Bücher mit dem Tag "weißes kaninchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weißes kaninchen" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Alice im Zombieland (ISBN: 9783862789863)
    Gena Showalter

    Alice im Zombieland

     (450)
    Aktuelle Rezension von: alexandra_bartek

    Dieser Jugendroman hat einen viel versprechenden Klapptext, der mich angesprochen hat und ich mir von der Story viel versprochen hatte.

    Leider kam es irgenwie anders, am Anfang kam ich nur sehr schwer in die Geschichte rein und es war ziehmlich verwirrend. Man hat sich die Frage gestellt warum nur bestimmte Leute die Zombis sehen können und warum Ihr Vater nicht wollte das keiner das Haus verlässt sobald es dunkel wird. 

    Alice hat ihren Geburtstag feiern wollen doch irgenwie wird sie von ihrer ganzen Familie vergessen bis auf ihre kleine Schwester Emma, der Vater wird als Alkoholiker hingestellt und ist prinzipiel gegen alles was sich in die Abendstunden verlagert. 

    Emma hat eine Balletaufführung und will dort unbedingt Teilnehmen. Alice versucht ihre Mutter zu überreden was ihr dann irgendwie gelingt. Nach dieser Aufführung fahren sie nach Hause, doch es kommt zu einem Unfall den nur Alice überlebt. 

    Seit diesem Vorfall kann nun auch Alice die Zombis sehen, sie wird von ihren Großeltern aufgenommen, was sich als nicht so ganz einfach darstellt. 

    Selbstverständlich ist ein Schulwechsel notwenig, dort begegnt sie dem angeblichen Bad Boy Cole. Er uns seiner draufgängerischen Gruppe wird nachgesagt das man sich besser von ihnen fern halten soll. Doch Alice hat merkwürdige Versionen wenn sie ihm in die Augen schaut. 

    Eines Tages erfährt sie durch einen zufall das Cole und seine Gruppe die Zombis sehen können und diese Jagen. Allerdings fand ich es sehr befremdlich zu lesen das die Zombis als Geister in diesem Buch agieren und man sie nur töten kann, wenn man selbst seinen Körper verlässt und in den Geistzusand wechselt. 

    Auch das weige hin und her zwischen Cole und Alice ging mir beim lesen zunehmend auf die Nerven. Einmal soll sie in der Gruppe sein dann wieder doch nicht und auf einmal dann oh heile Welt.

    Gegen Ende zieht sich das Buch wie ein Kaugummi und irgenwie schien es mir einfach nur noch so dahingeschrieben worden zu sein von seitens der Autorin.

    Ich habe mich stellenweiße durch das Buch gequält und einfach gehofft das es irgendwo noch eine Wendung gibt die einen Fesselt.

    Ich kann für dieses Buch nur 2 Sterne vergeben, da ich mir wirklich mehr von der Story erhofft hatte.

  2. Cover des Buches Madness - Das Land der tickenden Herzen (ISBN: 9783959911153)
    Maja Köllinger

    Madness - Das Land der tickenden Herzen

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Julyie

     „Die Stille war das Schlimmste an dem Ganzen, denn ich hatte das Gefühl, dass ich nicht einmal mehr meine eigenen Gedanken hören konnte.“             

    Eckdaten

    Verlag: Drachenmond Verlag (zur Verlagsseite)

    Erscheinungsdatum: 12.10.2017

    Preis: Taschenbuch 14,90€, eBook 4,99€

    Seitenzahl: ca.312

    ISBN: 978-3959911153

    Genre: Fantasy, Romantasy          


    Cover/Gestaltung

    Wow! Das war wohl mein erster Gedanke bei dem Cover. Überraschend ist die ausgefallene, fantastische Gestaltung bei Drachenmond nicht. Denn die Cover sind so gut wie alle wunderschön gestaltet. In meinem Alice-im-Wunderland-Fieber sprach mich der Titel als erstes an. Das musste ich einfach haben! Es ist detailliert und auffallend, passt zur Story und sticht einfach ins Auge! Auch die innere Gestaltung a la Drachenmond hat mich wieder positiv begeistert. Schönes Cover, tolle Buchgestaltung.

                                       

    Klappentext

    „Ich hätte wissen müssen, dass es keine gute Idee war, dem Kaninchen quer durch London zu folgen.
    Doch wer hätte denn ahnen können, dass dieses seltsame flauschig weiße Ding mit der Taschenuhr mich hierher bringen würde? Ich meine, wo bin ich hier überhaupt?
    Die Bäume bestehen aus Kupfer und ihre Blätter wiegen schwer wie Blei. Überall schwirren Käfer mit Flügeln aus Glas umher und am Firmament drehen sich gigantische Zahnräder, als würden sie allein diese Welt in Bewegung halten. Und dann … ist da noch Elric. Ein Junge, aus dem ich einfach nicht schlau werde und der so herz- und emotionslos scheint. Doch ich bin entschlossen, sein Geheimnis zu lüften, um zu erfahren, was der Grund für seine Gefühlskälte ist.
    Oh, und falls ich es noch nicht erwähnt habe: Ich bin übrigens Alice. Und wie es scheint, bin ich im Wunderland gelandet… kennst du vielleicht den Weg hinaus?“

                                       

    Meine Meinung

    Juhu! Noch eine Alice-im-Wunderland-Story! Im Moment kann ich im Fantasy-Bereich gar nicht genug davon bekommen.

    Ich denke, für Märchen-Neuerzählungs-Fans ist dieses Buch ein Must-Have, aber allerdings für welche die die Kernelemente nicht so reizend finden, vielleicht eher auch nichts. Man braucht für diese Geschichte Fantasie! Denn die Geschichte ist durch und durch unglaublich kreativ und komplex beschrieben, detailreich und einfach fantastisch. Für verrückte Köpfe eine echte Wohltat, man kommt aus den Vorstellungen gar nicht mehr raus.

    Ich bin ziemlich gut und schnell in die Story reingekommen und der Schreibstil sorgte dafür, dass mich die Geschichte jederzeit fesselnd konnte. Es ist angenehm geschrieben, aber auch einfach extrem viel Input für den Kopf. Nicht, dass man das Gefühl bekommt: Ich weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist, aber es ist einfach Komplex! Das liegt aber auch daran, dass wir hier vom Wunderland reden und nichts so ist, wie es in der stinknormalen Welt eigentlich ist. Die Informationen die man bekommt sind logisch für die Hauptstory und wichtig für das Verständnis.

     


    „Dieser Augenblick hatte sich wie pure Magie angefühlt. In einer Welt, die von Technik und Mechanik beherrscht wurde, in der jeder Zinken eines Zahnrads einwandfrei zu dem anderen passt, hatte ich es nicht für möglich gehalten, so etwas wie Zauberei und Wundern zu begegen.

    Die Charaktere waren alle sehr feinfühlig ausgearbeitet und ich empfand die Persönlichkeiten als sehr sympathisch beschrieben. Sie haben alle ihre Ecken und Kanten, aber man schließt sie ins Leserherz und freut sich aufs Weiterlesen. Zwar konnte ich nicht immer alle Handlungentscheidungen vor allem von Alice nachvollziehen, aber es störte mich jetzt auch nicht weiter. Langweilig wäre vielleicht auch gewesen, wenn sie eine perfekte Heldenrolle gehabt hätte. Man darf in dieser Geschichte einfach nicht vergessen wer oder was sie ist: Ein Teenie!

    Und da auch die Romantik nach und nach mehr dringt, kann so manch einer ja schon mal den Kopf verlieren … vor allem im Wunderland!

    Mein Favorit war tatsächlich der Hutmacher. Schön verrückt, aber eigentlich auch ein normaler Kerl. Die Handlungsstränge zwischen den beiden entwickelten sich meiner Meinung nach eigentlich ganz gut, allerdings fehlte mir ein bisschen die Tiefe. Generell hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr gut getan. Manche Handlungen kamen mir hier und da zu „rasch“ vor. Vor allem die Liebesgeschichte war realistisch gesehen, nicht so ganz nachvollziehbar für mich, weil der Zeitraum einfach zu engmaschig war.

    Im ganzen aber eine sehr kreative, schöne Geschichte, die viel mehr Potenzial gehabt hätte, bzw. woraus man auch einen guten Mehrteiler machen hätte können.

    Wer hier allerdings eine kunterbunte Wunderland Story erwartet ist falsch, es ist etwas düsterer, trauriger und Steampunk!

  3. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Fuchs2017

    “Who did you pass on the road?” The king went on, holding out his hand to the messenger for some more hay.⁣⁣

    “Nobody,” said the messenger. ⁣⁣

    “Quite right,” said the king: “this young lady saw him too. So of course Nobody walks slower than you.”⁣⁣

    “I do my best,” the messenger said in a sulky tone. “I’m sure nobody walks faster than I do!”⁣⁣

    “He can’t do that,” said the king, “or else he’d have been here first”⁣⁣

    ⁣⁣

    I read “through the looking glass” a few weeks back and had such a great time! It’s so witty and entertaining!!

  4. Cover des Buches Are you Alice? 01 (ISBN: 9783842001510)
    Ai Ninomiya

    Are you Alice? 01

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Als ein desillusionierter junger Mann ins 'Wunderland' gerät, wird ihm kurzerhand der Name 'Alice' verpasst, und man verwickelt ihn in das Spiel 'Töte das weiße Kaninchen'. Er merkt schnell, in welche Welt fern jeglicher Vernunft er geraten ist, was ihn aber nicht daran hindert, selbst zur Waffe zu greifen.
    Ein Junge im Wunderland - Spannung pur!

    Cover:
    Das Cover fand ich eigentlich ganz interessant. Erwartet hatte ich hier eigentlich einen actiongeladenen Manga, vielleicht ein bisschen in Richtung Mafia oder irgendwas was mit Kriminellen, dass ich hier aber eine Adaption für "Alice im Wunderland" in der Hand halten würde, dass hatte ich nicht gedacht. Kennt man die Figuren dann erst einmal, dann ist es durchaus ersichtlich, aber so, war es wirklich nur zu erraten. Trotzdem mag ich das Cover, weil es einfach neugierig macht. Besonders, weil man wissen möchte, warum der Blondschopf auf dem Cover eine Waffe auf einen richtet.

    Eigener Eindruck: 
    Der scheinbar orientierungslose, lustlose und mit amnesiegeplagte X kann sich nicht mehr erinnern, wer er ist und wie er an den Ort gekommen ist, wo er ist. Bald trifft er auf Menschen, die ihm sagen, dass er im Wunderland ist und diese nennen ihn Alice. er nimmt sich diesem Namen an, da er sowieso nicht weiß, wer er ist und lässt sich von den anderen durch die Welt des Wunderlands führen, in dem es vor grauenhaften Schatten nur so wimmelt. Als der Hutmacher Alice eröffnet, dass er zur Waffe greifen muss, ist dieser zuerst entsetzt. Doch nach Übergriffen der Schatten und weiteren skurrilen Begegnungen im Wunderland, scheint ihm diese Aufforderung gar nicht mehr so abwegig. Doch was sind diese Schatten und was hat es mit der Jagd nach dem weißen Kaninchen auf sich?


    Puh, ich muss ehrlich gestehen, dass ich diesen Manga wirklich sehr verwirrend und sehr skurril fand. Ich habe echt meine Zeit gebraucht, bis ich in dem Manga einen kleinen Sinn gefunden habe und somit einen roten Faden der Geschichte. Doch ehe man sich versieht, ist der rote Faden auch schon wieder weg. Es mangelt mir hier einfach an Details. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber die Umsetzung finde ich bisweilen sehr grottig. Hinzu kommt, dass alles in sehr sprunghafte Szenen verpackt wurde, weshalb man den Faden immer wieder verliert. Was ich an dem Manga jedoch mag ist der Zeichenstil. Er gefällt mir sehr gut und auch die Interpretation der Charaktere finde ich sehr ansprechend. Ich bin ehrlich. Ich bin von dem Manga hin und her gerissen. Einerseits begeistert mich der Stil, andererseits langweilt mich dieses ständige Sprunghafte. ich werde noch einen Band der Reihe lesen, danach werde ich mich entscheiden, ob ich den Manga abbreche oder weiter lese.


