Bücher mit dem Tag "weihnachtsgeschichten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weihnachtsgeschichten" gekennzeichnet haben.

84 Bücher

  1. Cover des Buches December Dreams. Ein Adventskalender (ISBN: 9783473585977)
    Jennifer Benkau

    December Dreams. Ein Adventskalender

     (144)
    Aktuelle Rezension von: buecherschildkroete

    Das Cover gefällt mir nicht ganz so gut. Es ist nichts außergewöhnliches, sondern eher einfach. Ich weiß nicht, ob ich im Geschäft danach gegriffen hätte, wenn ich vorab nicht schon einiges über das Buch gelesen hätte.  

     

    Meine Meinung

    Der Adventskalender von Ravensburger mit 15 verschiedenen Autor*innen war eine tolle Idee. Der Schreibstil aller Autor*innen war sehr angenehm und flüssig zu lesen. Ich hatte bei keiner Kurzgeschichte Probleme hinein zu finden. 

     

    Wer sich an die Regeln des Adventskalenders gehalten hat, der durfte jeden Tag eine komplette oder einen Teil einer Kurzgeschichte lesen. 

    Von den 15 Autor*innen kannte ich noch keine, bzw. ich habe noch kein Buch von Ihr/Ihm gelesen. 

     

    Die Idee mit den 24 Kapiteln und dem Sylvester-Kapitel fand ich sehr schön. Leider haben mir von den insgesamt 15 Geschichten (10 gingen über 2 Tage) nur 9 Geschichten gefallen. Entweder hat mich die Geschichte nicht angesprochen oder sie war in meinen Augen einfach nur „okay“, nichts besonderes. Natürlich kann man auch nicht immer den Geschmack des Lesers/der Leserin treffen, da es zu viele verschiedene Geschichten waren. 

    Was mich etwas gestört hat, war, dass bei den Geschichten nicht stand, ob sie zu einem Buch gehören oder es sich wirklich nur um eine Kurzgeschichte handelt. Dadurch wäre es einfacher zu erfahren, welches Buch man evtl noch lesen möchte. 

     

    Ich kann diesen Adventskalender nicht weiter empfehlen. Ob ich im Dezember einen erneuten Versuch wage, weiß ich jetzt noch nicht. Ich werde kurzfristig entscheiden, wenn ich sehe, wer dann mit von der Partie ist.

     

  2. Cover des Buches Ein Junge namens Weihnacht (ISBN: 9783423280884)
    Matt Haig

    Ein Junge namens Weihnacht

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Wie hat der Weihnachtsmann zu seiner Berufung gefunden?

    Alles beginnt mit einem kleinen Jungen namens Weihnacht. Eigentlich heißt er Nikolas, aber da an Weihnachten geboren, ist dies sein Kosename.

    In großer Armut und als Halbwaise in Finnland aufgewachsen, wird der 11-Jährige nun auch noch von seinem Vater zurückgelassen. Der Holzfäller wittert das große Geld bei einer waghalsigen Expedition zum Nordpol. Im Auftrag des Königs sollen sieben mutige Männer die Existenz von Wichteln beweisen.

    Als der Vater nach Monaten noch immer nicht heimkehrt, macht sich Nikolas auf die Suche nach ihm. Bei der gefährlichen Reise in den hohen Norden begleitet ihn sein einziger Freund, das Mäuschen Miika und später auch das Rentier Blitz.

    Was den Jungen am Nordpol wohl erwartet? Wird er die Stadt der Wichtel finden?


    Altersempfehlung:

    ab 10 Jahre


    Covergestaltung/Illustrationen:

    Das mit silberglitzernden Elementen verzierte Buchcover sorgt bereits für Weihnachtsstimmung. Der Junge mit seinem selbstgeschneiderten und viel zu groß geratenen Weihnachtsmann-Kostüm ist herrlich anzuschauen. Es zeigt, dass er erst in seine Rolle hineinwachsen muss.

    Detaillierte Bleistiftzeichnung unterstreichen das Gelesene und geben den Figuren ein Gesicht. Zudem sorgen sie trotz ihrer Dunkelheit für eine zauberhafte Atmosphäre und beim Anblick des traurigen Nikolas, vergießt man selbst eine Träne.

    Wie auch die Geschichte wirken die Illustrationen zunächst düster, wärmen jedoch auf den zweiten Blick oftmals das Herz.


    Mein Eindruck:

    Die Geschichte wird nach einer kurzen Einleitung über die Macht des Glaubens und die Überwindung des Wortes "unmöglich!" mit viel Humor und Charme erzählt. 

    "Das Unmögliche ist eine Möglichkeit, die du nur noch nicht erkannt hast." (Väterchen Toppo, vgl. S. 98)

    Wie für englische Kinderbücher typisch, ist die Ausgangssituation des Jungen namens Weihnacht alles andere als rosig:

    die zweiköpfige Familie ist bettelarm, lebt in einer kleinen Holzhütte im Wald und der Vater arbeitet sich kaputt, am Ende reicht es trotzdem nur für dünne Pilzsuppe. Die Tante, die eigentlich auf den Jungen aufpassen soll, während der Vater unterwegs ist, schikaniert Nikolas wo sie nur kann und ihre Grausamkeiten kennen keine Gnade. 

    Der tapfere und optimistische Junge verliert trotzdem nicht den Mut. Als ihm jedoch das Einzige genommen wird, was ihm von seiner verstorbenen Mutter geblieben ist, platzt auch ihm der Kragen und er verlässt seine Heimat, um den Vater zu suchen.

    "Die Welt [...] der Menschen ist voller Schlechtigkeit. Überall ist Elend und Habgier und Kummer und Hunger und Grausamkeit. Es gibt viele, viele Kinder, die niemals Geschenke bekommen und die froh sein können, wenn sie zum Abendessen mehr kriegen als ein paar Löffel Pilzsuppe. Sie haben kein Spielzeug und müssen hungrig zu Bett gehen. Kinder, die keine Eltern mehr haben. Kinder, die bei schlechten Menschen aufwachsen wie meiner Tante Carlotta. In so einer Welt ist es ganz leicht, böse zu sein. Aber wenn jemand gütig ist oder freundlich, ist es ein Wunder. Güte schenkt den Menschen Hoffnung. Und Hoffnung ist das größte Wunder, das es gibt." (Nikolas, vgl. S. 139 f.)

    Nikolas kennt die Schattenseiten des Lebens und muss viele Rückschläge ertragen, trotzdem ist er voller Optimismus.

    Zudem kann er auf die Unterstützung neugewonnener Freunde zählen.

