitig nicht ohne Furcht ist. Jeder Charakter hat eine eigene Haupteigenschaft, wodurch sie sich in der Gruppe sehr gut ergänzen und für gewitzte Dialoge und Handlungen dienen.

    Doch auch die Nebencharaktere, wie das Zwillingspaar Jelscha und Andrin, welche den Trupp früher oder später begleiten und ebenfalls nützliche Eigenschaften mit sich bringen oder Ealdre, der keinen Menschen verkörpert, gehüllt in seinen Sternenmantel, sind sehr schön ausgekleidet und werden innerhalb der Erzählung vertieft. Allgemein beschränkt sich die Autorin auf das Auskleiden der wichtigsten Charaktere und verweilt nicht lange mit eher unwichtigen. Das hat mir richtig gut gefallen!

    Fazit: fesselnd, besonders und ich denke heute noch oft an das Buch!

  7. Cover des Buches Ewige Liebe (ISBN: 9783453523029)
    J.R.Ward

    Ewige Liebe

     (1.047)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Der dritte Band gehört zu meinen Lieblingen, weil ich endlich mehr über Rhage erfuhr und mich ein gefühlsgeladener Band erwartete. Warum das so ist erfährst du spoilerfrei unten im Text.

    Meine Meinung zum Cover:
    Die Cover der Black Dagger Reihe sind einfach gehalten und doch strahlen sie ein Gefühl der Anziehung aus. Mir gefällt die Art und Weise der Gestaltung sehr. 

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Der dritte Band beginnt ruhig und gemächlich, was allerdings nur kurz anhält. Ich erfuhr viel über Rhage und das was ihn im steckt – seinen Fluch – und das live und in Farbe. Schon bald danach geht es mit Mary und ihrem Leben los. Die Beiden ahnen noch nicht im Geringsten etwas voneinander. Mary lernt den jungen Mann John kennen, der sie schließlich zu der Bruderschaft führte, ohne dass beide auch nur ein bisschen davon ahnen. Dort erlebte ich eine sehr emotionsgeladene Begegnung von Rhage und Mary, die viele aufregende Geschehnisse in Gang setzen. 

    Das gesamte Buch las sich rasend schnell, weil ich so sehr vom Geschehen gebannt war. Nach wenigen Kapiteln war ich wieder voll im Black Dagger Fieber und wollte das Lesen nicht unterbrechen. Die Pausen für den Buddyread einzuhalten war wirklich schwer. Es wurde schnell immer emotionaler und gefühlvolle, besondere Szenen wurden häufiger. An einem ruhigen Ort schlug das Böse zu und brachte die Gefahr nahe an Mary heran. Rhages Handeln war für mich sehr heldenhaft und romantisch zugleich. Nach jenen heftigen Ereignissen folgten intensive, wahrheitshaltige und wunderschöne Kapitel, die ich mit Liebe im Herzen und Freude in den Augen verfolgte. 

    Mary ist eine starke und taffe Frau. Leider stecken in ihr durch das was sie erlebt hat auch viele Komplexe und Ängste. Ich konnte das sehr gut nachvollziehen. Es war schön zu erleben, wie Rhage mit ihr umging und ihr klar machte, dass sie trotz allem eine begehrenswerte Frau ist. Die Erotik war in diesem Buch auch wieder vorhanden, nahm jedoch keinen großen Raum ein. Sie ist wieder immer sehr schön und stimmig beschrieben und in das Geschehen integriert. Die Autorin J.R. Ward hat das Können dafür.

    Die Gefahr mit den Lessern im Hintergrund brodelt allerdings ständig mit und wartet auf seinen großen Ausbruch. Ich bin wirklich gespannt, wie und wann es dazu kommen wird. Nach dem Ende von Band 3 werde ich sehr bald mit dem Nächsten beginnen, denn ich muss wissen, wie es weitergeht.

    Mein Fazit:
    Der dritte Band befasst sich mit dem Bruder Rhage, seinem Fluch und der liebevollen Mary. Ich erlebte eine wunderschöne, emotionale Geschichte mit einer starker Storyline. Das Buch ist gefühlvoll, flüssig und mit einer starken Aussagekraft geschrieben. Die wenigen erotischen Szenen sind stimmig und passend dargestellt. Das Geschehen schreitet schnell voran und offenbart am Ende, dass Liebe nicht immer dort zu finden ist, wo man denkt. Ich war erneut tief im Black Dagger Fieber und genoss das Lesen sehr. 

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  8. Cover des Buches Bruderkrieg (ISBN: 9783453565104)
    J.R.Ward

    Bruderkrieg

     (990)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Das Cover ist ein Traum. Diese Stadt und als Highlight mit dem Lichtstrahl. Der erinnert mich so an Rhage.

