Bücher mit dem Tag "weihnachtsmann"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weihnachtsmann" gekennzeichnet haben.

276 Bücher

  1. Cover des Buches Der Weihnachtosaurus (ISBN: 9783570164990)
    Tom Fletcher

    Der Weihnachtosaurus

     (226)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Okay, es ist noch etwas hin bis Weihnachten,  trotzdem wollte ich gerne dieses Buch vorstellen. 

    Wir haben es letztes Jahr gelesen und es ist eines der schönsten Weihnachtsbücher welches ich kenne . Die Geschichte ist so wundervoll erzählt und die verschiedenen Buchseiten ganz liebevoll Illustriert.Es hat unheimlichen Spaß gemacht dieses Buch zu lesen und die Freude auf Band 2 im Dezember ist jetzt schon riesen groß. 😍📖


  2. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (313)
    Aktuelle Rezension von: DorGer

    Zum ersten Mal merkt man das kindliche Alter von Flavia - bei der Frage, ob es den Weihnachtsmann denn gibt, trotz rational versuchter Angehensweise.

    Die Hintergrundgeschichte der Familie wird hier auch etwas näher beleuchtet, obwohl vieles weiterhin im Dunkeln bleibt. 

    Ungeachtet dessen hat dieser Fall in mir das Gefühl ausgelöst, dass vielleicht ein Kapitel ausgelassen wurde. Hinweise wurden nicht aufgeklärt, Mord & Motiv waren schwach und die Auflösung innerhalb von gefühlten 2 Sätzen innerhalb einer Situation, die sich mir nicht erschlossen hat. Warum war Flavias Leben plötzlich in Gefahr? Wegen der Kratzspuren? So what? 

    Die letzten Bücher waren genial, das nächste hab ich bereits gekauft, die Serie bekommt somit noch eine Chance von mir.

    Aja, perfekt lektoriert. Merci dafür!

  3. Cover des Buches Wunder einer Winternacht (ISBN: 9783499248467)
    Marko Leino

    Wunder einer Winternacht

     (265)
    Aktuelle Rezension von: JenniferKrieger

    Hier geht's zur vollständigen Rezension auf meinem Blog.


    Rezension

    Der erste Satz des Buches ist der ungewöhnlichste Beginn einer Weihnachtsgeschichte, den ich jemals gelesen habe. Auf jeden Fall ein geschickter Schachzug, denn so war ich gleich noch neugieriger auf die Geschichte. Der Grund für diesen merkwürdigen Beginn ist, dass die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt: Die Erzählung, wie Nikolas vor vielen, vielen Jahren zum Weihnachtsmann wurde, ist eingebettet in eine kleine Rahmenhandlung, die zur heutigen Zeit spielt. Zwei Jungen sind bei ihrem Großvater zu Besuch und er erzählt ihnen Nikolas Geschichte. Nicht nur über die Erzählung an sich, sondern auch über Gegenstände und andere Aspekte wird dabei eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart geschlagen. Dadurch fühlt sich die Geschichte an wie echtes Zeitgeschehen.


    Das ist auch der Punkt, der mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat: Dass sie, abgesehen von einigen Details am Ende, tatsächlich wahr sein könnte. Es ist eine auf der Logik und den Gesetzen unserer Welt basierende Geschichte. Magie, Wichtel und andere fantastische Elemente, die normalerweise in keiner Weihnachtsgeschichte fehlen, spielen hier keine Rolle. Der kleine Nikolas ist ein ganz normaler Mensch, der mit seinen eigenen Händen und der Technik seiner Welt Weihnachtsgeschenke herstellt und sie des Nachts persönlich vor den Türen seiner bisherigen Pflegefamilien ablegt. Das Buch erzählt, wie dieses Unterfangen immer größere Ausmaße annimmt, wie Nikolas diese Schwierigkeiten bewältigt und wie es dazu kam, dass heutzutage Eltern die Geschenke unter den Baum legen. Es hat mich sehr beeindruckt, wie der Autor eine Weihnachtsgeschichte erzählt hat, an die auch diejenigen glauben können, die wissen, dass es den Weihnachtsmann nicht wirklich gibt, weil das Buch als Tatsachenbericht und nicht als Fantasy-Geschichte konzipiert ist.


    Obwohl mir die Geschichte insgesamt gut gefallen hat, gab es einzelne Aspekte, insbesondere am Anfang, die mich nicht restlos überzeugen konnten oder an die ich mich erst gewöhnen musste. Zum einen ist das der Name des Protagonisten: Nikolas. Es ist nicht die erste Weihnachtsgeschichte, die ich lese, in der der Protagonist Nikolas heißt. Und auch diesmal hatte ich am Anfang wieder Schwierigkeiten, mich daran zu erinnern, dass es in dem Buch um den Weihnachtsmann geht und nicht um den Nikolaus.

    Außerdem muss ich gestehen, dass mir die Geschichte an manchen Stellen fast schon zu traurig war. Nikolas muss sehr viel durchmachen in seinem Leben und das geht nicht spurlos an ihm vorbei. Teilweise wird er regelrecht depressiv und in diesen Momenten ging die märchenhafte Weihnachtsstimmung ziemlich verloren. Für mich ist die Advents- und Weihnachtszeit eigentlich immer eine fröhliche Zeit, in der ein Buch mit so vielen traurigen Momenten beinahe die Stimmung ein wenig verdirbt.


    Fazit

    Obwohl ich anfangs Schwierigkeiten mit dem Namen des Protagonisten hatte und mir das Buch an einigen Stellen fast schon zu traurig war, hat es mir gut gefallen. Es schlägt geschickt eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart, sodass sich die Geschichte anfühlt wie echtes Zeitgeschehen. Dazu trägt auch bei, dass der Autor im Grunde auf Magie und dergleichen verzichtet und stattdessen eine Geschichte erzählt, die auch nach der Logik unserer Welt wirklich wahr sein könnte. „Wunder einer Winternacht“ erzählt eine Weihnachtsgeschichte, an die auch Erwachsene glauben können, und bekommt dafür vier Schreibfedern.

  4. Cover des Buches Verliebt für eine Weihnachtsnacht (ISBN: 9783956497865)
    Sarah Morgan

    Verliebt für eine Weihnachtsnacht

     (116)
    Aktuelle Rezension von: lunalulu34

    Harriet Knight ist eine schüchterne, liebenswerte Hundesitterin, die es sich vornimmt jeden Tag etwas zu tun, was sie eigentlich nicht tun möchte. Sie will selbständiger werden. Das ganze läuft auch mehr oder weniger gut, bis sie auf den Arzt Ethan Black trifft. Der soll auf Madi, die Hündin seine Schwester aufpassen, hat aber keine Ahnung von Hunden. Aufgrund des fehlenden Verständnisses geraten Harriet und Ethan auch erstmal mächtig aneinander. Und zu allem Überfluss löst er bei Harriet auch wieder ihr Stottern aus. Etwas dass sie seit einigen Jahren eigentlich unter Kontrolle hat. Um Madi zu helfen müssen die beiden aber wohl oder übel Zeit miteinander verbringen und dabei entstehen bei beiden Gefühle, die sie nicht lange verstecken können. 

