Bücher mit dem Tag "weisheiten"
79 Bücher
- Paulo Coelho
Der Alchimist
(2.156)Aktuelle Rezension von: M1CDieses Buch ist sehr spirituell und religiös, für gewöhnlich sind das Themen die mich nicht besonders ansprechen, hier hat es mir aber überraschend gut gefallen.
Das Buch macht Mut an seine Träume zu glauben und sie zu verfolgen und sich nicht mit dem erstbesten zufrieden zu geben.
Nur das Ende war mir leider etwas zu offen und wirr. - Antoine de Saint-Exupéry
Der kleine Prinz
(8.036)Aktuelle Rezension von: AnuriEhrlich gesagt finde ich es ziemlich schwierig die Gefühle in Worte zu fassen, die ich beim Hören des Hörbuchs empfunden habe.
Es gibt Geschichten, die sind irgendwie "besonders" und "Der kleine Prinz" gehört für mich definitiv mit dazu.
Seit Jahren stolpere ich immer wieder über wunderschöne und berührende Zitate aus Antoine de Saint-Exupérys "Der kleine Prinz" und war somit sehr neugierig auf sein Werk.
Und was soll ich sagen. Antoine de Saint-Exupéry schafft es mit seiner Erzählung die Welt aus den Augen eines Kindes zu erzählen. Wundersame Dinge... einfache Dinge... Dinge, die wir längst vergessen oder aus den Augen verloren haben.
Der kleine Prinz sieht die Welt einfach. Er erinnert uns daran, was wirklich wichtig ist und was im Leben zählt. Was hat wirklich Bedeutung und warum sehen Erwachsene die Welt so kompliziert? Warum haben wir verlernt Wunder zu sehen, Kleinigkeiten zu schätzen, aufeinander zu achten und Gefühle als das anzuerkennen, was sie sind.
Es war wunderschön die Welt auf diese Weise zu sehen, zu „entschleunigen“ und den komplizierten Knoten im Kopf zu lösen, der sich in der Welt der "sonderbaren" Erwachsenen gebildet hat.
Ich habe mit Freuden dieser berührenden Geschichte gelauscht und frage mich, warum ich das nicht schon längst getan habe.Der französische Autor hat im Jahr 1943 ein zeitloses, charmantes und wertvolles Werk erschaffen, das zum Nachdenken anregt und einen in seinen Bann zieht, ohne dass man es bemerkt.
Sein Buch begleitet die Reise eines Jungen, der mehrere Planeten besucht und auf jedem Planeten etwas Neues erlebt und lernt. Es ist spannend, von den Abenteuern „des kleinen Prinzen“ zu erfahren und die Geschichte trägt unglaublich viele philosophische Tiefen, starke Symbolik und existenzielle Fragen der Menschheit in sich.
Antoine de Saint-Exupérys Erzählung wird mich definitiv noch eine Weile beschäftigen, da die Worte lange nachwirken und zum Nachdenken anregen.Dieses Buch lege ich jedem ans Herz, der einmal in sich gehen und die Welt reflektieren möchte.
Und für jeden, der die Reise – wie ich – mit dem Hörbuch antreten möchte: --> Die Geschichte ist sehr schön von Jan Josef Liefers vorgetragen worden, mit einer Stimme, die einen angenehm daran teilhaben lässt.
ACHTUNG: --> Interpretationsansatz, der eventuelle Spoiler enthalten könnte.
Für mich besteht die wesentliche Aussage dieser Geschichte darin, dass wir die Welt mit einer kindlichen Offenheit betrachten sollen, anstatt den Oberflächlichkeiten der Erwachsenenwelt zu verfallen, um die wahren und unsichtbaren Schätze dieses Lebens zu achten. Denn --> „Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. Man sieht nur mit dem Herzen gut.“
Die Erzählung bezieht sich sehr auf die Suche nach dem Sinn bzw. nach der Bedeutung des Lebens und hebt Heimat und authentische, tiefe und emotionale Bindungen hervor. Liebe und Freundschaft sind die wertvollsten und schönsten Dinge, die wir im Leben finden können und wir tragen Verantwortung für sie, wenn wir ihnen einmal begegnet sind. Außerdem ist dieses Buch eine „Einladung“, die Welt mit ein wenig mehr Fantasie zu betrachten.
Lasst euch gerne selber von dieser schönen Geschichte verzaubern und tretet die Reise an.
In diesem Sinne möchte ich gerne noch ein paar meiner liebsten Zitate aus „Der kleine Prinz“ aufzählen:
„Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“
„Wenn du mich zähmst, dann werden wir einander brauchen. Dann bist du für mich einzigartig auf dieser Welt. Und ich werde für dich einzigartig sein auf dieser Welt.“
„Die Zeit, die du für deine Rose gegeben hast, sie macht deine Rose so wichtig.“
„Es ist viel schwerer, sich selbst zu verurteilen, als über andere zu richten.“
„Man muss von jedem fordern, was er leisten kann.“
„Man ist nie zufrieden dort, wo man ist.“
„ Es ist so geheimnisvoll das Land der Tränen.“
„Wenn du bei Nacht in den Himmel schaust, wird es dir sein, als lachten alle Sterne, weil ich auf einem von ihnen wohne, weil ich auf einem von ihnen lache.“ - Jorge Bucay
Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
(332)Aktuelle Rezension von: PatsyIch war anfangs sehr gespannt, weil ich schon viel über dieses Buch gehört habe...
... Aber der Reihe nach.
Das Format dieses Buches ist sehr handlich und somit ein perfekter Wegbegleiter.
Der Text ist sehr einfach geschrieben und leicht verständlich. Trotzdem kam ich nicht in diesen Lesefluss, den ich mir erwartet hatte. Die sehr kurze Handlung zwischen den Hauptfiguren wirkt irgendwie als Platzhalter ist aber trotzdem nicht umsonst. Ich kann es leider nur sehr schwer beschreiben.
Die kurzen Geschichten hingegen sind spannend und voller Weisheiten. Viele davon sind bekannt und wurden, aus meiner Sicht, nicht 1:1 vom Autor übernommen, sonder wurden in eigene Worte gefasst. Das gefällt mir sehr gut, da ich immer wieder zum nachdenken angeregt wurde.
Ich empfehle dieses Buch jeden der Geschichten mit Botschaften/Weisheiten mag.
- Michael Ende
Momo
(2.406)Aktuelle Rezension von: vjohann„Momo“ hat mich von der ersten Seite an verzaubert. Michael Ende schafft es, mit einer Mischung aus Poesie, Wärme und Tiefgang zu erzählen, wie wertvoll echte Zeit und Aufmerksamkeit sind. Momo, dieses kleine Mädchen, das den Menschen einfach zuhört und ihnen Momente voller Nähe schenkt, hat mich tief berührt – sie zeigt, dass Liebe und Freundlichkeit selbst die dunkelsten Mächte besiegen können.
Beim Lesen habe ich oft innegehalten, weil ich gespürt habe, wie kostbar die kleinen Augenblicke im Leben sind. Die grauen Herren wirken zwar erschreckend, doch Momos Mut, ihr Herz und ihre Fähigkeit zuzuhören strahlen eine unglaubliche Wärme aus. Ich habe gelacht, gestaunt und manchmal sogar Tränen der Rührung vergossen – weil dieses Buch auf sanfte Weise daran erinnert, dass das, was wir einander schenken, am wertvollsten ist: unsere Zeit, unser Herz, unsere Aufmerksamkeit.
„Momo“ ist für mich mehr als ein Märchen – es ist eine Liebeserklärung an die kleinen Momente, die uns im Leben wirklich tragen, und ein Buch, das ich jederzeit wieder aufs Herz legen würde.
- Paulo Coelho
Veronika beschließt zu sterben
(3.157)Aktuelle Rezension von: BloodyMarge666Veronika versucht sich gleich zu Beginn das Leben zu nehmen. Es gelingt ihr nicht - sie wird rechtzeitig gefunden und in eine Nervenheilanstalt gebracht.
Ein Arzt erklärt ihr dort, dass Sie durch die Tabletten nun an einem Herzleiden leidet - das würde ihr nur noch wenig Zeit zum Leben lassen.
Und war das nicht genau das , was sie wollte?!
Ich fand dieses Buch wirklich schön zu lesen. Es zeigt einem, wofür man im Leben dankbar sein kann , und erinnert daran , wie wichtig es ist, den Moment zu genießen.
Etwas Kleines, Feines für Zwischendurch!
- John Strelecky
The Big Five for Life
(199)Aktuelle Rezension von: MazeixxBig Five for Live ist ein kurzweiliges und gut lesbares Buch, das auf inspirierende Weise dazu anregt, über die eigenen Lebensziele nachzudenken. Anhand einer einfachen Geschichte zeigt der Autor, wie erfülltes Leben und sinnvolle Arbeit zusammenhängen können. Ich habe aus dem Buch einiges gelernt und viele Denkanstöße für meine eigenen Prioritäten mitgenommen.
- Hermann Hesse
Siddhartha
(948)Aktuelle Rezension von: MeazostroHermann Hesse schätze ich sehr, als Mensch aber auch als Autor. Es überrascht mich dabei immer wieder aufs neue, wie er seinen Schreibstiel den inhaltlichen Gegebenheiten eines Buches anpasst, ohne dabei etwas von seiner einfachen und stringenten Sprache einzubüßen, die sich sehr flüssig lesen lässt. Siddharta ist nur ein kleines Büchlein, aber das weltweit erfolgreichste und bekannteste Werk von Hesse, worin er seine eigene Auseinandersetzung mit den buddhistischen Lehren verarbeitet und aus westlicher Perspektive einen Lebensweg auf der Suche nach Erleuchtung und dem Sinn des Lebens nachzeichnet. Eine durchgehende Thematik bleibt dabei auch die eigene Erfahrungswelt von Siddharta, dem Hauptcharakter, der sich in verschiedene Situationen begibt um nicht in der Theorie zu verbleiben und seine eigenen Lehren aus der Praxis zu ziehen. Dabei zeigt er sich als allzu menschlich, indem er immer wieder in Sackgassen gerät oder Fehler aus der Vergangenheit wiederholt die er selbst zuvor verurteilte. Dies weißt wiederum auf Hesses eigene Verarbeitung der buddhistischen Lehre hin, da er damit den klassischen Erleuchtungsweg konterkarikiert. Was sich philosophisch hochtrabend anmutet ist die Idee, die aufgrund des inhaltlichen Fokussierens der Erlebniswelt sprachlich treffend auf eine poetische Erzählweise setzt und welche zum Prüfstein der Geschichte wird. So gilt Siddharta gemeinhin als Hesses "schönstes" Werk.
Gerade das war mir aber zu wenig, vielleicht hatte ich aufgrund des ihm vorauseilenden Rufes eine zu hohe Erwartung an das Buch. Aber die bloße Ästhetik kann mich nicht davon überzeugen, dass Siddharta ein besonders kluger, reflektierter oder besonnener Mann wäre, wenn er erst nach dem jahrelangen verharren in eine Situation mal über seine eigene Stellung darin nachdenkt. Ich würde sagen, wenn dass kleine Büchlein das Leben des Siddharta in seinen größten Teilen darstellt, hat der Mann recht wenig gedacht und recht wenig erlebt. Als ein Erfahrungsreicher Weiser präsentiert er sich jedoch den anderen Charakteren, was ihn für mich über fast die gesamte Strecke zum absoluten Unsymphat gemacht hat. So kam leider auch von der weltlichen Schönheit und der glaubhaften Erfahrungsreise dann doch recht wenig bei mir an. Froh über die Anregungen sei der, der in dem Werk Hesses mehr finden kann als ich, denn es ist zumindest theoretisch ein Meilenstein deutscher Literatur. - Cecelia Ahern
Zeit deines Lebens
(1.169)Aktuelle Rezension von: buecherfratzINHALT
Lou Suffern ist ein Arbeitstier durch und durch! Sein Ziel ist es, die Karriereleiter immer höher zu klettern und sich immer mehr materialistischen Wohlstand zu erarbeiten. Dabei sind seine Eltern und seine Geschwister nur nerviges Beiwerk und seine Frau Ruth und die beiden Kinder kommen nicht nur zu kurz, er betrügt seine Frau auch laufend mit neuen Gespielinnen. Als er eines Morgens dem Obdachlosen Gabe aus einer Laune heraus einen Job in seiner Firma anbietet, bekommt sein Leben nach und nach eine neue Wendung. Gabe hinterfragt Lous konsumorientierten Ziele und geht ihm mit seiner ständigen liebevollen Präsenz gehörig auf den Geist. Kann er Lou dazu bringen, sein Leben neu zu ordnen, um nicht nur sich selbst, sondern auch seiner Familie gerecht zu werden?
MEINUNG
"Zeit deines Lebens" war vor vielen Jahren mein Einstieg in die Romane von Cecilia Ahern und ich war schlichtweg begeistert! Der Schreibstil, die fantasievolle Geschichte zur Weihnachtszeit und ganz viel Gefühl haben mich gefesselt. Manche werden sich in der Geschichte vielleicht auch wiederfinden als die Getriebenen der äußeren Umstände, die so viel mehr Zeit in ihre Arbeit investieren als in ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Und genau diese Hintergründe und die nötige Erkenntnis, um sein Leben zu ändern, haben mich tief berührt.
Als ich den Roman nun erneut gelesen habe, fielen mir aber doch auch ein paar negative Dinge auf: Zum einen ist der Protagonist die meiste Zeit ein richtiger Widerling, er ist unehrlich und vollkommen von sich selbst vereinnahmt. Zusätzlich ist der Erzählstrang mit dem "Truthahnjungen" schlussendlich nur Füllmaterial - eine tatsächliche Lehre zieht der Junge scheinbar aus den Ereignissen nicht. Diese Erkenntnisse haben meine Begeisterung deshalb etwas getrübt, dennoch zähle ich "Zeit deines Lebens" auf Grund der Moral, die die Geschichte zu vermitteln versucht, nach wie vor zu meinen Lieblingsbüchern.
FAZIT
Wer offen ist für etwas Magie und sich nicht an offensichtlich unsympathischen Figuren stört, wird viel Freude an "Zeit deines Lebens" haben. Die Botschaft, dass es so viel wichtigere Dinge gibt, als nach Ruhm und Reichtum zu streben, ist besonders in der heutigen schnelllebigen Zeit meines Erachtens eine sehr wichtige. Auf jeden Fall zum Ende hin Taschentücher bereit halten!
- Viola Shipman
Für immer in deinem Herzen
(284)Aktuelle Rezension von: Engelchen07Alle Frauen der Familie Lindsey besitzen ein Armband mit Glücksbringern, Großmutter Lolly, Tochter Arden und Enkelin Lauren. Die Anhänger werden von Generation zu Generation weitergegeben.
Die Großmutter Lolly lebt schon lange alleine. Sie ist im Dorf zwar seh beliebt, aber dennoch fühlt sie sich sehr einsam. Als kleiner Hilferuf schickt sie einen Brief mit Anhängern zu Arden und Lauren. Beide verstehen den Hinweis und eilen zu Lolly.
Dort lernen die beiden mehr über die vielen Anhänger an dem Armband ihrer Großmutter, denn jeder Anhänger hat seine eigenen Geschichte....
Mir hat dieser Roman sehr gut gefallen. Man sieht regelrecht, wie die Generationen in diesem Buch durch die Familiengeschichte zusammenwachsen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und man kann sehr gut folgen. Mir hat das Buch gut gefallen.
- Sebastian Fitzek
Fische, die auf Bäume klettern
(164)Aktuelle Rezension von: StolliFische die auf Bäume klettern ist das erste Buch, dass ich von Sebastian Fitzek gelesen habe, vielleicht weil Krimis nicht mein Ding sind, vielleicht weil mir der Name nicht geläufig war, man muss ja nicht jeden Bestsellerautor kennen.
Fitzek‘s Art zu schreiben ist sehr unterhaltsam, seine Sprache ist nicht verkünstelt und ich habe seinen Grundsätzen (nicht allen wird er immer treu bleiben können-da ist er ehrlich) immer folgen können.
Der Grundgedanke, an seine Kinder gerichtet, dass man sich selber treu sein soll und nicht die wertvolle Lebenszeit zu vergeuden indem man irgendwelchen Leuten hinterher rennt ist an sich banal aber jedem ist passiert dass man dagegen schon verstossen hat aber daran kann man ja arbeiten.
Und natürlich, dass man nicht diese Lebenszeit vergeudet indem man versucht die Schwächen zu bekämpfen anstatt an den Stärken zu arbeiten, lieber sollte man sich mit Leuten umgeben die einen fördern und fordern und einen nicht instrumentalisieren.
Die verschiedenen Reisen sind sehr schön beschrieben.
Hilfreich auch die freien Seiten am Ende des Buches die helfen sollen den eigenen Weg zu finden.
- Hape Kerkeling
Pfoten vom Tisch!
(118)Aktuelle Rezension von: MartinaPKlappentext:
Hape Kerkeling hat mit „Ich bin dann mal weg“ und „Der Junge muss an die frische Luft“ Millionen Menschen begeistert, berührt und inspiriert. Nun erzählt er, der seit seiner Kindheit katzenverrückt ist, von seiner Freundschaft mit Stubentigern – einfühlsam, voller Zuneigung und hinreißend komisch. Eine wunderbare Liebeserklärung an das Leben mit Katzen, das beglückend, bereichernd und ganz bestimmt nie langweilig ist.
Das Buch hatte ich innerhalb eines Tages gelesen, weil es so berührend, humorvoll und interessant geschrieben ist. Ich konnte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Hape Kerkeling erzählt darin von seinem Leben mit Katzen, angefangen von Peterle, dem ersten Kater den er nach dem Tod der Mutter von den Großeltern bekommen hat, bis zu Kitty, seiner Begleiterin zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buches. Es ist mit viel Humor geschrieben, der Wiedererkennungswert im Verhalten seiner Katzen war an vielen Stellen für mich da, weil ich auch ganz ähnliche Erfahrungen mit meinen vierbeinigen Freunden machen durfte.
Es gibt aber auch immer wieder sehr berührende Momente, insbesondere wenn Hape vom Tod und Abschied nehmen schreibt. Eine Katze begleitet uns immer nur ein Stück unseres Lebens, diese schmerzhafte Erkenntnis muss jeder Katzen-(Tier)Besitzer irgendwann machen. An einigen Stellen sind bei mir Tränen gekullert, weil auch diese Situationen mich an ähnlich schmerzhaft Erlebtes erinnert haben. Auch den Schwur, nach dem Tod einer geliebten Katze, nie mehr eine Neue anzuschaffen, weil der Schmerz des Abschiedes zu groß ist, habe ich genau wie der Autor schon mehrmals gebrochen. An Katzen kommt man einfach nicht vorbei........und das ist auch gut so.
Im Buch werden die Erlebnisse des Autors mit seinen Katzen verwoben mit Tipps und Ratschlägen zur Katzenhaltung. Es ist also auch ein Stück weit ein Sachbuch, wobei hier keine neuen Erkenntnisse enthalten sind. Nichts desto trotz fügen sie sich gut in den Erzählstrang ein.
Fazit: Wer Katzen liebt, wird auch dieses Buch lieben! Ich würde es uneingeschränkt weiterempfehlen.
- Matt Haig
Wie man die Zeit anhält
(413)Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101Ich habe jede einzelne Seite dieses Buches einfach nur genossen. Die Geschichte ist einmal etwas komplett anderes und hat mich von Anfang an gefesselt. Das Buch ist zwar kein klassischer Pageturner baut jedoch ruhig und stetig eine gewisse Spannung auf. Auch den Schreibstil habe ich als extrem angenehm empfunden. Ich kann es absolut empfehlen!
- Ajahn Brahm
Der Elefant, der das Glück vergaß
(84)Aktuelle Rezension von: RadikaleResignationHabe schon das Buch "Die Kuh, die weinte" sehr gemocht, daher anschließend dieses Buch gekauft. Im Gegensatz zum anderen Buch, kam es mir vor, als wären diese Geschichten nicht so schön "selektiert". Die Geschichten sind zwar schön, aber konnten mich nicht ganz so begeistern wie die, im ersten Buch.
- Rainer Maria Rilke
Briefe an einen jungen Dichter
(85)Aktuelle Rezension von: bookswithjackiNicht nur Rilkes Gedichte sind lesenswert, sondern auch seine Briefe. Zehn Briefe an einen jungen Dichter, die nicht nur auf poetische Weise über das Schreiben erzählen, sondern auch Weisheiten über das Leben vermitteln - nicht wie ein Ratgeber, sondern wirklich schön und harmonisch eingefügt in seinen Briefen. Man kann sie immer wieder lesen, so als wären sie an den Leser selbst adressiert. Darf im Rilke-Jahr 2025 auf keinen Fall fehlen!
- Ina Bhatter
Drei Tage im Schnee
(186)Aktuelle Rezension von: -Tine-Hannah ist ein Workaholic und völlig überarbeitet. Deshalb will sie raus aus der Großstadt und ihrer gewohnten Umgebung und hat sich übers Wochenende ein kleine Hütte am See mitten im Nirgendwo gemietet. Rundherum ist alles mit Schnee bedeckt, in dem ein kleines Mädchen in rotem Mantel tobt.
Da die Protagonistin sich eine Auszeit nimmt, ist es logisch, dass am Anfang des Buches Stress und getrübte Stimmung überwiegen. Es geht ja darum, dass es Hannah nicht gut geht, weshalb sie das Wochenende fernab ihres Alltags verbringt. Die Autorin hat auch richtig schön dargestellt, wie ausgelaugt und unter Strom sich Hannah fühlt. Aber diese negativen Themen kommen immer wieder auf. Kaum genießt Hannah ihr Essen oder die Zeit mit dem kleinen Mädchen, tauchen schon wieder Gedanken an die Arbeit in ihrem Kopf auf. Die kurze Geschichte fängt nicht mit Hannahs gestressten Zustand an, wird immer besser und am Ende fühlt sie sich gelöst… nein, es werden psychisch belastende Themen erwähnt, dann eine positiver Moment oder Gedanke, dann wieder ein negatives Thema, daraufhin etwas Positives, wieder belastende Emotionen, daraufhin etc. Mir hat die Entwicklung gefehlt. Auch Hannahs Entschluss, was sie alles ändern will, wenn sie wieder in ihrem Alltag angekommen ist, ist viel zu leicht gefallen. Ganz ehrlich, ich denke nicht, dass es Hannah nach dem Buch viel besser gehen wird. Mir fehlt das positive Gefühl, mit dem man aus der Geschichte rausgeht. Das Lächeln fehlt, während ich das Buch zuklappe und an Hannah und das kleine Mädchen mitten im Schnee zurückdenke. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass es eine Liste mit psychisch belastenden Themen gab, die die Autorin schrittweise abgearbeitet hat, ansonsten wäre auch dieser überraschende Moment über das Thema Ängste zum Ende hin nicht mehr aufgetaucht.
"Die Pflanzen zogen sich zurück, warfen alles ab, was Ballast war, und verbargen ihre zarten Knospen und Triebe, bis der Frühling kam. So überstanden sie die kargen Wintermonate und sammelten Kraft für ein neues Jahr, um umso prächtiger zu blühen, Früchte zu tragen und zu gedeihen. Nur für uns Menschen gab es, so schien es, keinen Winter mehr." S. 142
Ina Bhatter hat eine sehr anschauliche und klare Art zu schreiben, wodurch man sich sehr, sehr gut in Hannahs Gefühlswelt einfühlen kann. Die Geschichte hat sich durch den angenehmen Schreibstil wirklich schnell lesen lassen. Das Aufeinandertreffen von Hannah und dem kleinen Mädchen und ihre glücklichen Momente im Schnee haben mir am besten gefallen. Das Schneinhorn ist eine echt schöne Idee der Autorin bzw. ihren Kindern, wie sie in der Danksagung erwähnt.
Fazit:
„Drei Tage im Schnee“ ist eine sehr anschaulich beschriebene Geschichte mit schönen und spaßigen Momenten im Schnee. Jedoch gibt es keine klare Entwicklung im Gefühlsleben der Protagonistin, sondern immer ein hin und her zwischen positiven und negativen Gedanken. Kaum hatte ich Spaß an der Geschichte, wurde sie mit einem neuen negativen Thema getrübt. - Elif Shafak
Die vierzig Geheimnisse der Liebe
(82)Aktuelle Rezension von: Hubertus_FeldmannDas ist jetzt nicht despektierlich gemeint, aber das (scheinbar) religiöse Gedudel mag dem einen Leser, der anderen Leserin gehörig „auf den Zweig gehen“. In einem solchen Fall ist man geneigt, diesem opulenten Werk von etwa 500 Seiten nicht seine Lebenszeit zu opfern. Warum es trotz solcher Vorbehalte lohnt, sich hier einzulesen, wird spätestens dann deutlich, wenn einen die Kraft der Sprache, die Opulenz der erzeugten Bilder in ein gedankliches Karussell katapultiert, dem nur schwer zu entkommen ist. Solcherart geflasht, folgt man neugierig den beiden Ebenen dieser Erzählung.
Auf der einen, der im 13. Jahrhundert angesiedelte Geschichte, folgen wir der Freundschaft und den Gesprächen zwischen dem persischen Gelehrten und Sufi-Dichter Rumi und dem Wanderderwisch Schams-e Tabrizi, und auf der anderen einer intensiven Auseinandersetzung zwischen der verheiratet Ella und dem „augenöffnenden“ Disput mit dem Autor des Buches „Süße Blasphemie“, Aziz Zahara. Wie nicht anders zu erwarten, werden hier die universellen Enden der Liebe zu einem offenen Knoten verwebt. Und so ganz nebenbei (so nebenbei ist es auch wieder nicht) bekommt man einen recht unverstellten Blick in die Möglichkeiten der islamischen Religion: „‘Wer die Nisa [Sure an-Nisã, Sure „Die Frauen“] mit offenem inneren Auge liest, erkennt, dass in dieser Sure nicht um Frauen und Männer geht, sondern um Weiblichkeit und Männlichkeit. Und jeder Einzelne von uns, auch du und ich, hat, in unterschiedlichen Graden und Abstufungen, sowohl Weibliches als auch Männliches in sich. Nur wenn wir lernen, beides anzunehmen, erreichen wir das harmonische Einssein.‘“
Es würde dem Buch nicht gerecht, diesen Mehrklang zwischen Leben und Liebe, und alles, was dazwischen liegt, eingebettet in die verschiedenen gesellschaftlichen Zustände/Normen auch nur annährend vorstellen zu können. Einerseits. Andererseits kann man diesen Roman auch mit feuchten Augen lesen, ohne sich von der tiefe der Gedanken irritieren zu lassen. In welcher Form auch immer man sich diesem Buch nähert, man wird überrascht werden von der Weite und Tiefe der angebotenen Gedanken. Zusätzlich wird man mit einer spannenden, auseinandersetzungsreichen Geschichte belohnt.
- Sara Pennypacker
Mein Freund Pax
(159)Aktuelle Rezension von: bibliophilaraWer meinen Artikel im August gelesen hat, weiß dass „Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker eines der ältesten Bücher auf meinem SuB ist. Gekauft habe ich das Jugendbuch 2017 in der Buchhandlung meiner Heimatstadt. Damals sagte die Buchhändlerin an der Kasse zu mir, dass ich mir mit diesem Buch etwas ganz besonders Schönes ausgesucht hätte. Vielleicht war das auch der Grund, aus dem ich mir dieses Buch immer für gut aufgehoben hatte. In anderen Buchblogs wurde das Jugendbuch aus dem Jahr 2017 in den höchsten Tönen gelobt. Außerdem gehören Füchse, neben Eulen, zu meinen Lieblingstieren. Als ich vor Kurzem erfahren habe, dass im März die Fortsetzung mit dem Namen „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ im Buchhandel erscheint, dachte ich mir, dass es nun allerhöchste Zeit ist, dieses Buch endlich einmal zu lesen.
Der zwölfjährige Peter lebt mit seinem alleinerziehenden Vater in den USA. Kurz nach dem Unfalltod seiner Mutter vor fünf Jahren hatte der damals siebenjährige Peter einen verwaisten Fuchswelpen in einem Bau gefunden. Diesen nahm er mit nach Hause, kümmerte sich um ihn und nannte ihn Pax. Seitdem ist viel Zeit vergangen. Weil Peters Vater in den Krieg zieht, zwingt er seinen Sohn, Pax in einem Waldgebiet auszusetzen und bei seinem Großvater zu leben. Dort hält es der Junge aber nicht lange aus. Er beschließt eines nachts sich heimlich davonzuschleichen, um sich auf die Suche nach seinem Freund Pax zu machen.
„Der Fuchs spürte noch vor dem Jungen, dass der Wagen langsamer wurde.“, ist der erste Satz des ersten Kapitels. Dieses wird im Präteritum aus der personalen Perspektive des Fuchses Pax erzählt, der zwar nicht viele Worte versteht, aber doch ein feines Gespür für Emotionen und seine Umwelt hat. Die Geschichte beginnt damit, dass Pax im Wald ausgesetzt wird. Auf fast 300 Seiten mit 34 Kapiteln fungieren Pax und Peter immer abwechselnd als personale Erzähler.
Peter ist ein 12-jähriger Junge, der irgendwo in den USA bei seinem Vater aufwächst. Mit örtlichen Angaben hält sich Pennypacker sehr zurück, aber an kleineren Indizien wie Erdnussbutter, Kojoten oder den menschlichen Vornamen lässt sich der Handlungsort zumindest mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf die USA begrenzen. Das Verhältnis zu seinem Vater ist eher schlecht, von Freunden wird hier nicht gesprochen. Seine engste Bezugsperson ist sein Fuchs Pax. Als das Tier ausgesetzt wird, verliert Peter den Boden unter seinen Füßen. Peter ist mit seinen 12 Jahren und 1,60m ein verhältnismäßig großer Junge. Er hat schwarze Haare, Segelohren und ist recht dünn. Zudem soll er optisch viele Ähnlichkeiten mit seinem Vater als Kind haben, was ihn nicht gerade beruhigt. Man könnte fast sagen, dass Peter eine tragische Figur ist, die ansonsten eher unauffällig wirkt. Er ist weder dumm noch intelligent. Weder arm noch reich. Weder mutig noch ängstlich. Weder hübsch noch hässlich. Er hat zwar eine Leidenschaft für Baseball, besonders zeichnet er sich aber durch seine Loyalität zu seinem besten Freund aus. Bei genauerer Betrachtung kann man zwischen Peter und Pax viele Parallelen erkennen, auch im Verlauf des Plots. So findet Peter Pax kurz nachdem er seine Mutter bei einem Autounfall verloren hat. Genauso ist Pax verwaist. Er liegt als einziger noch lebender Welpe im Fuchsbau neben drei erkalteten Geschwistern. Seine Mutter wurde bei einem Streifzug von einem Auto überfahren. Und so teilen sich Peter und Pax das Schicksal die Mutter bei Autounfällen verloren zu haben. Eine weitere Parallele findet sich ganz zu Beginn der Trennung. Peter bricht schlecht vorbereitet von zuhause auf. Er vergisst eine Taschenlampe mitzunehmen und seine Lebensmittel reichen kürzer als erwartet. Trotzdem gibt er nicht auf und setzt seine Suche fort. Genauso harrt Pax an dem Ort aus, an dem er ausgesetzt wurde. Da er ein domestiziertes Wildtier ist, kommt er in der Natur nicht zurecht. Er weiß nicht, wie man eine Maus fängt oder wo er Wasser findet. So hungern Peter und Pax parallel und doch unabhängig voneinander, denn beide wünschen sich nichts mehr, als sich wiederzusehen.
Lange habe ich mich gefragt, welcher Krieg den Jungen und den Fuchs eigentlich trennt. Doch genau wie bei der Ortsangabe bleibt Pennypacker auch bei der zeitlichen Angaben vage. Zwar gibt es wieder Hinweise wie Turnschuhe, Jeans oder Kühlschränke, dennoch könnte das Buch genauso gut in den 1960ern spielen wie heute. Es ist nahezu zeitlos. Damit fällt der Zweite Weltkrieg allerdings weg. Deswegen dachte ich vorerst an den Vietnamkrieg, doch als der Fuchs Gray Pax erzählt, dass der Westen des Landes schon zerstört sei, fiel auch dieser als Option weg. Letztendlich bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass der hier stattfindende Krieg rein fiktiv ist. Vielmehr soll er eine rein symbolische Funktion haben. Der Krieg bricht aus und der Frieden wird am Straßenrand ausgesetzt, denn Pax ist Latein für Frieden. Generell trägt hier jeder Fuchs einen sprechenden Namen. Trotzdem hat es mich anfangs ein wenig gestört, dass der Krieg keinen historischen Hintergrund hat. Das Setting ist ansonsten so realistisch und authentisch, dass dieser fiktive Krieg es unnötigerweise entrückt. Je tiefer man jedoch in der Geschichte versinkt, umso mehr kann man darüber hinwegsehen, dass die USA hier tatsächlich Kriegsgebiet sein sollen.
Pennypackers Schreibstil ist unglaublich bewegend. Vor allem Pax‘ Perspektive ist so gestochen formuliert, dass man das Gefühl hat, die Welt mit geschärften Sinnen wahrzunehmen. Die Spitze einen Fuchsschwanzes, die kurz aus einem Gebüsch blitzt, kann man trotz aller Entfernung sehen. Eine Maus, die unter der Erde durch ihren Gang flitzt, kann man problemlos hören. Auch olfaktorisch und sensorisch wird einem der Wald aus einer sehr intensiven Perspektive gezeigt, sodass sich das Lesen wie ein Waldspaziergang anfühlt. Oder in Peters Fall wie ein kleines Abenteuer. Pennypacker beweist, dass man auch als Jugendbuchautorin eine von den Großen sein kann.
In „Mein Freund Pax“ geht es um viel mehr als nur um die Freundschaft zwischen einem Jungen und seinem zahmen Fuchs. Es geht um Einsamkeit, Krieg, Gewalt, Tod und Umweltverschmutzung. Vereinzelt ist die Geschichte philosophisch angehaucht, und weiß mit ihrer Tiefgründigkeit immer wieder zu überraschen. Dabei ist die Atmosphäre von einer warmen Melancholie geprägt.Das Ende ist ebenso bittersüß. Der aufmerksame Leser hat möglicherweise eine Vorahnung, wie die Geschichte endet. Mich hat es zutiefst berührt. Seit Jahren ist es einer Geschichte gelungen, mir die Tränen über das Gesicht laufen zu lassen. Und dennoch war es das bestmögliche Ende, dass dieses Buch haben konnte. Als ich das letzte Kapitel gelesen hatte, war ich tieftraurig, dass „Mein Freund Pax“ nun vorbei ist.
„Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker ist weitaus mehr als ein Jugendbuch. Auch Erwachsene werden noch viel Freude an dieser vielschichtigen Lektüre haben. Die Geschichte von einem Jungen auf der Suche nach seinem Fuchs ist bildgewaltig, emotional und herzerwärmend gleichermaßen. Zwischen den Zeilen gibt es viel zu entdecken, wie beispielsweise Lebensweisheiten oder Sozialkritik. Klassens Illustrationen untermalen den melancholischen Nimbus und lassen den Leser tiefer in dieses wundervolle Werk eintauchen. Dass der sich hier abspielende Krieg erfunden ist und das Setting sich weder zeitlich noch örtlich in einen genauen Kontext bringen lässt, mag anfangs irritierend sein, tut dem Plot aber keinen ernstzunehmenden Abbruch. Zweimal hat mich diese Geschichte zu Tränen gerührt. Ich weiß jetzt schon, dass dieses kleine Meisterwerk noch lange in mir nachhallen wird. Deswegen möchte ich „Mein Freund Pax“ aus dem Jahr 2017 alle fünf Federn geben. Ich kann dieses Jugendbuch wirklich jedem altersunabhängig empfehlen. Denn die Literatur für Erwachsene hat die poetische Schreibkunst nicht für sich gepachtet. Selbstverständlich steht nun die Fortsetzung „Mein Freund Pax 2 – Die Heimkehr“ auf meiner Wunschliste.
- David Safier
Mieses Karma hoch 2
(334)Aktuelle Rezension von: AndreaDusDaisy und Marc sterben und erleben die Wiedergeburt.
Dieses Buch hat zu 100% Kopfkino Potenzial. Alleine die Vorstellung als die beiden als Goldfische im Glas waren und ihre Kommentare abgegeben haben. Einfach herrlich. Diese Szene hat mir am allerbesten gefallen.
Ein Buch das mich als Leserin einfach mal aus dem Alltag geholt hat. Dieses Buch sollte man einfach lesen und auf sich wirken lassen. Die Vorstellung alleine das wir alle als Lebewesen wiedergeboren werden ist schon eine schöne Vorstellung. Lustig ist dann wie Buddha die Menschen wieder ins Leben holt. Gutes Karma oder schlechtes Karma, Ameise , Darmbakterie oder als Mensch?
Teil 1 fand ich gut, aber Teil 2 gefällt mir viel besser.
Die Protagonisten und Protagonistinen sich mega. Die Sprüche die hier abgegeben werden genial. Die einzelnen Wiedergeburten und Buddha der immer wieder auftaucht. So genial.
Mir hat das Buch viel Spaß gemacht zu lesen und mich ein wenig vom Alltagstrott abgelenkt auch wenn es in einigen Kapiteln seitenweise mal etwas langatmig war.
Ich hatte Spaß.
Die Geschichte ist humorvoll erzählt. Der Schreibstil ist frech, und locker geschrieben.
Das Cover ist witzig und passt zur Geschichte.
Die Kapitel sind kurz und gehen übergangslos ineinander über.
Von mir 5 Ameisen und eine 100%tige Leseempfehlung.
- Khalil Gibran
Der Prophet
(188)Aktuelle Rezension von: GrixDieses Buch ist sooo Vieles zugleich: rätselhaft, weise, märchenhaft und in den allermeisten der kurzen, aber intensiven Kapiteln inhaltlich absolut überzeugend (und wo nicht, liegt es an den immerhin - und unfassbaren - 100 Jahren seit Veröffentlichung).
Vor allem aber strahlen die Texte eine Wärme und Geborgenheit aus, die wirklich gut tut, wenn man im Alltag einmal innehalten möchte, einen Rat sucht oder einfach Kraft und Zuversicht schöpfen möchte.
Der atmosphärische Mischung aus exotischem Flair zwischen Religion und freier Spiritualität, zwischen Orient und Okzident wohnt ein Zauber inne, der mich nach jeder Lektüre eine ganze Weile umhüllt und begleitet.
- Renate Bergmann
Ich bin nicht süß, ich hab bloß Zucker
(227)Aktuelle Rezension von: Juliam47Zumindest fühlte es sich so an: Ich sitze mit der betagten Dame bei Kaffee und Kuchen und wir plaudern. Dabei ist es keineswegs langweilig, Renate hat es in sich! Ich habe gelacht, manchmal innerlich den Kopf geschüttelt (typisch, die älteren Herrschaften!) und habe sogar dazu gelernt. Ein sehr kurzweiliges Buch, was Lust auf mehr macht. Es traf auch oft meinen Humor. Das wird nicht das letzte Buch von Renate Bergmann sein, was ich gelesen habe. In unserer Bibliothek (online) gibt es einige Bücher aus der Reihe. Alles in Allem war ich sehr positiv überrascht und es lohnt sich.
- Halo Summer
Der tiefste Grund
(33)Aktuelle Rezension von: FineAndersIn diesem Band der Sumpfloch-Saga geht es für Lissi, Gerald und Hanns zum tiefsten Grund um die Antimagikalie zu holen um Amuylett zu retten... Es ist spannend, emotional (vor allem für Gerald und Hanns) und schrecklich gefährlich und gruselig für alle. Das Mitfiebern hat mich wahnsinnig aufgewühlt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, weil ich so schnell wie möglich wissen wollte, wie alles endet. Es gab immer wieder ausweglose Situationen, so dass ich schon völlig am verzweifeln war, aber zum Glück gibt es das fünfte Erdenkind und eine Meisterdiebin und überhaupt alle sind so liebenswert!
- Albert Kitzler
Die Weisheit der Liebe
(98)Aktuelle Rezension von: Anni-SLiebe wird häufig zu kurz definiert. Das wird einem nach dem Buch klar. Auch wie wichtig die Liebe zu uns Selbst und zu unseren Mitmenschen ist. Nie hätte ich gedacht, was auch für gesundheitliche Folgen, durch mangelnde Liebe entstehen können.
Das Buch ist sehr spannend, geordnet, verständlich formuliert, mit Quellen und Zitaten bewiesen. Es wird verdeutlicht, wie wir Liebe zu dem Leben, der Natur, dem Klang oder zu Personen finden können. Zuerst ist das wichtigste im Einklang mit sich zu kommen. Da dies nicht so einfach ist, werden im letzten Teil Anregungen gegeben, wie wir den richtigen Weg finden können.
Ich hatte mir noch nie Gedanken gemacht, wie unser Bedürfnis der Liebe entsteht. Die Vorstellung auf einmal nackt auf die Welt zu kommen und aus seiner beliebten Umgebung getrennt, kann ich mir total Schreckenhaft vorstellen.
Herr Kitzler bringt außerdem viele lehrende Zitate hinein. Es belebt die Fakten und wird zum Teil auch bildlich besser verständlich. Das Zitat: 'Der Weise kennt keinen Streit', gefällt mir besonders.
Was mir leider nicht so gefiel, waren die Wiederholungen und ab der Mitte zog sich das Buch leider ziemlich.
- Nicholas Sparks
Zeit im Wind / Das Schweigen des Glücks
(41)Aktuelle Rezension von: Saskia_ReinholdKlappentext
- Halo Summer
Der Ruf der Morgenwelt
(50)Aktuelle Rezension von: FineAndersIn Band 7.2 der Sumpfloch Saga passiert wieder so viel. Es wird um Sumpfloch gekämpft und um die Erdenkinder und den Übergang zur neuen Welt. Der Band schließt sich nahtlos an den Vorgänger an und es bleibt weiterhin spannend. Das Buch ist voller romantischer, witziger, trauriger, ... Momente und es macht einfach nur süchtig. Die Entwicklung der Protagonisten ist toll, der Schreibstil ist fantasievoll und mir graut vor dem Moment, wenn ich die letzte Seite des letzten Bandes lesen werde...























