Bücher mit dem Tag "wegweiser"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "wegweiser" gekennzeichnet haben.

18 Bücher

  1. Cover des Buches Der Alchimist (ISBN: 9783257072723)
    Paulo Coelho

    Der Alchimist

    (2.161)
    Aktuelle Rezension von: LeseratteAnni

    Der Alchimist schildert den Weg des jungen Spaniers Santiago. Gewohnt ist er ein Leben als Hirte. Mit seinen Schafen zieht er umher und genießt diese einfache Art des Reisens. Doch ein wiederkehrender Traum von einem Schatz bei den Pyramiden von Ägypten bringt ihn plötzlich von seinen gewohnten Wegen ab. Als jedoch eine Seherin und ein geheimnisvoller König zu ihm sprechen und ihm Hinweise geben, wie er zu seinem Schatz gelangen kann, merkt Santiago, dass dies kein Zufall mehr sein kann. Er beginnt, den Zeichen zu folgen, die ihn auf eine lange Reise nach Ägypten führen. Dabei stellen sich ihm viele Hindernisse in den Weg, und schon bald fragt er sich: Hat dieser Weg überhaupt einen Sinn?

    Ich habe dieses Buch aufgrund zahlreicher Empfehlungen gelesen, um zu verstehen, was genau so viele Menschen daran fesselt. Gerade für die jüngere Generation, die noch viele wichtige Lebensentscheidungen zu treffen hat, ist dieses Buch besonders geeignet. Mich hat die Denkweise, die diese Geschichte vermittelt, sehr fasziniert. Die Worte des Alchemisten, Santiagos und weiterer Charaktere haben mich tief berührt.

    Der Einstieg gelingt problemlos und schnell – durch den lockeren Schreibstil und die vielen Weisheiten, die sich von Anfang bis Ende durch das Buch ziehen. Jede Handlung Santiagos, jeder noch so kleine Schritt, ist von großer Bedeutung und beeinflusst den Verlauf der Geschichte.

    Jeder Mensch hat Träume und eine Bestimmung im Leben. Es liegt an ihm, seinen Träumen zu folgen und sie zu verwirklichen. Doch warum fürchten wir uns so sehr davor, unseren Lebenstraum zu verfolgen? Träume sind Hinweise auf unsere persönliche Legende. Sie kommen aus dem Innersten, aus dem Herzen, und zeigen, was uns wirklich erfüllen kann und wofür wir bestimmt sind.

    Als Leser beginnt man zunehmend, auch an sich selbst zu glauben. Man verlässt diese Geschichte mit vielen Weisheiten, neuer Lebenslust und Mut. Paulo Coelho lädt den Leser in eine malerische Kulisse ein und schildert Santiagos Reise nach Afrika sowie seinen Weg durch die Wüste mit einer Karawane. Jede Szene ist eindrucksvoll beschrieben und lädt dazu ein, für einen Moment aus dem eigenen Alltag zu flüchten und Teil dieser Reise zu werden.

    Dieses Buch lehrt uns, dass Träume kein Zufall, sondern Wegweiser sind. Der Mensch hat Angst, weil er Sicherheit oft dem Glück vorzieht und Scheitern oder Verlust fürchtet. Viele reden einem ein, die eigenen Träume seien unrealistisch. Die Menschen träumen – doch sie handeln nicht.

    Nach dem Lesen von Der Alchimist wird einem dies immer bewusster. Das Ende ist umso überraschender und beinhaltet einen großen Plot-Twist, der die Botschaft „Der Weg ist das Ziel“ noch einmal vertieft. Ein Buch voller Weisheiten, das ich sicherlich immer wieder zur Erinnerung lesen werde.

  2. Cover des Buches Naokos Lächeln (ISBN: 9783442744947)
    Haruki Murakami

    Naokos Lächeln

    (965)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    [𝕦𝕟𝕓𝕖𝕫𝕒𝕙𝕝𝕥𝕖 𝕎𝕖𝕣𝕓𝕦𝕟𝕘]

    𝕋𝕚𝕥𝕖𝕝: Naokos Lächeln
    𝔸𝕦𝕤 𝕕𝕖𝕣 𝔽𝕖𝕕𝕖𝕣 𝕧𝕠𝕟: Haruki Murakami
    𝕍𝕖𝕣𝕝𝕒𝕘: btb Taschenbücher
    𝔾𝕖𝕝𝕖𝕤𝕖𝕟 𝕒𝕦𝕗: Deutsch
    𝕌𝕖𝕓𝕖𝕣𝕤𝕖𝕥𝕫𝕥 𝕧𝕠𝕟: Ursula Gräfe (aus dem Japanischen)

    𝔽𝕣𝕒𝕘𝕖: Mögt ihr Bücher mit offenem Ende?

