Bücher mit dem Tag "wechseljahre"
45 Bücher
- Sheila de Liz
Woman on Fire
(59)Aktuelle Rezension von: Osilla"Woman on Fire" von Dr. med. Sheila de Liz erschien erstmalig 2020. Der Ratgeber ist also schon eine Weile auf dem Markt und inzwischen in der 31. Auflage. Auch wenn man ja nie weiß, wie groß die einzelnen Auflagen waren, so ist das doch schon wirklich eine Hausnummer. Und das Buch hat es echt in sich. Die Autorin klärt über alles auf, was sich im Körper einer Frau während der Wechseljahre verändert und macht ganz klar, dass man sich mit Schmerzen und Unannehmlichkeiten nicht zufrieden geben muss, auch wenn das Frauen gerne mal von Ärzt:innen so eingeredet wird. Dieses Buch sorgt für einige Aha-Momente und sollte von allen Menschen der Bevölkerung gelesen (oder als Hörbuch gelauscht) werden.
Zitat: „Die Wechseljahre sind nicht der Herbst des Lebens, so, wie sie bisher behandelt wurden; diese Ansicht ist hoffnungsvoll veraltet. Die Wechseljahre läuten eher den Hochsommer ein“ (Dr. med. Sheila de Liz: Woman on Fire. Seite 15)
Die Autorin und die Illustratorin:
Dr. med. Sheila de Liz (geboren 1969) studierte in Mainz Medizin. Bis in diesem Jahr arbeitete sie in ihrer eigenen Praxis für Gynäkologie und Geburtshilfe. Vor drei Jahren gründete sie außerdem die HormonOnlineKlinik. Sie ist Expertin zu Themen rund um die weibliche Gesundheit. 2019 erschien ihr Buch "Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper", 2020 folgten "Woman On Fire – Alles über die fabelhaften Wechseljahre" und 2022 "Girl on Fire – Alles über die „fabelhafte“ Pubertät" sowie 2024 "Endometriose – Alles, was du wirklich wissen musst".
Luida Strömer (geboren 1992) ist Illustratorin und Grafikdesignerin. Sie zauberte die Bilder zu den Ratgebern "Unverschämt – Alles über den fabelhaften weiblichen Körper", "Woman on Fire– Alles über die fabelhaften Wechseljahre" sowie "Endometriose – Alles, was du wirklich wissen musst".
Inhalt:
„Deutschlands beliebteste Gynäkologin weiß: Die Wechseljahre sind cooler, als wir glauben!
Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen – kaum eine Frau sieht den Wechseljahren gelassen entgegen. Dabei ist unser Bild von der Perimenopause hoffnungslos veraltet und benötigt dringend ein Makeover. Viele Frauen leiden heute unnötig, und keine „muss da durch“. Sind die Beschwerden erst mal identifiziert, können wir viel für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden tun – und uns auch in der zweiten Lebenshälfte noch stark und sexy zu fühlen.“ (Produktbeschreibung)
Gedanken zum Ratgeber:
Das Cover zeigt die Autorin höchstpersönlich vor einem roten Hintergrund, der sicherlich das Thema Feuer aus dem Buchtitel widerspiegeln soll. Wer die Autorin kennt, wird hier gleich zugreifen. Wer sie nicht kennt, kann allerdings wohl eher wenig mit dem Cover anfangen.
Die Autorin steigt spielend leicht in die Thematik der Wechseljahre ein. Dabei schafft sie eine ausgewohenheit zwischen der ernsthaften Thematik und einem Spritzer Humor, den es braucht, um positiv an die Sache heranzugehen. Ich habe das Buch größtenteils als Audio Book über Spotify gehört und empfand die Vertonung durch Sigrid Burkholder sehr ansprechend.
Zitat: „Die bioidentischen Hormone sind also von der molekularen Struktur her exakt die, die dem Körper fehlen.“ (Dr. med. Sheila de Liz: Woman on Fire. Seite 155)
Das Buch ist gut strukturiert. Zunächst wird eine Basis zum weiblichen Zyklus geschaffen, bevor es dann konkret an die einzelnen Veränderungen in der zweiten Lebenshälfte der Frauen geht: die Prämenopause, die Perimenopause sowohl die Postmenopause. All jene Abschnitte werden genauer beleuchtet. Welche Beschwerden auftreten können, dass die Scham sofort weit weg geschoben werden sollte und wie man mit diesen Veränderungen umgehen kann. Der dritte Teil beschäftigt sich dann ausführlich mit der bioidentischen Hormontherapie und klärt diesbezüglich auf, nimmt Angst vor der Einnahme von Hormonen. Zum Abschluss wird außerdem darauf eingegangen, wie man selbst seine Gesundheit durch Ernährung, Sport etc. unterstützen kann.
Fazit:
"Woman on Fire" ist ein wertvoller Ratgeber, der einen vor, während und nach der Menopause begleiten kann. Hier wird aufgeklärt, Mut gemacht und Ängste genommen. Mit den Wechseljahren kommen einige neue Dinge mit dem eigenen Körper auf Frauen zu, aber diese sind nicht negativ zu sehen, sondern bieten einige positive Veränderungen und führen gerne mal auch dazu, dass Frauen ihr Leben im Allgemeinen überdenken und für sich auswählen, was sie brauchen und was nicht. Ein Umbruch, der nicht nur die körperliche Gesundheit betrifft, sondern auch den Geist.
Zitat: „Vielleicht wartet dort sogar die Frau, die du schon immer sein wolltest, eine Frau, die stark ist und auch sexy, wenn sie das sein will, aber vor allem – endlich frei.“ (Dr. med. Sheila de Liz: Woman on Fire. Seite 15) - Susanne Esche-Belke
Midlife-Care
(25)Aktuelle Rezension von: trollchenMidlife Care
Herausgeber ist Lübbe Life; 1. Aufl. 2020 Auflage (28. Februar 2020) und 352 Seiten.
Kurzinhalt: Hormongesteuert? Klar! In der Lebensmitte bringen uns Östrogene, Progesteron und Co. ganz schön aus dem Takt - und viel zu oft wird dieses Ungleichgewicht nicht richtig diagnostiziert, geschweige denn behandelt. Dabei stellen sich Hormonveränderungen bereits mit Anfang 40 ein, wenn die Periode meist noch treue Begleiterin ist. In dieser Perimenopause können depressive Verstimmungen, Gewichtszunahme und andere Symptome das Leben schwer machen, und auch während der eigentlichen Menopause werden viele Frauen nur ungenügend begleitet. Doch die Autorinnen wissen: Es gibt wirksame Strategien, um diese Phasen gesund und glücklich zu gestalten.