    Der Schreibstil ist sehr angenehm. Alles wurde schön detailreich beschrieben. Das Buch hat relativ langsam begonnen und man hat erstmal die beiden Hauptcharaktere kennengelernt. Es war alles wunderbar und glaubhaft erzählt, sodass man sich in Harriet und Ethan hineinversetzen konnte (auch wenn man weder von Hunden noch vom Job in der Notaufnahme eine Ahnung hat) Sobald sich die beiden dann das erste mal begegnet sind möchte man zum einen wissen wie es weitergeht und zum anderen möchte man wissen, wieso diese 2 Menschen verschiedener nicht sein können. Was hat sie zu den Menschen gemacht, die sie jetzt sind. Harriet hat dabei eine wie ich finde recht bewegende Geschichte, die zeigt, was für eine unglaublich starke Frau sie doch ist. Ethan hat aber auch schon einiges in seinem Leben hinter sich und es ist unglaublich schön zu lesen, wie diese Beiden sich gegenseitig beeinflussen und helfen. Die Geschichte spielt in der Winter bzw. Vorweihnachtszeit, ist daher kein reines Weihnachtsbuch und kann problemlos an kalten Wintertagen gelesen werden. Eines meiner absoluten Highlights dieses Jahr und ich habe vor noch weitere Bücher der Manhatten in Love Reihe zu lesen 

    Fazit: Für Jeden, der in der kalten Jahreszeit etwas Schönes und Romantisches mit Tiefgang lesen möchte ist dieses Buch eine absolute Leseempfehlung

  5. Cover des Buches Der Schmetterling (ISBN: 9783959672054)
    Gabriella Ullberg Westin

    Der Schmetterling

     (127)
    Aktuelle Rezension von: ATWOOD94

    Der Krimi hat mich als solcher überzeugt. Der neue Ermittler Johan Rokka ist ein interessanter Charakter mit Ecken und Kanten, aber trotzdem sympathisch. Seine Rückkehr von Stockholm in seinen (kleinstädtischen) Heimatort gestaltet sich nicht so leicht, wie er sich das vorgestellt hat und bietet auch für die weitere Reihe sicher noch interessante Möglichkeiten. Sein Team ist nicht ganz besonders, aber doch ein bisschen 'quirky', allerdings überzeugen mich von den Frauenfiguren nur einige wenige. Das ist ein wenig schade, tut dem Krimigenuss jedoch keinen Abbruch. Die Krimistory an sich ist überzeugend, nicht komplett vorhersehbar und es ist spannend bis zum Schluss. Ich werde bei Gelegenheit auf jeden Fall weitere der Krimis aus der Reihe lese

  6. Cover des Buches Ein Junge namens Weihnacht (ISBN: 9783423280884)
    Matt Haig

    Ein Junge namens Weihnacht

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Kaito

    Auch der Weihnachtsmann war einmal ein Kind.


    Inhalt:

    Als der Weihnachtsmann noch ein Junge war, hieß er Nikolas und wuchs in großer Armut mitten in Finnland in einer kleinen Holzhütte auf. 

    Er begibt sich allein auf eine gefährliche Reise an den Nordpol, um seinen Vater zu finden. Haarsträubende Abenteuer, fliegende Rentiere und einem gewalttätigen Troll erwarten ihn und er stellt fest: Wichtel gibt es wirklich! 


    Meinung:

    Ein Buch über die Jugend des Weihnachtsmanns, da war ich sofort neugierig!

    Und ziemlich schnell habe ich festgestellt, dass es keine besonders schöne Jugend war. Somit ist klar, dass dieses Buch kein klassisches Kinderbuch bzw. keine klassische Weihnachtsgeschichte ist. Alles wirkt irgendwie bedrückt und ein wenig düster. Und hin und wieder wird es auch ganz schön brutal. Aber auch der Humor kommt nicht zu kurz, zumindest wenn man die schwärzere Version davon mag.


    Trotz vieler Probleme und Rückschläge gibt Nikolas niemals auf. Das und sein Entschluss, Fröhlichkeit und Glück in die Welt zu bringen, machen ihn zu einem sehr sympathischen Protagonisten, dem man alles erdenklich Gute wünscht.

    Sein turbulentes Abenteuer wird von vielen Illustrationen begleitet, die mich immer wieder sehr an einen Tim Burton Film oder ein Werk von Neil Gaiman erinnert haben. 


    Inhaltlich würde ich dieses Buch nicht wirklich als Kinderbuch bezeichnen. Einfach weil es ziemlich düster ist. Sprachlich ist es aber leicht verständlich und lässt sich sehr flüssig lesen. Die Kapitel sind nicht zu lang. Die Figuren lassen sich auch ohne Illustrationen sehr gut unterscheiden. Einige von ihnen habe ich regelrecht hassen gelernt, aber die “Guten” waren mir sehr schnell sympathisch.


    Fazit:

    Eine Weihnachtsgeschichte die mich überrascht und begeistert hat. Eine ausgeflippte Handlung und eine gute Prise schwarzer Humor sind die Bühne für einen mutigen jungen Helden, der einmal der Berühmteste Mann der Geschichte werden wir. Kann man auch außerhalb der Weihnachtszeit lesen.


  7. Cover des Buches Das Mädchen, das Weihnachten rettete (ISBN: 9783423281287)
    Matt Haig

    Das Mädchen, das Weihnachten rettete

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Das Mädchen, das Weihnachten rettete ist das zweite Weihnachtsbuch von Matt Haig. Erschienen ist das Buch im dtv Verlag.

     

    Klappentext:

    Das achtjährige Waisenkind Amelia fristet ein kärgliches Dasein als Kaminkehrmädchen und hofft inständig auf Rettung durch den Weihnachtsmann. Der ist jedoch mit einem ganz anderen Problem schwer beschäftigt: Überall auf der Welt wird der Weihnachtszauber immer schwächer – wenn das so weitergeht, droht Weihnachten auszufallen! Kann mit Amelias Hilfe der Weihnachtzauber gerettet werden?

     

    Meine Meinung:

    Auch die zweite Weihnachtsgeschichte von Matt Haig hat mir sehr gut gefallen. Sie lassen sich einfach wunderbar lesen und passen so toll in diese Jahreszeit.

    Die Geschichte ist so zauberhaft, dass man nicht möchte, dass sie endet. Sie war zum Ende hin auch noch richtig spannend mit interessanten Wendungen.

    Auch hier hat mir der versteckte Witz sehr gut gefallen. Die Witze kommen nicht einfach nur plump daher, sondern sind geschickt in die Story mit eingebunden.

    Auch dieses Buch kann ich jedem ans Herz legen, der Weihnachtsbücher mit dem besonderen Extra mag.

  8. Cover des Buches Dash & Lily (ISBN: 9783570311912)
    Rachel Cohn

    Dash & Lily

     (435)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Drei Tage vor Weihnachten entdeckt Dash in seiner Lieblingsbuchhandlung ein rotes Notizbuch. Darin befindet sich ein Rätsel von Lily, das den Finder des Notizbuches zu einem Spiel herausfordert. Dash ist neugierig und lässt sich darauf ein. Allerdings verändert er die Spielregeln. So beginnt eine Schnitzeljagd, bei der Dash und Lily sich mithilfe des Notizbuches gegenseitig quer durch das winterliche Manhattan schicken. Die beiden treffen sich nie persönlich, jedoch lernen sie sich über die Notizen immer besser kennen, sodass beide den Wunsch hegen, sich zu treffen. Sollen sie es wagen? Sind die beiden tatsächlich mutig genug für ein Winterwunder und ein Treffen im realen Leben?

    Meinung:
    Die Idee dieser Geschichte gefällt mir außerordentlich gut. Der lockere und leichte Schreibstil der beiden Autoren verbreitet eine Atmosphäre der besonderen Art. Die Lovestory rund um Dash und Lily hat mich in Weihnachtsstimmung versetzt und mich ins winterliche New York mitgenommen. Die Geschichte ist immer abwechselnd aus der Sicht von Dash und Lily geschrieben, sodass wir einen guten Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden erhalten. Übrigens haben sich die Autoren beim Schreiben abgewechselt. Auf ein Kapitel von Levithan folgt eines von Cohn, wobei Levithan aus der Sicht von Dash und Cohn aus der Sicht von Lily schreibt. Neben den beiden Protagonisten gibt es eine Vielzahl sympathischer Nebencharaktere, die man alle schnell ins Herz schließt. Leider schwächelt die Geschichte an ein paar wenigen Stellen, sodass ich dieses Buch trotz Weihnachtsfeeling und einem grandiosen Setting nicht mit der vollen Punktzahl bewerten kann.

    Fazit:
    Mit diesem Buch zur Netflix Serie hat mir das Autoren-Duo Rachel Cohn & David Levithan ein wahres Winterwunder beschert. Auf mich ist der weihnachtliche Zauber des Big Apple übergegangen und deshalb vergebe ich sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  9. Cover des Buches Sleepless in Manhattan (ISBN: 9783736315402)
    Vi Keeland

    Sleepless in Manhattan

     (92)
    Aktuelle Rezension von: sabineslesewelt

    Worum geht es?

    Ihre Liebesgeschichte beginnt mit einem Brief ...


    ... einem Brief von einem kleinen Mädchen, das sich eine Freundin für seinen Vater wünscht. Sebastian Maxwell hat vor einigen Jahren seine Frau verloren und erzieht seine zehnjährige Tochter Birdie nun allein. Als Sadie auf der Suche nach der Verfasserin der herzzerreißenden Briefe an seiner Haustür auftaucht, denkt er nicht an die Liebe. Doch nach einem Blick in ihre blauen Augen schlägt sein Herz schneller, und er beginnt das erste Mal seit Langem an ein neues Glück zu glauben. Aber dann muss er feststellen, dass alles auf einer Lüge basiert ...



    Meinung

    Ich liebe beide Autorinnen und zusammen harmonieren sie so toll. Ich könnte wirklich nicht sagen, wer welche Kapitel geschrieben hat, so ähnlich ist ihr Schreibstil. 

    Sadie ist etwas verrückt, sehr emotional und mitfühlend. Sie schrickt vor nichts zurück und versucht, jedem zu helfen. 

    Sebastian ist ein sehr beschützender Vater, der für seine Tochter alles tun würde. Er stellt seine eigenen Bedürfnisse hinten an, ist sehr rücksichtsvoll und verständnisvoll. 

    Die Handlung hat mich sofort fesseln können. Ich war sofort im Buch drinnen und konnte mich gut in die Handlung hinein versetzen. 

    Das Buch ist sehr emotional, tiefgründig und bewegend. Es hat das gewisse Maß an Tiefe, Humor und Emotionen. Es hat mich sogar mehrmals zum Weinen gebracht. 

    Das Ende hat mir sehr sehr gut gefallen, auch wenn ich den Epilog ein bisschen holprig fand.


                                                                                           Cover

    Das Cover so wunderschön.  

                                                                    Fazit

    Wie immer ein sehr bewegendes, emotionales Buch. Ich liebe es.

  10. Cover des Buches Ein Weihnachtshund auf Glücksmission (ISBN: 9783959736862)
    Petra Schier

    Ein Weihnachtshund auf Glücksmission

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Lujoma

    Annalena ist eigentlich recht zufrieden mit ihrem Leben. Als Autorin stellt sich so langsam Erfolg ein und Asco, ein fröhlicher Border Collie, den sie aus dem Tierheim hat, leistet ihr Gesellschaft. Nervig ist nur der Baulärm aus dem Nachbarhaus, aber da dauert es nicht mehr lange und der neue Besitzer zieht ein. Annalena ist wenig begeistert, dass es sich dabei ausgerechnet um Christian handelt. Von dem hatte sie gehofft, dass sie ihm nie wieder begegnet. Auch wenn es beide nicht zugeben, so sind da noch Gefühle füreinander. Doch die Vergangenheit ist nicht vergessen, hält besonders Christian gefangen. Zum Glück ist da Asco und die Hilfe vom Weihnachtsmann und seinen Elfen. Gelingt es ihnen für ein Happy End zu sorgen?


    Ich habe schon einige Weihnachtsbücher von Petra Schier gelesen und auch dieses hat mir wieder gut gefallen. Die Geschichte ist abwechselnd aus Annalenas, Christians und Ascos Sicht erzählt, so dass man alle drei gut kennen lernt und ihre Gedanken und Gefühle versteht. Es geht um Familie und Freundschaft, Vergangenheitsbewältigung, Trauer, Verstehen und Annahme, Füreinander da sein, Liebe…. Und darüber liegt viel Weihnachtszauber.

    Ganz schnell ins Herz geschlossen habe ich Asco, der ein fröhlicher Hund ist, obwohl er Schweres erlebt hat. Bezaubernd ist immer wieder, wenn er plötzlich seine kleinen Kunststücke zeigt. Aber auch Annalena und Christian mochte ich sehr und ich bin glücklich über das Happy End.


    „Ein Weihnachtshund auf Glücksmission“ ist ein wunderschöner Roman für kuschelige Stunden in der Advents- und Weihnachtszeit. Gern empfehle ich das Buch weiter.

  11. Cover des Buches Das Wunder von R. (ISBN: 9783948230159)
    Francesca Cavallo

    Das Wunder von R.

     (108)
    Aktuelle Rezension von: buecherwuermchen_lau

              Was ein tolles Buch, traumhaft, märchenhaft,traurig und dann ein tolles Happy End! Was will man mehr in einer tollen Weihnachtsgeschichte. 

    Das Cover lässt einen schon Rätseln welch eine Geschichte hinter dem tollen Motiv wohl steht. 

    Es hat so etwas magisch schönes an sich.

    Der Inhalt in kurzen Worten damit nicht zu viel verraten wird.

    Traurig fängt es an,man zieht in einen neuen Ort, R., kennt keinen,2 Mütter und 3 Kinder allein und aller anfang ist schwer. 

    Doch was magisches passiert da,ein Brief vom Weihnachtsman taucht auf,Wichtel....ein Geheimniss.

    Doch woher kommen all die Geschenke?? Gestohlen??? Missverständniss????

    Was Kinder nicht alles verrichten können, der einsame Weihnachtsabend endet viel überraschender als gedacht. 

    Was eine tolle märchenhafte Geschichte. Traumhaft geschrieben. Man verfällt gedanklich direkt nach R.! 

    Schreibstyl ist kindgerecht geschrieben, zum selbst lesen und vorlesen! 

            

  12. Cover des Buches Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company (ISBN: 9783747800034)
    Corinna Gieseler

    Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company

     (78)
    Aktuelle Rezension von: kinderbuchschatz

    Weihnachten und Abenteuer sind einfach eine geniale Mischung, sodass ich mich auch sehr auf dieses Buch „Die fantastischen Abenteuer der Christmas Company“ von Corinna Gieseler, erschienen im @hummelburgverlag , gefreut habe. 

