Bücher mit dem Tag "wandern"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wandern" gekennzeichnet haben.

465 Bücher

  1. Cover des Buches Begin Again (ISBN: 9783736302471)
    Mona Kasten

    Begin Again

     (2.894)
    Aktuelle Rezension von: Petra78

    Ein typischer College-Roman mit süßer Lovestory - und doch so viel mehr.
    Kaden, der auf der Suche nach einem Mitbewohner ist, bricht seine eigene Regel und lässt Allie - ein Mädchen! - bei sich einziehen. Der coole, gut aussehende Kaden, der jede mögliche Komplikation vermeiden möchte und Mädchen doch nur mit nach Hause nimmt um Spaß mit ihnen zu haben...
    Und doch gefallen ihm die Macken seiner Mitbewohnerin immer mehr, nimmt sie mit zu seinem Wohlfühlplatz in den Bergen und irgendwann wird aus einer Zweckgemeinschaft mehr.

    Aber Kaden hat einige dunkle Jahre hinter sich, die ihn geprägt haben. Auch Allie hatte in ihrer Vergangenheit nicht immer nur schöne Erlebnisse und auch in ihr ist etwas ein klein wenig zerbrochen.

    Doch gemeinsam merken sie, dass sie nicht gebrochen, höchstens etwas verbogen sind...
    Mona Kasten schafft es immer wieder mit ihren Figuren mein Herz zu berühren. Die gesamte Again-Reihe ist wundervoll, aber vor allem der unnahbare Kaden, in seinem Herzen aber ein absoluter Beschützer, hat es mir angetan.

  2. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.722)
    Aktuelle Rezension von: GuinevereOriginal

    Das Buch "Obsidian" von Jennifer L. Armentrout erinnert mich ein wenig an das erste Buch der Biss-Reihe, doch es gibt deutliche Unterschiede, die das Buch Obsidian meiner Meinung nach besser machen.

    Die Hauptfigur Katy zieht mit ihrer Mutter in eine Kleinstadt, um dort ein neues Leben anzufangen. Katy ist eher eine Stubenhockerin die es bevorzugt Bücher zu lesen und an ihrem Buchblog zu arbeiten, doch ihre Mutter findet, dass sie mehr aus ihre Blase kommen sollte, somit schickt sie ihre Tochter zum Haus gegenüber, um sich bei den Nachbarn vorzustellen, doch leider läuft dies nicht so gut.

    Da kommt die Figur Daemon ins Spiel, dessen Namen gut seinen Charakter bzw sein erstes Auftreten widerspiegelt, denn er ist alles andere als nett (wenn auch irgendwie attraktiv).

    Das sich Katy später mit seiner Schwester Dee anfreundet, gefällt ihm ganz und gar nicht und diese Meinung vertritt er laut und offen, was Katy nicht nur wütend macht, sondern auch verwirrt. Welchen Grund gibt es denn, dass Daemon sie so dringend von seiner Familie fernhalten möchte? Katy kommt der Antwort dieser Frage immer näher und findet diese dann auch, was sie jedoch sehr schnell in Gefahr bringt. Ebenso machen ihr ihre wachsende Gefühle für Daemon sehr zu schaffen.


    Ich fand das Buch gut geschrieben und vor allem am Anfang hat es mich von den Ereignissen her ein wenig an das erste Buch der Biss-Reihe erinnert, doch trotzdem war es ein sehr spannendes Buch mit interessanten Überraschungen, das kaum aus der Hand zu legen war.

    Die Charaktere fand ich ganz gut, die Hauptfigur ist mir schnell ans Herz gewachsen, genauso wie der Charakter Dee, die Schwester Daemons. Bei Daemon kann ich nicht ganz sagen, wie ich zu ihm stehe, da vertrete ich vielleicht die Meinung der Hauptfigur: Hat etwas Attraktives an sich (vor allem, wenn der nette Daemon gerade aktiv ist), ist aber zu oft ein Mistkerl. Während dem Lesen kann man sein Verhalten natürlich besser nachvollziehen, doch trotzdem bin ich mit einigen Dingen nicht ganz einverstanden und freue mich schon auf die nächsten Bände des Buches, um die Charakterentwicklung weiter zu beobachten.

    Im Großen und Ganzen kann ich sagen: Das Buch würde ich definitiv weiterempfehlen!

  3. Cover des Buches Trust Again (ISBN: 9783736302495)
    Mona Kasten

    Trust Again

     (1.996)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Dawn Edwards glaubt nicht an Happy Ends, die gibt es nur in Filmen. Ihr Exfreund hat sie betrogen und seitdem möchte sie nichts mehr mit den Männern zu tun haben. Sie will sich nur noch auf ihr College und auf ihre Träume konzentrieren. Da ist für Spencer Cosgrove kein Platz in ihrem Leben. Doch eines Tages merkt Dawn, dass Spencer auch eine ganz andere Seite an sich hat und hinter dem glücklichen Mann, ein dunkles Geheimnis steckt…

    Der zweite Band lag jetzt eine Weile auf meinem SuB und es hat echt lange gedauert, bis ich ihn mir geschnappt habe. Ich weiß gar nicht, woran das liegt, denn Band 1 habe ich verschlungen. Aber dafür ist es jetzt umso besser, dass ich ihn jetzt endlich beendet habe!

    Dawn ist eine tolle Protagonistin. Ich konnte ihren Schmerz und alle ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen. Nach und nach habe ich sie immer besser verstehen können und auch ihre Gedankengänge und Handlungen verstanden. Dawn hat in diesem Band eine große Entwicklung hinter sich, die man klar und deutlich spürt. Ich habe Dawn sehr ins Herz geschlossen.

    Spencer ist in diesem Band ein Goodboy, was zur Abwechslung echt mal gut tat. Spencer konnte direkt mein Herz erobern. Man merkt, dass er für seine Ziele kämpft und für das was er erreichen will. Er hat ein großes Herz und schenkt den Menschen, die er mag, seine ganze Liebe. 