    Die Nebencharaktere sind ebenso liebevoll gestaltet und neben dem Rentier Blitz, der Wahrheitselfe Pixie, den Wichteln Kleine Nusch und Väterchen Toppo wird das kleine Mäuschen Miika zum heimlichen Liebling.

    Es ist eine außergewöhnliche (oftmals düstere und herzzereißende) Geschichte über die Suche nach sich selbst, das Überwinden von Zweifeln und am Ende der wertvollen Erkenntnis, dass - wenn man nur fest genug daran glaubt - Wunder wahr werden können.


    Fazit:

    Ein Weihnachtsabenteuer, welches auch ruhigere Töne anstimmt und düstere Seiten zeigt.

    Trotz Schicksalsschlägen, fieser Spießgesellen und böswilliger Wesen ist es eine außergewöhnliche Erzählung, die Mut macht und Hoffnung schenkt. 

    Ein magisches Märchen!

    Detaillierte und atmosphärische Bleistiftzeichnungen ergänzen die Geschichte perfekt und geben den Figuren ein Gesicht.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Ein Junge namens Weihnacht" aus dem Jahr 2016

  3. Cover des Buches Ein Weihnachtskuss für Clementine (ISBN: 9783442481927)
    Karen Swan

    Ein Weihnachtskuss für Clementine

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Sanylein

    Clementine will sich eigentlich nicht verlieben und eine richtige Beziehung führen. Durch einen Jobangebot kommt sie nach Portofino wo sie einen Mann kennenlernt. Außerdem kommt noch ein lang verstecktes Geheimnis raus.

    Der Schreibstil ist leicht und ich hatte das Buch in 2 Tagen durchgelesen. Leider ist das Buch aber sehr irreführend. Dadurch das es Ein Weihnachtscover und "Ein Weihnachtskuss für Clementine" heißt, geht man davon aus das es eine schöne Weihnachtsgeschichte ist. Leider hat es aber kaum mit Weihnachten zu tun, im Prinzip endet es nur in der Weihnachtszeit. Ich war von dem Geheimnis zwar etwas überrascht, aber irgendwie war es mir mit zu wenig spannung erzählt. Ich finde aber gut das doch ein sehr wichtiges Thema angesprochen wird. 

    Was für mich aber die Story sehr kaputt gemacht hat war unsere Hauptprotagonistin Clementine, im Buch Clem gennant. Sie ist sehr anstrengend und unreif. Ich konnte mich in keiner einzigen Szene in sie hineinversetzen. Und gerade weil sie dieses Geheimnis verbirgt, hätte sie doch eine gewisse reife schon haben müssen. In Portofino wird sie zwar einbisschen erwachsener, aber nervig und anstregend bleibt sie einfach bis zum Schluss. Ihre beste Freundin kommt mir leider nicht realistisch genug rüber, und bei ihr entwickelt sich alles meiner Meinung nach zu schnell. Die einzige die mir sympatisch war, war Chiara, die im Buch aber leider zu kurz kommt.

    Das Cover ist echt schön, aber wie schon weiter oben erwähnt, eben sehr irreführend. Da wäre ja ein Bild von Portofino passender gewesen. 

    Ich finde es ist eher eine Story für zwischendurch, die man vielleicht auch nicht zu ernst nehmen sollte.

  4. Cover des Buches Der Tannenbaum des Todes (ISBN: 9783426524343)
    Markus Heitz

    Der Tannenbaum des Todes

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Erdbeerschorsch

    Besinnlich wird es bei dieser Sammlung von Weihnachtsgeschichten und -gedichten nicht, dafür auf böse Weise humorvoll und manchmal geht es völlig drunter und drüber.


    Seit mehr als zehn Jahren bietet der Autor mit dem Gastronomie-Ehepaar Horster die Veranstaltung “Böser die Glocken” an, im Wirtshaus Zum Alten Bahnhof in Zweibrücken. Dabei gibt es ein viergängiges Menü und drei abstruse Geschichten rund um Weihnachten. Bisher waren die vorgetragenen Geschichten noch nicht vollständig zu kaufen. Doch nach zehn Jahren war es schließlich an der Zeit, die kleinen Storys zusammenzustellen – und in diesem Buch sind sie nun erhältlich.


    Beispiele (von mehr als 24 einzelnen Geschichten):

    Der Nikolaus macht Wünsche wahr:

    Ein kleines Mädchen lässt es sich nicht gefallen, dass sie einen rosa Pulli als Nikolausgeschenk bekommen soll. Sie rächt sich an den Nikolausbetrügern.

    Das Weihnachtsmannkostüm:

    Wilfried Pappenheimer muss sich auf den letzten Drücker noch ein Weihnachtsmannkostüm ausleihen. Und das hat es in sich.

    Das Weihnachtsessen:

    Uroma Brunhild ist steinreich und so wollen beim Weihnachtsessen die lieben Familienmitglieder sie auf verschiedene Weise um die Ecke bringen, um an das Erbe zu kommen.

    Wie es bei Kurzgeschichtensammlungen meistens der Fall ist, ist die Qualität der einzelnen Geschichten sehr unterschiedlich. Mir hat dieses Buch insgesamt Spaß gemacht und es hat mich zum Schmunzeln gebracht. Es sind auch nette kleine Bildchen enthalten. Manche Geschichten gefielen mir aber überhaupt nicht. Gut finde ich, dass die einzelnen Storys so kurz sind, da kann man zwischendurch mal eine (oder mehrere) lesen.

  5. Cover des Buches Weihnachtspunsch und Weihnachtskater (ISBN: 9783499259708)
    Christiane Lind

    Weihnachtspunsch und Weihnachtskater

     (37)
    Aktuelle Rezension von: TanjaChristmann

    Dies ist meine persönliche Lesemeinung. Sie muss nicht mit anderen Lesermeinungen übereinstimmen.



    Zum Inhalt mit meinen Worten:

    Wunderschöne Kurzgeschichten rund um die Liebe und Katzen und alles um die schöne Weihnachtszeit.


    Meine persönliche Lesemeinung:

    Wirklich wunderschöne Geschichten rund um Weihnachten und rund um meine Lieblingsfellnasen: Katzen!

    Hier bleibt kein Herz versteinert. Die Autorin hat in jede einzelne Geschichte so viel Wärme und Liebe gelegt. Kurz war ich am überlegen eine weitere Katze zu adoptieren. Aber da ich schon genug habe, habe ich den Gedanken wieder verworfen. Doch gerade bei einer Geschichte wurde mir mein Herz so warm, auch jetzt noch beim nachdenken. Ich sage nur soviel... eine Katzendame hat ihren Seelenfreund gefunden...

