Bücher mit dem Tag "welpe"
37 Bücher
- Kelly Moran
Redwood Love – Es beginnt mit einem Blick
(1.243)Aktuelle Rezension von: Ilona67Klappentext
Kleine Stadt, große Gefühle
Redwood, ein malerisches kleines Städtchen in Oregon. Genau der richtige Ort für einen Neuanfang. Und den braucht Avery Stowe nach einer desaströsen Ehe dringend, ebenso für sich wie für ihre autistische Tochter Hailey. Da gibt es nur ein Problem: den attraktiven Tierarzt Cade O‘Grady. Eine neue Beziehung ist das Letzte, was Avery will. Sie ist sich nur nicht sicher, wie lange sie Cade widerstehen kann. Vor allem, da sich anscheinend der ganz Ort gegen sie verschworen hat und Amor spielt …Eine Geschichte in der man bekommt was man erwartet. Gefühle, etwas Spice und ein netter kleiner Ort mit Protas die so ihre Probleme haben. Daher nette Lektüre für zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
- Jennifer Estep
Frostherz
(1.487)Aktuelle Rezension von: Wauwuschel-- Reread nach über 10 Jahren --
Jetzt heißt es für Gwen Frost, den Helheim-Dolch zu finden und zu verhindern, dass die Schnitter ihn benutzen, um den bösen Gott Loki zu befreien. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach, denn es wird zu einem Rennen gegen die Zeit.
“Hätte ich eine Hand, würde ich mir ungläubig gegen die Stirn schlagen. Nein, eigentlich würde ich sie verwenden, um ein wenig Vernunft in dich hineinzuprügeln, Gwen.” -Vic, unser sprechendes Schwert
Allmählich nähern wir uns der Halbzeit der Buchreihe an und ich bin noch genauso gut dabei wie am Anfang. Ich muss schon jetzt zugeben, dass vieles von der Vergangenheit geprägt sein wird, denn für den Kitsch (besonders bei der Liebesgeschichte) und die Klischees hätte ich bei einem anderen Buch längst einen Stern abgezogen, aber hier kann ich es nicht übers Herz bringen, weil die ganze Geschichte so unglaublich gut ist. So reichen einzelne Szenen, die mich zu 160% überzeugt haben, aus, um die auszugleichen, die nur halb so gut waren. Das Buch bleibt aber voller Spannungen, unvorhergesehenen Plottwists und einer starken Entwicklung, sowohl was die Geschichte, als auch was die Charaktere angeht.
Gwen gefällt mir immer mehr und sie hangelt sich auf meiner Liste der besten Protagonisten immer weiter nach oben. Zwar lässt sie sich von Zeit zu Zeit zu stark von ihren Gefühlen leiten und manche Situationen, als sie beispielsweise Logans Ex-Freundin verdächtigt, ein Schnitter zu sein, sind deswegen voller Fremdscham und es tut fast körperlich weh, sie zu lesen. Auf der anderen Seite trainiert sie immer weiter an ihrer Kampfkraft und ihrer Magie und verlässt sich auf ihre Freunde. Dabei ist Gwen gefühlvoll, verständnisvoll, mutig und psychisch stark und vor allem die Kämpfe lese ich super gern. Besondere Szenen, als sie zum Beispiel ihren neuen Tierfreund gefunden hat, sind so schön anzusehen und es macht einfach Spaß, die Geschichte aus ihrer Sicht zu erleben.
Außerdem wird den Nebencharakteren mehr Inhalt eingeflößt, wie ich schon in den ersten zwei Büchern angedeutet habe. Daphne wird eine bessere Freundin, auch wenn nicht immer alle Schwarz-Weiß ist und Logan wird fast zu einem festen Liebespartner. Auch andere Personen bringen Abwechslung und Spannung in die Story, so könnte ich ohne Oliver oder Vic das Buch nie so genießen wie mit ihnen. Hier muss ich natürlich (für manche leider) ein paar Worte zur Liebesgeschichte sagen, denn diese fordert immer mehr Raum, auch wenn der Plot nicht aus den Augen gelassen wird. Gwen und Logan sind ein süßes Paar und ihre Entwicklung ist langsam und natürlich. Es ist zwar etwas vorhersehbar und klischeehaft, aber es passt zum Inhalt und ohne deren Verbindung würde der Kampf, den beide jeweils für den anderen kämpfen, keinen Sinn machen. Ihr Ende in diesem Buch habe ich gefühlt übersprungen, weil es völlig überspitzt dargestellt wurde, aber ich gönne den beiden ein Happy End, soweit das in weiteren drei Büchern noch möglich ist.
Auch die Geschichte lässt nicht nach. Im Gegenteil, sie nimmt rasant an Fahrt auf und überzeugt in ihrer Originalität, Action und der ungeheuren Spannung, insbesondere in den letzten 100 Seiten. Wie zuvor wurde am Anfang sehr viel wiederholt und neu erklärt, sodass man ganze Absätze überspringt, aber der Rest macht es wieder wett. Nach einem starken Kampf auf den ersten Seiten, ist Gwen auf der Suche nach Schnittern auf der Academy und nach Lokis Champion. Es gibt immer wieder kleine Hinweise für uns als Leser, sodass wir mitraten können, aber das Ergebnis bleibt überraschend. Die Spannung baut sich immer weiter auf und entlädt sich in dem bisher besten Finale der Buchreihe. Hier kam es zu so vielen Twists und unvorhersehbaren Überraschungen, dass man das Ende erst einmal verarbeiten muss. Dabei bietet es eine perfekte Grundlage für das nächste Buch und ich bin selbst jetzt, während dem Schreiben von dieser Rezension, immer noch überwältigt.
Kleinigkeiten, die mir noch sehr gut gefallen haben, sind die Beschreibungen der verschiedenen Magieformen, besonders Gwens, die Einbindung von allerlei Artefakten und der Aufbau der magischen Kämpfe. Diese Sachen machen das Buch besonders und die mythischen Aspekte versetzen den Leser ins Staunen. Die Balance zwischen Magie, Action und Emotionen ist perfekt, wodurch man mit dem Lesen nicht mehr aufhören kann. So genieße ich Jennifer Esteps Werke aufs Äußerste und danke meinem Gehirn, dass es Geschichten auch wieder vergisst und sich nicht mehr an alle Details erinnern kann.
Insgesamt ein würdiger Nachfolger in der Mythos-Academy-Reihe und ein absolutes Muss aus der Sicht einer Person mit Fan-Brille auf den Augen!
