Bücher mit dem Tag "weltall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weltall" gekennzeichnet haben.

471 Bücher

  1. Cover des Buches Obsidian - Schattendunkel (ISBN: 9783551315199)
    Jennifer L. Armentrout

    Obsidian - Schattendunkel

     (5.721)
    Aktuelle Rezension von: Mirjax

    Es ist ein wirklich super Buch, es ist richtig gut geschrieben und man ist immer gespannt wie es weiter geht.

    Es ist auch mal was komplett anderes als andere Bücher, weil man am Anfang wirklich nicht ahnt, wer oder was Damien eigentlich ist.

    Viel Spannung und eine Liebesgeschichte. :)

  2. Cover des Buches Wie Blut so rot (ISBN: 9783551582874)
    Marissa Meyer

    Wie Blut so rot

     (1.003)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Scarlet's Großmutter ist verschwunden und niemanden interessiert es. Auf der Suche nach ihr trifft sie auf den Straßenkämpfer Wolf. Der mysteriöse Fremde bietet ihr seine Hilfe an, doch kann sie ihm vertrauen? Währendessen befindet sich Cinder auf der Flucht und versucht zusammen mit dem etwas seltsamen Kapitän Thorne mehr über ihre Vergangenheit heraus zu finden.

    Die Autorin hat hier wirklich was ganz Neues und Eigenes geschaffen. Diese ferne Welt mit Raumschiffen, Cyborg und Portscreen ist so anders und so gut gelungen. Was ich im ersten Teil gewöhnungsbedürftig fand, habe ich nun genossen und fand es großartig. Auch das Wir jetzt nicht nur im asiatischen Raum uns aufgehalten, sondern auch nach Europa gekommen sind, finde ich klasse. Zudem hat die Autorin es wieder geschafft einen mitzunehmen, in eine so andere Welt und doch fühlt man sich direkt darin und davon umwogen. Für viele Lacher hat auch noch eine andere neue Figur gesorgt, und zwar Carswell Thorne, Klein-Krimineller, mit viel Charme und einem extragroßen Ego, da wird noch so einiges auf uns zukommen.

    Die Handlung konnte mich wirklich in allen Punkten vollkommen überzeugen, ich fand die Handlung auch an sich besser als die des ersten Teiles, da die des 2. Teiles nicht so vorhersehbar war. Mir gefielen die einzelnen Handlungsstränge und die Entwicklungen der Geschichte. Ebenfalls ist die Spannung fast nicht mehr aushalten in diesem Buch, denn einem wird nie langweilig, was mir sehr gefiel.

    Wie auch im 1. Teil, ist der Schreibstil wirklich wunderbar gehalten und lässt sich super lesen, man flitzt richtig durch die 400 Seiten, und man bekommt immer wieder Lust auf mehr.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Erst wusste ich nicht ob ich das gut finden soll das es garnicht um Cinder weiter geht aber die Verwirrung war rasch abgelegt. Die Geschichte wechselt immer wieder zwischen den einzelnen Charakteren, hauptsächlich, zwischen Scarlet, Cinder und Kai. Der Mix ist hier sehr gut gelungen. Auch die Adaptation der Rotkäppchen Geschichte finde Ich sehr gut gelungen.

    Ich kann Marissa Meyer mit ihren Luna Chroniken einfach nur feiern. Die Story ist großartig. Ich habe selten soviel Lebendigkeit zwischen zwei Buchseiten gefunden. Der Märchenbezug ist auch im zweiten Band wieder vorhanden, jedoch ist dies wirklich nur eins der Elemente in diesem Büchern und unterstreicht einfach nur das Können der Autorin. Ich gebe dem Buch fünf Sterne und freue mich schon wahnsinnig auf den dritten Teil!

  3. Cover des Buches Wie Sterne so golden (ISBN: 9783551582881)
    Marissa Meyer

    Wie Sterne so golden

     (752)
    Aktuelle Rezension von: XodetteX

    Die Geschichte verlief sehr flüssig, aber es gab tatsächlich Wochen, wo ich das Hörbuch nicht gehört habe. Die Spannung, wie es denn nun weiter geht, hat sich aus dem zweiten Teil nicht halten können. Aber sobald ich wieder anfing das Hörbuch zu hören, war ich voll in der Story drin. Nichts ist im Laufe der Zeit aus meinem Gedächtnis verschwunden.

    Was immer noch gegeben war, war dass alle Charaktere ihren Platz in der Geschichte erhalten haben, aber der Fokus auf Cress und ihrer Vergangenheit und Gegenwart lag. Außerdem lernen wir eine neue, für mich etwas verstörende, Person kennen: Prinzessin Winter. Ich bin sehr gespannt, was mich im vierten Teil erwartet. So richtig gefesselt hat mich die Geschichte als der Plan in die Tat umgesetzt wurde. Ich habe mit allen mitgefiebert und war nicht nur als Zuschauer dabei.


    Mein Fazit ist, dass der 3. Teil immer noch die Spannung und das Gefühl transportiert. Aber, für mich, war dieser Teil etwas schwächer als der vorherige Band. Nichtsdestotrotz wurden die parallelen Geschichten aller Protagonisten wieder super ineinander geflochten. Scarlet fand ich kam ein wenig zu kurz, aber ich denke, dass sich das mit dem nächsten, und letzten Band der Reihe, wieder aufheben wird.

  4. Cover des Buches Illuminae (ISBN: 9783423761833)
    Amie Kaufman

    Illuminae

     (479)
    Aktuelle Rezension von: Lobelia192

    Ich habe im Internet viele Gute Bewertungen gelesen , finde es aber NOCH besser als alle es sagen. Es ist durchgehend spannend und interessant. Als ich es gelesen habe ich gelacht und geweint und die Charaktere sind einfach wunderbar. Am meisten mochte ich James , dementsprechend habe ich sehr viel bei seinem Tod geweint und konnte es einfach nicht fassen. Die ganze Geschichte und die Art und weise dass es in Tagebucheinträgen ,Emails ,Chatverläufen, Kamera Aufnahmen, Berichten und Bauplänen geschrieben ist macht es einem schon fast unmöglich das Buch aus der Hand zu legen und das obwohl ich eigentlich  kein Science Fiction mag . Also würde ich es einfach jedem Empfehlen.