    𝔻𝕣𝕖𝕚 (𝕠𝕕𝕖𝕣 𝕞𝕖𝕙𝕣) 𝕎𝕠𝕖𝕣𝕥𝕖𝕣 𝕫𝕦𝕞 𝔹𝕦𝕔𝕙:
    EigentlichGanzSchön - Verrückt - Gut

    𝕀𝕟𝕙𝕒𝕝𝕥:
    Naoko ist Toru Watanabes erste Liebe. Doch die beiden verbindet auch eine tragische Vergangenheit.
    Als die eigenwillige Midori in sein Leben tritt muss er sich zwischen Vergangenheit und Zukunft entscheiden.

    𝕄𝕖𝕚𝕟𝕖 𝕄𝕖𝕚𝕟𝕦𝕟𝕘:
    Da ist er. Mein zweiter Murakami.
    Und ich fand es eigentlich ganz gut. 😊 Allerdings musste ich dafür doch das schreckliche Frauenbild (das hoffentlich doch daran liegt, dass das Buch schon einige Jahre alt ist) ausblenden. 😂
    Der Protagonist Toru Watanabe war mir nicht wirklich sympathisch und auch sonst konnte ich mich wenig in die Charaktere hineinversetzen. Trotzdem konnte ich mitfiebern und habe mich immer gefragt, was nun mit den Leuten geschieht. 🧐
    Manche Szenen waren fast ein wenig verstöhrend, andere wieder echt süß. Also ziemlich abwechslungsreich.
    Es wird auf relativ viele Details eingegangen. Und ihr könnt mich für verrückt halten, aber diese Detailverliebtheit erinnert mich extrem an BEE. 😂
    Aber alles in allem auf jeden Fall keine schlechte Unterhaltung.

    𝕃𝕖𝕤𝕖𝕖𝕞𝕡𝕗𝕖𝕙𝕝𝕦𝕟𝕘?
    Ach wieso denn nicht. 😊

    𝔼𝕦𝕣𝕖 𝕃𝕚𝕔𝕖𝕪 ☘️

  3. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458364467)
    Erling Kagge

    Stille

    (88)
    Aktuelle Rezension von: vobabooks

    Erling Kogge teilt in diesem Buch seine 33 Antworten darauf, was Stille ist. Hierfür betrachtet er beispielsweise sein eigenes Leben, die Gesellschaft, philosophische Überlegungen etc. 

    Ich habe das Lesen des Büchleins als sehr angenehm und beruhigend empfunden. Die Gedankengänge fand ich sehr interessant, ich habe es echt im Lesefluss durchgelesen. Und mich gefragt: Was bedeutet Stille für mich?

    Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen und habe direkt nach anderen Büchern des Autors geguckt. 

  4. Cover des Buches Lichtgespenster (ISBN: 9783740712396)
    Claudia Täubner

    Lichtgespenster

    (8)
    Aktuelle Rezension von: BiancaRitter

    Ein wunderbares Buch, das mir geholfen hat, mich auf eine neue Weise kennenzulernen und den Kontakt zu mir über meine Träume zu verstärken. Interessanterweise konnte ich allein durch das Lesen des Buches  mich morgens immer deutlicher an meine Träume erinnern. Sehr geholfen hat mir bei der Verarbeitung mein Ritual, jeden Morgen 3 Seiten zu schreiben, das ich mir aus dem Buch „Der Weg des Künstlers“ angeeignet hatte. Das war eine wunderbare Kombi. Obwohl ich zugeben muss, dass ich häufig meine Träume, wirr und grotesk, nicht verstanden habe, hat das Bewusstwerden dessen trotzdem etwas verändert.

    „Lichtgespenster“ ist leicht und angenehm zu lesen. Ich konnte mich gut hineinversetzen und mit der Hauptfigur mitfühlen. Durch die vielen Beispiele aus der persönlichen Lebensgeschichte verwoben mit den Traumerfahrungen fühlt es sich mehr wie eine Geschichte als wie ein klassisches Sachbuch an und ich fand es spannend, die Entwicklung Schritt für Schritt mitzuerleben und zu erkennen, wie unser Innerstes versucht uns im Leben stets zu helfen, zu warnen  und den Weg zu weisen. Alles, was wir lernen müssen ist uns zu lauschen und uns zu vertrauen. So verzweifelt wir doch manchmal im Außen nach Antworten suchen, tragen wir doch alles, was wir brauchen längst in uns.

    Danke liebe Claudia Täubner!

