Bücher mit dem Tag "weltenreise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "weltenreise" gekennzeichnet haben.

24 Bücher

  1. Cover des Buches FederLeicht. Wie fallender Schnee (ISBN: 9783841505286)
    Marah Woolf

    FederLeicht. Wie fallender Schnee

     (558)
    Aktuelle Rezension von: HeartofHope

    Von der Autorin habe ich bereits viele Bücher gesehen und auch wenn einige davon schon länger auf meiner Wunschliste stehen, so ist dieses doch tatsächlich mein erstes Buch von ihr.

    Das Setting fand ich sehr malerisch, sehr märchenhaft. Das Land der Elfen wurde genauso von der Autorin dargestellt, wie ich es mir immer vorgestellt habe. Ich hätte mich noch ewig in dieser Welt verlieren können. Auch bei der realen Welt konnte mein Herz vor Freude hüpfen, denn Schottland zählt für mich zu einem der wunderschönsten Flecken auf unserer Erde.

    Bei den Charakteren fehlte mir leider deutlich die Tiefe, alles was man von ihnen erfuhr, war meiner Meinung nach nur oberflächlich. Eliza gerade war in meinen Augen viel zu naiv, ohne groß nachzufragen folgte sie den Elfen, war bereit, sich auf sie einzulassen, auch wenn sie kaum Informationen bekommen hatte. Cassian war sehr eingebildet, dennoch konnte er bei mir Pluspunkte durch seine Beeinträchtigung, welche er sich aber mit keiner Spur anmerken ließ, sammeln. Ich muss aber gestehen, dass mir dies lange Zeit gar nicht so wirklich bewusst geworden war, die Autorin konnte durch die magisch verstrickte Geschichte dieses gut verschleiern, sodass es mich auch nicht sehr gestört hat.

    Die Handlung war einfach, ohne großen Spannungsbogen, aber dennoch hat sie mir wirklich sehr gut gefallen. Denn hier gab es einen ganz großen Wohlfühlcharakter für mich. Normalerweise brauche ich in einem Fantasy Buch Spannung, prickelnde Vorfreude, das brauchte ich hier nicht. Mit ihrer wahrlich federleichten Art konnte mich die Geschichte verzaubern. Als begeisterte Darstellerin im Theater konnten gerade diese Szenen mich erfreuen. Es hat einfach alles gepasst, das Setting, die Charaktere, die leichte Handlung, sodass ich eine komplett neue Erfahrung machen konnte. Ein Wohlfühlbuch im Gerne Fantasy habe ich tatsächlich noch nie entdeckt, umso gespannter bin ich auf die nachfolgenden Bände dieser Reihe.

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gefallen, das Wortbuilding war gut, sodass ich einen guten Lesefluss aufbauen konnte und mich in der Geschichte wohlfühlen konnte. 

    Mein Fazit: 

    Dieses Buch war mein erstes Buch von der Autorin und direkt eine so große Überraschung für mich. Das Setting fand ich unglaublich magisch, sehr gelungen. Hier hat die Erschafferin es geschafft, das Land der Elfen genauso zu erschaffen, wie ich es mir selber immer vorgestellt habe. Verspielt, voller Schönheit. Dazu kam eine Handlung, welche zwar sehr leicht und ohne großen Spannungsbogen war, in derer ich mich aber trotzdem sehr Wohlgefühlt habe. Dieses Buch hatte für mich einfach nur Wohlfühlcharakter, etwas, was ich in diesem Gerne noch nie gehabt habe, brauchte ich hier doch immer Spannung und prickelnde Vorfreude. Doch hier konnte ich mich einfach vollkommen verlieren, es war ein perfektes Zusammenspiel vom Setting, Handlung, den Charakteren. Bei diesen hat mir leider etwas die Tiefe gefehlt und gerade Eliza war wirklich sehr naiv. Cassian, mit einer Beeinträchtigung, welche ich auch so bisher bei keinem Charakter hatte, war ganz klar der von sich eingenommene Elf. Dennoch störte mich die fehlende Tiefe nicht allzu sehr, durch die magisch verstrickte Geschichte schaffte die Autorin es, dies gut zu verstecken, ohne den Tiefgang auszukommen. Ich persönlich bin sehr gespannt auf die nächsten Bände und hoffe sehr, dass auch diese wieder einen tollen Wohlfühlcharakter für mich haben werden. 


  2. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (879)
    Aktuelle Rezension von: Isa_He

    Das Bernsteinteleskop ist der dritte und abschließende Teil der Goldene Kompass Trilogie. Will und Lyra haben eine große Aufgabe zu vollbringen. Ihre Reise führt sie durch unterschiedliche Welten und sie müssen unterschiedliche Gefahren bewältigen. Es wird auch noch einmal richtig spannend und ein Krieg zwischen den Mächten bricht aus. Auch das verworrene Bild, dass ich während und nach dem Ende des zweiten Teils hatte, klart wieder auf und die unterschiedlichen Puzzleteile setzen sich an ihren Platz. 

    Gut gefiel mir, dass die Stroy aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Man begleitet Lyra und Will auf ihre Reise, erfährt aber auch Geschehnisse aus Lyras und Will’s Welt. Ebenfalls erlebt man Teile der Geschichte aus der Sicht von Lord Asrael und Lyras Mutter. Hier fand ich es sehr gut, dass man ziemlich lange nicht weiß, auf wessen Seite Lyras Mutter steht.

    Bei Will und Lyra ist eine ständige Entwicklung zu sehen, so kindlich zumindest Lyra manchmal noch gewirkt hat, wird sie langsam erwachsen.

    Alles in allem gefiel mir das Buch und auch die ganze Trilogie zwar gut, mir persönlich war aber der Verlauf der Geschichte zu abstrakt. Manchen Passagen im Buch konnte ich nur schwer folgen. Trotzdem hat der Autor eine spannende und fantasievolle Geschichte kreiert, daher vergebe ich vier Sterne.


  3. Cover des Buches Der Spiegelwächter (ISBN: 9783740746674)
    Annina Safran

    Der Spiegelwächter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ellaa_

    Meine Meinung:
    •Achtung! Enthält Spuren von Spoilern. Es handelt sich um den Auftakt einer Reihe.• Eine wunderschöne Geschichte für jung und alt, die jedoch für Kinder ab ca. 11 Jahren perfekt geeignet ist. :) Eine wirklich entzückende Story voller Abenteuer und Wesen, die vollkommen begeistern können. Die Welt von Eldrid ist neu und erfrischend, schön und schrecklich zugleich!

    Cover: Das Cover gefällt mir wirklich sehr Gut. :) Es ist insgesamt wie ein riesiger Spiegel aufgebaut-ringsherum erkennt man zahlreiche Ornamente und Verzierungen, die auch den Spiegel in der Geschichte gekennzeichnet haben. Zudem sind sie noch mit einer unbekannten Sprache beschrieben. Wie unheimliche Hieroglyphen springen sie einen direkt ins Auge und scheinen fast zu leuchten.
    Im Spiegel direkt erkennt man ein junges Mädchen, die gerade zügigen Schrittes auf einen Wasserfall zugeht. Hier handelt es sich natürlich um Ludmilla, auch wenn man nur ihre Hinteransicht anschauen kann- ihre rote Haarpracht ist sofort zu erkennen und natürlich ihr unheimlicher Schatten.. Mit den rot glühenden Augen!
    Insgesamt finde ich es einfach total schön, dass das Cover so perfekt zum Inhalt des Buches passt. :)

    Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr Gut gefallen. :) Er war leicht, locker und sehr angenehm zu lesen und ist daher die perfekte Fantasylektüre für Zwischendurch. Auch die bildhaften und sehr detaillierten Beschreibungen der Wesen und der Welt von Eldrid hat mir sehr zugesagt. *-*
    Die Leseatmosphäre fande ich ebenfalls sehr Gut, denn sie hatte einen unglaublichen Sogeffekt, so dass ich ständig weiterlesen musste.. so viele Dinge machten mich einfach unendlich neugierig. Ich freue mich auf weitere Werke der Autorin! ♡

    Idee: Die Idee war im Grundkern nichts Neues, denn ein Mädchen soll die Welt retten. Die Geschichte wurde aber absolut außergewöhnlich, mit vielen Details, einer spannenden neuen Story und sehr viel liebe umgesetzt, so dass sie zu einem einzigartigen Lesegenuss wurde. :)
    Wir lernen zunächst die äußerst temperamentvolle Ludmilla kennen- sie ist in der Blüte ihrer Pubertät. Was eventuell dem ein oder anderen auch aufstoßen könnte, mich aber komplett amüsiert und unterhalten hat. :D Ludmilla lebt bei ihrer Großmutter und das Tolle ist: Ihr Haus hat so wundervolle Sachen die man ständig entdecken kann.
    Als sie ihr denn auch noch verbietet, ein bestimmtes Zimmer zu betreten, ist Ludmillas Neugier natürlich mehr als geweckt!
    Und als sie dann noch ein merkwürdiges Gespräch von ihrer Großmutter in eben diesem Zimmer mitanhört, macht sie sich natürlich sofort daran, das Ganze ganz genau unter die Lupe zu nehmen.
    Sie entdeckt einen leuchtenden Spiegel.. und der ruft auch noch nach ihr! Schnell entdeckt sie die Welt hinter den Spiegeln: Eldrid. Und ist komplett fasziniert.
    Doch Eldrid, dieses herrliche Land voller fabelhafter Wesen und Licht, wird bedroht.. und ab da wird es mega spannend und interessant! Denn nur eine kann diese Welt vor der Dunkelheit retten: Ludmilla. Doch furchtbare Geheimnisse kommen an die Oberfläche..