    Die Liebesgeschichte der beiden ist Besonders, da hier nicht dieses typische Klischee herrscht. Schüchternes Mädchen trifft auf Badboy und dieser behandelt sie schlecht. Das gibt es in diesem Buch nicht, das mochte ich total gerne. Beide sind total humorvolle und sympathische Charaktere, die ich nicht mehr missen möchte. 

    Besonders gut gefallen hat mir, dass die anderen Charaktere aus Band 1 auch wieder auftauchen und somit nicht in Vergessenheit geraten. Es war schön, wieder von ihnen zu lesen und auch nebenbei ihre Entwicklung weiter begleiten zu können

    Den Schreibstil von Mona Kasten kannte ich ja bereits und war daher nichts neues für mich. Dennoch finde ich es toll, wie Mona Kasten schreibt. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Außerdem schreibt sie auch voller Gefühl und emotional, sodass einem manchmal beim Lesen das Herz gebrochen und im Anschluss wieder zusammengesetzt wird.

    ,,Trust Again‘‘ konnte mich ebenfalls überzeugen. Ich mochte die Geschichte von Dawn und Spencer total gerne, da sie nicht das typische Klischee ist. Mona Kasten hat hier tolle Charaktere gezaubert, die einem direkt ins Herz gehen. Auch in diesem Buch hat jeder Charakter sein Päckchen zu tragen und auch das, hat Mona Kasten mit viel Fingerspitzengefühl gelöst. Ich werde jetzt gleich direkt mit Band 3 starten, damit auch dieser nicht zu lange auf meinem SuB liegen bleibt!

  4. Cover des Buches All die verdammt perfekten Tage (ISBN: 9783809026570)
    Jennifer Niven

    All die verdammt perfekten Tage

     (710)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Die Geschichte war wirklich berührend und man vergisst es einfach nicht.

  5. Cover des Buches It was always you (ISBN: 9783499003141)
    Nikola Hotel

    It was always you

     (578)
    Aktuelle Rezension von: _ideenuniversum

    „Alte Bücher zu finden, die man einmal geliebt hat, ist fast, wie nach Hause kommen.“

    It was always you, ist ein Buch, welches ich nicht aus der Hand legen konnte und ich habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Ich habe es sogar am Ende noch einmal extra weggepackt, damit es nicht so schnell vorbeigeht.

    Ich habe Ivy schon auf den ersten Seiten gemocht und als dann herauskam, dass sie, Kommunikationsdesign studiert und eine Schwäche für gute Handletterings hat, wurde sie mir nur noch sympathischer.🤭 Asher merkt man sofort an, dass er nicht der Bad-Boy ist, der er vorgibt zu sein. Und je mehr man liest, desto mehr kann man seine Haltung und sein Verhalten Ivy gegenüber nachvollziehen.

    Ganz besonders schön fand ich die Illustrierten Seiten mit den schönen Handletterings. Und natürlich, damit einhergehend, auch die genialen Sprüchen, die dieses Buch so viel peppiger gemacht haben. Ich liebe gute Zitate und Sprüche in Büchern und die waren alle wundervoll. 

    Ein Buch, das ich jedem empfehlen kann, der auf der Suche nach Büchern ist, die im Bauch kribbeln und dich mit einem Lächeln auf den Lippen zurücklassen.

  6. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  7. Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)
    Ally Condie

    Die Auswahl

     (4.442)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Cassia lebt in einer faszinierenden Welt ohne Armut, ohne Krankheiten, mit Arbeit, Essen und Wohnraum. Aber nicht nur das Leben ist geregelt auch die Liebe wird vorgegeben. Mit 17 erfahren Jugendliche ihren zukünftigen Lebenspartner, den sie mit 21 heiraten. Mit 80 sterben die Menschen. Cassia ist 17 und erfährt das ihr Freund Xander ihr zukünftiger Partner ist. Daheim will sie sich das Video über ihn ansehen, aber dort findet sie einen anderen Kindheitsfreund: Ky. Obwohl ihr versichert wird, dass das Video ein Fehler war, beginnt Cassia sich in Ky zu verlieben und gleichzeitig immer mehr das System zu hinterfragen. Bald steht sie vor schweren Entscheidungen. 

    Der Leser begleitet Cassia und lernt dabei immer mehr von der Welt und wie sie funktioniert. Die extreme Kontrolle bis in die kleinsten Details des Lebens und die entstehenden Konflikte um so mehr Cassia sich zu Ky hingezogen fühlt und anfängt das System zu hinterfragen. Ally Condie zieht mit ihrem ganz eigenen etwas kühl anmutenden Schreibstil den Leser schnell in Ihren Bann. Die einzelnen Personen entwickeln mit der Zeit immer mehr Persönlichkeit und die Welt fasziniert durch ihr ganz anderes fremdes System. Schnell kann sich der Leser mit Cassias innerem Konflikt identifizieren und entwickelt mit ihr gemeinsam seine Meinung zur Gesellschaft und dem System. 

    Mein Fazit: Obwohl der Schreibstil etwas ungewohnt ist und auch die Protagonisten noch an Tiefe vermissen lassen, fesselt die Geschichte schnell und fasziniert den Leser von Anfang an. Die Autorin bietet hier einen gelungenen Auftakt zu ihrer Trilogie um Cassia und Ky.

  8. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.164)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Dass sich, wie Wikipedia verrät, einige historische Ungenauigkeiten in den Roman geschlichen haben, sei vergeben. Mich hat es beim Lesen nicht gestört, und hätte ich es nicht an anderer Stelle nachgelesen, wäre es mir überhaupt nicht aufgefallen. Ein bisschen fiktionale Freiheit ist vollkommen okay.

    Für mich stößt Noah Gordon die Tür zum Mittelalter sperrangelweit auf. Die Art, wie er das Leben damals beschreibt, liest sich so authentisch und echt, dass man komplett in diese Zeit versinkt. Schmutz, Dreck, Gestank – das Mittelalter war kein Zuckerschlecken, und das wird schonungslos und detailreich gezeigt. Vor allem das Handwerk des Baders wird spannend geschildert: Hausmittelchen, Quacksalberei und bedenkliche Tinkturen werden ohne tieferes Wissen angewandt in dem Versuch, Menschen vor Krankheit und Tod zu bewahren. Für einen modernen Menschen sind viele Vorgehensweisen total unvorstellbar.

    Später, wenn Rob in Isfahan, eine Stadt im heutigen Irak, ankommt und dort wahre Medizin kennenlernt, werden die damaligen Möglichkeiten der Heilung plastisch und spannend geschildert. Es ist bemerkenswert, wie viel Wissen über die Medizin im 11. Jahrhundert schon bekannt war. Mich hat es total fasziniert, mehr über die Geschichte der Medizin zu erfahren.

    Und Rob ist der perfekte Protagonist, um diese Geschichte zu vermitteln. Seine Gabe, den nahen Tod eines Menschen zu spüren, wird nicht als (unpassendes) Fantasy-Element in den Mittelpunkt gestellt; vielmehr ist es ein Werkzeug, seine Hingabe und seine Leidenschaft für die Heilung noch stärker herauszuarbeiten. Rob Cole ist der geborene Medicus – und ich als Leserin habe sein Leben und seine Reisen begeistert mitverfolgt.

    Auch stilistisch kann „Der Medicus“ von vorne bis hinten überzeugen. In einem leichten, sehr unterhaltsamen Stil beschreibt Gordon die Ereignisse, webt historische Fakten (mal mehr, mal weniger, wie wir schon wissen) ein und lässt das Mittelalter lebendig werden. In dem zweiten Band der Trilogie, „Der Schamane“, springt Gordon übrigens ein paar Jahrhunderte weiter.

    Für mich war, ist und bleibt „Der Medicus“ von Noah Gordon einer der besten historischen Romane, die ich je gelesen habe. Ein bisschen auch, weil es mein erster Erwachsenenroman in diesem Genre war. Aber vor allem, weil Gordon seine Leser auf eine spannende, atmosphärisch dichte und authentische Zeitreise mitnimmt. Und auch heute noch hat dieser Roman eine ganz starke Wirkung auf mich. Das können nicht viele Bücher von sich behaupten.

  9. Cover des Buches Sommerzauber wider Willen (ISBN: 9783956491771)
    Sarah Morgan

    Sommerzauber wider Willen

     (151)
    Aktuelle Rezension von: Julie_Fraser

    Klassischer Liebesroman, einfühlsam erzählt. Ich möchte auch Urlaub in Snow Crystal machen!

    Gestört haben mich lediglich manche Wiederholungen (das Wort 'kitten' kam eindeutig zu oft vor) und manche Passagen waren mir persönlich zu langatmig. 


    Alles in allem aber ein kurzweiliges Lesevergnügen für Fans von happy ends.

  10. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (154)
    Aktuelle Rezension von: linaaa_xx

    Mari entscheidet sich, nachdem an ihrem 18. Geburtstag ein riesiger Wanderrucksack, ein Paar Wanderschuhe und ein Trailtagebuch für den Yosemite-Nationalpark vor der Tür steht, dieses Abenteuer zu wagen. Sie tauscht ihr SocialMedia Leben mit einer neuen Mari, die durch schneebedeckte Berge wandert, reissende Flüsse erlebt und Blasen an den Füssen durchhalten muss, einzutauschen. 

    Ich finde das Buch sehr schön geschrieben und gestaltet. Die einzelne selber geschriebenen Briefen, brachten etwas Abwechslung ins Buch:).  Die Charaktere haben alle ihre eigenen "Merkmale", die man alle gut unterscheiden kann. Das Buch ist abwechlungsreich geschrieben und man hat sofort Lust auch durch den Yosemite - Nationalpark zu wandern!

    Ich hätte gerne gewusst, wie es mit dieser gelungenen Gruppe weitergeht und vor allem die Beziehung zwischen Mari und Josh. Aber das steht wortwörtlich in den Sternen. 

    Ein Buch, das man immer wieder lesen kann. Vielen Dank für die schönen Lesestunden, Jessi Kirby:)


  11. Cover des Buches Little Lies - Vollkommen vertraut (ISBN: 9783492304405)
    Abbi Glines

    Little Lies - Vollkommen vertraut

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Chrisi3006

    Im zweiten und somit letzten Band der Reihe erfahren wir wie Sawyer nach der Trennung von Ashton abstürzt und ihn nur noch Rache aufrecht hält. Da kommt ihn Ashton´s Cousine Lana gerade recht. Lana die schon immer Gefühle für den Exfreund ihrer Cousine hatte, ist in seinen Augen, die richtige Wahl um sich zu rächen. Doch Lana ist nicht mehr das kleine Mauerblümchen, das er zu kennen scheint, sie weiß mittlerweile ihre Reize gekonnt einzusetzen und findet sie ist die perfekte Ablenkung. Was als Spiel beginnt, wird schnell Ernst.

    Für mich ist es ein gelungener Abschluss der Reihe und ich hatte beide Bände innerhalb 2-3 Tage durchgelesen und sie gehört definitiv zu einer meiner Lieblingsreihen.

  12. Cover des Buches Eigentlich bist du gar nicht mein Typ (ISBN: 9783426520116)
    Anna Bell

    Eigentlich bist du gar nicht mein Typ

     (142)
    Aktuelle Rezension von: Anna-Klaire
    Der Roman "Eigentlich bist du gar nicht mein Typ" von Anna Bell erzählt von Abi, die nach der Trennung von ihrem Freund Joseph versucht ihn zu überzeugen, dass sie die Richtige ist. Dafür unternimmt sie Sachen, die sie sonst nie tun würde. Doch bringt sie das zu Joseph zurück?