    Meine Meinung zum Buch:

    Dieses Buch habe ich mit Viktoria zusammen gelesen und es machte mir wieder großen Spaß mich mit ihr auszutauschen und Vermutungen aufzustellen, wie es weiter geht.

    In diesem Band ging es diesmal mehr um Mary und Rhage aber auch Bella und Z. Aber auch wurde wieder einiges über Mr. O erzählt.

    Mary und Rhage machten sich es aber auch nicht einfach. Sie redeten nicht richtig miteinander, so kam es dann oft zu Missverständnissen. Doch ich muss sagen ich finde das Mary eine starke Frau ist. Man hatte das Gefühl, das sie nichts schockieren konnte. Ganz besonders in den Moment, wo sie Rhages Fluch sah. Ich wäre persönlich schreiend weggerannt. Auch lernte ich Z etwas besser kennen. Er gab mir eine kleine Einsicht in seine Vergangenheit, die schrecklich war und er tat mir so in der Seele leid. Trotz das Z sich zu Bella hingezogen fühlt (Das ist mein Gefühl) versucht er sie auf Abstand zu halten. Nun höre ich aber langsam auf sonst erzähle ich euch noch die ganze Geschichte.

    Die Autorin entführte mich wieder in ihre Geschichte und die ganzen Gefühle der Charaktere übertrugen sich auf mich. Ich litt, liebte und kämpfte mit. Es gab auch stellen, wo ich einfach mal lachen musste, aber es gab auch stellen, wo ich Gänsehaut pur bekam.

    Mein Fazit:

    Das Ende war wieder mega gewesen. Gänsehaut war vorprogrammiert gewesen. Die Gefühle der Charaktere übertrugen sich auf mich. Nun freue ich mich schon bald den nächsten Band zu lesen.

  9. Cover des Buches Mondspur (ISBN: 9783453565111)
    J.R.Ward

    Mondspur

     (954)
    Aktuelle Rezension von: DarkMaron

    Es geht wieder in der Bruderschaft und dieses Mal gehts um Zsadist und Bella. Bella wurde entführt und Zsadist tut alles um sie zu suchen. Später versucht Zsadist alles den Lesser zu finden, der Bella das alles angetan hat. Bella möchte aber noch einiges mehr von Zsadist, doch er möchte es nicht so weit mit ihr gehen, was Bella sehr verletzten tut. Doch alles liegt an der Vergangenheit von Zsadist. Wieder gehts gut weiter in der Bruderschaft, dieses Mal halt mit Zsadist, der mir etwas in der Vergangenheit leid tat, was ihm da passiert ist. Aber das er mit Bella so umgeht, statt endlich zu seinen Gefühlen zu stehen. Dennoch ist es spannend wie es mit den beiden weitergeht, weil es am Ende sehr danach klang, dass im nächsten Band es weiter geht mit den beiden. Hoffe die beiden kommen endlich zu einem gemeinsamen Punkt und reden nicht immer alles weiter drum herum.

  10. Cover des Buches Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen (ISBN: 9783404180714)
    Mary E. Garner

    Das Buch der gelöschten Wörter - Die letzten Zeilen

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Anika_Cordshagen

    Ich fand es sehr schwierig, mich zwischen drei und vier Sternen zu entscheiden. Wie in den vorherigen Bänden war der Schreibstil sehr angenehm, die Figuren sympathisch und authentisch. Der dritte Band startet auch ebenso spannend; leider flacht die Spannung noch vor dem großen Finale ab. Das Buch war trotzdem interessant und angenehm zu lesen. Die beschriebene Bücherwelt ist einfach großartig.

    Zwei Dinge haben mich in diesem Buch gestört: Zum einen gab es auffällige Logikfehler. Eine Person sagt etwas, und nur wenige Seiten später wird es einer anderen Person in den Mund gelegt. Eine Person geht an ihnen vorbei weg und steht dann plötzlich hinter ihnen? Gwen ist in einer Situation anwesend und ist zwei Seiten später ganz überrascht, was passiert ist? Das so etwas mal passieren kann, keine Frage, aber hier war es schon auffällig, vor allem bereits im Klappentext.

    Und dann das große Finale, das über zwei spannende Bände eingeleitet wird und dann ... geht der Bösewicht, der zwei Welten über Jahre in die Mangel genommen hatte, innerhalb von drei vier Seiten einfach so unter. Taucht nicht einmal in seiner eigenen Buchwelt noch einmal auf, um sich zu wehren. Da war ich zugegebener Maßen ein wenig enttäuscht. Auch Hopes Ende mit Rufus - da ist sie die ganze Zeit so schlau und kombiniert so gut und kann sich nicht merken, wie die Verwandschaft zwischen Kenan, Rufus und Lewis ist? Ich habe mich über Kapital hinweg gefragt, ob die Autorin selbst vergessen hat, was sie dem Leser darüber erzählt hatte.