  5. Cover des Buches Autorenwegweiser (ISBN: 9783990602362)
    Gerrit P. Cziehso

    Autorenwegweiser

    (73)
    Aktuelle Rezension von: Book538

    Dieses Buch hat alles, was man sich als angehende:r Autor:in wünscht. Es ist übersichtlich und erläutert step by step das richtige und damit strategische Vorgehen. Die Erklärung ist so gestaltet, dass sie auch für Anfänger:innen sehr gut umsetzbar ist. Es ist kein Buch, das man in einem Stück durchliest, sondern mit dem man arbeitet, bzw. sich schrittweise weiterentwickelt.

    Von mir gibt es 5 Sterne und eine klare Empfehlung für alle, die sich mit dem Thema Schreiben aktiv und zielführend auseinandersetzen möchten.



  6. Cover des Buches Goodbye Herzschmerz (ISBN: 9783548376110)
    Elena-Katharina Sohn

    Goodbye Herzschmerz

    (14)
    Aktuelle Rezension von: AnjaSchu

    Als ich mich letztes Jahr durch eine schlimme Trennungsphase gekämpft habe, war ich über jede Form des Bewältigens dankbar. So bin ich zu diesem Buch gekommen.

    Es ist super geschrieben, gar nicht belehrend und drückt niemandem einen Stempel auf. Ganz im Gegenteil: man findet wieder zu sich selbst und bekommt super Strategien an die Hand, auch aus Liebeskummer das beste zu machen.

    Würde ich im Übrigen nicht nur Frauen empfehlen :-)

  7. Cover des Buches Die Kunst des klaren Denkens (ISBN: 9783492059008)
    Rolf Dobelli

    Die Kunst des klaren Denkens

    (7)
    Aktuelle Rezension von: Highlander

    Mit Die Kunst des klaren Denkens war schon als Taschenbuch ein großer Erfolg und wurde nun gänzlich überarbeitet und um ein umfangreiches "Workbook" erweitert. Der Untertitel lockt ungemein und jeder fragt sich rasch, was sind denn so die Denkfehler, die ich selbst mache?! 

    In gewohnt geschäftsmännischer, humorvoller Manier werden im Buch 52 Denkfehler aufgezeigt. Die meist englischen Überschriften lassen schon sehr an Hegdefondmanager und Business Casual denken, aber ich vermute, dass das auch eher die Zielgruppe sein soll. 

    Mit gut ausgewählten Anekdoten wird der Einstieg in den jeweiligen Denkfehler erleichtert und die Erläuterungen sind schlüssig und können im Workbook auf sich selbst reflektiert werden.

    Insgesamt wirkt das Buch etwas überheblich und altklug. Die Lösungsansätze für "Richtiges Denken" wider der menschlichen Instinkte in der modernen Welt sind dennoch sehr wertvoll und ohne Zweifel kann jeder etwas dazulernen bei der Lektüre dieses Buchs.

    Mir persönlich richtete sich das Buch zu sehr an die obere Bildungsschicht, was prinzipiell nicht schlimm ist, aber kommuniziert werden sollte. Wer sich an dem Lifecoach-Schreibstil nicht stört, kann trotzdem gute Erkenntnisse gewinnen. 

    Mit 22 Euro ist das Buch deutlich teurer als das Taschenbuch, was aber durch den wirklich ausführlichen Workbook-Teil zum Mitmachen gerechtfertigt wird. 

  8. Cover des Buches Läusealarm (ISBN: 9783959102506)
    Anna Herzog

    Läusealarm

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Anja_Thamke

    In dem Buch „ Läusealarm“ von Dr. Anna Herzog und Lucinde Hutzenlaub bekommt man Ratschläge und Tipps für die vielen kleinen und großen Probleme wenn man Kinder erzieht. Dabei ist das Buch in drei Abschnitte eingeteilt. Einmal für die kleinsten Kinder, dann für das mittlere Alter und als drittes gibt es Tricks für die Erziehung von Teenagern.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und durch die humorvolle Schreibweise hat man Spaß das Buch zu lesen, auch wenn man keine eigenen Kinder hat. Die geeigneten Fallbeispiele zu fast jedem Thema, sind sehr gut ausgewählt und passen immer dazu.

    Man merkt aber auch, das viel Wert auf Krankheiten und wie sie zu behandeln sind gelegt wird. Das bricht aber nicht den Lesefluss ab.

    Das Buch ist für Erwachsene die schon eigene Kinder haben sehr zu empfehlen, da sie sich viele Tipps und Tricks abschauen können und sich in einigen beschriebenen Situationen wieder erkennen. Aber auch für kinderlose Leute ist das Buch empfehlenswert, da man sich schonmal auf die Zukunft mit Kindern vorbereiten kann und später dieses Buch als Ratgeber immer wieder zur Hand nehmen kann.

