Bücher mit dem Tag "weihnachtlich"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weihnachtlich" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches Das wunderbare Wollparadies (ISBN: 9783734106279)
    Manuela Inusa

    Das wunderbare Wollparadies

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Geschichtenliebhaberin

    Ich habe dieses Buch in der Vorweihnachtszeit gelesen und fand es nett, aber wenig aufregend.

    Susan, die Protagonistin, hat einen kleinen Wollladen in der Valerie Lane, einer charmanten Einkaufsstraße in Oxford. Auch ihre Freundinnen haben dort verschiedene, mehr oder weniger kleine Läden und man trifft sich dort immer wieder auf den ein oder anderen Plausch oder eine wärmende Tasse Tee.

    Die Handlung spielt in der Vorweihnachtszeit. Susan und ihre Freundinnen bereiten sich auf einen Weihnachtsmarkt vor. Mitten in dieser Zeit findet sie eine neue Mitarbeiterin, Charlotte. Diese hat eine komplizierte Vorgeschichte und ist dankbar, in Susan's Laden endlich eine Stelle gefunden zu haben. Über Charlotte lernt Susan auch deren Bruder Stuart kennen, den sie zuvor schon bei ihrer Arbeit im Obdachlosenheim gesehen hatte und der ihr damals schon ins Auge fiel. Während Weihnachten immer näher rückt, lernt Susan Charlotte und ihre kleine Familie immer besser kennen und vielleicht auch lieben...

    Ich war am Anfang des Buches vor allem wegen des sehr seichten Schreibstils skeptisch. Nachdem sich dann auch die Handlung zuerst etwas in die Länge zog, hätte ich das Buch beinahe ohne es zu Ende zu lesen beiseite gelegt. Auch fand ich es sehr schade, dass die Charakter wenig Tiefe zeigten, bis auf ein paar Rückblicke in Susan's Vergangenheit. Generell ist der Roman eher seicht gehalten, alles ist irgendwie zuckersüß, manchmal etwas weltfern und löst sich meistens in Wohlgefallen auf...

    Ich habe mir wohl etwas mehr von diesem Roman erwartet, daher leider diese Kritikpunkte. Dennoch hat das Buch auch seine guten Seiten, zum Ende hin wurde die Geschichte etwas spannender und ich wollte dann doch noch unbedingt wissen, wie es ausgeht.

    Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der mit einer netten, einfach gestrickten Geschichte entspannen möchte, die keine allzu großen Überraschungen bereithält und am ehesten in die Kategorie Wohlfühlroman fällt. Besonders nett ist es, wenn man diesen Roman in der Vorweihnachtszeit ließt, zumal dort auch einige der Rezepte enthalten sind, die die Freundinnen der Valerie Lane in dieser Zeit zubereiten.

  2. Cover des Buches Wunder einer Winternacht (ISBN: 9783499248467)
    Marko Leino

    Wunder einer Winternacht

     (265)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Der erste Satz des Buches ist der ungewöhnlichste Beginn einer Weihnachtsgeschichte, den ich jemals gelesen habe. Auf jeden Fall ein geschickter Schachzug, denn so war ich gleich noch neugieriger auf die Geschichte. Der Grund für diesen merkwürdigen Beginn ist, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt: Die Erzählung, wie Nikolas vor vielen, vielen Jahren zum Weihnachtsmann wurde, ist eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung, die zur heutigen Zeit spielt. Zwei Jungen sind bei ihrem Großvater zu Besuch und er erzählt ihnen Nikolas Geschichte. Nicht nur über die Erzählung an sich, sondern auch über Gegenstände und andere Aspekte wird dabei eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart geschlagen. Dadurch fühlt sich die Geschichte an wie echtes Zeitgeschehen.


    Das ist auch der Punkt, der mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat: Dass sie, abgesehen von einigen Details am Ende, tatsächlich wahr sein könnte. Es ist eine auf der Logik und den Gesetzen unserer Welt basierende Geschichte. Magie, Wichtel und andere fantastische Elemente, die normalerweise in keiner Weihnachtsgeschichte fehlen, spielen hier keine Rolle. Der kleine Nikolas ist ein ganz normaler Mensch, der mit seinen eigenen Händen und der Technik seiner Welt Weihnachtsgeschenke herstellt und sie des Nachts persönlich vor den Türen seiner bisherigen Pflegefamilien ablegt. Das Buch erzählt, wie dieses Unterfangen immer größere Ausmaße annimmt, wie Nikolas diese Schwierigkeiten bewältigt und wie es dazu kam, dass heutzutage Eltern die Geschenke unter den Baum legen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie der Autor eine Weihnachtsgeschichte erzählt hat, an die auch diejenigen glauben können, die wissen, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt, weil das Buch als Tatsachenbericht und nicht als Fantasy-Geschichte konzipiert ist.


    Obwohl mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat, gab es einzelne Aspekte, insbesondere am Anfang, die mich nicht restlos überzeugen konnten oder an die ich mich erst gewöhnen musste. Zum einen ist das der Name des Protagonisten: Nikolas. Es ist nicht die erste Weihnachtsgeschichte, die ich lese, in der der Protagonist Nikolas heißt. Und auch diesmal hatte ich am Anfang wieder Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern, dass es in dem Buch um den Weihnachtsmann geht und nicht um den Nikolaus.

    Außerdem muss ich gestehen, dass mir die Geschichte an manchen Stellen fast schon zu traurig war. Nikolas muss sehr viel durchmachen in seinem Leben und das geht nicht spurlos an ihm vorbei. Teilweise wird er regelrecht depressiv und in diesen Momenten ging die märchenhafte Weihnachtsstimmung ziemlich verloren. Für mich ist die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer eine fröhliche Zeit, in der ein Buch mit so vielen traurigen Momenten beinahe die Stimmung ein wenig verdirbt.


    Fazit

    Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten mit dem Namen des Protagonisten hatte und mir das Buch an einigen Stellen fast schon zu traurig war, hat es mir gut gefallen. Es schlägt geschickt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sodass sich die Geschichte anfühlt wie echtes Zeitgeschehen. Dazu trägt auch bei, dass der Autor im Grunde auf Magie und dergleichen verzichtet und stattdessen eine Geschichte erzählt, die auch nach der Logik unserer Welt wirklich wahr sein könnte. „Wunder einer Winternacht“ erzählt eine Weihnachtsgeschichte, an die auch Erwachsene glauben können, und bekommt dafür vier Schreibfedern.

  3. Cover des Buches Weihnachtspunsch und Rentierpulli (ISBN: 9783453421066)
    Debbie Johnson

    Weihnachtspunsch und Rentierpulli

     (61)
    Aktuelle Rezension von: BlueTulip

    Das Buch klang so gut, ich hab mich auf jede Menge Weihnachtslieder, viel Liebe und den unvermeidlichen aber um diese Zeit passenden Weihnachtskitsch gefreut, abgerundet durch den ein oder anderen Baileys. Was ich bekommen habe einen weiblichen Hauptprota (Maggie) die von einen Schicksalsschlag zum nächsten eilt und dabei immer mehr im Selbstmitleid versinkt. Der männliche Prota (Marco) ist wie Maggie schon am Anfang feststellt einfach viel zu gutaussehend für diese Welt und daher wahrscheinlich Macho und ein Frauenheld. Aber bei der Ausarbeitung gab sich die Autorin Mühe und ich möchte Marco gerne als humorvollen überaus warmherzigen und seien Familie über alles liebenden Menschen beschreiben. Die Nebencharaktere waren gut durchdacht und auch ganz nett ausgearbeitet. Die Geschichte selbst fehlt es etwas an Tiefe und die Geschichte dümpelt vor sich hin inkl. Zeitsprung von mehreren Tagen und denn war auch schon das Happy End da. Es gab keinerlei Überraschungen wofür ja auch die Weihnachtszeit steht. Da ich das Buch als durchschnittlich betrachte aber doch ein klein wenig die Enttäuschung überwiegt gibt es statt aufgerundeten 3 Sternen nur 2



  4. Cover des Buches Hinter verzauberten Fenstern (ISBN: 9783596812783)
    Cornelia Funke

    Hinter verzauberten Fenstern

     (483)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Warum hat mein blöder kleiner Bruder Olli den schönen Schokoladenadventskalender bekommen und ich nur diesen doofen Papieradventskalender, ärgert sich Julia. Doch das auf ihrem Kalender abgebildete Haus glitzert so silbrig und geheimnisvoll, dass Julia der Versuchung nicht widerstehen kann und das erste Fenster ihres Kalenderhauses öffnet. Da bemerkt sie, dass das Haus bewohnt ist und dass sie die Menschen, die darin leben, besuchen kann. Das Abenteuer beginnt …

    Meinung:

    Das Buch ist ganz Okay, jedoch nicht herausragend. Mir fehlt vor allem der Zauber von Weihnachten und die schöne weihnachtliche Stimmung. Bei mir ist so gar keine weihnachtliche Stimmung aufgekommen und das liegt nicht daran, dass ich das Buch nicht zur Weihnachtszeit gelesen habe.