Meine Meinung: Also, ich konnte schon einige Sachen aus dem Buch mitnehmen und umsetzen. Es ist gut geschrieben, die 2 Ärztinnen verstehen es, dass der Leser dem Buch gewogen bleibt. Die tollen Grafiken, die vieles vereinfachen und auch verdeutlichen sind sehr ansprechend gemacht. Ich konnte viel über Hormone lernen und ich bin als Frau nicht alleine mit dem Problem. Es wurde nach den neuesten wissenschaftlich Erkenntnissen geschrieben. Ich glaube, das Buch sollte jede Frau lesen, wenn sie in die Wechseljahre kommt oder noch besser vorher. Denn es kann wirklich helfen.
Mein Fazit: Kurzweilig, toll geschrieben. Sehr interessante News, die man auch umsetzen kann. Ich vergebe 5 tolle Sterne und kann das Buch jeder Frau, natürlich auch Männern ans Herz legen.
- Monika Bittl
Jünger wären mir die Alten lieber
(49)Aktuelle Rezension von: Henri3tt3Vieles an diesem Buch macht der Leserin Mut, ist unterhaltsam und klug, anderes hat mich erst wütend und dann sehr nachdenklich gemacht. Wenn es ums Gendern und um Politik, vor allem Umweltschutz geht, haben die Autorinnen leider extrem egoistische und egozentrische Ansichten. Aber das liegt wohl an ihrem Alter und da haben sie erstens ihren Platz in der Berufswelt längst gefunden und zweitens werden sie die schlimmsten Folgen der Klimaerwärmung kaum noch erleben. Schade, dass diese beiden Frauen ihre Möglichkeiten nicht nutzen, um die Zukunft der jüngeren Generationen - auch ihrer eigenen Kinder - zu retten.
- Fannie Flagg
Grüne Tomaten
(188)Aktuelle Rezension von: pardenTOWANDA!
Am Abend ihres Lebens ist Ninny oft einsam. Während die anderen Bewohner des Pflegeheims zumindest ab und zu Besuch bekommen, wartet sie vergeblich. Das ändert sich, als sie die unscheinbare Evelyn kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Bald lädt Ninny sie ein, mit ihr in die Vergangenheit zu reisen, nach Whistle Stop, Alabama. Dort hielten die Menschen noch zusammen, wenn es darauf ankam. Herz des Ortes war das Café von Idgie und Ruth. Hier musste niemand bezahlen, der es nicht konnte, und auch füreinander waren die Freundinnen immer da - besonders, als Ruth gewalttätiger Ehemann auftauchte... (Verlagsbeschreibung)
Dieser Roman lag bei mir sträflich lange auf dem SuB - nicht weil ich Sorge hatte, dass er mir nicht gefallen könnte, sondern weil ich das Schöne immer noch ein wenig vor mir herschieben wollte. Denn ich war mir sicher: das Buch zum Lieblingsfilm kann einfach kein schlechtes sein. Der Film - seinerzeit im Kino erschlichen, nachdem eine Freundin und ich etwas enttäuscht aus einer anderen Vorführung kamen und kurzerhand einfach den Kinosaal wechselten ohne für den weiteren Film zu zahlen. Und wie fasziniert wir waren! Wir rannten im Anschluss in der Nacht durch die Straßen und riefen lachend: "Towanda!" Diesen Eindruck immer noch lebendig vor Augen begab ich mich nun endlich an die Lektüre.
Natürlich legt ein Film eigene Schwerpunkte und setzt eine Romanvorlage nicht 1:1 um - das weiß man ja schon von anderen Titeln her. Glücklicherweise blieb hier eine Enttäuschung aus, denn oft ist es ja so, dass man das eine mag, das andere dann aber nicht. Ja, das Buch ist anders als der Film, aber vieles habe ich wiedererkannt und mich darüber gefreut. Auch der Roman berührt, wenn auch knapper und distanzierter als der Film, weil er breitgefächerter vom Leben in Whistle Stop, Alabama berichtet. Im Buch wird eine ganze Bandbreite von Menschen vorgestellt, die die Hauptcharaktere teilweise zumindest für kurze Zeit in den Hintergrund treten lassen. So manches Mal fragte ich mich auch, wer derjenige überhaupt nochmal war. Aber der gesamten Stimmung tat dies keinen Abbruch. Zum Glück.
Im Roman zieht sich ein klarer Aufbau durch: es gibt abwechselnd eine kleine Zeitungsnotiz rund um das Leben in dem winzigen Örtchen Whistle Stop, Alamama, ab 1929, dann folgen Episoden aus der Gegenwart im Pflegeheim in Birmingham, Alabama, ab 1986, in denen Mrs. Cleo Threadgoode erzählt und dabei ihre Zufallsbekanntschaft Evelyn Couch in die Vergangenheit entführt, und schließlich gibt es längere Rückblenden in die Vergangenheit in Whistle Stop, die aus einer auktorialen Erzählperspektive heraus präsentiert werden. Während die längeren Rückblenden die Handlungen einer Person länger verfolgen, dienen die kurzen Zeitungsnotizen dazu, die Verhältnisse in dem kleinen Örtchen allgemein zu präsentieren ohne auf jemanden im Speziellen einzugehen - außer vielleicht auf den trotteligen Ehemann der Verfasserin. Was jedenfalls recht amüsant ist.
Der Wildfang Idgie Threadgoode und ihre ruhige Partnerin Ruth Jamison sind die Betreiberinnen des Cafés in Whistle Stop, in dem sich der ganze Ort trifft und in dem auch die Obdachlosen und die Schwarzen ihre Mahlzeiten erhalten, auch wenn das einigen Weißen und dem Ku-Klux-Klan bitter aufstößt. Aber die beiden Frauen haben eben ihre ganz eigene Messlatte, und vor allem Idgie hat keine Mühe damit allen klar zu machen, dass sie es gewohnt ist das zu tun was sie will und für richtig hält, und dass sie sich von niemandem etwas vorschreiben lässt. Neben dem Barbecue sind es u.a. die Grünen Tomaten, für die das Café über die Grenzen von Whistle Stop hinaus bekannt ist, abgesehen mal von der Großzügigkeit der Betreiberinnen. Vor allem Idgie Threadgoode in ihrer unangepassten aber kompromisslos loyalen Art wächst einem von Anfang an ans Herz.