    Inhalt: Es ist der 6. Dezember, also Nikolaustag, und Freda soll eigentlich ihre Hausaufgaben machen als das Telefon klingelt und jemand Mr. Livingstone sprechen möchte. Das wäre eigentlich nichts besonderes, wenn Mr. Livingstone nicht ein Kater wäre. Dieser nimmt den Hörer und fängt sogar an zu sprechen. Es scheint ein Notfall bei der Christmas Company zu geben und sofort machen sich der Kater und Freda auf den Weg zum Nordpol. Ein Abenteuer folgt dem nächsten und schließlich ist sogar Weihnachten in Gefahr.

    Fazit: Ein modernes Weihnachtsmärchen, das trotzdem viele alte Weihnachtsfiguren und -bräuche aufleben lässt. Da muss man schon sehr aufpassen alles auseinander zu halten. Manches ist allerdings im Anhang nachzulesen. Auf jeden Fall ist es eine interessante Kombination. Protagonistin Freda wird direkt ins kalte Wasser geworfen, wenn man bedenkt, dass sie sich eigentlich am liebsten zu Hause in den sicheren vier Wänden verkriecht. Das Buch hat 22 Kapitel und beginnt immer mit einer kleinen, besonderen schwarz-weiß Illustrationen. Die Geschichte ist sehr spannend, da man nie genau weiß, welche Überraschung als Nächstes kommt. Neben dem besonderen weihnachtlichen Setting bietet die Erzählung auch Aspekte wie Mut und Zusammenhalt. Ein Weihnachtsbuch mit viel Action und Fantasie. 💕 

  13. Cover des Buches Petronella Apfelmus - Schneeballschlacht und Wichtelstreiche (ISBN: 9783414824271)
    Sabine Städing

    Petronella Apfelmus - Schneeballschlacht und Wichtelstreiche

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Wer dachte, im Herbst herrsche bei Familie Kuchenbrand Hochbetrieb, sollte dort ein paar Tage vor Weihnachten vorbeischauen.

    Petronella Apfelmus hat einen fiesen Schnupfen und ausgerechnet jetzt erwartet sie Besuch von ihren Schwestern. Ihre Apfelmännchen pflegen Petronella wieder gesund, so dass sie rechtzeitig ihr Apfelhaus für den Weihnachtsbesuch herrichten kann.

    Die Zwillinge Lea und Luis freuen sich derweil auf Wichtelgeschenke, den ersten Schnee und eine Schneeballschlacht.

    Doch irgendetwas geht im Müllerhaus nicht mit rechten Dingen zu: Dinge verschwinden, tauchen auf mysteriöse Weise woanders wieder auf  ... Die Zwillinge verdächtigen sich gegenseitig und es herrscht dicke Luft.

    Was für ein Durcheinander! Doch Petronella hat schon eine Ahnung, wer hinter den Streichen steckt.


    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre (zum Vorlesen)

    oder für geübte Leser ab 8 Jahren


    Illustrationen:

    Zahlreiche zauberhafte Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung. Auf fast jeder Doppelseiten finden sich mindestens eine kleine bis mittelgroße Zeichnung, teilweise sind sogar Szenen ganzseitig dargestellt.

    Der Zeichenstil gefällt sehr und trotz der schwarz-weißen Illustrationen wirken die Charaktere lebendig und "rotwangig". Der kleine Weihnachtswichtel Nisse ist herrlich niedlich.

    Viele kleine und große Bilder laden zum Entdecken ein und die weihnachtliche Stimmung spiegelt sich auch in den Zeichnungen wider.


    Mein Eindruck:

    Dies ist der dritte Band der Reihe. Man muss die vorherigen aber nicht zwingend gelesen haben, da das Abenteuer abgeschlossen ist und die Charaktere innerhalb der Geschichte ausreichend vorgestellt werden.

    Petronella Apfelmus, die kleine Apfelhexe, lebt - wie soll es anders sein - in einem Apfel am Baum. Letzterer steht im Garten der Zwillinge Luis und Lea Kuchenbrand.

    Die kleine Hexe - ebenso die Kinder - schrumpfen mit jeder Sprosse, die sie auf der Leiter zurücklegen, ein kleines bisschen mehr bis sie - oben angekommen - ins winzige Apfelhaus passen.

    Die Charaktere - magische wie menschliche - sind liebevoll und detailliert gestaltet. Es wimmelt nur so von magischen Wesen, z. B. die Apfelmännchen Gurkenhut und Spargelzahn, der Hirschkäfer Lucius oder Feen, die in Hyazinthen leben.

    Luis und seine Zwillingsschwester Lea sind aufgeweckt und neugierig. Wie jedes Geschwisterpaar wird auch mal gestritten und sich anschließend wieder versöhnt.

    Petronellas Schwestern, die drei Wetterhexen Belinda, Merlina und Wilma sorgen mit ihrer Ankunft für viel Trubel und Aufsehen.

    Der kleine Weihnachtswichtel Nisse, der im Müllerhaus sein Unwesen treibt, hat es faustdick hinter den Ohren. Seine Streiche sorgen für Chaos bei den Kuchenbrands und für viele Lacher beim Leser.

    Die Liebe zum Detail wird nicht nur bei der Gestaltung der Charaktere deutlich. 

    Das dritte Abenteuer der sympathischen Junghexe ist kindgerecht, spannend und humorvoll erzählt. Schneeballschlacht, Krippenspiel, Wichteln, Weihnachtsbäckerei, Christbaum schmücken und Lieder singen. All dies verbreitet eine wunderschöne und weihnachtliche Stimmung. 
    Freundschaft und Zusammenhalt werden in dieser Geschichte erneut großgeschrieben.

    Auch das Lesebändchen sollte Erwähnung finden. Bei solchen kleinen Feinheiten schlägt das Buchliebhaberherz gleich höher.

    Wir sind gespannt auf die weiteren Abenteuer und geben für dieses eine klare Leseempfehlung für alle Kinder, die magische Geschichten und lustige Streiche lieben.


    Fazit:

    Eine spannende, lustige und fantasievolle Wintergeschichte, die weihnachtliche Stimmung verbreitet.

    Zahlreiche wunderschöne schwarz-weiß Illustrationen und die sympathischen Charaktere verzaubern auf Anhieb.

    (Vor-) Lesespaß für Groß und Klein.

    ... 

    Rezensiertes Buch "Petronella Apfelmus - Schneeballschlacht und Wichtelstreiche" aus dem Jahr 2015

  14. Cover des Buches Krampus (ISBN: 9783426653340)
    Brom

    Krampus

     (79)
    Aktuelle Rezension von: MarvinTheBookWizard

    Vorab: Die Geschichte war ein gelungener Ritt, herrlich schaurig mit alten Mythen und Gestalten. Die Legende des Krampus wird hier in ein sehr interessantes und gelungenes Gewand gesteckt. Ebenso wird mit dem "Weihnachtsmann", wie man ihn heute kennt, ordentlich aufgeräumt. 

    Mich hat die Geschichte an manchen Stellen stark an "Der Kinderdieb" von Brom erinnert, aber das liegt vor allem daran, dass Brom einfach diesen gewissen Hang hat, manche Themen immer wieder aufzuarbeiten. Was keinesfalls schlecht ist, denn er verleiht jeder Figur und jeder Tat einen gelungenen Zauber.