    Schade ist, dass zwischen Eltern und Kind, besonders zu Julia, wenig von einer liebevollen Bindung zu spüren war. 

    Die Sprache an sich ist kindgerecht und leicht verständlich. Und auch die Illustrationen waren ganz niedlich. Es war jedoch schade, dass das Buch nicht wie ein Adventskalender (24 Kapitel) aufgebaut wurde. 

    Fazit/Empfehlung:

    Die Geschichte war ganz okay aber ich finde, dass es weitaus bessere Bücher für die Weihnachtszeit gibt.

  5. Cover des Buches Dein Leuchten (ISBN: 9783570312377)
    Jay Asher

    Dein Leuchten

     (430)
    Aktuelle Rezension von: Sayuchan85

    Die Vorweihnachtszeit begann, Corona fesselt und die meiste Zeit zu Hause, also stöberte ich auf Instagram nach schönen Büchern. Da stolperte ich über die Aktion um “Dein Leuchten” der Plan war, dieses Buch, welches 24 Kapitel hat, als Adventskalender zu lesen. Bis zur Mitte habe ich dies auch geschafft, aber dann wurde es stressig auf der Arbeit. Dabei wollte ich doch so unbedingt wissen, wie es mit Sierra und Caleb weiter geht. Aber mal zum Anfang. Sierras Eltern besitzen eine Tannenbaumplantage in Oregon und jedes Jahr an Thanksgiving fahren sie nach Florida zu ihrem Verkaufsplatz, um dort dann bis kurz nach Weihnachten dort die Weihnachtsbäume zu verkaufen. Sierra fährt seit je her auch immer mit, ging dann die Wochen dort zur Schule und hat Vorort eben auch ihre Freundin Heather, auf die sie sich Jahr für Jahr freut. Ihre Freundinnen in Oregon sind, war nicht so sehr begeistert davon, aber sie lässt sich nicht davon abbringen, wieder mit zu Reisen.

    Diesmal lernt sie dort dann auch noch einen Jungen kennen. Caleb, der anscheinend keinen besonders guten Ruf im Ort hat, obwohl er hart arbeitet und von deinem Trinkgeld Weihnachtsbäume kauft, um diese zu verschenken. Sierra sind die Gerüchte um ihn jedoch so egal, sie möchte ihn kennenlernen, seine Version hören und Zeit mit ihm verbringen. Was sie dann auch tut.

    Die Zwei müssen nun gegen Vorurteile kämpfen, auch gegen Sierras Vater, der von den Gerüchten hört.

    Können die Zwei zusammen sein? Auch, wenn es nach Weihnachten doch eh wieder zurück nach Oregon geht? Und was ist an dem dran, was Sierra aus Versehen bei ihren Eltern mitbekommt? Fragen über Fragen. Und am Ende gibt es für alle eine Antwort.

    Mir hat es sehr gefallen, dass die Kapitel recht kurz waren, das Buch umfasst 314 Seiten somit hat man ca. 14 Seiten pro Abend zum Lesen. Eine machbare Sache. Am Anfang musste ich mich echt bremsen, nicht weiterzulesen, da mich die Protagonisten so in ihren Bann gezogen haben, dass ich mehr erfahren wollte. Der Schreibstil ist so locker flockig, dass man die Seiten nur so verschlingen kann. Jay Asher weiß einfach wie man den Leser fesselt, dabei ist dies erst das dritte Buch von ihm. Neben “Tote Mädchen lügen nicht” hat er noch “Wir beide, irgendwann” geschrieben.

    Einziger Kritikpunkt: Warum hat Sierra nicht eher von der Geschichte um Caleb gehört? Scheinbar ging sie immer mit Heather auf die gleiche Schule, hat sie nie von dem Gerücht gehört? Oder Heather? Schließlich war Calab ja deutlich jünger bei der Tat. Das war die einzige Ungereimtheit, die mir aufgefallen ist.

    Allgemein hat mir das Buch sehr gut gefallen, es war so eine schöne unschuldige Begegnung dieser beiden und hat wieder dieses “Hach” Gefühl in mir ausgelöst, was noch lange anhielt und ich nicht sofort danach ein neues Buch anfangen konnte. Jeden zu empfehlen, auch außerhalb der Vorweihnachtszeit.

  6. Cover des Buches Für immer auf den ersten Blick (ISBN: 9783492312325)
    Hanna Linzee

    Für immer auf den ersten Blick

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Karin_Pf
    Anna bemerkt bereits an ihrem siebten Geburtstag, dass sie erkennen kann wer zusammen passt. Mit ihrem besten Freund Benjo wird sie erwachsen und durch eine dumme Aktion bricht er komplett den Kontakt zu ihr ab.

    Meine Meinung:
    Anna ist Inhaberin einer Datingagentur. Seit sie sich von ihrem Verlobten Gregor einen Tag vor der Hochzeit getrennt hat ist sie alleine und sucht auch nach keinem Mann. Dann läuft ihr Benjo über den Weg.
    Sie hat ihren besten Freund vermisst und verstand nicht warum er sie damals so aus ihrem Leben strich. Da es sie aber zutiefst getroffen hat, ging sie danach freiwillig ins Internat und kam nicht mehr nach Hause.
    Anna sieht bei den Menschen die Seelenverwandten und bringt diese zusammen. Aber seit Gregor hat sie daran keine richtige Freude mehr. Denn was dieser getan hat, erschütterte ihr Weltbild und Gefühlswelt.
    Als Benjo wieder in ihr Leben tritt, wird alles wieder bunter! Benjo ist Schriftsteller und reist sehr viel. Sie hat seinen Werdegang auch verfolgt.

    Mein Fazit:
    Es war ein schöner, mitreisender Liebesroman! Gerade was damals passiert ist – das Drama können auch nur Teenager fabrizieren. Anna sieht die Partner für andere, aber nicht für sich selber. Hier ist sie einfach blind und muss sich auf ihr Gefühl verlassen.
    Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Man konnte Annas Zwiespalt fühlen und auch warum sie so verschlossen war! Aber Benjo schaffte es sie aus ihrem Schneckenhaus zu holen.
    Es war eine schöne Auszeit vom Alltag! Vielen Dank für die schöne Lesezeit! Von der Autorin werde ich wieder was lesen!
  7. Cover des Buches Ein Weihnachtswunder zum Verlieben (ISBN: 9783404167807)
    Ali Harris

    Ein Weihnachtswunder zum Verlieben

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch:
    Titel: Ein Weihnachtswunder zum Verlieben
    Autor: Ali Harris
    Seiten: 609
    Verlag: Bastei Lübbe
    Einbandart: Softcover

    Worum geht's?
    Evies Liebesleben hat inzwischen genauso Staub angesetzt, wie das traditonsreiche Londoner Kaufhaus Hardy's. In den Hallen des früher so florierenden Familienunternehmen herrscht selbst zur turbulenten Vorweihnachtszeit gähnende Leere.
    Um das Kaufhaus vor dem drohenden Verkauf an einen Investor zu beschützen fasst Evie einen Plan.
    Sie will das Kaufhaus zu einer der angesagtesten Adressen der Stadt machen. Und dafür bleibt ihr nur bist zu 26. Dezember Zeit...
    Da wäre so ein kleines Wunder schon von Vorteil.


    Das Cover:
    Ich persönlich finde das Cover mit den Buchstaben in Lebkuchenoptik sehr ansprechend. Bei meiner Ausgabe sind die Verzierungen auf den Lebkuchen leicht plastisch hervorgehoben, was das Buch nochmal ansprechender Macht.

    Wie war's?
    Als ich das Buch bei meiner Mama im Regal entdeckt habe, musste ich es unbedingt lesen, da ich es so wunderschön fand. Die Handlung war meines Erachtens auch sehr gut nachvollziehbar, die Idee ansprechend und der Schreibstil flüssig und gut zu lesen. Zu Beginn konnte ich auch sehr gut mit den einzelnen Charakteren mitfühlen und auch das Flair im Kaufhaus wurde ziemlich gut rübergebracht. Ab ungefähr der Hälfte des Buches fande ich es aber etwas übertrieben und auch die Reaktionen der Kunden waren meiner Meinung nach etwas überzogen. Außerdem haben die Charaktere irgendwann angefangen ein bisschen zu nerven, da sie mir zu vorhersehbar waren und ab und an wirklich offensichtliche Dinge nicht erkannt haben und sich die Handlung daher unnötig in die Länge gezogen habt. Des weiteren hat die eingebaute Liebesgeschichte mit ihren Irrungen und Wirrungen die Sache ebenfalls noch unnötig verkompliziert.