    Super schade fand ich auch den Abschied am Ende. In der Zentrale gibt es doch so gutes Internet. Warum können Hope und Rufus dann nicht mit Gwen und Co. darüber in Kontakt bleiben? Hätte sie nicht vielleicht sogar einen neuen Weg in die Zentrale erschreiben können? Halt nicht durch das Portal, aber vielleicht anders?


    Insgesamt habe ich die Reihe trotzdem in guter Erinnerung und empfehle sie gern weiter. Es ist so eine schöne, fantasievolle Welt. Welcher Bücherfreund fängt hier nicht an zu träumen?

  11. Cover des Buches Tannenstein (ISBN: 9783423262187)
    Linus Geschke

    Tannenstein

     (109)
    Aktuelle Rezension von: angie_molly



    Tannenstein von Linus Geschke

    Nur einer kann den Wanderer, der mordend durch die Lande zieht stoppen, Alex Born,Ex-Polizist, mit besten Kontakten zur Russenmafia. Als der Wanderer seine Geliebte tötet, ist die Zeit der Rache gekommen. Ein zutiefst beklemmender Thriller, den man nicht aus der Hand legen kann!




  12. Cover des Buches Menschenkind (ISBN: 9783453532823)
    J.R.Ward

    Menschenkind

     (848)
    Aktuelle Rezension von: ViktoriaScarlett

    Die Geschichte um Butch und Marissa wird von der Autorin direkter, doch nicht minder spannend erzählt. Warum ich das Buch beinahe verschlungen habe, teile ich dir unten im Text mit.

    Meine Meinung zum Cover:
    Die Cover der Black Dagger Reihe überzeugen wie immer mit ihrer Schlichtheit und der Düsternis. Genauso ist es auch bei diesem zu »Menschenkind«. Mir gefällt der Gestaltungsstil und die damit verbundene Einheitlichkeit.

    Meine Meinung zum Inhalt:
    Mit Butch kam endlich jener Protagonist in den Vordergrund, welcher in meinen Augen ein Happy End verdienen würde. Leider schien dies aufgrund seiner Abstammung schwierig, doch zum Glück ließ er sich davon nicht unterkriegen. Mit der Entführung Butchs bekam die Geschichte einen stark veränderten Verlauf. Die Konsequenzen daraus waren hart und schrecklich. Gleichzeitig führte das Ganze zu einer wichtigen Aussprache. 

    Zu meiner Erleichterung gab es Sachen Liebe nicht das große Hin und Her. Erotische Szenen fehlten genauso wenig, die von der Autorin schön und realistisch beschrieben wurden. Die Gefühle und Worte wurden direkt ausgesprochen. Allerdings war damit nicht alles getan, denn jetzt kamen die Probleme mit all ihrer Wucht. Traurigerweise schien es keine Möglichkeit zu geben, dass sich eine Chance auftat. Butch veränderte sich aufs Massivste, zeigte neuen Seiten, die Folgenreiches erahnen ließen. Im selben Moment kam ein Verdacht in mir auf, der auch mit Vishous Handlungen zu tut hatte. Könnte er vielleicht … Doch wie? Nein, es schien nicht zu passen. Durch weitere Ereignisse wurde mein Verdacht jedoch genährt. 

    Die Lesser bzw. ganz besonders der Hauptlesser und Omega trieben ihre düsteren Pläne voran. Dabei war Mr. X nicht gleich zu durchschauen, doch etwas ganz Bestimmtes sorgte bei mir für eine gefährliche Vorahnung. Auch mit John ging es weiter, wobei er mich große Sorgen bereitete. Ich fragte mich, ob er die kommenden Ereignisse gut überstehen würde. Meine Aufmerksamkeit erregte zudem Vishous. Auch ihm machte die ganze Sache schrecklich zu schaffen. Scheinbar noch mehr als Butch, für den Marissas Sicherheit an erster Stelle stand. Marissas zeigte im Verlauf, dass sie ihr Selbstwertgefühl nicht gänzlich verloren hatte und bereit war, für ihr Glück einiges zu tun.

    Der Band las sich unglaublich schnell, dabei fühlte es sich gar nicht wie knapp über 300 Seiten an. Trotz des Buddy-Reads verschlang ich die Seiten und konnte es kaum erwarten weiterzulesen. Der Austausch über die Kapitel machte mir großen Spaß. Die Spannung stieg immer weiter an und ließ mich mitfiebern. Das letzte Kapitel endete an einem extrem emotionalen Punkt. Der Verlag teilte die Geschichte wahrlich an einer gemeinen Stelle. Der nächste Band muss schnellstens gelesen werden!

