Bücher mit dem Tag "weingut"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weingut" gekennzeichnet haben.

113 Bücher

  1. Cover des Buches Alte Sorten (ISBN: 9783832165307)
    Ewald Arenz

    Alte Sorten

     (337)
    Aktuelle Rezension von: Annu_Kwls

    „Alte Sorten“ ist mein erster Roman von Ewald Arenz und er soll nicht mein letzter gewesen sein!

    Ich finde der Autor hat ein sehr einnehmenden Schreibstil. Die vielen Details und Beschreibungen machen die Geschichte äußerst atmosphärisch. Die Protagonistinnen haben gewisse Macken und sind keine glatten Heldinnen, aber gerade das fand ich spannend. Der Inhalt ist eher ruhig und handelt vorwiegend von den Arbeiten auf dem Hof sowie den Gefühlswelten der Protagonistinnen. Trotzdem fand ich die Geschichte nicht langweilig oder zäh. Ewald Arenz hat es geschafft mich als Leserin, trotz der leisen Töne zu fesseln und gespannt verfolgen zu lassen, wie die Figuren versuchen ihren Platz in der Welt zu finden.

    Mich hat das Buch berührt. Und ja, auch wenn die Protagonistinnen manchmal zu extremen oder verwunderlichen Reaktionen neigten, sind sie mir nicht unsympathisch gewesen. Manchmal ist eine gewisse Aufgeschlossenheit gegenüber "Andersartigkeit" hilfreich, um über den Tellerrand hinauszuschauen.

  2. Cover des Buches Daringham Hall - Das Erbe (ISBN: 9783404171378)
    Kathryn Taylor

    Daringham Hall - Das Erbe

     (294)
    Aktuelle Rezension von: Lex

    Ben, ein erfolgreicher Geschäftsmann, möchte Rache an seinem Vater, der seine Mutter so schlecht behandelt und sie noch vor der Geburt von Ben vertrieben hat. Er reist nach England in das kleine Dörfchen, in welchem das Familienanwesen seines Vaters steht. Nur das der Vater nichts über die Existenz seines Sohnes weiss. Ben gerät auf seiner Hinfahrt in einen Konflikt, wird niedergeschlagen und verliert dadurch das Gedächtnis. Er wird umsorgt und findet Unterkunft bei der jungen Tierärztin, mit welcher er ziemlich gut auskommt. Durch sie lernt er die Familie seines Vaters kennen (immernoch ohne Gedächtnis, er hat keine Ahnung was er in diesem Dorf wollte) und versteht sich sehr gut mit den Leuten. Doch dann kommen seine Freunde nach einer langen Suche ebenfalls in das Dörfchen, da Ben in seinem alten Leben mittlerweile vermisst wird. Er bekommt seine Erinnerungen und somit auch seine Rachegelüste zurück. Als wäre das nicht schon genug Aufrur für die Familie kommt auch noch ein dunkles Familiengeheimnis ans Licht. 


    Ich habe die Landschaft des Buches geliebt. Sehr authentisch und gut rüber gebracht. Auch haben mir die Beziehungen zwischen den Personen gefallen. Sie wurden langsam und realistisch aufgebaut. 

  3. Cover des Buches Ein wunderbares Jahr (ISBN: 9783734101564)
    Laura Dave

    Ein wunderbares Jahr

     (155)
    Aktuelle Rezension von: Bokmask

    Dieses Buch habe ich mir zugelegt, weil es ein so schönes Cover hatte und der Titel mir eine schöne positive Geschichte vermittelte.
    Doch leider habe ich das nicht vorgefunden, das Cover zeigt Pfirsiche und Pfirsichblüten.
    In der Geschichte geht es aber um einen Weinberg und dessen Besitzer.
    Das wunderbare Jahr konnte ich auch nicht finden. Die Geschichte begann tragisch für eine angehende Braut, die gerade ihr Brautkleid das letzte Mal anprobieren geht. Um das gesehene zu verarbeiten fährt sie heim auf das elterliche Weingut. Auch dort hängt an so manchen Ecken der Haussegen schief. Die ganze Geschichte ist eine Verkettung unglücklicher Umstände. Die sich mehr oder weniger bis zum Ende der Geschichte ziehen. Was da ein wunderbares Jahr sein soll zeigte sich mir nicht. Die Geschichte spielt auch nicht ein Jahr lang, sie zeigt ungefähr zwei Wochen im Leben dieser Familie auf.
    Erzählt ist die Geschichte sehr gut. Und das Ende ist schön schlüssig. Ist schon fatal was Verlage teils mit guten Geschichten anstellen. Und das auch noch mit einen Debüt für Deutschland.

    Ich vergebe drei von fünf Sterne

  4. Cover des Buches Daringham Hall - Die Entscheidung (ISBN: 9783404172276)
    Kathryn Taylor

    Daringham Hall - Die Entscheidung

     (176)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4⭐️⭐️⭐️⭐️

    Es geht weiter für mich in Daringham Hall und nach denn Ereignissen im ersten Teil war ich gespannt was mich hier erwartet. Auch hier folgen wir wieder mehrere Perspektiven aus der dritten Sicht. Nachdem was alles vorgefallen ist hat dieses Band einige fragen aufgreift die bereits im ersten Teil eine Rolle gespielten haben aber sich hier mehr auf dehnen. Ich mochte die Charaktere hier auch wenn ich zwischen durch mir gewünscht hätte jemand würde endlich mal Klartext sprechen. Dennoch mochte ich die Entwicklungen und neue Erkenntnisse im laufe des Buch. Im ganzen mochte ich diesen Teil mehr als denn ersten mir hat die Konfrontation und Offenbarungen gefallen und ich bin gespannt was mich im 3 und letzten Teil erwartet.


  5. Cover des Buches Nur einen Horizont entfernt (ISBN: 9783596521401)
    Lori Nelson Spielman

    Nur einen Horizont entfernt

     (818)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Hannah Farr ist 34 Jahre alt und Fernsehmoderatorin in New Orleans mit einer eigenen Talkshow. Vor zwei Jahren hat sie einen Brief ihrer Mitschülerin Fiona Knowles erhalten, die sie gemobbt hatte und wofür sie sich entschuldigen möchte. In dem Brief waren zwei Steine gelegt - einer als Symbol der Entschuldigung und einer um einen weitern Menschen um Vergebung bitten zu können. 

    Fiona Knowles hat inzwischen ein Buch über ihre Erfahrungen mit den Steinen des Vergebens geschrieben und ist in Hannahs Sendung eingeladen worden. Nachdem sie ihr bisher nicht verziehen und den Stein zurückgesendet hat, muss sie sich nun mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und steht nicht nur vor der Entscheidung, ihrer Mitschülerin zu verzeihen sondern auch vor dem Versuch, sich nach über zwanzig Jahren Funkstille mit ihrer Mutter zu versöhnen. 


    Die Geschichte liest sich leicht und die Symbolik mit den Steinen, um einen ersten Schritt auf einen Menschen zuzugehen und um Verzeihung zu bitten, ist eine schöne Idee. Die Thematik um Reue, Vergebung und Schuldeingeständnisse durchzieht den Roman wie ein roter Faden. 

    In Bezug auf Hannah handelt der Roman weniger um das Mobbing als Schülerin und die Vergebung der Mitschülerin, sondern vielmehr darum, sich mit ihrer Familiengeschichte und insbesondere mit der Beziehung zu ihrer über Tausend Meilen entfernt wohnenden Mutter auseinanderzusetzen. Hannah konnte mich dabei als Charakter nicht rundum überzeugen, denn statt als toughe Fernsehmoderatorin wirkt sie eher verunsichert und wenig souverän. In ihrem Sender kann sie ihre Meinung kaum durchsetzen und sich selbst vertreten. Auch die Beziehung zu ihrem Freund, dem Bürgermeister der Stadt, ist nicht auf Augenhöhe.  

    Das Setting des Romans ist dagegen gelungen. Sowohl Hannahs Arbeitsplatz mit Intrigen von Kollegen und dem Druck der Quote als auch der Schauplatz in Michigan, wo Hannahs Mutter wohnt und wo sie den Weinbauern RJ kennenlernt, ist anschaulich und in Bezug auf die Landschaft malerisch geschildert. 

    Die Auseinandersetzung mit ihrer Mutter empfand ich jedoch als sehr oberflächlich und simpel, selbst wenn man in Betracht zieht, dass beide Seiten Fehler gemacht haben. Auch dass am Ende der Vorfall mit ihrem Stiefvater nicht aufgeklärt und letztlich verharmlost wird, hat einen faden Beigeschmack. 

    Die Botschaft um Versöhnung und den Mut, Fehler zuzugeben ist vordergründig, es werden jedoch noch weitere Missverständnisse und Geheimnisse aufgedeckt und eine zarte Liebesgeschichte entwickelt, so dass die Geschichte nicht langweilig wird. Hannah muss sich mit sich selbst und ihrer Vergangenheit auseinandersetzen und geht dabei einen holprigen, aber nachvollziehbaren Weg. 

    Der Roman beweist, dass es nie zu spät ist, andere um Entschuldigung zu bitten, aber auch selbst die Größe zu besitzen, verzeihen zu können, um eine Last abzuschütteln, die das weitere Vorankommen behindert. Dabei wird jedoch auch deutlich, dass eine Entschuldigung allein in manchen Fällen nicht ausreicht und bestimmte Fehler unverzeihlich sind. 

  6. Cover des Buches Landliebe (ISBN: 9783453421950)
    Jana Lukas

    Landliebe

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Schon eine ganze Weile fristet „Landliebe“ sein Dasein in meinem Regal, weil ich das Buch tatsächlich schon ein paar Mal angefangen und dann doch wieder zur Seite gelegt habe. Die ganze Zeit über fand ich den Klappentext zwar ansprechend, bin aber schon davon ausgegangen, dass ich das Buch nach dem Lesen abgeben würde. Aber falsch gedacht. Es wird definitiv in meinem Regal bleiben, denn es hat mir überraschend gut gefallen!

     

    Es geht um die kecke Köchin Elisabeth und den widerborstigen Winzer Tom (das sind gewollte Alliterationen), die aus Geldproblemen an einer Dating-Show namens Landliebe teilnehmen. Sie beide wollen also nicht die wahre Liebe finden, sondern für ein teures zerstörtes Kunstwerk ihres Ex-Chefs aufkommen (Elisabeth) bzw. ihr Weingut vor dem Ruin retten (Tom). Während Elisabeth versucht, eine freundschaftliche Verbindung zu Tom aufzubauen, um die nächsten vier Wochen überstehen zu können, hat dieser nicht die geringste Lust, mehr Zeit als nötig mit dieser oberflächlichen Großstadttussi zu verbringen. Nach und nach muss er aber feststellen, dass vieles, was ihn an Elisabeth stört, vertraglich festgehalten ist und ihm die Frau hinter dem vielen Make-Up und dem Dirndl besser gefallen könnte, als ihm lieb ist.

     

    Ich habe hinter dem Buch keine außergewöhnliche Liebesgeschichte erwartet – und man bekommt ehrlicherweise auch keine. Was man aber bekommt, ist eine unterhaltsame, amüsante, süße und schöne Lovestory, die zu keinem Zeitpunkt langweilig wird und die die Lust am Weiterlesen durchgehend hochhält. Immer wieder webt die Autorin spannende Hindernisse, Probleme oder Konflikte in die Geschichte ein, sodass man jedes Mal wieder neugierig wird, wie die Handlung nun weitergehen wird. Klar, das Happy End ist vorhersehbar und das Buch kommt auch mit keinen sonstigen Plot Twists um die Ecke, aber das hat es auch gar nicht nötig. Es ist unterhaltsam und das auf jeder Seite.

     

    Dazu trägt vor allem die Tatsache bei, dass Tom am Anfang eine so falsche Sicht auf Elisabeth hat. Er hält sie für eine oberflächliche Großstadttussi, die sich nicht die Hände schmutzig machen möchte und lieber shoppen geht. Darauf hinzufiebern, wann ihm endlich klar wird, dass er damit ziemlich daneben liegt, hat am meisten Spaß gemacht. Elisabeth habe ich dabei besonders ins Herz geschlossen, denn trotz ihres grundsätzlichen Selbstbewusstseins ist sie nicht perfekt oder unfehlbar – sie ist etwas naiv (aber clever!) und in gewisser Hinsicht auch unsicher. Das macht sie umso sympathischer. Vor allem gefiel es mir unglaublich gut, wie sie sich später für Tom einsetzt. Das waren echte Buchhighlights für mich, die mich berührt und breit zum Lächeln gebracht haben.

     

    Tom ist dagegen etwas schwieriger, er gibt Elisabeth am Anfang nicht mal eine Chance und stempelt sie sofort aufgrund ihres Aussehens ab, obwohl er ahnen könnte, dass die Produktion bei manchen Dingen ihre Finger im Spiel hat. Er ist der typische mürrische, verschlossene Gegenpart, den man in manchen Liebesromanen antrifft und der mit der Zeit auftaut, je besser er Elisabeth kennenlernt. Vor allem ist er bis zum Ende extrem sturköpfig und zögert das Happy End unnötig hinaus – trotzdem fand ich sein Verhalten nachvollziehbar und für ihn passend (auch wenn ich ihn manchmal am liebsten geschüttelt hätte). Sein verschlossener Charakter trägt definitiv zum Unterhaltungswert des Buches bei. Ebenso wie die Tatsache, dass man zwischen den beiden das Knistern und die Chemie durch die Seiten spürt. Es gibt einige sehr gut geschriebene Annäherungsszenen, bei denen man mit den Charakteren gemeinsam unter Spannung steht.

     

    Was mich auf den ersten Seiten diesmal tatsächlich am meisten überzeugen konnte, damit ich dem Buch eine Chance gebe, war die Art, wie es solche Dating-Shows auf die Schippe nimmt. So wird jeder Mensch in dieser Show immer wieder mit einer Alliteration vorgestellt (siehe oben). Das hat mich schon gleich zu Beginn sehr amüsiert und ich bin froh, dass ich diesmal am Ball geblieben bin, denn „Landliebe“ bietet eine wirklich schöne Liebesgeschichte, mit der man wunderbar abschalten kann!

     

    Fazit

     

    Eine sehr schöne Liebesgeschichte, die mir viel Spaß gemacht hat, weil sie wirklich durchgehend spannend ist und die Lust am Weiterlesen aufrechthält. Ich kann das Buch für zwischendurch sehr empfehlen! 4 Sterne gibt es von mir.

  7. Cover des Buches Albertos verlorener Geburtstag (ISBN: 9783426653937)
    Diana Rosie

    Albertos verlorener Geburtstag

     (127)
    Aktuelle Rezension von: MartaMller

    Eine charmante, herzerwärmende und einfühlsame Geschichte über den kleinen Tino, der <a href="https://abcgeburtstag.com/glueckwuensche/zum-80-geburtstag/">den Geburtstag</a> seines Großvaters Alberto sucht.

    Das ländliche Spanien ist so anschaulich, ich konnte die Oliven schmecken und die Zitronen riechen!

    Eine schöne Darstellung der Beziehung zwischen Tino und seinem Großvater.

  8. Cover des Buches Wirst du da sein? (ISBN: 9783492307215)
    Guillaume Musso

    Wirst du da sein?

     (299)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Von außen betrachtet könnte Elliots Leben kaum besser sein. Er ist ein erfolgreicher Arzt der von allen geschätzt wird, hat eine Tochter die er abgöttisch liebt und einen besten Freund, der ihm seit Jahren zuverlässig zur Seite steht. Doch all das ist nur ein schwacher Trost, seit er vor 30 Jahren seine große Liebe verloren hat. Jetzt aber bekommt er die Möglichkeit, alles zu verändern. Nur zu welchem Preis?


    Ich hab von dem Buch vieles erwartet, aber (trotz des Klapptexts) keine Zeitreisen. Deshalb war ich umso überraschter, als Elliot die Möglichkeit erhielt, einige Male in der Zeit zurückzureisen und seinem früheren Ich zu begegnen. Jetzt hat er die Chance, seine damalige Frau zu retten, doch der Preis dafür ist hoch.

    Mir hat es unglaublich gefallen, dass es ein Zeitreisebuch war, das sich tatsächlich damit auseinander gesetzt hat, was für Auswirkungen nur eine kleine Veränderung in der Vergangenheit für die gesamte Zukunft haben könnte und dementsprechend gehandelt wurde. Selbst dann konnte man ja nicht mal alle Folgen absehen.


    Mir hat der Elliot aus der Vergangenheit sehr leidgetan. Er konnte ja gar nicht ahnen, was alles auf ihn zukommen wird und was er alles für Schwierigkeiten durchmachen würde, um das Leben seiner Frau und das seiner Tochter zugleich zu retten. Sich dem entgegenzusetzen, das war mit Sicherheit alles andere als einfach.


    Ein tolles Buch, das mich wirklich sehr berührt hat.

  9. Cover des Buches Die verschwundene Schwester (ISBN: 9783442492756)
    Lucinda Riley

    Die verschwundene Schwester

     (213)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Die verschwundene Schwester" von Lucinda Riley,

    ist der siebte Band, der sieben Schwestern Saga und hat mich nochmal richtig mitgerissen. Wir dürfen mit allen bekannten sechs Schwestern, die wir ja bereits in den einzelnen Bänden kennenlernen durften, auf eine Reise um die Welt gehen, die sich auf die Suche nach der verschwundenen Schwester begibt. Mit einem sehr fließenden Schreibstill kann man sehr locker durch die vielen Seiten nur so durch fliegen. Ein wirklich schönes Buch, denn neben der eigentlichen Geschichte dürfen wir in die Vergangenheit Irlands eintauchen und viel Geschichte erfahren. In diesem Band wird die Spannung lange hochgehalten. Leicht enttäuscht war ich über dieses doch sehr offene Ende, doch so steigt die Hoffnung auf den Rätsellösenden Band von Pa Salt.
    Alles in allem wirklich Leseempfehlung auch für diesen Band der Reihe.


    Zum Inhalt:
    Die Schwestern bereiten sich auf ihren gemeinsamen Tripp vor, zum Todestag von Pa Salt, als plötzlich der Familienanwalt in der Tür steht und von Hinweisen auf die Verschwundene Schwester spricht. Daraufhin begeben sich die Schwestern nach und nach auf die Suche, doch die Gesuchte flüchtet aus Angst vor einem Menschen aus ihrem alten Leben. Eine spannende Reise beginnt.

  10. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  11. Cover des Buches Das letzte Licht des Tages (ISBN: 9783426227121)
    Kristin Harmel

    Das letzte Licht des Tages

     (114)
    Aktuelle Rezension von: baronessa

    „Vorsicht Spoiler!“

    Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges hat auch Folgen für die französischen Weinbauern. Sie müssen zwar ihren besten Wein den Deutschen liefern, aber dennoch bleibt die Angst um ihr Leben. Das hält sie aber nicht zurück, um sich den Widerstand anzuschließen. Sie verstecken Gewehre und Munition, tauschen Informationen und bieten Flüchtlingen Unterschlupf. Für Inés ändert sich das Leben auf dem Weingut ebenso. Anstatt der verwöhnten Ehefrau bislang muss sie sich jetzt ebenso an den Weinanbau beteiligen. Sie fühlt sich desillusioniert und nicht mehr geliebt, sie willigt in eine Liaison ein. Ihr Ehemann bemerkt dies nicht, denn er hat längst Gefühle zu einer Anderen. Als Inés dies bemerkt, fährt sie wütend zu ihrer Freundin Edith nach Reims. Ihr Alkoholzustand lockert ihr die Zunge, zu spät bemerkt sie ihren Fehler und setzt damit eine gewaltige Lawine in Gang. 

     

    Liv hat alles verloren. Ihre Ehe ist gescheitert, ebenso ihr Kinderwunsch. Den Job hat sie dafür aufgegeben und jetzt steht sie vor dem Nichts. Zeit um im Mitleid zu versinken hat sie nicht. Ihre Großmutter steht überraschend vor der Türe und will sie zu einer Reise abholen. Frankreich weckte ihre Lebensfreude und Optimismus, wenn da nicht die Geheimnistuerei ihrer Großmutter wäre, als sie eine Fahrt nach Reims antraten. Dort begegnete sie auch Julien, der Anwalt ihrer Großmutter. Liv erfuhr, dass ihre Großmutter lange hier lebte, aber die Hintergründe blieben ihr versperrt. Ihre Großmutter wurde immer mysteriöser, je mehr Fakten auftauchten. Liv wollte endlich Klarheit über die Vergangenheit und rechnete nicht damit, dass sich ihr Leben damit für immer verändern würde. 

     

     

    Meine Meinung:

    Fangen wir diesmal mit dem Ende an, denn ich kann euch versichern, dass das Buch 5 Sterne von mir erhält. Ich kann es euch sehr empfehlen, denn es hat alles, was eine gute Geschichte braucht. 

     

    Als Erstes hat mich der Klappentext angesprochen und ebenso der Titel. Ich dachte nur – das hört sich nach einer packenden Geschichte an. Ist es auch! 

    Es gibt zwei verschiedene Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte hervorragend verbinden. Dazu gibt es Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe. Das Geschehen lässt sich flüssig lesen, obwohl es zwei verschiedene Zeitepochen sind. Offenbart werden diese in dem jeweiligen Kapitel mit Zeitangabe und Personenangabe. 

     

    Die Protagonisten haben keine Sympathiewerte, passen aber zu ihren jeweiligen Charakteren. Inés ist jung, unachtsam und töricht, sie denkt nicht nach, sondern handelt einfach. Liv ist älter und bedacht, sie hat kein positives Lebensgefühl. Sie tut mir leid, denn es hört sich nicht nach einem guten Leben an. Die Großmutter ist faszinierend in ihrem Charakter oder mann kann es auch kompliziert nennen. Einerseits ist sie exentrisch, dennoch mutig und vollkommen widersprüchlich. Sie kann man schlecht in einer Schublade packen. Kann man Verständnis aufbringen für sie? Nein und ja! Fehler begeht jeder, sie hat jedenfalls Wiedergutmachung geleistet, das muss man ihr hoch anrechnen. 

    Die Männer in dem Roman sind außer Julien auch nicht gerade sympathisch. Sie haben zwar auch ihre gute Seiten, aber dennoch lethargisch gegenüber ihren Frauen. Vieles hätte vermieden werden können, wenn man nicht nebeneinander her gelebt hätte, sondern miteinander. 

     

    Das Geschehen ist dramatisch, schließlich wird eine Zeit heraufbeschworen, die man heute am liebsten vergessen würde. Es sind die bildhaften Darstellungen, die die Begebenheiten aufleben lassen. Man spürt die Angst und ebenso die Hoffnung. Die Szenerie ist also sehr gut interpretiert. 

     

    Wie schon geschrieben, mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Sie ist ergreifend, tragisch und doch voller Hoffnung. Dazu spielt sie in einer Umgebung, wo man nur an etwas Prickelndes denkt und nicht an Gewalt. 

    Sehr gut gelungen – hat mich überzeugt, deswegen auch 5 Sterne dafür. 

     

     

    Fazit: 

    Großartiges Zusammenspiel von zwei Zeitebenen, die eine bedeutsame Historik aufweisen. Die Veranschaulichung des Milieus und der Charakterisierung der Protagonisten ist sehr gut gelungen. Der Werdegang des Geschehens verliert nicht an Spannung, sondern er überzeugt auch ebenfalls durch seine Wendungen. 

     

  12. Cover des Buches Die Tochter der Toskana (ISBN: 9783746633411)
    Karin Seemayer

    Die Tochter der Toskana

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    Ich habe "Die Tochter der Toskana" als Lektüre für meine Toskana-Reise gekauft. Und was soll ich sagen? Das Buch war die perfekte Wahl. Zwischen dem Zirpen der Zikaden, Zypressen und den sanften Hügeln der Toskana die Geschichte von Antonella und Marco zu lesen war traumhaft schön. 

    Antonella, die Protagonistin, ist mir sofort ans Herz gewachsen. Auch Marco ist von Anfang an sympathisch - aber wie könnte er auch nicht? Hier will ich nicht spoilern und verrate daher nicht zu viel. Die Autorin schildert in ihrem Werk viel über das Leben der Italiener im Jahr 1833, was dem Leser zusätzlich zur Handlung viel Erfahrenswertes bietet. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und schnell, ohne gehetzt zu wirken. Antonellas Leben wird bildhaft beschrieben, sie macht eine große Persönlichkeitsentwicklung durch und die Geschichte bleibt durch das gesamte Buch hinweg spannend. "Die Tochter der Toskana" ist ein wunderbarer Roman, den ich nur empfehlen kann.

  13. Cover des Buches Die Frau im hellblauen Kleid (ISBN: 9783453422124)
    Beate Maxian

    Die Frau im hellblauen Kleid

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Dies war mein zweites Buch von Beate Maxian und ich muss sagen, ich war wieder angenehm überrascht. Als ich das Buch aus meinem Regal geholt habe, habe ich gedacht, ach ja, ist bestimmt ganz interessant. Aber mehr als das! Irgendwie hat mich die Geschichte um die vier Frauen richtig mitgerissen. Sowohl die Schilderungen von Großmutter, Mutter und Tochter als auch besonders die Vergangenheit, sprich die Geschichte der Urgroßmutter, die die Schauspieldynastie begründet hat. Der Leidensweg der jungen Käthe mitsamt unglücklicher Liebe war so flüssig geschildert, dass ich das Buch kaum wieder aus der Hand legen konnte. Durch die Zeitsprünge zwischendurch wollte ich natürlich auch schnell wissen, wie es in der Vergangenheit weiterging. Aber so manches Mal musste ich auch den Kopf schütteln über die Sturheit der Altmann-Frauen, hat aber der Geschichte zu weiteren spannenden Momenten verholfen.

  14. Cover des Buches Neue Träume in Sunshine Valley (ISBN: 9783956496059)
    Candis Terry

    Neue Träume in Sunshine Valley

     (43)
    Aktuelle Rezension von: full-bookshelves
    Das Cover finde ich traumhaft schön, man sieht einen fantastischen Ausblick auf Weinstöcke, was auch toll zum Inhalt passt, da das Buch größtenteils auf einem Weingut spielt. Auch die Farben harmonieren sehr gut miteinander.

    Inhalt und Meinung: Die Charaktere fand ich alle sehr sympathisch, sie sind realistisch beschrieben und trotz ihrer Macken, habe ich sie ins Herz geschlossen. Lucy hat eine schwere Zeit hinter sich und hat eine Mauer um ihr Herz gebaut. Ihr Schicksal ist wundervoll beschrieben, hat sie gelitten – habe ich mit ihr mitgelitten. Jordan war mir sofort sympathisch, nach außen hin ist er ein knallharter Eishockeyprofi, doch man merkt gleich, dass er ein gutes Herz hat. Nach dem Tod seiner Eltern reist er sofort nach Hause zu seinen Geschwistern um ihnen zu helfen, auch wenn er in den letzten Jahren durch seinen Job kaum dort war und sich deswegen erst wieder neu einfinden muss. Vor allem seine einzige Schwester, die jüngste der Geschwister, nimmt es ihm sehr übel, dass er so selten da war. Doch das ist nicht der einzige Grund für ihre miese Laune, ein Geheimnis zieht sich durch das ganze Buch und wird auch am Ende nicht hundertprozentig aufgelöst. Ich hoffe die Auflösung kommt im nächsten Teil dieser Reihe. Es ist sehr spannend gemacht und lange hatte ich gar keinen Verdacht, worum es sich handeln könnte.
    Vor allem die emotionalen Szenen haben mich sehr berührt, sodass ich öfter mal eine Träne verdrückt habe. Der Schreibstil ist locker, emotional, spannend, romantisch. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Fazit: Ein toller Liebesroman mit authentischen Charakteren und Problemen. Ich bin auf den nächsten Teil schon sehr gespannt. Mich hat das Buch restlos begeistert, ich kann es nur empfehlen!
  15. Cover des Buches Morbus (ISBN: 9783596704101)
    Mark Roderick

    Morbus

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28

    Einen ersten Blick auf das Geschehen ermöglicht die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch handelt von einem Rachefeldzug für ein Ereignis aus längst vergangenen, dunklen Zeiten in Deutschland. Dabei ist der Aufbau recht gelungen und der Leser erfährt erst relativ spät wo die Hintergründe liegen.

    Der Spannungsbogen ist nicht durchgängig, die Spannung entlädst sich aber immer wieder in gut gesetzten Spitzen. Dabei scheut sich der Autor auch nicht prominente Figuren des Geschehens zu opfern. Dazwischen gibt es aber immer wieder längere, langatmige Passagen, die den Lesefluss gestört haben.

    Überhaupt konnte ich mit keiner der Figuren so richtig "warm werden". Sie blieben blass und ziemlich konturlos.

    Das Buch kann gut unterhalten, ohne jedoch so richtig zu überzeugen.

  16. Cover des Buches Ein Sommer fürs Leben (ISBN: B0747Z238J)
    Katie Jay Adams

    Ein Sommer fürs Leben

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Vivien-Ne

    Eine leichte, wenn auch ziemlich nervige Sommerlektüre mit mir persönlich sehr unsympathischen und nicht wirklich nachvollziehbaren Charakteren.

  17. Cover des Buches Herbstblüten und Traubenkuss (ISBN: 9783442489244)
    Emilia Schilling

    Herbstblüten und Traubenkuss

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Isamaus

    Mona, die einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hat, als ihre Eltern für sie vorgesehen haben, ist kurzerhand bei ihrer Freundin untergekommen - wobei dies auf Dauer keine ideale Lösung ist. Sie bewirbt sich kurzerhand in einer Detektei. In Zuge des Auftrags soll sie Oliver Feeberger finden und ihn überreden, wieder auf das Weingut zurückzukehren. Dieser willigt überraschenderweise ein - aber nur unter der Bedingung, wenn Mona auch mitkommt und die restliche Saison dort mitarbeitet. Eigentlich ist dies gar nicht Mona's Welt, würden sich da nicht plötzlich Gefühle für den Jungwinzer entwickeln...

    Das Cover von außen ist sehr ansprechend gestaltet - die Kombination aus dem hellen Grün mit den kräftigen Farben des Titels und der Blüten und Blüten ist in sich stimmig und sehr passend zum Inhalt des Romans. Aufgrund typischen Wiener Sehenswürdigkeiten weiß man als Leser sofort wo sich die Geschichte abspielt. 

    Mir waren die beiden Protagonisten Mona und Oliver, aber auch Oliver's Familie waren mir auf Anhieb sympathisch. Mona ist ein Mensch, der nach Regeln lebt und auf den ersten Blick nicht zu einem Weingut passt. Oliver hingegen ist Winzer mit Leib und Seele.

    Das Buch war super flüssig zu lesen, was natürlich auf den hervorragenden Schreibstil zurückzuführen ist - ein echter Pageturner eben. Gerade die Kulisse und die wunderschöne Beschreibung des Alltags haben wunderbare Einblicke in die österreichische Kultur geliefert. Die Rezepte zwischen den Seiten sind ebenfalls ein echtes Highlight für sich. Was mir gefehlt hat war etwas die Romantik - es gab zwar zwischendurch immer wieder nahe Momente, aber die Liebesgeschichte ist doch sehr in den Hintergrund gerückt worden. Ich hätte mir auch mehr Einblicke in die Gefühlswelt der Protagonisten gewünscht. Aber ansonsten kann ich keinerlei Kritik üben. 

    Eine angenehme Lektüre passend für den Herbst - ein echter Geheimtipp!

  18. Cover des Buches Zuckerküsse und Lamettaglitzern (ISBN: 9783956498374)
    Candis Terry

    Zuckerküsse und Lamettaglitzern

     (46)
    Aktuelle Rezension von: zeilenzumverlieben

    Zuckerküsse und Lamettaglitzern von Candis Terry habe ich aufgrund des winterlich/ weihnachtlichen Covers und der Story gekauft. Ich wollte es eigentlich an Weihnachten lesen, jedoch habe ich es erst jetzt geschafft.


    Für mich ein nettes Buch für zwischendurch, aber auch nicht mehr, da die Handlung in meinen Augen recht vorhersehbar ist. Mir hat zudem etwas die Winterstimmung gefehlt, welche ich aufgrund des Covers erwartete hatte.


    Candis Terry vermittelt durch ihren Schreibstil Gefühle, jedoch konnten mich diese nicht ganz mitreißen.

    Alles im allem kann ich dem Buch daher nur 3 von 5 Sternen geben, da mir einfach etwas mehr Spannung gefehlt hat.

  19. Cover des Buches Emilia (ISBN: 9783906829180)
    C.M. Spoerri

    Emilia

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Partys. Reisen. Flirten. Das bestimmt den Alltag von Emilia dos Santos – bis sie vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt. Mit einem Mal ist ihr sorgloses Leben vorbei. Sie soll nach alter Familientradition das Weingut im Napa Valley weiterführen und sieht sich damit einer Verantwortung gegenüber, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Ganz und gar nicht. Da hilft es auch wenig, dass ihr Jugendfreund Alejandro wieder auftaucht und sie unterstützen will. Denn seine Nähe verwirrt und verunsichert Emilia nicht nur, sondern stellt sie zusätzlich vor die unangenehme Aufgabe, ihren bisherigen Lebensstil zu hinterfragen …

    Aus der Napa Valley Reihe von C.M. Spoerri kenne ich bereits „Angel – Dein Weg zu mir“ und da ich dieses richtig, richtig gut finde, wurde meine Neugierde auf die Reihe geweckt.

    Dies ist nun der Auftaktband und ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit.

    Wir lernen als erstes Emilia kennen und wie der Klappentext schon verrät, steckt sie in einer schweren Phase. Wahrscheinlich machte ihre innere Zerrissenheit, es mir anfangs etwas schwer, mich in sie hineinzuversetzen. Das wurde dann aber mit der Zeit besser, zumal ich finde, dass sie eine tolle Entwicklung durchmacht. Nichtsdestotrotz ist sie authentisch ausgearbeitet und nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich dann auch gut in sie hineinversetzen.

    Anders war es bei Alejandro. Ihn mochte ich von Anfang an und ich glaube, es geht gar nicht, dass man ihn nicht mag. 

    Erzählt wird kapitelweise in der Ich-Form aus Sicht von den beiden. Meiner Meinung nach gelingt es ihnen, ihre Gefühle und Gedanken glaubhaft rüberzubringen. Ich konnte jedenfalls gut mitfiebern und hatte das Buch innerhalb eines Tages durchgelesen.

    Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Er ist lebhaft und unkompliziert und weist ein angenehmes Erzähltempo auf. So fiel es mir auch leicht, mir die örtlichen Gegebenheiten gut vorzustellen, denn die Darstellung und Beschreibung ist recht bildhaft. 

    Das Cover trifft nicht ganz meinen Geschmack, aber der Inhalt tut es und das ist das Wichtigste. 

    Ich kann diesen Liebesroman allen empfehlen, die sich gut unterhalten lassen möchten. Erotik, Spannung und etwas Drama vermischen sich zu einem Lesegenuss. Ich vergebe für diese schöne Geschichte vier Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.


  20. Cover des Buches Gefährliche Ernte (ISBN: 9783462048698)
    Yann Sola

    Gefährliche Ernte

     (54)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank



    Sommer,Sommerferien, Südfrankreich.Der kleine Küstenort Banyuls-sur-Mer ist übersät mit Touristen.Perez,ein Delikatessenschmuggler und Lebemann staunt nicht schlecht, als seine Tochter Hals über Kopf heiraten möchte.Das bedeutet Stress und Ärger mit mit seiner Exfrau Marielle.Sie ist nämlich gegen die Heirat. Aber es kommt noch schlimmer: In den Weinbergen seines Vaters wird ein Toter gefunden.Das ruft Kommissar Boucher auf den Plan. Damit er nicht Perez' Machenschaften aufdeckt, schnüffelt der wiederum in Boucher's Ermittlungen und bevor Perez sich versieht, steckt er mittendrin in dem Mordfall...

    Dieses Buch zu lesen ist fast wie Urlaub:Sonne, über 30 Grad Hitze, Strand,Meer und Weinberge!

    Hobbyermittler Perez kam mir etwas zappelig,wuselig vor.Gerade auch mit seiner Statur,er ist nicht gerade der schlankste und größte.

    Er stolpert von einer Aktion in die nächste,ist immer in Bewegung.

    Mit seinem Kangoo schießt er nur so um die Kurven.

    Der Roman hat aber auch einen ernsten Hintergrund:Menschenhandel mit Flüchtlingen. Dann kommt noch die Politik dazu.Ein brodelndes Gemisch...


    Fazit: Dies ist der 2.Teil dieser Reihe und mein erstes Buch darüber. Ich bin sehr gut hineingekommen und war schon mittendrin im Geschehen.

    Was mir auch gefallen hat, dass immer mal wieder französische Sätze und Wörter eingebaut waren. Das hat diesem Buch das Flair gegeben. 

    Die Spannung hat erst nach etwa der Hälfte angezogen.Trotzdem war alles stimmig und kurzweilig zu lesen.Ich finde,dieses Buch ist zweigeteilt:Auf der einen Seite eine Familiengeschichte,auf der anderen ist es ein Krimi.Der Autor verbindet es sehr gut zu einem Buch. Es ist abgeschlossen und ohne offenes Ende.

    Dieses Buch ist eine schöner Krimi für den Urlaub. Oder er eignet sich perfekt für ein kaltes und regnerischen Wochenende. 




     


  21. Cover des Buches Das Gutshaus in der Toskana (ISBN: 9783746634760)
    Karin Seemayer

    Das Gutshaus in der Toskana

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    Die Autorin nimmt uns wieder mit in die Geschichte von Antonella und Marco. Obwohl mir das Ende des ersten Bandes gut gefallen hat, bin ich froh, dass die Geschichte mit dem zweiten Band noch viele Wendungen macht - Marco als einfacher Bauer, das konnte ich mir nicht so recht vorstellen. Im zweiten Band lernen wir seine Familie und deren Hintergründe kennen. Schade finde ich, dass Antonella, meiner Meinung nach, eine Zeit lang stark in den Hintergrund tritt. Ich hätte mir für sie noch etwas mehr Handlung gewünscht. Nichtsdestotrotz war es ein großes Lesevergnügen, das ich mir in den Bergen der Toskana und am wunderschönen Gardasee gönnen durfte.

  22. Cover des Buches Sterne über der Toskana (ISBN: 9783746635484)
    Karin Seemayer

    Sterne über der Toskana

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    "Sterne über der Toskana" ist für mich der schwächste Teil der Toskana Trilogie. Die Handlung entwickelt sich hier plötzlich weg von Antonella und Marco, die, wie man im Laufe des Buches erfährt, schließlich doch nach Amerika ausgewandert sind. Hier geht es um Gianna, Marcos Nichte, die sich ihren Platz in der Welt sucht. Italien wird unterdessen von einem Krieg heimgesucht, der sehr detailreich und bildhaft geschildert wird - für meinen Geschmack etwas zu bildhaft. Ich bin kein großer Fan von Kriegslektüre, da sie mich immer mit einem dumpfen Gefühl hinterlässt, was auch hier passiert ist. Ich war den einfühlsamen und romantischen Ton der vorherigen Bände gewohnt, die Romantik kommt in diesem Teil aber leider etwas zu kurz. Dennoch habe ich auch diesen Band gerne gelesen und kann die komplette Trilogie weiterempfehlen. 

  23. Cover des Buches Der Verrat (ISBN: 9783328105428)
    Ellen Sandberg

    Der Verrat

     (155)
    Aktuelle Rezension von: JohannaClara

    Ellen Sandberg entführt uns in diesem Roman in eine Geschichte voller Gefühle; Liebe, Hass, Reue, und Eifersucht.

    Nane saß 20 Jahre im Gefängnis für einen Mord an einem Mann. Als sie frühzeitig entlassen wird will sie Antworten, denn ihren Erinnerungen an die Tatnacht kann sie nicht trauen. Dabei stößt sie auf Hass, Verschwiegenheit und die Abgründe ihrer Familie. 

    Leider fehlt es sehr schwer mit einer der vielen Charakter in dem Roman Sympathie zu entwickeln. Alle Personen scheinen eine böse Ader zu haben und sehr auf ihren eigenen Vorteil bedacht zu sein. Die Geschichte schlängelt sich nur sehr langsam dahin und erst auf den letzten Seiten wird das ganze Familengeheimnis gelüftet. Tatsächlich kann man aber relativ früh erahnen, wie die ganzen Geschehnisse zusammen passen. 

    Für mich ist dies leider Ellen Sanbergs schwächster Roman. Versteht sie es sonst so gut Spannung aufzubauen, so plätschert hier die Handlung langsam voran. Ein Großteil tragen die Charaktere sicher dazu bei, die einen manchmal nur den Kopf schütteln lasse. Zwar wurden diese, ganz in der typischen Sandberg-Manier, mit viel Detailliebe und starken Charakterzügen versehen, aber sind leider allesamt unsympathisch. Dies zeigt natürlich, die verrüttete Familienbindung, ist aber leider auch daran schuld, dass das Buch, jedenfalls mir, zu viel ist.

    Da ich die Bücher von Ellen Sandberg sehr gerne lese, tut es mir etwas leid, so eine Kritik zu schreiben. Aber es gibt einfach Geschichten, zu denen findet man nicht den richtigen Zugang. Ich bin mir sicher, dass es bei dem nächsten Roman wieder klappt

  24. Cover des Buches Die Frauen der Villa Fiore (ISBN: 9783442488063)
    Constanze Wilken

    Die Frauen der Villa Fiore

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Subidu

    Als Fan der Wales-Romane von Constanze Wilken war ich jetzt sehr gespannt auf den ersten Teil der neuen Reihe, in die uns die Autorin diesmal in die Toskana entführt.

    Und auch hier wurde ich nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an bin ich abgetaucht in diesen Roman, in die Geschichte und in die wunderschöne Gegend der Toskana. 

    Constanze Wilken hat die besondere Gabe der bildlichen Beschreibung und so hatte ich das Gefühl, wenn ich die Augen schließe alles vor mir zu sehen, zu riechen, schmecken und spüren, den Wind auf der Haut, die Wärme der Sonne. 

     Sehr gut recherchiert, sehr interessant und nicht zu überladen: das Thema Weinanbau und Weinbereitung. 

     Mit Giulia und Paul hat die Autorin zwei sehr authentische Protagonisten erschaffen, die besonders durch ihre Ecken und Kanten sympathisch rüber kommen. Man lernt beide sehr gut und intensiv kennen. Vor allem Giulia, die hier ihren Platz in ihrer Familie sucht.Von Anfang an so sympathisch habe ich ihre Geschichte nur so verschlungen.

    Aber auch für die anderen Charaktere hat Constanze Wilken ein gutes Händchen bewiesen und sehr interessante Figurern erschaffen, von denen man noch viel mehr erfahren möchte.

    Eine bis zum Schluss spannende Familiengeschichte mit vielen Emotionen, traurigen Elementen, Intrigen, Geheimnissen, aber auch viel Humor, geschrieben mit viel Herzblut und Liebe zum Detail.

     Für mich ein absolut gelungener Auftakt dieser Trilogie und verdiente 5 Sterne. Ich freue mich nun auf das neue Buch und mehr von ihren Schwestern zu erfahren.
      


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