In der Gegenwart sind es Ninny Threadgoode, die Schwägerin von Idgie, und Evelyn Couch, die einem allmählich näher kommen. Dabei erscheint Evelyn zunächst unnahbar, wenngleich auch unglücklich und ratlos, da sie mit ihrem eintönigen Leben hadert. Wechseljahre, so die gnadenlose Diagnose von Ninny Threadgoode, die in ihrem 86jährigen Leben schon alles gesehen hat. Sie ahnt jedoch nicht, wie weit die überdrüssigen und lebensmüden Gedanken von Evelyn gehen. Evelyn begleitet ihren Mann allwöchentlich ins Altersheim zu ihrer Schwiegermutter, doch da besteht wechselseitig keine besonderen Zuneigung, weshalb Evelyn ihre Zeit lieber mit Schokoriegeln und süßen Getränken totschlägt. Bis sie Ninny kennenlernt und Selbstwertgefühl und Lebensmut allmählich wieder zunehmen. Towanda sage ich nur! Eine Lieblingsszene in Film und Buch!
Hach, ich mag den Roman einfach, das behutsame Eintauchen in die vergangene Welt in Alabama, die liebenswerten Figuren, arm aber voller Menschlichkeit, die Erzählung von Ninny Threadgoode, die positive Entwicklung von Evelyn. Eine Geschichte über moralische Werte gegen Vorurteile und Zuschreibungen, über Liebe, Mut und Loyalitäten, voller Wärme und Humor. Ein Herzensbuch.
Alt? Ja. Immer noch schön? Unbedingt. Lesen!
© Parden
- Sheila de Liz
Woman on Fire: Alles über die fabelhaften Wechseljahre
(3)Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
Die Wechseljahre sind nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema, über das – wenn überhaupt – nur mit oberflächlichen Plattitüden gesprochen wird. Sätze wie „Da musst du durch“ oder „Gehen Sie etwas nachsichtiger mit sich um“ sind nur zwei Beispiele für die vielen leeren Phrasen, die Betroffene zuhauf zu hören bekommen. Wirkliche Aufklärung bleibt dabei häufig auf der Strecke.
Sheila de Liz zeigt eindrucksvoll, dass wir den bekannten Beschwerden nicht hilflos ausgeliefert sind. Sie legt präzise dar, welche hormonellen Abläufe im Körper für die Perimenopause verantwortlich sind. Gleichzeitig räumt sie hartnäckige Vorurteile gegenüber bioidentischen Hormonen aus dem Weg. Sie erklärt aber auch, weshalb in gynäkologischen Praxen häufig so wenig über mögliche Optionen informiert wird – ein Umstand, der viele Patientinnen frustriert zurücklässt
Ich gebe zu, der Einstieg des Buches hat mich zunächst eher genervt. Die Anlehnung an „Charlie’s Angels“ und die Zuordnung der Hormone zu den drei Engeln empfand ich als unnötig verspielt. Doch nach diesem etwas schrägen Auftakt wurde der Ton deutlich sachlicher, wissenschaftlicher und wohltuend klar. Trotz der Kapitelüberschriften, die jeweils einen Songtitel tragen, liegt der Fokus eindeutig auf gut recherchierten Fakten, die ohne Schnörkel und mit hohem Informationswert präsentiert werden. Besonders gefallen hat mir, wie transparent, strukturiert und leicht nachvollziehbar komplexe Zusammenhänge erklärt wurden.
Sigrid Burkholder hat das umfangreiche Wissen in der Hörbuchfassung souverän und absolut kompetent transportiert. Ihre ruhige, vertrauenerweckende Stimme macht es leicht, konzentriert zu bleiben und die Inhalte wirklich aufzunehmen.
Um bestens auf meinen nächsten Termin bei meiner Frauenärztin vorbereitet zu sein, habe ich mir das Buch zusätzlich als Printausgabe gekauft und markiere nun eifrig alle Passagen, die für mich persönlich wichtig sind.
Ladies, lasst uns unsere Gesundheit wieder selbstbewusst und gut informiert in die Hand nehmen. Ich empfehle jeder Frau, sich spätestens Mitte dreißig mit dem Thema auseinanderzusetzen und dieses Buch zu lesen. Nur wer vorbereitet ist, kann im Bedarfsfall souverän handeln. Ich jedenfalls hätte mir gewünscht, dieses Wissen schon 2010 in den Händen gehalten zu haben.
Von mir klare 5 beschwerdefreie Sterne.‘*‘ Klappentext ‘*‘
Kaum eine Frau sieht den Wechseljahren gelassen entgegen. Hitzewallungen, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen - das klingt wahrlich nicht verlockend. Doch muss das so sein? Sheila de Liz sagt: Nein.
Unser Bild von der Perimenopause ist hoffnungslos veraltet. Viele Frauen leiden unnötig, und keine muss da heute mehr "durch". Denn sind die Beschwerden erst mal richtig identifiziert, kann jede Frau viel für ihr Wohlbefinden tun.
Sheila de Liz beschäftigt sich als Ärztin seit langem intensiv mit dem Thema Wechseljahre und weiß auch aus eigener Erfahrung als Frau "im besten Alter" (ja!), was hilft und was nicht. Und dass es möglich ist, sich auch mit Ende vierzig stark und sexy zu fühlen.
- Ellen Berg
Wie heiß ist das denn?
(95)Aktuelle Rezension von: LesebegeisterteBea ist Mitte vierzig und wurde gerade beim "Versöhnungssex" von ihrem Lebensgefährten verlassen. Eine Katastrophe wo sie doch nie mit dem Ende der Beziehung gerechnet hat. Doch zum Liebeskummer bleibt ihr nicht die Zeit, denn ihre Tochter stellt ihren neuen Freund vor in Beas Alter. Und ihre Mutter hat sich einen "Toyboy" zugelegt, der auch Beas Alter hat. Kann es noch schlimmer kommen?