    Kapitel: Von Kapitel zu Kapitel steigerte sich die Spannung. :) Wir erfahren hier in diesem Band alles über Eldrid und die Spiegel. Bekommen sozusagen eine ausführliche Einführung, welche ich insgesamt absolut gelungen fande.
    Das Ende des Buches hat mir nochmal sehr Gut gefallen, denn Ludmilla typisch beschließt sie ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und möchte sich direkt in die Höhle des Löwen begeben. Man kann sich also vorstellen, dass ich schon gespannt wie ein Flitzebogen bin, wie es weitergeht. ♡ Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

    Charaktere: Die Charaktere wurden alle sehr liebevoll gestaltet und gefielen mir insgesamt sehr Gut. :)
    Der wichtigste Charakter ist natürlich Ludmilla und die hat ordentlich Feuer- typisch für die pubertierende Phase ist sie stur, frech und einfach unverbesserlich! Sie widerspricht, hinterfragt und wird gefühlt in jedem Satz aufbrausend. Ich habe mich in meiner eigenen Pubertät gesehen und fande es daher herrlich! :D Jedoch steckt viel mehr in ihr als man zunächst denkt. Mein liebster Charakter war jedoch die kleine Fee Pixie. Sie ist gar nicht so zaghaft wie man zunächst vermutet und hält alle nicht nur ganz schön auf Trab- sie muss auch grundsätzlich immer ihren Senf dazugeben. Natürlich gibt es auch noch den berühmtberüchtigten Spiegelwächter den man nicht unerwähnt lassen darf- Uri.
    Er ist sehr klug und mächtig, aber man merkt schnell das ihn die Vergangenheit fest in seinen Klauen hält.. Nur einzig und alleine Adas Funktion war bis zum Schluss etwas unklar. 

    Mein Fazit: Ich vergebe herzliche 5 Sternchen. Ein wundervoller Fantasyroman, der von der Story her einfach sehr erfrischend und vielseitig war. :) Dieser Auftakt bietet sehr viel Abwechslung, Spannung und einen miesen Cliffhänger der nochmal schrecklich neugierig auf den nächsten Band macht. Absolute Empfehlung für Kinder und natürlich große Kinder. :)

  4. Cover des Buches Dragon Tale - Kind des Feuers (ISBN: 9783740753306)
    Aylin Hacker

    Dragon Tale - Kind des Feuers

     (27)
    Aktuelle Rezension von: labelloprincess

    Das Cover mit dem Mädchen und der Feuerkugel in der Hand hat mir sehr gefallen. Das auffällige D des Buchtitels und natürlich der Titel selbst verraten einem gleich um was es sich handelt.

    Der Schreibstil der Autorin war angenehm und flüssig zu lesen. Dank der bildhaften Beschreibungen der Charaktere und der Umgebung, konnte ich mich sehr leicht in die Geschichte hineinversetzen. Sehr gut gefallen haben mir die Eigenheiten der einzelnen Charaktere.

    Das Buch handelt von Monika, welche eines Tages erfährt, dass sie die Prinzessin der Flügelklippe in Draconica ist. Dies finde sie heraus, als sie Lucia bei deren Suche nach den 4 Edelsteinen trifft. Monika beginnt ein 2. Leben und hilft ihrer Freundin die Edelsteine zu finden. Dabei lernen sie jede Menge neue Freunde kennen, die sie bei der Suche unterstützen.

    Es handelt sich um ein spannendes und witziges Buch mit einigen Actionszenen. Die Beschreibungen der Charaktere und ihrer Eigenschaften wie z.B. zu viel nachzudenken, hyperaktiv zu sein oder tirolerisch zu sprechen hat mir sehr gut gefallen und macht das Buch auch so amüsant.

    Ich vergebe für dieses spannende und humorvolle Drachenbuch 4 von 5 Sterne.

  5. Cover des Buches Das Portal: Reisende zwischen den Welten Buch 1 (ISBN: 9781086628371)
    Henry Brodersen

    Das Portal: Reisende zwischen den Welten Buch 1

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Asen0501

    In diesem Buch geht es um den jungen Menschen  Finn,  der eines Tages durch nein Portal Besuch  von der schönen  Decira bekommt.  Sie  ist eine Lunata und stammt aus einer anderen  Welt  bzw.  Parallelwelt. Da sie auf der Flucht  ist vor einem Fein findet der sie auch  bei Finn und sie fliehen gemeinsam durch  ein Portal  und landen ganz wo anders.  Eine spannende und aufregende  Reise um die Wahrheit der Geschehnisse und ihre Rückkehr navhhause beginnt.  Es ist nicht einfach einen geeigneten  Ort für  ein Portal  zu finden  und den gewünschten  Ort zu finden.  Sie lernen  viele  neue Weseny jegkicher Art kennen und die Reise  beginnt.  Ein locker  leichter  Schreibstil  des Autors  mit dem er uns in eine tolle, umfangreiche  Welt entführt  und den Spannungsbogen trotz vieler Seiten  und Abenteuer , die Decora  und Finn erleben, gu hält.  Die Charaktere  sind vielseitig  und sympathisch  und machen Lustbauf mehr.  Das Ende war gemein und umso gespannter  bin och wie die fantastische  Reise  der beiden ausgeht.  Dies ist der Auftaktband einer Trilogie.  Von mir eine Lesemepfehlung  4,5⭐ und bin gespannt  wie sich  das alles entwickelt. 

  6. Cover des Buches Noras Welten - Durch den Nimbus (ISBN: 9783492260367)
    Madeleine Puljic

    Noras Welten - Durch den Nimbus

     (97)
    Aktuelle Rezension von: WriteReadPassion

    Inhaltserzählung und Leseprobe:
    "Haben Sie Bücher in Ihrem Behandlungsraum?", fragte sie. "Oder Magazine?"
    "Nein, nur im Wartezimmer.
    "Und wie nennen Sie das?" Anklagend wies sie auf das Regal mit Fachliteratur (...)
    "Die sind nicht zum Lesen gedacht."
    "Bücher sind immer zum Lesen gedacht", belehrte sie ihn.

    (Seite 6/7)


    "Ich bin eine Gefangene der Geschichte. Etwas, das dort nicht hingehört. Ich habe versucht, Büchern aus dem Weg zu gehen, aber das hilft nichts. Schrift ist überall. Es gibt keine Möglichkeit, zu entkommen."

    (Seite 11)


    Autorin:
    Die 1986 geborene österreichische Autorin Madeleine Puljic hat vor ihrer Karriere als Schriftstellerin eine Kunstschule in Wien besucht und als Grafikerin gearbeitet. Bereits in jungen Jahren entdeckte die Österreicherin ihre Vorliebe für das Verfassen von fantastischen, seltsamen und nachdenklichen Kurzgeschichten. 2013 erschien ihr Debütroman „Herz des Winters“. Der im Jahr 2017 erschienene Roman „Noras Welten“ wurde mit dem Deutschen Selfpublishing-Preis ausgezeichnet. Zwar hat sich die Selfpublishing-Autorin auf das Fantasy/Science-Ficiton-Genre spezialisiert, jedoch publiziert die Wahl-Hamburgerin auch Kurzgeschichten im Bereich Horror.


    Bewertung:
    Ich habe das Taschenbuch mit dem alten Cover und das passt nicht so gut wie das neue Cover der Neuauflage. Es gefällt mir gar nicht, zu künstlich aufgesetzt. Und eine Nora brauche ich auch nicht auf dem Cover in Übergröße. Die Kapitel sind recht lang, mal mehr, mal weniger. Und sie haben jeweils eine Zeichnung passend zum Inhalt. Originell. Ebenfalls schön finde ich die Angangsbuchstaben jeden Kapitelbeginns, das mit einem kleinen Drachen geschmückt ist. Man versteht es erst ein paar Kapitel später. 

    Das Grundthema ist sehr originell, auch wenn es mittlerweile einige Geschichten zu dieser Idee gibt, aber diese ist anders erzählt. Der Schreibstil liest sich flüssig, das Buch ist schnell ausgelesen. Allerdings gehören die Verlaufsfehler dazu und das schwächt den Erzählstil.

    Der Anfang ist sehr fesselnd aufgebaut. Nora geht zu Ben, einem Psychologen, um sich von ihrer Gabe, in Bücher einzutauchen, zu befreien. Ich wollte einfach mehr davon lesen, die Szene ist der Autorin hervorragend gelungen.

    Zwischen den ganzen Kapiteln hat die Autorin kleine Fehler eingebaut, wie Ben trägt eine Brille, die er in der Welt des 14. Jahrhunderts abnimmt, damit die beiden nicht als Hexen verurteilt werden. Brillen gab es ja zu dieser Zeit nicht. Irgendwann setzt er die Brille einfach wieder auf und trägt sie bis zum Ende der Geschichte weiter. Und keiner stört sich daran und fragt mal nach. Als ob es damals Alltag wäre, Brillen zu tragen.

    Leider baut sich der gesamte Verlauf auf zwei Grundfehlern auf: Ben hat das Buch, in dem Nora und er landen nur wenige Kapitel gelesen und kann die Geschichte in nur vier Sätzen wiedergeben, und das oberflächlich; wer wer ist, das wars. Aber beide sehen von da an, den Prinzen der Geschichte als Helden und den Onkel als Bösewicht an - ohne jeglichen Grund! Ben hat keine Ahnung, wer der Bösewicht und wer der Held in der Geschichte ist, soweit ist er beim Lesen nicht gekommen. Und das wird durch den ganzen Verlauf immer und immer wieder gesagt. Wenn es nur das wäre, das wäre nur ein sprachlicher Fehler der Geschichte. Aber die beiden beziehen aufgrund dessen alles darauf. Ihre Pläne, ihre Streitereien, ihre Gedanken, einfach alles. Die beiden krallen sich an einen bei den Haaren herbeigezogenen Verlauf, wie die Geschichte endet, obwohl sie das gar nicht wissen! Und setzen darauf ihre ganzen Entscheidungen. Ich musste also knapp 300 Seiten durchweg diesen Irrtum durchlesen, obwohl das total unlogisch und falsch ist!! Und mich hat das derart genervt, weil das auch im Laufe der Geschichte nicht korrigiert wird. Erst ganz am Ende kommen Nora Zweifel auf - ernsthaft?? Sowas ist wie ein Stachel, der einfach nicht von der Haut will ... Was nützt eine tolle Grundidee, wenn sie falsch umgesetzt wird?!

    Zusätzlich werden die letzten zwei Kapitel zu unausgeschrieben abgehandelt. Es bleibt einiges offen, und damit meine ich nicht Fragen für einen weiteren Band. Ich meine Szenen, die in diesem Band eine Rolle spielen und direkt gelöst werden müssen, weil die Szenen sonst unlogisch sind. Auf einmal weiß der Onkel, dass sie eine Weltenwanderin ist, angeblich nur durch ihre Sprache. Ist klar! Es gibt kein "Showdown" deswegen zwischen ihr und dem Onkel, das nötig wäre, da sich dieses Geheimnis durch den Ganzen verlauf stetig aufgebäumt hat. Und plötzlich heißt es: Ach ja, das wusste ich schon immer. Alles ok.

    Auch Ben, der mir bisher sympathisch war, verwandelt sich in ein Arschloch, aber so richtig! Was er zu Nora sagt und dann tut - ich möchte das nicht weiterführen, aber das ist wie Jakyll und  Hyde. Völlig überzogen, trotz des Stresses, den er hat. Völlig unreif als Psychologe. Jetzt im Nachhinein habe ich das Gefühl, er sollte als Psychologe dienen, damit der Anfang fesselnd zum Einstieg wird.

    Noras Gabe ist nicht ganz aufgeklärt, wahrscheinlich folgt das im zweiten Band. wenn nicht, ist das wieder fehlerhaft. Das Ende ist auch unzureichend. Der Sprung zurück in die eigene Welt wird auch nicht erklärt. Davor hat Ben sie erwischt, wie sie weiß, wie sie zurückkommen, aber als Leserin tappe ich im Dunkeln. Es wird auch am Schluss gar nicht erklärt und ich frage mich: wie ist sie also zurückgekommen? Die ursprüngliche Lösung schied ja die ganze Zeit aus und beide suchten nach einem anderen weg. Dieser wird aber nicht erklärt, ich bleibe dumm zurück. Dann folgt noch ein verwirrender Epilog, den ich gar nicht kapiere. Da taucht plötzlich ein ganz neuer Spieler auf, der aber so tut, als ob er Nora kennt und die ganze Zeit dabei war, quasi der Onkel des Prinzen ist. Hä? Auch das drumherum des Kapitels habe ich nicht verstanden.


    Fazit:
    Es ärgert mich, dass die Autorin so fahrlässig und unlogisch gehandelt hat. Die Geschichte könnte 4,5 Sterne sein, so muss ich aber einen Stern abziehen (3,5 Sterne). Ich war am Ende nur noch froh, das Buch beenden zu können. Das Ende hat mir dann den Rest gegeben. Band 2 muss ich mir also nicht antun. Enttäuschend! Das Buch hätte die Autorin auch einfach als Einzelband veröffentlichen können, die jeweiligen Szenen sind ja sowieso an einigen Stellen fehlerhaft geblieben.

    Und ein ganz normales Taschenbuch für 12,99 € finde ich wie immer bei solchen Fällen unverschämt.


    "Es gibt etwas, das ich vergessen muss", lautete ihre wenig hilfreiche Antwort.
    "Und was müssen Sie vergessen?"
    "Das Lesen."

    (Seite 7/8)

    Passt hier auf jeden Fall!


    COVER/TITEL/AUFMACHUNG/MATERIAL  ⭐

    AUSGABEN-FORMAT (REIHEN-/EINZEL-/HÖR-/LESEFORMAT) ⭐⭐⭐⭐

    GENRE (VOM VERLAG GESETZT) ⭐⭐⭐⭐⭐

    VERLAGSPREIS (ZU TEUER/ANGEMESSEN/GÜNSTIG) ⭐⭐⭐

    GRUNDIDEE/THEMA ⭐⭐⭐⭐⭐

    ATMOSPHÄRE/SETTING ⭐⭐⭐,🌠

    ERZÄHLSTIL ⭐⭐⭐⭐

    HANDLUNG/VERLAUF ⭐⭐⭐

    CHARAKTERE ⭐⭐⭐



  7. Cover des Buches Das magische Portal (ISBN: 9783442475186)
    Aileen P. Roberts

    Das magische Portal

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    Aileen P. Roberts war das Pseudonym der deutschen Fantastik-Autorin Claudia Lössl, die tragischerweise im Alter von 40 Jahren am 05. Dezember 2015 verstarb. Sie hinterließ ihren Ehemann Stephan, mit dem sie unter dem Sammelpseudonym C.S. West ebenfalls fantastische Romane verfasste, und ihre Tochter. Die Schriftstellerin litt unter einer schweren Krankheit, wovon offenbar nicht einmal ihr Verlag Goldmann Kenntnis hatte. Die Nachricht ihres Todes überraschte Fans wie Verleger gleichermaßen. Ich möchte ihrer Familie an dieser Stelle mein tief empfundenes Beileid aussprechen. Ich wusste nicht, dass sie nicht mehr unter uns weilt, als ich „Das magische Portal“, den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie, las. Durch ihre Bücher bleibt sie auf ewig in Erinnerung.

    Was hat die unscheinbare Mia bloß an sich, dass sich Darian zu ihr hingezogen fühlt? Weder entspricht sie seinem Typ, noch verkehrt sie in denselben sozialen Kreisen. Er ist beliebt und wohlhabend, sie hingegen wird von allen „die Vogelscheuche“ genannt. Als sie sich auf einer Studienreise nach Schottland näherkommen, erkennt Darian, dass sein Interesse an Mia über eine harmlose Schwärmerei hinausgeht. Sie verbirgt ein unglaubliches Geheimnis: sie ist kein Mensch. Sie stammt aus einem magischen Land namens Albany, dessen königliche Familie vor 25 Jahren Opfer einer heimtückischen Verschwörung wurde. Nur der jüngste Prinz überlebte und wurde durch den Weltennebel in Sicherheit gebracht. Von Verzweiflung getrieben offenbart sie Darian die Wahrheit: er ist Albanys verschollener Prinz, der Thronerbe und muss schnellstmöglich zurückkehren, um sein geknechtetes Volk zu erlösen. Obwohl Mias Geschichte verrückt klingt, glaubt Darian ihr. Doch die Reise nach Albany fordert Opfer und schon bald muss Darian einsehen, dass er in seiner Heimat vielleicht nicht willkommen ist…

    „Das magische Portal“ ist wohl Geschmackssache. Ich fand den ersten Band der „Weltennebel“-Trilogie nicht schlecht, doch leider war er überhaupt nicht meins. Als glühender High Fantasy – Fan sind Crossgenre-Vertreter wie dieser Roman für mich ein Glücksspiel, weil mich die fiktive Welt, die sie vorstellen, weit mehr interessiert als die Ereignisse in unserer Realität. Das heißt, sowohl der Übergang in diese Welt muss gelungen sein als auch das Wordbuilding selbiger, das dann wiederum die Handlung bestimmt. „Das magische Portal“ überzeugte mich in allen drei Punkten nicht. Anfangs war ich überrascht, wie schnell sich das Geschehen entwickelt: Darian erfährt früh, dass er der verlorene Prinz Albanys ist und entscheidet ungeachtet der Konsequenzen sofort, seinen Thron in Besitz zu nehmen. Seine Entschlussfreudigkeit sagte mir zu, schließlich wollte ich Albany kennenlernen. Während Mia und Darian darum kämpfen, die Reise in die Tat umzusetzen, beschlichen mich jedoch Zweifel. Wollte Darian nicht viel zu wenig über das Land, das er zu regieren gedachte, wissen? Natürlich stellt er Mia die grundlegendsten Fragen, wichtige Themen wie Politik und Wirtschaft hingegen streift er lediglich. Ich begann, seine Kurzentschlossenheit als überstürzt und naiv zu interpretieren. Mir schwante Übles für das magische Reich und sobald Darian in Albany eintraf – natürlich nicht ohne Verluste – bestätigte sich meine Vorahnung. Darian ist unverantwortlich schlecht auf seine neue Position vorbereitet und wird vollkommen allein gelassen, was ich als Folge der gravierenden Lücken des oberflächlichen Worldbuildings auslege. Albany erschien mir wie ein zweidimensionales Gemälde. All die kleinen Details, die eine fiktionale Welt trotz fantastischer Elemente real wirken lassen, fehlen dort. Territoriale Grenzen sind diffus und inkonsequent, die Beziehungen zwischen den Völkern schwer nachzuvollziehen, politische und ökonomische Gegebenheiten und Gesetze maximal grob umrissen. Für mich fühlte sich das Land wie eine Spielwelt an, die Aileen P. Roberts erschuf, um ihren verträumten Vorstellungen eines parallelen, verzauberten Universums Gestalt zu verleihen, ohne sich ernsthaft um Realismus oder Logik zu bemühen. Ich fand das sehr schade, denn Albany hat definitiv Charme. Unglücklicherweise langweilte mich die Handlung allerdings so sehr, dass ich die bezaubernden Facetten des Settings nicht schätzen konnte. Es passiert einfach zu wenig. Von Trauer gelähmt lässt sich Darian um seinen Thron betrügen und gerät in eine qualvolle Spirale aus Verzweiflung und Selbstekel. Er versinkt in einer hübschen, ausgewachsenen Depression, die ihn daran hindert, seine Situation zu ändern. Mich berührte sein Schmerz überhaupt nicht, weil ich sein Verhalten als egoistisch empfand. Sein Volk braucht ihn. Derweil er sich ausgiebig im Selbstmitleid suhlt, leiden sie unter horrend hohen Steuern und einer herzlosen Politik der Willkür. Das konnte ich ihm nicht verzeihen, obwohl er zum Ende von „Das magische Portal“ eine vollständige Läuterung durchläuft. Es war zu spät – meiner Auffassung nach hatte er sein Anrecht auf den Thron längst verspielt.

    Über die Toten soll man nur Gutes reden, besagt ein altes lateinisches Sprichwort. Deswegen fiel mir diese Rezension zu „Das magische Portal“ ziemlich schwer, denn der tragisch frühe Tod von Aileen P. Roberts alias Claudia Lössl löste in mir den reflexhaften Wunsch aus, alle Kritik an ihrem Trilogieauftakt zu verschweigen. Aber das wäre unehrlich. Ich glaube, dass man den Toten Respekt erweist, indem man ihr Vermächtnis aufrichtig beurteilt. „Das magische Portal“ bot mir zu wenig Abwechslung, kränkt meiner Meinung nach am schemenhaften Worldbuilding und war zu sehr auf die emotionale Ebene fokussiert. Leser_innen, die feminine, magische Liebesgeschichten mögen und zugunsten der Gefühle weniger Wert auf ein konsequentes Weltendesign legen, sind hier sicher besser aufgehoben. Ich bin nicht das richtige Publikum für die „Weltennebel“-Trilogie und kehre Albany demzufolge den Rücken.

  8. Cover des Buches Weltenamulett (ISBN: 9783961114801)
    Ann-Kathrin Karschnick

    Weltenamulett

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘

    Gemeinsam mit der Protagonistin steigt man in die Handlung ein. Also entdecke ich als Leser gemeinsam mit Melissa Traveste und muss mich zurechtfinden. Karschnick gibt immer wieder eine weitere Information hinzu und so lernt man sukzessive, was abgeht. Ein Puzzleteil nach dem anderen fiel an seinen Platz.

    Diese Welt ist so völlig anders als unsere und Stück für Stück akklimatisierte sich Melissa, obwohl die Fettnäpfchen nicht alle zu vermeiden waren. Dies sorgte auch schon mal für ein Schmunzeln bei mir. Überhaupt hat die Autorin auch den Humor nicht vergessen und dies macht die Lektüre noch flüssiger und fesselnder. 

    So sukzessive wir Traveste und seine Bewohner kennenlernen, so sukzessive steigert sich die Spannung. Wir tauchen immer tiefer ein und der Bogen wird immer stärker gespannt. Ich fragte mich häufig, wie Melissa nun aus dieser oder jener Situation rauskommt. Hinzu kommt, dass Karschnick Twists und Überraschungen äußerst geschickt platzierte. Dies hob die Spannung natürlich weiter und ich überzog mehrfach meine Mittagspause. Pst, aber nicht verraten. 

    All das wird in Karschnick gewohntem locker-flockigen Schreibstil präsentiert. Und da sie auch noch ohne großes Geschwafel und hochtrabenden Formulierungen schreibt, fliegt man nur so durch die Seiten. 

    Mir hat der Ausflug nach Traveste sehr gut gefallen und es gibt von mir klare 5 Amulett-Sterne.

    Ach ja, auf dem Cover des Buches kann man das Weltenamulett bewundern. 

     

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘

    Weltenreisen, Magie, Götter. 

    All das liegt jenseits von Melissas Vorstellungskraft, bis sie an ihrem siebzehnten Geburtstag ein außergewöhnliches Amulett findet. Sie tritt damit ein dunkles Familienerbe an, das sie in die fremde Welt Traveste führt. Als der Königsberater Cerumak ihr eine scheinbar unlösbare Aufgabe stellt, gibt ihr der Gedanke in die Fußstapfen ihrer verstorbenen Mutter zu treten Kraft. Aber nicht jeder ist ihr gut gesinnt. Arionas, der geheimnisvolle Sohn eines Attentäters, entführt sie aus dem Palast und weckt Zweifel in ihr. Kann sie ihm vertrauen oder ist sie im Kampf um das Schicksal von Traveste auf sich allein gestellt?

  9. Cover des Buches Fenice - Abseits des Regenbogens (ISBN: B078VZGCQ3)
    Katrina Lähn

    Fenice - Abseits des Regenbogens

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Die Reise beginnt … abseits des Regenbogens

    Emma Blair ist die Tochter eines berühmten Schauspielers und hatte bislang nur ein einziges Ziel in ihrem Leben. Sie wollte eine erfolgreiche Journalistin werden und aus dem Schatten ihres prominenten Vaters treten.

    Als sie jedoch hinter das Geheimnis ihres Mitschülers Sam kommt, ändert sich ihr Leben schlagartig.

    Sie reist in das magische Land Feliccima und gerät dort direkt zwischen die Fronten der zwei verfeindeten Völker. Zwischen die Fenicis und die Cancros. Und wenn dann noch die Liebe anklopft, ist das Chaos vorprogrammiert.


    Rezension:

    Emmas Vater ist ein berühmter britischer Schauspieler. Nach der Trennung ihrer Eltern lebte sie jedoch bei ihrer Mutter in Deutschland. Nachdem diese gestorben war und sich die Oma aus Gesundheitsgründen nicht mehr um sie kümmern konnte, weigerte sich die neue Frau ihres Vaters, Emma aufzunehmen. Stattdessen besucht sie seitdem ein Nobelinternat in Berlin. Das ist Emma eigentlich ganz recht, denn der Trubel um ihren Vater nervt sie schon in den Ferien mehr als genug. Als Emma jedoch Sam, einen kranken ‚externen‘ Schulkameraden, besuchen will, mit dem zusammen sie ein Schulprojekt ausarbeiten muss, macht sie eine mysteriöse Entdeckung.

    Katrina Lähn geht in ihrer Jugend-Urban-Fantasy-Reihe von einer schon oft gesehenen Ausgangslage aus: Ein junger Mensch – in diesem Fall 17 Jahre alt – wird mit einer Welt konfrontiert, die allem Gelernten und bisher Erlebten widerspricht. Anders als in den meisten derartig beginnenden Geschichten entdeckt die Protagonistin dieses Buches allerdings keine besonderen Fähigkeiten oder sonstigen geerbten Eigenarten an sich selbst, sondern wird in die nicht ganz in unsere Naturgesetze passende Welt ihres Mitschülers verwickelt. Dass das ihr Leben völlig aus der Bahn wirft, nimmt in der Geschichte mindestens so viel Platz wie die übernatürlichen Vorkommnisse ein. Etwas mehr Konzentration auf den Fantasy-Aspekt könnte meiner Meinung nach stellenweise nicht schaden. Dass die Protagonistin hier nur selten (bewusst) die handlungsrelevanten Entscheidungen trifft, hebt Emmas Abenteuer etwas aus der Masse ähnlicher Stoffe heraus.

    Die Autorin überlässt ihrer Heldin das Wort, von ihren Abenteuern zu berichten. Durch dieses Stilmittel wird die Protagonistin naturgemäß zur wirklich zentralen Figur der Story, die sich über 4 Bände erstreckt. Die weitere Entwicklung ist schwer vorauszusagen, zumal die im Buch enthaltene Leseprobe des 2. Bandes in dieser Hinsicht mehr Fragen aufwirft, als Antworten zu geben.


    Fazit:

    Ein solider Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe, die sich an ein eher junges Publikum richtet und keine großen Schwächen zeigt.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

  10. Cover des Buches Das dunkle Archiv (ISBN: 9783404209415)
    Genevieve Cogman

    Das dunkle Archiv

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Bisher das Beste Buch der Serie. Endlich ging es um das, für was die Bibliothek steht. Es ging darum, ein Buch zu ergattern, bevor es die anderen Parteien in die Hände bekam.

    Die Geschichte steigt sofort in die Handlung ein. Die Protagonistin kann sowohl den treuen Leser als auch den Neueinsteiger schnell für sich einnehmen. Die Spannungskurve ist durchdacht und sauber über den Verlauf der Geschichte aufgebaut. Insgesamt ist das Tempo der Story durchweg hoch, kann sich jedoch bis zum Finale noch steigern. Dabei gelingt es der Autorin über den gesamten Roman eine durchgängig vielschichtige Geschichte zu erzählen und dabei dem Leser genau die Informationen zukommen zu lassen, die er benötigt, um die Welt und den Fortgang der Geschehnisse zu erfassen.

    Die Protagonistin Irene Winters wirkt glaubhaft; ihre Motive sind nachvollziehbar und können überzeugen, sind jedoch nicht vorhersehbar. Auch Nebencharaktere werden lebendig gezeichnet und verkommen nicht zu zweidimensionalen Statisten. Die Charaktere wirken insgesamt stimmig. Leider hat Kai immer noch seine Statistenrolle inne. Von dieser Figur würde ich einiges mehr erwarten. Stammt er doch von den mächtigsten Wesen dieser Welten ab. Und dennoch benimmt er sich wie ein treues Hündchen. Kai sollte endlich aus Irenes Schatten treten und über sich hinauswachsen.

    Endlich lernen wir einen anderen aktiven Bibliothekar kennen, der Irene aktiv unterstützt. Davon sollte mehr kommen.

    Überzeugend ist die Welt, in der die Geschichte spielt. Diese spielt mit vertraut erscheinenden Elementen, setzt diese jedoch gekonnt zu einem reizvollen Ganzen zusammen und lässt somit ein ganz eigenes, neues Setting entstehen. Die zugrundeliegende Konzeption der Welt ermöglicht eine Vielzahl von Möglichkeiten, so dass es immer wieder zwischen vertraut erscheinenden Dingen Neues zu entdecken gibt.

    Diesmal ist das von der Autorin gewählte Setting das Chicago der 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts, die Zeit der Tommy Guns, der Prohibition und der Gangsterbosse. Eine interessante und actiongeladene Atmosphäre. Wie immer gut recherchiert und auch auf Einzelheiten bedacht. Die Szenen waren voll von Gangster, Verbrechern, Verfolgungen, Drama und viel Action. Loyalität, Korruption und Intrigen bestimmen die Handlung. Es geht rasant zu und den Beiden bleiben nicht wirklich viele Verschnaufpausen. Überall lauern Gefahren.

    In diesem Band spielen, anders als in den eher von Elfen dominierten Vorgängern, die Drachen eine tragende Rolle. Besonders für eifrige Verfolger der Reihe eine interessante Entwicklung und eine Gelegenheit, mehr über die beeindruckende und teilweise furchteinflößenden Wesen zu erfahren.

    Der Leser erlebt die Geschichte aus der Sicht eines personalen Erzählers. Die Story wird in der aktiven Vergangenheit und weitestgehend aus der Sicht der Protagonistin Irene Winters erzählt. An einigen Stellen wechselt die Erzählperspektive zu ihrem Lehrling, wenn dieser in eigenen Handlungssträngen in Aktion tritt. Abgesehen vom neuen Thema bewegt sich die Autorin in gewohnten Fahrwassern. Spannende Passagen wechseln sich mit politischeren ab und Gewalt ist genauso ein probates Mittel wie Diplomatie.

    Cogmans Schreibstil mag ich, allerdings nutzt sie manchmal sehr komplizierte oder lange Sätze, die schwieriger nachzuvollziehen sind. Das erschwert das Verständnis der Geschichte und wirkt sich negativ auf den Lesefluss aus.

    Ich frage mich, ob die Autorin für die häufigen Hervorhebungen in Fett und Kursiv verantwortlich ist, oder ob dies nur in der deutschen Übersetzung der Fall zu sein scheint. So habe ich mir einmal die englische Ausgabe betrachtet. Es scheint tatsächlich an der Autorin zu liegen, dass wir mit solch einem Flickenteppich unterschiedlicher Schrifttypen gequält werden.

    Ich weiss nicht, wie jemand auf die Idee kommt, mit Hilfe unterschiedlicher Schrifttypen gute Literatur zu verfassen! Jeder Autor, der zu diesen Mitteln greift, muss seine Leser für Dumm erachten. Unfähig, den Unterschied zwischen Gedanke und Rede auf andere Art zu erkennen. Dabei liegt es vielmehr an der Unfähigkeit des Autors, die Gedankenwelt der Figuren in normaler Schriftsprache übermitteln zu können. Die grossen Schriftsteller, an denen wir uns so gerne messen, hatten dies jedenfalls nicht nötig. Nicht schriftbildliche Spielereien waren ihr Mittel, sondern eine klar verständliche Erzählung. Diese neuartigen Spielereien haben wir dem Computerzeitalter zu verdanken, was dies erst möglich gemacht hat. Als Leser müssen wir nun bedauerlicherweise damit leben, weil es ja angeblich viel verständlicher zu lesen ist – oder eben der Leser zu dumm, der Handlung ohne Hervorhebungen richtig folgen zu können.

    Trotz einiger Kritikpunkte ist Das dunkle Archiv eine nette Geschichte, die sich insgesamt gut lesen ließ. Die Reihe wird bestimmt seine treuen Leser finden.

  11. Cover des Buches Grau: Erster Teil der Selestria-Trilogie (ISBN: 9783000600364)
    Nadia Raia

    Grau: Erster Teil der Selestria-Trilogie

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Durch das Cover bin ich auf das Buch aufmerksam Geworden und der klappentext konmte mich dann überzeugen es zur hand zu nehmen . Die Geschichte rund um Mara und Dimo ist wirklich spannend gestaltet und man konnte es wirklich nicht aus der hand legen . Der schreibstiel der Autorin ist wriklich toll zu lesen, auch die charaktere sind wirklich  gelungen  Mara und Dimo sind so unterschiedlich aber gerade das zieht sie zueinander. Das Setting ist wirklich  toll es machte dadruch wirklich viel spaß meine zeit dort zu verbringen. Man mekrt das die Autorin hier wirklich das I pünktchen an den richtigen stellen verteilt hat . 



    Im Ganzen wirklich ein Spanndes Buch was ich  bis zur letzen seite regelrecht auf   gefuttert habe . Daher freue ich mich schon sehr auf band 2 

  12. Cover des Buches Rot wie die Liebe (ISBN: 9783442383573)
    Nora Roberts

    Rot wie die Liebe

     (289)
    Aktuelle Rezension von: LaDragonia
    Zum Buch:
    Im Tal des Schweigens hat sich der Ring der Sechs ein letztes Mal zum Kampf versammelt. Aber Moira, die ihrer Mutter auf den Thron von Geall gefolgt ist, trägt eine schwere Pflicht. Nur einer scheint sie zu verstehen: der attraktive, aber geheimnisumwobene Cian…
    Meine Meinung:
    Ein wirklich sehr gelungener krönender Abschluss von Nora Roberts Ring-Trilogie. Moira und Cian gefallen mir von den drei Liebespaaren wirklich am allerbesten. Sie versuchen sich wirklich trotz aller Widerstände und Hürden immer wieder Zeit füreinander zu nehmen. Obwohl es kein Happy End für sie geben kann. 
    Ein grandioses Finale, mit einem einerseits erhofften, aber andererseits doch nicht so erwarteten Ende. Nora Roberts vom Feinsten mal wieder. 

  13. Cover des Buches Die Hüter der vier Elemente: Die Reise nach Nimoron (Hüter der Elemente 1) (ISBN: B076GFY45R)
    Dagmar Winter

    Die Hüter der vier Elemente: Die Reise nach Nimoron (Hüter der Elemente 1)

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Mira19881

    Wow, was für ein tolles Fantasy Buch. Man wird gleich in die Geschichte geschmissen und ist mittendrin. Es geht gleich richtig gut los und das hält sich im ganzen Band so. Es war richtig spannend und wirklich sehr gut geschrieben. Die Charaktere sind allesamt wirklich klasse, aber mein kleiner Held ist der kleine Waschbär Bommer. Ich war sofort Schockverliebt und hin und weg von dem kleinen Kerl. Die Welt Nimorons muss einfach der knaller sein. Es wird sooo gut in dem Buch beschrieben, das ich das Gefühl hatte mittendrin zu stehen und direkt dabei zu sein. Aaron entwickelt sich wirklich toll in dem ganzen Buch und auch seine Gefährten Summer, Moe und Jules sind toll. Der kleine Zwerg Quimbi ist auch zum knuddeln und erst Recht der kleine Pogi. Die Idee fande ich ja sowas von gut, da musste ich echt schmunzeln. Aber was es damit auf sich hat, müsst ihr schon selber lesen, das werde ich hier nicht verraten.

    .

    Die Hüter der vier Elemente ist definitiv eins der besten Fantasy Bücher die ich bisher gelesen habe. Absolute Empfehlung von mir.

  14. Cover des Buches Multiversum (ISBN: 9783956690280)
    Petra Mattfeldt

    Multiversum

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Fabelhafte_Buecherwelt

    Inhalt

    Tom Staffords Eltern verschwanden bei einem Bootsunglück, als dieser gerade einmal neun Jahre alt war. Von da an lebte er bei seiner Großmutter Mary. Sechs Jahre später wird eine mysteriöse Nachricht seiner Eltern gefunden und alles deutet darauf hin, dass sie noch leben, doch wo und wann, ist eine andere Frage. Gemeinsam mit zwei Historikern gehen sie der Sache auf den Grund. Doch plötzlich werden Tom und der Historiker Maximilian Winter in ein anderes Universum katapultiert und befinden sich nun in einer ganz anderen Zeit. Werden sie Toms Eltern finden? Können sie sich in der fremden Welt zurechtfinden? Und vor allem: Kommen sie auch wieder unversehrt nach Hause?

     

    Meine Meinung

    Das Buch ist der Wahnsinn! Spannend, packend, mitreisend und trotzdem mit viel Humor wird die Geschichte rund um Tom und seine Begleiter erzählt.

    Der 15-jährige Tom ist ein sehr freundlicher, hilfsbereiter und für sein Alter äußerst erwachsener und vernünftiger junger Mann. An manchen Stellen hätte ich mir von ihm jedoch mehr Unvernunft und mehr dieser typischen jugendlichen Verhalten gewünscht. Oft wirkt er wie ein Erwachsener und nicht wie ein 15- bzw. 16-jähriger Junge.

    Anfangs war mir Maximilian etwas unsympathisch, weil er etwas arrogant und überheblich wirkte. Doch im Laufe der Geschichte verbesserte sich dieser Eindruck, da er Tom wie einen guten Freund behandelte und immer charmanter und mitfühlender wurde.