    Das Buch ist super angenehm zu lesen, ich konnte nicht aufhören zu lesen. Während des Lesens habe ich auch die Zeit vergessen, so sehr war ich in die Handlung vertieft. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten mich in Abi hineinzuversetzen, da ich ihre Ansichten überhaupt nicht verstanden habe. Aber im Laufe des Buches wurde es besser. Es ist eine leichte Sommerlektüre, die mich ab und zu mal zum Schmunzeln gebracht hat.
  13. Cover des Buches Hummeldumm (ISBN: 9783596512379)
    Tommy Jaud

    Hummeldumm

     (1.446)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte7

    Ganz am Anfang brauchte ich etwas, um in die Geschichte rein zu kommen. Doch dann war es einfach nur lustig, ich bin froh, dass ich dabei geblieben bin. An einigen Stellen habe ich sogar laut gelacht.

    Natürlich ist Humor immer Geschmackssache. Aber ich fand dieses Buch einfach nur lustig und hatte großen Spaß beim Lesen.

  14. Cover des Buches Das Herz des Bösen (ISBN: 9783442312702)
    Joy Fielding

    Das Herz des Bösen

     (297)
    Aktuelle Rezension von: mileintube

    Nun, da ist sie - meine erste Rezension zu einem Joy Fielding (oder wie meine Autokorrektur meint: Joy Firlefanz) Buch. Der Prolog beginnt ziemlich langweilig und voller unnötiger Details, wie z.B. der Familiengeschichte der Opfer und wie aktiv sie noch trotz des fortgeschritten Alters im Bettsport sind. Was soll ich mit dieser Information anfangen? Ist es ein wichtiges Detail für den späteren Verlauf der Geschichte? Spoileralarm: Nein. Auch spielen die Details zu den Kindern eigentlich keine sonderlich große Rolle mehr. In der Hinsicht hätte man sich einiges an Papier sparen können. Denkt denn keiner an die Umwelt? Nun, weiter zum Buch: nach dem ganzen blabla kommt dann die Handlung: Gewitter, Waldhütte, tote Telefonleitung. Natürlich lässt man in dieser Lage ein junges Mädchen ins Haus, die einen dann fleißig herumkommandiert und sich auch sonst ziemlich eigenartig verhält. Nachdem die junge Dame (nennt sich übrigens Nikki) mit ihrer Show fertig ist, öffnet sie die Tür. Überraschung: Der Freund der netten jungen Dame hat schon mit eine Machete in der Hand vor der Tür gewartet. Was dann passiert, erspare ich euch an dieser Stelle. Dann beginnt die Hauptstory, die ich an dieser Stelle nur noch zusammenfassen möchte: Valerie landet dank der Zuverlässigkeit und Treue (beides nicht vorhanden) ihres zukünftigen Ex-Mannes mit deren gemeinsamen Tochter, seiner neuen Verlobten und ihren beiden besten Freunden irgendwo in der Zentralpampa, wo sie sich auf einen mörderischen Abgrund zubewegen. Überraschung! Meinung: In den Buch dreht es sich die meiste Zeit um das Familiendrama, die Morde sind eigentlich nur nebensächlich. Nach dem Klappentext habe ich mir mehr versprochen. Zum Teil wirkt die Geschichte unnötig in die Länge gezogen. Trotzdem hat dieses Buch es geschafft, die Hobby-Detektivin in mir zu wecken. Ich überlegte sehr lange, wie die beiden unterschiedlichen Geschichten (Mörderpärchen und Familiendrama) zusammengehören und dachte: meine Güte. Das wird bestimmt ein richtig langweiliges Ende. Das kann doch nur SO enden! Kam dann aber doch anders.

    (Erscheint auch auf Instagram: Katz_Buch_und_Eule)

  15. Cover des Buches Free like the Wind (ISBN: 9783499004001)
    Kira Mohn

    Free like the Wind

     (189)
    Aktuelle Rezension von: endlessbookworld

    KLAPPENTEXT: 


    Rae ist ein typisches Großstadtkind. Sie genießt die Anonymität, die Schnelligkeit, die Abwechslung der Stadt. Nirgends kann man sich selbst besser vergessen. Wenn man ihr vor einem Jahr gesagt hätte, dass sie sich, nur mit einem Rucksack bewaffnet, auf eine monatelange Wanderung durch die Wildnis von Kanada aufmachen würde, hätte sie gelacht. Aber genau das tut sie jetzt. Weil sie so nicht weitermachen kann. Weil sie lernen muss, allein zu sein. Weil sie sich endlich von ihrem Schmerz befreien will. Nur ist sie auf ihrer Wanderung nicht ganz so allein wie ursprünglich geplant, denn gegen ihren Willen schließt sich ihr Cayden an. Ausgerechnet Cayden. Er ist ein Aufreißer, nimmt nichts ernst und geht ihr gehörig auf die Nerven – bis er sie hinter seine Maske blicken lässt …


    MEINE MEINUNG: 

    Ich war nach dem lesen des ersten Bandes der Reihe schon sehr gespannt auf „Free like the Wind“, da man beide Charaktere schon im ersten Band der Dilogie kennenlernen konnte. 

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir nach wie vor wirklich gut, denn das Buch lässt sich locker und leicht lesen und ich bin sogar immer relativ schnell durch die Seiten durchgekommen. Dementsprechend hatte ich auch einen wirklich guten Lesefluss! Die Geschichte wird hier abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten erzählt. 

    Rae konnte man wie gesagt schon in Band 1 der Reihe kennenlernen und dort wirkte sie wirklich sympathisch auf mich. So war es dann auch im weiteren Verlauf der Reihe. Erst recht, weil man eine Menge mehr über sie erfahren konnte und somit einige ihrer vorher komisch wirkenden Handlungen besser verstehen konnte. 

