Bücher mit dem Tag "weihnachtsmann"
183 Bücher
- Tom Fletcher
Der Weihnachtosaurus
(272)Aktuelle Rezension von: thewonderlandofbooksEin kleiner Ausreißer zu meinen sonstigen Büchern, aber ich habe dieses Buch wirklich geliebt. Ich habe es schon oft gesehen und gedacht, dass ich es irgendwann lesen möchte, vielleicht sogar zusammen mit meinen Neffen. Dieses Jahr hat es aus Zeitgründen leider nur alleine geklappt und ich habe es absolut genossen.
Ich habe vor Weihnachten angefangen und es in den Feiertagen beendet. Es ist eine super süße Kindergeschichte und hat mich sofort in Weihnachtsstimmung versetzt. Am Anfang war ich ein bisschen überrascht, dass es so dick ist, aber das hat dem Lesespaß keinen Abbruch getan. Ich habe es richtig genossen, mal wieder eine Kindergeschichte zu lesen, weil ich den Stil einfach liebe.
Die Geschichte begleitet einen kleinen Jungen im Rollstuhl, für den ein Dinosaurier alles bedeutet. Durch verschiedene Ereignisse taucht dann der Weihnachtosaurus auf und stellt alles auf den Kopf. Es war unfassbar goldig und hat einfach Spaß gemacht, diese magische Welt zu entdecken.
Die Nebencharaktere, der Weihnachtsmann, der böse Jäger, der Vater, das Mädchen aus der Schule und alle anderen, waren super unterschiedlich und liebevoll ausgearbeitet. Die ganze Story rund um den Weihnachtosaurus ist einfach bezaubernd. Ich fand die Idee so kreativ und liebevoll umgesetzt.
Für mich ist das ein Buch, das man super in der Weihnachtszeit lesen kann, allein oder mit Kindern. Es eignet sich sogar als Adventskalenderbuch. Ich kann es absolut empfehlen, sei es als Geschenk oder zum gemeinsamen Lesen.
Insgesamt ein großartiges Kinder- und Weihnachtsbuch, das ich auf jeden Fall wieder lesen möchte und auch die Reihe weiterlesen will.
- Alan Bradley
Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche
(333)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraAktuell lese ich viele verschiedene Bücher durcheinander. Meine Rezension zur Lesechallenge im September habe ich zum Beispiel noch vor der für den August veröffentlicht. Deswegen bin ich froh, zumindest eine Konstante in meinem Leseleben zu haben: Flavia de Luce. „Vorhang auf für eine Leiche“ ist der 2012 auf Deutsch erschienene vierte Band der Detektivroman-Reihe. Ich habe die naseweise Flavia mit ihrer Leidenschaft für Chemie, Tod und Gifte direkt ins Herz geschlossen. Auch dieses Mal gibt es wieder einen spannenden Mordfall auf ihrem Familienanwesen, den Flavia noch vor der Polizei lösen will. Macht euch gefasst auf einen filmreifen Mord!
Im Dezember 1950 schneit es ordentlich im englischen Dorf Bishop’s Lacey. Weihnachten steht vor der Tür und das Herrenhaus Buckshaw, in dem die elfjährige Flavia de Luce mit ihrem Vater, ihren beiden älteren Schwestern Ophelia und Daphne sowie den Hausangestellten Mrs. Mullet und dem Gärtner Dogger lebt, ist fast eingeschneit. Doch Ruhe und Besinnlichkeit gibt es vorerst nicht, da eine Filmcrew auf Buckshaw Einzug hält, die dort „Der Schrei des Raben“ drehen will. Flavias Vater Haviland erhofft sich davon, die finanzielle Lage der Familie etwas zu verbessern. Auch Flavia ist ganz begeistert, Filmstars wie den Schauspieler Desmond Duncan oder die weltberühmte Phyllis Wyvern auf ihrem Anwesen zu Gast zu haben. Ihre Schwester Ophelia versucht sogar, in dem Film eine Komparsenrolle zu ergattern. Doch dann wird Phyllis Wyvern mit einer Filmrolle erdrosselt aufgefunden. Flavia macht sich umgehend auf die Suche nach dem Mörder, denn sie weiß, dass er als Teil der Filmcrew unter ihrem Dach lebt.
„Nasskalte Nebelranken erhoben sich vom Eis wie gepeinigte Seelen, die ihre leibliche Hülle verließen.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Da Flavia wie gewohnt im Präteritum aus der Ich-Perspektive berichtet, merkt man ihr hier bereits ihre Leidenschaft fürs Morbide an. In der ersten Szene träumt Flavia davon, die eiskalte Bildergalerie auf Buckshaw geflutet zu haben, um darin Schlittschuh laufen zu können. Gerade in dem Moment, in dem man sich denken könnte, dass Flavia nun zu weit gegangen ist, wacht sie auf. Flavias Pirouetten auf dem Eis waren bloß ein Traum, auch wenn es bei ihr tatsächlich Winter ist. Mit etwas mehr als 300 Seiten und 22 Kapiteln sowie einem Epilog, der als „Nachspiel“ bezeichnet wird, ist der vierte Band von Flavia de Luce bisher ihr kürzestes Abenteuer. Der Geschichte geht ein Auszug aus Alfred Tennysons Ballade „Die Dame von Shalott“ voran, die hier wahrscheinlich auf das Mordopfer gemünzt ist.
Neben Flavia gehört auch ihre zweitälteste Schwester Daphne, kurz Daffy, zum Inventar von Buckshaw. Sie hat sich mit ihrer ältesten Schwester Ophelia verbrüdert, oder vielmehr verschwestert, um Flavia zu ärgern. Während Flavia also die Ausgeschlossene ist, verbringen Daphne und Ophelia viel Zeit zusammen. Sie ist 13 Jahre alt und ihr wachsen, wie Flavia frech erwähnt, gerade erst Brüste. Sie hat mausbraunes Haar und dieselben blauen Augen wie ihre beiden Schwestern auch, doch Flavia beschreibt Daphne neben ihrer hübschen Schwester Feely eher als Mauerblümchen. Während Ophelias Leidenschaft das Musizieren ist, ist es bei Daphne die Literatur. Sie hat meistens ein Buch in der Hand, hält sich oft in der Bibliothek auf und wird nur ungern beim Lesen gestört. Auch wenn sie Flavia nicht besonders mag, ist doch Ophelia die treibende Kraft hinter den Schikanen. Daphne spielt einfach nur mit. Deswegen traut sich Flavia auch manchmal, wie bspw. in Band 3, Daphne um Rat zu fragen. Denn von Daphnes Wissen über Vokabular und Kultur kann Flavia noch so manches lernen. Das Verhältnis zwischen Flavia und Daffy mag also schlecht sein, aber nicht so schlecht wie das zu Ophelia. In diesem Band spielt Daphne sogar eine etwas größere Rolle und Flavia beginnt, sie mit anderen Augen zu sehen.