    Fazit: 
    Dieser Manga ist definitiv Geschmackssache, deshalb werde ich keine Empfehlung für ihn aussprechen.

    Idee: 5/5
    Charaktere: 3/5
    Logik: 3/5
    Spannung: 3/5
    Zeichenstil: 4/5

    Gesamt: 3/5  

    Daten:
    Taschenbuch: 196 Seiten
    Verlag: TOKYOPOP; Auflage: 1 (10. März 2011)
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3842001517
    ISBN-13: 978-3842001510
    Vom Hersteller empfohlenes Alter: 13 - 16 Jahre
    Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,5 x 18,8 cm
  5. Cover des Buches Are you Alice? 02 (ISBN: 9783842001527)
    Ai Ninomiya

    Are you Alice? 02

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Wunderland in „Are you Alice?“ ist zwar an die klassische Welt von Lewis Carroll angelehnt, die dort auftauchenden Figuren sind aber stark verfremdet, nicht zuletzt, da es sich nahezu ausschließlich um Menschen handelt. Der Hutmacher ist skrupellos und brutal, die Grinsekatze ein junger Herzensbrecher mit Katzenohren, und um die Figur Alice selbst dreht sich letztendlich das große Rätsel dieses Mangas: Es handelt sich um einen jungen Mann ohne Vergangenheit, der plötzlich und scheinbar ahnungslos ins Wunderland gerät, den aber jeder dort zu kennen scheint. Schnell findet er heraus, dass er nicht die erste Alice ist, sondern vielmehr die 89., von der die Wunderland-Bewohner inständig hoffen, dass es sich endlich um die „echte“ Alice handelt. Um dies zu beweisen, soll Alice das weiße Kaninchen töten. Die Geschichte klingt in ihrer Abgedrehtheit spannend. Die Motive der einzelnen Figuren einschließlich des Protagonisten sind völlig unklar und es stellen sich unendlich viele Fragen, deren zumindest teilweise Beantwortung ich mir im zweiten Band erhofft hatte. Dieser jedoch hat meine Ratlosigkeit letztendlich in solchem Maße vergrößert, dass ich den Überblick über meine Fragen und die diversen möglichen Antworten, die mir in den Sinn kamen, verloren habe. Sehr zu loben ist das Artwork: Es besticht durch feinen Strich, liebevollste Details und beeindruckende Perspektivenvariationen. Ninomiya setzt im Spiel mit Licht und Schatten und durch wenige Durchbrechungen der Panelbegrenzungen gezielt Akzente, ohne damit der Übersichtlichkeit Abbruch zu tun. Etwas mehr Berücksichtigung der Übersichtlichkeit hätte auch der Handlung meiner Ansicht nach nicht geschadet...
  6. Cover des Buches Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: 9780141197302)
    Lewis Carroll

    Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland

     (302)
    Aktuelle Rezension von: miah
    Inhalt:
    Als Alice an einem heißen Sommertag ein sprechendes, weißes Kaninchen vorbeilaufen sieht, folgt sie ihm einfach durch seinen Bau und landet in einer verrückten Welt voller Abenteuer.

    Meine Meinung:
    Ich habe dieses Buch nicht zum ersten Mal gelesen. Schon als Kind habe ich die Geschichte geliebt. Auf Deutsch besitze ich eine wundervoll illustrierte Ausgabe. Jetzt habe ich das Buch erstmals im Original gelesen.

    Da mir die Geschichte bekannt war, hatte ich keine Verständnisschwierigkeiten. Das das Englische aber recht anspruchsvoll ist, könnte ich mir vorstellen, dass einige Leser hier Probleme haben könnten, wenn ihr Englisch nicht so gut ist. Insbesondere für die vielen (wirklich großartigen) Wortspiele braucht es ein fortgeschrittenes Niveau. Das Buch ist recht kurz, sollte sich also schnell lesen lassen, doch auch ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mich an die Sprache gewöhnt hatte. Danach ging es aber gut voran.

    Ich war sofort wieder mittendrin in dieser skurillen Welt voller Absurditäten. Dahinter verbergen sich nicht nur philosophische Themen, sondern auch eine Gesellschaftskritik. Die Geschichte steckt voller Überraschungen und interessanter Wendungen. Man kann einfach nicht vorausahnen, was als nächstes passieren könnte. Das mag ich so an dem Abenteuer.

    Die Charaktere sind allesamt toll gestaltet und ausgearbeitet. Mit viel Kreativität und einem Hang zu Wahnsinn hat Carroll Protagonisten geschaffen, die einem im Gedächtnis bleiben. Es war, als ob ich alte Bekannte treffen würde, auch wenn es schon lange her ist, dass ich das Buch gelesen habe.

    Schon als Kind  habe ich Alice geliebt, heute habe ich ein noch tieferes Verständnis für dieses wahnsinnig tolle Buch von Lewis Carroll entwickelt. Ich kann es nur jedem empfehlen, die Geschichte auch im Original zu lesen. Es lohnt sich.
  7. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783791500171)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.165)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Der Zufall wollte es, dass mir vor nicht langer Zeit ein Uralt-Exemplar des als Klassiker hochgerühmten, von „The Guardian“ 2007 in die Liste der 1000 Bücher, die jeder gelesen haben muss, aufgenommenen Werkes von Lewis Carroll, „Alice's Adventures in Wonderland“ in die Hände fiel. Eine wohlmeinende Verwandte teilte in längst vergangenen Zeiten „The Guardian's“ Meinung und pries das Werk in so übertrieben hohen Tönen an, dass mir das bereits in jungen Jahren suspekt war und ich stets nur halbherzige Versuche gemacht hatte, mich mit der Geschichte, die offensichtlich die halbe Welt in Entzücken versetzt, anzufreunden. Tatsächlich gelang es mir wohl auch, mich durchzuquälen, vielleicht auch habe ich kurz vor Schluss verwirrt und verängstigt aufgegeben, von Träumen geplagt, in denen mich die Cheshire-Katze drohend angrinste, die Herzogin mir auf den Leib rückte, der verrückte Hutmacher mir scheußliche Angst einflößte, getoppt nur von der unheimlichen Herzkönigin, die auch meinen Kopf abgeschlagen haben wollte.

    Nein, die Geschichte um das möglicherweise bekannteste Mädchen der Weltliteratur drang ganz und gar nicht zu mir durch, ich fand sie schon immer albtraumhaft bedrohlich, und so ist es mir bis vor kurzem auch gelungen, mich sämtlichen Wunderland-Adaptionen zu entziehen, die mutmaßlich bekannter sind als die Romanvorlage selbst, die, seien wir realistisch, nicht lesbar ist für das Zielalter von sieben Jahren.

    1865 wurde das Buch erstveröffentlicht und der Autor Lewis Carroll, der mit bürgerlichem Namen Charles Lutwidge Dodgson hieß und ein recht eigenartiger Zeitgenosse gewesen sein muss, ein Gewächs Oxfords, Mathematiktutor, Diakon und ein – so sagt man – begabter Photograph, soll darin bekannte Zeitgenossen karikiert und die britische Gesellschaft seiner Epoche sarkastisch persifliert haben. Mag wohl sein – doch welches Kind, damals genauso wenig wie heute, versteht das schon? Überhaupt – welches Kind versteht Sarkasmus? Wer versteht den ganzen Unsinn, den Dodgson/Carroll seine Protagonistin erleben lässt in einem im Eiltempo erfolgenden Gang durch das sogenannte Wunderland, in dem sich Wesen tummeln, die ungehobelt, schlecht gelaunt, frech und schikanös und in höchstem Maße surreal sind, die Unverständliches daherreden, das jeder Logik entbehrt?

    Vergeblich habe ich auch heute, als längst Erwachsene, nach einer Handlung gesucht – und nach einem Sinn hinter dem Unsinn, der vielfach sogar zu oft zitierten geflügelten Worten geworden ist. Sinn in der Sinnlosigkeit? Ich sah damals keinen, was sich auch heute nicht geändert hat. Carroll würde mit der Logik spielen, liest man in Kritiken und lobt dieses absurde Geplänkel, das angeblich Mathematiker und Kinder gleichermaßen faszinierend finden, über den grünen Klee. Und obendrein – diese unsympathische Mädchen, das entweder schrumpft oder unmäßig wächst, weil es ständig irgendwelche undefinierbaren Substanzen trinkt oder isst, mag ich heute genauso wenig wie einst!

    Seit damals auch hält sich das Gerücht, dass Carroll beim Schreiben seiner Alice-Abenteuer, wozu er während einer langen Bootsfahrt auf der Themse inspiriert wurde, auf der er den drei Töchtern eines Vorgesetzten Geschichten erzählte, halluzinogene Drogen genommen hat, was ihn im Übrigen auch bei der Popkultur populär machte. Das würde vieles erklären...

    Kurz und gut – ich kann wenig anfangen mit diesem zur Weltliteratur gehörenden Klassiker – wer eigentlich entscheidet darüber, ob ein Werk weltliteraturwürdig ist? - , der, wie man immer wieder lesen kann, mit seinen Figuren und seiner Metaphorik unverändert großen kulturellen Einfluss hat. Auf wen, bitte? Und worin macht sich dieser Einfluss denn bemerkbar? Eines der hervorragenden Werke des literarischen Nonsens? Mag sein, auch das – und wenn dem so ist, kann man Alice doch zumindestens denjenigen empfehlen, die einen ausgeprägten, einen geradezu überdimensionalen Sinn für den Unsinn haben!

  8. Cover des Buches Erst ich ein Stück, dann du - Muckel, das magische Kaninchen (ISBN: 9783570171349)
    Patricia Schröder

    Erst ich ein Stück, dann du - Muckel, das magische Kaninchen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien
    Inhalt:


    Luna wünscht sich schon lange ein Haustier, doch ihre Eltern erlauben ihr keines. Daher ist ihre Freunde groß, als sie in den Herbstferien auf das weiße Kaninchen ihrer Freundin Maja aufpassen darf.


    Dass Muckel jedoch kein normales Kaninchen ist, ahnt zunächst niemand.

    Beim Futterkauf im Supermarkt trifft Luna den Zauberer Faxus Abraxus und seine Krähe Klothilde und plötzlich stecken Luna und ihr Bruder Lukas mit Muckel in einem magischen Abenteuer.




    llustrationen:

    Auf jeder Doppelseite findet sich eine bunte Illustration, um die Handlung aufzugreifen. Luna und ihren frechen Bruder Lukas mit dauerhaft verwuschelten Haaren und kessem Grinsen sind sehr gut angekommen.
    Besonders gefallen hat natürlich Muckel mit seinen großen Augen und dem kuschelig wuscheligen Fell. Jedoch wurde beim Vorlesen bemängelt, dass viel zu wenig Muckel-Bilder im Buch sind.



    Altersempfehlung:

    ab 5 Jahre für Erstleser

    Die Reihe "Erst ich ein Stück, dann du" vom cbj Verlag ist ausgerichtet auf das Vorlesen des erfahrenen Lesers abwechselnd mit dem Leseanfänger. Die Passagen für Letzgenannten sind fett und größer gedruckt und konzipiert für die ersten Leseversuche.

    Im Moment nutzen wir sie noch zum Vorlesen, wobei hin und wieder bereits das eine oder andere Wort erkannt wird.

    Das Buch ist in sieben Kapitel unterteilt, so dass (an der spannendsten Stelle) eine (Vor-)Lesepause eingelegt werden kann.



    Fazit:

    Das Buch ist bei uns eingezogen, da die Erzählung von einem Kaninchen handelt (derzeitiges Lieblingstier), und bereits das Cover sehr vielversprechend aussah.

    Die Charaktere, insbesondere Muckel, haben uns sehr gut gefallen.

    Die Erzählung ist spannend, jedoch mit einigen Längen aber es wird dem magischen Finale entgegen gefiebert.

    Jedoch wurde das Buch nur ein Mal zum Vorlesen genutzt, da - wenn das Ende erst einmal bekannt ist - die Spannung raus ist.

    Da kann auch das süße, flauschige Kaninchen Muckel nichts mehr rausreißen.



    ...
    Rezensiertes Buch "Erst ich ein Stück, dann du - Muckel, das magische Kaninchen" dem Jahr 2016




  9. Cover des Buches Alice im Spiegelland (ISBN: 9783946593225)
    Lewis Carroll

    Alice im Spiegelland

     (205)
    Aktuelle Rezension von: RoXXieSiXX

    Von Alice hinter den Spiegeln habe ich mir jetzt nicht mehr so viel erwartet, wie von dem Vorgänger Alice im Wunderland. Daher wurde ich auch nicht im mindesten enttäuscht, aber auch nicht positiv überrascht. Doch mein Augenrollen beim Lesen konnte ich einfach nicht lassen.


    Meinung

    Wie Alice im Wunderland gehört auch diese Geschichte um Alices Träume zu den Kinderbuchklassikern. Doch Alice hinter den Spiegeln konnte mich ebenso wenig packen, obwohl die Anaconda Ausgabe in einer Neuübersetzung erschienen ist, hatte ich null Freude an dem angepriesenen Dialogwitz, ich musste leider eher immer wieder die Augen rollen. Vielleicht liegt es daran, dass ich diese Art von Humor nicht mehr nachvollziehen kann oder aber eher, weil ich einen anderen Humor vorziehe, der auch nicht unbedingt kindgerecht ist.

    Die Figuren waren für mich auch dieses Mal wieder zu blass und viel zu wirr. Auch die dazwischen liegenden Gedichte/Lieder waren für mich einfach nur langweilig und zu lang. Es mag am ursprünglichen Schreibstil des Autors liegen, dass ich mich einfach nicht mit den Geschichten anfreunden kann. Aber eins ist sicher, die Verfilmungen von Tim Burton gefallen mir sehr gut.

    Handlung

    Alice sitzt mit ihren drei Katzen im Haus und beginnt zu fantasieren, wie die Welt auf der anderen Seite des Spiegels wohl aussehen mag, ob dort alles spiegelverkehrt ist. In diesem Buch wird einem schon früher klar, weil es eben auch erwähnt wird, dass Alice zu träumen beginnt.

    Im Garten der sprechenden Blumen trifft Alice auf die schwarze König und damit beginnt ihre Reise über ein riesiges Schachbrett. Die schwarze König sagt, dass Alice selbst Königin werden würde, sollte sie das Ende des Schachbrettes erreichen. Während sie von einem Feld zum nächsten wandert, die immer durch einen kleinen Bach voneinander getrennt sind, trifft Alice viele verschiedene Figuren. Alle sind für sich einzigartig und sie alle sind ihr, in ihren ganz speziellen Weisen behilflich zum nächsten Feld auf diesem riesigen Schachbrett zu gelangen.

    Natürlich schafft es Alice und am Ende, wie in jedem Traum wird es am bizarrsten, denn die Feier zu ihrer Krönung ist ein reinstes Chaos.

    Fazit


    ⭐⭐⭐


    Die Sternebewertung habe ich auf 3 Sterne gesetzt, aber mehr war für mich einfach nicht drin. Am Ende der Tage kann ich jedenfalls sagen, dass ich das Buch gelesen habe, doch es konnte mich vom versprochenen Dialogwitz nicht überzeugen. Auch die gesamte wirre Traumgeschichte hat mich einfach nicht abholen können.

    Ein besonderes Schmancker’l waren die Originalillustrationen von John Tenniel, die das Buch ein wenig aufgepeppt haben.


    Diese Rezension gibt es auch auf theartofreading.de und wurde dort zuerst veröffentlicht.


  10. Cover des Buches Paradies. Zwei Romane (ISBN: 9783807703527)
    Ragnar Hovland

    Paradies. Zwei Romane

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Alice - Follow the White (ISBN: 9783959620505)
    Stephanie Kempin

    Alice - Follow the White

     (71)
    Aktuelle Rezension von: JoyceCruze
    Dieses mal ist es eine ganz andere Alice Geschichte, eine die mir so noch nicht bekannt war.


    Es geht um Miss Yorks Internat für Mutare, aussergewöhnliche Kinder mit besonderen Fähigkeiten und da ist es kein Wunder, dass Alice als Spiegelsichtige auch dort ist. 