    Ich wünsche mir ja so gerne weitere Geschichten rund um die Fellnasen, damit mein Herz weiter übersprudeln kann.


    Mein liebstes Zitat aus dem Buch:

    „Was hat der Kater, was ich nicht habe?“


    Bildquelle:

    Mein Eigentum. Einer meiner fünf Fellnasen wollte hier unbedingt mit auf das Bild. Smoky möchte auch nicht zu auffällig in die Kamera schauen.

  6. Cover des Buches Weihnachten mit Astrid Lindgren (ISBN: 9783789141843)
    Astrid Lindgren

    Weihnachten mit Astrid Lindgren

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Kurzgeschichten mit bekannten Charakteren aus Astrid Lindgren Büchern:

    - Wie gut, dass es Weihnachtsferien gibt, sagte Madita

    - Tomte und der Fuchs

    - Guck mal, Madita, es schneit!

    - Lotta kann fast alles

    - Pippi plündert den Weihnachtsbaum

    - Polly hilft der Großmutter

    - Weihnachten in Bullerbü

    und viele weitere weihnachtliche Abenteuer.


    Illustrationen:

    Vielen kleine und große farbenfrohe und detaillierte Illustrationen schmücken das Geschehen der jeweiligen Geschichte und ergänzen die Handlung bzw. spiegeln sie wieder. 

    Dank verschneiter Schwedenhäuser und schneebedeckter Landschaften kommt sofort weihnachtliche Stimmung auf. 


    Mein Eindruck:

    Optisch ist das Buch bereits ein kleiner Schatz: Buchrücken aus dunkelrotem Leinen und goldene Schrift auf dem Titel.

    Bei den vielen kurzen Geschichten ist für jeden Geschmack etwas dabei und auch wer Michel, Pelle, Lotta, Pippi, Madita usw. nicht kennt, wird seine Freunde an dem Buch haben.

    Ein Buch zum Vorlesen und Selberlesen, zum Schwelgen in Kindheitserinnerungen oder zum neu Entdecken und Eintauchen in die Welt von Bullerbü.

    Alle Geschichten sind in sich abgeschlossen und thematisch abwechslungsreich: verschwundener Stollen, fehlende Weihnachtsbäume, Kinder, die vor Wut ausziehen wollen ...

    Und jedes Mal gibt es das erwartete Happy End.

    Mit Astrid Lindgren Büchern kann man einfach nichts falsch machen und weihnachtliche Stimmung für ein paar besinnliche Stunden ist garantiert.


    Fazit:

    Besinnliche, lustige und spannende Abenteuer zur Weihnachtszeit mit Michel, Lotta, Madita, Pippi Langstrumpf, Tomte und vielen anderen bekannten Charakteren.

    Eine schöne Auswahl weihnachtlicher Kurzgeschichten!

    Mit wunderschönen, verschneiten und farbenfrohen Illustrationen.


    ...

    Resensiertes Buch: "Weihnachten mit Astrid Lindgren" aus dem Jahr 2014


  7. Cover des Buches Früher war mehr Weihnachten (ISBN: 9783499291586)
    Horst Evers

    Früher war mehr Weihnachten

     (22)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Meine Schwester hat sich dieses Buch vor einigen Wochen spontan gekauft, weil es als Mängelexemplar reduziert war und das, obwohl sie sonst überhaupt nicht liest. Mein Freund hat mir dann exakt den gleichen Titel in meinen Weihnachtskalender gepackt, weil ich ja die 100 Bücher noch dieses Jahr schaffen wollte.

    Ich selbst hätte mir das Büchlein aber nicht gekauft, weil sowas für mich nicht so ansprechend ist und ich sowieso nur begrenzte Zeit für all die Bücher habe, die noch auf meinem SuB liegen oder auf meiner Wunschliste stehen.

    Das Cover finde ich eigentlich ganz schön, aber dafür, dass es gerade einmal 65 Seiten umfasst, finde ich es für den Neupreis von knapp 10 € doch etwas überteuert.

    Natürlich habe ich das Buch aber trotzdem gelesen, es hat mich am Heiligabend auch wirklich gut unterhalten, aber mehr auch nicht. Da wir das Buch ja nun zweimal in der Familie haben und es meiner Mama und Schwester auch ganz gut gefallen hat, wird mein Exemplar aber trotzdem ausziehen, denn ich brauch wirklich jeden Spalt an Platz :D

     

    Doch worum geht es überhaupt? Der Titel ist meiner Meinung nach Programm. Der Autor erzählt von den unterschiedlichsten Weihnachtserfahrungen, die er in seinem Leben gemacht hat. Beispielweise, als er als Taxifahrer gearbeitet hat oder den Weihnachtsmann für eine benachbarte Familie gespielt hat. Außerdem benennt er einige der, seiner Meinung nach, schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

     

    Das Büchlein hat mich definitiv für das Stündchen vor der Bescherung an Heiligabend gut unterhalten und einige Male zum Schmunzeln gebracht, aber mehr auch nicht. Ich würde es auch nicht noch einmal lesen, aber trotzdem weiterempfehlen, wenn man solche Anekdoten gerne mag.

     

    3/5

  8. Cover des Buches Weihnachtsgeschichten (ISBN: 9783596521258)
    Charles Dickens

    Weihnachtsgeschichten

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Eliza_
    Dieses Buch enthält vier Kurzgeschichten von Charles Dickens.
    Zwei davon, spielen zur Weihnachtszeit, eine in der Silvesternacht und die letzte ist eine Liebesgeschichte die über ein paar Jahre geht.

    Die erste Geschichte heißt "Weihnachtslied", es geht um die bekannte Geschichte über Ebenezer Scrooge. Einem alten Grieskram, dem drei Geister geschickt werden um Ihn auf einen besseren Weg zu bringen.
    Ich hab mir das Buch hauptsächlich wegen dieser Geschichte gekauft, da ich schon einige Abwandlungen im TV gesehen habe aber das Original noch nicht kannte.
    Ich muss sagen es ist eine sehr schöne Geschichte die nicht langweilig geworden ist.

    Die zweite Geschichte heißt "Der Behexte und der Pakt mit dem Geiste", hier geht es um einen älteren Herrn, Mr.Redlaw, dem in der Vergangenheit einiges schlimmes Widerfahren ist und um das zu vergessen oder die Gefühle daran zu mildern einen Pakt mit einem Geist schließt. Leider gibt es hier natürlich einen Haken ...
    Zu Beginn war die Geschichte unglaublich langweilig, hat sich gezogen bis mal was passierte.