  5. Cover des Buches Wie Schnee so weiß (ISBN: 9783551582898)
    Marissa Meyer

    Wie Schnee so weiß

     (547)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Cinder weiß, dass es an ihr liegt, die böse Königin Levana zu stürzen. Prinzessin Winter, die Stieftochter der Königin, muss währenddessen um ihr Leben fürchten, denn Levana will das hübsche Mädchen loswerden. Allerdings will sie nicht aufgeben und zusammen mit Jacin, Cinder, Kai, Wolf, Scarlet, Cress und Thorne Luna retten.

    Meinung:
    Ein wenig traurig war ich ja schon, denn dieser 4. Band einer Reihe voller Abenteuer, Märchen und starker Charaktere ist nun leider der Abschluss der grandiosen Reihe. Die Autorin hat es immer wieder geschafft, mich zu begeistern, denn es ist ihr äußerst gut gelungen, Märchen, Romantik und Science Fiction zu verbinden. Nach Aschenputtel, Rotkäppchen und Rapunzel spielt in diesem Band nun Schneewittchen eine große Rolle. Winters Geschichte ist an das Märchen „Schneewittchen“ angelehnt. Es ist eine wahnsinnig gute Story mit sehr vielen, unvorhersehbaren Wendungen und obwohl diese moderne Märcheninterpretation in einer hochtechnologischen Zukunft spielt, mangelt es nicht an großen Gefühlen. Actionreich und blutig ging es zwar her, aber es ist und bleibt halt ein Märchen: Am Schluss gewinnen immer die Guten. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute…

    Fazit:
    „Wie Schnee so weiß“ von Marissa Meyer ist ein gelungener Abschluss einer märchenhaften Reihe. Die Charaktere sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass es sich nun anfühlt, als müsste ich mich von sehr guten Freunden verabschieden. Da mir persönlich die ersten 3 Bände jedoch ein klein wenig mehr gefallen haben, gibt es diesmal nur 4 von 5 Sternchen.

  6. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453315839)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (801)
    Aktuelle Rezension von: hooks-books-buecher

    Dieses Buch hat mich wirklich toll unterhalten können. 

    Obwohl mit vielen Begriffen gearbeitet wurde die mir persönlich vorher nichts gesagt haben,  hat der Autor es geschafft durch seine Erzählweise es rüber zu bringen als versteht man schon immer worum es grade geht , das fand ich total genial. 

    Jetzt würde ich mir noch gerne den Film dazu anschauen und bin darauf schon sehr gespannt.😊📖

  7. Cover des Buches Die 100 (ISBN: 9783453269491)
    Kass Morgan

    Die 100

     (623)
    Aktuelle Rezension von: Peter_Pilz

    Dystopie, in welcher die Menschen in einer Raumschiffkolonie leben, welche militärisch brutal geführt wird. Die dort getroffenen harten Maßnahmen sind für mich teilweise kaum nachvollziehbar. Eine Gruppe Jugendlicher wird auf die ehemals atomverseuchte Erde verfrachtet als Alternative zur Todesstrafe, um Überlebensmöglichkeiten zu testen. Auch hier ist manche Stümperhaftigkeit schwer zu ertragen. Interessant wird es, als die Jugendlichen versuchen, auf der Erde sich einzurichten. Gewürzt wird das Ganze mit diversen Liebesgeschichten, die alle sehr absolut sind. Die Geschichte entwickelt sich aus der Sicht mehrerer Jugendlicher, was gut geschildert ist. Allerdings gibt es zusätzlich ständig Rückblenden, was insgesamt zu einer zerfaserten Erzählstruktur führt. 

    Fazit: der viel zu unruhige Schreibstil, die teilweise kaum nachvollziehbaren Aktionen, und die große Härte, die sich durch alle Erzählfäden zieht, macht für mich das Buch nicht empfehlenswert. 

  8. Cover des Buches Die Krone der Sterne (ISBN: 9783596035854)
    Kai Meyer

    Die Krone der Sterne

     (300)
    Aktuelle Rezension von: Ms_Violin

    Iniza wurde als Braut für die Gottkaiserin auserwählt, weswegen sie zur Thronwelt Tiamande gebracht werden soll. Allerdings weiß niemand, was sie dort erwartet. Also versucht ihr heimlicher geliebter Glanis sie schon kurz nach dem Start der Weltraumkathedrale zu retten. Alleine kommen sie jedoch nicht weit und treffen bald auf den Kopfgeldjäger Kranit und die Alleshändlerin Shara Bitterstern mit denen sie schließlich nach anfänglichen Schwierigkeiten zusammen arbeiten, um dem Hexenorden zu entkommen.


    Das Buch musste wirklich sehr lange bei mir liegen, bis ich mich da heran getraut habe. Bei Science Fiction muss ich meist eine gewisse Hemmschwelle überwinden, weil ich für die Welten, die sich in diesem Genre verbergen können, immer in einer gewissen Stimmung sein muss.
    Allerdings konnte mich Kai Meyer bisher immer richtig gut unterhalten und auch hier hätte ich mir da keine Gedanken machen müssen, denn das Buch entwickelt so eine Sogwirkung, dass ich es kaum noch weglegen konnte.

    Das Buch fackelt nicht lange, so dass wir uns schnell mitten in Inizas Flucht   aus einem riesigen Raumschiff befinden und damit direkt mitten in der Action, die im Grunde das komplette Buch über erhalten bleibt und uns nur wenige kleinere Pausen zum Durchatmen gönnt.
    Denn immer wenn man glaubt, dass Iniza und ihre Gefährten die Bedrohung abschütteln konnten, wartet auch schon die nächste böse Überraschung auf sie. So ist fast das komplette Buch eine riesige Flucht vor den verschiedensten Bedrohungen und auch wenn sie zum Ende hin eine scheinbar sichere Zuflucht finden, deutet einiges darauf hin, dass auch diese nur eine Übergangslösung sein wird.