    Mein Fazit:
    Der siebte Band wurde von der Autorin J. R. Ward direkter erzählt. Die Ereignisse folgten klar aufeinander und die Gefühlsverhältnisse klärten sich bald auf. Die Entführung Butchs brachte schlimme Folgen für alle mit sich. Daraus entwickelte sich eine starke und spannende Handlung. Das Buch las sich wie im Flug und fühlte sich deshalb kürzer an. Marissa war gezwungen zu handeln. Vishous hatte einiges zu tun, um nicht durchzudrehen. John hatte mit seiner Wut und dem Schmerz zu kämpfen. Im Mittelpunkt standen jedoch Butch und Marissa, wobei dessen Abstammung eins der größten Probleme zu sein schien.

    Ich vergebe 5 von 5 möglichen Sternen!

    Das Buch stammt aus meinem eigenen Besitz (selbst gekauft) und wurde von mir nach dem Lesen freiwillig rezensiert.

  13. Cover des Buches Dunkles Erwachen (ISBN: 9783453532816)
    J.R.Ward

    Dunkles Erwachen

     (919)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Black Dagger - Dunkles erwachen

    Das Cover sieht mal wieder toll aus. Ganz in rot und mit herrumflatternden Fledermäuse. Mein Cover ist rot, es gibt das Cover aber auch in grün und blau glaube ich.

    Das Glosser finde ich richtig gut am Anfang, da kann man dann wenigstens alles nachschlagen, was man nicht weiß.

    Die Story ist gut geschrieben, man kommt sofort in die Geschichte hinein. Sie geht gleich an Band 5 weiter. Man hat das Buch einfach gesplittet, deshalb gibt es jetzt wahrscheinlich Doppelgänger.

    Die Erzählung aus unterschiedlichen Perspektiven finde ich richtig gut. Zsadist und Bella stehen hier im Mittelpunkt. Ihre Liebesgeschichte gefällt mir sehr gut und zu den anderen Geschichten finde ich persönlich die schönste Geschichte.

    Natürlich findet man hier viel Erotik und Action und natürlich Liebe. Die Emotionen sehr gut getroffen. ALLES vorhanden.

  14. Cover des Buches Wanderer 1: Sand der Zeit (ISBN: 9783646600667)
    Amelie Murmann

    Wanderer 1: Sand der Zeit

     (151)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Auf dieses Buch habe ich mich wirklich gefreut wegen des tollen Klappentextes und des wunderschönen Covers.

    Emilia kann ihren Augen nicht trauen, als sie Plötzlich zwei Jungs aus einem Bild springen sieht, die auch kurz darauf wieder darin verschwinden. Auch kurz danach erleidet sie Ohnmachtsanfälle in denen sie Ereignisse sieht, denen nicht zu trauen ist. Man landet hier sehr schnell in der Welt der Wanderer, was mir persönlich gut gefallen hat. So liest man nicht stundenlang eine Geschichte bis endlich einmal etwas passieren mag.

    >>SPOLIEL <<Der Anfang der Geschichte gefiel mir sehr gut, doch leider fehlte es mir irgendwann einmal an Erklärungen. Es geschieht so viel, ohne gewisse Erklärung dazu, so sind am Ende noch unheimlich viele Fragen von meiner Seite aus unbeantwortet. Auch erschien mir die Geschichte dadurch tatsächlich ein klein wenig Langatmig.

    Beispielsweise kann ich nicht richtig nachvollziehen wieso es so viele „Organisationen“ oder Gruppen gibt, denn letzten Endes sind es eigentlich nur zwei. Auch das diese voneinander nicht wirklich viel wissen. Dann der Teil das Emilias Part in der Geschichte gefährlich ist und tödlich enden kann, hier ist am Ende überhaupt nichts gefährlich finde ich. Sie setzt das Teil zusammen und es passiert… nichts.

    Auch Der Göttliche Teil, ist zwar eine gute Idee, aber etwas schwach umgesetzt worden. Er warnt sie hier vor, sagt er kommt davor noch einmal… doch bis zum Ende war er dann weg und seine Andeutungen ergaben keinen Sinn. Auch die Gefangenen die die Hüter der Sanduhr sozusagen sind… hmm… genauere Infos gab es dazu bis jetzt noch nicht.

    Viele Fragen wenig Antworten, klar es gibt noch einen zweiten Teil, doch geht es laut Klappentext dann auch wieder um ein anderes Problem und ein Großteil der Fragen sollte schon beantwortet werden bevor man sich in ein neues Abenteuer stürzt.

