Bücher mit dem Tag "weihnachtskrimi"

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37 Bücher

  1. Cover des Buches Alles schläft, einer wacht! (ISBN: 9783839219188)
    Katrin Rodeit

    Alles schläft, einer wacht!

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Seehase1977
    Privatdetektivin Jule Flemming hat es mit einem neuen Fall zu tun. Tobias Kohler sucht seine Frau und ist sich sicher, diese auf dem Ulmer Weihnachtsmarkt gesehen zu haben. Das Problem ist, dass Kohlers Frau im Sommer bei einem Tauchunfall am Bodensee ums Leben gekommen ist. Jule möchte dem verzweifelten Mann jedoch helfen und die Identität der vermeintlichen Ehefrau aufklären. Die Privatdetektivin ahnt nicht, in welche gefährlichen Verstrickungen sie bei ihren Ermittlungen hinein gerät…

    Meine Meinung:
    „Alles schläft, einer wacht!“ von der aus Ulm stammenden Katrin Rodeit ist der vierte Teil einer Krimi-Reihe rund um die Privatdetektivin Jule Flemming. Beim Kauf des Buches war mir dies leider nicht bewusst, eine unglückliche Tatsache, denn beim Lesen hatte ich definitiv das Gefühl, dass mir Vorkenntnisse aus den vorherigen Teilen fehlen. Das hat leider meinen Lesefluss etwas beeinträchtigt, auch wenn die Autorin hier eine solide Kriminalgeschichte abgeliefert hat.

    Katrin Rodeits Krimi bietet auf den ersten Blick alles, was ein unterhaltsamer und vorweihnachtlicher Kriminalroman benötigt. Eine spannende Story, in diesem Fall eine tote Ehefrau, die angeblich von den Toten auferstanden ist, ein grausamer Mord, Erpressung, Drogen, ein kleines bisschen Liebe, Feuerzangenbowle auf dem Weihnachtsmarkt und eine taffe Protagonistin. 

    Doch die explosive und Spannung versprechende Kombination konnte bei mir nicht so recht punkten. Zwar gibt es immer wieder spannende Passagen und aufregende Momente, auch der Lokalkolorit kommt definitiv nicht zu kurz, doch der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Manches ist vorhersehbar und bei Anderem wiederum fehlt es an aufklärenden Fakten und Hintergrundwissen. So wirkt der Krimi auf mich nicht wirklich rund und schlüssig, was sicherlich auch der Ermangelung an Vorkenntnissen aus den vorherigen Büchern geschuldet ist.

    Die Protagonisten haben mir gut gefallen. Allen voran die Privatdetektivin Jule Flemming, die einen ganz besonderer Charakter auszeichnet und dadurch zu einer interessanten und charakterstarken Persönlichkeit wird. Aber auch die anderen Akteure sind der Autorin gut gelungen.

    Mein Fazit:
    „Alles schläft, einer wacht!“ von Katrin Rodeit konnte mich mit ihrem vorweihnachtlichen Kriminalroman nicht so recht fesseln. Dafür, dass ich die ersten Teile der Reihe nicht gelesen habe und mir somit die Vorkenntnisse fehlten, kann die Autorin nichts. Dennoch war mir Manches nicht schlüssig und der Spannungsbogen nicht hoch genug. Allerdings hat die Story viel Lokalkolorit und interessante Charaktere zu bieten. Für Fans der Reihe um Privatdetektivin Jule Flemming sicherlich ein Muss, ich empfehle deshalb allen Neugierigen, die Reihe von Anfang an zu lesen.
  2. Cover des Buches Leise rieselt der Tod (ISBN: 9783740809485)
    Uli Aechtner

    Leise rieselt der Tod

     (45)
    Aktuelle Rezension von: nellsche

    Da Jennifer von ihrem Freund verlassen wurde und ihr ein tristes Weihnachten bevorsteht, verbringt sie die Feiertage bei ihrem guten Freund Tom. Doch anstatt ruhige Feiertage mit Tom und seiner Familie zu verbringen, gibt es im Dorf einen Todesfall. Als Tom in den Fall verwickelt wird, beginnt Jennifer zu ermitteln.

    Ich kannte bereits einige Bücher dieser Autorin, die mir allesamt sehr gut gefallen haben. Deshalb habe ich mich sehr auf diesen Weihnachtskrimi gefreut.
    Der Schreibstil war locker und mitreißend. Ich konnte sofort in die Geschichte hineinkommen und bestens folgen. Die Beschreibungen waren detailliert und bildhaft, so dass ich die Personen und das Drumherum sehr gut vor Augen hatte.
    Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie waren authentisch, menschlich und sympathisch. Ich hatte also viel Freude, sie zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern.
    Die Story hat mir super gefallen. Sie war toll konstruiert und es gab interessante und überraschende Wendungen und Entwicklungen. Die Spannung wurde gekonnt aufgebaut und hielt sich bei mir durchgängig bis zum Ende.

    Ein sehr gelungener und unterhaltsamer Weihnachtskrimi, den ich regelrecht verschlungen habe. Ich vergebe 5 von 5 Sternen.

  3. Cover des Buches Stollen, Schnee und Sensenmann (ISBN: 9783426516096)
    Teresa Pütz

    Stollen, Schnee und Sensenmann

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Christianes_Buecherschatzkiste

    Für mich war es das erste Buch mit Kurzgeschichten und ich fand es richtig gut. Nicht jede Geschichte hat mir 100 Prozent zugesagt, aber das muss es bei einer Sammlung von Geschichten ja auch nicht. Dieses Buch war dieses Jahr mein Adventskalender, an jedem Tag bis zum Heilig Abend wartete eine neue Kurzgeschichte von ca 16 bis 20 Seiten auf mich. In den Geschichten von Flensburg bis zum Wörthersee geht es um Verrat, Diebstahl, Kindesmissbrauch und natürlich auch um Mord. Da jedes Kapitel in einer anderen Region von Deutschland spielt, hat man auch immer die dazugehörigen Angewohnheiten bzw Eigenheiten der Region mit in die Geschichten reingenommen was zusätzlich schön für Abwechslung gesorgt hat. Mir hat es die Wartezeit super verkürzt und ich kann es nur empfehlen wenn man mal einen etwas anderen Adventskalender sucht.

  4. Cover des Buches Geheimnis in Weiß (ISBN: 9783608963304)
    J. Jefferson Farjeon

    Geheimnis in Weiß

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Als es bei uns schneite, nutzte ich diese Chance und las „Geheimnis in weiss“, welches sich um eine Gruppe Reisender drehte, die bei einem Schneesturm, in einem Haus Zuflucht suchten. Mit Blick auf die Schneeflocken vor meinem Fenster machte ich mich in die Geschichte auf, welche so einige Überraschungen bereithalten sollte. 


    Zuerst möchte ich aber ein großes Lob für das Cover entrichten, denn sowohl die Aufmachung als auch der Stoffumschlag waren einfach zu schön. Besonders die Schneeflocken hatten es mir angetan, da sie eine gewisse Tiefe hatten. 


    Doch nun zum Buch welches, mit einem Zwischenhalt in einem Bahnhof begann und damit enden sollte, das ein wirklich großes Geheimnis gelüftet werden sollte. Aber alles der Reihe nach, denn zuerst ging es an das Kennenlernen der Charaktere, was schon ein wenig dauerte, da hier gleich mehrere unterschiedliche Personen aufeinander trafen, die sich auch noch fremd waren. Somit genoss ich es alle Anwesenden kennenzulernen, während sie dies im Buch ebenfalls taten. Einzig der ältere Edward Maltby bereitete mir Sorgen, da er und seine Ansichten irgendwie nicht so recht passen wollten. Klar, Parapsychologen wird es schon eine Weile geben, aber wie er die Rolle darstellte, wirkte meist einfach nur übertrieben und manchmal sogar lächerlich. Schöner fand ich da schon, das man schon 1937 einfach mal die Klischees zu Geschlechtern infrage stellte. Eine starke Frau und ein unsicherer junger Mann, welche dies auch zeigten, dürften damals eher die Ausnahme gewesen sein. 


    Das große Geheimnis begann schließlich mit dem Eintreffen im bereits erwähnten Haus, denn hier sah alles so aus, als wäre eine Minute davor noch jemand in ihm gewesen. Der Kamin brannte, das Essen war aufgetischt, aber von den Bewohnern gab es keine Spur. Doch wenn man die Wahl hat, zwischen einem im stärker werdenden Schneesturm und einem warmen Haus, zieht man logischerweise letzteres vor, zumal man sich schnell klar war, das alles was benutzt wurde, auch bezahlt werden musste. 


    Das eigentliche Geheimnis des Hauses stellte sich viel später als eine große Verzweigung heraus, welche nicht schlecht durchdacht war, aber mit dem übertriebenen Edward Maltby teils schon anstrengend war. Man sollte zudem beachten, das die Action wirklich erst auf den letzten Seiten stattfand und man ansonsten einen eher ruhigen Krimi vor sich hatte, der hier und da ein wenig Misstrauen säte. Mir gefiel das ganz gut, zumal der Radius für das Lösen des Rätsels auf recht kleinem Raum stattfand. Immerhin war man in einem Haus eingeschneit. Dadurch gewann das Buch nicht unbedingt an Spannung, aber eben an Beklemmung und das sogar sehr gut. 


    Nicht gerade sehr rasant aber dafür mit um so mehr Tiefe, durfte ich hier einen Krimi lesen, der ungewöhnliche Wege ging. Zwar konnte mich die Story an sich schon überzeugen, aber ein paar Abschnitte im Buch passten aus meiner Sicht nicht unbedingt mit hinein. Dies bezog sich besonders auf die Bereiche wo Edward Maltby ganz vorne mit dabei war. Trotz seiner Cleverness versaute er mir so manchen Moment. Was ich wirklich schade fand, da die anderen Charaktere doch sehr sympathisch waren. Mit dem Aspekt, dass das Buch zu Weihnachten spielt, ein wirklich schöner Mix.

  5. Cover des Buches Makrönchen, Mord & Mandelduft (ISBN: 9783740802035)
    Elke Pistor

    Makrönchen, Mord & Mandelduft

     (20)
    Aktuelle Rezension von: RoRezepte

    „In der Backstube duftet es nach frischen Weihnachtsgebäck verschiedener Couleur, und Annemie sog die buttrige Süße genüsslich durch die Nase ein. […] Noch immer lief ihr bei den süßen Gerüchen das Wasser im Mund zusammen. Was gab es Besseres als eine Kombination aus bartschmelzender Schokolade und knusprigen Keks auf der Zunge?“

    Die 63 jährige Annemie hat die letzten 35 Jahren zurückgezogen in ihrem alten Elternhaus gelebt. Routiniert geht sie ihrem durchgeplanten Alltag nach und mag auch keine Veränderungen. Seit einem Vorfall vor vielen vielen Jahren hat Annemie auch ein Vertrauensproblem und liegt im Streit mit ihrem Bruder. Mit Harald kommuniziert sie ausschließlich per Zettelbotschaften. Ihr Lebenssinn? Sie backt täglich Hunderte Plätzchen und Weihnachtsgebäcke für ihren Bruder und dessen (Weihnachtsmarkt-)Stand. 

    In Elke Pistors Roman steht nicht der Krimi im Fokus, sondern Annemie selbst und Haralds Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Nach einer Explosion auf dem Weihnachtsmarkt, bei der ein Mann stirbt und Harald ins Krankenhaus muss, springt Annemie für ihren Bruder ein und übernimmt mit einiger fremder Hilfe zusätzlich auch den Verkauf. Für die 63-Jährige ist das die größte Herausforderung überhaupt. Zumal sie den anderen Menschen rund um den Stand nur schwer offen entgegentreten kann. Außerdem entbrannt ein Streit auf dem Weihnachtsmarkt, der die Standbesitzer in zwei Reihen teilt.

    Der Roman ist angereichert mit vielen kleinen Spannungsmomenten und einem großen Rätsel, bei den die Spürnase des Lesers einiges zu tun bekommt. Aber keine Sorge, die Spannungsmomente sind nicht überladen, bringen aber einen dazu den Krimi nicht weglegen zu wollen.

    „»Wenn den Kunden ein bestimmter Kuchen nicht mehr schmeckt oder er aus der Mode gekommen ist, nutzt es nichts, wenn du ihn immer wieder backst und dann enttäuscht bist, dass ihn niemand kauft. Am Ende musst du ihn wegwerfen. Du allein hast den Schaden. Niemand sonst. Du musst dich auf ein neues Rezept einlassen. Etwas ausprobieren.«“

    Makrönchen, Mord und Mandelduft ist der perfekte Krimi für die Weihnachtszeit, der nicht nur für Krimileser geeignet ist! Wir fiebern mit Annemie mit und freuen uns über ihre persönliche Entwicklung. Auch das Thema Verzeihen wird super mit eingearbeitet. Eine schöne weihnachtliche Geschichte, die ich nur empfehlen kann. Als Bonus gibt es 24 Rezepte im Anhang.

    Die Rezepte aus Makrönchen, Mord & Mandelduft gibt es unter www.RoRezepte.com & https://rorezepte.com/makroenchenmordmandelduft-elke-pistor

  6. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (148)
    Aktuelle Rezension von: shadowpercy

    Definitiv einer meiner liebsten Weihnachtsbücher und Weihnachtskrimis.
    Diese Geschichte war wirklich so spannend und führte den Leser an so vielen Stellen in eine Falsche Richtung. Da denkt man man hat auf alle Details geachtet und dann schafft es Agatha Christie uns an allem zweifeln zu lassen.
    Poirot ist wie immer ein wahres Genie. Hierbei gefiel es mir besonders gut, dass er nicht zu sehr als Allwissend dargestellt wird, sonder eher gezeigt wird, wie er auf bestimmte unerwartete Ideen kommt.
    Die Familie, um die in diesem Roman im Mittelpunkt steht fand ich besonders interessant. Einfach die verschiedenen Charaktere, Interessen und Beschreibungen.

  7. Cover des Buches Der letzte Weihnachtsmann (ISBN: 9783954517381)
    Helga Bürster

    Der letzte Weihnachtsmann

     (12)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Die ehrenwerte Gilde der Weihnachtsmänner – Elmar Wind, im Hauptberuf Polizist, sprich Kontaktbereichsbeamter, wird endlich aufgenommen! Ein Traum geht für ihn in Erfüllung. Jahrelang hat er extra Bart und Bauch wachsen lassen, schliesslich soll er als Weihnachtsmann ja authentisch rüberkommen. Doch schon am ersten Abend des Weihnachtsmarktes in Neuburg stirbt einer der 24 Weihnachtsmänner, und der zweite folgt sogleich! Wer wird der nächste sein? Steckt der Verein der Christkinder dahinter?

    Erster Eindruck: Ein schlichtes weihnächtliches Cover mit einem einleitenden Personenverzeichnis – gefällt mir gut.

    Elmar liebt die Weihnachtszeit und insbesondere das Weihnachtsfest in Neuburg. Wo sonst gab es auch einen Weihnachtsmarkt mit 24 Weihnachtsmännern? Ein grosser Glückstag für ihn, als er von seinen 23 neuen Kollegen feierlich in die Gilde aufgenommen wird. Herrlich: „Messt zunächst seinen Bauch, denn ein echter Gildeweihnachtsmann darf keine Zaunlatte sein.“ Ja, was sein muss… Die Freude am neuen Berufsstand wird jäh getrübt, als der erste Kollege das Zeitliche segnet. Unfall, Suizid oder gar Mord? Erste Verschwörungstheorien machen die Runde. Da wird auch die Konkurrenz, die Damen des Vereins der Christkinder, verdächtigt. Ist da etwas dran?

    Mir hat gut gefallen, dass dieses Buch wie ein Adventskalender aufgebaut ist, beginnend am 1. und endend am 24. Dezember, plus Epilog an Weihnachten. Jedes der Kapitel beginnt mit einem Plätzchenrezept, wo einem nur beim Lesen bereits das Wasser im Mund zusammenläuft. Des Weiteren hat mir gefallen, dass Elmar so ein begeisterter Weihnachtsfan ist, der sein Umfeld gerne weihnächtlich dekoriert und es liebt, zu backen – es entspannt ihn vom häufig hektischen Alltag.
    Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich da keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen. Für mich waren jedoch eindeutig zu viele Tote zu verzeichnen, was mit der Zeit ermüdete, zudem kam viel zu viel Alkohol und zu wenig Besinnliches vor (die Weihnachtsmänner sind nicht so brav, wie man vermuten möchte!). Die Auflösung war überraschend; von mir gibt es 3 Sterne.
  8. Cover des Buches Zyankali vom Weihnachtsmann (ISBN: 9783608964110)
    Rex Stout

    Zyankali vom Weihnachtsmann

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Kurzgeschichte für Fans des Autors, weniger für die von Krimis.

    Ich habe eine Schwäche für ältere Kriminalromane. Daher konnte ich mich bisher auch für die Fälle des Neo Wolfe von Rex Stout erwärmen. Meist lässt der große Detektiv die Ermittlungsarbeit von seinen Assistenten Archie durchführen und zieht daraus nur die richtigen Schlussfolgerungen. Er selbst ist eher Menschenscheu und ein bequemer Eigenbrötler.

    Die vorliegende Kurzgeschichte konnte mich allerdings nicht so recht überzeugen. 

    Das Buch beginnt mit einer Szene, die Nero Wolfe ziemlich unsympathisch macht. Da er eh kein einfacher Charakter ist, sammelt er so noch einige Negativpunkte, wenn man ihn nicht bereits kennt. Was folgt, ist ein Mordfall, der aufgrund der Nebenfiguren leicht zu erwarten war. Die Handlung rauscht durch die Aufklärung ohne so recht Spannung aufzubauen. Und dann ist es auch schon vorbei. 

    Am Ende gibt es noch ein recht langes Nachwort von Franz Dobler, welches aber nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun hat. 

    Fazit:

    Als Einstieg in das Phänomen Neo Wolfe ist die Geschlecht nicht geeignet. Man bekommt keinen positiven Eindruck des Detektive und findet keine Charakterentwicklung. Mir kam zu wenig Spannung auf und die Aufklärung verlief ohne rätselhaften und viel zu schnell. Das Buch ist also eher ein"Weihnachtsgeschenk" für jene, die schon Fan der Reihen sind.

  9. Cover des Buches Das Geheimnis von Dower House (ISBN: 9783608983463)
    Nicholas Blake

    Das Geheimnis von Dower House

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Angellika_Buenzel

    Ein gelungener, britisch-irischer Krimi von 1936 voll spannender Rätsel und gespickt mit Humor. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal einen Krimi lesen will, welcher sich voll und ganz auf den Fall und die Verdächtigen bezieht.

    Ach und übrigens, das Buch ist in einem wunderschönen Gewebeband erhältlich. Ein Hingucker für jedes Bücherregal.

  10. Cover des Buches Mord im alten Pfarrhaus (ISBN: 9783832165093)
    Jill McGown

    Mord im alten Pfarrhaus

     (17)
    Aktuelle Rezension von: ulrikerabe

    Winterzeit in England: Tee, Plätzchen Kaminprasseln und Behaglichkeit. Keineswegs: Denn in Byford, einem kleinen Örtchen, gibt es heuer keinen Weihnachtsfrieden. Im alten Pfarrhaus ist ein Mord geschehen. Der Schwiegersohn des Pfarrers erschlagen, die Tochter unter Mordverdacht. Chief Inspector Lloyd und seine Partnerin Sergeant Judy Hill stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Denn niemand scheint um den Toten zu trauern.

     „Mord im alten Pfarrhaus“: Wer denkt bei diesem Titel nicht gleich an Agatha Christie oder den schrägen Filmspaß mit Rowan Atkinson. Doch es ist weder ein nostalgischer Vintagekrimi oder eine Komödie, vielmehr ist es eine Tragödie über eine dysfunktionale Familie, deren Konflikte aus dem Ruder gelaufen sind. Auch wenn der Untertitel dieses Krimis „A Christmas Mystery“ trägt, könnte dieser Kriminalroman zu jeder anderen Zeit im Jahr spielen.
     Pfarrer George Wheeler hadert nicht nur mit seiner Berufung, auch in seiner Ehe findet er kein Glück und wendet sich einer erst kürzlich zugezogenen jungen attraktiven Witwe zu.  Seine Tochter hat gerade ihren gewalttätigen Ehemann verlassen. Selbst nach dem Mord an diesem setzt die Pfarrersgattin  alles daran die Fassade einer heilen Welt aufrecht zu erhalten.

    Auch der ermittelnde Chief Inspector wird von Beziehungsproblemen geplagt. Seine Partnerin ist gleichzeitig seine Geliebte, die sich aber wiederum nicht zwischen ihrem  Ehemann und der Affäre  entscheiden kann. Bei all diesen zwischenmenschlichen Tragödien neigt man fast zu vergessen, dass vor dem Kamin ein Mann mit einem Schürhakens erschlagen wurde.

    Der Titel des Krimis mag eine Reminiszenz an die Queen of Crime sein, Christies Mrs Marple hätte jedenfalls eine große Freude daran, all die menschlichen Verwirrungen und Verstrickungen aufzulösen.


  11. Cover des Buches Keinmal werden wir noch wach (ISBN: 9783740804190)
    Sanne Aswald

    Keinmal werden wir noch wach

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Bambisusuu
    Die Autorin Susanne Oswald hat den Krimi "Keinmal werden wir noch wach" unter ihrem Pseudonym Sanne Aswald veröffentlicht und es ist im Emons Verlag erschienen.

    Das Weihnachtswunderland wird von einer Sabotagewelle überflutet, doch die Inhaber Franziska Fellinger ist der festen Überzeugung, dass es sich hierbei nur um einen kleinen Streich handelt. Der Täter lässt jedoch nicht lange auf sich ruhen und schlägt wieder zu. Sicherheitschef Poldi und sein Kumpl Schorsch gehen der Sache auf den Grund. Auch Hausdetektiv Jürgen und Eleonora bzw. "Frau Claus" erfahren von den Ermittlungen und wollen kräftig mithelfen, denn das Wunderland muss schnellstmöglichst vor dem Übeltäter gerettet werden.

    Ein weihnachtliches Cover, dass mir direkt gefallen hat, und eine aufregende Geschichte klingen vielversprechend. Die Weihnachtsstimmung wird stark in den Vordergrund gedrängt, dabei geht leider die Spannung nach kurzer Zeit verloren. Eigentlich finde ich die Kombination zwischen Weihnachten und Krimi interessant, wurde hier etwas enttäuscht.

    Weihnachtliche Atmosphäre wird detailverliebt und ausführlich in der Geschichte beschrieben. Das Wunderland wirkt traumhaft schön und erstrahlt von allen Seiten. Das Gewusel hat etwas Authentisches und konnte ich mir sofort vorstellen. Auch die Dekoration klingt nach der Erzählung kitschig, ausgeschmückt und teilweise etwas übertrieben. Aber für Weihnachts-Liebhaber lädt es mit Sicherheit zum Träumen ein.

    Die Spannung flacht hingegen nach kurzer Zeit ab, dabei habe ich mir einen gemütlichen Weihnachtskrimi erhofft. Im Weihnachtswunderland geschehen nach und nach merkwürdige Sachen, worauf im Laufe der Handlung weitere heftige Taten folgen. Schnell wird deutlich, da meint es jemand ernst. Aber wer ist der Täter? Ein Besucher oder gar ein Mitarbeiter? Um einen Zufall kann es sich nicht mehr handeln. Hier ruinieren die vielen Andeutungen den Nervenkitzel. Denn zügig und offensichtlich wird klar wer sich hinter den Taten verbirgt.

    Ein weihnachtlicher Roman mit etwas weniger Krimi, leider. Dabei finde ich die Bücher vom Emons-Verlag sonst so gut!
  12. Cover des Buches In einer Winternacht (ISBN: 9783453438859)
    Mary Higgins Clark

    In einer Winternacht

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Julia_x3

    Unscheinbares Cover aber guter Inhalt. Für zwischendurch perfekt. Ein winterlicher Krimi über 2 Zwischenfälle an einem Abend, die 7 Jahre später miteinander verknüpft sind. Es war nicht so spannend, das es mich vom Hocker gerissen hat aber es war auch nicht so langweilig, das ich es sofort weg legen musste.

  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Grays (ISBN: 9783608983623)
    Anne Meredith

    Das Geheimnis der Grays

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Krimifee86

    Wisst ihr, was ich wirklich hasse? Schlecht gewählte deutsche Buchtitel. Der Originaltitel zu „Das Geheimnis der Grays“ lautet nämlich „Portait of a murderer“ und ist aus meiner Sicht so viel besser und passender als „Das Geheimnis der Grays“. Denn: Der deutsche Titel suggeriert ja, dass es ein Geheimnis gibt. Falls es eins gab, ist mir das aber beim Lesen verborgen geblieben.

     

    Tatsächlich wird der Mord an dem alten Adrian Gray an Heiligabend geschildert. Als Leser wissen wir auch sofort, wer ihn umgebracht hat, denn auch das wird gesagt. Insofern, ja, wir lesen hier das Porträt eines Mörders. Wie es dazu kam, was ihn angetrieben hat, wie er versucht seine Tat zu vertuschen. Und das ist nicht uninteressant, wirklich nicht. Aber es gibt eben auch kein Geheimnis und somit keine wirkliche Spannung. Das ist sehr schade und macht aus meiner Sicht auch einiges kaputt. Zudem fand ich das Buch auch schwer zu lesen, aufgrund der alten Sprache und der typisch alt-britischen Ausdrucksweise. Insofern gebe ich am Ende nur 5/10 Punkten und wieder einmal die Empfehlung, das Buch nicht unter denselben falschen Vorzeichen wie ich zu lesen. 

     

     

    Mehr von mir zu den Themen Bücher, Bullet Journal, Essen, Reisen, Fotos, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

  14. Cover des Buches Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig (ISBN: 9783746634722)
    Carola Dunn

    Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Xandrin

    Das war das erste Buch das ich von der Autorin gelesen habe. Der Krimi ist für Leute geeignet die es nicht so blutig und gewalttätig mögen. Der Titel passt nicht mehr so ganz den Miss Daisy ist verheiratet und jetzt Mrs Daisy. Ein Krimi der im vorigen Jahrhundert spielt mit all den Klischees von damals aber trotzdem unterhaltsam. Die Figuren werden nur kurz angezeichnet aber trotzdem mit markanten Zügen. Es geht weniger um die Aufklärung des Verbrechens als um familiäre Verwicklungen. Einfach geschrieben ohne Komplexe Handlung , aber trotzdem weis man nicht sofort wer da der Mörder ist. Ein Buch für einen kühlen Regentag das man einfach so weg lesen kann, nichts besonders aber ganz nett. 

  15. Cover des Buches Eine Weihnachtsreise (ISBN: 9783453430266)
    Anne Perry

    Eine Weihnachtsreise

     (11)
    Aktuelle Rezension von: laualc
    Der Roman, der sich im Viktorianischen Zeitalter abspielt, hat eine fortlaufende Handlung, die über einen Zeitraum von weniger als einem Monat verläuft. Er wurde in der Erzählerperspektive verfasst. Eine Hauptperson gibt es nicht wirklich, wobei er größtenteils aus der Sicht einer Adeligen, Lady Vespasia Cumming-Gould, geschrieben wurde. Der Selbstmord Gwendolyns, ebenfalls adelig, tritt relativ früh ein, weshalb die Spannung von Anfang an da ist. Die restlichen Adeligen, die sich alle auf dem Landsitz von Omegus Jones aufgrund einer Partie befinden, schieben die Schuld an dem Freitod der Witwe Isobel Alvie zu, die der ebenfalls verwitweten Toten vorgeworfen hat, Bertie Rosythe nur wegen seines Titels heiraten zu wollen. Die Worte werden dem Neid zugeschrieben und als Auslöser des Suizids angesehen. Omegus Jones schlägt vor, dem Schuldigen Vergebung zu schenken und einen Eid zu schwören, niemandem von den Geschehnissen zu erzählen, wenn dieser als Buße eine Pilgerfahrt zu der Mutter der Verstorbenen mache, um ihr den von Gwendolyn ihr hinterlassenen Brief zu überbringen und ihr die schreckliche Nachricht mitzuteilen. Aus Mitleid mit ihrer Freundin begleitet Vespasia sie. Auf dem gefährlichen Weg zu Mrs. Naylor erfährt Vespasia so einiges über den eigentlichen Grund für den tragischen Selbstmord ... Insgesamt finde ich das Buch schön geschrieben und mit passenden Metaphern ausgeschmückt. Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden. Allerdings verspürt man den Charakteren gegenüber keine wirkliche Empathie, was von der Länge des Romans ausgehend, auch nicht weiterhin schlimm ist. Also ein guter, kurzer Mysteryroman für die kalten Weihnachtstage!
  16. Cover des Buches Der Weihnachtsgast (ISBN: 9783453810631)
    Anne Perry

    Der Weihnachtsgast

     (13)
    Aktuelle Rezension von: clary999

    „Im Raum knisterte es vor Spannung. Trauer, Neid, Wut, vor allem Angst. Roch es vielleicht sogar nach einen Skandal?“

    Zitat aus dem Buch

    Zum Inhalt: Mariah Ellison soll Weihnachten bei ihrer „ehemaligen“ Schwiegertochter Caroline und deren jetzigen Mann Joshua verbringen. Nur widerwillig nimmt sie die Einladung an. Kurzfristig kommt noch ein unerwarteter Gast. Maude Barringten ist lebenslustig, kerngesund und voller Elan. Als sie in der Nacht im Schlaf stirbt, wird Mariah misstrauisch. Sie glaubt, jemand hätte Maude vergiftet und fährt zu deren Verwandten, um ihnen die traurige Mitteilung persönlich zu überbringen. Gleichzeitig will sie den Mörder finden…

    Meine Meinung: Der Schreibstil von Anne Perry ist wieder unterhaltsam mit einer Portion Sarkasmus. Die Geschichte spielt Mitte des 19. Jahrhunderts an der Küste von Kent. Die Hauptperson ist diesmal Mariah Ellison, die Großmutter von Charlotte Pitt. Eine verbitterte alte Frau, die es anderen schwer macht, sie zu mögen. Sie hat aber auch positive Eigenschaften, wie Entschlossenheit und Gerechtigkeitssinn. Durch den überraschenden Todesfall, wird ihre Neugierde geweckt. Die Verwandten haben anscheinend Geheimnisse, deren Ursprung schon Jahre zurückliegen…

    Die Spannung im Kriminalfall ist eher niedrig. Die Nachforschungen sind interessant und machen nach und nach deutlich, wie die verschiedenen Personen sich über Jahre selbst belogen haben. Wer der Täter ist, wird ziemlich zeitig klar. Das Besondere in dieser Geschichte sind allerdings die Aspekte der Selbstfindung, der Zuversicht und Dankbarkeit. Ehrlichkeit nicht nur gegenüber anderen, sondern auch sich selbst…

    Besonders empfehlenswert für Anne Perry-Fans, die schon ein paar Bücher aus der Thomas Pitt-Reihe gelesen haben. Für Quereinsteiger nur bedingt.

    Eine kleine Weihnachtsgeschichte mit einem Mordfall, die kurzweilig unterhält und gleichzeitig zum Nachdenken anregt!

    „Für alle, die an Neuanfänge glauben.“

    Zitat aus dem Buch, Widmung

    3,5 Sterne

  17. Cover des Buches Geheimnis in Rot (ISBN: 9783608985061)
    Mavis Doriel Hay

    Geheimnis in Rot

     (104)
    Aktuelle Rezension von: tom77
    Das nicht sonderlich beliebte Familienoberhaupt Sir Osborne Melbury wird ermordet. Und das mitten in den Weihnachtsfeierlichkeiten, zu denen die komplette Verwandschaft geladen ist. Beinahe jeder der Anwesenden hätte ein Motiv, doch wer ist der Mörder? 

    Der klassische, typisch britische Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die angespannte Atmosphäre im Hause Melbury wird sehr anschaulich und nachvollziehbar dargestellt. Die Familienverhältnisse werden hierbei ausführlich und äußerst charmant dargelegt. 

    Aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder und des Polizeibeamten Colonel Halstock wird die Geschichte erzählt und der Fall Stück für Stück aufgeklärt - nicht besonders spektakulär, jedoch in solidem und sehr unterhaltsamen Krimistil, der dazu einlädt beim Lesen stets mitzurätseln und die Ermittlungen zu verfolgen. 

    Ein weihnachtlicher Kriminalfall in wunderschöner Aufmachung, der rundum unterhält.

  18. Cover des Buches Puppentränen: Ein Weihnachtskrimi (ISBN: B07JGDF1V5)
    Dörte Jensen

    Puppentränen: Ein Weihnachtskrimi

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Booky-72

    Es gab einmal Marie und Frank, bis Marie verschwand. Ihre Beziehung war nicht einfach, Frank lebt seither nur noch für sein Unternehmen, das größer und größer wird.

    Doch als sich Marie nach 30 Jahren wieder bei ihm meldet, kommt ein Geheimnis ans Licht, welches sein gesamtes Leben auf den Kopf stellt und ganz neue Prioritäten setzt.

    Der Klappentext macht neugierig genug, um hier gerne mitzulesen. Doch die Bezeichnung Weihnachtskrimi hätte mir noch etwas mehr Spannung bringen können.


  19. Cover des Buches Der Weihnachtsbesuch (ISBN: 9783453810839)
    Anne Perry

    Der Weihnachtsbesuch

     (7)
    Aktuelle Rezension von: laualc
    Ein wunderbares Buch. Trotz der Kürze lernt man die Charaktere lieben. Die Art und Weise wie jene charakterisiert und die Natur beschrieben werden, ist unglaublich. Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden und die Pointe geschiet zum rechten Zeitpunkt. Das Ende ist kaum vorausschaubar.
  20. Cover des Buches Escape Room. Die drei unheimlichen Geschenke. Ein Gamebuch-Adventskalender für Kinder (ISBN: 9783845839561)
    Eva Eich

    Escape Room. Die drei unheimlichen Geschenke. Ein Gamebuch-Adventskalender für Kinder

     (77)
    Aktuelle Rezension von: 19_Tanja

    Mir hat an dem Buch gut gefallen, dass es sich für Grundschulkinder gut eignet und auch Leseanfänger damit motiviert werden, kleine Teile oder die Rätselaufgaben zu lösen. Die Schrift ist hier größer gedruckt und die Sprache einfach und die Sätze kurz. Ich denke, da könnte auch 7-Jährige schon gut mitlesen.

    Die Rahmenhandlung kann dann von einem Erwachsenen gelesen werden.

    Die Aufgaben sind altersgerecht und an manchen Stellen auch für Erwachsene knifflig. 

    Die Bilder sind teilweise düster und bringen Gruselstimmung. Die Spannung, wie es am nächsten Tag weitergeht, wird richtig gut aufgebaut und ja zwischendurch ist es auch echt lustig mit dem Rentier Rudolph.

  21. Cover des Buches Das Revier der schrägen Vögel (ISBN: 9783328103547)
    Sophie Hénaff

    Das Revier der schrägen Vögel

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Erneut wird der schräge Haufen verkrachter Beamter zu einer Mordermittlung hinzugezogen - ohne Zugang zu Akten oder wichtigen Informationen versucht die Brigade den Mord an einem ehemaligen, hochrangigen Polizeioffizier aufzuklären, der zugleich Annes ungeliebter Ex Schwiegervater ist. Sie beschaffen sich ihre Informationen aus den Brosamen der anderen Brigaden und über ihre unkonventionelle Ermittlungsarbeit. Wieder gelingt es dem skurrilem Haufen den Kollegen einen Schritt voraus zu sein, sie entdecken Zusammenhänge zu anderen Fällen und finden Spuren in die Vergangenheit, die das Opfer in ein düsteres Licht rücken.

    Die spannende Rahmenhandlung bietet dem Team genug Gelegenheit seine Eigenarten zur Schau zu stellen und so für manch witzige Situation zu sorgen, sei es bei der gescheiterten Festnahme des Hauptverdächtigen, als ein Kollege auf einem Pony reitend die Verfolgung im Zentrum von Paris aufnimmt oder die heldenhafte Schlacht der zehn Polizisten gegen 300 besoffene Chelsea Hooligans. Sophie Henaff zeichnet ihre Protagonisten liebevoll und sympathisch mit ihren Macken, die den Leser immer wieder zum Lachen bringen. Aber unter dieser humorigen Lockerheit lässt das Buch auch den Blick hinter die Fassade zu, die Eifersüchteleien und das offene Mobbing zwischen den einzelnen Polizeibrigaden, welches die Arbeit ausbremst u8nd ineffizient macht, sowie die Demontage unliebsamer Kollegen. Und man bekommt auch vereinzelte Einblicke in das Seelenleben der schrägen Vögel, ihre Einsamkeit, Enttäuschung und Verzweiflung - und der Kraft des Teams, das sie auffängt und akzeptiert. Dieser Fall ist sehr persönlich, sind doch Anne und ihr Kollege Orsini direkt betroffen und er ist spannend und hält einige Überraschungen bereit.

    Mein Fazit - unbedingt lesen, aber erst nach Teil 1 "Kommando Abstellgleis".

  22. Cover des Buches Kaum 24 Stunden (ISBN: B01NCEQ0AL)
    Janette John

    Kaum 24 Stunden

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Honigmond

    Zum Klappentext:

    Stell DIR vor, man demütigt Dich, KEINER hilft Dir und ALLE schauen zu! Würde es DICH verändern? Kurz vor Weihnachten wird im Konstanzer Stadtgarten die Leiche einer jungen Frau gefunden. In ihrem weißen Nachthemd, den weit von sich gestreckten Armen und Beinen gleicht sie einem Schneeengel. Zudem ist sie voller Blut. Die Darstellung des Engels wirft Fragen auf. Warum wurde sie gerade hier abgelegt und vor allem, wer hat sie so bestialisch sterben lassen? Während die junge Polizistin Nadine Andres und ihre Kollegen die Ruhe kurz vor Weihnachten genießen und sich gedanklich schon in den Ferien befinden, kommt ihnen der Fall, kaum 24 Stunden vor Heiligabend, gänzlich ungelegen. Mit vollem Einsatz und unter Zeitdruck begeben sie sich an die Aufklärung des Mordes, der sich zunächst als klassische Beziehungstat herausstellt. Allerdings machen die Kripobeamten einen entscheidenden Fehler, erkennen nicht die wahren Hintergründe dieser bedauerlichen Geschichte aus Demütigung und Hass, die Jahre zuvor ihren Anfang nahm. Kaum 24 Stunden – wenn Zeit die falsche Entscheidung diktiert.


    Mein Leseeindruck:

    Ein sehr schöner Kurzkrimi einer wunderbaren Autorin, deren Krimis ich bisher fast alle gelesen und welche mir alle sehr gut gefallen haben. Auch dieser hier war sehr spannend gestaltet. Ein grausamer Mord und dies kurz vor Weihnachten. Ein Ermittlerteam, welches aus Zeitgründen auch noch Fehler macht. Spannend bis zum Ende, jedoch war der Schluss für meinen Geschmack etwas überhastet und hätte noch eine Kleinigkeit weiter ausgearbeitet werden sollen. Man hatte das Gefühl, die Autorin stand plötzlich ebenso unter Zeitnot.


    Mein Fazit:

    Ein spannender und lesenswerter Kurzkrimi sowie ein Schmankerl für alle Bodensee-Freunde. Wegen des für meinen Geschmack etwas übereilten Ende gebe ich leider etwas Abzug.

  23. Cover des Buches Punsch, Plätzchen & Pistolen: Kurzkrimis (ISBN: B07WRKFQ19)
  24. Cover des Buches Drei Weihnachtsdetektive auf heißer Spur: Ein Krimi-Adventskalender mit 24 Rätseln (ISBN: 9783780609595)
    Kristin Lückel

    Drei Weihnachtsdetektive auf heißer Spur: Ein Krimi-Adventskalender mit 24 Rätseln

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Kinderbuchkiste
    Ein Krimi Adventskalender mit 24 Rätseln
    für geübte Selberleser
    oder zum Vorlesen ab 5 Jahren


    Dieser Weihnachtskrimi im Adventskalenderstil mit 24 Kapiteln und Rätseln ist etwas für Kinder, die gern und viel lesen oder aber als Buch für die ganze Familie zum Vorlesen und gemeinsamen raten.
    Es beginnt mit dem Tag, an dem Tom und seine Klasse einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt haben. Seit Wochen freut sich nicht nur er auf diesen Tag. Zu dumm nur, das er seinen kleinen nervigen Bruder Finn mit nehmen muss weil... ach das verrate ich besser noch nicht.
    Doch mit Finn ist das ganze Weihnachtsspektakel nicht so wie Tom es geplant hatte. Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es viel zu sehen  und auch der Verkauf am Stand läuft richtig gut für die Kinder doch dann wird das eingenommene Geld gestohlen. Klar, dass die Kinder das nicht auf sich sitzen lassen können und so treten die Weihnachtsdetektive in Aktion.
    Was sie unternehmen und ob sie dem Dieb auf die Schliche kommen davon handelt dieser spannende Kinderkrimi der in 24 Kapitel unterteilt ist und an dem es jeden Tag ein Rätsel zu lösen gilt.
    Mal muss ein Lösungswort gesucht, mal Wörter gesucht,, eine Geheimschrift entziffert oder auch Antworten gefunden werden. Es ist nicht immer so ganz einfach, doch als Detektiv werden die Kinder bestimmt schnell den Lösungen auf die Spur kommen.
    Unseren Lesekindern im Alter zwischen 7 und 12 Jahren hat das Buch sehr gut gefallen weil es sehr alltagsnah eine Geschichte erzählt die so oder ähnlich wirklich passieren könnte. Sie weckt den Detektiv und Abenteurer im Kind und bleibt, trotz Fiktion, sehr realistisch, so dass die Kinder sich sehr gut in die Handlungen und Protagonisten hineinfinden können. Einige der Kinder erzählten, dass sie beim Lesen das Gefühl gehabt hätten teil der Geschichte, der Bande zu sein. Man rätselt automatisch mit.
    Wenn ´Leser so empfinden ist dies für uns immer ein Zeichen, das die Geschichte richtig gut ist.
    Begleitet wird sie von vielen farbigen Illustrationen, die nicht nur das Gesamtbild auflockern sondern auch  immer eine Situation der Geschichte verdeutlichen.
    Zudem wird jeder Tag mit einer doppelseitigen Illustration des Tages eingeführt, die sehr witzig und originell sowohl einen Weihnachtswichtel als auch einen Engel und ein Rentier in Aktion treten lässt.
    Fazit:
    Ein rundum tolles Buch, das Jungen wie Mädchen viel Freude bereitet

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