    Meyer vermischt hier für mich sehr wirkungsvoll Science Fiction und Fantasyelemente. Es gibt riesige Raumschiffe, jede Menge Laserfeuer, viele Andeutungen über eine Vorgeschichte zu einer vergangenen Bedrohung durch „Maschinen“ und dann eben den Hexenorden, welche die Maschinen einst besiegt haben und seitdem alle Technologie stark reglementieren und über deren Macht viel noch im Unklaren bleibt. Für mich eine absolut gelungene Mischung und die nächsten beiden Bände sind bei mir schon eingezogen, denn ich kann es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.

    (Übrigens sind auch ein paar Zeichnungen enthalten, die mir sehr geholfen haben mich in diese Welt hineinzuversetzen.)


    Fazit: Ein extrem actionreicher Einstieg in eine Welt, die für mich sehr gekonnt Science Fiction und Fantasy vermischt.

  9. Cover des Buches Diabolic (1). Vom Zorn geküsst (ISBN: 9783401602592)
    S.J. Kincaid

    Diabolic (1). Vom Zorn geküsst

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Eziane

    Im Nachhinein fand ich die Story wirklich cool. Ich denke gerade darüber nach, noch den zweiten Band zu lesen. Es ist nun schon 10 Monate her, das ich dieses Buch gelesen habe. Daher werde ich mich relativ kurz halten.
    Ich weiß noch, das sich der Anfang etwas gezogen hat und ich lange nicht wusste, ob ich es mag. Nicht wegen dem Schreibstil. Gelesen hat es sich nämlich immer gut, und ich kam auch zu Anfang sehr gut voran. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob die Story an sich etwas für mich ist. Nach einiger Zeit, ging es dann doch irgendwann in meine Richtung, weshalb ich es dann doch ganz schnell durch hatte. Es geht auf jeden Fall in Richtung Science fiction. Die Geschichte spielt im Weltall. Die Romantische Sicht ist hier nicht ganz so ausgeprägt, wie viele es gern mögen. Zur Abwechslung, fand ich das Buch aber ganz erfrischend. Band 3 wurde aber wohl nie ins Deutsche übersetzt...

  10. Cover des Buches Die 100 - Tag 21 (ISBN: 9783453269507)
    Kass Morgan

    Die 100 - Tag 21

     (350)
    Aktuelle Rezension von: _sommerrose_

    Wie auch den ersten Band der Reihe von Kass Morgan, fand ich "Die 100 - Tag 21", sehr unterhaltsam und gut geschrieben.

    Die Bücher weisen durchaus parallelen zur Serie "The 100" auf, aber das ist ja auch logisch. :)

    Auf Grund der recht geringen Seitenzahl habe ich das Buch relativ flott durchgelesen und bin jetzt mehr als gespannt auf den dritten teil.

    Die Protagonisten mag ich alle sehr gerne, sie sind gut ausgearbeitet und jeder hat seine eigenen Stärken und Schwächen. Die Beziehungen unter den Protagonisten werden gut beschrieben und sind logisch.

    Handlungen sind gut durchdacht und beschrieben. Es zieht sich ein roter Faden durch das Buch.

    Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, sodass man immer ein klares Bild im Kopf hat (sei es von Figuren, Orten oder auch Handlungen).

    Für alle Sci-Fi Fans eine klare Leseempfehlung!

  11. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (709)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Broschiert: 352 Seiten

    Verlag: dtv (1. April 2014)

    ISBN-13: 978-3423260145

    Originaltitel: The Humans

    Übersetzung: Sophie Zeitz


    Ein außerirdischer Blick auf die Menschen


    Inhalt:

    Professor Andrew Martin macht eine große mathematische Entdeckung, die eine Gefahr für das Universum darstellt. Martin muss sterben. An seine Stelle tritt ein Außerirdischer mit dem Auftrag, alle zu töten, die von Martins Entdeckung wissen könnten. Zunächst kein Problem für ihn, weiß man doch im ganzen All, wie unnütz, gewalttätig und dumm die Menschen sind. Doch je länger „der neue Andrew“ auf der Erde ist, desto mehr erkennt er die Schönheit in den Dingen und in den Menschen … 


    Meine Meinung:

    Dies ist ein Buch für all jene, die einen Sinn im Leben suchen. Sie werden ihn bei der Lektüre womöglich auch nicht finden, aber vielleicht erkennen, dass sie mit dem Suchen aufhören sollten und stattdessen ihr Leben so zu leben, dass irgendjemand etwas davon hat. 


    Matt Haig erzählt hier eine herzerwärmende Geschichte mit schönen Worten. Er zeigt uns einen ganz besonderen Blick auf die Spezies Mensch, auf alles Schöne und alles Absurde, das diese Menschen den lieben langen Tag tun. 


    Besonders gelungen fand ich dabei die 97 Ratschläge gegen Ende des Romans. An denen ist wirklich was dran ;-)


    ★★★★☆


  12. Cover des Buches Godspeed - Die Reise beginnt (ISBN: 9783841502513)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Reise beginnt

     (1.009)
    Aktuelle Rezension von: Esthi

    Sie gehört zu meinen absoluten Lieblingen! Kann ich nur empfehlen! Die Protagonisten waren sehr schön beschrieben und man konnte sich regelrecht in sie hinein  versetzten. Die Story an sich fand ich auch sehr interessant. Kann das Buch jedem Dystopie Liebhaber empfehlen.  