    Generell wurden alle Personen sehr detailliert und genau beschrieben, sodass man sich wirklich jeden Charakter gut vorstellen konnte. Es gab keinen, den ich nicht mochte und der mir nicht im Laufe des Buches ans Herz gewachsen war. Die Autorin schaffte es, ihnen eine richtige Persönlichkeit mit Tiefe zu geben.

    Auch die Landschaften und Gebäude wurden sehr bildlich beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Ich konnte regelrecht in das Buch eintauchen und darin dem Alltag entfliehen. Genau so sollte eine Geschichte sein!

     

    Fazit

    Ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen, der das Mittelalter liebt, denn diese Zeit wird sehr genau und gut beschrieben.


  15. Cover des Buches Das Rosenmedaillon (ISBN: 9783752862713)
    Betty J. Wendl

    Das Rosenmedaillon

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Michaela-Weiss

    Das Rosenmedaillon ist der erste Teil der Taylor Chroniken, und die Buchidee ist wirklich fantastisch. Es handelt von der Reise zwischen verschiedenen Parallelwelten und anderen Ichs, die dort existieren. Die Idee dahinter ist sehr clever und spannend ausgearbeitet, und es ist definitiv ein Buch, dass man konzentriert lesen sollte, da es einem viel abverlangt. Es gibt ganze Familiendynastien und Techniken, wie das mit der Reise zwischen den Welten durch Artefakte (und anderen Besonderheiten) funktioniert. Es gibt Verschwörungen und Unklarheiten, die mich ebenfalls sehr interessiert haben.


    Es ist wirklich schwierig, hier etwas zu erzählen, ohne zu viel vorwegzunehmen. Der Hauptcharakter ist jedenfalls die sechzehnjährige Helena, die völlig ungewappnet in diese Reise zwischen Parallelwelten, anderen Ichs und Geheimnissen herein gerät. Ich fand sie sehr sympathisch und konnte allgemein mit allen Charakteren etwas anfangen und auch die ganze Story mit den Welten und den anderen Ichs fand ich sehr spannend.


    Der einzige Kritikpunkt, den ich habe, war, dass ich das Buch doch etwas zu Erzähl-lastig fand. Also es wurde viel erklärt, wie die einzelnen Familien, Welten und Geschehnisse zusammenhängen, wie das mit den Parallelwelten und den Reisen und den anderen Ichs funktioniert. Es war auch wirklich sehr anschaulich erklärt, nur fand ich die Erklärungen insgesamt sehr viel. Natürlich muss man so eine komplexe Welt erklären, damit man es als Leser nachvollziehen kann, aber zwischendurch dachte ich mir öfters: Es wäre cool, wenn mehr im hier und jetzt passiert. Etwas weniger Erklärungen, dafür noch mehr Action! Es ist nicht leicht bei so einem komplexen Roman allen Facetten gerecht zu werden, deswegen gibt das auch nur einen kleinen Abzug für mich.


    Alles in allem fand ich die Geschichte sehr packend und: natürlich ist auch ein guter Schuss Liebe und Herzschmerz dabei! ;) Jeder der gern intelligent geschriebene Buchreihen mit einem guten Schuss Fantasy mag, kann ich empfehlen, mal in die Taylor Chroniken hereinzuschauen. Und auch wenn man vielleicht nicht allen Geschehnissen immer zu 100% folgen kann, es macht dennoch Spaß, es zu lesen! Vor allem gibt es auch Anhang zum Buch, wie zB einen Stammbaum, also die Geschichte wurde sehr detailreich und liebevoll ausgearbeitet.


    Auch der Schreibstil ist sehr angenehm, es war locker, flüssig und witzig zu lesen, aber an den passenden Stellen auch spannend und dramatisch. Auch das Ende fand ich überraschend und spannend gemacht, damit hatte ich nicht gerechnet - man kann mich mit Buchenden nur selten überraschen! Und: Obwohl es noch zwei weitere Teil gibt, hat der erste Teil bereits fast 500 Seiten. Man kommt also voll auf seine Kosten und es wird einem ordentlich Lesestoff geboten! ;)

  16. Cover des Buches Gefährtin des Lichts (ISBN: 9783404203710)
    Barbara Hambly

    Gefährtin des Lichts

     (19)
    Aktuelle Rezension von: seelord
    Die Geschichtsstudentin Gil wird zusammen mit dem zufällig hinzugekommenen Automechaniker Rudy durch den Zauberer Ingold in die Parallelwelt des Reiches Darwath hineingezogen. Das Reich wird bedroht durch die Dunklen, schleimige, furchterregende Wesen, die ihre unterirdischen Höhlen verlassen haben, um an der Erdoberfläche Jagd auf Menschen zu machen. Die Rückkehr der beiden in unsere Welt wird durch ungünstige Umstände verhindert, so dass sich Gil der königlichen Garde anschließt, während Rudy als Zauberer bei Ingold in die Lehre geht. Beide werden in die Kämpfe gegen die Dunklen und um die Macht im Reich verstrickt, bis Gil nach langen Forschungen herausfindet, warum die Dunklen an der Erdoberfläche jagen. Der Fantasy-Roman ist durchweg spannend geschrieben, die bedrohliche Athmosphäre nimmt einen total gefangen. Eins meiner Lieblingsbücher, das ich immer mal wieder mit Begeisterung lese.
  17. Cover des Buches Das tödliche Wort (ISBN: 9783404209712)
    Genevieve Cogman

    Das tödliche Wort

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Bereits zum fünften Mal verfolgen wir die Abenteuer der Bibliothekarin Irene Winter. Diesmal führt uns die Autorin nach Paris der Belle Epoche. Ein Friedensbündnis soll zwischen den Mächten des Chaos, den Elfen und den Mächten der Ordnung, den Drachen, ausgehandelt werden. Die Bibliothekare sitzen als neutrale Vermittler mit am Tisch. Diesmal sind also alle vereint, Drachen, Elfen und Bibliothekare. Jeder redet und redet, ohne viel zu sagen. Zwischen den Zeilen werden eine Menge Drohungen ausgesprochen so dass Irene und ihr Team die Spreu vom Weizen trennen muss.

    Der Mord an einem Drachen droht die Verhandlungen zum Stillstand ja gar zum vorzeitigen Abbruch zu bringen. Irene soll dies verhindern und das Verbrechen mit Hilfe des genialen Meisterdetektivs Vale möglichst rasch aufklären. Das Ermittlerteam wird ergänzt durch Lord Silver von den Elfen und Mu Dan von den Drachen. Inoffiziell ist auch Kai mit von der Partie. Rasch stossen die fünf auf eine Hauptverdächtige, die Blutgräfin Elisabeth Báthory. Aber auch auf Anarchisten, Verräter und jede Menge höchst geheime Pläne.

    Der fünfte Band der Reihe um die unsichtbare Bibliothek verschiebt den Fokus ein wenig weg von den actionreichen Abenteuern hin zu einer detailreicheren Darstellung der politischen Machtverteilung in den Multiuniversen. Soll heißen, dass der Actionanteil, die gefährlichen Verfolgungsjagden und die Kämpfe eher in den Hintergrund treten. Stattdessen präsentiert und Cogman zum einen die Suche nach einem Mörder, dessen Motiv und den Tathergang, zum anderen erinnert der Plot aber auch an einen politischen Thriller. Es geht um Machtspiele, um Manipulationen, um Verrat und um jede Menge Geheimnisse. Das nimmt, verglichen mit den bisherigen Bänden, viel Tempo aus dem Roman, auch die Verweise auf Bücher sind eher spärlich anzutreffen. Hinzu kommt, dass sich die Namen insbesondere der Drachen, die sich alle aus dem Chinesischen rekrutieren, die Übersicht der handelnden Figuren ein wenig erschweren.

    Die Handlung hat mir gut gefallen. Die beschriebene Welt klingt vertraut und ist es dann doch nicht. Es wird eine interessante Mischung aus Fantasy, Krimi und Steampunk geboten. Bedauerlicherweise agiert Vale im Hintergrund. Schlussendlich ist es Irene, die alles aufdeckt. So kann Vale nur noch bestätigend abnicken. Hier hat die Autorin Chancen vertan. Im Grunde ist Vales Figur für die Handlung überflüssig. Wenn schon ein Superdetektiv mitspielt, sollte dieser eine tragende Rolle spielen. Schlussendlich geht es um sein Fachgebiet – ein Mord muss aufgeklärt werden.

    Dennoch genoss ich Detektiv Vales Anwesenheit, der extra aus seinem Parallel-London angereist war. Er ist so ein typischer Gentleman und bringt mit seiner Professionalität den Charme eines berühmten Meisterdetektivs in die Geschichte. Über ihn würde ich sogar einen Einzelband lesen!

    Doch er ist nicht der einzige Stereotyp. Auch der Elf-Lord Silver brachte mich mit seiner so verführerischen Art zum Schmunzeln, weil er Irene mit seinen Flirtversuchen einfach nur den letzten Nerv raubte.

    Die Drachenseite hingegen liebt Disziplin, Ordnung und Kontrolle. Sie sind ebenso magisch, vor allem in der Beherrschung der Elemente und an chinesischer Kultur orientiert. So ist auch ihr Drachenäußeres zu bestaunen. Damit sie dennoch nicht auffallen, streifen sie als elegante Menschen durch die Parallelwelten und stellten für Irenes Team die unabhängige Ermittlerin Mu Dan. Ein Kaliber, die vor allem mit Stolz, Wut und eine gewisse Kälte trotzt.