    Fazit:
    Alles in allem ein Buch, dass sich leicht lesen lässt und auch für die stressige Vorweihnachtszeit nicht zu schwer im Magen liegt.
    Da ich persönlich aber nicht wirklich damit warmwerden konnte, verbleibe ich bei 3 von 5 Sternen.
  8. Cover des Buches Der himmlische Weihnachtshund (ISBN: 9783352008498)
    Petra Schier

    Der himmlische Weihnachtshund

     (120)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Santa ist entsetzt. Beim Aufräumen finden er und seine Elfen den mittlerweile zwanzig Jahre alten Wunschzettel des kleinen Michael. Dieser wünschte sich einen Hund und dass seine Freundin Fiona nicht wegziehen muss. Für Santa gilt: ein Wunsch ist ein Wunsch egal wie alt. So macht er sich gleich daran das versäumte nachzuholen, doch ist Michael überhaupt noch bereit für die Erfüllung?

    Der sechste Band der Santa Claus-Reihe hat den Charme, den man von Petra Schiers Weihnachtsromanen kennt: märchenhafte Episoden mit den Weihnachtselfen, Santa Claus und dem Christkind, niedliche Szenen aus dem Blick des Hundes und die romantische Geschichte zwischen Fiona und Michael.

    Die sehr dominante und intrigante Linda hat mir das Lesevergnügen allerdings ein bisschen verdorben. Auch Michaels Eltern trugen nicht dazu bei, die Geschichte leichter zu machen. Doch mit der verfressenen niedlichen Hündin Keks und dem Wiedersehen bekannter Charaktere aus anderen Bänden ist auch dieses Buch ein besonderes, weihnachtliches Leseerlebnis, das viel zu kurz ist.

    Ich liebe die Santa Claus-Bücher von Petra Schier!

  9. Cover des Buches Obendrüber da schneit es (ISBN: 9783548283920)
    Astrid Ruppert

    Obendrüber da schneit es

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Gemütlich? Das ist ein Wort, das mir echt nicht einfällt, wenn wir zu Hause sind. Das ist doch purer Stress!«
    »Nur für dich. Weil du eigentlich ganz genauso bist wie Mama. Weil du es nicht schaffst, dich einfach mal zwei Tage zurückzulehnen, abzuschalten und dich verwöhnen zu lassen. Mach dich doch mal locker! Dann wird das alles ganz entspannt!«

     

    Ich glaube, die Vorweihnachtszeit ist ungefähr die einzige Zeit im Jahr, in der ich (auch) Romane lese, die randvoll sind mit Liebesgeschichten, Gefühl und Familienkonflikten. Allerdings ist ja auch die Weihnachtszeit an sich voll von diesen Dingen.

     

    Dieses Buch hier erinnert mich von der Art her ein wenig an den Film „Tatsächlich Liebe“. Es gibt eine ganze Reihe von Handlungssträngen, die am Ende alle zusammenlaufen. Fast alle Charaktere sind Bewohner eines größeren Hauses. Es ist fast Weihnachten und alle bereiten sich mehr oder weniger auf das Fest vor.

     

    Da gibt es zum Beispiel eine alte Dame, deren Mann und Tochter bereits verstorben sind und die davon ausgeht, dass es ihr letztes Fest werden wird. Ein alter Herr im Haus ist ebenfalls Witwer, leidet zudem unter chronischen Schmerzen und Einsamkeit und ist passend verbittert.

    Dann wäre da das Ehepaar mit zwei erwachsenen Kindern, das in eine Krise gerät, weil die Mutter (bislang zuverlässige Ausrichterin des perfekten Weihnachtsfests) beschließt zu streiken. Auch auf die Kinder aus dem Eingangszitat wartet eine Situation, die sie noch nie erlebt haben.

    Ein junges Paar, frisch zusammengezogen, erlebt sein erstes Fest. Mit vielen Erwartungen und auch Enttäuschungen. Zwei Jugendliche mit alleinerziehendem Vater haben zunächst keine Lust auf irgendetwas Weihnachtliches. Eine Chorsängerin ohne Modelfigur ist schwer in den umschwärmten Leiter des Chors verliebt. Eine frisch verlassene junge Mutter mit kleiner Tochter fürchtet sich vor dem ersten Fest ohne Mann und der neue Pfarrer in der Gemeinde ist vor seinem ersten Weihnachtsgottesdient nervös. Und darüber hinaus einsam.

     

    Es passiert also wirklich eine Menge. Das ist ausgesprochen kurzweilig zu lesen und die kurzen Kapitel verlocken zum Dranbleiben. Außerdem (es ist ja schließlich Weihnachten ;-) kann man davon ausgehen, dass man sich auf ein rundes Wohlfühlende freuen darf.

     

    Nicht alle Handlungsstränge haben mich jedoch gleich begeistert. Ich habe eben (auch zu Weihnachten) ein Problem mit dieser speziellen Art aus Liebesromanen, bei der fürchterlich geschmachtet wird und einer in den Augen des anderen versinkt. Die Geschichten der älteren Leute fand ich dafür sehr berührend und einige andere sehr unterhaltsam. Und meine Lieblingscharaktere waren das kleine Mädchen und der junge Pfarrer.

     

    Fazit: Ein bisschen Kitsch muss man aushalten können. Darüber hinaus ist das hier ein Wohlfühlroman mit viel Herz und immer mal wieder einer Gelegenheit zum Schmunzeln.

  10. Cover des Buches Das Weihnachtsglas (ISBN: 9783453407442)
    Jason F. Wright

    Das Weihnachtsglas

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Weihnachtsgläser oder auch Christmas Jars haben mittlerweile eine gewisse Tradition. Im Buch ist es eine Familie, die diese Tradition begründet – erst um sich selbst mit dem in einem Jahr gesammelten Kleingeld Weihnachtsgeschenke zu kaufen, dann um die Weihnachtsgläser anderen – in Not geratenen – Menschen zukommen zu lassen. 

    Auch Hope Jensen erhält ein Weihnachtsglas, kurz nachdem an Heiligabend Diebe in ihre Wohnung eingebrochen sind. Sie ist Journalistin und macht sich schnurstracks daran, zu recherchieren: Wer hat ihr das Glas zukommen lassen? Und wer sind die Begründer dieser Tradition? Während ihrer Recherche findet sie in diesen eine zweite Familie, doch durch eine Lüge droht sie ihr neues Glück zu verlieren. Und beginnt langsam zu verstehen, worum es im Leben manchmal wirklich geht.

     

    Das Weihnachtsglas ist eine verdammt schnulzig-kitschige Geschichte, die mich zu Tränen rührt. Und leider ist sie auch so verdammt übertrieben unrealistisch. Ja, es ist schön, dass und wie sich der Kreis am Ende schließt, aber irgendwie auch zu viel des Guten. Daher muss ich leider Punkte abziehen und am Ende sind es dann 7/10 Punkten. Nichtsdestotrotz empfehle ich das Buch gerne weiter und wer weiß, vielleicht bekommt auch im nächsten Jahr hier jemand ein Weihnachtsglas...

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  11. Cover des Buches Die Schule der magischen Tiere: Eingeschneit! Ein Winterabenteuer (ISBN: 9783551650467)
    Margit Auer

    Die Schule der magischen Tiere: Eingeschneit! Ein Winterabenteuer

     (23)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Die Wintersteinschule. Die Schüler dieser Schule backen gemeinsam mit ihrer Lehrerin Miss Cornfield Weihnachtskekse. Und auch die magischen Tiere der Kinder sorgen für viel Wirbelwind, sodass weder die Lehrerin, noch die Kinder merken, wie stark es außerhalb der Schule schneit. Und kurz darauf merken sie, dass sie wohl oder übel eingeschneit sind und müssen die Nacht in dem Schulgebäude verbringen.

    Dieses Buch gehört nicht direkt zur Reihe dazu, sondern ist ein Sonderband. Deshalb kann man diesen auch unabhängig von der Hauptreihe lesen. Dieses Buch ist wie eine Art Adventskalender aufgebaut, was mir unfassbar gut gefallen hat. Zu Beginn des Buches gibt es eine kleine Liste mit den Charakteren aus dem Buch und welches Tier zu welchem Kind gehört, was für ein besseres Verständnis sorgt. Obwohl ich bis dahin noch kein einziges Buch aus der Reihe gelesen hatte, habe ich mich total wohl gefühlt in der Welt der magischen Tiere. In diesem Buch steht Freundschaft und Zusammenhalt im Mittelpunkt.