- R. J. Palacio
Wunder
(1.130)Aktuelle Rezension von: izzy_booksDer zehnjährige August, der mit einem entstellten Gesicht geboren wurde, besucht zum ersten Mal eine normale Schule. Mit viel Feingefühl und in klarer Sprache schildert der Roman seinen mutigen Weg durch Ausgrenzung, Freundschaft und Selbstakzeptanz. Berührend zeigt er, wie wichtig Empathie, Toleranz und innere Stärke sind, um den eigenen Platz in der Welt zu finden. Ein Buch, das sowohl junge als auch erwachsene Leser inspiriert und lange nachhallt.
- Nora Roberts
Mondblüte
(62)Aktuelle Rezension von: Buechergarten》INHALT:
Breen Kelly steckt in ihrem Leben irgendwie fest: Auf Drängen ihrer Mutter steckt sie in ihrem ungeliebten Job als Lehrerin ebenso fest, wie hinter den braun gefärbten Haaren und unauffälligen Kleidern, die ihren besten Freund Marco zur Verzweiflung treiben. Als sie heraus findet, dass ihr Vater, der die Familie vor Jahren verlassen hat, ihr eine gewaltige Summe Geld hinterlassen hat, beschließt sie ihrem Leben eine Wende zu geben: Sie kündigt, reist nach Island und begibt sich auf die Suche nach ihrem Vater sowie sich selbst. Wer hätte gedacht, was zwischen grünen Hügeln, in einem lauschigen Cottage und vor allem hinter einem magischen Portal auf sie warten würde…
》EIGENE MEINUNG:
Ich habe mich sehr über die neue Fantasy-Trilogie von Nora Roberts gefreut, auch wenn die Cover und deutschen Titel leider mal wieder nicht mit ihren Originalen mithalten können (The Dragon Heart Legacy) und für mich zu sehr in eine romantische Richtung drängen.
Um andere Leser vor meiner Fehleinschätzung zu bewahren: Diese Trilogie erzählt nicht, wie die bisherigen Reihen der Autorin, in jedem Band die Geschichte eines anderen Paares, mit übergeordneter Handlung, sondern konzentriert sich ganz auf Breen.
Dabei ist der 1. Teil der Reihe für mich ein klarer Einführungsband, sowohl in Breens Charakter (die sich noch dazu erst einmal selbst finden muss), in ihr bisheriges Leben, ihre Reise nach Irland sowie die von ihr neu entdeckte Welt, inklusive deren und ihrer eigenen Magie. Dadurch entsteht ein völliges anderes Tempo innerhalb der Erzählung, welches mir zum Teil zu gemächlich war.
Der Fantasy-Anteil enthält viele bekannte Elemente: Hexen, Feen, Drachen etc. aber auch einige neue Elemente. Alles in allem ist er aber bisher wenig originell, wobei mir die Verknüpfung zu den Zaubersprüchen meiner geliebten Insel-Trilogie sehr gefallen hat.
Breen selbst ist ein interessanter, herzlicher und mutiger Charakter, sticht jedoch dabei nicht wie andere Protagonisten der Autorin aus der Menge heraus. Die Nebencharaktere sind vielfältig und bereichern die Handlung. Der Love Interest von Breen bleibt bisher noch etwas blass, wenn auch anziehend – sowohl äußerlich als auch im Inneren.
Irland sowie Thalam werden sehr atmosphärisch beschrieben und lassen den Wunsch entstehen selbst auf die grüne Insel zu reisen. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Erstaunt war ich über die zahlreichen Rechtschreibfehler im Buch und gefehlt hat mir ein richtiger Showdown für diesen Auftaktband.
Der Zauber der grünen Insel:
Band 1: Mondblüte (The Awakening)
Band 2: Himmelsblüte (The Becoming)
Band 3: Sonnenblüte (The Offering)
》FAZIT:
Eine neue Fantasy-Trilogie, allerdings mit ungewohntem Aufbau und daher auch anderem Spannungsverlauf sowie einigen Längen. Für mich ein eher schwächeres Buch der Autorin.
- Petra Schier
Kleiner Streuner - große Liebe
(80)Aktuelle Rezension von: HopeandliveEs ist Adventszeit in der Sozialstation der kleinen Stadt und Eva ist nach einem Jahr Auslandsaufenthalt in London wieder glücklich in ihrem alten Wirkungsbereich gelandet. Hier fühlt sie sich zuhause und auch wenn ihr Ex Andre weiter den Kochlöffel in der Küche schwingt und sie sich regelmäßig wegen nichtigen Dingen in den Haaren liegen, fühlt sich Eva ganz zufrieden. Naja, so ganz zufrieden vielleicht doch nicht, denn sie lässt sich während eines feuchtfröhlichen Freundinnenabend zu einem Brief an den Weihnachtsmann hinreißen und äußert einen folgenschweren Wunsch....
Das bleibt dem Weihnachtsmann und seinen fleißigen Helfern natürlich nicht verborgen und sie machen sich umgehend an die Arbeit. Wie schon in den Geschichten zuvor haben sie die glorreiche Idee einen Hund zu ihrem Verbündeten zu machen. Diesmal ist es Socke, ein zuckersüßer kleiner Streuner mit weißen Pfötchen, daher sein Name und jeder Leser will nach dem Genuss dieser herzigen Lektüre auch einen Socke, also ich zumindest:), mit dem Rest bin ich schon bestens versorgt;):)
Socke wird von Eva und Andre gemeinsam gefunden, während sie sich mal wieder im Hof der Sozialstation stritten und Eva schmilzt direkt dahin. Die beiden haben nämlich mehr gemeinsam, als sie ahnen. Doch Evas Vermieterin duldet keine Hunde und somit nimmt Andre ihn bei sich auf dem Hof auf, nicht ohne den einen oder anderen Hintergedanken. Eva wehrt sich gegen die zunehmende Anziehungskraft, doch der Weihnachtsmann hat noch so einiges in petto....
Und so wird der Leser in eine stressige aber auch prickelnde Weihnachtszeit mit hineingenommen und es gibt so einige Widrigkeiten. So tauchen Evas steinreiche, karrierebewusste Eltern auf mit einem potentiellen Heiratskandidaten namens Jochen, da läuft während des Lesens das Gel aus den Seiten, so aalglatt ist der Typ. Währenddessen zieht Eva bei Andre ein, da ihre neu gekaufte Wohnung nicht fertig wird und der Leser wähnt sich schon im Glück, dass die beiden doch noch zusammenfinden, doch Eva hegt tiefe Ängste in ihrem Herzen, die sie in eine ganz andere Richtung ziehen wollen. Nun wird Socke ganz genau von den eifrigen Weihnachtshelfern instruiert und dann....ach, lest einfach selbst.