Alle frisch verliebt nur sie nicht? Gut das wenige Zeit später Theo auftaucht.
Wie immer war es mir ein großes Vergnügen, diesen Roman zu lesen. Ellen Berg schreibt sehr humorvoll und trifft die Sache auf den Punkt. Der Roman hat pro Kapitel einige Lacher parat Also wenn Sie ein unterhaltsames Buch suchen, unbedingt zuschlagen.
- Claudia Thesenfitz
Sylt oder Sahne
(88)Aktuelle Rezension von: Lily2311„Sylt oder Sahne“ von Claudia Thesenfitz ist eine charmante und unterhaltsame Sommerlektüre, die den Leser auf die malerische Insel Sylt entführt. Die Autorin erzählt die Geschichte einer Frau, die auf der Suche nach einem Neuanfang und ein wenig Ruhe in der Abgeschiedenheit der Nordseeinsel eine kleine Pension übernimmt.
Claudia Thesenfitz zeichnet ihre Protagonistin mit viel Wärme und Humor. Die Charaktere sind liebevoll gestaltet und die Dialoge sprühen vor Witz und Lebendigkeit. Die Geschichte entfaltet sich vor der idyllischen Kulisse Sylts, deren Landschaft und Atmosphäre die Autorin eindrucksvoll beschreibt. Man spürt förmlich die frische Meeresbrise und hört das Rauschen der Wellen, was das Buch zu einer perfekten Lektüre für Urlaub oder entspannte Stunden zu Hause macht.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, was das Lesen angenehm und kurzweilig macht. Die Handlung hält einige überraschende Wendungen bereit, die das Interesse des Lesers aufrechterhalten und für Abwechslung sorgen. Die Themen Freundschaft, Selbstfindung und die Herausforderungen des Lebens werden mit einer Leichtigkeit behandelt, die zum Nachdenken anregt, aber dennoch nie zu schwer wirkt.
„Sylt oder Sahne“ ist ein Buch, das gute Laune verbreitet und den Leser mit einem Lächeln zurücklässt. Es ist eine gelungene Mischung aus Humor, Gefühl und einer Prise Romantik, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Claudia Thesenfitz hat eine Geschichte geschaffen, die nicht nur unterhält, sondern auch das Herz berührt. Ein absolutes Muss für alle, die eine erfrischende und inspirierende Lektüre suchen, die Lust auf Meer und mehr macht. - Silvia Aeschbach
Älterwerden für Anfängerinnen
(11)Aktuelle Rezension von: Diana182Das Cover zeigt strahlende, glückliche Frauen. Dazu passt ein eindeutiger Titel, der den meisten weiblichen Lesern wohl ins Auge springen wird. Da auch ich in diesem Jahr eine Null auf der Torte begrüßen durfte, fühlte ich mich direkt angesprochen.
Die Autorin gewährt Einblick in das Leben von erfolgreichen Powerfrauen, die absolut keine Angst vor dem Älter werden haben. Im Gegenteil- keine der Mitwirkenden macht den Eindruck, als möchte sie noch einmal jünger sein!
Vielen Anregungen und Geschichten haben mir sehr gefallen und ich habe sie gern gelesen-sie machen Mut und lassen optimistisch in die kommen die Zukunft blicken. Verpönt sind die Zeiten, in denen am Alter geschummelt wurde- so etwas haben die heutigen Frauen einfach nicht mehr nötig und das ist ein starkes Zeichen!
Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen, und alle Sorgenfalten über das Alter waren wir weggewischt. Daher empfehle ich das Buch gerne weiter!
- Anne Barns
Spätsommerfreundinnen
(85)Aktuelle Rezension von: rose7474Dieser Roman konnte mich ab der ersten Seite gleich fesseln. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir wieder sehr gut und war tiefgründig.
Es gefiel mir besonders, dass Jette über 50 war. Ich konnte mit ihr fühlen, da ich im ähnlichen Alter bin. Ab und an gab es kleinere Längen im Buch und vergebe daher 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Die Romane der Autorin haben eine besondere Atmosphäre und ich mag sie sehr gerne für zwischendurch.
- Maxim Leo
Es ist nur eine Phase, Hase
(43)Aktuelle Rezension von: luckytimmiIch habe den Fehler gemacht und habe zuerst den Film gesehen und dann das Buch gelesen, dann hätte ich vielleicht das Buch noch besser gefunden. Der Film hat nämlich eine Handlung, das Buch enthält nur eine Aneinanderreihung von komischen Situationen.
Es wird aus der Ich-Perspektive eines 48-jährigen erzählt (ich glaube, es wird gar kein Name erwähnt...). Er berichtet von versch. Anekdoten aus dem Leben eines Alterspubertierenden.
Mitten im Buch geht es plötzlich um den Körper v. Alterspubertierenden und seine Veränderungen, auch mit einem zwinkernden Auge erzählt. Dann kommen nochmal Anekdoten...
Insgesamt fand ich das Buch aber ziemlich lustig, deshalb 4 Sterne.
- Kathrin Weßling
Sonnenhang
(41)Aktuelle Rezension von: lisak_Sonnenhang von Kathrin Weßling ist mir in den letzten Monaten immer wieder auf Social Media begegnet und wurde oft empfohlen, mit spannenden Zitaten und einem Klappentext, der mein Interesse sofort geweckt hat. Die Thematik rund um das „Erwachsenwerden“ in den Dreißigern, das Hinterfragen des eigenen Lebens und die Suche nach Sinn und Zufriedenheit sprach mich sehr an. Also habe ich mir das Buch in unserer Stadtbücherei ausgeliehen.
Leider konnte mich die Geschichte am Ende nicht so überzeugen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil war mir insgesamt zu verschachtelt und mit vielen Floskeln versehen, was stellenweise recht klischeehaft wirkte. Durch die langen, oft umständlichen Sätze habe ich beim Lesen häufig den Faden verloren und manchmal sogar Absätze übersprungen. Hätte das Buch nicht nur rund 220 Seiten, hätte ich es vermutlich abgebrochen.