    Das andere was mich an der Geschichte stört sind die Charaktere selbst. Sie wirken aufgesetzt und gezwungen lustig. Emilia erscheint in der Geschichte ein wenig Emotionslos, ich hätte mir an machen stellen mehr Reaktion von ihr gewünscht, einen besseren Einblick in ihre Gefühlswert. Bestes Beispiel hier: Sie erfährt das sie Adoptiert ist… und an sich gibt es kaum eine Reaktion, Schock oder das sie es nicht versteht. Die Frage wieso… lauter Dinge, die angesprochen hätte werden müssen oder emotionaler und glaubwürdiger umgesetzt hätten sein sollen.

    Ihre Freundin Kit (von der Freundin vor all dem, bekommt man nichts mehr mit… die ist dann verschwunden), versucht ständig Locker und cool zu wirken. Sie hätte auch ein wirklich toller und abwechslungsreicher Charakter sein können der frischen Wind in die Sache gebracht hätte. Doch hat sie mich einfach nicht überzeugen könne. Ich wusste dass wenn eine Aktion von Kat kommt, das ganze wohl lustig hätte sein sollen doch so richtig zum Lachen oder erheitern konnte mich das Ganze nicht.

    Die Bösewichte fand ich ebenfalls nicht überzeugend. Hier einmal Logan, der wohl nicht Böse zu sein scheint und man dank einer Vision auch erahnt das hier noch was kommt, hoffe ich, denn sonst war das auch nur eine Erwähnung die nie wieder im Buch aufgefasst wird und somit total unnötig gewesen ist.

    Auch versteh ich die Bösewichte nicht. Hier arbeitet jeder für jeden, am Ende ist es so, dass ich nicht mal verstehe wieso sie sich die Arbeit gemacht haben. Ich hätte einfach abgewartet bis die gegnerische Partei alle Körner gesammelt hat und am Ende, wie es ja geschehen ist, einfach jemanden reinschicken und die Teile holen.

    Mich ärgert es, da es so viele tolle Ansätze gegeben hat. Das mit der Zeit zurückspulen fand ich klasse. Hier hätte man so viele spannende Momente zaubern können. Mehr Gefühlswert die die ganze Romanze mir Herzklopfen untermalt hätte. Bessere Handlungsweisen der Charaktere hätten alles glaubwürdiger gestaltet. Mich persönlich  stören die viele Parallelen zu bekannten Büchern, die oft in anderen Rezensionen Kritisiert wurden überhaupt nicht, viel eher das es eben einfach tiefgründiger hätte sein sollen.

     

    Fazit

    Ein Buch das ich gerne gelesen habe, mich allerdings genauso enttäuscht hat. Die Geschichte hätte tiefgründiger sein dürfen, ich hatte das Gefühl es wird bei der Story, den Charakteren bis hin zu der Handlungsweise dieser, nur an der Oberfläche gekratzt. Es gibt viele offene Fragen die ein enttäuschtes Gefühl am Ende hervorgerufen haben, statt eine Freudige Erwartung auf den zweiten Band. Daher gibt es leider nur 2 Sterne von mir.

  15. Cover des Buches Askir - Die komplette Saga 1 (ISBN: 9783492703338)
    Richard Schwartz

    Askir - Die komplette Saga 1

     (97)
    Aktuelle Rezension von: SoulofRyuk

    Auch wenn die Erzählart und die Wortwahl sehr einfach waren und wenig tiefgreifende Gedanken eingebracht werden, so ist die Geschichte doch sehr schön und spannend gestaltet. Ich habe viele Stellen gehabt, wo ich wirklich gepackt war und das Buch nicht mehr weglegen könnte. Also für nebenbei wirklich lohnenswert!

  16. Cover des Buches Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane (ISBN: 9783789147494)
    Tanya Stewner

    Alea Aquarius - Das Geheimnis der Ozeane

     (129)
    Aktuelle Rezension von: BuecherMaus

    Diesmal geht es mit Spannung und liebevollen Momenten weiter nach Island, um hoffentlich Aleas Vater zu finden.

    Direkt am Anfang, kommt schon ein heftiges Unwetter auf und die ganze Alpha Cru arbeitet wie immer perfekt miteinander, um das Gewitter zu ,,besiegen". Doch auf einmal entdeckten sie seltsame Wesen, die die Crusis auf besondere Art schützen konnten. Sobald das Unwetter vorbeigezogen war, machten sie sich auf den Weg nach Reykjavík, um dort noch ein wenig Geld zu verdienen, da der Rest des letzten Auftrittes schon verbraucht war. Dort angekommen, bauten sie alles auf und starten sofort ihre Vorführung. Diese lief so gut, dass sie Sammy sogar noch einen oder auch zwei Herzenswünsche erfüllen konnten. Doch jetzt kam es  zu dem eigentlichen Grund, warum sie hier her gekommen waren: Aleas Vater! 

    Werden sie ihn finden?