Petra Schier ist mal wieder eine ganz wunderschöne und zuckersüße Weihnachtsgeschichte mit Hund und Herz gelungen und ich will auch einen Socke:)
- Marie Force
Kein Tag ohne dich
(314)Aktuelle Rezension von: Alexia_Wir kehren zurück ins gemütliche Butler und zurück zur herzlichen Abbott-Familie. Denn wer hat sie bereits nicht in Band 2 ins Herz geschlossen? Dieses Mal steht Tochter Hannah im Fokus, die vor einigen Jahren ihren Mann Caleb im Irak verloren hat und mit der Trauer um ihm noch immer zu kämpfen hat. Und dann gibt es da Nolan der alles daran setzt ihr Herz zu erobern. Aber Caleb war sein bester Freund…Können die beiden ihren aufkeimenden Gefühlen eine Chance geben?
Hach, wer leichte Lektüre für den Herbst braucht ist bei dieser Reihe genau richtig. Man hört einfach nur gerne zu und lässt sich von der Atmosphäre und dem Knistern zwischen den Zeilen mittragen. Dazu noch die perfekt harmonische Großfamilie und eine Liebesgeschichte die ohne viel Drama auskommt. Einfach perfekt. So auch Hannah und Nolan. Man muss schmunzeln, grübeln, lachen und tatsächlich auch ein wenig weinen. Denn die Backstory der beiden rührt einen besonders. Die Geschwister die immer wieder mitmischen müssen dürfen auch nicht vergessen werden. Wir bekommen auch ab und zu einen Einblick in die Sichtweise und das Leben von Hannahs Geschwistern. Das bringt gute Abwechslung in die Geschichte und macht definitiv neugierig auf die folgenden Bände. Natürlich darf auch in diesem Band der Spice nicht zu kurz kommen. Die erotischen Szenen haben es in sich und nehmen dann doch relativ viel Raum ein. Dabei hätte ich mir mehr Herbst-Berge-Kitsch-Elch-Romantik gewünscht. Denn Fred ist der eigentliche Star von Butler. Und Hannah hat definitiv einen Draht zu ihm. Ihr Großvater hat natürlich auch wieder seine Finger im Spiel und so kommt es zu amüsanten Dialogen und Wendungen. Das Ende kommt jetzt natürlich nicht überraschend und alles geht relativ fix. Aber hach, mehr erwartet man an meiner Stelle auch nicht von so einem Cozy-Herbstvibes-Buch.
Wunderbar für verregnete Herbsttage auf dem Sofa mit einer großen Tasse Tee. Wie gesagt ein wenig zu viel Bettsport für meinen Geschmack aber ansonsten zum Abtauchen und Wohlfühlen. 4 von 5 Sternen für Band 2 der Green-Mountains-Reihe.
- Petra Schier
Strandkörbchen und Wellenfunkeln
(73)Aktuelle Rezension von: jeanne1302Vor Jahren kommen sich Luisa und Lars näher, doch dann verlässt Lars die Stadt für Jahre von einem Tag auf den anderen, ohne sich zu verabschieden. Nach 8 Jahren kehrt er zurück und trifft wieder auf Luisa und die alte Leidenschaft flammt erneut auf.
Aber nach wie vor möchte Lars keine Herzensgefühle zulassen, seit der verkorksten Ehe seiner Eltern, weigert er sich, sein Herz zu öffnen.
Im ganzen Roman geht es - außer natürlich um die kleine Retriever-Hündin Jolie - nur darum, wie Luisa darum kämpft, die Mauern der Angst um Lars´ Herz zu durchbrechen. Manchmal ist es einfach sehr schwer, sich einzugestehen, dass man sich gegen die Liebe nicht wehren kann.
Also sogesehen ist der Plott eher naja...nicht wirklich berauschend. Mal abgesehen von den Sex-Szenen. 😳
Das beste am Buch ist und bleibt Jolie, die Hündin, die Lars zufällig vor dem Tod retten kann und dann in die Tierarztpraxis, in der Luisa arbeitet, bringt. Petra Schier versteht es, Tieren die richtigen Worte in den Mund, eh...die Schnauze zu legen. Es ist köstlich wie die kleine Hündin beschrieben wird.
Ich bin eigentlich nur wegen Jolie bis zum Ende des Buches dabei geblieben, sonst hätte ich wohl wegen Substanzlosigkeit abgebrochen.
Und bin doch froh, weil auf den letzten Seiten folgender Satz geschrieben steht: "Du hast dein Leben damit zugebracht, nicht so zu werden, wie dein Vater. Jetzt solltest du vielleicht endlich damit aufhören, gegen den Mann anzukämpfen, der du nicht sein willst, sondern anfangen, der Mann zu sein, der du sein willst."
Fazit dieses Buches: Die Sex-Szenen hätte man auch etwas weniger seitenreich gestalten können, das ging ja schon fast in Richtung Erotik-Roman und ja, wie gesagt dieses "ich will mit dir zusammen sein, aber nicht meine Liebe zeigen" ist schon sehr wenig an Inhalt für ein so dickes Buch.
Botschaft des Buches: Keine Partnerschaft, wenn nicht das Herz dabei ist. Eine lieblose Liebe gibt es nicht. Entweder man liebt oder man geht. Nur eine Beziehung, die auf ehrlicher Liebe basiert, hat Bestand.
- Marie Rutkoski
Spiel der Ehre
(76)Aktuelle Rezension von: SophelliestDer zweite Band der Reihe hat mir gut gefallen. Die Geschichte und auch die Charaktere aus Teil eins haben sich gut weiterentwickelt und das meiste, das passiert ist, war auch logisch und nachvollziehbar.
Ich persönlich hasse es, wenn eines der großen Probleme ist, dass die zwei Hauptcharaktere nicht richtig kommunizieren. Aus welchen Gründen auch immer.
Deshalb und auch wegen der Langatmigkeit zwischendurch, gibt es vier Sterne.
Dennoch fand ich den Band gut und er hat definitiv Lust auf mehr gemacht!