Bradleys Schreibstil ist lebendig, elegant und detailreich. Die Sprache ist an Flavias Persönlichkeit angepasst, die einerseits kindlich verspielt, andererseits auch raffiniert ist. Die ungewöhnlich komplexen oder reifen Ausdrücke, die Flavia verwendet, spiegeln ihren Bildungsstand sowie ihr außergewöhnliches Interesse an Chemie wider. Das Tempo ist perfekt gewählt, sodass sich „Vorhang auf für eine Leiche“ schnell zu einem Pageturner entwickelt. Humorvolle Szenen, wie Flavias Versuch, den Weihnachtsmann mit selbstgemachten Leim zu fangen, um ihren Schwestern zu beweisen, dass es ihn doch gibt, wechseln sich mit Nachforschungen zu einem spannenden Mordfall ab. Das verleiht dieser Reihe ihren ganz besonderen Charme. Bradley gelingt es wunderbar, diese verschiedenen Aspekte miteinander zu verweben, um so eine liebenswürdige Geschichte zu kreieren. Auch die weihnachtliche Atmosphäre in dem zugeschneiten, zugigen und in die Jahre gekommenen Anwesen, über dem das düstere Geheimnis eines Mordes schwebt, ist sehr einnehmend.
Der Mordfall lädt wie immer zum Miträtseln ein. Wer hatte ein Motiv? Wer hatte die Gelegenheit, den Mord zu begehen? War es vielleicht der Regisseur Val Lampman, den Flavia beim Streit mit Phyllis beobachtet hat? Oder die Regieassistentin Marion Trodd, die Flavia ein wenig unheimlich findet? Oder war es Phyllis‘ Assistentin Bun Keats, die von Phyllis herablassend herumkommandiert wurde? Vielleicht war es aber auch der Elektriker Gil Crawford, dem Phyllis vor versammeltem Publikum eine schallende Ohrfeige verpasst hat. Schnell wird klar, dass der gefeierte Filmstar bei ihrer Crew nicht gerade beliebt war und dass es mehrere Leute gab, die sie gerne losgeworden wären.
Einziger kleiner Kritikpunkt ist für mich, dass die Leiche erst ab etwa der Hälfte des Buches gefunden wird. Die Suche nach dem Mörder geht also erst dann richtig los. Die erste Hälfte besteht ansonsten aus der Exposition der vielköpfigen Filmcrew und den Beziehungen untereinander, sodass die eigentliche Einleitung bereits die Hälfte des Romans einnimmt. Entsprechend zügig wird dann auch der Mordfall abgehandelt, ähnlich wie bereits im zweiten Band „Mord ist kein Kinderspiel“. Vielleicht hätte dem Buch etwas mehr Umfang sogar ganz gut getan. Das ist allerdings Meckern auf hohem Niveau.
Das Ende bietet einen packenden Showdown, der mich das Buch nicht mehr weglegen lassen hat. Mit meiner Vermutung, wer der Mörder ist, hatte ich zumindest teilweise recht. Eine Sache hatte ich dabei übersehen. Für mich war dies der beste Fall seit „Mord im Gurkenbeet“.
Es ist schwer in Worte zu fassen, wie sehr mir die Flavia de Luce-Reihe von Alan Bradley bereits ans Herz gewachsen ist. Der großartige Schreibstil und die einzigartige Protagonistin, die auf ganz charmante Weise Dorfmorde im Jahr 1950 löst, machen die Detektivroman-Reihe zu einem absoluten Geheimtipp. Es sind nicht nur die charakterstarken Nebenfiguren, sondern auch der clevere Humor und die Referenzen auf historische Persönlichkeiten und Chemikalien, die ihr so einen Mehrwert geben. Auch „Vorhang auf für eine Leiche“ ist da keine Ausnahme. Die Mischung aus verschneitem Adelshaus als Setting mit der angestaubten Nostalgie alter Schwarzweiß-Filme macht den vierten Band genauso genial wie den ersten. Zwar liegt zwischen dem Auffinden der Leiche und der Auflösung nur wenig Erzählzeit. Abgesehen davon war dieses Buch aber richtiges Highlight für mich, wie ich es nur selten empfinde. Deswegen erhält Band 4 von Flavia de Luce von mir alle fünf Federn. Ich kann den nächsten Band „Schlussakkord für einen Mord“ kaum erwarten!
- Petra Schier
Kleiner Streuner - große Liebe
(81)Aktuelle Rezension von: Ellaa_Meine Kurzeinschätzung: Schon vor ein paar Jahren, habe ich ein Werk von Petra Schier gelesen und war absolut entzückt- die herrliche Weihnachtsatmosphäre und auch die witzig integrierten Pläne des Weihnachtsmanns, mit einer guten Prise Liebeszauber haben mir sehr gefallen!♡ Wer tierisch schöne und originelle Weihnachtsgeschichten sucht, sollte sich die Werke von Petra Schier unbedingt ansehen- eine ganz klare Empfehlung! *Achtung! Diese Rezension enthält Spoiler! Es handelt sich um den zweiten Band einer Reihe. Die Bücher können getrennt voneinander gelesen werden.*
Cover: Das Cover des Buches ist unheimlich niedlich und hat mir als absoluter Hundefreund sehr gut gefallen. Das ganze Cover ist sehr winterlich und weihnachtlich angehaucht, was natürlich perfekt zum Inhalt des Buches passt, weil die Geschichte in der Vorweihnachtszeit und Weihnachtszeit spielt. Das gesamte Cover wirkt unheimlich freundlich, gerade durch die weißen und blauen Farbtöne, mit denen das Cover gestaltet wurde. Ein schneebedecktes Häuschen, umringt von ganz vielen Tannen, verströmt dazu eine klassische Wohlfühlatmosphäre. Kommen wir aber zum zuckersüßen Eyecatcher: Ganz vorne schaut ein kleiner Welpe, aus einem schönverpackten Geschenkkarton. Das Papier ist rot mit zartrosa Pünktchen und lila Füllpapier. Der Welpe hier auch "Socke" genannt, ist dunkelbraun mit weißem Schnäuzchen und weißen Pfötchen, einfach super süß! ♡
Schreibstil: Der Schreibstil von Petra Schier hat mir wie zuvor sehr gut gefallen. :) Sie hat irgendwie eine ganz besondere Art und Weise zu schreiben- voller Wärme, aber auch mit ernsten Themen bestückt, schaffte sie es geschickt, eine herrliche Weihnachtsstory zu schreiben, die nicht nur locker und leicht zu lesen ist, sondern eine wahrliche Wohlfühlatmosphäre schafft. Ich muss jedoch zugeben, dass mir das Ende zum Schluss, ein wenig zuviel Zuckerguss war. Deswegen und wegen der ganz leicht anstrengenden Protagonsitin gibt es für diesen Band einen kleinen Punkteabzug. :) Ihre Geschichten sind nichts desto trotz, perfekt für Zwischendurch und ich freue mich schon auf eine neue tierische Weihnachtsstory aus ihrer Feder. :)
Idee: Die Idee hat mir wirklich gut gefallen. Habt ihr schon einmal einen Weihnachtsbrief oder eine Email an den Weihnachtsmann persönlich geschrieben? Nein? Wenn ihr das irgendwann einmal vorhabt, solltet ihr euch deutlich überlegen, was ihr euch wünscht. :) Damit startet nämlich Evas Geschichte , die an einem feuchtfröhlichen Frauenabend, sich doch tatsächlich ihren Mr. Right an Weihnachten wünscht. Und der Weihnachtsmann persönlich entscheidet, ihr diesen Wunsch zu erfüllen. Lustigerweise, gehört Socke, ein ausgesetzter Mischlingswelpe, zu diesem Plan, was Socke nicht nur ein hübsches zu Hause beschert, sondern Eva auch den treuesten und süßesten Begleiter aller Zeiten. ♡ Und tatsächlich entpuppt sich Andre, ihre Exaffäre zu genau diesem.. Vom Casanova hin zum Gentleman. Es gab tatsächlich keinen Augenblick, an dem ich an ihm gezweifelt habe. Evas Reaktionen brachten mich jedoch irgendwann wirklich zur weißglut. Ja sie wurde verletzt, aber ihn manchmal so zu behandeln, rechtfertigte das nicht ganz für mich. Das sie sich dann aufeinmal um 180 Grad wandelte, ging mir auch etwas zu schnell und war leicht unrealistisch. Das Ende war demnach ziemlich abrupt für meinen Geschmack und über und über mit Zuckerguss benetzt gewesen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe ein gutes, altes Happy End. Nur authentisch, ohne den ganzen unnötigen Zuckerguss und einem angemessenen Ausgang. Trotzdem hat mich das glücklicke Happy End von Socke, Eva und auch Andre zufrieden zurückgelassen. :)
Charaktere: Die Charaktere haben mir im Großen und Ganzen sehr gut gefallen. Besondere Highlights waren z.B. die unschuldigen Gedanken von dem kleinen Mischling "Socke" und auch den Gedankenaustausch der Elfen und des Weihnachtsmanns fande ich extrem originell und ließen mich schmunzeln. Tolle, humorvolle Szenen. :) Eva ist keine klassische, perfekte Protagonistin- sie hat ihre Fehler und Unsicherheiten und ist einfach "normal". Sonst würde ich solche, auf ihre eigene Art, starken Protagonistinnen, absolut feiern, aber leider war mir Eva stellenweise wirklich zur stur. Dieser endlose Eiertanz mit Andre war wirklich zum verrückt werden. Der arme Andre. Er war mir wirklich am liebsten von allen.. Lieb und bodenständig und ein wahrer Gentleman. Für was ich Eva allerdings bewunderte, war ihr Durchsetzungsvermögen ihren sehr anstrengenden Eltern gegenüber. Komplett sympathisch waren mir die Oberdachlosen Walter & Anneliese, die mich mit ihrem Humor, ihrer offenen Art und Herzlichkeit, sofort für sich gewinnen konnten. ♡
Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 4,3 Sternchen. ♡ Das Buch war wirklich herzallerliebst! Eine sehr süße, originelle Liebesgeschichte mit einer großen Portion Weihnachtszauber. Obwohl Weihnachten vorbei ist, war das Buch dennoch perfekt- gerade die schneebedeckte Landschaft vor dem Fenster, ließ mich tief in die Szenen im Buch eintauchen und waren daher sehr zutreffend. Bis auf die leichte Unsympathie, die ich für die Potagonistin verspührte, war das Buch super für Zwischendurch. Ich habe mich tatsächlich sehr gefreut, als mir das Buch bei der Challenge: "Ich entscheide was du liest" ausgesucht wurde, es war schon seit ein paar Jahren auf meinem SuB. ♡
- Tom Fletcher
Der Weihnachtosaurus und die Winterhexe
(91)Aktuelle Rezension von: KayuriIn diesem Band trifft William wieder auf seinen Freund den Weihnachtosaurus. Dieses Mal geht es für ihn auf ein Abenteuer das zeitlos ist. Dabei lernen wir neue Charaktere kennen und treffen auch alte Bekannte wieder. Ein spannendes Abenteuer rund um eine große Rettung beginnt.
Dabei mag ich den einfach Schreibstil und die tollen Bilder. Diese halten die Aufmerksamkeit auch von kleinen Kindern. Die kurzen Kapitel laden zum schnellen lesen ein und machen Spaß.
- Matt Haig
Ein Junge namens Weihnacht
(160)Aktuelle Rezension von: mabuerele„...Tatsache ist, Nikolas hatte ein hartes Leben. Aber er machte das Beste daraus…“
Nikolas ist der Sohn eines Holzfällers in Finnland. Seine Mutter ist vor ein paar Jahren tödlich verunglückt. Das Geld ist meist knapp.
Der Autor hat eine märchenhafte Geschichte geschrieben. Er erzählt, wie aus Nikolas der Weihnachtsmann wurde. Das Buch ist meiner Meinung nach aber nicht als Kinderbuch geeignet. Dafür sind einige Stellen zu brutal.
Eines Tages macht sich der Vater mit anderen Männern auf den Weg in den Norden. Sie wollen beweisen, dass es das Wichteldorf wirklich gibt. Auf Nikolas soll seine Tante Carlotta aufpassen.
„...Du kannst nicht hier drinnen wohnen, wenn ich da bin, sonst siehst du mich womöglich noch in Unterhose! Außerdem hab ich´s im Rücken.Ich brauche zwei Matratzen…“
Kurzerhand schickt sie ihren Neffen zum Schlafen vor die Tür. Zusammen mit der Maus Miika, die von einem Stück Käse träumt, begibt sich Nikolas auf die Suche nach seinem Vater. Unterwegs treffen sie auf Blitz, ein Rentier. Der Weg nach Norden ist lang und beschwerlich. Und er wird Nikolas´ Leben für immer ändern.
Das Buch vermittelt einige Werte. Es geht darum, ob Güte und Freundlichkeit gegen Abgrenzung und Verachtung helfen können. Gleichzeitig wird gezeigt, dass der Mensch oft sowohl positive als auch negative Seiten hat. Natürlich gehört eine Prise Magie in die Geschcihte.
Gut gefallen mir die gegen Ende des Buches eingebundenen Seiten aus einer Wichtelzeitung. Sie spiegeln wichtige Ereignisse.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
- Jana Voosen
Santa schmeißt hin: Roman
(20)Aktuelle Rezension von: Frank1Klappentext:
ACH DU HEILIGE NACHT!
Selbstlos, verständnisvoll und kinderlieb sind nur einige Eigenschaften, die den bekanntesten Promi der Welt ausmachen. Oder ist dies lediglich eine kluge Marketingstrategie? Hat der Weihnachtsmann in Wahrheit längst genug von frechen Gören, tut ihm vom Geschenke-Schleppen der Rücken weh und säuft er sich in seiner Villa am Nordpol durch die einsamen Nächte? Ist Santa in der Midlife-Crisis? In diesem Buch steht die WAHRE Geschichte über den Weihnachtsmann – und warum er einfach keinen Bock mehr hat.
Die witzigste Bescherung, seit es Weihnachten gibt!
Rezension:
Eigentlich ist Santa von seinem Job nur noch genervt. Die Wunschzettel werden immer fordernder, die Kinder bei seinen öffentlichen Auftritten immer frecher. Seine Elfen haben sich schon vor Jahren bessere Jobs gesucht. Seitdem schmeißen er und sein Rentier Rudi den Laden alleine. Als ihm nach einem misslungenen Auftritt die Presse der Kindesmisshandlung beschuldigt und die Verwaltung der magischen Wesen diesem Bericht sogar Glauben schenkt, hat er genug. Santa streikt!
Jana Voosens Roman ist vordergründig natürlich humoristisch. Im Hintergrund lässt sie allerdings auch einige Gesellschaftskritik einfließen. Was überraschend anders ist, ist aber die Darstellung bekannter magischer Kreaturen der Volkskultur wie eben dem Weihnachtsmann, dem Osterhasen, der Zahnfee oder dem Sandmann. Diese haben hier nämlich eine annähernd menschliche Lebensspanne und werden, wenn es Zeit für den Ruhestand ist, durch Absolventen der Hochschule für magische Kreaturen ersetzt. Dabei ist Santas Job natürlich einer der begehrtesten. Nur ist der aktuelle Amtsinhaber und Protagonist dieses Buches nach 30 Jahren im roten Mantel völlig frustriert. Überhaupt sind die Verhaltensweisen all dieser Wesen sehr menschlich. Die Verwicklungen, die sich daraus ergeben, kann man durchaus als chaotisch – und für den Leser unterhaltsam – bezeichnen.
Die Autorin lässt Santa in der Ich-Form berichten.
Fazit:
So hat man den Weihnachtsmann noch nie kennengelernt. Das sollte man schnell ändern. Auf zum Nordpol!
Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.
- Petra Schier
Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder
(93)Aktuelle Rezension von: SummseBeeLena arbeitet in der familieneigenen Sicherheitsfirma Securifant, die ihr Vater Arndt leitet. Und dieser hat einen neuen Mitarbeiter eingestellt: Martin. Zwischen ihm und Lena fliegen regelrecht die Fetzen, da er sie mit seinem Chaos fast in den Wahnsinn treibt. Dennoch lässt seine Gegenwart sie auch aus anderen Gründen nicht kalt…
Und auch Maria ist neu in der Firma und sie verbindet ein Geheimnis mit Arndt, von dem sonst niemand weiß. Dies stürzt beide in ein großes Gefühlschaos und für Santa Claus heißt es gleich zwei Paare zusammenbringen. Nur leider kann er nicht aktiv werden, wenn ihm kein offizieller Weihnachtswunsch vorliegt…
Die Weihnachtsromane von Petra Schier gehören für mich einfach schon zur Winter- und Weihnachtszeit dazu. Es ist immer wieder schön in diese kleine fiktive Stadt zurück zu kehren und die Protagonisten aus den vorherigen Büchern wieder zu begegnen und mitzuerleben wie sich ein neues Paar findet.
In diesem Fall gibt es ja sogar zwei Paare und deren Geschichten haben mich gleichermaßen berührt und unterhalten. Obwohl wohl die Geschichte um Martin und Lena mehr Raum eingenommen hat und für Heiterkeit sorgte. Wie die beiden sich zu Beginn gefetzt haben, war Unterhaltung pur und ich konnte jederzeit mit ihnen mitfühlen.
Und die geheimnisvolle Geschichte um Arndt und Maria bot zusätzlich noch mehr Spannung und Gefühl. Mit jedem Band kommen weitere Figuren hinzu, die man lieb gewinnt und von denen man im nächsten Band wieder lesen möchte.
Auch wenn die Geschichte gänzlich ohne Vorwissen zu genießen ist, bietet sie doch einen gewissen Suchtfaktor. Einmal angefangen, braucht man eine Dosis Petra-Schier-Weihnachtsmagie jedes Jahr aufs Neue.
Das liegt zum einen auch an Santa Claus und seinen Elfen und natürlich der tierischen Unterstützung auf vier Pfoten. Hier in diesem Fall dem süßen Havaneser Buddy, der auch stellenweise wie Santa Claus und seine Gehilfen zu Wort kommt und sich somit sofort in mein Leserherz geschlichen hat.
Wer Weihnachtgeschichten, die die perfekte Mischung aus Romantik, (tierischer) Unterhaltung und der nötigen Prise an Magie sucht, ist bei den Weihnachtsromanen von Petra Schier genau richtig.
- Gabriella Ullberg Westin
Der Schmetterling
(143)Aktuelle Rezension von: Elkes_LiteraturwolkeInhaltsangabe:
von HarperCollins:
Heiligabend in Hudiksvall, Nordschweden: Henna öffnet dem Weihnachtsmann die Tür, der ihre beiden Kinder überraschen soll. Doch es ist nicht ihr Ehemann in Verkleidung, sondern ihr Mörder. Er drängt sie ins Haus und streckt sie mit mehreren Schüssen nieder. Sie stirbt vor den Augen ihrer Kinder.
Kriminalinspektor Johan Rokka ist nach zwanzig Jahren in Stockholm gerade erst in seine alte Heimatstadt zurückgekehrt und übernimmt die Mordermittlung. Es ist ein schwerer Start, denn Henna war die Frau seines alten Schulfreunds Måns. Im Kreis der Verdächtigen sind Freunde von früher. Dann geschieht ein zweiter Mord. Kennt Rokka den Mörder bereits? Ist er der nächste auf seiner Liste?
Mein Fazit:
Vor acht Jahren habe ich diesen Roman von HarperCollins geschenkt bekommen. Ich weiß gar nicht mehr, wie es zustande kam. Jedenfalls schlummerte dieses eBook auf meinem SuB und ich dachte, ich probiere es mal mit einem schwedischen Krimi. Ich habe den Eindruck, dass die schwedischen Krimis recht erfolgreich sind.
Wir können es kurz und schmerzlos halten: Der Krimi gefällt mir überhaupt nicht. Ich hatte die Idee, dass der Plot ungefähr so läuft: Es passiert ein Mord – Ermittler nehmen Ermittlungen auf – Mord wird aufgeklärt! Der Erste und der letzte Punkt werden in der Geschichte eingehalten. Die Mitte – Ermittler nehmen Ermittlungen auf – habe ich mir anders vorgestellt.
Allen voran Johan Rokka ist für mich unglaubwürdig und nicht wirklich vorbildlich. Er ist kaum im Präsidium, fliegt einfach nach Florenz ohne echte Anhaltspunkte und als leitender Ermittler ist er für sein kleines Team kaum präsent. Als dann ein weiterer Mord passiert, verliert sich das alles noch mehr. Und dann trifft er sich lieber mit seinen früheren Teamkollegen und beginnt eine Affäre mit der Tochter eines früheren Freundes. Ja, Johan ist auch nur ein Mann, aber es nimmt mich nicht gerade ein für ein.
Liebe Frau Westin, es hat mich gefreut, Ihre Bekanntschaft zu machen. Aber wir werden wohl keine Freundinnen. Diese Serie werde ich nicht weiterverfolgen und diesem ersten Teil gebe ich schwache drei Sterne.
- J. D. Robb
Liebesnacht mit einem Mörder
(117)Aktuelle Rezension von: JourneyGirlEva Dallas ermittelt wieder einmal im Großstadtdschungel New York, wohin es dieses Mal einen Serienmörder verschlagen hat, der seine Opfer über eine Partneragentur sucht. Mit einem messerscharfen Verstand und ihren Kollegen sucht sie nach dem Mörder . . . Knallhart, charmant, witzig, so könnte man die Powerfrau Eve beschreiben. Ich jedenfalls kriege nie genug von ihr und ihren Geschichten.
- Mavis Doriel Hay
Geheimnis in Rot
(110)Aktuelle Rezension von: AnnejaAuf Weihnachten in Flaxmere hat sich außer den Kindern wohl keiner gefreut. So schön das Fest der Liebe auch sein könnte, will nicht wirklich Stimmung aufkommen, was vor allem am herrschsüchtigen und peniblen Sir Osmond Melbury liegt, welcher als Oberhaupt der Familie die Strippen zieht und sich dabei auch nicht ins Wort reden lässt. Nichtsdestotrotz arrangierte er für seine Enkel einen Weihnachtsmann, damit diese die Freude am Fest nicht verlieren. Doch so sehr er auch alles plante, eines berechnete er wohl nicht, nämlich das er erschossen wird. Auftritt für Colonel Halstock, welcher sich als leitender Ermittler dem Fall annimmt.
Doch er hat es nicht leicht, denn nicht nur der Hausherr machte es den Personen schwer, sondern auch seine Familie, welche sich aufgrund ihres Standes zum größten Teil für etwas Besseres hielt und schon das bloße Abnehmen von Fingerabdrücken als Beleidigung und Kränkung sahen. Hier half nur gutes Zureden und Fingerspitzengefühl, obwohl auch dies nicht wirklich half weiter voranzukommen. Warum? Weil jeder lügte, Geschehnisse verheimlichte oder belastendendes Material loswerden wollte. Dazu kamen verzogene Kinder, welche bei der kleinsten Abweichung ihres eigenen Willens schrien und weinten.
Ja, hier lernte man Charaktereigenschaften regelrecht zu hassen. Zum Glück aber nur die Eigenschaften, denn viele der Charaktere fand ich unglaublich sympathisch, da sie sich z.B. ihren Vater widersetzten und ihr eigenes Leben aufbauten oder gar Einbußen hinnahmen, um dem Haus zu entkommen. Der Wunsch nach Wohlstand und Bequemlichkeit schwang trotzdem oftmals mit und sorgte dafür, dass ich hin und wieder die Augen verdrehte, aber es passte einfach in diese Zeit.
Noch interessanter als die Charaktere, war aber der Fall selbst, da der Täter oder Täterin noch im Haus sein mussten und nun eine eifrige Suche nach Hinweisen und Indizien folgte. Dies fand ich unglaublich spannend, zumal man vorne und hinten einen Grundriss vom Erdgeschoss des Hauses hatte, mit dem man die Ermittlungswege verfolgen konnte. Ich nutzte dies tatsächlich hin und wieder, denn so manche Aussage verwirrte mich dann doch, besonders wenn es zu einer Anreihung von besuchten Räumen kam. Das Highlight war natürlich die Auflösung des Falles, welches mich dann doch etwas überraschte, denn bis zum Ende spielte das Buch regelrecht mit einem und wankte von einem Verdächtigen zum Nächsten. Vermutungen hatte ich somit viele, doch am Ende lag ich leider falsch.
Das machte jedoch nichts, denn ich genoss den stimmungsvollen Ausflug in die 20er Jahre und erfreute mich an kleinen Details, welche es in diesem Buch zuhauf gab.
Fazit:
Weihnachtlich, stimmungsvoll, aber eben auch tödlich, fasst den Inhalt des Buches wirklich sehr gut zusammen. Dazu durften natürlich ein paar Geheimnisse und Vertuschungen nicht fehlen, welche es den armen Colonel Halstock nicht gerade leicht, aber eben auch nicht unmöglich machten den Fall zu lösen.
- Sina Beerwald
Ein Weihnachtsmann zum Verlieben - oder: Hauptsache, der Baum brennt: Roman | Eine turbulente Geschichte über Familie, Hygge-Glück und zweite Chancen im Leben
(28)Aktuelle Rezension von: LesewuermchenWeihnachtsmann sucht Christkind und klingelt bei Sarah Christkind. So viel in Kürze. Das Buch fing ganz lustig an. Nach einer Weile nervte es aber, dass Sarah (Psychologin) den Weihnachtsmann einfach nur "mein Problem" nannte. Nach einigen Seiten erschien es mir dann, als wenn jeder Satz, jeder Absatz lustig sein SOLL. Ich konnte ab einem gewissen Punkt über nichts mehr schmunzeln. Sarah nervte einfach nur, so dass ich das Buch zugeklappt habe. Vom Klappentext hatte ich mir mehr versprochen.
- Matthew Costello
Cherringham - Ungebetene Gäste
(9)Aktuelle Rezension von: Chrissy87Kurz vor Weihnachten sollen die Lichter des Weihnachtsmarktes feierlich erleuchtet werden, dafür zuständig seit Jahren der Weihnachtsmann, doch dieser verschwindet nur Minuten vor der Zeremonie. Während alle glauben er wäre nur verschwunden, fangen Sarah und Jack an zu ermitteln.
An diesem Buch hat mir am Besten die weihnachtliche Szenerie gefallen. Gerade anfangs wie Cherringham und der Weihnachtsmarkt beschrieben wurden hat bei mir mitten im Sommer Weihnachtsfeeling aufkommen lassen.
Der Fall als solcher war in Ordnung, nicht übermäßig spannend, aber auch nicht langweilig.
- Petra Schier
Vier Pfoten retten Weihnachten
(115)Aktuelle Rezension von: MaikeSoestIch fange wie immer mit den Charakteren an: Elena war mir von Anfang an total sympathisch und ich konnte mich ziemlich gut mit ihr identifizieren. Steffen fand ich erst mal super unsympathisch, aber im Laufe der Geschichte habe ich ihn definitiv ins Herz geschlossen. Kinder sind eigentlich gar nicht mein Ding, aber Sabrina und Jan fand ich schon ziemlich süß.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es ließ sich flüssig lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen (wie immer bei dieser Autorin). Die Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen und obwohl natürlich jeder ungefähr weiß wie sie enden wird, fand ich den Weg total spannend. Die tote Frau, die fast-Freundin und Elenas Vergangenheit haben es den beiden nicht gerade leicht gemacht und dann sind da auch noch die Kinder, Steffens Eltern und der Hund. Wirklich toll was aus dieser Geschichte gemacht wurde und ich war sehr traurig, als sie vorbei war. Das Ende hat mir allerdings so gut gefallen, dass ich darüber hinwegkommen werde =P
- Mary Kay Andrews
Winterträume am Kamin
(7)Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-NutzerKlappentext:
Ivy Perkins braucht dringend einen Neuanfang. Doch als sie ihre neuerworbene Four Roses Farm zum ersten Mal in Augenschein nimmt, fällt sie aus allen Wolken. Was auf den Fotos noch so idyllisch gewirkt hat, sieht jetzt stark heruntergekommen aus. Nur der Kamin lässt sie träumen. Und vielleicht auch ihr gutaussehender Nachbar Ezra, der Ivy hilft, das Haus fit für den Winter zu machen. Dann findet Ivy auf dem Dachboden ein altes Weihnachtsmannkostüm und in der Tasche den jahrzehntealten Brief eines kleinen Mädchens. Es wünscht sich sehnlich, dass sein Vater zurückkommen möge. Tief berührt macht sich Ivy auf die Suche nach der Absenderin. Wenn sie das Mädchen finden kann, werden vielleicht ja auch Ivys eigene Weihnachtswünsche wahr...
Cover:
Auch hier wieder ein schönes Cover, welches zum Inhalt der Geschichte passt.
Meinung:
Auch dieses Buch wurde von Mary Kay Andrews in einem leichten, flüssigen Schreibstil geschrieben. Ihre Bücher sind einfach super.
Dieses Buch ist eine tolle Liebesgeschichte. Familien werden wieder zusammengeführt, die Liebe bringt die Menschen näher zusammen.
Ohne das Haus vorher im „realen“ Leben gesehen zu haben, kauft Ivy es, da sie einen kompletten Neuanfang brauchte. Als sie jedoch in das Haus einzieht, steht sie vor der einen oder anderen Herausforderung. Trotz des großen Renovierungszustandes des Hauses lässt Ivy sich nicht unterkriegen und bekommt tatkräftige Unterstützung. Sie freundet sich mit Phoene an und lernt den Immobilienhändler Ezra näher kennen. Er verwaltet und verkauft nicht nur Immobilien, sondern entpuppt sich auch noch als geschickter Handwerker.
Im Laufe der Geschichte lernt Ivy immer mehr neue Leute kennen und verzaubert zum Schluss die ganze Stadt.
Die Geschichte ist teilweise etwas traurig, bringt einen aber auch so manches mal zum schmunzeln.
- Eva Eich
Escape Room. Der erste Escape-Adventskalender
(16)Aktuelle Rezension von: NelebooksCover: Das Cover passt zu ähnlichen Büchern/Adventskalendern und hat somit einen Wiedererkennungseffekt von "Escape Room". Es ist etwas duster und somit passend zu einem Krimi/Thriller.
Geschichte: Die Geschichte zieht sich teilweise irgendwie etwas, da auch unnötige Informationen mitgeteilt werden. Die Charaktere lernt man nicht wirklich kennen und daher kann ich zu ihnen nicht wirklich viel sagen. Überrascht hat mich allerdings ganz schön das Ende. Ich hatte mir in die Richtung schon etwas gedacht, aber nicht so ausgeklügelt wie es dann tatsächlich war.
Rätsel: Die Rätsel fand ich teilweise gut und unterhaltsam und teilweise fand ich sie nicht so prickelnd. Generell war aber von jedem etwas dabei - über Wörter, Noten, Codes, Bilder etc.
Fazit: Es war ein ganz nettes Büchlein und auch ganz nett, es in der Vorweihnachtszeit zusammen zu lesen und zu rätseln, aber irgendwie hatte ich mir etwas mehr erhofft. Vielleicht war meine Anspruchshaltung aber auch einfach zu hoch. Ich denke, dass es jeder, der so etwas mag, getrost als Adventskalender lesen/verschenken kann. Man muss es nicht gehabt haben, aber es ist auch ganz nett.
- Erin Green
Das Weihnachtsbaumwunder
(34)Aktuelle Rezension von: Shona_RedstoneVon Anfang an war ich super in der Geschichte drin. Ich mochte es, wie das Buch aus drei Sichten erzählt wurde.
Die Charaktere waren sehr angenehm und der Schreibstil flüssig.
Trotzdem bin ich an manchen Stellen nicht so richtig weitergekommen. Es wurde ein wenig langwierig und anstrengend am Buch zu bleiben.
Aber ich finde es gut, dass das Buch nur über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen spielt und das Datum immer angegeben ist.
Alles in aller eine gute Geschichte für zwischendurch!
- Lotte R. Wöss
Weihnachtsglück auf Sylt
(50)Aktuelle Rezension von: pieni_tarinankertojaWeihnachtsglück auf Sylt von Lotte R. Wöss ist offenbar bereits der dritte Band der Magic-Christmas-Reihe und kann unabhängig von den anderen Teilen gelesen werden.
Also das unabhängig lesbar kann ich bestätigen, da ich die beiden Vorgänger nicht kenne. Es ist tatsächlich nicht schlimm und ich habe die Geschichte ohne Probleme verstanden.
In der Geschichte rund um die Witwe Leonie ist auch nicht von Anfang an alles glücklich. Nein, hier gibt es erst einmal einen langen und beschwerlichen Weg mit vielen Geheimnissen, Intrigen, einer tiefen Trauer und bei Matties sogar eine gehörige Portion Schuld.
Wieso er diese hat und was dazu geführt hat, dass Leonie quasi nach Sylt flüchtet, das erzählt die Autorin in einem sehr ruhigen und dennoch emotionalen Stil.
Ich habe einiges während des Lesens nicht direkt nachvollziehen können, da die entsprechenden Informationen teils bis zum Schluss als Geheimnis bewahrt worden sind und das war mir dann allerdings zu viel des Guten. Gab es dadurch einige Passagen, die sich leider etwas gummihaft angefühlt haben und es die Geschichte meiner Meinung nach auch nicht gebraucht hätte, um hier so eine Geheimniskrämerei zu machen. Nein, diesen Platz hätte man in der Story gerne mit anderen Dingen füllen können, denn anderes, was mich als Lesende jedoch brennend interessiert hat, wurde gar nicht erzählt oder eben nur angeteasert.
Leider sind die Figuren für mich dadurch nicht ganz so gut rüber gekommen.
Schade, denn an sich ist es eine super süße Romanze, in der beide Hauptfiguren einen Weg in ein neues Leben finden und sich dabei auch noch.
Mein Fazit dazu ist insgesamt, dass es eine schöne Liebesgeschichte mit tiefen Emotionen ist, jedoch nichts für ungeduldige Lesende, da es hier schon etwas braucht, um die Figuren und ihr Leben so ganz zu verstehen.
- Corinna Gieseler
Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company
(114)Aktuelle Rezension von: FavoleSFreda weiß gar nicht wie ihr geschieht, als ihr Kater Mr. Livingstone plötzlich anfängt zu sprechen und sie mit an den Nordpol nimmt, um Weihnachten zu retten. Und schon muss man sich zusammen mit Freda in der Christmas Company zurechtfinden und sich mit einem kleinen Team auf eine gefährliche Mission begeben.
Am Nordpol begegnet man wirklich vielen Wesen, denn es tauchen viele aus den unterschiedlichsten Mythologien auf. Gerade dies fand ich sehr spannend, kennt man hierzulande doch eher nur den Weihnachtsmann, seine Wichtel, Knecht Ruprecht oder Krampus. Doch hier tummeln sich noch weitere Wesen aus allerlei Ländern. Zusätzlich dazu gibt es auch mehrere Weihnachtsmänner, die alle je für bestimmte Orte zuständig sind.
Die Geschichte selbst unterhält auch sehr gut und hat doch die ein oder andere Überraschung parat. An Spannung wird hier nicht gegeizt und man fühlt oft so richtig mit Freda mit, besonders wenn es eisig kalt wird.
Wer ein nettes Buch zur Weihnachtszeit sucht, dem sie hier gut gedient.
- Pia Hepke
Wintermagie: Schneeflockenküsse und Sternenstaub
(88)Aktuelle Rezension von: SiramDieses Buch ist definitiv für alle die an Weihnachten, Magie und Zauber glauben & auch für alle, die es gerne wieder tun möchten.
Ich hab sehr schnell in die Geschichte reingefunden. Die Story von Susi bzw. das was ihr bisher passiert ist, ist einfach so Alltäglich und könnte jedem von uns passieren. Man kann sich alles so gut vorstellen und mit ihr fühlen. Das zieht sich aber durch das komplette Buch. In jeder Situation konnte ich mit den Figuren mitfühlen und mir alles bildlich vor meinem geistigen Auge vorstellen.
Das war meine persönliche Einläutung der Weihnachtszeit.
- Matt Haig
Das Mädchen, das Weihnachten rettete
(76)Aktuelle Rezension von: Roman-TippsNachdem der 1. Band der Weihnachts-Reihe von Matt Haig “Ein Junge namens Weihnacht” für mich zum Lieblingsbuch geworden ist, wollte ich unbedingt auch die Fortsetzungen lesen. “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” ist der 2. Band und konnte mich mit seiner Magie wieder überzeugen.
In “Ein Mädchen, das Weihnachten rettete” geht es um Amelia, das Kind, das als erstes vom Weihnachtsmann besucht wurde, und ein Problem, welches in Wichtelgrund zu einer Katastrophe führt. Amelia lebt mit ihrer Mutter und ihrem schwarzen Kater in ärmlichen Verhältnissen und versucht mit einer Arbeit als Kaminkehrermädchen ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Doch als ihre Mutter erkrankt und sie den Weihnachtsmann um Hilfe bittet, erscheint dieser nicht. Denn der hat leider ganz andere Probleme: Ein Angriff auf Wichelgrund sorgt dafür, dass Weihnachten dieser Jahr ausfällt. Es muss herausgefunden werden, wie es dazu kam. Doch im nächsten Jahr, als sich Amelias Leben vollständig zum Schlechten ändert, gibt es kaum noch Hoffnung – und Weihnachten droht wieder auszufallen. Und deshalb macht der Weihnachtsmann sich auf die Suche nach Amelia…
Der 1. Band hatte mir zwar ein bisschen mehr gefallen, aber auch der 2. Band besticht mit einer zauberhaften, magischen, schönen und herzerwärmenden Geschichte und Schreibstil und tollen Illustrationen. Genau richtig für gemütliche Lesetage im Winter. Und das Ende, wie es schließlich mit Amelia etc. weitergeht, hat mir auch richtig gut gefallen. Ich freue mich schon auf den 3. Band!
Fazit:
Eine wundervolle, magische, herzerwärmende und schöne Fortsetzung!
- Petra Schier
Vier Pfoten für ein Weihnachtswunder
(101)Aktuelle Rezension von: MuminluiseAuf 333 Seiten (auf meinem Reader) erzählt Petra Schier eine sehr romantische Weihnachtsgeschichte. Auch wenn dieser Roman schon 7 Jahre alt ist, für mich ist er einer der Wohlfühlbücher die zur Weihnachtszeit nicht fehlen dürfen.
Laura hat als Heranwachsende ihre Familie, ihr Zuhause und ihr Vertrauen verloren und das ausgerechnet an Weihnachten! Sie hasst alles was damit zu tun hat. Als sie nun als Marketing Chefin in den Sternbachschen Hotels anfängt, wird sie sowohl mit Familiären Zusammenhalt als auch mit Weihnachten konfrontiert. Und zwischen Panik,Hoffnung und Unsicherheit muss Laura einen Weg finden. Die zuckersüße Komponente in dieser Geschichte ist eindeutig die vierbeinige Gefährtin, deren Gedanken und Hundesprache in Worte gefasst wird. Der leicht kitschige Teil stammt aus der Interaktion des Weihnachtsmanns, Christkind und deren Helfer. Aber grad in der Weihnachtszeit macht diese Geschichte einfach Spaß und ich persönlich liebe die Familie Sternbach, zu der Frau Schier noch einige weitere Weihnachtsromane geschrieben hat.
- Angela Ochel
Ein Weihnachtsmann fürs Leben
(24)Aktuelle Rezension von: Tanjas BücherstübchenDer Schreibstil ist locker flockig und liest sich flüssig. Am Anfang war ich völlig begeistert von der Erzählung aus Sicht der 5jährigen Luisa, welche für ihre Mama zu Weihnachten einen Prinzen kaufen möchte. Und wo ginge das besser als im Kaufhaus Wunder, wo ihre Mama als Fotografin arbeitet. Luisa durchforstet die verschiedenen Abteilungen auf der Suche nach dem Prinzen, der nicht nur schön, reich und gescheit sein soll. Er soll ihre Mama auch abholen, wie der Mann von Frau Schmattke aus der Parfumabteilung und wissen was sie mag, so wie Herr Jordan bei seiner Frau. Mit Silke aus der Zeitschriftenabteilung erstellt sie eine Liste und hat immer mehr das Gefühl, dass Mama schon jemand im Auge hat. Das kann doch nicht Daniel der Hausdetektiv sein. Die Angestellten im Kaufhaus sind sympathische Charaktere. Der nervige und böse Geschäftsführer Herr Böttcher erinnert mich an Ebenezer Scrooge, Hauptsache die Kohle stimmt, alles andere ist egal. Aber lest selbst, ob ihn der Zauber der Weihnacht noch ändert und Luisa und das Kaufhaus noch ihr Wunder erleben.
Fazit:
Eine niedliche Geschichte, von der ich mir jedoch mehr versprochen hatte. Schön wäre gewesen, wenn die Handlung nicht nur aus Sicht der 5jährigen Luisa erzählt worden wäre. Oft wirkte sie für ihr Alter zu frühreif und altklug. Vielleicht kann ich mich aber auch nicht mehr genau erinnern, wie meine Mädels in dem Alter waren. Schade eigentlich, man hätte aus dem Thema mehr machen können. Deshalb gebe ich nur 3 von 5 Sternen dafür. - Sabine Städing
Petronella Apfelmus - Schneeballschlacht und Wichtelstreiche (Band 3)
(64)Aktuelle Rezension von: NephilimleserInhalt:
Es wird eine aufregende Adventszeit bei Petronella und den Kuchenbrands. Lea und Luis proben das Weihnachtsstück für den Weihnachtsmarkt der Stadt. Doch zuhause hängt der Haushegen schief: Beide streiten und es passieren seltsame Dinge: Luis Schlafanzug ist verknotet und Leas Adventskalender leer gegessen. Normalerweise ärgern sich die Zwillinge nicht oder ist das der Weihnachtswichtel Nisse der den Unfug treibt?
Bei Petronella ist es auch stressig; ihre drei Wetterhexenschwestern sind zu Besuch. Und sie sind keine "echten" Menschen gewöhnt. Da muss Petronella gut aufpassen, dass die drei keinen Unsinn anstellen.
Das Buch:
Das Buch ist wieder genau so schön gestaltet mit Illustrationen von SaBine Büchner wie die Vorgängerbände. Dieses Mal ist es sehr abwechslungsreich durch den Weihnachtswichtel und die Wetterhexen. Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Das Buch ist ein großer Spaß für Petronella Fans und nicht nur etwas für die Weihnachtszeit; dort versüßt es aber auch die Wartezeit bis zur Bescherung.
- Ebba D. Drolshagen
Elche unterm Weihnachtsbaum
(10)Aktuelle Rezension von: RavenDas Buch "Elche unterm Weihnachtsbaum" von Ebba D. Drolshagen ist 242 Seiten lang und bei Pendo erschienen. Das Buch gibt es in einer Hardcover- und Softcovervariante.
Das Hardcover hat griffige Leseseiten und einen abnehmbaren Buchumschlag.
Eine Weihnachtsgeschichtssammlung von skandinavischen Autoren und die dazugehörigen Rezepte aus dem Norden.
Die Geschichten sind sehr vielfältig, so dass sicherlich jeder seinen Favoriten findet. Dabei sind nicht immer nur die typischen, lustigen oder glanzvollen Erzählungen in diesem Werk, sondern teilweise auch ernste, teils traurige, teils seltsame, teils spannende Geschichten dabei. Zudem vermittelt das Buch einiges an Wissen über nordische Bräuche und schenkt einen interessanten Einblick in die skandinavische Weihnachtszeit. Besonders gelungen find ich die traditionellen Rezepte als Bonus. Mich hat das Buch richtig in Weihnachtsstimmung versetzt.
Fazit: Vielfältige, kunterbunte, skandinavische Weihnachtsgeschichten gepaart mit Wissen um die Bräuche des Nordens. Als Bonus gibts auch noch leckere, traditionelle Rezepte. Großartig!