Inhaltlich finde ich die Grundidee und die Botschaft durchaus wichtig und relevant – gerade für Frauen in ihren Dreißigern, die sich in einer ähnlichen Lebensphase befinden. Dennoch hatte ich oft das Gefühl, dass die Protagonistin (Katharina) sich etwas zu sehr im Selbstmitleid verliert, was es mir schwer machte, wirklich mit ihr mitzufühlen.
Alles in allem war Sonnenhang für mich ein Buch mit einer starken Thematik, das aber leider nicht meinen Geschmack in Sprache und Erzählweise getroffen hat. Kein schlechtes Buch, aber eben auch keines, das mir länger im Gedächtnis bleiben wird.
- Ellen Cornely-Peeters
Ach, Meno!
(7)Aktuelle Rezension von: Murmel_2016Man informiert sich ja als Frau was es mit den Wechseljahren auf sich hat, was mit dem Körper passiert, usw. Eigentlich dachte ich, dass ich schon einiges weiß (natürlich nicht alles), aber dieser Ratgeber hat mir durchaus noch ein paar Informationen geliefert, die ich sehr hilfreich finde. Die Schreibweise fand ich manchmal etwas zu flapsig für das Thema, aber dennoch fand ich es gut, dass es locker und mit etwas Humor erzählt wird und nicht so trocken runtergepeitscht. Ich fand es wirklich interessant zu lesen und denke dass ich das ein oder andere Mal wieder dazu greife und das ein oder andere nachlesen werde.
Ich kann diesen Ratgeber jedem empfehlen der vor oder am Anfang der Wechseljahre steht. Man sieht manches danach mit etwas anderen Augen.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
- Christiane Northrup
Frauenkörper - Frauenweisheit
(8)Aktuelle Rezension von: cornflakeDas ist mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, dass sich sehr begeistert von diesem Werk bin! Es geht hierbei um alle Themen der Frau, sei es um körperliche Beschwerden oder seelische Beschwerden. Es gibt keine Thematik um die Frauengesundheit, der hier nicht angesprochen wird. Ich finde, dass jede Frau dieses Buch gelesen haben muss.Es ist so interessant und aufschlussreich geschrieben, dass man seinen Körper selber heilen und auch besser verstehen kann.Ich finde das Cover und auch die violetten Akzente schön gestaltet. Absolute Kaufempfehlung meinerseits. - Diana Helfrich
WECHSELJAHRE - Ich dachte, ich krieg‘ das nicht!
(3)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:
Jede von uns wird sie früher oder später durchleben – und doch sind die Wechseljahre noch immer ein Tabuthema, mit dem sich viele Frauen plötzlich und unvorbereitet konfrontiert sehen. Diana Helfrich, leidenschaftliche Pharmazeutin und Expertin für Frauengesundheit, füllt mit ihrem neuen Buch eine Lücke und klärt unaufgeregt, fundiert und unterhaltsam über die Wechseljahre und ihre Begleiterscheinungen auf. Sie lässt Frauen mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort kommen, denn jede geht anders mit der hormonellen Umstellung um und hat Wertvolles zu berichten. Als Apothekerin mit jahrelanger Berufserfahrung weiß Diana Helfrich, was wirklich gegen Hitzewallungen, Gereiztheit oder Herzrhythmusstörungen hilft. Sie teilt mit uns ihre besten Tipps, um diese besondere Zeit beschwerdefrei erleben und genießen zu können.
Quelle: Mosaik Verlag
Meine Meinung zum Buch
Inhalt
Diana Helfrich handelt jeden Aspekt der Wechseljahre ab. Die einzelnen Phasen der Wechseljahre werden ausführlich und verständlich erklärt um dann umfassend in das Thema Hormone einzutauchen. Es wird auf die einzelnen Organe und ihre Bedürfnisse eingegangen und eine schöne To-Do-Liste wie man sich und seinen Körper am besten hegt und pflegt rundet diesen Ratgeber schlussendlich ab. Sehr schön finde ich die immer wieder eingefügten Kapitel "Wechseljahre - so ist es bei mir" in denen Frauen über Ihre Erfahrungen mit den Wechseljahren berichten. Tipps was helfen kann gibt es viele und auch der Bereich der Homöopathie wird ausführlich behandelt.
Schreibstil:
Dieser Ratgeber ist sehr gut verständlich und erklärt alle Aspekte der Wechseljahre. In vielen Dingen habe ich mich wiedergefunden und einige Tipps aus dem Buch mitnehmen können. Es wird sehr schön auch auf die gedanklichen Probleme, die sich bei manch einer Frau in dieser Zeit auftun eingegangen und es macht Mut zu lesen, dass es für alle Probleme auch eine Lösung zu geben scheint.
Die Autorin
Diana Helfrich ist seit über 20 Jahren leidenschaftliche Pharmazeutin und Journalistin. Neben ihrem ursprünglichen Beruf schreibt sie in Brigitte woman und Brigitte wir sowie auf ihrem Blog »Die Apothekerin Ihres Vertrauens« über Gesundheitsthemen. Diana Helfrich lebt mit ihrer Familie in Hamburg.
Fazit:
Für mich ein wirklich bereichernder Wechseljahrsratgeber, der mir einige neue Erkenntnisse gebracht hat.
- Ellen Berg
Wie heiß ist das denn?
(12)Aktuelle Rezension von: pardenNOCH NICHT EINMAL WOHLTEMPERIERT...
Früher war mehr Liebe? Von wegen! Mitte vierzig ist ein komisches Alter, findet Bea. Mal fühlt sie sich wie eh und je – jung, fit, einigermaßen attraktiv –, dann wieder weisen sie die ersten Wechseljahrssymptome unsanft darauf hin, dass ihre romantische Hoch-Zeit womöglich vorüber ist. Nicht zuletzt, dass ihr langjähriger Freund sie wegen einer Jüngeren verlassen hat, macht ihr zu schaffen. Es kommt noch dicker: Sowohl ihre lebenslustige Mutter Rosi, 64, als auch ihre Tochter Mona, 22, tauchen mit neuen Liebhabern auf – beide in Beas Alter. Als ihr dann noch ein wichtiger Auftrag durch die Lappen geht, sieht Bea rot. Dunkelrot. Warum rauscht das Glück immer an ihr vorbei? Und auf einmal steht mit dem unverfrorenen Theo ein Mann vor ihr, der sie endgültig in Hitze geraten lässt… (Klappentext)
Hier sitze ich nun nach ganzen 11 Stunden und 57 Minuten Hörerlebnis, ungekürzt diesmal, und fühle mich ernüchtert. Fünf Jahre ist es her, seit ich den letzten Roman von Ellen Berg gehört habe, ich hatte jetzt einfach mal wieder Lust auf leichte Unterhaltung ohne großen Anspruch, dafür aber mit Training für die Lachmuskeln. Hmmmm? Von wegen. Am Vortrag von Tessa Mittelstaedt jedenfalls lag es nicht, dass ich hier so enttäuscht wurde.