    Cayden hat im Gegensatz dazu nicht unbedingt einen tollen Eindruck auf mich gemacht. Er war immer so teilnahmslos, gefühllos und manchmal ein einziges Rätsel. Das ist sogar noch in den Kapiteln aus seiner Sicht so geblieben. Im späteren Verlauf hat sich dies jedoch geändert auch wenn für mich nicht ganz ersichtlich war, wann es passierte. Es war irgendwie von jetzt auf gleich und schon war der Funke zwischen den beiden übergesprungen. 

    Die Handlung verlief dabei aber zu keiner Zeit langweilig auch wenn es mich nicht komplett gefesselt hat. Die Geschichte war schön zu lesen, um für ein paar Stunden abzuschalten und zu entspannen. 


    FAZIT: 

    Der zweite und letzte Band der Dilogie war, wie auch schon der erste Band, sehr angenehm zu lesen! Es ist eine schöne Liebesgeschichte, die mich zwar nicht umgehauen hat aber sich perfekt zum entspannen für zwischendurch eignet.

  16. Cover des Buches Du oder der Rest der Welt (ISBN: 9783570307717)
    Simone Elkeles

    Du oder der Rest der Welt

     (806)
    Aktuelle Rezension von: bandmaedchen

    Cover, Schreibstil:
     Also das Cover finde ich so naja, es ist eher alt und die Schrift ist nicht wirklich toll, aber es hat irgendwie seinen eigenen Charme. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, wie auch in Band 1.



    Charaktere:
    Same, but different. Ich wurde leider nicht warm mit den Charakteren. Kiara ist ganz süss, ich habe mich ihr nie wirklich verbunden gefühlt. Der grosse Pluspunkt, den sie jedoch bekommt, ist für ihr Stottern, und wie sie damit umgeht und ihre Probleme beschreibt. Carlos ist einfach ein kleiner Bad boy, der gern böse sein will und alles daran setzt, es auch zu bleiben. Klar, er ist emotional traumatisiert, das verstehe ich, ich frage mich einfach, wie das ein gutes Persönlichkeitsmerkmal darstellen sollte? Er glaubt ernsthaft, er sei selbstlos, wenn er Kiara ständig Abfuhren verteilt, weil er sie «vor ihm rettet», aber er kann sie auch nicht in Ruhe lassen, was soll das? Hallo ungesunde Beziehung und Therapie. Dagegen finde ich Kiaras Verhalten weniger schlimm, sie reflektiert nämlich darüber, dass sie es ist, die zulässt, dass er mit ihr spielt (was nicht seine Handlungen gutheissen soll, sondern zeigt, dass sie auch aktiv entscheiden kann, ob sie das will oder nicht). Sie ist verliebt und das kann ich nachvollziehen, denn er lässt immer mal wieder seine «weiche» Seite durchscheinen, die ihr gut gefällt.
     Die Charaktere sind natürlich nicht durch und durch schlecht, ich konnte mich einfach mit keinem wirklich anfreunden.

    Story:
     Carlos muss zu seinem Bruder Alex ziehen, um dort seine Highschool (glaube ich?) zu beenden. Er wird mit Drogen erwischt und wird deshalb von Prof. Westford (Kiaras Dad) in seine Familie aufgenommen und muss in einem Projekt, das sich um seine Probleme kümmern soll, mitmachen. Nur schon das, finde ich irgendwie absurd und realitätsfern, aber davon abgesehen, hat die Story doch ein paar gewollte Wendungen und Tatsachen zu viel für mich. Dazu mischt sich dann eine Romanze, die irgendwie nicht sein soll, weil Carlos ja einen auf Bad boy machen will und irgendwie ist es auch komisch, dass die beiden in einem Haushalt leben (das an sich ist nicht komisch, aber es wird unangenehm gemacht, durch Gespräche mit Kiaras Eltern etc). Aber mein Highlight ist definitiv die Homophobie und der Sexismus, beides wird dabei nicht aufgelöst, sondern irgendwie stehen gelassen. Tuck (Kiaras bester Freund) ist schwul und Carlos kommt damit gar nicht klar. Statt dies zu diskutieren und zu zeigen, dass es falsch ist, kommt eine Szene vor, in der Carlos von einem anderen angestachelt wird, weil der ihn irgendwas mit «Schwuchtel» genannt hat (wirklich toll, was für eine Meisterleistung an Aufklärung und vorbildlichem Verhalten). Eine weitere Szene, die mich wirklich aufgeregt hat, war diejenige, in der ein älterer Mann im Altersheim, in dem Kiara aushilft, ihr auf den Arsch klatscht. Was macht sie dagegen/was sagen andere dagegen? Sie tut es neckisch mit «Sie wissen schon, dass das als sexuelle Belästigung gilt?» ab (ich zitiere, denn sie sagt es wirklich neckisch? Nicht empört? Nichts?). Der alte Mann meint dann auch (frei zitiert), dass man(n) früher einen Drink bezahlt hat und dann durfte man auch betatschten und er sei ein alter, geiler Mann (I kid you not). Die älteren Frauen meinen dann nur, sie soll nicht auf ihn hören, sondern sich einen netten Mann suchen. Kein Wort und kein Hinweis der Autorin darauf, dass das wirklich sexuelle Belästigung ist, dass es nicht okay ist, stattdessen lässt sie Kiara es neckisch abtun? Und damit ist die Vorbildfunktion, die Kiara für mich und andere Frauen haben könnte, gestorben (denn ansonsten war sie echt toll, wie sie für sich selbst einsteht).

    Auch die sonstigen, traditionellen Rollenbilder, die immer mal wieder auftauchen, «schön und dumm» (Madison), Kiaras Mutter sagt zu Kiara, sie soll ihren Dad beim Kochen beaufsichtigen, haben mich einfach etwas genervt zurückgelassen. Für mich gehört mittlerweile zu einer guten Geschichte mehr, als nur Klischees und Kitsch. Denn das Bild von Beziehungen, das damit jungen Mädchen gezeigt wird, finde ich sehr beängstigend.