  13. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Papyrus

    Die Handlung lässt sich in ein paar Sätzen zusammenfassen, ohne zu viel von der Geschichte, die erzählt wird, zu verraten.
    Die Geschichte dreht sich um Rosemary Harper die ihre Vergangenheit auf ihrem Heimatplaneten hinter dich lässt und einen Job auf einem Tunnlerschiff namens Wayfarer annimmt. Rasch freundet sie sich mit der Crew an. Die Crew ist eine gemischte Crew, besteht also aus verschiedene Alienrassen, die der Leser zusammen mit Rosemary kennen und lieben lernt.
    Das Buch habe ich an einem Wochenende durchgelesen, was bei den 539 Seiten und einem eigentlich voll geplanten Wochenende, gar nicht so leicht war. Trotzdem hat der Roman mich von der ersten Seite angefesselt. Hier sind vier Gründe, warum ich den Roman liebe und ihr ihn unbedingt lesen solltet.
    Grund 1: die Detailverliebtheit in den einzelnen Szenen
    Damit ihr euch mehr darunter vorstellen könnt, gebe ich euch ein Beispiel, aber keine Sorge, ich werde euch die große Rahmenhandlung nicht spoilern. Die Crew der Wayfarer macht eine Besorgungstrip auf einen Markt auf eine für Rosemary fremden Planeten. Wie sehen den Markt durch Rosemarys Augen und ich hatte das Gefühl mit auf dem Trip gewesen zu sein. Die Begegnungen mit den Händlern des Markts sind einfach nur schön und die Vielzahl der Kulturen und Sprachen ist atemberaubend. Diese und weitere kleine Szenen haben den kleinen Wunsch in mir geweckt neue Welten und Kluturen und Menschen kennen zu lernen, zu erleben.
    Grund 2: der Weg ist das Ziel
    den namengebenden „kleinen, zoringen Planeten“ sehen wir erst ziemlich zum Schluss, der Großteil der Handlung ist der Weg dorthin, mit all seinen Wendungen und manchmal auch Irrungen. Aber das Großeganze wird nie aus den Augen gelassen.
    Grund 3: die Charaktere
    Nach nur wenigen Seiten habe ich so ziemlich alle Hauptcharaktere, also die Besatzung der Wayfarer, ins Herz geschlossen. Na ja, fast alle, bei zwei Besatzungsmitgliedern hat es eine Weile gedauert, aber nur bis man sie beser kennenlernt, ihre Hintergrundgeschichten und ihre Kulturen. Ab diesem Moment habe ich wirklich verstanden, warum sie so sind wie sie sind und sie ins Herz geschlossen. Am liebsten würde ich sie alle auf ihrer nächsten Tunnlermission begleiten.
    Grund 4: die schiere Unendlichkeit der Welten und Völker und Kulturen
    zu diesem Punkt muss ich eigentlich nicht mehr viel sagen, ich bin ja schon ein Stückweit in ersten Grund daraufeingegangen. Jedes uns neu vorgestellte Volk verfügt über die oben genannten letzten zwei Punkte. Sie alle sind interessant und haben mich auch ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Insbesondere wie auf unserem Planeten mit den indigenen Völkern umgegangen wird, aber darüber soll es nicht gehen. Aber damit nicht alles so wage und unbestimmt bleibt, hier ein Beispiel. Nehmen wir zum Beispiel Sissix, sie ist eine Aandriskfrau, eine Reptilienspezis. Sie arbeitet auf der Wayfarer als Pilotin. Schon als Rosemary Sissix kennenlernt, erfahren wir direkt einige, der Punkte in denen sich die Lebensweise der Aandrisk von der, der Menschen unterschiedet. Sie haben ganz andere Familienstrukturen, später erfahren wir, dass Sissix zwei Familien hat, eine Nestfamilie und eine Federfamilie. Auch das Liebesleben der Aandrisk ist ganz anders, sie bilden keine Paare, sondern leben promiskuitiv in Familienverbänden zusammen. Um nur grob einen Einblick in ein anders Volk zu geben. Ich könnte noch eine Weile so weitermachen und euch noch so viel mehr zu Sissix und den Aandrisk erzählen. Aber nicht nur zu ihr, sondern auch zu den anderen Crewmitgliedern, die nicht zur menschlichen Spezies gehören.
    Hier nochmal mein finales Fazit: lest den Roman und lasst euch mit reißen in eine neue unbekannte Welt voller kleiner Abenteuer.

  14. Cover des Buches These Broken Stars - Sofia und Gideon (ISBN: 9783551583710)
    Amie Kaufman

    These Broken Stars - Sofia und Gideon

     (185)
    Aktuelle Rezension von: Miia

    Achtung! 3. und letzter Band einer Reihe!


    Inhalt:

    Vor zwei Jahren waren Lilac und Tarver die einzigen Überlebenden eines Raumschiffabsturzes und gezwungen, von da an ein Doppelleben zu führen. Vor einem Jahr haben Jubilee und Flynn die gesamte Galaxis auf die finsteren Machenschaften von LaRoux Industries aufmerksam gemacht. Jetzt treffen die vier auf dem Planeten Corinth, im Herzen der Galaxis, auf zwei weitere Rebellen gegen den übermächtigen Konzern LaRoux Industries. Sofia Quinn ist eine charmante Hochstaplerin. Gideon Marchant ist ein Hacker, der die besten Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann. Gemeinsam wollen sie LaRoux endlich zu Fall bringen, und dabei steht nicht nur ihr Leben auf dem Spiel, sondern auch ihre Liebe.


    Meine Meinung:

    Im Band 3 der "These Broken Stars" Trilogie werden die Geschichten bzw. Paare aus Band 1 und 2 nun für das Finale zusammengeführt.

    Ich bin ehrlich - von Anfang an hätte es mir besser gefallen, wenn es sich um 3 komplett unabhängige Liebesgeschichten im gleichen Universum gehandelt hätte, die nie miteinander in Berührung kommen. Das gibt es nämlich meiner Meinung nach selten. Zusammenführungen finde ich persönlich immer irgendwie schwierig und gefährlich. Man hat dabei immer das Gefühl, dass die Bindung, die man zu den einzelnen Paaren aufgebaut hat, verloren geht bzw. verschwimmt. 

    Dennoch habe ich mich natürlich auf diesen dritten Band eingelassen und war wirklich gespannt auf das Finale. Im Großen und Ganzen hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Ich fand es spannend, wie wir einerseits die Paare aus den ersten Bänden kennenlernen, andererseits aber auch ein neues Paar erleben. Die Dynamik zwischen den einzelnen Personen war auf diese Weise auf jeden Fall gegeben und hat eine gewisse Spannung mitgebracht. Trotzdem konnte auch das Finale inhaltlich für mich nicht mehr mit dem ersten Band mithalten. Ich finde, dass die Autorinnen die Qualität des ersten Bandes einfach nicht mehr erreichen konnten, auch wenn es sich im Ganzen wirklich um eine gute Trilogie handelt. Meine Lieblings-Trilogie wird es aber eben auch nicht, weil dafür dann die letzten beiden Bände für mich persönlich doch zu unspektakulär waren.