    Schlussendlich wird der Fall gelöst. Doch meines Erachtens nicht glaubwürdig. Es fehlt an echten Beweisen. So muss der Täter selbst gestehen. Da hätte ich von einem Meisterdetektiv mehr erwartet.

    Auch dieses Buch wird als unabhängiger Band zur Reihe beworben. Ich gebe dahingehend recht, dass die Storyline zum Mord eines hochrangigen Politikers, hier in Form eines Fabelwesens, sich auch so verstehen lässt. Allerdings bin ich der Meinung, um mit den Figuren wirklich auf Tuchfüllung gehen zu wollen, sind die Vorkenntnisse aus den anderen Büchern Pflicht. Ich verstehe die Protagonistin Irene viel besser, weil jede Andeutung zu ehemaligen Feinden, ihrer Familiengeschichte oder ihrer Zuneigung zu Kai für ein anderes Abenteuer steht, das sie geprägt hat.

  18. Cover des Buches Tholderon 1: Weltenwanderer (ISBN: B07NDH19QV)
    Johanna Stöckl

    Tholderon 1: Weltenwanderer

     (3)
    Aktuelle Rezension von: xenia

    Klappentext:

    Vier magische Zeichen für die vier Elemente, sind es, die die vier Welten Luml’hasa, Eyle, Iss und Chadria beherrschen. So gegensätzlich sind diese geworden, dass nur mehr die Weltenwanderer – Menschen mit der besonderen Begabung, über die Grenzen zu gehen – wissen, dass es sich in Wahrheit um die Teile einer einzigen Welt namens Tholderon handelt.
    Als Nanya, die Tochter eines Weltenwanderers, erfährt, dass eines der vier Zeichen in die Hände eines skrupellosen Banditen geraten ist, ahnt sie, dass das Gleichgewicht der Welten in Gefahr ist. Und sie weiß auch, dass der Legende nach in dieser Zeit größter Gefahr nur mehr der sagenumwobene König helfen – der Herr aller Wanderer. Wird sie ihn finden und aus seinem tausendjährigen Schlaf wecken können?


    Das Cover, einfach gehalten, zeigt einen Teil der Welt von Tholderon. Durch die Ornamente passt es gut in das Fantasygenre.

    Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Zudem bedient sich die Autorin an einer bildhaften Sprache, welche Tholderon wahrlich vor dem inneren Auge auferstehen lässt. Ein wahrer Genuss.


    Zu Beginn des Buches wird der Leser direkt in eine Szene hineingezogen, die blutig endet. Nervenkitzel vom ersten Kapitel an. Diese Spannung zieht sich durch das ganze Buch hindurch. Die vielschichtigen Handlungsstränge und unvorhersehbaren Wendungen tragen einen maßgeblichen Anteil dazu bei. Wie es in einem High-Fantasy-Roman üblich ist, gibt es nicht den einen Hauptcharakter. Die Personen sind facettenreich gestaltet und ihre Absichten nicht immer klar ersichtlich. Jeder spielt eine wichtige Rolle in diesem faszinierenden Abenteuer, das mich zu fesseln vermocht hat.

    Gegen Ende hin bleiben einige offene Fragen zurück, die genug Material für die Folgebände liefern und gleichzeitig das Interesse wecken, weiterlesen zu wollen.

    Der erste Teil der High-Fantasy-Trilogie hat mich überzeugt. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Romane mit einer gut ausgearbeiteten Fantasiewelt und komplexen Handlungen liest.

    Von mir gerne 5 Sterne.

  19. Cover des Buches Der Luma Chell (ISBN: B00NI4A1I6)
    Markus Sapel

    Der Luma Chell

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Eine Explosion im Münsterturm, ein nächtlicher Überfall und ein mysteriöser schwarzer Riese. Eddie begegnet einer Kraft, die ihn zwingt, seine gewohnte Art zu denken über Bord zu werfen. Gelingt ihm das nicht, bedeutet es sein Ende und mit ihm das Ende einer anderen Welt.

    Ein mächtiger Gegner steht ihm und seinen neuen Freunden gegenüber; ein besessener Feind, der ihn durch zwei Welten jagt und nur ein Ziel kennt: die totale Vernichtung. Es beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit.

    Ein spannendes Fantasy-Abenteuer für Jung und Alt, das den Leser aus dem Freiburg der 90er Jahre in eine unbekannte, mittelalterliche Welt entführt, in der Hass, Habgier und Fanatismus Kräfte freisetzen, die alles zu zerstören drohen.


    Rezension:

    Schon seid Eddie in Freiburg studiert, fasziniert ihn das Münster. Kaum ist er aus den Semesterferien zurückgekehrt, ereignen sich jedoch seltsame Vorkommnisse um ihn herum. Als ihm ein alter Mann offenbart, tief im Münster sei ein geheimnisvoller Stein verborgen, dessen Hüter er sei, hält Eddie diesen zuerst für einen Spinner. Angeblich soll dieser Stein sogar nach Eddie ‚rufen‘. Oder sollte das der wahre Grund sein, wieso das Münster ihn so fasziniert? Eddie lässt sich überreden, das Versteck des Steins zu besuchen. Dort trifft er auf einen Fremden – und landet plötzlich in einer anderen Welt. Hier herrscht Krieg, und der Fremde aus dem Münster ist der Gegner, der die Stadt, in der Eddie landet, vernichten will.

    In seiner Weltenreise-Fantasy geht Markus Sapel ungewöhnliche Wege. Zu Beginn verwirren die Ereignisse nicht nur den Protagonisten. Auch für den Leser erscheinen die Vorkommnisse zunächst zusammenhanglos. Erst zu einem fortgeschrittenen Handlungspunkt wird klar, dass die Geschichte nicht nur in unserer und der fremden Welt stattfindet, sondern dass es sich bei den Geschehnissen in Freiburg auch noch um unterschiedliche Zeitebenen handelt. Diese Puzzlestücke sind jedoch geschickt angeordnet und ergeben schließlich doch ein stimmiges Bild.

    Die fremde Welt, in die der Protagonist gelangt, ist Genre-typisch auf einem vorindustriellen Entwicklungsstand angesiedelt. Ein Magier, der der engste Vertraute des Königs ist, nimmt den Ankömmling aus unserer Welt unter seine Fittiche und unterweist ihn in den hiesigen Gegebenheiten. Was etwas verwundert, ist, dass dieser Mann zwar immer als Magier bezeichnet wird, in der gesamten Geschichte jedoch nie in irgendeiner Weise zaubert oder andere ‚berufstypische‘ Handlungen ausführt. Die Bezeichnung „Gelehrter“ würde vielleicht besser passen.

    Am Anfang nimmt sich der Autor recht viel Zeit, Charaktere vorzustellen, selbst solche, die später nur eine eher unbedeutende Rolle spielen. Deshalb scheint die Geschichte zuerst etwas zäh dahinzufließen. Das ändert sich jedoch deutlich, sobald das eigentliche Abenteuer des Protagonisten ins Laufen kommt. Ab hier wird die Handlung spannend und interessant. Die Mosaiksteine richtig zusammenzusetzen, nimmt einige Zeit in Anspruch, was das Interesse des Lesers wachhält. Der gelungene Stil, in dem der Autor seine Story aus einer auktorialen Perspektive erzählt, rundet den guten Eindruck dieses Buches ab. Etwas unverständlich finde ich lediglich, wieso einem der Nebenprotagonisten am Ende die Erinnerung an die Ereignisse genommen wird.


    Fazit:

    Dieses Urban-Fantasy-Abenteuer verbindet eine Weltenreise mit Elementen einer Zeitreise-Geschichte.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

  20. Cover des Buches Die Reisenden (ISBN: 9783752847086)
    Celina Smith

    Die Reisenden

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Frank1

    Klappentext:

    Für Annabelle und Jason beginnt ein magisches Abenteuer als sie in die atemberaubende Welt von Eris gezogen werden. Sie sind Reisende und spielt damit eine wichtige Rolle zwischen den Fronten der Reinen und Gewandelten. Schnell bemerken sie, dass sie nicht alleine sind und sie um mehr als nur ihre Freiheit kämpfen.


    Rezension:

    Als Anna(belle) zusammen mit ihrem Freund Jason das Haus ihrer Großmutter, die jetzt im Pflegeheim lebt, ausräumt, entdeckt sie wertvoll aussehenden Schmuck. Sie und Jason können nicht widerstehen, den Schmuck anzuprobieren. Als beide ein kleines Nickerchen auf dem Dachgarten machen, wachen sie – getrennt voneinander – in einer fremden Welt auf, wo sie als ‚Reisende‘ anscheinend freundlich begrüßt werden. Beim Aufwachen finden sich beide auf dem Dachgarten zurück. Natürlich beschließen sie, einen neuen Trip zu unternehmen. Mit dem gewonnenen Wissen sollte es kein Problem darstellen, diesmal zusammenzubleiben. Doch alles läuft anders als geplant. Die magischen Schmuckstücke werden ihnen abgenommen und sie somit an einer Rückkehr in ihre eigene Welt gehindert.

    In ihrem Urban-Fantasy-Abenteuer schickt Celina Smith ihre beiden Protagonisten auf eine klassische Weltenreise, wobei die hauptsächliche Herausforderung in üblicher Weise darin besteht, in die eigene Wirklichkeit zurückzufinden. Als Antagonist dient der Anführer eines der Reiche der fremden Welt, der „Die Reisenden“ in der Hoffnung festhält, durch deren Erforschung ein Heilmittel gewinnen zu können. Der Versuch, einerseits der Verfolgung zu entkommen, andererseits aber in ‚die Höhle des Löwen‘ zurückzukehren, um die entwendeten Artefakte zurückzuerlangen, stellt sich als das eigentliche Abenteuer dieser Geschichte heraus. Die Autorin bedient sich dabei eines gut lesbaren Stils, der den Leser in die Geschichte hineinzuziehen vermag. Da der Schwerpunkt auf dem Reich des Antagonisten liegt, wird der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Reichen dieses Planeten nur angedeutet, aber nicht tiefer durchleuchtet. Für eine eventuelle Fortsetzung würde sich hier noch ‚Erforschungs-Potenzial‘ bieten.