Es geht hier im Roman um eine Mittvierzigerin, Bea, die gerade ihre große Geburtstagsfeier plant als ihr langjähriger Freund ihr mitteilt, dass er ab jetzt mit einer Jüngeren seines Weges ziehen wird, die ihm den Raum für die Unverbindlichkeiten gibt, die er gerne hätte. Bea beschließt kurzerhand, ab sofort den Männern abzuschwören, da sie einfach nie das Glück hatte, den Richtigen zu treffen. Bea will sich in Zukunft lieber auf ihren Laden konzentrieren, in dem sie geschmackvolle und ungewöhnliche Einrichtungsgegenstände für Innenausstattungen führt. Vielleicht könnten ein paar innovative Ideen ja dazu führen, dass der Pleitegeier, der schon lange über ihrem Laden schwebt, endlich weiterzieht...
Doch das Thema ''Männer' beschäftigt Bea zu ihrem Leidwesen weiter. Nicht nur kann sie gegen die Enttäuschung und den Liebeskummer nicht viel ausrichten, sie muss zudem entdecken, dass ihre 22jährige Tochter Mona nun einen neuen Freund hat, der in etwa in Beas Alter ist. 'Sugardaddy' ist da noch das Netteste, was ihr dazu einfällt. Dass ihre nervige Mutter Rosi nun plötzlich ebenfalls einen Liebhaber in Beas Alter hat, fällt da kaum noch ins Gewicht. Ist denn die ganze Welt verrückt geworden?
Beas Weg raus aus der Krise dauert lang. Sehr lang. Und zieht dabei endlose Schleifen durch einen Sumpf voller Selbstmitleid, in dem Bea badet, sich suhlt und zu Hause zu fühlen scheint. Beginnende Wechseljahrsymptome, Liebeskummer, ein Laden, der nicht gut läuft, Aufträge, die verloren gehen, Sorgen um ihre Tochter, nicht enden wollende Auseinandersetzungen mit deren Freund - Peinlichkeiten inbegriffen -, eine wenig hilfreiche Mutter, die sich gerade auf dem Jugendwahn-Trip zu befinden scheint, Ereignisse, die ihre Lebensplanung immer wieder durchkreuzen. Arme Bea. Arme Hörerin - ich habe es zwischendurch fast nicht mehr ausgehalten. Langatmig, langweilig, nervig. Punkt.
Wie heiß ist das denn? Für mich war der Roman noch nicht einmal wohltemperiert. Meine anfängliche Lust auf das Hörbuch kühlte immer mehr ab, und auch einige interessante Wendungen und ein paar amüsante Wortwechsel konnten daran nichts mehr ändern. Das Ende fand ich dann - hm... Wie mit der heißen Nadel gestrickt, rasch runtergeschrieben, und einer der Hauptcharaktere wurde dadurch plötzlich für mich zu einer ganz anderen Figur, viel weniger sympathisch und viel biederer als davor.
Entweder ist bei Ellen Berg die Luft raus oder für mich sind diese Romane einfach nichts mehr. Andere Stimmen zum (Hör-)Buch fallen ja durchaus positiver aus, da mag es wohl an mir liegen. Das ändert aber leider nichts an meiner Enttäuschung. Andere Bücher der Autorin haben mir da deutlich besser gefallen...
Schade!
© Parden
- Peter Frigo
Im Wechsel
(12)Aktuelle Rezension von: AloegirlDas Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen, da es so verständlich geschrieben wurde.
Univ.-Prof. Dr. Peter Frigo beschreibt den Wechsel, der uns Frauen sehr oft schwer zu schaffen macht einfach und mit Beispielen aus seiner Praxis. Es gibt auch verschiedene Abbildungen um das jeweilige Thema zu veranschaulichen. Ich habe kein Problem gehabt, denn verschiedenen Themen zu folgen. Sogar die Hormontherapie nach Krebs wurde behandelt. Man erfährt auch Dinge, die man den Frauenarzt fragt, aber meistens keine verständliche Antwort bekommt sondern nur das Fachchinesisch, dass nur Ärzte verstehen. Ich habe in diesem Buch die Antworten auf all meine Fragen von früher bekommen. Was mir auch sehr gefallen hat war, dass er zahlreiche Behandlungsansätze für Körper und Seele kennt und er geht auch sehr sachlich auf mögliche damit verbundene Risiken ein, die andere Ärzte vielleicht verschweigen würden. Beim Lesen des Buches merkt man wie dieser Arzt auf die Bedürfnisse seiner Patienten eingeht. Er gibt uns Frauen mit diesem Buch ein Instrument in die Hand um den Wechsel gut zu überstehen und uns dabei gut zu fühlen. Es gibt ein sehr nützliches Glossar, in dem die Fachbegriffe, die mit einem Stern * versehen wurden, alle nochmal kurz und knapp verständlich erklärt werden. Es gibt auch neben den Hormontherapien, auch Informationen zur Ernährung und Bewegung und was es auch für natürliche Mittel gibt. Es gibt auch eine genaue Auflistung des "großen Hormonstatus" und auch genaue Rezepte mit Zusammensetzungen z.B. für Salben, die man sich so mischen lassen kann. Sogar die Männer werden mit einbezogen, da diese nicht verstehen, was mit uns in dieser Zeit so alles passiert. Am Ende wird uns dann auch noch der Künstler Uni.-Prof. Dr. Peter Frigo vorgestellt.
. Holt euch das Buch und urteilt selbst darüber. Ihr werdet es sicher nicht bereuen. Volle Kauf und Leseempfehlung bekommt das Buch von mir. Außerdem bekommt es auch noch sehr verdient 5 Sterne obwohl es meiner Meinung mehr Sterne vertragen hätte.