    Fazit:

    Ein schöner und würdiger Abschlussband, der aber - wie Band 2 - einfach nicht mit dem ersten mithalten kann. Ich glaube, ich hätte es schöner gefunden, wenn wir hier wirklich 3 voneinander unabhängige Liebesgeschichten erlebt hätten, die zwar im gleichen Universum spielen, aber nie wirklich miteinander in Berührung kommen. Ich vergebe dem Finale dennoch sehr gute 3 Sterne!

  15. Cover des Buches Per Anhalter durch die Galaxis (ISBN: 9783453407848)
    Douglas Adams

    Per Anhalter durch die Galaxis

     (3.143)
    Aktuelle Rezension von: Der_Buchklub

    Die vollständige Diskussion gibt's in der aktuellen Folge das Buchklubs:

    https://www.podbean.com/media/share/pb-9hk3k-fcdf7c

    Auch bei Spotify: Der Buchklub.

    Achtung, Spoiler!

  16. Cover des Buches Die drei Sonnen (ISBN: 9783453317161)
    Cixin Liu

    Die drei Sonnen

     (170)
    Aktuelle Rezension von: lolalametta

    Es gibt zwei Handlungsstänge in Vergangenheit und Gegenwart , von denen man zuerst nicht recht weiß, ob und was sie miteinander zu tun haben. In China werden spezielle Abhöranlagen betrieben, um Signale von außerirdischem Leben empfangen zu können. Ye Wenjie arbeitet auf der Forschungsstation "rotes Ufer" und macht dort interessante Beobachtungen. Wang Miao ist ein Nanowissenschaftler, der durch verrückte Vorkommnisse und ein außergewöhnliches Computerspiel in Kontakt mit Ye Wenjie kommt. Dabei erfährt er so einiges, was einfach unglaublich scheint…

    Das Buch ist sehr anspruchsvoll und komplex beschrieben. Es spricht physikalische, wissenschaftliche und soziologische Probleme in einer vielschichtigen Art und Weise an. Dabei wird mit Fachbegriffen und tiefschichtigen Erklärungen nicht gespart. Das macht es für nicht naturwissenschaftlich bewanderte Leser deutlich schwieriger zu lesen.
    Die Personen sind greifbar, auch wenn die chinesische Kultur sich extrem von der unseren unterscheidet. Bis auf Wang Miao und Ye Wenjie lernt man allerdings niemanden wirklich gut kennen, die meisten wirken sehr gefühlskalt und unnahbar.
    Die Geschichte ist atemberaubend und auf seine ganz eigene Weise fesselnd, auch wenn es manchmal schwer fällt, konzentriert zu bleiben. Die Umsetzung des Computerspiels und die nur langsam hinzukommenden SciFi-Elemente sind sehr interessant und spannend.
    Die nächsten beide Bände werde ich auf jeden Fall noch lesen.

    Erwähnenswert: Das Cover des Taschenbuchs ist robust und bei nicht allzu grober Behandlung besteht keine Gefahr auf Leserillen.

  17. Cover des Buches Die 100 - Heimkehr (ISBN: 9783453270718)
    Kass Morgan

    Die 100 - Heimkehr

     (239)
    Aktuelle Rezension von: buchfeemelanie

    Das Cover ist gut.

    Der Schreibstil gefällt mir immer noch gut. Ich habe das Buch sehr schnell gelesen.

    Die Charaktere mag ich immer noch sehr. Sie sind gut gestaltet mit genügend tiefe, sodass sie sehr realistisch wirken. Mir hat der zunehmende Zusammenhalt gefallen. Gerade gegen die neu gelandeten Erwachsenen, die plötzlich die Macht übernehmen wollen kann man sich nicht einfach behaupten.

    Dieser Band war dann doch wieder erkennbar spannender als das mittlere Buch. 

    Mir hat gut gefallen, dass nicht nur alles positiv verlaufen ist. So hat mir das Buch als Fazit gut gefallen: 4 Sterne dafür von mir



  18. Cover des Buches Kernstaub (ISBN: 9783959917018)
    Marie Graßhoff

    Kernstaub

     (160)
    Aktuelle Rezension von: sasa_moon

    Nach diesem Buch hat man zwei Sachen erreicht: das Entdecken einer unfassbar komplexen und spannenden Welt und der Aufbau von Armmuskeln. Letzteres ist kein Scherz, denn das Buch ist ein richtiger Klopfer und wiegt ziemlich viel, also sind Armmuskeln inklusive. :) Aber Spaß beiseite, bitte lasst Euch nicht von der Länge abschrecken. Lange stand das Buch bei mir nur im Regal herum, doch nachdem ich letztes Jahr der "Neon-Birds-Trilogie" verfallen bin, wollte ich dringend auch die anderen Bücher von Marie Graßhoff lesen. 

    Das Cover: gefällt mir wirklich gut. Es wurde passend zum Genre und der Geschichte gestaltet und verspricht gleich eine epische Science-Fiction Geschichte. Mich hat es gleich angesprochen.

    Handlung und Schreibstil: Ich möchte gar nicht den Klappentext noch einmal in meinen Worten wiedergeben, da ich wirklich nur empfehlen kann diesen NICHT vorher zu lesen. Ich hatte das Buch schon so lange in meinem Regal stehen, dass ich den Klappentext nicht mehr im Kopf hatte - und somit hat sich mir ein ganz anderes Leseerlebnis ermöglicht. Nach und nach hat sich eine unfassbar komplexe und fantastische Welt entwickelt, die ich zusammen mit Mara, unserer Protagonistin, erkunden durfte. Die Geheimnisse und ausschlaggebenden Hinweise auf das System wurden nur häppchenweise der lesenden Person serviert, sodass die Spannung bis zum Ende hin aufrechterhalten wurde. Ganz langsam entfaltet sich hier ein unfassbares Universum- das Worlbuilding hat mich schlichtweg umgehauen. Die Handlung lohnt sich wirklich!

    Der Schreibstil war für mich das Highlight, neben der Handlung. Marie hat hier einen sehr nachdenklichen Science-Fiction-Roman geschaffen. Ihr poetischer Schreibstil mit sozialkritischen Fragen regt durchaus zum Nachdenken an und hat mir wirklich gut gefallen. Das hat diesen Roman auch etwas von anderen Romanen in seinem Genre abgehoben. Hier ein Beispiel:

    "Erinnerungen sind blind, denn kein Auge hat den Anfang der Zeit in der Kruste je gesehen, kein Ohr je die Sprache gehört, denn kein Mund konnte sie sprechen. Die ewige Substanzlosigkeit." (S.483)

    Charaktere: diese haben mich im Vergleich zur Handlung teilweise etwas kalt gelassen. Mit unseren Protagonist:innen Mara und Juan bin ich leider bis zum Ende nicht wirklich warm geworden. Maras Entwicklung empfand ich noch ausbaufähig und sympathisiert habe ich nie so richtig mit ihr. Juan hätte ich im Laufe der Handlung gerne regelmäßig geschüttelt (Ich denke aber auch, dass das durchaus beabsichtigt war, dass er solche Gefühle bei den Leser:innen auslösen sollte). Dafür habe ich Glen und Sia ins Herz geschlossen und sogar den mürrischen Nero. Diese haben, im Vergleich zu den Protagonist:innen, eine unfassbare Charaktertiefe aufgewiesen und waren zwar nicht die typischen Sympathieträger:innen, aber dennoch konnte man einen besseren Bezug zu ihnen aufbauen.

    "Kernstaub" überzeugte mich mit seinem wunderbaren Schreibstil und einer inhaltsschweren Geschichte. Jedoch hätte ich etwa mehr von Mara und Juan erwartet. Gleichzeitig hat mich auch die Liebesgeschichte im Buch nicht wirklich überzeugt. Man hat viele Rückblenden, in der Gegenwart entwickelt sie sich sehr langsam (was ich persönlich eigentlich ganz gerne mag) und kaum gab es eine Szene der Verbundenheit ging plötzlich alles ganz schnell. Das hat für mich das vorherige langsame Herantasten etwas über Board geworfen. Ebenso ist auf den letzten Seiten so vieles gleichzeitig passiert, sodass ich teilweise etwas verwirrt zurückblieb. Da hätte man den Showdown ruhig über mehrere Kapitel passieren lassen können.

    Aber nichtsdestotrotz bin ich sehr froh endlich zu dem Buch gegriffen zu haben, denn sonst wäre mir definitiv etwas entgangen. Der 2. Band steht schon griffbereit. Von mir gibt es 4/5 Sternen.

  19. Cover des Buches Red Rising - Im Haus der Feinde (ISBN: 9783453534421)
    Pierce Brown

    Red Rising - Im Haus der Feinde

     (175)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Cover

    Zu sehen ist der bekannte "Lorbeerkranz", der in Flammen steht!

    Der Kranz selbst ist leicht fühlbar, vergleichbar wie ein dünner Sticker. Der Titel genauso. Der Hintergrund ist in matt schwarz gehalten.

    558 Seiten (Story) 

    575 mit Leseprobe Band 3 

    -> Achtung! Broschierte Ausgabe biegt sich sehr leicht durch, zu schwache Pappe für die Seitenanzahl, also schön aufpassen beim Lesen! ^-°


    Inhalt

    Band 2 der 3 teiligen Reihe, 

    wobei das Red Rising Universum inzwischen weitergeht und nochmal mit einer Trilogie nachrückt!

    Der Rachefeldzug und die Intrigen gehen weiter!


    Meine Meinung

    Eine Mischung aus genial und verwirrend!

    Ich muss zugeben, dass ich mit Red Rising meine Probleme hatte was die extreme Anzahl an Charakteren angeht, ich finde es unglaublich kompliziert, dass es so viele Namen, Häuser, Ränge und dazu auch noch Spitznamen und Adelstitel gibt, die dann in einem Kapitel als vollen Namen beschrieben werden, im nächsten Abschnitt dann wieder mit Spitznamen benannt werden. Ich musste oft nachschauen, wer jetzt wer war x.x 

    (Kurze Namensliste steht auf den ersten Seiten, allerdings enthält die Spoiler in der Beschreibung, wenn man mit dem Buch noch nicht durch ist!)

    Von der Ich-Erzählweise bin ich persönlich nicht so der Fan, dass hatte ich bereits im ersten Band geschrieben, denn dadurch bekommen die vielen anderen Charaktere keine Tiefe... über die Gefühlswelt der Anderen kann man nur aus Darrows Sichtweise spekulieren und das finde ich wirklich schade!

    ABER ansonsten ist die Story bei mir einfach lange im Gedächtnis geblieben und die Idee dahinter gefällt mir richtig gut. 

    Es gibt meega viele Intrigen und in diesen Teil auch so einige WHAT!-Momente, die das ganze dann wieder spannend und interessant machen. 

    Darrow selbst nervte mich im ersten Band tierisch, nun im zweiten Band bekommt er aber richtig sein Fett weg und das war großartig! *hehe* :D


    Mein Fazit

    Obwohl ich wenig Sci-Fi lese hat diese Story einfach das gewisse Etwas, es ist zwar sehr Kriegs lastig und sehr komplex, aber durchaus interessant und empfehlenswert!

    Hätten die Charaktere noch mehr Tiefe und würde Herr Brown einige Perspektivwechsel anbieten, würde ich es sogar als episch beschreiben!

    Ich werde auf jeden Fall zu Ende lesen, auch wenn ich mir dafür wieder sehr viel Zeit einplanen muss, denn Red Rising ist kein Buch für Zwischendurch, aber es lohnt sich ^-°

    4 * von mir




  20. Cover des Buches INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne (ISBN: 9783426227367)
    Christopher Paolini

    INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne

     (174)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    In den weiten des Weltalls ist es für die junge Forscherin Kira Navárez der größte Traum zu erkunden, zu untersuchen und auf anderes Leben zu treffen. Bei einem harmlosen Auftrag einen fernen Planeten für die Kolonialisierung zu erforschen stürzt Kira in eine Felsspalte und entdeckt dort etwas, dass ihre Zukunft für immer verändern soll. Die unbekannte Materie verschmilzt mit der Forscherin und verwandelt sie in eine völlig neue Lebensform, die es ihre ermöglicht mit den Außerirdischen zu kommunizieren. Schon bald hängt das Überleben der Menschheit am seidenen Faden und nur Kira ist in der Lage sie alle zu retten.