    Die Geschichte wird sehr abenteuerlich und spannend erzählt. Das Abenteuer was die Kinder in diesem Buch erleben, ist wunderschön. Auch die Weihnachtliche Stimmung kommt hier definitiv auf. Dieses Buch ist in vierundzwanzig Kapitel eingeteilt, wodurch man jeden Tag ein Kapitel lesen kann, um sich die Adventszeit zu verschönern. Zusätzlich gibt es in diesem Buch auch einige schwarz/weiß Illustrationen, die perfekt zu der Geschichte passen.

    Die Kinder sind alle total unterschiedlich. Für jeden Leser ist also ein Charakter dabei, mit dem man sich gut identifizieren kann. Auch die Tiere sind zuckersüß. Für ,,nicht magische‘‘ sind die Tiere nicht sichtbar, sondern man sieht sie nur als Kuscheltiere, eine super Idee! Hier kommt jeder lesen – egal ob groß oder klein – auf seine kosten! Es ist wunderschön zu lesen, welche intensive Freundschaft die Kinder mit ihren eigenen Tieren aufbauen.

    Dieses Buch lässt sich wunderbar und leicht lesen. Es ist unglaublich gut geschrieben, perfekt für die kleinen Leser. Flüssig, einfach und schnell. Außerdem gibt es keinerlei Verständnisprobleme, da die Autorin alles so gut geschrieben und dargestellt hat, sodass die Kinder alles gut verstehen können. Auch die Kapitel haben eine angemessene Länge, nicht zu lang und auch nicht zu kurz.

    ,,Eingeschneit‘‘ hat mich komplett überzeugen können. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die anderen Bände der Reihe nach und nach bei mir einziehen werden. Dieses Buch vermittelt bereits unseren kleinen Leser, dass Freundschaft und Zusammenhalt wichtig ist und dass man mit dem alles Mögliche überstehen kann. Ich werde dieses Buch mit zu meiner Arbeit nehmen und den Kids (6-10 Jahre) zur Weihnachtszeit vorlesen!

  12. Cover des Buches Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum (ISBN: 9783629142573)
    Gerlinde Jänicke

    Die Geschichte vom traurigen Weihnachtsbaum

     (23)
    Aktuelle Rezension von: rebell

    Inhaltsangabe: Der kleine Weihnachtsbaum wird auf dem Weihnachtsbaum-Markt von den anderen Tannen gehänselt. Er ist klein und krumm und seine Zweige hängen kreuz und quer in alle Richtungen. Das kleine Bäumchen ist ganz schrecklich traurig und glaubt, dass niemand es haben will. Dabei wünscht sich der kleine Weihnachtsbaum nichts sehnlicher, als mit einem Engel geschmückt zu sein und mit einer eigenen Familie Weihnachten zu feiern. Doch dann ist Heiligabend und es geschieht das vollkommen Unerwartete…


    Cover: Das Cover ist wirklich zauberhaft gestaltet. Der traurige Weihnachtsbaum in seinem Topf zur Winterzeit. Egal ob Kind oder Erwachsener, für jedes Alter ansprechend.


    Sichtweise/Erzählstil: Die Geschichte wird wie in den meisten Kinderbüchern von Außen erzählt. Trotzdem kommen die Emotionen sehr gut rüber und rühren auch Erwachsene beim Lesen zu Tränen.


    Spannung/Story: Es ist zwar eine Kurzweilige Kindergeschichte, die für Erwachsene schnell ausgelesen ist. Aber die versteckte Nachricht verbrogen zwischen den Zeilen, sollte jeder egal ob Jung oder Alt beherzigen. Man sollte immer an seinen Träumen bzw. Wünschen festhalten und nie die Hoffnung aufgeben. Egal was andere Sagen, man sollte seinen eigenen Weg gehen und sich von Rückschlägen nicht unterkriegen lassen. 

    Die Illustrationen sind einfach ein Traum und ergänzen diese Kindergeschichte ungemein. Ich blättere gerne durch dieses Buch und schaue mir die Bilder an. Für Kinder wirklich super geeignet und wunderschön.


    Fazit:  Ein Kinderbuch, für jedermann.

  13. Cover des Buches Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown (ISBN: 9783851796216)
    Anne Helene Bubenzer

    Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Bereits als Kind waren Kuscheltiere für mich sehr wichtig. Ich sammelte sie. Ich liebte sie. Und natürlich kannte ich jeden einzelnen Namen auswendig. Aber es gab immer DAS eine Kuschel, das ich mehr als alle anderen liebte. Seit meinem achten Lebensjahr ist das eine Bärendame namens Dickie. Das Dickchen. Ich rettete sie vor einem würdelosen Ende auf dem Müll, als mein Grundschul-Klassenzimmer ausgemistet wurde. Ihr Fell ist eher kurz, trotzdem ganz weich und hat diese seltsame beige Farbe. Sie ist älter als ich. Ich weiß nicht, woher sie kam und was sie schon alles erlebte, doch seit diesem denkwürdigen Tag sind wir unzertrennlich. Wir reisten, spielten, weinten und lachten zusammen. Als ich älter wurde, begleitete sie mich klaglos ins Leben einer Erwachsenen. Bis heute schlafe ich besser, wenn sie bei mir ist. Mein Ehemann berichtet, dass ich im Schlaf sogar zufriedene Geräusche von mir gebe, wenn er sie mir in den Arm legt und wir manchmal in exakt derselben Position daliegen. Ziemlich verrückt?

    Auch nicht verrückter, als einen ganzen Roman über die Weltgeschichte aus der Perspektive eines Teddybären zu schreiben, wie Anne Helene Bubenzer es mit „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ getan hat.  Das N. steht für „Nearly“, weil Henry eben nur fast braun ist. Wie Dickie. Für diese Rezension ist es entscheidend, dass ihr versteht, wie abgöttisch ich das Buch ihretwegen liebe, deshalb erzähle ich euch von ihr. Die Lektüre fühlte sich an, als hätte Bubenzer direkt in mein Herz geschaut und die Geschichte aufgeschrieben, die ich mir so dringend für Dickie wünschte. Das bedeutet mir mehr, als ich ausdrücken kann. Einige Jahre nach Henrys Biografie erschien „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“, eine schmale, lockere Fortsetzung, die ich 2018 endlich passend zur Weihnachtszeit las.

    In seinem 91-jährigen Teddybärenleben durfte Henry N. Brown bereits eine Menge Erfahrungen sammeln: er bereiste die Welt, erlebte Liebe und Verlust, sah Kriege entflammen und den Frieden siegen. Er kann zweifellos behaupten, mit allen Wassern gewaschen zu sein. Seinen Ruhestand als stiller Mitbewohner der Schriftstellerin Flora Sommer verdiente er sich redlich. Doch dieses Weihnachtsfest weckt erneut die Lebensgeister des alten Bären. Alle sorgfältigen Pläne, die Flora und Henry für einen ruhigen Heiligabend schmiedeten, werden vom Chaos unerwarteter Familienbesuche und uneingeladener Gäste über den Haufen geworfen. Die beiden haben alle Hände und Pfoten voll zu tun, um das Tohuwabohu unter Kontrolle zu halten, aber der Magie von Weihnachten kann niemand entfliehen. Trotz vieler Überraschungen wird es am Ende das schönste Fest, das sich Flora und Henry wünschen konnten.

    „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“ lag lange auf meinem SuB. Weihnachten kam und ging Jahr für Jahr, ohne dass ich mich überwinden konnte, das Buch hervorzuholen. Ich denke, ich fürchtete mich ein bisschen davor, dass es mich enttäuschen könnte, weil mir „Die unglaubliche Geschichte des Henry N. Brown“ so viel bedeutet. Meine Sorgen waren unbegründet. Sie wurden im Handumdrehen entkräftet, möglicherweise bereits mit dem ersten Satz, denn meine Liebe zu Henry entbrannte sofort wieder mit alter Kraft. „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“ ist eine wundervolle Ergänzung seiner Biografie, eine Ergänzung, die er verdiente und die ihm gerecht wird. Meiner Meinung nach ist diese Weihnachtsgeschichte ein Geschenk, das Anne Helene Bubenzer nicht für ihre Leser_innen schrieb, sondern für ihren ungewöhnlichen Protagonisten persönlich. Es ist Bubenzers Geschenk an Henry. Wer könnte das Fest der Liebe intensiver und ehrlicher erleben als ein Teddy, dessen Lebenssinn immer die Liebe selbst war?