    Die dritte Geschichte heißt "Die Silvesterglocken", in dieser Erzählung geht es um einen alten armen Mann, "Toby Veck" der denkt er könnte das Glockenläuten verstehen, und sich in der Silversternacht aufmacht weil er meint die Kirchenglocken würden ihn rufen, dort trifft er auf einen Geist, der Ihm eine mögliche Zukunft zeigt.
    Eine meist sehr traurige, düstere Geschichte über Gesellschaftsschichten, Leid und Armut. Hat aber auch seine lustigen und schönen Stellen.

    Und die Vierte Geschichte "Auf der Walstatt des Lebens", ist eine Liebesgeschichte über zwei Schwestern. Es geht um Liebe, Verzicht und Glück.
    Ganz wundervoll erzählt.
  9. Cover des Buches Früher war mehr Lametta (ISBN: 9783257235357)
    Daniel Kampa

    Früher war mehr Lametta

     (24)
    Aktuelle Rezension von: wasichgelesenhabe
    Ich habe mir dieses Buch als Adventskalender-Buch vorgenommen und habe im Dezember an jedem Tag eine neue Kurzgeschichte gelesen. Dadurch wurde es zu einem netten und kurzweiligen Begleiter in der Adventszeit.

    Die Geschichten und Gedichte sind nicht als Stimmungsbringer für die Weihnachtszeit gedacht, sondern sollen vielmehr die Weihnachtszeit mit ihrem ganzen Drumherum etwas aufs Korn nehmen. Und doch passt es mit dem weihnachtlichen Hintergrund in jedem Beitrag hervorragend in die Adventszeit.

    Sicher waren einige Geschichten/Gedichte besser als andere, aber im Großen und Ganzen fand ich diese Sammlung sehr interessant und teilweise richtig toll. Es waren Autoren dabei, von denen ich schon immer mal etwas lesen wollte, und nun die Gelegenheit hatte.

    Mein Highlight war übrigens "Erika" von Elke Heidenreich.
  10. Cover des Buches Winterzauber wider Willen (Julia Romantic Stars 13) (ISBN: 9783733737696)
    Sarah Morgan

    Winterzauber wider Willen (Julia Romantic Stars 13)

     (396)
    Aktuelle Rezension von: Cindy22

    Da ich ein absoluter Weihnachts- und Schneefan bin, hat mich dieses Cover einfach überzeugt und ich musste das Buch lesen.

    Kayla Green ist karriereorientierte PR-Beraterin, die kurz vor Weihnachten einen Auftrag im verschneiten Vermont annimmt mit dem Hintergedanken, so der verhassten Weihnachtszeit zu entfliehen und in Ruhe arbeiten zu können. Doch ihr Plan geht nicht auf. Während sie versucht das Skiresort für Gäste zu vermarkten, zieht der attraktive Jackson O'Neil, dem das Skiresort gehört, alle Register um ihr den Reiz des Ortes zu zeigen. Zwischen viel Schnee, Landschaftsidylle, Ski fahren und mehr, kommen sich die Zwei dabei näher. Und der Rest des O'Neil Familien-Clans spannt sie auch noch direkt mit in die Weihnachtsvorbereitungen ein. Damit ist das Gefühlschaos von Kayla perfekt.

    Ein leichter, manchmal etwas kitschiger Wohlfühlroman ohne große Überraschungen, dafür mit viel Humor und Charme. Da kommt die Weihnachtsstimmung und die Lust auf Schnee und Winter von ganz alleine. Die tollen Charaktere machen das Buch zu einem echten Lesegenuss.

    Die Nebenfiguren Brenna und Tyler haben es mir auch angetan, weswegen ich auch die Fortsetzungen lesen musste um in „Weihnachtszauber wider Willen“ zu erfahren, wie es mit den Beiden weitergeht.

  11. Cover des Buches Weihnachtsgeschichten am Kamin 31 (ISBN: 9783499272820)
    Barbara Mürmann

    Weihnachtsgeschichten am Kamin 31

     (5)
    Aktuelle Rezension von: fraeulein_lovingbooks
    Inhalt

    Leise deckt der Schnee die Wiesen und Wälder, die Städte und die Dörfer zu. Die Sterne funkeln, der Mond gießt sein helles Licht über das Land. Drinnen leuchten die Kerzen. Die Kinder sitzen schon vor dem Tannenbaum und warten auf Eltern, Großeltern oder Freunde. Nun kehrt endlich Stille kehrt ein, alle Hektik ist vergessen. Nun ist endlich Zeit für eine Weihnachtsgeschichte!
    (Quelle: Klappentext)

    Meine Meinung

    Zuerst möchte ich mich beim Rowohlt Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

    Das Buch beinhaltet Weihnachtsgeschichten, die von Menschen wie du und ich geschrieben werden. Keine großen Autoren, nur Menschen, die Lust hatten eine Geschichte, die nicht länger als 5 Manuskriptseiten sein darf, zu schreiben.
    Jedes Jahr gibt es ein neues Buch mit neuen Weihnachtsgeschichten.

    Ich halte die 31. Ausgabe mit 51 Geschichten in meinen Händen.
    Hier sind mal ein paar Titel:
    „Hinter dem Acker“ von Albrecht Gralle, Northeim
    „Eine runde Sache“ von Susanne Nöding, Rabenau
    „Das Mietshaus“ von Kurt Schmitz, Berlin
    „Die Weihnachtskröte“ von Birgitt Adolph, Braunschweig
    „Mein miesestes Weihnachten“ von Thmas Flüh, Lübeck
    oder
    „Weihnachtstage“ von Herta Andresen, Schnarup.