    Worum geht es? Ein versumpfter Musiker namens Jesse wurde von seiner Frau verlassen, die (natürlich) die gemeinsame kleine Tochter mitgenommen hat. Die Frau ist nun das neue Lieblings-Spielzeug eines 60jährigen Polizeichefs, der ihr und ihrer Tochter verhoffte Sicherheit verspricht. Leider hat es dieser alte Widerling schon länger auf Jesse abgesehen. Als wäre Jesses Leben nicht schon kompliziert genug, gelangt in einer Nacht der Sack des Weihnachtsmann, oder viel mehr KRAMPUS SACK, in seine Hände und das Abenteuer nimmt seinen Lauf...

    Was hat mir gefallen? 

    Mir haben fast alle Figuren gut gefallen, selbst die "Arschlöcher" unter ihnen hatten wie für Brom typisch ihre Gründe so zu sein, wie sie sind. Die Dialoge waren gewohnt stark und es gab immer Spannung, Spannung und noch mehr Spannung.

    Was hat mir nicht gefallen?

    Jesses Motivation, seine Familie zurückzugewinnen, war äußerst ermüdend. Die Figur der klischeehaften "Linda" war so anstrengend zu lesen, dass ich das Buch teilweise wirklich weglegen musste und die Augen verdreht habe. Jesse Frau löste in mir keinerlei Sympathie aus. Sie war ein einziges Werkzeug, um die Geschichte in eine geplante Richtung zu lenken. Die letzten 50 Seiten ruinierten quasi mein komplettes Lesevergnügen. Daher ist es nicht überraschend, dass mich das Ende fast sauer gemacht hat. Es wirkt erzwungen und auf Biegen und Brechen in eine "glückliche" Richtung gebogen, was hier einfach nicht passt.

    Fazit: Ein spannendes Buch, dessen Ende für Brom-Fans etwas ungewohnt ist


     

  15. Cover des Buches Schweinsgalopp (ISBN: 9783442437795)
    Terry Pratchett

    Schweinsgalopp

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    In Terry Pratchetts „Scheibenwelt“ gibt es kein Weihnachten. Das Weihnachtsfest wie wir es kennen kann dort nicht stattfinden, weil die damit verbundene christliche Mythologie auf der Scheibenwelt gänzlich unbekannt ist. Allerdings sind viele der Bräuche, die wir bis heute anlässlich von Weihnachten und Silvester praktizieren, deutlich älter als das Christentum. Deshalb hatte Pratchett keinerlei Hemmungen, mithilfe dieser Traditionen für den 20. Band „Schweinsgalopp“ eine Scheibenwelt-Variante von Weihnachten zu entwickeln, die natürlich etwas anders ausfällt. Weihnachten feiert man nicht dort nicht vom 24. bis 26. Dezember, man feiert es an Silvester und Kinder werden nicht vom Weihnachtsmann besucht, sondern vom Schneevater. Bisher jedenfalls…

    Überall auf der Scheibenwelt feiert man Silvester. Zum Jahreswechsel wird dekorativ geschmückt, Familien kommen zusammen und alle Kinder warten ungeduldig auf den Schneevater. Eingehüllt in einen roten Mantel fliegt der Schneevater in seinem von vier mächtigen Ebern gezogenen Schlitten durch die Silvesternacht, besucht jedes Haus und belohnt brave Kinder mit Geschenken. Doch dieses Jahr ist das Fest bedroht. Der Schneevater ist verschwunden. Der Glaube an ihn erlischt. Das resultierende Glaubensvakuum erweckt zahllose Mini-Gottheiten zum Leben, die niemand braucht und die jede Menge Ärger verursachen. Ein Ersatz muss her. Da niemand sonst den Job übernehmen kann, springt Tod ein. Sein Kostüm sitzt zwar nicht richtig und mit dem fröhlichen Lachen hat er so seine Probleme, aber Geschenke zu verteilen gelingt ihm erstaunlich gut. Währenddessen versucht seine überaus vernünftige Enkelin Susanne herauszufinden, was mit dem echten Schneevater passiert ist. Wo ist er? Wurde er entführt? Und was hat eigentlich die Zahnfee mit seinem Verschwinden zu tun?

    „Schweinsgalopp“ ist ein Bonbon mit einem Kaugummi in der Mitte: Man lutscht und lutscht und lutscht, bis sich Geschmack und Konsistenz ganz plötzlich verändern und man etwas völlig anderes erhält, als man ursprünglich erwartete. Bis kurz vor Schluss ist dieser 20. Band der „Scheibenwelt“-Reihe ein gewohnt amüsantes Spektakel voller absurder Dialoge und liebenswerter Charaktere, das mich oft zum Lachen brachte. Gerade, wenn man den Roman um die Weihnachtszeit herum liest, macht es großen Spaß, die Silvesterbräuche auf der Scheibenwelt – speziell in der Metropole Ankh-Morpork, in der „Schweinsgalopp“ überwiegend spielt – mit unseren Weihnachtsbräuchen in der Realität zu vergleichen. Vieles ist anders, aber keineswegs fremd, wodurch ein satirisch-parodistischer Wiedererkennungswert entsteht, der eine vergnügliche Lektüre garantiert. Ich fand mich zwischen den beschriebenen Traditionen sehr schnell zurecht, weil der Kern des Festes derselbe ist, der unser Weihnachten kennzeichnet, inklusive aller Hürden und Konflikte. Ein Zusammentreffen der gesamten Familie führt auch auf der Scheibenwelt gerne mal zu Streitigkeiten und die Frage, wie hoch der Stellenwert des Konsums anlässlich eines Feiertages, an dem das Schenken im Mittelpunkt steht, sein sollte, begleitet die ganze Geschichte. Dieser Aspekt des Romans wird hauptsächlich durch Tods Rolle darin transportiert. Da Tod in „Schweinsgalopp“ für den verschwundenen Schneevater einspringt und bekanntermaßen ab und zu Schwierigkeiten hat, menschliches (bzw. sterbliches) Verhalten nachzuvollziehen, nutzt Terry Pratchett seine Perspektive des Außenseiters, um unser Benehmen an Weihnachten mit einem Augenzwinkern zu hinterfragen. Ich fand es nicht im Mindesten überraschend, dass es Tod gefällt, den Schneevater zu mimen. Der Schneevater ist in der Mythologie der Scheibenwelt, die Pratchett plausibel illustriert, eine äußerst positiv konnotierte Figur, die mit Emotionen wie Dankbarkeit und Freude assoziiert wird. Sein Daseinszweck ist im Geben definiert und steht Tods üblicher Aufgabe damit diametral gegenüber, wodurch dem Schnitter neue Einblicke in das Wesen der Sterblichen gewährt werden. Ich freute mich für ihn, dass ihm diese einzigartige Erfahrung zuteilwird, denn besonders die Kinder der Scheibenwelt haben keine Probleme, ihn als etwas merkwürdigen Schneevater zu akzeptieren. Kinderglaube ist exakt das Motiv, das „Schweinsgalopp“ am Ende von einem Bonbon in einen Kaugummi verwandelt. Pratchett präsentiert die sehr interessante These, dass wir als Kinder lernen müssen, an Entitäten wie den Weihnachtsmann (oder den Schneevater) zu glauben, um als Erwachsene an abstrakte, nicht greif- und beweisbare Konzepte wie Güte, Gerechtigkeit und Großzügigkeit glauben zu können. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und deutet an, dass diese Konzepte, die so wichtig für unser Miteinander sind, ausschließlich existieren, weil wir an sie glauben. Durch diese philosophische Überlegung ist „Schweinsgalopp“ meiner Meinung nach einer der tiefsinnigsten „Scheibenwelt“-Romane, der eine wundervolle Botschaft vermittelt, die den Geist von Weihnachten zauberhaft aufgreift.

    „Schweinsgalopp“ ist kein herkömmlicher Weihnachtsroman. Dennoch ist es ein Buch, das hervorragend in die Weihnachtszeit passt und mich sogar in Weihnachtsstimmung versetzte. Deshalb verzeihe ich Pratchett, dass er den Vermisstenfall des Schneevaters und dessen Verbindung zur Zahnfee erst spät und recht widerwillig aufklärt. Das Kunststück, eine überzeugende Kehrtwende von ulkigem Klamauk zu tiefgründigem Philosophieren hinzulegen, ist beeindruckend und gestaltete die Lektüre für mich überraschend nachdenklich und befriedigend. Terry Pratchett begnügte sich eben nicht damit, sich über menschliches Verhalten lustig zu machen und dafür schätze ich ihn ungemein. Besonders zum Jahresende ist die besinnliche Note, mit der „Schweinsgalopp“ schließt, angemessen und hinterlässt etwas, das wir alle in unseren Herzen als wahr erkennen: Unser Glaube formt unsere Realität.

  16. Cover des Buches Liebesnacht mit einem Mörder (ISBN: 9783442360260)
    J. D. Robb

    Liebesnacht mit einem Mörder

     (109)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_

    Achtung: Band 7 einer Reihe!

     

    Achtung: Triggerwarnung: Vergewaltigung und Kindesmissbrauch!

     

     

    2058: Eve Dallas hat gerade ihre Verletzungen einigermaßen auskuriert, schon steckt sie wieder mitten in einer Mordermittlung. Eine junge Frau wurde erst sehr brutal vergewaltigt und dann ermordet. Der Täter verkleidete sich als Weihnachtsmann. Makaber, steht das Fest doch vor der Tür. Die Hinweise deuten darauf hin, dass es nicht bei dem einen Opfer bleiben wird.

    Dann muss Eve auch noch Weihnachtsgeschenke kaufen! Gibt es etwas Nervigeres? Höchstens noch eine Party und die steht ihr ja auch noch bevor... 

     

     

    Der Fall ist wirklich schlimm. Das Opfer und die weiteren müssen sehr leiden. Durch Eves eigene Vergangenheit nimmt sie das extrem mit. Ihre Erinnerungen drängen an die Oberfläche. Roarke versucht sein Möglichstes um Eve beizustehen. Gleichzeitig bringt es ihn fast um, zusehen zu müssen, wie sie sich abwechselnd fast zu Tode arbeitet und unter ihren Erinnerungen leidet. Eve identifiziert sich mit den Opfern und der Fall nagt an ihr, mehr als normalerweise.

     

    Die Ermittlungen und die Schilderungen der Qualen der Opfer machen einen wirklich fertig. Ebenso wie Eves Erinnerungen. Man kann einfach nicht verstehen, wie jemand ihr so etwas antun konnte, noch dazu ihr eigener Vater.

    Ich liebe die Interaktionen zwischen Eve und Roarke. Sie sind so süß zusammen und wie sie einander Halt geben. Roarke kümmert sich wirklich rührend um sie, obwohl er am liebsten in den Krieg ziehen und alle zerstören möchte, die ihr jemals Leid zugefügt haben.

    Summerset kommt natürlich auch wieder zu Wort. Er ist einfach mein heimlicher Liebling.

     

    Ich fand es so typisch Eve, wie sie bei den Ermittlungen immer wieder über Geschenke stolpert. Eve wird definitiv nicht extra shoppen gehen! Sie hasst shoppen! Und diesen ganzen Wirbel rund um Weihnachten kann sie überhaupt nicht verstehen. Trotzdem wird sie irgendwie da hineingezogen. Und Roarke, dieser Verräter, ist total im Weihnachtsfieber!

     

    Die Ermittlungen sind wieder sehr interessant und spannend, aber auch emotional heftig. Die Auflösung hätte ich so nicht erwartet. Ich fand sie überraschend und sie machte Sinn. Kurz vor Schluss wird es nochmal extrem spannend – man stirbt tausend Tode!

     

     

    Fazit: Das Buch ist emotional heftig, aber die Mischung zwischen Spannung und Zärtlichkeit ist wirklich super. Der belastende Fall kann leichter ertragen werden, durch die Handlung mit Roarke. Er bildet das Gegengewicht zu diesen schrecklichen Szenen. Ich glaube keine Leserin kann verhindern, sich mit jedem Band ein kleines bisschen mehr in Roarke zu verlieben. Eve hat wieder sehr viel mit ihren Gefühlen zu kämpfen. Sie tut einem unglaublich leid, aber man freut sich für sie, dass sie Roarke in ihrem Leben hat. Er würde alles für sie tun. Auch die Handlung rund um ihre Assistentin Delia Peabody und den elektronischen Ermittler Ian McNab gefiel mir sehr. Die beiden sorgen für einige Lacher. Vor allem Delia lernt man endlich etwas besser kennen.

     

    Mir hat das Buch wieder richtig, richtig gut gefallen! Ich liebe die Reihe! Ich habe das Buch dieses Mal als Hörbuch gehört. Ich finde die Sprecherin passt perfekt. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.

  17. Cover des Buches Himmeldonnerglöckchen (ISBN: 9783744800686)
    Jasmin Zipperling

    Himmeldonnerglöckchen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: EliasWittekind

    Inhalt:

    Die schusselige Nachwuchsosterhäsin, Hopsi, rasselt durch die Osterprüfung und rutscht unversehens zusammen mit dem vorlauten Weihnachtswichtel, Michi, in ein Weihnachtsabenteuer.

    In der Werkstatt des Weihnachtsmanns wird die quirlige Osterhäsin zum talentierten Überflieger. 

    Doch Weihnachten droht trotz ihrer tatkräftigen Unterstützung zu platzen, als ein Dieb die Werkstatt heimsucht.

    Sprache:

    Absolut kindgerecht und auch für Erwachsene schön zu lesen.

    Beispiel:

    "'Oh nein, es tut mir so leid!' Hopsi zog sich an den Ohren und vergrub dann ihr Gesicht in den Pfoten. Jeden Moment würde Angelina mit ihr schimpfen. Sie würde sie eine tollpatschige Häsin nennen und heimschicken. Sie würde allen erzählen, dass Hopsi mal wieder herumzappeln musste.

    Doch Angelina tat nichts dergleichen. Sie nahm Hopsi in den Arm und streichelte ihr über den Kopf. 'Das ist doch nicht schlimm! Wir fegen das auf und alles ist wieder gut.'"

    Bilder:

    Einfach nur megasüß. :-) Ich hab mir das ebook gekauft. Die Bilder sind auch in schwarz-weiß sehr ansprechend. In Farbe konnte ich sie auf dem Smartphone genießen.

    Meinung:

    Ein originelles Kinderbuch mit einer rührenden Protagonistin. Sehr geeignet als Vorlesestoff für die Vorweihnachtszeit (Ostern eher nicht). Der episodenhafte Aufbau ermöglicht es, in mehreren Etappen zu lesen. Einziger Kritikpunkt: Es enden nicht alle Handlungsfäden. Das ist sehr schade. Ich fände eine vollständig abgeschlossene Geschichte besser. Auch dann stünde einem zweiten Abenteuer mit Hopsi nichts im Wege. 4 von 5 Sternen.

  18. Cover des Buches Ich und der Weihnachtsmann (ISBN: 9783423289658)
    Matt Haig

    Ich und der Weihnachtsmann

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Nickels_Buchwelt

    Ich und der Weihnachtsmann ist das dritte Weihnachtsbuch von Matt Haig. Erschienen ist das Buch ebenfalls im dtv Verlag.

     

    Klappentext:

    Weihnachten in höchster Gefahr

    Aus ist es mit der Ruhe in Wichtelgrund – eine finstere Intrige wird geschmiedet, und zwar ausgerechnet vom Osterhasen. Das Wichtelreich soll untergebuttert und Weihnachten zu einem zweitrangigen Fest zurückgestuft werden! Das können Amelia, das einstige Kaminkehrermädchen, und der Weihnachtsmann nicht zulassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln der Fantasie darum, Wichtelgrund und Weihnachten zu erhalten.

     

    Meine Meinung:

    Mir hat diese Weihnachtsgeschichte wieder sehr gut gefallen, wenn auch ein kleinen Ticken weniger als die beiden Vorgänger. Der Anfang hat sich etwas hingezogen.

    Aber auch dieses Buch ist witzig, charmant geschrieben. Matt Haig weiß den Leser zu überzeugen und auch hier sind viele tolle Illustrationen enthalten.

    Alle drei Bücher sind eigenständige Geschichten, aber ich empfehle dennoch sie in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Es wird Bezug auf die Vorgänger genommen und man weiß wie es zu gewissen Situationen kam.

    Mich konnte Matt Haig mit diesen drei Büchern voll überzeugen und werde sicher noch mehr von ihm lesen.

  19. Cover des Buches Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel (ISBN: 9783791504612)
    Cornelia Funke

    Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schugga

    Auf der Flucht vor dem Großen Weihnachtsrat muss Weihnachtsmann Niklas Julebukk mit seinem Wohnwagen unterwegs notlanden. Dort freundet er sich mit den Kindern Ben und Charlotte an, die ihm gegen den bösen Waldemar Wichteltod helfen, um das wahre Weihnachten zu retten.

    In dieser kleinen Weihnachtsgeschichte hat Cornelia Funke mehrere Themen liebevoll in einem kleinen Weihnachtsabenteuer verpackt. Da wären der Junge Ben, der von seinen Mitschülern gemobbt wird sowie Charlotte, die noch neu in der Stadt ist und daher noch keine Freunde hat. Und über allem schwebt das große Thema Weihnachten und der Zauber, welcher dem klassischen Fest innewohnt. Immerhin versucht der Weihnachtsmann seit jeher, die Wünsche der Kinder herauszufinden und zu erfüllen, damit die Kinderaugen vor Freude strahlen. Und genau dies will Waldemar Wichteltod mit seiner Weihnachtsfirma zerstören, um sich an dem Fest eine goldene Nase zu verdienen.

    In dieser Erzählung ist Niklas Julebukk nicht dieser dicke Klischee-Weihnachtsmann mit exklusivem Schlitten, sondern wirkt eher wie ein einfacher junger Typ mit Wohnwagen, emsigen Kobolden, Engeln und einem unsichtbaren Rentier. Dies und noch viele weitere kleine Details rund um Niklas Julebukk und Waldemar Wichteltod hebt die Erzählung von anderen Weihnachtsmann-Geschichten ab. Etwas befremdlich hingegen empfand ich, dass die Kinder sich einfach bei diesem fremden Mann in den Wohnwagen setzten.

    Der Schreibstil ist bildhaft und die Geschichte selbst ein wenig abenteuerlich. Ich würde es als Weihnachtsgeschichte für die ganze Familie bezeichnen, bei der typische Kindersorgen und -probleme nicht zu kurz kommen. Dadurch verliert sich der Zauber der Weihnacht stellenweise allerdings auch ein wenig in der Erzählung.

  20. Cover des Buches Grazer Wut (ISBN: 9783740802042)
    Robert Preis

    Grazer Wut

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Wildpony

    Grazer Wut   -   Robert Preis

    Kurzbeschreibung Amazon:

    Ein pechschwarzer Alpenwestern packend bis zum letzten Satz.

    Während ein Schneesturm von biblischem Ausmaß die Umgebung von Graz heimsucht, spült eine Gefängnisrevolte das versunkene Böse zurück an die Oberfläche der Gesellschaft. Kurz darauf wird Mordermittler Armin Trost von Unbekannten entführt – und zum Spielball eines perfiden Racheplans. Eingeschlossen in ein winterliches Bergdorf muss er einsehen, dass nicht nur sein eigenes Leben in Gefahr ist, sondern auch das seiner Familie. Und dann schnappt die Falle zu. Die Falle, die dem Ermittler den Verstand raubt . . .

    Mein Leseeindruck:

    Wow! Wieder Krimikunst vom Feinsten war für mich das Wiedersehen mit Armin Trost, diesem etwas "anderen" Ermittler, der einige familiäre Probleme mit sich trägt, in einem Baumhaus wohnt und Gefühle für seine Partnerin Annette in sich trägt.

    Ich kannte das Team Trost / Lemberg schon von den Vorgängerbänden Die Geister von Graz und der Engel von Graz und habe mich daher auf eine Fortsetzung sehr gefreut. Und auch in diesem neuen Kriminalfall hat sich der Autor Robert Preis wieder selbst übertroffen, denn noch mehr Hochspannung, Dramatik und Mystik als in den anderen Fällen überrollt hier den Leser.

    Ich war nur noch am Buch "geklebt" und habe immer geschwankt zwischen "Wahrheit" und "Traum" und habe natürlich total mitgelitten mit Trost und seiner Familie, vor allem als diese von Männern im Weihnachtskostüm überwältigt werden.

    Und dann landet Trost noch in einem verlassenen Dorf ohne Möglichkeit zur Zivilisation... hängt das alles mit der Tumult im Gefängnis zusammen, bei dem doch alle Inhaftierten wieder in Gewahrsam kamen... oder doch nicht?

    Und das Ende? Ich will auf jeden Fall mehr von dieser Reihe ......!

    Fazit:

    Hochspannung - absolute Hochspannung - zeichnet diesen super guten Graz-Krimi von Autor Robert Preis wieder aus.

    Er hat mich mehr als gut gefallen und ich kann jedem nur empfehlen alles Bücher dieser Reihe zu lesen. Ihr werdet genauso begeistert sein wie ich!

    Und die Bewertung? Na ganz klar: 5 grandiose Sterne *****

  21. Cover des Buches Die letzte Pirsch (ISBN: 9783740804619)
    Alexandra Bleyer

    Die letzte Pirsch

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Elektronikerin
    Verlag: emons
    Seiten: 256
    Erscheinungsjahr: 2018

    Klapptext:
    Die wilde Jagd geht weiter.  
    Von wegen Ruhe im Mölltal: Nicht genug, dass sich der kauzige Aufsichtsjäger Sepp Flattacher an den frischen Wind im Jagdverein gewönnen muss. Dass er noch dazu unlautere Machenschaften im Revier entdeckt, bringt ihn auf die Palme - oder besser gesagt: die Lärche. Da der Sepp eigentlich weder Zeit noch Lust, sich um einen Mörder zu kümmern, der einem ganz persönlichen Abschlussplan zu folgen scheint. 

    Meine Meinung: 

    Auch der dritte Fall von Sepp Flattacher konnte mich wieder überzeugen. Sepp ist wirklich ein skurriler  und grantiger Zeitgenosse. 

    Das Buch hat sich sehr flüssig lesen lassen und obwohl ich dem Dialekt nicht mächtig bin, war es für mich leicht verständlich ansonsten hätte es noch ein Glossar. Die Autorin hat einen guten Sinn für Schwarzen Humor.

    Trotz der humorvollen Art  war der Spannungbogen  von Anfang bis zum Ende erhalten. Ein echt toller Kriminalroman, der mich sehr gut unterhalten konnte. 

    Fazit: 
    Ein echt toller und unterhaltsamer Kriminalroman, mit einer skurrilen  und grantigen Hauptperson, die trotz alldem sympathisch  ist. 


    Weiter Bücher mit Sepp Flattacher: 

    Waidmannsdank - http://www.lovelybooks.de/autor/Alexandra-Bleyer/Waidmannsdank-1208698609-w/rezension/1234133642/1234134326/ 

    Wenn der Platzhirsch röhrt - http://www.lovelybooks.de/autor/Alexandra-Bleyer/Wenn-der-Platzhirsch-r%C3%B6hrt-1453226458-w/rezension/1477993837/?selektiert=147799318

  22. Cover des Buches Das Fest (ISBN: 9783453412866)
    John Grisham

    Das Fest

     (277)
    Aktuelle Rezension von: Max204060

    Habe das Buch schon x Mal gelesen. Gehört in die Adventszeit wie Kekse, Kalender und Kranz, Kevin und Tatsächlich Liebe ;-)

    Sehr empfehlenswert

  23. Cover des Buches Weihnachtszauber in Hopewell (ISBN: 9783404178841)
    Nancy Naigle

    Weihnachtszauber in Hopewell

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Annabelle_Frtz

    Da ich die Liebe zum Lesen erst dieses Jahr wieder für mich entdeckt habe, hatte ich bisher noch nicht wirklich das Vergnügen mir die vorweihnachtliche Zeit im Dezember mit wundervoll romantischen Geschichten zu versüßen. Umso aufgeregter war ich dann, als all die schönen Weihnachts-Romane erschienen sind. Die Cover sind zum Großteil alle wirklich absolute Hingucker. Insbesondere fiel mir das neue Cover zu "Weihnachtszauber in Hopewell" ins Auge, weswegen ich mich sehr gefreut habe, dass ich es im Zuge der Bloggerjury Aktion des Lübbe Verlags lesen und rezensieren durfte.

    Ich hatte davor bereits zwei Romane, die rund um die Weihnachtszeit spielten, gelesen, die soweit ganz gut waren. Aber nirgends fühlte ich mich gleich so wohl, so Zuhause, wie in Hopewell. Bereits nach wenigen Momenten, flog ich regelrecht durch die Seiten und ich habe das Buch danach kaum wieder aus der Hand legen wollen.

    Die Protagonistin Sydney war mir direkt zu Beginn so sympathisch. Sie ist eine Frau mit Charaktere, vor allem eine, die sich durchbeißen will und für ein besseres Leben für sich und ihre Tochter hart kämpft. Besonders gefallen hat mir dabei, dass jedoch das Hauptaugenmerk eindeutig auf Sydney und ihrer Entwicklung nach der schrecklichen Trennung von ihrem Mann lag. Selbst die sich anbahnende Romanze wurde eher zu einer nebensächlichen Erzählung.

    Auch die Stadt Hopewell gefiel mir auf Anhieb. Nancy Naigle, schaffte es die weihnachtliche Stimmung mit ihrem Schreibstil hervorragend einzufangen. Durch ihre Beschreibungen habe ich die Straßen, Häuser und Läden sofort vor meinem inneren Auge sehen können. Alles versprühte so viel Wärme und Charme. Ich würde mich dort sofort wohl fühlen. Außerdem spielt sich der Großteil der Geschichte in dem gemütlichen kleinen Buchladen ab, in dem Sydney viel Zeit mit ihrer Tochter verbringt und die typischen vorweihnachtlichen Traditionen zelebriert. Da kann man nicht anders, als beim Lesen in absolute Weihnachtsstimmung zu verfallen.

    Natürlich ist die Geschichte an sich wieder zuckersüß und absolut kitschig, aber genau das liebe ich so an den Weihnachtsgeschichten und darf meiner Meinung nach zu dieser Jahreszeit einfach nicht fehlen.

    FAZIT: Alles in allem war "Weihnachtszauber in Hopewell" bisher mein Lieblingsbuch zur Weihnachtszeit und ich werde es im nächsten Jahr bestimmt noch einmal lesen.

    * Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar von Bastei Lübbe zugeschickt bekommen. Vielen herzlichen Dank an das Team der Blogger Jury.

  24. Cover des Buches Der letzte Weihnachtsmann (ISBN: 9783954517381)
    Helga Bürster

    Der letzte Weihnachtsmann

     (12)
    Aktuelle Rezension von: peedee
    Die ehrenwerte Gilde der Weihnachtsmänner – Elmar Wind, im Hauptberuf Polizist, sprich Kontaktbereichsbeamter, wird endlich aufgenommen! Ein Traum geht für ihn in Erfüllung. Jahrelang hat er extra Bart und Bauch wachsen lassen, schliesslich soll er als Weihnachtsmann ja authentisch rüberkommen. Doch schon am ersten Abend des Weihnachtsmarktes in Neuburg stirbt einer der 24 Weihnachtsmänner, und der zweite folgt sogleich! Wer wird der nächste sein? Steckt der Verein der Christkinder dahinter?

    Erster Eindruck: Ein schlichtes weihnächtliches Cover mit einem einleitenden Personenverzeichnis – gefällt mir gut.

    Elmar liebt die Weihnachtszeit und insbesondere das Weihnachtsfest in Neuburg. Wo sonst gab es auch einen Weihnachtsmarkt mit 24 Weihnachtsmännern? Ein grosser Glückstag für ihn, als er von seinen 23 neuen Kollegen feierlich in die Gilde aufgenommen wird. Herrlich: „Messt zunächst seinen Bauch, denn ein echter Gildeweihnachtsmann darf keine Zaunlatte sein.“ Ja, was sein muss… Die Freude am neuen Berufsstand wird jäh getrübt, als der erste Kollege das Zeitliche segnet. Unfall, Suizid oder gar Mord? Erste Verschwörungstheorien machen die Runde. Da wird auch die Konkurrenz, die Damen des Vereins der Christkinder, verdächtigt. Ist da etwas dran?

    Mir hat gut gefallen, dass dieses Buch wie ein Adventskalender aufgebaut ist, beginnend am 1. und endend am 24. Dezember, plus Epilog an Weihnachten. Jedes der Kapitel beginnt mit einem Plätzchenrezept, wo einem nur beim Lesen bereits das Wasser im Mund zusammenläuft. Des Weiteren hat mir gefallen, dass Elmar so ein begeisterter Weihnachtsfan ist, der sein Umfeld gerne weihnächtlich dekoriert und es liebt, zu backen – es entspannt ihn vom häufig hektischen Alltag.
    Für mich war es das erste Buch der Autorin, insofern habe ich da keine Vergleichsmöglichkeiten. Die Geschichte hat sich flüssig lesen lassen. Für mich waren jedoch eindeutig zu viele Tote zu verzeichnen, was mit der Zeit ermüdete, zudem kam viel zu viel Alkohol und zu wenig Besinnliches vor (die Weihnachtsmänner sind nicht so brav, wie man vermuten möchte!). Die Auflösung war überraschend; von mir gibt es 3 Sterne.

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