Bücher mit dem Tag "wandern"
268 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 1: Obsidian. Schattendunkel
(6.146)Aktuelle Rezension von: WiebkeKLGefühlt bin ich ständig über dieses Buch gestolpert, deshalb wollte ich irgendwann selbst wissen, was hinter dem Hype steckt. Der Einstieg fiel mir leicht, das Buch liest sich flüssig und Katy wirkt zunächst sympathisch.
Mit zunehmender Seitenzahl haben mich allerdings einige Dinge immer mehr gestört. Vor allem die Dynamik zwischen Katy und Daemon dreht sich für meinen Geschmack zu lange im Kreis. Daemon schwankt ständig zwischen arrogant, unfreundlich und fürsorglich, während Katy immer wieder zwischen Ablehnung und Anziehung hin- und hergerissen ist. Nach einer Weile wirkte das auf mich eher anstrengend als spannend.
Dazu kommen viele bekannte Klischees, die man aus Jugendfantasy und Romantasy bereits kennt. Vieles bleibt eher an der Oberfläche, wodurch die Geschichte für mich nicht die Tiefe erreicht hat, die ich mir gewünscht hätte.
Erst in der zweiten Hälfte nimmt die Handlung spürbar Fahrt auf. Die Geheimnisse rund um die Lux werden interessanter, die Spannung steigt und einige Figuren gewinnen etwas mehr Profil. Das hat das Buch für mich insgesamt noch einmal aufgewertet.
Insgesamt eine unterhaltsame Jugendfantasy mit guten Ansätzen, die mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.
- Mona Kasten
Begin Again
(3.477)Aktuelle Rezension von: Athena2612Allie zieht für ihr Studium in eine neue Stadt und möchte endlich unabhängig sein. Durch eine WG landet sie bei Kaden, der zuerst sehr abweisend wirkt. Mit der Zeit lernen sie sich besser kennen und es prickelt ordentlich zwischen denn beiden.
Der erste Teil der Reihe Begin Again ist ein gelungener start. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es hat mich so in seinen Bann gezogen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Der Schreibstil von Mona Kasten gefällt mir sehr gut und die Geschichte hat einen stimmigen Handlungsstrang. Besonders das Uni-Setting fand ich toll, da ich mich als Studentin gut mit der Handlung identifizieren konnte.
- Ally Condie
Cassia & Ky - Die Auswahl
(4.539)Aktuelle Rezension von: KayuriCassia bekommt ihren Lebenspartner vermittelt. Als sie sich den Chip ansieht passiert etwas ungewöhnliches, ein zweites Gesicht taucht auf. Was ist da schief gelaufen in dieser eigentlich perfekt durchgeplanten Welt?
Das Buch zeichnet erstmal langsam ein Bild von dieser dystopischen Welt. Leider bleibt das Buch überlange Strecken auch langsam und manches fühlte sich gezogen an. Dennoch hatte ich Spaß an diesem Buch, vor allem das Ende schürt eine Erwartung auf Spannung.
- Mona Kasten
Trust Again
(2.371)Aktuelle Rezension von: Nardi_Da_VinciEs fiel mir wirklich leicht in die Story einzusteigen. Dawn bringt viele Eigenschaften mit, die ich an mir selbst entdecke und Spencer ist ehrlich ein Mann zum Verlieben. Er ist lustig, ironisch und neckt gerne, womit essentielle Punkte schon abgehakt sind. Dass er eine andere Seite besitzt, erfahren wir ziemlich schnell, jedoch dauert es ziemlich lange, bis wir herausfinden, was da konkret hinter steckt. Er hat gezeigt, dass jeder Mensch mehr als nur eine Seite hat und dass man schonmal tiefer schauen muss. Ich habe wirklich mitgelitten, als die beiden eine schwierige Phase durchgemacht haben und war sehr gespannt, wer, wie den anderen zurückgewinnen wird.
Auch der zweite Teil der Reihe ist absolut zu empfehlen.
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(4.121)Aktuelle Rezension von: xoxo_love_booksJa so gut geschrieben. Fühle mich wie das Kind das er da beim Schreiben in dieser einen holzigen Steinhütte trifft. Guter Humor, tiefgründige Gespräche und viel Hoffnung zu finden. Bzw. wer Hoffnung bräuchten mehr davon erlangen möchte, sollte dieses Buch lesen. Ich möchte noch mehr von ihm lernen und ihn irgendwann gern einmal wieder treffen.
- Stephenie Meyer
Biss zur Mitternachtssonne (Bella und Edward 5)
(352)Aktuelle Rezension von: Anka_PlwkIch hätte nicht gedacht, dass ich 15 Jahre später nochmal ein Biss Buch lesen werde.
Den Perspektivwechsel fand ich gut. Die Gedanken allerdings teilweise etwas langatmig. Was aber auch den inneren Kampf hervorhebt, den er erlebt.
Am Ende angekommen, mit dem Wissen, wie es weitergeht, war ich wieder völlig drin und habe alle anderen Teile auch erneut gelesen.
Ich könnte noch mehr davon lesen.
- Rachel Joyce
Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
(1.387)Aktuelle Rezension von: FeatherstoneInhalt:
Vollkommen überraschend erhält Harold einen Brief von Queenie, die er seit über zwanzig Jahren nicht mehr gesehen hat, obwohl die beide früher Freunde gewesen sind. In dem Brief teilt sie ihm mit, dass sie todkrank ist. Statt eines Antwortbriefs entscheidet sich Harold für eine große Geste: Er will sich zu Fuß auf den Weg zu Queenie machen, obwohl es eine Strecke von rund 800 km ist. Während Harold unterwegs ist lässt er sein bisheriges Leben mit all seinen Höhen und Tiefen Revue passieren…
„Unser Geist ist viel größer, als wir begreifen. Wenn wir fest an etwas glauben, können wir alles schaffen.“ (S. 23)
Er maß die Entfernung nicht mehr in Kilometern, sondern in Erinnerungen. (S. 119)
Meine Meinung:
Meine Meinung zu diesem Buch hat sich während des Lesens sehr stark verändert. Ich fand den Anfang des Buches zwar gut, aber ich hatte einige Kritikpunkte und deshalb hat es mich positiv überrascht wie sehr sich das Buch im weiteren Verlauf gesteigert hat und wie bewegend ich das Ende fand. Es handelt sich um ein Buch, das ein bisschen Zeit braucht um seine volle Wirkung zu entfalten.
Die Grundidee ist eine sehr schöne und besondere: Seiner Freundin Queenie zuliebe entscheidet Harold sich für eine große Geste, die ihr Hoffnung schenken soll. Das soll ihr helfen noch etwas länger durchzuhalten und ihr beweisen, dass er sie nicht vergessen hat und sie ihm noch immer viel bedeutet.
Harolds Reise wird sehr lebendig beschrieben. Was er auf seiner Reise erlebt vermittelt einerseits Abenteuer und Lebensfreude, aber zugleich werden auch die physischen und psychischen Strapazen anschaulich beschrieben. Harold kommt mehrfach an seine Grenzen und steht auch einmal kurz davor aufzugeben. Es wird einfühlsam beschrieben wie Harold auf seiner Reise beginnt über sein Leben nachzudenken und wie ihn das emotional aufwühlt. Harold lässt die Höhen und Tiefen seines Lebens Revue passieren, denkt über verpasste Chance nach und setzt sich mit den Fehlern auseinander, die er in der Vergangenheit begangen hat. Man kann sich in diesen Momenten sehr gut in ihn hineinversetzten und fühlt sich ihm nahe.
Den Beginn des Buches fand ich noch recht mittelmäßig. Am Anfang war mir die Distanz zu Harold noch zu groß und ich fühlte mich ihm nicht besonders nahe. Das liegt daran, dass man zunächst nicht genügend Einblick in Harolds Gedanken und Gefühle erhält und dadurch fiel es mir schwer seine Beweggründe richtig nachzuvollziehen. Zudem fand ich die Freundschaft zwischen Harold und Queenie lange Zeit nicht wirklich greifbar, weil es im Anfangsteil an Rückblenden gefehlt hat, die einem vor Augen führen was die beiden einander bedeutet haben. Das hätte es aber gebraucht um nachvollziehen zu können warum Harold ihr zuliebe die lange und beschwerliche Reise antritt. Es gab entscheidende Fragen auf deren Antwort man beim Lesen relativ lange warten muss: Wie sind Harold und Queenie Freunde geworden und wie sah diese Freundschaft aus? Wieso hatten Harold und Queenie jahrelang keinen Kontakt mehr, wenn sie doch so gut befreundet waren? Wieso ist Harolds Verhältnis zu seiner Frau und zu seinem Sohn so belastet und distanziert? Warum hat Harold in all den Jahren keinen Versuch unternommen um die Beziehung zu seinem Sohn zu verbessern, wenn ihm das so schwer auf der Seele liegt?
Zum Glück haben sich diese Kritikpunkte dann aber in der zweiten Buchhälfte erledigt. Je weiter man im Buch kommt desto mehr offene Fragen werden beantwortet und desto tiefer taucht man auch in die Vergangenheit ein. Dadurch wird die Geschichte tiefgründiger, emotionaler und bewegender als erwartet. Man kann sich besser in Harold und Maureen hineinversetzten, gewinnt die beiden lieb, entwickelt Verständnis und Mitgefühl für die beiden und hofft, dass sich die Dinge für die beiden letztlich doch noch zum Besseren wenden.
Es wird eine gelungene Mischung aus fröhlichen, hoffnungsvollen, traurigen und dramatischen Momenten geboten. Besonders die Szenen in denen man in Harolds Vergangenheit reist und von den guten und schlechten Zeiten seines Lebens erfährt bleiben in Erinnerung. Harolds schwierige Kindheit, seine Liebe zu Maureen und die spätere Entfremdung zwischen Harold und seinem Sohn David werden mit sehr viel Feingefühl und sehr berührend beschrieben. Beim Lesen muss man tatenlos „mitansehen“ wie sich allmählich ein unüberbrückbar erscheinender Abgrund zwischen Harold und David auftut und schließlich auch zwischen Harold und seiner Frau Maureen. Es geht einem nahe wie jeder von ihnen alleine im Stillen leidet und es ihnen an den richtigen Worten fehlt um sich einander wieder anzunähern. Es gibt vor allem was Harolds Sohn David betrifft einige herzzerreißende Momente, die furchtbar traurig und dramatisch sind. Auch wie Harold die todkranke Queenie nach all den Jahren wiedertrifft ist sehr traurig. Ihr Zustand wird schonungslos beschrieben.
Das Ende des Buches ist trotz zutiefst trauriger und dramatischer Momente aber nicht nur wehmütig, sondern auch etwas hoffnungsvoll und es gibt ein bisschen was fürs Herz. Harolds Leben hat sich durch seine Reise in mancher Hinsicht zum Besseren gewendet. Das tröstet einem zumindest etwas darüber hinweg, dass es Queenie bei Harolds Besuch schon so furchtbar schlecht geht. Von der fröhlichen Person, die Harold einst kannte ist fast nichts mehr übriggeblieben und Queenie nimmt seinen Besuch kaum noch wahr und stirbt kurze Zeit später.
Fazit:
Das Buch wirkt zunächst wie ein durchschnittliches Wohlfühlbuch. Zudem gab es einige offene Fragen und es besteht beim Lesen zunächst noch eine gewisse Distanz zu Harold, aber das gibt sich zum Glück im weiteren Verlauf. Es lohnt sich dranzubleiben, denn nach diesem meiner Meinung nach etwas holprigen und mittelmäßigen Beginn wir man mit einer besonderen, bewegenden, emotionalen und dramatischen Geschichte belohnt, die mich dann doch noch in ihren Bann ziehen konnte.
Zum Schluss noch einige besonders berührende Zitate aus dem Buch:
Manchmal glaubte er, er lebte mehr in der Erinnerung als in der Gegenwart. Er spielte Szenen aus seinem Leben noch einmal ab, als Zuschauer, der im Draußen gefangen blieb. Er sah die Fehler, die Widersprüche, die falschen Entscheidungen, und konnte doch nichts dagegen tun. (S. 193)
„Ich vermisse sie die ganze Zeit. Ich weiß im Kopf, dass sie nicht mehr ist, aber ich halte immer noch nach ihr Ausschau. Geändert hat sich nur eines: Ich gewöhne mich an den Schmerz. Es ist, wie wenn sich im Boden ein großes Loch auftut. Anfangs vergisst man, dass es da ist, und stolpert dauernd rein. Nach einer Weile ist das Loch zwar noch da, aber man hat gelernt, außen herum zu gehen.“ (S. 254)
Es war zu spät, um Vergangenes wiedergutzumachen. Aber sie wollte wenigstens einen letzten Anlauf unternehmen, ihn zum Heimkommen zu bewegen. (S. 289)
Und es wäre auch etwas gewesen, wenn er David in die Arme genommen und ihm versprochen hätte, dass es besser werden würde. Nun quälte er sich unendlich wegen Dingen, an denen nichts mehr zu ändern war. (S. 308)
- Jennifer Niven
All the Bright Places
(770)Aktuelle Rezension von: MoidlvomberchIch fand das Cover sehr interessant gestaltet und der Klappentext machten mich neugierig auf den Inhalt des Buches.
Nun ich wurde absolut nicht enttäuscht, die Geschichte fängt schon sehr gut an und so wurde ich immer weiter in den Bann gezogen,
zwischen all der Dramatik musste ich immer mal wieder schmunzeln, das Buch was für mich hoch emotional und ich habe mitgefiebert.
Ein Buch dass ich dank des sehr guten Schreib- und erzählstils nicht mehr so einfach aus der Hand gelegt habe, ich habe das Buch zimmerhalb weniger Stunden komplett ausgelesen, fand ich aber auch das Thema sehr interessant.
Ein tolles Buch das bei mir immer noch nachhallt und mir noch lange im Kopf bleibt!
ganz klare Leseempfehlung!!
- Raynor Winn
Der Salzpfad
(214)Aktuelle Rezension von: Ly_TeLange bin ich in der Buchhandlung um dieses Buch geschlichen. Zum Glück habe ich es mir schlussendlich gebraucht günstig gekauft. Bereits auf den ersten Seiten war mir die Geschichte suspekt. Natürlich können Ärzte Fehldiagnosen etc. stellen, doch wenn ein Mensch (egal ob Mann oder Frau) furchtbare Schmerzen hat, bezweifle ich das man eine schier endlose Wanderung durchsteht. Auf jeden Fall finde ich es recht fragwürdig wie Raynor Winn die Krankheit ihres Mannes darstellt und ihn nebenbei die Küste entlangschleift und keine Gnade zeigt.
Kurz nachdem ich das Buch beendet habe, kam dann tatsächlich der Skandal um Raynor Winn auf und ich habe mich mit meinem Gefühl bestätigt gefühlt.
Buch empfehle ich eindeutig nicht weiter.
- Cheryl Strayed
Der große Trip zu dir selbst
(310)Aktuelle Rezension von: ShannonVon mir aus dürfte es gerne mehr Literatur zu wandernden Frauen geben. Diese hier ist auf der Suche nach sich selbst. Hätte ich mehr Landschaftsbeschreibung und weniger Nabelschau gehabt, wäre ich zufriedener mit dem Buch, aber alles in allem liegt hier ein lesenswertes Werk mit einer sexuell sehr selbstbewussten Frau vor, die eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Mischung aus Proll und Intellektueller ist.
- Lilly Lucas
New Dreams
(711)Aktuelle Rezension von: Lia_BischoffOMG, ich bin so unfassbar froh, dass ich die Reihe nicht abgebrochen habe! New Dreams ist für mich mit Abstand der stärkste Band der Reihe. Nach den ersten beiden Büchern war ich mir nicht sicher, ob die Green-Valley-Reihe überhaupt noch etwas für mich ist. Umso glücklicher bin ich, dass ich weitergelesen habe. Natürlich ist auch dieses Buch nicht perfekt. Manche Entwicklungen gehen mir immer noch etwas zu schnell und ich hätte mir gewünscht, dass einige Themen mehr Raum bekommen hätten. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte etwas länger bei wichtigen Momenten hätte verweilen dürfen. Trotzdem hat mich dieses Buch endlich emotional gepackt. Die Charaktere, ihre Dynamik und die Geschichte haben mich viel mehr mitgerissen als in den vorherigen Bänden und ich hatte endlich wieder das Gefühl, wirklich in der Handlung anzukommen. Für mich ist New Dreams bisher ganz klar das beste Buch der Reihe und der Band, der mir gezeigt hat, warum so viele Leserinnen und Leser Green Valley lieben. Ich bin jetzt umso gespannter auf die restlichen Bücher.
- Nikola Hotel
It was always you
(852)Aktuelle Rezension von: Steffi-0485Dieses Buch hat mich vollkommen begeistert und gehört ohne Zweifel zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe. „It was always you“ ist eine emotionale, tief gehende Liebesgeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Der Schreibstil von Nicola Hotel gefällt mir sehr gut . Die Charaktere wirken unglaublich lebendig und authentisch - ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind so greifbar, dass man sich ihn sofort nahe fühlt. Die Geschichte schafft es Romantik, Schmerz, Hoffnung und Tiefe perfekt miteinander zu verbinden. Viele Szenen gehen direkt ins Herz und bleiben noch lange nach dem Lesen im Kopf. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man das Gefühl hat, die Figuren persönlich zu kennen und ihre Reise mit zu erleben.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight und ein echtes Herzensbuch. Ich kann es jedem empfehlen, der emotionale Liebesromane liebt, und eine Geschichte sucht, die lange nachwirkt.
- Kira Mohn
Wild like a River
(667)Aktuelle Rezension von: Isika0510Es war eine süße, cozy Geschichte für zwischendurch.
Den Anfang habe ich sehr geliebt. Das Setting des Nationalparkes und mit Haven durch die Natur zu streifen, fand ich einfach toll.
Auch dass sie den Schritt wagt, sich in die Stadt und das Unileben zu stürzen.
Allerdings hat es mich etwas aufgeregt, wie unsicher sie war.
Aber an sich hat mit ihre Entwicklung gefallen.
Die Liebesgeschichte zwischen Haven und Jackson, hat sich für meinen Geschmack recht schnell entwickelt. Ich konnte es letztendlich aber greifen & fand es schön, wie sich alles entwickelt hat.
Auch dass Haven und ihr Vater zusammen gewachsen sind, hat mich sehr berührt !
Alles in allem eine tolle Geschichte.
- Paolo Cognetti
Acht Berge
(216)Aktuelle Rezension von: engineerwifePaolo Cognettis Roman „Acht Berge“ erzählt die Geschichte von Pietro und Bruno, zwei Jungen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch durch eine tiefe Freundschaft verbunden sind. Pietro wächst in Mailand auf und verbringt seine Sommer mit seinen Eltern in einem kleinen Bergdorf in den italienischen Alpen. Dort lernt er den gleichaltrigen Bruno kennen, der in den Bergen zu Hause ist und ein völlig anderes Leben führt. Während Pietro die Welt erkunden möchte, bleibt Bruno eng mit seiner Heimat und der Natur verbunden. Pietros Vater hat einen Narren gefressen an dem Bergjungen und so wird Bruno bald Teil von Pietros Familie, so dass sich die Wege der beiden Freunde über viele Jahre hinweg immer wieder kreuzen. Die Berge werden dabei nicht nur zum Schauplatz ihrer gemeinsamen Erlebnisse, sondern auch zu einem Symbol für ihre Suche nach Identität, Freiheit und dem richtigen Platz im Leben. Besonders die Beziehung zwischen Pietro und seinem Vater, der eine starke Verbindung zu den Bergen hatte, spielt eine wichtige Rolle und prägt Pietros Entwicklung.
Ich gestehe, ich brauchte ein wenig Anlauf, um mich in der Geschichte zurecht zu finden, doch einmal eingetaucht entwickelt sie direkt eine Art Sogwirkung. „Acht Berge“ ist ein leiser, tiefgründiger Roman, der nicht nur aber doch sehr viel von den wunderschönen Beschreibungen der Bergwelt lebt. Man möchte direkt aufbrechen auf eine Reise in die italienischen Alpen und selbst die hohen Gipfel erstürmen. Besonders berührt hat mich aber auch die Beziehung zwischen den beiden Männern, die trotz vieler Jahre, Entfernungen und Veränderungen bestehen bleibt.
Für mich ist „Acht Berge“ ein nachdenkliches und berührendes Buch über Freundschaft, Familie und die Wege, die wir im Leben einschlagen. Dafür gibt es eine mit vier Sterne verbundene Leseempfehlung!
- Bill Bryson
Picknick mit Bären
(189)Aktuelle Rezension von: JourneyGirl..... ..... Eine wunderbare Geschichte. Das Buch wurde auch verfilmt. Ich fand schon das Buch toll und habe den Film gesehen, der genauso gut war! Ein Mann, der den Appalachian Trail bezwingen will! Herrlich und in einer guten, angenehmen Weise beschrieben. Eine absolute Leseempfehlung von mir! ..... .....
- Kira Mohn
Free like the Wind
(339)Aktuelle Rezension von: Isika0510Auch der zweite Band war eine schöne Story für zwischendurch.
Leider konnte das Buch mich nicht ganz so in seinen Bann ziehen, wie der Vorgänger.
Ich fand es wirklich schön wie Rae und auch Cayden langsam zueinander fanden und sich endlich mal jemanden öffnen konnten. Dass jeder der beiden seine Dämonen ein wenig bekämpfen konnte und sie miteinander gewachsen sind.
Schade fande ich, dass der Teil der Wanderung doch ein recht kurzer Part der Story war. Da hatte ich mir ein wenig mehr erhofft, weil mir das Setting in Band Eins schon so gut gefallen hat.
Alles in allem ein guter Abschluss der Dilogie. Mit ein wenig Herzschmerz, Romantik und wichtigen Themen, über die gesprochen werden muss.
- Sarah Morgan
Sommerzauber wider Willen
(163)Aktuelle Rezension von: LauraDieBlume98War in Ordnung aber den ersten Band fand ich besser
- Kathrin Heckmann
Fräulein Draußen
(31)Aktuelle Rezension von: marielle_liestKathrin Heckmann ist Wander-Profi und berichtet auf ihrem Blog seit Jahren von ihren Wandertouren, gibt interessante Wandertipps und erzählt außerdem von ihren Rad- und Outdoorreisen.
So dreht sich ihr Buch auch um das Thema Wandern. In 13 Kapiteln wandert sie an völlig verschiedenen Orten der Erde und sammelt dabei viel mehr als Kilometer. Sie sammelt viele kleine Momente, die nachwirken, sie sammelt Erkenntnisse und ganz persönliche Lehren und sie erfüllt sich Träume. Neben Kathrin ist die Natur eine Hauptfigur des Buchs, sodass beim Lesen im wahrsten Sinne des Wortes die Wanderlust kitzelt.
🌿🥾🌿
Ich habe eine große Leidenschaft für Sachbücher zu Natur- und Outdoorthemen und muss zugreifen, wenn ich ein solches Buch finde, das mich anspricht. Weil ich Kathrins Blog seit vielen Jahren verfolge, war ich sehr neugierig auf ihr erstes Buch. Und das war dann so schnell ausgelesen, dass ich am liebsten gleich nochmal von vorne begonnen hätte. Auch wenn ich gar keine Weitwanderin bin, haben mich die so liebevoll beschriebenen Details der Natur voll und ganz überzeugt.
Vor allem die Begeisterung für die gefiederten Protagonisten kann ich so gut nachvollziehen. Es geht unter anderem um Begegnungen mit Eulen, Birkenzeisigen und um lachende Kookaburras - und jedes Mal ging mir das Herz auf. 💚
Insgesamt gefällt es mir sehr, dass ich beim Lesen mitreisen durfte zu fernen Zielen und einzigartigen Wanderrouten. Und eine der Botschaften des Buches hat es mir besonders angetan. Denn die eigenen Träume in Taten umzusetzen und an sich selbst zu glauben, ist auch für mich ein Ziel, an dem ich jeden Tag arbeiten möchte.
Große Leseempfehlungen für alle Naturfreund*innen da draußen, die die Wildnis lieben vor allem FÜHLEN möchten!
PS: Das Buch eignet sich übrigens ganz besonders zum Draußen-Lesen! 🌳 - Mona Kasten
Begin Again
(109)Aktuelle Rezension von: maya126Das Buch hat mich wirklich komplett abgeholt. Ich habe es als Hörbuch gehört und war sofort in der Geschichte rund um Allie und Kaden drin. Ich konnte kaum aufhören zuzuhören, weil mich die Story so gefesselt hat. Die Charaktere wirken sehr echt und haben beide ihre Ecken und Kanten, was die Entwicklung der Beziehung umso spannender macht. Besonders gut gefallen hat mir, dass es nicht nur um Romantik geht, sondern auch um Selbstfindung und persönliche Grenzen. Auch als Hörbuch war die Umsetzung total angenehm und emotional, genau die richtige Mischung für mich. Insgesamt ein richtig schönes Wohlfühlbuch mit Tiefgang, von mir ganz klar 5/5 Sterne.
- Hape Kerkeling
Ich bin dann mal weg
(433)Aktuelle Rezension von: lakitaIch glaube, Hape Kerkeling hat ein Gen, das ihn dazu befähigt, intuitiv zu spüren, was der Zuschauer und Leser und hier der Hörer erfahren möchte, denn seine sehr informative Beschreibung seines Jakobsweges bietet eine Mischung aus religiösen Momenten, teils esoterischen, aber auch jeder Menge alltäglichen, wie sie halt auf jeder längeren Wanderung auftauchen. Man liest nicht, wie er den Jakobsweg erwandert, sondern man geht mit ihm, man ist unmittelbar dabei, wenn es ihm perfekt geht, er Glücksmomente erlebt, aber auch, wenn er sich schindet, leidet, Pech mit dem Wetter hat und sich sein protestierender Körper meldet. Das alles schildert er so locker und teils humorig, dass man das Gefühl hat, man sitzt mit ihm gemütlich bei einer Tasse Kaffee und lässt sich von seinen Reiseerlebnissen brühwarm berichten. Gut gemacht!
- Albrecht Selge
Luyánta
(81)Aktuelle Rezension von: sesIn dem Roman "Luánta" geht es um ein Mädchen was bei einer Bergwanderung mit ihrer Familie einem Pfeifen hinterherläuft. Dabei entfernt sie sich von ihrer Familie und entdeckt dafür die " Unselbe Welt " wo sie die Königin ist. Sie lernt diese magische Welt kennen und erlebt spannende Abenteuer.
Mir hat der Roman so mittelmäßig gefallen. Am Anfang fiel es mir schwer mich zum Lesen aufzuraffen. Die Geschichte war nicht fesselnd. Das wurde ein bisschen besser mit den Seiten. Die Welt, die Albrecht Selge da erschafft ist bezaubernd, hat es aber nicht geschafft mich komplett zu überzeugen. Das gewisse Etwas hat gefehlt, wenn Sie wissen, was ich meine. Der Schreibstil war auch nicht so meins. Geschmackssache, aber für mich gewöhnungsbedürftig. Besonders da die Figuren Wörter wie "Alter", "Bruder" und "Digger" ständig gesagt haben. Das war in dem Zusammenhang, aIso in so einer Fantasygeschichte einfach unpassend. Klar bei Fantasy ist alles erlaubt, aber hier war es leider nicht passend oder lustig. Die Beschreibungen oder Erklärungen waren oft etwas detailliert und verwirrend, und man musste aufpassen, um bei der Sache zu bleiben.
Um aber nochmal zum Schönen zurückzukommen: Ich glaube Albrecht Selge hat ein großes Herz für Fantasy und wirklich eine vielfältige und facettenreiche fantastische Welt geschaffen. Auch das Cover finde ich super gelungen. Im Buch
findet man viele Sachen davon wieder. Es mach neugierig und lässt gleich auf einen Fantasyroman schließen.
Was ich auch interessant fand, war, dass es in den Alpen gespielt hat. Jetzt habe ich ein ganz anderes Bild im Kopf, wenn ich an die Alpen denke, und frage mich: Vielleicht liegt dort wirklich irgendwo eine Unselbe Welt versteckt, wer weiß ;) Nein, aber ohne Scherz, es war wirklich schön wie der Autor die Tiere und Pflanzen miteinbezogen hat und was er daraus gemacht hat.
Insgesamt gebe ich drei Sterne, weil es mich wie gesagt nicht 100%ig überzeugt hat, aber doch ein lesenswertes Buch ist. Empfehlen würde ich es allerdings nur denen, die Fantasy wirklich lieben! - Anika Landsteiner
Gehen, um zu bleiben
(41)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerZugegeben, der Titel hat mich gelockt und da ich viel Gutes über das Buch gehört hatte, habe ich es schließlich gelesen und das sehr gerne. Mit einem wundervollen Schreibstil wird ein Reisebericht geschildert, Länder erkundet und Erfahrungen geteilt.
Es handelt vom Mut loszugehen und das kam in den einzelnen Kapiteln wirklich sehr schön rüber.
Einzig beim “Ankommen” hat mir ein wenig Spiritualität gefehlt, den der Titel verspricht. Die Autorin selbst weist im Buch darauf hin, dass es ein Reisebericht ist und er als solcher gelesen werden soll. Schade eigentlich, da ich noch mehr in ihm gesehen hätte.
Das Buch ist trotzdem absolut empfehlenswert und wirklich gut geschrieben!
- Daniela Leinweber
Schritt für Schritt – Unterwegs am South West Coast Path
(54)Aktuelle Rezension von: zehrUnglaubliche 1014 nicht Meter, sondern Kilometer wandert Daniela Leineweber, die Autorin des Buches "Schritt für Schritt", entlang des South West Coast Path in England. Sie ist praktisch ungeübt und macht aus ihrem Gewicht auch kein Geheimnis. Raus der Wohlfühlzone und rein in ein Abenteuer der besonderen Art ist eine Mutprobe, die sie in ihrem Tagebuch festhält. Bewundernswert wie sie ihren Alltag meistert trotz enormer Kraftanstrengung und dabei den Humor nicht verliert.
- Sarah Perry
Melmoth
(121)Aktuelle Rezension von: SophiasticatedNach dem Erfolg von Die Schlange von Essex legt Sarah Perry mit Melmoth einen weiteren Roman vor, der sich deutlich dunkleren Themen zuwendet. Inspiriert vom klassischen Gothic-Roman Melmoth the Wanderer von Charles Maturin, versucht Perry, alte Schauerliteratur mit modernen Fragen nach Schuld, Verantwortung und Verdrängung zu verbinden. Das gelingt ihr streckenweise beeindruckend – aber nicht durchgängig.
Im Zentrum steht Helen Franklin, eine zurückgezogen lebende Übersetzerin in Prag, deren nüchternes Dasein durch die Entdeckung eines mysteriösen Manuskripts aus dem Gleichgewicht gerät. Dieses erzählt von Melmoth, einer einsamen, geisterhaften Gestalt, die seit Jahrhunderten durch die Welt wandert und Menschen heimsucht, die Schuld auf sich geladen haben. Die Idee ist faszinierend – Melmoth als personifizierte Erinnerung, als Mahnung, die niemandem erlaubt zu vergessen oder sich reinzuwaschen.
Perry verwebt mehrere historische und persönliche Erzählungen miteinander, die Einblicke in Grausamkeiten und moralisches Versagen geben – von den Gräueltaten des 20. Jahrhunderts bis zu intimen Momenten menschlicher Schwäche. Diese Geschichten sind oft eindrucksvoll, teils erschütternd – doch der rote Faden dazwischen wirkt nicht immer straff genug gespannt.
Perrys Sprache ist elegant und atmosphärisch dicht, mit einem spürbaren Hang zum Literarischen. Die düstere, leicht entrückte Stimmung, die Prag als Schauplatz perfekt unterstützt, ist eine der großen Stärken des Romans. Auch die Idee, Schuld nicht als juristisches, sondern als existenzielles Phänomen zu betrachten, hebt Melmoth von bloßer Gruselliteratur ab.
Doch genau hier liegt auch ein Problem: Der Roman will viel – vielleicht zu viel. Zwischen Gothic-Fiction, philosophischem Essay und psychologischem Drama bleibt die emotionale Wucht manchmal auf der Strecke. Die Figuren – allen voran Helen – wirken oft seltsam distanziert. Ihre inneren Kämpfe bleiben abstrakt, statt wirklich unter die Haut zu gehen. Wer eine packende Geschichte erwartet, wird stellenweise eher mit einer intellektuellen Meditation konfrontiert.
Melmoth ist ein ambitionierter, atmosphärisch starker Roman mit einem interessanten Konzept. Sarah Perry beweist literarisches Können und wagt sich an große Themen. Doch nicht alles fügt sich zu einem runden Ganzen. Die emotionale Distanz, die Überfrachtung mit Motiven und das langsame Erzähltempo können das Leseerlebnis mitunter dämpfen. Ein gutes, nachdenkliches Buch – aber nicht unbedingt ein unvergessliches.