  9. Cover des Buches Schattenkiller (ISBN: 9783404174201)
    Mirko Zilahy

    Schattenkiller

    (79)
    Aktuelle Rezension von: Wirkommu

    Ein durch den Krebstod seiner Frau schwer traumatisierter Kommissar will sich ausschließlich auf den Fall des Verschwindens eines Onkologen konzentrieren und mit dem Fund einer schwer entstellten Leiche einer Frau nichts zu tun haben. Als Profiler vom Polizeipräsidenten angefordert, der eine Serie vermutet, legt er eine entschiedene, dennoch wankelmütige Haltung an den Tag, denn er untersucht der den Fall dennoch. Die Handlung ist gekennzeichnet von der Schwermütigkeit des Kommissars, den Panikattacken, nicht nur von ihm, sondern auch einer Kollegin, die die Tatorte fotografiert und letztendlich auch von der Trauer und dem Hass auf Täterseite. Es geht um den Krebstod geliebter Menschen, das zieht sich als roter Faden durch das Buch. Und genau deshalb sollten Menschen, die in einer solchen Situation stecken, dieses Buch eher nicht lesen. Ansonsten spannend erzählt, die Protagonisten vielschichtig, die wechselnden Perspektiven, erzählt aus der Sicht der Ermittler wie der Täterschaft, sorgen für einen guten Lesefluss und eben für Spannung. Das Ende nicht wirklich überraschend, aber gut inszeniert. Und wer schon in Rom war, findet sich in den Destinationen gut zurecht.

  10. Cover des Buches Die bunten Farben deines Lebens (ISBN: 9783957342669)
    Debbie Macomber

    Die bunten Farben deines Lebens

    (10)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Debbie Macomber weiss aus eigener Erfahrung, dass nicht alle Träume gleich in Erfüllung gehen, aber sie hat erlebt, dass Gott ihr bei der Verwirklichung des Lebenstraumes zur Seite stand. Sie fordert den Leser heraus, die von Gott gegebenen Träume zu entdecken und herauszufinden, was Gottes Plan für das eigene Leben ist.

    Erster Eindruck: Ein sehr schönes Cover in Pastelltönen – mir gefällt die Verbindung mit Wollknäuel, denn schliesslich sagt man ja „Man strickt jeden Tag ein bisschen am eigenen Leben weiter.“

    Debbie Macomber hat ein Sachbuch geschrieben. Ja? Ja, das hat sie tatsächlich – aber nicht etwa einen Ratgeber über das Schreiben, sondern über den Glauben. Ich kenne sehr viele Romane der Autorin und sie weiss mich jeweils sehr damit zu begeistern. Mir ist Debbie sehr sympathisch, sie hat eine positive Ausstrahlung, viel Humor – wichtig! – und ich war daher sehr auf dieses Werk gespannt. Und? Ich bin begeistert! Es gibt sehr viele Abschnitte, die ich mir angestrichen habe und mit Post-it-Indices versehen habe. Hier ein paar Auszüge davon:

    „Jeder Mensch ist zu etwas ganz Besonderem gedacht und angelegt – ausnahmslos jeder.“ Diese Aussage gefällt mir; ich versuche schon lange herauszufinden, was meine Bestimmung ist. Debbie meint dazu: „Wenn wir die Bestimmung für unser Leben erkennen wollen, dann gehört dazu auch die Bereitschaft, die damit verbundenen Risiken einzugehen.“ Ja, ich muss meine Komfortzone verlassen!
    Debbie hat Legasthenie, auch wenn man dies zu ihrer Schulzeit noch nicht so benannt hat. Für sie waren Worte schon in der Kindheit Leidenschaft und Qual zugleich. Bis heute liest sie langsam und ihre Rechtschreibung sei „freundlich ausgedrückt – ziemlich fantasievoll“. Das würde man nicht von einer Bestsellerautorin erwarten, oder? Wie einleitend erwähnt, ist Debbie ihr Erfolg nicht einfach in den Schoss gefallen. Sie hat viele Rückschläge erfahren, aber durchgehalten. Haben Sie gewusst, dass sie sich für ihre ersten Schreibversuche eine Schreibmaschine mietete? Sie erzählt, wie sie sich ihren Alltag (Familie, Beruf, Glaubensleben, Freundschaften) organisiert. Viele ihrer Tipps habe ich mir notiert und ich will versuchen, den einen oder anderen davon in meinem Leben umzusetzen.
    Da Debbie eine grosse Leidenschaft für das Stricken hat (so wie ich auch), fliesst dieses Thema auch immer wieder mit ein. Sie lässt dabei auch andere Persönlichkeiten zum Thema Stricken sprechen. Beim Stricken ist es wichtig, Geduld und Ausdauer zu haben. Und auch, gleichmässig dran zu bleiben, um sich zu verbessern. D.h., nicht nur einmal im Halbjahr zwei Tage stricken, sondern häufiger, denn ansonsten wird das Stricken nicht zur Routine, sondern bleibt mühsam (wie neue Projekte zu Beginn oft sind). Auch im Glaubensleben muss man dranbleiben.
    Manchmal denke ich, dass es bereits zu spät ist, um Plan X oder Plan Y umzusetzen. Ich weiss, dass das nicht stimmt, aber trotzdem falle ich zuweilen in diese Verhaltensweise. Debbie erzählt von ihrer Freundin Lillian Schauer, die mit vierzehn geheiratet, fünfzehn (!) Kinder bekommen hat und danach den Schulabschluss nachgeholt und Jura studiert hat! Wow – Hut ab! Das zeigt mir deutlich, dass eben sehr viel mehr möglich ist, als ich manchmal denke… mit Gottes Hilfe.

    Ein wunderbares Buch mit vielen nachdenklich machenden Passagen, aber auch mit viel Humor – herzlichen Dank für die persönlichen Einblicke ins Glaubens- und Privatleben!
  11. Cover des Buches Das Geheimnis des siebten Weges (ISBN: 9783407780638)
    Tonke Dragt

    Das Geheimnis des siebten Weges

    (85)
    Aktuelle Rezension von: Neytiri888

    Nach einem super Start hatte die Handlung zwischenzeitlich ein paar Längen, wurde aber nie langweilig und war immer gut lesbar. 

    Die Geschichte war spannend, mysteriös und führte zu einem richtig schönen, herzlichen Ende.

    Am besten haben mir die individuell liebenswert ausgearbeiteten Charaktere gefallen: Der grummelige Kutscher Turelur, der Magier THomtidom, die Jungfer Rosmarie, Iwan der Kater, Roberto, der auch der Mopro ist, natürlich Franz van der Steg, seine Schüler und viele andere.

    Es ist ein Kinderbuch, aber definitiv auch für Erwachsene zu empfehlen.

  12. Cover des Buches Der Konsumkompass (ISBN: 9783442179459)
    Katarina Schickling

    Der Konsumkompass

    (14)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das kann doch alles nicht wahr sein. Da halte ich mich schon für gut informiert und lebe zunehmend minimalistischer und vegantarischer (halb vegan, halb vegetarisch), lege Wildbienenbeete an und baue Nisthilfen für Insekten, fahre mehrheitlich mit dem ÖPNV und achte beim Einkaufen auf nachhaltige Bioprodukte und Fair Trade, lese regelmäßig bei Utopia oder Nabu mit und denke, dass ich damit meinen kleinen Beitrag leiste, die Welt (wenn auch nur ein ganz klein wenig) besser zu machen. Mag ja auch stimmen, aber Katarina Schickling hat mit dem Konsumkompass einen Ratgeber geschrieben, der sich sowohl im Ton als auch mit den gut recherchierten Hintergrundinformationen wunderbar von unzähligen anderen Büchern abhebt, und dabei zeigt, wie viel es immer noch zu tun gibt, und wie sehr ich immer noch Mythen und Werbelügen aufsitze.

    Eine der wesentlichsten Erschütterungen ist, dass Handyladegeräte Strom verbrauchen obwohl das Handy, also der Stromabnehmer, gar nicht angeschlossen ist. Was zum…? Warum? Mag ja sein, dass das für viele klar war, für mich war das neu. Bisher galt ja eigentlich immer, dass etwas angeschlossen oder angestellt bzw. auf Standby sein muss. Aber jetzt reicht es offensichtlich schon aus, dass der Stecker überhaupt am Netz ist. Apropos Stecker, die Waschmaschine verbraucht auch Strom, wenn sie gar nichts macht außer ausgeschaltet darauf zu warten, dass sie mal angeschaltet wird. Das kann doch nicht euer ernst sein. Dass Windows 10 standardmäßig gar nicht mehr richtig runterfährt, sondern ewig im nicht erkennbaren Standby verbleibt, das ist man von Microsoft ja schon gewohnt bzw. habe ich es umständlich abgeschaltet, so dass der Rechner jetzt wieder wirklich aus ist. Aber die Waschmaschine toppt ja wohl alles.

    Konsumverzicht rettet Leben

    Katarina Schickling nimmt sich zahlreicher Themen an, die wir alle einfach ändern können, wenn wir denn überhaupt erst einmal um die Problematik wissen. Wer wusste schon, dass man die Deckel von Joghurts u.ä. abziehen muss, damit die auch wirklich wiederverwertet werden können. Materialmix ist hier das Zauberwort. Da sind auch viele vermeintlich selbstverständliche Sachen bei, muss man nur eben mal drüber nachdenken. Coffee to go. Voll praktisch? Voll die Drecksschleuder, wohl eher. Und wie ist das eigentlich mit Einkaufstüten? Sind Papiertüten wirklich besser? Was muss eigentlich alles betrachtet werden, wenn man sich über konkurrierende Produkte informieren will. Es reicht ja nicht lediglich den Ausgangsrohstoff zu betrachten, auch wenn das sicherlich ein schwerwiegendes Argument ist. Aber wichtig sind eben auch Energieeinsatz, Transport, Verarbeitungsprozess uvm. Da kann dann schon mal rauskommen, dass Jutebeutel oder Papiertüten ebenfalls problematisch sind.

    Recycling, Reisen und Mobilität, Stromverschwender, Akkus, Handys, Obst, Palmöl, Wasser, Reinigungsmittel, Kleidung – alles kommt auf den Prüfstand. E-Scooter, die neue grüne Bewegungsmethode? Auch nur ein Marketinghype und ein Umweltdesaster. Oder Geräte, die einfach simulieren sie wären kaputt, nur damit man das nächste Produkt kauft. Schicklings Konsumkompass ist ein leicht verständliches, gut recherchiertes Sachbuch, um sich mit dem eigenen Konsum, aber auch den grundsätzlichen Problematiken von Nachhaltigkeit zu beschäftigen. Denn Schickling stellt auch die Zusammenhänge her, welche Folgen unser Konsumverhalten für Mensch und Umwelt hat. Ein echter Augenöffner. Problematisch und inkonsequent bleibt für mich nur der Umgang mit Fleisch, aber das muss nun mal jede*r mit sich selbst ausmachen.

  13. Cover des Buches Wie Kinder Bücher lesen (ISBN: 9783551252678)
    Alexandra Rak

    Wie Kinder Bücher lesen

    (5)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    So steht es schon auf dem Cover, und ich kann nach gelesener Lektüre nur zustimmen: Definitiv mehr als ein Wegweiser! Dieses Buch kann ich allen nahelegen, die sich mit Kinder- und Jugendbüchern beschäftigen, von Bibliothekar*innen, Buchhändler*innen oder Pädagog*innen. Es gibt Anreize in Form von Methoden, wie man Kindern das eigenständige Lesen nahebringt und konkrete Lesetipps anhand von zeitgemäßen Titeln. Besonders hat mir der Versuch dieses Ratgebers gefallen, Comics sowie digitale und Hörbuchmedien mit Büchern zu versöhnen; dass es nicht so sehr darauf ankommt Kinder dazu zu bringen anspruchsvolle Bücher zu lesen, sondern ihre Lesefreude innerhalb ihrer Vorlieben und Interessen zu fördern.

  14. Cover des Buches Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie (ISBN: 9783499623868)
    Vince Ebert

    Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie

    (143)
    Aktuelle Rezension von: DieTina2012
    Oft habe ich das Buch in den Buchläden stehen sehen, hatte aber irgendwie nicht das Bedürfnis, etwas von einem Physiker zu lesen. Selbst Schuld sage ich dazu. :)
    Und das ist genau das, was auch Vince Ebert sagt: Die Naturwissenschaften werden viel zu wenig beachtet. Dabei sind sie es, die uns so viel über die Welt und das Leben sagen können.

    Klar, nicht jeder Witz in diesem Buch ist ein Knaller, der einen laut auflachen lässt. Aber mindestens schmunzeln musste ich oft.

    "Nahezu 100 Prozent aller Deutschen sind weiblich  und kriminell. Das zeigte eine repräsentative Untersuchung in einem Wuppertaler Frauengefängnis."

    Super sind auch die Denk-Übungen mit nicht ganz so ernsten Fragen und Antworten.

    "Städter gehen in den Wald, um sich zu erholen. Wohin gehen Waldarbeiter?"
    1. In die Stadt
    2. Auch in den Wald
    3. In einen anderen Wald
    4. In sich

    Fast alles ist in einem eher flapsigen Ton geschrieben und man sollte mit den Aussagen, die Vince Ebert ironisch als Wahrheit darstellt, eher nicht auf ner Party angeben. ;)

    Man muss den Humor mögen, soviel ist klar. Bei mir hat es jedenfalls geklappt. :)
  15. Cover des Buches Versuch über das Nichtschreiben (ISBN: 9783960790228)
    Peter Hanke

    Versuch über das Nichtschreiben

    (1)
    Aktuelle Rezension von: Thomas_Lawall
    Auch schon wieder vorbei. Ende. Nichts geht mehr. Das größtmögliche Wagnis in der Literatur ist vollbracht. Und für so viel Mut gebührt nicht nur dem Dichter Lob, sondern auch und im Besonderen dem Verlag. Das orthographische Desaster in den sozialen Netzwerken und die abstrahierende Kleinschreiberei des Dichteradels sind zur Tendenz einer Ahnung verkommen. Hilflose Versuche, dem tatsächlich Notwendigen Rechnung zu tragen. Mutlos und inkonsequent.

    Hanke geht andere Wege. Klar, unmissverständlich und schonungslos zielorientiert. Keine halben Sachen mehr. Jetzt heißt es nicht mehr, viel und richtig zu schreiben, oder sich gar die Mühe machen, auch noch zwischen
    den Zeilen zu lesen, sondern gar keine mehr. Es ist eine ungeheure Befreiung. Eine schwere Last hinter sich lassend, steigt man aus dem Sumpf der literarischen Irrungen und indirektuellen Verschachtelungsorgien auf wie ein entfesselter Ballon.

    Hinfort mit zwanghaft manischem Interpretieren schockgefrosteter Wort- und Satzfragmentarien und hyperventilierender Egomanie in harmlos wirkender und doch knietief versinkender Fabulation. Das Nichts in seinem eigentlichen Wesen und seinem ursächlichen Auftrag gewinnt eine völlig andere Bedeutung, indem es in unserem Selbstverständnis zu einer greifbaren Erkenntnis durch Metamorphose heranreift.

    Klarheit ersetzt das Drama aus Buchstaben und Worten, die uns doch nur zuerst an der Nase herum- und anschließend in die Irre führen. Erzähler banaler Geschichten und jene Feiglinge, die sich hinter ihren diffusen Metaphernozeanen und -inselgruppen verstecken, eklatante Rätselaufgeber, postindirektuelle Nebelexistenzen und Wortkaleidoskopisten: Aus ist es mit euch. Hinweg!

    Zurück bleiben die Scherben des Wähnen nach Erlösung. Zeiten, in denen das Ungeschriebene im kargen Randexistenzialistentum in bleiernen Tränen der Ignoranz dahinvegetierte sind vergessen. Peter Hanke führt uns behutsam an das Ende aller Dinge und gleichzeitig an den Anfang zurück. An den Ursprung von allem.

    Der Worte wahrer Sinn ist das Verschwinden. Eine wahre Bedeutung braucht das Wort nicht und umgekehrt. Was der Autor uns lehrt, ist bahnbrechend einfach: Viel ist nichts, aber das Nichts ist viel. Eine Auferstehung im eigentlichen Sinn. Endlich begreifbar. Kein Wagnis, nur ein Weglassen.

    Im Kontext der Irritation von Versuch, Irrtum und dem Scheitern ist Peter Hanke, wie gewohnt, seiner Zeit weit voraus. Doch in seinem neusten Werk "Versuch über das Nichtschreiben" geht er noch einen Schritt weiter. Nun ist er über den Horizont getreten, welches er allerdings gleichsam von seiner Leserschar erwartet und ja, voraussetzen muss. 

    Gleichsam ist ein Loslassen erforderlich und Voraussetzung für die allumfassende Erkenntnis. Dann ist es wie ein Ankommen und gleichzeitig ein Vorwegnehmen des Unvermeidlichen. Schwach nur die Erinnerung an jene Zeit, entweiht von der Buchstaben Macht. Aus dem Nichts kommen wir und ins Nichts werden wir gehen. Nichts werden wir lesen, so wie es sein wird, wenn wir in Nichts uns wandeln. 

    Dieses epochale Werk weist uns den Weg. Ist Hilfe und Hoffnung zugleich. Das Unaussprechliche hat einen Namen. Das Buch bereitet auf die verschlungenen Pfade vor, die unendlich vielen leeren Seiten, die auf uns alle warten. Alle Leserinnen und Leser, die das Werk bis zum Ende durchstehen, erfahren die Wucht einer Weisheit, die stets in der Nähe und doch nie sichtbar war. Die Antwort durch Nichtschreiben. 