    Aus seiner einzigartigen Perspektive und mit der ihm eigenen, beruhigenden Stimme erzählt er die Geschichte eines überraschenden, turbulenten Heiligabends, der genau deshalb wunderschön ist, weil nichts nach Plan läuft. Untermalt von seinen nachdenklichen, herzlichen Überlegungen zu Familie, Freundschaft, Zeit und seinen verträumten Erinnerungen an vergangene Tage schildert er, wie befreiend es für Flora und ihre unverhofften Gäste ist, ein Weihnachten zu feiern, das allen Erwartungen trotzt. Anfangs empfinden sie das aufgezwungene Chaos als negativ, doch je weiter der Abend voranschreitet, desto besser arrangieren sie sich mit der Situation und genießen einfach das friedliche, liebevolle Beisammensein ihrer Familie. Sie überwinden das Korsett aus Erwartungen, das an Weihnachten oft besonders eng geschnürt ist und erfahren eine versöhnliche Harmonie, der sie selbst jahrelang im Weg standen, ohne es zu merken.

    Henry trägt natürlich diskret, aber essentiell dazu bei, denn als Teddy erinnert er alle Anwesenden an ihre Kindheit und bringt aufrichtige, tiefe Gefühle zum Vorschein. Auch in mir als Leserin berührte er etwas. Ich lächelte während der Lektüre unentwegt und wurde ganz weich. Ich spürte, wie sich in meinem Inneren etwas löste und hätte vor Rührung einige Male beinahe geweint. Vielleicht habe ich an der einen oder anderen Stelle sogar ein Tränchen vergossen. „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“ ist schlicht bezaubernd; es ist eine zärtliche, warme Geschichte wie sanfter Kerzenschein, die ich fest in meinem Herzen einschließe und in den kommenden Jahren sicherlich immer wieder lesen werde. Anne Helene Bubenzer gelang etwas, was mir als Erwachsene schwerer und schwerer fällt: sie versetzte mich in Weihnachtsstimmung.

    Nach der Lektüre dieses herrlichen Weihnachtsbuches hatte ich das Bedürfnis, mich bei meiner eigenen Teddybärendame für alles, was sie jemals für mich getan hat, zu bedanken. Bevor ihr fragt, ja, ich bin diesem Bedürfnis nachgekommen. Ich hoffe, dass ich für sie das Happy End darstelle, das Henry in „Das Weihnachtswunder des Henry N. Brown“ geschenkt wird, denn für ihn erfüllt sich ein Wunsch, von dem er gar nicht wusste, dass er ihn hatte. Vielleicht darf ich ihn eines Tages noch einmal wiedertreffen. Ich lausche ihm einfach so gern und sonne mich in seiner liebenswürdigen, sanftmütigen Ausstrahlung. Er erinnert mich an die Macht der Liebe und lässt mich an Wunder glauben. Er streichelt das Kind in mir. Danke Henry, danke Anne Helene Bubenzer für dieses magische Leseerlebnis, das mein Herz für Weihnachten öffnete.

  14. Cover des Buches Winston – Teil 4: Im Auftrag der Ölsardine (ISBN: 9783862316069)
    Frauke Scheunemann

    Winston – Teil 4: Im Auftrag der Ölsardine

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Manchmal ist es gar nicht gut, wenn man zwischendurch ein Leckerchen bekommt. 
    So erging es Winston, dem es nach dem Verzehr von Vitello Tonnato so schlecht ging, dass er sich die ganze Nacht von Kira das Bäuchlein streicheln lassen musste. Aber nicht nur ihn hatte es erwischt, auch Werners Schwägerin Beate und deren Kinder fühlten sich am nächsten Tag nicht wohl. 
    Während noch der Schuldige gesucht wird und Beate nicht gerade sehr feinfühlig mit ihren Vermutungen daher kam, lässt sich Winston ein weiteres mit Vitello Tonnato verführen. Dieses mal bekommt er es direkt vom Feinkosthändler Sandro, der auch schon für das erste Essen verantwortlich war.
    Aber nun geht es Winston so schlecht, dass er schleunigst zum Arzt muss und er eins seiner 9 Leben hergeben musste, denn es wäre fast zu spät gewesen. Er ist tatsächlich vergiftet worden.
    Sandro ist aber ein Freund der Familie und wie kann es sein, dass er Winston fast umgebracht hätte?
    Des Weiteren wird ein Mann gesucht, der Giftköder auslegt. Hängen die beiden Sachen irgendwie zusammen?
    Ein klarer Fall für die 4 Muskeltiere, die der Sache wieder auf den Grund gehen müssen... 

    Winston ist wieder da. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auch in seinem 4. Teil wieder auf die Suche nach der Wahrheit.

    Große Aufregung herrscht, als Winston sich mit Vitello Tonnato vergiftet. Während es beim ersten Verzehr nur wie eine Magenverstimmung erscheint, ist beim zweiten klar, dass es sich um eine Vergiftung handelt, denn Winston muss ganz schnell zum Arzt, um ihn noch retten zu können.
    Das können natürlich Wiston und seine Freunde nicht so stehen lassen und so machen sie sich auf die Suche nach dem Attentäter. Natürlich stehen ihnen dabei Kira und ihre Schulfreunde wieder zur Seite.

    Durch genaues Recherchieren und geniales Kombinieren kommen sie den Schuldigen auch bald auf die Spur. Aber dann muss ein guter Plan her.

    Es macht nicht nur Spaß, das Gespann bei ihren detektivischen Aktivitäten zu beobachten. 
    Frauke Scheunemann hat zusätzlich ein wenig Schwung in die Beziehung zwischen Werner und Kiras Mutter gebracht und lässt den Leser / Hörer auch teilhaben an Odettes Vergangenheit. Mit der habe ich zugegebenerweise am meisten zu knabbern gehabt, weil ich damit ganz schlecht umgehen kann. Aber an der Stelle will ich nicht mehr darüber verraten.

    Spaß und Spannung sind vorprogrammiert und es hat mir großes Vergnügen bereitet, die Protagonisten dabei beobachten zu können, wie sie sich schlagen. Mitgefühl und Gerechtigkeitssinn, ein wenig eigensinnig und immer für seine Freunde da zu sein, zeichnet Winston aus und dafür wird er geliebt.

    Wunderbar anzusehen ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Kira und Winston, die, obwohl sie nicht mehr miteinander verbunden sind, fast miteinander kommunizieren können. Kira versteht sehr oft, was Winston meint und ihr sagen will und bedauert es sehr, dass er keinen Stift halten kann, um es ihr aufzuschreiben. Aber man kann nicht alles haben, wenn man schon so einen wunderbaren Kater hat.

    Diesen 4. Winston-Band habe ich als Hörbuch erleben dürfen, das von Oliver Kalkofe eingelesen wurde. Es ist ein absolutes Erlebnis, ihm dabei zuzuhören, wie er Winston und seine Freunde zum Sprechen bringt. Am besten bringt er jedoch die russisch sprechenden Protagonisten zur Geltung, was mir jedesmal ein Grinsen ins Gesicht brachte. Genauso stellt man sich Kiras Mutter und Großmutter sprachlich vor. Tolle Leistung.

    Ein weiteres wunderbares Buch mit Winston und seinen Freunden. Für Liebhaber von Katzen ein absolutes Muss, für alle anderen ebenfalls sehr empfehlenswert. Ich zumindest freue mich schon auf das 5. Abenteuer mit Winston und seinen Freunden.
  15. Cover des Buches Das Weihnachtsgeheimnis (ISBN: 9783423626156)
    Jostein Gaarder

    Das Weihnachtsgeheimnis

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Seitenwandlerin

    DER INHALT

    Joachim bekommt einen Adventskalender - ein Unikat, das er in einer Buchhandlung entdeckt; sogar zur Überraschung des Buchhändlers. Es ist aber keineswegs ein normaler Adventskalender, denn hinter jedem Türchen steckt ein Zettel mit einem Stück einer Geschichte.

    Das Buch ist als Adventskalender aufgemacht - es gibt 24 Geschichten-Abschnitte für die 24 Tage. Und das gleich doppelt: Denn in jedem der 24 Abschnitte liest Joachim - und der Leser mit ihm - einen der Zettel aus dem Adventskalender.

    Somit wird nicht nur die realitätsnahe Geschichte des kleinen Joachim im modernen Norwegen erzählt, der auf Weihnachten hinfiebert und sich über seinen Adventskalender freut, sondern auch eine vollkommen fantastische Geschichte über die kleine Elisabet, welche mit einem kuriosen Pilgerzug eine Reise antritt: Geographisch nach Bethlehem und zeitlich in Richtung Jesu Geburtsjahr. 

    MEINE MEINUNG

    Das Buch ist ganz anders als typische Kinder-Weihnachtsbücher. Durch die Verflechtung zweier Geschichten wirft es einen philosophishen Blick sowohl auf die Hintergründe Weihnachtens und des Christentums und vermittelt dabei auch einiges an Wissen. Die doppelten Erzählstränge an sich und das Motivs der Geschichte in der Geschichte, der Bilder in Bildern etc. sind außerdem ein außergewöhnliches Gedankenspiel.

    Langweilig ist es dabei aber nicht! Denn die Geschichte ist gespickt mit skurrilen aber sympathischen Figuren, mit lustigen und hintersinnigen Dialogen und einigen einfach wirklich schrägen Einfällen, bei denen man über die Fantasie des Autoren nur staunen kann. 

    Ob Kinder die Geschichte mit ihrer vielen Ebenen und philosophischen Einschlägen ganz durchschauen, kann ich nicht beurteilen, denn wir haben es mit drei Erwachsenen gelesen. Als Erwachsene war es jedenfalls lustig und durchaus spannend!

    Zwei kleinere Mankos gab es aus meiner Sicht: Ab und an hat man sich doch ein wenig belehrt von dem Buch gefühlt, wo der Autor dann doch arg mit Fakten und Jahreszahlen um sich geworfen hat. Außerdem habe ich gemischte Gefühle gegenüber der Vermengung von Wissensvermittlung - wann hieß welches Land wie, was existierte wann etc. - mit der christlichen Lehre, als sei diese ebenfalls faktenbasiert. Hier hätte ich mir eine klarere  Abgrenzung gewünscht.






  16. Cover des Buches Verliebt, verschneit, verzaubert (ISBN: 9783453355644)
    Stefan Rogall

    Verliebt, verschneit, verzaubert

     (45)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks


    Inhalt

    Wenn der sechsunddreißigjährige Ben eines nicht ist, dann in Weihnachtsstimmung. Nach beinahe zehn Jahren ist seine Ehe in die Brüche gegangen, sein Arbeitgeber steht kurz vor der Pleite, und die Aussicht auf Weihnachten im Kreis der Patchwork-Familie trägt auch nicht zu Bens Erheiterung bei. Als er im Zug nach Hause Lili begegnet, ist er alles andere als gesprächig. Doch irgendetwas hat die junge Frau, das ihn auf beinahe magische Weise fasziniert. Spontan lädt Ben sie ein, Weihnachten mit ihm und seiner Familie zu verbringen — und hat keine Ahnung, wie sehr die kommenden Tage sein Leben verändern werden …
    (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung

    Ich breche das Buch auf Seite 102 ab.

    Ben arbeitet in einer Agentur, die den Bach runtergeht und deren Chefin nun plötzlich zwischen den Tagen arbeiten möchte. Alle Mitarbeiter bekommen nur noch die Feiertage frei – zwischen den Tagen müssen sie allerdings zur Arbeit antanzen. Ben passt das überhaupt nicht in den Kram – er wollte sich einen gemütlichen Urlaub machen und die Scheidung vor 6 Monaten endgültig verarbeiten.
    Am 23. macht er sich mit der Bahn auf den Weg zu seinen Eltern, im Zug trifft er Lily. Eine Frau, die ihn sehr verwirrt – sie wirkt als wäre sie nicht von dieser Welt. Kurzentschlossen nimmt er sie mit zu seinen Eltern, als eine Freundin.
    Es ist das erste Weihnachten, bei dem seine Eltern jeweils einen neuen Partner haben.
    Aber nicht nur das wirft Ben aus der Bahn, seine Schwester hat ihren Job verloren und ihre 13-jährige Tochter ist schwanger. Von einem 16-jährigen, der aber für das Baby sorgen möchte. Als er seine Nichte ins Krankenhaus bringt – für einen Schwangerschaftstest – wird er für den Vater gehalten.
    Nebenbei will ihn seine Exfrau auch wiedersehen – sie teilt ihm mit, das sie im 5 Monat schwanger ist und Anfang des Jahres wieder heiraten möchte…

    Hmmm, ja. Ich denke meine Beschreibung sagt alles. Ein paar andere Rezensionen reden noch von Krebserkrankungen, toten Babys usw. – also wird die Geschichte in meinen Augen auch nicht mehr besser. Es passiert viel zu viel ohne reichtigen Zusammenhang, sowie Sinn und Verstand. Langweilig und unglaubwürdig.

    Ich wurde leider weder mit Ben noch mit der Geschichte warm.
    Der Schreibstil war eine lieblose Aneinanderreihung von Wörtern ohne Emotionen und Spannung. Es liest sich wie ein drittklassiger Groschenroman für ein paar Cent.
    Ben war mir vom ersten Moment an unsympathisch und es besserte sich auf den folgenden 100 Seiten auch nicht. Auch seine Zugbekannschaft Lily ist mir suspekt und ich vermute mal, das sie nicht wirklich real ist. Die anderen Familienmitglieder sehen sie zwar und kommunizieren auch mit ihr…aber irgendwas an ihr ist komisch.

    Das Buch ist überhaupt nicht mein Fall – leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.

    Schönstes Zitat

    gab leider keins

     Stern


  17. Cover des Buches Die himmelblaue Weihnachtstasse (ISBN: 9783037630860)
    Bruno Schlatter-Gomez

    Die himmelblaue Weihnachtstasse

     (11)
    Aktuelle Rezension von: TeleTabi1
    "Die himmelblaue Weihnachtstasse" von Bruno Schlatter-Gomez ist ein ebenso großformatiges wie großartiges gebundenes Buch, das allein schon durch seine wunderschöne Aufmachung mit weihnachtlichen Motiven und goldglänzenden Details ins Auge fällt. Dadurch bekommt man direkt Lust, das Buch in die Hand zu nehmen und mit dem Lesen zu starten! 
    In elf einzelnen Geschichten rund um die schönste Zeit des Jahres wird der Leser auf eine stimmungsvolle Reise durch die Schweizer (Vor-) Weihnachtszeit mitgenommen. 
    Durch die angemessene Länge der jeweiligen Geschichten und das ansprechende Schriftbild (recht große und damit angenehme Schrift!) mit zusätzlichen bunten Illustrationen eignet sich das Buch sowohl zum Vorlesen als auch zum Selberlesen von Jung bis Alt. 
    Der lebendige Schreibstil und die liebevoll erdachten Geschichten - in denen auch Themen wie Toleranz und Nächstenliebe eine wichtige Rolle spielen - lassen zu keiner Zeit Langeweile aufkommen. Stattdessen schaffen sie es, die ohnehin schon schöne und besinnliche Weihnachtszeit noch ein bisschen schöner zu machen! Und: den Fokus weg vom reinen Konsumrausch und hin zum wahren Kern der Weihnacht - dem Fest der Liebe - zu lenken. 
  18. Cover des Buches Eine Weihnachtsgeschichte. Wundervoll illustriert von Eric Kincaid. Für Kinder ab 8 Jahren (ISBN: 9783809442967)
    Charles Dickens

    Eine Weihnachtsgeschichte. Wundervoll illustriert von Eric Kincaid. Für Kinder ab 8 Jahren

     (354)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Ebenezer Scrooge ist nicht gerade ein freundlicher Zeitgenosse. Die Weihnachtstage stören ihn eigentlich nur beim Geschäfte machen und seinen Mitarbeitern muss er auch noch frei geben. Aber an diesem Weihnachtsfest ist alles anders. Ihm erscheinen die Geister der vergangenen Weihnacht, der gegenwärtigen Weihnacht und der künftigen Weihnacht. Srooge wird sein menschenfeindliches, geizige und hartherziges Verhalten vor Augen geführt. Er hält tatsächlich inne und erkennt, dass das Anhäufen von Geld nicht unbedingt zu einem glücklichen Leben führt.

    Scrooge wandelt sich zu einem Menschenfreund, der die Bedürftigen unterstützt und sich wohlwollend um seine Familie kümmert.


    Die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist wohl den Meisten schon aus ihrer Kindheit bekannt. Doch auch heute oder auch gerade heute gewinnt die Geschichte wieder an Aktualität. Denn wie oft handeln wir garstig und egoistisch, nur auf unseren eigenen Vorteil bedacht, obwohl gerade in diesem Jahr wohl etwas anderes angesagt und sinnvoll wäre. Zum Glück gibt es zwar auch andere Beispiele von Liebenswürdigkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, aber da ist bestimmt noch Luft nach oben. Und die, welche die Geschichte noch nicht kennen, sollten sie sich vielleicht einmal zu Gemüte führen und darüber nachdenken, nicht nur das, auch handeln.


    Charles Dickens’ Weihnachtsgeschichte passt gut zu diesem Jahr, hält sie dem Einzelnen und der Gesellschaft einen Spiegel vor und gibt einen Anreiz, das Verhalten zu ändern. Hoffentlich.


  19. Cover des Buches Weihnachtsengel gibt es doch (ISBN: 9783862784738)
    Susan Wiggs

    Weihnachtsengel gibt es doch

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G

    Die Bibliothekarin Maureen Davenport liebt Weihnachten über alles. Für sie ist diese Zeit eine Zeit der Wunder. Daher freut sie sich über alles, als sie das Krippenspiel in ihrer Heimatstadt leiten darf. Zur Seite gestellt ist ihr der Kinderstar Eddie Haven, der dank eines schweren Unfalls in seiner Vergangenheit, von einem Richter dazu verurteilt wurde, jedes Jahr beim Krippenspiel mitzuarbeiten. Anfangs verstehen sie sich überhaupt nicht und jeder schüttelt nur verwundert den Kopf über den anderen. Schon beim Casting der Schauspieler haben Beide komplett andere Herangehensweisen...

    Susan Wiggs hat einen gut zu lesenden Schreibstil. Allerdings war das Buch anfangs etwas langatmig. Die Einteilung in fünf Teile, die nochmals in Kapitel unterteilt sind, schafft eine gute Übersichtlichkeit.

    Das Buch hat mich leider nicht allzu sehr begeistert, da ich anfangs einige Startschwierigkeiten hatte aufgrund des etwas langweiligen Einstiegs in die Geschichte. Diese legt sich allerdings ab dem zweiten Drittel und die Handlung wird interessanter. Das Buch ist gut geeignet für zwischendurch, es enthält etwas Romantik und vermittelt immer wieder Weihnachtsstimmung.

  20. Cover des Buches Inspector Jury schläft außer Haus (ISBN: 9783499224874)
    Martha Grimes

    Inspector Jury schläft außer Haus

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Krimiliebe

    Inhalt:

    Als in dem idyllischen Dorf Long Piddleton zwei Menschen kurz nacheinander ermordet werden, reist Inspektor Jury zu dem Ort des Geschehens. Komischerweise wurden beide Morde in unterschiedlichen Gasthöfen begangen und die Opfer nach der Tat auf skkurile Weise dargestellt. Handelt es sich bei dem Mörder etwa um einen Verrückten, der rein zufällig auf der Durchreise ist? Oder war es einer der scheinbar harmlosen Bewohner? Und dann gibt es da noch diese eine Dame, die es Jury besonders angetan hat.


    Meine Meinung:

    Da ich die Jury-Reihe bereits kenne und schon ein paar der Titel gelesen habe, fand ich es sehr interessant, zu erfahren, wie und wo alles begonnen hat. In dem Ort Long Piddleton treffen wir auf Melrose Plant und seine Tante, die beide ebenfalls dort wohnen und einen Großteil der Handlung einnehmen. Beide Charaktere finde ich sehr originell und erfrischend. Auch wie Jury und Plant mit der anstrengenden Agatha umgehen, ist sehr amüsant.


    Bei dem Kriminalfall fragt man sich ständig, wie alles zusammen passen kann. Hat der Mörder es wirklich nur auf Gasthofbesucher abgesehen oder handelt es sich um einen Täuschungsversuch? Wer der Bewohner hätte ein Motiv gehabt, zwei Fremde zu töten? Es treten im Laufe der Handlungen noch einige Ereignisse auf, die versuchen, die Spannung zu halten.


    Denn das Buch ist zwar an einigen Stellen spannend, aber es dreht sich doch viel um die Hintergrundgeschichte des Dorfes oder auch der Personen. Die (fast schon) Besessenheit von Jury einer Dame gegenüber, fand ich zu übertrieben und zu häufig im Vordergrund. Das Klischee einer unnahbaren Frau und dem schmachtenden Mann, der sich in ihrer Nähe wie ein Idiot aufhält, war mir zu viel und die Stellen hätte man gerne etwas kürzen können. Wie bereits erwähnt, fand ich den Hintergrund jedoch sehr intressant. Deswegen habe ich mich auch zu keiner Zeit gelangweilt. Aber für die Leser, die nur wegen dem Fall und den Ermittlungen dieses Buch lesen, wird es an einigen Stellen sicherlich zu langatmig sein.


    Fazit:

    Ein Mord kommt selten alleine. Und dieser bringt viele Fragen und Verdächtige in das kleine Dorf Long Piddleton. Mich konnte das Buch überzeugen. Der Kriminalfall ist interessant, die Auflösung am Ende lässt keine Fragen offen, es gibt eine schöne Atmosphäre und man fühlt sich selbst in den kleinen Ort hineinversetzt. Schöner Start der Reihe!

  21. Cover des Buches O Besenstiel, o Besenstiel! (ISBN: 9783791501451)
    Sabine Ludwig

    O Besenstiel, o Besenstiel!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: YaBiaLina

    Ich bin ein Fan von Weihnachtsbüchern in der Weihnachszeit,umso mehr habe ich mich darauf gefreut,dieses Buch mit meiner Tochter zu lesen,jedoch hat es uns leider nicht so gefallen wie erhofft.

    Inhalt:


    Was heißt eigentlich „Stille Nacht“? Wohl kaum, dass an Heiligabend der Zug nach Hause einfach unterwegs stehen bleibt und dann auch noch das Licht ausgeht. Und wie überredet man die getrennten Eltern, gemeinsam mit allen zu feiern? Was, wenn man im Krippenspiel nur eine Rolle als drittes Schaf von links drin ist? Sabine Ludwigs großartige Geschichtensammlung ist genauso frech, lustig, nachdenklich und feierlich wie das echte Leben.

    Meinung:


    Die Autorin Sabine Ludwig hat in diesem Weihnachtsbuch,acht ganz verschiedene Kurzgeschichten zu Papier gebracht,die einen die ein oder andere Botschaft übermittelt,uns jedoch von den Umständen her,einfach nicht gefallen haben.

    Über Mut,Teilen und in der Not helfen wir hier erzählt,was besonders zur Weihnachtszeit wirklich toll ist und den Kindern,die das Buch lesen,hoffentlich etwas mit auf Weg geben.Aber wiederum muss man sich als älteres Kind sagen lassen,das man ein Baby sei,wenn man noch ein Adventskalender hat...warum?! Selbst ich freue mich mit meinen ü30 über einen......Das Fest mit völlig Fremden in einem Zug zu verbringen,ist auch nicht der Burner.Eine egoistische Mutter,die ihren Kindern Weihnachten nimmt und ständige Ruhestörungen durch eine singende Figur,lässt ein Kind nicht mehr schlafen....was daran wiederum toll sein soll,verstehe ich nicht.

    Am schönsten war für mich wirklich die Geschichte,wo zwei Familien am Ende zusammen gefeiert haben,weil sie doch irgendwie zusammen gehören.

    Der Schreibstil war okay,aber stellenweise haben wir kaum noch Lust verspürt,weiter zu lesen,da das Interesse der Geschichte uns nicht geweckt hat.Für unseren Geschmack,haben sie sich zu lang hingezogen,vielleicht kam es uns auch nur so vor,weil wir mit den Geschichten größtenteils einfach nicht warm wurden.

    Ein paar Illustrationen bereichern die Geschichten,jedoch finden wir diese nicht besonders gelungen,da hätte an gewiss schönere nehmen können und auch bessere Szenen wählen können.Auch erinnern mich insbesondere die Gesichter,an eine andere Kinderbuchreihe,was daran liegt,das es von der selben Dame illustriert wurde.Man sollte für andere Bücher,vielleicht auch andere Menschen nehmen.

    Fazit:

    Im Großen und Ganzen waren wir von dem Buch leider enttäuscht.

  22. Cover des Buches Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke (ISBN: 9783401065908)
    Jo Pestum

    Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbibliothek
    Inhalt:
    In der Stadt treibt eine Wichtelbande ihr Unwesen. Sie rauben Süßigkeiten, Spielzeug und Kindersachen. Zufällig stolpert Till über ihr Versteck. Gemeinsam mit seinem Freund Rufus macht er sich auf, ihnen auf die Schliche zu kommen. Wer versteckt sich hinter der Wichtelbande? Und was hat der unbekannte Drohanrufer mit der Geschichte zu tun? In 24 Kapiteln erlebt man Tag für Tag in der Adventszeit eine spannende Krimigeschichte in diesem Kinderbuch als Adventskalender der besonderen Art.