    Wiedereinmal fand ich dieses Buch total spannend und einfach magisch!

    Dieses Buch ist eindeutig dicker als die anderen beiden Bände. Doch dies merkt man gar nicht, wenn man sich so richtig ,,fest gelesen" hat.

    Wiedereinmal ein super tolles Buch und auch auf jeden Fall ein tolles Geschenk!

  17. Cover des Buches Vampirherz (ISBN: 9783453532922)
    J.R.Ward

    Vampirherz

     (802)
    Aktuelle Rezension von: leoseine

    Meine Meinung zum Cover:

    Der Unterschied zwischen der Eule und den Fledermäusen wurde mir erst zum Ende der Geschichte richtig klar. Das Blau ist wunderschön und zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Wunderschönes Cover.

    Meine Meinung zum Buch:

    Puh, wo ich fertig war mit lesen, musste ich erstmal tief durchatmen. Auch, wenn es teilweise ruhig abging, war es wieder von Anfang bis Ende spannend gewesen. Meine Gefühle spielten Achterbahn. Diesmal konnte ich sogar mit Raten und bin ehrlich, ich wurde immer wieder von neuen Überrascht.

    Marissa und Butch haben sich es echt nicht leicht gemacht und es waren oft nur Missverständnisse oder weil der eine nicht zu Wort kam. Trotzdem fanden sie endlich mal den Punkt das sie sich aussprechen konnten. Der herzensgute John wurde auch mal aus seinem Jähzorn rausgeholt und durfte mal wieder lächeln, worüber ich mich wirklich sehr gefreut habe. Ich hatte schon echt Angst um ihn. Wie ihr ja wisst, mag ich Mr. X nicht aber den Wunsch, den er hegt, hat mich vollkommen überrascht und erstaunt. Und in gewisser Weise kann ich diesen Wunsch sogar nachvollziehen. V ist mir so ans Herz gewachsen, das ich so mit ihm litt, dass es schon teilweise schon im Herzen weh tat. Und ich hoffe das auch er irgendwann glücklich wird. Mein Herz schlägt im Moment für ihn.

    Das Ende war so wunderschön gewesen und berührend das ich wieder Tränen in den Augen hatte. Aber es gab auch stellen, wo ich echt lachen musste. Einfach zu schön gewesen.

    Mein Fazit:

    Wieder einmal gerieten meine Gefühle durcheinander. Ich litt mit, lachte mit und fieberte mit. Alles war so spannend gewesen. Besonders das Ende fand ich wunderschön und hatte sogar Tränen in den Augen.

  18. Cover des Buches Das dunkle Herz des Waldes (ISBN: 9783570312445)
    Naomi Novik

    Das dunkle Herz des Waldes

     (476)
    Aktuelle Rezension von: Ani-rockt

    DarkFantasy vom Feinsten. Mein Jahreshighlight 2021

  19. Cover des Buches Seelen (ISBN: 9783551312495)
    Stephenie Meyer

    Seelen

     (5.283)
    Aktuelle Rezension von: maikengreimel

    Ich habe so eine leichte Hass-Liebe mit mehrteiligen Geschichten... weil sie dich einerseits extrem in den Bann ziehen, wenn sie gut sind, andererseits oft an Qualität des Storytellings ab Band 2 mangeln. Nicht immer, after öfters. Seelen ist für mich persönlich ein wunderbares Beispiel für eine Geschichte, die man auf viele Bücher aufblasen könnte, aber glücklicherweise die Tiefe der Details nur in eines gepackt hat. Daher ist das Buch gespickt voll mit Details und spannenden Wendungen. Von meiner Seite eine Empfehlung! 

  20. Cover des Buches Ruf des Mondes (ISBN: 9783453523739)
    Patricia Briggs

    Ruf des Mondes

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Veritas666

    Das Ist Band 01 der "Mercy Thompson" Reihe von Patricia Briggs. 


    Es ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen das ich es wirklich genossen habe. NOrmalerweise lese ich nur Fantasy in denen eine Liebesgeschichte im Vordergrund steht. Somit war dies hier etwas neues und auch Positives. Ich habe das Buch wirklich gerne gelesen und mochte den größten Teil der Charaktere super gerne. Es sind so viel Bunt gemischte Wesen und Charaktere das einem nie langweilig wird.


    Es war sehr spannend geschrieben ohne langatmig zu werden. Auch die Entwicklung des Buches hat mich angesprochen und total neugierig auf Teil 02 gemacht. Ich mag Adam ja sehr gerne und hoffe das aus ihm und Mercy etwas wird. :D 


    Der einzige Kritikpunkt in meinen Augen ist die Grottenschlechte Übersetzung, für die die Autorin zwar nichts kann, mir aber wirklich sehr auf den Keks ging und man muss wissen das ich normal nicht so drauf achte aber das hier war stellenweise unter aller Sau.