    Gemeinsam mit ihren Freunden Zoey, die ein Seuchenopfer ist und Chloe, die sich tot stellen kann machen sie sich gemeinsam mit dem Hasen Ethon Bond ins Dämmer-Spiegel-Land um dort der Sache mit den Seuchenopfern und Zoeys Mord auf den Grund zu gehen.


    Die Geschichte wird in Alice 3.Form und Bettys Tagebucheinträgen erzählt, wobei mir die Tagebucheinträge von Betty leider etwas zu wiederholt waren.


    Nichts desto trotz war die Geschichte sehr interessant mit ihren Charakteren und durch aus lesenswert.


  12. Cover des Buches Wonderland (ISBN: 9783866079861)
    Daniel Leister

    Wonderland

     (12)
    Aktuelle Rezension von: N9erz
    Es sind Jahre vergangen, seit Alice ihre Reise ins Wunderland angetreten hat. Mittlerweile ist sie erwachsen und hat eine eigene Familie. Allerdings ist sie auch wahnsinnig geworden und sitz die meiste Zeit nur starr mit ihrem Haustier, einem weißen Kaninchen, in ihrem Haus.

    Doch das Wunderlang kann sie und ihre Familie nicht loslassen und so zieht es ihre Tochter, Calie, hinunter in den Kaninchenbau. Doch handelt es sich hier nicht um das wundervolle und phantastische Wunderland welches wir kennen, sondern um eines, in dem der komplette und brutale Wahnsinn ausgebrochen ist...
    -----
    Eine fortführende Geschichte von "Alice im Wunderland" ist alles, was sich ein echter Fan wünscht. Doch natürlich ist hier "Wonderland 1 - Rückkehr ins Wunderland" nicht unbedingt das, was man sich nach dem Klassiker erwartet. Das soll es auch gar nicht sein und diesen hohen Anspruch erhebt es auch gar nicht.

    Den hier befinden wir uns in einer fernen Zukunft nach Alice, die sich doch größtenteils um ihre Tochter Calie (ein Wunderbares Anagramm von Alice) dreht, die in den Wahnsinn mit hinein gezogen wird, nachdem ihre Mutter diesem bereits verfallen ist. Eine Mischung aus Splatter und Erotik erwartet einen hier - mit einer riesigen Prise aus dem original Klassiker. Jede Menge Charaktere die man kennt und liebt und trotzdem auf eine ganz andere und neue Weise kennen lernt. Denn hier ist alles einen Ticken grauslicher, einen Ticken brutaler und einen Ticken wahnsinniger.

    Doch genau dieser Wahnsinn ist es, der die Geschichte so faszinierend macht. Ein Hutmacher, der vollkommen am Rad dreht, ein weißes verrottendes Kaninchen, eine Grinsekatze die zu einem riesigen Monster mutiert ist und eine Herzkönig die noch mehr Köpfe rollen sehen will. Tausende wunderbare Parallelen die man einfach genießen muss. Natürlich wenn man sich auf die große Portion Brutalität und Erotik einlassen will.

    Die Geschichte macht definitv Lust auf mehr, gerade weil sie eine Mischung aus brutalem Wunderland und Persönlichkeitsgeschichte über Calie bringt. Man will wissen, ob und wie sie sich in Zukunft vor dem Wunderland schützen kann oder ob sie doch dem selben Schicksal wie ihre Mutter erliegt. Ich muss auf jeden Fall recht schnell mit "Wonderland 2 - Jenseits vom Wunderland) weiter machen!

    Was mir an er Wonderland Reihe auch besonders gut gefällt, ist die grafische Aufarbeitung. Die Zeichnungen sind wunderschön und ich könnte tageland damit verbringen nur diese anzusehen. Gerade zwischen den einzelnen Abschnitten oder auch in der Cover Galerie findet man richtige Schmankerl die man sich am liebsten auf Leinwand überall in der Wohnung platzieren würde.

    Ich kann Wonderland wirklich nur allen empfehlen die "Alice im Wunderland" mit einer Mischung Splatter und Erotik vertragen können. Dann ist es definitiv ein Must-Read!
    Weiter geht es mit Wonderland 2!
  13. Zeige:
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