- Mina Teichert
Das Glück liegt unterm Weihnachtsbaum
(33)Aktuelle Rezension von: HopeandliveFür Elin ist Weihnachten ihre schönste Jahreszeit. So schön, dass sie auch beruflich nur am "weihnachten" ist, was sich in ihren bezaubernden Schneekugeln, mit denen sie auf Weihnachtsmärkte geht, spiegelt. Im Advent beschließt sie ihre Familie irgendwo auf dem platten Land im Norden zu besuchen und da Elin so ein kleiner Weihnachtschaot ist, mischt sich das mit ihrer turbulenten Familie bestens. Turbulenzen, Chaos, Verwicklungen, Kommunikationsschwierigkeiten vorprogrammiert. Ihre Familie, d.h. ihre Schwester mit Schwager, die irgendwie versuchen ihre Familie und den Hof zu organisieren, eine Teenagertochter, die die sozialen Medien und noch etwas anderes liebt, zwei sehr lebendige Zwillinge, die dafür sorgen, dass die Nerven immer gut strapaziert sind und Oma. Oma ist eine Granate, wer noch nicht weiß wie Sarkasmus geht, frag Oma Erna. Doch Elin ist glücklich mit diesem chaotischen Haufen und damit es noch kunterbunter wird, bekommt sie von ihrem Onkel einen kleinen Bassetwelpen geschenkt, mit dem sie gleich zuckersüße Fotos macht und auf Insta postet. Basset George, der tapsige kleine Welpe, der immer auf seine Ohren und deswegen wohl nicht so gut hört, ist einfach zuckersüß. So süß, dass Elin prompt von einem Unbekannten angeschrieben wird, der auch einen solchen Hund hat. Wer könnte das sein? Auf jeden Fall ist er wesentlich netter als ihr blöder Nachbar Oliver, mit dem sie einige unangenehme Kindheitserinnerungen teilt und Elins Herz beginnt deutlich schneller zu schlagen.
Könnte das der Traummann sein und könnte es für Elin ein perfektes Weihnachten geben mit ganz viel Romantik und könnten tatsächlich all ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Nun ja, da gibt es noch ihre chaotische Familie und Oma Erna und ein finsteres Familiengeheimnis aus der Vergangenheit und....
Wer gerne mal ein chaotisches Weihnachten mit sarkastischen Sprüchen, ollen Weihnachtswitzen und lockerer Sprache erleben möchte, der ist mit dieser Geschichte gut beraten. Mir hat sie zum Teil sehr gut gefallen, doch manchmal eben auch nicht, doch zum Lachen gibt es auf jeden Fall genug, ich sag nur Oma Erna.....
- Petra Schier
Der himmlische Weihnachtshund
(123)Aktuelle Rezension von: HopeandliveDrum räume jeder ordentlich seinen Schreibtisch und sein Büro auf und dann gibt es auch keine unliebsamen und peinlichen Überraschungen. So ging es Santa, der einen Wunschzettel fand als er alle Wunschzettel sortierte um alles für das kommende Weihnachtsfest zu richten. Und schwupps findet er noch einen, der kleine Haken dabei ist, der neunjährige Michael, der sich so sehnlichst seine weggezogene allerbeste Freundin Fiona wieder her wünscht ist nun ein erwachsener Mann von 30 Jahren. Was nun?
Da ist guter Rat teuer, doch Santa Claus samt seiner Frau und seinen tatkräftigen Elfen haben eine rettende Idee. Der kleine Labradorwelpe Keks soll helfen, die beiden guten Freunde wieder zusammen zubringen und Weihnachten wäre gerettet.
Allerdings hat sich in den Jahren doch so einiges verändert, denn Michael ist nun Juniorchef der familieneigenen Futtermittelfabrik und steht kurz vor der Verlobung mit der kapriziösen Linda, die mit Hunden mal so gar nicht kann. Wirklich glücklich wirkt Michael auch nicht, doch er ist gewillt den Weg zu gehen, der für alle Beteiligten wohl das Beste ist.
Fiona ist inzwischen Tierärztin geworden und wieder in ihren Heimatort zurückgekehrt, das schon seit einigen Monaten, doch hat sie mit ihrem damaligen Kinderfreund keinen Kontakt aufgenommen, obwohl sie doch ein bestimmtes Anliegen hat, welches ihr allerdings schwer fällt zu formulieren und außerdem weiß sie durch die Medien, welchen Ruf sich Michael bei den Frauen inzwischen erworben hat. Nein danke!
Somit ist wieder die Saison eröffnet und der niedliche Labradorwelpe Keks, der Name passt:) und die Elfen stürzen sich in ihre Aufgabe und fabrizieren ein wahres Chaos. Der Leser darf gespannt sein, ob das was wird:), ein wahres Lesevergnügen.
- Ildikó von Kürthy
Hilde
(34)Aktuelle Rezension von: kerstinsbooks… nicht nur über Hunde, das Leben mit ihnen - sondern auch über Fragen des Lebens an sich.
Mit Anschaffung der Goldendoodle-Hündin Hilde als Familienzuwachs geht ein langersehnter Traum der Autorin in Erfüllung, der die Augen ihrer Söhne zum Leuchten und die Zweifel ihres Mannes (vorerst) zum Wachsen bringt… Liebevoll und rührend berichtet sie zunächst von ihrem ersten Hund aus Kindertagen, dessen Verlust eine tiefe Lücke hinterlassen hat. Ist es fair, von einem neuen Hund zu erwarten, diese Lücke füllen zu können? Und kann sie diesen Hund ausreichend lieben und ihm gerecht werden?
Diesen Fragen geht die ehrliche und warmherzige Erzählung aus den eigenen Erfahrungsschätzen nach. Auf ihre unvergleichlich humorvolle, pointierte und teils auch (selbst)ironische Art („Meine sensible Art wird in dieser Familie nicht genug geschätzt“) begleiten wir Ildikó von Kürthy bei ihren persönlichen Erfahrungen und zwiespältigen Gefühlen. Es darf geschmunzelt, herzhaft gelacht, nachdenklich innegehalten und auch oft zustimmend genickt werden – hier möchte ich besonders die Begegnungen mit anderen Hundehalter*innen erwähnen.
Es ist eine Kunst, auch weitere Fragen des Lebens und der Moral mit soviel Humor zu behandeln, dass die Lektüre trotz der teilweisen Tiefgründigkeit, wenn auch nur kurz angerissen, nicht als schwere oder gar bedrückende Lektüre durchgeht. Immer wieder erfrischt der authentische und empathische Flair.
Eine tolle Sommerlektüre – von der ersten bis zur letzten Seite, die persönliche Note unterstützt durch Fotos und zauberhafte Illustrationen von Nicole Iwanov. Viel habe ich meiner Familie (inklusive Aussiedoodle-Hündin) daraus vorgelesen.
- G. A. Aiken
Call of Crows - Entfacht
(45)Aktuelle Rezension von: dorothea84Jace Berisha hatte kein leichtes Leben und dann hat ihr Mann sie auch nun ja ermordet. Sie kämpft jetzt für die mächtigen Götter der Wikinger, Seite an Seite mit den gefährlichen Crows. Jace liebt Sprachen und Bücher, deshalb soll sie den Protektor helfen. Obwohl die beiden Clans nicht gerade gut aufeinander zu sprechen sind. Ski Eriksen ist ein friedliebender Kerl und fühlt sich von Jace angezogen.