    Für Fans von Weltenreisen bietet diese Urban-Fantasy-Geschichte eine solide Unterhaltung, die die Gentre-typischen Erwartungen zu erfüllen weiß.


    Fazit:

    Diese Weltenreise-Fantasy klassischen Musters kann Fans des Genres gut unterhalten.


    - Blick ins Buch -

    Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog

    Dem Eisenacher Rezi-Center kann man auch auf Facebook folgen.

  21. Cover des Buches Tom Tumbler und das Pendel der Zeit (ISBN: B07NPJSQDS)
    Marcus Kaspar

    Tom Tumbler und das Pendel der Zeit

     (10)
    Aktuelle Rezension von: katze267

    Der Prolog enthüllt uns die Entstehungsgeschichte des Bösewichtes Necromar, der später noch eine tragende Rolle spielen wird.

    Dann wechseln Schauplatz und Zeit und wir lernen Tom Tumbler kennen, durch seine Beinschienen im Schulleben eher ein gemobbter Außenseiter, für den sich bisher kaum ein Mädchen interessierte und für den nun ausgerechnet die allseits beliebte Libby Interesse zeigt.

    Tom ist begeistert. Doch kurz vor seinem ersten Date erreicht ihn ein Hilferuf aus dem Fantasyreich Ardesia, in dem seine Freunde der Formwandler Akimo und die Meisterdiebin Bee leben und das er bereits einmal besucht hat Akimo scheint durch einen ihm auferlegten Fluch rasant und lebensbedrohlich zu altern. Tom gelingt wieder der für ihn nicht einfach zu bewältigende Übergang nach Ardesia. Schnell finden die drei heraus, dass der wohl einzige Weg den Fluch zu brechen die Auffindung der verschollenen sagenhaften Saeclus Steine ist. Und so machen die drei sich auf die gefährliche Suche, verfolgt von einem unheimlichen Gegner, der im Auftrag Necromars handelt.

    Mir hat Toms unterschiedliche Figur in den 2 Welten sehr gut gefallen. Die Schilderung seine Lebens in der Schule, mit schüchternem ersten Date und der Furcht vor Mobbing erschien sehr authentisch und natürlich war es dann schön, sein Leben in der anderen Welt zu sehen, in der die Beinschienen ihn nicht behindern sondern ihm besondere Schnelligkeit verleihen und so zu einem ernst zu nehmenden Gegner machen. Ardesia ist eine Steam Punk Welt mit sehr viel Magie, detailreich ausgeschmückt , viel Futter für das Kopfkino also.

    Besonders der unheimliche Verfolger ist eine sehr originelle Figur mit vielen unerwarteten Fähigkeiten.

    Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig lesbar

    Insgesamt eine spannende Jugendgeschichte von drei Freunden auf gefährlicher Mission in einer faszinierenden Fantasywelt.

    Da es sich um einen ersten Teil handelt, ist das Abenteuer am Ende des Buches nicht vorbei, ich warte mit Spannung auf die Fortsetzung.

  22. Cover des Buches Bildvagabunden: Tempelstadt (ISBN: B082ZNYKQ1)
    S.C. Keidner

    Bildvagabunden: Tempelstadt

     (13)
    Aktuelle Rezension von: LadySamira091062

     Caro und der Gestaltwandler Ryu sind noch immer auf der Flucht und finden Zuflucht in dem Tempel von  Drymaron wo sie versuchen ein Bild zum weiterreisen zu finden. Doch das gestaltet sich  schwierig und um ein Haar werden sie erwischt.Doch dann hilft ihnen der Zufall und sie finden  einen weiteren Weltenwandler .

    Und Roul, Herr von Abanyama, ist noch immer hinter Caro her  ,denn er hält sie für seine wieder auferstandene lang verstorbene Frau und ist nicht bereit sie kampflos auf zu geben .

    Der Autroin gelingt es eine spannende Story zu kreieren,die uns Leser fesselt und immer wieder aufs neue verblüfft mit ihren rasanten Wendungen.

    Ich bin gespannt ob es den beiden gelingt  weiter zu reisen und  ihre Heimat wieder zu finden

  23. Cover des Buches Die Magie der Todesengel (Die SILBERBLUT Reihe 2) (ISBN: B07X4B2MCK)
    ROBYN LUMEN

    Die Magie der Todesengel (Die SILBERBLUT Reihe 2)

     (11)
    Aktuelle Rezension von: lilith_loves_books

    Arjun ist in der Wandelwelt gelandet im goldenen Käfig von Orliana, die seit Hunderten von Jahren dort eingesperrt ist. Die Lichtjäger haben sie dort eingesperrt. Und er ist nun ein Morthem ein Sehender. Er ist nun endlich schmerzfrei. Orliana verrät ihm ihre Geschichte. Und was es mit dem Silberblut alles auf sich hat. Sie hat das selbe Tattoo. Das Mal der Morthem. Sie ist ein Mensch. 

    Es stellt sich jedoch raus, dass Arjun von den Arileanern anscheinend nur für ihre Zwecke missbraucht wurde. Grausame Wesen. Laut Orlianas Erzählungen. Sie bringt ihm das kämpfen bei und andere magische Fertigkeiten um sein Vertrauen zu gewinnen. Sie erzählt ihm ihre Geschichte und versucht Yuja gegen ihn aufzubringen. Wegen einem ganz bestimmten Zweck. Doch ganz schafft sie es nicht, Arjuns vertrauen zu erlangen. Kann Arjun denn überhaupt jemandem vertrauen? Und so geht diese fantastische Reise weiter. Krieg zwischen Elfen und Vampiren. Eine C.S die vollkommen anders aussieht. Und vielen weiteren magische Wesen. 

    Ich liebe es wie die Charaktere sich weiterentwickelt haben. Arjun immer noch witzig um Humorvoll obwohl er anscheinend fast jeden Tag fast zu sterben scheint. Es jedoch trotzdem irgendwie schafft, zu überleben. Seine arme Mutter scheint nun auch verrückt zu werden. Und die wunderschöne Yuja...

    Der Schreibstil der lieben Robyn Lumen ist einfach mega flüssig und super witzig geschrieben. Selbst bei so manchen aussichtslosen Situationen musste man herzlich lachen. Das macht diese Reihe wirklich einzigartig. 

    Ich freue mich riesig, dass die Reihe weiter geht mit Band 3 Silberblut - DAS LIED DER ENTSEELTEN. Ich kann euch nur ans Herz legen, lest es, es ist der Wahnsinn.

  24. Cover des Buches Feuerlilly: Ein Herz und eine Seele (Feuerlilly (Sammelband) 1) (ISBN: B07M7FCGYK)
    Johanna Stöckl

    Feuerlilly: Ein Herz und eine Seele (Feuerlilly (Sammelband) 1)

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bianka_Fri

    Zum Inhalt verweise ich auf den Klappentext oder ggf Leseprobe 


    Ich kenne von der Autorin schon einige Bücher und war immer begeistert. Jetzt kam ich auch endlich dazu, Feuerlilly zu lesen. Und ich muss sagen, wieder ein absolut gelungenes Buch der Autorin! Es ist ja der Sammelband mit den ersten 5 Episoden und so konnte ich in eins durchlesen!


    Das Cover spiegelt eigentlich alles wieder,  um was es in der Geschichte geht, das Feuer, den Drachen, das dunkle und geheimnisvolle.


    Der Schreibstil ist einmalig und schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall flüssig, aber so bildlich, wortgewaltig, humorvoll und detailliert, dass man vom ersten Moment an in der Geschichte gefangen ist und ein wahres Kopfkino entsteht. Sie ist von Beginn an spannend und steigert sich kontinuierlich. Die ganze Geschichte und ihre Situationen sind so detailliert erzählt und so authentisch, die Emotionen und Situationen springen sofort auf den Leser über. Auch die etwas brutaleren Szenen sibd so gut erzählt, dass man es gar nicht als schlimm erachtet, ich mag sowas an sich gar nicht gern, aber hier war es einfach passend und perfekt eingefügt. 

    Die Geschichte beginnt eigentlich fast schon rasant, was aber gar nicht störend ist. Es ist eine wahrhaft höllisch rasante Reise mit Lilly. Es ist eine Mischung aus Fantasy, Thriller, Weltenwanderer und dadurch wahnsinnig abwechslungsreich und auch genau dadurch niemals langweilig! Es gibt Überraschungen und Wendungen, wo selbst mir manchmal der Atem wegbleibt!


    Die Charaktere sind einzigartig. Man muss sie einfach mögen. Alle, egal ob Mensch, Dämon etc sibd sehr facettenreich und schön ausgearbeitet. Lilly war mir sofort sympathisch, mit ihrer lustigen, mutigen und raffen Art. Sie hat mir so oft ein Lachen entlockt, wie aber auch gerne mal ein Kopfschütteln :)) die Geschichte wird aus ihrer Sicht erzählt, was es noch einfacher macht, sich sowohl in Lilly, als auch in die Geschichte einzufinden. 


    Ich bin wahnsinnig gespannt auf die Fortsetzung!


  25. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks