Bücher mit dem Tag "weltherrschaft"
39 Bücher
- Jennifer L. Armentrout
Obsidian 5: Opposition. Schattenblitz
(1.888)Aktuelle Rezension von: asomeOpposition – Schattenblitz von Jennifer L. Armentrout ist der fünfte und letzte Band ihrer Obsidian-Reihe. Auch dieser Teil ließ sich, wie schon die vorherigen, schnell und flüssig lesen und hat mich ab der ersten Seite gefesselt. Die Handlung knüpft nahtlos an Band vier an und schafft zu Beginn eine angenehm düstere Atmosphäre. Die Spannung bleibt durchgehend hoch, und nach einigen Wendungen findet die Geschichte zu einem stimmigen Abschluss.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, trotzdem bin ich froh, nun endgültig Abschied von Katy, Daemon und den anderen zu nehmen. Als Mittvierzigerin gehöre ich einfach nicht ganz zur Zielgruppe dieser Romantasy-Reihe, und einige Passagen haben mich manchmal etwas genervt. Insgesamt ist die Reihe aber sehr gelungen – und mit Außerirdischen auch mal eine erfrischende Abwechslung zu den momentan allgegenwärtigen Drachen.
Für Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bis hin zu jungen Erwachsenen Mitte zwanzig ist die Obsidian-Reihe ein absolutes Must-Read, das ich uneingeschränkt empfehlen kann. Da die romantischen Szenen nicht allzu spicy oder ausführlich beschrieben sind, hatte ich keinerlei Bedenken, sie meinem fast zwölfjährigen Sohn anhören zu lassen – und er war absolut begeistert. Das zeigt, dass die Reihe nicht nur für Mädchen geeignet ist, sondern auch Jungs ihren Spaß daran haben.
Band fünf erhält von mir solide vier Sterne und ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Reihe.
- Frank Schätzing
Die Tyrannei des Schmetterlings
(174)Aktuelle Rezension von: JosseleDer Roman, mittlerweile der achte des Autors, erschien 2018 und beschäftigt sich im Gewand eines Thrillers mit den Möglichkeiten, Risiken und Gefahren von Künstlicher Intelligenz (KI). Im Geäst eines Baumes über einer Schlucht wird eine Frauenleiche gefunden. Die Ermittlungen führen den Undersheriff Luther Opoku zur „Farm“, einem Gelände, auf dem die Firma Nordvisk mit KI experimentiert. Und was dann passiert, hätte sich der Polizist in den kühnsten Träumen nicht vorstellen können.
Und genau das ist auch ein Problem des Romans: es passieren zu viele Dinge, die man sich in den kühnsten Träumen nicht vorstellen kann, die völlig abwegig sind und die deshalb irgendwie die Spannung zerstören, weil einfach alles möglich ist, bis hin zu unendlich vielen Paralleluniversen. Schätzing geht in seinen Gedankenspielen aus meiner Sicht zu weit. Er spricht das sogar im Buch selbst an, wenn er den Chef-Programmierer Elmar Nordvisk zur neuen Mitarbeiterin Pilar Guzmán über das „Tor“ sagen lässt „Alles, was du bisher gesehen hast, wenn du in deinem Kopf gereist bist – dort ist es real! Plus ein paar Sachen, auf die dein Kopf nie kommen würde.“ (Fischer Tb, Oktober 2019, S. 448) Zwar wird das Klonen von Menschen, das ebenfalls thematisiert wird, vermutlich in naher Zukunft möglich sein und die KI wird Dinge realistisch machen, die man sich jetzt noch nicht vorstellen kann, aber auch mit KI geht eben nicht alles.
Hinzu kommt, dass sich der Roman sehr zäh liest, fast alles, was passiert wird ausführlichst geschildert und breitgetreten, teilweise aber so, dass man sich als Leser nicht wirklich etwas darunter vorstellen kann, was ebenfalls nicht zur Spannung beiträgt, weil es sehr wirr daherkommt.
Schätzing bedient sich stellenweise eines humorvollen, spöttischen Sarkasmus, der mir gefällt. Ein Beispiel: „Die kleine Disponentin wiegt sich in den Hüften, über denen ein knallenger Jeansrock um den Erhalt seiner Nähte kämpft.“ (ebd., S. 461) Das ist ein Pluspunkt.
Leider driftet der Roman dann bisweilen auch viel zu sehr in das Fantasy-Genre ab und aus der realen und zukünftigen KI und ihren Möglichkeiten wird pure Märchenerzählerei.
Insgesamt aus meiner Sicht eines der schwächsten Werke, die ich von Frank Schätzing gelesen habe. Die ausgedehnten Phantasmen im letzten Kapitel haben mir dann den Rest gegeben, auch und gerade, weil die Diskussion zwischen Elmar und Jaron über die Konsequenzen aus der Existenz einer dem Menschen haushoch überlegeneren Maschine furchtbar oberflächlich bleibt. Ein Stern.
- Julia Dippel
IZARA - Sturmluft
(656)Aktuelle Rezension von: Leni_Melia_EbertAm Anfang musste ich erst mal verstehen das Lucian garnicht wieder aufgetaucht ist doch ich fand es sehr traurig das er „verzaubert“ wurde und sie angegriffen hat. Doch dann hat sich ja alles ins gute gewendet. An dem Buch habe ich nichts auszusetzen. Es war am Ende nur total traurig das sie gestorben ist!! Wer hätte den damit gerechnet?
- Laura Labas
Ein Käfig aus Rache und Blut
(356)Aktuelle Rezension von: sweinzieEin tolles Buch über Dämonen, diesmal aber nicht nur als der Fend den es zu bekämpfen gilt. Denn kaum wird Alison von den Dämonen entführt muss sie erfahren, dass nicht alle Dämonen gleich sind. Es gibt nicht nur die, die ihre Familie kaltblütig ermordet haben und nicht alle sind auf Tot aus. Und leider sind manche von ihnen extrem Attraktiv und nett. Bis zu dem Moment in dem sie merkt, dass sie mehr mit ihnen verbindet als sie wahrhaben will.