  21. Cover des Buches Agatha Raisin und die Tote im Feld (ISBN: 9783404171415)
    M. C. Beaton

    Agatha Raisin und die Tote im Feld

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Wendy

    Inhalt: Klappentext

    Eine militante Wanderin, die ihr Ende im Feld des Erzfeindes findet - dieser Fall schreit förmlich nach einer Spürnase wie Agatha Raisin, meint Deborah, eine Freundin der Toten. Die geschmeichelte Agatha ist zwar gerade erst wieder in den Cotswolds angekommen, lässt sich aber nicht zweimal bitten. Ihr Plan: Sie und ihr Schwarm James schleusen sich als Ehepaar getarnt in den Wanderkreis des Opfers ein, um ungestört herumschnüffeln zu können. Gesagt, getan. Als kurze Zeit später ein weiteres Mitglied der Wandergruppe ermordet wird, schwant es den beiden, dass sie sich geradewegs in die Höhle des Löwen begeben haben ... 

    Meine Meinung:

    Dies ist der 4 Band von „Agatha Raisin Mysteries“. Für mich ist es das erste Buch aus der Reihe und von der Autorin M.C. Beaton. Von Anfang an war ich gleich mittendrin in der Geschichte. Der Schreibstil ist leicht und fließend. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ausgearbeitet. Agatha ist mir sehr sympathisch und es macht Freude mit ihr gemeinsam die beiden Todesfälle aufzuklären. Die Annäherung zwischen James und Agatha finde ich bezaubernd. Die vielen Gedanken, die sie sich macht, sind absolut aus dem Leben gegriffen und das hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.   

    Fazit:

    Der Handlungsablauf ist mäßig spannend, aber dennoch wurde ich gut unterhalten. Ich freue mich auf den nächsten Band.

  22. Cover des Buches Wanderer 2: Hüter der Zeit (ISBN: 9783646601381)
    Amelie Murmann

    Wanderer 2: Hüter der Zeit

     (56)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Ich muss zugeben, dass ich anscheinend doch recht viele Details aus dem ersten Band vergessen hatte.

    In die Handlung selbst kam ich aber gut und vor allem schnell wieder rein. Nur bei ein paar Begriffen oder Ereignissen hätte ich gerne noch mal eine kurze Erinnerungsauffrischung vertragen können.

    Insgesamt gefällt mir der Schreibstil besser als noch vom ersten Band – er hat sich auf jeden Fall weiter entwickelt.

    Ich mag an sich auch den Humor in dem Buch. Allerdings fand ich diese lockere Art und die ganzen Sprühe, einfach zu viel bzw. zu oft verwendet. Es gibt kein Abschnitt ohne.

    Das nahm die Ernsthaftigkeit fast komplett raus. Obwohl das von der Handlung her gelegentlich angebracht gewesen wäre.

    Dadurch, dass er immer da war, wirkte der Humor/Sarkasmus der Charaktere eben nicht mehr akzentuierend oder besonders oder hat Ereignisse/Szenen hervorgehoben. Es hat mich nach einer Weile sogar eher gestört. Ich kann mir aber vorstellen, dass gerade das sehr viele mögen.

    Auch in diesem Band merkt man, dass Amelie gerne viel liest und sie eben auch über das schreibt, womit sie sich in Büchern gerne beschäftigt.

    Das merkt man vor allem bei den griechischen Elementen.

    Wobei es nicht um griechische Mythologie direkt geht – also nicht um eine Adaption der griechischen Mythologie  – aber es tauchen die griechischen Götter auf und diese sind in einer ähnlichen Art und Weise wie in „Percy Jackson“ dargestellt. Also eher auf eine lockere, moderne Art.

    Und natürlich sind auch die Fantasieelemente aus dem ersten Band, auch hier vertreten.

    Ich finde die Geschichte wirklich extrem kreativ und es ist definitiv etwas Neues.

    Aber ich finde alles zusammen, ergab für mich kein 100%ig stimmiges Bild – ich finde nicht, dass das alles so gut harmoniert hat.

    Was ich aber sehr zu schätzen weiß ist, dass hier drin eben nicht diese ganz typischen 08/15 Muster ausgebreitet werden.

    So ist die Protagonistin durchaus in der Lage Gefühle für einen Jungen zu haben und gleichzeitig nicht ihr Gehirn aufzugeben. Es ist tragisch, aber das ist leider Selbstverständlichkeit.

    Außerdem wird eben auch sehr viel um eine (in dem Fall sogar mehrere) Liebesgeschichte drum rum geboten.

    Nicht alles erschien mir immer unbedingt logisch, ein zwei Dinge auch etwas gestellt – aber insgesamt eben sehr kreativ erdacht.

    Mit einem Ende, der die Geschichte wirklich abrundet.

     

    Fazit

    Die Geschichte ist sehr kreativ erdacht und gab es meiner Meinung nach in dieser Form noch nicht.

    Allerdings fand ich nicht, dass die ganzen Elemente wirklich zusammen gepasst haben – das Bild war für mich nicht so ganz stimmig.

    Trotzdem ein Buch ohne 08/15Mustern – wofür ich sehr dankbar bin und das zeigt, dass es geht.

  23. Cover des Buches Jamies Quest (ISBN: 9783000469350)
    Cornelia Franke

    Jamies Quest

     (50)
    Aktuelle Rezension von: angeltearz
    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bei dem Buch ein wenig hin und her gerissen bin.
    Ich finde den Plot genial. Ich mag Computerspiele sehr gerne und die Idee, dass sich der Protagonist in diesem Spiel wiederfindet, statt es einfach nur zu spielen, find ich super. Allerdings ist mir die Verbindung zu einem Computerspiel zu wenig. Im Prinzip hätte Jamie auch in ein Buch oder in einen Film gezogen werden können. Es hätte im Ablauf der Geschichte keinen Unterschied gemacht. Das finde ich so schade, da sich die Autoren ja sicherlich was dabei gedacht haben, dass es ein Computerspiel ist. Auch die Aufgabe war mir nicht stark genug hervorgehoben.
    Ansonsten mag ich die Geschichte gerne. Dass Jamie überhaupt irgendwo reingezogen wurde, nichts kennt und trotzdem von den Leuten gut aufgenommen wurde mit ihnen ein Abenteuer erlebt. Es hat Spaß gemacht es zu lesen.
    Hier und da hat sie ein paar Längen, aber die halten sich in Grenzen.

    Die Charaktere finde ich großartig. Ich mag Jamie wirklich gerne, vor allem von seiner Art her. Ich kann ihm vom Alter her aber leider nicht einschätzen. Einerseits geht er noch in die Schule, aber dann mit seiner Freundin und wie er sich generell gibt, könnte er schon erwachsen sein.
    Briors Bewohner finde ich unglaublich putzig und süß geschrieben. Genau so stelle ich mir die Charaktere in einem Computerspiel vor, sollte man diese mal treffen.

    Sexuelle Andeutungen gab es in dem Buch auch und ich weiß nicht, wie ich es einordnen soll. Es ist kein Jugendbuch, wenn ich es richtig gesehen habe. Aber… Ich weiß auch nicht. Sind sie Fehl am Platz? Sollen sie witzig sein? Keine Ahnung. Direkt verteufeln möchte ich das jetzt auch nicht.

    Über die Autoren zu schreiben fällt mir ein wenig schwer. Dominic ist Anfang 2018 leider verstorben. Das ist eine Tatsache die es mir schwer macht diese Rezension zu schreiben und auch Kritik zu üben. Leider kenne ich keine weiteren Werke von ihm, so dass ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Aber ich würde jetzt sagen, dass er ein toller Autor war. R.I.P.!
    Von Cornelia habe ich bereits schon ein weiteres Buch gelesen, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ich mag ihren Schreibstil sehr. Auch in diesem Buch merkt man die Harmonie der beiden Autoren.

    Übern Schnitt mag ich das Buch einfach. Es fehlt hier und da was, aber mein Gefühl sagt mir, dass ich unbedingt noch mehr davon lesen möchte.

    Das Cover: Ich mag das Cover so, so gerne. Es strahlt dieses gewisse Abenteuerfeeling aus.
    Ich bin ein großer Fan von Illustrationen und freue mich immer, wenn ich kleine Bildchen im Buch wieder finde.

    Fazit: Es hat hier und da ein paar fehlende Feinheiten, aber es hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Und das ist für mich die Hauptsache.
  24. Cover des Buches Winterlied (ISBN: 9789963526260)
    Katjana May

    Winterlied

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin_Lohde

    Bei diesem Roman war ich gespannt, wie er mir zusagen würde, da der Klappentext interessant klang.

    Das Cover allerdings konnte mich nicht so begeistern. Als ich dann mit dem Lesen begonnen hatte, wurde ich angenehm überrascht.

    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Noch dazu ist es spannend, interessant und manchmal auch etwas romantisch.

    So dass man es kaum mehr aus der Hand legen kann, nachdem man mit dem Lesen angefangen hat.


    Dieser Roman ist zwar gut geschrieben, nur finde ich , das man dieses Cover etwas anders hätte gestalten können.


    Jeder der gut geschriebene historische Romane mag, sollte sich ihn mal anschauen und evtl mal reinlesen und für sich entscheiden.

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks