Bücher mit dem Tag "we"
4 Bücher
- Audrey Carlan
Calendar Girl - Begehrt (Calendar Girl Quartal 3)
(528)Aktuelle Rezension von: Wanda_OsbourneCalender girl Teil 3. Mia Saunders’ ungewöhnliche Reise als Escort im dritten Abschnitt ihrer zwölfmonatigen Mission fort. Auch in diesen Monaten nimmt sie neue Aufträge an, lernt unterschiedliche Männer kennen und wird mit deren Lebensgeschichten, Problemen und Sehnsüchten konfrontiert.
Während Mia weiterhin versucht, das nötige Geld für die Schulden ihres Vaters zu verdienen, entwickelt sie sich emotional immer stärker weiter. Die Begegnungen sind nicht nur leidenschaftlich, sondern bringen sie auch dazu, ihre eigenen Wünsche, Werte und Zukunftspläne zu hinterfragen. Gleichzeitig bleibt die Verbindung zu Wes ein wichtiger emotionaler Anker, der ihre Entscheidungen beeinflusst.
Teil 3 verbindet Romantik, Sinnlichkeit und persönliche Reifung und zeigt deutlich, dass Mias Reise längst nicht mehr nur finanziell motiviert ist, sondern zunehmend zu einer Suche nach echter Liebe und Selbstbestimmung wird.
Ich hatte mich wirklich drauf gefreut, da mir die ersten beiden Teile gut gefallen haben. Dieser Teil war meines Erachtens etwas drüber. Künstlerische Freiheit okay und das ich dieses Genre nicht mit Realismus lese ist klar, doch hier musste ich wirklich mit dem Kopf schütteln. Trotz allem, ist der Schreibstil angenehm zu lesen und die Neugier hat mich zwar ein paar Seiten Querlesen lassen, mich aber dennoch bis zum Ende kommen lassen. Mia hat wirklich eine Menge erlebt und auch viel negatives durchgemacht. Wie es weitergeht? Ich bin gespannt. Allerdings werde ich zunächst ein anderes Buch und nicht die Fortsetzung lesen. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben.
- Gaby Grosser
Opa & Engel
(2)Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkisteeine hinreißende Geschichte die soooviel mehr ist wie eine Weihnachtsgeschichte. Daher schon jetzt vorweg, bitte, bitte nicht zu den Weihnachtsbüchern sortieren!!
Als ich den Stapel neuer Bücher vor mir liegen hatte wollte ich zuerst dieses Buch lesen. Wieso? Vielleicht war es der Schriftzug des Titels? Erhaben mit Glitzer in Rot und Weiß der sofort an Zuckerstangen denken lässt? Oder doch die Tatsache, dass Andrea Hebrock diese Geschichte illustriert hat? Wohl beides. Ich muss gestehen ich bin ein Fan von Andrea Hebrocks Illustrationen, einfach, warm , ehrlich und emotional.
Der Untertitel ein himmlisches Weihnachtsgeschenk und der kleine Engel auf dem Titelbild, alles eindeutige Zeichen eines Weihnachtsbuches.
Leider kam ich erst einmal nicht dazu dieses schöne Buch zu lesen, da in diesem Moment die LeseKinder ein anderes Buch eroberten.
Klar das Weihnachten noch nicht so zieht wie ein Räuberbuch.
Die Kinder haben was verpasst!
Eines der schönsten Weihnachtsbücher seit langem. Aber eigentlich ist es viel mehr als ein Weihnachtsbuch.
Es ist die Geschichte eines alten, aber dennoch jung gebliebenen Mannes namens Rudi der alleine in seinem schönen kleinen Haus wohnt. Seine Frau Frieda ist schon seit einiger Zeit tod. Er vermisst sie aber irgendwie ist sie auch immer bei ihm. Alles in und um ihn herum strahlt Hoffnung und Zuversicht aus. Kein bisschen Verbitterung oder Einsamkeit dennoch hofft er, dass seine Frau ihm zu Weihnachten von da oben einen Weihnachtswunsch erfüllen kann. Er hofft, dass sein Sohn und sein Enkel, die in Amerika wohnen zu Weihnachten zu Besuch kommen. Während er so seinen Gedanken nachhängt und mit seiner Frau spricht hört er plötzlich ein seltsames, lautes Geräusch, als würde etwas aufs Dach fallen.
Neugierig geht er heraus um nachzusehen was wohl passiert sein könnte. Plötzlich sieht er ein kleines Wesen im Schnee direkt unter seinem Dach liegen. Es muss vom Dach gefallen sein. Noch weiß er nicht so recht was er da gefunden hat. Er nimmt es mit ins Haus und erkennt ein Kind doch irgendetwas ist anders. Es hat Flügel.
Ein Weihnachtsengel. Luca .
Da der Flügel geknickt ist kann er nicht mehr fliegen. Rudi kümmert sich rührend um den Kleinen und freut sich, dass er nicht mehr allein ist. Er gibt ihm Milch mit Honig aus Friedas Lieblingstasse und Plätzchen. Die beiden überlegen was sie so alles zusammen erleben könnten. Plätzchen backen zum Beispiel und auf den Weihnachtsmarkt gehen.
Doch zunächst besorgt Rudi Kleidung für den kleinen Engel. Die Kleidung leiht er sich bei seiner Nachbarin Ruth. Die mag der alte Mann sehr
und Ruth mag Rudi. So verwundert es nicht, dass Ruth vorschlägt zu Dritt loszuziehen doch Ruth darf nicht wissen, dass Luka ein Engel ist. So erzählt Rudi ihr, dass sein Enkel zu Besuch ist. Die drei verleben eine schöne Zeit. Sie gehen auf den Weihnachtsmarkt und fahren Schlitten . Einen Tag backen Rudi und Luca Plätzchen dabei fällt dummerweise Rudis Lieblingstasse von Frida auf den Boden und zerbricht. Die hatte Frida selbst bemalt. Und dann ist Heiligabend. Ruth kommt um für alle zu kochen.
Je näher die Bescherung rückt je unruhiger wird Luca denn nach der Bescherung auf Erden ist im Himmel Weihnachtsparty da muss er zurück sein. Dann ist es soweit Lucas erstes irdisches Weihnachtsfest. Die Kugeln am Baum glitzern im Kerzenschein. Sogar ein Geschenk liegt für ihn unter dem Baum. Zeit Abschied zu nehmen. Währens Rudi und Ruth ihre Geschenke bestaunen schleicht Luca unbemerkt aus dem Haus. Als Rudi bemerkt dass Luca verschwunden ist schaut er draußen nach, findet aber nur noch die Kleidungsstücke, die Ruth ihm geschenkt hatte. Doch zurück im Wohnzimmer entdecken sie ein kleines Päckchen. 2 Tassen sind darin. sie sehen aus wie Fridas alte Tasse. Handbemalt. Auf einer steht Rudi auf der anderen Ruth.
"Rudi schluckt..........die Tassen sind bestimmt ein Zeichen von meiner lieben Frida!" ( Zitat aus dem Buch)
Die Illustrationen von Andrea Hebrock begleiten und ergänzen den Text in geradezu idealer Weise. Bei diesem Buch passt einfach alles!!
Sicherlich eine Weihnachtsgeschichte der besonderen Art aber auch eine Geschichte über eine Liebe im Alter.
Ein Buch dass ich mir sehr gut auch im Einsatz mit älteren Leuten oder Demenzkranken vorstellen kann.
Sie werden es lieben und die Kinder auch.
Da bin ich mir sicher!
38 Seiten vereint dieses schöne Buch und verzaubert uns nicht nur zu Weihnachten!
- Brigitte Teufl-Heimhilcher
Champagner und ein Stück vom Glück
(26)Aktuelle Rezension von: JashrinHelgas Scheidung ist noch nicht allzu lange her und so ist ihr zwölfjähriger Sohn Benny zur Zeit der einzige, der wirklich für sie zählt. Trotzdem hat sie die Einladung des Sternekochs Lars angenommen und ist für den Jahreswechsel zu ihm nach Hamburg geflogen, während ihr Sohn mit seinem Vater im Skiurlaub ist. Gutes Essen, nette Gesellschaft… was spricht schon dagegen, mal abgesehen davon, dass sie Lars kaum kennt?
Lars ist hocherfreut Helga wiederzusehen und zeigt schnell, dass er Interesse an ihr hat. Doch meint er es wirklich ernst? Als auch ihr Exmann behauptet plötzlich, die Scheidung sei ein Fehler gewesen und versucht Helga zurückzugewinnen. Ob einer der beiden der Richtige für Helga sein kann?
Nachdem ich mich schon in Brigitte Teufl-Heimhilchers „Neubeginn im Rosenschlösschen“ wegen seiner tollen Charaktere verliebt habe, habe ich mich sehr auf „Champagner und ein Stück vom Glück“ gefreut, da Lars und Helga bereits im Rosenschlösschen mitspielen, wo sie sich bei einem Kochkurs kennenlernen. Lars ist genauso charmant, wie ich ihn in Erinnerung hatte und es hat Spaß gemacht, ihn nun näher kennenzulernen. Auch wenn ich Helgas Zweifel verstehen konnte, war schnell klar, dass er tatsächliches ein ehrliches Interesse an ihr hat und viel für eine gemeinsame Zukunft tun würde. In seinem Restaurant wäre ich auch gerne einmal Gast.
Helga hatte es etwas schwerer mich für sich einzunehmen. Sie ist zwar durchaus sympathisch, aber ich hatte immer das Gefühl, dass sie sich zu viel gefallen lässt und hätte sie gern ab und an mal geschüttelt, damit sie sich endlich entscheidet, was sie will und dann auch danach handelt. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sie viel Rücksicht auf ihren Sohn nimmt – dem es zwischenzeitlich eindeutig an Respekt mangelt – aber manchmal kam auch der Gedanke auf, dass er eine praktische Ausrede für Helga ist. Gerade gegen Ende hat mich ihr „ich will ja, aber es geht nun einmal nicht“ furchtbar genervt.
Neben Lars und Helga in den Hauptrollen gab es auch ein Wiedersehen mit Sabine aus dem Rosenschlösschen und mit Lars Exfrauen kamen einige wunderbare neue Figuren hinzu, die Helga alle nach und nach kennenlernt. Dazu eine Kritikerin, die ebenfalls ein Interesse an Lars hat, eine neue Köchin… Irrungen und Wirrungen waren bei dieser Konstellation quasi vorprogrammiert. Demzufolge amüsant und turbulent war dann auch die Geschichte.
Garniert wurde dieser unterhaltsame Roman mit allerlei Rezepten, die jedem Kapitel vorangestellt waren. Von Spaghetti Carbonara über die Apfeltarte „Tarte Tatin, sommerliche Limonade und geräucherten Jakobsmuscheln war alles dabei.
Die Kapitel werden abwechselnd aus Helgas und Lars Sicht erzählt, eines sogar aus Sicht von Lars Exfrau Frauke und zwei aus Pauls Sicht (Helgas Exmann).
Insgesamt ein heiterer Roman, der Spaß macht und mich gut unterhalten hat. Ich wüsste nur zu gerne, ob es für Lars Restaurant ein ganz bestimmtes reales Vorbild gibt. Das wäre dann sicher eine Reise wert.
- Thomas Christos
1966 - Ein neuer Fall für Thomas Engel
(4)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer📖 Buch-Rezension 📖
zu "1966" von Thomas Christos
☆ Kriminalroman ☆ 448 Seiten ☆ Blanvalet ☆
🔹 Zur Geschichte ️🔹
Kriminalkommissar Thomas Engel hat es nach West-Berlin verschlagen, um bei der Mordkommission in der geteilten Stadt ermitteln zu können. Doch es kommt anders: Statt Mörder sind Spione sein täglich Brot, denn die Stadt ist voll davon. Die Alliierten tun alles, um an Informationen von der Gegenseite zu kommen. Dass sie dabei nicht zimperlich vorgehen, erfährt Engel gleich an seinem zweiten Tag im Dienst. Bei der Observation eines Verdächtigen geht alles schief, Engel nimmt die Verfolgung auf und gerät mitten hinein in den Kalten Krieg zwischen Ost und West.
(Klappentext lt. Verlagsseite)
️🔸️ Meine Meinung 🔸️
Nachdem mir "1965" ja gut gefallen hatte, musste ich "1966" leider auf Seite 160 abbrechen. Kurz zusammengefasst: Mir war zu wenig von Thomas Engel zu lesen, dafür zu viel politisches, zu detailliert und viel zu umfangreich. Auch die vielen verschiedenen Handlungsstränge und die Personen, die nach ihrer Freilassung aus dem KZ ihre Namen änderten, das war mir einfach zu "drüber". Zwar sind die Grundthemen der Spionage, das amerikanische Militär, die Kriegsverbrechen der Nazi-Ärzte recht interessant, aber ich konnte irgendwie keinen Zugang zur Geschichte finden, das war so überhaupt nicht mein Ding.
Die 2* vergebe ich für die Recherchearbeit des Autors, die recht umfangreich gewesen sein muss.