    Fazit:
     Nachdem ich Band 1 mit Alex und Britanny geliebt habe, habe ich mich mit Carlos und Kiara nicht anfreunden können. Zuviele Komponenten haben mir nicht wirklich gepasst und die vertretenen Sichtweisen fand ich teils problematisch. Oberflächlich mag es eine süsse Geschichte sein, aber das reicht mir nicht.


    Themen: Liebe, Drogenhandel, Rassismus, Teenager
    Story: 2/5
    Spannung: 2/5
    Charaktere: 3/5
     Lesefluss: 2/5

  17. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (324)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Klappentext:

    Die Herzen von Willa Alden und Seamus Finnegan schlagen für die Gipfel der Welt – und füreinander. Doch auf einer schicksalhaften Bergtour erleidet Willa einen Unfall und ist fortan für ihr Leben körperlich gezeichnet. Voller Vorwürfe wendet sie sich von Seamus ab – die Trennung bricht ihm das Herz. Jahre später kreuzen sich ihre Wege ein zweites Mal, und ihre Liebe wird auf eine harte Probe gestellt.

    Das es ein doch etwas kitschiges Buch werden würde, hätte man sich denken können. Aber ich wollte es dennoch mal lesen, denn die ersten beiden Bände der Autorin hatten mir recht gut gefallen. Bei diesem Buch kann ich sagen, es war ein Fehlgriff. Vorhersehbar, in die Länge gezogen, zu viele Zufälle. Es war einfach nicht für mich gemacht und ich habe mich da durchgequält. Vielleicht hat sich im Laufe der Jahre ja auch mein Anspruch verändert.

  18. Cover des Buches Für einen Sommer und immer (ISBN: 9783863960810)
    Julie Leuze

    Für einen Sommer und immer

     (116)
    Aktuelle Rezension von: schneefloecke
    Kurzmeinung: Mein absolutes Lieblingsbuch

    Inhalt: Für die Karriere stellt Annika alles andere hinten an. Vor allem ihre Gefühle und sich selbst. Als sie von einem schweren Schicksalsschlag getroffen wird, reist sie vollkommen überfordert nach Südtirol in die Dolomiten. Dort kommt sie nicht nur dem charmanten Bergführer Samuel mit den tollen Locken, sondern auch sich selbst und ihren Träumen um einiges näher. 

    Meine Meinung: Ich bin absolut verliebt in dieses Buch. In die Charaktere, in die Handlung, in das Setting und vor allem in den Schreibstil von Julie Leuze. Dieses Buch ist bereits das Zweite, welches ich zum zweiten Mal von der Autorin gelesen habe und ihr Schreibstil ist einfach so flüssig, mitreißend und angenehm, dass es mir schwer fällt das Buch überhaupt aus der Hand zu legen. 
    Annikas Entwicklung im Laufe des Buches ist wunderbar mit anzusehen und es ist wunderbar mit Samuel und ihr einen Teil der Dolomiten zu erkunden. Nicht nur ihre Beziehung mit Samuel, sondern auch die zu ihrer Mutter und ihrer besten Freundin Helene, so wie die Beziehung zu ihrem Job war interessant mitzuverfolgen. 

    Ich freue mich bereits darauf, dieses Buch zum dritten Mal zu lesen und kann es jedem nur wärmstens empfehlen. 


  19. Cover des Buches Der große Trip - WILD (ISBN: 9783442158591)
    Cheryl Strayed

    Der große Trip - WILD

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Runnibal

    Den PCT zu wandern, ist für viele Amerikaner so, wie in Europa der Jakobsweg.

    Ziemlich naiv und unvorbereitet bricht die Autorin Cheryl Strayed auf und lernt mehr und mehr auf den langen Weg ihre Vergangenheit zu bewältigen, zumindest glaubt sie das.

    Eigentlich sollte sie nicht weit kommen, denn das Gepäck ist überwältigend und sportlich ist sie auch nicht. Doch ihre Kraft kommt auf dem Weg "The Trail provides".

    Es ist schon sehr nervig, dass sie immer wieder von der Mutter erzählt wird. Es ist wie eine Schallplatte, die einen Sprung hat. Insgesamt machen die Mutterszenen schon halbe Buch aus. Immer mit anderen Worten, die gleiche Leier. Die Erfahrungen auf dem PCD hingegen fand ich unterhaltsam. Die Fernwanderin hat viel Zeit über sich nachzudenken. Selbst als sie fühlt, wie zäh sie sein kann, wirkt sie labil und unverändert.


    Mich hat die offene und unverschönten Einwürfe aus ihren Leben verwundert. 

    Interessant finde ich wie die Natur auf Menschen wirkt. Egal von welcher Herkunft, Bildung und Vergangenheit, die Natur wird von allen Wanderern als erlebenswert empfunden. Im Alltag hingegen wird der Natur, was sie braucht und was ihr schadet, wenig Beachtung geschenkt.


    Der PCD war quasi zu ihrem Wohnzimmer der Autorin geworden. Alles was sie zum Leben brauchte, passte in ihren Rucksack. Der PCD lehrt, dass mehr nicht nur überflüssig ist, sondern auch eine unnötige Belastung.

    Der Leser kann viel über minimalistische Lebensweise internalisieren, ohne auf dem PCD wandern zu müssen. Der Trail beginnt an jeder Haustür.




  20. Cover des Buches Finstermoos - Am schmalen Grat (ISBN: 9783785577493)
    Janet Clark

    Finstermoos - Am schmalen Grat

     (119)
    Aktuelle Rezension von: -Coco-

    Meinung:

    Band zwei schließt nahtlos an seinem Vorgänger an, und man findet sich schnell wieder zurecht. Unsere Protagonisten in diesem Band sind, wie auch im vorherigen, Basti, Valentin, Luzie, Mascha und wie vorhergesehene rückt auch Nic in diesen Bund.

    Diese versuchen nun herauszufinden was mit Maschas Mutter passiert ist, weshalb sie sich auf die Suche nach dieser machen. Bei der Suche kommen sie nicht nur Geheimnissen nahe, stellen Vermutungen darüber auf, was im Dorf eigentlich passiert oder was hier früher passierte, sondern werden auch noch von einem Mysteriösen „Typen“ verfolgt, der sie umbringen will. 

    Anscheinend ist alles etwas kompliziert und miteinander verknüpft. Alle Streitereien der Väter von Luzie und Basti und auch die Probleme die man mit Valentins Familie hat, alles hat anscheinend einen Ursprung, der schon viel früher begann. Wobei auch die Familie von Mascha darin verwickelt ist. Wie??? Keine Ahnung.

    Die Geschichte wird spannend aus den verschiedensten Sichten erzählt, und immer, wenn man denkt man hat einen Hinweis oder hat ein Geheimnis gelüftet, kommen widere welche dazu und man steht am Anfang. Wie auch im vorherigen Band werden Sequenzen aus der nahen Zukunft dazwischen gespielt, wobei diese hier von Nic geschildert werden.

    Die Figuren sind sympathisch, unterschiedlich und ihre Freundschaft hält sie zusammen, obwohl auch immer wieder Krisen, durch Geheimnisse etc. entstehen, ziehen sie trotzdem an einem Strang und versuchen gemeinsam den Geheimnissen von Finstermoos auf die Spruen zu gehen.

     

    Fazit:

    Eine gelungene Fortsetzung, die nicht nur nahtlos an Band 1 anschließt, sondern auch spannend weitergeht und einen fesselt!!!


  21. Cover des Buches Cottage mit Kater (ISBN: 9783458360889)
    Hermien Stellmacher

    Cottage mit Kater

     (97)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    "Cottage mit Kater" begann gut, wurde aber immer belangloser. 

    Nora zieht für einige Wochen nach Cornwall, um das Cottage eines Freundes zu hüten. Sie freut sich auf den Tapetenwechsel, den sie nach dem Tod ihrer Mutter so nötig hat. Als Autorin erhofft sie sich ruhige Schreibtage und viele gute Ideen. Aber die zu schreibende Geschichte hat ihre Macken und so lässt sich sich nur zu gerne vom kleinen Kater, den sie auf einer Klippe findet, ablenken. Und bald ist Nachbar Phil nicht mehr nur der helfende Schwerenöter, sondern der wandelnde Schreibratgeber und perfekte Koch. 

    Die Story rund um Kater Smuggler, den Nora nach der Rettung an der Backe hat, ist süss, aber bei allem anderen hätte die Autorin die Tipps, die ihre Protagonistin zum Thema "Buch schreiben" bekommt, selbst beherzigen sollen. 

    Es sind zu viele Baustellen (Kater, Phil, Buchprojekt, Trauer um ihre Mutter), die nicht gematcht haben. Am Ende des Romans weiss ich nicht, was uns die Autorin mit ihrer Geschichte erzählen wollte. Spannung ist keine vorhanden und so wirkt der Roman viel zu langweilig. 

    Es las sich eher wie ein Erlebnisbericht einer Autorin, die erzählt, mit welchen Tücken sie beim Schreiben ihres Krimis zu kämpfen hat und die zeitgleich mit ihrer Vergangenheit noch nicht abgeschlossen hat. 

    Fazit: Der Kater war das Beste an der Geschichte - aber das wars dann auch. 

    3 Punkte. 

  22. Cover des Buches Melmoth (ISBN: 9783847906643)
    Sarah Perry

    Melmoth

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Buchfresserchen1

    Helen ist eher der Einzelgängertyp. In Karel und seiner Frau hat aber auch sie Freunde. Karel ist es auch der sie in die Geschichte mit Melmoth hineinzieht, nachdem er von seinem verstorbenen Bibliotheksfreund J.A.Hofmann ein Manuskript "erbt".
    Und damit beginnt für Helen eine Zeit des Gefühls verfolgt zu werden, auf der Suche nach Melmoth.

    Ich habe mir das Buch aus dem Prämienshop geholt, da mich der Klappentext direkt neugierig gemacht hat und es so viele gute Rezensionen bekam.
    Als es bei mir ankam habe ich mich sofort in das wunderschöne Cover verliebt.
    Leider muss ich sagen das dies aber auch das einzige blieb in was ich mich verliebt habe.
    Mit der Geschichte wurde ich leider gar nicht wirklich warm. Es war mir sehr düster und auch tragisch.
    Viele verschiedene Menschen werden hier mit ihrem Leben und ihren eventuellen Sünden beschrieben.
    Da wird vieles angesprochen was den Menschen ausmacht. Neid, Gier, Mißgunst,... Und über allem schwebt Melmoth die über die Welt wandelt um nach den Menschen zu suchen die sie erretten könnte.

    Ich habe mich ehrlich durch das Buch durchgekämpft. Immer wieder kamen Passagen die mich wieder schneller lesen ließen so dass ich dachte: Ja, jetzt habe ich es geschafft, jetzt wird es interessant. Aber leider waren es nur kleine Strohfeuer und ich kam bis zum Schluss nicht wirklich mit der Geschichte klar.

    Helen war mir nicht recht greifbar. Die Menschen um sie herum waren viele, die aber nicht wirklich mit ihr zu tun hatten, aber auch zur Geschichte beitrugen.
    Viel düsteres, harte Zeiten, Jammertäler und ergreifende Geschichten wechselten sich hier ab und ich kam leider nie wirklich richtig rein und könnte nicht genau sagen was mir das Buch nun vielleicht an Inhalt weitergeben wollte. Es war mir vielleicht einfach zu künstlerisch und ich fühlte mich wie bei Hurz von Hape Kerkeling. Ich habe es dann wohl leider einfach nicht verstanden.

  23. Cover des Buches Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry (ISBN: 9783596033744)
    Rachel Joyce

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

     (1.333)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Wahrscheinlich hätte ich das Buch nicht von allein gewählt, weil ich dachte, ich bin nicht in der stimmung für solch eine Geschichte. Nun hat aber meine Tochter das Buch für mich ausgewählt.