    Und es gibt noch viel mehr interessante Titel, die ich hier aber gar nicht alle aufzählen kann und möchte – schließlich soll es ja auch noch einen Überraschungseffekt beim Lesen geben, oder? Den Inhalt werde ich ebenfalls nicht Kapitel für Kapitel durchgehen, sondern nur ein paar Sätze zu einzelnen Geschichten schreiben.
    Einmal gibt es dort einen Lehrer, der sich eine Eisenbahn wünscht, aber leider vergisst seinen Wunschzettel bis zum 06.12. abzugeben – ob er nun etwas anderes bekommt? Oder hat er Glück und seine Familie hat Verständnis und erfüllt ihm den Wunsch?
    Dann gibt es auch noch die Geschichte über einen Mantel mit dem Geheimfach, in dem der Flohmarkterlös versteckt wird. Das Geld sollte für die Weihnachtsgeschenke sein…nur blöd, wenn dieser verkauft wird.
    Beim Lesen machte ich auch Bekanntschaft mit einem sprechenden Schneeball, der sich mit Klößen unterhält und auf wundersame Art und Weise am späten Abend auch bei ihnen landet – im Gefrierfach. Nachdem ich letztes Jahr zum ersten Mal von einer Weihnachtsgurke gehört habe, habe ich in diesem Buch den Sinn dahinter verstanden. Mal schauen, ob dieses Jahr eine Gurke im Weihnachtsbaum hängt…
    Ich hoffe mal, das ich nie einem kleinen Jungen begegnen werde, der seine Flügel sucht und behauptet ein Engel zu sein, der zu seiner Mutter zurück will. Er hat sie abgenommen um Fußball zu spielen…nur leider lagen die Flügel etwas ungünstig und landeten auf der Müllhalde. Ich hätte dem armen Kerlchen die Geschichte nicht abgekauft.
    Wolltet ihr immer schon mal wissen, wie eine Schildkröte Weihnachten feiert? Ja? Dann müsst ihr unbedingt das Kapitel von Birgitt Adolph lesen. Übrigens erfährt ihr auch in einer anderen Geschichte, wie norddeutsches Weihnachtswetter aussieht oder wie für eine Krankenpflegerin die Arbeitszeit während der Feiertage abläuft.
    Ach, und ihr lernt auch eine Mutter kennen, die nur selbstgebastelte Geschenke von ihren Kindern akzeptiert – einmal haben sie ihr etwas gekauftes geschenkt…oder die Geschichte um den Mann, der immer verlangt alleine den Weihnachtsbaum zu schmücken. Die Frau oder die Kinder dürfen nicht helfen.

    Ich liebe diese Cover – es ist mit Abstand eines der schönsten Winterbücher in meinem Regal. Aber zurück zum Inhalt…ich hatte erst geplant, jeden Tag zwei bis drei Kapitel zu lesen, damit ich direkt an Weihnachten fertig bin und eine Art Lese-Adventskalender habe. Hat nur irgendwie nicht so gut geklappt – ich habe es an einem Abend verschlungen, weil ich einfach nicht genug bekommen konnte von den unterschiedlichen Geschichten.
    Wenn ihr noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk seid oder ihr noch ein Weihnachtsbuch für die Vorweihnachtszeit sucht, das nicht nur Liebegeschichten beinhaltet, macht ihr mir „Weihnachtsgeschichten am Kamin 31“ nicht falsch.

    Klare Lese- und Kaufempfehlung!

     Sterne

  12. Cover des Buches Fast ein Märchen (ISBN: 9783711720818)
    Susanne Falk

    Fast ein Märchen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Ich kenne die Namen aller Kinder dieser Welt, auch die der unartigen, und ich mache mehr Menschen glücklich als irgendein anderes Wesen. Und man kann mich herbeizaubern, indem man mit einem Glöckchen klingelt, allerdings nur an einem Tag im Jahr.“ (Zitat Seite 12)

     

    Thema und Inhalt

    Eine Sammlung von vierundzwanzig Geschichten, die in den Tagen rund um das Weihnachtsfest spielen, auch wenn das Fest selbst nicht unbedingt im Mittelpunkt steht.

     

    Umsetzung

    Erzählt werden Erlebnisse von bekannten historischen Persönlichkeiten: von den Brüdern Grimm über Goethe, Schiller, bis Mary Shelley, von Mozart bis Elvis, von König Artus bis Kaiserin Maria Theresia, und viele mehr. Ein breit gefächertes Potpourri von Namen und eine ebenso vielfältige, bunte Mischung von Geschichten, witzig, skurril, mysteriös, und alle könnten theoretisch so oder so ähnlich im Leben der Figuren passiert sein, oder auch nicht.

     

    Fazit

    Vierundzwanzig sehr unterschiedliche Erzählungen, die alle in den Weihnachtstagen spielen, mal nachdenklich-besinnlich, mal mit einem humorvollen Augenzwinkern, aber auch angenehm gruselig, wie es ebenfalls in diese Zeit passt. Eine unterhaltsame Lektüre für alle, die sich lesend in Weihnachtsstimmung bringen wollen, aber ohne kitschige Romantik.

  13. Cover des Buches Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft (ISBN: 9783499632518)
    Dietmar Bittrich

    Weihnachten mit der buckligen Verwandtschaft

     (14)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    …allerdings habe ich auch nicht beachtet, dass Dietmar Bittrich „nur“ der Herausgeber ist und die Geschichten von unterschiedlichen Autoren sind.

    Diese Stories sind mal ganz nett, mit einigen aber konnte ich gar nichts anfangen bzw. mich nicht damit anfreunden und alles in allem war dieses Büchlein eher eine Enttäuschung für mich.

  14. Cover des Buches Engel, Elfen und Ganoven (ISBN: 9783946937401)
    Frank Friedrichs

    Engel, Elfen und Ganoven

     (3)
    Aktuelle Rezension von: TamaGottShishi

    Ist noch wer auf der Suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für die jüngere oder ältere Generation? Möchte wer noch den Geist der Weihnacht suchen? Dann ist man mit diesem Buch an der richtigen Adresse. Ich liebe es und habe es förmlich verschlungen.

    Unterhaltsam

    Witzig

    Innovativ

    Klare Kaufempfehlung meinerseits <3

  15. Cover des Buches Charles Dickens: Weihnachtsmärchen und Weihnachtserzählungen (ISBN: 9783868202359)
    Charles Dickens

    Charles Dickens: Weihnachtsmärchen und Weihnachtserzählungen

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    In der Weihnachtsfolge unseres Podcasts besprechen wir "A Christmas Carol":

    https://www.podbean.com/media/share/pb-mtzqh-f4e2b1

    Vorsicht, Spoiler!

  16. Cover des Buches Weihnachtskarpfen (ISBN: 9783944596051)
    Heribert Riesenhuber

    Weihnachtskarpfen

     (7)
    Aktuelle Rezension von: Zsadista

    „Weihnachtskarpfen“ ist ein kleines niedliches Büchlein, dass sich schnell lesen lässt. Mit seinen 24 weihnachtlichen Kurzgeschichten würde es sich gut eignen um in der Adventszeit als Adventskalender gelesen zu werden. Allerdings ist nicht jede Geschichte für Kinder zu empfehlen.