- Claudia Romes
Liebe lieber italienisch
(12)Aktuelle Rezension von: madamecurieBuchcover:Auf Korfu lebt Elisabeth ihren Traum. Das Café läuft gut und in Ilias glaubt sie auch endlich den richtigen Mann gefunden zu haben. Alles könnte so schön sein, würde sie nicht auf einmal jeder daran erinnern, dass ihre biologische Uhr tickt – außer Ilias, der es mit dem Heiraten offensichtlich nicht eilig hat. Da kommt die Einladung ihrer Eltern, die auf Capri ein eigenes Lokal eröffnet haben, gerade richtig. Auf der italienischen Felseninsel will Elisabeth mit Ilias einen romantischen Kurzurlaub verbringen und kurzerhand selbst um seine Hand anhalten. Doch wieder kommt alles anders. Plötzlich steht Elisabeth alleine auf Capri und auch ihre Selbstzweifel sind zurück. Zum Glück lernt sie Lucia kennen. Die selbstbewusste Kellnerin weiß genau, was Frauen am besten gegen Liebeskummer hilft: Der Charme italienischer Männer.
Mir hat schon der erste Band von Liebe lieber Griechisch super gefallen und als ich im zweiten Band Liebe lieber Italienisch zu lesen anfing war ich auch begeistert. Als Elisabeth nach ihrer gescheiterten Ehe Deutschland den Rücken kehrt um ihren Traum zu Leben, ein Cafe auf Korfu zu eröffnen ,ist Elisabeth ihre Schwester mit ausgewandert. Zufällig begegnet sie auch noch einem neuen Liebesglück und ihre verrückte Mutter taucht auf ,die schon einige male verheiratet war und jetzt plötzlich wieder ihren ersten Mann heiraten will. Auch der zweite Band ließ sich super lesen ,war gut geschrieben und vielen Dank das ich beide Bände lesen durfte.
- Helga Ell-Beiser
Naturheilkunde für Frauen
(22)Aktuelle Rezension von: MeischenIn diesem dicken, großformatigem Ratgeber finden sich viele hilfreiche Informationen und Tipps für alle Frauen, ob in der Pubertät, Schwangerschaft, Wechseljahren... Habe einige Tipps/Rezepte schon selbst ausprobiert. Wirklich hilfreich!
- Michaela Wiebusch
Im Dorf der Schmetterlinge
(63)Aktuelle Rezension von: SinaAnisIch wollte mir dieses Buch schon lange mal kaufen, habe aber lange gezögert weil ich nicht wusste, ob es wirklich etwas für mich ist.
Naja, was soll ich sagen, es war eine absloute Überraschung. Das Dorf der Schmetterlinge wurde eines meiner liebsten Romane, die ich je gelesen habe.
Die Art wie die Autorin die verschiedenen Orte und Tiere beschreibt, ist so faszinierend! Dardurch kann man sich wirklich gut vorstellen, wie unser Körper auf Ängste reagiert. Ein Buch mit sehr vielen schönen Zitaten.
Die Geschichte liesst sich so leicht obwohl das Thema nicht ganz ohne ist.
Ich empfehle es für alle, die mehr über Angst und deren Auswirkungen lernen wollen. Natürlich auch für all diese, die interessiert daran sind, wie sie ihre eigene Angst in den Griff bekommen.
- Miranda July
Auf allen vieren
(41)Aktuelle Rezension von: YoliKikiIch habe ohne grosse Erwartungen das Buch begonnen und was soll ich sagen?
Was als Roadtrip beginnt, mit der eigentlichen Destination New York, endet nur wenige Kilometer vom Zuhause der Protagonistin, in einem schäbigen Motel. Skurril, mutig und herrlich ungemütlich schreibt Miranda July über eine Frau, Mitte Vierzig, die sich auf einen Weg der Selbstfindung begibt. Schon auf den ersten Seiten bin ich vollständig in die Geschichte eingetaucht. Miranda July Schreibstil ist wunderbar schräg, dass ich über die völlig überdrehten Szenen immer wieder laut lachen musste.
Es werden Themen wie das Älterwerden, die Menopause und das Verlangen auf eine Art behandelt, die ich so noch nie gelesen habe. Das Buch ist ungeschönt, manchmal unangenehm peinlich und oft schmerzhaft ehrlich. Hand aufs Herz: wer von uns hat nicht schon ähnliche Gedanken gehabt?
Miranda’s Buch erzählt aus der Ich-Perspektive, so dass ich das Gefühl hatte, mit einer guten Freundin unterwegs zu sein. Die intimsten Gedanken werden offen geteilt, manchmal so offen, dass man es kaum glauben kann. Das Buch wird sicher nicht jeden Geschmack treffen, und ich bin überzeugt, dass es genau das provozieren möchte.
Ich bin von der Idee begeistert und kann das Buch für alle empfehlen, die bereit sind, sich auf das Abenteuer einzulassen, sich manchmal zu schämen, aber vor allem sich köstlich zu amüsieren.
- Anina Toskani
Liebe, grenzenlos ...: Drei Liebesgeschichten zum Verlieben
(0)Noch keine Rezension vorhanden - Allison Pearson
Wenn’s weiter nichts ist
(20)Aktuelle Rezension von: SilviSommerErst stand ich kurz davor dieses Buch abzubrechen, das erste Drittel empfand ich als sehr zäh. Ständig zeterte Kate das sie so furchtbar alt mit ihren 49 Jahren sei und mitten in den Wechseljahren steckt .
Zu jeder Gelegenheit jammerte sie das ihr 50. Geburtstag bevor stand und sie kurz davor war nicht nur die Straffheit ihres Busens zu verlieren .
Auch ihre beiden Kinder die mitten in der Pubertät steckten taten alles daran ihre Mutter zu jeder Gelegenheit auf die Palme zu bringen aber als schlimmste empfand ich ihren, wie soll ich ihn nennen? Spätpubertierenden Ehemann Richard, der sich seiner ganzen Verantwortung für die Familie entzog. Er hat seinen Job geschmissen und alles auf seine Frau Kate abgewälzt , derweil schult er auf Mediator um und flieht bei jeder Gelegenheit mit seinem super teurem Rennrad in den Wald und legt sich 2 x die Woche zur Therapeutin auf die Couch. Er hat bestimmt sogar ein Verhältnis mit dieser, so sehr wie sie ihn beeinflusst. Zu allem Überfluss hat Kate die Rechnungen für diese Sitzungen auch noch an der Backe und muß dafür zahlen. Ständig gibt es Streit ums Geld und darum das nun Kate es ranschleppen muss und nicht nur das, ein altes marodes Haus und deren Renovierung muss sie koordinieren und dann sind da auch noch Ihre Hilfsbedürftige Mutter und die Eltern von Richard um die sie sich natürlich ebenfalls rührend kümmert in ihrem „Volltimetag“.