Die Geschichte wird auch unterschiedlichen Perspektiven und Schauplätzen erzählt, was das Interesse weckt und neugierig macht. Der Schreibstil ist einladend und sorgt für kurzweilige Lesemomente in einer Welt wo man sich fragt, was ist gut und böse.
Die Handlung ist temporeich und abwechselnd, Die Dialoge schlagfertig und unterhaltsam. Überraschende Wendungen sorgen für Tempo in der Geschichte, die Spannung zwischen Alison und Gareth für das gewisse Knistern.
Ein gelungener Auftakt und freue mich auf mehr.
- Anthony Ryan
Das Heer des Weißen Drachen
(95)Aktuelle Rezension von: Bookreader34Das Heer des weißen Drachen ist der zweite Band der Draconis-Memoria-Trilogie von Anthony Ryan und eine Mischung aus Steampunk und Fantasy.
Nach den Ereignissen im ersten Band wollen die Langgewehre und die Besatzung der Gute Gelegenheit unter dem Kommando von Hilemore ins Südpolargebiet zu dem Ort reisen, den Clay in seiner Vision gesehen hat. Sie hoffen, dort etwas zu finden, das gegen den weißen Drachen und sein Heer von anderen Drachen und Verderbten hilfreich ist.
Lizanne wird in der Zwischenzeit als Mitglied einer diplomatischen Delegation zum corvantinischen Kaiserreich geschickt. Diese soll eine Allianz vereinbaren, um sich der Bedrohung durch den weißen Drachen gemeinsam zu stellen. Doch sie selbst soll währenddessen als Häftling getarnt in die gefährliche Gefängnisstadt Scorazin eingeschleust werden. Denn es gibt einen Hinweis, dass der Verrückte Tüftler, der mehr über den weißen Drachen zu wissen schien, dort lebt, obwohl er schon vor langer Zeit gestorben sein soll.
Diesmal gibt es noch einen vierten Hauptcharakter und zwar einen überlebenden Morstaler, der durch den weißen Drachen in einen Verderbten umgewandelt wird. Dieser zwingt ihn, an den Vorbereitungen und dem Beginn seines Eroberungszugs teilzunehmen. Doch er behält anders als viele andere seine Persönlichkeit und versucht das zu verheimlichen.
Das Heer des weißen Drachen ist wieder sehr spannend und es gibt wieder eine gute Portion Action und ein paar überraschende Wendungen und Enthüllungen. Zu letzteren gehört auch der Ursprung der Drachen und Blutgesegneten. Im Lauf der Handlung gibt es natürlich wieder einige Kämpfe und manche der Gewaltschilderungen sind auch wieder recht brutal.
Die Welt wird wie im Vorgänger ziemlich detailreich beschrieben und die Handlung wird wieder abwechselnd aus der Sicht der Hauptcharaktere erzählt. Ihre Gefühle und Gedanken werden ebenfalls wieder gut geschildert, so dass ich ihre Handlungen meistens gut nachvollziehen konnte. Der Schreibstil ist wie im Vorgänger flüssig und gut zu lesen.
Der Hauptteil ist erneut in drei große Abschnitte mit jeweils einem eigenen Titel geteilt, die wiederum jeweils aus diversen nur durchnummerierten Kapiteln bestehen. Jeder der drei Abschnitte beginnt diesmal mit einem mehrseitigen Zeitungsartikel einer mandinorianischen Zeitung über Fälle von Brandstiftung, die natürlich mit der Handlung zusammenhängen.
Noch vor der Handlung befinden sich wieder die gleichen Karten wie in Das Ewachen des Feuers. Zusätzlich gibt es diesmal aber eine Karte, die den Teil des Kaiserreichs zeigt, in dem Lizannes Handlungsstrang stattfindet, und eine Karte des Gebiets, zu dem die Langgewehre und die Crew der Gute Gelegenheit wollen. Beide Karten sind wieder hilfreich zur Orientierung.
Nach der Handlung gibt es diesmal auch wieder ein Personenregister mit so ziemlich allen vorkommenden Charakteren. Außerdem gibt es einen Anhang mit den Regeln von Pastasch, einem corvantinischen Kartenspiel, das wohl ein bisschen Poker ähnelt, aber zusätzlich mit Würfeln gespielt wird.
Das detailreiche Titelbild finde ich zwar hübsch. Nicht gut finde ich aber, dass neben dem weißen Drachen darauf Ritter mit Speeren zu sehen sind. Das erweckt den falschen Eindruck, dass Das Heer des weißen Drachen in einer mittelalterähnlichen Welt spielt, was eben nicht stimmt.
Insgesamt hat mir auch Das Heer des weißen Drachen gut gefallen.
- Matt Ruff
G.A.S.
(147)Aktuelle Rezension von: dunkelbuchDie politische Landschaft hat sich durch ein paar verheerende Kriege gewaltig verändert. Es gibt (fast) keine dunkelhäutigen Menschen mehr auf der Welt. Eine sonderbare Pandemie hat (nur) sie dahingerafft. Die „Neger“, die die Straßen noch bevölkern und allerorts anzutreffen sind, sind Maschinen. Es handelt sich um Androiden, die menschlich aussehen und dem Menschen das Leben vereinfachen und versüßen, weil sie ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen. Androiden werden universell eingesetzt (z.B. als Polizisten, Bauarbeiter, Hausbedienstete etc.). Produziert werden sie von einer Firma des Trillionärs Harry Gant, der sich Größerem verschrieben hat. Neben einer Vielzahl industrieller Unternehmungen strebt Harry Gant auch den Bau des höchsten Gebäudes der Welt, einem neuen „Turm zu Babel“, an. Mutationen haben in der Kanalisation für ein Eigenleben gesorgt. Gegen den so entstandenen gigantischen weißen Hai "Meisterbrau" steht das Zoologische Dezernat der Abwasserbehörde von New York City, das in der Kanalisation mit Booten Patrouille fährt, nahezu auf hoffnungslosem Posten. Und dann gibt es noch den (die Pandemie überlebten) grünäugigen dunkelhäutigen U-Boot-Kapitän Philo Dufresne, der mit seiner Crew und dem U-Boot „Yabba-Dabba-Doo“ Walfänger mit Sahnetorten bombardiert und Jagd auf Ökosünder, wie z.B. Schiffe von Harry Gants Flotte, macht. Eine etwas „verrückte“ Welt, in der jetzt auch noch einer der – eigentlich absolut harmlosen und friedfertigen – Gant'schen Androiden Harry Gants größten industriellen Widersacher, Amberson Teaneck, für immer „ausgeschaltet“ haben soll. Die Jagd nach dem Mörder beginnt und es entpuppt sich ein unheimliches Komplott, dessen Ziel es ist, die Menschheit auszurotten...