Nach dem letzten Band glauben die Crows, dass sie die Göttin aufgehalten haben. Doch als Leser wissen wir das es nicht der Fall war. Doch auch die Crows und die anderen Clans kommen in diesem Band dahinter. Ein auffallender Beginn der Geschichte von Jace. Die etwas gruselig ist. ;) Wie auch schon bei Band 1 ist hier viel dunkler Humor vorhanden und das liebe ich. Die Geschichte ist nicht nur witzig, sondern auch voller Spannung und Action. Jace und Ski Gespräche sind einfach einzigartig und ich liebe es. Diese Reihe überrascht mich von den Charakteren immer wieder. Die Geschichte nimmt Fahrt auf und man fragt sich ob die Crows die Welt wirklich retten können. Denn eine Party feiern können sie auf jeden Fall. Natürlich taucht auch ein Haufen alte Bekannte auf.
- Wolfram Hänel
Streusel unterm Weihnachtsbaum
(3)Aktuelle Rezension von: Igelmanu66»Weißt du eigentlich, dass Hunde ihren Teller so sauber lecken, dass er überhaupt nie abgewaschen werden muss? … Man könnte einem Hund sogar einfach das ganze Geschirr hinstellen, er würde ALLES sauber lecken. Und billiger wäre es auch noch! Weil ein Hund keinen Strom braucht und kein Wasser und keine Geschirrspül-Tabs!«
Luca und Emma wissen ganz genau, was sie wollen, nämlich einen Hund! Schon länger nerven sie ihre Eltern damit und so kurz vor Weihnachten drehen sie noch mal so richtig auf. Doch ohne Erfolg. Daher entwickeln die Geschwister einen Plan: Wenn die Eltern ihnen keinen Hund kaufen wollen, dann machen das eben Luca und Emma von ihrem Erspartem. Und dann schenken sie ihnen den kleinen Vierbeiner. Wenn der dann unterm Weihnachtsbaum sitzt und total niedlich aussieht, werden Mama und Papa ihn schon mögen.
Ein guter Plan, doch die Umsetzung wird mehr als chaotisch…
Bücher, in denen sich Kinder ein Tier zu Weihnachten wünschen und es dann irgendwie schaffen, ihre anfangs ablehnenden Eltern zu überreden, habe ich schon öfter gesehen. Die sind meist witzig und letztlich weihnachtlich harmonisch. Etwas in der Art habe ich hier auch erwartet und bekommen, aber darüber hinaus wurde ich angenehm überrascht.
Die Anschaffung eines Haustieres sollte sehr gründlich überlegt werden. So ein Tier ist zwar nett, niedlich und ein prima Kumpel, aber es macht auch viel Arbeit, kostet Geld und verschwindet nicht einfach, wenn man mal eben ins Wochenende oder gar in den Urlaub fahren möchte. Wie viel Chaos ein Hundewelpe bei zudem unerfahrenen Besitzern innerhalb kürzester Zeit anrichten kann, wird hier deutlich gezeigt. Natürlich kann man als Leser darüber schmunzeln, muss aber anschließend auch nicht aufräumen und Schäden beseitigen.
Die Kapitel werden abwechselnd aus der Perspektive der Kinder und der des Hundewelpen erzählt. Dabei wird auch klar, wie schlimm es für den Kleinen anfangs ist, in die neue Familie zu kommen. Schließlich wird er von seinen Eltern und Geschwistern getrennt und aus dem Zuhause genommen, das er kannte und wo er sich wohl fühlte. Luca und Emma bekommen ein richtig schlechtes Gewissen!
Natürlich darf man sich hier auch auf ein gutes Ende freuen, weihnachtlich harmonisch halt. Es gibt viele witzige Momente und sehr schöne und liebenswerte Illustrationen, daneben wird aber auch ganz deutlich, worauf man sich bei einem tierischen Familienzuwachs außerdem einstellen darf.
Fazit: Sehr gelungen! Stoff zum Nachdenken, aber außerdem weihnachtlich, witzig und mit sehr schönen Illustrationen.
- Stephan Goetz
Frohe Weihnachten, Charlie!
(2)Aktuelle Rezension von: KinderbuchkisteCharlie, ein kleiner Hund erzählt uns etwas über sein erstes Weihnachtsfest
für Kinder ab 3 Jahren
Die Vorweihnachtszeit ist schon eine besondere Zeit. Da wird die Wohnung / das Haus geschmückt, die Familie rückt näher zusammen, es wird gebacken, gebastelt und überall duftet es so herrlich. Das ist nicht nur für Menschen aufregend sondern auch und vor alle die so etwas noch nie erlebt haben. Charlie, der Protagonist dieser Geschichte erzählt uns von seiner ersten Weihnachtszeit und lässt uns so nicht nur an seinem Hundeleben teilhaben sondern auch an dem seiner Menschenfamilie.
Charlie hatte keinen leichten Start ins Leben. So erzählt er uns erst einmal von seinem Leben als Winzling im Tierheim, von den großen Artgenossen, die ihn nicht gerade freundlich behandelten und von dem Tag, an dem alles anders wurde. Von dem Tag an dem seine Menschenfamilie ihn abholte und mit zu sich nach Hause nahm.
Unendlich viel gibt es für den Kleinen seither zu lernen. Alles ist neu und ungewohnt.
Die Familie wohnt in einer riesigen Hütte in der es noch ganz viele kleine Hütten ( Zimmer) gibt. Er muss lernen sein Geschäft draußen zu verrichten, das man nicht in den Menschenkörben ( Betten) schlafen darf und das Menschen nicht nur ein Tagfell sondern auch ein Nachtfell haben. Sein Körbchen steht nahe der Einganstür und er hat sogar einen Kauknochen. Man kann sagen, er hat es richtig gut angetroffen, doch was in der Weihnachtszeit so alles geschieht, das wundert ihn schon ein wenig.
Da steht auf dem Tisch plötzlich ein Lichtrad ( Adventskranz). An einer langen Kette hängen bunte Päckchen von denen jeden Tag eines aufgemacht werden darf und die Kinder zu Freudengequicke veranlassen.
Eines abends jedoch ist das große Herrchen ganz und gar nicht nett zu ihm, da wird der große Mensch furchtbar wütend. Die kleine Lilli wird vom Geschimpfe wach und fängt furchtbar an zu weinen. Doch wieso nur? Es ist Nikolausabend und vor dem Zimmer der Kleinen steht ein großer Stiefel randvoll gefüllt mit Leckereien, deren Duft in die Hundenase dringt. Woher auch sollte Charlie wissen, dass man sich da nicht bedienen darf? Hatte Lilli ihm doch schon des Öfteren etwas von genau solchen etwas abgegeben.
Ihr seht ein Hundeleben ist nicht so ganz einfach erst recht nicht wenn alles so neu ist wie bei Charlie. Und so nimmt uns der kleine Kerl mit in seine neue Hundewelt, in der es viel zu lernen und viel zu erleben gibt. Charlies Geschichte endet am Heiligen Abend doch bevor es soweit ist hat er uns noch viel zu erzählen. Von einer Schlittenfahrt, von einem Mann mit Bart und rotem Fell und ...... .
Lasst euch überraschen.
Stephan Goetz ungewöhnliche, sehr originelle Geschichte aus der Warte des kleinen Hundes spricht nicht nur die Kinder sehr an. Liebevoll und mit besonders origineller Wortwahl, die der Denkweise eines Hundes entsprechen könnte lässt er seinen Protagonisten erzählen, der es wirklich nicht leicht hat.
Gerade für Familien, die vielleicht in ähnlicher Situation sind oder sich überlegen einen Hund oder eine Katze anzuschaffen ist es bestimmt auch einmal die Sicht eines Tieres vor Augen gehalten zu bekommen.
Unsere Lesekinder haben sich nicht nur über die Wortwahl sehr amüsiert und sie in ihr späteres Spiel mit genommen sondern auch viele Überlegungen zu den einzelnen Verhaltensweisen der Menschen angestellt. Die Geschichte regt an über Situationen nachzudenken und vielleicht eigene ähnlich erlebte Dinge reflektiert noch einmal neu zu betrachten. So gab es bei unseren Vorlesestunden immer einige Kinder, die von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichteten. Wie sie reagiert haben, wie die Eltern reagiert haben und ob es im Nachhinein richtig oder falsch war. Es ist schon ganz sinnvoll und hilfreich vion Zeit zu Zeit die Position zu wechseln und das Verhalten, das Leben, die Ereignisse aus der Warte des Tieres zu sehen.
So ist "Frohe Weihnachten Charlie!2 nicht nur eine wundervolle Vorweihnachtsgeschichte sondern eine Geschichte, die sensibilisiert und nachdenklich macht.
Diese sehr amüsante Geschichte lebt nicht nur von der Erzählung und der herrlichen Sprache sondern auch von den fantastischen Illustrationen. Dorothea Ackroyds Bilder faszinieren und begeistern unsere Lesekinder immer wieder. Ihr Stil ist besonders. Der ein oder andere mag "weichgespült " sagen doch das sind die Illustrationen ganz und gar nicht. Kindgerecht, einfühlsam mit viel Liebe zum Detail gelingt es ihr Alltagssituationen wundervoll realistisch zu visualisieren. Die Mimik und Gestik sowohl der Menschen als auch Tiere sprechen mit uns. Gerade bei kleinen Kindern ist es schön wenn sie sich schnell in die Handlung hineinversetzten können und ihre eigene Erfahrungen mit verknüpfen können. Das gelingt hier perfekt. Immer wieder höre ich während des Vorlesens, dass ein Kind ruft, ....."guck mal, das haben wir auch!" "Das sieht aus wie bei uns.....!"
Wer das Buch mit samtig weichen Pfötchenrand einmal in die Hände genommen hat wird es so schnell nicht mehr her geben.
Übrigens ist das Buch nicht zu weihnachtlich, so dass man es gut das ganze Jahr über lesen kann.
- Ildikó von Kürthy
Hilde – Mein neues Leben als Frauchen
(16)Aktuelle Rezension von: NelebooksInhalt (LB): "Was soll das heißen: Das ist doch nur ein Hund?
Das ist Hilde! Sie fürchtet sich, wenn ihr Magen knurrt. Sie fühlt sich regelmäßig von ihrem eigenen Schwanz verfolgt und frisst am liebsten Schmutzwäsche. Ich bin ein Frauchen! In meinem Leben spielen nun biologisch abbaubare Gassibeutel und hochwertige Leberwurstkekse tragende Rollen. Ich war beim Dog-Dancing, beim Hundefrisör, in der Selbsthilfegruppe für vorsichtige Caniden und auf dem Hundeweihnachtsmarkt. "Hilde" ist mein Tagebuch aus der Welt der Hundefreunde. Der Ratgeber einer Ratlosen. Ein ehrliches, lustiges und rührendes Hörbuch für Zweibeiner, die ursprünglich auch nie so werden wollten wie all die anderen verrückten Hundebesitzer."Cover: Das Cover ist recht schlicht gehalten, es ist harmonisch und ansprechend. Die Abbildung des Hundes mit der Autorin passen sowohl super zum Titel als auch zum ganzen Inhalt. Es ist schön, dass man durch dieses Foto die beiden Hauptcharaktere (Hilde und Ildikó) die ganze Zeit über vor Augen hat.
Sprecherin: Die Autorin hat das Hörbuch selbst gesprochen. Sie hat eine angenehme Stimme und ich habe ihr hier gerne zugehört.
Erzählstil: Der Stil ist recht locker und dadurch wunderbar unterhaltend. Auch ist es oft selbstironisch und es wird kein Blatt vor den Mund genommen (zumindest in Gedanken), so dass auch hier der Zuhörer immer wieder schmunzeln muss. Es ist in der Ich-Perspektive erzählt, so dass man die volle Verhaltens- und Gedankenwelt der Autorin als Protagonistin miterlebt und somit erfährt man viel und kann sich dadurch auch besser in sie hineinfühlen.
Meinung: Ich bin gut in die Geschichte hinein gekommen. Es beginnt mit einer Erzählung aus Ildikós Kindheit und springt dann aber auch schnell in die Gegenwart, aus der dann alles weitere erzählt wird. Hier geht es dann darum, dass Ildikòs Familie sich einen Hund (Hilde) holt und alle Erlebnisse mit dem neuesten Familienmitglied. Zwar wird dann in der Gegenwart erzählt, jedoch hat die Protagonistin hier immer wieder auch Erinnerungen an Ereignisse mit Hilde aus der jüngsten Vergangenheit. Das Ganze ist unterhaltend und als (ehemaliger) Hundebesitzer findet man sich an der ein oder anderen Stelle auf alle Fälle wieder.
Lieblingszitat 1: "Keineswegs ist das, wonach wir uns sehnen, auch immer das, was uns glücklich macht.“
Lieblingszitat 2: " Ich bin nicht peinlich, ich bin krass!“
Fazit: Es ist ein unterhaltsames und kurzweiliges Hörbuch, dass ich jedem Hundebesitzer oder -fan empfehlen kann.
- W. Bruce Cameron
Weihnachten auf vier Pfoten
(21)Aktuelle Rezension von: Mystic_AngelWeihnachten auf vier Pfoten ist ein Roman von W. Bruce Cameron und ist 2014 im Heyne Verlag erschienen.
Der tierlose Josh kriegt von seinem Nachbarn eine trächtige Hündin zum "zwangs" aufpassen, mit der er eine Reihe von Höhen und Tiefen durchlebt, bis er eines Tages vor einer schwerwiegenden Entscheidung für Lucy und ihren Adoptivwelpen steht.
Es zeigt sich auch hier ganz deutlich, wie Tiere Charakterzüge und Gewohnheiten des Menschen verändern können, so wie Lucy aus Josh einen neuen Hundenarr gemacht hat.
Weihnachten auf vier Pfoten ist eigentlich für ein jeden leicht verständlich geschrieben worden. Manche Handlungen oder Situationen werden ziemlich langatmig beschrieben, so das man hin und wieder das Interesse an der Geschichte verliert.
Die Geschichte selber ist sehr herzzereißend und ermuntert einen anderseits doch weiterzulesen.
Auch die verworrene Beziehung zu Kerri (die am Anfang recht anstrengend ist) entwickelt sich langsam, aber stetig.
Ich fand es eine süße, witzige, kleine Weihnachtsgeschichte, die einen auch mal auf andere Gedanken bringt. Viele Lebenssituationen die im Buch beschrieben wurden, hat der eine oder andere mit Sicherheit schon durchlebt, was der Geschichte eine ganz andere Sicht aus der Realität verleiht. - Lucy Astner
Polly Schlottermotz - Potzblitzverrückte Weihnachten!
(9)Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee5 Sterne 🌟
Ich habe diese weihnachtliche Kurzgeschichte als Hörbuch gehört, und sie hat mich wunderbar unterhalten.
Es geht um das Vampirmädchen Polly und eine Schultheateraufführung, in der drei süße Hundewelpen mitspielen sollen. Natürlich geht einiges schief, aber am Ende wird alles gut.
Es ist ein Kinderbuch für Leser ab acht. Ich fand die Geschichte verrückt und süß; hat Spaß gemacht.
29.11.2025
- Elle Kennedy
Good GIrl Complex (English Edition)
(8)Aktuelle Rezension von: Anika_CordshagenDieses Buch ist ein wenig anders, als die Bücher, die ich bisher von Elle gelesen habe. Ich mag ihre Bücher und ihren Schreibstil sehr gern. Bisher habe ich hauptsächlich die Hockey-Bücher gelesen, welche sich ja doch irgendwo recht ähnlich waren. Deshalb fand ich es auch gut, mal in einer anderen Welt zu landen, mit Charakteren, die sich ein bisschen mehr unterscheiden, sowohl untereinander als auch gegenüber den Briar-Leuten.
Mac und Cooper fand ich als Hauptcharaktere sehr gut gewählt und ich bin mit ihnen schnell warm geworden. Besonders in Cooper konnte ich mich gut hineinversetzen. Er war auch als Charakter sehr konsistent, während ich bei Mac manchmal das Gefühl hatte, dass sie ein bisschen wackelt. Ihre Persönlichkeit schien mir weniger gefestigt.
Ich habe gesehen, dass sich viele an dem anfänglichen Betrug stören. Das kann ich verstehen und persönlich würde ich dann vermutlich auch an der Beziehung zweifeln, aber ich finde der Geschichte tut es keinen Abbruch. Auch solche Bücher sollte es geben und auch diese Themen sollten angesprochen werden dürfen. Sie regen zum Nachdenken und diskutieren an. Und jeder macht Fehler, jeder hat sicherlich von Wut und Frust beeinflusst schon falsche Entscheidungen getroffen. Relevanter ist für mich der Umgang damit. Cooper hat schnell abgebrochen und danach aus echten Gefühlen gehandelt. Dass er aus Angst keinen reinen Tisch gemacht hat, finde ich nicht nur nachvollziehbar, sondern auch sehr realistisch. Klar war es nicht die Vorzeige-Entscheidung. Aber Bücher müssen für mich nicht idealistisch sein. Kein Mensch trifft nur richtige Entscheidungen, warum sollten es fiktive Figuren tun?
Was mich eher überrascht hat, war Macs plötzliche Überzeugung davon, dass Preston fremdgeht. Ganz ohne Beweise oder wirkliche Auslöser. Sie war sich anfangs so sicher, hat ihm so sehr vertraut und ein Wort von Cooper (im Streit, vor allem) und zack, zweifelt sie eine jahrelange, aus ihrer Sicht ja sehr gute Beziehung an. Finde ich eigentlich viel schlimmer. Auch wenn sie in dem Fall das Glück hatte, Recht zu haben und einen Idioten losgeworden ist.
Was mir gar nicht gefällt, ist der Titel. Der passt für mich überhaupt nicht zum Buch. Für mich gibt es da kein Good Girl und auch niemanden mit Good Girl Complex.
- Petra Schier
Körbchen mit Meerblick
(108)Aktuelle Rezension von: SaBra88Mein zweites Buch von Petra Schier. Flüssig geschrieben, spielt die Geschichte dieses Mal im idyllischen Lichterhaven.
Man fühlt sich sofort hineinversetzt in die Bewohner des schönen Örtchens direkt am Wasser. Eine wunderbare Liebesgeschichte die natürlich mit einem Happy End endet.
Ich habe das Buch verschlungen. Es macht Lust auf mehr, sodass auch schon das nächste Buch von der Autorin ins Auge gefasst wird.
- Jonina Leosdottir
Meine Familie und andere Katastrophen
(33)Aktuelle Rezension von: Kuhni77INHALT:Ragnar lässt auf seiner Überraschungsparty zu seinem 60. Geburtstag, die Bombe platzen, dass er sich scheiden lassen möchte. Seine Ehefrau Margrét, die diese Überraschungsparty wochenlang geplant hat, ist natürlich sauer und versteht nicht was das soll.
Doch nach kurzem Schock, kommt dann die Erkenntnis, dass sie ja eigentlich froh sein, kann ihren infantilen Ehemann endlich los zu sein.
Eygló, die gemeinsame Tochter, möchte sich damit aber nicht abfinden und will unbedingt die Ehe ihrer Eltern retten. Sie hofft natürlich auf die Hilfe ihrer Halbgeschwister, muss aber schnell erfahren, dass diese nicht wirklich helfen wollen.
Also versucht sie es alleine, und verliert dabei fast ihr eigenes Glück aus den Augen.Jónína Leósdóttir hat in ihrem Buch über eine späte Midlife-Crisis, über Patchworkfamilien mit emotionalen Altlasten, sowie ihren Marotten und Affären, Geheimnissen und Sehnsüchten geschrieben,
MEINUNG:
Das Buch wurde als humorvolles Buch beschrieben und der Klappentext hat so einiges versprochen. Nachdem ich die Leseprobe durch hatte, wollte ich doch unbedingt wissen, wie es mit dieser chaotischen Familie weitergeht.