    Meine Meinung

    Der Erfolgsautor des Weltbestsellers »Eragon« wagt mit seinem neuen Werk »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« den Schritt von der Fantasy in das Genre der Science-Fiction, ohne jedoch die phantastischen Elemente aus seinem Schreiben zu verbannen, denn dieser Roman gehört nicht zu den realistischen Weltraum-Abenteuern, sondern verzaubert mit einem durch die Fantasy geprägten Universum voller Möglichkeiten und Absonderlichkeiten.

    Dieser 960-Seiten starke Roman besticht auf den ersten Blick durch die sagenhafte Aufmachung von Cover, Vorsatzpapier und einigen eingebundenen Grafiken und lässt damit jedes Buchliebhaber-Herz höher schlagen. Die Geschichte wurde in sechs Teile aufgeteilt, die die einzelnen Episoden des Abenteuers besser zugänglich machen und zudem gibt es im Nachtrag noch tiefgehende Erläuterungen des Autors zu der auf Fakten beruhenden Funktionsweise seiner erschaffenen Welt, sowie ein umfassendes Glossar, das mir während des Lesens immer eine gute Unterstützung bot. Trotzdem wäre es wünschenswert, dass Paolini seine Erklärungen in den Romantext hätte einfließen lassen, dann wäre die Symbiose vollkommener.

    Die Hauptprotagonistin ist die Xenobiologin Kira Navárez, die bei der Erkundung des Trabanten Adrasteia im System Sigma Draconis bei einem Unfall eine folgenschwere Entdeckung macht und über den ganzen Roman hinweg die Perspektive bestimmt. Paolini überzeugte mich mit seinem sagenhaften Charakterbuilding, denn zu Kira gesellt sich im Verlauf der Geschichte die hinreißende Bordcrew der »Wallfish«, bestehend aus Falconi, einem hartgesottenen Mistkerl mit weichem Kern, dem exzentrischen und verrückten Schiffsverstand Gregorovich, der liebenswerten Nielsen, der sadistisch veranlagten Ex-Soldatin Sparrow, der eigensinnigen Mechanikerin Hwa-jung, dem aufrichtigen Mediziner Vishal und dem gutgläubigen und naiven Trig, der noch ein halbes Kind ist sowie das Schiffsschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants.

    Humorvolle Dialoge ergänzen die rasanten Weltraum-Schlachten mit einer angenehmen Leichtigkeit, die einen zwischen blutigen Kämpfen ums nackte Überleben neuen Atem schöpfen lassen. Christopher Paolini hat in »Infinitum« eine fantasiereiche und fesselnde Welt erschaffen, die zum Staunen und Verlieren einlädt und mit jedem Kapitel größere Ausmaße anzunehmen scheint. Bei dieser Fülle an Kreativität ging mir allerdings der Fokus etwas verloren und eine engmaschigere Verknüpfung mit Details hätte das Leseerlebnis noch um einiges reicher machen können.

    »Infinitum – Die Ewigkeit der Sterne« ist ein absolut lesenswerter Roman für alle, die auf phantastische Weltraum-Abenteuer stehen und gerne in eine komplexe Welt eintauchen. Besonders gelungen ist die Entwicklung der Hauptprotagonistin und die Dynamik zwischen den Charakteren.

    Fazit

    Fantasievolle Science-Fiction, die voller Action steckt und dennoch zum Erträumen des Weltalls einlädt.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 08.10.2020

  21. Cover des Buches Gemina (ISBN: 9783423762328)
    Amie Kaufman

    Gemina

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Kitty_Catina

    Vor langer Zeit hatte ich bereits den ersten Band dieser Reihe gelesen, war mir aber unschlüssig, ob ich diesen zweiten Band überhaupt noch lesen möchte, da die Reihe leider nicht weiter ins Deutsche übersetzt wird. Aber nun habe ich es dennoch gelesen und muss sagen, dass nach diesem Band sowieso Schluss für mich gewesen wäre.


    Die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas Besonderes, das muss ich zugeben, aber das hat auch Nachteile, denn manchmal bin ich einfach nicht mehr mitgekommen. Wie auch in normalen Akten und Aufzeichnungen aus Chats, gibt es hier keine durchgehende Geschichte im üblichen Sinne, sondern man muss sich diese anhand der ganzen Dokumente selbst zusammen denken. Und auch die ganzen technischen Begriffe haben es mir teilweise echt nicht leicht gemacht. Dennoch ist das Buch, obwohl es mit knapp siebenhundert Seiten recht dick ist, schnell durchgelesen. 


    Die Geschehnisse, die hier wiedergegeben werden, haben mich auch nur eher mittelmäßig unterhalten. Gerade der Anfang war ziemlich zäh und ich brauchte eine ganze Weile, um wieder in die Geschichte hineinzufinden. Mit der Zeit wurde es dann aber besser und es geschehen einige richtig coole, verstörende und spannende Dinge. Zudem gibt es auch hier und da sehr tolle und vor allem unvorhersehbare Wendungen. Auch das Setting fand ich einfach großartig und gut beschrieben. Diese Raumstation im All, ich würde sie als Verkehrsknotenpunkt bezeichnen, welche als langweilig beschrieben wird, war für mich alles anderes als das. Dazu gibt es außerdem eine kleine Liebesgeschichte, welche aber keine allzu große Rolle spielt. Das Ende hat mich dann auch noch einmal so richtig überrascht, aber leider muss ich auch sagen, dass es ein bisschen offen ist. Trotzdem kann man dieses Buch auch ohne Nachfolgeband lesen, weil die wichtigsten Fragen aufgeklärt werden.


    Was die Charaktere angeht, so bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich sie bewerten soll. Einerseits sind sie wirklich interessant, andererseits lernt man sie eben auch ganz anders kennen, als in einer normal geschriebenen Geschichte. Hanna ist wirklich tough und ein starkes Mädchen. Das sie verwöhnt sein soll, kam bei mir überhaupt nicht so rüber. Dann ist da noch Nik, bei dem ich erst dachte, ich würde ihn gar nicht so richtig kennenlernen, da er anfangs noch mehr wie eine Nebenfigur wirkte. Das änderte sich aber ziemlich schnell und der scheinbar weniger wichtige BadBoy und Drogendealer entpuppte sich als ein sehr robuster und kämpferischer Typ. Zudem gibt es noch einige andere Charaktere, welche aber nur Nebencharaktere sind. Selbst der große Antagonist spielt eigentlich gar keine allzu große Rolle, agiert eher im Hintergrund.


    Insgesamt finde ich die Idee hinter den Büchern dieser Reihe wirklich großartig und wenn man mal ehrlich ist, sind sie auch einfach nur großartig gestaltet. Bei diesem Band hat mich die Geschichte aber leider nicht vollkommen packen können und ich hatte ein manches Mal meine Probleme mitzukommen, weil alles so verwirrend ist. 

  22. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (317)
    Aktuelle Rezension von: bookaddictxs

    Im Sommer liege ich oft nachts draußen und schaue in den Sternenhimmel raus. Je länger man die Sterne betrachtet, desto weiter scheint der Himmel sich über einem auszudehnen. 

    Ich habe mich so oft gefragt, was außerhalb der Erde und den paar Planeten dir wir kennen noch alles existiert. 


    Was ist überhaupt das Universum? Was ist der Ursprung und was bedeutet Schicksal?


    Hawking liefert so viele interessante Fakten über das Universum und seine Galaxien und konnte meinen Wissensdurst zu diesem Thema super abdecken. Das Buch ist speziell und manchmal nicht ganz so einfach zu verstehen, da Hawking anhand der physikalischen Gesetze versucht das Universum für den Leser verständlich zu erklären. Ich finde es trotzdem klasse geschrieben und viele meiner Fragen wurden erklärt. 


    Ich finde es beeindruckend wie klein wir Menschen sind und wie kurz die Zeit in unserem Universum für uns eigentlich ist. Als ich das Buch las, habe ich oft über unser Verhalten nachgedacht. Wir machen uns das Leben manchmal selbst viel zu schwer, vor allem gegenseitig. 


  23. Cover des Buches Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt (ISBN: 9783570310991)
    Nicola Yoon

    Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: finja472

    Dieses Buch beschäftigt sich mit Maddy, die an einem schweren Immundefekt leidet und somit, seit sie ein Baby ist, nicht das Haus verlassen kann. Daher sieht jeder Tag in ihrem Leben gleich aus, bis eines Tages eine neue Familie in das Nachbarhaus zieht. Die Gefühle zwischen ihr und dem neuen Nachbarn Olly sind so groß, dass Maddy auf einmal mehr von ihrem Leben und der Welt will...


    Einzigartig war der Schreibstil dieses Buches, der schon Grund genug ist es zu lesen. Denn die Statistiken, Illustrationen oder die Worterklärungen geben versteckte Hinweise auf Madelines Gedanken, Gefühle und ihr Leben. 

    Besonders gut hat mir auch die Beschreibung der Veränderung von Maddy gefallen und ihr Wunsch das Leben leben zu können. Ich hatte das Gefühl, sie zu verstehen und konnte ihre Taten nachvollziehen.

    Auch der plötzliche Wandel der Handlung ist sehr gelungen, denn er kam sehr überraschend und hat nochmal eine neue Spannung aufgebaut.

    Zu kritisieren gäbe es nur, dass das Ende sehr plötzlich kam und noch viele Fragen offen geblieben sind.


    Insgesamt ein sehr schönes, aber auch berührendes Buch, das sich auf alle Fälle lohnt zu lesen.


    Bewertung: 4/5 ⭐

  24. Cover des Buches Godspeed - Die Suche (ISBN: 9783841502520)
    Beth Revis

    Godspeed - Die Suche

     (555)
    Aktuelle Rezension von: jujumaus

    Nachdem es ewig her war, dass ich den ersten Teil der Reihe gelesen habe, habe ich mich kaum noch getraut, den zweiten Teil zu beginnen. Ich konnte mich zwar noch an das Ende des ersten Teils ("Die Reise beginnt") erinnern, weil das sehr markant und ein riesen Cliffhanger war, aber der Rest war mir nicht mehr so geläufig.

    Bereits nach den ersten Seiten war ich aber wieder voll drin und da die Autorin sowieso auf zu viele Namen verzichtet, waren die Charaktere auch schnell wieder parat. Zwar wurde das ein oder andere Wissen aus Teil eins vorausgesetzt, aber das war überschaubar.

    Was mir auch wieder gefallen hat, waren die kurzen knackigen Kapitel, die jeweils aus der Perspektive zweier Protagonisten (Amy und Junior) geschrieben sind und sich abwechseln. Dadurch, dass die beiden so unterschiedlich sind und so unterschiedliche Stellungen auf der Godspeed beziehen (Amy ist von der Sol-Erde und möchte wieder auf einem Planeten leben und Junior ist auf der Godspeed geboren und soll diese anführen), sind beim Lesen durch allein die zwei Personen fast alle wichtigen Perspektiven abgedeckt.

    Letztendlich ist dieses Buch für mich aber leider nur ein Zwischenbuch zwischen dem ersten und dem letzten Teil dieser Trilogie. Außer einer Meuterei und vielen Lösungsansätzen dagegen passiert hier nicht viel. Dagegen hat das Buch aber einen schönen roten Faden, nämlich hat Orion Hinweise für Amy auf der Godspeed hinterlassen, die sie zu einem großen Geheimnis und zu einer großen Entscheidung führen sollen. Diese „Schnitzeljagd“ hat mir sehr gut gefallen und mich am Lesen gehalten.

    Insgesamt bekommt das Buch von mir 3 von 5 Sterne, weil die Grundidee einfach toll ist und es auch schön geschrieben ist. Letztendlich arbeitet es aber nur auf Teil 3 hin.

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