    Meinung:
    Das erste Buch, das mir als Adventskalender mit einem Weihnachtsthema begegnete, war 2002 Jostein Gaarders "Das Weihnachtsgeheimnis". In 24 Abschnitten - für jeden Tag einen - entspann sich die Geschichte. Blickt man auf die Weihnachtsbücher in den letzten Jahren, ist dieses Format sehr beliebt geworden. Kein Wunder: überbrückt doch so ein Büchlein die Adventszeit perfekt, bietet Lesespaß und ist dazu noch schön kalorienarm.
    Jo Pestum hat einige solche Weihnachtsbücher geschrieben. Er konzentriert sich dabei auf das Krimi-Genre. Meist gibt es ein Jungsduo, das in detektischer Kleinarbeit einen Weihnachtskrimifall in ihrer Heimatstadt auflöst. Zwar wiederholt sich dann die Buchidee, aber durch die verschiedenen Charaktere, Kriminalfälle und dahinter sich versteckende Motive kann er eine Vielzeahl an Varianten durchspielen.
    "Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke. Ein Weihnachtskrimi in 24 Kapiteln" möchte ich heute exemplarisch als Adventskalenderbuch vorstellen. Es ist für Kinder ab 10 Jahre ausgegeben. Meiner Meinung nach können auch Achtjährige gut mit dem Buch etwas anfangen.
    In diesem Lesebuch sind es Till und Rufus, die durch Zufall auf die Spur der Wichtelbande kommen. Diese rauben Süßigkeiten, Kindersachen und Spielzeug. Sehr ungewöhnlich, wie die beiden Freunde finden. Sie machen sich auf die Spur, der Wichtelbande auf die Schliche zu kommen.
    Wie es sich für einen Adventskalender gehört, umfaßt das Buch 24 Kapitel. Jedes hat einen Umfang von 4 Seiten zu je 2 Doppelseiten, die perforiert sind. Der Leser muß also die Seiten vorsichtig trennen, um die Geschichte lesen zu können. So gibt es eine kleine Hürde, das nächste Kapiteltürchen vorzeitig zu lesen.
    Die Geschichte ist lesenswert gestaltet. Schnell kommt Pestum zum Kern. Er konzentriert sich nicht nur auf die Entlarvung der Wichtelbande. Sie erfolgt relativ schnell. Vielmehr geht er dann noch einen Schritt weiter, als er einen Drohanruf einbaut. Die Kapitel hat er so gestaltet, daß die Handlung gut vorangetrieben werden, eine erste Neugier befriedigt worden ist, Spannung auf das nächste Kapitel aufgebaut wird. Mehr oder weniger ist jedes Kapitel für sich rund. Eine Frage am Ende überbrückt zum nächsten Tag.
    Das detektivische Niveau ist eher einfach. Mancher Zusammenhang erscheint doch konstruiert und für den Fortgang der Geschichte notwendig. Jedoch hat Pestum einen ansprechenden Sprachstil: sehr flüssig, leicht und flott zu lesen. Die Figuren sind gut entwickelt und erscheinen sehr realitätsnah.
    Die ethische Dimension der Geschichte, die Pestum selbst anspricht, erscheint mir für das Alter der Zielgruppe zu wenig in ihrer Konsequenz ausgearbeitet. Im Grunde kommt die Wichtelbande am Ende zu gut weg, auch wenn sie sich ihrer Missetaten sehr bewußt sind. Hier hat Pestum das Problem zu sehr dem Diktum der guten Sache und dem Weihnachtsgefühl unterworfen. Deswegen ziehe ich ein Punkt in der Bewertung ab.
    Lisa Althaus hat ansprechende Illustrationen zu dem Buch beigesteuert. Die Aufmachung als Adventskalender mittels Perforierung ist perfekt gelungen.
    "Die gestohlenen Weihnachtsgeschenke" ist insgesamt ein gut lesbares, spannungsreiches, mit cleveren Figuren bestückter Roman, der als Adventskalender perfekt seine schokigen Verwandten ersetzt.
  23. Cover des Buches Wir zwei sind Du und Ich (ISBN: 9783943315066)
    Diana Raufelder

    Wir zwei sind Du und Ich

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Yagmur

    "Es sind die gleichen schwarzen Haare", denkt sie, als sie ihn inmitten des Getümmels plötzlich erblickt, "genauso wild und ungezähmt." Dazu ein schwarzer Stern und ein schwarzer Halbmond. "Ruf ihn!", sagt ihre innere Stimme, aber sie bekommt keinen Ton heraus. Menschen, bepackt mit riesigen Einkaufstüten, drängen von allen Seiten auf sie ein. Wo ist er hin? Sie hat ihn verloren. Zum zweiten Mal in ihrem Leben. Tränen schießen ihr in die Augen. "Warum weinst du Prinzessin?", fragt da auf einmal jemand hinter ihr. Sie dreht sich erschrocken um. Ist das tatsächlich Ben?


    "Wir zwei sind Du und Ich" ist eine berührende Geschichte über die wahre Freundschaft. Diese Geschichte zeigt, wie stark die Freundschaft ist, so dass sie gar allen Widrigkeiten Stand hält. Sie hat mir vor die Augen geführt, dass wahre, tiefe Freundschaft am wertvollsten ist. Wenn man sie findet, sollte man sie für immer festhalten. Des Weiteren werden auch die Familienproblemen, das Erwachsenwerden sowie die erste große Liebe in der Geschichte thematisiert. Dabei kommen die eigene Erfahrungen hoch, denn jeder ist durch den Weg des Erwachsenwerdens gegangen. Man hat teilweise gleiche aber auch unterschiedliche Erfahrungen wie die Protagonisten Ricarda gehabt und kann sich so mit ihr gut identifizieren.

    Ricarda empfinde ich sehr sympathisch. Ich habe weder zickigen noch nervigen Eindruck von ihr bekommen. Ihre Gedankenabläufe und ihr Verhalten habe ich gut nachvollziehen können. Vermutlich hätte ich an vielen Lebenssituationen genauso gehandelt wie sie. Ich habe mich in sie gut hineinversetzt und mit ihr gefühlt. Ihre Freundin Belinda habe ich auch lieb gewonnen. Ebenso wie den Ben.

    Die Schriftgröße ist leicht groß. Dies empfinde ich ganz angenehm beim Lesen. Auch die Unterteilung in kurzen Kapiteln finde ich positiv. Ich habe auch dadurch nicht den Eindruck erhalten, dass die Geschichte sich langzieht. Ganz im Gegenteil. Ich war schon überrascht, wie schnell die Geschichte leider zu Ende gegangen ist, wobei man auch hier erwähnen muss, dass sie nur 177 Seiten hat. Die alltagsnahe Schreibweise finde ich hierbei sehr wichtig. Allein schon deswegen weil es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt. Es soll immerhin die jungen Leser nicht abschreckend, die ohnehin


    Lieblingszitat:

    "Wir zwei sind Du und Ich. "


    Fazit:
    "Wir zwei sind Du und Ich" ist eine schöne Jugendgeschichte über die Freundschaft. Sie garantiert nicht nur unterhaltsame Lesestunden, sondern berührt auch das Herz des Lesers. Ich empfehle das Buch wärmstens an junge Leser.


  24. Cover des Buches Wintermagie: Schneeflockenküsse und Sternenstaub (ISBN: 9781719819480)
    Pia Hepke

    Wintermagie: Schneeflockenküsse und Sternenstaub

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Xena1975

    Das Hörbuch ist absolut Magisch. Diese wundervolle und gefühlvolle Winter-Weihnachtsgeschichte ist einfach wunderschön. Dass die einzelnen Kapitel mit einem Weihnachtslied-Ausschnitt unterteilt sind, finde ich echt schön.

    Nikolas und Susi sind einfach der absolute Gegensatz. Jedoch werden sie wie Magie zueinander hingezogen. Das die Magie der Weihnacht was besonderes ist, wird hier schnell klar. Diese Magie zieht einen einfach mit, und Wünsche können sich erfüllen. So gehen auch für Susi immer wieder Kleinigkeiten in Erfüllung, die eigentlich unmöglich erschienen.

    Der Zauber ergreift einen auch als Zuhörer, und man freut sich auf die Weihnachtszeit und den Schnee.

    Dieses Hörbuch kann ich jedem Weihnachtsliebhaber und Liebesgeschichtenliebhaber zu 100% empfehlen. Die Stimme der Sprecherin ist angenehm und lässt einen völlig in die Geschichte versinken.

    Danke an die Autorin, für dieses Hörbuch. Dies hat mich aber in keinster Weise in meiner Beurteilung beeinflusst.

     

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