    Die Antwort auf die letzte aller Fragen.
  16. Cover des Buches Psychologie als Beruf (ISBN: 9783407472090)
  17. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783869743127)
    Erling Kagge

    Stille

    (20)
    Aktuelle Rezension von: schillerbuch

    Erling Kagge begegnete mir immer wieder in Foren und in Gesprächen, auch hier auf Lovely Books. Seine Bücher „Stille“ und „Gehen. Weiter gehen“ sprachen mich nicht nur wegen ihrer schönen Gestaltung an. Und dann bot sich in der Gruppe der Wanderhörbücher die Gelegenheit, „Stille“ zu mir wandern zu lassen und ich nahm das Hörbuch gerne bei mir auf.

    Der Inhalt

    Was soll man über den Inhalt eines Wegweisers schreiben? Man kann viele Worte um ihn machen oder wenige – ich greife auf den Text zurück, den der Suhrkamp Verlag für das Buch gewählt hat:

    Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je? Lange hat Erling Kagge sich mit diesen drei Fragen beschäftigt. Angeregt durch Freunde und Wegbegleiter wie Marina Abramović, Jon Fosse, Elon Musk, Børge Ousland und Oliver Sacks, ist er in seinem Buch zu dreiunddreißig Antworten gekommen. Entstanden ist ein Wegweiser für den modernen Menschen auf seiner Suche nach Stille, Ruhe, Frieden – überall dort, wo es laut ist.(© Suhrkamp Verlag)

    Meine Meinung

    „Stille geht mit dem Staunen einher“ – „Mit der Stille reden“ – „Stille kann langweilig sein, ausschließend, beängstigend“ – „Der normale Zustand des Gehirns ist Chaos“ – „Du kannst nicht darauf warten, daß es still wird, Du musst Dir Deine eigene Stille schaffen“. Dies und noch viel mehr steht auf Zetteln, hingeschmiert und manchmal kaum leserlich und nachdem ich die dritte Seite vollgekritzelt hatte, wurde mir klar, daß das Hörbuch dieses Mal für mich nicht das richtige Medium war, denn es ist vollgepackt mit Anregungen und Gedanken, aber auch mit Zitaten von Begleiter*innen, denen Erling Kagge persönlich oder in Büchern begegnet ist. Also besorgte ich mir auch das Buch, um manches nach- oder noch einmal zu lesen. In 33 kurzen Kapiteln beleuchtet der norwegische Abenteurer und Verleger die Stille in ganz unterschiedlicher Weise: Wir erfahren, wie sich die Stille in der Arktis und der Antarktis anhört, wie sie in den Katakomben von New York zu finden ist oder in der Großstadt, auf dem Weg zur Arbeit. Ich lernte, daß Edison mit dem Kiefer gehört hat und das der mächtigste Schrei, den Kagge kennt, stumm ist – er meinte das Gemälde von Edvard Munch.

    Das Hörbuch ist gelesen von Wolfgang Berger, dessen Stimme und Lesweise gut zu dem Text passt. Aber dies ist kein Hörbuch, das man am Stück hören kann, man muss sich Zeit nehmen und die einzelnen Textstücke auf sich wirken lassen.

    Ich habe mich dann, wie gesagt, dazu entschlossen, auch noch das Buch zu lesen. Es ist ausgesprochen schön gestaltet, in ihm sind auch noch einige Abbildungen enthalten, die zu den Texten passen. Ich finde es schön, daß ich es hier liegen habe und immer wieder einmal zur Hand nehmen und etwas nachlesen kann, das mit in bestimmten Situationen einfällt.

    Fazit: Ein (Hör)buch, das einen fast philosphischen Anspruch hat, ungeheuer anregend und auch als Buch sehr zu empfehlen.

  18. Cover des Buches Jeder Tag ein Jahr (ISBN: B01HD16HDM)
    Noel Aiden

    Jeder Tag ein Jahr

    (33)
    Aktuelle Rezension von: erst|ein|druck
    Das Cover ist wundervoll, doch vielleicht hätte ich schon ahnen können, worum es geht.

    An sich ist die Geschichte des kleinen Jungen, der jeden Tag ein Jahr altert kreativ und schön geschrieben. Dies liegt zum einen an den Personen, bei denen der Autor versteht sie einem bildhaft zu erläutern. Zum anderen liegt es an der schönen Ausarbeitung des Grundes seines Alterns. Darüber hinaus schreibt der Autor schön.

    Nach der Leseprobe habe ich euphorisiert weiter gelesen, doch ich wurde schnell enttäuscht. Für mich baute sich keine Spannung auf und mir persönlich ist es etwas zu philosophisch.

    Obwohl ich ein wenig ernüchtert bin, bleiben für mich ganz klar die positiven Punkte:
    -der Sprachstil,
    -die Charaktere,
    -die Verbindungen, die der Autor zwischen den Charakteren schafft und somit die Handlung vorantreibt UND
    -eine kreative Geschichte mit sehr viel Tiefe.
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