G.A.S. hat mich von der ersten Minute an gefesselt und die nur so sprühende Phantasie MATT RUFFs hat mich sofort in ihren Bann gezogen. G.A.S lebt einerseits von dieser (augenzwinkernden) Zukunftsvision und andererseits von den verrückten und schrillen Charakteren, die dem Autor nur so aus seiner Feder „geflossen“ sein müssen. Gekrönt wird das Ganze dann noch von den vielen schrägen Einfällen RUFFs mit vielen Anspielungen und voller parodistischem Anstrich.
- Christian Gailus
Glashaus
(46)Aktuelle Rezension von: Nadl17835Vom Innenministerium ins Leben gerufen, versucht die neue Geheimeinheit Glashaus schwerkriminellen Internetverbrechern auf die Spur zu kommen. Derzeit steht Godspeed auf ihrer Liste, denn er hat bisher die schwersten Angriffe auf den Staat und seine Bürger von allen verübt. Doch die Besten sind meistens schwer zu finden und so muss die Einheit viele Rückschläge ertragen, bis sie ihn endlich bezwingen können.
Die Geschichte zeigt eindrucksvoll wie das Internet und seine vielen technischen Möglichkeiten für eigene schädliche Zwecke missbraucht werden können und was für erschreckende weitreichende Folgen beispielsweise Stromausfälle nach sich ziehen können. Obwohl ich diesen Teil etwas unrealistisch fand. Ein halber Tag Stromausfall führt gewiss nicht zu einem derartigen Zusammenbruch der Zivilisation. Die Geschichte nimmt bis zur Mitte an Fahrt auf, flacht danach allerdings etwas ab. Immer mehr Intrigen werden gesponnen und kommen auch ans Licht und auch einige Opfer müssen ihr Leben lassen. Meistens hatte ich das Gefühl, dass die Glashauseinheit Godspeeds nicht so ganz auf der Spur ist, sondern größtenteils im Trüben fischt und sie ihn eigentlich nur schnappen, weil er es zulässt. Da ist mehr Glück als Verstand im Spiele. Dennoch konnte mich die technische Präzision und das Know-how, welches dahintersteckt überzeugen. Spannend und erschreckend dystopisch!
- Van Deus
Operation Sonnenwende (The Triangular Files)
(25)Aktuelle Rezension von: BlausternAuf den Hamburger Unternehmer Peter Berg soll ein Anschlag verübt werden, doch der schlägt fehl. Stattdessen erwischt es einen Computerspezialisten, der für Peter gehalten wird. Peter kann entkommen und flieht mit seinem Sohn Robert für unbestimmte Zeit nach Norwegen. Bei der Beobachtung der Sommersonnenwende erzählt er Robert ausführlich von seinen Erlebnissen von vor zwei Jahren und seinem jetzigen Verdacht. Rosanna Sands zog Peter zu dieser Zeit in die Suche nach einer verschwundenen Freundin mit hinein, die die beiden schon bald durch ganz Europa führte und sie auf zweifelhafte Personen stießen ließ. In London begann ihre Suche, die sie durch weitere Städte, wie Paris, Rom, Madrid, Wien führte, wobei sie der Freundin Diana, die sie immer kurz verpassten, als auch den wahren Hintergründen ihres Verschwindens immer ein Stückchen näher kamen und bei ihrer Recherche auf Verschwörungen gewaltiger Dimensionen trafen. Dabei werden sie verfolgt und sind in enormer permanenter Gefahr. Peter ist bestürzt, und sein bisheriges Weltbild wird völlig in Frage gestellt. Wie werden sie wieder aus diesem Tunnel herauskommen und kann die absolute Wahrheit je aufgedeckt werden und was hat das für ungeahnte Folgen?
Nach anfänglichem Zuordnen der Personen bin ich gut in der Geschichte gelandet. Sie war sehr spannend geschrieben mit einer Flut von Verschwörungstheorien und deren dazugehörigen Informationen, worüber man erst mal in Ruhe nachdenken musste. Teilweise war die Frage, ist das alles Recherche oder Fiktion. Aber wie auch immer, es war auf jeden Fall interessant und gut durchkonstruiert. Die Charaktere hätten etwas tiefgründiger sein können. So fragt man sich wirklich, was einen schlauen Fuchs wie Peter dazu bewogen hat, sich im Nu und bedenkenlos mit Rosanna auf die Suche zu begeben. Das Ende war dann überraschend, und ich bin auf den nächsten Teil der Triologie gespannt. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. - Kiara Francke
Als die Luft verschwand
(11)Aktuelle Rezension von: inkblot_tintenklecksIch beneide Menschen die es schaffen ihre Fantasie und Geschichte aufs Papier zu bekommen. Ich bin leider nur sehr gut im lesen. Daher bewundere ich es das Kiara Francke in ihrem jungen alter schon so einen schöne spannende Geschichte mit Fantasie und Magie geschrieben hat. Ihr schrie stiel ist sehr einfach und flüssig so das man gut in die Story hinein kommt. Es ist ein Buch für junge Leser mit den liebwerten Charakteren. Ich freue mich mehr von Kiara Francke zu lesen. - Dean Koontz
Gehetzt
(55)Aktuelle Rezension von: Nicole_ThoeneDean Koontz - Gehetzt: Thriller (Jane Hawk)
Können wir vorher eben über das Cover sprechen? Weiß, die orangefarbenen Buchstaben springen ins Auge. In der Mitte ein Netz, wie ein Virus.
Der zweite Teil war für mich persönlich wieder stärker als der erste Band. Langsam baut sich die Story immer mehr auf. Der Autor hat mit seinem Roman auch eine berührende Geschichte geschrieben. Ich stelle es mir schrecklich vor, wenn man willenlos ist und man keine wahre Liebe geben kann. Mit diesem Buch gibt es keine Langeweile.
Alle Charaktere wurden gut geschildert, so dass sie authentisch rüberkommen.
Das Buch macht Spaß zum lesen, sorgt für den ein oder anderen Stressfaktor und bringt keine Entspannung vom stressigen Alltag. Genau das richtige für Thriller Fans. Obwohl die Handlung teilweise vorhersehbar ist und einige Klischees bedient, schafft die Story, den Leser zu fesseln und mitzureißen.
Lediglich bei dem Finale hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Ansonsten 5 von 5 Sterne.
Die allseits beliebte Lehrerin Cora Gundersun beendet ihr Leben und das vieler Unschuldiger in einem riesigen Feuerball. Als später nach Hinweisen für ihre Tat gesucht wird, findet man ein Tagebuch, das nur den Schluss zulässt, dass die Täterin geisteskrank war.
Jane Hawk weiß es besser - hat sich ihr Mann doch ebenfalls aus heiterem Himmel das Leben genommen. Auf ihrer Suche nach Antworten hat sie eine Verschwörung bis in höchste Regierungskreise entdeckt, und jagt nun deren Hintermänner. Mittlerweile ist die FBI-Agentin die meistgesuchte Person der USA. Doch haben ihre mächtigen Gegner nicht damit gerechnet, dass Jane bereit ist, alles zu riskieren, um die Wahrheit ans Licht zu bringen.
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Rebel Heart
(9)Aktuelle Rezension von: WortmagieSchon im ersten Band der „Dust Lands“-Trilogie von Moira Young, „Blood Red Road“, zupfte die Betitelung der militärisch angehauchten Organisation Tonton, gegen die die Protagonistin Saba ins Feld zieht, an meinem Gedächtnis. Ich hatte den Namen schon einmal gehört. Ich schlug es nach und stieß auf einen Wikipedia-Artikel zur Miliz Tonton Macoute, die seit 1959 das Terrorregime des haitianischen Diktators François Duvalier durchsetzte und eindeutig als Vorbild für die Tonton der Dustlands diente. Die Parallelen sind zu zahlreich, um zufällig zu sein. Leider konnte ich kein Interview finden, in dem Young darüber spricht. Entweder bin ich die einzige, der dieses Detail auffiel oder es interessiert sonst niemanden. Schade, denn im zweiten Band „Rebel Heart“ muss Saba erneut gegen sie kämpfen.
Das Paradies liegt im Westen. Dort wollen Saba, ihr Zwillingsbruder Lugh und ihre kleine Schwester Emmi ein neues Leben beginnen und die grauenvollen Erinnerungen an Lughs Entführung vergessen. Ein weiter und gefährlicher Weg liegt vor ihnen – erst recht, seit die Tonton nach Saba suchen. Ihr Anführer DeMalo setzte ein Kopfgeld auf sie aus. Dennoch will Saba die Dustlands nicht verlassen, ohne zu wissen, was mit Jack geschah, der nicht wie vereinbart zu ihnen stieß. Besorgt macht sie sich auf die Suche und trifft schon bald Flüchtlinge, die ihr eine haarsträubende Geschichte erzählen: angeblich schloss sich Jack den Tonton an und unterstützt sie dabei, die Bevölkerung mit Gewalt umzusiedeln. Die Berichte sind zu plausibel, um sie als Unsinn abzutun. Zweifel schleichen sich in Sabas Herz. Würde Jack tatsächlich mit den Männern zusammenarbeiten, die sie beinahe getötet hätten? Oder ist er ein Gefangener und braucht ihre Hilfe? Sie muss die Wahrheit herausfinden – notfalls inmitten der Reihen ihrer Feinde…
Nach der Lektüre von „Blood Red Road“ hoffte ich inständig, dass sich meine Anlaufschwierigkeiten mit dem ersten Band in der Fortsetzung „Rebel Heart“ nicht wiederholen würden. Tja. Sei vorsichtig mit deinen Wünschen, sie könnten erfüllt werden. Ich gebe zu, dass es etwas dauerte, bis ich mich wieder an Moira Youngs speziellen Schreibstil gewöhnt hatte, doch ich musste mich nicht anstrengen, um in der Handlung von „Rebel Heart“ anzukommen, weil sie sich kaum von „Blood Red Road“ unterscheidet. Natürlich sind die Umstände anders, denn Saba sucht dieses Mal nicht ihren Zwillingsbruder Lugh, sondern Jack, und die Ziele der Tonton erreichen neue Dimensionen, aber im Fokus steht wieder ein Rettungsmissions-Road Trip quer durch die Dustlands. Die Lektüre war ein Déjà-vu. Ich bin hin und hergerissen, ob die Ähnlichkeiten Absicht waren oder von einem Mangel an Kreativität zeugen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Young übersah, dass sie dieselbe Geschichte unter neuen Vorzeichen noch einmal erzählt. Vielleicht behielt sie einige der Rahmenbedingungen bei, um die Entwicklung ihrer Protagonistin zu betonen. Nehmen wir mal an, das wäre der Fall. Dann müsste man „Rebel Heart“ als Charakterstudie in einem atmosphärischen, dystopischen Wild West-Setting begreifen. Diese Interpretation verläuft definitiv zu Youngs Gunsten, denn sie bedeutet, dass wir den inhaltlichen Verlauf, der mir ohnehin zu gestreckt und ausgelutscht erschien und meine Ungeduld befeuerte, vernachlässigen können. Es ist nicht so wichtig, ob Jack sich freiwillig den Tonton anschloss oder nicht; viel interessanter ist die Frage, inwieweit Saba sich seit Beginn der „Dust Lands“-Trilogie veränderte und wie sich ihr neues Selbstverständnis auf ihre Beziehungen auswirkt. In „Rebel Heart“ zeigt sich Sabas verletzliche Seite prominenter denn je. Sie wird in eine Position gezwungen, der sie nicht gewachsen ist. Alle erwarten von ihr, eine Anführerin zu sein, ihre traumatischen Erlebnisse zu vergessen und selbstlos ihre eigenen Wünsche aufzugeben, um den Bedürfnissen ihrer Gefährten gerecht zu werden. Erfüllt sie diese Erwartungshaltung nicht, hagelt es Kritik. Sie tat mir leid, weil alle unheimlich hart mit ihr ins Gericht gehen, besonders Lugh. Oh, wie sehr wünschte ich, diesen Kotzbrocken verprügeln zu können. Ständig hackt er auf Saba herum. Ich verstehe durchaus, dass Lugh Schwierigkeiten hat, seine Entführung zu verarbeiten und daher zornig und unsicher ist, aber die Vehemenz, mit der er seine negativen Emotionen an Saba auslässt, regte mich fürchterlich auf. Er kommt nicht damit klar, dass sich ihre Rollenverteilung verschob. Saba braucht ihn nicht mehr wie früher, sie ist nicht mehr die hörige Schwester, die ihm wie ein Hündchen hinterhertapst und das schmeckt ihm gar nicht. Er ist unsensibel und blind für ihr Leid. Reißen sich nicht bald alle zusammen und akzeptieren, dass Saba noch ein Teenager ist, keineswegs alle Antworten kennt und die Pläne der Tonton für eine neue Weltordnung nicht im Alleingang vereiteln kann, werden sie ihr Potential im Keim ersticken. Ohne Freiraum und etwas Verständnis kann sie nicht die Heldin werden, die das Finale der Trilogie brauchen wird.
Ich fand „Rebel Heart“ insgesamt etwas schwächer als „Blood Red Road“. Selbst wenn ich mich primär auf die überzeugende Entwicklung der Figuren konzentriere und den charmanten Wild West-Flair der Geschichte einbeziehe, kann ich die sich wiederholenden Muster der Handlung nicht komplett ignorieren. Nach dem vielversprechenden, originellen Auftakt der „Dust Lands“-Trilogie ist dieser Kreativitätsabfall, der sich auch in der neuen Agenda der Tonton zeigt, ernüchternd. Weltherrschaft, Rettungsmissionen und Road Trips – das hatten wir doch alles schon. Außerdem mochte ich den esoterischen Einschlag des zweiten Bandes nicht. Geister, echt jetzt? Musste das sein? Ich hoffe, dass „Rebel Heart“ nur unter dem „Mittlerer-Band-einer-Trilogie“-Syndrom leidet und Moira Young ihrer Muse für den Abschluss „Raging Star“ noch einmal ein ordentliches Opfer darbrachte. Dieselben Abenteuer in Dauerschleife sind einfach langweilig.
- Gabriele Ketterl
Geschenk der Nacht
(5)Aktuelle Rezension von: Donatha_CzichyEndlich kommt mein geliebter Stefano ins Spiel *.*
Band 1 und 2 sind schon etwas länger her. Und nun konnte ich auch endlich den dritten Teil beenden.
Wie war es?
Cover:
Die Maske auf dem Cover gefällt mir auch hier wirklich gut. Die Gestaltung passt insgesamt gut zum Thema "Nacht". Aber mir gefallen die Cover der 1. Auflage doch besser.
Schreibstil:
Der Schreibstil von Gabriele Ketterl gefiel mir schon seit dem ersten Band und sie schafft eine tolle Atmosphäre mit vielen Details und interessanten Beschreibungen der Umgebung und der Charaktere.
Die Story:
In Geschenk der Nacht steht der Hüter Stefano im Mittelpunkt und wir erfahren mehr über ihn und seine Vergangenheit.
Nach seiner Verwandlung und schmerzhaften Ereignissen ist er ein Einzelgänger geworden und felsenfest davon überzeugt, dass er besser alleine bleiben sollte.Doch als er gerade in München ist, wird er zufällig auf die hübsche und kluge Cathy aufmerksam, die sich gerade versucht umzubringen.
Nachdem er Cathy gerettet hat, nimmt er sie mit nach Venedig und versucht ihr zu zeigen, dass es doch Sinn macht weiter zu leben.
Dabei versucht Stefano aber seine aufkommenden Gefühle zu unterdrücken, da er schwer mit ihnen umgehen kann.Zur gleichen Zeit kommt es auf der Welt zu Katastrophen und ungeahnten Entwicklungen. Die Cherubim sind davon wenig begeistert und wollen der Menschheit endgültig klar machen wo ihr Platz ist.
Können die Hüter den Untergang der Menschheit verhindern? Werden Stefano und Cathy in diesem ganzen Trubel zu einandern finden?
Meine Meinung:
Der dritte Teil der Trilogie hat mir wirklich am besten gefallen. Es ging ja auch um Stefano XD Nein, Spaß^^ Also halb ;)
Insgesamt konnte mich dieser Band am meisten überzeugen, da hier wirklich der Fokus auf einen ausführlichen Einblick in Stefanos Vergangenheit und die Beziehung zu Cathy gelegt wurde. In den ersten beiden Bänden hat es immer so geschwankt. Mal mehr von dem und mal mehr von etwas anderem. Aber hier wurde die Mitte gut getroffen.
Was ich sehr interessant fand, war die Geschichte der Cherubim und in welcher Beziehung sie zu den Kindern der Dunkelheit stehen. Denn hier wurde mehr auf ihr Leben und ihre Aufgaben eingegangen.
Der Bezug zu den Katastrophen und den Fehlern der Menschen finde ich ein aktuelles und wichtiges Thema, welches hier aufgegriffen und interessant umgesetzt wurde. Man hat gemerkt, dass sich die Autorin intensiv mit der Thematik und einigen wissenschaftlichen Aspekten auseinandergesetzt hat.
Ich finde es auch sehr bemerkenswert wie gut und in sich stimmig die Charaktere ausgearbeitet wurden. Jede noch so kleine Nebenfigur besitzt bestimmte Merkmale, die sie von anderen unterscheidet und so jeden einzigartig macht.
Auch der Aufbau der Geschichte und die Gewichtung der Themen sind diesmal ausgewogener.
Trotzdem hat sich das Ganze doch ziemlich gezogen. Vielleicht hätte man einige Stellen etwas kürzen können, damit es nicht zu langatmig wird.Doch der bildreiche Schreibstil und die schönen Handlungsorte haben das fast wieder gut gemacht. ;)
Abschließend:
Ein wirklich schöner Abschluss der Trilogie. Es ging auf jeden Fall wieder sehr turbulent zu.
Und Stefano gehört mir!!! Ich habe ihn zuerst entdeckt XD
- Katherine Neville
Der magische Zirkel
(40)Aktuelle Rezension von: HWADie Story überrascht mit ihren Wendungen derart, daß ich mich der Meinung von Tilman_S anschließe, Verworren und ohne Plan der Autorin. Ich hatte Mühe, das Buch zu Ende zu lesen. Die Familiensaga und die Romanze erhellen mitunter die konstruierte Story von Urzeiten über Druiden, dann Jesus mit seinen Jüngern über die Jahrhundertwende zum 20Jhd und den junten Adolf H.
- Dean Koontz
Frankenstein - Der Schatten
(28)Aktuelle Rezension von: Kassandra-Venus"Das furiose Finale der Frankesteingeschichte
Während ein Hurrikan auf New Orleans zurast, rüstet sich die von Viktor Frankenstein erschaffene Neue Rasse zum Großen Angriff. In einer Welt die durch den verheerenden Wirbelsturm mit jeder Minute mehr aus den Fugen gerät, scheint es für die alte Menschheit keine Hoffnung mehr zu geben. Deucalion, die erste Kreatur Frankensteins, wagt endlich die direkte Konfrontation mit seinem Schöpfer. Doch dann hebt sich ein neues alprtraumhaftes Wesen aus den Schatten empor..." (Klappentext)
Was soll ich sagen, nach dem mich die ersten Frankenstein-Romane von Dean Koontz begeistert hatten, wollte ich natürlich wissen, wie es weiter geht. Wurde leider etwas enttäuscht.
Irgendwie hält der Klappentext nicht, was er verspricht. Die ganze Geschichte dümpelt etwas dahin.... und man fragt sich, bis auf eine kleine Ausnahme, wozu es Carson, Michael und Deucalion überhaupt braucht.
Die eingebaute Geschichte um Erika 5 und Jocko ist ein kleiner netter Gimmik, genau wie die Story um den Duke of New Orleans, aber... die neue Rasse des grossen "Genies" Victor Frankensteins...?
Naja, ich möchte nicht spoilern, allerdings kann ich sagen: das Buch hat mich nicht sonderlich "umgehauen". Man liest, damit man weiss wie es aus geht. Und bleibt etwas unbefriedigt zurück.
Leider knappe 3 Sterne. Nicht so gut, wie ich es vorab erwartet hätte. - Agatha Christie
Sie kamen nach Bagdad
(14)Aktuelle Rezension von: ArgentumverdeDie junge Victoria ist unbekümmert und lebt in den Tag hinein. Nach dem Verlust ihrer aktuellen Anstellung trifft sie auf Edward. Der gutaussehende, charmante junge Mann hat es ihr sofort angetan, nur leider ist er soeben auf dem Weg nach Bagdad. Kurzerhand folgt sie ihm und landet mitten in einem waschechten Spionageabenteuer.
Agatha Christie wartet hier mit einer ungewöhnlichen Spionagegeschichte auf. In gewohnter Weise stellt sie dem Leser gleich zu Beginn eine ganze Reihe Figuren vor und verknüpft Diese erst nach und nach miteinander. Die junge Protagonistin ist sympathisch aber ausgesprochen naiv und flatterhaft und eine eher ungewöhnliche Hauptfigur der Autorin. Leider gelingt es Christie nicht so richtig einen ihrer berühmten undurchsichten Fäden zu spinnen, oft ahnt der Leser schon, wohin sich alles entwickelt. Somit bleibt der Spannungsbogen eher moderat und das Buch lebt mehr vom Unterhaltungswert der eigenwilligen Protagonistin und dem ungewohnten aber stimmigen Setting in und um Bagdad.
Mein Fazit: Ein netter, etwas ungewohnter Agatha Christie, der mich gut unterhalten konnte, aber nicht so sehr fesseln, wie viele andere ihrer Bücher.
- Pip Ballantine
Books & Braun - Die Janus-Affäre
(48)Aktuelle Rezension von: TheSaintEs gibt nur eine kurze Verschnaufpause für das Agenten-Duo Wellington Thornhill Books und Eliza D. Braun nach ihrer erfolgreichen Zerschlagung der Phoenix-Gruppe. Auf der Rückfahrt im Hyperdampfexpress werden die beiden Zeuge, wie eine Frau von einem grellen Blitz erfasst wird und verschwindet. Als sich dieser Vorfall in den Reihen einer von Eliza's Freundinnen aus Neuseeland geführten Gruppe von Sufragetten wiederholt, wollen Books und Braun der Sache auf den Grund gehen. Doch ihr Vorgesetzter Dr. Sound übergibt die Aufklärungsarbeit einem anderen Agenten... das stachelt das Duo nur noch mehr an und die Ermittlungen führen zu einem gefährlichen Wiedersehen mit Sophia del Morte... die im Auftrag eines mysteriösen und überaus gefährlichen Verbrechers namens Maestro ebenfalls hinter der Blitze aussendenden Maschine her ist. Während im Vordergrund um die Sicherheit der Sufragetten und die Sicherstellung der Wunderwaffe gekämpft wird, baut sich im Hintergrund rund um Maestro eine neue Gruppe auf, die nach der Weltherrschaft greift und der ein Dr. Sound samt seinem Ministerium ein Dorn im Auge ist...
Der zweite Steampunk-Roman des Ehepaares Philippa "Pip" Ballantine und Tee Morris ist ebenfalls ein kurzweiliges, fantasiereiches und spannendes Leseerlebnis. Der Roman gibt interessante Auskunft über die früheren Leben der Protagonisten, die sich trotz Kabbeleien und Gegensätzlichkeiten immer mehr aufeinander einstellen und neben Respekt auch Zuneigung füreinander zu entwickeln beginnen... Die Charaktere wachsen und verändern sich weiter, wie sich auch mit dem Auftauchen des mysteriösen Verbrechergenies Maestro eine Figur etabliert, die ebenfalls eine große Gefahr für Dr. Sound und sein Ministerium für eigenartige Vorkommnisse werden könnte. Trotz all der fantastischen Steampunk-Elemente und Action findet das Schriftstellerpaar Momente, die Probleme der Frauen damals beim Kampf um mehr Mitsprache interessant und glaubhaft darzustellen. Auch die raue Unterwelt des viktorianischen London wird nachvollziehbar und lebendig dargestellt. Der Roman macht Lust auf den nächsten Band, den man leider nicht mehr ins Deutsche übersetzt hat (seufz!).
- Anja Janotta
Der Theoretikerclub und die Weltherrschaft
(24)Aktuelle Rezension von: EllaellaWenn Jungs einen Youtube-Kanal eröffnen und die Weltherrschaft anstreben, haben daran nicht nur junge und jugendliche Leser ihre Freude, sondern auch Eltern, die ganz nebenbei noch etwas über ihre kleinen und großen Nerds zuhause lernen können. - Akira Toriyama
Dragon Ball 13
(27)Aktuelle Rezension von: YoyomausSon Goku ist vom Oberteufel Piccolo besiegt worden und befindet sich nun mit Hilfe des Waldkämpfers Yajirobi auf dem Weg zum heiligen Quittenturm, wo er hofft vom heiligen Wasser trinken zu können, um seine Kräfte noch mehr zu steigern. Er hat es sich in den Sinn gesetzt noch einmal gegen den Finsterling anzutreten, doch bis dahin scheint es für den verletzten Goku noch ein weiter Weg zu sein. Unterdessen versuchen Muten Roshi, Chao-Zu und Tenshinhan gegen den Teufel anzukommen, doch scheint alle Hoffnung verloren, besonders, nachdem Roshi Tenshinhan außer Gefecht setzt, um selbst das Mafuba einzusetzen, durch das er sich opfert. Jedoch geht das Mafuba daneben und der Teufel kann nicht gebannt werden. Hilflos muss Tenshinhan aus seinem Versteck mit ansehen, wie Roshi sein Leben verwirkt hat und schließlich auch Chao-Zu Opfer des Oberteufels wird. Schließlich gelingt es Piccolo die Dragon Ball zusammen zu bringen und sich seine Jugend zurück zu wünschen. Nachdem dies geschehen ist, tötet er den Drachen Shenlong und alle Hoffnung, die Freunde wieder ins Leben zurück zu holen sind somit für immer verloren. Tenshinshan schwört Rache für seine Freunde und macht sich auf den Weg, um gegen den Teufel das Mafuba anzuwenden, welches er sich bei Roshi abgeguckt hat. Und auch Goku scheint den langen Weg mit Yajirobi in den Quittenturm endlich geschafft zu haben.
Wieder einmal beweist Akira Toriyama mit seiner Zeichenkunst, dass er wirklich was auf dem Kasten hat. Es macht Spaß die vielschichtigen Figuren zu sehen und auch zu erleben. Die dazu wirklich ausgeklügelte Geschichte ist der absolute Wahnsinn und wartet immer wieder mit überraschenden Wendungen auf. Toriyama spielt mit den Emotionen des Lesers und das wirklich gekonnt. Während man hofft, dass Goku ganz schnell wieder zu Kräften kommt, leidet man auf der anderen Seite, wenn man sehen muss, wie lieb gewonnene Charaktere ihr Leben lassen müssen. Und schließlich ist man sogar ein bisschen verzweifelt, weil man sich fragt, ob es das für die Charaktere gewesen sein soll, besonders nachdem Shenlong vom Oberteufel ebenfalls getötet wird, denn damit verschwinden alle Hoffnungen - wer soll nur die Wünsche erfüllen? Es bleibt wirklich absolut spannend. Empfehlen möchte ich diesen Manga weiterhin allen, die gern Mangas lesen und auch die auch die Animesserie gemocht haben bzw. den Manga als Grundlage zur Animeserie lesen wollen. Ihr werdet absolut begeistert sein, das verspreche ich euch. - Lisbeth Jarosch
Last Haven – Die Liga der Mutigen
(25)Aktuelle Rezension von: tintenweltIch habe mich nach dem ersten Teil sehr auf dieses Buch gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht.
Es ist ein Buch, was eine gesamte Fassette aufbietet.
Ich habe es sehr geliebt und empfehle es wirklich weiter.
- Judith Kilnar
Augenschön Das Ende der Zeit (Band 1)
(64)Aktuelle Rezension von: Bluesky_13MEINE MEINUNG
Lucy war eine Augenschöne und sie hat tatsächlich aus Versehen ihre Schwester Evie getötet. Da unmittelbar nach diesem Geschehnis auch noch ein Geschöpf aus der Unterwelt zu bekämpfen war, gerät sie in die Zeitschleife.
Dort wird sie von Tatjana und 3 weiteren Personen in Empfang genommen und ihr wird erklärt, was passiert ist und das sie nun ihr Leben in dieser Zeitschleife verbringen wird. Sie wird auch nicht mehr altern und ewig 17 Jahre alt bleiben.
Die Augenschönen die hier alle versammelt sind, bekämpfen weiterhin diese anderen Wesen um das Herz der Zeit zu beschützen.
Nach nur 3 Monaten Aufenthalt wird Lucy ausgerechnet mit Atlas und James auf eine Mission geschickt.
Lucy empfindet sehr viel für Atlas und er bringt ihre Gefühlswelt völlig durcheinander.
Die Autorin hat hier ein außergewöhnliches Werk erschaffen in dem wir in eine völlig andere Welt entführt werden.
Es ist spannend und abenteuerlich zugleich und auch die Liebe findet hier großen Raum.
Auch die Freundschaft, die Lucy bisher noch nie erlebt hat, ist hier für sie so greifbar und ein völlig neues Gefühl.
Im Prolog kommen dann noch die nächtlichen Geschöpfe zum Zuge und das wird nochmal ordentlich spannend. Da liest man dann von einer jungen Frau und auch von einem Informanten, der wohl Lucy etwas in den Rucksack gepackt hat, das man sie besser orden kann, wenn sie die Schleifen betreten. Da ist man sofort neugierig auf die Fortsetzung und möchte am liebsten gleich weiter lesen, was hier passieren wird.
Ich war hier völlig fasziniert von dieser Geschichte und ich habe mich gerne mit in diese Zeitschleife entführen lassen.
Daher vergebe ich hier auch gerne die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
- Klara Bellis
Auf dem Pfad der Nacht (Trywwidt 3)
(2)Aktuelle Rezension von: GrueneRonjaAchtung! Spoiler zu Band 1 und Band 2!
Seit die grün-haarige Elfe wieder in Korwin Schwarzvogels Leben getreten ist, hat sie ihm nur Ärger gebracht, einschließlich seiner Einäscherung. Ein Grund mehr, warum Trywwidt alles wieder gut machen will, sehr zum Leid von Korwin. Denn dieser ist auf der Suche nach dem neuen Emporkömmling, der alle Vampire beherrschen und die Menschheit versklaven will. Dabei sind seine Mitbewohner Alex und Klaus keine wirklich große Hilfe. Auch dass er immer noch von Professor Messerbachs Schlägertrupp beschattet wird, macht Korwins Leben nicht einfacher. Allein seine Ira bringt etwas Wärme in sein düsteres Leben. Und etwas Menschlichkeit. Doch auch Iras Leben gerät Zusehens ins Gefahr.
Wer Trywwidt in seinem Leben hat, dem wird garantiert nicht langweilig. Doch dass die chaotische Elfe aus dem ersten Teil sich verändert hat, fällt in diesem Buch sofort auf. Natürlich bringt Trywwidt immer noch die besten Schimpfwörter in diese Welt oder verwechselt menschliche Sprichwörter, doch genau das macht sie so liebenswert. Dafür ist sie effizienter, wenn sie Korwin helfen will, und es ist gleich weniger chaotisch, meistens zumindest. Das Leben als Hüterin der Pflanzen bringt eben Verantwortung mit sich, die Trywwidt sehr gut steht.
Auch Ira hat sich vom Mauerblümchen zu einer starken Frau an Korwins Seite entwickelt. Sie hat zwar manchmal noch ein Problem mit den vampirischen Eigenheiten ihrer Mitbewohner, trotzdem sorgt sie sich rührend um alle drei.
Allein Korwin ist und bleibt ein oberlehrerhafter Schwarzseher, der Elfen- und Menschentechnologie zu gleichen Teilen verteufelt. Dennoch ist er sehr fürsorglich, wenn es um „seine Brut“ oder seine Menschenfreundin geht. Sogar Trywwidt hat er irgendwie ins Herz geschlossen, sofern das bei Vampirherzen überhaupt geht.
Die Geschichte um diese bunte Familie hat viele Stränge, die alle irgendwie zusammen laufen. Sogar offene Fragen aus den anderen beiden Büchern werden beantwortet. Das Finale ist blutig. Wie sollte es auch anders sein bei Vampiren? Und obwohl schon relativ früh klar wird, wer eigentlich der Bösewicht ist, ist es doch spannend mitzuerleben, wie auch der allerletzte, in dem Fall Korwin, auf die Lösung kommt. Und wie Ira und Trywwidt ihre letzten Kräfte mobilisieren, um alles zum Guten zu wenden. Happy End? Vielleicht …
- Dirk Koeppe
Tribes 2: Die Wildnis
(13)Aktuelle Rezension von: AischaEines vorweg: Der vorliegende Roman ist der zweite Teil einer dreibändigen Reihe. Ohne den ersten Band dürfte er kaum verständlich sein.Diesmal geht Autor Dirk Koeppe mit der Story mehr in die Tiefe. Der Leser erfährt einiges über das politische System der Weltregierung, die Ursachen der Aufstände und wie es dazu kam, dass Stämme abseits der Zivilisation in der Wildnis siedelten. Viele offene Fragen, mit denen mich Band 1 unbefriedigt zurück gelassen hatte, wurden nun beantwortet.Deutlich zugelegt hat Band 2 auch was die Spannung betrifft. Bedrohliche Szenerien und überraschende Twists wechseln sich ab. So macht Lesen Spaß!Leider gibt es auch Kritikpunkte: Das Ende lässt mich wieder ziemlich ratlos zurück, bleibt zu hoffen, dass der dritte und letzte Band die Geschichte wirklich abrundet.Und leider finden sich, vor allem in der zweiten Hälfte, zahlreiche Fehler, die meinen Lesegenuss sehr trüben. Ich wünsche künftigen Lesern eine Neuauflage, in der diese behoben sind.Mein Fazit: Als Teil einer Reihe gelesen gute Unterhaltung für Science-Fiction-Fans, die über Fehler großzügig hinweg lesen können.