Während des Lesens sträubten sich mir die Haare und ich hätte diesen Egoisten längst in die Wüste geschickt.
Aber dann vermittelt ihr eine gute Bekannte ein tolles Jobangebot bei Kates früheren Firma, bei der sie aber keiner mehr kennt , weil dort nur noch Leute arbeiten die nicht mal halb so alt sind wie sie. Das ist auch der Grund warum sie ihren Lebenslauf frisiert und so gleich ein paar Jährchen jünger wird. Ab dann fing die Geschichte an mir richtig freude zu machen.Kate wuppt das alles ziemlich gut, frühmorgens quält sie sich zum Sport bevor alle anderen von ihr geweckt und mit Frühstück versorgt werden . Dann geht es los in den Londoner Finanzdistriktdschungel .
Sie wird gemopt vom Handlanger ihres viel jüngeren Vorgesetzten , der nichts außer als eine Pfeife ist und sogar Angst vor ihrer Kompetenz hat. Ihnen beiden zeigt sie das sie es immer noch drauf hat und zieht einen lukrativen russischen Klienten ans Land . Damit steht sie nun ganz oben auf seiner Abschussliste. Das ist schon klischeehaft aber wie sie sich während der Präsentation zurück ziehen muss um ein Malheur was ihr währenddessen passiert zu kaschieren, war fabelhaft oder das Treffen mit der Witwe des Wilden Rockstars, die sie mit ihrer Erfahrung und Offenheit für sich gewinnen kann, genauso wie die Geschichte von ihrer dementen Schwiegermama Barbara , die im Baumarkt eine Kettensäge kaufen will, nein leicht hat es Kate mit ihrer Familie ganz bestimmt nicht aber sie wuppt das mit Leichtigkeit und mit Hilfe ihrer Freundin Sally die sie im Kurs Wiedereinstieg in den Beruf kennenlernte . Das ginge wohl alles so fließend weiter , wenn da nicht nicht auf einmal eine e-Mail aus einer längst vergessen Zeit wie aus dem Nichts in ihrem Postfach aufgeploppt wäre und die was tief in ihrem Herzen verschüttetes wieder freigab .... und auf dieser Weihnachtsfeier im dunkelsten Club Londons demütigt sie ihr schleimiger Kollege.
Der Stil ist leicht und flüssig, mit viel Humor und noch mehr überspitzten Einlagen , ich glaube aber nicht das es autobiographische Züge hat 😉. Es ist eine Fortsetzung des Buches Working Mum, ich kannte es nicht , konnte mich aber gut in dieses Familienchaos hinein versetzen.
Es dauerte zwar etwas bis ich mich mit Kate anfreunden konnte. Das sie sich sich so viel von ihrem Mann gefallen lies, konnte ich kaum glauben. Auch nicht das sie sich um alles alleine kümmern muss und dazu noch so treudoof ist. Also ich hätte ihm samt Rennrad zum Mond geschossen und den Flirt mehr genossen.
Die „arbeits“ Kate war mir trotz allem sehr sympathisch und es hat mir einiges an Vergnügen bereitet sie durch ihren Marathon Tag zu begleiten. Es liest sich schnell und ist leichte Kost. Man erlebt Kates ganz normalen Alltag, der zwar ganz interessant ist aber stellenweise auch etwas sehr überzeichnet, gelangweilt habe ich mich nicht. Aufgrund der Wechseljahre und deren Problematik glaube ich allerdings, dass man für dieses Buch schon eine gewisse Reife haben sollte um das etwas nachspüren zu können . Das könnten sich jüngere Leserinnen eher schwer vorstellen.
- Susanne Fröhlich
Wundertüte
(69)Aktuelle Rezension von: Mo_Na2Andrea Schnidt steckt mitten im Chaos des Lebens: Ihr neue Partner Paul zieht ein, dessen Ex-Frau Bea nervt, seine Tochter Alexa lehnt sie ab. Dazu kommen ihr pubertierender Sohn Mark, ihre Tochter Claudia, die ein Work und Travel Jahr in Australien verbringt, stressige Freunde, eine neugierige Nachbarin, nerviger Job – und ihre alternden Eltern, die sie besonders fordern.
Mit viel Witz und Leichtigkeit erzählt Susanne Fröhlich von den kleinen und großen Alltagsproblemen. Andrea ist authentisch, lebensnah und sorgt für viele Lacher – aber auch für berührende Momente, besonders im Umgang mit ihren Eltern. Trotz vieler Themen bleibt der Roman stets unterhaltsam und nie langweilig.
Am Ende bleibt vieles offen – genug Stoff für eine Fortsetzung, auf die man sich schon jetzt freuen kann.
Fazit:
Locker, witzig und emotional – ein Wohlfühlroman mitten aus dem Leben. - Anne Vogd
Ich hab’s auch nicht immer leicht mit mir
(34)Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_MAnne Vogt ist Anfang fünfzig. In diesem Buch nimmt sie alles durch: das Essen, die Beziehung, den Beruf, die Gesundheit, das Muttersein, das Alter und Frauenthemen aller Art. Sie erzählt munter aus ihrem Leben, macht sich über alles lustig und grenzt sich ab gegen Dinge, die ihr nicht entsprechen. Leider war nichts Neues für mich dabei. Die Gags haben eine langen Bart. Die Sicht auf die Dinge ist nicht sehr originell. In der Konzentration der Themen ist es einfach auch zu viel von allem. Auf langer Strecke war mir das Lesen zu langatmig. Prosecco zum Lesen soll es sein. Diesem Anspruch wird das Buch in meinen Augen nicht ganz gerecht. Es ist ganz nett, aber es macht das Dinner leider nicht zu etwas Besonderem.