     

    Wie bei allen Büchern mit Kurzgeschichten haben mir nicht alle gefallen. Manche sind lustig, einige sind einfach schön besinnlich und andere haben bei mir Fragezeichen hinterlassen.

     

    Die wenigen Sterne begründe ich, weil das Preis/Leistungsverhältnis meines Erachtens nicht stimmt. Vor dem Kauf sollte man die Größe und die Seitenzahl beachten.

  17. Cover des Buches Advent, Advent ...: Sieben Weihnachtsgeschichten (ISBN: B018GLHTPS)
    Renate Blaes

    Advent, Advent ...: Sieben Weihnachtsgeschichten

     (11)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0

    Der Teil einer roten Zipfelmütze vor blauem Hintergrund, als Blickfang,  zweidimensional gehalten, macht von Anfang an klar, worum es in diesem Buch geht.8 Kurzgeschichten und ein Nikolausgedicht verkürzen die Wartezeit auf Weihnachten.

     

    Obwohl es schon so viele Bücher zum Thema gibt, schafft es Renate Blaes neue Nuancen zu finden. Die vielfältigen Geschichten berühren, sie bringen zum Schmunzeln oder zum Nachdenken, je nach Inhalt. Abwechslungsreich erzählt die Autorin von allerhand Menschen und ihren Beziehungen zueinander, auch von der Einsamkeit. Vergnüglich und zugleich erschreckend erleben wir eine Beziehungskrise in der ach so friedlichen Weihnachtszeit, Erinnerungen an früher fingen genauso Einzug, wie ein Kater, der zu Wort kommt und aus seiner Sicht höchst unterhaltsam schildert, was er von Weihnachten hält.

     

    Passend zum Buch ist auch ein Hörbuch erschienen, das in Dominic Kolbs angenehmer Sprache zu einem Genuss wird und den Texten Lebendigkeit verleiht.

     

    Ich persönlich ziehe das Buch vor, weil Lesen meine Leidenschaft ist und einen weit höheren Stellenwert hat als das Hören einer Geschichte. Es liegt ganz am Leser/Hörer, welcher Variante er den Vorzug gibt. Beide sind empfehlenswert.

     

    Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Früher war noch mehr Lametta (ISBN: 9783257235883)
    Helmut Frielinghaus

    Früher war noch mehr Lametta

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Weder auf der äußeren Seite des hinteren Buchdeckels noch in der bei LB erscheinenden Inhaltsangabe, sind alle Autoren genannt. Es geht um insgesamt 26. Ich möchte jetzt nicht die dort nicht Genannten nennen. Mein Anliegen ist es, zwei Dinge herauszustellen. - Einmal enthält das Buch, wie jedes Buch mit Geschichten einer losen thematischen Verbindung, nicht nur qualitativ und quantitativ sehr unterschiedliche Beiträge, sondern auch vom literarischen Empfinden her schwer miteinander zu vereinbarende. So befassen sich die "zeichnerisch denkenden und schreibenden" Loriot, Reiner Zimnik und Tomi Ungerer zwangsläufig mit anders gearteten Seiten von Weihnachten wie etwa Ringelnatz, Kästner und Robert Gernhardt oder - wieder anders - Dürrenmatt, Dostojewskij und Siegfried Lenz. Ja, nicht einmal die Beiträge der von mir hier nicht ganz wahllos zu Grüppchen verbundenen Autoren ähneln sich in vielen Beziehungen. Eine größere Ähnlichkeit wäre auch ein schlechtes Zeichen für die Eigenständigkeit der Autoren. - Der zweite Punkt, der anzusprechen ist, hätte von mir eigentlich vor dem ersten behandelt werden sollen. Er betrifft die Gemeinsamkeit aller Geschichten. In allen geht es um Weihnachten, teils direkt, teils indirekt, und in allen Geschichten wird Weihnachten nicht traditionell betrachtet, sondern entweder nicht ernst genommen, kritisch hinterfragt (wie etwa von Dürrenmatt) oder gar in ausgesprochen hässlichen Aspekten geschildert. Der Leser sollte sich deshalb von der einen oder anderen Geschichte nicht abhalten lassen weiterzulesen. Man kann Bücher bekanntermaßen auch überfliegen. Folgerichtig kann ich das Buch als Weihnachtslektüre zwar grundsätzlich empfehlen, muss ich dem weihnachtlich stimmungsvoll eingestellten Leser aber davon abraten. "Früher war mehr Lametta" hätte für meinen Geschmack übrigens gereicht.
  19. Cover des Buches Zauberhafte Weihnachtszeit (ISBN: 9783765538117)
    Ilse Ammann-Gebhardt

    Zauberhafte Weihnachtszeit

     (1)
    Aktuelle Rezension von: KleinerVampir

    Buchinhalt: 

    Weihnachten, das Fest der Liebe – und die Zeit, in der ganz bestimmte, besondere Erinnerungen im Gedächtnis wieder präsent werden. So auch in diesem schönen Buch, das mit 32 ganz unterschiedlichen Weihnachtsgeschichten aufwartet: Geschichten aus insgesamt 100 Jahren, aus der Zeit der beiden Weltkriege, die Nachkriegszeit bis hin in die Gegenwart. Egal ob Kindheitserinnerungen vom schönsten Weihnachtsfest während des Krieges oder an längst verstorbene Angehörige: dieses kleine aber feine Buch stimmt seine Leser ein auf die besinnlichste Zeit des Jahres. 


    Persönlicher Eindruck: 

    Weihnachtsbücher haben in der Vorweihnachtszeit Hochkonjunktur. Es gibt viele, ganz unterschiedliche, was hat also genau dieses, das es zu etwas Besonderem macht? Nun, es sind die kleinen Zwischentöne, die Heimeligkeit und der feine christliche Bezug, die mich an die Seiten fesselten.

    Besonders gefielen mir die alten Geschichten, aus der Zeit der beiden Weltkriege. Da sind zum Beispiel Erinnerungen an Bombennächte im Luftschutzkeller, die eine Mutter mit drei kleinen Kindern erzählt. Ausgerechnet am Heiligen Abend, am Fest der Liebe! Man war mit wenig zufrieden, war glücklich mit Kleinigkeiten und schätzte hoch ein, wenn man sich hatte. So, wie das Weihnachtsfest, an dem der Vater Heimaturlaub von der Ostfront hatte und trotz Kriegstrauma zusammen mit seiner Familie feiern durfte. Aber auch spätere Geschichten, wie „Weiße Rüben im Advent“, die vom Besuch bei einer alten Flüchtlingsfrau aus dem heutigen Rumänien erzählen, haben mein Herz berührt.

    Natürlich herrscht in vielen Geschichten durchaus auch ein emotional-beklemmender Grundton vor. Es ist nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen. Krankheit oder der Tod naher Angehöriger spielen mit hinein in die Erinnerungen der einzelnen Weihnachtsgeschichten: sind es doch meist nicht die einfachen, reibungslosen Weihnachtsfeste, die in Erinnerung bleiben, sondern die, in denen das Schicksal hart zuschlägt und es am Ende doch noch gut mit den Menschen meint.

    Es sind etwas mehr als 24 Kurzgeschichten, es ist also kein literarischer Weihnachtskalender im eigentlichen Sinne. Dennoch eignet sich das Buch hervorragend als Einstimmung auf die besinnliche Zeit des Jahres, als Mitbringsel beim (Kranken-)Besuch oder als Vorlesebuch in Familie oder wo auch immer Sie mit ihren Lieben die vorweihnachtliche Zeit begehen möchten.

    Den Band beschließt die chronologische Geschichte der Geburt Jesu mit den dazu angegebenen Bibelstellen, anhand derer der Leser die Weihnachtsgeschichte noch einmal im Buch der Bücher nachlesen kann.

  20. Cover des Buches Quentin Blake's A Christmas Carol (ISBN: 9781843651659)
    Charles Dickens

    Quentin Blake's A Christmas Carol

     (133)
    Aktuelle Rezension von: EmiliAna

    Wer kennt sie nicht, die Geschichte des geizigen und habgierigen Mr. Scrooge, dem Mann mit dem Herzen aus Stein, der Kälte verbreitet, wohin er auch kommt, dem jede menschliche Regung abhanden gekommen ist, für den nur Geld zählt und dem die Armen, die Außenseiter der Gesellschaft ein Dorn im Auge sind? Alle Jahre wieder, und just zur Weihnachtszeit, berührt Charles Dickens "A Christmas Carol", die Weihnachtsgeschichte schlechthin, Menschen in aller Welt, verfolgen sie die wundersame Wandlung des Hartherzigen, der in der Heiligen Nacht zunächst von dem Geist seines verstorbenen Partners Jacob Marley, zu Lebzeiten sein ebenso egoistisches Pendant, heimgesucht wird, und der ihn anfleht, sein Leben zu ändern, bevor es zu spät ist. Als das nichts fruchtet, kündigt Marleys Geist dem unsympathischen Zeitgenossen, der Weihnachten als "Humbug", als dummes, sentimentales Zeug, bezeichnet, die Ankunft von drei weiteren Geistern an, dem Geist nämlich der vergangenen Weihnacht, dem der gegenwärtigen und dem der zukünftigen.

    Auf eindringliche Art und Weise und mithilfe einiger Schocktherapien gelingt es den Dreien, das Herz des Unbelehrbaren, der bis dahin weder Freunde hatte noch welche wünschte, zum Leben zu erwecken, die Fähigkeit zum Mitgefühl und Mitleiden in ihm erwachen zu lassen und ihm so ein gänzlich neues und erfülltes Leben zu schenken! Denn das, was Ebenezer Scrooge in nur einer einzigen Nacht auf der Reise mit den drei Geistern erlebt, wandelt ihn vollständig! Und von Stund an wird er seinem sich selbst gegebenen Versprechen, ein besserer Mensch zu werden und Weihnachten in Ehren zu halten, treu bleiben, zu seinem eigenen Segen und dem der Menschen, denen er sich schon bald verbunden fühlt....

    Die am 19. Dezember des Jahres 1843 veröffentlichte und von dem begabten Zeichner John Leech liebevoll und gekonnt illustrierte wohl berühmteste Weihnachtsgeschichte aller Zeiten - wenn man einmal absieht von der frohen Botschaft, die die Evangelien verkünden -, die in unzähligen Adaptionen auf die Leinwand und die Bühne gebracht wurde und nach wie vor wird, kann man, trotz des beeindruckenden Gesamtwerkes, für das der englische Schriftsteller Charles Dickens verantwortlich zeichnet, mit Fug und Recht als sein Meisterwerk bezeichnen! Es komprimiert die Themen, denen sich der Autor zeitlebens verschrieben hatte und die zum einen die allmähliche Verwandlung selbstsüchtiger und harter Menschen und zum anderen die Anprangerung der sozialen Missstände im England des 19. Jahrhunderts sind, unter denen Kinder, wie er aus eigener leidvoller Erfahrung sehr gut wusste, am meisten zu leiden hatten. Der Zynismus, dessen er sich dabei bedient, mit dem er auch Scrooge ausstattet, wenn er ihn eine wohltätige Spende mit der Frage verweigern lässt, ob es denn keine Armenhäuser gäbe, in die man all die Bedürftigen, mit denen er kein Mitleid empfindet, stecken könnte, ist so scharf, dass man erschrecken muss. Doch spielt Dickens auch mit jenem Zynismus, lässt ihn auf Scrooge zurückfallen, als dieser, schon auf dem besten Wege der Bekehrung, einen seiner geisterhaften Besucher fragt, ob man nicht etwas tun könnte, um das Elend, das dieser ihm in den Straßen Londons und vor allem im Hause seines, von ihm sträflich unterbezahlten, Angestellten Bob Cratchit vor Augen führt, zu lindern. Der Geist fragt ihn daraufhin, ob es denn keine Armenhäuser gäbe und fügt hinzu, dass es doch ohnehin zu viele Menschen auf der Erde gäbe - Scrooges eigene Worte wiederholend....  Das sind unvergessliche Szenen in einem Buch, dem bei seinem Erscheinen durchweg positive Besprechungen gewidmet wurden, dem man eindrucksvolle Wortgewandtheit bescheinigt, funkelnden Humor und das man, völlig zu Recht, als eine Geschichte bezeichnet, die den Leser lachen und weinen lässt, die durchweht ist von einem sanften Geist der Menschlichkeit. Wie wahr!

    Erwähnenswert zum Schluss mag die Entstehungsgeschichte dieses zeitlosen, stehts aufs Neue anrührenden Meisterwerkes sein! Charles Dickens setzte sich während seines vergleichsweise kurzen Lebens stets vehement für soziale Verbesserungen ein, die sich vor allem auf die Arbeitswelt bezogen. Kinderarbeit prangerte er aufs Schärfste an, seine Sorge galt der Bekämpfung des Unwissens durch radikale Bildungsreformen. Da mit dem Beginn der Viktorianischen Ära das Weihnachtsfest mit seinen Insignien wie Tannenbaum, Weihnachtsliedern, Familiezusammenkunft und gutes Essen - später gefestigt auch dank der Bemühungen der britischen Königin Viktoria und ihres aus Deutschland stammenden Prinzgemahls Albert - langsam wieder in Mode kam, entschied Dickens, dass er mit seinen Botschaften viel wirkungsvoller eine breite Leserschaft erreichen konnte, indem er selbige in eine zu Herzen gehende Weihnachtsgeschichte verpackte, als sie in Form von Aufsätzen und politischen Pamphleten kundzutun. Mit Sicherheit ist diese Rechnung aufgegangen und der frühe Sozialreformer Dickens hat ebenso gewiss seine Leserschaft nicht nur zu Tränen gerührt, sondern auch, und das war ihm bei weitem das Wichtigste, zum Nachdenken - und den einen oder anderen gar zum Handeln gebracht!

  21. Cover des Buches Oh Schreck, du fröhliche! (ISBN: 9783959100229)
    Heike Abidi

    Oh Schreck, du fröhliche!

     (24)
    Aktuelle Rezension von: lesebiene27
    „Oh schreck, du fröhliche!“ ist eine Sammlung von lustigen und turbulenten Geschichten aus der Weihnachtszeit, welche eine wunderbare Einstimmung auf das Fest der Liebe bieten. An der Zahl sind es 24 Geschichten, sodass sich das Buch wunderbar als Adventskalender lesen lässt. Hilfreich ist dabei auch die Länge der Kapitel, die im Schnitt zwischen 10 und 20 Seiten aufweisen.

    Das Buch wurde von 18 verschiedenen Autoren verfasst, was somit zu einem bunten Mix an Geschichten und Schreibstilen führt. Als Herausgeber sind Heike Abidi und Anja Koeseling aufgeführt.

    Die Themen der einzelnen Geschichten sind vielleicht grade wegen der großen Vielzahl an Autoren so unterschiedlich und vielschichtig, das nie das Gefühl aufkommt, dass sich eine Erzählung wiederholen würde. Dabei wird über Weihnachten in der Ferne sowie im Familienkreis daheim berichtet, über Pannen am Heiligen Abend, Feste, die Spaß machen und solche, die man schnellst möglichst vergessen möchte und über traurige und romantische Erlebnisse. Alle zusammen haben sie aber eines gemeinsam: Sie haben mich sehr gut unterhalten und mir wunderbare Lesestunden geschenkt.

    Unterbrochen wurden die Erzählungen durch zahlreiche (teils ironische) Informationen beispielsweise über die Art Weihnachten zu verbringen. Auch wurden Geschenketipps und Hinweise über Arten von Schenkenden und Beschenkten gegeben. Abschließend folgt das große Weihnachtsquiz mit anschließender Auflösung.

    Die Geschichten sind sehr unterhaltsam geschildert, sodass die Seiten nur so dahin fliegen. Angenehm finde ich die unterschiedlichen Schreibstile, die den Berichten Authentizität verliehen haben.


    Fazit:

    „Oh schreck, du fröhliche!“ ist ein weiterer Band aus der Anthologie-Reihe der Herausgeberinnen Heike Abidi und Anja Koeseling, welchen ich rundherum gelungen finde. Gerne möchte ich das Buch weiterempfehlen. Für mich kann ich sagen, dass es meine Vorfreude auf das Fest der Liebe gesteigert und den Druck in den Vorbereitungen genommen hat. Daher gibt es volle 5 von 5 Lesesternen.
  22. Cover des Buches Weihnachtsgeschichten am Kamin 22 (ISBN: 9783499245961)
  23. Cover des Buches Winterschwimmer (ISBN: 9783746634913)
    Alexander Osang

    Winterschwimmer

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „In einer kleinen Lichtung entdeckte er im Mondlicht einen unwirklich schönen Baum. Schwarz wie ein Scherenschnittweihnachtsbaum aus einem Kinderbuch.“ (Zitat aus „Weissenseer Wölfe“, Seite 36)

     

    Inhalt

    Der Autor schreibt seit 1995 jedes Jahr eine Weihnachtsgeschichte. Dieses Buch enthält vierzehn von diesen Erzählungen, darunter auch die Geschichte „Winterschwimmer“, die dieser Sammlung den Namen gab.

     

    Thema und Genre

    Alle Geschichten spielen in und um Berlin in den Tagen rund um Weihnachten und es geht um die an diesen Feiertagen immer präsenten Themen wie Familie, Ehe und Beziehungen in allen Facetten, doch auch Ost-West und damit verbundene Erinnerungen tauchen auf. Hier geht es um mehr, als die  bekannten Schilderungen von fröhlichen, romantischen, üppigen Weihnachtsfeiern.

     

    Handlung und Schreibstil

    Es sind Momentaufnahmen von alltäglichen Ausgangssituationen und den folgenden Erlebnissen, vom Aussuchen des perfekten Baumes bis zu den Familienfeiern und Traditionen, die jedes Jahr Menschen zusammenführen, die einander kaum mehr etwas zu sagen haben. Es sind keine besonders fröhlichen, glücklichen Tage, wir erleben Protagonisten in Momenten des Scheiterns, manchmal der Resignation, Verzweiflung, aber auch des Umdenkens. Oft ist es ein unvorhersehbarer, kleiner erster Schritt, der eine mögliche Veränderung andeutet. Ob es den Figuren gelingt und wie es weitergeht, das überlässt der Autor unserer eigenen Phantasie. Es sind Geschichten in einer klaren, personalen Erzählsprache, mit jeweils einer Hauptfigur im Mittelpunkt. Der Autor ist ein präziser Beobachter der kleinen und weniger kleinen menschlichen Schwächen und Eitelkeiten und findet seine Geschichten mitten im täglichen, realen Leben.

     

    Fazit

    Eine Sammlung von vierzehn Erzählungen, die in der Weihnachtszeit spielen und deren  facettenreiche Themen, Protagonisten und Ereignisse aus dem Alltag gegriffen sind, wir haben die jeweilige Situation sofort bildhaft vor Augen und in unseren Gedanken. Geschichten für entspannte Lesestunden, zum Nachdenken, perfekt für diese besondere Zeit des Jahres.

  24. Cover des Buches Weihnachtsgeschichten am Kamin. Tl.18 (ISBN: 9783499235016)
    Ursula Richter

    Weihnachtsgeschichten am Kamin. Tl.18

     (1)
    Aktuelle Rezension von: annikki
    Dieses kleine Buch enthält schöne Geschichten die man zusammen zur Weihnachtszeit lesen kann einfach schön

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