    Eigentlich hat es mir sehr gut gefallen. Harold beginnt seine Reise aus einem Gefühl heraus, absolut ungeplant, ohne jede Vorbereitung. Dann entwickelt er einen so starken Willen, dieses Vorhaben zu Ende zu bringen, der echt bemerkenswert ist. 

    Harold erlebt auf seiner Reise so einiges, sowohl positiv als auch negativ. Er hört vielen einfach nur zu und jede einzelne Begegnung bringt Harold zum Nachdenken. So finden wir immer mehr über Harolds Leben und seine Vergangenheit heraus. Jede einzelne Begegnung ändert sowohl Harold als auch seinen Gegenpart.

    Auch wenn mir Harold nicht immer sympatisch war und ich eigentlich das ganze Buch über nicht richtig warm mit ihm geworden bin, hat dieses Buch eine absolute Sogwirkung entwickelt.

    Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry ist ein außergewöhnliches Buch vom Suchen und Finden, vom Glauben an das Unmögliche getragen.

  24. Cover des Buches Als wir uns die Welt versprachen (ISBN: 9783810500090)
    Romina Casagrande

    Als wir uns die Welt versprachen

     (154)
    Aktuelle Rezension von: tinstamp

    "Als wir uns die Welt versprachen" hat mich, als ich es in den Vorschauen gesehen habe, sofort angesprochen. Das Thema der Schwabenkinder und Südtirol sind zwei Themen, die mich interessieren. Leider hat der Roman von Romina Casagrande meine Erwartungen so gar nicht erfüllt.

    Die Geschichte basiert auf zwei Zeitebenen, wobei der Gegenwartsstrang dominiert. Genau mit diesem hatte ich aber arge Probleme. Die über neunzig jährige Edna lebt mit ihrem Papagei Emil in einem Dorf in Südtirol, dem heutigen Italien. Wie die meisten Menschen in ihrem Alter ist sie deutschstämmig und wurde in ihrer Kindheit als billige Arbeitskraft über die Berge nach Schwaben geschickt. Die Eltern der Bergbauernkinder konnten sich oftmals ein zusätzliches Kind gar nicht mehr leisten und haben ihre Kinder an reiche Bauern verkauft, in der Hoffnung, dass es ihnen dort besser geht. Auch Edna erlitt dieses Schicksal und erlebte eine schlimme Zeit, wo sie oftmals schlechter als die Hoftiere behandelt wurde. Ihr einziger Freund war damals Jacob mit dem sie die Flucht vom Hof vorbereitete. Doch dann kam der Krieg dazwischen....

    Als Edna in einer deutschen Zeitschrift das Foto von Jacob sieht, beschließt sie ihn aufzusuchen. Vergessen hat sie den Jungen von damals nie und so sieht sie die Entdeckung als Zeichen des Schicksals an. Anhand einer alten Karte möchte sie dieselbe Strecke, die sie vor 75 Jahren schon einmal gegangen ist, nochmals gehen....quer über die Alpen bis nach Ravensburg, wo Jacob heute lebt. Denn Edna muss noch ein Versprechen einlösen...

    Romina Casagrande erzählt abwechselnd in zwei Zeitsträngen. Die Erzählung über die Erlebnisse der Schwabenkinder war herzzerreißend, der Gegenwartsstrang hingegen völlig unglaubwürdig. Die Reise über die Alpen, die die über neunzig Jährige zu Fuß (!) unternimmt, hätte sie schon nach den ersten 50 Kilometern nicht mehr erlebt. Mit einem kleinen Rucksack und einer schweren Kiste, wo sie ihren Papagei untergebracht hat, wandert sie über die Berge und gerät nicht nur an lauter Gutmenschen, sondern verliert ihre Geldbörse, kämpft gegen die Naturgewalten und wehrt sich gegen Raubvögel, die ihren Emil schaden wollen. Völlig durchnässt läuft sie zwei Tage und Nächte in den Bergen herum....da wären wohl auch schon Jüngere an einer schweren Erkältung oder Lungenentzündung gestorben. Edna aber bleibt frisch und munter. Die bereits vorhandenen körperlichen Beschwerden in ihrem Alter werden ausgeblendet und lassen oftmals jeden fitten Alpinisten vor Neid erblassen. Ihre Naivität und Planlosigkeit passt außerdem so überhaupt nicht zu ihrem Alter. Als Figur blieb mir Edna völlig fremd.
    Ihr merkt schon ich bin mit der Geschichte im Gegenwartsstrang überhaupt nicht klar gekommen und konnte nur immer wieder den Kopf schütteln. Schade um die eigentliche ernste Thematik, die die Autorin mit der Geschichte um die Schwabenkinder schreiben wollte. Sie verliert sich völlig in der klamaukhaft geschriebenen Gegenwart, statt die Vergangenheit in den Vordergrund zu stellen. Diese erzählt sie berührend und voller Emotionen. Zusätzlich verliert sich die Autorin in Details und unwichtigen Nebenhandlungen.

    Als Deutschlehrer würde ich jetzt sagen: Thema verfehlt und nicht genügend. Als Leserin sage ich ...schade um den guten Plot und die Erzählung in der Vergangenheit, die mich überzeugen konnte. Leider muss ich aber das Gesamtwerk betrachten und gebe daher 2 Sterne (für die Geschichte in der Vergangenheit und den flüssigen Schreibstil)...das war's aber auch schon.

    Fazit:
    Das war leider gar nicht meins! Eine völlig an den Haaren herbei gezogene Geschichte in der Gegenwart, die den berührenden Vergangenheitsstrang über das Leiden der Schwabenkinder völlig ruiniert. Schade um die eigentliche ernste Thematik, die die Autorin schreiben wollte. Leider total am Thema vorbei! Ich gebe hier keine Leseempfehlung!

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