Jónína Leósdóttir hat einen schönen Schreibstil und somit ließ sich die Geschichte sehr schnell lesen. Der Aufbau des Buches hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang sind es Emails zwischen Eygló und ihren Geschwistern. Danach sind die Kapitel in den einzelnen Tagen und Uhrzeiten unterteilt, so dass man einen Einblick in die nächsten 6 Tage, nach der Überraschungsparty, bekommt.
Aber das war dann leider auch schon alles, was ich positives aus dem Roman ziehen konnte.
Am Anfang hatte ich erst einmal große Schwierigkeiten, die ganzen Namen auseinanderzuhalten und musste oft zurückblättern und sortieren, wer denn nun wer ist und wie er zur Familie gehört.
Mir ist in diesen 6 Tagen einfach zu viel passiert. Ein Problem folgte nach dem anderem, nichts wurde wirklich richtig ausgesprochen oder behoben. Katastrophen waren das alles nicht, sondern selbstgemachte Probleme die einfach unnötig waren und dann auch noch ein riesen Geheimnis darum gemacht wurde.
Ich fand, dass sich alle Familienmitglieder ziemlich unreif verhalten haben und oft ziemlich übertrieben.
Das Ende fand ich dann persönlich die einzige wirkliche Katastrophe. Für mich war es kein Ende und es sind viel zu viele Fragen offen geblieben. Ich dachte wirklich, dass mir 1-2 Seiten fehlen. Einen Epilog hätte ich hier sehr gut gefunden.
FAZIT:
Der Schreibstil und die Idee haben mir sehr gut gefallen, und auch die Leseprobe fand ich sehr gut. Aber das Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt und mich ziemlich enttäuscht.
Eine turbulente Komödie war es für mich nicht, der Humor hat mir gefehlt und für mich leider ein Buch das in die Kategorie „Flop 2016“ eingestuft wird.
- Masashi Tanaka
Gon 5
(3)Aktuelle Rezension von: YoyomausZum Inhalt:
Tyrannosaurier Gon begibt sich auf die Reise durch die Welt der Tiere. Die Erde tut sich auf und verschluckt ihn. So wird Gon unfreiwillig zum Höhlenforscher. Was da unten in der Dunkelheit alles kreucht und fleucht. Nichts für schwache Nerven! Geht mit Gon auf Safari in wunderschönen und atemberaubenden Bildern! Und das ganz ohne Text!
In seinem neusten Abenteuer erleben Gon und seine Freunde die Erdmännchen ein ganz besonderes Abenteuer. Denn während sie friedlich in der Steppe verweilen taucht ein Wolf mit seinem Welpen auf und hat die Rasselbande als Futter auserkoren. Während Gon und seine Freunde sich vor dem Fressfeind in der Erde schützen tut sich die Erde auf und verschluckt die Präriehunde samt Gon und Familie Wolf. Als ob das alles noch nicht schlimm genug wäre werden der Wolfswelpe und die Familie Erdmännchen von einer riesigen Spinne geschnappt. Gemeinsam machen sich die ehemaligen Feinde auf den Weg um ihre Lieben zu retten und müssen sich dabei der unterirdischen und glitschigen sowie dunklen Welt stellen. Doch Gon wäre nicht Gon, wenn er sich nicht tapfer bis zum Ziel vorkämpfen würde.
Pfui Spinne. Das war einmal ein Manga den ich nicht wirklich mit Liebe gelesen habe, auch wenn er wirklich wieder sehr gelungen ist. Diese Spinne in dem Manga ist aber so detailliert gezeichnet, dass sich mir allein beim Anblick die Nackenhaare schon hoch gestellt haben. Sieht man von der ekelhaften Spinne ab, dann bekommt man wieder ein wirklich fantastisches Abenteuer aus der Tierwelt. Dabei hat der Autor die Welt der Tiere naturgetreu übernommen und die Eigenarten rund um deren Lebensraum und deren Verhalten studiert. Das Lesen macht einfach Spaß und man fiebert mit dem kleinen Tyrannosaurus und seinen Freunden mit - allein schon wegen dem Grusel- und Ekelfaktor Monsterspinne.
Empfehlen möchte ich das Werk allen Fans von guten Mangazeichnungen. Hier kann man sich definitiv ein Auge holen und so manchen Trick abluchsen. Wirklich genial gemacht.
5 von 5 Sterne. - Julie Leuze
Die Kunst, einen Welpen zu bändigen
(13)Aktuelle Rezension von: JidewiWann ist es endlich geschafft? Diese Frage stelle ich mir bei unserem Welpen täglich, seit wir ihn haben. Nicht nur er tapst in Babyschritten durchs Leben, sondern wir als neue Hundeeltern gleich dazu. Was ist wann richtig? Wann sind wir konsequent und wann verlangen wir zu viel? Welche Meinung zählt bei den gefühlten tausenden, die als Neu Hundehalter auf uns niederprasseln, denn eines ist gewiss: irgendjemand weiß immer irgendwas besser. Am Ende bleiben ein unsicherer Hund, unsichere Eltern und die Tatsache, dass wir so keinen Schritt weiterkommen in der Erziehung.
Zum richtigen Zeitpunkt und bereits nach einigen anderen Lektüren fiel mir "Die Kunst, einen Welpen zu bändigen" in die Hände von Julie Leuze und André Henkelmann. Meine Erwartungshaltung zu diesem Zeitpunkt? Gen null, denn ich hatte mich bereits von den Ratgebern mental verabschiedet aufgrund der Vorerfahrung. Ich wurde hier jedoch eines Besseren belehrt: witzig und spritzig lernt der Leser Sirius und seine Familie kennen, die sich mit den alltäglichen Problemen der Welpen Erziehung konfrontiert sehen und das entsprechend eines Romans erzählen. Die Kapitel sind thematisch abgegrenzt und zeitlich in der Reihenfolge der Entwicklung gehalten. Was mir von Anfang an gefallen hat: Hier wird nicht der Zeigefinger erhoben und der Halter gescholten, sondern vielmehr die diversen Aspekte der Erziehung beleuchtet, jedoch immer unter der Prämisse: lerne deinen Hund kennen, sei achtsam und versuche zu verstehen, was er jetzt gerade braucht. Eine klare Empfehlung für alle, die sich dem Welpen Chaos zum ersten Mal stellen, sich gerne gründlich vorbereiten und hier und da bereits Unsicherheiten haben.























